{"q": "Wie erkennt man eine Fälschung eines Montblanc-Schreibgeräts beim Kauf, insbesondere bei Online-Auktionen wie eBay?", "a": "Eine zuverlässige Beurteilung gelingt nicht über ein einzelnes Merkmal, sondern nur über mehrere Indikatoren gemeinsam. Spitzenfälschungen aus Dubai und Fernost imitieren mittlerweile auch Seriennummern, das Pix-Logo unter dem Clip und sogar das Edelharz-Glühen — fast jedes Einzelmerkmal lässt sich also fälschen. Je mehr Punkte zusammenpassen, desto sicherer ist das Urteil; bei kostspieligen Stücken empfiehlt sich vor dem Kauf eine Authentifizierung in einer Montblanc-Boutique oder durch einen renommierten Fachhändler.\n\nDie Feder ist der wichtigste und am schwersten fälschbare Indikator. Originale Goldfedern tragen die Höhenangabe 4810 (Höhe des Mont Blanc in Metern), den Feingehaltsstempel 585 (14 Karat) oder 750 (18 Karat), oft auch ein 14C bzw. 18C, sowie das kleine Pix-Logo oder MB. Sobald auf der Feder Iridium Point Germany, IPG, Iridium Tip oder ein blankes Made in Germany eingeprägt ist, handelt es sich praktisch immer um eine Fälschung — Montblanc verwendet diese Bezeichnungen nicht. Eine Goldfeder hat zudem eine spürbare Eigenfederung; eine kompromisslos harte, starre Spitze deutet auf eine vergoldete Stahlfeder hin. Der Federschlitz läuft beim Original parallel und mittig, die Tinen liegen exakt aufeinander.\n\nAuf der Innenseite des Clips findet sich seit etwa 1997 das Pix-Logo. Es ist klein, sauber maschinell eingeprägt und sitzt mittig. Vorkriegs- und ältere Modelle tragen es nicht — Fehlen ist daher kein Beweis. Hochwertige Fälschungen ahmen das Pix mittlerweile nach, schluderiges Pix dagegen ist ein klares Warnsignal.\n\nDie Seriennummer auf dem unteren Clip-Ring (auch Cone-Ring genannt) wurde 1991 eingeführt. Frühe Nummern bestehen aus zwei Buchstaben gefolgt von sieben Ziffern in Blockschrift, neuere haben einen OCR-ähnlichen Schriftschnitt. Die Gravur ist gleichmäßig tief, sauber zentriert und maschinell präzise. Verschwommene, schiefe oder unterschiedlich tiefe Zeichen sind verdächtig. Originalstücke vor 1991 haben keine Seriennummer — das Fehlen schließt also nicht zwangsläufig auf Fälschung.\n\nDer weiße Stern im Kappendeckel ist sechszackig mit weich abgerundeten Spitzen, sitzt zentriert im schwarzen Edelharz-Kappendeckel und ist nahtlos eingelegt. Klebenähte, ein abgesetzter Rand, ein aufgemalter oder gar als Aufkleber aufgesetzter Stern, sichtbare Asymmetrien oder eine schwarze statt weiße Färbung sind klare Fälschungsmerkmale. Auch die Ausrichtung des Sterns zum Clip lässt sich prüfen — beim Original ist diese sauber.\n\nDie drei Kappenringe sind markenrechtlich geschützt: ein Schreibgerät mit nur einem oder zwei Ringen ist kein Original-Meisterstück. Auf dem mittleren Ring steht in sauberer Gravur MONTBLANC, oft ergänzt um MEISTERSTÜCK und PIX. Die Schriftzüge sind exakt mittig und gleichmäßig tief.\n\nDas Material ist Edelharz, ein hochwertiges Plexiglas-Derivat. Eine starke Taschenlampe direkt durch Kappe oder Korpus zeigt einen tiefen weinroten bis rubinroten Schimmer — der Edelharz-Test. Bleibt der Korpus völlig schwarz oder zeigt einen bläulichen Schein, ist das Material wahrscheinlich gewöhnlicher Kunststoff. Allerdings glühen auch einige andere Hersteller-Resine rot, der Test allein reicht also nicht aus. Lackierte Oberflächen kommen bei Montblanc-Schreibgeräten nicht vor; sichtbare Lackierung oder abgesetzte Farbschichten sind ein eindeutiges Fälschungsmerkmal. Eine Ausnahme bildet die Mozart-Serie aus lackiertem Metall, deren Material aufgrund der dünnen Wandstärke nicht in Edelharz ausführbar war.\n\nDie Verarbeitung sollte makellos sein: Gewinde laufen weich, die Kappe schraubt sich mit definiertem Anschlag in etwa 1,5 bis 2 Umdrehungen, die Innenkappe sitzt fest und versiegelt die Feder. Konverter-Gewinde sind präzise ohne Spiel. Sichtbare Grate, raue Kanten, schlecht passende Bauteile, ein klappriger Clip oder unsauber eingesetzte Beschläge weisen auf eine Kopie hin.\n\nMaße und Gewicht des 149 Meisterstück als Referenz: kappenmäßig etwa 147 mm, Korpus-Durchmesser rund 14,9 mm, Gesamtgewicht etwa 29 bis 32 Gramm (Kappe ca. 12 g, Körper ca. 20 g). Beim 146 sind es etwa 142 mm und rund 25 g. Stark abweichende Maße — vor allem deutlich leichteres Gewicht durch Plastikersatz — sind ein Warnsignal.\n\nBeim Starwalker ist eine schwarze Kunststoffkappe am Korpus-Ende ein klassisches Fälschungsmerkmal — beim Original besteht dieses Endteil aus Metall. Auch der Federtyp muss zum Modell passen: ein Starwalker mit klassischer Meisterstück-Feder ist eine billige Bastelei. Bei Rollerballs sollte kein Tintensichtfenster vorhanden sein; ein Rollerball mit Sichtfenster ist offensichtlich falsch zusammengebaut.\n\nVerpackung und Papiere ergänzen das Bild. Die Originalbox ist schwer, mit eingeprägtem Stern, im Inneren oft ein Lederetui. Beigelegt sind ein Service-Guide mit der Seriennummer, eine Garantie-Karte und ein Authentizitätszertifikat. Die Drucke sind hochwertig, ohne Tippfehler oder schlechte Bildauflösung. Eine billig wirkende Pappschachtel mit dünnem Druck oder Rechtschreibfehlern ist verdächtig. Fehlende Papiere allein machen ein Stück aber nicht zur Fälschung — gerade Vintage-Stücke wechseln häufig ohne Box den Besitzer.\n\nAuf eBay und ähnlichen Plattformen sind die Verkäuferprofile mindestens so wichtig wie das Schreibgerät selbst. Verdächtig sind Profile mit unter 99 Prozent positivem Feedback, Pfandhäuser und Estate-Sale-Wiederverkäufer ohne erkennbare Pen-Expertise, Verkäufer mit ausschließlich Stockfotos oder schlechten unscharfen Bildern, sehr generische oder offensichtlich kopierte Beschreibungen, sowie ein Versand aus Dubai, China, Hongkong, Singapur oder der Türkei. Auch ungewöhnlich glatte Preise wie 215, 240 oder 350 Euro sind häufig Fake-Verkäufer-Marker. Ein Preis deutlich unter dem Marktwert (149 für unter 350 Euro, 146 für unter 250 Euro im gebrauchten Zustand) ist ein klares Warnzeichen.\n\nBeliebt ist auch der Komplett-Set-Trick: ein originaler Montblanc wird mit gefälschten Patronen, gefälschtem Konverter, einer gefälschten Box oder gefälschtem Etui kombiniert und das Set deutlich über UVP angeboten — der Käufer fokussiert sich auf den hohen Preis und das Zubehör und übersieht, dass der eigentliche Stift ebenfalls Fälschung ist. Umgekehrt werden Originale gelegentlich in lieblos wirkenden Sets versteckt, um in Standardsuchen unterzugehen.\n\nSichere Bezugsquellen sind Montblanc-Boutiquen und montblanc.com, große autorisierte Fachhändler wie Penboard.de, Drawe, Wilkening, Stilografica.it oder Iguana Sell, sowie etablierte Sammler aus den großen Foren (Penexchange.de, Fountainpennetwork.com) mit langjähriger Reputation. Wer in Online-Auktionen kauft, sollte zusätzlich zu allen oben genannten Punkten den Verkäufer direkt nach detaillierten Fotos der Innenkappe, der Feder von beiden Seiten, der Clip-Unterseite und des Cone-Rings bitten — wer ein Original verkauft, liefert diese Bilder ohne Zögern.\n\nFaustregel: Ein einzelnes auffälliges Merkmal kann auch beim Original abweichen, gerade bei Vintage-Stücken; ein einzelnes passendes Merkmal beweist umgekehrt nichts, weil Spitzenfälschungen es ebenfalls nachahmen. Erst die Kombination aus passender Feder-Gravur, sauberer Verarbeitung, korrekten Maßen und Gewicht, glaubwürdigem Verkäufer und einer ehrlichen Preisgestaltung erlaubt ein verlässliches Urteil. Im Zweifel hilft die kostenpflichtige Authentifizierung in einer Montblanc-Boutique oder bei einem spezialisierten Reparaturbetrieb.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Minen passen in alte Montblanc-Kugelschreiber wie den No. 315?", "a": "Die Originalminen stammten von Ballograf, da Montblanc damals mit dem schwedischen Hersteller kooperierte; sie sind in Deutschland nur schwer erhältlich, in Wien oder direkt bei Ballograf in Schweden aber problemlos. Als praktikablen Behelf empfiehlt sich eine Standard-DIN-Großraummine (z. B. Schneider Express 225 oder Schmidt), bei der das hintere Plastik-Distanzstück abgeknipst und das Ende glatt gefeilt wird, damit die Hebelmechanik einwandfrei arbeitet. Die Schmidt-Minen werden als die qualitativ beste Wahl genannt. Bei penboard.de gibt es zudem einen Adapter für alte Kugelschreiber. Die Befürchtung, abgeknipste Minen würden auslaufen, wird von erfahrenen Sammlern als unbegründet bezeichnet, da die Schreibpaste durch eine Ölschicht abgesichert ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Aufbewahrungsboxen oder Sammelkassetten eignen sich für mehrere hochwertige Schreibgeräte?", "a": "Wichtig ist eine gepolsterte, samtartige Auskleidung der Rillen, damit Lack und Beschläge nicht zerkratzen; offene Holzrillen ohne Polster sind dafür ungeeignet. Montblanc bietet einen ledernen Sammlerkasten für 10 Schreibgeräte (Ident 35819, UVP 320 Euro), bei Gutberlet sind Mappen für bis zu 100 Schreibgeräte erhältlich. Italienische Hersteller wie Visconti, Montegrappa oder OMAS hatten in der Vergangenheit Holzkästen mit Glasdeckel im Programm, sind aktuell aber kaum noch zu bekommen; Angebote aus den USA sind oft qualitativ schwach und durch Versandkosten unattraktiv. Zur Nachrüstung selbstgebauter Holzkästen wird selbstklebende Samtfolie (z. B. d-c-fix) erwähnt, allerdings mit dem Hinweis, dass Weichmacher in PVC-Folien langfristig die Schreibgeräte schädigen können – beim Hersteller sollte daher nachgefragt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tinteneigenschaften (Viskosität, Oberflächenspannung) zeigen die Standardtinten von Lamy, Pelikan und Montblanc?", "a": "Messungen ergeben, dass alle drei königsblauen Tinten eine sehr ähnliche Viskosität von rund 1,01–1,03 mm²/s aufweisen und damit nur etwa 10 Prozent über dem Wert von Wasser liegen – hier lässt sich keine echte Tendenz erkennen. Deutliche Unterschiede gibt es jedoch bei der Oberflächenspannung: Montblanc liegt bei rund 49 mN/m, Pelikan bei 57 mN/m und Lamy bei 69 mN/m, womit Montblanc das leichteste Anschreibeverhalten zeigt. Eine weitere Absenkung der Oberflächenspannung würde zu unkontrolliertem Tintenfluss führen. Die Viskosität wird mit einem Kapillarviskosimeter bei auf 0,01 °C konstant gehaltener Temperatur bestimmt, die Oberflächenspannung über die Wilhelmy-Methode mit Platinring oder -platte und einer hochempfindlichen Waage. Eigene Versuche mit weiteren Tinten können sinnvoll sein, da Federverhalten und Tinte stark zusammenwirken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Bezugsquellen gibt es für hochwertiges Briefpapier und Visitenkärtchen aus Bütten mit Stahlstich oder Lackschrift?", "a": "Für Stahlstich werden in Deutschland Hannovera in Hannover sowie ein Betrieb in Basel als gute und vergleichsweise günstige Anbieter empfohlen; rund 100 Karten mit Vor- und Zunamen kosten etwa 150–200 Euro. Auf echtem Büttenpapier gilt Stahlstich als der stilistisch passende Druck, während Lackdruck als minderwertige Variante kritisiert wird. Eine Alternative ist der Blinddruck (auch Prägedruck) bei einer alteingesessenen Druckerei, die noch mit handgesetzten Lettern arbeitet; auch eine kleine Tischprägepresse für Initialen ist denkbar. Als weitere Quelle wird druckerey.de genannt, die zwar keinen Stahlstich, aber andere Druckverfahren und eine bestellbare Probemappe (10 Euro, beim Erstkauf verrechnet) anbietet. Lokale Buchbinder und Druckereien können oft auch Kontakte zu Stahlstichgraveuren vermitteln.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann ein neu ersteigerter Montblanc-Füllhalter (vermutlich Noblesse) identifiziert werden, und was tun, wenn der Tintenfluss bei Patronenbetrieb nachlässt?", "a": "Bei dem beschriebenen Modell handelt es sich nicht um einen Noblesse, sondern um einen Montblanc SlimLine, der seinerzeit in hoher Stückzahl gefertigt wurde; der Sammlerwert ist daher niedrig. Trägt die Feder den Stempel \"585\", besteht sie aus 14-karätigem Gold, andernfalls ist sie nur vergoldet. Der Clip ist generell nur vergoldet. Nimmt der Tintenfluss bei Patronenbetrieb ab, hilft in der Regel nur ein gründliches Spülen des Schreibgeräts mit Wasser. Eine professionelle Reparatur lohnt bei diesen weit verbreiteten Modellen meist nicht, da die Kosten den Wiederbeschaffungswert übersteigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc Boheme mit versenkbarer Feder fachgerecht reinigen, da er nur Patronen aufnimmt und kein Wasser durch das Gehäuse laufen darf?", "a": "Ein gewöhnlicher Kolbenkonverter passt bei den Boheme mit versenkbarer Feder nicht und ist auch keine sinnvolle Reinigungsoption – einzige Ausnahme ist das Mid-Size-Modell mit fester Feder. Bewährt hat sich der Bau eines Reinigungswerkzeugs aus einer hinten aufgeschnittenen, gereinigten Originalpatrone, in die eine Pipette oder ein Druckball luft- und wasserdicht eingesetzt wird; damit lässt sich Wasser über Feder und Tintenleiter spülen, ohne die Mechanik zu fluten. Montblanc bietet für diesen Zweck ein Glasröhrchen mit Gummibalg an. Wichtig ist, kein Wasser direkt durch das Gehäuse laufen zu lassen, da bei den ersten Boheme-, Rouge&Noir- und Noir&Noir-Modellen die Mechanik korrodieren kann. Seit etwa eineinhalb Jahren werden die Mechaniken aus rostfreiem Material gefertigt, und Montblanc tauscht ältere Mechaniken auf Wunsch im Service aus.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Bohème — Modell-Übersicht: https://www.fountainpen.de/boheme.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es für Füllfederhalter dokumentenechte Tinte, die den DIN-Anforderungen entspricht?", "a": "Ja, dokumentenechte Tinte für Füllhalter existiert – Montblanc Blau-Schwarz bzw. das aktuelle Midnight Blue ist eine Eisengallustinte und wurde laut Auskunft des Montblanc Customer Service von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) auf Lichtechtheit, Wassertropfen-, Wischbeständigkeit und Resistenz gegen Verfälschungsversuche geprüft und für das Urkundenwesen einschließlich Schecks freigegeben. Auch der Beipackzettel weist die Eigenschaft als dokumentenecht aus. Als weitere Optionen werden Noodler's Black (Bulletproof) und Tinten von De Atramentis genannt. Wichtig ist, Eisengallustinten nicht mit anderen Tinten zu mischen, da sie sonst dickflüssig werden, und den Füllhalter regelmäßig zu reinigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind Kolbenfüllhalter aufgebaut, und kann man sie als Laie selbst reparieren?", "a": "Eine allgemeingültige Aufbaubeschreibung für Kolbenfüllhalter gibt es nicht, da Mechaniken und Gewinde je nach Hersteller stark variieren; für die Demontage werden zudem oft Spezialwerkzeuge wie Zangen, Abzieher und Schlüssel benötigt. Beim Montblanc 31er kann das Griffstück abgeschraubt und so einfach getauscht werden, der hintere Kolbenteil lässt sich ebenfalls komplett ersetzen, was meist sicherer als ein vollständiger Zerlegen ist. Bei alten Montblanc-Vorkriegsmodellen sind Tintenleiter mit Feder gesteckt und können vorsichtig von vorn herausgezogen werden; eine Ersatzfeder muss in Krümmung, Breite und Länge zum Tintenleiter passen. Werkzeug ist u. a. bei Tom Westerich (penboard.de) erhältlich; Reparaturseminare zur Hamburger Börse und Sammlerstammtische bieten Gelegenheit, vom Fachmann zu lernen. Anfänger sollten zunächst an günstigen Opferfüllern üben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich M-, B- und OB-Federn in Form und Schreibverhalten?", "a": "Die Wahl der richtigen Federbreite gehoert zu den wichtigsten Entscheidungen beim Kauf eines Fuellfederhalters und haengt stark von der Groesse der Handschrift, dem verwendeten Papier und dem persoenlichen Geschmack ab. Die Federspitzen von EF, F und M sind vorn rund geschliffen, sodass aus verschiedenen Schreibstellungen geschrieben werden kann; sie eignen sich besonders fuer Anfaenger und das taegliche Vielschreiben. B- und BB-Federn sind vorn gerade abgeschliffen, was einen waagerechten Strich unter der Federspitze erkennen laesst und einen breiteren Schriftzug erzeugt. OM-, OB- und OBB-Federn sind angeschraegt und erfordern eine bestimmte Stifthaltung; in geuebter Hand ermoeglichen sie kalligrafische Effekte, koennen bei falscher Haltung aber kratzen und sind fuer Linkshaender ungeeignet. Bei Montblanc kann die Feder innerhalb von 14 Tagen kostenlos gewechselt werden; ein spaeterer Tausch ist gegen eine Reparaturpauschale moeglich, sofern die Feder unbenutzt und neuwertig ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Starwalker Special Edition \"Soulmakers for 100 Years\" bekannt?", "a": "Es handelt sich um den schwarzen Starwalker mit einem Diamanten im Acryldom der Kappe; die UVP beträgt 495 Euro für den Füllhalter und 395 Euro für den Kugelschreiber. Sammler berichten, dass der Diamant im Acrylkörper sehr schön \"schwebt\" und in seinen Facetten gut zur Geltung kommt, im Gegensatz zum eingelassenen Diamanten der Solitaire Granit 1906 Edition. Mit der Auslieferung wird gegen Anfang April zum Start des neuen Geschäftsjahres von Montblanc gerechnet. Der ebenfalls auf dem Foto sichtbare silberfarbene Starwalker gehört zu den 100er Editionen und ist nicht identisch mit der schwarzen Special Anniversary Edition.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Federbreiten bietet Montblanc an, und worauf sollte man bei der Auswahl achten?", "a": "Montblanc-Fuellhalter sind typischerweise in den Federbreiten EF, F, M, OM, B, OB, BB und OBB erhaeltlich. Das Kuerzel O steht dabei fuer oblique, also eine angeschraegte Federspitze. Vor dem Kauf empfiehlt es sich, im Fachgeschaeft verschiedene Breiten auszuprobieren, da die Wahl stark vom individuellen Geschmack abhaengt; je kleiner die Handschrift, desto duenner sollte die Feder sein. Fuer den taeglichen Gebrauch wie Notizen und Briefe eignen sich besonders EF, F, M und OM, waehrend Unterschriften vor allem mit B, OB, BB und OBB wirkungsvoll gesetzt werden. Nach dem Kauf im Fachhandel besteht eine Frist von 14 Tagen, in der die Feder kostenlos getauscht werden kann; spaeter ist ein Tausch nur ueber den Montblanc Customer Service gegen eine Reparaturpauschale moeglich. Bei der Meisterstueck-Reihe haben sich die Federn ueber die Jahrzehnte sichtbar veraendert; aeltere 149-Modelle besitzen eine Bicolor-Feder, die der des 146 stark aehnelt, waehrend neuere 149 aussen und innen aus Gelbgold gefertigt sind und in der Mitte platiniert wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ermittelt man den ungefähren Marktwert eines Schreibgeräts?", "a": "Eine seriöse Wertermittlung setzt voraus, dass das Schreibgerät in den Händen liegt, da der Zustand entscheidend ist und Preise stark mit Angebot und Nachfrage schwanken. Eine praktikable Methode ist die Recherche bei eBay über die erweiterte Suche: Modell möglichst exakt eingeben (z. B. \"Montblanc 136\"), bei den beendeten Auktionen weltweit suchen und gegebenenfalls über Kategorien wie Sammeln & Seltenes oder Uhren & Schmuck weiter eingrenzen. Sammlerbörsen in Köln und Hamburg sowie spezialisierte Foren (fountainpen.de, penexchange.de, fountainpennetwork.com) sind weitere Verkaufskanäle, allerdings liegen die dort erzielbaren Preise deutlich unter eBay-Niveau, da Sammler meist nur bei Schnäppchen kaufen und ein hohes Preiswissen haben. Für den Verkauf auf Börsen fallen zudem Standgebühren an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Daten sind zur Writers Edition 2005 \"Miguel de Cervantes\" bekannt?", "a": "Die Edition wird im September 2005 ausgeliefert, umfasst wie üblich drei Schreibgeräte und ist Miguel de Cervantes gewidmet. Das Design erinnert an ein Periskop mit sich verjüngenden, durch vergoldete Metallbänder unterteilten Stufen und einem schwarz-braun marmorierten Lackkorpus; auch der Clip ist gestuft. Die Federgravur zeigt eine Windmühle. Auflage und Preise bleiben gegenüber den Vorjahren unverändert: Füllhalter 650 Euro UVP, Kugelschreiber 350 Euro UVP, Dreierset (Füllhalter, Kugelschreiber, Bleistift 0,7 mm) 1.350 Euro UVP. Größenmäßig liegt die Serie knapp unter oder gleichauf mit den LeGrand-Modellen, das Gewicht ist materialbedingt höher; an einen Solitaire reicht das Gewicht des Füllhalters jedoch nicht heran. Subskriptionspreise lassen sich ab Ende Juli bei Scription anfragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Schreiben sich Federn tatsächlich auf das individuelle Schreibverhalten ein?", "a": "Ein echtes Einschreiben wird unter Sammlern mehrheitlich verneint: Das Iridium-Korn an der Federspitze ist so hart, dass nach normalem Gebrauch praktisch kein messbarer Materialabrieb auftritt – selbst nicht nach Jahrzehnten, sodass auch gebrauchte Füllhalter bedenkenlos gekauft werden können. Was als \"Einschreiben\" empfunden wird, ist in der Praxis vor allem die Gewöhnung des Schreibers an das jeweilige Gerät. Nur bei abgebrochenem Iridiumkorn nutzt sich das weichere Gold schnell ab. Ein gezieltes Anpassen der Feder ist beim Montblanc-Service in Hamburg möglich, wo der Schreibstil beobachtet und die Feder individuell geschliffen wird. Da Goldfedern auch innerhalb einer Federbreite handgefertigt und entsprechend unterschiedlich ausfallen, kann ein Wechsel auf eine andere Feder gleicher Stärke deutliche Verbesserungen bringen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten des Montblanc Meisterstück 146 gibt es ab den 1970er Jahren, und wie unterscheiden sie sich?", "a": "Der 146 wurde 1974 wieder eingeführt und seither in mehreren Varianten gebaut. Ein vereinfachter Überblick aus den Beobachtungen: 1973–1979 blau-graues Sichtfenster, Ebonit-Tintenleiter, einfarbige Goldfeder, \"Germany\"; 1980–1984 dieselbe Konfiguration mit \"W.Germany\"; ab 1985 zusätzlich Tintenaufzugmechanismus aus Messing; ab etwa 1987 Bicolorfeder bei weiterhin blau-grauem Fenster und Ebonitleiter, mit Seriennummer (zwei Buchstaben + sechs Ziffern); ab etwa 1988 neuer T-förmiger Plastikleiter; ab 1990 gestreiftes Sichtfenster; ab 1994 ohne Pix-Symbol. Bicolorfedern mit blauem Fenster gab es somit auch ab Werk in einer Übergangsphase, nicht nur durch spätere Federtausche im Service. Spätere 146er sind etwas länger und tragen den Zusatz \"LeGrand\". Auf der Kappe kann je nach Variante \"Montblanc – Meisterstück No 146\", \"Montblanc – Meisterstück\" oder mit Zusatz \"Pix\" stehen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 146 (Le Grand): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-146.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Federn eignen sich für einen leichten Kalligraphieeffekt im Alltagsgebrauch?", "a": "Heutige Federn erzeugen nur einen begrenzten Kalligraphieeffekt, da seit Einführung des Kugelschreibers in den 1950er Jahren steifere Federn gebaut werden, um das übliche Druckverhalten der Schreiber zu tolerieren. Wer einen echten, deutlich variierenden Strich möchte, greift sinnvollerweise zu einem alten, eingeschriebenen Füllhalter mit OM- oder OB-Feder oder zu Vorkriegsmodellen, etwa Waterman aus den Jahren 1900–1910 mit flexiblen EF-Federn. Aktuelle Optionen für einen leichten Effekt sind Aurora Italic oder Stub, die Notenfeder des OMAS Filarmonica oder die Calligraphique-Feder des Cartier Louis Cartier. Bei Montblanc lässt sich mit einer OB- oder O3B-Feder am 149 ein dezenter Strichbreitenunterschied erzielen. Das Schreiben mit flexiblen oder schräg geschliffenen Federn erfordert Übung und das richtige Halten des Halters.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Farben umfasst die Farbpalette der Tinten von Jansen beziehungsweise De Atramentis?", "a": "Die Tinten von Jansen sind unter Sammlern seit Jahren beliebt. Die Farbpalette umfasst eine breite Auswahl an typischen Farbkombinationen: im gelben Bereich Zitronengelb, Goldgelb, Ockergelb und Gelborange. Im roten und rosafarbenen Spektrum sind Rotorange, Mohnrot, Altrosa, Karminrot, Korallenrot, Rubinrot, Magenta, Fuchsia, Rotbraun, Bordeauxrot und Orientrot vertreten. Im braunen Bereich finden sich Kupferbraun, Terra di Sienna und Sephiabraun. Die grünen Töne umfassen Maigrün, Moosgrün, Olivgrün, Bambusgrün, Tannengrün, Patinagrün, Smaragdgrün, Türkisgrün und Mintgrün. Im blauen und violetten Spektrum gibt es Hellblau, Himmelblau, Königsblau, Stahlblau, Saphir, Atlantikblau, Indigoblau, Lavendel, Dunkelblau, Erikaviolett, Purpurviolett und Aubergine. An grauen und schwarzen Tönen werden Nebelgrau, Silbergrau, Zementgrau, Ebony, Schwarz, Graphitschwarz und Nachtschwarz sowie eine Urkundentinte und Saharagrau geführt. Die dargestellten Farben sind nur ein erster Anhaltspunkt, da die tatsächliche Farbe vom Tintenfluss und der Federbreite des verwendeten Füllfederhalters abhängt; eine korrekte Farbwiedergabe setzt zudem einen kalibrierten Monitor und einen farbkorrekt arbeitenden Scanner voraus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es noch feinere Federn als die Lamy-EF, etwa für das Schreiben auf kariertem Papier?", "a": "Echte Drittanbieter-Federn gibt es nicht, doch japanische Hersteller wie Pilot, Namiki oder Nakaya liefern deutlich dünnere Federn als europäische Marken; eine japanische F entspricht etwa einer europäischen EF und es gibt sogar XF. Für das Lamy-System lässt sich die Lamy-Goldfeder EF (aus Studio oder Accent) in den Logo 06 einsetzen; bei Bedarf kann ein Nibmeister sie zusätzlich feiner schleifen. Sehr großen Einfluss hat das Papier: Auf saugendem oder rauem Papier wirkt selbst eine EF dicker, während satiniertes, geleimtes Papier (etwa von Clairefontaine) den Strich erkennbar feiner darstellt. Auch die Tinte spielt eine Rolle – Montblanc Blau-Schwarz bzw. Midnight Blue schreibt etwas dünner als andere wasserbasierte Tinten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Meisterstück White Pearl Edition bekannt, insbesondere zu Stückzahl und Vertrieb?", "a": "Die Schreibgeräte der Montblanc Meisterstück White Pearl Edition wurden nie offiziell in Boutiquen oder Fachgeschäften vertrieben. Insgesamt wurden vermutlich nur etwa 100 Exemplare produziert, die ausschließlich im Rahmen eines Montblanc-internen Private Sale an ausgewählte Händler verkauft wurden. Aus diesem Grund tauchen diese Schreibgeräte nur sehr selten am Markt auf. Hinsichtlich des Namens bestehen Unstimmigkeiten: Auf der Verpackung eines Modells 144 ist der Name „Magic Beauty II“ aufgedruckt, während ein Experte für Montblanc-Schreibgeräte den Namen „White Pearl“ als korrekte Bezeichnung bestätigt. Diese Namensunklarheiten sind darauf zurückzuführen, dass die Edition nie offiziell im Handel angeboten wurde. Verkauft wurden teilweise einzelne Schreibgeräte, sehr selten auch komplette Sets. Auch wenn die genaue Stückzahl unbekannt bleibt und Schätzungen von etwa 100 Stück ausgehen, zählt die White Pearl beziehungsweise Magic Beauty II zu den seltensten Editionen von Montblanc.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hilft, wenn ein Füllhalter mit starkem Tintenfluss eine bestimmte Tinte stark ausbluten lässt?", "a": "Hauptverdächtiger ist meist nicht die Tinte selbst, sondern das Papier: Auf saugendem Kopierpapier verlaufen Tinten wie Private Reserve Tropical Blue stärker, während sich auf hochwertigerem, geleimtem Papier (z. B. Clairefontaine) ein sauberes Schriftbild ergibt. Bestätigt hat sich das: Mit besserem Papier verschwand das Ausbluten vollständig. Alternativ kann der Tintenfluss am Füllhalter über die Stellung von Feder und Tintenleiter justiert werden, was sich allerdings bei teuren Goldfederfüllern viele Sammler nicht selbst zutrauen. Größere Unterschiede bei der Viskosität der Tinten werden erfahrungsgemäß kaum festgestellt; Hersteller wie Diamine oder Noodler's gelten generell nicht als besonders \"trocken\". Bei Tintenkauf lohnt eine individuelle Empfehlung von erfahrenen Händlern wie Rolf Thiel (missing-pen.de).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostet ein Federwechsel bei Montblanc, und unter welchen Bedingungen ist er kostenlos?", "a": "Innerhalb von sechs Wochen nach dem Kauf ist ein Federtausch laut Montblanc Customer Service kostenlos, sofern die Feder im Neuzustand ist. Bei Limited Editions verlängert sich diese Frist auf zwölf Monate. Voraussetzung ist, dass das Schreibgerät zusammen mit der ausgefüllten Garantiekarte oder dem Kaufbeleg in einer Montblanc-Boutique, bei einem autorisierten Fachhändler oder einem Servicezentrum vorgelegt wird. Kalligraphie-Federn sind vom kostenfreien Tausch ausgenommen.\n\nMontblanc bietet acht Federbreiten an: EF (Extra Fein), F (Fein), M (Medium), B (Breit), BB (Doppelbreit), OM (Oblique Medium), OB (Oblique Breit) und OBB (Oblique Doppelbreit). Innerhalb der kostenlosen Frist kann zwischen diesen Varianten gewechselt werden, mehrfacher Tausch bis zur vollen Zufriedenheit ist in diesem Zeitfenster möglich.\n\nAußerhalb der kostenlosen Frist erhebt Montblanc eine Servicegebühr. Eine pauschale Preisangabe gibt der Hersteller nicht — der genaue Preis hängt vom Modell, vom Zustand der alten Feder und von der gewünschten neuen Federbreite ab und wird erst nach Begutachtung im Servicecenter verbindlich genannt. Sinnvoll ist daher, vor Auftragserteilung einen schriftlichen Kostenvoranschlag anzufordern. Pauschale Auskünfte des Verkaufspersonals an der Boutique-Theke ohne Inspektion der Feder sind mit Vorsicht zu genießen.\n\nWichtig: Die Federbreite ist in der individuellen Seriennummer des Schreibgeräts kodiert. Ein offizieller Tausch kann deshalb ausschließlich von Montblanc selbst durchgeführt werden — Federwechsel durch nicht autorisierte Werkstätten sind möglich, ändern aber nicht die hinterlegte Konfiguration und können die Garantie erlöschen lassen.\n\nAuf Wunsch gibt Montblanc die alte Feder zurück; ohne diese Anweisung wird sie eingeschmolzen. Die zweijährige internationale Herstellergarantie deckt Material- und Verarbeitungsfehler ab; während dieser Frist sind entsprechende Reparaturen für den Kunden kostenlos, eventuelle Versandkosten ausgenommen.\n\nPraktische Hinweise: Den Service nimmt man am bequemsten in einer Montblanc-Boutique oder einem autorisierten Fachhändler in Anspruch; alternativ ist der Direktversand an ein Servicezentrum möglich. Garantiekarte oder Kaufbeleg mit Datum sollten beigelegt werden. Die Bearbeitungszeit beträgt erfahrungsgemäß einige Wochen, ein Tausch über die Theke ist nur in Ausnahmefällen sofort möglich. Wer den vollen Servicepreis vermeiden will, sollte innerhalb der sechswöchigen Frist (bzw. zwölf Monate bei Limited Editions) handeln; bei Geschenken empfiehlt es sich, frühzeitig in der Boutique zu prüfen, ob die Federbreite zum eigenen Schreibstil passt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Papier eignet sich für ein Leerbuch, das mit anspruchsvollen Tinten wie Dr. Jansen \"Terra di Sienna\" oder Blattgoldtinte beschrieben werden soll?", "a": "Empfohlen wird Papier von Clairefontaine, das im guten Fachhandel verfügbar ist und sich auch zum Einschreiben alter Federn bewährt hat. Eine zusätzliche Option ist das Refill der Montblanc-Bücher aus der Reihe \"Diaries & Notes\" bzw. \"Notes and Matters\" (Ident 9526), das in Boutiquen einzeln nachgefragt werden kann; das Papier entspricht dem der bekannten Montblanc-Probeblöcke. Wer ein individuell gefertigtes Leerbuch wünscht, sollte einen Buchbinder vor Ort ansprechen und bei Bedarf eigenes hochwertiges Papier liefern. Tinten mit hohen Anforderungen ans Papier verlaufen auf weichem Schreibpapier rasch, weshalb festes, glattes und geleimtes Papier vorzuziehen ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich eine Fälschung des Montblanc Star Walker Resin Füllfederhalters vom Original unterscheiden?", "a": "Im geschlossenen Zustand ist eine Fälschung des Montblanc Star Walker Resin Füllfederhalters kaum vom Original zu unterscheiden. Bei geöffnetem Schreibgerät zeigt sich der deutlichste Unterschied an der Feder. Das Original besitzt eine 14-Karat-Weißgoldfeder in einer eigenständigen, modernen Form; die Lamellen sind gekapselt, sodass unter der Feder keine Lamellen sichtbar sind. Die Fälschung hingegen verwendet eine bicolor lackierte Stahlfeder in den Farben Weiß und Gold, unter der Lamellen erkennbar sind. Typisches Kennzeichen gefälschter Federn ist die Aufschrift „Iridium Point Germany“ oder „Iridium Point Paris“. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die Verwendung von Kolbenkonvertern, die beim Original nicht passen, da in den originalen Star Walker keine Montblanc-Kolbenkonverter eingesetzt werden können. Beim Vergleich des Gewichts fällt auf, dass die Fälschung schwerer ist als das Original. Während der gefälschte Rollerball nur schwer vom Original zu unterscheiden ist, lässt sich die Fälschung des Füllfederhalters anhand der für Plagiate typischen Feder einfach erkennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum besitzen manche Montblanc-Fuellhalter, die normalerweise mit 14 Karat ausgeliefert werden, eine 18-Karat-Goldfeder?", "a": "Wenn ein Montblanc-Fuellhalter, der in Deutschland normalerweise mit einer 14-Karat-Goldfeder verkauft wird, ueberraschend eine 18-Karat-Goldfeder traegt, liegt der Grund meist im franzoesischen Markt. In Frankreich werden ausschliesslich Fuellhalter mit 18-Karat-Goldfedern angeboten, also auch Standardmodelle wie der 146, 144 und 114 sowie aeltere Schreibgeraete. Selbst Special Editions wie die Special Anniversary Edition besitzen in Frankreich eine spezielle 18-Karat-Feder. Ein deutscher Fuellhalter mit 18-Karat-Feder dieser Modelle stammt deshalb in der Regel ursprünglich aus Frankreich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tintenfarbe gilt historisch und heute als die klassische für Füllfederhalter?", "a": "Historisch war Tinte schwarz, da die ursprünglichen Bestandteile Ruß und Eisengallus waren; Eisengallus findet sich heute noch in der Blau-Schwarz-Tinte. Die Farbe Blau setzte sich erst im 20. Jahrhundert durch und gilt heute als die typische Füllhaltertinte – auch in vielen Karriereratgebern wird Blau für Unterschriften empfohlen. Schwarz hat den Vorteil, früher besser kopierbar gewesen zu sein, dieses Argument ist mit modernen Farbkopierern jedoch hinfällig. Wichtig ist vor allem, eine wasserlösliche Tinte zu wählen, da sich nur diese mit einfachen Mitteln aus dem Füller spülen lässt; in der Regel sind königsblaue Tinten wasserlöslich. Pelikan 4001 königsblau und Lamy königsblau gelten als preiswert und gut, Pelikan 4001 schwarz neigt dagegen zum Verkleben des Tintenleiters und ist nicht wasserlöslich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein alter Füllhalter mit beschädigter Feder identifizieren und reparieren?", "a": "Ohne klare Marke ist eine Identifizierung anhand der Feder, des Clips, des Vorderteils und des Schaftendes möglich; nähere Fotos dieser Bereiche sind hilfreich. Die kleine, verdeckte Feder spricht beispielsweise für einen Parker oder ein französisches Fabrikat, eine Blindkappe am Schaftende relativiert dies wieder. Das Reparieren einer abgebrochenen Feder ist sehr teuer; günstiger und meist sinnvoller ist es, eine intakte Originalfeder vom gleichen Modell zu suchen und einzusetzen. Eine Liste mit Reparaturexperten findet sich auf fountainpen.de; für reine Federarbeit ist nibs.com eine Adresse. Bei Vorkriegs-Füllhaltern lässt sich der Tintenleiter mit Feder oft vorsichtig nach vorn herausziehen. Markierungen wie \"14K\"/\"585\" auf der Feder bestätigen Goldqualität; konkrete Maße helfen dem Reparateur bei der Suche nach passenden Ersatzfedern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich störende Gravuren oder deren Goldunterlegungen auf einem alten Füllhalter (z. B. Montblanc 342) entfernen?", "a": "Vom mechanischen Auspolieren der Gravur wird abgeraten, da der frühe Nachkriegskunststoff bereits Weichmacher verloren hat und eine Schwächung der Wand zum Gehäuseschaden führen kann. Ein Ultraschallbad kann die Goldunterlegung lösen, greift aber auch die Dichtungsmasse an und ist deshalb riskant. Empfohlener Mittelweg ist, die goldene Unterlegung durch einen Graveur oder Schlüsseldienst mit dem üblichen schwarzen Wachsstift abdecken zu lassen, wodurch die Gravur deutlich entschärft wird, ohne die Substanz anzugreifen. Generell wird auch dafür plädiert, Gravuren als Teil der Geschichte des Schreibgeräts zu erhalten. Eine vorsichtige Politur mit Wenol ist auch bei alten Modellen unbedenklich, solange nicht zu grob gearbeitet wird; für Reparaturen wird HMS empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gilt Jens Röslers \"Montblanc Diary & Collector's Guide\" laut Penparadise als \"Bibel\" für Montblanc-Sammler?", "a": "Jens Rösler, Sohn des letzten persönlichen Inhabers von Montblanc, Dr. Jürgen Rösler (12.03.1930 - 09.09.2003), schildert in seinem \"Montblanc Diary & Collector's Guide\" die Geschichte des Unternehmens von der Gründung der Simplo Filler Pen Company 1908 bis zum Zweiten Weltkrieg. Wesentliche Teile stützen sich auf die Erinnerungen seiner Großmutter Annemarie Rösler, geborene Voss. Das Buch ist mit zahlreichen Bildern seltener Schreibgeräte und Zeitdokumente bestückt und bietet im Anhang detaillierte Beschreibungen nahezu aller in dieser Periode produzierten Modelle.\n\nFür Montblanc-Sammler ist es derzeit die einzige umfassende Referenz dieser Art und gilt zu Recht als unverzichtbare Bibel der Vorkriegs-Montblancs. Das Werk ist nur noch über den Sammlermarkt erhältlich und auch zu Preisen jenseits von 250 Euro jeden Cent wert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Kauf eines höherwertigen Füllhalters (z. B. Cross Apogee, Montblanc) für intensives Schreiben im Studium, oder lag eine Fehlentscheidung vor?", "a": "Die anfängliche Unzufriedenheit mit einem neuen, hochwertigen Füllhalter ist meist kein Fehlkauf, sondern eine Frage der Eingewöhnung und der Rahmenbedingungen. Hochwertige Goldfedern reagieren empfindlich auf Papierqualität: Umweltpapier mit kurzen Fasern oder raue Sorten bremsen die Feder spürbar, das oft glatte Probepapier in Geschäften verzerrt das Schreibgefühl. Bei Anschreib- und Tintenflussproblemen hilft häufig schon eine Reinigung. Eine M-, F- oder B-Feder sollte auf üblichem Qualitätspapier problemlos funktionieren, eine Eingewöhnungszeit von Wochen ist normal. Steckkappen werden auf Dauer kritisch gesehen, da sie locker werden oder reißen können; Schraubkappen und ein Etui zum Schutz sind alltagstauglicher. Cross gibt eine Lifetime Warranty auf seine Produkte, doch Langzeit-Lackerfahrungen zur Apogee-Serie liegen kaum vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Können andere Tinten als Montblanc-Tinten in einem Montblanc-Füllhalter verwendet werden, etwa um eine bestimmte grüne Farbe oder besseren Tintenfluss zu erhalten?", "a": "Fremdtinten sind in einem Montblanc grundsätzlich unproblematisch verwendbar; die warnenden Hinweise mancher Händler vor Schwebstoffen oder Qualitätsschwankungen werden in der Praxis nicht bestätigt. Jansen-Tinten wie Tannengrün oder Atlantikblau werden von Sammlern für ihren guten Fluss und kräftige Farben gelobt und können sogar Anschreibprobleme im 146 lindern. Auch Standardgraph Moosgrün und Parker Quink sowie Private Reserve Sherwood Green sind beliebte Optionen, wobei Sherwood Green langsam trocknet. Eisengallustinte sollte nur in dafür geeigneten Federhaltern verwendet werden, nicht im Füllhalter. Manche Tinten wie Noodler's gelten als eher dickflüssig. Sehr alte Tinte sollte nicht mehr verwendet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie gestalten Sammler ihren Schreibtisch, und welche Marken und Accessoires werden kombiniert?", "a": "Unter Sammlern reicht das Spektrum von minimalistisch und nüchtern bis hin zum bewusst ästhetisch arrangierten \"Gesamtkunstwerk\". Häufig genannte Marken für Schreibtisch-Accessoires sind Montblanc (Meisterstück Leder-Schreibtischauflage, Notizblöcke, Visitenkartenetui, A4-Schreibmappen), El Casco (Lederablagen, Stifteköcher, Tischbutler), Versace/Rosenthal sowie Edwood. Empfohlen wird, schweren Schreibtischen schwarze Lederlinien oder vergoldete Akzente hinzuzufügen und Marken stilistisch konsistent zu kombinieren. Mehrere Stimmen weisen darauf hin, dass ein zu voller Schreibtisch beim eigentlichen Arbeiten ablenkt – ein zweckmäßiges, aufgeräumtes Setup ist häufig die bessere Lösung. Schöne Schreibgerätevitrinen oder Sammelboxen können prominente Stücke ins Licht setzen, ohne den Arbeitsbereich zu überladen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es alternative Minen für den Montblanc Rollerball Classique mit besserem Schriftbild oder breiterer Strichstärke?", "a": "Der Markt ist eng: Lamy-Minen wie M30 oder M32 passen mit etwas Anpassen, sind im Schreibverhalten jedoch nur eingeschränkt überzeugend (M30 filzstiftartig, M32 als kritisch eingestuft). Im LeGrand passt die M30 nicht. Praktikable Alternativen aus eigenen Tests sind unter anderem die Schneider Topball 850 mit breiterer Strichstärke und gutem Schreibverhalten – auch hier ist Anpassen nötig. Generell gilt der Vielschreiberkomfort eines Füllhalters dem Rollerball als überlegen, weshalb diese Frage ein Nischenproblem mit begrenzter Anbieterauswahl ist. Wer experimentieren will, sollte verschiedene Gel- und Tintenrollerminen sowie Faserminen testen und gegebenenfalls Montblanc-Originalminen für gelegentliche Hochwertigkeit beibehalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sieht der Montblanc Writers Edition Virginia Woolf aus, und welche ersten Eindrücke gibt es?", "a": "Der Virginia Woolf wirkt auf den ersten Pressefotos eher zurückhaltend, in der Hand jedoch deutlich besser: Die Oberfläche zeigt ein dunkles, ins Bordeaux changierendes Braun mit einem Wellenmuster, das auf Woolfs Roman \"Die Wellen\" anspielt. Goldbeschläge harmonieren mit dem warmen Korpus, der Clip ist halbglänzend und halbsatiniert geteilt und durch einen runden roten Stein (vermutlich kein echter Rubin) akzentuiert. Diskutiert wurde, ob es sich um einen Patronen- oder Kolbenfüllhalter handelt – laut Stylo.ca ein Kolbenfüllhalter, allerdings ohne sichtbares Tintenfenster. Der Marktstart wird für August/September erwartet; die Größe ist mit den 146er-Writers-Edition-Modellen vergleichbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hilft gegen leichte Anschreib- und Kratzgeräusche bei einer neuen Montblanc 149 mit M-Feder?", "a": "Vom Einsatz von Schleifpapier wird ohne Erfahrung dringend abgeraten. Gegen Anschreibprobleme hilft häufig schon ein Tintenwechsel auf eine dünnflüssigere Sorte (z. B. Pelikan oder Lamy königsblau). Leichte Geräusche bei einer M-Feder können vom \"Quietschen\" auf bestimmten Papieren herrühren – satiniertes, hochwertiges Papier reduziert dies deutlich, ohne wesentlich teurer zu sein. Tatsächliches Kratzen entsteht oft durch versetzte Federschenkel; mit einer Lupe sollten beide Hälften auf gleicher Höhe stehen, andernfalls muss die Feder gerichtet werden. Ein leichter Eingewöhnungseffekt, bei dem Anschreibverhalten von Tag zu Tag besser wird, ist normal; ein bewährter Trick ist, eine neue Zeile mit einem winzigen Aufsetzpunkt zu beginnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "An welchen Merkmalen lässt sich eine Fälschung des Montblanc Bohème Solitaire „Je t’aime“ Sterling Silber erkennen?", "a": "Bei einer Fälschung des Montblanc Bohème Solitaire „Je t’aime“ Sterling Silber zeigt sich im geöffneten Zustand sofort die für Plagiate typische Feder mit dem Imprint „Iridium Point Germany“ oder „Iridium Point Paris“. Im Größenvergleich ist die Fälschung größer als das Original. Der Stein im Clip sollte bei diesem Modell eigentlich Herzform aufweisen, die Fälschung trägt jedoch einen Stein, der den regulären Bohème Schreibgeräten ähnelt. Auch das Federloch unterscheidet sich: Beim Original Je t’aime Sterling Silber ist es herzförmig und nicht rund. Die Zwischenräume zwischen den Ringen sind beim Original eben, bei der Fälschung sind dort unschöne Kerben zu finden. Vorn am Griffstück weist die Fälschung eine tiefe Kerbe auf, die beim Original flacher ausgeführt ist. Das Gewinde am hinteren Teil besteht bei der Fälschung aus Plastik, beim Original aus Metall. Unter dem Clip findet sich beim Original die Einprägung „Pix“, die bei der Fälschung fehlt; der Clip selbst ist beim Plagiat einfach gebogen und wirkt preiswert. Erste Anhaltspunkte zur Erkennung sind somit die Feder, der Clip und die typischen Kerben.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Bohème — Modell-Übersicht: https://www.fountainpen.de/boheme.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein Montblanc Boheme abseits der Boutique gruendlich reinigen?", "a": "Laut Service-Guide darf weder von vorn noch von hinten Wasser in den Korpus eines Boheme gelangen; nur das Abspuelen der Feder ist offiziell erlaubt. Eine gruendliche Reinigung ist jedoch insbesondere dann erforderlich, wenn schwarze Tinte verwendet wird, da diese schnell verklebt, oder wenn die Tintenfarbe gewechselt werden soll. Montblanc nutzt in den Boutiquen ein spezielles Glasroehrchen mit Gummiball, das anstelle der Patrone eingesetzt wird; dieses Werkzeug wird jedoch nicht frei verkauft und ist mit etwa 30 Euro vergleichsweise teuer. Eine pragmatische Loesung besteht darin, eine alte Montblanc-Patrone hinten mit einem Messer zu oeffnen, ohne sie zu stark zu kuerzen, sie zu reinigen und einen Montblanc-Kolbenkonverter aufzustecken; die neuen Konverter mit vorderem Gewinde sitzen besonders fest. Die leere Patrone wird in den Boheme eingesetzt, der Konverter aufgesteckt und die Feder herausgedreht, wodurch der Konverter mitversenkt wird. Beim Eintauchen der Feder in Wasser und Betaetigen des Konverters wird Wasser durch den Tintenleiter gezogen, bis die Tinte sichtbar heller wird. Zu beachten ist, dass die Patrone nicht zu kurz geschnitten werden darf, da der Metallring des Konverters sonst nicht in den Korpus passt; im Notfall kann eine zweite leere Patrone als Verlaengerung dienen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Bohème — Modell-Übersicht: https://www.fountainpen.de/boheme.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was lässt sich über einen alten Füllhalter mit der Aufschrift \"Aristokrat\" sagen?", "a": "Aristokrat war eine deutsche Manufaktur aus Nürnberg, was die Kennzeichnung \"Ges. Gesch.\" belegt; in den 1950er Jahren wurden die Kolbenfüller des Hausgründers durch Direktvertrieb in Behörden und Büros verkauft. Es gab Modelle in Größen, die etwa dem Montblanc Mozart entsprachen, sowie größere Varianten mit 18-karätigen Goldfedern. Aufgrund der verwendeten Materialien wird das Modell auf Ende der 1930er Jahre datiert. Sammlerwertig gilt die Marke nicht; ein gut erhaltenes Stück bringt auf eBay erfahrungsgemäß nur etwa 10 Euro. Solche Halter eignen sich gut zum Üben von Demontage- und Polierarbeiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Writers Edition 2007 William Faulkner bekannt?", "a": "Bestätigt ist, dass die Writers Edition 2007 William Faulkner gewidmet ist; Design und Materialien waren zum Zeitpunkt der Vorankündigung noch nicht offiziell. Erste Hinweise deuten auf eine braune Farbgebung hin, was unter Sammlern eher zurückhaltend aufgenommen wurde. Diskutiert wird, dass Montblanc bei der Auswahl der Namensgeber stark den US-amerikanischen und asiatischen Markt im Blick hat, da der deutschsprachige Markt nur einen kleinen Anteil des Gesamtumsatzes ausmacht; deutschsprachige Klassiker wie Goethe oder Kant werden seit Jahren ohne Erfolg gewünscht. Konkrete Federgravuren und Detailbilder waren erst kurz vor der Auslieferung zu erwarten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Zeiträumen wurden die Montblanc Meisterstücke 144 und 146 nach 1961 produziert, und sind die Modelle technisch vergleichbar?", "a": "Mit der Einführung der von Albrecht Graf Goertz designten neuen, schlankeren Formen 1959 wurde die Produktion der Meisterstücke 142, 144 und 146 eingestellt; nur der 149 lief weiter. 1969/70 erhielten die Goertz-Modelle einen flachen Kappenkopf und neue Nummern (u. a. 320, 220, 120). 1979 begann die schrittweise Wiedereinführung des klassischen Designs; das Meisterstück 146 wurde 1986 offiziell relauncht – allerdings sind bereits 70er-Jahre-146er bekannt, was auf Übergangsmodelle hinweist. Aktuelle Meisterstücke basieren formal auf den 50er-Jahre-Vorgängern, sind aber technisch und materiell deutlich modernisiert. Der 144 wurde später als Classique geführt und vor einigen Jahren eingestellt; frühe Classique-Modelle hatten teils noch keine Seriennummern.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 146 (Le Grand): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-146.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich größere Sammlungen von Füllfederhaltern dauerhaft präsentieren, ohne dass sie im Schrank \"versauern\"?", "a": "Bewährt sind Schreibgerätemappen wie die von Gutberlet (gutberlet.com) oder Sammelmappen über penboard.de, in denen die Schreibgeräte gut geschützt liegen. Für die Vitrinen-Optik bietet Montblanc eine Sammelbox in schwarzem Klavierlack, die je nach Größe etwa 550 Euro kostet und bis zu 20 Schreibgeräte aufnehmen kann; Varianten in Blau, Grün und ein passend zur Mozart-Kollektion gehaltener dunkelbrauner Holzkasten mit eingeprägtem Stern sind ebenfalls bekannt. Im Alltag werden die Stücke oft in Etuis oder Penstands aufbewahrt. Lederringe in einfachen Mappen passen häufig nicht ideal und werden als suboptimale Lösung beschrieben. Für genaue Preise lohnt eine Anfrage in der Boutique, da diese Sammelboxen nicht immer gelistet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man Fälschungen von S. T. Dupont-Feuerzeugen auf eBay?", "a": "Die Nachbauten erreichen mittlerweile eine sehr hohe Qualität, sodass auch erfahrene Käufer getäuscht werden. Schätzungen zufolge sind rund 90 Prozent der eBay-Angebote gefälscht; bestimmte Seriennummern (z. B. 05D06A8) sind Hinweise auf Fakes. Wer eine Originalware will, sollte ausschließlich Auktionen mit klar ausgewiesenem \"Original S. T. Dupont\" wählen – \"Originalverpackung\" allein reicht nicht. Im Verdachtsfall empfiehlt sich, den Hersteller direkt zu kontaktieren oder den Käufer zu informieren. Sehr ausführliche Erkennungsmerkmale sind in einer mehrseitigen Diskussion in einem spezialisierten Sammlerforum dokumentiert; im Zweifel sind auch gut gefälschte Stücke höchstens etwa 40 Euro wert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich eine Fälschung der Montblanc Limited Anniversary Edition – etwa als „Solitaire Platinum“ angebotene Variante – erkennen?", "a": "Montblanc hat die Anniversary Edition nie in einer Platinum-Variante mit platinierten Beschlägen produziert; ein als „Limited Anniversary Solitaire Platinum“ angebotener Füllhalter muss daher eine Fälschung sein. Beim Original sind Clip und Ringe mit Rotgold vergoldet, bei der Fälschung sind diese silberfarben. Bei den drei Kappenringen finden sich am Plagiat zwischen den Ringen zwei schwarze Kerben, die beim Original fehlen; dort entspricht das Material zwischen den Ringen dem Kappenmaterial, in diesem Fall 925er Sterlingsilber. Auf der Feder der Fälschung sind häufig die Imprints „Iridium Point Germany“ oder „Iridium Point Paris“ zu lesen. Am Kappenkopf mit dem Anniversary-Ring und dem Diamanten ist die Gravur bei der Fälschung weniger tief; die Seriennummer ist eingestanzt, während sie beim Original mit Laser eingraviert wird. Auch der Montblanc-Stern wirkt bei der Fälschung im Vergleich zum Original etwas zackig. Insgesamt handelt es sich um eine relativ einfach zu erkennende Fälschung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das von Jürgen Franzke herausgegebene Buch \"Das Bleistiftschloss\" und welche Themen behandelt es?", "a": "\"Das Bleistiftschloss\" ist die 1986 im Heinrich Hugendubel Verlag München erschienene Begleitschrift zur gleichnamigen Ausstellung im Schloss Faber-Castell, die vom 9. Juli bis zum 19. Oktober 1986 zu sehen war. Herausgegeben hat den Band Jürgen Franzke, er umfasst rund 160 Seiten (ISBN 3-88034-307-1). Behandelt werden verschiedene Aspekte der über 225-jährigen Geschichte des Familienunternehmens, darunter der Generationen-Vertrag, das Schloss Faber-Castell in Stein, die Unternehmensgeschichte, das \"Dorf der Bleistiftmacher\", das Verhältnis von Ordnung, guter Arbeit und Lohn sowie das Schloss als Kulisse. Trotz vieler Abbildungen sind nur wenige Schreibgeräte zu sehen, für interessierte Sammler ist die Schrift dennoch lesenswert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man einen festsitzenden Kolbenmechanismus durch eingetrocknete Tinte wieder loesen?", "a": "Wenn die Tinte in einem Kolbenfuellhalter eingetrocknet ist und sich der Kolben nicht mehr bewegen laesst, hilft ein einfaches Wasserbad. Dazu stellt man den Fuellhalter ohne Kappe mit der Federspitze nach unten in ein Glas und fuellt so viel lauwarmes Wasser von etwa 40 Grad ein, dass der Drehknopf knapp einen Zentimeter ueber dem Wasserspiegel liegt. Der Fuellhalter sollte mindestens drei Tage stehen, da die Kapillarkraefte des Tintenleiters das Wasser langsam in den Tank ziehen; dabei ist es sinnvoll, den Fuellhalter einmal taeglich umzudrehen, damit das Wasser auch den Kolben erreicht. Diese Methode wirkt zuverlaessig, erfordert aber Geduld. Eine schnellere Alternative besteht darin, den Konus mit einem Spezialschluessel aus dem Schaft zu drehen und den Schaft direkt zu reinigen, was etwa eine Stunde dauert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man Patronenfuellhalter wie den Boheme bei stark eingetrockneter Tinte?", "a": "Wenn ein Patronenfuellhalter laenger ungereinigt blieb, koennen Tintenreste eintrocknen und den Tintenfluss beeintraechtigen; ein einfacher Kolbenkonverter reicht dann oft nicht mehr aus. Eine bewaehrte Methode nutzt eine Pelikan-Grossraumpatrone und eine sogenannte Ohrenspritze aus der Apotheke, etwa in Groesse M zum Preis von rund 3,45 Euro. Das Ende der Patrone wird aufgeschnitten und gereinigt, anschliessend wird die Ohrenspritze auf die Patrone aufgesteckt, und das Ganze wird wie eine normale Patrone in den Fuellhalter eingesetzt. Zur Reinigung haelt man die Feder in Wasser und betaetigt den Gummiball der Spritze, wodurch sich auch festsitzende Tintenreste aus dem Tintenleiter loesen lassen. Diese Methode ist nicht auf Boheme oder Montblanc beschraenkt, sondern fuer jeden Patronenfuellhalter geeignet.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Bohème — Modell-Übersicht: https://www.fountainpen.de/boheme.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Montblanc Season's Greetings 2005 Dufttinte einzuschätzen?", "a": "Die Tinte überzeugt die Tester mit einer dunkelbraunen Farbe (zwischen Lebkuchen- und Schokoladenton) und einem dezenten, weihnachtlichen, aber nicht zimt- oder spekulatiusartigen Duft. Die Duftintensität liegt unter der bekannten Loveletter Ink, was als angenehm empfunden wird. Das Tintenfass gilt als hochwertiges Designobjekt. Der Preis ist mit etwa 11,50 Euro für das Glas vergleichbar mit der Loveletter Ink. Wer den Duft im Füllhalter nicht über Wochen mitnehmen möchte, sollte eher das Fass als die Patrone wählen, da der Duft teilweise im Tintenleiter haften bleibt; auf Papier verfliegt der Duft jedoch innerhalb eines Tages. Eine schnelle Verfügbarkeitsknappheit wie bei der Loveletter Ink wird erwartet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Spezial- und Dufttinten bietet Montblanc an?", "a": "Montblanc bietet im Bereich Spezial- und Dufttinten unter anderem die Montblanc LoveLetter Ink sowie die Montblanc Season's Greetings Tinte an. Beide gehören zu den Spezialtinten, mit denen das Sortiment über die regulären Standardtinten hinaus erweitert wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches flache Tintenfass mit Fülleinsatz aus den 90er Jahren wird gesucht, und gibt es noch vergleichbare Produkte?", "a": "Gemeint ist vermutlich das Parker Penman, das in der gesuchten Form regulär nicht mehr erhältlich ist. Ein praktisch identisches Fass liegt heute dem Parker Duofold True Blue bei, was als Nachkauf jedoch teuer ist. Ähnliche Konstruktionen mit Plastikeinsatz, Auffülltrichter oder Sammelvertiefung für Tintenreste bieten Levenger sowie Lamy, Sheaffer und Visconti in ihren Tintengläsern. Levenger-Tinten und ähnliche Spezialitäten sind über Rolf Thiel (missing-pen.de) gut erreichbar; das Sortiment ist umfangreich und individuelle Beratung möglich. Wer ein bestimmtes Fass sucht, kann dort gezielt nachfragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt und poliert man Edelharz-Schreibgeräte sicher?", "a": "Das von Montblanc verwendete Edelharz ist ein modifiziertes Methacrylsäuremethylester (Plexiglas) und verträgt Reinigung mit Wasser und Spülmittel sowie bedingt leichtflüchtige Alkane wie Oktan. Strikt vermieden werden sollten Alkohole, Ester (Nagellackentferner), Ketone (Aceton), Aromaten (Benzol, Toluol) und Chlorkohlenwasserstoffe (Trichlorethan, Chloroform), da sie das Material innerhalb kürzester Zeit irreversibel schädigen. Zum Polieren wird eine wasserlösliche Diamantpaste der Körnung 0,25 µm (z. B. Fa. Winter, Hamburg) empfohlen; das Putzmittel Wenol ist zwar in der Sammlerszene weit verbreitet und wird auch von vielen Reparatureren empfohlen, hat aber keine deklarierte Korngröße und kann bei wiederholter Anwendung Beschichtungen abtragen. Baumwolltücher sollten möglichst frisch sein, da Waschmittelrückstände (Zeolithe) Mikroschäden verursachen können; Mikrofasertücher und unbenutzte Putztücher sind eine sichere Alternative.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale verraten Fälschungen von Montblanc Starwalker-Schreibgeräten?", "a": "Der originale Starwalker-Füllhalter ist ein reiner Patronenfüllhalter; ein Montblanc-Konverter passt nicht hinein. Auktionen, in denen der Konverter mitgeliefert wird, sind daher höchstwahrscheinlich Fakes. Die gefälschten Federn tragen häufig die typische \"Iridium Point\"-Aufschrift statt einer echten Starwalker-Feder. Optisch fallen Fakes durch eine schwarze (statt acrylklare) Schneekuppe im Geschenkboxdeckel, einen \"zackigen\" statt sauberen Stern auf dem Service-Guide, falsche Proportionen (z. B. zu langes Griffstück) und abweichende Anzahlen feiner Querrillen am Korpus auf – beim Original sind es zehn eingefräste Ringe zwischen Griffstück und Clipring. Auch Boheme-Fakes nutzen dieselben verräterischen Federn; die gefälschten Verpackungen werden zunehmend besser, was die Erkennung erschwert.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Bohème — Modell-Übersicht: https://www.fountainpen.de/boheme.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte man Fuellhalter vor laengerer Lagerung mit Tinte oder Wasser befuellen oder leer lassen?", "a": "Die richtige Antwort haengt vor allem vom Material des Kolbens ab. Bei Fuellhaltern mit Plastikkolben, also typischerweise Modellen ab den 1960er Jahren, kann das Schreibgeraet nach gruendlicher Reinigung problemlos leer gelagert werden. Bei Korkkolben ist zu unterscheiden, ob der Kork neu erneuert wurde; ein frisch eingebauter, in Wachs getraenkter Kork bleibt auch jahrelang dicht, ohne Wasserbefuellung. Aelterer, bereits genutzter Kork sollte ebenfalls trocken gelagert werden, da auch destilliertes Wasser auf Dauer Bakterien beguenstigen kann, was im Extremfall zu Schimmel auf Kork oder Zelluloid fuehrt. Soll der Fuellhalter spaeter wieder benutzt werden, genuegt es, ihn einige Tage vor dem Einsatz mit Wasser zu fuellen, damit der Kork wieder quillt. Tinte gilt als das schaedlichste, was einem Fuellhalter zugefuehrt werden kann; deshalb empfiehlt es sich, Schreibgeraete vor der Lagerung komplett zu zerlegen, eine neue Korkdichtung oder einen neuen Tintensack einzubauen, die Einzelteile mindestens eine Woche in Wasser zu lagern und ausschliesslich destilliertes Wasser zur Befuellung zu verwenden. Zum Test der Federgaengigkeit reicht es, die Feder kurz in Tinte zu tauchen; der Tintenleiter saugt genug fuer eine Schreibprobe an. Fuellhalter mit Polyethylen-Dichtung, von Montblanc ab dem Modell 252 verbaut, also ab den 1960er Jahren, benoetigen keine Feuchtigkeit zur Lagerung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Farbvarianten existieren bei Fälschungen des Montblanc StarWalker Rollerballs?", "a": "Von der Montblanc StarWalker Edition existieren verschiedene Fälschungen unterschiedlicher Qualität. Bei einem als rotes Plagiat angebotenen Rollerball handelt es sich um eine relativ gut gemachte Fälschung mit eingravierter Seriennummer an der Kappe und einem Griffstück, das dem Original nahekommt. Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal ist die Farbe des Korpus. Original-StarWalker-Rollerballs werden derzeit nur in zwei Varianten angeboten: als Resin in schwarzem Edelharz sowie als Rubber Line mit gummierter Oberfläche und Lasergravur. Von beiden gibt es passende Fälschungen. Darüber hinaus sind bei den Plagiaten weitere Farbvarianten bekannt, nämlich Rot, Blau, Grün, Schwarz, Weiß sowie eine gummiert-goldene Ausführung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Montblanc Meisterstück 145 oder Caran d'Ache Léman – worauf sollte man bei einem dreiteiligen Schreibset (Füllhalter, Kugelschreiber, Bleistift) achten?", "a": "Beide Marken liefern hochwertige Schreibgeräte; im Direktvergleich beim Händler empfanden Tester die Caran d'Ache Léman M-Feder als feiner und für eine kleine Handschrift besser geeignet als die etwas breiter ausfallende Montblanc M. Allgemein streuen Montblanc-Federn aufgrund manueller Fertigung in Strichbreite und Tintenfluss; ein Federtest bzw. -tausch innerhalb der Tauschfrist wird empfohlen. Für tägliches Schreiben ist ein leichtes Mittelgewicht angenehm – sehr leichte Halter führen zum Verkrampfen, sehr schwere ermüden. Der Montblanc 145 (Chopin/Classique) gilt als alltagstauglich, klecksfrei und beliebt; wer Wert auf eine etwas flexiblere Feder legt, sollte alternative Hersteller wie OMAS prüfen. Letztlich entscheidet das individuelle Schreibgefühl beim Händler.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 145 (Classique): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-145.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich eine Feder mit Iridium-Spitze überhaupt einschreiben, oder ist das ein Mythos?", "a": "Reiner Materialabrieb tritt durch das harte Iridium-Korn praktisch nicht auf; ein echtes \"Einschreiben\" durch normales Schreiben würde nach Schätzungen rund 15 Jahre dauern. Tatsächlich überlagern sich zwei Effekte: Die Federgabeln werden durch individuellen Druck minimal gespreizt, und der Schreiber gewöhnt sich an das Verhalten des Halters. Wer den Effekt beschleunigen will, kann spezielles Federschleifpapier mit 12.000er Körnung (z. B. von David Nishimura oder über micro-mesh.de) verwenden und auf dem Blatt liegende Achten ziehen – damit lässt sich auch leichte Gratbildung entfernen und die Feder auf die eigene Handschrift anpassen. Alternativ wird die klassische Methode mit einem Speckstein genannt. Ein gezieltes manuelles Anpassen sollte vorsichtig erfolgen, da zu viel Material den Federcharakter dauerhaft verändert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollten Fuellhalter aus Zelluloid und Hartgummi richtig gelagert werden?", "a": "Aeltere Fuellhalter aus Zelluloid sollten bei laengerer Lagerung etwa alle drei Monate mit Wasser befuellt werden; ein Teil des Wassers verschwindet dabei sichtbar, wird teils ueber Kondensation abgegeben und teils vom Zelluloid aufgenommen, was die Lebensdauer verlaengert. Schreibgeraete aus Zelluloid und Hartgummi sind grundsaetzlich vor Licht, insbesondere Sonnenlicht, zu schuetzen, da das Material sonst altert; Zelluloid war der erste industrielle Kunststoff und neigt zur Selbstzersetzung, wie man sie auch von alten Filmrollen kennt. Hartgummi war historisch nur eingeschraenkt einfaerbbar, weshalb fast alle vorzelluloidigen Schreibgeraete schwarz sind, waehrend Zelluloid kraeftige bunte Farben ermoeglichte. Fuellhalter neuerer Bauart, insbesondere ab etwa 1960, koennen leer gelagert werden, sollten aber zuvor mit Wasser durchgespuelt werden, damit eingetrocknete Tinte die Dichtlippe des Kolbens beim spaeteren Gebrauch nicht beschaedigt. Zelluloid- und Hartgummi-Fuellhalter duerfen keinesfalls in ein Ultraschallbad gelegt werden, da sich die Farbe loesen kann; auch Polituren sind zu meiden, weil viele Mittel die Oberflaeche aufweichen. Hartgummi laesst sich pflegen, indem man ihn mit Olivenoel oder Waffenoel wie Ballistol einreibt, wodurch die Oberflaeche wieder dunkler wird. Zur Materialunterscheidung gilt, dass Zelluloid meist sehr bunt und kraeftig gefaerbt ist, waehrend Hartgummi gedeckte Toene wie schwarz, dunkelrot oder selten orange zeigt und unter Lichteinfluss graubraun bis rehbraun verfaerben kann; eine sichere Identifikation gelingt nur ueber eine Brennprobe, die bei einem ganzen Fuellhalter aber nicht in Frage kommt, weil Zelluloid extrem brennbar ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befüllt und reinigt man ein Montblanc Meisterstück LeGrand 146 richtig?", "a": "Der LeGrand 146 ist ein Kolbenfüllhalter: Der Drehknopf hinten wird vorsichtig bis zum Anschlag gedreht (nicht überdrehen), die Feder zu etwa drei Vierteln in das Tintenfass getaucht und dann der Kolben langsam zurückgedreht, um Tinte aufzunehmen. Anschließend gibt man ein paar Tropfen wieder zurück, damit die Kapillarkammern Druckausgleich aufnehmen können und nichts kleckst. Zum Reinigen wird mehrfach klares Wasser eingezogen und ausgedrückt, bis es klar bleibt; zum Trocknen sollte der Halter mit der Feder nach unten in einem fusselfreien Tuch lagern. Ein kleiner Luftraum von 2–3 mm im Sichtfenster nach dem Befüllen ist normal. Die Möglichkeit, das hintere Teil komplett abzuschrauben, gilt nur bei Konvertermodellen wie dem 147; beim 146 ist die Mechanik fest verbaut.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woher stammen die zahlreichen Montblanc-Schreibgeräte, die als Neuware bei eBay deutlich unter Boutiquepreis angeboten werden?", "a": "Werksverkauf für Privatpersonen oder eine Wiederverkaufserlaubnis für Mitarbeiter gibt es bei Montblanc nicht – Mitarbeiter bekommen einmal jährlich vergünstigt eine begrenzte Stückzahl, der Wiederverkauf ist strikt verboten. Auch Mängelware verlässt nach Werksbesichtigungen die Produktion nicht. Erklärbar sind die niedrigen Internetpreise dadurch, dass Händler über große Mengen, internationale Bezugsquellen und beträchtliche Margen disponieren; auch Powerseller in den USA bringen mitunter Editionen vor dem offiziellen Marktstart in den Handel. Reguläre Rabattaktionen wie Payback im Kaufhof haben in der Vergangenheit bis zu 30 Prozent auf Montblanc-Sortimente ermöglicht. Insgesamt gilt der Online-Anteil im Montblanc-Neuwarenhandel als beträchtlich, und seriöse private oder gewerbliche Quellen sind möglich, ohne dass Mitarbeiterverkäufe involviert wären.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum lässt man beim Befüllen einer Kolbenfüllfeder einige Tropfen Tinte wieder heraus, und wie tief sollte die Feder eintauchen?", "a": "Beim Aufziehen füllen sich die Kapillarkammern im Tintenleiter komplett mit Tinte; durch das anschließende Herausdrücken einiger Tropfen wird Platz geschaffen, sodass diese Kammern beim Schreiben ihre Funktion (Druckausgleich beim Fliegen oder bei Temperaturwechsel) wieder erfüllen können – das verhindert Kleckse und Auslaufen, schützt also vor allem Kleidung und Papier. Beim Eintauchen reicht es, wenn die Feder vollständig in der Tinte steht; manche Sammler tauchen das Griffstück ein kleines Stück mit ein, um zu verhindern, dass der Kolben zu viel Luft zieht – dies ist sicherer, erfordert aber anschließendes Abwischen. Wichtig ist, den Kolben langsam zu betätigen, damit der Tintenstand möglichst hoch wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten von originalen Montblanc Fineliner-Minen gibt es und sind sie untereinander kompatibel?", "a": "Auch wenn das Montblanc Meisterstück Fineliner als kleine Revolution vorgestellt wurde, gab es bereits zuvor Fineliner von Montblanc. Heute sind zwei Varianten der originalen Fineliner-Minen im Umlauf: die ältere Variante und die aktuelle Version. Beide passen in die älteren wie auch in die neuen Schreibgeräte. Daneben existierte eine weitere Variante aus dem Zeitraum von etwa 1972 bis 1990, nämlich die ältere Version ohne Gewinde, die für den Montblanc Quickpen und ähnliche Modelle vorgesehen war.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale kennzeichnen Fälschungen der Montblanc Kafka Edition und woran erkennt man sie?", "a": "Von der Montblanc Kafka Edition sind inzwischen Fälschungen als Kugelschreiber und als Rollerball aufgetaucht, wobei es den Kafka nie als originalen Rollerball gab. Die Fälschungen wirken verglichen mit früheren Plagiaten relativ hochwertig; der Kappenkopf kommt dem Original recht nahe, und auch der Rollerball wirkt auf den ersten Blick gut verarbeitet. Die Gravur der Seriennummer ist dagegen vergleichsweise unsauber: Auf allen bekannten Kafka-Fälschungen findet sich stets dieselbe Seriennummer 04581/16500. Zwei einfach prüfbare Unterscheidungsmerkmale sind besonders wichtig: Beim Original sind Teile von Kappe und Korpus rötlich-transparent, während die Fälschung an diesen Stellen nicht transparent ist; dies ist beim Kugelschreiber das einzige sofort erkennbare Kriterium. Außerdem gilt grundsätzlich, dass es nie einen originalen Kafka Rollerball gegeben hat. Die zunehmend bessere Qualität der Plagiate macht den Kauf beim Fachhändler zur einzig sicheren Bezugsquelle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hält und führt man einen Füllhalter mit OM- oder OF-Feder, und sind solche Federn für Unterschriften geeignet?", "a": "Schräg geschliffene Federn (oblique, Kürzel \"O\") erzeugen ein breiteres Schriftbild mit schmaleren senkrechten Zügen und reagieren sehr empfindlich auf die Handhaltung; bei falschem Winkel kratzt die Feder oder es entstehen Aussetzer. Zwischen OF und OB liegen erhebliche Unterschiede, sodass ausführliche Schriftproben vor dem Kauf wichtig sind. Für sehr schwungvolle Unterschriften sind diese Federn nicht ideal, lassen sich aber durch leichtes Drehen des Halters (gegen den Uhrzeigersinn, sodass der schräge Fuß parallel zum Papier liegt) optimal nutzen – das ergibt maximale Strichvariation. Eine ausführliche englischsprachige Anleitung dazu findet sich in einem Beitrag auf richardspens.com. Unterschriften mit Kugelschreiber gelten unter Sammlern als stilistischer Faux Pas.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Füllfederhalter im Bereich um 100–200 Euro lässt sich für den Alltagsgebrauch empfehlen?", "a": "Im Bereich um 100 Euro werden vor allem zwei Modelle hervorgehoben: Der Lamy 2000 (Kolbenfüllhalter mit Goldfeder, sehr solide Technik und gute Verarbeitung) sowie ältere Pelikan-Modelle wie der Tradition M 250 oder der M200/M205, optional mit 18 K Goldfeder; auch Pelikan 252, 254 oder 256 werden empfohlen. Wichtig vor dem Kauf ist, beim Händler verschiedene Größen und Federbreiten in der Hand zu testen – F gilt als allgemein gut alltagstauglich, Vorlieben sind aber individuell. Für 200 Euro öffnet sich das Feld stark (Aurora 88, Faber-Castell, Caran d'Ache Madison usw.), entscheidend bleibt der persönliche Schreibtest. Bei gebrauchten Halten lohnt der Blick auf den Zustand und vertrauenswürdige Quellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer produziert die modernen Kaweco Sport Füllhalter, und besteht das ursprüngliche Unternehmen noch?", "a": "Die ursprüngliche \"Heidelberger Federhalter-Fabrik Koch, Weber & Co.\" existiert nicht mehr; die Markenrechte und die Fertigung der modernen Kaweco-Sport-Füllhalter liegen heute bei Gutberlet. Die historische Kaweco hatte bereits 1911 kompakte, zylindrische Sicherheitsfüllhalter für Damen, Offiziere und Sportreisende im Programm, gefertigt aus guillochiertem oder marmoriertem Hartgummi und in Sonderausführungen aus Silber, Tula oder Toledo. Die heutigen Sport-Modelle sind eine Anlehnung an dieses klassische Design, die wirtschaftliche Bedeutung der Marke ist aber nicht mehr mit der Vorkriegszeit zu vergleichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die Federbreiten M und B bei Montblanc und Faber-Castell direkt vergleichbar?", "a": "Federbreiten variieren erheblich zwischen Herstellern und teils auch innerhalb einer Marke, da Montblanc-Federn manuell eingeschliffen werden. Tendenziell sind Montblanc-Federn breiter als die vergleichbarer Marken (Cross M ist schmaler als Montblanc M); Dunhill und Aurora liegen bei M ähnlich, eine Faber-Castell Anello M wirkt eher etwas breiter als eine Montblanc M, mit reichlichem aber nicht übermäßigem Tintenfluss. Je dünner die nominelle Federbreite, desto deutlicher zeigen sich Streuungen innerhalb eines Modells – beim Faber Intuition wurden bei mehreren Federn der Stärke M Strichbreiten- und Tintenflussunterschiede festgestellt. Eigenes Papier zum Probeschreiben mitzubringen wird empfohlen, da das satinierte Probepapier der Geschäfte das Schriftbild verzerrt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die alte Schreibgerätemarke \"Weltpen\" bekannt?", "a": "Welt Pen war eine Marke der Berliner Firma Schmieglitz & Co. GmbH, die mehrere Modelle wie den Wep, Extra und Zep sowie ein \"Meisterstück\" (auch als \"Dicke Berta\" bekannt – noch größer als ein Montblanc 139) produzierte. Stilistisch übernahmen einige Stücke Elemente der Konkurrenz, etwa die Kappenbinde des Waterman Patrician für ein Damenformat-Set. Die Firma litt stark unter dem Zweiten Weltkrieg und wurde Anfang der 1950er Jahre liquidiert. Online-Quellen zur Firma sind kaum auffindbar, weshalb das Wissen primär aus Sammlerkreisen kommt. Mit dem niederländischen Anbieter gleichen Namens besteht keine Verbindung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten gefälschter Montblanc-Kolbenkonverter sind dokumentiert und woran lassen sie sich erkennen?", "a": "Inzwischen werden auch Kolbenkonverter für Montblanc-Schreibgeräte gefälscht, wobei drei Hauptvarianten bekannt sind. Fälschung 1 kommt der älteren Variante des Montblanc-Kolbenkonverters sehr nahe; die Unterschiede zum Original sind kaum vorhanden, lediglich am hinteren Griffstück ist eine kleine Abweichung erkennbar. Fälschung 2 und Fälschung 3 sind dagegen sehr schnell als Plagiate zu erkennen, da Qualität und Verarbeitung deutlich schlecht sind und kaum Gemeinsamkeiten mit dem Original aufweisen. Bei einer entsprechenden Übersicht werden zwei Originale den drei Fälschungen gegenübergestellt, wobei vor allem Material, Verarbeitung und konstruktive Details des Griffstücks die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale liefern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Writers Edition 2010 Mark Twain bekannt?", "a": "Die Writers Edition 2010 ist Mark Twain gewidmet; auf der Feder ist ein Seilknoten graviert. Erste, noch unscharfe Fotos zirkulierten in internationalen Sammlerforen. Ein Kritikpunkt aus den frühen Schreibproben: Die Schreibgeräte schreiben offenbar tendenziell breit. Parallel diskutierte das Forum die Music Edition mit John Lennon, deren stilistische Logik in der Reihe der bisherigen Donation Pens (Bernstein, Menuhin, Solti, Karajan, Bach) für Diskussionsstoff sorgte. Auf einen Goethe in der Reihe wartet die deutsche Sammlerszene weiterhin vergeblich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich aktuelle Fälschungen von Montblanc Rollerball-Minen vom Original unterscheiden?", "a": "Frühere Fälschungen von Montblanc Rollerball-Minen waren leicht zu erkennen, da Original-Minen nicht in die gefälschten Schreibgeräte passten. Aktuelle Plagiate der Rollerball-Minen unterscheiden sich kaum noch vom Original. Das einzige verlässliche Unterscheidungsmerkmal ist eine Nummer auf der Rückseite der Mine, die beim Original vorhanden ist und bei der Fälschung fehlt. Beim Drehen der Rollerball-Mine sind kaum Unterschiede festzustellen; das Pix-Logo wirkt bei der Fälschung möglicherweise etwas größer, was jedoch nur im direkten Vergleich auffällt. Aktuelle Fälschungen passen problemlos in originale Montblanc-Schreibgeräte, und umgekehrt passen Original-Minen auch in aktuelle Fälschungen der Rollerballs.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie identifiziert man ein altes Montblanc Meisterstück mit der Prägung \"D.R.P.\" und Federzeichen 4810/M/250?", "a": "Bei dem beschriebenen Halter handelt es sich um ein Meisterstück 139, eindeutig erkennbar an der Größe und den beiden silbernen Kappenringen. Die fehlende \"139\"-Gravur ist nicht ungewöhnlich. Die Kombination mit Stahlfeder (statt einer mit \"G\" gekennzeichneten Goldfeder) und langem Tintensichtfenster verweist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Produktion zwischen 1940 und 1943 – während des Krieges wurde aufgrund von Goldknappheit auf Stahlfedern ausgewichen. Der Marktwert liegt zustandsabhängig zwischen rund 700 und 1.700 Euro, gut erhaltene Stücke können auch darüber gehandelt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Montblanc-Fuellhalter wird fuer Eintraege in das Goldene Buch der Stadt Dortmund verwendet?", "a": "Fuer die Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt Dortmund wird ein Montblanc Meisterstueck Nr. 146 in der klassischen Ausfuehrung verwendet. Der Fuellfederhalter besitzt eine 14-Karat-Goldfeder mit Platin-Intarsie in der Federbreite B und ist ohne Gravuren oder Verzierungen ausgestattet. Er ist seit den 1980er Jahren zusammen mit einem passenden Penstand im offiziellen Einsatz, auch die zuvor genutzten Schreibgeraete stammten von Montblanc. Das eigentliche Goldene Buch wurde 1899 anlaesslich der Eroeffnung des Dortmunder Hafens durch Kaiser Wilhelm II. von Professor Mayer aus Heidelberg gemeinsam mit Karl Eyth entworfen und von Heinrich Wencker, Inhaber der Dortmunder Brauerei zur Kronenburg, finanziert; das zugehoerige goldene Tintenfass mit Tuermchen-Ecken stiftete der Inhaber der Dortmunder Zeitung Gustav Krueger, entworfen von Paul Drescher aus Silber, vergoldet, teils poliert und mit Edelsteinen verziert. Der Bucheinband selbst besteht aus graviertem Silber, ist teils vergoldet und mit rot unterlegten Bergkristallen, Kohlekugeln sowie Schmuckstuecken aus Transluzid- und Opakemail bedeckt; zwischen den Deckeln liegen mittlerweile in der vierten Ausgabe Buettenpapierseiten. Vor jedem Eintrag wird das Buch in einen grafischen Betrieb gegeben, der Name, Funktion und Hintergrund kalligrafisch eintraegt. Der Fuellfederhalter wird auf Tintenstand und Sauberkeit geprueft und fuer die Zeremonie ohne Kappe in den Penstand gestellt; ergaenzt wird das Set durch einen Loeschroller. Wuerde der 146 versagen, stuende ein zweites Montblanc-Schreibgeraet als Ersatz bereit. Nach der Feierlichkeit werden Fuellhalter und Buch unter Aufsicht des Protokollchefs im Safe verwahrt, waehrend der Bucheinband zusammen mit Tintenfass, Amtskette und Teilen des Ratssilbers in einer alarmgesicherten Vitrine im Foyer des Rathauses ausgestellt wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Füllhalter eignet sich als gehobener Einsteiger nach Lamy/Pelikano, ohne gleich in die hochpreisige Montblanc-Klasse einzusteigen?", "a": "Sammler empfehlen dringend, sich vor dem Kauf in einem gut sortierten Fachgeschäft mehrere Modelle vorführen und ausgiebig probeschreiben zu lassen, da Federbreite und Haptik individuell sehr unterschiedlich wirken. Genannt werden als bewährte Einsteigeradressen das Schreibkultur-Geschäft von Ingrid Janik in der Leipziger Mädler-Passage sowie der Faber-Castell-Laden gleicher Inhaberin. Im mittleren Preissegment um 50 Euro sind Modelle wie der Faber-Castell Ambition Edelharz oder ein Lamy Studio gute Kandidaten; oberhalb davon beginnt die Welt von Pelikan, während Montblanc preislich erst dort einsetzt, wo Lamy und Pelikan bereits aufhören. Wichtig ist, beim Probeschreiben sowohl die Federstärke als auch die Größe und Balance des Korpus zu prüfen, denn ein zu kleiner oder zu großer Halter wird auch bei perfekter Feder unangenehm.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich der Montblanc 147 Traveller praktisch reinigen?", "a": "Montblanc empfiehlt, Fuellfederhalter mindestens einmal im Monat mit klarem Wasser zu reinigen; bei Verwendung von schwarzer Tinte oefter. Den 147 einfach unter Wasser zu halten ist allerdings problematisch, weil die innenliegenden Metallteile oxidieren koennen; nur durch laengeres Trocknen vor erneuter Nutzung laesst sich diese Gefahr verringern, wobei sich Tintenreste so kaum vollstaendig entfernen lassen. Ein Ultraschallbad ist eine weitere Moeglichkeit, in der Praxis aber selten verfuegbar; ausserdem ist ein einfacher Tintenwechsel damit kaum moeglich. Am praktischsten ist es, einen Standard-Montblanc-Kolbenkonverter einzusetzen, der gut passt und so weit aus dem Korpus herausragt, dass er sich bequem bedienen laesst; mit ihm wird die Reinigung des 147 zur einfachen Routine.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 147 Traveller: https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-147.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Meisterstück-Modell handelt es sich bei einem 135 mm langen Füller mit 14k/585-Goldfeder, Aufschrift Mont Blanc Meisterstück am Kappenring und W-Germany an der Kappe?", "a": "Anhand der Maße kommen mehrere Meisterstück-Modelle in Frage: ein 149 wäre deutlich größer, ein LeGrand 146 ebenfalls, sodass nur das Classique 144, der Hommage à Mozart oder der Hommage à Chopin in Betracht kommen. Für das 144 Classique sprechen die Länge von etwa 135 mm, ein einfarbig goldener Federtyp und der einzelne Goldring direkt vor der Feder. Eine fehlende Modellnummer auf der Kappe ist kein Ausschlussgrund, da nicht alle Classique-Modelle eine solche Beschriftung tragen. Zur sicheren Identifikation empfehlen Sammler den Vergleich mit den ausführlichen Modellübersichten auf fountainpen.de sowie die Begutachtung von Detailfotos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Reparaturkosten von rund 130 Euro für eine schwergängige Kolbenmechanik eines etwa 2,5 Jahre alten Montblanc-Meisterstücks 146 angemessen?", "a": "Sammler halten 130 Euro für eine reine Kolbenreparatur an einem schwarzen Meisterstück 146 für deutlich überhöht, da Montblanc seit Jahren mit Reparaturkostenpauschalen arbeitet und selbst der komplette Austausch eines schwarzen Meisterstücks ohne Feder unter dieser Summe liegt. Berichte aus dem Forum nennen für eine Generalüberholung mit Erneuerung von Kolbengewinde, Dichtungen und Tintenleiter inklusive Versand Beträge um 42 Euro. Empfohlen wird, vorab die Schwergängigkeit durch mehrfaches Spülen mit klarem Wasser zu beheben und anschließend direkt beim Montblanc-Kundenservice anzurufen, um die Pauschale unter Umgehung etwaiger Händleraufschläge zu klären. Die Kolbenmechanik der Meisterstücke ist seit den 1960er Jahren nahezu unverändert und bei normaler Pflege sehr robust, weshalb ein echter Defekt ungewöhnlich ist.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 146 (Le Grand): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-146.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat es bei Montblanc-Schreibgeräten je einen schwarzen Stern gegeben, oder ist ein dunkel wirkender Stern stets ein Fälschungshinweis?", "a": "Ein schwarzer, gedruckter Stern auf Print- oder Verpackungsmaterial ist immer ein Fälschungsmerkmal. Bei Schreibgeräten selbst ist der Befund jedoch differenzierter: zwischen den 1930er und 1950er Jahren wurde bei der preiswerten 3. Serie (etwa Modelle 3-42 oder 333½) der Stern nicht eingelegt, sondern nur als Kontur in die Kappe graviert und nicht farblich ausgelegt. Diese Geräte galten damals scherzhaft als Montblanc für Arme, da Montblanc den voll ausgelegten Stern den höherwertigen Modellen vorbehielt. Ein dunkel oder schwarz wirkender Stern auf einem Vorkriegs- oder Frühnachkriegs-Modell der 3. Serie ist also kein Fälschungsindiz, sondern eine zeittypische Ausführung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wechselt man die Mine im Drehbleistift Montblanc 161 LeGrand Meisterstück mit 0,9 mm, und was ist zu tun, wenn die Mechanik nur knackt?", "a": "Der LeGrand-Drehbleistift im Kaliber 0,9 mm besitzt zwar ein Minenreservoir, muss aber von vorn nachgeladen werden: alte Mine entnehmen, Oberteil nach links drehen bis ein leichtes Knacken hörbar ist, neue Mine einführen und durch Linksdrehung in den Stift befördern. Knackt die Mechanik weiter, ohne dass die Mine vorkommt, stecken vermutlich Reste der alten Mine in der Spitze; durch Rechtsdrehen lässt sich das Minenende sichtbar machen und mit einer Pinzette herausziehen. Die LeGrand-Drehbleistifte gelten unter Sammlern als die besten am Markt und sind nicht für ein Verfummeln in Besprechungen anfällig. Bei anhaltendem Defekt empfiehlt sich zunächst der Gang zu einem kompetenten Montblanc-Fachhändler (etwa Knoblauch in Heidelberg oder Bürohaus Lehr in Trier) für eine ambulante Prüfung, bevor man das Schreibgerät an die Boutiquen in Frankfurt, Stuttgart oder Hamburg einsendet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Weintinten bietet die Jansen Tintenmanufaktur an und wie wurden sie getestet?", "a": "Die Jansen Tintenmanufaktur bietet eine Vielzahl verschiedener Weintinten an, von denen folgende getestet wurden: Bordeaux, Barolo, Blauer Portugieser, Lemberger und Dornfelder. Jede dieser Tinten weist erwartungsgemäß einen typischen Duft auf, der dem jeweiligen Wein entspricht; vor allem die deutlichen Farbunterschiede sind bemerkenswert, da jede Tinte einen eigenen Charakter besitzt. Der Schreibtest erfolgte mit einem Montblanc Meisterstück 146 mit OBB-Feder sowie einem Montblanc Meisterstück mit OM-Feder auf normalem Kopierpapier. Da Kopierpapier üblicherweise keine besonders hohe Qualität besitzt, kann es bei flüssigeren Tinten an den Rändern zu einem Ausfransen kommen. Auf hochwertigeren Papieren tritt dieser Effekt nicht auf.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 146 (Le Grand): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-146.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Kugelschreibermodelle sind im Budget zwischen 200 und 300 Euro neben dem Meisterstück Classique 164 sinnvoll, und wo bekommt man sie sicher?", "a": "Die Listenpreise der Solitaire-Kugelschreiber liegen bei Montblanc grundsätzlich oberhalb von 300 Euro, im Bereich 200–300 Euro lässt sich gebraucht oder als Neuware allenfalls bei seriösen eBay-Verkäufern oder über die Sales-Ecken einschlägiger Sammlerforen ein Solitaire-Modell finden. Innerhalb der Solitaire-Linie bewegen sich die Classique-Versionen in Gold oder Platin am unteren Ende; eine vollständige Übersicht der Materialien und Modellvarianten findet sich auf fountainpen.de. Beim Online-Kauf empfehlen Sammler, mehrere Auktionen zu beobachten, um Referenzpreise zu ermitteln, und die Ausstattungsmerkmale anhand der einschlägigen Sammlerseiten gründlich abzugleichen, um Fälschungen auszuschließen. Zur Pflege von Goldlegierungen genügen weiche Tücher; aggressive Politur ist zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Mine passt in einen Montblanc-Hebelkugelschreiber Nr. 18 aus den 1960er Jahren, dessen originale Riesenmine zu schlank für die heute angebotenen Riesenminen ist?", "a": "Für den Montblanc Nr. 18 aus den 60er Jahren passt die heute übliche dickere Riesenmine nicht mehr direkt, da die Schreibspitze des Kugelschreibers nur für die schlankere erste Generation der Riesenmine ausgelegt war. Sammler berichten, dass es bei autorisierten Montblanc-Fachhändlern und in der Boutique einen Adapter gibt, mit dem aktuelle Riesenminen in jüngere Hebelkugelschreiber (etwa Nr. 782) eingesetzt werden können; beim Modell 18 hilft dieser Adapter aufgrund der noch schlankeren Spitzengeometrie jedoch nicht weiter. In den 1970er Jahren bot Montblanc nach der Umstellung auf die dickere Schreibspitze rund zehn Jahre lang kostenlose Austauschspitzen an, dieses Programm ist seit Jahrzehnten ausgelaufen. Praktikabel bleibt daher meist nur die Suche nach Restbeständen der alten Riesenmine oder einer originalen Austauschspitze über Sammlerkanäle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie pflegt man die Metall-Mechanik aelterer Fuellfederhalter richtig?", "a": "Mindestens einmal pro Jahr sollte die Metall-Mechanik aelterer Fuellfederhalter mit Silikonspray behandelt werden, um sie gaengig zu halten. Eine Mechanik aus Metall besitzen vor allem Schreibgeraete bis in die 1950er Jahre sowie Skeleton Editions und Fuellhalter anderer Marken wie der Doerrbecker Quintessenz. Aktuelle, regulaere Montblanc-Schreibgeraete besitzen keine Metallmechanik mehr und benoetigen daher keine zusaetzliche Pflege dieser Art.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich Wenol als Politur für Montblanc-Füllhalter, und welches Mittel ist für welches Material das richtige?", "a": "Wenol eignet sich gut für Schreibgeräte aus älterem Zelluloid, etwa für klassische 3-Serien-Modelle wie den 342, sollte jedoch nicht auf Edelharz (Resin) verwendet werden; dort liefern Xerapol oder Displex bessere Ergebnisse. Beim 144 aus Edelharz ist Displex unbedenklich, beim Zelluloid-342 ist es zu vermeiden, da das Material stark anquellen kann. Jede Politur entfernt Substanz von der Oberfläche und kann zudem Vergoldungen beschädigen, weshalb Ringe und Clips vor dem Polieren mit Klebeband abgedeckt werden sollten und häufiges Polieren grundsätzlich zu vermeiden ist. Sammler weisen darauf hin, dass selbst Wenol bei zu starkem Druck Goldauflagen abtragen kann, weshalb stets sparsam und punktuell zu arbeiten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Writers Edition 2008 zu George Bernard Shaw bereits bekannt?", "a": "Die Montblanc Writers Edition 2008 ist George Bernard Shaw gewidmet. Die Schreibgeräte sind in grünem mariertem Lack mit eingelassenen platinierten Ringen ausgeführt und werden in der üblichen Aufteilung Füllfederhalter, Kugelschreiber und Rollerball angeboten. Erste Bilder und ein englischsprachiger Beschreibungstext zirkulierten zunächst über das Fountainpennetwork-Forum, später wurden in den Montblanc-Boutiquen Flyer mit Abbildungen der gesamten Edition verteilt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verbindet man bei einem Montblanc 31 (3er-Serie der 1950er Jahre) das Vorderteil wieder dauerhaft mit dem Korpus, wenn beide nach Wassereinweichen lose sind?", "a": "Beim Montblanc 31 sind Vorderteil und Korpus nach Werksauslegung verschraubt, nicht geklebt; die Abdichtung erfolgt über einen Dichtungsring, der durch das Gewinde festgesetzt wird. Lässt sich das Vorderteil ohne Gewinde abziehen, deutet dies regelmäßig auf einen sauberen Bruch oder einen früheren, unsachgemäßen Reparaturversuch hin, bei dem das ursprüngliche Gewinde verloren gegangen ist und die Teile dann verklebt wurden. Klebereste im Inneren des Frontstücks sowie das Fehlen eines erkennbaren Gewindeansatzes bestätigen diesen Befund typischerweise. In diesem Fall taugt das Gerät meist nur noch als Ersatzteilspender; Versuche, die Verbindung erneut zu kleben, führen wegen der Tintendichtigkeit selten zu dauerhaften Ergebnissen. Die Modelle der 50er Jahre lassen sich ansonsten zur Reinigung problemlos aufschrauben, wobei die Ringe nicht vertauscht werden dürfen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gilt der Heiko Primus als \"Mercedes\" unter den DDR-Füllhaltern, und wo wurde er eingesetzt?", "a": "Der Heiko Primus widerlegt das Vorurteil, in der DDR habe es keine Luxus-Schreibgeräte gegeben: Er ist ein besonders schöner Füllhalter, der zwar etwas teurer war, seinen Preis aber wert ist. Beliebt war er nicht nur in der DDR und im RGW-Raum, sondern auch im Westen, wo er gerne als Werbegeschenk genutzt wurde - entsprechend findet man ihn häufig mit westlichen Werbeaufdrucken. Auch ostdeutsche Firmen verteilten ihn auf Messen an besonders gute Kunden, etwa mit Aufdrucken wie \"Grüße aus Jena\" von Zeiss. Den Heiko Primus gab es in verschiedenen Farben, unter anderem in Rot.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sollten alte Fuellhalter nur mit wasserloeslicher Tinte befuellt werden?", "a": "Aeltere Schreibgeraete sollten ausschliesslich mit wasserloeslicher Tinte gefuellt werden, weil sich nur so die Reinigung einfach und schonend durchfuehren laesst. Ob eine Tinte wasserloeslich ist, gibt in der Regel die Verpackung an; alternativ laesst sich einfach pruefen, ob die Tinte mit einem Tintenkiller getilgt werden kann, was als Indiz fuer Wasserloeslichkeit gilt. Typische Beispiele wasserloeslicher Tinten sind Pelikan 4001 koenigsblau und Lamy koenigsblau.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Fälschungen der Montblanc Menuhin Special Edition – insbesondere des nicht existierenden Rollerballs – erkennen?", "a": "Von der Montblanc Menuhin Special Edition gab es offiziell nur einen Füllfederhalter und einen passenden Kugelschreiber, jedoch nie einen Rollerball. Wird ein Menuhin Rollerball angeboten, handelt es sich daher zwingend um eine Fälschung. Die Unterschiede zum Original sind erheblich: Clip und Beschläge sind beim Original vergoldet, bei der Fälschung dagegen aus Stahl. Der Fake ist deutlich schmaler und in der Form eher rund, während das Original kräftiger gestaltet ist. Am hinteren Ring steht beim Original „Philharmony of the Nations“, bei der Fälschung dagegen „Philharmon / of the Nations“. Beim Kappenring weicht die freie Fläche ab: Beim Original ist sie mit einem Muster versehen, bei der Fälschung glatt. Die Clipform ist ähnlich, doch das Vorderteil der Geige endet beim Original früher; zudem sind Originalclips geprägt, während Fälschungen meist nur einfach gebogen sind. Unter dem Clip findet sich beim Original die Einprägung „Pix“, die bei der Fälschung fehlt. Problematisch ist, dass in die aktuellen Fälschungen die originalen Montblanc-Rollerball-Minen passen, weshalb Besitzer eines solchen Plagiats den Betrug oft erst spät bemerken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Buch von Jens Rösler und Stefan Wallrafen behandelt die Montblanc-Schreibgeräte zwischen 1946 und 1979?", "a": "\"Collectible Stars\" von Jens Rösler und Stefan Wallrafen stellt die Montblanc-Schreibgeräte aus den Jahren 1946 bis 1979 vor und ist damit die ideale Ergänzung zu Röslers früherem Band über die Vorkriegszeit. Das Werk richtet sich primär an Sammler und bietet einen umfassenden Überblick über die in dieser Epoche produzierten Füllhalter, Kugelschreiber und Bleistifte. Zusätzlich enthält es Richtpreise für neuwertige Schreibgeräte und dient damit zugleich als Bewertungshilfe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand der Federgravur 4810/M/14K Montblanc 585 und einer Korpuslänge von 13,5 cm bestimmen, welches Meisterstück vorliegt, und wie schützt man sich beim eBay-Kauf vor Fälschungen?", "a": "Die Federgravur 4810 trägt jede Montblanc-Goldfeder und sagt nichts über das Modell aus; die 585er Punze bestätigt 14-karätiges Gold, das M die Federbreite Medium. Bei einer Länge von nur 13,5 cm ist ein 146 LeGrand auszuschließen, in Frage kommen kleinere Meisterstücke wie das 144 Classique. Eine sichere Echtheitsprüfung ist allein anhand verbaler Beschreibungen nicht möglich, weshalb der Kauf bei einem autorisierten Fachhändler oder bei seriösen Versendern wie scription.de empfohlen wird. Beim eBay-Kauf raten Sammler, hochaufgelöste Fotos der Feder, des Tintenfensters, der Kappenringe und des Clips zu verlangen und mit den Detailaufnahmen einschlägiger Sammlerseiten abzugleichen. Patronen-Kompatibilität ist bei den Meisterstücken nur bei wenigen, kleineren Modellen gegeben; klassische Meisterstücke sind Kolbenfüllhalter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die japanischen Hersteller Nakaya, Sailor, Pilot/Namiki und Platinum hinsichtlich Qualität, Federbreiten und Bezugsmöglichkeiten einzuschätzen?", "a": "Japanische Schreibgeräte von Pilot/Namiki, Sailor, Platinum und insbesondere Nakaya gelten unter Sammlern als qualitativ und funktional ausgezeichnet und werden teilweise als überlegen gegenüber europäischen und amerikanischen Modellen empfunden. Nakaya vertreibt seine Schreibgeräte ausschließlich im Direktvertrieb per E-Mail, fertigt nach Kundenwunsch (etwa Tamenuri-Lackierungen) und liefert weltweit; bei Einfuhren in die EU fallen Mehrwertsteuer und Einfuhrabgaben an. Bei den Federbreiten ist zu beachten, dass japanische Bezeichnungen schmaler ausfallen als europäische: F entspricht in etwa EF, M entspricht F, sodass echte B- oder gar BB-Breiten bei japanischen Herstellern selten sind. Demgegenüber bieten Hersteller wie Nakaya echte flexible Federn und auf Wunsch sogar flexible Stubs sowie Music Nibs, was in Europa kaum noch zu bekommen ist. Sammler empfehlen, bei der Bestellung auf einen passenden Federgrad zu achten und sich der längeren Lieferzeiten und möglichen Zollformalitäten bewusst zu sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Papier lässt die Linie eines Füllhalters möglichst breit erscheinen, ohne dass die Schrift kleinlich wirkt?", "a": "Grundsätzlich gilt: Je preiswerter und saugfähiger das Papier, desto breiter wirkt die Tintenlinie, weil die Tinte stärker in die Faserstruktur eindringt und sich verteilt. Zu saugfähiges Papier birgt jedoch das Risiko, dass der Füllhalter beim Tintenfluss nicht nachkommt und aussetzt, oder dass Fasern in den Federspalt geraten und einen Pinseleffekt erzeugen. Stark satinierte oder beschichtete Papiere lassen die Linie dagegen schmaler wirken als sie tatsächlich ist, was die im Laden gewählte Federbreite zu Hause oft enttäuschend schmal erscheinen lässt. Empfohlen werden mittlere Premiumpapiere wie Gmund-Papiere, Cranes Crest (mit baumwollähnlicher Faserzusammensetzung wie bei Banknoten) sowie als Allrounder Zanders Gohrsmühle oder Classic. Sammler raten, einen Füllhalter immer mit dem eigenen üblichen Papier zu testen, da die wahrgenommene Federstärke deutlich variiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich eine Fälschung eines Montblanc Scott Fitzgerald Rollerballs erkennen?", "a": "Einen Montblanc Scott Fitzgerald Rollerball gibt es in der Writers Edition nicht; die Edition umfasst ausschließlich Füllfederhalter, Kugelschreiber und Bleistifte. Wird ein Scott Fitzgerald Rollerball angeboten, handelt es sich daher zwangsläufig um eine Fälschung. Die Verpackungen sind beim Plagiat kaum vom Original zu unterscheiden, allenfalls wirkt die gefälschte etwas dunkler. Beim Schreibgerät selbst sind zwei Hauptmerkmale entscheidend: Den Scott Fitzgerald gibt es nur in weißer Farbe, jede schwarze, blaue, grüne oder rote Variante ist ein Plagiat; allerdings existieren auch weiße Fälschungen. Die Form weicht ebenfalls ab: Die Fälschung ist deutlich schmaler, das Original wirkt dickbäuchiger. Bei näherer Betrachtung stammt das Griffstück der Fälschung von einer Bohème-Fälschung; auf ihm ist sogar der Imprint „Bohème“ erkennbar. Montblanc verwendet bei den Writers Editions keine Einzelteile aus anderen Editionen wieder, was ebenfalls als typisches Fälschungsmerkmal gilt. Auch die enthaltene Rollerball-Mine ist gefälscht und kaum noch vom Original zu unterscheiden. Im beschriebenen Fall wurde das Schreibgerät für 150 Euro in einem Mailänder Designer-Laden erworben und ging schon nach kurzer Zeit kaputt.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Bohème — Modell-Übersicht: https://www.fountainpen.de/boheme.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum bleibt die Tinte in Konvertern hängen, sodass der Füllhalter aussetzt, und wie lässt sich das beheben?", "a": "Das Problem ist ein klassisches Belüftungs- und Adhäsionsproblem: Im Konverter muss zwischen Kolben und Tinte stets ein Luftpolster verbleiben, sonst ändern sich beim Schreiben die Druckverhältnisse und der Tintenfluss bricht ab. Selbst bei ausreichendem Luftraum kann die Tinte an den Kunststoffwänden anhaften, weil verschiedene Konverter-Kunststoffe unterschiedlich starke Adhäsionskräfte aufweisen; besonders ausgeprägt war dies bei manchen Graf-von-Faber-Castell-Konvertern, weniger stark bei Montblanc. Montblanc legt in neueren Konvertern eine lose Metallspirale ein, die die Tinte in Bewegung hält und das Problem weitgehend beseitigt; auch der aktuelle Parker-Kolbenkonverter nutzt eine Spirale. Praktische Abhilfe ist eine Reinigung mit verdünnter Seifenlauge, um die Adhäsion zu reduzieren, oder der Wechsel auf Patronen- bzw. Kolbenfüllhalter, bei denen das Problem konstruktionsbedingt nicht oder nur stark gemildert auftritt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die Gravur W-Germany und eine sechsstellige Seriennummer bei einem Montblanc Meisterstück LeGrand Hinweise auf eine Fälschung?", "a": "Allein auf Basis dieser Merkmale lässt sich keine Fälschung ableiten. Die Clipgravur W-Germany kommt bei Schreibgeräten vor 1991 regulär vor, sodass die Verkäuferaussage, das Stück sei jünger als zehn Jahre, hier unzutreffend ist; vielmehr handelt es sich um ein älteres Original aus der Zeit vor der deutschen Wiedervereinigung. Auch die Stelligkeit der Seriennummer ist kein Echtheitskriterium, da sich Format und Länge der Nummern über die Jahrzehnte mehrfach geändert haben. Eine sichere Beurteilung erfordert aussagekräftige Detailfotos von Feder, Kappenring, Clip und Tintenfenster, die mit den einschlägigen Sammlerquellen abgeglichen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet sich ein gefälschtes Bohème Lederetui von einem Original?", "a": "Bereits kurz nach Einführung der Bohème Lederetuis tauchten Fälschungen auf, die qualitativ minderwertig sind und sich haptisch deutlich vom Original unterscheiden. Ein erster Unterschied zeigt sich beim Leder selbst: Das Originalleder besitzt eine deutliche Struktur, während das Leder der Fälschung glatt ist. Auch der Montblanc-Stern weicht ab; bei der Fälschung wirkt er eher zackig und ist nur von einem dünnen Metallring umgeben, während das Original den üblichen Montblanc-Stern mit einem deutlich breiteren Metallring trägt. Im geöffneten Zustand sind im Inneren der Fälschung schlecht verarbeitete Nähte zu erkennen. Auch das innenliegende Logo ist bei der Fälschung schlecht ausgeprägt; der Stern ist dort kaum als solcher zu identifizieren.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Bohème — Modell-Übersicht: https://www.fountainpen.de/boheme.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche DDR-Schreibgeräte sind sammlerwürdig, und welche Heiko-Modelle gehören zu den bekanntesten?", "a": "Schreibgeräte aus der ehemaligen DDR genießen unter Sammlern einen zwiespältigen Ruf: Manche halten sie für billige Massenware, andere schätzen sie als ausgesprochen kultig. Bei genauerer Betrachtung bestechen die DDR-Füllhalter durch eine eigenständige Designsprache, ein gutes Schreibverhalten und nahezu unverwüstliche Alltagstauglichkeit.\n\nZu den wichtigsten Modellen der Marke Heiko zählen der Heiko Junior, ein klassischer Schulfüllhalter mit einer überzeugenden Stahlfeder, und der Heiko Sprint, ebenfalls ein Schulfüllhalter; beide wurden bis zur Wende produziert und sind heute noch relativ häufig zu finden. Der Heiko Primus gilt als der \"Mercedes\" unter den DDR-Füllhaltern und überzeugt durch eine zeitlose Form, wie sie auch westliche Hersteller in den 1980er Jahren bevorzugten. Der Heiko Trend zielte auf eine ältere, gehobenere Zielgruppe als Sprint und Junior, blieb aber unter dem Niveau des Primus. Der Heiko Filius ist das älteste der hier vorgestellten Modelle, gilt als rar und kam unter anderem in den Varianten lila-marmoriert und grün-marmoriert auf den Markt. Daneben sind aus dem Heiko-Programm der Heiko 444, der Heiko P401 sowie ein nicht eindeutig benennbares Modell aus den 1960er Jahren bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte man in Montblanc-Füllhaltern wie dem Mozart ausschließlich Montblanc-Tinte verwenden, oder lassen sich auch Fremdtinten gefahrlos einfüllen?", "a": "Sammler berichten von wiederholten Problemen mit bestimmten Fremdtinten, insbesondere mit Private Reserve, die in kleinen Montblanc-Modellen wie dem Mozart zu starkem Suppen führen, bei dem Kappe und Griffstück nach kurzer Zeit voller Tinte sind; vergleichbare Effekte traten auch bei einem Pelikan M200 auf. Ein gründliches Spülen vor dem Wechsel beseitigt das Problem nicht zuverlässig, da der kleine Stift, der den Patronenverschluss öffnet, oder andere Bauteile durch aggressive Tinten dauerhaft beeinträchtigt werden können; selbst nach Rückkehr zur originalen Montblanc-Patrone tritt das Suppen oft weiter auf. Andere Tinten, etwa schwarze Tinten aus älteren Tintenstrahlpatronen, laufen demgegenüber problemlos in größeren Modellen wie dem 146. Wer in kleineren Meisterstücken Fremdtinten einsetzt, riskiert eine Reparatur, bei der Montblanc typischerweise Vorderteil und Tintenleiter erneuert und nur die alte Feder belässt; der Hersteller-Hinweis, ausschließlich Montblanc-Tinte zu verwenden, hat daher praktische Berechtigung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Geschichte des Bleistifts erzählt Henry Petroskis Standardwerk \"Der Bleistift\"?", "a": "Henry Petroskis \"Der Bleistift - Die Geschichte eines Gebrauchsgegenstands\" erschien 1995 in deutscher Übersetzung im Birkhäuser Verlag, Basel, als gebundene Ausgabe mit etwa 408 Seiten und zahlreichen Abbildungen (ISBN 3-7643-5047-4). Originalverpackte, eingeschweißte Exemplare enthalten zusätzlich einen Faber-Castell 9000-Bleistift. Petroski erzählt kompetent die Geschichte des Bleistifts beginnend in der Zeit vor seiner Erfindung, beschreibt das Aufkommen neuer Technologien, gehütete Betriebsgeheimnisse, Verbesserungen sowie bekannte Bleistiftfamilien der alten und neuen Welt und schildert einen \"Bleistift-Weltkrieg\" zwischen ganzen Industrien. Auch die bis heute nicht abgeschlossene Suche nach technischer Perfektion ist Thema.\n\nKulturelle, technische und wirtschaftliche Aspekte greifen dabei ineinander. So zitiert Petroski anhand alter Firmenunterlagen Diskussionen einer Firma in Atlanta in den frühen 1920er Jahren, wie Lohnstrukturen für die Massenproduktion mechanischer Bleistifte gestaltet wurden - in einer Sprache, die das Gesellschaftsbild jener Zeit auf bedrückende Weise spiegelt. Im Anhang findet sich ein Beitrag von Norbert Franzke und Peter Schafhauser zur Bleistiftdynastie Faber-Castell.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Modelle wurden von den Lesern der Pen World 2003 ausgezeichnet?", "a": "Die Pen World ist das fuehrende US-amerikanische Magazin fuer hochwertige Schreibgeraete und vergibt jaehrlich Auszeichnungen, die von der Leserschaft bestimmt werden. 2003 gingen beide wesentlichen Titel an Montblanc. Zum Fuellhalter des Jahres 2003 wurde der StarWalker gekuert, der durch innovatives Design und ueberzeugendes Schreibverhalten herausstach. Als Limited Edition des Jahres 2003 wurde der Jules Verne ausgezeichnet, der vor allem durch seine neuartige Oberflaeche Aufmerksamkeit erregte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum haben Unicef-Sondereditionen des Montblanc 149 eine 18-karätige Goldfeder, während ältere Standard-149er nur eine 14-karätige Feder besitzen?", "a": "Aktuelle Standard-149er werden mit einer 18-karätigen Goldfeder ausgeliefert, ältere Varianten der 1990er Jahre hatten dagegen häufig 14-karätige Federn, was die Diskrepanz zwischen einem älteren Eigenstück und neueren Sondereditionen erklärt. Der Wechsel auf 18 Karat erfolgte in den frühen 2000er Jahren als generelle Aufwertung der Modellpflege. In Frankreich war 18 Karat schon zuvor üblich, weil dort erst ab dieser Reinheit von Gold gesprochen wird, weshalb auch in der Vergangenheit länderspezifische Federvarianten existierten. Die für Unicef versteigerten 149er sowie die drei limitierten Unicef-4810-149er (etwa Tom Sachs) tragen 18-karätige Federn, was den besonderen Stellenwert des Alphabetisierungsprojekts unterstreicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich der Montblanc Bohème für eine Vielschreiberin, die bisher mit einem Lamy 2000 zufrieden war, und auf welche Boheme-Variante (Mid- oder Big-Size) sollte man achten?", "a": "Vielschreibern, die einen Lamy 2000 gewohnt sind, wird der reguläre Mid-Size-Bohème in der Regel zu klein und zu leicht erscheinen; die beiden Halter unterscheiden sich grundlegend in Größe, Gewicht und Tintenkapazität. Der Bohème wurde in einem Mid-Size mit Stein im Clip und einer versenkbaren Feder sowie als nicht mehr produzierter Big-Size Boheme Platinum in der Größe eines Meisterstück LeGrand ohne Stein im Clip angeboten; nur der Mid-Size hat einen Stein, und nur der Big-Size erreicht die Größe eines Alltags-LeGrand, wobei auch dort die Feder versenkbar ist. Federbreiten wie OB oder OBB sind kein Standard und für den Alltag wenig geeignet, sondern eher Unterschriftenfedern. Sammler raten dringend, bei einem autorisierten Fachhändler statt im Internet zu kaufen, weil dort Federbreiten nachträglich getauscht werden können und Originalität gewährleistet ist.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Bohème — Modell-Übersicht: https://www.fountainpen.de/boheme.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was dokumentiert Miroslav Tischlers Buch über Eduard Slavoljub Penkala und die Penkala-Werke?", "a": "Miroslav Tischler hat in seinem aufwendig recherchierten Buch das Leben und Werk von Eduard Slavoljub Penkala (1871-1922) sowie die Geschichte der Firma Edmund Mostar & Co. - der späteren Penkala-Werke - dokumentiert. Penkala war nicht nur ein bedeutender Konstrukteur und Erfinder im Schreibgerätebereich, sondern auch der Konstrukteur und Pilot des ersten in Kroatien gebauten Flugzeugs. Vermutlich war er es, der den Kolbenfüllhalter erfand; 1927 verkauften die Penkala-Werke das Patent eines Füllhalters mit Differentialkolben an Günther Wagner, woraus später die bekannten Pelikan-Füllhalter wurden. Penkala hielt zudem Patente für mechanische Bleistifte, weitere Schreibgeräte und Verbesserungen am Plattenspieler beziehungsweise am Material von Grammophonplatten.\n\nDer großformatige Band (etwa 24 x 33 cm) umfasst rund 152 Seiten mit ausgezeichneten Fotos von Schreibgeräten, Schriftstücken, Anzeigen und Werbung. Inhaltlich gliedert er sich in Vorwort, Geschichte Penkalas und der Penkala-Werke, Schreibgeräte (Füllbleistift, mechanischer Drehstift, Füllfederhalter, Sicherheitsfüller, Hebelfüller, Druckfüller, Stoßfüllhalter, Pipettenfüllsystem, Kolbenfüllhalter), Fabrik in Lepoglava, andere Erzeugnisse der Penkala-Fabrik, Clips, Federn, Kunst der Werbung sowie Kapitel über andere kroatische Schreibwarenhersteller - darunter Günther Wagner K.D. Pelikan Fabriken in Zagreb - und weitere internationale Hersteller. Anhand des letzten Kapitels lassen sich auch zuvor unbekannte Kolbenfüllhalter wie Juwel (Deutsche Füllhalterwerke GmbH, vormals Angloamer) oder OWA (Peter Jungmann, Heidelberg/Dossenheim) eindeutig zuordnen. 1909 gründete Penkala übrigens eine Berliner Zweigstelle, in der ebenfalls Schreibgeräte produziert wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Montblanc-Schreibgeräte wie das Solitaire Carbon Classique oder die Jules-Verne-Edition wirklich für den täglichen Gebrauch geeignet?", "a": "Sammler bestätigen einhellig, dass Montblanc-Schreibgeräte uneingeschränkt alltagstauglich sind, von filigranen Solitaire-Modellen bis zur klassischen 146/149-Reihe. Berichtet wird von täglichem Einsatz eines 146 über mehr als zehn Jahre ohne Funktions- oder Substanzverlust sowie vom Einsatz eines Bohème oder Jules Verne als ständiger Begleiter im beruflichen Umfeld; selbst handwerkliche Tätigkeiten halten die Geräte aus. Wer hochwertig schreiben möchte, sollte den Stift bewusst nutzen und nicht aus übertriebener Sorge wegsperren, da gerade die regelmäßige Benutzung den Halter in Form hält. Hochpreisige Materialien wie Carbon oder Gold ändern an der Robustheit nichts, sind aber pflegebewusster zu behandeln. Bei häufigem Gebrauch empfehlen Sammler ein Rollerball- oder Druckbleistift-Modell als Ergänzung zum Füllhalter, um in Besprechungen den Tintenwechsel zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind Authograph Sets und Bilderrahmen der Montblanc Writers Edition, und welche offiziellen Varianten gibt es?", "a": "Bei den Authograph Sets der Writers Edition handelt es sich um Sonderverpackungen, die etwa doppelt so gross sind wie die Standardausfuehrung und zusaetzliches Material zum Autor enthalten. Beigelegt sind ein Bild des Autors mit nachgestellter, aber handgeschriebener Unterschrift sowie reproduzierte handschriftliche Texte. Die Bilderrahmen enthalten neben dem Schreibgeraet ebenfalls ein Blatt mit dem Bildnis des Autors und einem reproduzierten handschriftlichen Text. Offizielle Authograph Sets sind unter anderem Oscar Wilde Pencil mit der Identnummer 09051, Voltaire Pencil mit 09052, Dumas N Fountain Pen mit 09053, Dumas N Pencil mit 09054, das Dumas N 3er-Set mit 09055, der Dostoevski Fountain Pen mit den Nummern 09104 in M und 09105 in B sowie der Schiller Fountain Pen mit 09108 in M und 09109 in B. Bilderrahmen mit eingelegtem Schreibgeraet zaehlen nicht zur offiziellen Produktpalette; viele dieser Rahmen wurden fuer Promotionzwecke gefertigt und nie regulaer verkauft, weshalb am Markt zudem eigenhaendig zusammengestellte Stuecke kursieren. Die Auflagenhoehen der Authograph Sets und der Bilderrahmen sind nicht bekannt; sie wurden vor allem produziert, um Restbestaende abzuverkaufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Möglichkeit haben Fachhändler, Montblanc-Plagiate zu Schulungszwecken auszuleihen?", "a": "Fachhändlern wird die Möglichkeit angeboten, verschiedene Montblanc-Fälschungen für eine Woche kostenlos zur Schulung ihres Personals auszuleihen. Es fallen lediglich Versandkosten in Höhe von 6,70 Euro für ein entsprechendes Paket an; nach einer Woche sind die Schreibgeräte versichert zurückzusenden. Verfügbar sind als Demonstrationsstücke ein Bohème Solitaire Silber Füllhalter, ein StarWalker Füllhalter, ein Menuhin Rollerball, ein Anniversary Platinum Füllhalter, ein Sienna Etui, ein Bohème Etui, eine Rollerball-Mine sowie verschiedene Kolbenkonverter. Termine können vorab abgestimmt werden, da bis Anfang September Plagiate bereits verliehen sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem runden, in Silber 900 punzierten Montblanc-Schreibgerät mit vier Schiebern und separatem Minenbehälter unter der Kappe?", "a": "Beschrieben ist ein Vierfarben-Bleistift, wahrscheinlich aus den 1930er Jahren, in dem über vier Schieber unterschiedliche Minen alternativ vorgeschoben werden und der Minenvorrat im rückwärtigen Behälter unter der abschraubbaren Kappe lagert. Sammler verweisen auf Abbildungen ähnlicher Modelle im Rössler-Buch zu Montblanc, in dem für diese frühen Vierfarbenbleistifte allerdings keine eindeutigen Modellnummern dokumentiert sind, da Montblanc damals nicht durchgängig mit Modellnummern arbeitete. Eine kantige Variante zeigt fountainpen.de unter old-30er-4-colour-pencil; runde Versionen mit umlaufendem Clipring sind seltener, aber zeitgenössisch belegt. Eine genaue Wertangabe ist ohne Foto und Zustandsbewertung nicht möglich; Sammler empfehlen, gute Detailbilder ins Forum zu stellen und die einschlägige Sammlerliteratur (Rössler, Tischler) zu konsultieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich der Marktwert eines Montblanc-Pneumatic-Push-Füllhalters aus den 1920er Jahren bestimmen?", "a": "Eine seriöse Wertschätzung erfordert eine genaue Modellbestimmung anhand von Detailfotos sowie eine Zustandsbewertung; allgemeine Pauschalangaben sind in einem Sammlerforum nicht zu erwarten, da das Forum kein Wertgutachten ersetzt. Wer keinen Bezug zu älteren Schreibgeräten hat und das Stück verkaufen möchte, erreicht über eBay den breitesten Sammlerkreis und damit den marktnahen Preis; dabei sollte das Inserat eine ausführliche Beschreibung mit klaren Bildern enthalten. Ein Händlerangebot von 160 Euro liegt für einen Push-Filler aus den 20ern im unteren Bereich, kann aber je nach Modell, Erhaltungszustand und Federqualität angemessen sein oder deutlich darunter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bot die jährlich erschienene Sonderedition \"Scriptum - Die schönsten Schreibgeräte\", und wann erschien sie?", "a": "\"Scriptum - Die schönsten Schreibgeräte\" erschien jährlich, zunächst 1996 als Sonderedition der Zeitschrift \"Chronos\" und von 1997 bis 2000 als Sonderedition der Zeitschrift \"Scriptum, Die Zeitschrift für Schreibkultur\"; die Reihe existiert heute nicht mehr. Vorgestellt wurden jeweils die Neuerscheinungen nahezu aller namhaften Schreibgerätehersteller, darunter Montblanc, Pelikan, Faber-Castell, Parker und Waterman. Beschrieben wurden Material, Feder, Mechanik, Varianten, Besonderheiten, Auflagen und Preise; ergänzt durch Beiträge zu Geschichte, Design, Herstellung und Tinten. Die Leser konnten zudem per Postkarte am \"Füllhalter des Jahres\" abstimmen und attraktive Preise gewinnen.\n\nErschienen sind die Bände im Ebner Verlag im Format etwa 23 x 30,5 cm mit 130 bis 160 Seiten als gebundene Ausgaben. Im Buchhandel sind sie nicht mehr zu bekommen, finden sich aber im Internet-Antiquariat und in Auktionen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über das neue Bulk-Filler-Füllhaltersystem von Conid (Fountainbel/Francis) aus Flandern bekannt?", "a": "Das von Francis entwickelte und bei Conid produzierte Bulk-Filler-System basiert auf einem Positive-Displacement-Füllprinzip, das die maximale Tintenkapazität bei kleinem Bauraum nutzt und auf der ersten Produktionscharge mit 60 Demonstrator-Modellen eingeführt wurde. Clip, Kappenverschlussschraube, Füllerknopf, Kappenring und Gewindering sind in der finalen Ausführung in Titan gefertigt. Detailbilder, Bezugs- und Preisinformationen finden sich auf der Website conid.be sowie in der ausführlichen englischsprachigen Vorstellung im Fountainpennetwork-Forum; Bestellungen und Preisanfragen laufen direkt über werner@conid.be.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bietet das Montblanc Lederpflegeset, und wofuer ist es geeignet?", "a": "Montblanc bietet ein eigenes, speziell auf das Sortiment abgestimmtes Lederpflegeset an. Es eignet sich zur Reinigung und Pflege saemtlicher von Montblanc angebotener Lederartikel, einschliesslich der empfindlichen Variante aus Straussenleder, und stellt damit eine herstellereigene Alternative zu universellen Pflegemitteln dar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es in Deutschland einen Nibmeister auf dem Niveau von Richard Binder oder John Mottishaw, der Federn flexibel macht oder Schreibkörner ersetzt?", "a": "In Deutschland gibt es zwar versierte Restauratoren, die Federn schleifen und justieren können, etwa den als Dr. Ink bekannten Spezialisten, der über doerrbecker.de erreichbar ist. Für anspruchsvolle Arbeiten wie das Ersetzen eines Schreibkorns, das Flexibel-Machen einer modernen Feder oder das Einarbeiten von Stub- und Italic-Schliffen reicht das Niveau in Deutschland nach Sammlerurteil jedoch nicht an Richard Binder oder John Mottishaw heran. Empfohlen wird daher der Versand zu John Mottishaw (nibs.com); die Abwicklung verläuft über die Office Managerin Pat Ackor zuverlässig und freundlich, telefonische Absprachen sind möglich. Versand und Zollformalitäten in die USA sind dabei einzukalkulieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Sammlerbuch von Jens Rösler dokumentiert die Geschichte der Montblanc-Schreibgeräte von 1908 bis 1947?", "a": "Jens Röslers Buch \"The Montblanc Diary & Collectors Guide\" widmet sich der Geschichte des Unternehmens Montblanc und seinen Schreibgeräten in den Jahren 1908 bis 1947. Es liefert einen umfangreichen Überblick über die in dieser Zeit hergestellten Füllhalter und beschreibt ausführlich die Entwicklung der Firma. Für jeden Montblanc-Sammler gilt das Werk als unverzichtbares Standardwerk, ist inzwischen jedoch vergriffen und nur noch sehr selten antiquarisch zu finden. Das Buch selbst hat dadurch den Status eines Sammlerobjekts erreicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den DDR-Schulfüllhalter Heiko Junior in Design, Schreibverhalten und Robustheit aus?", "a": "Der Heiko Junior war Ende der 1980er Jahre ein verbreiteter Schulfüllhalter aus der DDR, preiswert, äußerst robust und optisch ansprechend. Sein Design folgt konsequent dem Grundsatz, nichts hinzuzufügen und nichts wegzulassen: Auf störanfällige Details wie einen Clip wurde bewusst verzichtet, da dieser bei einem Schulfüllhalter ohnehin schnell abbrechen würde. Erhältlich war der Junior unter anderem in einem dezenten Türkis sowie in Orange.\n\nDie schlichte Stahlfeder bietet die für einen Schulfüllhalter erforderliche Stabilität, schreibt aber nicht hart wie ein \"Nagel\". Der Tintenfluss ist allerdings nicht bei allen Exemplaren gleich gut - manche Halter schreiben sehr saftig, andere eher sparsam. Als Arbeitstier für den täglichen Einsatz genügt der Junior auch heutigen Ansprüchen. Reisen mag er dagegen weniger: Größere Höhenunterschiede, etwa im Flugzeug, und stärkere Stöße quittiert er mit Klecksen. Heute ist der Heiko Junior noch häufig und günstig auf dem Sammlermarkt zu bekommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Standardwerk dokumentiert die Pelikan-Schreibgeräte von 1929 bis 2004, und was umfasst es?", "a": "Das ab dem 4. Oktober 2004 erhältliche Buch \"Pelikan Schreibgeräte / Writing Instruments 1929 - 2004\" stellt das lange erwartete Pendant zum Rösler-Band über Montblanc dar und gilt als eines der umfassendsten Werke zur Geschichte eines einzelnen Schreibgeräteherstellers. Es deckt sämtliche Pelikan-Schreibgeräte aus 75 Jahren ab und umfasst rund 175 Seiten. Mitwirkende wie der Pelikan-Experte Tom Westerich sorgen dafür, dass es schnell zum Standardwerk für Pelikan-Sammler werden dürfte.\n\nInhaltlich gliedert sich das Buch in ein erstes Kapitel zur Pelikan-Geschichte und ein zweites zu den Vintage Pens von 1929 bis 1980, ergänzt um eine Sondersektion zu den Pelikano-Schreibgeräten von 1959 bis 2004. Auch alle neuen Limited Editions sind enthalten; Fotos und Tabellen geben einen umfassenden Überblick. Bestellt werden kann das Buch direkt bei Tom Westerich. Da Werke dieser Art - wie das Beispiel Rösler zeigt - typischerweise schnell vergriffen sind, lohnt sich eine zeitige Vorbestellung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Wenol (rote oder blaue Tube) und welche Alternativen eignen sich, um feine Kratzer aus dem Edelharz eines Montblanc-Meisterstück-Kugelschreibers zu polieren?", "a": "Beim Edelharz funktionieren sowohl rotes als auch blaues Wenol, wobei das blaue Wenol feinere Schleifkörper hat und daher etwas schonender ist; spürbare Unterschiede im Endergebnis sind gering. Da Wenol seit Jahren nicht mehr im Drogeriehandel erhältlich ist (Sortimentsbereinigung), beziehen Sammler es online, wenn auch zu erhöhten Preisen. Als Alternative bewährt sich Displex, das ursprünglich für Handy- und Uhrenplexigläser entwickelt wurde und beim Edelharz der Meisterstücke gute Ergebnisse liefert; bei Metallteilen wie Ringen und Clip ist Displex jedoch ungeeignet, dort empfehlen sich Cape Cod oder Poliertücher von Greg Stevens. Da jede Politur Material abträgt, sollten Vergoldungen vor der Anwendung mit Klebeband abgedeckt und das Polieren auf das Notwendige beschränkt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man Fuellhalter, die mit wasserfester Tinte befuellt waren?", "a": "Fuellhalter, die mit wasserfester Tinte gefuehrt werden, sollten alle acht bis vierzehn Tage gereinigt werden, sofern sie nicht taeglich im Einsatz sind. Ist die Tinte dennoch eingetrocknet, beginnt die Reinigung mit einem Wasserbad ueber etwa sechs Tage, gegebenenfalls mit leichter Seifenlauge, in dem sich erste Tintenstuecke loesen. Danach kann der Fuellhalter oder zumindest das Federaggregat in einem Ultraschallbad weitergereinigt werden; bei Patronenfuellhaltern hilft zusaetzlich Tonkopfspray aus dem Audiohandel, das durch das Aggregat gespruet wird, um wasserfeste Tintenreste zu loesen. Schreibgeraete aus Zelluloid, Ebonit oder Hartgummi gehoeren keinesfalls ins Ultraschall, waehrend Materialien von Pelikan und Montblanc dort relativ unempfindlich sind; bereits angegriffene Vergoldungen an Clip oder Feder koennen sich im Ultraschallbad jedoch weiter loesen. Verschmutzte Goldfedern lassen sich auch mit einem feuchten Silberputztuch reinigen, wobei das Tuch feucht sein sollte, damit es nicht kratzt. Hilft alles nichts, sollte das Schreibgeraet einem Reparateur zur Zerlegung uebergeben werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den Heiko Filius aus, und welche Federvarianten gab es?", "a": "Der Heiko Filius kam in den 1960er Jahren auf den Markt und ist das älteste der heute bekannten Heiko-Modelle. Er war in verschiedenen Farbvarianten erhältlich, etwa grün-marmoriert. Als Feder kamen wahlweise eine Stahlfeder oder eine Glasfeder zum Einsatz. Heute sind völlig intakte Exemplare nur noch selten zu finden, da die Kappe häufig Risse aufweist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie zuverlässig ist der Montblanc-Reparaturservice, und welche Erfahrungen machen Sammler mit Mängelbeseitigung und Qualitätskontrolle?", "a": "Sammler beschreiben den Montblanc-Service als unterschiedlich, wobei viele berichteten Mängel nicht aus der Werksfertigung stammen, sondern erst beim Verkauf oder Probeschreiben im Laden entstehen, da die werkseitige Qualitätskontrolle als sehr streng gilt. Verarbeitungsfehler an Clip-Halbkugeln (scharfkantige Klebeflächen) sowie Kratzer und Welleneffekte am Tintensichtfenster werden vom Service teilweise nicht bemängelt, sondern als innerhalb der Toleranz akzeptiert, was zu Frust führt. Tintenaustritte am Griffstück eines stark genutzten 146P können Folge eines durch Staub und Tintenresten zugesetzten Tintenleiters sein und werden durch Austausch des betreffenden Bauteils behoben. Beim Versand von Reparaturen empfehlen erfahrene Sammler, die Vorgänge schriftlich genau zu dokumentieren und im Zweifel direkt mit Hamburg zu kommunizieren, statt sich allein auf den Händler zu verlassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind oxidative Verfärbungen an einer Montblanc-Goldfeder, und kann man verbogene Federzinken selbst geradebiegen?", "a": "Reines Gold oxidiert nicht, allerdings können sich auf 14- oder 18-karätigen Goldfedern dünne Anlauf- oder Tintenrückstandsschichten bilden, die als Verfärbung wahrgenommen werden; diese lassen sich durch mehrstündiges Einstellen der Feder in klares Wasser und anschließendes Abwischen mit einem Baumwolltuch problemlos entfernen, hartnäckige Schichten auch mit einem Silberputztuch. Vermeil-Federn (vergoldetes Sterlingsilber) und vergoldete Messingfedern älterer Bauart laufen erkennbarer an; ein fehlender Silberstempel weist auf vergoldetes Messing hin, das ebenfalls mit Silberputztuch gereinigt werden kann. Verschobene oder leicht verbogene Federzinken (Spreizung) sollten Laien nicht selbst durch Druck auf Papier korrigieren, da dabei das Tinen-Tuning leicht zerstört wird; bei kleinen Fehlstellungen ist der Gang zum Nibmeister oder qualifizierten Fachhändler vorzuziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Höhenunterschied zwischen den beiden Federschenkeln in Höhe einer halben Papierstärke bei einem Meisterstück noch toleranzgerecht?", "a": "Zwischen den beiden Federschenkeln eines Meisterstücks darf konstruktiv kein Höhenunterschied bestehen; jede sichtbare Stufe führt dazu, dass die Feder beim Schreiben kratzt, statt sanft zu gleiten. Eine halbe Papierstärke Versatz ist daher kein Toleranzwert, sondern ein Justierfehler, der von einem qualifizierten Fachhändler oder in der Boutique gerichtet werden sollte. In Einzelfällen erweisen sich vermutete Defekte allerdings als reines Federbreiten-Missverständnis: Eine F-Feder kann bei einem an M-Feder gewohnten Schreiber kratzig wirken, ohne dass ein Mangel vorliegt. Für eine wirklich passende Schreibempfindung empfehlen Sammler im Zweifel den Federtausch über Montblanc, dessen Kosten (Feder und Unterteilwechsel) jedoch im Bereich von 200 Euro liegen können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Überblick über Hersteller und Geschichte des Füllhalters bietet Andreas Lambrous deutschsprachige Ausgabe \"Füllfederhalter\"?", "a": "Die deutsche Ausgabe von Andreas Lambrous \"Füllfederhalter\" - im Original \"Fountain Pens, Vintage and Modern\" - erschien 1992 im Wilhelm Heyne Verlag München in der Übersetzung von Stefan Wallrafen, teils mit anderen Fotos als die englische Ausgabe. Lambrou bietet einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte des Füllhalters und stellt die wichtigsten internationalen Hersteller vor; ein Kapitel zu Pflege und Fehlerbehebung gehört ebenfalls dazu. Reich illustriert ist der Band ein Standardwerk für Füllhalter-Sammler.\n\nDas Inhaltsverzeichnis umfasst die Entwicklung der Schrift und der Schreibgeräte bis 1883, drei US-Kapitel zu den Phasen 1883-1920 (Geburt und frühe Entwicklung), 1921-1940 (das Goldene Zeitalter) und 1940er bis 1980er Jahre (modernes Design), gefolgt von Länderkapiteln zu England, Deutschland, Frankreich, Italien und Japan. Hinzu kommen Abschnitte zu modernen Füllhaltern und limitierten Auflagen, zum Umgang mit Füllfederhaltern sowie Anhang, Bibliografie, Vereinslisten, Bildnachweis und Register. Im deutschen Teil werden in Kurzbiografien die Hersteller Soennecken, Kaweco, Osmia, Faber-Castell, Tropen, Rotring, Pelikan, Lamy und Montblanc-Simplo vorgestellt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was war das Music Nib Project von Tom Westerrich rund um die Omas Philharmony Edition?", "a": "Das Music Nib Project von Tom Westerrich begleitete oeffentlich die Konzeption und Entwicklung der Omas Limited Philharmony Edition. Auf der Webseite des Projekts wurden Fotos der Prototypen praesentiert und die schrittweise Verbesserung einzelner Details dokumentiert, sodass interessierte Sammler den gesamten Entstehungsprozess der Limited Edition mitverfolgen konnten. Begleitend dazu bestand die Moeglichkeit, den Fuellfederhalter direkt vorzubestellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie pflegt man Schreibgeraetezubehoer aus Strauss- oder Alligatorleder richtig?", "a": "Exotische Ledersorten wie Strauss- oder Alligatorleder benoetigen eine besondere Pflege. Nach Auskunft von Montblanc ist Pflegewachs das einzig richtige Mittel; feuchte oder waessrige Pflegeloesungen koennen das Leder eher schaedigen, da diese Lederarten dem Wachs jene natuerlichen Oele und einen hohen Bienenhoniganteil zurueckgeben muessen, die sie im Laufe der Zeit verlieren. Das Wachs sollte sehr duenn aufgetragen und gut einmassiert werden, sonst bleibt ein weisslicher Rueckstand auf der Oberflaeche zurueck, der zwar nicht schaedlich, aber unschoen ist. Bei Krokoleder lassen sich solche Rueckstaende dank der glatteren Oberflaeche mit einem Mikrofasertuch wieder gut wegpolieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Montblanc Limited Edition Golden Dragon 2000 aus?", "a": "Der Golden Dragon 2000 ist eine fuer den asiatischen Markt produzierte Limited Edition von Montblanc und gilt als eine der schoensten Editionen der Marke. Sein Design baut auf dem Modell 139 auf und vermittelt eine klassisch-zeitlose Anmutung. Besonders auffaellig ist der Clip in Form eines Drachens, der aus reinem Gold gefertigt ist. Wie alle Limited Editions besitzt auch dieser Fuellfederhalter eine 18-Karat-Goldfeder und reiht sich in eine Tradition asiatischer Editionen ein, die seit dem Imperial Dragon eine feste Groesse bei Montblanc ist.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Imperial Dragon (1993): https://www.fountainpen.de/asia-imperial-dragon-1993.htm\n• Asia Edition Year of the Golden Dragon: https://www.fountainpen.de/asia-golden-dragon-888.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Marke Reform und ihre Schreibgeräte zu wissen, und warum gibt es im deutschen Sprachraum so wenig Literatur dazu?", "a": "Reform war eine Marke der Firma Mutschler aus Heidelberg-Handschuhsheim, die zuletzt vor allem als Zulieferer für andere Schreibgerätehersteller tätig war und vor wenigen Jahren ihren Betrieb einstellte. Die Reform-Füllhalter, Kolben- wie Patronenfüller, gelten in Sammlerkreisen als technisch und qualitativ hochwertig, sind aber in der deutschen Sammlerliteratur kaum dokumentiert; in Tischlers Penkala wird die Firma in der Anhangsliste der Schreibwarenhersteller geführt. Ausführlichere Informationen finden sich auf hanskress.de (kress3.htm und kress-innenseite2.htm). In den USA und Thailand werden ungebrauchte Reform-Füllhalter mittlerweile für bis zu 25 US-Dollar gehandelt, während sie auf deutschen Flohmärkten oft für rund 1 Euro erhältlich sind; das einschlägige Wissen in den USA stammt überwiegend aus deutschen Quellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen ergeben sich beim Schreiben mit der De Atramentis Dufttinte „pour homme, Davidoff Cool Water“?", "a": "Die De Atramentis Dufttinte „pour homme, Davidoff Cool Water“ duftet im Tintenfass deutlich nach dem entsprechenden Herrenparfum, im befüllten Füllfederhalter ist der Duft jedoch weniger direkt wahrnehmbar. Die Tinte wurde zunächst in einem Waterman Charleston getestet sowie in zwei bis drei weiteren Füllfederhaltern mit Konverter- und Kolbenfüllung; dabei waren keine Abnormalitäten festzustellen. Es traten weder Ablagerungen beim Neubefüllen noch Probleme beim Wechsel auf eine andere Tinte auf. Auf gutem Papier behält der zusammengefaltete geschriebene Text den Duft noch einige Tage, auf einfachem Kopierpapier verfliegt der Duft hingegen schnell. Die Tinte zeigt eine satte atlantikblaue Farbe. Der Inhalt des Flakons beträgt 20 Milliliter, das Gewicht etwa 230 Gramm, die Maße liegen bei rund 4,8 mal 4,8 mal 6,8 Zentimetern inklusive Deckel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte man einen Druckknopffueller mit oder ohne Tintensack lagern?", "a": "Die Lagerung mit eingebautem Tintensack ist unproblematisch, sofern der Sack nicht mit Tinte gefuellt wird; nichts ist fuer alte Schreibgeraete ungeeigneter als Tinte. Nach jeder Schreibprobe sollte der Fueller mit Wasser ausgespuelt werden. Allerdings koennen Weichmacher aus dem Gummischlauch zu Verfaerbungen fuehren, weshalb auf der sicheren Seite ist, wer den Schlauch komplett entfernt. Der nachtraegliche Einbau eines Tintensacks ist normalerweise unproblematisch; wichtiger ist, dass die Federspange in einwandfreiem Zustand ist, da stark oxidierte Federspangen das Zelluloid verfaerben koennen. Beim Kauf ohne eingebauten Tintensack sollte das Griffstueck nicht erneut mit dem Schaft verklebt werden, damit der zukuenftige Einbau eines Sackes weiterhin moeglich bleibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der Besitz von Montblanc-Füllhaltern ein Indiz für Reichtum, oder eher Ausdruck einer Konsum-Priorität?", "a": "Unter Sammlern wird der Besitz von Montblanc-Schreibgeräten als Frage individueller Prioritäten und nicht als Vermögensindikator gewertet. Begriffe wie wohlhabend, reich oder superreich beziehen sich nach gängigen Definitionen auf Privatvermögen ab etwa einer, fünf oder dreißig Millionen Euro, was mit dem Erwerb selbst hochpreisiger Schreibgeräte nicht korreliert. Sammler ziehen den Vergleich zur Modelleisenbahn, bei der vergleichbare Beträge investiert werden, ohne dass dies als Reichtum etikettiert wird. Die Wahrnehmung wird durch das exklusive Markenimage und mediale Inszenierungen wie das angesprochene Boulevardmagazin verstärkt, sodass Außenstehende Statussymbole wie Pelzmantel, Rolex oder Montblanc reflexhaft mit Reichtum gleichsetzen, obwohl die Anschaffungskosten in einer mittleren Gehaltsklasse durchaus tragbar sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Papier eignet sich besonders gut für einen Montblanc Meisterstück LeGrand 146 hinsichtlich gleichmäßigem Tintenfluss und sauberem Schriftbild?", "a": "Sammler nennen als bewährte Allrounder Zanders Classic und Zanders Gohrsmühle, die unter Vielschreibern als deutlich besser als die Rössler-Papiere (etwa Paper Royal) gelten und als verleimter Block oder als Briefblock erhältlich sind. Clairefontaine wird ebenfalls als sehr gut für Füllhalter geeignet und preislich günstig empfohlen. Für Notizen taugen einfache 5-mm-Karoblöcke; bei feineren Papieren wie Edelleinen von DFW kann es zu sichtbarem Feathering der Tinte kommen. Wer mehrere Papiere parallel testen möchte, kann sich bei der Papierberatung der Papierunion eine Auswahl zusenden lassen, um das passende Verhalten mit der eigenen Tinten-Federn-Kombination zu ermitteln.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Asia Editions hat Montblanc seit 1993 produziert, und welche Stueckzahlen sind bekannt?", "a": "Seit 1993 legt Montblanc immer wieder Schreibgeraete speziell fuer den asiatischen Markt auf. Den Anfang machte 1993 der Imperial Dragon, von dem 5000 Fuellhalter und 3500 Kugelschreiber mit Drachenclip aus Silber gefertigt wurden, davon 1500 als Set mit Fuellhalter, Kugelschreiber und Bleistift; parallel erschienen 888 Stueck mit goldenem Drachenclip. Im Jahr 2000 folgte der Year of the Golden Dragon mit 2000 Stueck und Drachenclip aus Gold sowie der Precious Dragon in 88 Exemplaren mit goldenem, diamantbesetztem Clip; in der Royal Collection wurden zusaetzlich 8 Sets aus je vier Fuellfederhaltern mit Diamanten, Saphiren, Rubinen und Smaragden gefertigt. Im selben Jahr entstand zudem eine Year of the Golden Dragon-Variante in 888 Stueck, deren Kappe und Korpus aus Meissner Porzellan bestanden. 2002 erschien der Qing Dynasty in 2002 Stueck mit Kappe aus Jade, eine Variante mit 88 diamantbesetzten Exemplaren sowie eine Achterauflage Qing Dynasty 8. Ebenfalls 2002 kam der SAKURA 333 in 333 Exemplaren aus Meissner Porzellan mit Clip und Ringen aus Rotgold, dazu der Sakura Precious 88 mit Korpus und Kappe aus Rotgold und Bluetenmotiven sowie der Sakura Precious Brilliant 8. 2003 folgte der Han Wu Ti 88 in einer Auflage aus 88 Uhren und 88 Fuellhaltern, von denen 44 als Set angeboten wurden, ergaenzt durch den Han Wu Ti 8. Zum Year of the Golden Dragon 2000 fertigte die Goldschmiedemeisterin Sabine Bach zusaetzlich 8 Armreifen mit Drachen aus Gold und Diamanten, geschaetzt auf rund 20000 DM, sowie 66 Ringe mit diamantbesetztem Drachen, geschaetzt auf etwa 10000 DM, die ausschliesslich in den asiatischen Boutiquen verkauft wurden.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Imperial Dragon (1993): https://www.fountainpen.de/asia-imperial-dragon-1993.htm\n• Asia Edition Year of the Golden Dragon: https://www.fountainpen.de/asia-golden-dragon-888.htm\n• Asia Edition Sakura: https://www.fountainpen.de/asia-sakura-333.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Knips Patent Pencils und ihre Verbindung zu De La Rue & Co. sowie einer Nürnberger Firma bekannt?", "a": "Knips Patent Pencils sind hochwertige Druckbleistifte, die in den 1930er Jahren gefertigt wurden, wobei De La Rue & Co. als Sale Distributors for the British Empire fungierte; die eigentliche Produktion erfolgte in Deutschland mit einem in Nürnberg ansässigen Bezugsnamen, dessen Rolle als Hersteller oder Vertriebspartner nicht abschließend dokumentiert ist (vergleiche Stephen Hulls Buch zu Onoto). Die Bleistifte wurden in fünf Farben sowie Schwarz angeboten und sind durch eine ungewöhnliche Druckmechanik mit zwei gegenüberliegenden Druckpunkten gekennzeichnet, die wechselweise gedrückt die Mine schieben. Achtkantige Versionen aus Celluloid in unterschiedlichen Farbtönen sind besonders gesucht, der Zustand und die Funktion der Druckmechanik sind bei den überlebenden Exemplaren häufig noch einwandfrei. Die Stücke sind selten und werden im Sammlermarkt aktiv, aber sporadisch angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Themen behandelt die zweite Lamy-Edition \"Die Lust am Schreiben\" von Hans Heger?", "a": "Hans Hegers \"Die Lust am Schreiben\" ist die zweite Ausgabe der Lamy-Editionen und 1999 im Verlag Umschau Brauss in Heidelberg erschienen (ISBN 3-8295-6905-X). Es ist weder ein großformatiger Bildband noch eine klassische Schreibgeräte- oder Schriftgeschichte, sondern Lese- und Bilderbuch zugleich, das die Welt des Schreibens in abgeschlossenen, großzügig illustrierten Kapiteln vorstellt. Heger vereint in feuilletonistischer Manier Themen wie Kinderschrift, Kalligraphie und andere Aspekte der Handschrift und beleuchtet die Kunst des Briefeschreibens, das Ritual der Unterschrift sowie berühmte Handschriften der Kulturgeschichte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "An welche Zielgruppe richtet sich Regina Martinis Buch \"Füllfederhalter\", und worauf sollten Käufer achten?", "a": "Regina Martinis Buch \"Füllfederhalter\" richtet sich primär an Sammler-Anfänger und vermittelt erste wichtige Hinweise zum Aufbau einer Sammlung. Vorgestellt werden Schreibgeräte verschiedener Marken, allerdings nur teilweise mit Fotos in Farbe oder Schwarzweiß. Die im Buch genannten Richtpreise galten zur Zeit der Veröffentlichung als wertvolle Orientierung, sind heute jedoch völlig veraltet und zeigen, wie stark die Sammlerpreise inzwischen gestiegen sind. Wichtig zu wissen: Das Buch ist mit absolut identischem Inhalt auch in einer Ausgabe mit rotem Einband erschienen, sodass sich der Doppelkauf allein wegen des Einbandes nicht lohnt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Qualität von Montblanc-Schreibgeräten im Langzeitvergleich mit Pelikan, Parker und ähnlichen Marken einzuschätzen?", "a": "Sammler bestätigen, dass Montblanc-Modelle auch nach langen Standzeiten an Ringen, Feder und Korpus weitgehend unversehrt bleiben, während bei Pelikan-Geräten Goldlegierungen häufiger anlaufen oder sich teilweise ablösen. Bei Vermeil-Schreibgeräten beider Marken sind Verfärbungen jedoch konstruktionsbedingt normal und kein Qualitätsmangel. Die Preispolitik von Montblanc gilt als angemessen, da langjährige Nutzung ohne Glanz- und Schreibverlust sowie hoher Wiederverkaufswert die Anschaffungskosten relativieren. Bei Pelikan werden insbesondere die M800 und M1000 mit ihrer Messingmechanik geschätzt, wobei die flexible Feder des M1000 Eingewöhnung erfordert; der M800 bietet eine etwas straffere, dennoch sehr gute Feder und ist in vier Farbvarianten erhältlich (schwarz sowie grün-, rot- und blau-gestreift). Beide Hersteller liefern auf hohem Niveau, mit unterschiedlichen Schwerpunkten in Federcharakter und Materialhaltbarkeit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgeräte führen Sammler täglich mit sich, und wie werden sie sicher transportiert?", "a": "Die tägliche Ausstattung reicht von einem einzelnen Kugelschreiber wie dem Montblanc Starwalker bis zu einem mehrteiligen Lederetui (zum Beispiel Siena oder ein klassisches dreiteiliges Montblanc-Etui) mit Füllhalter, Kugelschreiber und Druckbleistift. Häufig genannt werden Kombinationen wie 146 mit 164, 147 Traveller mit Classique-Modellen oder ein 146P mit 164P plus Bleistift mit Faber-Castell-Aufsteckradierer. Für Besprechungen wechseln einige Sammler bewusst auf Rollerball oder Kugelschreiber, um einen Patronen- oder Tintenwechsel zu vermeiden. Wertvolle und größere Modelle werden regelmäßig im Lederetui transportiert, um Druckstellen und Kontaktkratzer zu vermeiden; Vielschreiber wechseln ihre Tagesauswahl wöchentlich, um die Sammlung in Bewegung zu halten. Der Transport in offenen Hosentaschen wird wegen Beschädigungs- und Tintenfleckrisiken von erfahrenen Sammlern abgeraten.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 147 Traveller: https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-147.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das Besondere an der Rotring-Festschrift \"Ein Roter Ring rollt um die Welt\" zum 25-jährigen Firmenjubiläum?", "a": "Die 1953 im Selbstverlag erschienene Festschrift \"Ein Roter Ring rollt um die Welt\" der Firma Rotring/Riepe-Werk ist eine ungewöhnliche Form der Firmenfestschrift zum 25-jährigen Bestehen, in deren Mittelpunkt der Rotring-Tintenkuli steht. Erzählt wird die wahrscheinlich fiktive Geschichte eines Hamburger Journalisten namens Wiek, der von seiner Zeitung auf eine Weltreise geschickt wird und auf seinen Stationen in Europa, Afrika, Asien, Australien und Amerika immer wieder dem Tintenkuli begegnet - sei es in Manaus in einer Kinowerbung, im Hafen von Singapur bei der Entladung von Riepe-Kisten oder in Spanien bei der Vertragsunterzeichnung eines Toreros.\n\nNach seiner Rückkehr nach Hamburg wird Wiek für eine Reportage zu den Riepe-Werken geschickt; dort erfahren die Leser von der Gründung 1928 mit dem Stylo-Pen, dem Vorläufer des Tintenkulis, von den Kriegsjahren, vom Neuaufbau und von der Firmenentwicklung Anfang der 1950er Jahre. Der gebundene Band hat etwa 60 Seiten und enthält Reisefotos, Aufnahmen aus der Tintenkuli-Produktion sowie Bilder des Gründers und wichtiger Mitarbeiter. Heute ist das Buch im Antiquariat oder bei Sammlern zu finden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Ursachen für aussetzenden Tintenfluss bei einem Montblanc Noblesse Oblige, und wie lässt sich das Problem beheben?", "a": "Die häufigste Ursache eines aussetzenden Tintenflusses ist eingetrocknete Tinte im Tintenleiter, insbesondere wenn der Füllhalter über längere Zeiträume nicht oder nur sporadisch genutzt und vor dem Wegpacken nicht gespült wurde. Empfehlenswert ist mehrtägiges Spülen mit klarem Wasser; bei stark verharzten Rückständen hilft das Einlegen des Vorderteils ins Wasser oder ein Ultraschallbad. Eine neue Feder einzuschreiben ist langwierig, da das Iridium-Korn an der Spitze über lange Zeiträume erst durch Gebrauch poliert wird; ein vorschneller Federtausch ist nicht zielführend. Lässt sich der Tintenfluss durch Reinigung nicht stabilisieren, sollte das Schreibgerät zusammen mit einer Schriftprobe einem Fachgeschäft vorgelegt werden, damit Federgeometrie, Handhaltung und Schreibwinkel im Zusammenspiel beurteilt werden können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale weisen Fälschungen des Montblanc Scott Fitzgerald als blauer Rollerball auf?", "a": "Inzwischen tauchen vermehrt gefälschte Limited Editions von Montblanc auf, darunter Scott Fitzgerald, Octavian und Imperial Dragon. Ein typisches Beispiel für ein Scott-Fitzgerald-Plagiat ist eine Ausführung als blauer Rollerball. Die wesentlichen Fälschungsmerkmale sind: Den Scott Fitzgerald gab es nie als Rollerball, sondern ausschließlich als Füllfederhalter, Kugelschreiber und Bleistift. Die Originalfarbe ist Weiß, sämtliche Farbvariationen wie Rot, Grün, Schwarz und Blau existieren nur bei den Plagiaten. Der Korpus des Originals ist deutlich dicker als bei der Fälschung. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass am Griffstück „Bohème“ eingraviert ist, was auf die Wiederverwendung von Bohème-Fälschungsteilen hinweist; Montblanc selbst verwendet keine Einzelteile aus anderen Limited Editions wieder.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Octavian (1993): https://www.fountainpen.de/patron-octavian.htm\n• Montblanc Imperial Dragon (1993): https://www.fountainpen.de/asia-imperial-dragon-1993.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Montblanc-Tinten wasserlöslich, wie oft muss ein regelmäßig benutzter Kolbenfüller gereinigt werden, und wie wirkt sich hartes Leitungswasser aus?", "a": "Montblanc bietet sowohl wasserlösliche Tinten als auch eisengallushaltige Tinten wie das Königsblau (Bauteil-Schäden sind nach Herstellerangabe nicht zu erwarten, lediglich häufigere Reinigung ist erforderlich); wasserlösliche Tinten lassen sich mit klarem Wasser entfernen, dokumentenechte Tinten benötigen aufwändigere Methoden. Bei regelmäßiger Nutzung reicht ein Durchspülen mit klarem Wasser vor jedem Neubefüllen (typischerweise alle drei Wochen) und ein Übernachtstehen in einem Wasserglas; verbiegen kann sich die Feder dabei nicht. Eisengallusrückstände lösen sich mit dem Reinigungsmittel eines Silberputztuchs oder im Ultraschallbad. Hartes Leitungswasser hinterlässt erfahrungsgemäß leichte Kalkablagerungen und reinigt schlechter als weiches Wasser, weshalb in kalkreichen Regionen die Verwendung von destilliertem oder gefiltertem Wasser zur Endspülung empfohlen wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "An welchen Merkmalen lassen sich Fälschungen von Montblanc-Uhren wie TimeWalker- oder Sport-Steel-Chronographen erkennen?", "a": "Fälschungen geben sich häufig durch fehlende oder falsch positionierte Datumsanzeigen zu erkennen, etwa wenn ein TimeWalker Chrono ohne das werksseitig zwischen 4 und 5 Uhr platzierte Datumsfenster angeboten wird, sowie durch unförmige Indizes (etwa eine ungleichmäßige 4 auf der Lünette) und Gehäuse, deren Armbandanschlüsse nicht den typischen TimeWalker-Anschlüssen entsprechen. Auch das Verkaufsverhalten gibt Hinweise: Wenn Verkäufer Marke und Modell nicht klar benennen, sondern nur durch Rubrik und Begriffe wie Meisterstück andeuten, oder wenn das übrige Sortiment thematisch unzusammenhängend ist, ist Skepsis angebracht. Fälscher werden zunehmend besser, sodass mittlerweile auch TimeWalker- und SkeletonStar-Repliken im Umlauf sind; bekannte Quellen wie replica-watch-town.com bieten breite Replika-Sortimente. Im Souk türkischer Urlaubsgebiete werden solche Uhren legal verkauft, was die Verbreitung zusätzlich antreibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche technischen Themen rund um den Füllhalter behandelt Hans Hegers Lamy-Edition \"Füllhalter für Kenner\"?", "a": "Hans Hegers Buch \"Füllhalter für Kenner\" wurde in der Schreibgerätebox zum Lamy Lady mitgeliefert: Käufer konnten ein beigelegtes Anforderungskärtchen einsenden und erhielten daraufhin von Lamy kostenlos den Band zugeschickt. Heger erläutert mit hohem technischem Hintergrundwissen anschaulich Aufbau und Funktion eines Füllhalters, durchgehend illustriert anhand der Lamy-Produktpalette. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass ein Füllhalter mehr ist als ein Schreibgerät - er reagiert auf die individuelle Handschrift und vereint hochentwickelte Technologie mit traditionellem Handwerk.\n\nDas Buch ist gegliedert in Kapitel zur Geschichte des Füllhalters, zum Design, zu Werkstoffen, zur Feder und ihrer Herstellung, zu den Befüllsystemen, zum Tintenleiter, zur Schreibprobe, zum Griffstück, zum Clip, zur Füllhaltertinte sowie zu Pflege und Wartung; eine Bibliographie schließt das Werk ab. Zahlreiche Fotos und schematische Darstellungen ergänzen den Text.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein Montblanc-Meisterstück 146 mit einer Feder ohne sichtbare Karat-Angabe als echt identifizieren, und wie geht man bei der Federprüfung vor?", "a": "Eine fehlende sichtbare Karat-Angabe ist nicht zwangsläufig ein Echtheitsmerkmal: Bei verschiedenen Übergangsmodellen, etwa dem 144 aus den 1960er Jahren, sitzt die Karat-Punze sehr tief auf dem Federkörper und verschwindet zu zwei Dritteln im Schaft, so dass sie ohne Demontage kaum zu sehen ist. Auch Federn aus den 1980er Jahren weichen in Gravur und Stempelung von aktuellen Federn ab. Sammler raten dringend davon ab, die Feder selbst herauszuziehen, da die Spezialaussparungen am Korpus ein passendes Werkzeug sowie Kenntnis der Drehrichtung erfordern und Montblanc beim Wiedereinbau eine spezielle Dichtmasse einsetzt; ein selbst beschädigter Federsitz kann nur in Hamburg behoben werden. Stattdessen empfiehlt sich ein Vergleich des Gesamthalters mit den Modellübersichten auf fountainpen.de und gegebenenfalls eine Anfrage bei Montblanc oder einem autorisierten Fachhändler.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 146 (Le Grand): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-146.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignen sich Montblanc-Sondereditionen wie der John Lennon als Wertanlage, und ist ein eBay-Schnäppchen für einen Einsteiger sinnvoll?", "a": "Schreibgeräte taugen grundsätzlich nicht als Geldanlage; nur wenige Sondereditionen halten oder steigern langfristig ihren Wert, ein Preisverfall ist nicht ausgeschlossen, und der Markt ist mit Uhren vergleichbar, jedoch volatiler. Sammler raten daher, primär nach persönlichem Geschmack zu kaufen und nicht auf Wertsteigerung zu spekulieren; eine spätere Wertbetrachtung ist erst nach Jahrzehnten sinnvoll. Bei Limited Editions ist zu beachten, dass ein Federtausch nach einigen Jahren schwierig werden kann, weil Ersatzfedern nicht unbegrenzt vorrätig gehalten werden, weshalb viele Sammler ihre Sondereditionen dennoch im Alltag nutzen. Als Einstieg empfehlen sich klassische Standardmodelle wie der 149 oder 146 LeGrand; eBay-Angebote von unbekannten Händlern bergen Fälschungsrisiko, das durch den Kauf bei autorisierten Händlern oder etablierten Online-Versendern wie scription.de vermieden werden kann. Ergänzende Sammlerquellen sind penexchange.de und fountainpennetwork.com.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Punkte sind beim Kauf eines Montblanc Meisterstück 145 Chopin Platinum als Alltagsfüllhalter zu beachten, insbesondere bei Federwahl, Bezugsquelle und Preis?", "a": "Das Meisterstück 145 Chopin ist absolut alltagstauglich, fällt aber für Schreiber mit größerer Hand möglicherweise zu klein aus; ein Probeschreiben mit 145, 146 und 149 im Fachhandel mit eigenem Papier ist daher empfehlenswert, da Federbreiten je nach Papier unterschiedlich wirken. Beim Kauf ist die Boutique die sicherste Quelle, garantiert echte Originale liefert auch der renommierte Online-Versender scription.de oft günstiger; nicht-autorisierte Händler oder eBay erhöhen das Fälschungsrisiko. Eine offizielle Preisliste gibt Montblanc nicht heraus, da dies der Vertriebsphilosophie widerspricht; Endverbraucherpreise sind innerhalb eines Landes jedoch identisch, lediglich die Mehrwertsteuer schafft kleine Unterschiede zwischen Ländern wie Deutschland und Österreich. Ein Kolbenfüller ist Patronenmodellen vorzuziehen, ein Lederetui schützt das Schreibgerät dauerhaft. Ältere 50er-Jahre-Modelle wie der 254 sind eine attraktive, wenn auch riskantere Alternative, da deren Zustand schwerer einzuschätzen ist.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 145 (Classique): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-145.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Treten bei Montblanc-Meisterstücken aus Edelharz an Kappenring oder Kugelschreiberspitze typische Risse auf, und wie geht Montblanc damit um?", "a": "Risse im Edelharz, insbesondere am Druckbleistift im Bereich der aufgeschraubten Klipphalterung und am Kugelschreiber an der Stelle, an der die Metallspitze eingeschraubt ist, werden in Einzelfällen aus den 1980er Jahren berichtet, sind aber nicht typisch für die seither produzierten Modelle. Sammler mit Beständen aus verschiedensten Jahrzehnten und mit nach 2000 gefertigten Meisterstücken haben dieses Phänomen weder selbst beobachtet noch in Auktionsangeboten regelmäßig dokumentiert gefunden. Solitaire-Schreibgeräte sind aufgrund ihres Metallkorpus konstruktionsbedingt rissfrei und heute deutlich teurer als die Edelharzvarianten. Ersatzteile und Reparatur sind weiterhin nur über Montblanc selbst möglich; in den 1980er Jahren wurden defekte Bauteile häufig kostenlos getauscht, später nur noch gegen die Reparaturpauschale, die je nach Modell etwa ein Drittel des Neupreises erreichen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Themen behandelt Dietmar Geyers Sammlerbuch \"Schreibgeräte sammeln\"?", "a": "Dietmar Geyers Buch \"Schreibgeräte sammeln - Vom Faustkeil zum Griffel, vom Federhalter zum Füllfederhalter und Faserschreiber\" zeichnet die Geschichte des Schreibens und seiner Werkzeuge vom Faustkeil bis zum modernen Faserschreiber nach. Geyer behandelt unter anderem sogenannte Agentenfüller - so soll James Bond, gespielt von Roger Moore, in \"Octopussy\" einen massiv goldenen Montblanc als lebensrettende Waffe eingesetzt haben - sowie Füllhaltermaterialien wie Hartgummi, Galalith und Bakelit. Das Buch erinnert an historisch verschwundene wie an heute existierende Füllhalterhersteller samt ihrer berühmten Marken und schildert in einer kurzen Industriereportage mit zahlreichen Farbfotos, wie ein Füllhalter entsteht.\n\nEigene Kapitel sind Kugelschreibern, Federkielen, Bleistiften, Stahlfedern, Tinten und Fasermalern gewidmet; Formgebung, Eigenheiten, Design, Dekore, Accessoires und zwei Sammlergeschichten ergänzen den Band. Illustriert ist er mit sorgsam ausgewählten Fotos und Abbildungen aus alter, originaler Werbung. Erschienen ist das Buch 1989 im Verlag Laterna Magica (ISBN 3-87467-391-X).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Füllhalter eignen sich zum Zeichnen mit druckabhängiger Strichstärke, und wo bekommt man flexible oder stub-modifizierte Federn?", "a": "Was als druckempfindliche Feder beschrieben wird, ist eine flexible Feder, die durch unterschiedlichen Schreibdruck variable Strichstärken liefert. Solche Federn finden sich vor allem in Vorkriegsschreibgeräten, insbesondere in Watermans aus der Zeit bis etwa 1930; in modernen Serienfüllhaltern werden flexible Federn praktisch nicht mehr verbaut, von wenigen japanischen Ausnahmen wie Pilot Falcon oder Nakaya abgesehen, deren Flexibilität jedoch oft hinter der historischer Federn zurückbleibt. Wer eine moderne Standard-Feder flexibel schleifen oder einen Stub-Schliff einarbeiten lassen möchte, wendet sich am besten an spezialisierte Nibmeister wie John Mottishaw (nibs.com); er kann eine M-Feder gleichzeitig schmaler und flexibler nachschleifen. Sondereditionen wie ein 149 Special Anniversary sollten dafür allerdings nicht herhalten, da Modifikationen den Sammlerwert beeinträchtigen; geeigneter sind reguläre Serien-Schreibgeräte. Die Music Nib ist eine Alternative für Strichvariation ohne flexibles Verhalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Kulturgeschichte der Schreib- und Zeichenwerkzeuge hat Wilhelm Eule 1955 in \"Mit Stift und Feder\" verfasst?", "a": "Wilhelm Eules Band \"Mit Stift und Feder - Kleine Kulturgeschichte der Schreib- und Zeichenwerkzeuge\" erschien 1955 im Fachbuchverlag Leipzig und umfasst 164 Seiten mit 113 Abbildungen. Das Buch erläutert anschaulich die Geschichte des Schreibens und beschreibt die zur Erscheinungszeit aktuellen Fülltechniken von Füllfederhaltern sowie den damals noch fast neuen Kugelschreiber. Auch der Bleistift und seine Herstellung werden ausführlich behandelt.\n\nEule erläutert die Schreibwerkzeuge der Geschichte vom Meißel über Ritzer, Spatel, Stilus, Rohrfeder, Pinsel und Gänsekiel bis hin zu Bleistift, Stahlfeder und dem Füllhalter der 1950er Jahre. Daneben geht er auf Beschreibflächen wie Stein, Holz, Papyrus und Pergament ein und widmet eigene Artikel der Kreide, Tinte und Tusche, dem Zirkel, der Reisfeder sowie - auf vier Seiten - der Schrift der Blinden. Heute ist das Buch nur noch antiquarisch erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit der Montblanc Loveletter Ink hinsichtlich Reinigung, Duft und Tintenrückständen?", "a": "Die Loveletter Ink (Je t'aime) liefert einen angenehmen Bordeaux-Rotton und einen rosenartigen Duft, der auf dem Papier rasch verfliegt, in der Flasche aber penetrant wirkt. Wasserlöslichkeit und Löschbarkeit werden im Handel uneinheitlich angegeben; Sammlerberichte zeigen jedoch, dass Rottöne grundsätzlich problematischer sind als Blautöne und länger im Tintenleiter haften. Ein gravierender Nachteil ist die nachhaltige Geruchsausdünstung des Füllhalters: Selbst nach mehrwöchiger Spülung und Befüllung mit duftneutraler Tinte bleibt der Geruch oft viereinhalb Wochen oder länger erhalten, was in geschlossenen Räumen unangenehm sein kann. Empfehlenswert ist daher der Einsatz in einem nur gelegentlich genutzten Halter, das gründliche Spülen sofort nach Leerschreiben sowie längeres Auslüften des geöffneten Füllhalters über mehrere Tage.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Themen behandelt Eric Le Collens Buch \"Feder, Tinte und Papier\"?", "a": "Eric Le Collens Buch \"Feder, Tinte und Papier\" behandelt nicht nur Schreibgeräte und ihre Hersteller, sondern erzählt auch die Geschichte des Schreibens vom Altertum über das Mittelalter bis in die Gegenwart, einschließlich der zugehörigen Schreibvorlagen und Accessoires. Es gliedert sich in die Abschnitte Schreibgefährten, Tausend Jahre Gänsefeder, Von Tinte und Papier, Die Stahlfeder, Die Schule des Schreibens, Der Füller als amerikanischer Traum, Die Kugelschreiber-Generation sowie Nützliches und Wissenswertes. Im letzten Abschnitt sind zahlreiche Adressen von Sammlern, Museen, Vereinen, Auktionshäusern, Reparatur- und Restaurationswerkstätten sowie Schreibgerätegeschäften aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und Österreich aufgelistet. Erschienen ist das reich illustrierte Buch 1999 im Gerstenberg Verlag, Hildesheim (ISBN 3-8067-2860-7).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgeräte versammelt der Bonhams-Auktionskatalog von 1997, und welche Höhepunkte enthält er?", "a": "Der Auktionskatalog \"Bonhams Knightsbridge - Fine and Rare Vintage Fountain Pens and Lighters\" von 1997 dokumentiert eine Schreibgeräteauktion des englischen Auktionshauses Bonhams Knightsbridge. Versteigert wurden zahlreiche ältere Füllhalter aus aller Welt, ergänzt durch einige Feuerzeuge, Tintengläser und Ständer, jeweils mit Schätzpreisen versehen. Neben international bekannten und unbekannten Marken sind auch viele deutsche Hersteller wie Montblanc, Pelikan, Kaweco und Faber-Castell vertreten.\n\nDas Titelbild zeigt die Flugpionierin Amy Johnson mit \"Amy Johnson's Gold Presentation Pen from F. D. Waterman\", einem Erinnerungsstück an ihren Alleinflug von England nach Australien zwischen dem 5. und 24. Mai 1930; das Auktionshaus taxierte ihn auf 3.000 bis 5.000 Pfund. Vergleichsweise günstig wirkt dagegen ein schwarzes Montblanc-Pen-Set Nummer 136 aus den späten 1930er Jahren mit einer Schätzung von 250 bis 350 Pfund. Aus den 1990er Jahren existieren mindestens drei weitere Bonhams-Schreibgerätekataloge.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein bei eBay erworbener Montblanc Bohème Platinum Doué auf Echtheit prüfen?", "a": "Sammler vergleichen das Stück mit den dokumentierten Bohème-Platinum-Doué-Bildern auf fountainpen.de; bei einem braunen Krokodil-Korpus handelt es sich nicht um eine reguläre Bohème-Doué-Variante, sondern um eine Fälschung, da dieser Korpus nie offiziell angeboten wurde. Schwarze Streifen am Montblanc-Ring sind beim echten Bohème vorhanden und kein Fälschungshinweis, anders als anfangs vermutet. Auktions-Identnummern wie IY1073508 Germany allein liefern keine Echtheitsgarantie, da Fälschungen häufig solche Nummern beschriften. Bei einer Falschdarstellung im Auktionstext (auch konkludent durch die Rubrikenwahl) bestehen die kaufrechtlichen Gewährleistungsansprüche auf Wandlung sowie Irrtumsanfechtung; selbst Nachfristen bei der Ausschlussklausel privater Verkäufer sind in solchen Fällen einklagbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bietet das ungewöhnlich formatierte Buch \"Collectible Fountain Pens\" von Juan Manuel Clark?", "a": "Juan Manuel Clarks \"Collectible Fountain Pens\" erschien 2001 bei Flammarion in Paris (englische Ausgabe 2002) und sticht durch sein quadratisches Format von etwa 14 x 14 cm bei einer Dicke von rund 2,7 cm hervor. Anders als in vielen Sammlerbüchern werden die Schreibgeräte nicht herstellerweise abgehandelt; zu jedem abgebildeten Füllhalter erzählt der Autor stattdessen kleine Geschichten - etwa zum Ink-Controlled Fountain Pen der Firma Klio aus Hennef/Sieg, der ursprünglich nur durch Einsenden eines mit einem 50-Cent-Stück versehenen Formulars an die Spencerian Pen Co. in New York zu beziehen war. Andere Stücke werden mit Produktionsdatum, Material und Designangaben beschrieben.\n\nVertreten sind unter anderem die deutschen Marken Faber-Castell, Klio, Montblanc, Pelikan, Rotring und Soennecken. Inhaltlich gliedert sich das Buch in Introduction, Vintage, Precious, Thematic, Unusual, Index sowie Adresses & Acknowledgments. Eine kurze Übersicht zur Entstehung von Schrift und Schreibgeräten und ein Abschnitt zu Werbeartikeln runden das Werk ab. Auch wenn die Texte für Leser ohne Englischkenntnisse herausfordernd sein können, entschädigen die Bilder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Fälschungen von Schreibgeräten aus den 1930er und 1940er Jahren erkennen?", "a": "Neben Fälschungen aktueller Montblanc-Produkte wie Meisterstück, Bohème oder Scott Fitzgerald werden in den letzten Jahren zunehmend auch Fälschungen älterer Schreibgeräte aus den 1930er und 1940er Jahren angeboten. Typisch für diese Fälschungen sind sehr gut ausgeführte Imprints, die den originalen Schreibgeräten zu nahezu hundert Prozent entsprechen. Bei den verwendeten Grundkörpern handelt es sich oftmals um wertlose ältere Schreibgeräte, die mit den nachgemachten Imprints versehen werden. Die Unterschiede zum Original sind in der Regel sofort offensichtlich, sofern man eine zumindest grobe Vorstellung davon hat, welche Art von Schreibgeräten in der damaligen Zeit produziert wurde. Originalvergleiche zeigen typische Abweichungen in Form, Material und Verarbeitung. Wer historische Originalschreibgeräte zum Abgleich heranziehen möchte, kann sich an dokumentierten Sammlungen orientieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt und lagert man Schreibfedern wie Gänsefedern oder Glasfedern korrekt, damit sie nicht verkrusten oder verbiegen?", "a": "Sowohl Stahl- als auch Glasfedern sollten sofort nach jedem Schreibvorgang gereinigt werden, bevor Tinte oder Tusche eintrocknen; bei normalen Füllhaltertinten genügt lauwarmes Leitungswasser, bei Tuschen sind passende Reinigungsflüssigkeiten erforderlich. Gänsefedern werden grundsätzlich abgenommen vom Halter und liegend, nicht stehend, gelagert, um den empfindlichen Spalt nicht zu verformen. Bei Glasfedern ist auf vorsichtigen Umgang zu achten, da die feinen Rillen leicht brechen. Die regelmäßige Reinigung ist die wichtigste Maßnahme zur Lebensverlängerung, ergänzt durch trockene, staubfreie Aufbewahrung in einem Etui oder einer Schublade fern von direkter Sonneneinstrahlung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was berichtet die Festschrift \"schwarz auf weiß. 50 Jahre Geha\" über die Geschichte des Hannoveraner Schreibwarenherstellers?", "a": "Die Festschrift \"schwarz auf weiß. 50 Jahre Geha\" erschien zum 50-jährigen Bestehen der Firma Geha (1918-1968) und wurde an Fachhandelskunden, Freunde und langjährige Mitarbeiter verteilt. Sie beginnt mit der Firmengründung 1918 durch die Brüder Heinrich und Conrad Hartmann in Hannover; aus den Anfangsbuchstaben von \"Gebrüder Hartmann\" leiteten die Gründer den Firmennamen \"Geha\" ab. Beschrieben werden außerdem die wichtigen Erfindungen, der Aufbau der Fabrikation und die Produktvielfalt - von Füllhaltern und Tinten über Vervielfältiger, Schablonen und Farbbänder bis zu Kohlepapier - jeweils illustriert mit zahlreichen Schwarzweiß- und Farbfotos.\n\nBesonders eindrucksvoll wirken die Aufnahmen aus den Produktionshallen, in denen noch viele Mitarbeiter an den Maschinen zu sehen sind, etwa bei der Montage und Kontrolle von Füllhaltern, Kugelschreibern und Druckstiften - ein Bild, das den Wandel zur heute stark automatisierten Fertigung deutlich macht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Inhalt hat die Montblanc-Broschüre \"Collectables - Creations of Passion 2004\"?", "a": "\"Montblanc Collectables - Creations of Passion 2004\" ist die Neuauflage einer erstmals 2003 erschienenen Broschüre, die alle Montblanc-Schreibgeräte mit einer Auflage ab 333 Stück umfasst. Vorgestellt werden neben den Writers Editions und den Patron of the Arts Editionen auch besondere Limited Editions wie das Lalique-Schreibtischset und die Skeleton Star Edition. Bemängelt werden kann, dass die zugehörigen Uhren - etwa zur nur im Set vollständigen Skeleton Star Edition - nicht mit abgebildet sind und dass die Limited Anniversary Edition fehlt. Insgesamt liefert die Broschüre dennoch einen guten Überblick über die Sammlerstücke ab 1991 und kann kostenlos bei Montblanc bezogen werden.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Lalique (1991): https://www.fountainpen.de/patron-lalique.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entfernt man einen frischen schwarzen Lamy-Tintenfleck aus einem weißen Baumwollhemd?", "a": "Eine bewährte Methode beginnt mit flüssiger Gallseife, die direkt auf den Fleck aufgetragen, etwa fünfzehn Minuten einwirken gelassen und mit Wasser ausgespült wird. Anschließend folgt eine Behandlung mit einem Vollwaschmittel wie Persil und ein vollständiger Waschgang in der Maschine; nach diesem Vorgehen ist der Fleck restlos verschwunden, ohne dass der Stoff sichtbar beansprucht wird. Als Notfalllösung bei rein weißen Textilien wird auch eine Bleichbehandlung mit Chlor genannt, etwa für Tischwäsche; Sammler raten jedoch, zunächst mit Gallseife zu beginnen, bevor zur Radikalkur gegriffen wird. Bei farbigen oder empfindlichen Stoffen sind Chlor sowie aggressive Tintenentferner zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verhält sich der Montblanc-Service bei einem Federtausch (etwa von B auf M) an einem gebraucht über eBay erworbenen Meisterstück 146 Platinum?", "a": "Federtausche an Meisterstücken sind nach Sammlererfahrung in der Regel unproblematisch und kosten lediglich die Reparatur- bzw. Servicepauschale (zur Berichtszeit etwa 49 Euro); Versand und der Tausch der vorhandenen Feder gegen eine andere reguläre Federbreite werden über autorisierte Fachhändler oder die Boutiquen abgewickelt. Schwierigkeiten treten erfahrungsgemäß dann auf, wenn der nächstgelegene Händler kein vollwertiger Service-Konzessionär ist und seinerseits nur in Wien oder Hamburg anfragt, oder wenn ein Stück über eBay als ungebraucht angeboten, aber von Montblanc als nicht originalverpackt gewertet wird. Antwortzeiten von Montblanc auf Direktanfragen können laut Forenberichten zehn Tage und länger betragen; ein zweiter Schriftverkehr oder die direkte Wendung an die Hauptstelle Hamburg beziehungsweise an die Boutique in Jena beschleunigt den Vorgang in der Regel.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 146 (Le Grand): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-146.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Mont Blanc Meisterstück Pix in der gezeigten Ausführung ein Original, und wie kann man bei eBay-Käufen vorgehen, wenn sich das Stück als Plagiat erweist?", "a": "Sammler stufen den abgebildeten Mont Blanc Meisterstück Pix als Fälschung ein; Montblanc bietet kein Modell mit dieser Bezeichnung und Gestaltung an, das Stück ist ein reines Fantasieprodukt der Fälscher, das in China für sehr geringe Beträge an Touristen verkauft wird. Für rund 100 Euro zu erwerben ist daher ein klarer Verlust. Bei PayPal-Zahlung steht der Käuferschutz zur Verfügung; ein Schlichtungsverfahren mit anschließender Rückerstattung ist möglich, wenn das Plagiat etwa durch ein schriftliches Echtheitsgutachten von Montblanc oder eines autorisierten Händlers belegt werden kann. Vor einer rechtlichen Eskalation versuchen Sammler regelmäßig zunächst eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer; eine Hinweispflicht auf Fälschungseigenschaften besteht auch dann, wenn der Verkäufer selbst behauptet, von der Fälschung nichts gewusst zu haben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass ein Caran d'Ache Léman einen feinen Tintenfilm oberhalb des Federschlitzes ansammelt?", "a": "Ein dünner Tintenfilm, der nach kurzem Schreiben aus dem Federschlitz nach oben austritt, ist bei Füllhaltern verschiedenster Marken (Montblanc, Pelikan, Faber-Castell, Omas, Parker, Waterman) in unterschiedlichem Ausmaß zu beobachten und nicht zwangsläufig ein Defekt. Das Phänomen kann mit der gewählten Tinte, dem Federdesign oder mit einer hohen Tintenmenge im Tintenleiter zusammenhängen und tritt teils nur bei Lagerung, teils auch im Schreibbetrieb auf. Stört der Tintenfilm rein optisch, ist eine Vorstellung beim Händler ratsam, der Fluss und Federjustierung prüft; bei Verdacht auf Defekt empfiehlt sich der Wechsel auf eine andere Tinte und gründliches Spülen, bevor das Schreibgerät zur Reparatur geht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gilt der Markant M 7720 als eines der edelsten Schreibgeraete der DDR-Produktion?", "a": "Der Markant M 7720 wurde Ende der 1980er Jahre produziert und gilt als Hoehepunkt der ostdeutschen Fuellhalterfertigung. Mit einem Ladenpreis von 36 Mark gehoerte er zu den teureren Schreibgeraeten der DDR; zum Vergleich kostete ein Heiko Junior lediglich 3,20 Mark. Ausstattung und Verarbeitung hoben das Modell deutlich von den einfachen Schuelerfuellern der gleichen Zeit ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche zwei Bücher beschäftigen sich mit der Faber-Castell-Dynastie, und worauf legen sie ihren Fokus?", "a": "Juliane Nitzke-Dürrs Werk \"Lothar Freiherr von Faber\" widmet sich der Geschichte der Faber-Castell-Dynastie, wobei der Schwerpunkt auf Lothar von Faber (1817-1896) liegt - dem ersten großen Unternehmer der Familie und Begründer des weltweiten Rufs des Namens Faber. Das Buch gliedert sich unter anderem in Kapitel zur Firmengeschichte, zu den ersten drei Generationen, zu Expansion und Marketing, zur sozialen Verantwortung des Patriarchen sowie zur Unternehmensentwicklung bis in die Gegenwart. Es ist im Ullstein Verlag erschienen, umfasst rund 158 Seiten mit zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen (ISBN 3-548-35872-1) und ist nur noch antiquarisch erhältlich.\n\nErgänzend dazu existiert die Romanbiografie \"Eine Zierde in ihrem Hause. Die Geschichte der Ottilie von Faber-Castell\" von Asta Scheib. Sie erzählt das Leben der 1893 mit sechzehn Jahren zur Alleinerbin der Bleistiftfabrik A.W. Faber gewordenen Ottilie und ihrer Heirat mit Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen, eingebettet in die Lebensgier und Weltuntergangsstimmung des Fin de siècle. Erschienen ist es als Rowohlt Taschenbuch mit 494 Seiten (ISBN 3-499-26399-8), ebenfalls nur noch antiquarisch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Kulturgeschichte der Schreibgeräte bietet das Buch \"Griffel - Feder - Bildschirmstift\" von Jürg-Peter Huber?", "a": "Jürg-Peter Hubers 1985 erschienenes Buch \"Griffel - Feder - Bildschirmstift\" ist - wie sein Untertitel \"Eine Kulturgeschichte der Schreibgeräte\" verrät - eine Übersicht über Geschichte und Entstehung der verschiedenen Schreibwerkzeuge vom Altertum bis zur damaligen Gegenwart. Mit zahlreichen Fotos und Abbildungen vermittelt der Autor einen anschaulichen Einblick in die Epochen des Schreibens und sein Umfeld, einschließlich der Computertechnik der frühen 1980er Jahre.\n\nDie Inhaltsübersicht umfasst Einleitung, antikes Schreiben, tausend Jahre Federkiel, Papier, das Kontor vor hundert Jahren, den Bleistift, die Entwicklung von der Stahl- zur Füllfeder, Tinte, das Schreiben in der Schule, den Kugelschreiber (\"Rolling on\"), Filzstift, Faserschreiber und einen Ausblick in die Zukunft, Schreibgeräte und Graphologie, von der Schreibmaschine zum Textsystem, exotische Schreibarten anderer Länder, ein Skribentenglossar mit Tipps für Sammler, Schreiber und Leser sowie ein Register.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eigenschaften und Farbvarianten hat der DDR-Füllhalter Heiko Sprint?", "a": "Der Heiko Sprint fällt im Vergleich zum dezenter gehaltenen Heiko Junior durch sein auffälliges Erscheinungsbild auf - der oft leuchtend orange Korpus ist schon von weitem zu erkennen. Im Schreibverhalten sind beide Modelle praktisch identisch. Der Sprint wurde in mehreren Farbvarianten produziert, darunter Grün, auch in einem Armee-Grün, Blau, Orange, Rot sowie ein dezenteres Türkis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein Füllhalter komplett selbst bauen, und welche Bauteile werden zugekauft?", "a": "Der Selbstbau eines Füllhalters ist grundsätzlich möglich; Feder und Tintenleiter werden in der Regel von der Firma Bock zugekauft, da die Fertigung dieser Komponenten erhebliche Erfahrung und Spezialwerkzeuge voraussetzt. Korpus, Kappe, Mechanik und Verschlüsse können auf einer Drehbank aus geeigneten Materialien wie Edelharz, Acryl, Hartholz oder Metall gefertigt werden. Wer ein eigenständiges Füllsystem entwickeln möchte, findet einen praktischen Bezug etwa beim Bulk-Filler-System (Conid/Fountainbel), dessen Entwickler nach mehreren Jahren Eigenbau ein eigenes patentiertes Prinzip realisiert hat. Aufgrund des hohen handwerklichen und technischen Aufwands sind Eigenbauten selten; Sammler raten zu langen Lernzeiten und zur Orientierung an etablierten Bock-Federn, um Schreibqualität und Tintenfluss sicherzustellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchen Legierungen bestehen die Goldfedern hochwertiger Füllhalter, und wie korrosionsbeständig ist das verwendete Gold?", "a": "Goldfedern bestehen nicht aus Feingold, sondern aus Legierungen mit Silber- und Kupferanteilen, da reines Gold viel zu weich und zu wenig elastisch wäre. Bei 18-karätigem Gold liegt der Goldanteil knapp über der Hälfte, bei 14-karätigem nur noch bei etwa 38 Prozent. In Frankreich wurden früher überwiegend 18-Karat-Federn verkauft, inzwischen werden dort 14-Karat-Federn verwendet, lediglich Solitaire-Modelle haben weiterhin 18-Karat-Federn. Allergiker greifen aus Hautverträglichkeitsgründen oft zu 18-Karat- oder zu Speziallegierungen wie Gold-Titan; problematisch ist nur das niedriglegierte 333er-Gold. Reines Gold ist gegen Korrosion sehr widerstandsfähig und läuft unter normalen Bedingungen nicht an. Zur Echtheitsprüfung von Edelmetallen helfen Punzen sowie Säuretests.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was macht den Bildband \"In einer Zeit rasender Geschwindigkeit\" von Montblanc aus?", "a": "Der von Montblanc herausgegebene Band \"In einer Zeit rasender Geschwindigkeit brauchen wir Dinge, die uns innehalten lassen\" ist ein bewusst ruhig gehaltenes Buch. Faktenwissen sucht man darin vergeblich; vielmehr lädt es zum Innehalten ein und versteht sich als kontemplatives Werk. Wie von Montblanc gewohnt, ist die Ausgabe sehr ästhetisch und liebevoll gestaltet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich auf eBay erworbene Montblanc-Manschettenknöpfe auf Echtheit prüfen?", "a": "Eine hohe Anzahl positiver Bewertungen schützt nicht vor Fälschungen, da auch Powerseller gelegentlich Plagiate verkaufen, teils ohne dies selbst zu wissen. Manschettenknöpfe gelten als besonders gefälschungsanfällige Produkte, und die Qualität der Plagiate nimmt zu. Echtheitsmerkmale liegen bei der Verarbeitung der Bolzen (gerippt und massiv) sowie der Anordnung der Sterne, die bei Originalen gegenläufig auf den beiden Knöpfen positioniert sind. Verpackung und Materialien können je nach Charge variieren, da es sich um Zukaufsartikel handelt. Eine verlässliche Echtheitsprüfung kann ausschließlich eine Montblanc-Boutique vornehmen; der reguläre Fachhändler darf diese Accessoires nicht führen. Im Zweifel sollte man das gesetzliche Rückgaberecht nutzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was enthält die Brause-Festschrift \"Vom Werden unserer Schrift\" zum hundertjährigen Firmenjubiläum?", "a": "Die Festschrift \"Vom Werden unserer Schrift\" wurde von der Firma Brause & Co. zur Hundertjahrfeier herausgegeben und an Freunde und Förderer des Hauses überreicht. Auf rund 50 Seiten wird die Schriftgeschichte vom Altertum bis in die Gegenwart des Jahres 1950 ausführlich beschrieben, ergänzt um zahlreiche Schreibepochen und Schreibstile. Eine kurze Firmenhistorie und ein Bericht zur Entstehung und Produktion des Füllhalters fehlen ebenso wenig wie ein selbstkritischer Blick auf die zeitgenössische Technik: Der Vorstand sinniert, dass die Mechanik und Handhabung damaliger Modelle bereits altmodisch wirke und die Füllhalter von 1950 vielleicht in wenigen Jahren ähnlich geringschätzig betrachtet würden - ohne den langfristigen Sammlerwert dieser Stücke vorauszuahnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lautet die korrekte Schreibweise des Markennamens Montblanc?", "a": "Der Markenname wird im Fließtext stets in einem Wort geschrieben, also Montblanc oder MONTBLANC. Die zweigeteilte Schreibweise Mont Blanc bezeichnet hingegen den Berg. Verwirrung entsteht durch das zweizeilige Markenzeichen mit dem Stern, das den Schriftzug optisch trennt; dies hat aber keinen Einfluss auf die korrekte Schreibung des Namens. Historisch gab es im Schriftzug verschiedene Varianten, einzeilig in Versalien, mit Berg- oder Sternsymbol, in Groß- und Kleinschreibung sowie in Kursive.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Montblanc Historical Pen Anniversary Edition ausgestattet, und passen Rollerball und Kugelschreiber zu einer historischen Edition?", "a": "Der Füllhalter ist eine möglichst genaue Nachbildung der ersten Rouge-et-Noir-Schreibgeräte und nutzt die Schiebemechanik des Montblanc Semi-Safety von 1908, allerdings mit Patronenfüllsystem statt Pipettenfüllung, was Verschmutzungen vermeidet. Die Edition limitiert auf 15.000 Füllhalter, 45.000 Kugelschreiber, 30.000 Tintenroller und 10.000 Bleistifte; die Kombination mit Kugelschreiber und Rollerball wird von einigen Sammlern kritisiert, da diese Schreibgeräte historisch nicht zur Vorlage passen, ist aber bei früheren Writers Editions wie Hemingway oder Agatha Christie ebenso üblich. Das Edelharz wirkt auf manche Sammler enttäuschend, einige hätten Celluloid in Jadegrün oder Lapisblau bevorzugt. Verwendet werden moderne Materialien und eine modernisierte historische Feder samt passendem Lederetui. Der Listenpreis liegt bei rund 600 Euro für den Füllhalter.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition Hemingway (1992): https://www.fountainpen.de/writer-hemingway.htm\n• Montblanc Writers Edition Agatha Christie (1993): https://www.fountainpen.de/writer-christie.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tinte und welche Modelle eignen sich für den Einstieg in die Sammlung antiker Montblanc-Füllhalter, und wie sieht es mit Reparaturen und Federersatz aus?", "a": "Für ältere Schreibgeräte wird ausschließlich wasserlösliche Tinte wie Pelikan 4001 Königsblau empfohlen, da andere Tinten den Tintenleiter verstopfen oder das Material verfärben können; rote Tinten sind besonders aggressiv. Als Einsteigermodelle eignen sich die Meisterstücke 142, 144 und 146 aus den 1950er Jahren sowie die Modelle 252, 254 und 256, die unkompliziert und alltagstauglich sind und meist unter 400 Euro kosten. Reparaturen führen spezialisierte Restauratoren wie Horst von maxpens.de oder Penleo durch; Montblanc selbst kann manche Teile ersetzen, jedoch keine Federn nachfertigen, da hierfür eigene Formen erforderlich wären. Beim Kauf ist auf die Federbreite, das vorhandene Iridiumkorn und Risse in Kappen zu achten. Stoßfüllhalter laufen schneller aus, weshalb Kolbenfüllhalter alltagstauglicher sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie läuft eine Reparatur über den Montblanc-Service korrekt ab, und welche Erfahrungen mit Bearbeitungszeiten sind realistisch?", "a": "Bei Reparaturen sollte das Schreibgerät über den autorisierten Fachhändler eingeschickt werden, der eine Montblanc-Servicetüte mit eindeutiger Servicenummer verwendet; nur über diese Nummer ist der Vorgang im Montblanc-SAP-System nachvollziehbar und Anfragen lassen sich kompetent beantworten. Direkter Anlaufpunkt für Anfragen ist das jeweilige Servicecenter, nicht die Boutique, etwa in Wien das Servicecenter in der Kärntnerstraße. Übliche Bearbeitungszeiten liegen bei zwei bis drei Wochen. Anschreibprobleme bei neuen Federn können sich nach einigen Schreibvorgängen auch von selbst einlaufen. Erfahrungen mit dem Service variieren erheblich, von sehr kulanter Bearbeitung bis hin zu unbeantworteten Anfragen über das Online-Kontaktformular. Wichtig ist die ordnungsgemäße Abstempelung des Garantieheftes beim Kauf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Hersteller und Modelle stellt der Bildband \"Füllfederhalter\" von Giorgio Dragoni und Giuseppe Fichera vor?", "a": "Der von Giorgio Dragoni und Giuseppe Fichera herausgegebene Band \"Füllfederhalter\" porträtiert eine Vielzahl von Schreibgeräteherstellern, darunter prominent auch Montblanc. Die ersten Kapitel widmen sich der kulturellen Bedeutung des Schreibens und der Entwicklungsgeschichte des Füllhalters. Im zweiten Teil wird eine Auswahl markanter Modelle vorgestellt, etwa der Rouge et Noir, mehrere Astoria-Füllhalter, der Montblanc 139 sowie moderne Stücke wie der Lorenzo de Medici. Eine berühmte Passage auf Seite 173 würdigt die Meisterstück-Serie als die Reihe, die alle Rekorde hinsichtlich Größe, Schönheit, Haltbarkeit und Robustheit schlägt. Das Werk ist teilweise noch im regulären Buchhandel erhältlich.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Astoria — Marken-Übersicht (fountainpen.de): https://www.fountainpen.de/astoria.htm\n• Patron of Arts Lorenzo de Medici (1992): https://www.fountainpen.de/patron-lorenzo.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Sammlerbuch zu Füllfederhaltern hat Jonathan Steinberg geschrieben, und welchen Schwerpunkt setzt es?", "a": "Jonathan Steinbergs Buch \"Füllfederhalter\" konzentriert sich auf die Schreibgeräte aus den Jahren 1900 bis 1945. Ein einzelner Hersteller wird dabei nicht besonders hervorgehoben; Montblanc-Stücke sind zwar vertreten, aus Sicht eines Montblanc-Sammlers aber eher unterrepräsentiert. Trotzdem handelt es sich um einen ansprechenden Band mit zahlreichen Abbildungen alter Füllhalter sowie vielen Erläuterungen und Hinweisen, der einen guten Überblick über diese Epoche liefert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchen Materialien besteht der Markant Unis P, und welcher Eindruck entsteht dadurch?", "a": "Der Markant Unis P wurde Ende der 1980er Jahre gefertigt und kombiniert besonders leichtes, gebuerstetes Aluminium mit schwarzem Kunststoff. Diese Materialpaarung erzeugt eine harmonische Farbkombination und verleiht dem Schreibgeraet einen hochwertigen Eindruck, der sich vom uebrigen DDR-Sortiment abhebt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tinten eignen sich für historische Montblanc-Füllhalter, und stimmt es, dass nur Pelikan-Tinte lösungsmittelfrei ist?", "a": "Eine vollständig lösungsmittelfreie Tinte gibt es prinzipiell nicht, da bereits Wasser ein anorganisches Lösungsmittel ist; die Behauptung, Pelikan-Tinte würde im Gegensatz zu MB-Tinte historische Füller schonen, ist nicht belegt. Empfohlen wird für alte Füllhalter die königsblaue Pelikan 4001 oder die königsblaue Montblanc-Tinte, beide gut wasserlöslich und damit leicht aus dem Tintenleiter zu spülen. Generell ist Vorsicht bei farbigen und besonders bei roten Tinten geboten, da diese aggressiver sind und sich ins Material fressen können. Eisengallustinte sollte in alten Füllhaltern unbedingt vermieden werden. Tinte kann tatsächlich verderben oder verschimmeln, daher empfiehlt sich der Einsatz von maximal drei Jahre alter Tinte und regelmäßiges Reinigen der Schreibgeräte. Die offene Lagerfähigkeit beträgt laut Pelikan etwa fünf Jahre für Tintengläser und zwölf Monate für Patronen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die aktuellen Preiserhöhungen bei Montblanc-Schreibgeräten zu bewerten, und welche Modelle bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?", "a": "Die Preise spiegeln Angebot und Nachfrage am Luxusmarkt wider; Montblanc als Teil der Richemont-Gruppe ist eine der wachstumsstärksten Marken im Segment. Sammler bewerten dies zwiespältig, da steigende Preise zwar den Wert der eigenen Sammlung heben, Neukäufe aber erschweren. Für ein günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis werden Writers Editions, Solitaires, StarWalker und Bohème empfohlen; die Meisterstücke waren stets das hochpreisige Spitzensegment. Der direkte Vergleich mit DM-Preisen aus den späten 1990ern fällt zuungunsten der aktuellen Listenpreise aus. Manche Sammler befürchten einen Imageverlust ähnlich wie bei einigen Uhrenmarken. Trotz der Preise gilt das Meisterstück als Klassiker, der weiterhin empfehlenswert ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den Heiko 444 aus den 1970er Jahren technisch aus?", "a": "Der Heiko 444 aus den 1970er Jahren war einer der ersten Füllfederhalter aus DDR-Produktion mit verdeckter Feder und stellt damit ein technisches Sondermodell innerhalb der Heiko-Reihe dar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es angemessen, einen Montblanc-Füllhalter im Schulalltag zu verwenden, oder sollte er auf besondere Anlässe beschränkt bleiben?", "a": "Die Meinungen sind geteilt. Eine Position warnt vor sozialen Konflikten, wenn ein Schüler einen Montblanc präsentiert, da dies in einer heterogenen Schülerschaft mit unterschiedlichen finanziellen Hintergründen schnell als arrogant wahrgenommen werden kann. Eine andere Position betont, dass es vor allem auf den Umgang mit dem Schreibgerät ankommt und nicht auf den Verzicht; wer den Komfort schätzt und das Gerät unauffällig benutzt, soll dies tun. Im Berufsleben sprechen sich Sammler eher für Understatement aus und verwenden in Meetings dezentere Modelle wie 145 Platinum oder klassische Lamy- oder Pelikan-Füller, statt mit einem 146 oder 149 aufzufallen. Entscheidend ist die Haltung des Nutzers; bei zurückhaltendem Auftreten wird ein Montblanc auch im Schulkontext akzeptiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gilt Andreas Lambrous \"Fountain Pens of the World\" als Standardwerk für Sammler hochwertiger Schreibgeräte?", "a": "Andreas Lambrous \"Fountain Pens of the World\" hat sich als Standardwerk unter Sammlern hochwertiger Schreibgeräte etabliert. In dem Band sind alle bedeutenden Marken vertreten, darunter selbstverständlich auch Montblanc. Überzeugend wirken vor allem die zahlreichen professionellen Fotografien, die einige der seltensten und schönsten je produzierten Schreibgeräte zeigen. Zusammen mit den Büchern von Jens Rösler sowie Rösler und Wallrafen zählt der Band zu den unverzichtbaren Nachschlagewerken für Sammler alter Füllhalter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich beim angebotenen Astoria-Füllhalter um ein Original, und welcher Preis wäre angemessen?", "a": "Astoria ist eine Marke, die historisch mit Montblanc verbunden war; Astoria-Federn sind original und Modelle aus den 1920er und 1930er Jahren existieren tatsächlich. Eine sichere Beurteilung ist nur anhand klarer Bilder von Mundstück, Tintenleiter und Blindkappe möglich. Im konkreten Fall sprechen untypisches Mundstück, ungewöhnlicher Aufdruck und atypische Blindkappe gegen Montblanc/Astoria; das Stück könnte eher von Osmia stammen. Häufig werden no-name Halter mit Astoria-Federn und nachträglichen Gravuren als wertvolle Stücke ausgegeben. Auch auf Beschädigungen wie Haarrisse, Ausbrüche und Verfärbungen ist zu prüfen. Bei Unsicherheit und einem Preis im vierstelligen Bereich wird vom Kauf abgeraten.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Astoria — Marken-Übersicht (fountainpen.de): https://www.fountainpen.de/astoria.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Marktchancen eines neuen TWSBI-Kolbenfüllers DIAMOND aus China zu bewerten, und sollte das Schreibgerät komplett zerlegbar sein?", "a": "Im Einstiegspreissegment um 35 Euro gibt es bereits etablierte Wettbewerber wie Pelikan, Lamy, Kaweco und Online, sodass eine klare Differenzierung über Zielgruppe, Marketing und Mehrwert entscheidend ist. Andere chinesische Marken wie Duke tun sich am deutschen Markt schwer. Die Namen TWSBI und DIAMOND werden für die Zielgruppe Schüler und Studenten als wenig eingängig kritisiert. Die vollständige Zerlegbarkeit für Reinigung und Wartung ist für Endkunden kaum relevant und birgt das Risiko, dass Laien Schaden verursachen; für Händler kann sie aber zur Ersatzteilhaltung interessant sein. Als Mehrwert bietet sich die Individualisierung über austauschbare Module wie Griffsegmente, Schreibmodule mit verschiedenen Linienbreiten oder Goldfedern an. Ein grauer Demonstrator wäre als optisches Highlight wünschenswert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche zusaetzliche Farbvariante des Markant Pionier 2 ist bekannt?", "a": "Neben den bekannten Ausfuehrungen wurde der Markant Pionier 2 auch in einer weissen Farbvariante produziert. Diese erweitert das Spektrum der bekannten Farbtoene des Modells und zeigt die Vielseitigkeit der DDR-Schreibgeraeteproduktion in den 1960er Jahren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Montblanc Patron of Arts Edition 2011 Gaius Maecenas gestaltet und zu welchem Preis erhältlich?", "a": "Die Edition ist Gaius Maecenas gewidmet und liegt in zwei Varianten vor: die 4810er-Version in Weiß mit Silber sowie die 888er-Version mit goldener Kappe. Die Kappe ist mit einem Vers versehen, der Clip ist schwertähnlich gestaltet, die Kappe der 888er-Version ist an Dali angelehnt. Der Preis der 888er-Version liegt bei rund 7500 Euro. Erste offizielle Bilder sind über die Montblanc-Boutiquen sowie über Sammler-Blogs verfügbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum wurde der Parker Vacumatic eingestellt, und ist ein heutiger Kauf für den Alltagsgebrauch sinnvoll?", "a": "Der Vacumatic wurde durch das einfachere und robustere Aerometric-System abgelöst, das ab den 1950ern auch im Parker 51 zum Einsatz kam; das Vacumatic-System hatte zwar ein größeres Tintenvolumen, war aber wartungsintensiver. Die Reparatur erfordert spezielles Werkzeug zum Öffnen sowie eine Gummimembran, die nur in den USA zu beschaffen ist; viele Restauratoren lehnen die Reparatur ab, in Wien wird dies bei Penleo (Leo Grahofer) zuverlässig durchgeführt. Restaurierte Vacumatics können nach professioneller Wartung etwa 20 Jahre genutzt werden. Vom Alltagsgebrauch eines unrestaurierten Stücks ist abzuraten. Material- und Schreibqualität sind hervorragend, die Federn meist rigide, der Tintenleiter sehr gut, die Auslaufsicherheit besser als beim Parker 51. Als modernen Ersatz mit ähnlichem Design empfiehlt sich der Visconti Wallstreet oder der Manhattan mit High-Vacuum-Powerfill-Mechanik.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind ein ersteigerter Montblanc 144 mit 18-Karat-Feder einzuschätzen, und welche Politur eignet sich für Edelharz und Beschläge?", "a": "18-Karat-Federn beim 144er sind nicht ungewöhnlich, da sie für den französischen Markt produziert wurden und auch in Deutschland auftauchen; sie sind kein Hinweis auf eine Manipulation. Die 144er aus den 1950er Jahren bestehen aus Celluloid, spätere Modelle aus Edelharz (Plexiglas); die Produktion endete um das Jahr 2000. Für die Politur des Edelharzes wird Wenol von Montblanc selbst genutzt, alternativ Mellerud Polierpaste für Acryl und Kunststoff oder Displex, das die oberste Schicht anlöst und Kratzer auffüllt. Die Beschläge sind vergoldet oder platiniert auf Messing; jede Politur trägt Material ab, weshalb möglichst selten poliert werden sollte. Echte Kratzer in der Vergoldung lassen sich nicht herauspolieren, da sie tiefer sind als die Beschichtung; lediglich angelaufene Oberflächen lassen sich auffrischen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann Tinte im Füllfederhalter gefrieren, und ab welcher Temperatur ist Vorsicht geboten?", "a": "Tinte gefriert tatsächlich bereits bei geringen Minusgraden, eine königsblaue Montblanc-Tinte beispielsweise schon bei -0,3 bis -0,5 Grad Celsius, da gewöhnliche Tinten auf Wasser basieren. Der Füller schreibt im gefrorenen Zustand nicht und in der Auftauphase schwächer; um Feder und Tintenleiter können sich beim Auftauen Tintenpfützen bilden. Patronen platzen in Versuchen nicht zwingend, der Füllstand kann sich aber durch die Anomalie des Wassers verändern und das Verschlusskügelchen verfärben. Bei normaler Außenkälte und Aufbewahrung in einer Innentasche der Jacke besteht praktisch keine Gefahr. Bei wirklich arktischen Temperaturen empfiehlt es sich, die Füllhalter im Warmen zu lassen. Bleistifte sind als kälteunempfindliche Alternative geeignet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale kennzeichnen den Markant Pionier 2 in der rosa Variante aus den 1960er Jahren?", "a": "Der Markant Pionier 2 stammt aus den 1960er Jahren und ueberzeugt durch ein fuer seine Zeit modernes, trendiges Design. Das Modell besitzt einen fest eingebauten Kolben zum Befuellen mit Tinte und ist somit kein Patronenfuellhalter. Die rosa Ausfuehrung gehoert zu den auffaelligeren Farbvarianten und unterstreicht den modischen Charakter der Reihe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Hersteller und Modelle umfasst der Bereich der DDR-Schreibgeräte, und wo finden sich Sammlerinformationen?", "a": "Die Vielfalt an DDR-Schreibgeräteherstellern ist deutlich größer als gemeinhin angenommen; ein engagierter Sammler hat knapp 100 Hersteller auf dem Gebiet der ehemaligen DDR zusammengetragen, weitere existieren wahrscheinlich. Bekannte Marken sind unter anderem Markant und Heiko, etwa der Heiko aus den späten 1980er Jahren mit verdeckter Feder. Eine konsolidierte Liste mit Herstellern, Typen und Fertigungsjahren existiert derzeit nicht, da das Quellenmaterial sowohl im Internet als auch in Büchern dünn ist. Ein regelmäßiger Sammlerstammtisch zu DDR-Füllhaltern findet in Dresden statt. Der Austausch zwischen Sammlern erfolgt überwiegend über persönliche Kontakte und Foren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Limited-Editions stellt das Werk \"Creations of Passion\" vor und für welche Zielgruppe ist es gedacht?", "a": "Der von Montblanc selbst herausgegebene Band \"Creations of Passion\" stellt sämtliche limitierten Schreibgeräte des Hauses von 1991 bis 2003 vor, sofern deren Auflage mindestens 333 Stück umfasst. Damit bleiben die wirklich seltenen Editionen mit kleineren Auflagen leider unberücksichtigt, was den ambitionierten Sammler enttäuschen kann. Das Buch wendet sich vor allem an Einsteiger und neue Sammler, die ihre Leidenschaft für Montblanc-Schreibgeräte gerade entdeckt haben und sich einen schnellen Überblick verschaffen möchten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich Sammlerboxen für 10 bis 20 hochwertige Schreibgeräte beziehen?", "a": "Montblanc bot eine Sammlerbox aus schwarzem Klavierlack für 20 Schreibgeräte in zwei Lagen an, die offiziell wohl nicht mehr im Sortiment ist, aber teils noch über Boutiquen wie München zu beziehen ist. Alternativen finden sich bei spezialisierten Anbietern: das Sini-Sammleretui über fountainpen.de, Holzboxen von maxpens.de für etwa 13 Stifte sowie Sammelboxen mit Glasdeckel von Lindauer für rund 20 Geräte. Über penboard.de von Tom Westerich gibt es eine günstigere Box für 40 Stifte zu rund 90 Euro. Für individuelle Stückzahlen empfiehlt sich die Anfertigung beim Täschner; ein Mäppchen für sieben Stifte kostet etwa 80 Euro. Im regulären Schreibwarenhandel sind solche Boxen kaum vorrätig, eine direkte Anfrage beim Anbieter ist meist erforderlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Mit welchen Schreibgeräten schreiben Persönlichkeiten aus Politik und Prominenz?", "a": "Die Beobachtungen sind anekdotisch und uneinheitlich. In Österreich nutzen Mitglieder der Bundesregierung häufig Graf-von-Faber-Castell-Füller, der Bundes- und Nationalratspräsident hingegen Pelikan, während Jörg Haider mit mehreren Montblanc Limited Editions in Verbindung gebracht wird. Christian Wulff schreibt mutmaßlich mit Cartier oder S.T. Dupont, Ron Sommer nutzte einen 146 Solitaire Silber mit Faden-Guilloche. Der Schauspieler Johnny Depp besitzt mehrere Montblanc Limited Editions, Sylvester Stallone schrieb einst mit einem solitären Montegrappa Golden Dragon. Für eine systematische Übersicht existiert keine verlässliche Quelle.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Asia Edition Year of the Golden Dragon: https://www.fountainpen.de/asia-golden-dragon-888.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die hohen Strafen für Käufer von Markenfälschungen in Italien verhältnismäßig, und wie wird gegen den Plagiatehandel vorgegangen?", "a": "Strafen von 10.000 Euro für den Kauf einzelner Fälschungen werden überwiegend als unverhältnismäßig kritisiert, sinnvoller wäre die Verfolgung der fliegenden Händler und gewerblichen Anbieter. Wer wissentlich ein Plagiat kauft, gehört in der Regel ohnehin nicht zur Zielgruppe der Originalmarke, sodass dem Hersteller kaum direkter Umsatz entgeht; problematischer ist der Imageschaden durch sichtbare Fälschungen im öffentlichen Raum. Gravierender sind Verkäufer, die Plagiate zu Originalpreisen an ahnungslose Kunden absetzen. Bei eBay reicht eine Meldung durch Privatpersonen rechtlich nicht aus, da nur der Markenrechteinhaber per eidesstattlicher Erklärung Auktionen beenden lassen kann; eBay selbst greift nur zögerlich ein. Konsequenter Ausschluss wiederholt auffallender Verkäufer durch eBay wird als sinnvolle Lösung diskutiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Anlässlich welches Ereignisses erschien Kurt Grobeckers \"A History of the Firm Montblanc\", und worauf liegt der Schwerpunkt?", "a": "Kurt Grobeckers Band \"A History of the Firm Montblanc\" wurde zur Einweihung des neuen Montblanc-Gebäudes herausgegeben. Neben den Schreibgeräten rückt das Buch jene Menschen in den Vordergrund, die das Unternehmen geprägt haben. Anhand zahlreicher historischer Werbeprospekte zeichnet Grobecker sowohl die Erfolge als auch die schwierigeren Phasen der Firmengeschichte nach. Den Abschluss bildet eine Bildergalerie mit Prominenten, die einen Montblanc-Füllhalter besitzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Schadet Handy-Display-Politur wie Displex der Vergoldung von Schreibgeräten, und was tut der Montblanc-Service in solchen Fällen?", "a": "Letztlich greift jede Politur, ob Displex oder Wenol, die Vergoldung an, weshalb Schreibgeräte so selten wie möglich poliert werden sollten. Displex eignet sich gut für Edelharz-Oberflächen, kann aber bei Goldlegierungen wie Beschlägen und Füllhalterständern zu Auflösungserscheinungen führen. Eine nachträgliche Neuvergoldung der Beschläge ist meist nicht möglich, da diese fest mit dem Kunstharz verbunden sind. Der Montblanc-Service bietet in solchen Fällen einen Tausch des betroffenen Teils gegen ein neues an; ein Füllhalterständer wurde beispielsweise für 49 Euro ausgetauscht. Beschädigte Originalteile werden von Montblanc geschreddert oder verbrannt, da nur einwandfreie Ware verwendet werden darf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich bei Montblanc Special Edition, Limited Edition und Artisan Edition?", "a": "Die Begriffe Special Edition, Limited Edition und Artisan Edition werden bei Montblanc unterschiedlich verwendet. Special Editions werden nur mit einer zeitlichen Einschränkung produziert, die Stückzahl ist von Montblanc innerhalb der Herstellungsperiode jedoch frei wählbar; es können viele oder wenige Schreibgeräte hergestellt werden. Beispiele sind die Special Anniversary Edition, die nur im Jahr 1999 produziert wurde, sowie die Menuhin Edition, deren Produktionszeitraum nicht unendlich war, von der die exakte Stückzahl jedoch unbekannt ist. Limited Editions sind sowohl im Produktionszeitraum als auch in der Menge eingeschränkt. Beispielhaft ist die Patron of the Arts Edition J.P. Morgan 2004: Die Schreibgeräte wurden nur 2004 produziert, danach wurden die Formen zerstört, die Auflage betrug 4.810 Stück in der regulären Variante und 888 Stück in der Solid-Gold-Ausführung. Artisan Editions sind extrem seltene und in der Regel sehr teure Schreibgeräte, die nur in Stückzahlen wie 1, 4, 10 oder unter 333 hergestellt werden. Eine Ausnahme bilden Editionen wie Jungle Eyes als etwas regulärere Varianten. Ein typisches Beispiel für eine Artisan Edition ist die Carnegie Ruby Edition, die auf einem Carnegie aus dem Jahr 2002 basiert und mit Rubinen besetzt ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich Montblanc-Kugelschreiberminen in Rollerball-Modelle einsetzen?", "a": "In allen Rollerballs, die Classique-Roller- oder Fineliner-Minen aufnehmen, passt auch die Montblanc-Kugelschreibermine inklusive Verlängerungsstopfen, ohne dass ein zusätzlicher Adapter nötig ist. Bei schmalen Slimline-Modellen wäre ein selbstgebauter Adapter erforderlich. Bei verkrampfter Schreibhaltung und starkem Aufdruck wird allerdings nicht zur schmalen Form geraten, sondern zu einem dickeren Schreibgerät wie dem LeGrand-Tintenroller, da dies das Verkrampfen reduziert. Für Linkshänder ist der Kugelschreiber meist die geeignetere Wahl, sollte aber dennoch ausreichend dick sein. Bei manchen Rollerball-Modellen wie dem Meisterstück Platinum Line Classique Rollerball verneint der lokale Händler die Kompatibilität, was im Einzelfall zu prüfen ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was geschieht bei einer Aussetzung der Überlassung durch den Zoll, und worauf ist beim Import von Markenartikeln und Lederwaren zu achten?", "a": "Der Zoll prüft in solchen Fällen sowohl die Echtheit der Markenware als auch die Einhaltung des Artenschutzgesetzes bei Tierhäuten wie Krokodil oder Strauß. Bei beidem droht die Einbehaltung der Ware sowie ein Strafverfahren. Sind beide Punkte geklärt, wird die Ware geschätzt und Einfuhr- sowie Umsatzsteuer (zusammen rund 20 Prozent) auf den Schätzwert erhoben. Für Krokodil- und Alligatorenleder ist eine CITES-Artenschutzbescheinigung zwingend erforderlich, die vor der Ausfuhr beantragt werden muss; eine nachträgliche Beantragung ist nicht möglich. Auch bei nachgewiesen echter Markenware wird die Sendung ohne CITES-Papiere nicht ausgehändigt, und es kann eine Ordnungswidrigkeit verhängt werden. Der Käufer trägt das Risiko allein, da diese Anforderungen aus der Artikelbeschreibung oft nicht hervorgehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Überblick über limitierte Schreibgeräte bis 1999 findet sich in Bernard Bernolets Buch \"The List\"?", "a": "Bernard Bernolets Buch \"The List\", mit Texten von Marc Van der Stricht, ist 1999 in Belgien im Format 21 x 29,7 cm als Softcover mit etwa 140 Seiten erschienen und erhebt den Anspruch, alle bis 1999 erschienenen limitierten Schreibgeräte zu erfassen. Der Großteil der vorgestellten Editionen stammt aus den 1990er Jahren; die älteste ist ein Parker \"75 Spanish Treasure Fleet\" von 1965, gefertigt aus Silber, das von der vor Florida untergegangenen spanischen Schatzflotte geborgen wurde. Pro Seite werden fünf Limiteds mit Foto und kurzer Beschreibung präsentiert, zu denen jeweils Produktionsjahr, Auflage, Ausgabe-Listenpreis, gegebenenfalls aktueller Sammlerpreis, Material und Geschichte angegeben sind.\n\nDie abgebildeten Schreibgeräte stammen aus Belgien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Taiwan und den USA. Kritisch anzumerken ist, dass die Federn stiefmütterlich behandelt werden - das Material wird kaum genannt und auf den oft etwas unscharfen oder im Druck eingeschränkten Fotos sind die Federbeschriftungen meist nicht erkennbar, was Sammlern, die in der Feder das Herzstück des Füllhalters sehen, nicht entgegenkommt. Hinweise zu Verfassern, deren Sammlungen, einschlägige Vereine, Magazine und Bücher runden den Band ab. Insgesamt ist \"The List\" ein nützliches Nachschlagewerk, um sich einen Überblick über die Vielfalt produzierter Sondereditionen zu verschaffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Themen behandelt das Nachschlagewerk \"Werkzeuge des Geistes\" von Friedrich E. Linscheid?", "a": "Friedrich E. Linscheids reich illustriertes Nachschlagewerk \"Werkzeuge des Geistes\" widmet sich Schreibzeugen und Accessoires im Wandel der Stilepochen und richtet sich an interessierte Laien wie an langjährige Sammler. Erschienen ist es im Universitätsverlag Carinthia, Klagenfurt, mit etwa 180 Seiten (ISBN 3-85378-409-7). Es gliedert sich in zwei Hauptbereiche: einen zur Schrift mit Kapiteln zu Urquellen und Evolution, Schulen und Schreibern, Schriftstilen und Druck, sowie einen zu den Schreibzeugen mit Abschnitten zu Entwicklung, Beschreibstoffen, Tinten und Farben.\n\nIm zweiten Hauptteil werden Schreibzeuge in den Stilepochen Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus, Historismus, Jugendstil und Art Déco bis in die 20er und 50er Jahre vorgestellt; weitere Kapitel behandeln asiatische Schreibzeuge, Reiseschreibzeuge, Utensilien, Schreibtische und Lesepulte, Schreibgarnituren, Federhalter, Metallfedern, Griffel und Schiefertafeln, den Bleistift, Füllfederhalter und Kugelschreiber, Petschafte und Brieföffner, Schreibmaschinen und Telegrafen sowie Sammler und Museen. Anhang, Literaturverzeichnis und Bildnachweis runden das Werk ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wozu diente die Heiko Spuelpatrone des VEB Fuellhalterwerk Wernigerode?", "a": "Die Spuelpatrone des VEB Fuellhalterwerk Wernigerode war ein Reinigungsgeraet fuer Patronenfuellhalter. Sie besteht aus einem kleinen Blasebalg, der mit einer etwa 25 Millimeter kurzen Plastikpatrone verbunden ist. Die zugehoerige Verpackung misst rund 7 Zentimeter in der Hoehe bei einer Grundflaeche von circa 3 mal 3 Zentimetern und traegt auf drei Seiten eine bildliche Gebrauchsanleitung. Obwohl die Plastikpatrone keine Spitze besitzt wie eine herkoemmliche Tintenpatrone, funktioniert die Reinigung an gewoehnlichen Patronenfuellhaltern zuverlaessig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Belastungen halten Automatikuhren im sportlichen Alltag aus, und in welchen Intervallen ist eine Revision sinnvoll?", "a": "Eine intakte Automatikuhr sollte normale sportliche Aktivitäten und auch Erschütterungen wie schnelles Fahrradfahren über Kopfsteinpflaster aushalten; lösen sich Teile, deutet dies auf einen Vorschaden oder unsachgemäße Vorbenutzung hin, was bei Kauf gebrauchter Uhren über eBay ohne Garantie ein bekanntes Risiko darstellt. Für extreme Belastungen sind Sport- oder Taucheruhren mit verschraubter Krone, dickerem Glas und stabilem Gehäuse besser geeignet. Anzeichen für eine fällige Revision sind Gangabweichungen über fünf Sekunden pro Tag oder eine deutlich reduzierte Gangreserve. Als Intervall werden bei Alltagsuhren etwa vier bis fünf Jahre empfohlen, bei selten getragenen Uhren erst beim Auftreten von Problemen, außer bei seltenen Werken mit schwieriger Ersatzteilbeschaffung. Liegenlassen ohne Bewegung schadet den Uhren, ein Service kostet meist mehrere hundert Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was umfasst das Markant Trend Set mit den Modellbezeichnungen P 804 und K 804?", "a": "Das Markant Trend Set besteht aus einem Fuellfederhalter mit der Bezeichnung P 804 und einem dazu passenden Kugelschreiber K 804. Beide Schreibgeraete sind im einheitlichen Design gehalten und ergeben ein abgestimmtes Set aus DDR-Produktion.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignen sich Oblique-Federn auch für den täglichen Gebrauch und längere Klausuren?", "a": "Oblique-Federn wie OB oder OBB erzeugen ein deutlich variantenreicheres, kalligrafisch wirkendes Schriftbild, sind aber Übungssache; die Schreibhaltung muss an die Feder angepasst werden. Für Linkshänder sind Oblique-Federn nicht geeignet. Zum schnellen Schreiben über mehrere Stunden, etwa bei Klausuren, sind dünne und gut eingelaufene Federn wie F oder OM besser geeignet als sehr breite OBB-Federn, da bei Tempo und Druck die Lesbarkeit Vorrang vor dem Schriftbild hat. Auch reguläre M-Federn können je nach Schliff einen kalligrafischen Effekt erzeugen. Wichtig bleibt, dass die Federbreite zur eigenen Handschrift und Schreibstärke passt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf ist beim Transport von Füllhaltern auf Flugreisen zu achten, und sind Patronen- oder Kolbenfüller besser geeignet?", "a": "Entscheidend ist die Lagerung mit der Kappe nach oben, idealerweise im Handgepäck oder in einer Hülle in der Innentasche; so bleiben sowohl Patronen- als auch Kolbenfüller auslaufsicher. Kritisch sind die Druckwechselphasen während Steig- und Sinkflug, in denen Tinte austreten kann; nach dem Flug sollte ausgetretene Tinte abgewischt werden. Bei Erreichen der Reiseflughöhe lässt sich der Füller normal verwenden, der Tintenfluss ist im Steig- und Sinkflug meist deutlich satter. Liegende Lagerung im Koffer kann zu Tintenrückständen in der Kappe führen, beschädigt das Schreibgerät aber nicht. Die Druckunterschiede sind bei modernen Flugzeugen geringer als früher, ausgeglichene Kabinen reduzieren das Auslaufrisiko.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den Montblanc-Bildband \"Die Seelenmacher - Acht Porträts\" aus?", "a": "\"Die Seelenmacher - Acht Porträts\" stellt nicht die Schreibgeräte, sondern die Mitarbeiter von Montblanc als die eigentlichen Stars in den Mittelpunkt. Der Band beeindruckt vor allem durch seine Fotografie, mit der die Produkte - Schreibgeräte, Taschen und Uhren - emotional aufgeladen werden. Die Botschaft lautet, dass eine Montblanc-Tasche mehr ist als ein Gebrauchsgegenstand: Sie verkörpert Lebenserfahrung, Geduld und Präzision. Damit gelingt eine besonders emotionale Form der Unternehmenskommunikation.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc 342 zerlegen und reinigen, und was bedeuten die Markierungen am Schreibgerät?", "a": "Zur Demontage wird die Kolbenschraube ganz zurückgedreht, sodass ein Spalt zwischen Rändel und Schraube entsteht; die Rändelscheibe als Teil der Mechanik wird in einer mehrgeteilten Spannzange einer Drehbank gelöst. Der Kappenkopf lässt sich mit einem Stück Leder oder Fahrradschlauch abschrauben, niemals mit der Zange, da diese den Kappenkopf zerstört. Die Tintenleiterhülse mit den beiden Schlitzen wird mit einem passenden Montageschlüssel herausgedreht und der Tintenleiter mit einem Dorn von hinten nach vorn herausgeschlagen; alternativ lässt sich Feder samt Tintenleiter nach Einweichen im Ultraschallbad oder in Wasser herausziehen. Die kleine Bohrung in der Kappe ist eine Entlüftungsbohrung gegen Kondensbildung, die das Eintrocknen jedoch beschleunigt. Das M auf der Kolbenschraube bezeichnet die Federbreite Medium. Alle Gewinde sind Rechtsgewinde, das Griffstück ist häufig fest verklebt und sollte dann nicht gelöst werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Für welche Zielgruppe war der Heiko Trend gedacht, und was zeichnet ihn aus?", "a": "Der Heiko Trend war für Schreiber gedacht, die dem Schulfüllhalter entwachsen waren, sich aber noch keinen Heiko Primus leisten konnten. Er besticht durch seine klare Formgebung und ein ergonomisch geformtes Griffstück, das ihn zu einem angenehmen Alltagsbegleiter macht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf ist beim Kauf eines Glasfeder-Füllhalters zu achten, und wo sind moderne Glasfedern erhältlich?", "a": "Glasfedern sind bruchempfindlich, und Ersatz ist schwer zu beschaffen. Historische Glasfeder-Füllhalter wurden vor allem zwischen den späten 1920er und mittleren 1940er Jahren produziert, etwa als Safety- oder Stoßfüllhalter; bei Montblanc gab es entsprechende Modelle wie 442 und 444, die heute selten und teuer sind und um die 500 Euro kosten können. No-name-Glasfederhalter sind bei eBay deutlich günstiger im einstelligen Euro-Bereich erhältlich. Moderne Glasfedern liefert Dr. Franz-Josef Jansen unter de-atramentis.com ab etwa 8 Euro. Glasfedern wurden früher für dokumentenechte Tinten verwendet, die übliche Federn und Tintenleiter verkleben würden. Bei Füllhaltern mit Glasfedern ist der Hersteller Haro nur über den Gebrauchtmarkt erreichbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem unbekannten Montblanc-Meisterstück-Rollerball um ein Original oder um eine Fälschung?", "a": "Das gezeigte Modell wird einhellig als Fälschung eingestuft, da Montblanc kein vergleichbares Schreibgerät produziert hat. Auch der Stern wirkt mit zu eckigen Spitzen untypisch, und die Verarbeitung entspricht nicht der Qualität platinierter oder weißgoldener Originalteile. Solche Fantasieprodukte werden in Fernost zu Produktionskosten von etwa einem Euro hergestellt und auch mit gefälschten Minen ausgestattet, die nichts über die Echtheit aussagen. Selbst bei Plagiaten existierender Modelle sind die Qualitätsunterschiede in Detailaufnahmen deutlich sichtbar. Eine endgültige Klärung erfolgt am sichersten in einer Montblanc-Boutique über den direkten Vergleich. Hinweise zu typischen Fälschungsmerkmalen bietet die Rubrik Vorsicht Fälschungen auf fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum laesst sich ein gruen-marmorierter Heiko-Fuellhalter ohne Imprint nicht eindeutig benennen?", "a": "Nicht alle Heiko-Schreibgeraete tragen einen Imprint mit dem Modellnamen, und originale Verkaufsprospekte aus der DDR-Produktion sind kaum noch auffindbar. Eine eindeutige Modellbezeichnung ist deshalb bei einigen Stuecken nicht moeglich. Dass es sich bei dem gruen-marmorierten Exemplar um ein gehobenes Modell handelt, laesst sich jedoch am vergleichsweise aufwendig gestalteten Clip ablesen, der ueber dem Niveau eines einfachen Heiko Filius liegt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ursachen haben Anschreibschwierigkeiten beim Füllfederhalter, und wie lassen sie sich beheben?", "a": "Anschreibprobleme können mehrere Ursachen haben: zähe oder dickflüssige Tinten wie manche Montblanc-Tinten verursachen bei bestimmten Federn Aussetzer, Waterman-Tinten fließen oft besser. Eingetrocknete Tintenreste verstopfen den Tintenleiter und lassen sich durch wiederholtes Spülen mit kaltem Wasser oder das Einlegen entfernen, gegebenenfalls auch im Ultraschallbad, allerdings nicht bei Holz- oder Celluloid-Schreibgeräten. Bei neuen Füllhaltern mit Konverter kann die hohe Adhäsion des Plastiks den Tintenfluss bremsen. Eine zur Schreibhaltung unpassende Feder ist ebenfalls häufige Ursache, vor allem bei abgeschrägten Federn und bei Unterschriften mit fliegendem Start. Auch das Papier beeinflusst das Anschreibverhalten erheblich; im Fachhandel sollte mit dem eigenen Alltagspapier getestet werden. Beim Schreibkornschliff entscheidet der Aufsetzwinkel der Feder, ob der Tintenfluss zuverlässig einsetzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale weist der Montblanc Sicherheitshalter Nr. 15 auf und wie wird er befüllt?", "a": "Der Montblanc Sicherheitshalter Nr. 15 wird klassischerweise mit einer Pipette von oben befüllt; alternativ kann die Befüllung erfolgen, indem die Feder eines Kolbenfüllers vorsichtig in die Öffnung des Sicherheitshalters gehalten und die Tinte aus dem Kolbenfüller in den Halter abgegeben wird. Im beschriebenen Exemplar zeigt der Schaft mehrere Aufschriften: oben in Weiß den Mädchennamen einer Vorbesitzerin, darunter die kaum mehr lesbare Inschrift „Simplo Original Montblanc“ mit dem Bergsymbol in der Mitte. Auf dem Drehknopf ist die Bezeichnung „15 OB“ eingraviert. Die Kappe trägt den Schriftzug „Montblanc“ mit Bergsymbol sowie die schlecht lesbare Händlerangabe „Füllhalter-Spezial-Geschäft Königsberg Pr. Junkerstr. 11“. Die Feder ist eine 14-Karat-Goldfeder mit der Stärke M und dem Montblanc-Kreis-Imprint. Der Halter ist dicht und schreibt nach dem Befüllen tadellos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist beim Aufstecken der Kappe, dem Entfernen einer Gravur, einer Generalüberholung und einem Federtausch beim Montblanc zu beachten?", "a": "Beim 144er Solitaire Carbon hält die Kappe systembedingt nicht sicher auf dem Schaft und kann Kratzer hinterlassen; ein eingelegtes Stück Papier kann als improvisierte Lösung dienen, eine echte Behebung gibt es nicht. Eine Gravur kann nicht nachträglich entfernt werden, der Austausch der Kappenhülse ist nur möglich, wenn diese deutlich beschädigt ist; eine Servicepauschale 2 deckt Kappentausch und Generalüberholung exklusive Feder ab, eine einzeln gekaufte Kappe ist deutlich teurer. Beim Einsenden ist anzugeben, dass keine neue Gravur erfolgen soll. Ein Federtausch ohne abgestempeltes Serviceheft erfordert eine Begutachtung durch Montblanc und einen individuellen Kostenvoranschlag. Der Kolbenmechanismus mit Dichtungswechsel wird ebenfalls über die Servicepauschale abgewickelt; konkrete Beträge nennt jede Boutique.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über das nicht eindeutig benannte Heiko-Modell aus den 1960er Jahren bekannt?", "a": "Aus den 1960er Jahren existiert ein Heiko-Füllfederhalter, dessen genaue Modellbezeichnung bislang unbekannt ist. Er wird unter Sammlern als eigenständiges, frühes Heiko-Modell geführt, dokumentiert anhand erhaltener Exemplare.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den DDR-Fuellhalter Markant Merkur in der rot-marmorierten Ausfuehrung aus?", "a": "Den Markant Merkur gab es in mehreren Farbvarianten, unter anderem rot, blau und gruen, sowie in zwei verschiedenen Groessen. Eine Besonderheit dieses Modells ist die Marmorierung, die nicht in das Material eingearbeitet, sondern als Folie aufgebracht wurde. Daraus ergibt sich der Nachteil, dass sich diese Folie ablesen kann, wenn man den Fuellhalter etwa zu lange in Wasser liegen laesst. Gut erhaltene Exemplare zeigen die typische rot-marmorierte Optik des DDR-Schreibgeraets in voller Schoenheit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Marke und Geschichte stehen hinter dem alten Füllhalter Rifka?", "a": "Rifka steht für Rheinisch-Westfälische Füllhalterfabrik Gebrüder Wippenhohn, gegründet 1926 in Bonn; aufgrund starker Konkurrenz dort, etwa durch Soennecken, übersiedelte das Unternehmen ins westfälische Greffen (Stadt Harsewinkel, Kreis Gütersloh). Die Wurzeln gehen auf eine 1924 gegründete GmbH des Hauptlehrers August Schlickmann zurück, der einen Füllhalter mit Metallstift statt Goldfeder sowie einen Holzhalter mit Tintenzunge unter dem Musterschutznamen Fix entwickeln wollte. Die eigene Schreibgeräteproduktion lief nicht erfolgreich; das Unternehmen nahm Pelikan-Produkte und weitere Marken ins Sortiment auf und wandelte sich zum Großhändler. In veränderter Form existiert die Firma heute noch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche aktuellen Füllhalter haben flexible Federn wie in Kalligrafie-Videos zu sehen?", "a": "Wirklich flexible Federn werden heute praktisch nicht mehr hergestellt; die in Kalligrafie-Videos gezeigten Federn sind in der Regel 80 bis 100 Jahre alt und maschinell gefertigte moderne Federn sind durchweg hart. Asiatische Hersteller wie Sailor bieten spezielle Kalligrafiefedern an. Flexibilität wird durch Goldgehalt (21 Karat ist weicher als 18 oder 14 Karat), Schliff und Bauform der Feder bestimmt. Wer einen flexiblen Füller sucht, ist auf den Gebrauchtmarkt angewiesen, etwa über fountainpen.de oder penboard.de, oder muss im spezialisierten Fachhandel nach flexiblen Federn fragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die neue Montblanc Meisterstück Tribute-to-the-Mont-Blanc Edition gestaltet und einzuschätzen?", "a": "Die Edition ist keine offizielle Limited oder Special Edition, richtet sich gestalterisch an eine weibliche Zielgruppe und nutzt Weiß als zentrale Farbe; das Griffstück trägt eingravierte Höhenmeterangaben verschiedener Berge. Die Größe entspricht der Classique-Meisterstück-Serie, das Gewicht eher der LeGrand-Linie. Verwendet wird kein klassisches Edelharz, sondern lackiertes Messing. Bewertungen reichen von ablehnend (zu fakeähnlich, zu sehr auf Reiche und Schöne ausgerichtet) bis positiv. Einen offiziellen Bleistift gibt es nicht; einzelne Sonderanfertigungen wurden von Montblanc auf Wunsch einzelner Kunden durch Mechanikumbau aus dem Rollerball gefertigt. Der zugehörige Manschettenknopf-Satz rundet die Kollektion ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Limited Editions kündigt Montblanc für 2017 an?", "a": "Die Great Characters Edition 2017 ist den Beatles gewidmet, die Jahresedition lehnt sich an Yellow Submarine an, die Limited Edition zeigt Weiß mit UK-Flagge. Die Writers Edition ist Antoine de Saint-Exupéry gewidmet. Ab 2017 wird die 4810er-Variante der Patron of Arts abgeschafft und auf eine Jahresedition umgestellt. Die Unicef Edition erscheint im April und umfasst eine Skeleton-Variante zu rund 9000 bis 9700 Euro, eine Solitaire in blauem Lack mit silberfarbenen Buchstaben verschiedener Alphabete, eine Doué-Variante mit lasergravierter Metallkappe sowie eine Standardvariante in schwarzem Edelharz mit Buchstabenring an der Kappe; ergänzt durch spezielle Tinte, Booknote und Augmented Paper. Außerdem gibt es eine durchgehend silberfarbene Rouge-et-Noir-Edition mit Rubinen sowie zu jeder limitierten Edition eine eigene limitierte Tinte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet das M auf einer Montblanc-Feder, und wie lässt sich die Federbreite erkennen?", "a": "Das M auf einer Montblanc-Feder steht für Montblanc und nicht für die Federbreite Medium; alle Montblanc-Federn tragen dieses Zeichen. Die Federbreite ist auf der Feder selbst und am Tintenleiter nicht angegeben und lässt sich nur durch Begutachtung des Schreibkorns oder durch eine Schreibprobe bestimmen. Federn fallen aufgrund der Handarbeit selbst innerhalb derselben Klassifikation leicht unterschiedlich aus, was besonders bei EF-Federn auffällt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen rechtlichen Status haben die früher von Montblanc ausgegebenen lebenslangen Garantien heute?", "a": "Frühere Montblanc-Garantien bezogen sich ab etwa 1950 ausschließlich auf die Federn: Dauergarantie für Meisterstücke, 25 Jahre für die zweite Serie und 10 Jahre für die Goldfedern der dritten Serie. Vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesprochene lebenslange Garantien wurden vom Gesetzgeber auf 25 Jahre begrenzt und sind heute abgelaufen; in Einzelfällen wurden auch in den 1950er Jahren noch alte Garantiescheine durch Händler ausgegeben, die jedoch ebenfalls verfallen sind. Heute übliche Lebenslange Garantien etwa anderer Hersteller unterliegen Einschränkungen, insbesondere kann statt Reparatur ein zeitgemäßes Ersatzgerät angeboten werden. Bei Eintritt des Garantiefalls und Vorlage eines belegten Kaufs gibt es eine Reparaturpauschale, die deutlich unter den üblichen Handreparaturkosten liegt. Garantie und gesetzliche Gewährleistung sind voneinander zu unterscheiden; die Gewährleistung läuft im Verbraucherkauf zwei Jahre, mit Beweislastumkehr in den ersten sechs Monaten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die Echtheit eines Montblanc Meisterstücks 144 prüfen, und welche Tinte eignet sich für das Modell?", "a": "Der 144er wurde bis etwa 2000 produziert; das Aufkleber-M auf dem Stift bezeichnet die Federbreite Medium, ist aber nur bei neuen Geräten vorhanden. Eine fehlende Seriennummer im Montblanc-System ist kein zwingender Hinweis auf eine Fälschung, da nicht alle Datenbestände lückenlos erfasst sind. Die Echtheit lässt sich anhand der Detailaufnahmen, des Original-/Fälschungs-PDFs sowie durch eine Boutique-Anfrage klären. Als Tinte eignet sich jede gängige Marke wie Pelikan 4001, das Gerücht vom Verkleben durch Fremdtinte trifft praktisch nicht zu, einzig Tusche ist zu vermeiden; auch von einigen amerikanischen Spezialtinten wie Noodlers Ink wird abgeraten. Pelikan 4001 ist wasserlöslich und lässt sich problemlos auswaschen. Bei Farbwechsel den Füllhalter mit Wasser durchspülen, bis keine Reste mehr sichtbar sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche preisgünstige Digitalkamera eignet sich für Detailaufnahmen von Schreibgeräten, etwa Seriennummern und Gravuren?", "a": "Die meisten Digitalkameras verfügen über einen Makro- oder Super-Makro-Modus, der Aufnahmen aus etwa 1 bis 3 Zentimetern Entfernung erlaubt; allerdings treten dabei perspektivische Verzerrungen auf, und das Eigenlicht der Kamera wird abgeschattet. Eine bessere, aber teurere Lösung ist eine Spiegelreflexkamera mit Makroobjektiv, gegebenenfalls mit Ringblitz, etwa Olympus E-330 mit klappbarem LCD und passendem Makroobjektiv für rund 200 Euro. Ab etwa 4 Megapixeln ist die Auflösung für alle praktischen Anwendungen ausreichend. Empfohlene Hersteller im Einstiegssegment sind Olympus und Nikon, im mittleren und oberen Segment Canon. Gut bewährt haben sich auch ältere lichtstarke Kompaktkameras wie die Sony F-707. Als Informationsquellen werden digitalkamera.de und dpreview.com genannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man einen Montblanc Traveller 147 korrekt, und ist ein Kolbenkonverter dafür notwendig?", "a": "Laut Montblanc-Service genügt das Spülen mit klarem kalten oder lauwarmem Wasser; nach dem Spülen sollte der Füllhalter geöffnet liegen, damit die Wasserreste verdunsten können. Ein Kolbenkonverter ist nicht zwingend erforderlich. Bei stark eingetrockneter Tinte oder Verkrustungen, etwa nach ausgelaufenen Patronen, hilft das Wässern, ein Ultraschallbad mit destilliertem Wasser oder bei Bedarf das Einsenden zur Inspektion. Eine Inspektion bei Montblanc kostet zwischen 39 und 49 Euro, ohne Federtausch. Bestimmte Tinten, insbesondere Eisengallus-haltige Schwarz-Blau-Patronen, greifen Material und Vergoldung an; empfohlen werden eisengallusfreie Alternativen wie Pelikan-Patronen. Die Reinigung des Bohème mit versenkbarer Feder erfordert wegen der empfindlichen Mechanik andere Vorsichtsmaßnahmen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 147 Traveller: https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-147.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was enthaelt das gruene Heiko 3-er Set, und welche Besonderheit weist es auf?", "a": "Das gruene Heiko 3-er Set besteht aus einem Fuellhalter, einem Drehbleistift mit 0,9 Millimeter Mine und einem Druckkugelschreiber, der mit einer originalen Markant-Vollstrich-Mine bestueckt ist. Aufbewahrt werden die drei Schreibgeraete in einem Etui aus Kunstleder. Die Schreibgeraete sind etwa 12 Zentimeter lang. Eine Besonderheit dieses Sets ist, dass weder auf den Schreibgeraeten selbst noch auf dem Etui eine Typenbezeichnung angebracht ist, was eine genaue Modellzuordnung erschwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Regeln gelten beim Montblanc-Federtausch und welche Kulanz ist bei fehlendem Kassenbeleg zu erwarten?", "a": "Montblanc tauscht eine nicht passende Feder kostenlos aus, sofern die Originalfeder neuwertig ist und das Schreibgerät zusammen mit dem Garantieschein binnen sechs Wochen eingesendet wird; in der älteren Praxis lag die Frist bei 14 Tagen. Ohne abgestempeltes Serviceheft, Kassenbeleg oder Rechnung kann der Kauf nicht nachgewiesen werden; Kreditkartenabrechnungen werden nicht als Kaufnachweis akzeptiert. Ein Federtausch außerhalb der Frist wird über die reguläre Reparaturpauschale berechnet. Bei Uhren wird Gangabweichung von Montblanc oft mit der Natur mechanischer Werke begründet, was auch in den AGB eine gewisse Toleranz einschließt; Garantieleistungen sind aber zu erbringen. Kulanz ist eine freiwillige Leistung und kein einklagbarer Anspruch; zur Vorbeugung empfiehlt sich das ordnungsgemäße Aufbewahren aller Belege und die Bekanntheit beim heimischen Boutique-Personal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine Schnellreinigung durch Zerlegen und Spülen unter fließendem Wasser für Pelikan-Kolbenfüller schädlich?", "a": "Spülen mit kaltem Wasser allein schadet einem Kolbenfüller nicht; das Herausschrauben des Federaggregats ist beim neueren Modell unproblematisch. Bei alten Pelikan-Modellen wie 100 und 100N sollte die Mechanik nur sparsam zerlegt werden, da das Schaftgewinde aus Celluloid leicht reißt; Celluloid lässt sich zwar reparieren, aber nur durch wenige Spezialisten. Ammoniak und Alkohol sind vom Material fernzuhalten und sollten nicht eingesetzt werden. Pigmentierte Tinten wie Parker Penman sind kritisch, weil sie bei längerer Standzeit den Kolben verbacken können; vor jeder Schreibpause über ein bis zwei Wochen ist eine Reinigung sinnvoll. Zur Pflege der Kolbendichtung wird ein dünner Silikonfilm empfohlen, allerdings nur ein nicht zusätzlich vergütetes Silikon.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wurden Montblanc-Untermarken wie Adler Spezial tatsächlich von Montblanc gefertigt?", "a": "Montblanc-Simplo lieferte über die Firma Excelsior ungeprägte Füllhalter an Einzelhändler, die diese mit eigenem Schriftzug versehen konnten, etwa Adler & Co. Im konkreten Fall des untersuchten Adler Spezial sprechen Tintenleiter mit Lamellen, das Frontteil der Stange und das Gewinde der Mechanik gegen eine Montblanc-Produktion. Ähnliche Waterman-artige Modelle gab es auch von Diplomat, Tatra und Stöffhaas mit teilweise doppelter Spindel; bei Montblanc dominieren einfache Spindeln. Eine sichere Zuordnung ist nur durch Demontage und Begutachtung des Innenlebens möglich, gegebenenfalls nach kurzem Bad in destilliertem Ultraschallwasser unter Beachtung der Oxidationsgefahr. Nicht jeder Untermarken-Halter ist trotz Montblanc-Feder aus Montblanc-Produktion.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist rote Tinte schädlich für Füllhalter, und welche Alternativen verursachen weniger Ablagerungen?", "a": "Pelikan 4001 Brilliant Rot neigt zu unschönen Ablagerungen mit Grünschimmer und kann den Tintenleiter so verkleben, dass die Feder festsitzt; in einem Fall hat die Tinte einen Lamy-Füllhalter so beschädigt, dass er entsorgt werden musste. Generell sind farbige Tinten, vor allem rote, aggressiver als königsblau. Empfehlung ist, rote Tinte nur in preiswerteren Füllhaltern oder in Modellen ohne Sichtfenster wie dem Waterman Serenitè zu verwenden und bei häufigem Schreiben den Füller alle paar Wochen zu spülen. Als alternative Rotvarianten mit besserem Verhalten gelten Private Reserve Dakota Red, Private Reserve Orange Crush, Diamine Monaco Red sowie die bordeauxfarbene Montblanc-Tinte und Tinten von Jansen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Reinigung eines Montblanc-Füllhalters im Ultraschallbad schädlich, und wie reinigt man modernere Modelle korrekt?", "a": "Ein Ultraschallbad ist bei modernen Schreibgeräten unproblematisch, sofern der Füllhalter nicht zu lange im Bad verbleibt; bei Holz- oder Celluloid-Geräten ist davon abzuraten. Eine schonende Routinereinigung gelingt durch wiederholtes Befüllen mit Wasser, bis keine Tintenreste mehr austreten. Wasserlösliche königsblaue Tinten lassen sich auch nach längerem Eintrocknen wieder mit Wasser lösen; bei farbigen Tinten ist die Reinigung schwieriger und erfordert teils eine komplette Demontage und mechanische Reinigung des Tintenleiters. Das Gerücht, Montblanc-Tinte enthalte besonders viele und feste Partikel, trifft nicht zu; sie zählt zu den leichtfließenden Tinten. Pflege ist bei allen Marken und Preislagen erforderlich. Waterman-Tinten haben einen muffigen Geruch, sind aber fließtechnisch gut, sollen aber bei Waterman-Federn am Griffstückende mitunter Korrosion verursachen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche neuen Montblanc-Tinten werden eingeführt, und wann kommen die permanenten Tinten in den Handel?", "a": "Montblanc kündigt zwei neue permanente Tinten in Blau und Schwarz an, mit minimalistisch weißem Etikett und Kennzeichnung permanent; der klassische Blau-Schwarz-Ton bleibt unter dem Namen Midnight Blue erhalten, gilt aber nicht mehr als Referenz für Permanent. Ergänzend kommen zwei Sondertinten heraus, eine zur einer hochpreisigen Edition über eine Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts und eine zur jährlichen Writers Edition. Die ursprünglich für April 2012 geplanten Permanent-Tinten wurden mehrfach verschoben, zuletzt auf 2013. Zwischenzeitlich wurde Meisterstück Diamond als intensiver Südseeblau-Ton in kleiner Flasche für etwa 13 Euro eingeführt sowie eine neue Patronenverpackung mit 20 statt 8 Patronen für rund 7 Euro. Saisonale Tinten erschienen mit Wintermotiv-Verpackung in einem Rotton vergleichbar der Hitchcock Special Edition.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Montblanc Bohème Steel als Mid-Size-Variante mit feststehender Feder und blauem Stein?", "a": "Den Bohème Steel gab es laut Katalogen offizieller Sammler nie als Mid-Size mit feststehender Feder; das Mid-Size-Format hatte einen herausschraubbaren Federeinsatz oder Konverter ohne Safety-Mechanik. Steel/Noir-Modelle hatten stets einen schwarzen Onyx im Clip; Modelle mit blauem Stein gehörten zur Bohème/Silver-Linie mit Kornguilloche, nicht zur glatten Stahlausführung. Die Big-Size-Variante hatte immer eine versenkbare Feder und gab es nur in schwarzem Edelharz mit platinierten Beschlägen. Solitaire-Modelle wurden in Frankreich grundsätzlich mit 18-Karat-Federn ausgeliefert, eine 14-Karat-Feder in einem solchen Solitaire ist also auffällig. Echtheitsmerkmale wie das Wort Pix unter dem Clipring sprechen für ein Original; vermutlich liegt eine Bastelei aus zwei Bohème-Geräten oder ein nicht offizielles Sondermodell vor. Eine Echtheitsprüfung in der Boutique ist zu empfehlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich angelaufene Vergoldung etwa am Clip eines MB 14 wieder reinigen oder neu vergolden?", "a": "Echtes Gold läuft praktisch nicht an, da hierfür extreme chemische Bedingungen wie Königswasser nötig wären; Handschweiß und Alltagsumgebung greifen Goldlegierungen nicht an. Was als Anlauf erscheint, ist meist abgeriebene Vergoldung, durch die das dunklere Trägermaterial wie Messing durchschimmert. Polieren entfernt in diesem Fall noch mehr von der dünnen Vergoldungsschicht und sollte vermieden werden. Für die Auffrischung leicht angelaufener Goldlegierungen eignet sich Silberputzwolle, schonender sind Pflegetücher für Gold oder Perlen. Eine Neuvergoldung bietet sich als Lösung an und sollte über einen spezialisierten Fachbetrieb erfolgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Modelle umfasst der Montblanc-Katalog Creations of Passion in der Neuauflage, und wie sind die Annual Editions strukturiert?", "a": "Die Neuauflage des Katalogs ergänzt die Patron of Art 2004, die Writers Edition 2004 (Franz Kafka) sowie die Annual Edition 2005; das Cover ziert ein Imperial Dragon 888. Die Writers Edition 2004 zu Franz Kafka wechselt formal zwischen rundem und quadratischem Querschnitt als Anspielung auf Die Verwandlung und zeigt eine Kakerlake auf der Feder. Die Annual Editions sind seit 2003 in drei Serien gegliedert: Classical Mythology (2003 Leda und der Schwan, 2004 Europa auf dem Stier, 2005 Venus und Amor), Venecian Carnival (2003 Coviello, 2004 Colombine, 2005 Harlekin) und Mythical Creatures (2003 Blue Lion, 2004 Flying Dragon, 2005 Phoenix). Der Launch erfolgt regelmäßig im September des Vorjahres. Den Katalog kann man kostenlos über die Montblanc-Website bestellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was lässt sich gegen Aussetzer und Anschreibprobleme bei einem neuen Meisterstück Mozart unternehmen?", "a": "Häufige Aussetzer sind nicht normal und sollten zur Reklamation in der Boutique führen; das eigene Alltagspapier ist mitzubringen, da Schreibverhalten auf Testpapier deutlich abweicht. Inkjet-Papier ist sehr glatt und kann Probleme verschärfen, hochwertiges oder einfaches College-Papier zeigt das tatsächliche Verhalten besser. Wenn auch ein Tausch des Schreibgeräts keine Besserung bringt, kann die Federbreite ein Faktor sein; das Ausprobieren anderer Federn beim Händler ist sinnvoll. Eine schief sitzende Feder ist ein klarer Mangel und ebenfalls reklamationswürdig. Vor dem Schluss auf einen Produktionsfehler sollte zudem geprüft werden, ob die Patrone korrekt sitzt und ob jemand anders mit dem Füllhalter problemlos schreiben kann. Für die Aufbewahrung gibt es Montblanc-Etuis ab etwa 70 Euro, häufig mit integriertem Schreibblock und Kreditkartenfächern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tintenleitervarianten gab es beim Montblanc Meisterstück 144 seit den 1980er Jahren?", "a": "Seit dem Relaunch der Meisterstücke in der Classique-Größe, also dem Modell 144, kamen verschiedene Tintenleiter zum Einsatz. Zunächst gab es zwei Varianten mit massiven Tintenleitern. Ab den 1990er Jahren wurden zusätzlich Tintenleiter mit Lamellen verwendet, die einen höheren Druckausgleich ermöglichen. Bei einem geringeren Luftdruck, etwa im Flugzeug, neigen Füllhalter normalerweise zum Tropfen. Die Lamellen des Tintenleiters können die Tinte in einem gewissen Maße aufnehmen und so ein Auslaufen des Füllfederhalters wirksam verhindern. Insgesamt sind beim 144 mindestens drei Tintenleitervarianten dokumentiert; weitere Varianten sind nicht ausgeschlossen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 144 (Classique-Vorgänger): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-144.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Informationen lassen sich zu drei alten Füllhaltern (Koh-I-Noor Astra No. 14, ein -R- aus Frankreich und ein Lamy Ratio) hinsichtlich Herkunft, Alter und Wert finden?", "a": "Da das Forum sich vorrangig auf Montblanc konzentriert, sind Informationen zu Nebenmarken hier rar. Sammler berichten, dass sich die meisten Sammler auf wenige Hauptmarken wie Montblanc, Pelikan oder Namiki spezialisieren und Marken wie Koh-I-Noor, Lamy oder französische Bakelitfüller daher kaum dokumentiert sind. Beim genannten Lamy dürfte es sich um einen Lamy 27 aus den 1950er Jahren handeln. Für detailliertere Auskünfte wird auf das Penexchange-Forum verwiesen, das ein breiteres Markenspektrum abdeckt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Online-Kauf von Montblanc-Schreibgeräten bei privaten Verkäufern, und welche Risiken bestehen gegenüber dem Fachhandel?", "a": "Sammler vertreten hier unterschiedliche Positionen. Einige raten, ausschließlich bei professionellen Händlern zu kaufen (\"Buy the seller\"), da Privatverkäufer oft keine ausreichende Fachkenntnis besitzen. Andere argumentieren, dass auch professionelle Verkäufer nicht zwingend mehr Sachverstand haben und Privatverkäufer mit guter Bewertungshistorie durchaus seriöse Schnäppchen ermöglichen. Ein unausgefüllter Service-Guide gilt nicht als Indiz gegen die Echtheit, da viele Originale ohne Eintrag verkauft werden. Wer Sicherheit beim Federtausch und Garantieleistungen wünscht, fährt mit dem Fachhandel besser.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind für den DDR-Füllhalter Markant M7720 noch passende Federn erhältlich, und lässt sich eine kratzende Feder reparieren?", "a": "Ersatzteile für DDR-Füllhalter sind kaum noch verfügbar, da die Schreibgeräte vielfach entsorgt wurden und kein Ersatzteillager existiert. Der materielle Sammlerwert dieser Stücke ist gering, sodass sich eine professionelle Reparatur preislich selten lohnt. Eine kratzende Feder lässt sich grundsätzlich von einem Federgeraderichter nachjustieren. Als Anlaufstelle für Markant-Reparaturen wird Schreibwaren Am Schloss in Dresden (Schloss-Str. 3-5) empfohlen, dessen Inhaber ein früherer leitender Mitarbeiter von Markant ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man bei einem Montblanc Le Grand Kugelschreiber eine Fälschung, und sind klackende Geräusche der Mine ein Warnsignal?", "a": "Klackende Geräusche der Mine sind bei Meisterstück-Kugelschreibern auch bei Originalen bekannt und kein zuverlässiges Echtheitsindiz. Eine kopfstehende Gravur des Mittelrings spricht nicht zwingend für eine Fälschung, da auch zerlegte Originale beim Wiederzusammenbau falsch montiert werden. Entscheidend für die Beurteilung sind Form, Proportionen und Detailmerkmale auf hochauflösenden Fotos. Letzte Gewissheit bietet nur das Einsenden des Stiftes an Montblanc nach Hamburg, wo eine offizielle Echtheitsprüfung kostenfrei vorgenommen und mit einer schriftlichen Auskunft beantwortet wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Writers Edition Collodi 2011 bekannt, insbesondere zu Verfügbarkeit und Verkaufsbeginn?", "a": "Zum Marktstart wurde zunächst nur das Komplett-Set inklusive Manschettenknöpfen und Sondertinte angeboten; die einzelnen Schreibgeräte folgten erst eine Woche später. Montblanc hatte zur Edition eine eigene Website (montblanc-collodi.com) mit aufwendiger Produktanimation freigeschaltet. Sammler bewerten die Optik insgesamt positiv und empfehlen einen Boutiquebesuch zur direkten Begutachtung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Montblanc-Kugelschreiber für 30 Euro um ein Schnäppchen oder um eine Fälschung?", "a": "Ein Montblanc-Kugelschreiber für 30 Euro ist mit Sicherheit eine Fälschung. Solche Modelle existieren im offiziellen Sortiment gar nicht, sondern sind klassische Eigenkreationen chinesischer Fälscher, die als Touristenware für ein bis zwei Euro gehandelt werden. Als Faustregel gilt: Ist ein Preis unrealistisch niedrig, handelt es sich nicht um Originalware.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche praktikablen Alternativen gibt es zum Mitführen von Tinte auf Reisen, und sind frühere Reisetintenbehälter heute noch erhältlich?", "a": "Der italienische Hersteller Visconti bietet ein Travelling Inkwell, das nach kurzer Eingewöhnung sicher zu bedienen ist und sich besonders in Kombination mit Tintenpastillen bewährt, da dann nur Leitungswasser benötigt wird. Als bequemere Alternative empfehlen Sammler den Montblanc 147 Traveller oder Patronenfüllhalter wie den 145er Chopin, die ohne Tintenfass auskommen. Patronenfüller sind die praktischste Lösung für Reisen, während Reisetintenfässer eher für Liebhaber traditioneller Befüllung interessant bleiben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die neue mitternachtsblaue Montblanc-Tinte tatsächlich der dokumentenechte Nachfolger der alten blau-schwarzen Tinte?", "a": "Die frühere blau-schwarze Dokumententinte wurde laut missing-pen.de in Midnight Blue umbenannt; auf der Verpackung steht weiterhin der Hinweis \"for documents\". Geändert haben sich neben den Tintennamen auch das Glas- und Verschlussdesign sowie der Hersteller: Die alten Tinten kamen von Gutenberg in Bonn, die neuen werden in Österreich produziert. Die Eigenschaften der Tinten werden als ähnlich beschrieben. Fehlt der Dokumentenecht-Hinweis auf der Packung, sollte man im Fachhandel gezielt nachfragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Füller mit Montblanc-Stern auf der Feder und zwei Kappenringen tatsächlich um einen Montblanc 320?", "a": "Es handelt sich vermutlich um einen Montblanc 310 (Identnummer 13110) aus der Zeit von etwa 1985 bis 1988 mit goldplattierter Edelstahl-Flügelfeder, der nur als Patronenfüllhalter mit Kolbenkonverter angeboten wurde. Üblicherweise hat der 310 jedoch eine Kappe mit nur einem Ring, während eine Doppelringkappe zum Modell 221 (13121) gehört; hier liegt offenbar eine Vermischung vor. Bis Anfang der 1990er Jahre war Montblanc kein reiner Luxusanbieter, sondern produzierte ähnlich wie Pelikan vom Schul- bis zum hochwertigen Modell. Statt eines Original-Montblanc-Konverters wird ein Pelikan-Konverter empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Schadet es der Reputation von Montblanc, wenn die Marke ihr Sortiment auf Schmuck und andere Lifestyle-Produkte ausweitet?", "a": "Sammler bewerten die Diversifizierung überwiegend positiv, da Montblanc längst keine reine Schreibgerätemanufaktur, sondern eine Luxusmarke (Luxury Brand) ist. Die Schreibgeräteindustrie wächst weltweit kaum, weshalb der Markentransfer auf Schmuck, Lederwaren und Accessoires die Marke wirtschaftlich absichert und neue Zielgruppen erschließt. Kritisch gesehen werden vor allem Manschettenknöpfe und Krawattennadeln, da Montblanc kein klassischer Herrenausstatter wie Dunhill ist. Markentransfers bergen Risiken, eröffnen aber auch Chancen, was unternehmerisches Handeln auszeichnet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie schreibt sich der OMAS 360 im Vergleich zu Klassikern wie dem Montblanc 149 oder Pelikan M1000, und ermüdet die Hand bei einem leichten Füller?", "a": "Der OMAS 360 zeichnet sich durch sein Baumwollharz-Gehäuse aus, das eine andere Haptik als Edelharz besitzt, sowie durch ein vergleichsweise geringes Gewicht. Sammler berichten unterschiedliche Erfahrungen: Vielschreiber empfinden zu leichte Füller auf Dauer als ermüdend, Wenigschreiber kommen mit dem 360 hingegen problemlos auch über mehrere DIN-A4-Seiten. Aktuelle harte Federn erfordern einen gewissen Schreibdruck, sonst läuft der Füller trocken. Die Celluloid-Variante des OMAS 360 hat eine besonders warme Haptik, ist aber preislich (um 800 Euro) und wegen der Brandgefährlichkeit des Materials nur eingeschränkt empfehlenswert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich die Nummerierung der Montblanc-Bleistifte systematisch erklären?", "a": "Ein durchgängiges System hinter den Bleistift-Nummern existiert nicht. Montblanc hat seit etwa 1920 unterschiedlichste Nummernschemata verwendet. Lediglich zwischen circa 1930 und 1960 lässt sich erkennen, dass die erste Ziffer die Produktgruppenzugehörigkeit angab (Meisterstück, 2. Serie, 3. Serie) und die zweite Ziffer eine 7 war. Danach wurden grundsätzlich andere Nummerierungen eingeführt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf sollte beim Kauf eines hochwertigen Füllhalters wie Montblanc LeGrand oder Pelikan M800 geachtet werden, und wie bewahrt man ihn richtig auf?", "a": "In der Boutique sollten alle Federstärken probiert werden können, was insbesondere bei Montblanc-Meisterstücken meist möglich ist; bei Pelikan M800 ist die Auswahl beim Händler oft eingeschränkter. Ein neugekaufter Füllhalter sollte ein bisher unbenutztes Exemplar sein und nicht das viel angefasste Schaustück. Die Federn von Montblanc und Pelikan unterscheiden sich spürbar im Schreibgefühl und müssen unbedingt verglichen werden. Wer viel im Flugzeug schreibt, profitiert vom Kolben-Patronen-Travellermodell (147). Zur Aufbewahrung wird ein Lederetui empfohlen, zu Hause genügt der Schreibtisch oder eine Acrylhalterung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie pflegt und lagert man Schreibgeräte der Writers Edition richtig, und mindert der Gebrauch den Sammlerwert?", "a": "Ungebrauchte Schreibgeräte sind grundsätzlich mehr wert als gebrauchte, da im Alltag unweigerlich kleine Kratzer entstehen; bei Raritäten wie dem Lorenzo kann der Wertunterschied mehrere tausend Euro betragen. Moderne Füller können nach gründlicher Reinigung problemlos eingelagert werden und benötigen dann keine weitere Pflege. Zur äußeren Reinigung genügen normale, fusselfreie Baumwolltücher oder Brillenreinigungstücher (ohne Antibeschlag-Imprägnierung); spezielle Montblanc-Tücher sind nicht überlegen. Kugelschreiberminen sind die einzigen Verschleißteile, ihr Austausch beeinflusst den Wert kaum.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie geht man mit Fälschungen bei eBay-Auktionen um, und wie verhalten sich seriöse Verkäufer im Verdachtsfall?", "a": "Fälschungen bei eBay treten regelmäßig auf, und das nicht nur bei Schreibgeräten, sondern auch bei Aktentaschen und Schlüsselanhängern. Es lohnt sich, betroffene Verkäufer auf den Verdacht hinzuweisen, da viele Anbieter selbst nicht wissen, dass sie Fälschungen verkaufen, und in diesem Fall die Auktion meist umgehend beenden. Käufer sollten Auktionsdetails sorgfältig prüfen und bei Verdacht Rücksprache halten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Modell entspricht einem Safety mit 16 cm Länge, 1,5 cm Durchmesser und 14-Karat-Feder mit Aufdruck MB 12?", "a": "Es handelt sich vermutlich um den 12er Safety, das größte jemals gebaute Montblanc-Schreibgerät. Der nominale Schaftdurchmesser liegt allerdings bei 16 mm. Fälschungen dieses Modells sind nicht bekannt, wohl aber abenteuerliche Reparaturen und Restaurierungen mit aus alten Materialien neu gedrehten Gehäuseteilen. In Top-Zustand werden 12er Safeties in den USA für mehrere tausend Dollar gehandelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein gut erhaltener Pelikan 140 wert?", "a": "Sammler veranschlagen für einen sehr gut erhaltenen Pelikan 140 etwa 20 bis 30 Euro. Der genaue Preis hängt jedoch stark vom konkreten Zustand ab und lässt sich anhand verbaler Beschreibungen nur grob schätzen. Eine pauschale Wertangabe ist deshalb wenig aussagekräftig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entstehen typische Schäden am Montblanc 149 (Riss im Kappenstern, schief sitzende Feder, Goldabrieb), und seit wann tragen 149er Seriennummern?", "a": "Risse im Kappenmaterial entstehen typischerweise durch Stürze auf harte Oberflächen und sind nur kostspielig (etwa 50 bis 100 Euro) reparierbar. Eine schief sitzende Feder ist kein gravierender Mangel und lässt sich mit fusselfreiem Tuch und zwei Fingern selbst gerade rücken, ohne dass der Tintenfluss leidet, sofern die Feder nicht in sich verbogen ist. Goldabrieb an Ringen und Clip tritt bei älteren Schreibgeräten häufig auf, etwa durch enges Verstauen mit anderen Stiften. Die Fotos zeigen einen Tintenleiter und Clip von vor etwa 15 bis 20 Jahren, also aus einer Zeit, in der noch keine Seriennummern in den Clip eingebracht wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher schwarze Füllhalter bis 75 Euro eignet sich als zuverlässiger Schreibbegleiter für Abiturklausuren?", "a": "Empfehlenswerte Modelle in dieser Preisklasse sind der Pelikan M200, der Cleo Scribent Chiffre 05 sowie der Aurora Style; auch Faber-Castell bietet passende Modelle. Bei Patronenfüllern (z. B. Waterman) ist zu beachten, dass meist nur Patronen des jeweiligen Herstellers passen. Kolbenfüller können mit jeder gängigen Tinte befüllt werden und fassen deutlich mehr Tinte als eine Standardpatrone. Eine neue Feder sollte vor wichtigen Klausuren eingeschrieben werden, da Gewöhnung Zeit braucht. Der Cleo Chiffre 05 wird wegen seiner schlanken, eleganten Form und seines guten Schreibverhaltens besonders gelobt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc Special Editions wurden 2011 neben den Limited Editions herausgebracht, und dürfen Pressefotos im Forum geteilt werden?", "a": "Zu den Special Editions 2011 zählen \"The Diva\" Grace Kelly und der Donation Pen \"Alfred Hitchcock\". Vorab-Fotos seitens Montblanc dürfen aus urheberrechtlichen Gründen nicht direkt gepostet werden; stattdessen sollte auf eine externe Quelle verlinkt werden, um keine Copyrights zu verletzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich eine schief auf dem Tintenleiter sitzende Feder eines Montblanc 149 selbst korrigieren oder muss sie ausgetauscht werden?", "a": "Die Feder sollte mittig zum Tintenleiter ausgerichtet sein, damit Federschlitz und Kapillare fluchten. Ein Austausch ist nicht erforderlich; die Korrektur erfolgt einfach mit zwei Fingern (rechts und links die Feder geraderücken), wie es auch in der Boutique geschehen würde. Anders als bei Pelikan, wo die Feder über einen Metallring befestigt ist und meist komplett getauscht werden muss, lässt sich der Montblanc-Federsitz nicht herausschrauben. Fehlt eine Lasermarkierung am Clip, ist der Füllhalter vermutlich mindestens zehn Jahre alt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Dichter und Schreibgeraete behandelt das Buch Der Gaensekiel oder Womit schreiben?", "a": "Das Buch Der Gaensekiel oder Womit schreiben, Untertitel Dichter und ihre Schreibgeraete, erschien als Begleitband zur Ausstellung im Schiller-Nationalmuseum 1994 und umfasst rund 90 Seiten im Format 13,5 mal 21 Zentimeter. Vorgestellt werden vier Schriftsteller mit ihren bevorzugten Schreibgeraeten. Friedrich Schiller von 1759 bis 1805 schrieb nahezu ausschliesslich mit dem Gaensekiel, obwohl Griffel und Bleistift gegen Ende des 18. Jahrhunderts bereits verfuegbar waren. Eduard Moerike von 1804 bis 1875 nutzte sowohl Gaensekiel als auch haeufig Griffel und Bleistift. Hermann Hesse von 1877 bis 1962 schrieb sowohl mit der Hand als auch mit der Schreibmaschine; bewaehrt hatte sich bei ihm ein Kolbenfuellhalter Osmia Supra, den er Ende der 1930er Jahre reparieren liess und nach Rueckkehr brieflich mit der Anmerkung quittierte, die Feder sei etwas groeber geworden, doch er selbst sei ja auch nicht mehr, was er einst war. Peter Haertling, geboren 1933, schreibt ausschliesslich mit Schreibmaschine und Fuellhalter, korrigiert mit Tinte, selten mit Bleistift oder Kugelschreiber; bereits als elfjaehriger besass er einen Montblanc-Kolbenfuellhalter und blieb der Marke treu, nutzt aber heute Patronenfuellhalter. Daneben behandelt der Band Papier, Tinte, Siegellack, Schreibmoebel und Reiseaccessoires der jeweiligen Epoche und ist reich bebildert. Bibliografisch gehoert das Werk als Vom Schreiben 2 zum Marbacher Magazin 69 aus dem Jahr 1994, bearbeitet von Sabine Fischer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein guillochierter Graf von Faber-Castell eine gute Wahl als Geschenk-Füllhalter, und welche Tinte sollte man verwenden?", "a": "Die Graf von Faber-Castell-Serie gilt als hochwertige Wahl mit Spitzenqualität und solidem Image. Da die Modelle einen Bock-Tintenleiter besitzen, der für deutsche Tintenmanufakturen ausgelegt ist, kann jede Tinte deutscher Hersteller verwendet werden; als Schreibfarbe wird auswaschbares Königsblau empfohlen. Als Alternativen kommen weitere exklusive Marken wie OMAS (Paragon, Celluloid-Modelle) in Betracht, die durch leichte Naturmaterialien und elegante Verarbeitung überzeugen. Beim Probeschreiben im Geschäft empfiehlt es sich, eigenes Papier mitzubringen, da das Geschäftspapier oft sehr glatt ist und das Schreibverhalten verfälscht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man bei eBay-Angeboten, ob ein Montblanc-Tintenroller (Stainless-Steel- oder Platinum-Rollerball, Modell 163) original ist?", "a": "Anhand der Fotos lassen sich die genannten Stainless-Steel- und Platinum-Rollerballs der Classic-Größe (Modell 163) als Originale identifizieren. Ein wichtiges Echtheitsmerkmal: Alle Montblanc-Rollerball-Minen besitzen ein Schraubgewinde; werden Minen ohne Gewinde mitgeliefert, ist das ein klares Warnsignal. Bei Verkäufern mit wenigen Bewertungen ist Vorsicht geboten, und ein Treuhandservice sollte vorab abgeklärt werden. Detailfotos und kritische Nachfragen helfen, Risiken zu reduzieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie funktioniert die Montblanc-Reinigungspatrone für Patronenfüllhalter (z. B. Bohème), und ist es normal, dass nach dem Reinigen Tinte in die Patrone gezogen wird?", "a": "Die Reinigungspatrone wird laut Anleitung etwa alle drei Monate eingesetzt und ist für alle Montblanc-Patronenfüllhalter außer dem Meisterstück Traveller geeignet. Nach dem Pumpen entsteht beim Loslassen ein Sog, der etwas Tinte aus dem Federaggregat in die Patrone zieht; das ist normal, da die Reinigungsflüssigkeit zunächst die alte Tinte einweichen und auflösen muss. Bei stark eingetrockneter Tinte kann mehrfaches Spülen mit Wasser zusätzlich nötig sein. Die erste Generation der Reinigungspatronen wurde zwischenzeitlich aus dem Vertrieb genommen, da die Mischung der Reinigungsflüssigkeit überarbeitet werden musste.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Kolbenfüllhalter mit Schraubkappe bis zu einem mittleren Preis empfiehlt sich für den professionellen Alltagsgebrauch?", "a": "Echte Kolbenmechaniken bieten primär Montblanc, LAMY, Pelikan, Aurora und OMAS. Empfehlenswerte Modelle sind der LAMY 2000 (allerdings ohne Schraubkappe), die Aurora 88 oder Aurora Optima (mit Reservetankfunktion und Schraubkappe), Pelikan-Souverän-Modelle sowie Faber-Castell-Schreibgeräte. Bei Mischformen wie dem Cleo Chiffre 05 oder kleineren Fabern sollte beachtet werden, dass diese teils nur mit Konverter funktionieren. EF-Federn neigen je nach Modell (z. B. LAMY 2000) zu Aussetzern. Wer eine Schraubkappe als Ausschlusskriterium nennt, scheidet den LAMY 2000 aus und sollte sich auf Aurora oder Pelikan konzentrieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die neue Writers Edition Kafka in puncto Optik und Schreibverhalten zu bewerten, und wie verläuft die Auslieferung an Händler?", "a": "Der Kafka überzeugt durch sein dezent transluzentes Schwarz-Rot mit großer Tiefe und das Zusammenspiel mit kühlen Silberbeschlägen sowie die ungewöhnliche Form, die von rund zu eckig verläuft. Kugelschreiber und Bleistift sind leicht hecklastig, beim Füllhalter fehlt die klassische Kolbenmechanik (Patronenfüller), das Belüftungsproblem ist jedoch gelöst. Die Auslieferung erfolgt jährlich gestaffelt: zuerst die Flagship-Stores, dann die Boutiquen und zuletzt die Einzelhändler, was bei stark nachgefragten Editionen bis zu mehreren Monaten Wartezeit bedeuten kann. Einzelhändler, die viel in Montblanc investieren, werden bevorzugt beliefert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Modell ist ein erworbener Duke-Füller, welche Patronen passen, und wie pflegt man ihn richtig?", "a": "Duke ist ein chinesischer Hersteller (Webseite: dukepen.com); das beschriebene Modell ist der 929 Fountain Pen mit 22-Karat-Goldspitze. Die Pflege beschränkt sich auf gelegentliches Spülen mit lauwarmem Wasser, das bei normalen Füllhaltern völlig genügt. Der Konverter wird einfach in den Füllhalter gesteckt und durch Eintauchen der Feder ins Tintenfass befüllt. Federn müssen praktisch nie gewechselt werden, da Stahl- und Goldfedern Generationen überdauern; das Iridiumkorn an Goldfederspitzen ist nahezu verschleißfrei. Duke gilt qualitativ als Low-Budget-Marke, deutlich unterhalb von Pelikan oder LAMY.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was spricht beim Kauf eines großen Premium-Füllhalters für den Montblanc 149 und was für den Pelikan Souverän M1000?", "a": "Objektive Argumente für oder gegen eines der beiden Modelle gibt es kaum; die Entscheidung ist letztlich Geschmackssache. Der Pelikan M1000 hat eine spürbar weichere Feder, Pelikan-Federn werden gelegentlich als kratzig empfunden, sind aber problemlos tauschbar. Beim aktuellen 149er gibt es vereinzelt Berichte über Anschreibprobleme, die sich meist durch gründliche Reinigung (Ultraschallbad) beheben lassen; ein Federtausch beim Hersteller ist möglich. Zwischen 146er und 149er bestehen kaum Unterschiede in Federqualität oder Anschreibverhalten. Vintage-149er aus den 1950er-Jahren werden gegenüber aktuellen Modellen bevorzugt. Dichtigkeitsprobleme, etwa beim Fliegen, treten beim 149er erfahrungsgemäß nicht auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es zulässig, dass Internetshops Montblanc-Schreibgeräte mit Preisangaben verkaufen?", "a": "Der Verkauf von Montblanc-Schreibgeräten über Online-Shops ist grundsätzlich erlaubt, das Veröffentlichen von Preisen ist Händlern jedoch nicht gestattet. Montblanc kann gegen einzelne Shops mit Preisangaben rechtlich vorgehen, in der Praxis ist die Durchsetzung aber begrenzt; manche Anbieter passen ihre Preisangaben nach kurzer Zeit an oder werden von der Liste der autorisierten Händler entfernt. Ein direkter Hinweis bei Montblanc führt teils zu Reaktionen, oft jedoch nur mit begrenzter Wirkung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum ist beim Montblanc 149 und 146 das Sichtfenster für den Tintenstand oft schwer ablesbar, und kann es sich verfärben?", "a": "Bei intakten neueren 149er und 146er Modellen ist das Tintensichtfenster grundsätzlich gut lesbar. Eine Eintrübung kann durch langanhaltende Tinteneinwirkung entstehen; nach dem Spülen erscheint das Fenster zunächst klar, beim erneuten Befüllen mit Tinte wird die Trübung wieder sichtbar. Bestimmte Tinten (etwa stark pigmentierte) können zu Ablagerungen beitragen, weshalb eine gründliche Reinigung empfohlen wird. Wer den exakten Tintenstand nicht braucht, kann mit einer ungefähren Anzeige leben; für genaue Lesbarkeit hilft Halten gegen eine Lichtquelle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt und reaktiviert man einen festsitzenden Montblanc 149 aus den 1950er Jahren mit eingetrockneter Tinte fachgerecht?", "a": "Zunächst sollte vorsichtig versucht werden, den Konus zu drehen; gelingt dies nicht, ist eine professionelle Reparatur angeraten (z. B. über Maxpens.de oder den Reparatur-Bereich auf fountainpen.de). Wichtig ist, ausschließlich am Konus zu drehen, nicht zu drücken oder zu ziehen. Lässt sich der Kolben bewegen, kann der Füllhalter mit destilliertem Wasser befüllt werden; bei seltenen 1950er-Modellen ist Vorsicht geboten, da das Celluloid bei längerem Wasserkontakt aufweicht (max. zwei bis drei Tage einweichen). Der Kork muss meist erneuert werden, gelegentlich quillt er aber nach. Zur Politur eignet sich Wenol; eingetrocknete Tinte im Sichtfenster lässt sich häufig mit Geduld und Ultraschall lösen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc Limited Editions wurden 2014 vorgestellt und welche Schreibgeräte umfasst die 90-Years-Kollektion?", "a": "Zu den 2014er Editionen zählen die Writers Edition Daniel Defoe, die Patron of Arts Steinway, Great Characters John F. Kennedy und die Meisterstück 90 Years Collection. Letztere umfasst die Modelle 149, 146 und 161, jeweils mit rotgold-vergoldeten Clips und Ringen sowie einer speziellen Feder, ergänzt um eine 90-Years-Variante mit spezieller Guilloche. Besonders hervorgehoben werden die Skeleton-Modelle der 90 Years Collection, die regelmäßig als gestalterische Highlights gelten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie öffnet und zerlegt man einen Montblanc 142 aus den 1950er Jahren, da dieser keine Rändelschraube zum Öffnen besitzt?", "a": "Für die Demontage wird Spezialwerkzeug benötigt (etwa über penboard.de, Artikelnummer 09736); ein passender Block lässt sich auch selbst anfertigen. Zum Lösen der Kolbenmechanik muss zunächst das Griffstück abgedreht werden; da Griffstück und Korpus mit Schellack verklebt sind, muss der Füllhalter mit einer Heißluftpistole bei circa 120 Grad erwärmt werden, bis der Klebstoff weich wird. Dabei ist darauf zu achten, das Celluloid nicht zu überhitzen, da es sonst weich wird und zerstört werden kann. Der Kork muss anschließend ersetzt werden. Auf maxpens.de findet sich ein Foto eines vollständig zerlegten Meisterstücks als Referenz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert eine vollständige Inventarliste aller je hergestellten (nicht limitierten) Montblanc-Schreibgeräte einschließlich Federmaterial?", "a": "Eine umfassende Auflistung aller Montblanc-Modelle einschließlich Federvarianten findet sich in den beiden Büchern von Jens Rösler: \"Montblanc Diary and Collectors Guide\" sowie \"Collectible Stars\". Diese Standardwerke sind teils antiquarisch teuer (mehrere hundert Euro für das Diary, unter 100 Euro für Collectible Stars), gelten aber als Pflichtlektüre für ernsthafte Sammler und ersparen durch ihre Detailgenauigkeit oft kostspielige Fehlkäufe. Eigene Übersichten anhand vorhandener Literatur und Webseiten wie fountainpen.de bleiben fragmentarisch und stoßen schnell an Grenzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich Élysée-Schreibgeräte der Vernissage-Serie (Kugelschreiber und Bleistifte) noch beziehen?", "a": "Élysée-Bleistifte und Kugelschreiber dieser Serie sind nur noch sporadisch erhältlich. Scription führte zeitweise einen Füllfederhalter Edition 1 und einen Kugelschreiber Edition 2 (Mint-Zustand), Bleistifte und Roller wurden in dieser Reihe ursprünglich nicht angeboten, allerdings existieren entgegen früheren Angaben auch komplette 4er-Sets der No1-Edition. Weitere Recherchen über Penhero.com bringen Bildmaterial, aber keine Bezugsquellen; gelegentlich tauchen Stücke bei Online-Versteigerungen auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt und benutzt man einen Montblanc Meisterstück 144, und ist das Tragen mit befülltem Konverter unbedenklich?", "a": "Zur Reinigung wird der Füllhalter am Griffstück aufgeschraubt und der Konverter mehrfach mit lauwarmem Wasser durchgespült, bis das Wasser klar bleibt; die Feder darf nicht abgeschraubt werden. Patronen müssen nicht angestochen werden, sondern werden einfach eingelegt und durch leichten Druck angeschlossen. Ein intakter Füllhalter kann mit befülltem Konverter problemlos im Lederetui transportiert werden, auch zeitweise mit der Feder nach unten; idealerweise wird die Feder jedoch nach oben getragen, weshalb der Clip sinnvoll ist. Im Flugzeug sollte die Feder stets nach oben zeigen, um Auslaufen zu vermeiden. Eine Ressource mit Animationen zu Füllarten findet sich auf der Visconti-Website.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 144 (Classique-Vorgänger): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-144.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeuten die unterschiedlichen Auflagenzahlen auf Füller, Kugelschreiber und Bleistift einer Montblanc Writers Edition wie dem Jules Verne Set?", "a": "Die erste Zahl vor dem Schrägstrich ist die individuelle Limitierungsnummer, die zweite die jeweilige Gesamtauflage des einzelnen Schreibgeräts. Beim Jules Verne wurden 16800 Füllhalter, 14800 Kugelschreiber und nur 4500 Bleistifte produziert; letztere wurden ausschließlich im Set angeboten. Die ersten 4500 Schreibgeräte jeder Variante wurden für die Sets reserviert; eine niedrigere Individualnummer als 4500 deutet darauf hin, dass das Stück aus einem Set stammt. Beim Set-Kauf ist auf identische Limitierungsnummern auf allen Schreibgeräten zu achten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welche Marken und Hersteller handelt es sich bei einem Sicherheitsfüller mit \"Mercedes New York\"-Feder und einem Silber-4-Farb-Bleistift mit DRGM-Stempelung?", "a": "Der Sicherheitsfüller ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Mercedes (Marke gegründet 1920); die charakteristische schreibschriftartige Federgravur, der eingekerbte Tintenleiter und der etwas größere Kappenkopfdurchmesser sind typische Merkmale. Mercedes bezog seine Federn anfangs aus den USA, da Federproduktion in Deutschland zunächst nur Kaweco (ab 1913) und Soennecken beherrschten. Der 4-Farb-Bleistift könnte ein früher Fendt aus Pforzheim sein, da Fendt die Schiebemechanik für Mehrfarbstifte entwickelt und früh patentiert hat; auch Montblanc ließ bis in die 1970er Jahre hinein Mehrfarbstifte bei Fendt fertigen. Der Aufdruck \"Schloss F. Kahleis, Cöthen\" könnte auf einen Fachhändler hindeuten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeuten die Gravuren \"S-S\" und \"P\" auf der Feder eines Montblanc 136 aus der Kriegszeit, und wie ist das Material einzuordnen?", "a": "Das \"P\" steht für Palladium, das während der Kriegszeit aufgrund strenger Goldhandelsbeschränkungen vorübergehend für Federn verwendet wurde. Palladium gehört zur Platingruppe, ist aber ein eigenständiges Metall; es war zur damaligen Zeit häufiger als Gold und nicht münzpflichtig. Die Federn wurden teils massiv aus Palladium, teils nur palladiumbeschichtet hergestellt; die Quellenlage dazu ist uneinheitlich. Die Bedeutung von \"S-S\" ist nicht abschließend geklärt; eine Vermutung ist die Abkürzung für \"Stöffhaas-Spezialgeschäft\". Da Kürzungen am Korpus üblicherweise mit \"K\" gekennzeichnet wurden, könnte ein in der Länge abweichender 136 nachträglich gekürzt oder die Mechanik getauscht worden sein. Die Bi-Color-Feder wurde Anfang der 1930er Jahre von Montblanc und Kaweco gemeinsam entwickelt, um Gold zu sparen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie identifiziert und repariert man einen alten Montblanc Meisterstück Sicherheits-Füllhalter (Modell 20) mit abgesplitterter Hartgummi-Kappe?", "a": "Beim genannten Stück handelt es sich um einen Meisterstück Sicherheitshalter Modell 20 aus Hartgummi, eines der häufigsten frühen Modelle. Die Kappe ist konstruktionsbedingt das anfälligste Bauteil; das Nachdrehen einer neuen Kappenlippe aus altem Material ist aufwändig und wirtschaftlich kaum sinnvoll, da der Sammlerwert eines kompletten Modells 20 nicht außergewöhnlich hoch ist. Bei Sicherheitshaltern wird nach dem Befüllen die Feder vor dem Aufschrauben der Kappe wieder eingedreht, damit kein Tintenaustritt erfolgt. Die Dichtfläche liegt unter 45 Grad am Schaftmund und Kappenkopf; sind beide unbeschädigt und die Kappe fest aufgeschraubt, ist der Füllhalter dicht. Zur Reinigung eignet sich ein Ultraschallbad. Der Kappenrand kann ersatzweise auch aus Silber nachgedreht werden, falls Hartgummi schwer beschaffbar ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Osmia-Safety mit \"18 KTS\"-Stempelung und auffälligem Overlay einzuordnen, und wie wird Osmia als historischer Hersteller bewertet?", "a": "Das Overlay des beschriebenen Safety wirkt typisch italienisch und ähnelt jenen, die auf vielen italienischen Safeties verschiedener Marken (auch Waterman und Montblanc) zu finden sind. Osmia, ab den 1930er Jahren durch Lizenzproduktion von Parker-Modellen gestärkt, wurde später von Faber-Castell übernommen und Ende der 1950er Jahre vom Markt genommen. In den frühen Jahren stellte Osmia tatsächlich hochwertige Schreibgeräte her, etwa die Celluloid-Füller mit in Stegemaille gefertigtem Kappenkopf, die zur europäischen Spitzenklasse zählten. Sarastro hingegen produzierte ausschließlich Spitzenware. Eine eindeutige Zuordnung des konkreten Safety wäre nur durch Begutachtung des Basismodells unter dem Overlay möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es zulässig, dass Boutiquen einzelne Drehbleistifte aus Writers-Edition-Sets (Schiller, Wilde) verkaufen, obwohl der Bleistift offiziell nur im Set angeboten wird?", "a": "Beim Oscar Wilde gab es Bleistifte mit Editionsnummern zwischen 5001 und 12000 tatsächlich auch einzeln zum Kauf, wie von Montblanc vorgesehen; die ersten 5000 gehörten zum Set. Bei anderen Sets wie Schiller oder Kafka entstehen Einzelstücke meist dadurch, dass Sammler nur Teile (Füller und Kugelschreiber, oder umgekehrt Bleistift) übernehmen und das Set vom Händler aufgelöst wird. Aus reiner Sammlerperspektive ist das Aufbrechen von Sets unschön, da die fortlaufenden Editionsnummern der Set-Ware erhalten bleiben sollten; aus Nutzersicht ist es jedoch oft die einzige Möglichkeit, an einzelne Bleistifte zu kommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Montblanc Pix-o-mat 935 (4-Farb-Kugelschreiber) zu datieren, welche Minen passen und darf das Schreibgerät zerlegt werden?", "a": "Der Pix-o-mat 935 stammt aus den späten 1960er Jahren und wurde von Fendt für Montblanc gefertigt. Er verwendet die Standard-D1-Minen, die in jedem Schreibwarengeschäft (LAMY, Schneider, Schmidt) erhältlich sind; Montblanc bezieht seine D1-Minen von Schmidt, bietet aber keine grünen oder roten Varianten an und verlangt etwa den doppelten Preis. Der Minenwechsel erfolgt ausschließlich durch Herausziehen und Einstecken durch die vordere Öffnung; das Schreibgerät selbst darf keinesfalls geöffnet werden, da der Zusammenbau dann nicht mehr gelingt. Eine verbindliche Preisliste für solche Vintage-Stücke existiert nicht; eBay-Auktionen liefern grobe Anhaltspunkte für aktuelle Marktwerte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eigenschaften und Maße kennzeichnen die Greta Garbo Special Edition als ersten Damen-Füllhalter dieser Linie?", "a": "Die Greta Garbo Edition ist als unlimitierte Special Edition konzipiert und wird wie die Donation-Reihen (Bernstein, Menuhin, Karajan) bis zum Erscheinen einer Nachfolgerin gefertigt. Das Sortiment umfasst Füllfederhalter (600 Euro) und Kugelschreiber (380 Euro) im typischen Damenformat. Der Füllhalter ist nur mit Patrone, nicht mit Konverter befüllbar und etwas kleiner als ein 144er, jedoch deutlich größer als der Mozart; die Proportionen und Balance sind speziell für Damenhände optimiert. Eine zusätzliche, auf 100 Exemplare limitierte dritte Variante existiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich Ersatzfedern für einen Montblanc Meisterstück 146 beziehen und wie aufwendig ist der Federtausch von M auf OB?", "a": "Originalfedern als Ersatzteil sind nur über Montblanc selbst erhältlich; gebrauchte Federn finden sich praktisch ausschließlich über eBay, etwa durch den Erwerb eines weiteren 146er Spenderstücks. Der Federtausch ist beim Meisterstück möglich, der Schwachpunkt sind jedoch die Lamellen, die beim Hantieren leicht verbogen werden können; daher ist äußerste Vorsicht geboten. Die Vorgehensweise unterscheidet sich nicht wesentlich zwischen Montblanc, Montegrappa oder Faber-Castell. Wer wenig Erfahrung hat, sollte das Vorgehen zunächst an günstigeren Füllhaltern üben oder einen Fachmann beauftragen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 146 (Le Grand): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-146.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über den Hersteller RIC LEI (Richter Leipzig) und seine Safety-Füllhalter bekannt?", "a": "RIC LEI steht für die Brüder Richter aus Leipzig, deren Schreibgerätemanufaktur Sammler als qualitativ überdurchschnittlich einschätzen. Die Marke verkaufte allerdings deutlich unter den Preisen der Konkurrenz, was sich langfristig als wirtschaftlich nicht tragfähig erwies; eine starke Marketingabteilung und ausreichend Kapital fehlten. Das Unternehmen verschwand nach Kenntnis der Sammler vor oder während des Zweiten Weltkriegs vom Markt. Auch achtkantige Safeties ohne Firmenlogo, die der Bauform der RIC-LEI-Stücke entsprechen, sind bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befüllt man einen Haro-II-Hebelfüllhalter mit Glasfeder, und wo bekommt man Ersatz-Tintensäcke für historische Hebelfüller?", "a": "Beim Haro II handelt es sich vermutlich um einen klassischen Hebelfüllhalter mit innen liegendem Gummisack. Zum Befüllen wird die Feder ins Tintenfass getaucht, der seitliche Hebel betätigt (drückt den Tintensack zusammen) und anschließend wieder in die Ausgangsposition gebracht; durch den entstehenden Unterdruck saugt der Sack die Tinte auf. Ersatz-Tintensäcke sind in Deutschland selten, in den USA jedoch noch von einer spezialisierten Firma erhältlich; ein Sortiment mit etwa 15 Säcken in verschiedenen Größen kostet circa 33 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich der \"Lichttest\" (rote Transparenz beim Halten gegen eine Lichtquelle) als zuverlässiger Echtheitstest für Montblanc-Schreibgeräte?", "a": "Das Edelharz der Montblanc-Meisterstücke zeigt bei direkter Lichteinwirkung eine charakteristische rote Transparenz, ähnlich dem Blick durch ein Glas Rotwein; dieser Effekt gilt als brauchbarer Echtheitsindikator. Er ist allerdings nur bei Meisterstücken, Starwalker und Bohème zuverlässig, da Generation und Noblesse aus anderem Material gefertigt sind. Der Lichttest ist nicht das einzige Echtheitsmerkmal, sondern sollte stets in Kombination mit weiteren Prüfungen (Form, Proportionen, Gravuren, Mechanik) verwendet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Vorsichtsmaßnahmen reichen aus, um beim Internetkauf eines Montblanc 145 P keine Fälschung zu erwerben, und prüft Montblanc gekaufte Schreibgeräte auf Echtheit?", "a": "Für eine seriöse Kaufentscheidung sprechen ein Händler mit hoher Bewertungszahl und nahezu durchgehend positiven Bewertungen, ein direkter Vergleich mit einem nachweislich echten Modell sowie typische Echtheitsmerkmale wie korrekte Gravuren und Proportionen. Rabatte um zwölf bis sechzehn Prozent sind beim Online-Kauf üblich, allerdings entfallen Herstellergarantie und kostenfreier Federtausch; die zweijährige gesetzliche Gewährleistung gilt unverändert. Eine MB-Boutique ist primär eine Verkaufsstelle und keine offizielle Prüfstelle; eine Echtheitsbeurteilung kann nur Montblanc selbst (Hamburg) verbindlich vornehmen. Trotz unklarer Rolle einzelner Akteure liegt es im Interesse von Montblanc, gegen Produktpiraterie im Internethandel vorzugehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist Penboard.de eine vertrauenswuerdige Bezugsquelle fuer einen alten Montblanc No. 22, und welche Tinte vertraegt dieser Kolbenfueller?", "a": "Penboard.de gilt unter Sammlern als zuverlaessige Plattform, da die dort vertretenen Haendler in der Sammlerszene anerkannt sind und die Schreibgeraete in einwandfreiem Zustand geliefert werden. Beim Montblanc No. 22 ist hinsichtlich der Tinte keine besondere Vorsicht noetig, da der Korpus aus Kunststoff besteht und sich nicht verfaerben kann; herkoemmliche schwarze oder blaue Tinten sind unproblematisch. Der 22er wurde ab 1960 ueber rund eineinhalb Jahrzehnte in vielen Varianten produziert (Farben Schwarz, Rot, Gruen, Grau; als Kolbenfueller und als Patronenversion 22P). Fuer eine umfassende Modelluebersicht wird das Buch 'Collectible Stars' von Stefan Wallrafen empfohlen. Geschaetzt wird die weiche, angenehm schreibende Feder dieses Modells.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man die Echtheit eines Montblanc Starwalker Rubber Kugelschreibers, und was sagt die Position der Seriennummer ueber das Modelljahr aus?", "a": "Beim Starwalker Rubber existieren zwei Varianten der Seriennummer-Platzierung: Bei aelteren Modellen befindet sich die Nummer auf dem Clip in Hoehe des Cliprings, bei neueren direkt auf dem Clipring. Beide Varianten sind originaltypisch und kein Faelschungsindiz. Eine Abweichung zwischen Seriennummer am Stift und im Service Guide ist meist auf eine versehentliche Beilage des falschen Guides durch den Verkaeufer zurueckzufuehren und sollte beim Verkaeufer nachgefragt werden. Eine systematische Zuordnung der Seriennummer (etwa beginnend mit XD) zu einem konkreten Produktionsjahr ist nicht bekannt; Auskunft kann nur der Montblanc-Kundenservice geben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Material- und Designmerkmale zeichnen die Montblanc Patron of Art Edition 2007 'Alexander von Humboldt' aus, und ist sie fuer den taeglichen Gebrauch geeignet?", "a": "Die Edition besteht aus gedrechseltem Grenadill, einem fast schwarzen suedamerikanischen Edelhartholz, das auch im Instrumentenbau (z. B. Saxophon-Mundstuecke) verwendet wird; Clip, Blindkappe, Kappenkopf und Beschlaege sind aus 925er Sterling Silber, in der 4810er Variante mit Holzintarsien, in der 888er Variante mit Onyx. Die Bicolor-Feder mit dem Sextanten-Motiv wird als gestalterisch besonders gelungen beschrieben, der Fueller liegt durch Holz und Silber massiv und schwer in der Hand und schreibt mit der M-Feder weich. Grenadill ist wie Ebenholz schwerer als Wasser, durch hoeheren Oelanteil aber geschmeidiger und damit weniger rissanfaellig, sodass normaler Gebrauch dem Material in der Regel nichts anhaben sollte. Zur Lichtempfindlichkeit des Holzes liegen keine gesicherten Aussagen vor, leichte Patinaspuren auf Silber durch Hautkontakt sind hingegen ueblich.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Alexander von Humboldt: https://www.fountainpen.de/patron-humboldt.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passen Montblanc-Fuellerstaender modelluebergreifend, oder benoetigt jedes Modell einen eigenen Staender?", "a": "Jeder Montblanc-Fuellfederhalter benoetigt einen passenden Staender, da die Staenderaufnahmen den Kappenmassen entsprechen; ein 144er-Staender passt also nur fuer den 144er, ein 146er-Staender nur fuer den 146er und so weiter. Auch innerhalb derselben Modellnummer koennen alte und neuere Versionen nicht ausgetauscht werden, weil sich die Masse ueber die Jahre geaendert haben (alter und neuer 146er-Staender sind nicht kompatibel). Die Staender funktionieren ueblicherweise nach dem Steckprinzip, unabhaengig vom Modell. Fuer eine sichere Auswahl wird empfohlen, den eigenen Fueller mit zu einem Fachhaendler zu nehmen und vor Ort zu pruefen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man bei eBay gegen Verkaeufer vorgehen, die wiederholt Montblanc-Faelschungen anbieten, und woran erkennt man typische Plagiate?", "a": "eBay reagiert auf Meldungen privater Sammler kaum effektiv, weshalb es sinnvoller ist, den Hersteller (Montblanc) direkt zu informieren, der als Markeninhaber rechtlich vorgehen kann. Eine kollegiale Direktansprache des Verkaeufers oder Bieters wird ebenfalls genutzt, fuehrt aber nur selten zu Reaktionen. Typische Plagiatsmerkmale beim Meisterstueck 145 sind eine vertauschte Federbeschichtung (innen 'Gelbgold', aussen 'platiniert' statt umgekehrt), Steckkappen statt der originalen Schraubgewinde sowie unstimmige Etuis und Federgravuren ('Iridium Point Germany/Paris'). Eine 'Iridium-Feder' im 145er ist ebenfalls ein klares Faelschungsindiz, da Originale Goldfedern besitzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist das Preis-Leistungs-Verhaeltnis hochpreisiger Montblanc-Lederwaren wie das Meisterstueck Zipped Leather Case einzuschaetzen?", "a": "Sammler bewerten viele Lederprodukte und Accessoires von Montblanc als deutlich ueberteuert; das Sortiment dient erkennbar der Markenpositionierung als Lifestyle-Marke und nicht primaer der Funktionalitaet. Als guenstigere Alternative innerhalb des eigenen Sortiments werden die Sienna-Etuis genannt. Bei einigen Sondereditionen wie der Artisan-Linie sind passende Krokodil-Stiftetuis enthalten, die teils einzeln gehandelt werden, deren Seltenheit aber schwer einzuschaetzen ist, da identische Etuis bei mehreren Editionen (z. B. Gift Collection, Jungle Eyes) verwendet wurden. Allgemein gilt der Sammlerhinweis, neue Editionen kritisch zu pruefen und gegebenenfalls den Gebrauchtmarkt vorzuziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Besonderheiten zeichnen die Montblanc Limited Editions 2012 (Writers Edition Jonathan Swift, Donation Pen Brahms, Patron of Art Joseph II) aus, und was ist beim Materialwechsel der 888er Edition zu beachten?", "a": "Die Patron of Art Edition 2012 widmet sich Kaiser Joseph II. mit Koenigsmotiv; auffaellig ist, dass die 888er Variante erstmals nicht mehr aus massivem Gold, sondern lediglich aus 925er Sterlingsilber mit weiss-blauem transluzentem Lack gefertigt ist, was angesichts der bisherigen Preise (etwa 7500 Euro) als deutlich ueberteuert kritisiert wird. Aus den vorgestellten Sondereditionen sticht der Einstein mit silbernem, mit Formeln graviertem Schaft, schwarzer 'Streifen-Kappen' und einem Planeten-Cliprabschluss heraus; der Picasso besitzt einen geburstet vergoldeten Korpus mit roten Strichen und ein Kappenfenster in Form eines Picasso-Kunstwerks. Daneben kuendigt sich auch eine Statue of Liberty Artisan Edition an. Allgemein wird die wachsende Anzahl paralleler Limited Editions kritisch gesehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man chinesische Fuellfederhalter, etwa von Hero, in Deutschland beziehen, und wie ist deren Qualitaet einzuschaetzen?", "a": "Hero ist ein chinesischer Hersteller, dessen Qualitaetsniveau im unteren bis mittleren Marktsegment angesiedelt ist; die Modelle reichen jedoch von einfachen Schulfuellern bis zu durchaus aufwaendigen Designs. Eine geschlossene Uebersicht aller chinesischen Schreibgeraetehersteller existiert nicht, da viele Hersteller bewusst nicht in Erscheinung treten wollen. Auf der Frankfurter Paperworld sind regelmaessig zahlreiche chinesische Anbieter mit teils hochwertig wirkenden Fuellern vertreten; in Deutschland sind die Modelle dagegen schwer erhaeltlich und werden meist ueber asiatische Onlinehaendler bezogen. Besonders der Hero-'Nachbau' des Parker 51 wird als legitimes Sammelobjekt wahrgenommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Kauf eines Montblanc Generation Kugelschreibers ueber eBay, und wie ordnet sich der Preis im Vergleich zu UVP und Boutiquenpreis ein?", "a": "Der Generation wurde nicht mehr produziert und ist im Handel kaum noch verfuegbar; die UVP fuer Meisterstueck-Classique-Kugelschreiber liegt bei rund 290 Euro im Fachhandel, waehrend etwa Galeria Kaufhof Generation-Modelle zeitweise fuer 99 Euro anbot. eBay-Preise um 139 Euro gelten in diesem Kontext als zu hoch, zumal man fuer das Geld bereits einen gebrauchten Meisterstueck-Kuli bekommen kann. Generell sind eBay-Preise meist unter Ladenpreis, dafuer entfallen Garantie und Federtauschservice, und es besteht ein Faelschungsrisiko. Die Garantieabwicklung laeuft im Zweifel ueber den Fachhaendler, der dafuer den Kassenzettel benoetigt, nicht zwingend ein Servicheft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich bei einem Montblanc Meisterstueck 142G aus den 1950er Jahren ein Federtausch, und wie sieht es mit der Echtheitswahrscheinlichkeit aus?", "a": "Vom 142er aus den 1950er Jahren sind keine Faelschungen bekannt, sodass bei einem Erbstueck oder Flohmarktfund von einem Original auszugehen ist. Ersatzfedern werden von Montblanc fuer derart alte Modelle nicht mehr vorgehalten; ein passender Federwechsel funktioniert nur mit einer originalen 142er-Feder, alternativ einer (teureren) 132er-Feder. Der Wechsel erfordert das Erwaermen des Schaftes, Abschrauben des Griffstuecks und Herausziehen von Tintenleiter samt Feder; davon wird Anfaengern jedoch dringend abgeraten, da die Reparatur dem Wert des Schreibgeraets schaden kann. Empfohlen werden Sammlerstammtische, Fachwerkstaetten oder ein vorsichtiges Justieren der vorhandenen Federspaltung. Der flache Tintenleiter kennzeichnet eine fruehe Modellvariante mit oft satterem Tintenfluss, aber leicht erhoehtem Auslaufrisiko.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Fuellhalter waren in der kleinen Ausstellung im Dortmunder Museum fuer Naturkunde zu sehen?", "a": "Vom 26. April 2005 bis Ende Mai 2005 war ein Teil einer privaten Fuellhaltersammlung im Informationsbereich des Dortmunder Museums fuer Naturkunde, Muensterstrasse 271 in 44145 Dortmund nahe dem Klinikum Nord, ausgestellt. Die Oeffnungszeiten waren Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, die Eintrittspreise lagen zwischen 75 Cent und 3 Euro, samstags war der Eintritt im Familientag frei. Auf einer Ausstellungsflaeche von rund 1,80 mal 0,70 Meter wurden 36 Fuellhalter mit fast allen Fuellsystemen praesentiert, darunter Umsteck-, Safety-, Druck-, Hebel-, Kolben- und Patronenfuellhalter; sechs Fuellhalter wurden demontiert ausgestellt, um die Fuelltechnik zu veranschaulichen. Bewusst wurden bekannte deutsche Marken wie Geha, Montblanc, Lamy und Pelikan ausgespart, um weniger bekannten Herstellern wie Pichler und Mueller, Moewe, Santis, Transparit, Heiko, Rigoletto oder Corrector mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ergaenzt wurde die Praesentation durch Fuellhalterschachteln, Federhalter mit Federn und Tintenfaesschen. Parallel zeigten Ursula Stolte mit Encaustic-Maltechnik und Guenter Graban mit Mineralien und Edelsteinen Teile ihrer Sammlungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Hersteller verbirgt sich hinter einer alten Goldfeder mit Steinbock-Emblem ueber drei Bergspitzen und der Pragung 'IRIDIUM'?", "a": "Das Emblem mit dem Steinbock vor drei Berggipfeln gehoert zum Federproduzenten Peter Bock aus Heidelberg, der ausschliesslich Federn und keine kompletten Fueller herstellte; aus der Feder allein laesst sich daher der Hersteller des Fuellers nicht ableiten. Solche Bock-Federn wurden in zahlreichen Standardfuellern verschiedener Marken eingesetzt und sind sowohl in Stahl- als auch in Goldausfuehrungen anzutreffen. Sie gelten als robust und gut schreibend, an die Schreibeigenschaften hochwertiger Goldfedern reichen sie jedoch nicht heran. Der zunaechst vermutete DISCUS aus Bonn ist ebenfalls ein historischer Hersteller (Aluminiumkorpus, vor dem Zweiten Weltkrieg), die Steinbockfeder selbst ist aber nicht originaer mit DISCUS verknuepft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man die Feder eines Montblanc Meisterstuecks selbst tauschen, was kostet der Service und gibt es Qualitaetsunterschiede zwischen einzelnen Federn?", "a": "Ein Federtausch ist bei Montblanc problemlos moeglich und erfolgt durch den Hersteller via Fachhaendler; bei Neufuellern (etwa innerhalb von vier Wochen ab Kauf) wird er kostenlos durchgefuehrt, danach kostet er rund 50 Euro. Der Kauf einer einzelnen Ersatzfeder lohnt sich selten, da diese teilweise teurer als ein gebrauchter Komplettfueller ist. Da Montblanc-Federn handgefertigt sind, koennen einzelne Exemplare im Schreibverhalten leicht variieren; signifikante Unterschiede ergeben sich erst durch laengeren Gebrauch und Einschreiben. Beim Gebrauchtkauf, besonders ueber eBay, ist auf Faelschungen zu achten; gestohlene Fueller koennen bei Reparatur einbehalten werden. Die passende Federbreite laesst sich am besten in einer Boutique durch Probeschreiben aller Staerken ermitteln.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem gruenen 'Copernicus' mit Perlmuttstern und ungewoehnlicher Feder um eine reale Montblanc-Edition oder um ein Fantasieprodukt?", "a": "Den Copernicus gibt es ausschliesslich mit Perlmuttstern und nicht in der Farbe gruen; das fragliche Schreibgeraet ist daher eindeutig ein Fantasieprodukt beziehungsweise eine Faelschung. Auch die Feder ist erkennbar schlecht imitiert, der Stern fehlt und die Gravur umrandet nicht die gesamte Federflaeche. Verdaechtige eBay-Angebote koennen ueber das Hilfeformular ('Faelschungen und Urheberrechtsverletzungen' > 'Verstoss gegen das Markenrecht' > 'Gefaelschte Kleidung, Sonnenbrillen und Accessoires') gemeldet werden. Wirksamer ist die direkte Meldung an Montblanc, da nur der eingetragene Markenrechtsinhaber rechtlich gegen den Verkaeufer vorgehen und eBay zur Loeschung des Angebots veranlassen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Montblanc Limited Edition 'Soulmakers for 100 Years' Solitaire Granite 1906 aus und wie ist die Verfuegbarkeit beim Fachhandel geregelt?", "a": "Die Edition erscheint in einer Auflage von jeweils 1.906 Stueck und besteht aus Sterling Silber mit einer Kappe aus echtem Granit des Mont Blanc, gekroent von einem speziell entworfenen, 43-fach geschliffenen Montblanc-Diamanten in einem Acryl-Dom in Sternform. Begleitend wird eine guenstigere Special Anniversary Edition des Starwalker mit kleinerem Diamanten im Acryldom angeboten. Montblanc Deutschland hat aus 'Gerechtigkeitsgruenden' beschlossen, jedem Haendler nur drei Exemplare der 1906er Schreibgeraete zuzuteilen, unabhaengig von dessen Vorbestellungen, was die Reservierungslage stark einschraenkt. Sammler heben besonders die Symbiose aus Weissmetall, edlem Stein und dem Diamanten als gelungen hervor, kritisch wird teilweise das Federdesign gesehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollte man reagieren, wenn ein historischer Montblanc 324 aus den 1930er Jahren bei einer Reparatur durch Montblanc verloren gegangen ist, und wie laesst sich der Wert realistisch einschaetzen?", "a": "Bei der Wertermittlung muss zwischen Angebotspreisen und tatsaechlich erzielten Verkaufspreisen unterschieden werden; reale Verkaufspreise eines 324ers mit Goldfeder liegen oft im Bereich um 90 Euro, fuer farbige oder seltene Varianten hoeher. Die Annahme, eine 18C-Goldfeder sei allein 150 Euro wert, ist unrealistisch; der Materialwert liegt deutlich darunter. Als Orientierung wird die von Sammler Axel ('penparadise') verfasste Anleitung zur Wertermittlung empfohlen, an der sich die meisten Sammler orientieren. Der Sammler sollte nuechtern mit Montblanc verhandeln und keine ueberzogenen Forderungen stellen, sondern den realistischen Marktwert anhand vergleichbarer abgeschlossener Auktionen begruenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein vererbter Montblanc Kugelschreiber als Limited Anniversary Edition 75 (164 Classique) oder als Royal Steel identifizieren?", "a": "Die Limited Anniversary Edition zum 75-jaehrigen Bestehen ist an Clip und Kappenring aus Rotgold sowie an einer individuellen Nummerierung 'xy/75' auf dem Schaft erkennbar; alle Anniversary-Schreibgeraete aus Metall besitzen ausserdem eine Korn- oder Faden-Guilloche. Eine glatte, nicht guillochierte Metalloberflaeche schliesst eine Anniversary Edition aus und deutet eher auf das Modell Royal Steel hin. Dieses besitzt am Kappenring 36 und am Clipring 19 Brillanten (Modellnummer M10264). Eine eindeutige Bestimmung erfordert ein hochaufgeloestes, scharfes Foto; fuer detaillierte Modellvergleiche wird die Modelluebersicht auf fountainpen.de empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Bedeutung haben die Stueckzahlen 4810 und 888 bei den Montblanc Patron of Art Editions, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus fuer Preis und Materialwahl?", "a": "Die Zahl 4810 verweist auf die Hoehe des Mont Blanc in Metern und wird als Hommage an hoechste Anspruecher gedeutet; die 888er Variante steht als dreifache Acht in der asiatischen Symbolik fuer hoechstes Glueck und markiert die exklusivere Edition. 888er Modelle sind oft aus solidem Edelmetall, zusaetzlich mit Schmucksteinen oder besonderen Verzierungen versehen und entsprechend teurer. Jede Patron of Art Edition besitzt zudem eine eigenstaendige Federgravur, anhand derer das Modell identifizierbar ist. Limitierungen entstehen sowohl quantitativ (Stueckzahl) als auch zeitlich durch Produktionsgrenzen und treffen den Wunsch der Sammler nach 'dem Besonderen'; als alleinige Kaufmotivation gilt die Limitierung jedoch nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was haben die historischen Pelikan-Reklame- oder Siegelmarken aus dem Jahr 1984 mit der Markenwerbung zu tun?", "a": "Pelikan veroeffentlichte 1984 als Rueckbesinnung auf alte Werte ein kleines Heft im Format 13,5 mal 23,5 Zentimeter mit historischen Reklamemarken, deren Originale um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert erschienen. Das Heft enthaelt drei Boegen mit jeweils zwoelf verschiedenen Siegelmarken in Stilrichtungen wie Jugendstil, Expressionismus, Futurismus und Art Deco; teils handelt es sich um Plakatentwuerfe damaliger Grafiker und Maler. Reklamemarken, gelegentlich auch als Siegelmarken bezeichnet, hatten ihre Hochphase zwischen Anfang der 1890er Jahre und 1914 und wurden in Millionenauflagen in Deutschland gedruckt. Sie waren kuenstlerisch gestaltete Bildmarken, die meist mit Bezug zum Produkt zu Werbezwecken an Kunden verschenkt wurden; die ursprueglichen Werbestrategen rechneten damit, dass die Marken auf Briefen und Umschlaegen aufgeklebt zur Verbreitung der Marke beitragen wuerden. Bereits zu ihrer Hochphase waren sie ein populaeres Sammelobjekt; nach dem Ersten Weltkrieg verdraengten Zigarettenbildchen die Reklamemarken weitgehend.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem alten Montblanc-Patronenfueller mit Bezeichnung 'Generation' um einen echten Generation, und welcher Vorgaenger kommt in Betracht?", "a": "Den Generation gibt es ausschliesslich als Patronen- bzw. Konverterfueller, ein Kolbenfueller dieser Linie existiert nicht. Wird ein vermeintlicher Generation als Kolbenfueller angeboten, handelt es sich in der Regel um den Vorgaenger 'Classic' (nicht zu verwechseln mit dem Meisterstueck Classique) mit der MB-Nummer 13xxx, der von 1978 bis Ende der 1980er Jahre produziert wurde. Typische Schwachstelle dieser Modelle sind feine Haarrisse am Griffstueck an den Einschnittsenden, wo die Feder endet; diese Risse sind oft nur unter Belastung sichtbar. Beim Vergleich helfen scharfe Fotos und der Abgleich mit den Modellbildern auf fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollte man als Kaeufer reagieren, wenn man bei eBay versehentlich eine Montblanc-Faelschung ersteigert hat, und wie laesst sich gegen entsprechende Verkaeufer vorgehen?", "a": "Faelschungs-Indizien wie ein 'dunkelblauer' Meisterstueck-Kuli sollten zum sofortigen Kontakt mit dem Verkaeufer fuehren mit der Aufforderung, die Echtheit pruefen zu lassen oder den Kaufbetrag zurueck zu erstatten; bei Lieferung einer Faelschung sind rechtliche Schritte angezeigt. Eine Beschwerde direkt an eBay bringt erfahrungsgemaess wenig, da die Plattform sich auf ihre Vermittlerrolle beruft und keine Verantwortung fuer fremde Ware uebernimmt. Effektiver ist das hoefliche Anschreiben des Verkaeufers als 'Hilfestellung' sowie die Meldung an den Markeninhaber Montblanc. Tarnschreibweisen wie 'Mont Blanc' statt 'Montblanc' oder die Garantie ausschliesslich auf eine 'Originalmine' sind verbreitete Taeuschungstricks, ebenso werden leere Verpackungen als vermeintlich gefuellte Schreibgeraete versteigert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man die Pelikan-Modelle M200 und M250, und passen ihre Federn auch in groessere Modelle wie den M400?", "a": "M200 und M250 sind im Gehaeuse identisch und unterscheiden sich nur durch die Feder; beide bestehen aus dem 'guenstigeren' Kunststoff mit schwach vergoldeten Applikationen, waehrend ab dem M300/M400 hochwertigere Materialien verwendet werden. Theoretisch tragen 250er und 400er denselben Tintenleiter, in der Praxis wurden jedoch ueber die Jahrzehnte unterschiedliche Tintenleiter verbaut. Beim Umsetzen einer 250er-Feder in ein 400er-Gehaeuse sollte daher nur die Feder ohne den alten Tintenleiter uebernommen werden, da die alten Schraubgewinde-Tintenleiter trotz aehnlicher Bauweise nicht zuverlaessig in neueren Gehaeusen halten. Auch das Umsetzen in 200er- oder 250er-Gehaeuse ist nach derselben Regel moeglich; bei Unsicherheit hilft ein erfahrener Spezialist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein Montblanc DBS-Pix Druckbleistift einem 144er Fuellfederhalter zuordnen, und welche Variantenbezeichnungen ('K', 'L') sind zu beachten?", "a": "Zum 144er passt typischerweise ein Meisterstueck-Bleistift der 172er-Reihe; die Bezeichnung '172K' verweist auf die kuerzere Variante (rund 12 cm), produziert etwa 1950 bis 1958, daneben gab es die laengere Variante 'L' und das Standardmodell ohne Laengenkuerzel. Nicht alle Pix-Bleistifte sind nummeriert; ungekennzeichnete Exemplare sind dem Buch 'Collectible Stars' zufolge mit der ID 1134 (Seite 36/37) zuordenbar. Ein 144er Fuellfederhalter aus dem Zeitraum 1959/60 mit dem von Albrecht Graf Goertz designten Kappenkopf zaehlt zu den seltenen sogenannten Uebergangsmodellen, die nur weniger als ein Jahr produziert wurden. Solche Uebergangsmodelle gelten als Sammlerraritaeten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden Montblanc-Fachhaendler gegenueber den Boutiquen systematisch benachteiligt, und welche Auswirkungen hat das auf die Sammlerszene?", "a": "Boutiquen erhalten neue Schreibgeraete und Informationen tatsaechlich frueher als der freie Fachhandel, was teils dazu fuehrt, dass Modelle wie der Scenium in Boutiquen bereits verkauft werden, waehrend Fachhaendler noch nicht informiert sind. Hintergrund ist die strategische Neuausrichtung von Montblanc/Vendome-Richemont als Lifestyle-Marke; der groesste Umsatz wird inzwischen mit Lederwaren, Manschettenknoepfen, Sonnenbrillen und Accessoires erzielt, Bereiche, die ein klassischer Schreibgeraetehaendler kaum bedienen kann. Aus rein wirtschaftlicher Sicht ist die Bevorzugung der Boutiquen logisch, fuer markenloyale Kunden in laendlichen Regionen jedoch unbefriedigend. Die Markenausweitung erhoeht zwar die Sichtbarkeit (Douglas, Kaufhaeuser), birgt aber das Risiko der Verwaesserung des Markenkerns 'Schreiben'. Boutiquen praegen sich teils kleine Kundengeschenke (Lederetuis, Manschettenknopf-Aufbewahrung) als exklusive Bindungsmittel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unkompliziert ist die Handhabung eines Montblanc-Kolbenfuellers im Vergleich zu einem Patronenfueller, und mit welchem Tintenverbrauch und Federgefuehl ist beim 146er zu rechnen?", "a": "Kolbenfueller bzw. Konvertersysteme sind in der Praxis unproblematisch: Tintenflecken am Griff lassen sich mit einem Tuch abwischen, und die Reinigung ist sogar einfacher als bei reinen Patronenfuellern, da Wasser direkt aufgezogen werden kann. Der Tintenverbrauch des 146er haengt stark von Federbreite und Papier ab; eine Fuellung kann mehrere Tage halten, bei satter Feder oder saugendem Papier auch nur wenige Stunden. Montblanc-Federn werden als weicher empfunden als die vergleichsweise rigiden Federn von Faber-Castell oder Aurora, was den Schreibkomfort beim Vielschreiben erhoeht. Beim 146er wird der Solitaire Stainless Steel als hochwertige Wahl genannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ueber das Design der Montblanc Writers Edition 2011 'Carlo Collodi' (Pinocchio) bekannt, und welche weiteren Editionen kuendigen sich an?", "a": "Die Collodi-Edition greift das Pinocchio-Motiv ueber einen ausziehbaren Clip auf, der die 'lange Nase' symbolisiert. Sammler bewerten das Design ueberwiegend als unausgewogen: Die Kappe wirke unstimmig, die 'Nasen'-Idee 'gewollt und nicht gekonnt', und der Gesamteindruck spreche eher eine weibliche Zielgruppe an. Begleitend werden ein vollstaendig weisser Meisterstueck-Fuellfederhalter/Rollerball, eine Donation Pen Edition Gustav Eiffel sowie eine Hitchcock-Limited Edition angekuendigt. Die wachsende Zahl paralleler Limited Editions (Writers, Patron of Arts, Donation, Special) wird zunehmend kritisch hinterfragt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man Eisengallustinte (z. B. Montblanc Blauschwarz) gefahrlos in einem Vintage-Fueller wie dem Montblanc 342 aus den 1950er Jahren verwenden?", "a": "Eisengallustinten hinterlassen wasserfeste Ablagerungen, was insbesondere bei alten Fuellern und seltener Nutzung problematisch ist; ein 342er kann zwar im Notfall geoeffnet und gereinigt werden, regelmaessige Verwendung wird aber nicht empfohlen. Praxiserfahrungen zeigen, dass selbst bei woechentlicher Reinigung Spuren am Tintensichtfenster und im Tintenleiter entstehen koennen. Empfohlen wird die haeufige Spuelung mit lauwarmem (nicht heissem) Wasser durch Aufziehen und Entleeren bis zur klaren Spuelung. Wer Eisengallustinte dennoch nutzt, sollte den Fueller taeglich verwenden und gruendlich pflegen; im Zweifel ist eine moderne wasserloesliche Tinte sicherer fuer wertvolle Vintage-Stuecke.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Fuellfederhalter (Kolben- oder Patronenfueller) im Handgepaeck auf Flugreisen seit den verschaerften Sicherheitsbestimmungen 2006 erlaubt?", "a": "Fuellfederhalter und Kugelschreiber sind im Handgepaeck unproblematisch und werden bei Sicherheitskontrollen in der Regel nicht beanstandet. Auch grosse Mengen (bis ca. 100 Schreibgeraete) wurden bei Penshow-Reisen nach Rom mitgefuehrt; lediglich das Oeffnen der Maeppchen war noetig. Auf das Tintenfuellungsniveau wurde dabei nicht geachtet. Selbst Tintenfaesschen wurden zwar genauer inspiziert, aber durchgelassen, sofern sie unter den allgemeinen Fluessigkeitsgrenzen blieben. Vorsichtshalber empfiehlt sich, den Fueller leer zu transportieren oder vor dem Start zu entleeren, um Druckunterschiede und Auslaufrisiken zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun gegen feine Kratzspuren am Korpus oberhalb des Gewindes bei Montblanc-Fuellern wie 147 und 149, und welche Politurmittel sind geeignet?", "a": "Kratzspuren oberhalb des Gewindes durch das Auf- und Zuschrauben der Kappe sind eine bekannte und meist normale Gebrauchserscheinung, treten aber nicht bei jedem Modell gleich stark auf und koennen materialabhaengig sein. Sammler nutzen erfolgreich Polituren wie 'Wenol' oder das motorradtechnisch verwandte 'Unipol' (Bezugsquelle u. a. Hein-Gericke), um die Kratzer auszupolieren. Montblanc selbst raet jedoch von solchen Mitteln ab und empfiehlt offiziell nur klares kaltes oder lauwarmes Wasser sowie ein weiches Tuch, da Polituren stets etwas Material abtragen. Bei wertvollen oder seltenen Stuecken sollte daher abgewogen werden zwischen optischer Aufbesserung und langfristigem Materialerhalt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was laesst sich ueber den oesterreichischen Schulfueller der Marke 'Tempo' (Pragung 'M CHROMA EXTRA') aus den 1940er Jahren herausfinden?", "a": "Tempo war ein oesterreichischer Schreibgeraetehersteller (Wiener Firma Gerspacher), der in den 1920er bis 1940er Jahren zahlreiche Standardfueller, auch Druckfueller, in verschiedenen Farben produzierte. Eine umfassende Dokumentation oder Kataloge zu Tempo existieren nicht; einzig der Wiener Restaurator Leo Grahofer (grasshopper.at) hat einiges zur Marke dokumentiert und ist die zentrale Anlaufstelle fuer Fragen und Restaurierungen (Reinigung, neuer Kolben). Eine kurze Erwaehnung findet sich auch im Penkala-Buch von Miroslav Tischler im Kapitel zu oesterreichischen Herstellern. Originalfedern tragen ueblicherweise die Pragung 'Tempo'.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Reparaturarbeiten sind bei einem geerbten Montblanc 744 N Rolled Gold mit festsitzendem Kolben nach 20 Jahren Lagerung typisch, und was kostet so etwas?", "a": "Ein nach langer Lagerung festsitzender Kolben wird in der Regel im Ultraschallbad gereinigt, gegebenenfalls mit neuer Dichtung und Kolbenmechanik versehen; ein Preis von rund 73 Euro ist fuer eine fachgerechte Reinigung und Standardrevision angemessen, da der Arbeitsaufwand den groesseren Kostenanteil ausmacht. Eine 'Ultraschalluntersuchung' im medizinischen Sinne gibt es bei Fuellern nicht; gemeint ist immer das Ultraschallbad als Reinigungsmethode. Generell sind Federn das anfaelligste Bauteil und bei rund 50 Jahre alten Schreibgeraeten als Ersatzteil praktisch nicht mehr erhaeltlich; verbogene Federspitzen sollten daher vorsichtig durch erfahrene Werkstaetten justiert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Bedeutung haben Sonderpraefixe wie 'S/' oder 'Sample' in den Seriennummern von Montblanc Limited Editions, und wie werden Schreibgeraete-Sets nummeriert?", "a": "Das Praefix 'S' (z. B. S/0503) steht fuer 'Service' und kennzeichnet Schreibgeraete, deren Kappe im Werk ausgetauscht wurde; da fuer den Service keine fortlaufenden Originalnummern reserviert sind, erhalten diese Ersatzkappen eigene S-Nummern. Prototypen tragen die Bezeichnung 'Sample' mit dreistelliger Nummer und werden u. a. an Boutiquen und Laendervertretungen ausgeliefert. Bei Limited Editions ist die Gesamtauflage immer die Summe aus Einzelverkauf und Sets: Beispiel Marcel Proust: 17.000 Fuellfederhalter und 16.000 Kugelschreiber als Einzelstuecke plus 4.000 Sets ergeben fortlaufende Nummern bis 21.000 bzw. 20.000. Der Hemingway bildete eine Ausnahme ohne Gesamtnummerierung und ohne Set, da der Kugelschreiber erst nachtraeglich auf Wunsch des US-Marktes produziert wurde.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition Hemingway (1992): https://www.fountainpen.de/writer-hemingway.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein durchgehend transparentes (nicht gestreiftes) Tintensichtfenster bei einem Montblanc 146 ein Faelschungsmerkmal?", "a": "Gestreifte Tintensichtfenster finden sich vor allem bei fruehen 146er-Modellen bis etwa 1960; danach wurden zunaechst durchgehend transparente Fenster verbaut, in den 1980er Jahren erneut transparente, anschliessend wieder gestreifte. Ein glattes Sichtfenster ist daher kein Faelschungsindiz, sondern verweist auf ein Modell aus der entsprechenden Produktionsphase. Sicherer als das Sichtfenster sind als Echtheitsmerkmale die Feder (gefaelschte Federn tragen oft Pragungen wie 'Iridium Point Germany/Paris') und die Bicolor-Gravur am Clipring. Bei eBay-Auktionen kann die Bebilderung mit Standardfotos zu Verunsicherung fuehren; bei gewerblichen Anbietern besteht ein gesetzliches 14-taegiges Rueckgaberecht, das nicht ausgeschlossen werden kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc-Bleistift mit nur zwei Goldringen (statt drei) automatisch eine Faelschung oder ein Meisterstueck?", "a": "Die Anzahl der Ringe gibt keine zuverlaessige Auskunft ueber Echtheit oder Modellklasse. Frueher existierte bei Montblanc ein 'Klassensystem' von einem Ring (guenstig) bis drei Ringen (Meisterstueck), das jedoch Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er Jahre abgeschafft wurde. Ein Schreibgeraet mit zwei Ringen gehoert in vielen Faellen nicht zur Meisterstueck-, sondern zur preiswerteren Generation-Linie und ist trotz anderslautender eBay-Beschreibungen nicht als Meisterstueck einzuordnen. Fuer eine Wertschaetzung empfiehlt sich der Vergleich mit aktuellen Verkaufspreisen ueber die Forumsdatenbank.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie oeffnet man einen LAMY twin pen, um Kugelschreibermine und Bleistiftmechanik zu wechseln?", "a": "Beim LAMY twin pen lassen sich Kugelschreibermine (klein) und Bleistiftminenhalter ueblicherweise vorne herausziehen und durch neue Minen ersetzen. Hinten unter der Kappe befindet sich der Radiergummi. Bei aelteren Varianten muss der Stift in der Mitte aufgeschraubt werden; dabei dreht sich zunaechst ein Behaelter heraus, beim vorsichtigen Weiterdrehen wird das Innenleben zugaenglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man einen Montblanc Limited Anniversary 146 in einer Boutique auf Echtheit pruefen lassen, ohne befuerchten zu muessen, dass eine Faelschung beschlagnahmt wird?", "a": "Der private Besitz von Faelschungen ist in Deutschland nicht strafbar, lediglich Verkauf und gewerblicher Vertrieb sind verboten; eine Boutique darf einem Privatkunden den Stift daher nicht auf eigene Faust einbehalten. Bei Haendlern werden festgestellte Faelschungen jedoch durch Polizei oder Zoll beschlagnahmt und vernichtet. Auf EU-Ebene haben sich die Eingriffsmoeglichkeiten der Markeninhaber gegenueber Privatpersonen in der juengeren Vergangenheit verschaerft, weshalb ein gewisses Restrisiko besteht und die Rechtslage variieren kann. Sicherer als der Besuch in der Boutique ist daher zunaechst das Posten guter Fotos in einem Sammlerforum, wo Experten anhand von Federdetails, Imprint, Clipring und Tintenleiter eine Echtheitseinschaetzung abgeben koennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Fehler sollte man beim Selbstreparieren von Vintage-Fuellern (z. B. zur Erneuerung eines geschrumpften Korks) vermeiden, und wie geht man fachgerecht vor?", "a": "Fuer den Zugang zum Kolbenkork muss zunaechst das Griffstueck abgeschraubt werden, das ueber ein harzversiegeltes Gewinde mit dem Korpus verbunden ist; dieses Harz schmilzt bei vorsichtigem Erwaermen schneller als der Kunststoff des Schaftes, bei zu viel Hitze oder Kraft sind Bruchschaeden jedoch unvermeidlich. Beim Loesen empfiehlt sich eine kleine Rohrzange ohne scharfe Zaehne mit untergelegtem Leder, dazu Fingerspitzengefuehl. Der Tintenleiter samt Feder wird entweder am Mundstueck zerlegt oder von hinten durch den Schaft mit aufliegender Stuetze (kleiner Schraubstock) ausgetrieben; das Mundstueck ist dabei zwingend abzustuetzen, sonst bricht es. Anwaermen mit dem Foehn ist hilfreich. Wer mehrfach scheitert, sollte die Reparatur erfahrenen Spezialisten ueberlassen, da die Folgekosten beschaedigter Federn, Tintenleiter und Griffstuecke den urspruenglichen Aufwand bei weitem uebersteigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Montblanc-Meisterstueck-Fueller eignet sich als Einsteigermodell fuer das taegliche Studium und Klausurschreiben, und welche Federbreite ist sinnvoll?", "a": "Fuer Klausuren und Vielschreiber wird der 146er empfohlen, da sein Gewicht und Umfang das Schriftbild stabilisieren und das Drueckgefuehl am Mittelfinger reduzieren. Auch der schlankere 145er eignet sich gut, ist jedoch fuer extrem lange Schreibsitzungen weniger ideal. Der 149er bietet maximale Auflage in der Hand. Als Federstaerke werden F oder EF empfohlen, da sie mehr Text pro Seite ermoeglichen und das Schriftbild besser lesbar machen, je nach individueller Handschrift kann auch M passen. Vom Mozart (114) wird zum Vielschreiben abgeraten, da seine schlanke und kurze Form bei laengerem Schreiben zu Verkrampfungen fuehrt; er eignet sich vor allem fuer Notizen unterwegs. Als Bezugsquelle wird primaer der Fachhandel zum Probeschreiben empfohlen, online (z. B. Scription) sind die Preise zwar guenstiger, das Probeschreiben entfaellt jedoch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Loeschpapier eignet sich fuer eine alte Loeschwiege, und gibt es passende Formate fuer nicht-Montblanc-Modelle?", "a": "Montblanc bietet spezielles Loeschpapier mit rauerer Oberflaeche an, das die Tinte schneller aufsaugt als gewoehnliches Loeschpapier; es ist auf Montblanc-Loeschwiegen vorzugeschnitten, laesst sich aber von der Breite her auch fuer aehnlich grosse Wiegen nutzen und gegebenenfalls in der Laenge beschneiden. Fuer abweichende Formate koennen DIN A5-Loeschpapierbloecke aus dem Schreibwarenhandel (z. B. mit zehn Boegen) verwendet und individuell zugeschnitten werden, was deutlich preisguenstiger ist. Wichtig ist eine ausreichende Saugkraft des Papiers, damit Tintenrueckstaende nicht verschmieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Plant Montblanc zum 100-jaehrigen Jubilaeum eine Zelluloid-Edition, spezielle Give-Aways oder einen Edition-Gesamtkatalog?", "a": "Eine Zelluloid-Edition wird zum Jubilaeum erscheinen, vermutlich als Safety-Nachbau, der allerdings auf Fotos eher dem Boheme aehnelt; ob es sich tatsaechlich um Zelluloid oder um marmoriertes Kunstharz/Acryl handelt (wie bei Poe, Dumas, Wilde), bleibt abzuwarten. Spezielle Give-Aways fuer Sammler sind nicht vorgesehen; Anstecknadeln und kleinere Erinnerungsstuecke sind vor allem den Mitarbeitern vorbehalten und erzielen bei eBay teils hohe Preise (z. B. Pfefferminzdosen aus Aluminium fuer 67 Euro, MB-Golfbaelle fuer 43 Euro). Ein Gesamtkatalog aller Editionen ist ebenfalls nicht geplant.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann wurde der Montblanc Collection Madame 946 gefertigt, und welchen Wert besitzt er heute?", "a": "Der Madame 946 wurde vor etwa 30 Jahren produziert und stammt aus der Phase, bevor Montblanc 1991 zum Luxusgueterhersteller wurde; entsprechend handelte es sich um normale Massenproduktion und nicht um eine Raritaet. Den vergoldeten oder versilberten Kugelschreiber gibt es in vier Ausfuehrungen (jeweils zwei silberne und zwei goldene Varianten); auf eBay werden je nach Zustand zwischen 35 und 50 Euro erzielt. Eine offizielle Stueckzahl ist nicht bekannt, exakte Angaben kann nur Montblanc selbst machen. Wer einen sucht, sollte bei eBay regelmaessig auch europaweit beobachten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Rolle spielte die Pforzheimer Firma Sarastro als Lieferant fuer Montblanc und andere Schreibgeraetehersteller?", "a": "Sarastro war bis zum Konkurs 1986 in Pforzheim ansaessig (mit Zweigwerk in Frankreich) und produzierte unter eigenem Namen sowie als Zulieferer Overlays und silber- bzw. goldueberzogene Stifte fuer mehrere Marken, darunter bis zum Schluss fuer Montblanc; entsprechende Stuecke sind durch ein 'S' gekennzeichnet. Die Firma bezeichnete sich in den 1920er Jahren als Hersteller von Taschengebrauchsartikeln (alles aus Metall). Ein vollstaendiges Verzeichnis der Overlay-Varianten oder eine systematische Dokumentation der Lieferbeziehungen existiert oeffentlich nicht. Stifte unter eigenem Namen Sarastro sind heute selten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Vor- und Nachteile bietet der Montblanc 145 Chopin, insbesondere hinsichtlich des Gewindes am Schaft, und ist er fuer Vielschreiber geeignet?", "a": "Der 145 wird wegen seines ausgewogenen Formats und der Federqualitaet als sehr angenehmer Vielschreiber-Fueller geschaetzt; das Gewinde liegt ausreichend weit vom Griffbereich, sodass es beim Schreiben in der Regel nicht stoert, auch nicht bei kleinen Haenden. Schmalere Federn (EF, F) erzeugen eine geringfuegig staerkere Reibung beim Schreiben, was als 'Kratzen' empfunden werden kann, sich aber mit der Zeit einschreibt; breitere Federn wie OB schreiben weicher, verbrauchen aber mehr Tinte. Beim 145 Platinum wird besonders die Optik hervorgehoben. Generell wird empfohlen, den 145 vor dem Kauf in der Boutique probezuschreiben, um Federbreite und Handempfinden zu pruefen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch ist der Wiederverkaufswert eines Montblanc 146 LeGrand und einer Montblanc-Sonderedition (z. B. Warner Music 1995) ueber eBay?", "a": "Standardmodelle wie der 146 LeGrand erzielen auf dem Gebrauchtmarkt deutlich weniger als den urspruenglichen Ladenpreis; Beispiele zeigen, dass 146er, die einst 600 bis 700 Euro gekostet haben, fuer rund 250 Euro gehandelt werden. Hauptgrund ist die hohe Stueckzahl, die fuer Standard-Meisterstuecke seit Jahren produziert wird. Einen wirklichen Wertzuwachs zeigen nur Limited Editions (z. B. Writers Edition, Patron of Art). Mitarbeiter-Geschenkfueller wie die Warner Music Sonderedition sind keine offiziellen Editionen, koennen mit guter eBay-Beschreibung aber leicht hoehere Preise erzielen als Serien-146er. Generell ist Montblanc-Standardware mit einem Auto vergleichbar: Beim Verlassen des Ladens verliert sie spuerbar an Wert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Subskriptionspreise und Materialmerkmale weist die Montblanc Patron of Art Edition 2005 'Papst Julius II.' auf?", "a": "Der Papst Julius II. 4810 hat einen Ladenpreis von 1.700 Euro bei einem Subskriptionspreis von 1.465,50 Euro; die exklusivere 888er Variante mit Rhodolith-Steinen am Kappenkopf, guillochiertem kardinalsrotem Lack und 18 Karat Gelbgold-Filigree liegt bei 4.850 Euro Ladenpreis bzw. 3.950 Euro Subskriptionspreis (jeweils zuzueglich 6,90 Euro Versand). Bei Vorabueberweisung gelten die Subskriptionsbedingungen. Inhaltlich greift die Edition Papst Julius II. (Giuliano della Rovere, 1443-1513) auf, der von 1503 bis 1513 amtierte und u. a. als Bauherr von Petersdom und Foerderer Michelangelos und Raffaels in die Kunstgeschichte einging. Erste Originalfotos kursierten ueber russische Pen-Webseiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Patronen oder Konverter fuer alte Geha-Patronenfueller noch erhaeltlich?", "a": "Die heute von Pelikan vertriebenen Geha-Patronen passen nicht mehr in alte Geha-Patronenfueller, und Konverter werden seit mehr als zehn Jahren nicht mehr produziert. Ohne eine alte Originalpatrone, aus der man einen behelfsmaessigen Konverter basteln koennte, bleibt ein solcher Fueller praktisch nur Vitrinenstueck. Die Problematik ist nicht auf Geha beschraenkt: Auch grosse Marken wie Waterman haben ihr Patronensystem gewechselt und stellen die Versorgung mit Konvertern und Patronen aelterer Modelle nach und nach ein. Polyaethylen, das Material der alten Patronen, laesst sich nicht zuverlaessig kleben, was den Eigenbau erschwert. Der Fall illustriert das generelle Risiko proprietaerer Fuell- bzw. Verbrauchsmaterialsysteme.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet das Zeichen einer waagerechten, spiegelverkehrten 1 hinter der Federbreite (z. B. 'M-') auf der Feder eines Montblanc 149 Masterpiece aus den 1950er Jahren?", "a": "Dieses Zeichen kennzeichnet eine Linkshaender-Feder; in Kombination ergeben sich Bezeichnungen wie 'ML', 'OL' oder 'MOL', wobei MO als die Linkshaender-Variante einer OM-Feder verstanden wird. Solche Linkshaender-Federn sind seltene Sammlerexemplare, da der Federkorn-Anschliff oft nur unter starker Vergroesserung zu erkennen ist; bei kleineren Federbreiten (z. B. FL) ist der Unterschied zur normalen Feder kaum sichtbar. Der Anschliff ist leicht abgeschraegt, sodass Linkshaender ohne Verkanten schreiben koennen. Solche Federn kommen sowohl in 149er als auch in 146er Modellen aus den 1950er Jahren vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Altert Montblanc-Tinte, und wie lange laesst sich eine angebrochene Tintenflasche zuverlaessig verwenden?", "a": "Tinte ist ein organischer Stoff und sollte nach dem Anbruch nicht laenger als rund drei Jahre verwendet werden, da Sauerstoffkontakt, Verdunstung und Alterung Konsistenz, Farbintensitaet und Fliessverhalten veraendern. Charge-bedingte Farbabweichungen sind zudem auch bei frischer Tinte normal. Eine 1-Liter-Flasche Montblanc Vintage-Tinte aus den 1950ern wird aus Sammlersicht eher unangetastet als Zeitzeuge ins Regal gestellt; der Sammlerwert sinkt durch das Anbrechen. Rechnerisch ergaeben sich aus einem Liter rund 20 Fuellungen heutiger Liegeflaeschchen (Ladenpreis ca. 170 Euro); der Tintenwert macht jedoch nur einen kleinen Teil dieses Preises aus, der Hauptanteil liegt im Glas.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man bei einem Montblanc 144 Bordeaux aus den 1990er Jahren Feder und Tintenleiter selbst ausbauen, und sind Laengslamellen am Tintenleiter modellgerecht?", "a": "Beim 144 Classique aus den 1990er Jahren sind Laengslamellen am Tintenleiter korrekt und kein Hinweis auf eine Faelschung oder Modifikation. Der Ausbau von Feder und Tintenleiter ist ohne Spezialwerkzeug und Spezialmaterialien nicht moeglich und sollte ausschliesslich von Montblanc selbst oder einem erfahrenen Spezialisten durchgefuehrt werden. Zur Reinigung von Verunreinigungen aus dem Tintenleiter eignet sich ein Ultraschallbad mit gleichzeitigem 'Durchblasen', das auch kleinere Festpartikel zuverlaessig entfernt, ohne den Fueller zerlegen zu muessen. Beim eBay-Kauf gilt zwar generell Vorsicht, gut bewertete Anbieter und realistische Preise reduzieren jedoch das Faelschungsrisiko; Originalzertifikate sind kein zuverlaessiger Echtheitsbeleg, da sie unabhaengig vom Schreibgeraet beigelegt werden koennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird die Montblanc Writers Edition 2009 'Thomas Mann' hinsichtlich Design, Haptik und Sammlerwert eingeschaetzt?", "a": "Der Thomas Mann liegt durch sein Gewicht gut in der Hand und eignet sich auch fuer den taeglichen Gebrauch; Sammler bewerten Optik und Verarbeitung mehrheitlich positiv. Kritisch angemerkt wird, dass die Korpusform erneut am 146er angelehnt ist, was bei mehreren aufeinanderfolgenden Writers Editions als wenig einfallsreich empfunden wird; einige Sammler haetten fuer eine literarische Persoenlichkeit von Thomas Manns Rang eine an das Meisterstueck 139 angelehnte Form bevorzugt. Die Edition wird auch erstmals mit Rollerball als zusaetzlichem Schreibgeraet ausgeliefert; der Wunsch nach gleicher Seriennummer fuer Set und Rollerball laesst sich produktionsbedingt selten erfuellen, in der Regel sind nur aufeinanderfolgende Nummern verfuegbar. Die Form wird gelegentlich als eher Donation-Pen-aehnlich kritisiert, was den Preis aus Sammlersicht relativiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit guenstigen, handgefertigten Fuellern aus indischer Produktion (z. B. Rajan, Brown Speckled), und sind sie alltagstauglich?", "a": "Indische Fueller wie der Rajan 'Brown Speckled' werden ueber Anbieter wie Andy's Pens (UK) bezogen und ueberzeugen mit angemessenem Preis-Leistungs-Verhaeltnis; der Versand aus England dauert in der Regel wenige Tage. Die mitgelieferte Stahlfeder (F) ist starr, eher unflexibel und kann zu Beginn etwas kratzen, laesst sich jedoch mit feinem Sandpapier glaetten. Verarbeitungsschwaechen wie ausgebrochene Stellen am Hartgummi-Clipuebergang lassen sich ebenfalls mit Sandpapier kaschieren. Eine bekannte Schwaeche aelterer indischer Modelle ist die Neigung zu 'Tintensuppen' (Tintenleck im Kappenbereich), was als wesentliches K.-o.-Kriterium gewertet werden kann. Insgesamt eignen sich diese Fueller fuer experimentierfreudige Sammler, die mit kleineren Nacharbeiten leben koennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Montblanc-Kugelschreiber und -Rollerball eher Prestigeobjekte als Gebrauchsgeräte, weil die eigentliche Mine nur einen Bruchteil des Verkaufspreises ausmacht?", "a": "Sammler stufen MB-Kugelschreiber und -Rollerball klar als Luxus- und Prestigeobjekte ein, da sich der hohe Preis nicht aus den Schreibeigenschaften der Mine selbst rechtfertigt. Der Wert liegt in Design, Mechanik (etwa Drehmechanik), Gehäuse-Materialien und Markenwert. Zum historischen Vergleich: Laut Preisliste von 1982 kostete ein 164er Kugelschreiber 75 DM, ein 149er Füllfederhalter 320 DM. Praktisch zu bedenken ist, dass ein Kugelschreiber im Gegensatz zu Füller und teils auch Rollerball auf Thermopapier (EC-/Kreditkartenbelegen) zuverlässig schreibt. Der Rollerball schreibt mit flüssigerer Tinte und einem Federhalter ähnlicheren Gefühl, hat aber eine schneller leere Mine.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich bei einem Montblanc-Füllhalter die Federn wechseln und woher bekommt man den dafür benötigten Federschlüssel?", "a": "Originale Federschlüssel gibt Montblanc nur an die eigenen Service-Center ab, einige Sammler haben sich daher eigene Werkzeuge gebaut; Anleitungen und Spezialwerkzeuge findet man auf Seiten wie penboard.de. Wichtig: Montblanc verwendet keine selbstdichtenden Gewinde wie Aurora oder Pelikan, sondern eine Silikondichtung, die beim Zerlegen zwingend erneuert werden muss, sonst leckt der Füller. Baumarkt-Silikon ist ungeeignet, da nicht ausreichend elastisch und tintenresistent; nötig ist hochwertiges, tintenresistentes Silikon. Die Federeinheit lässt sich am vorderen, mattschwarzen Ring des Griffstücks gegen den Uhrzeigersinn herausschrauben. Wegen des Risikos, einen Montblanc dauerhaft zu beschädigen, raten erfahrene Sammler bei wertvollen Stücken zur Reparatur durch Montblanc oder Spezialisten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wodurch entsteht der roséfarbene Schimmer auf Montblanc-Lederprodukten der Limited Anniversary Editions 1924 und 75, und wie lässt er sich entfernen oder vermeiden?", "a": "Der roséfarbene Schimmer auf dem feinen Nappaleder bildet sich auch ohne Lichteinwirkung und wird auf eine Oxidschicht zurückgeführt, vermutlich begünstigt durch ausgasende Weichmacher der Kunststoffeinlagen. Sammler berichten, dass sich der Schimmer mit Collonil Premium Leather Polish (farblos) zuverlässig entfernen lässt; Montblanc selbst vertreibt das Mittel als Bestandteil des Leather Care Sets (ID 02756). Beim Auftragen sollte man nur in eine Richtung wischen, nicht kreisen, und das Mittel anschließend trocknen lassen. Das Produkt ist auch günstig in Schuhgeschäften erhältlich. Eine wirksame Prävention scheint es nicht zu geben, regelmäßige Pflege gilt aber als probates Gegenmittel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Limited Edition Montblanc Rouge et Noir 100 zum Markenjubiläum aus?", "a": "Die Rouge et Noir 100 ist eine zum 100-jährigen Markenjubiläum 2006 erschienene Replik des ersten Montblanc-Sicherheitsfüllers. Auflage: weltweit nur 100 Stück, Verkaufspreis 3.900 Euro. Der Halter besteht aus vulkanisiertem Hartgummi mit integriertem Tintentank, die 18-karätige Goldfeder trägt die historische Gravur \"Simplo Pen Co 4\" mit Herzloch; die Kappe ist leuchtend rot, der Korpus schwarz. Geliefert wird er in einem orange-roten Karton zusammen mit historischer Verpackung, Reisetintenfass aus Hartgummi und einem Booklet mit alter Reklame. Wegen der geringen Stückzahl ist mit schneller Vergriffenheit zu rechnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich Montblanc Meisterstück Kugelschreiber und Rollerball in Schreibverhalten und Handhabung?", "a": "Der Rollerball schreibt deutlich leichter als der Kugelschreiber, weil seine Tinte flüssiger ist und sich dem Schreibgefühl eines Füllfederhalters annähert. Nachteil ist, dass die Tinte auf schlechtem Papier leichter verläuft und blutet sowie die Mine vergleichsweise schnell leer ist. Konstruktiv unterscheiden sich beide Modelle dadurch, dass der Rollerball eine abschraubbare Kappe besitzt, während der Kugelschreiber typischerweise mit Drehmechanik arbeitet. Schreiber, die sich mit ihm gut anfreunden, schätzen ihn als hochwertige Alternative zum Kugelschreiber im Alltag.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Schriftsteller wird in der Montblanc Writers Edition 2006 geehrt und ist mit einer Preiserhöhung wie bei der Patron-Edition zu rechnen?", "a": "Die Writers Edition 2006 ist Virginia Woolf gewidmet; Hinweise dazu kursierten zeitweise im Montblanc-Händler-Intranet sowie auf Drittseiten und wurden teilweise wieder entfernt, was als Folge der strikten Geheimhaltungspolitik gegenüber Händlern gewertet wird. Da der Halter offenbar mit einem Diamanten ausgestattet sein wird, vermuten manche Sammler eine Preiserhöhung gegenüber den Vorgängereditionen, gesicherte Informationen lagen zum Diskussionszeitpunkt aber nicht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Wirkung kann Kultursponsoring auf die Kundenbindung haben, wie Montblanc es betreibt?", "a": "Montblanc engagiert sich seit ueber zehn Jahren stark im Kultursponsoring, etwa mit den Patronage Awards und den Donation Pens. Eine Studie von Manfred Schwaiger und Anastasia Steiner-Kogrina an der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen untersuchte die Wirkung dieses Engagements am Beispiel der Sparda-Bank und liefert Hinweise, die analog auf andere Branchen uebertragbar sind. Sponsoring und insbesondere Kultursponsoring sind im Marketing-Mix oft untergewichtet, da kaum direkte Messgroessen fuer ihre Wirkung existieren; die Akzeptanz auf Kundenseite ist jedoch im Vergleich zu TV- oder Print-Werbung sehr hoch. Die Untersuchung zeigt, dass Kultursponsoring die Kundenbindung steigern kann, operationalisiert ueber Vertrauen, Zufriedenheit und emotionale Naehe, sofern die Zielgruppe die Aktivitaeten kennt. Mit hoeherer Kundenbindung gehen Loyalitaet, Wiederkauf und positive Weiterempfehlung einher, was sich auch oekonomisch auswirkt. Kultursponsoring kann damit sowohl der Kundenbindung als auch der Mitarbeitermotivation dienen. Veroeffentlicht wurde die Studie unter Schwaiger und Steiner-Kogrina, Kultur staerkt Kundenbindung, Marketing Journal, 37. Jahrgang, Nummer 3, 2004, Seiten 34 bis 36.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche dokumentenechte Tinte in dezenter Farbe eignet sich für einen Parker-Füllhalter, ohne dass es zu Verstopfungen wie zuvor mit Montblanc Schwarzblau kommt?", "a": "Sammler halten es für unwahrscheinlich, dass die Verstopfung von der Montblanc-Tinte selbst verursacht wurde; vermutet wird ein Vorschaden oder eine chemische Reaktion durch das Mischen verschiedener Tinten beim Wechsel. Vor dem Befüllen mit einer neuen Tinte sollte der Füllhalter daher gründlich gespült werden. Als zuverlässige Alternative wird die Tintenmanufaktur Jansen (de-atramentis.com) empfohlen, die dokumentenechte Tinten in zahlreichen, auch dezenten Farben anbietet. Eigene Tintenmischungen werden ohne Erfahrungswerte als riskant eingeschätzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein angebotener Montblanc 144 Solitaire Silver Korn aus den 70er Jahren echt, wenn der Clip keine Seriennummer und kein PIX, sondern nur \"Germany\" trägt und die 925-Punze oben statt unten an der Kappe sitzt?", "a": "Die beschriebenen Merkmale sind für einen 144 Solitaire der 70er-Jahre völlig normal und sprechen für ein Original. Seriennummer und PIX-Gravur am Clip wurden erst später eingeführt, ältere Meisterstücke trugen lediglich die Punze \"925\" oben an der Kappe und hatten eine vollgoldene Feder ohne Platinintarsie. Vergleichsbilder finden sich auf fountainpen.de. Ein Preis um 250 Euro gilt bei gutem Allgemeinzustand als vertretbar; vor dem Kauf sollte die Feder geschrieben werden, da Reparaturen über den Montblanc-Service teuer werden können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man einen Montblanc Meisterstück 146, und welches Füllsystem hat dieses Modell?", "a": "Den 146 erkennt man primär an seiner Größe: geschlossen rund 14,5 cm lang, mit einem Meisterstückring von etwa 1,5 cm Durchmesser. Das Füllsystem ist ein fest eingebauter Kolbenfüllmechanismus, kein Konverter und kein Patronensystem; betätigt wird er durch Drehen am hinteren Ende. Den Begriff \"Kolbenkonverter\" benutzen einige für die fest eingebaute Mechanik, korrekter ist die Bezeichnung Kolbenfüller, da Konverter immer austauschbar sein müssten. Patronen nimmt nur der 147 Traveller; der 145 Chopin verwendet einen austauschbaren Konverter. Klassische Kolbenfüllhalter sind nach Stand der Diskussion praktisch nicht gefälscht worden.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 146 (Le Grand): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-146.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Füllhalter mit der Aufschrift \"Monte Rosa\", Stahlfeder ohne Stern, Punzierung 042/KF eine Fälschung oder ein echtes Montblanc-Produkt?", "a": "Monte Rosa war die Zweitmarke von Montblanc und somit die preiswertere Variante; das Stück ist ein Original. Die Federbezeichnung KF steht für \"Kugelfeder\" in der Stärke fein, was eine eher seltene Variante darstellt. Historisch existierte zudem eine eigenständige Füllhalterfirma \"Monte Rosa\" in Zürich vor rund 90 Jahren, die Verbindung zu Montblanc ist nicht eindeutig geklärt. Wer mit dem Sammeln klassischer Meisterstücke beginnen möchte, sollte den ersten Halter besser im Fachhandel testen und kaufen, statt blind über eBay zu erwerben, um die passende Federbreite zu wählen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich beim Montblanc 4-Farben-Kugelschreiber die Minen austauschen?", "a": "Die Minen lassen sich vorne einfach herausziehen und durch neue ersetzen; ein Werkzeug ist nicht erforderlich. Passende Ersatzminen sind im Schreibgeräte-Fachhandel erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man einen Montblanc-Füllfederhalter, in dem die Tinte stark eingetrocknet und der Tintenleiter komplett verstopft ist?", "a": "Erster Schritt ist langes Wässern: den Tintenleiter mehrere Tage in Wasser stellen, um eingetrocknete Tinte anzulösen. Bringt das nichts, hilft nur eine mechanische Reinigung, also Feder und Tintenleiter herausziehen und mit einer weichen Zahnbürste säubern. Wer keine Erfahrung mit dem Zerlegen hat, sollte den Füllhalter zu Montblanc einschicken; dort wird der Tintenleiter gereinigt oder bei Bedarf ausgetauscht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Montblanc Limited Edition Charlie Chaplin 88 hinsichtlich Gestaltung, Verarbeitung und Preis einzuschätzen?", "a": "Der Charlie Chaplin 88 gilt vielen Sammlern als eine der schönsten Skeleton-Editionen Montblancs, mit sehr aufwendiger und detailreicher handwerklicher Arbeit, die deutlich über das Niveau üblicher Artisan-Stücke hinausgeht. Andere empfinden ihn als überladen, weil zu viele Charlie-Chaplin-Aspekte auf engstem Raum vereint sind. Der Preis liegt bei rund 20.600 Euro und sprengt damit das Budget der meisten Sammler. Live wirkt der Halter laut Berichten beeindruckender als auf den Pressefotos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welchen Hersteller und welchen Füllmechanismus könnte es sich bei einem alten Füllhalter mit Indianerkopf-Gravur \"Hugh!\", Edel-Chrom-Feder und Schraubenfeder-Rändelschrauben-Mechanik handeln?", "a": "Der Mechanismus erinnert an ein Vakuumsystem im Stil von Parkers Vacumatic; eine genaue Zuordnung zu Hersteller, Land und Jahr ist allerdings schwierig, da auch eine umgebaute Mechanik möglich erscheint. Bei alten Vakuumfüllern ist der innenliegende Gummitank fast immer ausgetrocknet und meist nicht mehr füllbar. Recherchen in der Fachliteratur (Steinberg, \"Füllfederhalter, Das illustrierte Lexikon für Sammler\") führten den Besitzer zu Parkers Patent von 1832, bei dem mittels Kolben und Stange im Schaft Tinte zur Feder gepresst wurde - der erste belegte Selbstfüller. Eine Behandlung mit Kriechöl löste festsitzende Teile, der Mechanismus besteht hier aus Kolbenstange, Korkdichtung und Schraubenfeder mit Rändelschraube.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es beim Kauf von Füllhaltern aus Nicht-EU-Ländern (insbesondere USA) hinsichtlich Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und Aufwand?", "a": "Bei Lieferungen aus den USA fallen ab einem Warenwert von rund 22 Euro Einfuhrumsatzsteuer (19 %) und ab 150 Euro zusätzlich Zoll an; oft wird das Paket bis zur persönlichen Abholung beim Zoll zurückgehalten, was zeitlichen Aufwand bedeutet. Manchmal wird eine Sendung nicht verzollt und kommt direkt durch, dies ist aber Glückssache. Der schwächere Euro mindert den Preisvorteil zusätzlich. Wer den Aufwand vermeiden will, wartet besser auf ein gleichwertiges Angebot innerhalb der EU. Als Preisanhalt gilt bei gebrauchten Meisterstücken etwa die Hälfte des Neupreises, beendete eBay-Auktionen liefern realistische Marktwerte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind Verarbeitungsqualität und Service bei aktuellen Montblanc-Lederprodukten - speziell der Nightflight Collection - im Vergleich zu früheren Jahrzehnten einzuschätzen?", "a": "Sammler beurteilen die Qualität aktueller Montblanc-Lederwaren unterschiedlich: Einige sehen einen Qualitätsverlust gegenüber älteren Editionen, andere halten die heutigen Lederwaren weiterhin für hochwertig und marktführend, gerade im Vergleich zur Konkurrenz. Insbesondere ältere Etuis aus den 1950er-Jahren werden von einigen wegen Größe, Haptik und Zuschnitt geschätzt, während andere darin nichts Besonderes erkennen. Der Reparatur- und Umtausch-Service von Montblanc gilt unabhängig davon als kulant und schnell. Bei textilbeschichteten Stücken wie dem Nightflight-Schlüsseletui (Seide-Baumwoll-Mix mit Imprägnierung) wurden mehrfach aufgeribbelte Nähte als typisches Verschleißproblem gemeldet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Qualität chinesischer Füllhalter-Marken wie Jinhao und Baoer im Vergleich zu etablierten Herstellern wie Pelikan, Montblanc oder Parker einzuschätzen?", "a": "Sammler berichten, dass chinesische Füllhalter zu Preisen zwischen 1,63 und etwa 5 Euro überraschend wertig wirken, gut verarbeitet sind und ein ansprechendes Schriftbild liefern; die Federn sind allerdings tendenziell etwas steifer. Erworben werden sie meist direkt aus China über eBay-Händler, oft sogar versandkostenfrei. Auch der taiwanische TWSBI Diamond gilt als gut verarbeitete Alternative mit Detaillösungen, die teurere Hersteller nicht bieten. Für preisbewusste Einsteiger oder zum Experimentieren werden diese Marken als attraktiv eingestuft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der englische Onoto Magna 261 Füllfederhalter hinsichtlich Verarbeitung und Schreibqualität zu bewerten?", "a": "Sammler bewerten den Onoto Magna 261 als reell groß dimensionierten und sehr ansprechenden Füllfederhalter; Feder und vermutlich auch Tintenleiter stammen vom renommierten Hersteller Bock, was hohe Schreibqualität erwarten lässt. Nach mehrwöchigem täglichen Einsatz wird er als zuverlässiger und angenehmer Schreiber beschrieben. Bemerkenswert ist die historische Verbindung zur Kanalinsel Guernsey, dem Geburtsort des Firmengründers Thomas De La Rue.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Unterschriftengravuren auf mehreren Montblanc-Schreibgeräten farblich aneinander angleichen, wenn ältere Gravuren verblasst wirken?", "a": "Die Farbeinlage gefräster Gravuren unterliegt einem natürlichen Schwund und kann normalerweise als kostenlose Serviceleistung von autorisierten Montblanc-Händlern oder direkt durch den Montblanc-Service neu mit Lackfarbe aufgefüllt werden. Sinnvoll ist es, alle betroffenen Stifte gleichzeitig einzusenden, damit Farbton und Tiefe einheitlich werden. Bei Kratzern an Kappe oder Oberteil hilft zunächst eine Politur; ein kompletter Tausch der Kappe ist möglich, aber kostspielig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kauft man am besten einen Montblanc Meisterstück Chopin: beim Fachhändler oder im Internet, wo deutliche Preisunterschiede bestehen?", "a": "Empfohlen wird der Kauf beim Fachhändler oder in einer Boutique, da nur dort verschiedene Federbreiten ausführlich getestet werden können - die passende Federbreite ist entscheidend für die Schreibfreude. Wichtig ist, eigenes Papier zur Probe mitzubringen. Mindestens die Standardbreiten F, M und B sollten verfügbar sein. Empfohlen werden konkret die Boutiquen in Bremen und München sowie spezialisierte Online-Anbieter wie scription.de für den späteren Nachkauf. Online-Käufe sind preislich attraktiver, bergen aber das Risiko einer falschen Federbreite. Einige Händler bieten zudem an, Halter aus anderen Quellen vor Ort vergleichend zu testen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Siegellack eignet sich für den Hausgebrauch, und welche Eigenschaften unterscheiden hochwertige von preiswerten Produkten?", "a": "Billiger Siegellack rußt stark, wird matt und liefert keine sauberen Abdrücke; Sammler raten daher zu hochwertigeren Produkten, etwa von siegelshop24.com (rund 8 Euro pro Stange für 30-40 Siegel) oder von Landolt-Arbenz in Zürich (etwa 15 Euro für 20 cm). Wichtig ist, dass die Stange keinen mittigen Docht hat, da solche Lacke beim Brennen rußen und uneben aufschmelzen. Zur Anwendung wird die Stange über einen Brenner gehalten und der Lack mehrfach drehend aufs Papier gegeben, bevor das Petschaft aufgedrückt wird. Notarbedarfsversender setzen teils voraus, dass der Käufer tatsächlich Notar ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wird die Serie \"Masters for Meisterstück\" von Montblanc mit Meissener Porzellan noch hergestellt, und was kostet sie?", "a": "Die schwarzen Porzellanfüllhalter der Serie werden nicht mehr hergestellt; die in den Boutiquen verbliebenen Lagerbestände wurden zurückgerufen, was wohl Probleme mit der schwarzen Porzellanfärbung erklärt. Die weiße Variante ist weiterhin gelistet, etwa über die Meissen-Webseite. Der Preis wird mit etwa 1.950 Euro angegeben. Konkrete Hintergründe zum Produktionsstopp sind als Unternehmensinterna nicht öffentlich. Auffällig ist eine fehlerhafte Schreibweise von \"Montblanc\" auf der Meissen-Seite.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer ist der ehrenswerte Inspirator der Montblanc Patron of Art Edition 2006, und welche optischen Merkmale weist der Füllhalter auf?", "a": "Die Patron of Art Edition 2006 ehrt Sir Henry Tate, britischer Zuckerproduzent und Mäzen, der 1872 das Patent für Würfelzucker erwarb (nicht selbst erfand) und mit seinem Vermögen die Tate Gallery stiftete. Der Füllhalter besitzt eine markante rote Oberfläche, die Sammler an den Pope Julius II 888 oder den Jules Verne erinnert, mit einer Form, die dem Friedrich II ähnelt. Die offizielle Vorstellung erfolgte zunächst in den USA; in Asien kursierten bereits zuvor Prospektfotos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Briefmarken erinnern an Thomas De La Rue und seine Schreibgeraetefirma?", "a": "Thomas De La Rue, geboren 1793 und gestorben 1866, war Gruender der englischen Firma De La Rue, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts auch Fuellhalter herstellte, darunter den bekannten Onoto-Fuellhalter; Ende der 1950er Jahre stellte das Unternehmen die Fuellhalterproduktion ein. De La Rue machte zunaechst sein Vermoegen mit der Produktion von Spielkarten in London und erhielt spaeter das englische Monopol fuer Briefmarken und Zahlungsmittel auch ausserhalb Englands; in den 1880er Jahren begann die Entwicklung von Fuellhaltern. Die Postverwaltung der Kanalinsel Guernsey, seinem Geburtsort, ehrte ihn zweimal mit Sondermarken. Ein erster Satz mit vier Marken erschien am 2. Juni 1971 mit Schwerpunkt auf der Briefmarkenproduktion und Abbildungen von Marken aus Hongkong, Italien, USA und England. Ein zweiter Satz mit fuenf Marken folgte am 27. Juli 1993 zum 200. Geburtstag in einer Auflage von 113000 Stueck und zeigt Geldschein, Fuellhalter, Druckerpresse, Briefmarke und Spielkarte als gesamte Produktpalette der Firma. In Deutschland erschien zudem am 12. Oktober 2000 die erste Sondermarke der Reihe Fuer die Briefmarke mit einem Fuellfederhalter, einem Schreibstift und einem beschrifteten Umschlag mit Briefmarke. Hintergruende zur Firma De La Rue und ihren Schreibgeraeten finden sich unter anderem in Andreas Lambrous Buch Fuellfederhalter sowie in Fuellfederhalter, Schreibkultur und Schreibdesign von Giorgio Dragoni und Giuseppe Fichera.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein Montblanc Greta Garbo Füllhalter einen schlechten Tintenfluss zeigt und die ersten Buchstaben nur schwach schreibt?", "a": "Häufige Ursache ist eine nicht zur Schreibhaltung passende Federbreite oder eine sehr aufrechte Schreibhaltung beim feinen Greta-Garbo-Halter. Sammler raten, dem Füller einige Tage Einlaufzeit zu geben und an der Schreibhaltung zu arbeiten. Bleibt das Problem bestehen, lohnt sich der Gang zum Fachhändler oder zu Montblanc; ein kostenloser Federtausch ist nur innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf möglich, danach kostenpflichtig. Im konkreten Fall wurde das Problem durch Federtausch und einen aufrechteren Schreibstil behoben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existieren mittlerweile Fälschungen italienischer OMAS-Füllhalter, etwa des Modells Ogiva, und wie ist die Qualität von OMAS generell einzuschätzen?", "a": "Belastbare Berichte über OMAS-Fälschungen liegen nicht vor; bekannt sind hingegen schwankende Qualitätsstandards verschiedener Produktionsjahrgänge. Die OMAS-Modelle (etwa Ogiva, Filarmonica, 360 Mezzo) werden für ihren satten Tintenfluss geschätzt, der häufig auf den Ebonit-Tintenleiter zurückgeführt wird. Allerdings kann der starke Fluss bei warmen Temperaturen zu nassem Schreibverhalten führen. Ein Manko aus Sammlersicht ist, dass die meisten Modelle nur runde Federn besitzen, Stub- oder Italic-Schliffe sind selten. Einige Sammler halten OMAS preislich für überteuert, andere widersprechen ausdrücklich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein älterer Montblanc No. 31 (60er/70er Jahre) ohne Schaden polieren, um Mikrokratzer zu entfernen?", "a": "Der Schaft des Montblanc No. 31 besteht aus Plexiglas und kann problemlos poliert werden; Mikrokratzer lassen sich so weitgehend entfernen. An den Metallteilen ist Vorsicht geboten, da die Vergoldung durch zu starkes Polieren abgetragen werden kann. Weiterführende Hinweise gibt der Newsletter auf fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein geerbter goldener Montblanc-Füllhalter mit Gold-Overlay, und wer hat ihn gefertigt?", "a": "Es handelt sich um ein Meisterstück 144 (oder ggf. 146; eine Größenmessung gibt Aufschluss) aus den 1950er Jahren. Das Gold-Overlay ist eine Hülle, die nicht von Montblanc selbst, sondern von Goldschmieden in Pforzheim/Mühlacker stammt - genannt werden Bossert & Erhard, die bis heute für Montblanc arbeiten, sowie Sarastro als Hersteller von Taschengebrauchsartikeln. Eine Punzierung weist darauf hin, dass es sich tatsächlich um Edelmetall handelt. Der Halter ist trotz Aftermarket-Overlay sammelwürdig und hat einen relevanten Materialwert; Aufschriften wie \"Meisterstück\" trugen die alten 144er nicht zwangsläufig.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 144 (Classique-Vorgänger): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-144.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verbreitet sind offen verkaufte Montblanc-Fälschungen (Repliken) im Internet, und wie erkennt man Originalität bei einem privat erworbenen Meisterstück 144?", "a": "Im Netz finden sich zahlreiche Replika-Seiten; eine Google-Suche nach \"Montblanc Replica\" liefert über 1000 Treffer, teils ergänzt durch Werbung über Google AdWords. Manche Anbieter setzen \"Haftungsausschlüsse\" ein, was rechtlich nicht schützt. Schließt eine Seite, eröffnen andere unter neuem Namen. Beim konkret beschriebenen 144er handelt es sich um ein Original; ältere 144er hatten noch keine außenliegenden Tintenleiter-Lamellen und eine vollgoldene Feder ohne Platinintarsie. Hartgummi-Tintenleiter wurden bis ca. 1989 verbaut; die heutigen außenliegenden Lamellen erhöhen die Pufferkapazität bei Druckschwankungen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 144 (Classique-Vorgänger): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-144.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche ueberraschende Erkenntnis bringt das Buch Die merkwuerdigen Fuellhalter von Piet Ruys?", "a": "Das Buch Die merkwuerdigen Fuellhalter von Piet Ruys laesst trotz seines Titels keinen Sammlerband ueber kuriose Schreibgeraete erwarten. Tatsaechlich handelt es sich um einen niederlaendischen Kriminalroman aus dem Jahr 1961 mit 124 Seiten, in dem es um Industriespionage geht. Aufzeichnungen und chemische Formeln werden einem jungen Erfinder gewaltsam entrissen und in einem ausgeschlachteten Fuellhalter geschmuggelt; Jugendfreunde des Erfinders koennen den Diebstahl spaeter aufklaeren und die Formeln dem rechtmaessigen Eigentuemer zurueckgeben. Damit liegt mit diesem Titel ein Kriminalroman vor, dessen Fuellhalter-Bezug rein literarisch ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Hersteller verbirgt sich hinter der Marke \"WAFCO\" auf einem alten schwarzen Kolbenfüller im Seniorformat mit Bock-Feder?", "a": "WAFCO steht für die Gustav Walter Füllhalterfabrik in Schriesheim. Kolbenfüllmechanik und Bock-Feder weisen klar auf einen deutschen Hersteller der Vorkriegszeit hin; viele dieser Manufakturen haben den Zweiten Weltkrieg nicht überstanden. Als zusätzliches Identifikationsmerkmal trägt der Schaft eine Prägung mit einem Adler. Auch eine Variante in Zelluloid (Hellperl) mit Schlauchfüllung und eingeschraubter Druckmechanik ist bekannt; Verarbeitung und Tannenbaum-Tintenleiter sprechen für hochwertige handwerkliche Arbeit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Füllhalter gilt unter Sammlern als Traumstück, und welche Designansätze werden für eigene Modelle (Marke Wancher) als vielversprechend bewertet?", "a": "Als Traumfüllhalter werden insbesondere die Modelle der japanischen Manufaktur Nakaya genannt, vor allem die schlichten Varianten wie matt-schwarze Halter mit Platin-Finish. Der vorgestellte Wancher-Prototyp wird von Sammlern als designerisch vielversprechend bewertet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es eine offizielle Preisliste der gesamten Montblanc-Produktpalette zur Orientierung, etwa beim Kauf gebrauchter Stücke?", "a": "Vollständige Preislisten haben nur autorisierte Fachhändler und dürfen diese in der Regel weder herausgeben noch im Internet veröffentlichen. Alte Preislisten und Prospekte tauchen aber regelmäßig bei eBay auf und enthalten teils auch Listen im Anhang. Einige Händler-Webseiten zeigen Preise, etwa fuellhalter.de oder koitz.com. Insgesamt bleibt der Markt für gebrauchte Montblancs preislich uneinheitlich; abgeschlossene eBay-Auktionen liefern realistische Anhaltspunkte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ursachen kommen bei einem Faber-Castell Classic Füllhalter mit zu starkem Tintenfluss und lockerem, herausdrückbarem Tintenleiter im Griffstück in Frage, und sind Pelikan-Patronen kompatibel?", "a": "Pelikan-Patronen passen in der Regel auch in Faber-Castell-Halter und werden hin und wieder problemlos verwendet. Lässt sich der Tintenleiter aus dem Griffstück herausdrücken, ist meist der Faber-Castell-Service zuständig - ein einfacher kräftiger Wiedereinbau kann den Tintenfluss negativ beeinflussen. Kratzt die Feder, liegt die Ursache nicht am Tintenleiter, sondern an verbogenen Federschenkeln; das lässt sich oft lokal beim Schreibgerätehändler richten oder per Einsendung an Faber-Castell.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Schreibgeräte aus einem Dachbodenfund - darunter ein Montblanc Meisterstück L139, ein vermuteter Parker 51 und ein Omega - identifizieren und einschätzen?", "a": "Beim 139er handelt es sich um eine Variante mit langem Sichtfenster und Stahlfeder, was ihn als Kriegsmodell ausweist; Kriegsmodelle sind weniger wertvoll als reguläre 139er mit Goldfeder, gelten aber dennoch als sammelwürdig. Der unbekannte Halter Nr. 2 wurde als Billigfüller der 1950er ohne Sammlerinteresse identifiziert, Nr. 3 als Kaweco Omega 650, Nr. 4 als Parker Aerometric der zweiten Generation von 1949 mit Lustralloy-Kappe. Für Detailfragen zu Parker 51 wird das Forum penexchange.de empfohlen. Vor einem Verkauf hängt es von der Zielgruppe ab, ob restauriert werden sollte: Händler bevorzugen unrestaurierte, Endsammler restaurierte Stücke.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Grundlagenliteratur und Hilfen sollten Sammler-Neulinge nutzen, bevor sie häufig wiederkehrende Anfänger-Fragen zu Montblanc-Schreibgeräten stellen?", "a": "Für Einsteiger werden insbesondere die Standardwerke zu Montblanc empfohlen, etwa die Bücher von Jürgen Lehmann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgeräte zählen für Sammler zu ihren persönlichen Lieblingsstücken?", "a": "Genannt werden besonders viele Stücke aus der Limited Anniversary 1924-Reihe (146 Doué, 144 Sterling) sowie aus der Anniversary 75 Skeleton Edition. Beliebt sind außerdem Writers Editions wie Marcel Proust und Agatha Christie, Patron-of-Art-Editionen wie Dörrbecker Quintessenz, der Skeleton Star, der 145P, der 122 Malachite und der Jules Verne. Auch außerhalb von Montblanc werden Waterman Edson (mit L- oder F-Feder), Pelikan M700 Toledo und Sheaffer Balance als Lieblinge angeführt. Bevorzugt wird zumeist der Schaft mittlerer Größe mit individuell passender Federbreite (häufig B oder M).\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition Agatha Christie (1993): https://www.fountainpen.de/writer-christie.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Schreibgerät - Füller, Rollerball oder Kugelschreiber - sollte als Erstkauf gewählt werden, und welche Garantievorteile bestehen beim Fachhändler gegenüber Internetkauf?", "a": "Empfohlen wird das Schreibgerät, das tatsächlich am häufigsten genutzt wird; eine \"Tradition\" zugunsten des Füllers gibt es nicht. Garantierechtlich gilt: Jeder gewerbliche Händler muss zwei Jahre Sachmängelhaftung gewähren, unabhängig davon, ob online oder in der Boutique gekauft. Zusätzlich vergibt Montblanc eine herstellereigene Garantie, deren Umfang je nach Händler-Beziehung variieren kann. Vorteile des Online-Kaufs: bei Warenwerten ab 40 Euro trägt der Käufer keine Rücksendekosten und kann das Produkt zuhause testen; Nachteil ist die fehlende persönliche Beratung. Inzwischen dürfen Montblanc-Fachhändler ihre Schreibgeräte auch online verkaufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeuten die unterschiedlichen Goldstempel und Punzen wie 333, 585, 750, 10K, 14KT, 18KT bzw. 18K.T. auf Schreibgeräten?", "a": "Die Zahlenstempel kennzeichnen Goldlegierungen: 333 = 8 Karat, 585 = 14 Karat, 750 = 18 Karat. Sie geben den Feingoldanteil an. Die zusätzlichen Punzen liefern Hinweise auf Alter und Herkunft. Wichtig: Eine Punze (immer tiefer eingeschlagen) ist von einer reinen Modellbezeichnung (gravierte Beschriftung) zu unterscheiden - so existierte beispielsweise ein Montblanc-Bleistiftmodell namens \"10K\". Als Standardwerk zur Bestimmung wird Jan Divis: \"Goldstempel aus aller Welt\" empfohlen. Logos und Sterne wurden früher auch in Hartgummi und Zelluloid eingeprägt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert ein Marktbedarf für einen speziellen Glastresor zur sicheren Aufbewahrung und Präsentation hochwertiger Schreibgeräte-Sammlungen?", "a": "Sammler sehen ein kleines, aber weltweites Marktpotenzial für einen solchen Glastresor und schlagen vor, auch eine Variante mit zusätzlicher Aufbewahrungsmöglichkeit zu konzipieren. Wichtig ist, dass die reine Anschaffung eines Tresors nicht automatisch den Versicherungsschutz einer Hausratversicherung erhöht; nötig ist die Anpassung der Versicherungssumme, was nicht jeder Versicherer akzeptiert. Bei Marketingmaterialien sollte sorgfältig auf die Bildauswahl geachtet werden, etwa um keine missverständlichen historischen Insignien zu zeigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Hersteller stellen Federn für hochwertige Füllfederhalter her - insbesondere die häufig anzutreffenden Federn mit der Gravur \"Iridium Point Germany\"?", "a": "Montblanc fertigt seine Federn selbst. Der wichtigste deutsche Federnzulieferer ist die Firma Bock; viele Markenhersteller wie Faber-Castell und früher auch Pelikan lassen dort fertigen, weshalb Bock als \"hidden champion\" gilt. Ob die Federn mit der Gravur \"Iridium Point Germany\" konkret von Bock kommen, ist nicht eindeutig geklärt. Generell können Stahlfedern technisch genauso gut schreiben wie Goldfedern; Goldfedern sind aufgrund des Materials weicher im Schreibgefühl.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es zur Verarbeitungsqualität der Montblanc Nightflight Collection, insbesondere mit dem Aufribbeln der Nähte an Schlüsseletuis und Taschen?", "a": "Mehrere Besitzer berichten übereinstimmend von aufribbelnden Nähten am Nightflight-Schlüsseletui, teils schon nach wenigen Wochen Tragen in der Hosentasche. Mont blanc tauscht das Etui auf Garantie um, das Problem tritt bei Ersatzlieferungen jedoch wieder auf. Voraussetzung für den kostenlosen Tausch ist eine korrekt ausgefüllte Garantiekarte mit Kaufdatum, Händlerstempel und konkretem Artikel - eine fremde Garantiekarte hilft nicht. Größere Stücke der Kollektion (etwa der Nightflight-Rucksack) sind durch Lederkeder an den Außennähten verstärkt und zeigen kaum Verschleiß. Materialbedingt ist die Kombination aus Seide-Baumwoll-Stoff und rauem Jeansstoff in der Hosentasche wenig haltbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Person ist die Montblanc Patron of Art Edition 2010 gewidmet, und welche Materialien und Farbgebung sind zu erwarten?", "a": "Die Patron of Art Edition 2010 wird Königin Elisabeth I. (1533-1603) gewidmet sein. Vorgesehen sind eine 4810er-Variante in braun mit Gelbgold sowie eine 888er-Variante in rot mit Rotgold. Sammler, die sie bereits gesehen haben, beurteilen das Design eher zurückhaltend - es wird als Geschmacksfrage und nicht als Highlight bewertet. Vorab-Fotos sollen nicht selbst hochgeladen, sondern höchstens auf bereits bestehende Quellen verlinkt werden, da Montblanc Vorab-Veröffentlichungen unerwünscht sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind 6,50 Euro Versandkosten bei einer Garantie-Reparatur an einem Montblanc 164er gerechtfertigt, und ist es üblich, dass im Service der komplette Kolben/Tintenleiter ausgetauscht wird?", "a": "Bei eBay-Käufen verlangt der einsendende Händler die Versandkosten zu Recht, da er nicht der ursprüngliche Verkäufer und somit nicht zur kostenlosen Garantieabwicklung verpflichtet ist. Ein vorsorglicher Austausch des Tintenleiters ist Standardvorgehen im Montblanc-Service und gilt als Qualitätsmaßnahme. Bei Reklamationen offensichtlicher Fehler (etwa verschobener Feder) sollte zeitnah erneut eingeschickt werden, wobei die zweiwöchige Frist für kostenlose Federtauschvorgänge zu beachten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum wurde das Forum auf eine neue Software umgestellt, und welche Probleme oder Vorteile bringt das mit sich?", "a": "Die Umstellung erfolgte zwingend, da Joomlaboard nicht mehr weiterentwickelt wurde und veraltete Software ein erhebliches Sicherheitsrisiko durch Hackerangriffe darstellt. Die neue Software bietet mehr Sicherheit; einzelne Funktionen wie der RSS-Feed oder Avatar-Bilder mussten nach der Migration nachgebessert werden. Die Anzahl der Beiträge bleibt sichtbar, wertende Forumsränge entfallen jedoch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welche Modelle handelt es sich bei einem geerbten Set aus Montblanc Füller, Bleistiftmine, Pen-Roller und Etuis mit Aufdruck \"W.-Germany\"?", "a": "Die Schreibgeräte stammen aus der Zeit vor der Wende (vor 1989), erkennbar an der Kennung \"W.-Germany\". Es handelt sich um ein Meisterstück 144 Solitaire Silber Kornguilloché (Füller bzw. 147), einen Meisterstück 161 Le Grand Kugelschreiber sowie das passende Traveller Etui. Die Etuis sind: rot = Florence, schwarz mit Patronenhalterung = Traveller, schwarz klein = Sienna. Bei vergoldeten Teilen unterscheidet man zwei Varianten - Vermeil (vergoldetes Silber, Punze \"925\") oder vergoldetes Messing (ohne Punze); fehlt die 925er-Punze und steht nur \"Germany\" am Bleistift, handelt es sich um Messing-Vermeil. Für die Wertermittlung wurden Konsultation der entsprechenden Produktseiten auf fountainpen.de und Vergleich abgeschlossener eBay-Auktionen empfohlen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 144 (Classique-Vorgänger): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-144.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die nicht mehr produzierte Marke élysée (zuletzt unter Staedtler) sammelwürdig, und sind ihre Schreibgeräte noch erhältlich?", "a": "Ob ein Füllhalter sammelwürdig ist, bleibt eine persönliche Entscheidung; manche sammeln bekannte Markenstücke ohne Gebrauchsabsicht, andere schätzen Limitierungen. élysée-Schreibgeräte sind weiterhin auf Sekundärmärkten erhältlich, etwa Kugelschreiber der Vernissage und Impression Limited Editions; im regulären Handel sind sie kaum noch zu finden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Füllhalter unter etwa 100 Euro bzw. welcher Montblanc eignet sich für sehr schnelles, ermüdungsfreies und unverkrampftes Schreiben - speziell unter Examensbedingungen?", "a": "Empfohlen wird der Montblanc Meisterstück 145 Platinum mit F-Feder als langlebiger Allrounder, der die typischen Anforderungen erfüllt. Wer im Studentenbudget bleiben muss, fährt mit Lamy-Modellen (etwa Lamy Studio mit Goldfeder) gut. Die Wahl des Füllhalters ist stark individuell - manche bevorzugen leichte, kleine Halter, andere große, schwere. Eine 18-Karat-Feder bringt gegenüber einer 14-Karat-Feder beim Schreiben kaum spürbare Unterschiede.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 145 (Classique): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-145.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann eine Montblanc-Tintenpatrone in der Hemdtasche auslaufen, und wie lassen sich Tintenflecken aus Textilien entfernen?", "a": "Selbstöffnende Kappen treten häufig bei kurzen Modellen wie dem Mozart auf, wenn sich die Schraubkappe durch starke Bewegung in der Tasche unbemerkt löst; auch Druckunterschiede in der Höhe (Flugzeug, Bergaufenthalt) können Auslaufen begünstigen, im konkreten Fall war es die Bewegung. Für nicht wasserlösliche Tinte gibt es kein einfaches Hausmittel; empfohlen wird Amodex (amodexink.com), erhältlich auch über eBay aus den USA oder UK-Online-Shops. Alternativ hilft der Gang in eine Spezialreinigung. Tintenflecken auf Jeans sind besonders hartnäckig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man einen Füllfederhalter, in dem wasserfeste Tinte eingetrocknet ist, ohne den Halter zu beschädigen?", "a": "Empfohlen wird ein etwa sechstägiges Wasserbad, optional mit milder Seifenlauge, anschließend gründliches Spülen. Wichtig: Füllhalter aus Zelluloid, Ebonit oder Hartgummi dürfen weder ins Ultraschallbad noch in ein längeres Wasserbad eingelegt werden, da Hartgummi insbesondere die Farbe des Wassers aufnimmt und seine eigene Farbe verliert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wofür steht die markante Einkerbung auf der Kappe des Montblanc Jules Verne Füllers, und ist sein Tintentank kleiner als der eines 146?", "a": "Die Einkerbung in der Kappe stellt das Bullauge eines U-Boots bzw. ein Sichtfenster dar und bezieht sich auf Verne's \"20.000 Meilen unter dem Meer\"; ergänzend wird die Kappenform als Anspielung auf einen Taucherhelm gedeutet, und die Symbolik findet sich auch auf der Feder wieder. Der Tintentank des Jules Verne ist tatsächlich kleiner als der des 146er, weil der Dichtkolben in der Limited Edition - wie bei allen Editionen - konstruktiv verändert wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein bei eBay erworbener Greta Garbo Füllhalter auf Echtheit prüfen, wenn die Perle am Clip aufgeklebt wirkt, und gibt es offizielle B-Ware von Montblanc?", "a": "Montblanc bietet keine offizielle B-Ware an; die Stücke sind also entweder Original oder Fälschung. Beim beschriebenen Greta Garbo deutet alles auf ein Original hin, allerdings ist die Perle am Clip ab Werk nicht geklebt, sondern fest gefasst. Eine geklebte Perle ist daher als nachträgliche Reparatur eines Handwerkers anzusehen und stellt einen Mangel dar; bei einem als neu deklarierten Kauf rechtfertigt das eine Rückgabe. Sammler weisen darauf hin, dass auch gewerbliche Powerseller ihre Ware oft selbst über eBay beziehen und nicht immer über Detailkenntnisse verfügen, weshalb beanstandungsfähige Mängel keineswegs ausgeschlossen sind. Verlässlichere Bezugsquellen sind Sammlerbörsen oder gut sortierte Fachhändler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man ein originales Meisterstück Solitaire Sterling Silber mit Barleycorn-Guilloche, und welche Datierungs- sowie Pflegehinweise sind zu beachten?", "a": "Die Solitaire Sterling Barleycorn-Serie wurde Pfingsten 1992 mit der Veranstaltung New Dimensions in Berlin eingefuehrt und Mitte 1998 wieder eingestellt, weil sie der 1999 erscheinenden 75th Anniversary Edition zu nahe kam. Echte Stuecke tragen die 925er Punzierung, eine fein geriffelte Feinkorn-Guilloche und seit etwa 1997 individuelle Clipringnummern; die Modellnummer fuer den Kugelschreiber ist 1646. Das schwarze Etui mit rotmarmorierter Papierumverpackung wurde zwischen 1992 und 1995/96 verwendet. Zur Pflege empfiehlt sich ein Silberputztuch oder ein Ultraschallbad mit Reinigungstabletten; Polituren mit Schleifkoerpern wie Wenol traegt Montblanc selbst kritisch ein, da sie zu viel Silber abreiben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man fundierte Informationen zu Modellbezeichnungen, Produktionszeitraum und Wert von neuwertigen Brause-Kolbenfuellfederhaltern aus einem Dachbodenfund?", "a": "Sammlerforen wie community-fountainpen.de oder penexchange.de sind nicht darauf ausgelegt, Verkaufsinformationen kostenlos zu liefern, weil dort kein gewerbliches Interesse bedient werden soll. Wer den Marktwert oder genaue Modelldaten zu solchen Fundstuecken benoetigt, sollte sich an einen ausgewiesenen Experten wie Stefan Wallrafen (collectiblestars.de) wenden, der gegen Honorar recherchiert und schaetzt. Vor einer solchen Beauftragung lohnt sich die Abwaegung, ob der zu erwartende Verkaufserloes die Recherchekosten ueberhaupt rechtfertigt; haeufig ist das nicht der Fall.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem grün marmorierten Montblanc-Füllhalter mit der Aufschrift III. MONT BLANC III. und SIMPLO ORIGINAL, und wie ist er korrekt zu reinigen?", "a": "Es handelt sich um einen Druckknopffuellhalter (kein Kolbenfueller) der dritten Montblanc-Preisserie, produziert zwischen 1932 und 1934, vermutlich in Groesse A; der Buchstabe steht oft auf der Blindkappe. Original gehoeren ein Tropfenclip und eine a-Feder dazu, wobei die jetzige Feder aus den 50er Jahren stammt und ausgetauscht wurde. Die malachitgruene Farbe ist unverfaerbt selten und wertbestimmend. Der Stern auf der Kappe der dritten Preisserie war konstruktionsbedingt nur am Rand weiss, und die zwei gegenueberliegenden Loecher in der Kappe sind Lueftungsbohrungen. Zur Reinigung nur klares, kaltes Wasser ohne Loesungsmittelzusaetze verwenden und nicht mehrere Stunden einweichen, da das Hartgummi sonst oxidiert; lichtgeschuetzte Aufbewahrung ist ratsam.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeigt der Katalog Werkzeuge des Pegasus zur Ausstellung der Stiftung Weimarer Klassik?", "a": "Werkzeuge des Pegasus ist der Begleitkatalog zur Ausstellung Historische Schreibzeuge im Goethe-Nationalmuseum, die vom 9. November 2002 bis zum 5. Januar 2003 in Goethes Wohnhaus in Weimar im Erdgeschoss zu sehen war und von der Stiftung Weimarer Klassik verantwortet wurde. Der Band praesentiert Schreibzeuge in unterschiedlichen Formen und Materialien wie Keramik, Holz, Porzellan, Stein und Glas in Wort und Bild und zeigt zudem Moebel, Schreibzeugmappen, Tintenfaesser, Federn, Brieffoeffner und weitere Schreibaccessoires, vor allem aus der zweiten Haelfte des 18. und aus dem 19. Jahrhundert. Zu den herausragenden Exponaten zaehlt die 1867 in Kopenhagen gefertigte Schreibkugel, auf der Friedrich Nietzsche schrieb. Der Katalog gliedert sich in Vorwort, einen Essay zu Schreibgeraeten und kreativem Schreiben im 18. und 19. Jahrhundert, einen Katalogteil mit Schreibzeugen, Schreibgeraeten und Schreibutensilien, einen Abschnitt mit illustrierten Bildnissen, einen Exkurs zu Schreibrezepten und Eisengallustinte sowie Literaturverzeichnis und Bildnachweis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann schwarze Tinte die Goldlegierung am Patronenschlitten eines Montblanc Traveller angreifen, und wie laesst sich das vermeiden?", "a": "Die schwarze Montblanc-Tinte ist nicht vollstaendig wasserloeslich und gilt als aggressiver als blaue Tinte; sie kann tatsaechlich die Goldlegierung am Patronenschlitten angreifen, wobei meist nur Materialabtrag und keine Rostbildung beobachtet wird. Auch rote Tinten neigen dazu, Probleme zu verursachen. Vorbeugend hilft regelmaessiges Reinigen des Fuellhalters und offenes Austrocknenlassen sowie der Wechsel auf eine eher milde Tinte, beispielsweise blau. Der Traveller wurde in der schwarzen Variante zumindest bis 2005 noch produziert; die Solitaire-Silber-Varianten waren dagegen nur in sehr kleiner Stueckzahl erhaeltlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Forenregeln und Bildschutz so gestalten, dass im Forum recherchierte Informationen nicht ohne Gegenleistung fuer eBay-Verkaeufe missbraucht werden?", "a": "Diskutiert wurde, die Forenregeln prominent an den Anfang des Forums zu stellen und sie optisch hervorzuheben, was anschliessend auch umgesetzt wurde. Zum Schutz der vom Forum bereitgestellten Fotos vor unberechtigter Weiternutzung bei eBay sprach sich die Mehrheit fuer ein gut sichtbares, diagonal verlaufendes Wasserzeichen mitten im Bild aus, da kleine oder dezente Wasserzeichen leicht weggeschnitten werden koennen. Eine massenhafte Nachbearbeitung der bestehenden Bildbestaende ist nur per spezialisierter Stapelverarbeitungs-Software realistisch. Im Hintergrund stand der Wunsch, das Forum als Ort des gegenseitigen Sammleraustauschs zu erhalten und nicht als kostenlose Recherchequelle fuer schnelle Verkaeufe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein OMAS Extra aus den 1990er Jahren fachgerecht zerlegen, abdichten und polieren, und welche Materialhinweise sind dabei zu beachten?", "a": "Der OMAS Extra besteht aus dem hauseigenen, baumwollbasierten Cotton-Resin und ist daher kratzempfindlich; das Polieren gelingt am besten mit Wenol oder einem feinen Poliermittel mit kleiner Korngroesse, notfalls auch mit Zahnpasta. Die Aufschrift 750 auf der Feder bezeichnet 18-karaetiges Gold. Zur erneuten Abdichtung wird Silikonfett verwendet, wie es etwa Fueller-Hersteller wie TWSBI ihren Geraeten beilegen oder das ueber Spezialhaendler wie penboard.de oder US-Anbieter (Goulet Pens) zu bekommen ist; kritische Dichtstelle ist insbesondere der Tintenleiter. Zum Reinigen alter Dichtmasse hat sich neben Spuelmittel-Ultraschallbad auch WD-40 bewaehrt. Genaue Baudaten lassen sich am verlaesslichsten durch Direktanfrage bei OMAS ermitteln.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ueber die individuelle Mario-Barth-Limited-Edition von Montblanc bekannt, und warum zeigt das offizielle Produktbild Abweichungen?", "a": "Mario Barth hat sich als einer der ersten Privatkunden eine massgeschneiderte 1/1 Edition aus dem Artisan-Studio anfertigen lassen; das Stueck wurde im Studio noch vor Fertigstellung samt Messingmustern gesehen und enthaelt einen Diamanten in Form des Montblanc-Sterns auf der Kappe. Die endgueltige Ausfuehrung ist in Weissgold gehalten, waehrend das auf der Montblanc-Website abgebildete Foto offenbar ein Mastersample in Gelbgold mit Weissgold-Feder zeigt - eine Materialkombination, die so nicht im finalen Stueck verwendet wurde. Barth erhielt sein Exemplar zu einem Vorzugspreis; nachfolgende individuelle Editionen werden laut Aussagen aus der Manufaktur erheblich teurer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man eine Faelschung des Montblanc Patron of Art Copernicus, und wie geht man mit Anbietern entsprechender Auktionen um?", "a": "Typische Faelschungsmerkmale beim Copernicus sind ein farbloser statt gruener Edelstein im Clip, ein gerades statt konkav geformtes Griffstueck, ein einfacher weisser Stern statt Perlmutt auf der Kappe, eine komplett aus Stahl gefertigte Feder sowie ein zu kurzes Gewinde mit zusaetzlichem duennen Silberring. Auffaellig sind ausserdem ein nicht originalgetreu gebogener Clip und ein zusaetzlicher Trennring zwischen Griffstueck und Gewinde, der auf einen umgebauten Konvertermechanismus hindeutet. Daneben verwenden Fakeanbieter haeufig geklaute Originalbilder, teils mit vertauschter Federfarbe, was an alten Pressefotos liegen kann. Einen Copernicus als Rollerball gab es nie; entsprechende Angebote sind ausnahmslos faelschungsverdaechtig. Sammler sollten Bieter warnen und das Angebot bei der Plattform sowie bei Montblanc melden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der Conklin Mark Twain Crescent Demonstrator ausgestattet und welche Eigenheiten hat sein Fuellsystem im Alltag?", "a": "Der Conklin Crescent Mark Twain Demonstrator ist auf 1898 Stueck limitiert (zur Erinnerung an das Gruendungsjahr der Conklin Pen Company) und besteht aus handpoliertem, transparentem Acrylharz; es gibt eine schwarze sowie eine Rosegold-Trim-Variante. Der Fueller arbeitet mit dem klassischen Crescent-Fuellsystem, bei dem ein Halbmondring den innen liegenden Gummisack zusammendrueckt; ein Sperrring auf dem Korpus sichert den Mechanismus gegen unbeabsichtigtes Druecken. In den USA werden die schwarze Demonstrator-Edition fuer rund 250 USD und farbige Versionen fuer rund 165 USD gehandelt. Im Etui passt der Fueller mit Vorsicht in handelsuebliche Einer-Etuis, allerdings hat der Halbmondring etwas Spiel und kann bei ungeschicktem Verstauen Tinte in die Kappe druecken; fuer den staendigen Transport ist er daher nur eingeschraenkt geeignet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bietet Montblanc noch echte Einsteigerfueller im Bereich um 100 bis 150 Euro an, und was hat es mit den auffaellig kleinen Modellen wie dem Mozart auf sich?", "a": "Montblanc produziert seit einigen Jahren bewusst keine eigentlichen Einsteigerfueller mehr; die Linien Scenium und Noblesse sind eingestellt, vom Scenium gab es zudem nie einen Fuellfederhalter. Das kleinste aktuelle Schreibgeraet ist das Meisterstueck 114 Mozart, das jedoch genau genommen kein Schreibgeraet, sondern ein Notizgeraet fuer kurze Notizen mit Stil ist und sich nicht fuer laengere Texte eignet. Fuer den Schulalltag wird daher eher zu einem regulaeren Meisterstueck oder zu robusten Marken wie Lamy, Pelikan oder Rotring geraten; fuer Kinder gilt der zu schmale, fragile Schaft des Mozart als ungeeignet. Wer einen Montblanc unterwegs nutzen will, sollte ihn in einem Etui in der Innentasche tragen, um Beschaedigungen und Verlust zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Buchveroeffentlichungen gibt es zum Montblanc Literaturpreis von 1991 bis 1994?", "a": "Zum Montblanc Literaturpreis sind in den Jahren 1991 bis 1994 vier Buchausgaben erschienen. Der erste Preis von 1991 trug das Thema Profit, der zweite von 1992 das Thema Umarmungen, der dritte von 1993 das Thema Der Gipfel und der vierte von 1994 das Thema Der Termin. Jede Ausgabe enthaelt neben der Kurzgeschichte des Preistraegers oder der Preistraegerin zwischen 14 und 16 weitere ausgewaehlte Kurzgeschichten der Teilnehmer. Herausgeber aller vier Baende ist Joseph von Westphalen, der zugleich den Vorsitz der Jury innehatte und in jedem Band das Nachwort verfasste. Die ersten beiden Buecher erschienen im Piper Verlag, die folgenden zwei im Deutschen Taschenbuch Verlag. Von 1995 bis 2003 wurde der Preis nicht ausgeschrieben, erst 2004 wurde er mit dem Thema So viel Zeit muss sein erneut verliehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte das Forum eine oeffentliche Liste aller Sammlungen einzelner Montblanc-Sammler fuehren, um Verkauf und Tausch zu erleichtern?", "a": "Eine oeffentliche Vollliste aller Schreibgeraete einzelner Sammler wird vom Foren-Admin und der Mehrheit abgelehnt, weil die Mitglieder weitgehend anonym auftreten und eine solche Auflistung keinen praktischen Nutzen brauecht. Sammler haben zudem in der Regel nur einen Teil ihres Bestands tatsaechlich verkaufsbereit, sodass eine Komplettliste viele Anfragen ohne Ergebnis aushaltete. Stattdessen bestehen die Rubrik Biete und das Modul MyPMS fuer interne Kommunikation; fuer Verkaufs- und Tauschaktivitaeten wird auf separate Plattformen wie morepens.de verwiesen. Die Sammlungsgroesse alleine wird ausserdem nicht als Qualitaetsmerkmal angesehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Informationen, Fotos und Unterlagen gibt es zur Pforzheimer Firma FEND und ihrer Bedeutung fuer Schreibgeraetehersteller?", "a": "FEND wurde 1899 in Pforzheim gegruendet und stellte in den 1920er und 1930er Jahren unter anderem die Overlays fuer Montblanc her, was bei Lambrou (Fountain Pens of the World) belegt ist. Bekannt ist FEND vor allem fuer Mehrfarbstifte mit Schiebe- und Pendelvorschub-Mechanik (Zaubermechanik), die auch Parker und andere Marken bei FEND fertigen liessen, zunaechst mit Blei-/Buntstift-, spaeter mit Kugelschreiberminen. Bis in die 1960er Jahre produzierte FEND auch Fuellfederhalter, die in Design und Federform innovativ waren und vermutlich Mario Bellini beim Lamy Persona inspiriert haben. Mit dem Tod des letzten Inhabers kurz vor oder nach dem 100-jaehrigen Firmenjubilaeum verschwand FEND vom Markt; Patenthinweise sind unter anderem im Montblanc-Katalog von 1936 (Seite 38) zu finden, Originalpatente lassen sich beim Patentamt einsehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Patron of Art Edition bringt Montblanc fuer das Jahr 2008 heraus?", "a": "Die Patron of Art Edition 2008 ist Francois I. gewidmet; entsprechende Flyer und erste Bilder waren rund um den Jahresanfang 2008 verfuegbar, in den Boutiquen wurde dazu vorab kaum Auskunft erteilt. Stilistisch wirkt die Edition auf einige Sammler enttaeuschend und vergleichsweise schlicht, wobei Vergleiche mit einer Mischung aus Delta- und Montegrappa-Designs gezogen wurden; sie reicht damit nach Sammlermeinung nicht an Writers-Editionen wie Proust oder Poe heran. Erschienen sind sowohl die 4810er als auch die 888er Variante.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es eine offizielle Graf von Faber-Castell Cassette Nr. 1 in massivem Sterling Silber, und ist ein US-Angebot fuer 3.500 USD glaubwuerdig?", "a": "Eine in massivem Sterling Silber limitiert produzierte Cassette Nr. 1 hat es nie gegeben; die genannte Marke Graf von Faber-Castell existierte in den angegebenen 1980er Jahren noch gar nicht. Beim US-Angebot handelt es sich um eine ganz normale Cassette Nr. 1 mit lediglich versilbertem Deckel und Anspitzer; einzig der Bleistiftverlaengerer koennte aus Silber sein. Die Bleistifte sind nicht limitiert, sondern nur durchnummeriert (Seriennummer wie AA 683), und Belege wie Punze oder Limitierungszertifikat fehlen. Die behauptete Auftragsfertigung fuer Koh-I-Noor/Montblanc ist nicht plausibel, da Montblanc den Vertrieb weiterer Produkte ueber Koh-I-Noor nicht zugelassen haette. Der Preis von 3.500 USD ist daher grob ueberzogen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welche Modelle handelt es sich bei zwei in den 1960er/1970er Jahren erworbenen Montblanc Meisterstuecken aus 585er Gold, und wie sollte man mit Federwechsel und Tinte umgehen?", "a": "Beim ersten Stueck handelt es sich um ein Meisterstueck 744 (Produktion 1951 bis 1956), das bei Imprints 585 oder 750 auf Kappe, Korpus, Clip und Endkappe massiv aus Gold ist, ansonsten vergoldet; eine Initialgravur mindert den Sammlerwert. Das zweite Stueck ist ein Meisterstueck 132 aus den 1930er bis 1940er Jahren mit moeglicherweise nachtraeglich angebrachtem Overlay; nur Stuecke mit Imprint Montblanc oder S (fuer Sarastro/Pforzheim) gelten als offizielle und sammlerseitig gefragte Overlays. Federn alter Goldfueller kann Montblanc selbst nicht tauschen; entsprechende Auftraege gehen an externe Spezialisten wie Horst Schrage. Fuer alte Schreibgeraete wird die wasserloesliche Pelikan 4001 koenigsblau als unkritischste Tinte empfohlen, da schwarze und stark pigmentierte Tinten das Tintenfenster verfaerben koennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Federbreite hat eine ungewoehnlich aussehende Feder in einem Montblanc 145 Chopin, die als M-Feder verkauft wurde?", "a": "Es handelt sich nicht um eine M-Feder, sondern um eine S-Feder (Spezial), eine sehr seltene Kugelfeder, die Montblanc nur ein Jahr lang produzierte. Sie ist unter Sammlern entsprechend gefragt und im Wert hoeher anzusiedeln als eine Standard-M. Kugelfedern dieser Art sind besonders fuer Linkshaender geeignet, da sie eine geringere Empfindlichkeit gegenueber der Schreibhaltung aufweisen. Wer den Tintenfluss zu reichlich findet, kann die Feder einlagern und beim Stueck einen normalen M wieder einsetzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existieren Fotos der von Sabine Bach gefertigten Ringe und Armreife zur Montblanc Year of the Golden Dragon 2000 Edition, und sind die Stuecke in Deutschland erhaeltlich?", "a": "Montblanc bot zur Year of the Golden Dragon Edition 2000 streng limitierte Ringe und Armreife der Schmuckdesignerin Sabine Bach an, die ausschliesslich fuer den asiatischen Markt produziert wurden. Dargestellt war jeweils nur der Drache. Veroeffentlichte Fotos finden sich in der Werben & Verkaufen 10/2001 vom 09.03.2001, doch unterliegen diese Bilder dem Copyright und koennen hier nicht wiedergegeben werden; im W&V-Onlinearchiv ist nur der Text, nicht aber die Fotos verfuegbar. In Deutschland sind die Stuecke kaum aufzutreiben und entsprechend hochpreisig; ein gelegentlicher Hinweis auf Schmuckmotive findet sich auf der Montblanc-Website unter Precious Dragon 88 (Flash-Version).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es einen relevanten Sammlermarkt fuer einen unbenutzten, vergoldeten Lerche-Rolllöscher aus Solingen?", "a": "Schreibgeraetesammler interessieren sich nur am Rande fuer Schreibtisch-Accessoires wie Rolllöscher, sodass die Zielgruppe klein ist. Vergleichbare unvergoldete Lerche-Modelle werden auf Plattformen wie penexchange.de fuer rund 25 Euro angeboten und finden auch dort kaum Resonanz. Vergoldungen sind zudem hauchduenn und beeinflussen den materiellen Wert nicht wesentlich. Solche Stuecke sind nicht extrem selten - wenn nicht von Lerche, dann von anderen Marken - und konkurrieren mit zahlreichen Substituten wie Loeschwiegen. Ein Verkauf ueber eBay oder penexchange.de ist moeglich, oft aber lohnender ist die Aufbewahrung als Erinnerungsstueck.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt es sich nach dem Erwerb einer eBay-Faelschung eines Montblanc 146 neben einer Strafanzeige auch Montblanc selbst zu informieren?", "a": "Eine Meldung an Montblanc lohnt sich, da der Hersteller Faellen von Produktpiraterie aktiv nachgeht und entsprechende Meldungen begruesst; oft genuegt schon die Androhung dieser Meldung gegenueber dem Verkaeufer, weil eine Abmahnung deutlich teurer als der Kaufpreis ausfaellt. Der Kontakt erfolgt ueber das Kontaktformular der Montblanc-Website. Parallel sollte man unbedingt den eBay-Kaeuferschutz nutzen, da Kaeufe dort versichert sind, sowie ggf. PayPal einschalten. Ein eigenes Gerichtsverfahren lohnt finanziell meist nicht, weil die Anwaltskosten den Streitwert uebersteigen. Vor Schritten gegen den Verkaeufer empfiehlt sich die Sicherung der Beweise durch Fotos, insbesondere der Feder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Tinte mit 24-karaetigen Goldnanopartikeln zu beurteilen und was ist bei der Anwendung sowie Reinigung des Fuellhalters zu beachten?", "a": "Die 24k Goldtinte ist ein nanopartikulaeres Pigment, in Wasser gehalten, und wurde mit einem Einfuehrungspreis von rund 139 Euro angeboten, ist inzwischen aber bei rund 290 Euro angesiedelt. Dokumentenechtheit und Wasserfestigkeit entstehen erst durch das Auftrocknen auf dem Papier; davor verhaelt sich die Tinte wie eine normale wasserloesliche Tinte. Fuer die Reinigung des Fuellhalters reicht daher klares Leitungswasser; wichtig ist, den Fuellhalter nicht zu lange ungenutzt zu lassen, da die Tinte sonst klumpt und verfestigt. Sammler aeussern Bedenken am hohen Preis und sehen in einem zweiten Fueller die sinnvollere Investition.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit Fuellhaltern der Marke Delta, insbesondere mit dem Jubilaeum und dem Dolce Vita?", "a": "Die Erfahrungsberichte sind gespalten. Mit modernen Delta-Modellen werden teils massive Tintenflussprobleme bis hin zur Schreibuntauglichkeit berichtet; aeltere Stuecke wie der Delta Jubilaeum (Hebelfueller, 18-karaetige Feder, Tintenschlauch im Bedarfsfall erneuerbar) gelten dagegen als der Schreibqualitaet eines Montblanc 146 oder 149 ebenbuertig. Auch der Delta Dolce Vita ueberzeugt im Alltag durch zuverlaessigen Schreibstart und sauberes Schreibverhalten. Insgesamt gelten italienische Marken als designmutiger und farbenfroher, jedoch verarbeitungsmaessig anfaelliger als deutsche Standardmarken; ein erfahrener Delta-Haendler mit funktionierendem Service ist deshalb vor dem Kauf zu empfehlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schritte sind bei einem nach eBay-Kauf erkannten Montblanc-Mozart-Faelschungsfall sinnvoll, wenn der Verkaeufer keine Ruecknahme zusagt?", "a": "Ein Anwalt rentiert sich finanziell selten, da die Kosten meist den Wert des Schreibgeraets uebersteigen. Stattdessen empfiehlt sich eine kostenfreie Strafanzeige wegen Betrugs bei der Polizei, eine Meldung des Falls an eBay (Risiko des Account-Ausschlusses bei mehrfachen Vergehen) sowie - bei PayPal-Bezahlung - die Anforderung des Kaeuferschutzes. Erfahrungsgemaess lenken Verkaeufer nach Ankuendigung dieser Schritte oft schnell ein und erstatten den Kaufpreis. Erkennungsmerkmale einer Mozart-Faelschung sind unsaubere Stern-Gravur, abweichende Mittelringe und eine andere Drehmechanik als beim Original.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Erfahrungen mit dem eBay-Verkaeufer topfitab40 verfuegbar, und ist eine schwarze Liste fuer eBay-Verkaeufer im Forum sinnvoll?", "a": "Eine vom Forum gefuehrte schwarze Liste lehnt der Betreiber aus rechtlichen und Pflegegruenden ab; die Verantwortung fuer eine staendig aktuelle Liste liesse sich kaum tragen. Stattdessen wird empfohlen, das eBay-Bewertungssystem zu nutzen, gegebenenfalls in eBay-Foren nachzufragen und stets vorsichtig zu kaufen. Konkret gilt topfitab40 (Stefan Zeilinger aus Nuernberg) als seriöser Anbieter, der sich auf An- und Verkauf gebrauchter Schreibgeraete spezialisiert hat, eigene Reparaturen anbietet, Klarnamen samt Adresse und Telefonnummer veroeffentlicht und Reklamationen ohne Ausnahme akzeptiert. Mehrere Sammler bestaetigen positive Abwicklungen einschliesslich vom Hersteller bestaetigter Originalitaet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Anfaengerfueller mit ergonomischem Griff und feiner Feder eignet sich fuer eine Zweitklaesslerin, der bei normalen Lamy-Modellen zu breit und zu nass schreibt?", "a": "Fuer Schulanfaenger werden weiterhin die typischen Lernschreibfueller mit knubbeligem Ergogriff empfohlen, da Kinderhaende bewusst keine schmalen Schreibgeraete fuehren sollen; ein Mozart oder ein 50er-Jahre-Flexfueller ist deshalb ungeeignet, da Stahlfedern stabiler und alltagstauglicher sind. Vintage-Schreibgeraete bringen ausserdem Tintenflussrisiken im Alltag mit sich. Konkrete Empfehlungen fuer Patronenfueller mit ergonomischem Griff und F-Feder sind im Bereich um 50 Euro begrenzt; vorzuziehen ist ein Test in einem grosseren Schreibwarenfachgeschaeft (etwa Schreibmayr in Muenchen). Auch der Rotring Initial wird als gute, wenn auch im Handel kaum noch verfuegbare Variante genannt; im Penexchange-Forum existiert eine eigene Rubrik Schulfueller mit weiteren Erfahrungsberichten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten und Stueckzahlen des Montblanc Teatro alla Scala gibt es, und ist eine 600-Euro-Edition auf Basis des 149 verfuegbar?", "a": "Laut Pressetext gibt es drei Varianten: eine 78er-Edition, eine 7er-Edition mit Diamantenbesatz und ein Einzelstueck. Daneben hat Montblanc-Customer-Service eine separate 149er-Sonderausfuehrung zum Preis von rund 600 Euro bestaetigt, die ausschliesslich in Italien verkauft wird; teilweise wird eine Limitierung von 2004 Stueck genannt. Diese 149er-Variante unterscheidet sich vom Standard 149 nur durch Box, Begleitheft und eine grosse Gravur auf der Kappe und ist wegen der ueberschaubaren preislichen Hoehe fuer Sammler vergleichsweise attraktiv.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man die Montblanc-Faelschungen aus einem deutschen Konkursverkauf-Angebot, und wie geht man am sinnvollsten dagegen vor?", "a": "Detaillierte Anhaltspunkte zur Faelschungserkennung finden sich auf fountainpen.de unter Vorsicht Faelschungen sowie im PDF Faelschungen von Solitaire Meisterstuecken - ein Vergleich, in dem typische Merkmale zum Beispiel bei Ganzmetall-Schreibgeraeten klar dokumentiert sind. Das Melden der Auktion bei eBay durch Nichtinhaber des Markenrechts bringt wenig; wirksamer ist die Meldung an Montblanc als Schutzrechtsinhaber, der derartige Hinweise dankend annimmt. Eine koordinierte Forenmeldung wird vom Forenbetreiber zurueckhaltend gesehen, da es sich um eine private Sammlerseite und nicht um ein offizielles Montblanc-Portal handelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das Werbeheftchen „Ein himmlisches Märchen“ der Tintenkuli Handels GmbH und welche Produktinformationen zum Tintenkuli enthält es?", "a": "Bei „Ein himmlisches Märchen“ handelt es sich um ein Werbeheftchen der Tintenkuli Handels GmbH Altona (Elbe), erschienen Anfang bis Mitte der 1930er Jahre. Das Heft hat ein Format von etwa 9 mal 12 Zentimetern, umfasst 16 Seiten inklusive Umschlag und enthält zusätzlich vier Seiten Einleger mit Dankschreiben. Die humorvolle Rahmenhandlung schildert, wie der Kanzleisekretär Albert Lingenbring im Traum vor dem heiligen Petrus steht, dessen Füllfederhalter beim Ausfüllen des Aufnahmeantrags kleckst, woraufhin Lingenbring stolz seinen Tintenkuli vorzeigt und dessen Vorzüge erläutert. Dabei werden zentrale Produktmerkmale beworben: die Schreibspitze besteht aus Iridium und Platin, gefüllt wird durch Eintauchen in die Tinte und Drücken eines Füllknopfes, der Halter ist dann für Wochen gefüllt. Der Preis betrug 6,50 Mark, zahlbar auch in zwei Monatsraten, mit einer Woche kostenloser Probezeit und drei Jahren unbeschränkter Garantie. Vertrieben wurde der Tintenkuli ausschließlich direkt durch die Firma in Altona, um Zwischenhandel und Nachahmungen auszuschließen. Auf der beigefügten Bestellkarte betrug das Porto 3 Pfennig, sofern nur die Stückzahl eingetragen wurde; bei zusätzlichen handschriftlichen Zusätzen erhöhte sich das Porto auf 6 Pfennig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Fuellhalter eignet sich fuer den taeglichen Einstieg in die Oberklasse: Montblanc Meisterstueck 146, OMAS Milord oder Visconti Van Gogh Midi?", "a": "Das Meisterstueck 146 hat den hoechsten Prestigewert und nutzt Acrylharz, das im Alltag besonders kratzarm bleibt; Montblanc bietet zudem ueber Jahrzehnte zuverlaessigen Service. OMAS-Modelle haben eine warme Haptik, das weichere Material zeigt aber bereits nach kurzer Nutzung deutliche Gebrauchsspuren, und die Reklamationsrate aelterer Jahrgaenge war hoch. Aehnliche Qualitaetsbedenken galten frueher fuer Visconti, was sich in juengeren Modellen verbessert haben kann. Wer abseits gaengiger Marken sucht und Wert auf hochwertige schwarz/silber-Optik legt, findet zudem in S.T. Dupont (etwa Orpheo) oder Caran d'Ache eine Alternative; in Hannover fuehrt Goebelhoff am Steintor S.T. Dupont. Beim 146 mit Kolbenfuellsystem ist das Tintenvolumen vergleichbar mit etwa zwei Standardpatronen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet der Buchstabe K auf einem goldfarbenen Aufkleber an einem Montblanc 32?", "a": "Das K bezeichnet die Federbreite Kugelfeder. Solche Kugelfedern wurden auch von anderen Herstellern wie Pelikan oder Faber-Castell als KF, KM o.ae. angeboten und besitzen oft zwei Federloecher, was ein staerkeres Drehen in verschiedene Richtungen erlaubt - gut fuer wechselnde Schreibhaltung etwa bei Klausuren. Im Schreibverhalten gelten sie aber als eher charakterlos. Eine ausfuehrliche Uebersicht ueber seltene Federstaerken bei Montblanc findet sich im Fountainpen.de-Newsletter vom Februar 2005 ab Seite 12.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man auf eBay als gewerblich angebotene, dreist beschriebene Faelschungen samt Faelschungs-Uhren mit positiven Bewertungen einordnen, und welche Schutzmechanismen gibt es?", "a": "Auch professionelle Anbieter mit Disclaimer dürfen in Deutschland generell keine Faelschungen verkaufen; ein Disclaimer schliesst die Strafbarkeit nicht aus. Die positive Bewertungslage solcher Anbieter beweist nicht zwingend Serioesitaet, da das eBay-Verifizierungssiegel mittels HTML-Manipulation imitiert werden kann; das eigentliche PostIdent-Verfahren ueber die Deutsche Post AG hingegen ist auf Personalausweisbasis aufgebaut und schwerer zu faelschen. Bei den Uhren ist insbesondere die Box (Montblanc nutzt schwarze, nicht rote Boxen) ein Indiz; eine erste Faelschung mit echtem Automatikwerk wuerde bereits eine Mindestkalkulation jenseits 300 Euro erfordern, was Zweifel an der Werkqualitaet zulaesst. Bieter sollten Anbieter und Auktionsverhalten kritisch pruefen und Verstoesse an den Markeninhaber melden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden die deutschsprachigen Montblanc-Foren noch gebraucht, und wie umgehen mit ruecklaufender Pflege von fountainpen.de?", "a": "Der Forenbetreiber sieht die rueckgehende Pflege als Resultat verschobener privater und beruflicher Prioritaeten sowie eines verstaerkten Sammelfokus auf alte Montblanc-Stuecke; Werbung oder eine Uebergabe der Plattform werden ausgeschlossen, da das Projekt rein hobbygetrieben ist. Auch die Sammlergemeinde wandelt sich: Viele frueher engagierte Mitglieder sammeln nicht mehr oder nicht mehr Montblanc-fokussiert. Trotz juengerer Schwaechen gilt fountainpen.de weiterhin als wichtigste deutschsprachige Anlaufstelle fuer Montblanc-Sammler; Sammler reagieren grossteils ablehnend auf eine Abschaltung und pochen auf den Wert eines deutschsprachigen Forums neben FPN und Penexchange. Diskutiert werden auch Fragen, ob zwei deutschsprachige Foren noetig sind und wie sich juengere Marketingentscheidungen Montblancs (z.B. zum 100-jaehrigen Jubilaeum oder zur Modellgeschichte des 149) auf das Sammelinteresse auswirken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Anbieter und Erfahrungen gibt es zu parfuemierten bzw. duftenden Tinten fuer Fuellhalter?", "a": "Neben der Berliner Tintenmanufaktur von Blythen bietet Franz-Josef Jansen (tintenonline.de) seit Jahren Dufttinten mit guten Fliesseigenschaften an; insbesondere die Lavendelblaue Dufttinte wird als hervorragend beschrieben und ist sogar fuer aufwendigere Skelettfueller geeignet. Sammler berichten positiv ueber die Sorten Tannengruen mit und ohne Zitrone (dezenter Duft, sehr guter Tintenfluss in Montblanc 146 und 144) sowie ueber edle Bakelit-Schraubverschluesse und sichere Verpackung; das Preis-Leistungs-Verhaeltnis gilt als sehr gut. Wer von monotonem Schwarz oder Koenigsblau weg moechte, findet in Dufttinten eine sinnliche Erweiterung des Briefeschreibens (Ansprache des Geruchssinns).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ueber die Montblanc Artisan-Editionen Otto von Bismarck und Fortune 88 bekannt, und mit welchem Preis ist beim Fortune 88 zu rechnen?", "a": "Die Otto-von-Bismarck-Edition ist auf 75 Stueck limitiert, in Weissgold ausgefuehrt mit Eichenblatt-Intarsien, wird mit Patronen befuellt und besitzt einen Drehverschluss der Kappe direkt hinter der Feder. Der Skelett-Fortune 88 ist fuer den asiatischen Markt bestimmt, in Rotgold gehalten, formal an den Skeleton 333 angelehnt, und zeigt ineinander verschlungene Achten als asiatische Glueckszahl. Laut Montblanc soll der Fortune 88 rund 22.000 Euro kosten; Sammlerschaetzungen lagen vorher zwischen 15.000 und 18.000 Euro. Fotos sind auf fountainpennetwork.com einsehbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich nachtraegliche Gravuren in Kappe oder Clip aktueller Montblanc-Schreibgeraete entfernen?", "a": "Eine Entfernung der Gravur selbst ist bei modernen Schreibgeraeten nicht moeglich, da das Material aus Kunstharz besteht und nicht ohne sichtbare Spuren aufgefuellt werden kann. Praxistauglich sind nur zwei Wege: Erstens kann die eingelegte Farbe innerhalb der Gravur entfernt werden, sodass diese unauffaelliger wirkt; zweitens kann bei vergleichsweise neuen Stuecken im Rahmen der Service-Pauschale bei Montblanc das gravierte Teil getauscht werden, wobei der Anlass zur Reklamation klar formuliert und ausdruecklich auf eine ungravierte Ersatzkomponente hingewiesen werden muss.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den Fotografica-Pen von S.C. Lucht und Probst aus, und wie funktioniert die integrierte Stanhope-Linse?", "a": "Der Fotografica-Pen ist ein Drehkugelschreiber, der einer Leica nachempfunden ist, in einer Auflage von 500 nicht nummerierten Exemplaren produziert wurde und nicht nachproduziert wird, da Stanhope-Linsen nicht mehr verfuegbar sind. Die Stanhope-Linse befindet sich im Drehknopf: Knopf abziehen, vor das Auge halten und gegen eine helle Lichtquelle blicken; das Bild liegt im Inneren des Linsensystems (Auswahl aus 23 Motiven). Geliefert wird das Stueck in einer schlichten Geschenkbox samt Lederetui (Bereitschaftstasche aus Rinds-Vollleder, Nussbraun), das das Schreibgeraet rundum schuetzt; allerdings sollte der Stift nicht im Etui mit Clip verankert werden, da die Lederoberflaeche dadurch beschaedigt werden kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich die Reparatur und der Wert eines aelteren Montblanc 1276 Goldfuellers samt eines defekten Parker-Schreibgeraets, und wie verkauft man die Stuecke gegebenenfalls?", "a": "Beim 1276 handelt es sich um einen massiven Solid-Gold-Kolbenfueller, produziert 1971 bis 1975 (laut Collectible Stars). Erste Reinigungsversuche mit klarem Wasserbad sind oft erfolgreich; ist das Schreibverhalten danach noch zu fein, kommen Federtausch oder eine Servicereparatur in Betracht, die jedoch wirtschaftlich nur bei wertvollen Stuecken sinnvoll ist. Reparaturadressen finden sich unter Pflege-Reparatur und Weblinks auf fountainpen.de, weitere Hinweise gibt es ueber regionale Sammlerstammtische (z.B. Karlsruhe ueber das C.A.S.). Fuer einen Verkauf empfiehlt sich, das Ende der Sommerferien abzuwarten und sich an Sammler- bzw. Boersen mit fairer Preisbildung zu wenden, statt an oft uninteressierte Schreibwarenfachhaendler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie soll man mit den auf einer chinesischen Webseite gezeigten 285 verschiedenen Montblanc-Faelschungen umgehen, und welche Kaufregeln folgen daraus?", "a": "Die Qualitaet der chinesischen Faelschungen reicht inzwischen so weit, dass selbst weisse Sterne in der Verpackung sowie Solitaire-Kappenkoepfe glaubhaft kopiert werden; Bilder allein lassen Originale kaum noch von Faelschungen unterscheiden. Originalware ist deshalb ausschliesslich beim autorisierten Montblanc-Fachhaendler zu kaufen; autorisierte Haendler duerfen Montblanc-Schreibgeraete nicht ueber das Internet vertreiben, sodass Onlineangebote grundsaetzlich verdaechtig sind. Insbesondere bei auslaendischen eBay-Verkaeufern ist das Risiko sehr hoch, eine Faelschung ausgehaendigt zu bekommen, ohne anschliessend praktische Rueckforderungsmoeglichkeiten zu haben. Faelschungen anderer Luxusmarken (S.T. Dupont, Cartier) werden vom selben Hersteller angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche preiswerten, qualitativ hochwertigen Loeschwiegen oder Rolllöscher fuer offene Bueroumgebungen sind empfehlenswert?", "a": "Im Einstiegsbereich bieten sich die Rolllöscher von Lerche an, die preiswert, praktisch und gut verarbeitet sind. Eine Stufe darueber liegen Loeschwiegen von ElCasco, die optisch hervorragend zu Montblanc-Schreibgeraeten passen, deutlich wertiger sind, aber preislich noch unter den klassischen Montblanc-Loeschwiegen liegen. Echte Montblanc-Loeschwiegen mit silberfarbenem Korpus und schwarzem Lederbesatz sind selten und werden eher fuer Firmenkundenpraesente in kleinen Auflagen produziert (z.B. Nr. 07791, im Prospekt Presents of Character); sie tauchen kaum in Boutiquen, eher im gut sortierten Schreibwarenfachhandel auf. Vor angeblich silberfarbenen Montblanc-Loeschwiegen aus eBay ist Vorsicht geboten, da derartige Modellvarianten als Faelschungsverdacht gelten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie zuverlaessig ist die Seriennummer eines Montblanc Bohème Noir Rollerballs aus eBay als Echtheitsbeleg, und produziert Montblanc ueberhaupt noch Rollerballs?", "a": "Montblanc produziert weiterhin Rollerballs; gegenteilige Aussagen aus Fachhandel sind unzutreffend. Eine offizielle, fuer Endkunden zugaengliche Seriennummern-Datenbank zur Echtheitspruefung existiert nicht. Beim Bohème ist unter dem Clip die Pix-Praegung zu erwarten und auf fountainpen.de unter dem PDF boheme-vergleich.pdf finden sich typische Faelschungsmerkmale fuer den Modellabgleich. Der Internetverkauf bei autorisierten Montblanc-Haendlern ist untersagt, daher sind eBay-Schnaeppchen unter Haendlereinkaufspreis kritisch; verdaechtig sind kurze eBay-Lebensdauer, wenige Bewertungen und ungewoehnliche Kaufabwicklungen. PayPal-Schutz ist begrenzt und nur bis zu einer Hoechstgrenze von 500 Euro wirksam, mit ggf. zusaetzlichem Eigenanteil; bei teureren Stuecken ist der Schaden im Faelschungsfall meist nur teilweise abgesichert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eigenschaften und Preise haben die neuen permanenten Montblanc-Tinten 2013 in Blau und Schwarz?", "a": "Montblanc bringt zwei neue permanente Tinten in Blau und Schwarz heraus, ergaenzend zur aelteren Blue-Black-Variante; sie werden in unveraenderter Flaschenform und auch als Patronen erhaeltlich sein, mit minimalistischem Design (weisse Boxen und Etiketten). Im Wassertest sind die Schriftzuege deutlich besser lesbar als bei klassischen Tinten, was die tatsaechliche Permanentqualitaet bestaetigt. Optisch erinnert die Tinte an Acrylmedien fuer Kuenstler; die blaue Variante aehnelt einem Herbin-Blue-Black, die schwarze ist ein sehr tiefes, nicht glaenzendes Grau. Das Verhalten auf minderem Papier wird sich noch zeigen muessen. Der Preis liegt rund 50 Prozent ueber den Standard-Montblanc-Tinten und bewegt sich damit im Bereich hochwertiger japanischer Permanenttinten wie Sailor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die neue Skelett-Edition Tschaikowski von Montblanc im Verhaeltnis zum Duomo, zur Limitierung von 130 Stueck und zum Preis von 17.900 Euro einzuschaetzen?", "a": "Die Tschaikowski-Skelett-Edition orientiert sich design-mässig nahe am Duomo und wirkt damit auf Sammler eher konservativ; klassische Form passt jedoch grundsaetzlich zur Komponisten-Thematik. Bei einem Verkaufspreis von rund 17.900 Euro wird die Limitierung auf 130 Stueck (orientiert an einer Urauffuehrung) als zu hoch empfunden, um noch von echter Limitierung sprechen zu koennen; Montblanc koennte sich damit langfristig schaden. Im weiteren Verlauf sind Editionen wie ein 241er-Artisan-Stueck (orientiert an einer Marschlaenge) angekuendigt, oft in Maerkten ausserhalb Deutschlands erhaeltlich. Bilder beider Tschaikowski-Varianten finden sich auf cruzaltpens.com.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein bei eBay erworbener Montblanc Meisterstueck Le Grand 146 mit kleiner Clipunsauberkeit und vergleichsweise schwacher Seriennummer auf Echtheit pruefen?", "a": "Kolbenfueller des Meisterstuecks 146 werden bisher noch nicht qualitativ glaubhaft gefaelscht, sodass die beschriebenen Pix-Praegung im Clip, das rot bis weinrot durchschimmernde Edelharz und das Gesamterscheinungsbild fuer ein Original sprechen. Die kleine Nase im Clip ist eine Fertigungsunsauberkeit ohne Einfluss auf die Echtheit; nur beim Fachhandel waere sie reklamationsfaehig. Anders sieht es bei Patronen-Modellen wie dem Classique 145 aus, bei denen es bereits sehr ueberzeugende Faelschungen gibt; eine entsprechende Verlagerung der Faelschungsqualitaet auf Kugelschreiber und Roller ist nur eine Frage der Zeit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Fuellmechanismus hat die Montblanc Rouge et Noir Replika von 2006?", "a": "Die Rouge et Noir Replika gibt es in zwei Varianten. Die teurere, auf 100 Stueck limitierte Variante uebernimmt das historische Sicherheitsfuellsystem (Schiebehalter) der Vorlage, bei dem die Feder durch das Ein- und Ausschieben der Mechanik geschuetzt wird. Die preiswertere, auf 15.000 Stueck produzierte Variante ist trotz aehnlicher Optik ein Patronenfuellhalter mit einem speziellen Schiebemechanismus: Statt die Feder herauszudrehen wie beim Bohème wird das Griffstueck samt Teil des Korpus nach hinten geschoben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Muessen Federn von Montblanc-Fuellhaltern stets ein Logo oder eine sichtbare Aufschrift tragen, oder kann auch eine Feder ohne Aufdruck originalecht sein?", "a": "Ein vollstaendig fehlender Aufdruck auf der Feder kommt bei aelteren Montblanc-Modellen aus den 1960er bis 1980er Jahren vor, etwa bei Geraeten mit verdeckter Feder, bei denen die Gravur nur nach Ausbau sichtbar ist. Aktuelle Schreibgeraete sollten dagegen immer eine sichtbare Federgravur aufweisen; wo dies nicht der Fall ist, wurde haeufig eine Fremdfeder eingebaut, da die Originalfeder kostspielig ersetzt werden muesste. Im konkreten Bilderbeispiel handelt es sich um einen Generation-I-Modell (Generation II hat einen breiteren Kappenring) mit einer vergoldeten, eigentlich zum Classic gehoerenden Stahlfeder. Der Generation Classic hat als Patronenfueller ohnehin keinen Pflichtaufdruck. Die verdeckte Feder beim 31er ist durch Abschrauben des Mundstuecks erreichbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignen sich die bei Manufactum angebotenen Federputzer aus Filz und Leder fuer die Reinigung hochwertiger Goldfedern mit Platinauflage?", "a": "Die klassischen Federputzer sind fuer hochwertige Federn ungeeignet, da der Abrieb zu hoch ist und insbesondere Vergoldungen sowie Platinauflagen abgetragen werden koennen. Auch fuer vergoldete Edelstahlfedern sind sie problematisch. Als Alltagspflege fuer hochwertige Federn nicht zu empfehlen; eher als nostalgisches Sammlerstueck oder fuer einfache Schulfedern verwendbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollte man Fuellhalter aus Zelluloid oder Hartgummi langfristig sicher lagern, um Materialschaeden vorzubeugen?", "a": "Zelluloid-Fuellhalter sollten bei langer Einlagerung etwa alle drei Monate mit Wasser befuellt werden; ein Teil davon wird vom Material aufgenommen und verlaengert dessen Lebensdauer, der Rest verdunstet ueber Kappenrest-Kondensation. Hartgummi und Zelluloid muessen lichtgeschuetzt aufbewahrt werden, da insbesondere Sonnenlicht zu Verfaerbungen (Hartgummi wird grau bis rehbraun durch Schwefeloxidation) und Materialzersetzung fuehrt. Zelluloid erkennt man typischerweise an kraeftigen, bunten Farben, Hartgummi an dunklen, gedeckten Toenen wie Schwarz, Dunkelrot oder gedaempftem Orange; eine zuverlaessige Unterscheidung schwarzer Stuecke ist visuell kaum moeglich. Funktionierende Sammlerstuecke sollten nicht mit Tinte, sondern mit Wasser eingelagert werden, da Tinte beim Eintrocknen Mechanik und Dichtungen schaedigt; vor dem Einlagern ist gruendlich zu spuelen. Schreibgeraete nach 1960 koennen ohne Wasserfuellung gelagert werden, sollten zuvor aber gespuelt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es bei Montblanc ein Modell Nr. 37, oder handelt es sich bei einem alten Schulfueller mit blau-transparenter Patronenaufnahme um einen 31er?", "a": "Die Modellnummer 37 war bei Montblanc kein Fuellfederhalter, sondern ein Ballpoint; der beschriebene Schulfueller ist daher der Patronenfueller-Variante des Modells 31 zuzuordnen, auch wenn die Zusatzbezeichnung P am Kappenring fehlt - sie wurde nicht graviert, weil Kolben- und Patronenversionen identische Kappen besitzen. Ein blau-transparenter Kunststoffeinsatz am Schaftende ist genau das Erkennungsmerkmal der Patronenversion. Nach gruendlicher Reinigung mit klarem Wasser passt ein Konverter von Pelikan oder Waterman; die heutigen Montblanc-Konverter haben hingegen ein modernes Gewinde, das ggf. nicht passt. Eine Werksueberholung lohnt fuer dieses Modell wirtschaftlich nicht (Servicepauschale ab rund 250 Euro), waehrend Eigenreparatur oder ein Ersatzteilspender deutlich guenstigere Wege sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich Verfaerbungen an einem Hartgummi-Fuellhalter (Kaweco Elite 187F), die durch laengeres Bad in Wasser mit Spuelmittel entstanden sind, wieder rueckgaengig machen?", "a": "Hartgummi enthaelt einen hohen Schwefelanteil, der durch Wasser oder UV-Licht aktiviert wird und sich als oberflaechliche Verfaerbung absetzt; bei Ultraschallbaedern tritt der Effekt innerhalb von Sekunden auf. Eine Rueckfaerbung des Materials ist nicht moeglich, der Schwefelfilm laesst sich aber durch behutsames Polieren mechanisch entfernen, wobei jedoch auch geringfuegig Material und damit ggf. Oberflaechenstrukturen oder feine Gravuren mit abgetragen werden. Auch aeltere Montblanc-Fuellhalter koennen aus Hartgummi oder Zelluloid bestehen und reagieren aehnlich; Zelluloid kann bei zu langem Wasserkontakt nach dem Trocknen Risse entwickeln.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo sind die alten Fountainpen.de-Newsletter aus den Jahren 2004 bis 2007 weiterhin abrufbar?", "a": "Von den alten Fountainpen.de-Newslettern liegen folgende Ausgaben als PDF vor: Newsletter 1 bis 5 aus 2004, ein Newsletter 01-06 aus 2006, die Ausgaben Nr. 1 (in geringer und hoher Aufloesung) und Nr. 2 aus 2005 sowie der Newsletter Nr. 1 aus 2007 (jeweils geringe und hohe Aufloesung). Eine geplante Nachpflege auf der Hauptwebseite war seinerzeit noch ausstehend, zumal der Newsletter aus Zeitgruenden eingestellt wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man, ob Online-Shops bzw. eBay-Anbieter für hochpreisige Montblanc-Schreibgeräte wie den Starwalker seriös sind?", "a": "Ein autorisierter Montblanc-Fachhandel mit Ladengeschäft ist beim Neukauf grundsätzlich vorzuziehen, da im Reklamationsfall ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung steht. Sammler raten, bei eBay-Verkäufern die Selbstdarstellungs-Seiten genau zu prüfen: Verkaufstresen aus Geschäftsauflösungen oder typische Formulierungen wie 'Hausgarantie' und 'Gratis-Spezialpolitur' weisen darauf hin, dass es sich nicht um autorisierte Händler handelt. Wichtig zu wissen ist, dass solche Anbieter zwar oft echte Ware liefern, aber keine Montblanc-Werksgarantie gewähren können. Empfohlen wird, vor dem Kauf die Bewertungshistorie zu studieren und nur bei mehrfach positiv bewerteten Verkäufern zuzugreifen, idealerweise dort, wo bereits eigene oder fremde Erfahrungen vorliegen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Hersteller und welches Alter lassen sich für einen alten silbernen Bleistift mit '900'-Punze sowie für einen Wahl-Eversharp-Bleistift bestimmen?", "a": "Der eckige Bleistift mit der '900'-Punze ist ein typisches Pforzheimer Stück aus der Zeit vor 1900, dessen Gehäuse aus massivem 900er Silber besteht und dessen Clipform charakteristisch für diese Region ist; die Gravuren wurden damals noch von Hand ausgeführt. Mit Silberputzmittel lässt sich der Bleistift wieder zum Glänzen bringen. Wahl Eversharp ist eine traditionsreiche US-Marke, deren Produktion vor rund 40 bis 50 Jahren eingestellt wurde. In den USA gibt es dazu einen größeren Sammlerkreis, doch nach Kontinentaleuropa wurden diese Schreibgeräte - mit Ausnahme von England - kaum exportiert, weshalb sie hier selten anzutreffen sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die ledergebundenen Montblanc-Spezialkataloge zu den Limited Editions weiterhin in den Boutiquen erhältlich?", "a": "Die schwarzen Lederringbücher mit dem Titel 'Limited Editions' lagen ausschließlich in den Montblanc-Boutiquen aus, in der Regel mit nur einem Exemplar pro Boutique. Sie wurden meist nicht offen ausgestellt, ließen sich aber auf höfliche Nachfrage hin einsehen. Die Aktualisierung dieser Mappen wurde im Jahr 2002 eingestellt und seither nicht wieder aufgenommen. Als Ersatz wurde später eine Consumer-Broschüre kostenlos in den Boutiquen verteilt, im normalen Fachhandel sind diese Spezialkataloge nicht erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo finden sich die dreistelligen Modellnummern an Montblanc-Meisterstücken, und nach welchem System werden sie vergeben?", "a": "An den meisten Schreibgeräten ist die Modellnummer nicht direkt aufgedruckt; bei einigen 146er- und 149er-Füllhaltern findet sie sich auf dem Kappenring (z.B. 'Meisterstück 146'). Das Nummernsystem ist historisch bedingt: Die erste Ziffer bezeichnet die Serie (bis zum Zweiten Weltkrieg gab es zusätzlich die '4' für Schul- und Stylo-Schreibgeräte; die '3xx' war keine reine Schülerlinie, sondern schlicht die dritte Serie). Die zweite Ziffer steht für die Größe, die dritte für den Gerätetyp: 4 Füllfederhalter, 6 Kugelschreiber, 7 Drehbleistift. So bezeichnet die 114 einen Füllfederhalter, die 116 einen Kugelschreiber und die 117 einen Drehbleistift.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man einen verstopften Tintenkanal eines älteren Kolbenfüllers, und wie lassen sich angelaufene Goldfedern wieder zum Glänzen bringen?", "a": "Bei verstopftem Tintenkanal empfiehlt es sich, den Füllhalter mit Wasser zu befüllen, einige Tage so liegen zu lassen und anschließend gründlich mit Wasser durchzuspülen; oft genügt das. Zum Polieren reiner Goldfedern eignet sich Wenol sehr gut, das auch am Korpus oder Clip eingesetzt werden kann. Wichtig: Vergoldete Federn dürfen nicht mit Wenol behandelt werden, da das Mittel die dünne Goldauflage wegpoliert. Für vergoldete Teile und zur sanften Pflege ist ein Silberputztuch oder spezielles Poliertuch die richtige Wahl. Wenol entwickelt einen recht starken Geruch, was als Nachteil zu beachten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Waterman-Füllfederhalter aus den 1950er Jahren benötigt einen besonderen Füllmechanismus, und wie lassen sich passende Patronen oder Konverter beschaffen?", "a": "Bei dem Modell handelt es sich um den Waterman 'CF' aus dem Jahr 1953, der bis Ende der 1970er Jahre in verschiedenen Ausführungen produziert wurde. Der CF benötigt Spezial-Patronen oder einen Schlauch-Konverter, da Waterman in den 1980er Jahren den Füllmechanismus geändert hat und die heute üblichen Patronen nicht mehr passen. Wenn man noch alte Patronen findet, lassen sich diese notfalls mit einer Spritze (etwa beim Hausarzt erhältlich) per Hand nachfüllen. Für vertiefte Recherchen wird auf den Waterman-Spezialisten Volker Kirkel verwiesen, der Sammler ausführlich berät.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sitzt die Kappe eines Meisterstück 163 Rollerballs nicht korrekt auf dem Korpus, und kann sie ausgetauscht werden?", "a": "Wenn die Kappe rund 2 mm zu wenig auf dem Korpus versinkt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Füllerkappe (typischerweise vom 144er Meisterstück) montiert, deren Innenkappe für den Rollerball zu groß ist. Die Innenkappe eines Rollerballs ist deutlich kleiner und umschließt nur die Kugelspitze der Mine. Ein Tausch nur des Innenteils ist nicht möglich, da Montblanc grundsätzlich keine Ersatzteile an Endkunden verkauft - dies dient auch der Eindämmung der Fälschungsindustrie. Eine Original-Rollerball-Innenkappe als Reparaturposten kostet erfahrungsgemäß mindestens 50 Euro über den Werksservice.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich Montblanc-Federn umschleifen, und welche Anbieter sind in Europa für Federmodifikationen empfehlenswert?", "a": "Federumschliffe sind grundsätzlich auch bei Montblanc-Federn möglich. Als Alternative zu den US-Spezialisten Mottishaw und Binder empfehlen Sammler in Europa John Sorowka ('Oxonian') in England, der nach mehrfacher Erfahrung gleichwertige Qualität liefert; pro Feder kostet der Umschliff dort etwa 45 Pfund (rund 53 Euro inklusive Versand), gängige Umarbeitungen sind etwa von B auf Stub oder Italic. Bei zollrechtlichen Fragen zum Versand in die USA und zurück gibt nur der Zoll selbst verbindliche Auskunft - legale Wege existieren, die genauen Formalitäten ändern sich jedoch und sollten direkt erfragt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein neuer Montblanc Meisterstück 146 als zu fein empfunden wird oder beim Vielschreiben kratzt?", "a": "An einen neuen Füllhalter muss man sich in der Regel erst einstellen; in den meisten Fällen liegt es nicht am Schreibgerät, sondern an der Anpassung des Nutzers. Für Vielschreiber, die auf Sehnenscheiden achten müssen, ist der größere 149er ergonomisch oft besser, da der dickere Korpus die Armsehne weniger belastet. Eine M-Feder sollte bei normalem Papier nicht kratzen; Probleme treten meist bei sehr preiswertem Papier auf oder wenn die Federschenkel nicht sauber zueinander stehen. Empfohlen werden gute Papiere wie Clairefontaine. Wer beim Händler eine Federtauschgarantie hat, kann die Federstärke auch nachträglich problemlos in der Boutique anpassen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert tatsächlich eine Montblanc-Sonderedition 'Beethoven Bernstein 9' und wie ist diese einzuordnen?", "a": "Die Edition stammt nach Recherche bei Montblanc tatsächlich aus der Artisan-Abteilung und wurde im September 2004 kurzfristig auf Anforderung des Marketings für ein Konzert der Philharmonie der Nationen in China gefertigt. Sie wurde werkseitig als sehr unscheinbar und qualitativ wenig überzeugend bewertet ('das hässlichste Ding, das wir jemals produziert haben'). Die Stücke sind echt, die Porzellankappe mit den fotorealistischen Motiven entstand allerdings unter Zeitdruck. Die gesamte Artisan-Reihe wurde nicht offiziell beworben, weshalb selbst bei renommierten Sammlern wenig Wissen darüber kursiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte man hochpreisige Limited Editions wie die Montblanc Patron of the Art-Reihe (etwa Tate) tatsächlich benutzen oder nur sammeln?", "a": "Innerhalb der Sammlerszene gibt es zwei Hauptpositionen: Manche Liebhaber benutzen alle ihre Schreibgeräte einschließlich limitierter Editionen im Alltag und nehmen sie ins Büro mit; andere kaufen bewusst zwei Exemplare, eines für die Vitrine, eines zum Schreiben. Dass Händler ein Probeschreiben bei Patron-of-Art-Stücken verweigern, hat einen sachlichen Grund: Diese Editionen werden überwiegend von Sammlern erworben, die nur 'jungfräuliche' Exemplare in ihre Sammlung nehmen wollen, und auf Börsen sind eingetintete Stücke deutlich schwerer zu verkaufen. Letztlich ist es eine persönliche Entscheidung - wer den Wertaspekt nicht priorisiert, kann die Stücke benutzen, ohne sich rechtfertigen zu müssen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Aufschrift 'Pix' auf Montblanc-Schreibgeräten?", "a": "'Pix' geht ursprünglich auf eine in den 1930er Jahren von Montblanc geschützte Bezeichnung für eine bestimmte Bleiminen-Vorschub-Mechanik zurück. Aufgrund von Markenschutzrechten ist Montblanc 2004 dazu übergegangen, diesen Begriff - der nach wie vor mit Montblanc verbunden ist - auf weiteren Schreibgeräten zu verwenden, um die Marke zu sichern. Die Aufschrift hat heute keine technische Bedeutung mehr, sondern dient primär dem Markenschutz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man Montblanc Noblesse und Slimline, und um welches Modell handelt es sich bei einem Füller mit mattiertem Edelstahlgehäuse und vergoldeten Beschlägen?", "a": "Es handelt sich um einen Montblanc Noblesse I (erste Ausführung) mit mattiertem Edelstahlgehäuse, vergoldeten Beschlägen und einer 14-karätigen Goldfeder; diese Modelle wurden bis Ende der 1980er Jahre hergestellt. Wichtig zur Abgrenzung: Slimline-Schreibgeräte rangieren unterhalb der Noblesse-Reihe und sind erkennbar an einer einfacheren Verarbeitung. Auf manchen Online-Quellen werden Slimline-Modelle (etwa der 1122) fälschlich als Noblesse geführt - die korrekte Zuordnung erfolgt über das Federmaterial (Goldfeder beim Noblesse) und die Gehäuseausführung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Skeleton Limited Edition 'Eiffel Tower' bekannt, insbesondere zu Preis und Verfügbarkeit?", "a": "Die Skeleton Edition 'Eiffel Tower' wurde in ausgewählten Boutiquen (etwa Hamburg, Neuer Wall) zu einem Preis von etwa 17.000 Euro angeboten. Die Auflage gilt als gelungen, ein schneller Ausverkauf wird allerdings nicht erwartet - auch andere Artisan-Editionen liegen in Boutiquen länger vor, ohne dass alle zwei oder mehr Jahre lagern. Beispielsweise wurde der letzte Chaplin erst zwei Jahre nach Auflagebeginn erworben. Wer die Edition aus der Nähe begutachten möchte, kann bei seiner Boutique oder im Artisan-Studio nach Detailbildern oder Anschauungsstücken nachfragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein Waterman Carene M trotz Werksreparatur unverhältnismäßig dick schreibt und die Hersteller-Kommunikation einschläft?", "a": "In solchen Reklamationsfällen ist es zielführend, den Händler einzuschalten, bei dem der Füllhalter gekauft wurde, da dieser auf den Hersteller wirksamer Druck ausüben kann als der Endkunde. Bei E-Mail-Korrespondenz ist zu bedenken, dass Nachrichten gelegentlich im Spam-Filter hängen bleiben, weshalb eine telefonische Nachfrage oder ein Brief sinnvoll sein kann. Wenn Hersteller und Händler beide nicht reagieren, sollte zumindest dokumentiert werden, dass sich der Händler ursprünglich gemeldet hat - das stärkt die Position bei späteren rechtlichen Schritten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich hauchdünne Kratzer auf einer Montblanc-Feder beseitigen, und welche Polituren sind sicher?", "a": "Vor dem Polieren sollte die Feder unter einem Mikroskop oder einer Stereolupe (etwa beim Optiker) genau begutachtet werden - häufig handelt es sich nur um Fusseln statt um echte Kratzer. Bei bi-color-Federn ist Vorsicht geboten, da die Platin-Intarsia keine massive Schicht, sondern nur eine Beschichtung ist und durch zu häufiges Polieren entfernt werden kann. Geeignet für Goldfedern ist Wiener Kalk, der weicher als Gold ist und nur die feinen Grate am Kratzerrand glättet. Für die regelmäßige sanfte Pflege empfiehlt sich ein Silberputztuch, das auch für vergoldete Teile geeignet ist und kleinere Verfärbungen sowie feine Kratzer entfernt. Stofftaschentücher verursachen in der Regel keine neuen Kratzer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der eBay-Verkäufer 'pen-seller' für Montblanc-Käufe seriös, und welche Garantie- und Rückgaberechte gelten beim Online-Kauf?", "a": "Der Verkäufer wird in der Sammlerszene als seriös beschrieben, mit ordnungsgemäßer Rechnung und der üblichen 2-jährigen Garantie. Beim Kauf bei einem gewerblichen Händler im Fernabsatz (Internet, Telefon, Haustürgeschäft) besteht zudem ein 14-tägiges Rückgaberecht, auch ohne Begründung. Wichtig: Montblanc untersagt seinen autorisierten Fachhändlern grundsätzlich den Vertrieb über das Internet - seriöse eBay-Verkäufer sind in der Regel keine autorisierten Händler, die Garantie kommt also vom Verkäufer selbst, nicht direkt von Montblanc. Garantiekarten werden je nach Anbieter mit oder ohne Werksstempel ausgehändigt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Schreibgeräte des Manufakteurs Achim Velte ('Style of Writing'), insbesondere die Edition 'Himmelsscheibe von Nebra', einzuschätzen?", "a": "Sammler berichten von durchweg positiven Erfahrungen mit den Schreibgeräten von Achim Velte: Die Verarbeitung wird hochgelobt, die Designs gelten als wertig und außergewöhnlich. Die Edition 'Himmelsscheibe von Nebra' wird als besonders gelungen hervorgehoben. Velte fertigt auch individualisierte Stücke nach Kundenwunsch, die als Einzelanfertigungen oder in kleiner Serie entstehen. Aufgrund der hohen Sammelaffinität greifen Liebhaber häufig zu mehreren Exemplaren der gleichen Reihe; das Design einiger Modelle wird als femininer wahrgenommen, weshalb es in mancher Männersammlung weniger Beachtung findet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie funktioniert das Befüllen eines alten Fabula-Safety-Füllhalters mit versenkbarer Feder?", "a": "Der Füllhalter ist ein Safety der Marke Fabula (Hersteller Aura GmbH, München), vermutlich aus den 1920er Jahren. Bei diesem Bauprinzip wird die Feder durch den Drehmechanismus eingezogen, sodass die Befüllung über die vordere Öffnung mittels einer Pipette erfolgt - nicht über das hintere Ende. Vor der ersten Tintennutzung sollte mit Wasser geprüft werden, ob das Schreibgerät noch dicht ist; bei Undichtigkeit muss die Korkdichtung erneuert werden. Bei eingezogener Feder verschließt der Verschlussmechanismus die Öffnung, weshalb die Tinte im Inneren bleibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Unterschiede bestehen zwischen Montblanc Classique- und LeGrand-Rollerball-Minen, und welcher Rollerball ist für Vielschreiber besser geeignet?", "a": "Die Classique-Rollerball-Minen enthalten eine flüssige Tintenfüllung und fassen mehr Tinte als die LeGrand-Minen, in denen die Tinte einen Schwamm tränkt; eigene Untersuchungen ergeben jedoch, dass auch in der Classique-Mine ein Schwamm verbaut sein kann. Kritik in Sammlerforen bezieht sich überwiegend auf die kürzere Reichweite der LeGrand-Minen. Beide Modelle gelten grundsätzlich als brauchbar, der praktische Unterschied liegt vor allem in der Häufigkeit des Minenwechsels. Für die endgültige Entscheidung empfiehlt sich der Probegriff im Fachhandel, da der LeGrand allgemein als angenehmer in der Hand beschrieben wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein kleiner Montblanc-Safety-Füllhalter mit einziehbarer Feder identifizieren und bewerten?", "a": "Es handelt sich um einen Montblanc-Safety aus den 1920er Jahren in der Größe '0' - das ist die zweitkleinste Baugröße der damaligen Zeit (kleiner war nur das '00'/Baby-Modell). Die Modellgröße ist auf der Feder eingeprägt. Solche Safeties wurden seinerzeit häufig mit Edelmetall-Overlays von Goldschmieden oder Juwelieren individualisiert; das Overlay stammt also typischerweise nicht von Montblanc selbst. Zur Wertermittlung empfiehlt sich der Vergleich mit aktuell laufenden eBay-Auktionen ähnlicher Stücke, da Sammlerpreise stark von Erhaltungszustand und Overlay-Qualität abhängen. Der reguläre eBay-Marktplatz (nicht Kleinanzeigen) bietet dabei die internationale Reichweite zum Erzielen marktgerechter Preise.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhalte und Eckdaten bietet der Ausstellungskatalog „Pelikan – Ein Unternehmen schreibt Geschichte“ zum 170-jährigen Firmenjubiläum?", "a": "Vom 20. Februar bis 13. Juli 2008 widmete das Historische Museum Hannover der Firma Pelikan zum 170-jährigen Firmenjubiläum eine Ausstellung. Der zugehörige Ausstellungskatalog „Pelikan – Ein Unternehmen schreibt Geschichte“ ist ein gebundenes Buch mit etwa 136 Seiten im Format 21 mal 25,5 Zentimeter und erschien in der Reihe „Schriften des Historischen Museums Hannover“ unter der ISBN 978-3-910073-31-9. Zwei der drei Autoren sind Mitarbeiter des Museums, die Beiträge zu Schreibgeräten verfasste Jürgen Dittmer. Der Katalog ist gegliedert unter anderem in die Vorworte des Museumsdirektors sowie des Pelikan-Vizepräsidenten, einen Abschnitt „1838–1905. Im Dienst der Kunst“, Beiträge zur Marke Pelikan und zum Klebstoff Pelikanol, den Abschnitt „1906–1945. Der Pelikan erobert die Welt“ mit Texten zum Stadtteil List und zum Neubau, eine Darstellung der Anfänge der Pelikan-Schreibgeräte, einen Abschnitt zur Kunsterziehung, den Zeitraum „1946–1977. Lebenslänglich Pelikan“ mit Beiträgen zum Pelikano und zur lokalen Konkurrenz Geha sowie den Abschnitt „1978–2008. Verluste und Veränderungen“ mit Beiträgen zu Büroprodukten, der Renaissance des klassischen Füllhalters, Literaturhinweisen, Ausblick und Reklamekunst. Der Katalog enthält zahlreiche Abbildungen von Postern, Plakaten und Produkten vom Patronenfüller bis zum Klebstoff.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es die Montblanc-Modelle 244 und 272 tatsächlich auch in einer schwarz-grauen Farbvariante?", "a": "Die Modelle 244 und 272 zählen zu den meistgesuchten Nicht-Meisterstück-Nachkriegsmodellen von Montblanc. Es gibt sie tatsächlich in mehreren Größen und Farbvarianten, darunter auch das schwarz-graue Streifenmuster. Diese mehrfarbigen Ausführungen sind heute auf dem Sammlermarkt deutlich seltener als die schlichten schwarzen Varianten und entsprechend gefragt. Für eine fundierte Identifikation der konkreten Variante wird auf einschlägige Montblanc-Fachliteratur verwiesen, die alle bekannten Größen und Farbgebungen dokumentiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein alter Füller mit asiatischen Schriftzeichen, Gummibalg-Befüllung und der Aufschrift 'Parker 1/10 12 K Gold Filled' identifizieren?", "a": "Es handelt sich um einen Original-Parker 51 in 12-karätigem Gold-Filled-Mantel mit ostasiatischer Gravur, kein Nachbau. Die genaue Identifikation gelingt über das eingeprägte 'PARKER 51' im Inneren sowie die typische Gravieranleitung zum Befüllen. Asiatische Nachbauten des Parker 51 sind weit verbreitet, weshalb solche Funde zunächst unsicher sind. Die übersetzten Zeichen ergeben in Kombination mit dem Logo eine Bedeutung wie 'Umfang' und 'Jade/Edelstein' und deuten auf eine Sondermarkierung. Die Parker 51-Reihe gilt als sehr robust und kann mit nahezu jeder gängigen Tinte betrieben werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Soll man Bieter oder Verkäufer von Montblanc-Fälschungen bei eBay aktiv informieren, und welche Maßnahmen sind sinnvoll?", "a": "Die Praxis ist umstritten: Manche Sammler kontaktieren bewusst Bieter und/oder Verkäufer, in seltenen Fällen lassen sich so wirklich unwissende Verkäufer aufklären, doch in fast allen Fällen handelt es sich um bewussten Betrug, sodass der Aufwand vergeblich bleibt. Andere Sammler kontaktieren grundsätzlich niemanden mit der Begründung, dass 'Gier Hirn frisst' und potenzielle Käufer vor dem Kauf eigene Recherche betreiben sollten. Wenn Verkäufer auf eine erste Mail nicht reagieren, ist eine direkte Meldung an Montblanc empfehlenswert - der Hersteller geht solchen Hinweisen aktiv nach. Bei erfolgreichem Verkauf einer Fälschung kann der Käufer zudem Anzeige erstatten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem konkreten Montblanc-Modell um einen Noblesse oder einen Slimline, und wo liegen die Unterschiede?", "a": "Die Abgrenzung zwischen Noblesse und Slimline ist nicht trivial, selbst Standardliteratur wie 'Collectible Stars' liefert teils widersprüchliche Zuordnungen. Slimline ist die preiswertere Variante und rangiert unterhalb des Noblesse, der mit Goldfeder ausgestattet ist; das fragliche Stück wurde von Sammlern eher dem Slimline zugeordnet. Über die Frage, ob es den Noblesse jemals auch mit Stahlfeder gab, liegen keine endgültigen Quellen vor. Funktional bestehen kaum Unterschiede - beide Modelle schreiben hervorragend, sodass die korrekte Bezeichnung primär für Sammler relevant ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über den Montblanc Architekten-Füller (Patent 1924) bekannt, und wie selten sind komplette Exemplare?", "a": "Der Architect Pen ist ein 1924 patentierter Kolbenfüller, der über ein dünnes Röhrchen eine Ziehfeder mit Zeichentusche versorgt; die Kolbenmechanik gilt als technisch ausgereifter als bei den ersten regulären Kolbenfüllern. Komplette Exemplare mit Originalverpackung, Anleitung und Reinigungsnadel sind sehr selten und in Sammlerkreisen heiß begehrt. Vom 'Norma' (Variante mit Trichterfedern) sind ebenfalls nur wenige Exemplare bekannt. Sammler mit größeren Beständen besitzen typischerweise vier oder mehr Architect Pens, die Patentschriften ergänzen die Dokumentation.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ordnet man einen alten Montblanc-Kugelschreiber mit der Modellnummer '36 501' zeitlich und wertmäßig ein?", "a": "Der beschriebene Kugelschreiber dürfte einem Modell 281 entsprechen, das zwischen 1971 und 1979 hergestellt wurde. Für die Wertermittlung gibt es eine etablierte Anleitung, die in Sammlerkreisen breit genutzt wird und insbesondere den Vergleich mit aktuellen eBay-Auktionen vorsieht. Entscheidend für den Preis sind Erhaltungszustand, Vollständigkeit (Verpackung, Ersatzminen) und etwaige Gravuren, die den Wert mindern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich hartnäckige Tintenablagerungen aus einem alten Tintenleiter (z.B. Greif Gold aus den 1940er Jahren) entfernen?", "a": "Bei alten Schreibgeräten dringen Tintenpigmente in die Materialoberfläche ein und gehen dort eine relativ feste Verbindung mit dem Material ein, die sich weder durch reines Wässern noch im Ultraschallbad vollständig lösen lässt. Mechanische Bearbeitung ist erforderlich: Sammler verwenden Blechlehren, ein Skalpell aus dem medizinischen Zubehör oder gebrauchte Zahnarztbestecke vom Flohmarkt, um die Kanäle des Tintenleiters vorsichtig zu reinigen. Vor dem Tausch eines Tintenleiters sollte geprüft werden, ob ein originalgetreuer Ersatz vorhanden ist - nicht jeder Tintenleiter passt mechanisch oder kapillartechnisch zu allen Modellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein altes Montblanc Masterpiece 744-N Set mit 585er Goldgehäuse bewerten, und kann eine Gravur entfernt werden?", "a": "Für die Wertermittlung wird auf eine unter Sammlern etablierte Anleitung verwiesen. Hochwertige 744-N-Sets können bei intaktem Zustand vierstellige Beträge erzielen, eine Personengravur mindert den Wert allerdings deutlich. Das nachträgliche Entfernen einer Gravur ist theoretisch möglich (durch Auffüllen mit Gold), in der Praxis aber kaum durchführbar, da die Oberfläche nicht ohne sichtbare Spuren wiederherzustellen ist. Vor dem Verkauf ist eine fachmännische Überholung zu empfehlen, da lange ungenutzte Schreibgeräte häufig Dichtungs- und Mechanikprobleme aufweisen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die Montblanc-Schreibgeräte aus der 'Generation'-Reihe in der Galeria-Kaufhof-Jubiläumsaktion echte Werksware?", "a": "Die Montblanc-Generation-Schreibgeräte aus der Kaufhof-Jubiläumsaktion stammen laut Auskunft von Montblanc aus eigenem Lagerbestand, den die Kaufhof-Kette über längere Zeit gesammelt hat - es handelt sich also um echten Restbestand, nicht um Sonderlieferungen. Die Preise lagen unterhalb der Konditionen, die selbst autorisierte Händler bei Montblanc direkt erzielen können. Aktionen dieser Art müssen laut Gesetzgebung mindestens zwei Tage lang verfügbar sein, das Angebot war bundesweit gültig, weshalb beliebte Modelle (z.B. Bleistifte für 79 Euro) online schnell vergriffen waren, während Filialen weiterhin Bestände hatten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum tropft Tinte aus der Mechanik eines Meisterstück 146 nach dem Befüllen, und wie lässt sich das Problem beheben?", "a": "Wenn der Füllhalter beim Reinigen komplett unter Wasser gehalten wurde, dringt beim Betätigen der Kolbenmechanik Wasser in den hinteren Bereich (Mechanikraum) ein. Beim erneuten Aufziehen mischt sich dieses Restwasser mit Tinte und tritt dann sichtbar aus dem hinteren Ring aus. Abhilfe schafft das mehrmalige Trockenwischen des Mechanikbereichs nach dem Befüllen. Hilft das nicht, ist eine Werksreparatur nötig - Montblanc behebt solche Defekte zuverlässig. Zum Zerlegen der Kolbenmechanik gibt es englischsprachige Anleitungen (z.B. auf fountainpennetwork.com); Hilfsmittel aus weichem Draht (Büroklammern) sind ungeeignet, eine Cocktailgabel mit umgebogenen Zinken oder ein dedizierter Mechaniker-Schlüssel sind die besseren Werkzeuge.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein über das Internet erworbener Montblanc Le Grand Platinum 146 anhand von Verpackung und Federdetails als Original verifizieren?", "a": "Die kantige bzw. längliche Verpackung mit Innenfutter ist typisch für die Zeit vor 2006 und gilt als Indiz für ein Original aus dieser Periode. Die kleine Kerbe im Federbereich findet sich an allen Montblanc-Schreibgeräten ab Mitte der 1990er Jahre und ist ebenfalls ein Echtheitsmerkmal. Auskünfte zu konkreten Seriennummern erteilt nur der Montblanc-Service direkt; ein Foto mit guter Auflösung von Federrückseite, Kappe und Etui-Logo erleichtert eine ferndiagnostische Einschätzung. Verzerrungen am Etui-Logo allein sind kein Fälschungsindiz, sofern Verarbeitung und Beschriftung sauber bleiben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie pflegt man Schreibgeräte und Etuis aus Strauß- bzw. Alligatorleder richtig?", "a": "Für exotische Ledersorten wie Strauß-, Krokodil- oder Alligatorleder eignet sich ein spezielles amerikanisches Pflegewachs, das mit natürlichen Ölen arbeitet und das Leder über lange Zeiträume nahezu wie neu erhält. Auch Montblanc bestätigt auf Anfrage, dass Pflegewachs das einzig richtige Mittel für solche Lederarten ist - herkömmliche Lederpflegemittel oder Cremes sind nicht geeignet. Die Anwendung sollte sparsam und in regelmäßigen Abständen erfolgen, um die natürliche Struktur des Leders zu erhalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man hochwertige Montblanc-Fälschungen (z.B. Alexander Humboldt, Chronograph) bei eBay, und wie schützt man sich als Anfänger?", "a": "Beim gefälschten Alexander Humboldt fehlen die echten Silber-Intarsien an Kappe und Korpus, der Korpus ist insgesamt zu dünn und die Feder passt nicht zum Original - die typische 'Verschnörkelung' ist beim Fake lediglich in den Schaft eingebrannt; oft fehlt zudem der Kolben. Bei den Montblanc-Uhren-Fälschungen verraten ein nicht im Original erhältliches Zifferblatt und ein qualitativ minderwertiges Werk den Betrug. Schutz für Anfänger: Verkäuferhistorie genau prüfen, nur bei nachweislich positiv bewerteten Verkäufern mit Schreibgeräte-Erfahrung kaufen, und vor allem nur Modelle erwerben, die man genau kennt. Der Wunsch, eine Übergabe in einer Boutique vornehmen zu lassen, ist als Privatkäufer in der Regel nicht durchsetzbar.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Alexander von Humboldt: https://www.fountainpen.de/patron-humboldt.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein Meisterstück 149 (z.B. Andree Putman Set) beim Aufziehen Luft zieht und kaum noch Tinte aufnimmt?", "a": "Das beschriebene Verhalten - Luftaustritt aus der Feder beim Aufziehen, kaum Tintenaufnahme - ist ein klassisches Symptom für einen verstopften Tintenleiter. Schon eine einzige Befüllung mit eingetrockneter schwarzer Tinte kann ausreichen, um die Kapillaren so zuzusetzen, dass Tintenleiter und Kolben gewechselt werden müssen. Als erste Maßnahme ist langes, mehrtägiges Wässern mit anschließendem Durchspülen zu versuchen. Bringt das keinen Erfolg, ist eine Werksreparatur bei Montblanc unumgänglich, die solche Komplettreinigungen routinemäßig durchführt.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 149 (Grand Format): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-149.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc-Tinte ein Verfallsdatum, und wie erkennt man, ob ein Tintenfass schon ein Ladenhüter ist?", "a": "Auf neueren Montblanc-Tintenkartonagen und auf dem 'Schuh' des Tintenfasses ist ein weißer Querstreifen aufgedruckt; fehlt dieser, kann es sich um ältere Lagerware handeln. Tinte besitzt grundsätzlich ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das sich auf der Verpackung findet. In der Praxis bleibt fertig gemischte Tinte auf Wasserbasis lange stabil, sofern das Fass dicht verschlossen wird; selbst Sammler, die viele Fässchen geleert haben, beobachten kaum echte Qualitätseinbußen über die Jahre. Eisengallustinten und chemisch komplexere Sorten verhalten sich dagegen anders und können tatsächlich oxidieren oder eindicken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Kauf eines hochwertigen Montblanc Starwalker als Kugelschreiber oder besser als Tintenroller, und gibt es objektive Schreib-Vorteile gegenüber günstigen Schreibgeräten?", "a": "Die Wahl zwischen Kugelschreiber und Tintenroller ist primär eine persönliche Entscheidung; Sammler, die selbst nur mit Füllfederhalter schreiben, verweisen auf den persönlichen Vergleich im Fachhandel als beste Entscheidungsgrundlage. Sachlich: Eine Montblanc-Kugelschreibermine ist nicht prinzipiell leichter zu führen als eine gute Plastikkugelschreibermine, und Montblanc-Tinte unterscheidet sich qualitativ kaum von hochwertigen Alternativen wie Pelikan 4001. Der Mehrwert liegt vor allem in Verarbeitung, Materialqualität, Ergonomie und Haptik des Korpus, weniger in der reinen Schreibleistung. Tintenroller-Minen sind kürzer haltbar und damit teurer im Verbrauch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eigenschaften kennzeichnen die neue Montblanc Starwalker Doué Serie und wann ist sie verfügbar?", "a": "Die Starwalker Doué ist preislich zwischen dem schwarzen Starwalker und dem Starwalker Rubber positioniert. Der Resin-Schaft trägt - wie die Kappe bzw. das Kugelschreibergriffstück - eine markante Querguilloche und wirkt auf den ersten Blick wie aus Metall, obwohl er aus Resin gefertigt ist. Die Serie ist in den Boutiquen bereits lieferbar, auch wenn sie nicht zwingend auf der Montblanc-Homepage gelistet wird. Den Füllhalter gibt es auch in EF-Federbreite. Bei Angeboten in untypischen Farben (z.B. blau) ist Vorsicht geboten - Starwalker Doué wurden von Montblanc ausschließlich in den offiziellen Standardfarben hergestellt, abweichende Versionen deuten auf Fälschungen hin.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche zehn stilvollen Fuellfederhalter stellt das Welt-Online-Special vor und wie ist die Liste aufgebaut?", "a": "Das Welt-Online-Angebot Die Welt Besten unter besten.welt.de bietet Ranglisten aus den Bereichen Lifestyle und Luxus, darunter Hotels, Restaurants, Chill-out-Lounges, Cafehaeuser, Bauwerke, TV-Serien, Traumstrassen und Theater, und enthaelt unter besten.welt.de/stilvolle+fuellfederhalter auch eine Auswahl von zehn stilvollen Fuellfederhaltern. Die Auflistung ist ausdruecklich keine Rangliste, sondern eine alphabetische Sortierung nach Hersteller, was die Frage nach einer subjektiven Reihenfolge entkraeftet. Vertreten sind Klassiker wie Montblanc, Pelikan und Faber-Castell, waehrend bei Kennern hochgeschaetzte Hersteller wie Delta oder Sheaffer fehlen, die eine breitere Oeffentlichkeit auf dieser Plattform haetten ansprechen koennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind Sailor-Füllhalter (z.B. Modell 1911) schreib- und qualitätsmäßig einzuschätzen, und wo lassen sie sich beziehen?", "a": "Sailor-Füllhalter sind in Deutschland nicht offiziell vertreten, was die Beschaffung erschwert; Bezugswege führen über spezialisierte Händler wie missingpen oder über Online-Shops in England, Malaysia und anderen Märkten. Das Modell 1911 (auch in 'Forrest Green' oder Dunkelblau) wird mit Goldfedern in 14, 21 oder höheren Karat-Stärken angeboten. Beim ersten Auspacken kann der optische Eindruck angesichts des Preises (rund 300 Euro für ein 1911) ernüchtern, das Schreibgefühl wird jedoch nach einiger Eingewöhnung als sehr angenehm beschrieben - insbesondere die Federvielfalt gilt als Stärke der Marke. Originalpapiere und Versanddauer sind beim Auslandskauf zu beachten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Dürfen Bilder von der fountainpen.de-Website auf eigenen privaten Internetseiten weiterverwendet werden?", "a": "Nein, eine Weiterverwendung ist nicht gestattet. Die Fotos auf fountainpen.de sind ausschließlich für die eigene Webseite gedacht; eine zeitlich unbeschränkte Vollmacht zur Nutzung wird nicht erteilt, auch nicht in Einzelfällen. Hintergrund: Bei eBay werden zahlreiche Fälschungen mit fremden Originalfotos beworben, weshalb die Bildrechte konsequent geschützt werden. Internationale Durchsetzung ist zwar erschwert, dies rechtfertigt aber keine Ausnahmen. Wer Bildmaterial benötigt, muss beim jeweiligen Hersteller oder Rechteinhaber direkt anfragen oder eigene Fotos anfertigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhalte bietet das Buch Schriftstuecke - Autographen aus sieben Jahrhunderten fuer Schreibgeraete-Sammler?", "a": "Schriftstuecke - Autographen aus sieben Jahrhunderten ist ein ueber zwei Kilogramm schwerer Band aus dem Gerstenberg Verlag von 2005 mit etwa 290 Seiten im Format 25 mal 32 Zentimeter, ISBN 3-8067-2939-5, basierend auf der Sammlung von Pedro Correa do Lago. Das Buch praesentiert handschriftliche Beispiele beruehmter Persoenlichkeiten aus sieben Jahrhunderten, von kunstvoll gestalteten Schriften bis zur fluechtig hingekritzelten Notiz, ergaenzt durch Manuskripte, Zeichnungen und Autogrammkarten sowie Kurzbiografien. Anekdotisch beleuchtet werden etwa Goethes Weinbestellung, Rubens als Verfasser eines Spionageberichts an den spanischen Koenig, George Sands Sorge um Chopin oder Wagners Bettelbriefe. Die englischen Originaltexte sind nicht uebersetzt, andere Sprachen jedoch im Anhang nachgereicht. Fuer Sammler, insbesondere Montblanc-Sammler, sind die Faksimiles besonders interessant, da viele namensgebende Persoenlichkeiten der Schreibgeraete vertreten sind, darunter Peter der Grosse, Voltaire, die Marquise de Pompadour, Katharina II. die Grosse, Frederic Chopin, Fjodor Dostojewskij, Friedrich II. der Grosse, Oscar Wilde, Marcel Proust, Ernest Hemingway und Greta Garbo. Die handschriftlichen Quellen reichen dabei vom ausfuehrlichen Brief und der Zeichnung ueber Notizen bis hin zur Adresse auf einem Brief im Falle Kafkas, einem signierten Foto bei Virginia Woolf und William Faulkner oder einer Unterschrift auf einem Scheck bei Charles Dickens.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition Hemingway (1992): https://www.fountainpen.de/writer-hemingway.htm\n• Patron of Arts Marquise de Pompadour (2001): https://www.fountainpen.de/patron-pompadour.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tinten sind für alte Füllhalter (insbesondere Vintage-Modelle mit Korkdichtung) geeignet?", "a": "Grundsätzlich sollten in alten Füllhaltern ausschließlich wasserlösliche Tinten verwendet werden. Königsblaue Montblanc-Tinte ist für historische Füllfederhalter mit Korkdichtungen unbedenklich - Berichte über 'aufgefressene' Korkdichtungen lassen sich meist auf bereits vorgeschädigtes Material zurückführen, nicht auf das Tintenpräparat selbst. Bordeauxrote Montblanc-Tinte hat hingegen in Einzelfällen Probleme mit alten Dichtungen verursacht und ist mit Vorsicht zu verwenden. Pelikan Königsblau (4001) gilt als bewährte und sehr verträgliche Tinte für Vintage-Füller. Eisengallustinten und stark farbverstärkte Spezialtinten sind in alten Schreibgeräten zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die Federeinheit eines Montblanc 144 ausbauen, um Federn zwischen Slip-Cap- und Twist-Cap-Versionen zu tauschen?", "a": "Zum Herausdrehen von Feder und Tintenleiter aus dem Vorderteil eines 144er ist ein Spezialwerkzeug erforderlich, das in den Tintenleiter greift und ihn ohne Beschädigung dreht. Da die Vorderteile (Sections) zwischen Slip-Cap-Schwarz- und Twist-Cap-Solitaire-Versionen mechanisch nicht kompatibel sind, ist ein Tausch nur über Feder+Tintenleiter zusammen möglich, nicht über das gesamte Vorderteil. Ohne Erfahrung und passendes Werkzeug ist von Eigenversuchen abzuraten, da die Kunststoffteile schnell brechen oder verkratzen können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer trägt die gestalterische und technische Verantwortung für den Visconti/Dörrbecker 'Quintessenz', und wie ist das Schreibgerät einzuschätzen?", "a": "Beim Quintessenz handelt es sich um eine Kooperation: Das Design wurde maßgeblich von Axel Dörrbecker mitbestimmt, insbesondere Kappenringe und Kappenkopfemblem stammen von ihm; auch die Federn wurden von ihm ausgewählt. Die Technik (insbesondere das markante 2-Kammern-Füllsystem) stammt ausschließlich von Visconti (Dante). Sammler loben den Quintessenz als Handschmeichler aus schönem Celluloid mit besonders großem Tintenvorrat - ein Plus für Vielschreiber. Das Schreibgerät hat sich im Praxiseinsatz bewährt und wird in Sammlerkreisen weiterempfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Tinte ein Verfallsdatum, und kann eingetrocknete Tinte wieder aufgefrischt werden?", "a": "Auf den meisten Tintenfässchen ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt, das eher als Mindestverbrauchsdatum zu verstehen ist - die Tinte ist auch danach in der Regel weiter verwendbar. Bei normaler Tinte auf Wasserbasis lässt sich eingetrocknete oder eingedickte Flüssigkeit mit destilliertem Wasser auffrischen. Eisengallustinte verhält sich anders: Hier oxidiert das enthaltene Eisen, was die chemischen Eigenschaften und damit die Schreibperformance dauerhaft beeinträchtigt. Sammler beobachten, dass selbst sehr alte Tintenfässchen meist über Jahrzehnte gebrauchsfähig bleiben, sofern sie dicht verschlossen aufbewahrt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man ohne weiteres von schwarzen auf königsblaue Montblanc-Patronen wechseln, und welches Wasser eignet sich zur Reinigung?", "a": "Schwarze und königsblaue Montblanc-Tinten sind vom gleichen Typ und können ohne Bedenken hintereinander verwendet werden. Eine grundlegende Reinigung ist bei einem fast neuen Füllhalter, der nur kurze Zeit eine schwarze Patrone enthielt, nicht zwingend erforderlich; ein einfaches Durchspülen reicht. Empfohlen wird der Einsatz eines Konverters zum bequemen Spülen mit Wasser, bis dieses klar bleibt. Zur Reinigung genügt normales Leitungswasser kalt oder lauwarm - wegen der kurzen Kontaktzeit setzt sich kein Kalk fest. Wichtig ist, niemals Blau-Schwarz (eine chemische Tinte) mit anderen Tinten zu mischen, da sie dabei eindickt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist die Montblanc Leonard Bernstein Edition wert, und wie lässt sich die Echtheit überprüfen?", "a": "Die Bernstein-Edition ist keine echte Limited Edition - die Stückzahl der hergestellten Schreibgeräte ist nicht begrenzt -, was den Sammlerpreis dämpft. Für die Wertermittlung wird auf die in der Sammlerszene etablierte Bewertungsanleitung verwiesen, die unter anderem Vergleiche mit aktuellen eBay-Auktionen vorsieht. Echtheitsindizien: Auf dem Füllfederhalter sollte sich ein kleiner goldener Aufkleber mit der Aufschrift 'B Germany' befinden, der Kugelschreiber trägt typischerweise keine sichtbare Aufschrift. Die korrekte Schreibweise 'Montblanc' (nicht 'MONTblanc') ist ein wichtiges Echtheitskriterium - abweichende Schreibweisen finden sich häufig auf Fälschungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ersatzminen passen in einen gefälschten Montblanc Starwalker Rollerball?", "a": "Bei Fälschungen passen üblicherweise keine Original-Montblanc-Minen, da die Aufnahme nicht den Originalmaßen entspricht. Empfohlen wird, in einem Schreibwarengeschäft verschiedene Standardminen durchzuprobieren, um eine passende Alternative zu finden. Sammler weisen darauf hin, dass das bewusste Kaufen, Verkaufen und teils sogar der Besitz von Markenfälschungen rechtlich problematisch sein kann. Als langfristig sinnvollere Lösung gilt der Ersatz des Fakes durch ein Originalschreibgerät; eine Reparatur oder Federarbeiten an Fälschungen werden von Montblanc nicht durchgeführt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gibt es zu den frühen Montblanc Artisan Editionen (True Princess, Magic Beauty, Hans Christian Andersen) keine Sonderverpackung und kein Begleitmaterial?", "a": "Verbindliche Auskunft kann nur der jeweilige Produktmanager geben; der Hintergrund liegt nach Sammlereinschätzung in der ursprünglichen Vermarktungsstrategie. Die früh erschienene 'Fairy Tale Collection' (Magic Beauty/True Princess, 1999) wurde sehr diskret und ohne öffentliche Werbung vertrieben, weshalb auf besondere Verpackungen und Beilagen verzichtet wurde. Erst spätere Artisan-Editionen erhielten hochwertige Lederetuis und Begleithefte, was als Reaktion auf das gehobene Preisniveau gewertet wird. Bei Manschettenknöpfen und ähnlichen Schmuckstücken wird auf Ebay teilweise die Jungle-Eyes-Kollektion fälschlich als True Princess angeboten, sodass eine Verifizierung über die Boutique sinnvoll ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert und welche Geschichte hat ein älterer Montblanc-Carrera-Füllhalter aus den 1970er Jahren?", "a": "Der Carrera ist ein in den 1970er Jahren produzierter Schul- bzw. Gebrauchsfüllhalter aus dem unteren Preissegment von Montblanc. Sammler schätzen den Marktwert in normalem Erhaltungszustand auf etwa 30 Euro oder weniger, da das Modell weder selten noch besonders begehrt ist. Bis 1991 stellte Montblanc das gesamte Spektrum vom günstigen Schulfüller bis zum Meisterstück her; der Luxusruf der Marke bezieht sich vor allem auf die spätere Produktion. Der Carrera eignet sich daher in erster Linie als Gebrauchsschreibgerät und nicht als Wertanlage.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die Federstärke eines Montblanc 146 tauschen und welche Kosten fallen an?", "a": "Innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Neukauf wird die Federstärke von Montblanc kostenlos getauscht, sofern die Feder nicht verbogen wurde. Spätere Tausche erfolgen über die Boutique oder den Werksservice gegen die übliche Reparaturpauschale, deren genaue Höhe nur Montblanc nach Begutachtung mitteilt. Einige Boutiquen tauschen die Feder direkt vor Ort aus, was den Vorgang deutlich beschleunigt. Voraussetzung ist in der Regel, dass eine passende Wunschfeder vorrätig ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Füllhalter-Modell könnte es sich bei einem alten Stück mit der Aufschrift 'Iridium Tipped' handeln?", "a": "Die Aufschrift 'Iridium Tipped' allein erlaubt keine Markenzuordnung, da viele Hersteller diesen Hinweis verwendeten. Vermutet wurde zunächst Ric Lei, ein weniger bekannter historischer Hersteller, dessen Safety-Modelle gelegentlich auf Börsen und bei Ebay angeboten werden. Auch eine Zuordnung zu Kaweco kam in Betracht, da die Firmengeschichte ähnliche Modelle hervorbrachte. Für eine sichere Bestimmung sollten Beschriftungen auf Schaft und Feder, Maße sowie das Füllsystem geprüft und mit Bildmaterial spezialisierter Quellen abgeglichen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wird die Montblanc-Boutique am Wiener Graben tatsächlich geschlossen oder zieht sie nur um?", "a": "Es handelt sich nicht um eine Schließung, sondern um einen Umzug innerhalb derselben Straße. Die alte Boutique am Graben 17 stellte den Verkauf am 24.02.2007 ein, während Ende April am Graben 15 eine neue Montblanc Flagship Boutique eröffnete. Wirtschaftlicher Hintergrund solcher Standortwechsel sind in dieser Lage typischerweise sehr hohe Mieten. Reparaturen und Zwischenhandel werden in der Übergangszeit über einen Zwischenhändler in der Kärntnerstraße abgewickelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ausführungen und Besonderheiten hat die Montblanc Alfred Hitchcock Limited Edition?", "a": "Die Edition erscheint in zwei Varianten: eine auf 80 Stück limitierte rote Version aus Weißgold mit 25-lagigem rotem Lack sowie eine auf 3000 Stück limitierte schwarz-weiße Ausgabe in Silber mit 8-lagigem Lack, jeweils als Füllhalter und Rollerball. Charakteristisch sind ein Vertigo-Effekt auf der Kappe, ein als Messer gestalteter und leicht anhebbarer Clip, 56 Striche für die 56 Filme bei der schwarz-weißen Variante sowie eine Filmrollen-Optik und 80 Punkte für die 80 Lebensjahre Hitchcocks bei der roten Variante. Begleitend wurde eine eigene rote Tinte angekündigt, die parallel zur Markteinführung des Füllers in den Handel kommen sollte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Poliermittel eignet sich, um einen Montblanc-Meisterstück 144 aus den 1950er Jahren zu polieren?", "a": "Die Meisterstücke der 1950er Jahre bestehen aus Zelluloid, nicht aus Acryl, weshalb Mittel wie Displex unbedingt vermieden werden sollten – sie greifen die Oberfläche an und können sie regelrecht zersetzen. Bewährt hat sich Wenol mit seinen feinen Schleifpartikeln, das eine glatte Oberfläche ohne aggressives Anlösen liefert; erhältlich ist es im Auto- oder Fachhandel. Displex ist hingegen für moderne Plexiglas-Schreibgeräte gut geeignet. Bei guter Erhaltung des Stücks empfiehlt sich grundsätzlich nur ein zurückhaltendes Polieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt es sich für Juweliere, hochwertige Schreibgeräte ins Sortiment aufzunehmen, oder bleiben sie eine Domäne des Fachhandels?", "a": "Die Mehrheit der Sammler kauft ihre hochwertigen Schreibgeräte im klassischen Schreibwarenfachhandel oder direkt in den Markenboutiquen, da dort eine bessere Beratungskompetenz und ein größerer Servicebezug bestehen. Für Juweliere, vor allem aus dem Mittelschichtssegment, kann ein ergänzendes Sortiment an Premiumstiften zwar funktionieren, sofern das Personal entsprechend geschult ist. Markenboutiquen gelten für Hersteller wie Montblanc als sehr lukrativ, weil dort ohne doppelte Handelsspanne und kaum mit Rabatten verkauft wird und Service preisgünstig abgewickelt werden kann. Eine pauschale Bewertung als Goldesel ist ohne Bilanzeinblick allerdings nicht möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Ebay-Verkäufer wie 'pen-seller' oder 'vertrieb06' für den Kauf eines Montblanc Starwalker seriös?", "a": "Verkäufer, die mit fremden oder geklauten Produktbildern arbeiten, gelten als unseriös und sollten gemieden werden. 'pen-seller' wird unter Sammlern mehrheitlich als seriös eingeschätzt, mit positiven Bewertungen und nach eigener Aussage Direktbezug aus Hamburg; mehrere Sammler haben dort ohne Probleme gekauft. Niedrige Preise allein müssen kein Indiz für Fälschungen sein, da Händler unterschiedliche Einkaufskonditionen haben. Zur Absicherung empfiehlt sich ein detaillierter Bildvergleich mit den Fake-Übersichten auf Fountainpen.de und ein telefonischer Verkäuferkontakt vor dem Kauf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die durch Politur verunreinigte Goldschrift (Modellgravur) eines älteren Kaweco Sport sanft reinigen?", "a": "Sehr vorsichtig kann zunächst mit weicher Zahnbürste und Wasser versucht werden, Politurreste aus der Gravur zu entfernen, ohne die Farbfüllung mit auszuwaschen. Bleibt das ohne Erfolg oder ist die Farbe bereits weitgehend ausgespült, ist der Gang zum Fachhändler ratsam, der die Gravur ambulant mit Spezial-Gravurpaste beziehungsweise Gravurstiften neu auslegt. Aggressive Reinigungsmittel sind zu meiden, da sie die verbleibende Farbe zusätzlich entfernen und nur eine Blindgravur hinterlassen. Das fachmännische Neuauslegen ist die zuverlässigste Methode, das ursprüngliche Erscheinungsbild wiederherzustellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man als Einsteiger einen funktionsfähigen alten Montblanc-Füllhalter (Modelle 22/24/32/34) zu vertretbaren Preisen, und worauf ist zu achten?", "a": "Für Einsteiger mit kleinem Budget ist Ebay grundsätzlich brauchbar, sofern die Bilder klar sind und Federn nicht verbogen wirken; Preise im sehr guten Zustand liegen meist im niedrigen dreistelligen Eurobereich. Bei spezialisierten Händlern liegen die Preise höher, dafür mit überprüftem Zustand und teils Garantie. Federbezeichnungen wie 'OM' oder 'OB' bedeuten oblique (angeschrägt) und ermöglichen kalligrafische Effekte, wobei diese stärker durch Federspaltarbeit als durch das reine Anschrägen entstehen. Das Bindestrich-'-' in Modellbezeichnungen weist auf ältere Stücke hin, die teils aus Zelluloid bestehen; im Alltag sind diese pflegeleicht, sollten aber nicht starkem Druck oder Stürzen ausgesetzt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein geschenktes Meisterstück mit 18-karätiger Feder als Modell 144 verifizieren?", "a": "Der beschriebene Füllhalter ist tatsächlich ein 144 aus den 1990er Jahren. Ob die Feder 14 oder 18 Karat hat, ist für die Modellbestimmung nachrangig, da Montblanc in beiden Karatgraden Federn verbaut hat – ausschlaggebend sind Maße, Form und Beschläge. Beim Vergleich mit Boutiquen-Modellen oder Fountainpen.de-Galerien lassen sich die typischen Merkmale gut prüfen. Bei Kugelschreibern gilt: Der einzige echte 'Mont Blanc' Kugelschreiber stammt aus der 100-Jahre-Jubiläumsedition mit Granitkappe; alles andere sind reguläre Modelle wie der Starwalker.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc jemals einen Kugelschreiber mit zwei Minen produziert?", "a": "Ja, Montblanc bot in den 1980er Jahren einen Zweifarb-Kugelschreiber an, der zur Slimline-Serie gehört und von 1985 bis 1988 verkauft wurde. Er war in matt gebürstetem Edelstahl sowie selten in Titanfarbe erhältlich, mit verchromtem oder vergoldetem Clip. Die Mechanik stammt nicht von Montblanc selbst, weshalb gängige Standard-4-Farb-Minen passen. Nach der Konzentration auf das Meisterstück-Programm wurden diese Modelle aus dem Sortiment genommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man bei einem unrestaurierten Montblanc Meisterstück 136 Originalität und Bauteile (Kappe, Stern, Feder, Schaft) zuverlässig beurteilen?", "a": "Fehlende Modellgravuren auf der Schlusskappe oder dem Endstück sind kein zwingendes Indiz für Fälschung – Sammler kennen Originale ohne entsprechende Beschriftungen, vermutlich aus Montagsfertigung. Stahlfedern wurden im 136 nicht ausschließlich im Krieg verbaut; auch hier gibt es legitime Variationen. Maßgebend sind Gesamtproportionen, Tintensichtfenster, Kolbenmechanik und Material; bei Unsicherheit sollte ein erfahrener Restaurator wie der genannte Spezialist eine Einschätzung abgeben. Ein neuer Kork ist bei alten 136ern oft fällig und über Spezialisten unproblematisch zu beschaffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tinten lassen sich in einem Waterman Serenite verwenden, und gibt es Empfehlungen für historische Waterman-Modelle mit flexibler Feder?", "a": "Grundsätzlich kann jede Füllfederhaltertinte verschiedener Hersteller verwendet werden; man sollte lediglich auf 'Füllfederhaltertinte' im engeren Sinne achten und keine dokumentenechten oder besonders aggressiven Tinten in empfindlichen Reservoiren einsetzen. Für flexible Federn werden vor allem die Waterman-Hebelfüller der Modelle 52 und 54 aus den 1920er und 1930er Jahren empfohlen; sie schreiben hervorragend, jedoch sind die Hartgummi-Korpora UV- und schweißempfindlich und neigen zum Verfärben. Zum Bezug solcher historischer Stücke wird beispielsweise Lutz Fiebig in Magdeburg genannt. Eine Spezialistenprüfung vor dem Kauf ist sinnvoll, da Federzustand und Sackdichtigkeit entscheidend sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ab wann wurde die Faber-Castell Classic Ebenholz-Serie platiniert angeboten und wie hoch waren die Listenpreise der versilberten Variante?", "a": "Die Classic-Ebenholz-Serie ist heute überwiegend in der platinierten Ausführung bekannt, wobei eine versilberte Variante in der Vergangenheit ebenfalls existierte und entsprechend anlaufen kann. Aktueller Listenpreis für den Füllhalter in platinierter Ausführung liegt bei rund 420 Euro. Versilberte Stücke sind optisch reizvoller, aber pflegeintensiver, während platinierte Varianten anlaufbeständig sind. Detaillierte Daten zum genauen Wechsel der Beschichtungsvariante und zu Listenpreisen der Rollerball-Version sind nicht abschließend belegt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die Echtheit eines günstig angebotenen Montblanc 144 anhand von Fotos beurteilen?", "a": "Ein 144 mit 18-Karat-Goldfeder spricht für ein Originalstück; die Modellreihe ist heute nicht mehr im aktiven Sortiment und richtet sich an kleine, zarte Hände. Auffällig niedrige Preise im Bereich von 150 Euro können seriös sein, sollten aber zusätzliche Vorsicht und Prüfung der Feder, Beschläge und Beschriftungen auslösen. Der Mozart ist demgegenüber ein noch kleineres Notiz-Schreibgerät und nicht mit dem 144 zu verwechseln. Bei Restzweifeln empfiehlt sich der Vergleich mit Galeriebildern oder die Vorlage in einer Boutique.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert das Collegium Aureum Scriptorum (CAS) noch, und welchen Nutzen hat eine Mitgliedschaft?", "a": "Der CAS ist weiterhin aktiv; Vorsitzender ist Dirk Barmeyer, der den Club organisatorisch im Wesentlichen alleine trägt. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt laut Satzung 35 Euro für aktive und 50 Euro für passive Mitglieder. Mitglieder erhalten Zugang zu organisierten Veranstaltungen wie Werksbesichtigungen (z. B. Montblanc, Holzschreibgeräte-Hersteller Fink) sowie Workshops, die in der Regel exklusiv für Mitglieder offenstehen. Die Webpräsenz wurde zwischenzeitlich erneuert; eine Geduld bei Anfragen ist aufgrund der schmalen personellen Aufstellung mitunter nötig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich Kratzer an einem Montblanc Meisterstück Solitaire aus Stainless Steel polieren und lohnt sich der Aufwand?", "a": "Selbstpolieren ist schwierig, da unsachgemäße Versuche meist zusätzliche Kratzer hinterlassen. Empfohlen werden Cape Cod Poliertücher, die auch bei Stahluhren Standard sind und feine Kratzer effektiv entfernen. Alternativ kann ein Uhrmacher oder Juwelier mit Erfahrung in der Stahluhrenpflege das Schreibgerät professionell polieren. Bei Bewertung anhand von Fotos ist zu beachten, dass Blitzlicht Kratzer dramatischer erscheinen lässt; als Neupreis lag der Stainless-Steel-Kugelschreiber bei rund 550 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer repariert einen OMAS 360 Grande mit defektem Kolbenaufzug, wenn der Hersteller selbst die Reparatur ablehnt?", "a": "OMAS verweigert nach Erfahrungen aus dem Forum die Reparatur älterer 360 Grande mit dem Hinweis auf fehlende Ersatzteile, was die Servicelage als kritisch erscheinen lässt. Als Alternative kommen erfahrene Stiftrestauratoren beziehungsweise spezialisierte Werkstätten in Frage, die mit italienischen Kolbenfüllern vertraut sind und ggf. Ersatzteile aus Spendergeräten oder Eigenfertigung beschaffen. Nutzer berichten, dass OMAS-Schreibgeräte zwar wegen ihrer flexiblen Federn und der Verarbeitung geschätzt werden, der Service jedoch lange Bearbeitungszeiten und Reparaturablehnungen bei aus dem Programm genommenen Modellen aufweist. Eine Anfrage bei renommierten Fachrestauratoren ist daher der praktikabelste Weg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich das Pelikan-250er-Set bei Galeria Kaufhof preislich und qualitativ?", "a": "Das Pelikan-250er-Set wurde im Kaufhof zu einem auffallend günstigen Preis angeboten und gilt als gutes Alltags-Schreibgerät. Ab der 250er-Serie verbaut Pelikan eine 585er Goldfeder, ab der 300er-Serie eine Bicolor-Feder. Größenmäßig entspricht der M250 dem M400, wobei der 400er etwas exklusiver verarbeitet ist. Die Feder schreibt sich nach kurzer Eingewöhnung weicher ein und bietet für das gebotene Geld ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Modelle und Ausführungen umfasst die Montblanc Unicef Edition, und gibt es eine besondere Limited-Variante?", "a": "Die reguläre Unicef-Edition wurde am 11. Mai 2009 eingeführt und umfasst die Meisterstück-Modelle 145, 146, 161, 162, 163, 164, 165 und 167; charakteristisch ist ein blauer Edelstein in Form eines Wassertropfens am Kappenkopf. Begleitend gibt es eine echte Limited Edition mit Lapislazuli-Kappen, ausgeführt in 750er Gelb- bzw. Weißgold (nicht platiniert), in jeweils 100 Stück. Im September 2009 wurde die Serie um Damen- und Herrenschmuck sowie eine Kollektion ergänzt. Erlöse fließen in das gemeinsame Bildungsprogramm 'Schools for Africa' von UNICEF und Nelson-Mandela-Stiftung; spezielle Einzeletuis im Rahmen der Aktion sind nicht bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich beim Pelikan-Druckbleistift 450 die Minen wechseln beziehungsweise das Minenreservoir nachfüllen?", "a": "Pelikan verwendet wie viele Hersteller eine Bleistiftmechanik von Schmidt Feintechnik. Zum Nachfüllen des Reservoirs wird das Gehäuse in der Mitte auseinandergeschraubt; lässt sich dies nicht öffnen, wurde das Stück vermutlich vom Vorbesitzer verklebt. In diesem Fall bleibt nur die Befüllung mit Einzelminen von vorn. Eine vorsichtige Demontage durch einen Fachmann kann die ursprüngliche Funktion wiederherstellen, sofern die Verklebung sich lösen lässt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann wird die Montblanc Johannes Brahms Donation Edition offiziell verkauft und zu welchen Preisen?", "a": "Die Brahms-Edition ist seit Anfang Mai offiziell in den Montblanc-Boutiquen erhältlich. Die Preise liegen bei 590 Euro für den Füllhalter, 490 Euro für den Rollerball und 390 Euro für den Kugelschreiber. Optisch und konzeptionell ähnelt sie den anderen Donation Pens, was als bewusste Linienführung der Montblanc-Strategie für diese Reihe gewertet wird. Begleitprospekte sind in den Boutiquen verfügbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es originale Montblanc 146 mit 136er Feder beziehungsweise 149 mit 139er Feder, und wirkt sich dies auf den Wert aus?", "a": "Solche Übergangskombinationen kommen tatsächlich vor: Bei den Modellwechseln verbaute Montblanc gelegentlich Restbestände der Vorgängerfedern in den Nachfolgemodellen, sodass etwa frühe 149er mit 139er Feder oder 146er mit 136er Feder in Sammlungen auftauchen. Tintenleiter wurden im Service-Lauf später teils gegen die runden Modelle ab den 50er Jahren ausgetauscht. Wertsteigernd wirkt eine solche Kombination meist nicht, da sie nicht modellgetreu ist; einige Sammler werten den Mix sogar als wertmindernd. Häufiger sind allerdings nachträglich getauschte falsche Federn am Markt, weshalb beim Kauf besondere Vorsicht geboten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden sowohl die Gold- als auch die Platin-Ausgabe des Montblanc 145 Chopin gefälscht, und woran erkennt man Fälschungen?", "a": "Beide Varianten werden gefälscht, wobei die Qualität der Plagiate inzwischen erheblich gestiegen ist. Wichtigstes Erkennungsmerkmal sind die Imprints auf der Feder: bei Fakes wirken sie typischerweise flach beziehungsweise unter starker Lupe 'krakelig', da sie gelasert statt geprägt sind. Auch komplette Sets inklusive CD und Verpackung werden mittlerweile gefälscht, sodass Originalkartons keine Echtheitsgarantie mehr darstellen – Betrüger nutzen teils auf Ebay erworbene Originalverpackungen für Fälschungen. Zur Identifikation empfiehlt sich der Detailvergleich mit Originalfotos auf Fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Montblanc-Füllhalter zu beurteilen, dessen Bauteile aus drei oder vier verschiedenen Epochen stammen?", "a": "Ein solcher Füllhalter wurde in dieser Konfiguration nie original ausgeliefert, sondern aus Teilen verschiedener Modelle und Epochen zusammengesetzt. Eine kriegsbedingte Notmontage ist unwahrscheinlich, wenn Komponenten aus den 1950er Jahren enthalten sind. Sammlerwertig ist ein solches Mischstück allenfalls als Ersatzteilspender; eine ordentliche Modellzuordnung ist nicht möglich. Beim Verkauf sollte er entsprechend deklariert werden, um falsche Erwartungen zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Qualität von Montblanc-Fälschungen mittlerweile so hoch, dass sie schwer zu erkennen sind, und wie hilfreich agiert Montblanc gegen Plagiate?", "a": "Bei Füllhaltern lassen sich Fälschungen weiterhin gut an der schlechten Federqualität erkennen; bei Kugelschreibern und Starwalkern sind die Unterschiede deutlich subtiler und teils nur dem Fachmann auffällig. Montblanc engagiert sich gegen Produktpiraterie und nimmt Hinweise auf Ebay-Fakes an. Der Service-Bereich wird gemischt bewertet: Federtausche und Reparaturen können mehrere Wochen dauern, in Einzelfällen werden Aussagen zu Federausstattungen widersprüchlich kommuniziert. Erfahrungswerte unterscheiden sich stark, weshalb sich pauschale Urteile zur Servicequalität verbieten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch sind die aktuellen Listenpreise des Montblanc Boheme Big Size Platinum und der kleinen Schwarz/Roségold-Variante mit Topas?", "a": "Der Boheme Big Size kostet 495 Euro, das kleine Modell mit Roségold-Trim und Topas 395 Euro. Den Big-Size-Platinum gibt es ausschließlich in einer Variante ohne Stein im Clip; er ist dezidiert als Herrenmodell konzipiert und mit ausgedrehter Feder etwa so groß wie ein 149. Während die kleinen Boheme-Modelle in vielen Varianten erschienen, blieb der Big-Size auf das Platin-Trim beschränkt, ohne Gelbgold-, Sterling- oder Stainless-Steel-Ausführungen. Für den Big-Size existiert ein passendes 1er-Lederetui in schwarz; der Clip steht produktionsbedingt nicht zwingend exakt in Linie mit der Feder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Montblanc Scenium Artists Packaging Sets, und welchen Hintergrund hat ihre Limitierung?", "a": "Es handelt sich um Scenium-Sets aus Kugelschreiber und Fineliner in Geschenketuis mit Cartoon-Motiven von Mordillo, je etwa 179 Euro pro Set und damit rund 15 Euro über dem rechnerischen Einzelpreis. Erschienen in den Themen 'Love', 'Friendship' und 'Thanks' sollen sie diese Begriffe wieder ins Bewusstsein rücken. Nach den Mordillo-Sets folgte eine Serie mit Jim-Davis-Garfield-Motiven mit denselben drei Themen. Die Boxen sind das wesentliche Sammlerinteresse; die Sets waren zeitlich limitiert und schnell ausverkauft, eine spätere Nachbestellung über reguläre Kanäle ist in der Regel nicht möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Vierfarben-Stift mit der Aufschrift 'Walzgold' an der Kappe ein Original?", "a": "Ein solcher Vierfarbenstift entspricht einem in den 1960er Jahren von Fendt für Montblanc gefertigten Modell und gilt als echt. 'Walzgold' bezeichnet eine in der Zeit übliche Goldauflage und ist kein Hinweis auf eine Fälschung. Für einen Verkauf bieten sich spezialisierte Sammler-Foren, Auktionsplattformen oder Sammlerbörsen an. Eine vorherige Begutachtung durch einen Fachmann erleichtert eine realistische Preiseinschätzung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Montblanc Starwalker und Meisterstück mit Seriennummern, die mit 'MBL' beginnen, originale Schreibgeräte?", "a": "Die genaue Codierung der Seriennummern kennt nur Montblanc; Abweichungen vom 'zwei Buchstaben + sieben Ziffern'-Schema bedeuten daher nicht automatisch eine Fälschung. Indizien wie Beschriftungen 'Made in Germany Metal' im Clip und 'Box made in China' am Etuiboden sind bei Originalen üblich. Sind die Seriennummern graviert statt eingeprägt, sollte dies allerdings genauer geprüft werden. Bei Kugelschreibern ist die Echtheitsprüfung ohne Begutachtung in einer Boutique grundsätzlich schwieriger als bei Füllhaltern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sicher ist der Ebay-Kauf von Montblanc-Schreibgeräten angesichts professionell gefälschter Auktionen mit geklauten Accounts?", "a": "Der Fakevertrieb hat sich von leicht erkennbaren China-Angeboten zu professionellen Auktionen mit geklauten Accounts, echten Bildern und fehlerfreien Beschreibungen entwickelt. Roter Alarm gilt bei Bezahlung über Western Union; auch reine Banküberweisung ohne PayPal-Schutz birgt erhebliche Risiken. Selbst Spezialisten können nicht jede Auktion sicher als seriös oder Fake identifizieren – auch erfahrene Sammler sind bereits auf Account-Klau hereingefallen. Eine Sammlerdatenbank für seriennummerngebundene Limited Editions kann beim Abgleich helfen, ersetzt aber nicht die kritische Prüfung von Verkäuferprofil, Kommunikation und Zahlungsweg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie selten ist ein Pelikan 100 (nicht 100N) mit grau marmorierter Binde, und wo lässt er sich fachgerecht restaurieren?", "a": "Während der Pelikan 100N gelegentlich in grauer Ausführung auftaucht, ist die graue Variante des älteren Modells 100 deutlich seltener und in der Standardliteratur kaum dokumentiert. Bei Federschäden und undichten Tintenleitern empfiehlt sich die Restaurierung bei spezialisierten Werkstätten wie Tom Westerich (penboard.de), Lutz Fiebig oder Werner. Reparaturkosten können die Marktnachfrage übersteigen; ein Verkauf an einen Sammler oder Fachhändler ist als Alternative üblich. Eine fachmännische Aufarbeitung erhält den Sammlerwert deutlich besser als eigene Eingriffe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es echte Montblanc 146 mit der Feder eines 344, oder handelt es sich um Bastelarbeit?", "a": "In den 1980er Jahren waren Meisterstück-Federn unicolor und nicht bicolor mit Platinauflage – diese Information allein erlaubt jedoch keinen Echtheitsnachweis. Das Vorderstück eines 146 hatte nie die Form eines 246, sodass entsprechende Fotos auf einen 'Bastard' aus Teilen verschiedener Modelle hindeuten. In manchen Auktionen wurden zudem Bilder verschiedener Stücke vermischt, was Verwirrung stiftet. Ein 146 mit 344er-Feder ist als Originalauslieferung nicht bekannt; Vorsicht ist beim Kauf solcher 'Hochzeiten' angebracht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgerätebörsen gibt es im Raum Köln, und welche Schwerpunkte haben solche Veranstaltungen?", "a": "Informationen zur Sammlerbörse in Köln finden sich auf collectiblestars.de. Schwerpunkt der einschlägigen Börsen liegt typischerweise bei alten beziehungsweise historischen Schreibgeräten, neuere Limited Editions sind dort eher selten zu finden. Wer aktuelle Sammlereditionen sucht, ist auf Direktkontakte zu Boutiquen oder spezialisierten Händlern angewiesen. Für eine Anlaufstelle in Norddeutschland wird zusätzlich der Laden von Axel im Raum Bremen/Hamburg empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Delrin-Variante des CONID Bulkfillers (Flattop oder Streamline) ist vorzuziehen, und welche Eckdaten hat das Modell?", "a": "Der Bulkfiller wird in zwei Versionen aus schwarzem gebürstetem Delrin (POM) angeboten: Flattop und Streamline, jeweils in einer Auflage von 100 Stück produziert. Delrin ist nahezu unzerbrechlich und liegt angenehm in der Hand; die Größe entspricht einem Pelikan M800, das Tintenvolumen etwa 2,5 ml und damit erheblich mehr als beim M800. Die Streamline-Version verfügt über einen modifizierten Titan-Clip, ein konvex geformtes Logo am Kappenkopf und ein Tintensichtfenster im Griffstück. Unter Sammlern wird mehrheitlich die Flattop-Version bevorzugt; eine endgültige Empfehlung hängt von individuellen Vorlieben ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein 'Loch' beziehungsweise schwarzer Punkt im Clip eines Montblanc Markers ein Originalmerkmal oder ein Fälschungshinweis?", "a": "Bei aktuellen Modellen handelt es sich um einen schwarzen Punkt im Clip, der den Marker innerhalb der LeGrand-Reihe von anderen Schreibgeräten unterscheidet. Der Punkt ist nur eingeklebt und kann bei häufigem Gebrauch herausfallen. Ältere Marker (zum Beispiel mit Aufkleber 'W. Germany') besaßen diesen Punkt noch nicht, sodass dessen Fehlen bei alten Stücken kein Echtheitsproblem darstellt. Bei Auslandskäufen sollten zusätzlich Versandkosten, Zoll und PayPal-Gebühren in die Kalkulation einbezogen werden, um Schnäppchen realistisch bewerten zu können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die teils mehrere hundert Euro hohen Mondpreise für das Buch 'The Montblanc Diary & Collectors Guide' von Jens Rösler gerechtfertigt?", "a": "Das Buch gilt zwar als unverzichtbares Standardwerk für eingefleischte Montblanc-Sammler, die aufgerufenen Verkaufspreise werden dennoch als deutlich übertrieben wahrgenommen. Solche Mondpreise sind dem Image des Verkäufers eher abträglich, ohne dass sie tatsächlich erzielt würden. Gewerbliche Anbieter, die zudem fremde Webinhalte mehr oder weniger wörtlich übernehmen, geraten zusätzlich in die Kritik. Bei Ebay treten ähnliche Preisauswüchse häufiger auf, beispielsweise bei kostenlos an Händler abgegebenen Montblanc-POS-Ablagen, die teilweise als Leder deklariert verkauft werden – was als Betrug einzuordnen wäre.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es vom Montblanc Modell 31 verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Schaft- und Federausführungen?", "a": "Den Modell 31 gab es in unterschiedlichen Ausführungen mit zwei verschiedenen Federformen sowie passenden, untereinander tauschbaren Vorderstücken; zusätzlich existieren mindestens zwei weitere Vorderteilvarianten. Das nachgestellte 'P' steht für Patronenfüllhalter und kennzeichnet die Cartridge-Variante. Die Vielfalt ist erheblich, sodass gleich aussehende Stücke nebeneinander tatsächlich differieren können. Für eine genaue Zuordnung lohnt sich der Abgleich mit Fachliteratur und der Galerie auf Fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Füllhalter mit dreifarbiger Feder, Metallkolbenmechanik und Druckausgleichsrippen ohne passende Kappe als Montblanc 149 identifizieren?", "a": "Die Kombination aus dreifarbiger Feder, Metallkolbenmechanik und Druckausgleichsrippen weist auf einen 149 hin, der nicht zu den ältesten gehört. Eine 139er-Kappe passt formbedingt nicht; die Kappe sollte sich vollständig aufschrauben lassen. Fehlende Modellprägung am Drehknopf und ungewöhnlich flacher Griffstückrand sind keine zwingenden Ausschlussmerkmale, da Montblanc unterschiedliche Übergangsausführungen kannte. Für eine Restaurierung empfehlen sich erfahrene Sammler, die passende Kappen aus eigenen Beständen tauschen oder verkaufen können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten des Montblanc 114 (Mozart) gibt es, und mit welchen Federn werden sie ausgeliefert?", "a": "Den 114 gibt es in der klassischen Variante schwarz/vergoldet sowie schwarz/platiniert (114P) und in zahlreichen Solitaire-Ausführungen wie Ramses, Nikolai, Royal, Platinum und Solid Gold. Die Standardmodelle sind mit einer 14-Karat-Feder ausgestattet, Solitaires und Sondereditionen mit einer 18-Karat-Feder. In Frankreich gefertigte Federn weichen in der Karat-Konvention ab. Den 114 gab es nicht in der Artisan True Princess Collection und nicht in der Magic Beauty I Edition; weitere Varianten umfassen den 1141 Solitaire Doué mit Sterling-Silberkappe und den 1142 Solitaire Doué Vermeil.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lagert man Füllhalter (Pelikan M400/M600, Montblanc 146) bei längerer Nichtbenutzung – mit Wasser, Tinte oder leer?", "a": "Für Schreibgeräte ab den 1960er Jahren sind keine besonderen Lagerungsmaßnahmen nötig. Bei längerer Nichtnutzung sollte der Füller geleert und gespült werden, um Eintrocknen und Tintenrückstände zu vermeiden. Dokumentenechte oder schwarze Tinten sind bei verlängerter Standzeit problematischer als wasserlösliche Tinten wie Pelikan 4001 Blau. Solange der Tintenfluss bei Wiederinbetriebnahme einwandfrei ist, hat eine längere befüllte Lagerung in der Regel keine bleibenden Schäden verursacht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind ein geerbter Montblanc Safety Baby Email Rose und ein Rouge et Noir einzuschätzen, und was lässt sich mit ihnen anfangen?", "a": "Beide Stücke gelten als sehr selten und für Sammler hochinteressant, selbst bei nicht perfektem Erhaltungszustand. Verfärbungen und Abnutzungen mindern den Sammlerwert, machen die Stücke aber nicht uninteressant, solange das Gehäuse intakt ist. Empfohlen wird, die Stücke zu behalten, vor einem etwaigen Verkauf von einem Spezialisten begutachten und gegebenenfalls reinigen zu lassen. Erst dann lässt sich ein realistischer Preis erzielen; Wert und Nachfrage sind in der Regel beständig bis steigend.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Montblanc-Füllhalter zu beurteilen, dessen Modellbezeichnung sich nicht recherchieren lässt?", "a": "Ein nicht zuzuordnendes Modell ist häufig ein zusammengesetztes Stück aus Komponenten unterschiedlicher Herkunft. Im konkreten Fall stammt die Kappe aus einem 234½, der Korpus aus einem 344 oder 342, sodass beide Bauteile zwar Montblanc-Originale sind, aber nicht im selben Modell ausgeliefert wurden. Eine entsprechende Modellbezeichnung kann es daher nicht geben. Zur Nutzung als Schreibgerät ist ein solcher Mix dennoch geeignet, sammlerisch aber nur als Ersatzteilträger interessant.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich das ausgewaschene weiße Montblanc-Logo auf der Kappe eines alten 342G in einer Boutique neu auslegen?", "a": "Sammler bestätigen, dass die Logo-Gravur ab Werk weiß beziehungsweise gold ausgelegt war und somit eine Restaurierung dem Originalzustand entspricht. Eine ambulante Auslegung wird in der Regel über Boutiquen oder spezialisierte Graveure durchgeführt, ähnlich wie bei Namensgravuren. Als Heimwerkerlösung wird der weiße 'Neocolor II Wax Oil Stift' von Caran d’Ache empfohlen, der sich auch für Goldauslagen eignet. Die ursprüngliche Originalität wird dadurch nicht beeinträchtigt; entscheidend ist die saubere Ausführung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Goldfüllhalter mit der Federaufschrift 'Watermann' und Punzen mit Löwen tatsächlich um einen Waterman?", "a": "Punzen mit Löwen weisen auf eine Fertigung in Großbritannien hin; in Verbindung mit der Federaufschrift handelt es sich vermutlich um eine Juweliersarbeit auf Waterman-Basis und nicht um eine direkte Werksfertigung von Waterman. Solche Stücke sind als Safety-Füller konzipiert und werden manuell befüllt, indem die Feder ausgedreht wird; aufgezogen werden können sie nicht. Eine Restaurierung ist meist nicht möglich, da der Goldüberzug die Mechanik vollständig umschließt und ein Öffnen ausschließt. Verkaufsfähig sind sie als reine Sammlerstücke trotzdem.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch ist die Qualität von Montblanc-Fälschungen bei Füllhaltern und Kugelschreibern – sind sie sofort als Plagiate erkennbar?", "a": "Bei Füllhaltern liegt der Qualitätsunterschied klar auf der Hand: Bereits beim ersten Schreiben fallen kratzende Federn, mangelnder Tintenfluss und schwache Verarbeitung auf. Kugelschreiber-Fälschungen sind häufig konstruktiv instabil, fallen schnell auseinander, lassen sich nur durch Kleben wieder zusammenfügen, und die Minen reißen das Papier eher als zu schreiben. Selbst gegenüber hochwertigen Uhrenfälschungen bleibt der Qualitätsabstand bei Schreibgeräten hoch. Die Rohmaterialien wirken zu leicht, Mechaniken halten nur wenige Tage; entsprechend sind Fakes auch ohne Vergleich mit Originalen rasch zu identifizieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten gibt es bei der Montblanc Limited Edition Albert Einstein und welche Eigenschaften hat die zugehörige Tinte?", "a": "Die Einstein-Edition wird in drei Auflagenstärken angeboten (2, 99 und 3000 Stück), zudem ergänzen Manschettenknöpfe mit Raumkrümmungs-Motiv das Thema (rund 350 Euro). Begleitend erscheint eine graue Tinte, die beim Schreiben einen leichten Lilaton zeigt und im Vergleich zu anderen Montblanc-Tinten ungewöhnlich lange auf der Haut sichtbar bleibt. Die Verfügbarkeit ist anfangs uneinheitlich: Einzelne Stücke tauchen schon vor dem regulären Handelsstart bei eBay auf, während Boutiquen und Schreibwarenhändler teilweise noch keine Ausstellungsstücke und keine Tinte erhalten haben. Aussagekräftige Bilder finden sich auf Fountainpennetwork.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sitzt die Kappe eines Montblanc 146 nach kurzem Tragen im Etui regelmäßig locker, und lässt sich das Problem selbst beheben?", "a": "Sammler nennen mehrere Ursachen: Fertigungstoleranzen am Gewinde, eine versehentlich vertauschte Kappe oder verschlissene Gewindegänge durch tägliches Auf- und Zudrehen, gelegentlich auch durch zu festes Anziehen Dritter. Zwischen Schaft und Kappe darf in der Endkontrolle eigentlich kein Spiel auftreten; ein hörbares Knirschen beim leichten Wackeln deutet auf ein nicht mehr passendes Gewinde hin. Selbsthilfe (etwa Anwärmen) wird abgeraten, da das Gewinde ohnehin nicht zur Steckmontage berührt wird. Empfohlen wird ein Einschicken zum Montblanc-Service; in Garantiefällen wird die Kappe in der Regel komplett getauscht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befüllt man einen Parker Vacumatic, und wodurch unterscheidet sich dessen Mechanik von Tintensack- oder Kolbenfüllern?", "a": "Der Vacumatic besitzt weder Tintensack noch Kolben, sondern arbeitet mit einem Stößel und einem Diaphragma (Gummimembran) sowie einem Luftrohr im Schaft. Beim Eindrücken des Stößels wird Luft durch das Luftrohr verdrängt; lässt man ihn zurückgleiten, entsteht ein Vakuum, das die Tinte über den Tintenleiter ansaugt. Voraussetzung ist, dass Feder und Tintenleiter vollständig in der Tinte stehen und gegebenenfalls ein vorhandenes Luftloch beim Pumpen abgedeckt wird, damit das Vakuum aufgebaut werden kann. Das System wurde von Parker etwa ab Ende der 1930er Jahre eingesetzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Parfüm- oder Dufttinten (z. B. De Atramentis Davidoff Cool Water) für hochwertige Füllhalter geeignet, und wie lange hält der Duft?", "a": "Die Jansen-/De-Atramentis-Dufttinten gelten unter Sammlern als unbedenklich für Füllhalter, da sie sauber fließen und keine Ablagerungen hinterlassen; getestet wurden u. a. Waterman Charleston ohne Auffälligkeiten. Empfohlen wird, eine neue Tinte zunächst in einem weniger wertvollen Füller zu erproben und nach dem ersten Aufziehen den Inhalt zurück ins Glas zu geben, um das Rückstandsverhalten zu beobachten. Im Tintenfass duftet die Tinte deutlich nach dem Vorbildparfüm, am Füllhalter selbst weniger stark. Auf gutem Papier und in geschlossenem Umschlag bleibt der Duft mehrere Tage erhalten, auf einfachem Kopierpapier verfliegt er rasch. Zu beachten ist, dass Dufttinten teils in der Kappe nachduften und Reste auch nach Tintenwechsel länger spürbar sein können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Probleme verursacht der McAfee SiteAdvisor beim Aufruf kleinerer Webseiten, und welche rechtlichen wie technischen Implikationen hat das?", "a": "Der SiteAdvisor zeigt nur Seiten zügig an, die zuvor von McAfee getestet wurden; kleinere Homepages laden oft gar nicht oder erst nach mehreren Minuten, wodurch Nutzern de facto der Zugang zu nicht geprüften Inhalten verwehrt wird. Zu beachten ist, dass eine Sperrung oder Verzögerung von Inhalten ohne Zustimmung rechtlich problematisch sein kann (Hinweis auf § 206 Abs. 2 StGB). Verschiedentlich wird darin ein Vorbote weiterführender Konzepte wie kostenpflichtiger Seitenfreigaben oder hardwareseitiger Programmkontrolle (Stichwort NGSCB / Fritz-Chip) gesehen. Die einfachste Abhilfe ist die Deinstallation des SiteAdvisors; McAfee reagiert nach Beschwerden und bietet auch telefonische Unterstützung an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum ist Montblanc-Tinte zeitweise schwer lieferbar, und unterscheidet sich die neue Tintenformulierung von der älteren Version?", "a": "Lieferengpässe treten auch bei anderen Herstellern auf (z. B. Pelikan Edelstein); konkrete Gründe sind den Händlern oft nicht bekannt, daher hilft nur Geduld. Die neuformulierten Montblanc-Tinten in geänderter Flaschenform sind nicht zwingend besser oder schlechter, wirken aber stärker gesättigt, wodurch das Ausspülen und Reinigen länger dauert; ein Austausch alter Restbestände lohnt sich nicht. Berichte zum Fließverhalten widersprechen sich: Manche empfinden Midnight Blue als besser fließend als Blauschwarz, andere umgekehrt; die neue Violett-Tinte gilt als eher trocken und neigt zum Verwischen. Tinte sollte dunkel, jedenfalls aber nicht in direkter Sonne gelagert werden, da Farbtöne sich verändern oder verblassen können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man eine gefälschte Montblanc 75th Anniversary Edition, und welche Schritte sind nach einem Fehlkauf bei eBay sinnvoll?", "a": "Die Anniversary Edition gab es nie in platinierter Ausführung; weitere Fälschungsmerkmale sind ein eckiger statt runder Stern, vertiefte Kappenringe im schwarzen Bereich und ein Gehäuse aus lackiertem Blech statt Resin. Solche Fakes werden in Hongkong für wenige Euro hergestellt. Bei einem deutschen Verkäufer kann man über Käuferschutz, eine Markenrechtsanzeige bei Montblanc (service@montblanc.com bzw. Kontaktformular) sowie notfalls Anwalt oder Strafanzeige gegen den Kauf vorgehen; bei ausländischen Anbietern sind die Erfolgsaussichten gering, sodass man Zeit, Nerven und weiteres Geld einsparen sollte. Künftig empfiehlt sich gründliche Recherche vor dem Kauf und ein Abgleich mit den Fälschungs-Artikeln auf Fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Montblanc-Slimline-ähnlichen Füller mit kantigem Clip ohne Sterneinlage tatsächlich um eine Fälschung?", "a": "Auf den ersten Blick wirkt der Clip durch seine kantige, gegossen wirkende Oberfläche untypisch, was Verdacht auslöst. Feder, Griffstück und Konverter zeigen jedoch alle Merkmale eines Originals, sodass es sich nicht um eine Fälschung, sondern um die Montblanc Noblesse Serie III (nicht Slim Line oder Noblesse Oblige) handelt. Dieses Modell wurde um das Jahr 2000 produziert; vor 1991 deckte Montblanc auch das Schul- und Mittelpreissegment ab, was die ungewöhnliche Optik erklärt. Vorsicht beim Griffstück: Es bricht gerne zwischen Gewinde und Goldring.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein unbeschrifteter, kappenloser Kolbenfüller mit 14-K-Goldfeder, Löwenkopfpunze sowie blauem Ring und grüner Spindel zuordnen?", "a": "Eindeutig identifizieren lässt sich das Stück anhand der Beschreibung nicht. Die Bauweise (Kolbenmechanik, Sichtfenster, Tintenleiter mit Pelikan-ähnlichen Längsrillen) spricht für eine deutsche Nachkriegsproduktion aus den 1950er Jahren; die 14-K-Goldfeder schließt einen reinen Billigartikel aus. Empfohlen wird, das Stück zu einer Sammlerbörse (z. B. Ofenwerk Nürnberg) mitzubringen, wo mehrere Experten es begutachten können. Die Löwenkopfpunze ist ein üblicher Goldgehaltsstempel und stammt nicht zwingend von Rupp/Heidelberg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man Ersatzfedern für Rotring-Füllhalter (z. B. Initial)?", "a": "Rotring gehört zur Sanford-Gruppe; Anlaufstelle in Deutschland ist die Sanford GmbH, Schnackenburgallee 43, 22525 Hamburg, Tel. +49 800 8 500 500, dort sitzt das Service-Center für Parker, Waterman, Papermate und Rotring. Sammler berichten, dass nach direkter Anfrage auch einzelne Federn (insbesondere für preiswerte Modelle) gegen Rechnung per Post zugesandt wurden; ansonsten ist ein Einschicken des Füllers üblich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum erzielen aktuelle Montblanc-Werbeartikel bei eBay teils sehr hohe Preise, obwohl sie regulär als Streuartikel verteilt werden?", "a": "Im Gegensatz zu historischen Werbestücken (Vitrinen, Rillenbretter, alte Tintenfässer, Plakate), die selten und sammelwürdig sind, geht es bei aktuellen Streu- und Promotionartikeln eher um irrationale Liebhaberpreise: Coca-Cola-Sammler verhalten sich ähnlich, ebenso Liebhaber alter Füllhalter. Sammler raten Händlern, alte Werbematerialien nicht wegzuwerfen, da sich für nahezu alles ein Käufer findet. Kritisch werden überzogene Preise für ohnehin frei verfügbare Aktuell-Prospekte (z. B. Kafka) gesehen, da man sie kostenlos im Fachhandel bekommt. Bei Eigenausstellungen sollten celluloidhaltige Vintage-Schreibgeräte lichtgeschützt aufbewahrt werden; moderne Geräte dürfen dagegen problemlos in beleuchteten Vitrinen liegen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bietet Montblanc in Hamburg Werksführungen für Sammler an?", "a": "Früher gab es regelmäßig Werksführungen, beispielsweise vor der Pen Port in Hamburg, organisiert über den CAS. Auf direkte Anfrage bei Montblanc wurde inzwischen mitgeteilt, dass es keine Besichtigungen mehr für die Allgemeinheit gibt. Als Alternative bietet Pelikan entsprechende Werksführungen an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Beschriftung Dauerfeder 2 auf der Feder eines Montblanc 342, und handelt es sich um eine Original-Montblanc-Feder?", "a": "Dauerfeder ist keine Montblanc-Bezeichnung, sondern wurde auf Federn diverser Markenfremder Hersteller wie Aldor, Hanseat, Komteß, Prinzeß, Rusewe, Stella oder Urania verwendet, in den Größen 2, 4 oder 12. Die Zahl gibt typischerweise die Federgröße an. Vermutlich wurde die Originalfeder des 342 bei einer nicht autorisierten Reparatur durch eine günstigere Fremdfeder ersetzt, weil keine Montblanc-Feder verfügbar oder zu teuer war. Eine Beurteilung erfordert ein Foto, da die Goldfärbung allein keinen Schluss auf Goldlegierung zulässt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lagert man einen Druckknopffüller (z. B. Montblanc 222) aus Celluloid am besten – mit oder ohne Tintensack?", "a": "Ein nachträglicher Einbau eines Tintensacks ist unproblematisch, sofern der Sack anschließend nicht mit Tinte befüllt, sondern nach dem Probeschreiben mit Wasser ausgespült wird; Tinte ist für alte Schreibgeräte ungeeignet. Wichtiger als der Sack selbst ist der Zustand der Federspange: Stark oxidierte Spangen sollten ersetzt werden, da sie sonst Verfärbungen am Celluloid verursachen. Lässt man den Tintensack durch einen Restaurateur einsetzen, sollte man vereinbaren, das Griffstück nicht erneut mit dem Schaft zu verkleben, damit man später hineinsehen kann. Die optimale Lagerung von Celluloid-Druckknopffüllern ohne Tintensack erfolgt in einem Humidor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Etui passt für einen 144er, wenn ein Boheme-Etui mit Reißverschluss bevorzugt wird, und welche Etuis haben Trennwände?", "a": "Das normale Boheme-Etui ist nur für den kürzeren Boheme gemacht; ein 144er passt nicht hinein, allenfalls in das selten gesehene Boheme-Big-Size-Etui. Florence-Etuis haben keine Trennwände, Siena-Etuis verfügen über Trennwände, die jedoch nur ca. 5 cm lang sind und den Boden nicht erreichen, was zu Kratzspuren führen kann. Als Reißverschluss-Alternativen für ein einzelnes Schreibgerät bietet Montblanc Etuis und Lederhüllen mit 15–16 cm Länge sowie das Ladystar-Etui (16 cm). Für mehrere Stifte mit Reißverschluss gibt es bei Montblanc nichts Passendes, hier weichen Sammler auf Hersteller wie Golden Head aus dem Lederwarenhandel aus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Federbezeichnung ST auf älteren Pelikan-Federn, und gibt es eine Abkürzung für Stub-Federn?", "a": "ST steht für Steno und nicht für Stub; entsprechende Diskussionen finden sich auch im Fountainpennetwork-Forum. Für Stub-Federn existiert keine eigene Abkürzung, da Stubformen historisch dem Standardschliff entsprachen, bevor mit dem Aufkommen des Kugelschreibers die heute üblichen Kugelfedern Standard wurden. Steno-Federn sind nicht zwingend selten, erzielen aber bei begehrten Modellen Aufpreise: Bei Montblanc kann etwa ein 32er mit Steno-Feder rund 100 Euro statt 60 Euro kosten, ein 146er mit Kugelfeder vom 200 auf 600 Euro steigen; Pelikan-Preise variieren ähnlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wofür wurden Schreibgeräte mit gedrehter Glasfeder verwendet, und wie lassen sie sich beim Schreiben handhaben?", "a": "Bei diesen Glasfedern handelt es sich um Tunkfedern: Tinte kriecht entlang der spiraligen Glaswindungen empor und wird beim Schreiben nach unten abgegeben, sodass mit einer einzigen Füllung erstaunlich lange geschrieben werden kann. Eingefüllt wird die Tinte nicht in den Schaft – ein dichter Schaft ist bauartbedingt. Das Schreibgefühl ähnelt einer aufgesteckten Stahlfeder, ist eher hart und unnachgiebig, aber sauber und besser als ein Federkiel. Es gibt sie in vielen Farbvarianten, teils auch mit Celluloid-Halter und aufsteckbaren Glasfedern; Ersatzfedern sind heute nur schwer zu beschaffen. Glasfedern werden gelegentlich beim Glasbläser verkauft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgerätehersteller fertigen ihre Federn noch selbst, und ist das ein wichtiges Kaufkriterium?", "a": "Viele kleinere und mittlere Marken (etwa Faber-Castell, mehrere italienische Hersteller, vermutlich auch Delta) beziehen Federn von spezialisierten Zulieferern wie Bock oder Schmidt; das ist kein Qualitätsmangel, sondern nutzt deren langjährige Entwicklungs- und Fertigungserfahrung. Selbst bei Montblanc-Limiteds wird die Mitarbeit der Bock-Spezialisten kolportiert. Häufig werden zugekaufte Federrohlinge anschließend vom Markenhersteller individuell geschliffen oder angepasst (z. B. bei Astoria); Delta soll seine Hartgummi-/Ebonittintenleiter weiterhin in Handarbeit fertigen. Aus Sammlersicht ist die Eigenfertigung selten kaufentscheidend, solange die Gesamtqualität stimmt.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Astoria — Marken-Übersicht (fountainpen.de): https://www.fountainpen.de/astoria.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet das liegende J (oder die Buchstaben D, E) auf alten Montblanc-Spezialfedern aus 14 K?", "a": "Da bei Montblanc keine Originaldokumentation aus dieser Zeit erhalten ist, lässt sich die Bedeutung der Buchstaben heute nicht mehr eindeutig klären. In den 1920er Jahren boten mehrere Hersteller (möglicherweise Kaweco, Soennecken) ebenfalls J-Federn an, denen bestimmte Schreibeigenschaften zugeschrieben wurden. Eine Verwechslung mit einer umgekehrten 1 für Linkshänderfedern liegt nicht vor; für Linkshänder sind diese Federn nicht ausgelegt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein neu gekaufter Montblanc 145 nicht zuverlässig anschreibt und der Tintenfluss als zu trocken empfunden wird?", "a": "Häufig handelt es sich um Eingewöhnung – ein Füller schreibt nach einiger Zeit oft problemlos. Bestehen die Probleme fort, sollte man den Füller über den Fachhändler oder eine Boutique zur Reparatur an Montblanc einschicken; innerhalb der Garantie fallen üblicherweise keine Kosten an, die Bearbeitung dauert 2–3 Wochen. Mit verschiedenen Tinten (auch Montblanc selbst) zu experimentieren bringt selten dauerhaft Abhilfe; modernes Papier wie Clairefontaine oder Rhodia macht weniger Probleme als günstiges Collegepapier. Heutige Federn müssen nicht mehr eingeschrieben werden. Praktisch zeigt der Bericht: Nach Werksanpassung des Tintenflusses war der 145 zuverlässig und ohne Anschreibprobleme.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sammelt sich beim Montblanc 146 Tinte am Griffstück und in der Kappe, und welche Reparaturmöglichkeiten gibt es?", "a": "Mögliche Ursachen sind ein undichter Kolben, Haarrisse im Griffstück, Druckunterschiede (Flugzeug, Erschütterungen) oder schlicht Tintenreste in der Kappe – das einfache Ausspülen und Trocknen von Kappe und Tintenleiter beseitigt oft schon das Problem. Im konkreten Fall lag ein Haarriss im Federträger zwischen Federkante und Gewinde vor; solche Risse entstehen durch die Spannung, mit der Feder und Tintenleiter im Ring sitzen. Eine eigene Reparatur (Verkleben) ist möglich, aber riskant, da beim Ausbau Lamellen am Tintenleiter brechen oder die Feder verbogen werden kann. Empfohlen wird die Werksreparatur bei Montblanc; alternative Anlaufstellen sind Maxpens, Interpens oder Penboard. Nach Sammlerangaben kostete eine umfassende Werksreparatur (u. a. Schaft, Kappe, Clip, Kappenkopf) nur rund 61 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum wird der Kolbenmechanismus eines Montblanc 146 schwergängig, wenn der Füller nur mit destilliertem Wasser gelagert wird?", "a": "Destilliertes Wasser hat eine hohe Oberflächenspannung und schmiert den Kolben schlechter, wodurch die Wandreibung steigt und die Mechanik schwergängig wird. Abhilfe schafft ein Tropfen Spülmittel pro ca. 100 ml destilliertem Wasser, was die Oberflächenspannung etwa um den Faktor 3,5 senkt; vor erneuter Inbetriebnahme sollte gründlich gespült werden. Vor Schmierung mit Nähmaschinenöl wird ausdrücklich gewarnt – das schadet dem Füller. Häufiges Spülen mit Leitungswasser zwischen jeder Füllung gilt als zu viel; man sollte nur reinigen, wenn der Füller Probleme macht. Wenn die Schwergängigkeit zurückkehrt, sollte die Reparatur erneut bei Montblanc erfolgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man die Federstärke eines Montblanc 146 ohne Aufkleber, da das eingravierte M keine Größe, sondern den Markennamen kennzeichnet?", "a": "Das auf der Feder eingravierte M steht für Montblanc und nicht für die Strichstärke; die tatsächliche Federbreite wird vom Werk nur per Aufkleber an den Händler kommuniziert. Ohne diesen Aufkleber ist die Bestimmung nur unter der Lupe und mit Erfahrung möglich, wobei sich allenfalls extremere Schliffe (OB, OBB) gut von M, B oder BB unterscheiden lassen. Bei eBay sind die Aufkleber häufig noch vorhanden, sodass die Suche nach einer M-Feder in der Praxis machbar ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer ist neuer Eigentümer von Montegrappa, nachdem die Marke nicht mehr zu Richemont gehört?", "a": "Richemont hat Montegrappa Ende Juni 2009 verkauft; die italienische Familie Aquila bzw. die ehemalige Eigentümergesellschaft Elmo & Montegrappa S.p.A. hat die Anteile zurückerworben, Richemont behält rund 10 %. In Deutschland übernimmt die Aratrum GmbH (Hemslingen) Vertrieb und Service und führt zudem Marken wie Kaweco, Tibaldi und Marlen. Während der Übernahmephase kam es zu Lieferverzögerungen und einem zeitweise nicht erreichbaren Webauftritt; Sammler berichten, dass Montegrappa-Ware vorübergehend aus dem Handel verschwand. Strategisch fokussiert sich Montegrappa stärker auf limitierte Editionen und ist seither mit kontinuierlichem Wachstum, neuer Produktpalette (auch Uhren) und prominenter Markenpräsenz (Botschafter Sylvester Stallone, Auftritt in The Expendables 2) wieder fest am deutschen Markt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche praxisgerechten Lösungen zur Lagerung einer wachsenden Schreibgerätesammlung gibt es jenseits der teuren Originaletuis?", "a": "Die Original-Montblanc-Sammlerboxen sind hochwertig, aber teuer; preiswerte Lederetuis (z. B. von Jürgen Kuhse oder Penboard) fassen bis zu 40 Schreibgeräte, sind platzsparend, mobil und passen gut in DIN-A4-Bankschließfächer. Der Kaweco-Cube von Blankenhorn nimmt 60 Stifte (24 sichtbar) in einem drehbaren Glas-/Holzkubus auf und gilt als preislich attraktiv, ist aber nicht mobil. Maßgefertigte Schubladeneinsätze beim Tischler (samtbezogenes Holzraster) bieten ebenfalls eine schöne, jedoch ortsgebundene Lösung. Weitere Möglichkeiten sind Etuis von Roberto Possar oder Vitrinen. Wichtig ist die Materialwahl: Weichmacher in Klebern oder Auskleidungen können Beschichtungen angreifen, deshalb sollten Materialien sorgfältig geprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen aktuellen Marktwert hat die Montblanc Limited Edition Agatha Christie Vermeil mit Saphiren, und wo lassen sich Auktionspreise verlässlich recherchieren?", "a": "Der Preis hängt stark vom Zustand ab; im neuwertigen Zustand mit Originalverpackung wurden 1.200–1.300 Euro genannt. Die Vermeil-Variante ist mit blauen Saphiren ausgestattet; nur die in 4810 Stück limitierte goldene Version trägt Rubine, im Unterschied zur 30.000er Standardauflage in Sterlingsilber mit Rubinen. Verlässliche Anhaltspunkte liefern abgelaufene Auktionen national und international (insbesondere eBay), wobei letztlich der momentane Angebot-Nachfrage-Stand entscheidet. Der Markt für derartige Editionen ist dynamisch; ein Verkauf bei aktuell schwachem Dollar wird derzeit nicht empfohlen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition Agatha Christie (1993): https://www.fountainpen.de/writer-christie.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kauft man am sinnvollsten einen Montblanc-Füller als Geschenk, und gibt es Preisspielräume bei verschiedenen Händlern?", "a": "Die Preise sind in Deutschland faktisch einheitlich: Händler, die unterhalb der vorgegebenen Preise verkaufen, werden nicht mehr beliefert; Preislisten im Internet sind deshalb nicht verfügbar. Rabatte von 5–10 % sind im Fachhandel teilweise möglich, vor Weihnachten meist nicht. Beim Kauf in einer Montblanc-Boutique ist ein nachträglicher kostenloser Federtausch noch eine Weile möglich; bei freien Händlern gilt nur das gesetzliche Rückgaberecht und eine Händlergarantie. Vom Onlinekauf bei unbekannten Quellen wird abgeraten; die Strategie Füller schenken und später umtauschen ist nicht erforderlich, da der Federtausch ohnehin angeboten wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc 252 datieren, sicher reinigen, polieren und welche Materialien wurden verwendet?", "a": "Alle 252er besitzen ein Sichtfenster (typischerweise blau bei der jüngeren Variante); ist es nicht erkennbar, liegt das meist an alter, eingetrockneter Tinte und löst sich nach gründlichem Spülen. Das Material ist Kunststoff, nicht Celluloid – im Unterschied zu den 142er, 144er, 146er und 149er der 1950er Jahre. Reinigt wird mit lauwarmem Wasser über mehrfaches Befüllen und Entleeren des Kolbens; auf Aufbauversuche oder Essigzusätze sollte verzichtet werden. Zum Polieren eignen sich Wenol oder ersatzweise Displex (aus Handy-Läden); Vergoldungen an Ringen und Clip dürfen nicht zu stark behandelt werden. Eine Seriennummer haben die 252er nicht; sie waren als hochwertige Alltagsgebrauchsgeräte gedacht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein Cartier Pasha aussetzt und nicht flüssig schreibt, obwohl er bereits im Ultraschallbad gereinigt wurde?", "a": "Wahrscheinliche Ursachen sind eine zur Handhaltung ungeeignete Federbreite oder ungeeignetes Papier; Standardprobleme wie Aussetzer und Anschreibprobleme sind vielfach dokumentiert. Cartier bietet keine Schräg-/Oblique-Federn an: M- und F-Federn sind rund geschliffen und auch für Schiefschreiber nutzbar, B-Federn sind flacher und für solche Schreiber ungünstig, weil die Feder dann auf einer Kante läuft, kratzt und der Tintenfluss abreißt. Ein Federspezialist (z. B. Stift Leo) kann scharfe Kanten nachschleifen. Beim 149er empfiehlt sich gegebenenfalls eine Schrägfeder. Eine universell richtige Federhaltung gibt es nicht; man stellt sich individuell auf jeden Füller ein, Kugelfedern sind dabei am unkritischsten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man preiswerte und optisch ansprechende Tintenfässer, etwa für den Schreibtisch im Raum Stuttgart?", "a": "Als Alternative zum teuren Montblanc-Tintenfass empfehlen Sammler das Reisetintenfass von De Atramentis: dichtes Gewinde, gutes Design, allerdings kleines Fassungsvermögen. Für massive Schreibtisch-Fässer aus Kristall lohnt der Blick auf eBay-Auktionen sowie auf pens.it; bei eBay handelt es sich oft um gebrauchte Sammlerstücke. Konkrete Empfehlungen für den Raum Stuttgart liegen nicht vor. Wichtig ist, vor dem Kauf den Verschlusstyp zu prüfen, falls das Fass transportiert oder nur für den Schreibtisch genutzt werden soll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man einen gebrauchten Montblanc Carrera in gelb/orange, gibt es ihn als Kolbenfüller, und lohnt sich eine Reparatur?", "a": "Den Carrera gab es nur als Patronenfüller, nicht als Kolbenmodell; gebrauchte Exemplare wechseln bei eBay typischerweise für 50–75 Euro den Besitzer. Ersatzteile (z. B. der Übergangsring zum Griffstück) sind nur durch das Schlachten defekter Exemplare zu bekommen, da Montblanc Ersatzteilversorgung für nicht-Meisterstück-Modelle 10 Jahre nach Produktionsende einstellt; eine wirtschaftlich sinnvolle Reparatur ist daher kaum möglich. Wer einen funktionsfähigen Ersatz sucht, wartet auf einen defekten Carrera mit intaktem Wunschteil bei eBay. Als günstige Alternativen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis werden ein Pelikan 605 (z. B. bei Galeria Kaufhof rund 130 Euro) oder ein Lamy 2000 (etwa über Regina Martini) genannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich das Alter eines Montblanc Meisterstück anhand allgemeiner Federgravuren und Kappenring-Beschriftung bestimmen?", "a": "Die Gravuren 4810 (Höhe des Mont Blanc), 14 C und 585 sind seit den 1930er Jahren auf nahezu allen Montblanc-Goldfedern zu finden und liefern keine Datierung. Die Beschreibung mit schmalem silbernem Band auf der Goldfeder deutet auf einen 149er hin; da dieser mit 14-K-Feder ausgestattet ist, dürfte das Stück aus den frühen 1990er Jahren stammen. Für eine konkretere Bestimmung empfiehlt sich der Vergleich mit der Meisterstück-Rubrik auf Fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie bekommt man Ersatzteile für einen Montblanc 220 (insbesondere die Sterneinlage am Schaftende), passt ein moderner Konverter, und hat das Modell Sammlerwert?", "a": "Eine einzelne Sterneinlage ist praktisch nicht als Ersatzteil zu beschaffen; ein Restaurateur müsste einen kompletten 220er ausschlachten, was unwirtschaftlich ist. Montblanc stellt für nicht-Meisterstück-Modelle die Ersatzteilversorgung 10 Jahre nach Produktionsende ein und vernichtet die Restbestände, sodass ein Einschicken nur Porto kostet. Zur Konverterfrage: Es gibt keinen vorgegebenen Standardkonverter – am besten beim Händler verschiedene Kolbenkonverter ausprobieren, einer passt erfahrungsgemäß. Sammlerwert haben die schwarzen 220er mangels Seltenheit derzeit nicht; sie bleiben aber gute Gebrauchsstücke, qualitativ unter Vorkriegs- und Neuproduktionen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass sich bei einem Aurora-Füllhalter Tinte in der Kappe sammelt und beim Öffnen die Finger blau werden?", "a": "Tinte in der Kappe ist herstellerübergreifend möglich; Aurora gilt insgesamt als sehr gute Marke. Bauartbedingt halten Tintenleiter mit ausgeprägten Lamellen (etwa bei Montblanc) überschüssige Tinte besser zurück als Modelle wie Waterman Sérénité oder Parker Duofold. Auslöser sind häufig Erschütterungen beim Tragen in der Tasche, Druck- und Temperaturschwankungen (z. B. Flugzeug, Winter zwischen drinnen und draußen) sowie das Tragen mit Feder nach unten; betroffen sind je nach Hersteller unterschiedliche Modelle. Abhilfe schafft regelmäßiges Reinigen der Kappe, etwa monatlich; bleibt das Problem bestehen, ist ein Defekt am Füller wahrscheinlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit braunen De-Atramentis-Tinten, und sind rote oder schwarze Tinten für den Füllhalter problematisch?", "a": "Die De-Atramentis-Tinte Leonardo da Vinci in Terra di Sienna wird als offen, harmonisch und glänzender als Sepia gelobt; die Lieferung über Dr. Jansen erfolgt zuverlässig. Beim Reinigen eines Füllers, der Ockergelb enthielt, fließt überraschend neongrünes Wasser heraus – gemeldete Schäden gibt es jedoch nicht, ratsam ist, die Farbe nur bei zeitnah geleerten Konvertern und sofortiger anschließender Reinigung zu nutzen. Bei schwarzen Tinten werden Anschreibprobleme beobachtet, blaue Tinten fließen leichter; dass rote Tinten besonders aggressiv seien, lässt sich nicht bestätigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ab welchem Alter beginnen Sammler typischerweise mit dem Sammeln von Füllfederhaltern?", "a": "Die Einstiegsalter reichen von etwa 8 Jahren (Sondermodellfälle) über 17–20 als verbreitete Spanne bis 25–26; das Alter selbst ist nach Sammlermeinung weitgehend irrelevant. Maßgeblich sind weniger biografische Schranken als finanzielle Mittel und der eigene Anspruch, der durchaus auch Fernziele wie eine Carnegie 4810 oder einen Jules Verne umfassen darf. Begehrte Limited Editions sind oft schnell ausverkauft und steigen rasant im Preis (Jules Verne ab ca. 900 Euro), neue Writers Editions werden zu 700 Euro als überteuert empfunden, sodass sich viele junge Sammler auf Marken wie Cartier, ST Dupont oder günstige Modelle wie Waterman Phileas ausweiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Montblanc Donation Pen Sir Georg Solti als Nachfolger des Karajan-Modells aus?", "a": "Die Donation Pen 2005 würdigt Sir Georg Solti als vierten Künstler der Donation-Reihe, einer Initiative zur Kulturförderung: Pro verkauftem Füllfederhalter fließen 20 Euro, pro Kugelschreiber 10 Euro in internationale klassische Musikprojekte. Solti, geboren 1912 in Budapest, war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Optisch gilt das Schreibgerät als schlicht und avantgardistisch, ohne Rückkehr zu Gelbgold-Beschlägen. Da die Karajan-Edition auslaufen kann, empfiehlt es sich, Restbestände zeitnah über Scription oder den Fachhandel zu sichern. Konkrete Maße, Gewicht oder Verkaufspreis des Solti sind nicht abschließend bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Argumente sprechen beim Vergleich von Montblanc Meisterstück 145 und 146 (Praktikabilität, Haptik, Balance, Schreibverhalten)?", "a": "Material, Federqualität und Tintenleiter sind bei beiden Modellen vergleichbar, sodass es objektiv keine deutlichen Qualitätsunterschiede gibt; die Wahl hängt vor allem von der Hand des Schreibers ab. Der 146 fasst mehr Tinte (rund einen Schreibtag), wird gerne ohne aufgesteckte Kappe geführt und gilt dabei als sehr ausbalanciert; der 145 ist kompakter und besser für Hemd- oder Aktentaschen geeignet, während der 146 als typischer Schreibtischfüller gilt. Empfohlen wird ein Test im Fachhandel mit eigenem Papier, da das Griffstück des 145 für manche zu dünn, das des 146 für andere zu dick wirkt. Pragmatisch wird auch zur Anschaffung beider Modelle geraten – ergänzt um den 149 für Unterschriften.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 145 (Classique): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-145.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhalte und welchen Anspruch hat das Buch KAWECO – Gutberlet crossing Kaweco über die Geschichte der Marke Kaweco?", "a": "Das Buch dokumentiert auf rund 192 Seiten im Querformat (ca. 30,3 × 21,7 cm) die Kaweco-Geschichte von der Gründung bis zur Gegenwart, zweisprachig deutsch und englisch. Bekannte Sammler aus dem deutschsprachigen Forum waren als Berater beteiligt; viele bislang nur in Sammlerkreisen kursierende Informationen und Fotos sind erstmals gebündelt. Erhältlich ist es bei Mostwanted Pens. Wer ein lückenloses Nachschlagewerk aller je produzierten Kaweco-Modelle erwartet, wird allerdings nicht vollständig bedient.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man einzelne Federn (M oder B) für einen Montblanc 146 separat kaufen und selbst tauschen?", "a": "Montblanc verkauft keine einzelnen Federn, da sie sonst auf Fälschungen montiert werden könnten; ein eigener Federwechsel scheitert zudem an fehlendem Spezialwerkzeug und der speziellen Dichtungsmasse, ohne die der Füller leckt. Eine einzeln berechnete Feder wäre obendrein teurer als ein vollständiges Einschicken zum Federwechsel im Werk. Empfohlener Weg ist, den Füllhalter über einen autorisierten Montblanc-Fachhändler zur Werksänderung einzuschicken; ein Tausch unter Sammlern (BB gegen B, F gegen M) bleibt ohne Werkstattlösung anfällig für Dichtungsprobleme.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lange bleibt der Duft einer Dufttinte (z. B. von Jansen oder Montblanc Love Letters) auf dem geschriebenen Brief erhalten?", "a": "Dufttinten enthalten ätherische Öle (überwiegend Terpene), die in geringer Dosis zugesetzt werden, da sie sonst den Kunststoff (etwa Plexiglas) des Füllers angreifen oder verharzen können. Der Duft verfliegt mit der Zeit unterschiedlich, hält sich aber in geschlossenen Behältnissen oder Briefumschlägen länger; ein damit beschriebener und versendeter Brief duftet beim Empfänger noch wahrnehmbar. Die Dornfelder-Rotweintinte von Dr. Jansen ist für gängige Füllhalter ausdrücklich geeignet, allerdings kritisch hinsichtlich Lichtbeständigkeit, da die enthaltenen Anthocyane an der Luft oxidativ nachdunkeln. Die Lichtechtheit erreicht der Hersteller über entsprechende Tintenrezeptur.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Marke verbirgt sich hinter einem unbeschrifteten Vintage-Schreibgerät, das auf der Kappe oder am Clipende ein eingeprägtes M trägt?", "a": "Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Matador, eine ehemalige deutsche Schreibgerätemarke. Original-Matador-Federn tragen die Beschriftung 14K 585 Matador und ein M im Kreis; das M-Kennzeichen findet sich je nach Modell auf dem Kappenkopf oder im Clipende. Qualitativ gilt Matador als durchschnittlich, wird aber für seine schönen Celluloid-Farben geschätzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie biegt man einen verbogenen Clip eines Montblanc-Kugelschreibers (z. B. 164) wieder gerade?", "a": "Praktikabel ist, den Kappenkopf abzuschrauben und den Clip auszubauen; nur abmontiert lässt er sich gleichmäßig wieder in Form bringen. Anschließend wird der Kappenkopf einfach wieder aufgeschraubt. Wer den Eingriff nicht selbst vornehmen will, gibt den Stift in einer Montblanc-Boutique ab. Konkrete Kosten für einen kompletten Clip- oder Hinterteilaustausch sind nicht bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befüllt man als Anfänger einen alten Montblanc No. 24, und welche Tinte oder Patrone ist dafür geeignet?", "a": "Der Montblanc 24 ist ein Kolbenfüllhalter; ein Umbau auf Patronen ist nicht möglich, ist aber auch nicht nötig, da das Tintenreservoir größer ist als handelsübliche Patronen. Befüllt wird mit jeder füllhaltergeeigneten Tinte (keinesfalls Tusche): Feder ins Tintenfass tauchen, Konus am Schaftende gegen den Uhrzeigersinn nach unten drehen (Luft entweicht), dann im Uhrzeigersinn zurückdrehen, bis der Kolben oben ist (Tinte wird aufgesaugt), Feder herausziehen und mit einem Tuch abwischen. Zum Üben empfiehlt sich anfangs Wasser, um das Befüllvolumen kennenzulernen. Hilfreiche Anleitungen finden sich auf der Montblanc-Webseite und in passenden YouTube-Videos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Verkaufspreis von 25.000 USD für einen werksversiegelten Montblanc Skeleton 333 angemessen?", "a": "Der Skeleton 333 ist weltweit ausverkauft und gilt als eine der herausragenden Montblanc-Editionen, doch 25.000 USD werden unter Sammlern als deutlich überhöht eingeschätzt. Der ursprüngliche Verkaufspreis lag bei rund 7.500 Euro für den Füller plus etwa 3.500 Euro für die zugehörige Uhr. Konkrete Sammlerangebote liegen bei rund 12.500 Euro im Mint-Zustand mit voller Montblanc-Garantie und Originalpapieren, ohne US-Importsteuern. Als Alternative wird der neuere Pompidou Skeleton genannt; aktuelle Marktpreise sollten über abgelaufene internationale Auktionen abgeglichen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich das Produktionsjahr eines geerbten Montblanc Meisterstück Nr. 35 mit 18-Karat-Goldfeder bestimmen?", "a": "Das Meisterstück Nr. 35 wurde vermutlich Ende der 1920er bis Mitte der 1930er Jahre produziert. Ein wichtiges Indiz ist der Fülltyp: Verfügt das Modell über einen kleinen Hebel in der Mitte des Schaftes, deutet das auf eine Datierung Ende der 1920er Jahre hin; ohne Hebel und mit drehbar versenkbarer Feder spricht alles für die 1930er Jahre. Solche Modelle wurden ursprünglich mit einer Pipette befüllt, was sich heute auch elegant mit einer kleinen Spritze realisieren lässt. Für eine genauere Einordnung helfen aussagekräftige Fotos des Füllhalters.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man Informationen zu Montblanc Stylographic Pens (Zeichen- und Tuschefüller, z. B. Modell 432) und wie lagert man solche Vintage-Modelle?", "a": "Informationen zu Montblanc Stylo-Modellen sind rar, doch eine Anlaufstelle sind Sammlerseiten wie maxpens.de, wobei dort einzelne Modellzuordnungen mit Vorsicht zu genießen sind, weil Frontteile zuweilen ausgetauscht und Bezeichnungen falsch sind. Maßgebliche Quelle ist das Montblanc-Diary, das beim Identifizieren hilft. Verfügt der Stylo über einen Korkdichtungs-Füllmechanismus, sollte er stets mit destilliertem Wasser gefüllt aufbewahrt werden, damit der Kork nicht austrocknet und brüchig wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kam der Onoto-Füllfederhalter von Sir Thomas Gibson-Carmichael nach 70 Jahren Wassergrab wieder zurück in den Gebrauch?", "a": "Im April 1917 verließ der Ozeandampfer SS Medina, eine zum Passagierschiff umgebaute ehemalige Königliche Yacht, mit 417 Passagieren und Besatzungsmitgliedern Sydney mit dem Ziel London über Bombay, Port Said und Plymouth. An Bord befand sich auch eine wertvolle Privatsammlung des britischen Diplomaten Sir Thomas Gibson-Carmichael, ehemaliger Gouverneur von Madras und Bengalen, sowie seiner Ehefrau Lady Mary Gibson-Carmichael. Die Familie verließ das Schiff in Port Said und reiste mit der HMS Sheffield weiter, wobei der größte Teil ihrer rund 80 Gepäckstücke an Bord der Medina blieb. Am 28. April 1917 wurde die unbewaffnete Medina drei Meilen vor der südenglischen Landzunge Start Point ohne Vorwarnung vom deutschen U-Boot UB 31 torpediert. Durch die Explosion des Torpedos im Maschinenraum kamen der vierte Ingenieur und fünf Maschinisten ums Leben; alle übrigen Personen erreichten die Hafenstädte Dartmouth und Brixham in den Rettungsbooten. In den 1970er und 1980er Jahren wurden in mehreren Bergungsaktionen umfangreiche Fundstücke geborgen, darunter orientalische Gemälde, Parfumflakons, japanisches Porzellan, indische Messingware, australische Edelsteine, altägyptischer Perlenschmuck, assyrische Keilschrifttafeln, ein Münzkatalog des Auktionshauses Sotheby's sowie noch lesbare Briefe von Lord Kitchener und Earl Rosebery. Auch der persönliche Onoto Plunger Filler von Sir Carmichael wurde geborgen. Bei einer späteren Auktion erwarb die neu gegründete Firma The Onoto Pen Company Limited das Schreibgerät für ihre Unternehmenssammlung. Der Füller wurde dem bekannten Restaurator Laurence Oldfield zur Begutachtung übergeben, der feststellte, dass der Onoto in einem ausgezeichneten Zustand war und auch die 14-Karat-Feder kaum Schaden genommen hatte. Lediglich Dichtungen, Kolben und Kolbenstange mussten wegen Korrosion durch Originalteile aus Spenderfüllern ersetzt werden. Nach Zusammenbau und Politur schrieb der Onoto wieder einwandfrei und wird heute regelmäßig durch die Direktion der Firma genutzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein verschlechtertes Schreibverhalten der Feder nach einer Montblanc-Reparatur beheben?", "a": "Montblanc gewährt auf eigene Reparaturen sechs Monate Gewährleistung; innerhalb dieser Frist sollte man sofort reklamieren, danach fällt erneut die Servicepauschale an. Ursache eines harten Schriftbilds ist häufig ein zu enger Federspalt, etwa weil beim Wiedereinsetzen der Feder der Tintenleiter zusammengedrückt wurde. Hier hilft das fachgerechte Setzen der Feder, das die meisten Boutiquen nicht selbst durchführen, sondern an spezialisierte Federwerkstätten weitergeben. Eine richtig gesetzte Feder bringt bereits ohne Schreibdruck Tinte aufs Papier; mehr Druck würde dann den Tintenleiter überfordern. Sammler berichten, dass das Setzen ein erfahrungsabhängiger Eingriff ist, der vom typischen Schreibdruck des Nutzers abhängt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell aus den 1970er Jahren mit längs guillochierter Oberfläche handelt es sich, und wie sind Carrera-Modelle einzuordnen?", "a": "Bei dem Modell mit Fadenguilloche handelt es sich um einen Montblanc Noblesse I in platinierter Ausführung, ursprünglich mit rhodinierter Stahl- bzw. Weißgoldfeder. 1980/81 erfolgte unter Beibehaltung der Modellnummer ein Wechsel zum Noblesse II, weshalb Montblanc die Produktionszeit teils ausgedehnt angibt. Eine Weißgoldfeder ist bei dieser Linie ungewöhnlich; meist liegt eine rhodinierte Goldfeder vor. Die Carrera-Reihe wurde ebenfalls in den 1970ern gefertigt, hatte typischerweise nur eine Stahlfeder, war damals sehr preiswert (das Dreierset kaum über 50 DM) und ist heute als günstige Sammlerware eingeordnet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet ein nicht schließender Spalt am Drehknopf eines Montblanc Meisterstück Nr. 14, und wie lässt er sich beheben?", "a": "Ein offener Spalt am Drehknopf ist nicht normal und deutet meist auf eine gerissene Spindel oder eine überdrehte beziehungsweise herausgezogene Mechanik hin. Eine Reparatur erfordert Spezialwerkzeug zum Zerlegen; ohne dieses richtet man eher zusätzlichen Schaden an. Solche Werkzeuge bauen einige norddeutsche Profi-Restauratoren als Nachbauten an, mit etwas Geschick lässt sich auch ein eigenes Werkzeug mit passendem Durchmesser fertigen. Als Fachmann im süddeutschen Raum wird Sandro Rudolf (Dr.Ink) bei Heidelberg empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es offizielle Bildschirmhintergründe oder Wallpaper rund um Montblanc?", "a": "Offizielle Montblanc-Wallpaper existieren nicht; verfügbar sind lediglich Montblanc-Screensaver auf CD, die über Montblanc-Fachhändler bezogen werden können. Sammler haben sich eigene Bildschirmhintergründe und Diashows aus vorhandenen Produktfotos (z. B. von fountainpen.de) selbst zusammengestellt, etwa mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop. Auch eigene Aufnahmen einzelner Schreibgeräte wie des Meisterstück 169 Leonardo Sketch Pen werden zu diesem Zweck verwendet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Writers Edition 2013 Honoré de Balzac bekannt?", "a": "Die Writers Edition 2013 ist Honoré de Balzac gewidmet und entsprechend der korpulenten Statur des Autors auffallend voluminös gestaltet. Erste Bilder tauchten frühzeitig im Duty-Free-Shop-Sortiment (Heinemann Frankfurt) auf, die Preisspanne lag zwischen rund 630 und 810 Euro für die unterschiedlichen Schreibgerätevarianten. Sammler beurteilen das Modell als sehr speziell und sind sich einig, dass eine endgültige Bewertung erst beim direkten Anblick in der Boutique möglich ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Federbezeichnung MO bzw. OM bei Montblanc-Federn der 1950er Jahre für Linkshänder zu interpretieren?", "a": "Bei klassischer Beschriftung gilt: Steht das O links von der Federstärke (z. B. OM), handelt es sich um eine links abgeschrägte Feder; steht das O rechts (MO), ist sie rechts abgeschrägt. Linksabgeschrägte Federn waren in der Praxis primär für Rechtshänder mit bestimmter Schreibhaltung gedacht; die Begriffe Links- und Rechtshänderfeder werden in der Werbung und Verpackung jedoch oft uneinheitlich verwendet, was beispielsweise bei einem Sheaffer-Kalligraphiefüller zu widersprüchlichen Aussagen führt. Linkshänder kommen in der Praxis sowohl mit MO- als auch mit OM-Federn zurecht, je nach individueller Schreibhaltung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist der SuperCleaner SC21 in Montblanc-Tinten und was bewirkt er?", "a": "Der SC21 ist ein von Montblanc beigemischter Reinigungsadditiv, der dafür sorgt, dass die Tinte den Tintenleiter und Kolben weniger stark verkrustet als andere Tinten. Dadurch lassen sich Konverter und Füller leichter durchspülen und reinigen. Vergleichbare Zusätze gibt es teils auch in anderen Tinten, doch betont Montblanc diesen Reinigungseffekt explizit als Produktmerkmal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie schätzen Sammler die jüngeren Pelikan Limited Editions wie den Blue Planet ein?", "a": "Die jüngeren Pelikan Limited Editions, darunter der Blue Planet, werden von vielen Sammlern als gewöhnungsbedürftig und gestalterisch dem Hercules zu ähnlich empfunden. Klassiker wie Gaudi oder Daedalus-Icarus gelten als gelungener und sind zum Teil noch über Lagerbestände erhältlich, während neuere Modelle bei Händlern bewusst nicht mehr ans Lager genommen werden. Pelikan tut sich beim Vertrieb der Limiteds international schwerer als Montblanc. Kritisiert werden vor allem die hohen Preise, die im Verhältnis zum Gebotenen häufig als überzogen gelten; einige ältere LEs wie Pyramiden von Gizeh oder Hercules finden hingegen Anklang.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was war der Grund für den eintägigen Ausfall von fountainpen.de?", "a": "Der Ausfall wurde durch eine sogenannte Flooding-Attacke verursacht: Von zahlreichen IP-Adressen wurden millionenfach nicht existente Dateien abgerufen, was den Webspace überlastete. Solche Angriffe lassen sich kurzfristig kaum abwehren; der Provider sperrte die aktivsten IP-Adressen, woraufhin der Traffic langsam wieder normalisiert wurde. Durch den Angriff wurde die Freiquote des Betreibers überschritten, was Zusatzkosten verursachte. Innerhalb der Forengemeinschaft wurde diskutiert, eine Spendenmöglichkeit einzurichten, um den Aufwand des Admins zu unterstützen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die UNICEF-Sonderedition des Montblanc 149 bekannt?", "a": "Im Rahmen einer UNICEF-Spendenaktion wurden drei verschiedene Sondereditionen des Montblanc 149 herausgebracht, gestaltet von André Putman, Helmut Jahn und Tom Sachs. Jede der drei Editionen ist auf 4.810 Stück limitiert. Es handelt sich faktisch um reguläre 149er, die jedoch in speziell gestalteten Boxen ausgeliefert werden; die Schreibgeräte selbst tragen keine Limitierungsmerkmale, was bei Sammlern auf gemischtes Echo stößt. Die Boxen erschienen zuerst in französischen Montblanc-Boutiquen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worum geht es in dem Buch „Der Füllfederhalter des Grauens“ und in welchem Verlag ist es erschienen?", "a": "„Der Füllfederhalter des Grauens“, herausgegeben von Jörg Sprave, erschien im Dr. Ronald Henss Verlag unter der ISBN 978-3-939937-05-0 als Taschenbuch mit etwa 148 Seiten. Das Buch entstand aus einem Projekt schreibbegeisterter Teilnehmer eines Kurzgeschichten-Forums und versammelt 14 Geschichten rund um den Füllfederhalter. Der thematische Ausgangspunkt ist der Gedanke, dass mit einem Füllfederhalter nicht nur ganze Bücher geschrieben werden, sondern auch Unterschriften gesetzt werden, mit denen Kriege erklärt, Urteile gefällt, Testamente verfasst oder Waffen- und Drogengeldtransfers veranlasst werden, wodurch der Stift zum Werkzeug der Macht wird. Die Kurzgeschichten spielen in unterschiedlichen Zeiten und Handlungssituationen und reichen stilistisch von Humor und Schwarzem Humor über Tragödie bis hin zum Horror und Grusel. Hervorzuheben ist die Vielfalt der Schreibstile und die unterschiedlichen Ideen, mit denen die Gemeinsamkeit eines Füllfederhalters als Motiv variiert wird. Der Verlag bietet auf seiner Webseite Leseproben zum Titel an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Literatur und Quellen erläutern Aufbau und Funktionsweise eines Füllfederhalters?", "a": "Als grundlegendes Werk wird das Bändchen Fountain Pens, Repair and Restoration von Frank Dubiel empfohlen, erhältlich über eBay oder Penboard.de. Ergänzend bieten Online-Quellen wie maxpens.de mit einer Zerlegungsdarstellung des 146er, die Omas-Anleitung zum Kolbenfüllhalter sowie penexchange.de detaillierte Informationen zu Aufbau, Bauteilen und Funktionsweise. Das vorsichtige eigene Zerlegen einzelner Modelle (z. B. eines Boheme mit eingeklebter Gewindehülse) gewährt zusätzliche Einblicke, ist aber wegen der teils sehr feinen Gewinde und Klebeverbindungen mit Risiko verbunden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tipps gibt es zum Fotografieren von Füllhaltern mit einer DSLR?", "a": "Entscheidend ist nicht primär das Kameramodell, sondern eine ausreichende und vor allem indirekte Ausleuchtung. Empfohlen werden Tageslichtlampen, die diffuses Licht erzeugen und harte Schatten sowie starke Glanzpunkte auf Metall- und Lackoberflächen vermeiden. Ein eingebauter Blitz ist meist zu hart und sollte gemieden werden; Halogenlampen oder Tageslicht funktionieren besser. Als Untergrund und Hintergrund eignet sich weißes Papier, auch seitlich angeordnet als improvisierte Lichtbox. Selbst Kompaktkameras mit Makromodus liefern brauchbare Ergebnisse, sodass die Beleuchtung der wesentliche Faktor bleibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Montblanc Meisterstück Le Petit Prince II Edition gestaltet?", "a": "Die zweite Petit-Prince-Edition kommt im April auf den Markt. Die Standardversion in dunkelbraunem Resin gilt als eher schlicht, ohne Gravuren, mit einem Schaf auf der Feder und ohne Flieger-Motiv, was bei manchen Sammlern Enttäuschung auslöst. Doué- und Solitaire-Versionen sind aufwändiger gestaltet, mit Wellenmuster auf Metall (Doué) bzw. Leder (Solitaire), wobei die Solitaires teils als zu schwer für längeres Schreiben empfunden werden. Die Tinte erscheint in dunkelbraun, dazu kommt ein passendes braunes Notizbuch im 146-Format. Die Preise liegen auf dem Niveau der ersten Edition.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhaltsstoffe enthält die Montblanc Blau-Schwarz Eisengallustinte?", "a": "Es handelt sich um eine klassische Eisengallustinte, in der zunächst Eisen(II)-Salz vorliegt, das durch Luftsauerstoff zu Eisen(III) oxidiert und mit Gerbsäuren den dauerhaften dunklen Farbton bildet. Detaillierte Erklärungen liefern die Wikipedia-Einträge zu Tinte und Eisengallustinte sowie chemische Fachseiten. Phenol als Konservierungsmittel ist heute aus toxikologischen Gründen unüblich und vermutlich nicht mehr enthalten; die Verwendung wäre ohnehin gemäß Gefahrstoffverordnung deklarationspflichtig. Wahrscheinlicher sind moderne, weniger toxische Konservierungsstoffe wie Salicylsäure-Derivate; eine genaue Zusammensetzung gibt Montblanc auf Anfrage bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten gibt es bei der Montblanc 75 Years of Passion and Soul Anniversary Edition, und wie sind Wert und Fälschungsrisiko einzuschätzen?", "a": "Die 75-Jahre-Edition umfasst vier Varianten, darunter Skeleton-Modelle und verschiedene Weißgold-Schreibgeräte sowie ein 146 Le Grand als Special Anniversary Edition (1999) mit charakteristischem Ring an der Kappe. Die einzelnen Editionen unterscheiden sich erheblich in Ausstattung und Wert; eine Übersicht liefert fountainpen.de/anniversary.htm. Aktuelle Sammlerpreise lassen sich am besten über Endpreise abgeschlossener eBay-Auktionen ermitteln, ehemalige Verkaufspreise sind nicht mehr offiziell veröffentlicht. Hinweise zur Erkennung von Meisterstück-Fälschungen finden sich auf fountainpen.de/fakes.htm.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostet das Montblanc Etui Florence und ist es noch erhältlich?", "a": "Die Florence-Etuis lagen zuletzt bei 150 Euro für die Ein-Stift- und 160 Euro für die Zwei- bis Drei-Stift-Variante. Sie befinden sich nicht mehr im offiziellen Lieferprogramm von Montblanc und sind nur noch über Altlagerbestände einzelner Händler erhältlich. Der Nachfolger Siena gilt vielen als zu klein, da größere Limited- oder Writers-Editions wie der Dickens oder ein 149 nicht hineinpassen. Als Alternative bleibt dann das Oblong-Etui.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das kleine Kunststoffteil mit zwei Zungen, das nach einem Sturz aus der Kappe eines Füllhalters fiel?", "a": "Es handelt sich nicht um eine bloße Transportsicherung, sondern um eine funktionale Innenkappenabdeckung, die ein Eintrocknen des Tintenleiters verhindert. Bei beschädigter oder fehlender Abdeckung sollte der Füllhalter zur Reparatur eingesendet werden, da Montblanc keine Ersatzteile herausgibt, um Zusammenbasteleien aus Originalteilen zu unterbinden. Bei einigen Modellen wie dem Starwalker wird das Teil teils nur als Designelement deklariert, weil das Modell mit Patronen betrieben wird; bei klassischen Kolbenfüllhaltern ist es jedoch funktional notwendig. Neben dem direkten Versand bieten auch private Werkstätten Reparaturen an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie heißt ein schlanker Montblanc-Füllhalter aus den 1980er Jahren mit polierter Mittelpartie?", "a": "Der beschriebene Füllhalter ist eindeutig ein Montblanc Slim Line. Im englischsprachigen Raum wird die Slim-Line-Reihe oft fälschlicherweise der Noblesse-Serie zugeordnet, was auf mangelnde Kenntnis der Modellhistorie zurückgeht. Charakteristisch ist die polierte Zierfläche am Mittelstück, die nicht aus einem separaten Ring, sondern aus der polierten Oberfläche des Korpus selbst besteht. Ausführliche Modellübersichten finden sich im Vintage-Bereich von fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollte man bei eBay-Angeboten gefälschter Montblanc-Schreibgeräte (StarWalker, 75 Years of Passion and Soul) vorgehen?", "a": "Eine direkte Meldung an eBay bringt wenig, weil dort nur der Markenrechtsinhaber Auktionen stoppen lassen kann; effektiver ist es, Montblanc selbst auf die Fälschungen hinzuweisen. Eine direkte Ansprache der Verkäufer bleibt häufig folgenlos, da viele entweder uneinsichtig sind oder selbst nicht erkennen, dass es sich um Fälschungen handelt. In der Sammlergemeinde wird eine konsequentere Sperre einschlägiger Verkäufer durch eBay diskutiert, ist aber bislang nicht durchsetzbar. Sammler tauschen daher typische Fake-Merkmale untereinander aus, um Käufer zu schützen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das Collegium Ars Scribendi (CAS), und welche Rolle spielt es für Pelikan-Sammler der Originals-of-their-Time-Reihe?", "a": "Das Collegium Ars Scribendi (CAS) ist eine 1996 gegründete Sammlervereinigung rund um hochwertige Schreibgeräte, deren Mitglieder bevorzugten Zugang zu speziellen Editionen und gemeinsamen Editions-Sets erhalten. Informationen zur Vereinigung sind über cas1996.de zu finden. Die Pelikan Originals-of-their-Time-Reihe umfasst mehrere parallel ausgegebene Modelle (1931 mit 18-Karat-Goldbinde, 1935 in grünem und blauem Zelluloid, 1931 in Weißgolddoublé, 1931 mit Toledo-Binde) mit jeweils unterschiedlichen Limitierungen, die sich als Set mit identischer Editionsnummer besonders sammeln lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wechselt man die Tinte in einem Füllfederhalter, wenn mehrere Tintenfarben benutzt werden sollen?", "a": "Sammler verfolgen unterschiedliche Strategien: Manche reservieren einzelne Füllhalter dauerhaft für eine Farbe, andere wechseln je nach Bedarf. Beim Wechsel empfiehlt Montblanc das gründliche Auswaschen mit Wasser, vor allem beim Wechsel zwischen sehr unterschiedlichen Farben. Patronennutzer können die alte Patrone auch leerschreiben und die neue einsetzen, müssen dann jedoch eine kurze Phase mit Mischfarbton in Kauf nehmen, bis nur noch die neue Tinte fließt. Königsblau gilt als unproblematisch, weil sie selbst bei seltener Nutzung kaum eintrocknet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man in Deutschland gebrauchte Vintage-Montblancs, insbesondere aus der Zeit vor 1950?", "a": "Reguläre Ladengeschäfte mit Vintage-Montblancs gibt es in Deutschland praktisch nicht. Die beste Bezugsquelle für Sammler sind Pen Shows, insbesondere die Pen Port Hamburg (im Oktober), auf denen zahlreiche Händler historische Montblanc-Modelle anbieten. Informationen dazu finden sich unter marktundkultur.de. Wer in München unterwegs ist, sollte daher die Reise nach Hamburg in Betracht ziehen, um Vorkriegsmodelle zu finden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete die Montblanc Straußenleder-Kollektion zur 75-Jahr-Edition (1999) ursprünglich, und welche Teile umfasste sie?", "a": "Die Straußenleder-Anniversary-Kollektion umfasste mindestens einen Notizblock, eine Geldbörse, einen Timer sowie zwei sich ähnelnde Taschenvarianten (eine mit zwei Dokumentenfächern, eine ungeteilt). Aufgrund der hohen Materialqualität und Limitierung sind die Stücke heute begehrt; bei eBay erzielten Taschen Preise um 750 Euro. Die ehemaligen Original-Verkaufspreise sind nicht öffentlich dokumentiert, lassen sich teils nur über Sammler mit Originalbelegen zurückverfolgen. Aktuelle Marktpreise lassen sich am besten über Endpreise einschlägiger Auktionen einschätzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc StarWalker Special Edition zum 100. Gründungsjahr bekannt?", "a": "Die StarWalker Special Edition zum 100. Gründungsjahr wurde im April offiziell gelauncht; der Füllhalter sollte regulär 495 Euro, der Kugelschreiber 395 Euro kosten. Erste Stücke tauchten allerdings bereits vorab bei eBay zu deutlich überhöhten Preisen auf. In der Sammlerszene polarisiert das Design: Manche empfinden es als minderwertig wirkend, andere schätzen die Linie und sammeln gezielt verschiedene StarWalker-Varianten wie den RubberLine. Insgesamt wird die 100-Jahr-Anniversary-Edition optisch hinter der 75-Jahr-Edition zurückgestellt, deren 1924er und 75er Limiteds als gestalterisch überzeugender gelten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit Lamy-Tinte hinsichtlich Tintenfluss, und sollte man Tinten verschiedener Hersteller mischen?", "a": "Lamy-Tinte gilt grundsätzlich als zuverlässig, ist jedoch erfahrungsgemäß etwas dünnflüssiger als Pelikan oder Montblanc. Berichte von versiegendem Tintenfluss, bei dem der Konverter nachgedreht werden muss, sind bei manchen Füllhalter-Tintenleiter-Kombinationen bekannt; Pelikan 4001 zeigt ähnliches Verhalten in der Regel nicht. Verschiedene Tintenmarken sollten nicht gemischt werden, da chemische Reaktionen und Ausflockungen auftreten können. Aufschluss geben Vergleichsmessungen von Viskosität und Oberflächenspannung der gängigen Markentinten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wodurch entstehen blaue Finger beim Schreiben mit einem Montblanc 146 oder 149, und tritt das Problem auch bei aktuellen Modellen auf?", "a": "Aktuelle Montblanc 146 und 149 zeigen das Problem blauer Finger üblicherweise nicht. Bei älteren Modellen, insbesondere aus den 1980er und 1990er Jahren, kann undichtes Griffstück oder Tintenleiter dafür verantwortlich sein; eine Reparatur durch den Händler bringt manchmal nur kurzfristig Besserung. Die Ursachen sind vielfältig (mikroskopische Risse, gealterte Dichtungen, ungeeignete Tinte). 50er-Jahre-Modelle gelten unter Vielschreibern als angenehmer, sind aber meist teurer als die aktuellen Versionen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind diverse vintage Montblanc-Modelle (u. a. 138, 146, Sicherheitshalter, 2er Hebelfüllhalter) einzuordnen, und sollten sie restauriert werden?", "a": "Bei den genannten Stücken handelt es sich um zum Teil sehr seltene Vintage-Modelle; ein 2er-Hebelfüllhalter gilt als besonderes Highlight. Hartgummi-Füller und alte Sicherheitshalter sind zwar grundsätzlich noch schreibtauglich, für den täglichen Gebrauch jedoch zu schade. Restaurierungen wie der Einbau neuer Dichtungen sind möglich, aber nicht zwingend; viele Sammler belassen alten Schreibgeräten bewusst ihre Patina und greifen nur minimal ein. Lockere Kappenringe an einem 146 muss man nicht zwingend nachziehen; Eingriffe sollten zurückhaltend erfolgen, um Originalität zu erhalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man Informationen zu einem alten Kaweco Colleg (Modell 55A SM, ca. 1930)?", "a": "Eine umfassende Informationsquelle zu Kaweco-Modellen ist die Veröffentlichung auf gutberlet.com (KAWECO_history). Für direkten Austausch mit Spezialisten und das Besichtigen vergleichbarer Stücke empfiehlt sich der Besuch der Sammlerbörse Hamburg, auf der erfahrene Kaweco-Kenner anwesend sind. Daneben existieren spezielle CDs mit Modellübersichten zur weiteren Recherche.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es den Montblanc 168 Fineliner Classique, und was unterscheidet einen Fineliner von einem Tintenroller?", "a": "Der Montblanc 168 Fineliner Classique ist seit etwa zwei Jahren auf dem Markt, sowohl als 168 als auch als P168, und unterscheidet sich vom Tintenroller äußerlich nur durch einen kleinen schwarzen Punkt am Clip. Technisch besitzt der Fineliner eine federgelagerte Schreibspitze (spring mechanism at the tip), die ähnlich einem Filzstift schreibt, während der Rollerball mit einem rollenden Kugelmechanismus auf flüssiger Tintenmine arbeitet. Der Fineliner schreibt damit härter und weniger nass, der Rollerball weicher und mit kräftigerer Tintenabgabe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es ein Original-Vorbild von Montblanc für einen einem Noblesse ähnlichen Kugelschreiber aus chinesischer Produktion?", "a": "Bei dem aus Shenzhen stammenden Schreibgerät handelt es sich um ein Phantasieprodukt, das sich an die Optik eines Montblanc Noblesse anlehnt, ohne ein Lizenzprodukt zu sein. Echte Vorbilder mit identischer Form sind nicht bekannt; ähnliche, ebenfalls unautorisierte Varianten existieren in Gold- und Gold/Silber-Ausführung. Interessant ist die Frage der Mine, da häufig Parker-System-Minen mit nachträglichem Montblanc-Aufdruck zum Einsatz kommen. Der Preisunterschied zu einem Original beträgt typischerweise einen Faktor von rund 50.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist der gerade Strich, der im Tintenfenster eines Montblanc 146 bei zugedrehtem Kolben sichtbar bleibt?", "a": "Der gerade Strich ist ein originaler Wandungssprung, also der materialbedingte Übergang vom transparenten Tintenfenster zum schwarzen Bereich des Schaftes. An dieser Stelle schlägt zudem der Kolben in oberster Position an. Es handelt sich somit weder um einen Tintenrest noch um eine Dichtung, sondern um eine konstruktiv vorgesehene Eigenschaft solcher Schäfte; vergleichbare Stücke finden sich in vielen Sammlungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Besonderheiten haben die Montblanc-Modelle Nr. 31, 32 und 34, und sind Fälschungen bekannt?", "a": "Die Modelle Nr. 31, 32 und 34 sind dem 43 ähnlich und werden auf der fountainpen.de-Hauptseite bislang kaum behandelt; Sammler sind hier auf Beiträge weiterer Eigentümer mit Fotos angewiesen. Fälschungen dieser konkreten Modelle sind nicht bekannt; bei anderen Vintage-Montblancs (z. B. MonteRosa) lassen sich Fakes meist an der Feder erkennen. Die Montblanc-Tinte Blau-Schwarz gilt grundsätzlich als unproblematisch; eine regelmäßige Reinigung mit gefiltertem Wasser nach Kolbenleerung ist ausreichend, da das in der Tinte enthaltene Additiv aggressiveren Effekten der Eisengallustinte entgegenwirkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie alt ist ein grünschwarz marmorierter Reform-Füllhalter mit Patronenfüllung?", "a": "Ein patronenfähiger Reform-Füllhalter kann nicht aus den 1950er Jahren stammen, da Patronen erst danach Standard wurden; das Modell ist also später einzuordnen. Für eine genauere Datierung und Modellzuordnung empfiehlt sich eine Anfrage bei spezialisierten Anbietern wie penexchange.de. Ein nicht ganz passender Patronentyp deutet auf herstellerspezifische Patronenformate hin, die ggf. zu prüfen sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammen ein Montblanc Meisterstück 12 und der zugehörige Kugelschreiber, und kann man ein Echtheitszertifikat erhalten?", "a": "Das Meisterstück 12 wurde zwischen 1960 und 1970 produziert, der zugehörige Kugelschreiber zwischen 1961 und 1970. Beide Schreibgeräte sind pflegeleicht und in größeren Stückzahlen gefertigt worden, also nicht besonders selten. Echtheitszertifikate stellt Montblanc für solche Modelle in der Regel nicht aus, das ist auch unüblich. Die 12er und 14er der 1960er Jahre besitzen meist eine 18-Karat-Goldfeder, deren Punzierung erst nach Demontage sichtbar wird; die 22er und 24er hatten dagegen 14-Karat-Goldfedern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hat sich der Marktwert des Montblanc Writers Edition Franz Kafka entwickelt, und ist der Füller einzeln aus dem Set erhältlich?", "a": "Der Kafka-Füllhalter wurde ursprünglich für rund 650 Euro angeboten; aktuelle Sammlerpreise liegen bei etwa 800 Euro, was einer moderaten Wertsteigerung von rund 150 Euro in sieben Jahren entspricht. Writers Editions werden generell in einer speziellen Buchverpackung ausgeliefert. Den Füller einzeln aus dem Dreierset zu erwerben ist offiziell nicht vorgesehen; Boutiquen und Händler verkaufen üblicherweise nur das komplette Set. Über Sammler oder Händlerbeziehungen lassen sich gelegentlich Einzelstücke beschaffen, indem die nicht gewünschten Teile innerhalb der Sammlergemeinschaft weitergegeben werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Kauf eines neuen Montblanc Leonardo Da Vinci für 2.500 Euro im Hinblick auf eine mögliche Wertsteigerung?", "a": "Wertsteigerungen bei Montblanc Limited Editions sind nicht garantiert; auch erfahrene Sammler haben in 20 Jahren mal Glück, mal Verluste gehabt. Bei eBay angebotene Einzelstücke jenseits der 5.000 Euro spiegeln nicht zwingend reale Verkaufspreise wider. Empfohlen wird, sich vor einer Kaufentscheidung tatsächlich realisierte Endpreise abgeschlossener Auktionen anzusehen und nichts zu übereilen. Ein Kauf sollte primär aus Sammlerinteresse, nicht als reine Wertanlage erfolgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den Graf von Faber-Castell Pen of the Year 2004 aus, und wie sind die Bernsteinringe zu beurteilen?", "a": "Der Pen of the Year 2004 ist der dritte limitierte Füllfederhalter der Reihe und besitzt einen platinierten Schaft mit fünf Bernsteinringen über durchscheinendem Messing, einem Bernstein-Cabochon im Kappenkopf sowie eine 18-Karat-Bicolor-Goldfeder. Bei der Bernsteinfarbe gibt es starke natürliche Schwankungen: Häufig wird sehr heller, fast milchig-weißer Bernstein verwendet, während dunklere, gelbliche Steine als besonders edel gelten; der Kunde hat darauf in der Regel keinen Einfluss. Der Verkaufspreis lag bei rund 2.200 Euro. Vorgänger waren der Olivenholz-Füller von 1991 (230. Firmenjubiläum) und der Schlangenholz-Pen of the Year 2003.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem angebotenen Füllhalter mit ausfahrbarer Feder und Montblanc-Sternen um ein Original?", "a": "Das angebotene Schreibgerät ist definitiv kein Montblanc-Produkt, sondern ein Bastlerstück, dem Sterne nachträglich aufgesetzt wurden. Eine ausfahrbare Feder in dieser Form existiert in der Montblanc-Modellpalette nicht. Vor solchen Angeboten sollte man sich nicht verunsichern lassen; eine fachkundige Begutachtung hilft, derartige Fälschungen zuverlässig zu identifizieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bietet Montblanc spezielle Linkshänderfedern an?", "a": "Spezielle Linkshänderfedern fertigt Montblanc seit den 1950er Jahren nicht mehr. Linkshänder können jedoch die regulären Federbreiten von EF, F, M, B bis BB problemlos verwenden, da die meisten modernen Federn ohnehin so konstruiert sind, dass sie unabhängig von der Schreibhaltung funktionieren. Wer eine besonders abgestimmte Feder wünscht, kann gezielt schräg geschliffene Federn aus älteren Beständen suchen oder eine individuelle Anpassung beim Federspezialisten vornehmen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wird ein blauer Montblanc StarWalker erscheinen, und ist der StarWalker konverterfähig?", "a": "Ein blauer StarWalker mit ähnlicher Oberfläche wie der Jules Verne war angekündigt; der Launch wurde aber auf unbestimmte Zeit verschoben, weil die bestehenden StarWalker-Varianten erfolgreich verkauft werden. Der StarWalker ist offiziell nicht für Konverterbetrieb ausgelegt und entsprechend konstruiert; passende Rotring-Konverter funktionieren zwar mechanisch, beim Dauerbetrieb mit Konverter sollen jedoch Schreibprobleme auftreten. Sammler bemängeln zudem, dass der StarWalker für ihren Geschmack zu dünn, leicht und klein ist; ein attraktiv gestalteter blauer StarWalker wäre für viele ein Kaufanreiz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man Ersatzteile, insbesondere Clipfedern, für den alten Montblanc Druckbleistift PIX 172?", "a": "Ersatzclipfedern und ähnliche Kleinteile für den PIX 172 sind offiziell von Montblanc nicht erhältlich, da Montblanc generell keine Ersatzteile abgibt. Sammler tauschen oder verkaufen solche Teile aus Beständen oder schlachten beschädigte Stifte als Ersatzteilspender. Wichtig zu wissen: Der schmale Längsspalt im Metall-Spitzenbereich alter Bleistifte ist konstruktionsbedingt vorhanden und kein Defekt. Ein Haarriss im schwarzen Kunststoffkorpus, vor allem am Übergang zur Metallspitze, ist hingegen ein echter Schaden und mindert den Sammlerwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc LeGrand 146 mit durchsichtigem Korpus, und welche Editionen gibt es?", "a": "Bei einem 146 mit durchsichtigem Korpus handelt es sich entweder um eine Skeleton-Edition (mit skelettierter Metalloberfläche und durchscheinendem Untergrund) oder um einen Demonstrator (Demo-Füllhalter). Demonstratoren wurden ursprünglich für Schulungs- und Vorführzwecke in Boutiquen produziert und sind nur in stark limitierter Auflage verfügbar, entsprechend gesucht und teuer. Sie unterscheiden sich vom regulären Modell ausschließlich durch den transparenten Korpus, alle anderen Komponenten (Feder, Mechanik, Kappe) sind original Montblanc. Eine Übersicht der Skeleton-Editionen findet sich auf fountainpen.de/skeleton.htm.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Marke und welcher Hersteller stehen hinter dem Füllhalter DUROLL, der einem Parker Duofold der 1920er Jahre ähnelt?", "a": "DUROLL ist ein Parker-Duofold-Lizenznachbau, vergleichbar mit zahlreichen ähnlichen Modellen, die in den 1920er und 1930er Jahren in Deutschland, England und Italien produziert wurden. In Deutschland besaß beispielsweise Osmia in Heidelberg eine entsprechende Lizenz. Recherchen ergaben, dass DUROLL unter der Marke FABULA von der Firma AURA GmbH in München gefertigt wurde. München war damals ein Zentrum mehrerer kleinerer Füllhalterhersteller.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay angebotener weißer Montblanc Noblesse echt, und wird die Noblesse-Serie noch produziert?", "a": "Bei dem angebotenen Stück handelt es sich nach Abgleich mit dem Verkäuferangebot um einen Montblanc Noblesse Oblige, dessen letzter regulärer Verkaufspreis bei 265 Euro lag; im Ausverkauf 2004 wurden die Modelle für etwa 130 bis 135 Euro abverkauft. Die Noblesse Oblige ist nicht mehr im aktuellen Sortiment. Unterschiedliche Anordnungen der Punzen 585 und 14 ct auf der Feder sind allein noch kein Fälschungsindiz, sollten aber im Zweifel mit weiteren Originalmerkmalen abgeglichen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem auf eBay angebotenen Set von Coronation-Schreibgeräten in Rot, Weiß und Blau um ein authentisches historisches Stück?", "a": "Das Angebot taucht wiederholt auf und wird von erfahrenen Sammlern als zweifelhaft eingestuft, insbesondere weil die mitgelieferte moderne Cartier-Box nicht zur angeblichen historischen Provenienz passt. Vergleichbare authentische Coronation-Sets aus dem Jahr 1953 (z. B. bei fountainpenemporium.com gelistet) zeigen die Farben Rot-Weiß-Blau in Anlehnung an den Union Jack. Ein Schnäppchenpreis von rund 200 Euro wäre nur dann gerechtfertigt, wenn die Echtheit zweifelsfrei belegt ist; die Zusammenstellung des konkreten Angebots legt eher Skepsis nahe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie geht man mit einem S.T. Dupont Füllhalter um, in dem eingetrocknete Tinte eine längere Lagerung verursacht hat?", "a": "Bei nicht zu lange eingetrockneter Tinte hilft das gründliche Spülen unter fließendem Wasser, gegebenenfalls über Nacht in lauwarmem Wasser einweichen. Praktischer ist langfristig der Einsatz eines Kolbenkonverters statt Patronen: Damit kann Fasstinte verwendet werden, der Tintenstand ist sichtbar, und Reinigung sowie Tintenwechsel sind deutlich einfacher. Vor längeren Lagerphasen sollte der Füllhalter generell entleert und gereinigt werden, um Eintrocknung im Tintenleiter zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich die Federstärke eines Montblanc-Füllhalters anhand der Gravuren erkennen, etwa beim eBay-Kauf?", "a": "Sammler berichten, dass ein Laie die Federstärke allein anhand von Fotos kaum zuverlässig bestimmen kann. Auf der Feder finden sich zwar Gravuren, diese geben aber im Regelfall keine Auskunft über die Federbreite. Empfohlen wird daher der Kauf im Fachhandel, wo man den Füllhalter mit eigenem Papier ausgiebig probeschreiben kann, oder bei eBay-Verkäufern, deren Angaben zur Federbreite nachweislich verlässlich sind. Detailfotos können hilfsweise mit den Beispielen auf der Fountainpen.de-Seite zu Federstärken verglichen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Ursachen für einen mit der Zeit schwergängigen Kolbenmechanismus bei Montblanc-Füllhaltern, und wie lässt sich das beheben?", "a": "Bei Kolbenfüllhaltern können Tintenrückstände, eingetrocknete Dichtungen oder Kalkablagerungen den Kolben mit der Zeit schwergängig machen. Eine Reinigung mit destilliertem oder deionisiertem Wasser wird teils kritisch gesehen; manche Sammler raten zu normalem Leitungswasser oder zu einem kurzen Bad im Ultraschallreinigungsgerät. Eingesetzte Tinten sollten möglichst wasserlöslich sein, da nicht-wasserlösliche Tinten Rückstände im Kolbeninneren hinterlassen können. Hilft die Reinigung nicht, ist eine Wartung beim Hersteller oder einem Spezialisten (etwa Horst Schrage / maxpens) sinnvoll, da die Dichtung oder der Kolben getauscht werden muss.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich an einer Pelikan-Feder ein kleines Loch erkennen, und welcher Pelikan-Souverän ist als Neuanschaffung empfehlenswert?", "a": "Bei dem beschriebenen Modell dürfte es sich um den grau marmorierten M200 handeln; Ersatzfedern hierfür sind im Fachhandel oder bei Spezialisten wie Rolf Thiel (missing-pen) problemlos erhältlich. Kleine abgeriebene Stellen an der Feder entstehen meist mechanisch, etwa durch häufige Nutzung mit einem Stahllineal; ein punktueller Rostschaden gilt als sehr ungewöhnlich. Bei den Souveränen unterscheiden sich M405, M605, M625 und M805 hauptsächlich in Größe und Preis, wobei der M405 für viele zu klein, der M805 hingegen sehr gut handhabbar ist. Da die Federn handgeschliffen werden, empfiehlt sich unbedingt ein ausgiebiges Probeschreiben im Geschäft mit eigenem Papier.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kommt es, dass sich in der Kappe eines älteren Montblanc Classic eine erhebliche Menge eingetrockneter Tinte angesammelt hat?", "a": "Sammler berichten, dass sich über lange Standzeiten in der Kappe Tintenreste anreichern und zu einem Konzentrat eintrocknen, da Tinte überwiegend aus Wasser besteht und beim Reinigen das verbliebene Pigment zu Boden sinkt. Beim Reinigen sollte man vorsichtig sein: Bei einigen alten Celluloid-Modellen frisst insbesondere schwarze Tinte das Material von innen an, sodass die Kappe im Wasserbad sogar zerbrechen kann. Ein vorsichtiges Spülen unter fließendem Wasser, gefolgt von einem Wasserbad, ist meist ausreichend, um die Kappe zu reinigen, ohne den Füller zu schädigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Meisterstück-Modell handelt es sich bei einem schwarzen Füller mit Pix-Gravur, 14K/585-Feder, Schraubverschluss und Seriennummer beginnend mit VU?", "a": "Anhand der Beschreibung allein lässt sich das Modell nicht eindeutig zuordnen, da die genannten Merkmale auf alle Meisterstücke zutreffen. Anhand zusätzlicher Fotos identifizieren Sammler den Füller als Meisterstück 145, das seit etwa 15 Jahren produziert wird und somit nicht als alt gilt. Die kleine Zusatzfeder im Kolbenkonverter ist konstruktionsbedingt vorhanden, um bei neuen Konvertern die Adhäsionskräfte zu überwinden und einen kontinuierlichen Tintenfluss zum Tintenleiter sicherzustellen. Vor dem ersten Befüllen ist eine Wasserspülung möglich, aber nicht zwingend erforderlich.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 145 (Classique): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-145.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann man tun, wenn ein gebrauchter Montblanc Marcel Proust am Gewinde Tinte verliert, und welche Servicekosten sind bei Limited Editions zu erwarten?", "a": "Bei Tintenaustritt am Gewinde kommen entweder eine undichte Verschraubung zwischen Griffstück und Korpus oder ein Riss im Behälter in Betracht. Limited Editions sind nur eingeschränkt reparabel: Montblanc verfügt zwar über Ersatzteile, deren Verfügbarkeit ist jedoch begrenzt, und Reparaturpauschalen für LEs sind deutlich höher als für reguläre Modelle. In dem geschilderten Fall wurde tatsächlich ein gerissener Tintenbehälter diagnostiziert; die Reparatur kostete rund 403 Euro. Eine direkte telefonische Klärung mit dem Montblanc-Service wird empfohlen, der Versand sollte unbedingt versichert erfolgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Kauf des Bandes \"Schriftstücke\" von Pedro Corrêa do Lago aus dem Gerstenberg Verlag?", "a": "Sammler beurteilen das großformatige Buch als äußerst informativ und beeindruckend; es enthält Autographen aus sieben Jahrhunderten und gibt einen guten Überblick über Handschriften berühmter Persönlichkeiten. Das Buch ist mit über zwei Kilogramm Gewicht ein gewichtiger Bildband. Während der Originalpreis von rund 59 Euro als hoch empfunden wurde, ist das Werk mittlerweile vom Verlag deutlich reduziert worden und gebraucht schon ab etwa 39 Euro im neuwertigen Zustand antiquarisch erhältlich. Als ergänzende Lektüre zum gleichen Themenfeld wird das Werk \"... mit Brief und Siegel\" der Staatlichen Archivverwaltung der DDR genannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es den Montblanc Jules Verne als Rollerball und in roter Farbe, und wie sind die Angebote eines bestimmten eBay-Verkäufers einzuschätzen?", "a": "Den Montblanc Jules Verne gab es ausschließlich als Füllhalter und Kugelschreiber, einen Rollerball hat es nie gegeben. Das Modell wurde zudem nur in Blau ausgeliefert, da andere Farben thematisch (Bezug zum Meer) keinen Sinn ergeben hätten; das Original besitzt außerdem einen größeren Durchmesser als die Fälschungen. Die in der angesprochenen Auktion gezeigten Stücke sind klar als Fälschungen einzustufen, das Etui ist an der zu kurzen Lasche erkennbar gefälscht. Beim Bohème ist die Echtheit anhand der Bilder schwerer zu beurteilen, das beigefügte Etui ist jedoch ebenfalls ein Fake.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit Montblanc-Damenuhren mit Automatikwerk in puncto Robustheit und Wartung?", "a": "Automatikuhren besitzen einen Rotor, der bei sportlicher Aktivität die Achsen stark belasten kann; sie sind dadurch grundsätzlich anfälliger als Quarzuhren oder Handaufzugsuhren. Für den Alltagsgebrauch sind sie jedoch ausreichend robust. Wichtig ist regelmäßiges Tragen oder gelegentliches Aufziehen, damit das Öl nicht verharzt; eine professionelle Wartung mit Reinigung und Ölung ist nach mehreren Jahren empfehlenswert. Wer Kosten sparen will, kann autorisierte Reparaturzentren im Ausland prüfen. Für sportliche Aktivitäten wird eher zu einer Quarzuhr geraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem auf eBay angebotenen älteren Füller, und ist der Preis angemessen?", "a": "Sammler identifizieren das angebotene Stück als Bastard, also einen aus Teilen verschiedener Modelle und Epochen zusammengesetzten Füller. Die Kappe stammt vermutlich von einem 234er aus der Vorkriegszeit (Zelluloid mit Hartgummikappenkopf), der Schaft hingegen von einem Nachkriegs-244er. Aufgrund der schlechten Bildqualität und der mageren Beschreibung ist eine genauere Bestimmung nicht möglich. Das Stück eignet sich allenfalls als Ersatzteilträger und ist mit höchstens 50 Euro zu bewerten; der Aufrufpreis ist deutlich überzogen. Für seriöse Käufe wird auf etablierte Händler wie Horst-Max Schrage (maxpens.de) verwiesen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer wird zur offiziellen Eröffnung der Montblanc-Boutique in Düsseldorf eingeladen, und wie verlaufen Boutique-Veranstaltungen üblicherweise?", "a": "Eingeladen werden in der Regel Stammkunden, deren Adresse bei der Boutique hinterlegt ist, sowie Prominente aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Sammler berichten von durchweg positiven Erfahrungen mit der Beratung in den Boutiquen, etwa in Bremen, Hamburg, München oder Köln, wo auch Sonderwünsche unkompliziert erfüllt werden. Wer Adressdaten hinterlegt hat oder regelmäßig kauft, wird häufig auch zu Private Sales oder anderen Sonderveranstaltungen eingeladen. Die neue Düsseldorfer Boutique liegt direkt an der Königsallee.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc Meisterstück L129 verkaufen und realistisch bewerten, und ist eine Restauration sinnvoll?", "a": "Genannte Verkaufspreise von bis zu 8000 USD sind nur Angebotspreise und sagen nichts über tatsächliche Verkaufspreise aus, da die Zielgruppe für solch seltene Stücke klein ist und kaufkräftige Sammler überwiegend außerhalb Deutschlands sitzen. Eine Restauration ist nicht günstig; viele Sammler bevorzugen den unrestaurierten Originalzustand, andere ein neuwertiges Erscheinungsbild – das ist Geschmackssache. Für seriöse Vermittlung und Bewertung werden renommierte Experten wie Horst-Max Schrage (maxpens.de) und Lutz Fiebig (interpens) empfohlen, die unter anderem auf der Pen*Port in Hamburg persönlich erreichbar sind. Ein Erstgebot von 2500 Euro wurde im konkreten Fall als gutes Angebot eingeschätzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man bei einem auf eBay ersteigerten Montblanc StarWalker Resin Kugelschreiber die Echtheit prüfen?", "a": "Zur Echtheitsprüfung empfiehlt sich der Vergleich mit den auf Fountainpen.de veröffentlichten Fake-Artikeln zum StarWalker, etwa den dortigen PDF-Anleitungen zu typischen Fälschungsmerkmalen. Indizien für ein Original sind ein sauberer Stern, der Imprint \"Germany metal Pix\" am Clip, die saubere Verarbeitung und die direkt am Clip eingravierte Seriennummer (bei der ersten Serie üblich). Beim auseinandergebauten Original lassen sich Gewinde am Vorderteil, eine entnehmbare Spiralfeder und drei Ringe finden. Generell rät man dazu, hochwertige Schreibgeräte beim Fachhändler zu kaufen, um Probleme dieser Art zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich auf eBay zwischen echten und gefälschten Montblanc-Schreibgeräten unterscheiden, insbesondere bei einem bekannten Verkäufer mit Mischsortiment?", "a": "Manche Verkäufer mischen bewusst Originale (etwa einen Mozart, einen Montblanc 24 oder ein grünes Etui) mit Fälschungen, um seriös zu wirken. Auffällige Merkmale für Fakes sind gefälschte Verpackungen, falsche Proportionen (Rollerballs müssen oft einen größeren Durchmesser haben) und nicht plausible Modellvarianten. Hinweise an die Verkäufer bleiben in der Regel folgenlos; Montblanc selbst nimmt entsprechende Meldungen jedoch dankbar entgegen. Käufern wird geraten, vor Geboten konsequent mit den Fake-Übersichten auf Fountainpen.de zu vergleichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich die Montblanc-Safety-Modelle Nr. 12 und Nr. 12 1/2?", "a": "Entgegen dem Anschein ist der 12er deutlich größer als der 12 1/2er. Die frühen Safeties von 1920 bis 1929 trugen die Bezeichnungen 00, 0, 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8, 10 und 12, wobei 00 (Baby) der kleinste und 12 der größte war. Ab 1930 wurden die Modelle umbenannt: aus 1 wurde 12 1/2, aus 2 wurde 15, aus 4 wurde 17 1/2 und aus 6 wurde 19 3/4, ohne dass sich die Form änderte; auf der Feder ersetzte das M die Nummer. Der 12 1/2 entspricht damit der ursprünglichen Größe 1 und ist ein sehr kleiner Safety. Auf Fotos ohne Maßstab lassen sich die Größen nicht zuverlässig erkennen, da die Proportionen ähnlich sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Kratzer an einem Montblanc-Kugelschreiber Meisterstück Stainless Steel polieren und entfernen?", "a": "Eine reine Handpolitur reicht bei Edelstahl nicht aus; manche Sammler berichten, dass das Polieren mit Mitteln wie Wenol das Ergebnis sogar verschlimmert hat. Wirksamer ist eine Bearbeitung mit der Poliermaschine bei ausreichender Drehzahl und Andruck, gegebenenfalls in Kombination mit einer abschließenden Politur mit Venol-Wasser-Gemisch und einem alten Ledergürtel als Polierträger. Tiefere Kratzer müssen vorab ausgeschliffen werden. Für eine fachgerechte Aufarbeitung sind Messermacher oder Goldschmiede in der Nähe geeignete Ansprechpartner. Die Materialeigenschaften des Stainless Steel werden insgesamt eher kritisch bewertet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Kappe eines Montblanc 333 1/2 von 1938 tatsächlich aus Malachit oder aus einem anderen Material gefertigt?", "a": "Bei der grünen Kappe handelt es sich nicht um Malachit (echtes Mineral), sondern um Zelluloid mit der Montblanc-internen Bezeichnung \"PL\". Diese Variante wurde in der einfacheren 3er-Serie nur sehr selten und zu Kriegsbeginn verwendet, da PL bis dahin den Meisterstücken vorbehalten war. Im Buch von Jens Rösler werden Bezeichnungen wie Malachit, Lapis oder Citrine durchgehend für die Zelluloid-Farben benutzt, nicht für die Materialien selbst; echte mineralische Materialien wurden erst durch moderne Mahl- und Bindetechniken in den Solitaire-Modellen verarbeitet. Eine Kombination aus farbigem und schwarzem Zelluloid an einem Schreibgerät war bei Montblanc unüblich; Metall/Zelluloid- bzw. Metall/Kunststoff-Kombinationen gibt es erst nach dem Zweiten Weltkrieg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über eine mit \"14\" und \"COLDIN\" bezeichnete Goldfeder eines Esterbrook-Hebelfüllers bekannt?", "a": "Esterbrook war in den 1940er und 1950er Jahren in den USA ein weit verbreiteter, eher preiswerter Füllhalter (\"One-Dollar-Pen\") mit leicht wechselbaren Stahlfedern; eine echte Goldfeder ist insbesondere in Deutschland eine Rarität. Verlässliche Auskünfte zur konkreten Bezeichnung \"14 / COLDIN\" konnten weder über die Spezialseiten ramblingsnail.net noch vintagepens.com/Esterbrook.shtml ermittelt werden. Generell sind die Goldbezeichnungen länderspezifisch geregelt und nicht europaweit einheitlich. Der Esterbrook gilt auch nach 50 Jahren noch als grundsolider Alltagsfüllhalter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über einen Safety Nr. 00 long (Baby) in Email Rose im roten Osmia-Etui bekannt, und handelt es sich um ein Montblanc-Stück?", "a": "Der Montblanc Safety \"00\" oder Baby ist das kleinste Montblanc-Modell und wurde in verschiedenen Befüllungsvarianten (Eyedropper, Safety) und mit unterschiedlichen Overlays angeboten; Email-Overlays gehören zu den schönsten und seltensten Ausführungen. Ein Originalstück sollte einen Stern mit sechs Zacken (Sinnbild des verschneiten Montblanc-Gipfels mit sechs Tälern) tragen. Hat die Feder hingegen nur vier Zacken und die Aufschrift \"Warrantel 14 ct\", handelt es sich nicht um Montblanc, sondern höchstwahrscheinlich um Osmia, das ebenfalls Babies herstellte und mit Montblanc gelegentlich verwechselt wird. Das beigelegte Osmia-Etui passt nicht zu einem Montblanc-Original.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es eine Übersicht der Montblanc Special Editions wie der Willy-Brandt-Edition, und nach welchen Kriterien werden solche Sondereditionen aufgelegt?", "a": "Eine vollständige Auflistung dieser Special Editions existiert nicht. Montblanc bietet im Bereich Corporate Gifts Möglichkeiten zur Individualisierung von Meisterstücken mit Firmenlogos, Gravuren oder Spezialfedern; ab einer entsprechenden Abnahmemenge können Auftraggeber damit eigene Sondereditionen auflegen lassen. Verpackungen und Beilagen werden dabei teils direkt von Montblanc, teils von externen Anbietern gestaltet. Da die Bedingungen nicht öffentlich kommuniziert werden, lassen sich solche Editionen kaum systematisch katalogisieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was lässt sich über einen Montblanc 246G in marmoriert-braunem Tigerauge-Dekor mit Boehler-Stahl-Gravur sagen?", "a": "Es handelt sich um das damalige Topmodell von Montblanc aus den späten 1950er Jahren, vertrieben in einer Zeit, in der parallel auch die Meisterstücke 142, 144 und 146 in gestreiftem Zelluloid produziert wurden. Die Farbbezeichnung lautet Tigerauge (tigers eye); eine weitere seltene Variante ist PL (platinum-lined). Das Modell gibt es auch in den kleineren Größen 242G und 244G; gerade die 6er-Größe gilt als sehr gesucht. Der genannte Halter wurde zwischen 1950 und 1954 hergestellt. Eine Boehler-Stahl-Gravur deutet auf eine Sonderanfertigung hin.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es Dufttinten und qualitativ hochwertige Tinten auch als Patronen oder nur in Tintenfässchen?", "a": "Hochwertige Tinten sind durchaus auch als Patronen erhältlich, etwa von J. Herbin in verschiedenen Farben sowie die Montblanc Seasons Greetings Ink. Bezugsquellen sind Online-Händler wie Captain-Office oder spezialisierte Anbieter wie Rolf Thiel (missing-pen.de). Bei missing-pen lohnt sich auch eine direkte Anfrage zu Patronensorten, die nicht im Onlineshop gelistet sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man einen Montblanc 146 wieder gangbar machen, wenn die Tinte eingetrocknet ist und der Kolben blockiert?", "a": "Empfohlen wird, den Füllhalter ohne Kappe mit der Federspitze nach unten in ein Glas zu stellen und mit lauwarmem Wasser (etwa 40 Grad) bis kurz unter den Drehknopf zu füllen. Über die Kapillarkraft des Tintenleiters wird das Wasser über mehrere Tage hinweg langsam in den Tank gezogen; täglich sollte der Füller einmal umgedreht werden, damit das Wasser auch den Kolben erreicht. Diese Methode benötigt Geduld, gelingt aber meistens. Schneller geht es, wenn der Konus mit einem Spezialschlüssel aus dem Schaft gedreht und der Schaft direkt gereinigt wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es für die Montblanc Limited Anniversary Edition 1924 (146 Solitaire LeGrand) ein eigenes Echtheitszertifikat für Versicherungszwecke?", "a": "Für die Limited Anniversary Edition 1924 sowie viele weitere hochpreisige Special Editions stellt Montblanc kein gesondertes Echtheitszertifikat aus; lediglich die übliche Garantiekarte und der Standard-Service-Guide werden mitgeliefert. Manche Editionen wie Writers, Patron of Arts oder Asia-Editionen verfügen zwar über besondere Verpackungen und Service-Guides, ein eigenes Zertifikat ist aber unüblich. Für die Hausratversicherung genügt im Schadensfall in der Regel ein Nachweis durch Kaufrechnung und Foto; die genauen Anforderungen sollten mit dem Versicherer geklärt werden. Eine Hausrat-Dokumentation auf CD an externem Aufbewahrungsort wird zusätzlich empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie stark unterscheiden sich die Federbreiten verschiedener Hersteller, und gibt es Erfahrungen zum Vergleich Montblanc, Cross, Pelikan und anderen?", "a": "Die Federbreiten sind herstellerübergreifend nicht standardisiert und weichen erheblich voneinander ab. Eine Montblanc M-Feder schreibt deutlich breiter als eine Cross M; eine Waterman F entspricht etwa einer Montblanc EF; bei Pelikan liegt die M zwischen Montblanc-F und -M. Bei Aurora kann eine M-Feder wie eine Montblanc-EF schreiben, Faber-Castell liegt vergleichsweise näher an Montblanc. Da Montblanc-Federn handgeschliffen werden, schreiben selbst zwei Federn derselben Breite leicht unterschiedlich; je dünner die Feder, desto stärker die Variation. Auch bei alten Federn aus den 1950er Jahren sind erhebliche Schwankungen üblich, was den Kauf gebrauchter Stücke ohne Probeschreiben zu einer Wundertüte macht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist das Buch \"Füllfederhalter\" von Juan M. Clark zu bewerten, und eignet es sich als Nachschlagewerk?", "a": "Das Buch ist die deutsche Übersetzung eines französischen Originals von 2001 und besitzt das ungewöhnliche Format 14,5 x 14,5 cm. Als Nachschlagewerk wird es überwiegend kritisch beurteilt: Die Beschreibungen bleiben oberflächlich, die Sortierung der Modelle ist uneinheitlich (moderne und 1920er-Jahre-Modelle stehen ungeordnet nebeneinander), und auf den Fotos sind die Federn-Imprints nicht erkennbar. Wer hingegen ein reines Bilderbuch zum Durchblättern und zur Orientierung über Klassiker wie Waterman Patrician sucht, findet hier durchaus brauchbares Material. Der Originalpreis war hoch, das Buch ist aber antiquarisch und in der Restposten-Ecke deutlich günstiger zu bekommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie alt ist ein Schreiber der Marke Melbi mit herausschraubbarer 14-Karat-Feder, und sind alle goldfarbenen Teile aus Gold?", "a": "Melbi war eine in den 1920er Jahren von Friedrich Merz (Merz & Krell) eingeführte Schreibgerätemarke; der Name ist eine Wortschöpfung aus den Anfangsbuchstaben des Familiennamens Merz und des Ortsnamens Bieberau. Produziert wurden Federhalter, Stahlfedern, Füllfederhalter und Drehbleistifte aus Holz, Metall, Hartgummi und Kunststoff. Melbi war als preiswerte Marke positioniert; im Allgemeinen ist nur die Feder aus Gold, während Clip und Ringe meist nur vergoldet sind. Eine genauere Datierung des Modells ist anhand bloßer Beschreibungen kaum möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück 149 mit Clip-Imprint \"W-Germany\" ohne Seriennummer echt, und aus welcher Zeit stammt er?", "a": "Der Imprint \"W-Germany\" auf dem Clip weist auf eine Produktion vor 1989 (Vorwendezeit) hin und passt zu einer Weißgold-Feder mit gelbgoldenem Rand. Frühere Meisterstücke trugen noch keine Seriennummer; diese wurde erst später eingeführt. Da Fälschungen oft ebenfalls Seriennummern tragen, ist deren Vorhandensein ohnehin kein verlässliches Echtheitskriterium. Eine endgültige Echtheitsprüfung erfolgt am sichersten beim autorisierten Händler vor Ort. Anhand zusätzlicher Fotos wirkt das beschriebene Stück echt.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 149 (Grand Format): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-149.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Montblanc eignet sich besser zum Mitschreiben in der Universität – der Mozart oder der Classique – speziell bei kleinen Händen?", "a": "Sowohl der Mozart-Kugelschreiber als auch der Mozart-Füllhalter sind primär stilvolle Notizgeräte und für längeres Schreiben nicht geeignet; das schmale Griffstück führt bei längerem Halten zu Verkrampfungen. Auch der Classique-Kugelschreiber eignet sich allenfalls für kürzere Notizen, da Kugelschreiber generell hohen Schreibdruck erfordern. Für intensives Mitschreiben in Vorlesungen empfiehlt sich ein Füllhalter wie der Montblanc Chopin oder, mit höherem Budget, der Meisterstück 146 LeGrand mit passender Federbreite (häufig F). Tintenroller werden wegen schmierender Tinte und fehlender Schreibkontrolle nicht empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum läuft Montblanc Permanent Blue im 146P nach kurzer Zeit nicht mehr, und ist eine Servicepauschale notwendig?", "a": "Sammler berichten von vergleichbaren Tintenflussproblemen mit Montblanc Permanent Blue, die auch in anderen, normalerweise nasslaufenden Füllhaltern auftreten; das deutet eher auf ein Tintenproblem als auf einen Defekt am Füllhalter hin. Im konkreten Fall wurde jedoch zusätzlich ein Haarriss im Tintenbehälter festgestellt, sodass die Servicepauschale (rund 88 Euro) Reinigung, Behältertausch und weitere Kleinteile abdeckt; auf die Reparatur gibt Montblanc Garantie. Haarrisse entstehen nicht von allein, sondern meist durch einen Sturz. Der Versand sollte unbedingt versichert erfolgen, da bereits Sendungen verloren gegangen sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit Schreibgeräten der Marke Montegrappa?", "a": "Sammler berichten überwiegend positiv über Montegrappa: Das Schriftbild wird gelobt, die Schreibgeräte liegen angenehm in der Hand, und die 18-karätigen Federn benötigen anfangs eine kurze Einlaufphase. Eine komplette Renovierung eines Silbergehäuses inklusive neuer Feder wurde unkompliziert von Montegrappa selbst durchgeführt. Modelle wie Reminiscenz, Sophia oder Roma Aeterna gelten als hochwertig; konkrete Aussagen zur Qualität der jüngeren Modelle waren nicht möglich. Für die Bezugsquellensuche wird auf das Forum penexchange.de verwiesen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert hat ein geerbtes Montblanc Meisterstück L 139 G - M mit 14-Karat-Goldfeder, und ist es ein Sammlerstück?", "a": "Der 139er wurde von 1939 bis 1951 produziert und ist unter Sammlern sehr begehrt. Reine Angebotspreise auf eBay (etwa 4600 USD) sind nicht aussagekräftig, da maßgeblich die tatsächlich realisierten Verkaufspreise sind, die je nach Zustand stark schwanken. Wertbestimmend sind insbesondere die Farbe des Tintenfensters (möglichst hell, je dunkler desto geringer der Wert), Kratzer und Risse, der Zustand des Korks, die Federart (etwa Kugelfeder, KOB-Imprint), das Vorhandensein von Verpackung und Papieren sowie ob das Stück NOS (nie benutzt) ist. eBay erreicht für den Verkauf die größte Sammlerzielgruppe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie viele Stück werden von einer Montblanc Annual Edition (Meissen-Porzellan) je Design produziert, und sind dazu offizielle Zahlen verfügbar?", "a": "Annual Editions sind Special Editions, deren Stückzahl nicht offiziell veröffentlicht wird, da die Limitierung sich auf den Produktionszeitraum und nicht auf eine feste Stückzahl bezieht; Montblanc kennt zwar die produzierten Mengen, gibt diese aber bewusst nicht bekannt. Die Annahme von rund 7500 Stück je Design (also 22.500 pro Jahr) lässt sich daher nicht offiziell bestätigen. Abbildungen aller drei Editionen pro Jahr sind im Katalog \"Montblanc Collectables, Creations of Passion\" (Herbst 2004) zu finden, der in allen Boutiquen weltweit erhältlich ist. Der offizielle Preis pro Pen lag 2005 bei 1350 Euro; spezielle Angebote sind über Scription (info@scription.de) erfragbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche offiziellen Authors Sets der Montblanc Writers Edition gibt es, und welchen Status haben die im Bilderrahmen angebotenen Stücke?", "a": "Offiziell wurden folgende Authors Sets aufgelegt: Oscar Wilde Bleistift (09051), Voltaire Bleistift (09052), Dumas Füllhalter (09053), Bleistift (09054) und 3er-Set (09055), Dostojewski Füllhalter (09104 M und 09105 B) sowie Schiller Füllhalter (09108 M und 09109 B). Sie wurden hauptsächlich aufgelegt, um Restbestände schneller abverkaufen zu können; eine Marketingstrategie im engeren Sinn stand nicht dahinter, und die Auflagenhöhen sind nicht bekannt. In Bilderrahmen gefasste Schreibgeräte sind nicht offiziell, sondern wurden teils von Montblanc für Promotionzwecke gefertigt und nie regulär verkauft, teils sind solche Rahmen auch selbstgebastelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich die Feder eines Montblanc Masterpiece 142G heute noch tauschen oder durch eine andere Federbreite ersetzen?", "a": "Original-Ersatzfedern für den 142G werden seit Jahrzehnten nicht mehr produziert und sind im normalen Fachhandel nicht erhältlich. Praktikabel ist nur, einen anderen alten 142er als Ersatzteilspender zu nutzen, was den geliebten Originalfüller meist als Donor erfordert. Häufig lohnt es sich daher, die beschädigte Feder durch einen Spezialisten wie HMS reparieren zu lassen; Federn mit nicht zu starker Beschädigung lassen sich oft wieder instand setzen. Ein Wechsel zu einer anderen Federbreite (etwa von M auf B) ist beim 142er praktisch nicht möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich Risse im Plexiglas einer Montblanc 146 Kappe selbst füllen, oder ist ein Tausch beim Service nötig?", "a": "Risse lassen sich anders als feine Kratzer nicht durch Polieren mit Mitteln wie Displex auffüllen. Eine neue Kappe vom Service kostet etwa 49 Euro; allerdings sind die heutigen 146er Kappen nicht mit denen aus den 1990er Jahren kompatibel. Im Jahr 2000 wurde der LeGrand verändert: Der Durchmesser wurde vergrößert, das blaue Tintenfenster durch ein geriffeltes ersetzt und die Bicolor-Feder eingeführt. Wer den Füller einschickt, erhält faktisch einen komplett neuen Korpus zurück (außer der eigenen Feder). Alternativen sind die gezielte Suche nach einer alten Kappe (eBay, Foren) oder das Akzeptieren des Risses, solange der Füller einwandfrei schreibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie tritt Montblanc im Internet im Rahmen der Signature For Good-Aktion sowie auf Social-Media-Kanälen auf?", "a": "Montblanc engagiert sich mit der Signature For Good-Edition (mit blauem Saphir und goldüberzogenem Unicef-Blatt in der Kappe, in einer limitierten und einer regulären Variante) für UNICEF und nutzt eine Facebook-Widget-Aktion, in der Nutzer ihre Signatur eintragen können. Begleitend gibt es einen Twitter-Account (twitter.com/mysignature) sowie einen offiziellen Facebook-Kanal (facebook.com/montblanc), auf dem auch exklusive Produktankündigungen und Aktionen angekündigt werden. Begleitend werden Kunden gelegentlich zu Auktionsveranstaltungen (etwa LE 1/1 in Los Angeles mit Pens aus Geldgold und Brillantringen, Startpreise 18.000 bis 20.000 USD) eingeladen; Einladungskriterien sind nicht öffentlich, basieren aber wohl auf Kaufhistorie.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tintenpatronen und Konverter passen in einen Elysee-Füllhalter?", "a": "Elysee-Füllhalter verwenden Standardpatronen, daher passen alle handelsüblichen Standardpatronen und entsprechenden Standardkonverter problemlos. Eigene proprietäre Größen haben nur Lamy, Parker, Sheaffer, Dupont und Cross. Montblanc-Patronen haben zwar eine etwas andere Form, passen aber ebenfalls in alle Füllhalter mit Standardpatronenaufnahme. Die heutigen Montblanc-Konverter haben hingegen seit gut zehn Jahren ein Gewinde, weshalb deren Eignung für andere Marken eingeschränkt ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Schreibgerät handelt es sich bei einem etwa 15 cm langen Kombigerät aus Füllhalter und Kugelschreiber ohne Herstellermarkierung außer einem winzigen \"Germany\" auf der Kappe?", "a": "Solche Combo-Schreibgeräte mit Füllhalter und Kugelschreiber gab es bereits vor dem Ersten Weltkrieg etwa von Waterman; aktuell bieten Diplomat oder Visconti vergleichbare Modelle an. Das beschriebene Stück stammt vom Design her aus den 1970er Jahren und wurde wahrscheinlich von Mutschler in Heidelberg gefertigt; Optik ansprechend, Qualität eher minderwertig. Zum Wechsel der Kugelschreibermine kann diese in der Regel von vorne herausgezogen werden, notfalls mit einer Zange; bei manchen Modellen war auch ein Schraubverschluss von innen zu lösen, etwa bei den damals beliebten Kombinationen mit Digitaluhr im Oberteil.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Tausch eines Montblanc Meisterstück Classic 165 Drehbleistifts gegen einen Meisterstück 144 Füllhalter in Bordeaux?", "a": "Der 144er wurde seit den späten 1990er Jahren nicht mehr produziert; sein Neupreis lag bei rund 200 Euro, ein Drehbleistift 165 etwa bei 180 Euro, der Tausch ist preislich also vertretbar. Der 144er nutzt Patrone oder Konverter und hat keinen Drehverschluss an der Kappe – wer einen Drehverschluss findet, hält in Wirklichkeit einen LeGrand 146 in der Hand. Wertgewinnend ist die Originalverpackung mit Garantiekarte (Seriennummer und Händlerstempel sind dort eingetragen), deren Fehlen den Sammlerwert mindert. Vor dem Tausch sollten Echtheit, Federzustand, Kolbenmechanik und Risse geprüft werden; eine Begutachtung in der Boutique oder bei einem autorisierten Händler ist die sicherste Option.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die neugestaltete Montblanc-Webseite aus Sammlersicht zu bewerten?", "a": "Die neue Webseite gilt als deutliche Verbesserung gegenüber der alten: Sie öffnet schneller, Produkte sind einfacher zu finden, die Beschreibungen detaillierter, und durch die bessere Suchmaschinenfreundlichkeit sind Deep Links auf einzelne Produkte möglich. Kritisiert werden eine noch unzureichende interne Suche, die fehlende deutsche Sprachversion sowie das Fehlen einzelner Editionen wie der \"75th Anniversary Meisterstück Edition\" und besonders kleiner Auflagen (88 bis 333 Stück) im Limited-Editions-Bereich. Die genannten Auktionspreise unter \"Collector's Information\" (Patron of Arts) sind keine Phantasiewerte, sondern Durchschnittspreise aus drei dokumentierten Hammerpreisen renommierter Auktionshäuser wie Christie's und Sotheby's, jedoch teils mehrere Jahre alt. Sachlich falsch ist die Datierung des 149ers auf 1924 in der History-Rubrik.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entfernt man den aufgeklebten Federstärke-Sticker (z. B. \"M\") schonend von einem neuen Montblanc 145, ohne ihn zu zerkratzen?", "a": "Der Aufkleber lässt sich problemlos einfach abziehen. Eventuelle Klebereste werden anschließend mit einem Mikrofasertuch entfernt, ohne das Material zu beschädigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum ist bei einem neuen Montblanc 163P die Gravur \"Made in Germany\" unter dem Clip statt \"GERMANY\" auf dem Clipring angebracht?", "a": "Laut Auskunft des Montblanc-Kundenservice handelt es sich um eine bewusste Umstellung: Bei allen Schreibgeräten wird die Gravur \"Made in Germany\" nun auf der Innenseite des Clips angebracht, nicht mehr auf dem Clipring. Diese Änderung war auch dem Kundenservice zunächst nicht geläufig und musste mit der Fachabteilung abgestimmt werden. Bei Reparaturen kann es allerdings vorkommen, dass noch \"alte\" Clips mit Seriennummer und \"Germany\"-Gravur am Clipring verbaut werden. Eine Fälschung lässt sich aus dem geänderten Gravurort allein also nicht ableiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich die Montblanc-Meisterstücke 146, 147 und 149 in Größe, Mechanik und Federfarbe?", "a": "Der 149 ist das größte Meisterstück und gibt es ausschließlich mit Kolbenmechanik und nur in Schwarz. Der 146 und der 147 sind in Größe und Durchmesser identisch und unterscheiden sich allein in der Befüllung: Der 146 hat eine Kolbenmechanik, der 147 nimmt Patronen auf. Den 146 gibt es zusätzlich in Bordeaux sowie als Platinum-Version, den 149 hingegen nicht. Detaillierte Bilder und weitere Varianten sind auf fountainpen.de unter den entsprechenden Modellseiten dokumentiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bietet Montblanc in Hamburg Werksbesichtigungen an, und wie lassen sich diese buchen?", "a": "Es gibt keinen Tag der offenen Tür, aber Gruppenbesichtigungen sind grundsätzlich möglich. Die sogenannten Factory-Touren finden inzwischen ausschließlich von Mai bis Juli statt, jeweils dienstags und donnerstags zwischen 9:30 und 17:00 Uhr; maximal acht Personen können teilnehmen. Anfragen sollten ab März direkt an Montblanc gerichtet werden, mindestens vier Personen werden vorausgesetzt. Zwischen Weihnachten und Neujahr (ab 23.12.) ist das Werk regelmäßig geschlossen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein auf eBay zum Sofortkauf angebotener Montblanc echt, und ist das parallele Anbieten zur Auktion und Sofortkauf zulässig?", "a": "Der angebotene Montblanc wirkt auf den Bildern authentisch; eine endgültige Beurteilung ist aber nur mit dem Stück in der Hand möglich, daher kann eine schriftliche Echtheitsbestätigung vor dem Kauf sinnvoll sein. eBay-Auktionen dürfen nicht beliebig vorzeitig beendet werden, sondern nur bei triftigem Grund (etwa Beschädigung, Diebstahl oder Irrtum bei der Beschreibung); andernfalls hat der Höchstbietende ein gerichtlich bestätigtes Recht auf den Artikel zum letzten Gebotspreis. Bei einem Beschreibungsfehler ist eine Anfechtung wegen Irrtums möglich, statt die Auktion komplett zu beenden, kann der Verkäufer auch einzelne Gebote streichen und den Text korrigieren. Gegen Spaßbieter existieren mehrere rechtskräftige Urteile zu Gunsten der Verkäufer (etwa AG Bremen 16 C 168/05, LG Aurich 1 S 244/08), sodass eine Klage durchaus erfolgversprechend sein kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay angebotener Montblanc 146 mit Tintensichtfenster echt, oder handelt es sich um eine Fälschung oder ein älteres Modell?", "a": "Was zunächst für ein Sichtfenster gehalten wurde, war im konkreten Fall der goldene Federstärke-Aufkleber. Den 146 gibt es seit den 1980er Jahren mit Tintensichtfenster; ein 146 ohne Sichtfenster ist in Wahrheit ein 147 Traveller. Die Aufkleber-Form hat sich im Lauf der Zeit verändert (in den 1970ern klein und rund), gleichzeitig war früher die Federbreite zusätzlich am Kappenring oder am Kappenende graviert. Eine Kombination aus Aufkleber und 146-Gravur am Kappenende ist ungewöhnlich. Ältere 146er aus den späten 1980ern haben ein Sichtfenster ohne Riffelung und eine Vollgoldfeder ohne Platin-Intarsien.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay angebotener Montblanc Meisterstück LeGrand Ballpoint Pen Gold echt, und wie ist das Material zu deuten?", "a": "Das angebotene Stück ist echt, allerdings weder ein \"Parker Original\" noch ein klassischer LeGrand. Es handelt sich um den Montblanc Meisterstück Solitaire Vermeil Classique in Faden Guilloche, ab 1992 hergestellt. Vermeil bedeutet massiv Sterling Silber (925) mit Vergoldung, daher die unterschiedlich wirkenden Farbtöne und der eingeprägte 925-Stempel. Eine zentrale, gepflegte Übersicht aktueller Fake-Indikatoren wird nicht mehr regelmäßig geführt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es eine Webseite, die alle limitierten Montblanc-Editionen wie Patron of Art, Writers Edition und Donations Pens vollständig dokumentiert?", "a": "Eine vollständige Online-Übersicht aller Editionen seit 1991 existiert nicht; die offiziellen Montblanc-Bücher beziehungsweise -Broschüren listen Editionen ab einer Auflage von 333 Exemplaren mit Text, Bildern und Launchpreisen, werden aber nicht mehr neu aufgelegt. Eine umfangreiche, wenn auch nicht erschöpfende Bildquelle ist www.cruzaltpens.com (Paco Cruz), allerdings überwiegend in Spanisch und nur teilweise englisch übersetzt; der Anbieter gilt als seriös. Auch eine ältere von Axel und Michael gepflegte Liste (bis 2006, abrufbar als Newsletter-PDF auf fountainpen.de) zeigt, dass viele Editionen mit kleinen Auflagen (teils nur vier Stück) öffentlich kaum dokumentiert sind. Eine zentrale, aktuelle Quelle bleibt damit ein Desiderat.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchen Jahren stammt der Montblanc 215 Kugelschreiber, in welchen Farben gab es ihn und welche Schreibgeräte passen als Set dazu?", "a": "Der Montblanc 215 stammt aus den Jahren 1957 bis 1959 und wurde in Schwarz, Grün, Grau und Rot gefertigt; gerade die schwarzen Exemplare tauchen vergleichsweise häufig auf Sammlerplattformen wie eBay oder bei spezialisierten Händlern (z. B. penboard.de) auf, sodass sich mit Geduld funktionstüchtige Stücke finden lassen. Als passende Bleistifte gelten die Modelle 275 und 276, als zugehörige Kolbenfüllhalter die Modelle 252, 254 und 256, die sich vor allem in Größe und Durchmesser unterscheiden (je höher die Modellnummer, desto größer das Schreibgerät). Konkrete Wertangaben sind schwierig, da der Preis maßgeblich vom Erhaltungszustand abhängt; pauschale Marktwerte gibt es nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet eine ungewöhnliche Markierung (eine Null mit einem propeller- oder gammaartigen Zeichen darüber) auf dem Drehknopf eines Montblanc 144 Meisterstücks aus den 1950er Jahren?", "a": "Eine Gravur in dieser Anordnung und Form auf der Blindkappe eines Meisterstücks ist Sammlern nicht geläufig und wird in der einschlägigen Literatur (Rösler, Newsletter) nicht beschrieben. Eine eindeutige Zuordnung des Imprints zu einer bestimmten Federvariante (z. B. Düsen- oder Kugelfeder) ist bislang nicht möglich. Hilfreich sind Fotos des Drehknopfs sowie der Feder, da die ungewöhnliche Prägung möglicherweise einer speziellen Federausführung zugeordnet werden könnte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich ein restaurierter Montblanc 134 mit Stahlfeder als Alltagsfüllhalter, und was muss man bei Korkdichtung und Tinte beachten?", "a": "Ein restaurierter 134er ist als Alltagsfüllhalter gut nutzbar, sofern Kappe und Korpus unbeschädigt sind; man sollte etwas behutsamer schreiben als mit modernen Modellen. Bei Schreibgeräten aus Celluloid empfiehlt sich ausschließlich wasserlösliche, blaue Tinte (z. B. Pelikan 4001 Königsblau), da andere Tinten das Material angreifen können. Die Korkdichtung darf nicht austrocknen: Bei regelmäßigem Gebrauch ist das unproblematisch, bei längerer Nichtnutzung kann der Füllhalter mit Wasser oder Tinte befüllt werden, damit der Kork quillt; neue, in Paraffin gekochte Korken sind gegen Schrumpfen weitgehend unempfindlich. Beim Tragen kann am Griffstück gelegentlich Tinte austreten (beim 124er stärker als beim 134er). Im Vergleich zu Goldfedern gibt es bei der Stahlfeder keine besonderen Pflegehinweise.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Solitaire Vermeil Kugelschreiber mit Clip-Aufschrift nur „GERMANY“ ohne Seriennummer echt, und welcher Preis ist für das passende Set angemessen?", "a": "Bei älteren Schreibgeräten ist nur „Germany“ eingraviert; eine Lasergravur mit Seriennummer kam erst später hinzu, sodass das Fehlen der Seriennummer nicht gegen die Echtheit spricht. Solitaire-Sets dieser Art sind typischerweise den 1980er Jahren zuzuordnen. Ein Preis von 150 bis 200 Euro für den vergoldeten 144er Füllhalter alleine gilt als deutliches Schnäppchen, da realistische Marktpreise eher bei 240 bis 280 Euro liegen. Der 144er ist allerdings zum längeren Schreiben für viele zu dünn und eignet sich besser für Unterschriften; die Sammelwürdigkeit eines Sets wird durch Originalverpackung und einwandfreien Zustand (keine Beulen, Gravuren oder Kratzer) bestimmt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die im Karstadt-Jubiläumsprospekt zu „125 Jahre Karstadt“ angebotenen Sets von Pelikan und Cross (Cross Verve Platinum, Pelikan 250) tatsächlich Schnäppchen?", "a": "Es handelt sich bei beiden Sets um Auslaufmodelle: Das Cross Verve Platinum ist ein höherwertiges Modell mit 18-Karat-Bicolor-Feder, das laut UVP regulär bei rund 435 Euro (Füllhalter) bzw. 185 Euro (Kugelschreiber) liegt; der von Karstadt genannte ehemalige Verkaufspreis von 620 Euro ist hingegen nicht nachvollziehbar und wettbewerbsrechtlich problematisch. Das Pelikan 250-Set in Dunkelblau wurde von Pelikan aus dem Programm genommen. Der Preisnachlass auf 199 Euro (Cross) bzw. 99 Euro (Pelikan) erscheint bei Berücksichtigung der UVP plausibel, allerdings sind die genannten Streichpreise teils irreführend.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Auflagen, Preise und Hintergründe hat die Montblanc Limited Edition Mahatma Gandhi?", "a": "Die Mahatma-Gandhi-Edition erscheint in zwei Varianten aus der Artisan-Werkstatt: eine Auflage von jeweils 3.000 Füllhaltern (Preis ca. 2.500 Euro) und 3.000 Rollerballs (ca. 2.200 Euro) sowie eine kleine Artisan-Edition mit nur 241 Füllhaltern zu je 17.000 Euro. Die Stückzahlen beziehen sich auf Gandhis berühmten Salzmarsch von 241 Meilen, den 3.000 Begleiter mitgegangen sein sollen. Sammler kritisieren die Auflage von 241 Stück bei diesem Preisniveau als zu hoch für ein wirklich exklusives Sammlerstück und sehen sie eher als Vermarktungsstrategie. Die Optik der 241er-Variante wird hingegen als sehr edel beschrieben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die rote Safran-Tinte aus der Mahatma-Gandhi-Serie limitiert, und warum schwanken die Marktpreise so stark?", "a": "Die Safran-Tinte ist eine reguläre Begleittinte zur Gandhi-Edition und keine offiziell limitierte Auflage. Nach einer Phase der Ausverkäufe wurde sie zwischenzeitlich wieder im regulären Handel angeboten, weshalb teils sehr hohe Wiederverkaufspreise im Internet nicht den realen Marktwert widerspiegeln. Da inzwischen die Hitchcock-Edition als Nachfolger erschienen ist, ist langfristig mit einer schlechteren Verfügbarkeit zu rechnen; zum aktuellen Zeitpunkt ist die Tinte aber noch zu bekommen, je nach Boutique.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, dass eine bei einer Online-Auktion angebotene Montblanc-Geldbörse eine Fälschung ist?", "a": "Typische Erkennungsmerkmale einer Fälschung sind unstimmige Verpackungen (Montblanc verwendet bestimmte Originalverpackungen) und nicht existente Produktlinien wie eine angebliche „Solitaire Leather Collection“ – die Bezeichnung Solitaire bezieht sich bei Montblanc ausschließlich auf Schreibgeräte mit Metallüberzug. Das Logo ist bei Originalen nicht zackig, der Stern stets in Weiß (für die schneebedeckte Bergkappe) gehalten und niemals goldfarben oder dunkler abgesetzt. Auch Prägungen, Lederstruktur (zu „runzelig“) und ungenaue Schriftbilder verraten Fälschungen. Bei Auktionen mit Hinweisen wie „Abbildung ähnlich“ oder ohne PayPal-Zahlung ist besondere Vorsicht geboten, da man dann nicht den abgebildeten Artikel erhält und der Käuferschutz eingeschränkt ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche blaue Tinte eignet sich besonders gut für einen Montblanc Jules Verne?", "a": "Empfohlen werden vor allem die Montblanc-Tinten Königsblau und Türkis – Letztere wird als passend zum Charakter des Schreibgeräts beschrieben und ist nicht zu grell. Wer eine speziellere Variante sucht, kann auf die als „Jules Verne“ benannte Tinte von De Atramentis (Jansen) zurückgreifen. Die Wahl bleibt letztlich Geschmackssache; viele Boutiquen bieten passende türkisfarbene Tinte direkt zum Füllhalter an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass beim Montblanc 149 nach dem Herunterdrehen des Kolbens noch Tintenreste am Tintensichtfenster zu sehen sind?", "a": "Das Verhalten ist normal: Tintenreste verbleiben stets im Tank und an der Kolbendichtung; beim Hochdrehen zieht die Dichtung diese Reste hinter sich her, wodurch das Sichtfenster eingefärbt erscheint. Solange dieselbe Tintenfarbe weiterverwendet wird, ist nichts zu unternehmen. Bei einem Tintenwechsel sollte so lange mit Wasser gespült werden, bis das Sichtfenster klar ist; gleiches gilt vor längeren Schreibpausen, um Eintrocknen zu vermeiden. Eine professionelle Reinigung ist nur bei hartnäckigen Ablagerungen oder Problemen mit dem Tintenfluss erforderlich; bei häufigem Schreiben mit wasserlöslicher (königsblauer) Tinte tritt das Problem seltener auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum lässt der Tintenfluss bei einem Montblanc 149 trotz Verwendung von Montblanc-Tinte und regelmäßiger Reinigung wiederholt nach, und welche Reparaturen sind sinnvoll?", "a": "Häufigste Ursachen sind Ablagerungen durch nicht vollständig wasserlösliche Tinten oder das Schreiben mit zu hohem Druck, was die Federflügel verschieben kann. Ist die Tinte einmal eingetrocknet, hilft das bloße Auffüllen mit neuer Tinte nicht; die Sättigung steigt und der Tintenleiter verstopft. Empfohlen werden ausschließlich königsblaue, wasserlösliche Montblanc-Tinte, regelmäßige und gründliche Reinigung sowie ein leichter Schreibdruck. Bei wiederholten Federproblemen ist die Werkstattreparatur durch Montblanc berechtigt, eine jährliche Reparaturnotwendigkeit ist allerdings nicht der Regelfall.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind eine schwergängige Kolbenmechanik, ein leichtes Wackeln des Drehstücks und Wasser hinter dem Kolben beim Montblanc 146 normal?", "a": "Ein leichtes Wackeln des Drehstücks und ein etwas schwergängiger Auszug sind bei vielen 146ern und 149ern bekannt, beim einen Exemplar mehr, beim anderen weniger – kein Defekt, jedoch in der Regel ungeliebt. Schwergängigkeit entsteht häufig durch eingetrocknete Tintenreste; diese lassen sich durch ein Ultraschallbad oder durch Spülen lösen. Wasser bzw. Tinte hinter dem Kolben gehört nicht dorthin: Es ist meist die Folge fester Tintenablagerungen, die einen Spalt zwischen Kolben und Korpus erzeugen. Bei modernen Schreibgeräten mit Plastikmechanik ist dies meist unkritisch, bei älteren Schreibgeräten mit Messingmechanik kann diese rosten. Heißes Wasser oder Eigenversuche sind bei Celluloid-Modellen zu vermeiden; im Zweifel ist Reparatur durch Fachleute oder Spezialwerkzeug (z. B. von penboard.de) ratsam.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wählt man die passende Federbreite (EF, F, M, B, BB) für einen Montblanc 146 LeGrand aus, wenn unterschiedliche Boutiquen widersprüchliche Empfehlungen geben?", "a": "Die Wahl der Federbreite hängt von Schreibdruck, Handschriftgröße und vor allem vom verwendeten Papier ab; je breiter die Feder, desto geringer der Flächendruck und desto weicher das Schreibgefühl. Tests im Geschäft sollten daher unbedingt mit dem eigenen, häufig genutzten Papier erfolgen; ideal sind glatte, satinierte Papiere mit ca. 90 g/m², ungeeignet sind Bütten- und Recyclingpapiere. Bei Montblanc sind die Federn EF, F und M rund geschliffen, B und BB hingegen gerade, was zu einem deutlich anderen Schriftbild führt – das kann erklären, warum eine B-Feder als angenehmer empfunden wird. Pauschale Empfehlungen sind unmöglich; viele Sammler nutzen für unterschiedliche Anwendungen verschiedene Federbreiten (z. B. EF/F für Notizen, M/B für Briefe, BB für Unterschriften) und greifen daher zu Zweit- oder Drittfüllhaltern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein vollständig durchsichtiger Pelikan 400 wert, und wann wurde er hergestellt?", "a": "Es handelt sich um einen Demonstrator des Pelikan 400NN aus der Zeit von ca. 1956 bis 1962, der ursprünglich nur in kleiner Stückzahl zu Demonstrations- und Werbezwecken hergestellt wurde – im Gegensatz zu den heute in größeren Serien aufgelegten Demonstratoren. Es gab auch eine grün-transparente Variante. Demonstratoren sind heute gesuchte Sammlerstücke und erzielen bei gutem Zustand höhere Preise als die regulären grün-gestreiften oder schildpattfarbenen 400NN. Verlässliche Werte ergeben sich allerdings nur aus realisierten Auktionspreisen, nicht aus Wunsch- bzw. Angebotspreisen einzelner Verkäufer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Trägermaterial liegt unter der Platin-Beschichtung der Montblanc Meisterstück Platinum Edition, etwa beim Modell 161?", "a": "Bei den Platinum-Schreibgeräten besteht das Grundmaterial je nach Bauteil aus unterschiedlichen Werkstoffen: Die Spitze ist verkupfertes Messing mit Platinierung, die Ringe bestehen aus Rolled-Gold (dicke Goldauflage auf Messing) und werden zusätzlich platiniert, der Clip ist aus Neusilber (Alpacca, Kupfer-Nickel-Zink-Legierung). Bei extrem starkem Gebrauch und häufigem Polieren kann die Beschichtung abtragen; bei normalem Gebrauch sind aber selbst nach Jahren keine Probleme zu erwarten. Wer eine durchgängig metallische Konstruktion wünscht, kann zur Stainless-Steel-Variante greifen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit den handgefertigten Füllhaltern von Stefan Fink aus Hamburg?", "a": "Die Schreibgeräte von Stefan Fink sind handgefertigte Unikate, die beim Besuch der Werkstatt während der Hamburger Füllhalterbörse begutachtet werden konnten. Sie liegen sehr gut in der Hand, fühlen sich wie Handschmeichler an und besitzen eine exklusive Goldfeder. Erwartungsgemäß sind diese Stücke entsprechend hochpreisig. Im Handel sind die Füllhalter unter anderem bei Tom Westerich (penboard.de) erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es Informationen zum französischen Füllhalterhersteller Mor (bzw. Mor's) aus Paris?", "a": "Die Marke Mor bzw. Mor's aus Paris ist in der Standardliteratur (z. B. im Lambrou-Buch) nicht verzeichnet. Es ist davon auszugehen, dass es sich um einen kleineren französischen Hersteller handelt; im frühen 20. Jahrhundert (etwa um 1925) existierten viele kleine Werkstätten, deren Markennamen heute kaum noch dokumentiert sind. Detaillierte historische Angaben zum Hersteller sind nicht ermittelbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt es sich beim Sammeln von Montblanc Limited Editions (Writers Edition) eher, vorhandene LEs zu komplettieren, Lücken in den Jahrgängen zu schließen oder ausschließlich nach Geschmack zu kaufen?", "a": "Wertsteigerung sollte beim Sammeln nicht das primäre Ziel sein, da Schreibgeräte – ähnlich wie Wein, Oldtimer oder Uhren – meist keine zuverlässige Geldanlage darstellen; gekauft werden sollte primär nach persönlichem Gefallen. Füllhalter lassen sich grundsätzlich besser wiederverkaufen als Kugelschreiber oder Bleistifte. Wer dennoch strukturiert sammelt, sollte zunächst die Füllhalter-Reihe komplettieren und sich nicht unter Zeitdruck setzen, sondern den Markt beobachten und Geduld haben. Als Ergänzung kommen auch die Patron-of-Art-Editionen mit Stückzahl 1.000 bzw. 4.810 in Betracht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich die abgenutzte Silber- bzw. Platinauflage einer alten Meisterstückfeder aus den 1950er Jahren wieder restaurieren?", "a": "Eine vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Auflage ist nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich und wirtschaftlich kaum vertretbar. Allerdings lässt sich eine neue Rhodium- (alternativ Palladium- oder Platin-) Auflage durch professionelles Galvanisieren aufbringen: Dazu wird die Feder demontiert, gereinigt, die nicht zu beschichtenden Goldpartien werden mit Lack abgedeckt, anschließend wird rhodiniert und der Lack wieder entfernt. Die früheren Federn waren übrigens nie mit Silber, sondern mit Metallen der Platingruppe (Rhodium, Ruthenium, Palladium, Platin) belegt; verbreitet wird Rhodium verwendet, das besonders kratzfest und hart ist. Sammler sind sich uneinig, ob eine Restaurierung sinnvoll ist – Gebrauchsspuren werden teils als Wertbestandteil betrachtet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein Montblanc Sicherheitsfüllhalter mit Stempelung „Simplo – Original Montblanc“, Federgravur „4 / 14 K“ und grünlich verfärbtem Schaft?", "a": "Diese Safety-Modelle stammen typischerweise aus Mitte bis Ende der 1920er Jahre. Der Korpus ist aus Hartgummi gefertigt, das im Laufe der Zeit ergrünt; ursprünglich war das Schreibgerät schwarz. Der Kappenkopf ist in der Regel aus Kasein. Wenn ein Kappenteil hingegen noch tiefschwarz erscheint, deutet das auf einen späteren Austausch hin. Clips waren bei diesen Modellen ein Extra, weshalb viele Safeties ohne Clip ausgeliefert wurden. Eine endgültige Bewertung gelingt nur durch einen Experten wie Horst Schrage (maxpens.de), der das Gerät restaurieren kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum tropfen Füllhalter beim Alltagsgebrauch häufig am Griffstück, und woran kann das liegen?", "a": "Tropfen kann verschiedene Ursachen haben: Temperaturschwankungen, ein verstopfter Tintenleiter, Tensidreste im System nach Reinigung sowie niedriger Luftdruck (etwa beim Fliegen). Aktuelle Schreibgeräte werden in Klimakammern und unter wechselnden Druckverhältnissen getestet, sodass moderne Modelle bei normalem Gebrauch in der Regel nicht klecksen; bei Vintage-Schreibgeräten aus den 1950er Jahren kommt es eher vor. Häufig liegt das Problem auch an unsachgemäßer Bedienung oder falscher Befülltechnik – eine Einweisung im Fachhandel kann hier helfen. Für häufige Flugreisen gilt der Starwalker als besonders unempfindlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie alt ist ein Montblanc Monte Rosa 042 (G), und welchen Wert hat er samt Originalverpackung von Simplo Hamburg?", "a": "Der Monte Rosa 042 (G) war ein günstiger Schulfüllhalter, der mit oder ohne Goldfeder vertrieben wurde. Bei fehlendem Kappenkopf und Clip liegt der Wert des Halters selbst nur bei etwa 15 bis 20 Euro. Die zugehörige Originalschachtel mit Simplo-Hamburg-Aufdruck stammt aus den 1920er bis 1930er Jahren und ist für Sammler durchaus interessant: Schachteln dieser Art können um die 90 Euro oder mehr erzielen. Diskutiert wurde ferner, dass Verkäufer ihre Stücke vor einer eBay-Auktion zunächst der Forengemeinschaft anbieten könnten, um Originale im deutschsprachigen Raum zu halten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche dunkelblaue, dokumentenechte Tinte eignet sich für einen alten Montblanc 342, und worauf muss man bei alten Füllhaltern beim Tintenkauf achten?", "a": "Grundsätzlich eignet sich jede Füllhaltertinte etablierter Hersteller wie Pelikan, Montblanc, Lamy oder Sheaffer; auf exotische US-Tinten sollte verzichtet werden, da diese teils aggressiv sind. Wichtig ist, dass die Tinte nicht im Füllhalter eintrocknet: Vor längeren Pausen mit Wasser ausspülen. Wasserlösliche Tinten sind am sichersten, dokumentenechte oder stark pigmentierte Tinten können hingegen Ablagerungen bilden, sich in das Material einfressen und es verfärben. Da der 342 kein hochpreisiges Modell ist, kann ein moderates Risiko mit einer dunkelblauen Tinte (z. B. Pelikan Sapphire) eingegangen werden – regelmäßiges Spülen ist dann besonders wichtig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, ob ein Montblanc 144 oder 164 echt ist, insbesondere wenn keine Seriennummer am Cliprng vorhanden ist?", "a": "Eine fehlende Seriennummer ist kein Beweis für eine Fälschung: Erst neuere Schreibgeräte tragen eine Seriennummer; Stücke aus den 1980er Jahren und davor haben keine, und auch einige aktuellere Sondermodelle (frühe Scenium, Rouge-et-Noir, Noir-et-Noir) sind ohne Seriennummer ausgestattet. Ein praktisches Echtheitsmerkmal bei Meisterstücken aus Edelharz: Beim Durchleuchten von Schaft oder Kappe mit einem Halogenspot wird ein rötlicher Schimmer sichtbar. Detaillierte Erkennungsmerkmale samt Bildvergleichen finden sich auf der Fakes-Seite von fountainpen.de; im Zweifelsfall empfiehlt sich eine fachkundige Begutachtung anhand aussagekräftiger Fotos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Montblanc 333 1/2 schon in den 1930er Jahren, und was bedeutet die „1/2“-Bezeichnung in den Modellnummern?", "a": "Den 333 1/2 gab es tatsächlich in den 1930er Jahren (laut Rösler 1937–1948 produziert, bereits im Katalog von 1936 enthalten); er wurde in Schwarz, Blau und Grün gefertigt und hat häufig einen flachen Kappenkopf mit eingraviertem Stern. Die Modellbezeichnung sollte auf dem Drehknopf eingeprägt sein. Die Unterscheidung zum 334 1/2 gelingt vor allem über die Federgröße (3 1/2 bzw. 4 1/2). Die „1/2“-Endung war ursprünglich ein Preishinweis: Bei Safety-Modellen entsprach die Modellnummer dem Verkaufspreis in Reichsmark (z. B. Safety Nr. 12 1/2 = 12,50 RM). In den 1930er Jahren wurde die Bezeichnung dann marketingmäßig als Hinweis auf eine halbe Stufe besser weitergeführt; Modelle mit Zwischenstufen sind heute besonders selten und entsprechend gefragt. Gerade bunte 333 1/2-Varianten erzielen hohe Preise und sollten vor dem Kauf von einem versierten Sammler begutachtet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Hersteller steckt hinter Schreibgeräten mit der Aufschrift „STANDARD 18. KR.“ und reich verzierter Goldauflage?", "a": "Die Markenbezeichnung „(Standard)“ in Klammern wurde von einer Firma genutzt, die Sicherheitsfüllhalter herstellte; möglicherweise handelte es sich um eine Vorläufergesellschaft der Standard-Matador in Wuppertal-Elberfeld. Die Bauweise mit der Bezeichnung „18 KR“ deutet alternativ auf einen italienischen Ursprung hin – ungewöhnlich sind etwa zwei Ösen, eine an der Kappe und eine am drehbaren Schaftende, was untypisch ist. Die Gold-Overlays könnten von einem italienischen Juwelier stammen, der Grundkörper kann von einem beliebigen Hersteller kommen. Ohne Federgravur und weitere Anhaltspunkte lässt sich die Marke nicht eindeutig zuordnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich angebotene Montblanc-Schreibgeräte auf Echtheit prüfen, wenn nur Fotos vorliegen?", "a": "Manche der gezeigten Stücke sind eindeutig Fälschungen, weil es die abgebildeten Modelle so gar nicht gibt (Fantasieprodukte) oder Originalmodellen (z. B. Copernicus) nur grob nachempfunden sind. Aufschlussreich sind Federgravur, Schärfe der Konturen (etwa zwischen Stern und schwarzer Umrandung) und die Beschaffenheit der Ringe und des Clips; eine zweistufig konstruierte Kappe muss eine scharfkantige Kontur aufweisen. Eine Federgravur „Iridium Point Germany“ ist bei nachgemachten Montblancs ein klares Fälschungsmerkmal, bei anderen Herstellern hingegen üblich. Bei unscharfen Fotos ist eine endgültige Aussage nicht möglich; im Zweifelsfall ist von einem Kauf abzuraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es beim Pelikan 400 aus den 1950er Jahren tatsächlich graue Kappen, oder handelt es sich um ausgeblichene schwarze Exemplare?", "a": "In der Standardliteratur (Dittmer & Lehmann, „Pelikan Schreibgeräte“, S. 67) sind keine grauen Kappen für den 400 dokumentiert, weshalb die Vermutung naheliegt, dass es sich um eine ausgeblichene, ursprünglich schwarze Kappe handelt. Eine Sonderausführung in Grau ist nicht belegt. Für eine genauere Beurteilung kann ein Pelikan-Experte (z. B. Werner) konsultiert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man Ersatzteile für die fehlende schwarze Logoumrandung am Kappenkopf eines Montblanc 264 aus den 1950er Jahren?", "a": "Eine professionelle Restaurierung übersteigt den Wert des 264 (je nach Zustand zwischen 50 und 150 Euro) schnell. Sinnvoller ist es, bei eBay einen weiteren 264 oder einen beschädigten Kappenkopf als Teilespender zu erwerben, da dieses Modell regelmäßig angeboten wird. Beim Alltagsgebrauch ist auf die Korkdichtung zu achten: bei längerer Nichtnutzung Tinte herauspülen und Wasser einfüllen, im Betrieb möglichst wasserlösliche, königsblaue Tinte verwenden und mindestens einmal monatlich mit lauwarmem Wasser durchspülen, da aggressive Tinten den Füllhalter beschädigen können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man Listen mit den ursprünglichen Verkaufspreisen alter Montblanc-Füllhalter aus dem Zeitraum 1945 bis 1980?", "a": "Umfassende öffentliche Listen für diesen Zeitraum existieren kaum; verlässliche Quellen sind alte Originalkataloge mit Preislisten, die gelegentlich bei eBay angeboten werden. Online finden sich nur wenige Kataloge, etwa eine Montblanc-Preisliste von 1973 auf caprafico.com oder in Diskussionen auf fountainpennetwork.com. Eine vollständige Sammlung gibt es bislang nicht; die Bildung eines Arbeitskreises zur systematischen Erfassung wurde unter Sammlern vorgeschlagen, aber nicht umgesetzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Punze unterhalb der „750“-Gravur auf einer Montblanc 149 Goldfeder?", "a": "Die Punze hängt mit dem Goldgehalt der Feder zusammen und findet sich auch auf anderen 18-Karat-Goldteilen von Montblanc, etwa beim Solid-Gold-Füllhalter. Sie steht im Kontext mit Exportbestimmungen: Beispielsweise dürfen in Frankreich Füllhalter nur dann als „mit Goldfeder“ verkauft werden, wenn die Goldfeder 18 Karat hat und entsprechend gepunzt ist. Damit ist die Feder ohne weitere Anpassung exportfähig. „Exportfedern“ haben deshalb häufig 18 statt 14 Karat sowie diese zusätzliche Punze.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie läuft ein Federtausch bei einem neuen Montblanc 149 ab, und welche Kosten sind zu erwarten?", "a": "Innerhalb der ersten Wochen nach dem Kauf ist ein Federtausch beim Fachhändler kostenlos möglich – am einfachsten ist es, das Gerät dort zu reklamieren. Alternativ kann man den Füllhalter selbst (versichert!) an Montblanc Hamburg schicken, sollte aber vorher telefonisch alles abstimmen. Nach Ablauf der Tauschfrist lohnt sich ein offizieller Tausch finanziell nicht mehr; günstiger ist es dann, ein gebrauchtes Modell mit der gewünschten Feder zu erwerben und das eigene weiterzuverkaufen. Für individuelle Anpassungen oder Verfeinerung kommen Spezialisten wie Horst Schrage (max@maxpens.de) infrage.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Vorteile bringt der Einbau einer individuell angefertigten (customized) Feder, etwa von John Mottishaw, gegenüber einer Standardfeder?", "a": "Customized Federn liefern einen perfekt abgestimmten Tintenfluss, keine Anlaufschwierigkeiten und ein deutlich weicheres Schreibgefühl als seriengefertigte Standardfedern. Auch eine zur Flexibilisierung umgearbeitete EF-Feder kann den Schreibcharakter spürbar verändern; das Schreiben einer EF wirkt damit angenehmer, als man es von harten modernen Federn gewohnt ist. Anbieter sind etwa nibs.com (John Mottishaw); zu beachten ist allerdings die zollbedingte Abwicklung bei US-Bestellungen, die persönlichen Aufwand erfordert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ordnet man einen alten Montblanc Safety mit Imprint „4M“, oktagonalem Overlay (585er Punze) und Herzfeder ein?", "a": "Die Gravur „4“ auf dem Drehknopf weist das Modell als Safety Nr. 4 aus; das nachgestellte „M“ bezeichnet die ursprüngliche Federbreite. Eine Feder mit Bezeichnung „20“ stammt eigentlich vom 20er Meisterstück und entspricht der Federgröße 2, sodass bei Modell 4 mit dieser Feder eine Inkonsistenz vorliegen kann – möglicherweise wurde nachträglich ausgetauscht oder die Feder optisch passend nachgesetzt. Zur eindeutigen Identifizierung sind Maße (Durchmesser am Griffstück, Länge ohne Kappe bei eingezogener Feder) und etwaige Punzen am Overlay (z. B. „S“ für Sarastro) entscheidend. Für Wartung und Restaurierung wird Horst Schrage (maxpens.de) empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Verursacht ein Montblanc-Penstand mit Steckkappe Abriebspuren am Schaft des 149, und wie lagert man den Füllhalter darin am besten?", "a": "Bei Steckkappen-Penstands lassen sich leichte Abriebspuren am Korpus auf Dauer nicht vermeiden, da der Tüllenrand am Schaft reibt. Die früher übliche Gewindelösung wurde abgeschafft, weil viele Nutzer beim Herausdrehen den Füllhalter beschädigten. Empfohlen wird, den 149 mit der Feder nach unten in den Pen Stand zu stellen und die Kappe lose hinten aufzusetzen; dies vermeidet Reibung am polierten Korpus und spart einen Arbeitsgang. Häufiges Polieren des Schafts ist nicht ratsam, da die Materialstärke abnimmt und Sollbruchstellen entstehen können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte man verschiedene Tintenfarben nacheinander im selben Füllhalter verwenden, oder lieber für jede Farbe einen eigenen Füllhalter benutzen?", "a": "Die Praxis variiert; üblich ist die Nutzung mehrerer Füllhalter mit unterschiedlichen Farben parallel, weil dann je nach Lust gewechselt werden kann. Helle Tinten kommen mit breiteren Federn (B oder größer) besser zur Geltung als mit EF/F. Bestimmte aggressive oder kräftige Tinten – etwa Rot, Pelikan Braun oder Montblanc Bordeaux – können sich vor allem in Pelikan-Demonstratoren oder Celluloid-Modellen ins Material einfressen und sollten möglichst dauerhaft demselben (gegebenenfalls günstigeren) Füllhalter zugewiesen werden. Wichtig sind regelmäßige Reinigung und das Ausprobieren neuer Tinten zunächst in preiswerteren Schreibgeräten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man, ob ein Montblanc Meisterstück 146 mit Goldfeder M aus den 1980er Jahren echt ist, wenn keine Seriennummer auf dem Clipring sichtbar ist?", "a": "Bei einem 146er aus den 1980er Jahren ist eine fehlende Clipgravur normal; Seriennummern wurden erst später eingeführt. Der typische rötliche Schimmer des Edelharzes gegen das Licht ist ein gutes Echtheitsmerkmal – fehlt er, deutet das auf eine Fälschung hin. Ein offizieller, kostenloser Federtausch ist nur bei neuen Federn mit Rechnung möglich; ein nachträglicher Federkauf bei Montblanc kostet typischerweise mindestens 100 Euro. Gegebenenfalls bietet sich ein Tausch unter Sammlern an. Beim Einstellen von Bildern sind Größen- und Dateinamen-Vorgaben des Forums (max. 499 × 499 Pixel, 50 KB, keine Sonderzeichen im Dateinamen) zu beachten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Solid Gold 146 echt, der nur an der Kappe mit „750“ sowie am Clip mit einer Seriennummer gestempelt ist?", "a": "Originale Solid-Gold-Schreibgeräte tragen typischerweise an mehreren Stellen den 750er-Stempel: an der Krone, an der Kappe, am Korpus, unter dem Clip und auf der Feder; jedes dieser Teile ist einzeln gepunzt, da ein Austausch sonst nicht nachvollziehbar wäre. Bei frühen Solid-Gold-Stücken sind allerdings teils nur Schaft und Kappe gepunzt, und manche frühen Modelle haben noch den normalen (Nicht-Gold-)Clip verbaut, weil der reine Goldclip mechanisch ungeeignet war – die Kodierung hilft hier zur Einordnung. Vermeil-Schreibgeräte sind hingegen mit „925“ (Sterling-Silber) und teils dem „StO“-Stempel versehen. Wenn an einem Stück gleichzeitig „750“ und „925“ auftauchen, sollte man Abstand nehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es den Montblanc Meisterstück Solitaire Ramses II auch ohne Silberpunze, und unterscheidet sich die Gewichtverteilung der Vermeil- und der Messing-Variante?", "a": "Vom Ramses II gibt es zwei Varianten: eine ältere aus Vermeil (vergoldetes Sterling-Silber) mit 925er-Punze und eine spätere aus vergoldetem Messing ohne Silberpunze. Vermeil-Stücke laufen mit der Zeit unschön an und können fleckig werden; die Messing-Variante zeigt dieses Problem nicht und wird teils sogar bevorzugt. Ein Ramses ohne Silberpunze ist also nicht zwingend eine Fälschung. Das Material hat kaum Einfluss auf das Gewicht; insgesamt sind alle Solitaire-Schreibgeräte jedoch schwerer als die regulären Meisterstücke aus Edelharz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Tinten gibt es aktuell und ehemals im Sortiment, insbesondere Permanent Blue-Black und Emerald Green?", "a": "Im Tintenglas-Sortiment finden sich u. a. die Farben Black, Royal Blue (washable), Turquise, Blue-Black (permanent, dokumentenecht), Burgundy Red, Sepia Brown und Emerald Green (dunkelgrün); ausgelaufen sind unter anderem Ruby Red, Smaragd Green, Love Letters und Season's Greetings (Chocolate, beduftet). Die Patronen entsprechen weitgehend dem Glas-Sortiment, ohne Turquise. Permanent Blue-Black und der dunkle Emerald Green sind reguläre Bestandteile der aktuellen Range, auch wenn die Verfügbarkeit in einzelnen Boutiquen variieren kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann man tun, wenn ein Montblanc 320 trotz Reinigung keine Tinte mehr liefert?", "a": "Vor einer kompletten Demontage ist eine Ultraschallreinigung der ergiebigste Schritt; bei vielen 320er-Modellen sind eingetrocknete Tintenreste die Ursache eines blockierten Tintenflusses. Bei Modell 320 lassen sich Feder und Tintenleiter nicht wie beim 22er oder 24er nach hinten herausdrücken, da Griffstück und Tintenleiter aus einem Stück bestehen. Wenn beim Befüllen rasselnde Geräusche auftreten und Bläschen am Kolbenschaft entstehen, deutet dies auf einen Haarriss am Korpus hin – in diesem Fall hilft auch keine weitere Reinigung; das Schreibgerät sollte vor dem Kauf eingehend auf Risse untersucht werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Informationen gibt es zur Montblanc Limited Edition „Meisterstück 149 – 25 Jahre Mauerfall“?", "a": "Die Sondereditionen feiert den 25. Jahrestag des Mauerfalls und basiert auf dem Meisterstück 149. Die handgefertigte 18-Karat-Goldfeder zeigt eine Gravur der Quadriga des Brandenburger Tores; geliefert wird der Füllhalter in einer individuell gestalteten Verpackung mit einem schwarzen Tintenglas. Eine genauere Stückzahlangabe ist nicht bekannt; weiterführende Bilder und Diskussionen finden sich im Fountain Pen Network. Die Edition wird von einigen Sammlern als kommerziell motivierte Erweiterung des LE-Programms kritisch gesehen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 149 (Grand Format): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-149.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man eine Ersatzfeder für einen Montblanc 32?", "a": "Montblanc hält für Modelle dieser Serie meist noch Ersatzteile vor; eine Original-Ersatzfeder kostet jedoch fast so viel wie ein gebrauchter Komplettfüllhalter. Wirtschaftlicher ist es deshalb, einen kompletten 32 bei eBay zu ersteigern (Richtwert: maximal 25 Euro für gut erhaltene Stücke; defekte Exemplare mit guter Feder gibt es schon für 20–30 Euro) oder von einem Sammler zu kaufen. Da dieses Modell häufig angeboten wird, ist mit etwas Geduld nahezu jede Federbreite verfügbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Metall (Gelbgold oder Platin/Silber/Weißgold) bevorzugen Sammler bei den Beschlägen ihrer Füllhalter?", "a": "Die Wahl ist überwiegend Geschmackssache und hängt eng mit dem persönlichen Farbtyp zusammen: Frühlings- und Herbsttypen tendieren zu warmen Goldtönen, Sommer- und Wintertypen zu kühlen Weißmetallen. Bei schwarzen Meisterstücken werden vielfach Gelbgoldbeschläge bevorzugt; bei silberlastigen Modellen wie dem Kafka würden Goldelemente fehl wirken. Auch das Schreibverhalten beeinflusst die Wahl: Schwere Schreibgeräte mit massiven Metallhüllen ermüden bei langem Schreiben schneller, weshalb leichtere Modelle wie der Doerrbecker Quintessenz oder der Starwalker RubberLine als alltagstauglicher gelten. Schwere Geräte wie der ST Dupont Olympio Large eignen sich eher für Unterschriften.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass schwarze Tinte (Cross/Pelikan) im Glas Gas verliert und die Farbpartikel sich ausflocken?", "a": "Eine Veränderung in dieser Form lässt sich bei eigenen Vergleichsproben nicht reproduzieren; übliche schwarze Tinten von Montblanc, Visconti oder Pelikan bleiben auch nach langer Lagerung stabil. Möglich ist ein Verderb durch Mikroorganismen (Schimmel) oder ein chemischer Prozess durch Verunreinigung. Manchmal hilft leichtes Schütteln vor dem Öffnen, da Bewegung die Partikel wieder einbindet. Wer wenig schreibt, sollte besser kleinere Tintenmengen kaufen, um nicht ganze Großgläser zu lagern; bei Tinte aus Made-in-Germany-Glas (Cross-Tinte stammt vermutlich von Pelikan) lohnt es sich zu prüfen, ob das zweite Glas das gleiche Problem zeigt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit dem Online-Händler www.fuellhalter.de (Blankenhorn, Frankenthal), insbesondere als offizieller Montblanc-Händler?", "a": "Die Erfahrungen mit Blankenhorn/fuellhalter.de sind durchweg positiv: schneller, gut verpackter Versand, freundlicher telefonischer und E-Mail-Kontakt sowie ordentlicher Service auch im Ladengeschäft in Frankenthal. Die Firma ist offizieller Montblanc-Händler, sodass die Garantiepapiere vollständig ausgefüllt mitgeliefert werden. In Einzelfällen kann es zu Tippfehlern bei der Seriennummer in den Garantiepapieren kommen – im Garantiefall ist deshalb wichtig, die Eintragung sofort zu prüfen, um spätere Probleme zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die Federn der Montblanc-Modelle 12, 22 und 32 austauschbar, und wie repariert man eine beschädigte Feder bei einem 32 mit Aussehen wie ein 12?", "a": "Die Federn der Modelle 12, 22 und 32 sind in der Form weitgehend identisch und weitgehend kompatibel; sie unterscheiden sich aber im Material: Der 12 hat 18-Karat-, der 22 14-Karat-Goldfedern, der 32 in der Regel vergoldete Stahlfedern. Eine Reparatur einer beschädigten Feder lohnt sich finanziell selten – günstiger ist der Kauf eines weiteren 32 als Ersatzteilspender. Auch das Einsetzen einer Goldfeder aus einem 12 oder 22 in einen 32 ist möglich. Erste Anlaufstelle für gebrauchte Federn ist Maxpens (Horst Schrage).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Füllhalter unter 350 Euro eignen sich als poppiger, einfarbig roter oder gelber Zweitfüller mit Kolbenfüllung neben einem Montblanc 146?", "a": "Sammler verweisen auf bunte Modelle wie die Kaweco-Reihe Blues, Tango, Samba und Mambo, die allerdings nur Konvertersysteme mit geringer Tintenkapazität bieten und qualitativ unterhalb eines Meisterstück 146 angesiedelt sind. Als hochwertige Alternative mit auffälligen Farben wird Conway Stewart genannt, deren wiederbelebte englische Modelle in vielen Sonderfarben erhältlich sind. Auch der Faber-Castell Pen of the Year 2008 aus Satinholz wird als gelblicher, hochwertiger Kandidat ins Spiel gebracht. Bei den Wunschmarken Omas und Aurora muss man je nach Modell mit deutlichen Preisunterschieden rechnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein geerbter Montblanc-Sicherheitsfüller aus den 1920er Jahren mit Overlay und Herzchen-Loch in der Feder identifizieren und einordnen?", "a": "Eine seriöse Bewertung ist ohne Inaugenscheinnahme oder aussagekräftige Fotos nicht möglich, daher bitten Sammler stets um Bilder. Sicherheitsfüller von Montblanc aus den 20er Jahren mit goldenem Overlay sind als Juwelieranfertigungen durchaus bekannt und können wertvoll sein, eine Zuordnung zu konkreten Bezeichnungen wie Sarastro setzt jedoch belastbares Bildmaterial voraus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welche Montblanc Limited Edition handelt es sich bei einem in einer Zeitschrift abgebildeten, schwer erkennbaren Skeleton-Füllhalter?", "a": "Sammler diskutieren als Kandidaten den Asia Golden Dragon 888, den Beethoven & Bernstein, den Max Reinhardt sowie den Sakura 333. Der Golden Dragon scheidet wegen der fehlenden Flammen am Korpus aus, der Max Reinhardt wegen abweichender Kappenmotive und kräftigerer Korpusbilder. Eine gewisse Ähnlichkeit zur Annual Edition 2006 Pantalone wird als motivische Anlehnung wahrgenommen. Wegen der unscharfen Vorlage bleibt die Bestimmung spekulativ; eine bessere Quelle wäre nötig.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Asia Edition Sakura: https://www.fountainpen.de/asia-sakura-333.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc-Druckkugelschreiber identifizieren, der angeblich aus den frühen 1950er Jahren stammt und zusammen mit einem 142er Füller in einem Lederetui überreicht wurde?", "a": "Druckknopf-Kugelschreiber wurden bei Montblanc erst ab Ende der 1960er Jahre produziert; ein Modell aus den frühen 1950ern ist daher ausgeschlossen, auch wenn der mitgelieferte 142er Füller tatsächlich aus den 50ern stammt. Eine Übersicht der zahlreichen späteren Modelle findet sich im Buch Collectible Stars. Für eine konkrete Bestimmung empfiehlt sich der Besuch eines Schreibgerätestammtischs, etwa des monatlichen Treffens in Hamburg, wo Sammler entsprechende Mappen mit Vergleichsstücken bereithalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Von welchem Hersteller stammt ein bunter, in den 1980er Jahren gekaufter Kugelschreiber mit auffälligem Muster, dessen Querschnitt an das Montblanc-Logo erinnert?", "a": "Es handelt sich nicht um einen Montblanc, sondern um den Parafernalia Flirt aus der Familie der italienischen Marke Parafernalia. Montblanc-Schreibgeräte trugen in den 70er und 80er Jahren auch in der Einsteigerklasse stets klassische Formen sowie Logo und Markenname; fehlen diese Markierungen, ist das Schreibgerät kein Montblanc. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite parafernalia.com.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Minen passen in einen alten Welt-Pen-4-Farbstift und wie funktioniert dessen Minenführung?", "a": "Für den Welt-Pen-4-Farbstift werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Blei- und Buntstiftminen mit 1,8 mm Durchmesser benötigt. Kugelschreiberminen sind unwahrscheinlich, da Welt Pen bereits vor der Verbreitung von 4-Farb-Kugelschreibern vom Markt verschwand. Der Stift sollte keinesfalls geöffnet werden, da ein Wiederzusammenbau kaum gelingt. Farbminen in 1,8 oder 1,9 mm sind heute praktisch nicht mehr regulär erhältlich; lediglich Bleistiftminen in dieser Stärke gibt es noch von einigen Herstellern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich beim Montblanc Writers Edition Jules Verne aus einer Ebay-Auktion erkennen, ob es sich um ein Original oder eine Fälschung handelt?", "a": "Wichtige Echtheitsmerkmale sind das schwarze (nicht metallene) Gewinde an der Kappe sowie die korrekte Platinbeschlagfarbe statt eines zu gelbgoldenen Tons. Die Garantiekarte des Verne wird typischerweise für ein Set ausgestellt, weshalb dieser Punkt allein noch kein Fälschungsindiz ist. Ein Stempel der zuständigen Füllhalter-Zentrale Köln spricht für ein Original, ebenso eine langjährige seriöse Verkäuferhistorie. Bilddarstellungen können je nach Monitor verfälscht wirken, daher sind seriöse Verkäufer und vollständige Papiere aussagekräftiger als reine Farbeindrücke.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man bei einem ersteigerten Montblanc Meisterstück Classique Rollerball erkennen, ob es sich um eine Fälschung handelt, und sind auch die zugehörigen Minen fälschungsanfällig?", "a": "Inzwischen existieren auch sehr gut gefälschte Montblanc-Minen, sodass die früher verbreitete Aussage, Originalminen passten ausschließlich in Originalstifte, nicht mehr verlässlich ist. Bei einigen Editionen, etwa Boheme-Rollerballs, lassen sich Original und Fälschung allein anhand von Fotos kaum noch unterscheiden. Sicherheit bringt nur eine Begutachtung beim Fachhändler vor Ort, wo zugleich auch die Minen original bezogen werden können. Service Guide, Originalverpackung und ein Fachhändlerstempel erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Originals.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann eine verbogene OB-Feder am Montblanc Le Grand entstehen und was lässt sich dagegen tun?", "a": "Moderne Montblanc-Federn sind sehr steif und verbiegen sich beim normalen Einschreiben kaum von selbst, sodass eher von einer werkseitig nicht optimal eingerichteten Feder oder einem Transportschaden auszugehen ist. Bei oblique geschliffenen Federn (O-Federn) wie OB oder OBB ist der Federwinkel zum Papier besonders kritisch; werden sie nicht im richtigen Winkel geführt, kratzen sie und liefern nur dann ihr typisches prägnantes Schriftbild. Eine leichte Korrektur kann mit Erfahrung selbst vorgenommen werden, ansonsten sollte das Stück über den Händler bei Montblanc reklamiert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der erste Eindruck der Montblanc Writers Edition 2012 Jonathan Swift und ab wann ist sie im Handel verfügbar?", "a": "Der Jonathan Swift gilt als optisch sehr gelungene Edition mit eindrucksvoller dreieckiger Kappe und detailliert gearbeiteter Feder. Trotz des großen Erscheinungsbildes liegt er aufgrund eines überraschend angenehmen Gewichts gut in der Hand und ist von der Größe her etwa mit dem Toscanini vergleichbar. Das Edelharz wirkt im Licht leicht rötlich-durchscheinend. Die Auslieferung an die Händler erfolgte je nach Region zwischen August und September 2012; die zugehörige grüne Tinte war zum Zeitpunkt der ersten Sichtungen teils noch nicht verfügbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trocknet die Tinte eines Montblanc 145 nach einer Garantie-Reparatur des Griffstücks deutlich schneller ein und wie lässt sich der Schreibfluss wiederherstellen?", "a": "Die Ursache liegt typischerweise darin, dass die Feder nach der Reparatur nicht korrekt auf den Tintenleiter gesetzt wurde und der Federspalt dadurch zu eng oder zu stramm steht. Reklamation beim Händler ist der richtige Weg; ein erfahrener Fachhändler kann die Federspannung lockern und etwaige Fremdkörper, etwa ein Härchen zwischen den Zinken, entfernen. Heute müssen viele Reparaturen direkt zu Montblanc eingeschickt werden, da nur noch wenige Händler aus der alten Garde solche Federarbeiten selbst durchführen dürfen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wechselt man die Mine im Montblanc Leonardo da Vinci Druckkugelschreiber und welche Mine passt?", "a": "Auf der Rückseite unterhalb der Gravur befindet sich ein kleiner Knopf, der zusammen mit der neuen Mine hineingedrückt wird; dadurch lässt sich der Druckknopf samt Mechanik nach oben entnehmen und die alte Mine herausziehen. Die neue Mine muss zwingend mit einem Verlängerungsadapter versehen sein, da sie sonst nicht passt. Verwendet wird die übliche Montblanc Ball Pen Refill, sofern der Adapter vorhanden ist. Ist kein Adapter mehr beim Stift, muss er separat beschafft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man bei einem blind ersteigerten Montblanc, ob es sich um einen 146 Le Grand mit M-Feder handelt, und welche Kosten entstehen für einen späteren Federtausch?", "a": "Den 146 Le Grand erkennt man unter anderem am Sichtfenster, das beim 144 fehlt. Beim Kauf im Fachhandel besteht innerhalb einer bestimmten Frist die Möglichkeit, die Federbreite kostenlos tauschen zu lassen. Ein nachträglicher Federtausch außerhalb dieser Frist ist deutlich teurer; aktuell liegen die Kosten bei rund 187 Euro, frühere niedrigere Beträge im Bereich um 50 Euro sind nicht mehr aktuell. Auf der Feder selbst ist die Federgröße üblicherweise als kleiner Buchstabe eingeprägt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lange reicht eine Kolbenfüllung beim Pelikan Souverän M600 für den Studienalltag mit längeren Klausuren?", "a": "Ein Kolbenfüllhalter wie der Pelikan Souverän ist für das Studium grundsätzlich gut geeignet, da Füllhalter ein lesbareres Schriftbild liefern als Kugelschreiber oder Rollerballs. Die genaue Schreibdauer variiert, ein Sichtfenster wie es manche Modelle bieten erleichtert jedoch die Kontrolle des Tintenstands erheblich. Für längere Prüfungen empfiehlt es sich grundsätzlich, ein zweites Schreibgerät als Notfallreserve mitzuführen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein Rollerball aus der Montblanc Masters for Meisterstück Porcelain Black & White Serie zu einem Kugelschreiber umrüsten und wie ist die Verfügbarkeit der Stücke?", "a": "Eine Umrüstung des Rollerballs auf Kugelschreibermechanik ist nicht möglich. Die schwarzen Modelle der Serie wurden wegen wiederholter Risse von Montblanc rasch aus dem Programm genommen und sind kaum noch verfügbar. Die weißen Varianten sind ebenfalls knapp; den weißen Füllhalter führt unter anderem der Online-Shop von Meissen, Listenpreise liegen bei rund 2050 Euro für den Füllhalter und 1940 Euro für den Rollerball. Wer einen Kugelschreiber dieses Designs wünscht, muss auf eine andere Edition ausweichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Farben wurden die Montblanc Carrera-Kugelschreiber mit Edelstahlspitze zwischen 1971 und 1979 hergestellt?", "a": "Bekannt sind unter anderem Gelborange, Blutorange, Rot, Lila, Türkis, Hellgrün, Grün, Dunkelgrün, Oliv, Braun und Schwarz. Laut Hinweisen früherer Montblanc-Mitarbeiter existiert zusätzlich eine weinrote Variante. Zur Existenz weiterer Blautöne wie Hell-, Mittel- oder Dunkelblau gibt es keine bestätigten Sichtungen, sodass die Sammelreihe insgesamt offenbar deutlich mehr als zehn Farben umfasst. Die Schreibgeräte aus den 1970er Jahren gelten unter Sammlern als unterschätzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche frühen Montblanc-Sicherheitsfüller, Hebelfüller, Compressorfüller und Eyedropper gelten als besonders selten und wo lassen sie sich beziehen?", "a": "Im Sammelfokus stehen alte Stücke wie Safeties mit Overlay (außerhalb der italienischen Produktion), Hebelfüller, Compressorfüller, Eyedropper sowie farbige Meisterstücke aus den Jahren 1924 bis 1938. Besonders gesucht und kaum angeboten werden die seltenen farbigen 23x- und 33x-Modelle aus den 1930er Jahren, während die 12x-Meisterstücke meist nicht zum Verkauf stehen. Tauschgeschäfte zwischen Sammlern sind in diesem Segment üblich. Abbildungen und Hintergründe finden sich im Buch Fountain Pens of The World von Andreas Lambrou.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Solitaire-Modellnummern gibt es in Feinkorn-Ausführung und seit wann werden diese produziert?", "a": "Die Solitaire Meisterstücke der neueren Bauform wurden erst ab 1987 produziert; die Modellnummern 1443 (Füllhalter) und 1633 (Rollerball) in Vermeil-Feinkorn fallen in diese Phase. Im Jahr 1999 wurden die Feinkornmodelle eingestellt und später bei den Faden-Modellen die Vermeil-Ausführung durch vergoldetes Messing ersetzt. Vergoldete Feinkorn-Schreibgeräte ohne 925er-Stempel wären für die 1970er Jahre untypisch und müssen anhand von Fotos genauer geprüft werden, um Verwechslungen oder spätere Modifikationen auszuschließen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo befindet sich beim Montblanc Starwalker Soulmakers for 100 Years Füllhalter aus dem Jahr 2006 die individuelle Limitierungsnummer?", "a": "Bei der Special Edition dieser Serie ist die Seriennummer am Clip-Ring eingraviert, während sie bei den Limited-Edition-Varianten meist am Stiftende angebracht ist. Der Rollerball trägt seine Nummer ebenfalls am Ende des Stifts. Ein vollständiges Fehlen der Nummer wäre untypisch; in der Regel handelt es sich beim vermeintlichen Fehlen schlicht um eine übersehene Gravur. Die Edition 1906 umfasst entsprechend nummerierte Exemplare, was die Echtheitsprüfung über die korrekte Nummerierung absichert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Montblanc-Füllhalter gilt als der teuerste und was zeichnet ihn aus?", "a": "Als bislang teuerstes Serienmodell gilt der Mystery Masterpiece, eine Kooperation mit Van Cleef & Arpels, von dem es jeweils drei Exemplare in Rot, Blau und Grün gibt; der genannte Preis lag bei rund 558.000 Euro. Das Stück ist mit zahlreichen Diamanten und farbigen Edelsteinen besetzt. Nach oben sind Einzelanfertigungen oder spätere Editionen jedoch grundsätzlich offen, sodass dieser Preis keine endgültige Obergrenze darstellt. Weitere Details finden sich auf der offiziellen Montblanc-Seite zum Modell.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche hochwertigen Füllhalter mit Holzschaft sind als Erstanschaffung empfehlenswert und wie pflegeleicht sind die verwendeten Hölzer?", "a": "Häufig genannt werden Faber-Castell-Modelle mit Pernambuk oder Ebenholz, der Caran d'Ache mit Rosenholz, der Waterman Sérénité Wood, neuere Holzfüllhalter von Omas sowie Schreibgeräte von Cartier und Stefan Fink. Die Hersteller verwenden in der Regel speziell ausgewähltes Holz, das gegen Schweiß und Flecken weitgehend unempfindlich ist. Preislich ist Faber-Castell der günstigste Einstieg, während Omas und insbesondere die Modelle von H. Fink mit Preisen ab rund 700 Euro deutlich höher liegen. Für gezielte Beratung zu Omas wird der Händler Tom Westerich (penboard.de) empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Duft prägt die Montblanc Seasons Greetings Tinte 2007 und wie lässt sich das Aroma einordnen?", "a": "Die rote Seasons Greetings Tinte 2007 enthält laut amerikanischer Refill-Seite von Montblanc eine Vanillenote. Sammler beschreiben den Duft als blumig-warm mit erkennbarer Zimtnote und damit insgesamt weihnachtlich, jedoch deutlich weniger aggressiv-zimtlastig als die Tinte des Vorjahres. Die Wahrnehmung der einzelnen Komponenten ist subjektiv und variiert zwischen blumigen, vanilligen und zimtartigen Eindrücken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie filtert man eine alte Pelikan-Eisengallustinte aus den 1950er Jahren von Klümpchen, ohne den Schreibfluss eines M800 zu beeinträchtigen?", "a": "Zum Filtern eignen sich handelsübliche Kaffeefilter oder Löschpapier, die die festen Klümpchen zuverlässig zurückhalten. Ein leichter Pulversatz aus Pigmenten kann nach dem Filtern durchaus erwünscht bleiben. Generell raten Hersteller von der Mischung verschiedener Tinten ab, da chemische Reaktionen auftreten können; bei alten Eisengallustinten sind die Ablagerungen typische, mit der Zeit verdickte Bestandteile und in der Regel kein Schimmel. Mit gefilterter alter EG-Tinte lassen sich auf passendem Papier weiterhin gute Schreibergebnisse erzielen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich anhand von Bildern und Verkäuferangaben prüfen, ob ein bei Ebay angebotener Montblanc Starwalker Doué echt ist?", "a": "Beim Doué ist das charakteristische Merkmal die Vielzahl feiner Kerben am Doué-Element, ähnlich wie beim Lennon, jedoch nicht so dünn; fehlen diese Kerben oder wirken Ober- und Unterteil zu schlicht, ist das ein klares Fälschungsindiz. Eine seriöse Kaufentscheidung erfordert hochauflösende Fotos sowie konkrete Angaben zu Seriennummer im Clip und Gravuren am Oberteil. Bei dürftiger Beschreibung und ausweichenden Verkäuferantworten ist vom Kauf abzuraten. Bei der Starwalker-Serie sind inzwischen auch hochwertige Fakes im Umlauf, weshalb Vorsicht geboten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Inwiefern droht ein Sammlerforum durch zunehmende Verkaufsangebote Außenstehender seinen Charakter zu verlieren und wie ließe sich das eindämmen?", "a": "Foren eignen sich nur eingeschränkt als Verkaufsplattform, da die Stammsammler die Marktpreise gut kennen und horrende Preise hier kaum erzielt werden. In anderen Foren wird der Verkauf erst ab einer bestimmten Anzahl Beiträge oder nach manueller Freischaltung gestattet, was eine wirksame Maßnahme gegen rein verkaufsorientierte Neuanmeldungen darstellt. Insgesamt überwiegt der Eindruck, dass dreiste Angebote zwar auffallen, im Sammlerumfeld aber selten erfolgreich sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Ursachen, wenn ein Parker Sonnet vorne am Goldring schmiert und die Tintenpatrone bei Nichtgebrauch auslaufende Tinte verliert?", "a": "Eine pauschale Ferndiagnose ist ohne Inaugenscheinnahme nicht möglich; empfohlen wird der Gang zu einem renommierten Fachgeschäft. Allgemein gilt: jede Patronen- und Kolbenfüllung kondensiert bei längerer Lagerung, wodurch Tinte am Griffstück austreten kann, ohne dass ein Defekt vorliegt. Wirklich verbleibende Resttintenmengen lassen sich oft erst beim Spülen feststellen. Spezialisierte Hilfe zu Parker bietet zusätzlich das Penexchange-Forum mit eigener Parker-Rubrik.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale sprechen bei einer Ebay-Auktion einer Montblanc Star 4810 Uhr für eine Fälschung?", "a": "Mehrere Detailmerkmale weisen die fragliche Uhr als Fälschung aus: Der Uhrenboden ist mit Kreuzschlitzschrauben statt der bei Montblanc üblichen Schlitzschrauben verschraubt, der Rotor ist schlicht halbkreisförmig statt der typischen Montblanc-Form und trägt zudem keine herstellerübliche Gravur. Auch die angegebene Referenznummer 7069 gehört zur Timewalker-Linie, während die Star 4810 Referenz 7102 trägt; die Seriennummer wirkt zusätzlich unstimmig. In Summe handelt es sich um eine vergleichsweise leicht erkennbare Fälschung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer repariert noch Elysee-Füllhalter, nachdem die Marke vor rund zehn Jahren von Staedtler übernommen und die Produktion eingestellt wurde?", "a": "Da Elysee seit etwa zehn Jahren nicht mehr produziert wird, hält der Rechtsnachfolger Staedtler in der Regel keine Ersatzteile mehr vor; eine direkte Anfrage bei Staedtler ist dennoch einen Versuch wert. Alternativ lohnt sich der Weg zu spezialisierten freien Füllhalter-Reparateuren, die auch außerhalb der Hersteller-Servicekette mit alten Teilen und Eigenanfertigungen arbeiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was steckt hinter dem Artikel über Schreibkultur im Rheinischen Merkur und welche Materialien wie Galalith werden darin erwähnt?", "a": "Der Artikel im Rheinischen Merkur entstand nach einem ausführlichen Gespräch mit einem Sammler im Rahmen der Ausstellung Landpartie auf Burg Adendorf bei Bonn und richtet sich an die anspruchsvollere Leserschaft des Blattes. Hintergrundinformationen zu Füllhaltermaterialien einschließlich Galalith liefert das Buch Schreibgeräte sammeln von Dietmar Geyer auf den Seiten 127 bis 131. Galalith ist ein historischer Kunststoff aus Casein, der vor der Verbreitung von Celluloid und modernen Kunstharzen im Schreibgerätebau verwendet wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verhalten sich die Federbreiten M und B bei Montblanc, Pelikan und Caran d'Ache zueinander?", "a": "Bei Goldfedern ist Probeschreiben unverzichtbar, da diese individuell von Hand eingeschliffen werden und auch innerhalb derselben Federbreite eines Herstellers erkennbare Unterschiede aufweisen. Tendenziell schreiben Montblanc-Federn etwas dicker als Pelikan-Federn gleicher Bezeichnung. Die B-Feder eines Caran d'Ache Ecridor schreibt deutlich feiner als die B-Feder eines Montblanc Meisterstück Classique, was den herstellerspezifischen Charakter der Federbreiten verdeutlicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lässt sich der Montblanc Donation Pen Leonard Bernstein noch beziehen?", "a": "Der Leonard Bernstein wird vereinzelt im privaten Sammlermarkt angeboten, ist im normalen Handel jedoch in der Regel nicht mehr erhältlich. Unter Sammlern werden gelegentlich Kontakte zu Besitzern vermittelt, die ein vollständiges Bernstein-Set inklusive Originalverpackung und Papieren abgeben, sowohl als Füllhalter wie als Kugelschreiber. Direkter Kontakt zum Webmaster der Sammlerseite oder Anfragen in Sammlerkreisen sind die übliche Bezugsquelle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Füller mit satiniertem Griffstück, silberglänzendem Schaft, reliefartigem Stern und 585er Goldfeder?", "a": "Das Schreibgerät entspricht dem Montblanc Noblesse 1128, der von 1976 bis 1980 hergestellt wurde. Es handelt sich um ein vergleichsweise günstig angesetztes Modell der damaligen Zeit; der letzte Ladenpreis lag bei rund 98 DM, zuvor bei etwa 120 bis 125 DM. Aufgrund der hohen Stückzahlen ist der Sammlerwert heute nicht wesentlich gestiegen. Eine 585er-Prägung auf der Feder bestätigt das Goldmaterial der Federspitze.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich Tinte aus kleinen Tintenfässern wie der Montblanc Collodi oder Ink of Joy möglichst vollständig in einen großen Füllhalter wie den 149 ziehen?", "a": "Praktikable Optionen sind: Reste in ein anderes Glas der gleichen Tinte umfüllen, sie in einen kleineren Behälter überführen oder das Tintenfass beim Befüllen stark neigen, sodass die Tinte direkt am Federrücken statt am Tintenleiter aufgenommen werden kann. Damit lässt sich der Verlust an Resttinte deutlich reduzieren, ohne dass spezielle Hilfsmittel nötig sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Montblanc Sicherheitsfüller Nr. 25 mit goldener Schlange am Clip um ein Originalstück?", "a": "Der Montblanc Nr. 25 ist ein gängiger Sicherheitsfüller aus den 1920er und 1930er Jahren in zwei Varianten: einer frühen ohne und einer späteren mit Kappenbändern. Goldene Schlangen am Clip sind zwar nicht völlig unbekannt, jedoch extrem selten und im konkret diskutierten Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit eine spätere juwelierseitige Ergänzung; der Verkäufer kennzeichnet das Element entsprechend selbst als Add-on-Clip. Die Behauptung, der Nr. 25 sei der größte je gebaute Montblanc-Safety, ist unzutreffend. Bei Sicherheitsfüllern ist eine persönliche Begutachtung unerlässlich, da nur so die Dichtigkeit überprüft werden kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich kleine Kratzer und stumpfe Oberflächen an modernen Montblanc-Edelharzschreibgeräten wieder aufpolieren?", "a": "Empfohlen wird eine Polierscheibe mit etwa 300 mm Durchmesser und 80 mm Breite bei rund 500 Umdrehungen pro Minute, kombiniert mit unterschiedlichen Polier- und Glanzpasten. Bei tieferen Kratzern ab etwa 0,12 mm Tiefe sollte mit feinem Polierpapier in 1000er bis 2000er Körnung vorgearbeitet werden, bevor maschinell poliert wird. Damit lassen sich Edelharzoberflächen weitgehend in einen neuwertigen Zustand zurückversetzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie identifiziert man eine alte Parker-Vacumatic-Feder als Oblique und welche modernen Füllhalter und Federbreiten kommen als Ersatz für eine gotische Handschrift in Frage?", "a": "Eine sichtbar schräg geschliffene Parker-Vacumatic-Feder ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Oblique-Variante, vermutlich OM. Goldfedern werden individuell eingeschliffen, weshalb beim Ersatz nur ausgiebiges Probeschreiben sinnvolle Aufschlüsse liefert. Hosentaschentaugliche Modelle sind grundsätzlich alle modernen Füllhalter, möglichst nicht aus Metall, um Kratzer durch Schlüssel zu vermeiden; als kleinerer Klassiker eignet sich der Montblanc Mozart 116. Spezielle Schliffe wie Italic Oblique oder Fine Italic, etwa über mrpen.co.uk, bieten gerade für Tabellen- und Mischschriftbedarf interessante Optionen; weiterführende Erklärungen finden sich auf nibs.com.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der Parker IM Blue als Einsteigerfüllhalter zu bewerten und welche Alternativen gibt es unter 40 Euro?", "a": "Heutige Füllhalter schreiben markenübergreifend in der Regel zuverlässig, sodass die individuelle Haptik, das Gewicht und der Tintenfluss wichtiger sind als die Marke. Im Bereich unter 40 Euro werden Pelikan, Lamy, Faber-Castell Loom, Kaweco und Online empfohlen; ergänzend lohnt der Blick auf gebrauchte Schreibgeräte bei Ebay. Vom Onlinekauf ohne Probeschreiben wird abgeraten, da das Schreibgefühl persönlich beurteilt werden sollte; beispielsweise kann ein Metallgriffstück bei schwitzigen Händen unangenehm rutschig sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Minen passen in den Montblanc Pix 72 Druckbleistift und wie lässt sich der schlecht arbeitende Druckmechanismus wieder gangbar machen?", "a": "Der Pix 72 benötigt Bleistiftminen mit 1,18 mm Durchmesser; diese sind heute noch von Yard-o-Lead über den Filofax-Handel oder von Caran d'Ache erhältlich, ein günstiges Angebot existiert auch bei memo.de. Farbminen in dieser Stärke sind faktisch nur noch über Sammlerbörsen zu bekommen. Bei zickigem Auswurf lässt sich die Zentrierzange vorsichtig mit einer aufgebogenen kleinen Büroklammer reinigen, da sich in den Rillen der Zange mit der Zeit Abrieb sammelt. Ersatzteile für defekte Mechaniken hält Montblanc nicht mehr vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Kauf eines Montblanc Artisan Edition Picasso, wenn nur eine bestimmte einzelne Nummer von 91 Exemplaren verfügbar ist?", "a": "Die Kaufentscheidung sollte primär vom persönlichen Gefallen abhängen, nicht von Anlageerwägungen. Nur wenige Limited Editions sind im Wert tatsächlich gestiegen; zugleich ist die schiere Menge an Limited- und Artisan-Editionen inzwischen so groß, dass der Begriff des Limitierten an Bedeutung verloren hat. Wenn das Stück einem den Preis subjektiv wert ist, spricht nichts gegen den Kauf; als reine Wertanlage ist es jedoch nicht zu empfehlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein vermeintlich goldener Kaweco-Füller aus den 1940er Jahren mit 585er Stempel und WARRANTED-Feder einordnen und bewerten?", "a": "Kaweco-Sammlung ist ein Nischenfeld, weshalb Auskünfte am besten direkt beim heutigen Hersteller Gutberlet eingeholt werden. Die fachliche Antwort von dort verweist auf Unstimmigkeiten zwischen Clip-Außendurchmesser und Gehäuse, die bei einem hochwertigen Goldgehäuse eigentlich nicht auftreten dürften, was auf einen späteren Clip-Tausch hindeuten kann. Goldoverlays solcher Füller stammten in der Regel nicht von Kaweco selbst, sondern von Juwelieren, häufig aus Pforzheim. Eine seriöse Bewertung setzt scharfe, detailreiche Fotos voraus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet das neue Kaweco AL Sport Modell ROH aus, was kostet es und ist es trotz glatten Griffstücks empfehlenswert?", "a": "Der Kaweco AL Sport Roh ist ab dem 1. Oktober 2012 im Handel und kostet etwa 67 Euro; aufgrund hoher Nachfrage betrug die Lieferzeit anfangs sieben bis zehn Werktage. Die rohe Aluminiumoberfläche zeigt sich erfreulich kratzarm, selbst beim gemeinsamen Tragen mit Schlüsseln in der Hosentasche. Als Kritikpunkt nennen Nutzer das sehr glatte Griffstück, das beim längeren Schreiben unangenehm sein kann, beim kurzen Schreiben jedoch problemlos ist. Insgesamt gilt der Füllhalter als empfehlenswertes Modell der AL-Sport-Reihe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie eignet sich der Pelikan M205 Duo mit Markiertinte als Textmarker-Ersatz und welche Alternativen gibt es?", "a": "Der Pelikan M205 Duo ist als Konzept bekannt und durchaus brauchbar für Markierzwecke. Wer bereits mehrere M200-Modelle besitzt, kann auf alternative leuchtende Tinten zurückgreifen, etwa die Namiki Pilot fuyu-gaki Mandarin-Tinte. Auch spezielle Marker-Tinten aus den Tintenheften von Michael Richter (auf Penexchange und Fountainpennetwork erreichbar) sind eine Option. So lässt sich verhindern, dass andere wertvolle Füllhalter mit aggressiver Markiertinte belastet werden müssen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind proprietäre Tintenpatronenformate sinnvoll oder schaden sie dem Verbraucher und der Schreibkultur?", "a": "Die Position der proprietären Befürworter argumentiert, dass Hersteller berechtigt seien, eigenes Zubehör für ihre Produkte zu verkaufen, und dass Standardformate zu Qualitätsproblemen führen können. Gegenpositionen sehen proprietäre Patronen als Kampfansage an den Kunden, die die Tintenauswahl unnötig einschränkt; bevorzugt werden daher Kolbenfüllhalter oder Konvertersysteme, die freie Tintenwahl ermöglichen. Eine pragmatische Notlösung war früher das Nachfüllen leerer Patronen mit Spritze und Kanüle, wie sie etwa bei Geha-Füllern üblich war.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man eine gefälschte Montblanc-Aktentasche aus Kalbsleder?", "a": "Mehrere Indizien sprechen gegen Originalität: ein für Montblanc untypisch niedriger UVP von rund 679 Euro, ungewohntes Lederbild und ungewohnte Beschläge, eine qualitativ minderwertig wirkende Montblanc-Prägung sowie unsaubere Nähte mit ungleichen Abständen zur Kante. Seriöse Vergleichsangebote echter Montblanc-Taschen liegen eher bei 800 Euro und mehr. Bei diesen Auffälligkeiten ist vom Kauf abzuraten; ein Vergleich mit echten Montblanc-Lederwaren wie einem Meisterstück-Etui zeigt deutliche Verarbeitungsunterschiede.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass beim Montblanc Jules Verne die Kappe einen anderen Farbton mit Rotstich aufweist als der Korpus?", "a": "Der Jules Verne besitzt eine spezielle Lackierung, die unter unterschiedlichem Licht stark variierende Farbeindrücke hervorruft, teils bis hin zu einem lila Schimmer. Geringe Farbunterschiede zwischen Kappe und Korpus sind daher häufig lichtbedingt; ein deutlicher und beleuchtungsunabhängiger Rotstich nur an der Kappe ist hingegen untypisch und legt einen späteren Tausch eines Bauteils nahe. Originalverpackung mit intaktem Siegel macht einen nachträglichen Tausch zwar unwahrscheinlich, schließt ihn aber nicht zwingend aus. Empfehlenswert ist der Vergleich mit weiteren Verne-Exemplaren bei sehr hellem Tageslicht oder weißem Lampenlicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie funktioniert die Minenbestückung beim Montblanc Oscar Wilde Drehbleistift und woher stammt das Klackern im Inneren?", "a": "Die Bedienung erfolgt ausschließlich über Drehung; eine zusätzliche Mine wird nicht durch den Drehmechanismus eingezogen, sondern über die abnehmbare Kappe von vorn eingeführt. Das hörbare Klackern stammt von Reserveminen, die lose im Mechanismus liegen und sich bei Bedarf entnehmen und neu einsetzen lassen. Der Mechanismus ist also funktionsbedingt akustisch nicht ganz still.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ein Montblanc Meisterstück 164 Kugelschreiber und ein 165 Drehbleistift mit den genannten Markierungen original und was bedeutet die Perle am Clip?", "a": "Beide Schreibgeräte sind mit hoher Wahrscheinlichkeit echt; passende Originalminen sowie eine korrekt ausgeführte Clipkonstruktion sind zentrale Indizien, da Fälscher beim Kugelschreiber häufig Parker-Mechaniken verwenden. Als Perle bezeichnet man die kleine kugelartige Verdickung am unteren Clipende, die den Stift in Tasche oder Etui fixiert. Bei Montblanc wird diese Perle als separates Bauteil angelötet, während sie bei günstigen Schreibgeräten lediglich aus dem Clipblech ausgestanzt oder gepresst wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eigenschaften, Auflage und Verfügbarkeit zeichnen die Montblanc Limited Edition Brandenburg 89 aus?", "a": "Die Brandenburg 89 ist die erste ausschließlich für deutsche Boutiquen gefertigte Montblanc Limited Edition mit einer Gesamtauflage von 89 Exemplaren. Das Skeleton aus transparentem dunkelblauem Edelharz trägt ein 18-karätiges Massivgold-Overlay, das an das Brandenburger Tor erinnert, ist mit 108 Diamanten im Brillantschliff (gesamt ca. 0,75 Karat) besetzt und zeigt die Quadriga reliefartig auf der Kappe sowie die Victoria auf der 18-karätigen Feder. Das Stück wurde unter anderem in Heidelberg und Hannover ausgestellt; aufgrund des hohen Preises ist es für die meisten Sammler nicht erschwinglich. Eine Abbildung erschien in der Zeitschrift Kult am Pult Nr. 4-2004 auf Seite 25.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Swan Self Filler in Grey Marbled altersmäßig einordnen?", "a": "Der Swan Self Filler in Grey Marbled stammt zeitlich aus der Zeit um etwa 1940. Häufig sitzt das Mundstück bei diesen Modellen nicht korrekt im Gehäuse, was sich in der Regel ohne Eingriff am Füllhalter selbst korrigieren lässt. Swan-Füllhalter dieser Epoche zeichnen sich durch markante Designs und besonders angenehm flexible Federn aus, was sie unter Sammlern beliebt macht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie poliert man Edelharz-Oberflächen von Montblanc-Füllhaltern, ohne sie zu beschädigen?", "a": "Für aktuelle Meisterstücke aus Edelharz haben sich Xerapol und Displex bewährt; beide liefern vergleichbare Ergebnisse, Xerapol ist günstiger. Auch Polywatch (eigentlich für Kunststoff-Uhrgläser) wird erfolgreich eingesetzt. Bei den gestreiften Tintenfenstern neuerer 146er und 149er ist Vorsicht geboten, da die Politur die Oberfläche minimal anlöst und das Fenster leicht nachdunkeln kann. Wichtig: Diese Polituren niemals bei Schreibgeräten aus Celluloid anwenden, dort sind sie nicht geeignet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man das Buch \"Der Kugelschreiber – Prêt-à-porter der Schreibgeräte\" von Werner Meier beziehen?", "a": "Das Buch enthält offenbar keinen Verlagshinweis im Impressum und ist weder über Amazon noch über übliche Antiquariate problemlos zu finden. Erfolgversprechender ist die Suche in spezialisierten Internet-Antiquariaten wie ZVAB oder Eurobuch. Auch dort ist die Trefferquote allerdings nicht sicher; einige Sammler wurden fündig, andere nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich ein geerbter A.W. Faber Füller 922 EF und ein Faber-Castell-Bleistift einordnen und datieren?", "a": "Die Faber-Modellreihe 922 wurde in verschiedenen Varianten und Farben gefertigt; grau ist eher selten, schwarz die häufigere Ausführung, und es gab Größenvarianten wie den 994. Das Plastikgehäuse spricht für eine Produktion ab Mitte der 1950er Jahre. Clip und Ringe sind vergoldet, nicht massiv, da kein Punzierungsstempel wie 585 vorhanden ist; die Goldfeder ist hingegen echt Gold, der Materialwert allerdings gering. Spezielle Sammlerliteratur zu Faber-Castell ist kaum verfügbar; eine direkte Anfrage beim Faber-Castell-Kundenservice wird empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie tauscht man die Feder eines Parker 75 Sterling Cisele und woher bekommt man Ersatzfedern?", "a": "Die Feder des Parker 75 ist nur in das Griffstück gesteckt und lässt sich durch gleichzeitiges Ziehen und Drehen entlang der Längsachse problemlos entfernen, ohne dass etwas beschädigt wird. Ersatzfedern sind heute schwer zu bekommen; gängige Standardbreiten sind oft vergriffen, häufig findet man nur noch Exotenbreiten zu hohen Preisen, etwa über das US-eBay. Eine Alternative ist der Kauf eines defekten 75ers zum Ausschlachten; dabei muss auf den passenden Tintenleiter geachtet werden, da es verschiedene Varianten gab. Reparaturen und Federtausch bieten unter anderem Thomas Watkinson sowie das Kontor SchreibTischKultur in Münster an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem Montblanc-Füllhalter mit Steckkappe, Goldring mit \"Mont Blanc Germany\" und einer reinen 585-Federgravur?", "a": "Es handelt sich um einen Montblanc Classic aus den 1980er Jahren. Bei diesen älteren Federn war der Schriftzug \"Montblanc\" nicht zwingend graviert, lediglich die Goldlegierung 585. Während der Produktionszeit gab es kleinere Modelländerungen, etwa Varianten mit nur einem statt zwei Kappenringen, was streng genommen einer früheren Serie zuzuordnen ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie restauriert und repariert man einen Montblanc 146 aus den 1950er Jahren mit Celluloid-Korpus, beschädigtem Clip und gebrochenem Schraubgewinde?", "a": "Der schmale Kappenring der 50er-Jahre-Modelle ist bauartbedingt korrekt. Für das Vergolden des Clips und das Aufarbeiten alter Schreibgeräte sind Tom Westerrich (penboard.de) und Lutz Fiebig (interpens.de) bewährte Anlaufstellen; auch lokale Goldschmiede können Clips vergolden. Beim Polieren des Korpus ist Zurückhaltung geboten, da nur eine dünne schwarze Schicht auf das Celluloid aufgetragen ist und durch zu starkes Polieren das gelbliche Celluloid durchscheint. Bei einem Bruch des Korpus am Schraubgewinde sollte man keine eigenen Klebeversuche unternehmen, sondern Spezialisten wie Horst Schrage (maxpens.de) kontaktieren, der auch defekte Korkdichtungen erneuern kann. Im Flugzeug sind alte Füller mit Lamellen-Tintenleitern problematisch, da sie leicht auslaufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt es sich, einen Montblanc Meisterstück Platinum 145 über das Lufthansa Miles & More Programm einzulösen, und ist die Modellbezeichnung korrekt?", "a": "Es handelt sich um den Montblanc Meisterstück Platinum-Line Classique 145 mit platinierten Beschlägen, der im Vergleich zur klassischen Goldvariante moderner und dezenter wirkt. Die Bezeichnung \"Platinium\" auf der Lufthansa-Seite ist ein Schreibfehler; korrekt heißt das Modell \"Platinum\". Sammler raten oft vom Einlösen über den Lufthansa Worldshop ab, da die Meilen-Konversion wirtschaftlich ungünstig ist; wer ohnehin überschüssige Meilen hat, kann die Aktion aber nutzen. Ein Kauf im Fachhandel hat den Vorteil, dass dort die Federbreite ausprobiert und individuell ausgewählt werden kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Tauchen mittlerweile auch Fälschungen der Montblanc Limited Edition Imperial Dragon auf?", "a": "Es gibt tatsächlich Plagiate der Imperial-Dragon-Limited-Edition. Die Fälschungen sind in der Regel allerdings sehr plump ausgeführt und schon an offensichtlichen Fehlern wie der falschen Schreibweise von \"Montblanc\" als zwei Wörter zu erkennen. Aufmerksame Sammler dürften kaum darauf hereinfallen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich eine Firmen-Gravur aus dem Clip eines Montblanc Starwalker entfernen oder herauspolieren?", "a": "Vom Herauspolieren einer Clip-Gravur wird abgeraten, da die Beschichtung des Clips dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit beschädigt wird und der Clip anschließend ohnehin getauscht werden muss. Sinnvoller ist es, direkt bei Montblanc nach den Kosten für einen Clip-Tausch zu fragen. Alternativ werden bei eBay gelegentlich Reste defekter Schreibgeräte inklusive Clips angeboten, die als Ersatzteilspender dienen können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass die Spirale beziehungsweise Feder im Konverter eines Montblanc 145 nach dem Reinigen lose klappert?", "a": "Ja, die Spirale im Konverter ist konstruktionsbedingt lose und muss frei beweglich sein; das ist kein Defekt. Sie dient dazu, den Tintenfluss bei niedrigem Füllstand durch Bewegung zu unterstützen und Tintenreste in der Kammer zu durchmischen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lagert man Füllhalter mit Korkdichtungen über längere Zeit, damit die Dichtung nicht porös wird?", "a": "Schreibgeräte mit Korkdichtungen sollten dauerhaft feucht gelagert werden, idealerweise mit destilliertem Wasser befüllt, um Kalkablagerungen zu vermeiden. Die Lagerung kann liegend erfolgen, bei Kolbenfüllern auch stehend, jedoch mit der Feder nach oben, damit die Dichtung benetzt bleibt; der Tintenleiter muss nicht feucht gehalten werden. Bei Füllhaltern mit Gummischlauch empfiehlt es sich, den Schlauch zu entfernen und erst bei Bedarf zu erneuern, da der Weichmacher Verfärbungen am Material verursachen kann. Von eigenständigen Reparaturen sollte abgesehen werden; defekte Dichtungen lassen Spezialisten am besten erneuern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es vom Montblanc 244 echte Demonstrator-Modelle, und kann man Celluloid durch Sonnenbestrahlung absichtlich aufhellen oder transparent machen?", "a": "Echte Demonstratoren des 244 sahen anders aus: Aus dem Korpus war ein Stück herausgefräst, sodass man direkt ins Innere blicken konnte. Transparent gewordene Exemplare entstehen durch übermäßiges Polieren, das die schwarze Außenschicht entfernt. Die zweifarbige Anmutung mancher Korpora kommt von Tintenverfärbungen des Celluloids; ursprünglich war das Material an unverfärbten Stellen gelb. Tintenfenster der 50er- und 60er-Jahre-Meisterstücke waren original gestreift mit innenliegenden Streifen und gelblichem Grundton; je heller das Fenster, desto weniger benutzt war der Füller, was den Sammlerwert deutlich erhöht. Vom mutwilligen Verändern alter Stücke wird abgeraten, da der Vintage-Charakter so verloren geht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bietet der Bildband „Im Schreiben zu Haus. Wie Schriftsteller zu Werke gehen“ von Herlinde Koelbl an Inhalten zu Schreibgewohnheiten und Schreibgeräten?", "a": "Der Großband „Im Schreiben zu Haus. Wie Schriftsteller zu Werke gehen“ von Herlinde Koelbl wiegt über 1.600 Gramm und hat ein Format von etwa 24,5 mal 29,5 Zentimetern. Das Buch erschien 1998 in der Knesebeck GmbH und Co. Verlags KG in München, umfasst rund 260 Seiten und trägt die ISBN 3-89660-041-9. Die Autorin dokumentiert in Interviews mit 42 Schriftstellerinnen und Schriftstellern deren Schreibgewohnheiten und Arbeitsorte, ob Arbeitszimmer, Atelier, Zug oder Café, und welche Werkzeuge wie Bleistift, Füllfederhalter, Schreibmaschine oder Computer und Laptop verwendet werden. Die Interviews wurden teilweise kurz vor dem Tod einzelner Autoren geführt und geben Einblicke in das seelische Innenleben der Befragten. Begleitet wird der Text von zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotografien von Schreibproben, Arbeitsplätzen und Schreibgeräten. So zeigt eine Aufnahme Sarah Kirsch, die über einem handgeschriebenen Manuskript ihre sieben Füller in beiden Händen hält. Auch die unterschiedlichen Arbeitsweisen werden beschrieben: manche Arbeitsplätze sind penibel geordnet, andere wie bei Friederike Mayröcker chaotisch; einzelne Autoren lassen niemanden in ihr Arbeitszimmer oder trennen Privatwohnung und Arbeitswohnung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie bekommt man einen festsitzenden Drehmechanismus eines Montblanc 334 1/2 oder 332 wieder gangbar?", "a": "Bei eingetrocknetem oder festsitzendem Kolbenmechanismus hilft in vielen Fällen längeres Wässern: Den Füllhalter mit dem Federteil über mehrere Stunden bis Tage in lauwarmes Wasser stellen, sodass eingetrocknete Tinte und verharzte Rückstände sich auflösen. Im Bereich \"Pflege/Reparatur\" der Forenseite findet sich dazu eine ausführliche Anleitung unter dem Stichwort \"Tipp bei eingetrocknetem Kolbenmechanismus\". Gewalt sollte unbedingt vermieden werden, da sonst die Mechanik bricht; ist die Wässerung erfolglos, lohnt sich der Gang zu einem spezialisierten Reparateur.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun bei einem neuen Pelikan Souverän M600 mit M-Feder, der trotz guten Tintenflusses Schreibprobleme zeigt?", "a": "Das Problem ist meist der Feder selbst zuzuordnen, nicht dem Füllhalter insgesamt. Im Fachgeschäft, in dem der M600 gekauft wurde, kann die Feder unkompliziert getauscht werden; ein Rückgabe- oder Komplettumtausch des Schreibgeräts ist nicht erforderlich. Der M600 gilt grundsätzlich als empfehlenswertes Schreibgerät.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Briefpapier eignet sich für Füllhalter mit breiter Feder, wenn das Schriftbild auf strukturiertem Vergé-Papier nicht zufriedenstellt?", "a": "Es gibt nicht das eine ideale Briefpapier; Schreibgefühl und Schriftbild hängen von Federbreite, Schreibwinkel, Druck, Tinte und Schreibrichtung ab. Bewährt haben sich Gohrsmühle Bütten sowie Conqueror in der Variante Smooth Satin CX22, idealerweise in Creme; auf diesen Papieren gleitet der Füller geräuschlos, das Schriftbild bleibt sauber. Strukturiertes Vergé-Papier kann mit breiten Federn problematisch sein. Conqueror Hochweiß wirkt einigen Sammlern zu sehr nach Kopierpapier, gerippte Varianten können wieder Schreibprobleme verursachen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden auch Vintage-Montblancs wie der 344er gefälscht, und was sollte man bei verdächtigen eBay-Angeboten aus China beachten?", "a": "Es gibt tatsächlich Fälschungen älterer Montblanc-Modelle, die in unregelmäßigen Abständen bei Penbid und eBay auftauchen. In dem konkreten Fall waren die Fotos aus einer fremden Auktion gestohlen; geliefert worden wäre vermutlich eine Starwalker-Fälschung. Warnzeichen sind Verkäufer-Accounts mit lauter \"Nuller\"-Bewertungen, die innerhalb weniger Stunden gesammelt wurden, sowie Verkäufer aus China. PayPal erstattet zwar im Streitfall den Kaufpreis, jedoch nicht die häufig künstlich überhöhten Versandkosten, mit denen die Betrüger Gewinn erzielen. Sammler raten generell dazu, bei chinesischen Verkäufern besonders vorsichtig zu sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ein Montblanc-Füller und Kugelschreiber mit auffälligem silbernem Ring unter dem Kappengewinde echt?", "a": "Die Schreibgeräte sind im Kern original, scheinen aber aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt zu sein; ein silberner Ring unter dem Gewinde könnte auf ein Vorderteil eines 145 Platinum hindeuten, das mit anderen Komponenten kombiniert wurde. Die Federspitze wirkt asymmetrisch und ist vermutlich beschädigt; auch eine Blindgravur, die in der Auktionsbeschreibung verschwiegen wurde, ist erkennbar. Der Clip des Kugelschreibers ist sichtbar verbogen. In Kombination mit einem unerfahrenen Verkäufer ohne Bewertungsprofil raten Sammler vom Kauf ab und empfehlen, auf ein besseres Angebot zu warten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Originalverpackungen wurde der Montblanc 149 mit Silberringen aus den 1950er Jahren ausgeliefert?", "a": "Der ab 1952 produzierte 149 mit Silberringen wurde in unterschiedlichen Pappschachteln (Präsentschachteln) geliefert, typischerweise in der jeweils größten verwendeten Variante. In den 30er und 40er Jahren waren noch Bakelit-Schachteln üblich, in den späten 50ern folgten Schachteln aus Zelluloid und bezogene Klappboxen. Anfang der 50er, also passend zum frühen 149 mit flachem Tintenleiter, wurden hingegen einfache Pappschachteln verwendet, die primär als Geschenkverpackung und Einmaltransport gedacht waren. Wer Wert auf eine exklusivere Hülle legte, konnte separat erhältliche Lederetuis erwerben; richtige Präsentetuis von Montblanc kamen erst später auf, als der 149 bereits Lamellen-Tintenleiter hatte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist die Hintergrundgeschichte der auf 5 Stück limitierten Montblanc-Edition, die 2011 im Pariser Modegeschäft Colette präsentiert wurde?", "a": "Der korrekte Name der Edition ist nicht \"Montblanc Nike\", sondern \"Montblanc Marinière für Colette\". Das Streifenmuster zitiert das damalige Trikot der französischen Fußballnationalmannschaft, und das Blau entspricht der Farbe des Colette-Logos. Im Rahmen der Aktion lud die Pariser Modeboutique Colette mehrere Marken (z.B. Longchamp, Montblanc) ein, eines ihrer Leitprodukte neu zu interpretieren. Der Füllhalter wurde aus weißem Meissener Porzellan gefertigt und auf 5 Exemplare zu je 2500 Euro limitiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich erkennen, ob ein silbern wirkender Vintage-Füller tatsächlich aus Silber gefertigt ist?", "a": "Entscheidend ist die Punzierung am Clip oder Schaft: Steht dort \"900\" (oder eine andere gängige Silberpunze), handelt es sich um echtes Silber. Ist hingegen \"Alpaka\" eingeprägt, liegt eine versilberte Neusilberlegierung (Kupfer-Nickel-Zink) vor und kein Edelmetall. Eine genauere Bestimmung ist nur mit Kenntnis der konkreten Punzierung möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verhindert man, dass sich der Schaft eines Steckkappen-Füllhalters wie Aurora Optima in der Jackeninnentasche selbstständig löst?", "a": "Sammler berichten, dass das Problem vor allem beim Autofahren durch wiederholtes Bewegen, Anschnallen und Aussteigen auftritt. Bewährt hat sich, den Füller per Clip ausschließlich in der schmalen, kürzeren linken Innentasche des Jacketts zu tragen, nicht in der Brieftaschentasche. Bei Steckkappen-Konstruktionen ist das Risiko grundsätzlich höher; Modelle wie Boheme oder ein Pilot Capless sind hier sicherer. Verbogene Clips lassen sich ohne Demontage in vielen Fällen wieder zurückbiegen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man Fälschungen der Montblanc Writers Edition Jules Verne?", "a": "Es existieren in größerem Umfang Fälschungen sowohl des Rollerballs als auch des Füllhalters Jules Verne, in den Farben Schwarz, Rot, Grün und Blau, zudem Vermeil- und Starwalker-Gummi-Varianten. Erkennungsmerkmale: Die Federn der Fälschungen tragen die Marke \"Iridium-Point Germany\". Alle Fakes weisen die gleiche Seriennummer 14873 sowie einen aufgeätzten, unscharf wirkenden, matt schimmernden Jules-Verne-Schriftzug auf. Der Füller wird zudem nur mit Patronen-Konverter ausgeliefert; der Clip wirkt hingegen relativ überzeugend. Auf einschlägigen chinesischen Seiten werden die Fälschungen für etwa 60 US-Dollar angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man einen Montblanc-Kugelschreiber aus der \"Elfter Finger\"-Serie als Ersatz für ein gestohlenes Erbstück?", "a": "Die \"Elfter Finger\"-Serie war eine Werbeaussage Montblancs für Kugelschreiber, deren Schwerpunkt deutlich an der Spitze lag und die dadurch besonders gut in der Hand lagen. Sie gab es ausschließlich als Kugelschreiber in vergoldeter Ausführung in Preisbereichen von etwa 4,95 bis 30 DM; massivgoldene Varianten existierten nicht. Da Kugelschreiber in der Regel als Gebrauchsgegenstände bis zum Lebensende genutzt werden, ist die Suche schwierig; die besten Chancen bieten Sammlertreffen und -börsen, wo Kugelschreiber häufig zu günstigen Preisen mit angeboten werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie alt ist ein Montblanc-Kugelschreiber, dessen Mine über einen seitlichen Hebel im Clip ausgefahren wird?", "a": "Es handelt sich vermutlich um den Montblanc 215, der zwischen 1957 und 1959 produziert wurde. Die Modellnummer ist meist auf dem Schaftband eingeprägt und sollte zur Bestätigung kontrolliert werden. Als Mine eignet sich auch eine Ballograf-Mine. Zur Wertbestimmung wird auf Axels Forenartikel zur Wertermittlung von Montblanc-Schreibgeräten verwiesen; als Marktpreis werden rund 30 Euro genannt, vergleichbar mit dem Pix 276.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Federbreite \"S\" bei Montblanc-Füllhaltern?", "a": "Die Bezeichnung \"S\" steht bei Montblanc für \"Special\" und wurde nur kurzzeitig und ausschließlich beim Füllhalter 145 \"Chopin\" angeboten. Die Feder zeichnet sich durch ein extrem breites und absolut kugelförmiges Schreibkorn aus, das auch Linkshändern und Schreibern, die einen breiten Schreibkontakt benötigen, das Schreiben erleichtert. Die S-Feder wird seit längerem nicht mehr produziert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Tintenlinie von Scribal Work Shop, etwa die Variante Nessie, einzuordnen?", "a": "Scribal Work Shop ist eine amerikanische Tintenmanufaktur des Chemikers Lucas Tucker, die sich auf historische Schreibtinten spezialisiert hat und besonderen Wert auf ungiftige Inhaltsstoffe legt; es existiert sogar eine kindgerechte Tintenlinie. Zur Tinte selbst sind keine weiteren technischen Details bekannt. Allgemein wird zu Dufttinten angemerkt, dass sich der Duft in der Kappe stark konzentrieren kann und beim Öffnen intensiv freigesetzt wird, weshalb manche Sammler duftfreie Tinten vorziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibwarengeschäfte und Adressen für hochwertige Schreibgeräte gibt es in Budapest?", "a": "Als erste Adresse in Budapest gilt die Váci Utca; weitere Anlaufpunkte sind die Kossuth Lajos Utca, Rákóczi Út und Múzeum Körút. Spezielle Geschäfte ändern sich häufig, da viele alteingesessene Läden Trendshops weichen. Beim Nachfragen helfen die ungarischen Begriffe \"írószer\" (Schreibwaren) und \"töltőtoll\" (Füllhalter). Eine Montblanc-Boutique war zum Zeitpunkt der Diskussion in der Nähe der Oper in Planung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann und mit welchen Schreibgeräten wurde die Montblanc-Blechdose ausgeliefert, und wie hoch ist ihr Seltenheitswert?", "a": "Es handelt sich um Pralinen- beziehungsweise Geschenkdosen, die Montblanc Mitarbeitern und guten Kunden zu Weihnachten überreichte; die Dosen sind regelmäßig im Umlauf und haben keinen besonderen Seltenheitswert. Es gab speziell auf den 164er Kugelschreiber abgestimmte Dosen mit passender Stifteinlage, Montblanc-Papier und Serviceguide-Fach. Insgesamt sind etwa 14 spezielle Weihnachtsdosen sowie 2 Boxen für 164er Kugelschreiber bekannt. Solche Dosen werden teilweise auch nachgebaut und sind gelegentlich für rund 10 Euro erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist von den eigenen Schreibgeräten zu halten, die Degussa heute unter ihrem Namen anbietet?", "a": "Degussa, historisch als Federhersteller bekannt, lässt heute Schreibgeräte unter eigenem Namen produzieren. Die Stücke werden als optisch ansprechend, aber recht teuer eingeschätzt. Vergleichbare Massivsilber-Modelle wie der Waldmann Commander aus 925er Sterlingsilber liegen preislich noch höher. Sammler weisen darauf hin, dass solche Silber-Füllhalter beim längeren Schreiben oft zu schwer sind und daher nicht jedem Schreiber liegen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist Tintenaustritt an der Federunterseite eines neuen Lamy 2000 normal?", "a": "Tintenaustritt an der Federunterseite ist beim Lamy 2000 nicht typisch; meist tritt das Problem nicht auf. Empfohlen wird, sich direkt an den Lamy-Kundenservice in Heidelberg zu wenden, der überwiegend positiv beurteilt wird. Häufiger sind hingegen Tintenablagerungen an der Spitze, gegen die regelmäßiges Reinigen der Kappe hilft. Im Flugzeug ist der Lamy 2000 problemlos einsetzbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer kann einen alten Eversharp-Füllhalter mit defektem Tintenschlauch im Raum Paderborn reparieren?", "a": "Konkrete Reparateure im Raum Paderborn sind unter Sammlern nicht bekannt. Erste Anlaufstelle sollte ein lokales Schreibgerätefachgeschäft sein, das in der Regel an einen spezialisierten Reparateur weiterleitet; das Schreibgerät muss dann meist eingeschickt werden. Die Sammlerseiten verweisen unter \"Web-Links – Reparatur\" auf weitere Adressen. Auch Horst Schrage von maxpens.de wird empfohlen, der zwar auf Montblanc spezialisiert ist, aber in der Regel auch andere historische Füllhalter bearbeitet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum kommt man trotz mehrfachem Federtausch mit Montblanc-Meisterstücken (149, 146) nicht zurecht und gleitet besser mit anderen Marken?", "a": "Häufige Ursache sind Schreibhaltung und Druckverhalten: Linkshänder und Schreiber mit untypischem Haltungswinkel oder hohem Anpressdruck kommen mit Montblanc-Federn ab OM aufwärts oft nicht zurecht. Jede Feder ist individuell geschliffen und eingeschrieben, weshalb die gewohnte Federbreite anderer Hersteller nicht direkt übertragbar ist; in einer Boutique kann der Aftersales-Service Federn neu schleifen oder austauschen. Die Wahl der Tinte spielt ebenfalls eine Rolle, da manche Tinten mit dem Leitsystem von Montblanc schlecht harmonieren; Montblanc-Tinte in Montblanc-Füllern reduziert Probleme. Generell bieten Hersteller wie Omas mit Ebonit-Tintenleitern einen satteren Tintenfluss, dafür trocknen sie schneller aus und neigen eher zum Auslaufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Füllhalter-Tinte ein Haltbarkeitsdatum, und kann man jahrzehntealte Tinte aus eBay-Angeboten noch verwenden?", "a": "Tinte hat keine kategorische Haltbarkeitsgrenze; in Sammlerkreisen werden auch Pelikan- und Montblanc-Tinten aus den 1950er und 1960er Jahren erfolgreich in Schreibgeräten eingesetzt, ohne dass Probleme auftreten. Ältere Blautinten werden dabei farblich teils sogar geschätzt. Trotzdem ist Vorsicht angebracht, und man sollte alte Tinte nicht in besonders wertvolle Füllhalter füllen, da Eintrocknungs- und Verschmutzungsrisiken bestehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die vergoldeten Schreibtisch-Accessoires der spanischen Marke El Casco einzuordnen?", "a": "El-Casco-Accessoires bestehen aus Stahl, der nach der Politur mit zwei Lagen Nickel, zwei Lagen Kupfer und abschließend zwei oder fünf Lagen 23,4-Karat-Gold beschichtet wird. Hefter und Locher gelten als klassisch und harmonisch im Design; auf dunklen Schreibtischen wirken sie besonders attraktiv. Der Klebebandabroller wird hingegen als stilistisch nicht ganz passend empfunden, da er eckiger und moderner als die übrigen, eher runden Stücke wirkt. Seit November 2003 vertreibt El Casco zudem zwei Lederkollektionen. In Deutschland erfolgt der Vertrieb über die Dr. Gold KG, deren Internetseite umfangreiche Sortimentsansichten bietet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Informationen gibt es zum Lamy 67P, und was ist er heute wert?", "a": "Der Lamy 67P ist nach Auskunft des Herstellers in den 1970er Jahren produziert worden, vermutlich zwischen 1971 und 1976, mit einem damaligen Verkaufspreis von etwa 10 DM; eine alternative Lamy-Auskunft datiert ihn in die 1960er Jahre, was widerspruchsfrei nicht geklärt ist. Er nimmt Standardpatronen auf; früher passten auch Pelikan- und Montblanc-Patronen, der Anschluss wurde später jedoch geändert. Sammlerwert hat das Modell kaum, es war ein einfacher Schul- beziehungsweise Gebrauchsfüller.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Montblanc 134 mit fremder Edelstahlfeder und Imprint \"DRP 652405\" zeitlich einzuordnen?", "a": "Es handelt sich nicht um einen Füllhalter aus der Kriegsproduktion; der kurze Kappenkopf aus Celluloid sowie die Aufarbeitung durch Lutz Fiebig sprechen für eine Datierung um 1950 bis 1952. Die vorgefundene Edelstahlfeder ist definitiv kein Montblanc-Original, da Montblanc stets eigene Federn verbaute; sie wurde nachträglich getauscht. Die hintere Gravur \"OBB\" weist eigentlich auf eine breite Oblique-Goldfeder hin, was die spätere Federveränderung bestätigt. Bei sehr gutem Erhaltungszustand sollte man kritisch sein: Ein gelbliches, gestreiftes Tintenfenster ist ein verlässlicheres Zeichen für geringe Nutzung als ein politurglänzender Korpus. Reparaturen einschließlich neuer Korkdichtung führt Lutz Fiebig zuverlässig durch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem unbekannten älteren Füllhalter aus dem Familienbesitz?", "a": "Bei dem abgebildeten Stück handelt es sich um ein Original aus der Montblanc-Reihe 252, 254 oder 256, je nach Größe; die genaue Modellnummer steht typischerweise hinten am Drehknopf. Fehlt diese Nummer komplett, ist eine sichere Zuordnung schwierig. Die Federgrundform passt zu dieser Modellreihe; ob die Feder verbogen oder das Iridium-Korn intakt ist, lässt sich nur mit besseren Fotos beurteilen. Zur Wertermittlung wird auf Axels Forenartikel zu Bewertungsgrundlagen verwiesen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Seriennummer-Kennzeichnung \"S/0503\" auf einem Montblanc Agatha Christie?", "a": "Das vorangestellte \"S\" steht für \"Service\" und kennzeichnet, dass das Schreibgerät bereits einmal bei Montblanc zur Reparatur war. Da für jede limitierte Edition kein vollständiges Ersatzteillager vorgehalten werden kann, erhalten ausgetauschte Teile diese spezielle S-Kennzeichnung. Im Konkreten werden ausschließlich Kappen mit S-Nummern versehen, weil dort die Limitierungsnummer eingraviert ist; bei nicht limitierten Schreibgeräten existiert keine solche Limit-Nummer, sondern lediglich die Produktionscodierung.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition Agatha Christie (1993): https://www.fountainpen.de/writer-christie.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der auf 99 Stück limitierte \"Perfekte Bleistift\" von Graf von Faber-Castell zum aufgerufenen Sammlerpreis?", "a": "Der Listenpreis lag damals bei rund 9.000 Euro; der hohe Wert ergibt sich aus der Kappe aus massivem Weißgold mit drei größeren Diamanten. Sammler bewerten das Preis-Leistungs-Verhältnis kritisch und ziehen für vergleichbares Geld eher mehrere Montblanc Limited Editions vor. Der reguläre, nicht limitierte \"Perfekte Bleistift\" mit oder ohne integriertem Anspitzer wird hingegen als angenehmes und gelungenes Sammlerstück geschätzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich das Bieten auf den raren Montblanc 162 Rollerball aus der 75th Anniversary Edition bei eBay?", "a": "Bei dem konkret diskutierten Verkäufer ist Vorsicht geboten; trotz hoher Bewertungszahl haben einzelne Sammler nach Bezahlung weder die Ware noch ihr Geld vollständig zurückerhalten. Verlässlicher gelten andere Anbieter wie pekebuddy. Die 75th-Anniversary-Edition gilt als außergewöhnlich begehrenswert, der 144er und die Mozart-Größen dieser Edition sind etwa in der Düsseldorfer Montblanc-Boutique zu besichtigen; ein 146 dieser Reihe ist äußerst selten. Vor dem Bieten empfiehlt sich, die Auktion von erfahrenen Sammlern bewerten zu lassen und ggf. Direktangebote von Privatsammlern in Betracht zu ziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existieren beim Montblanc 147 der Special Anniversary Edition tatsächlich zwei Federvarianten in 14kt und 18kt Gold, und wie kommt das?", "a": "Beide Varianten sind original. Montblanc liefert Schreibgeräte für den französischen und schweizerischen Markt traditionell mit 18kt-Federn aus, da das französische Recht erst ab 750/1000 Goldanteil von \"Gold\" spricht; im übrigen Markt werden 14kt-Federn (585) verbaut. Für die jeweiligen Varianten gibt es bei Montblanc unterschiedliche ID-Nummern. Da Montblanc-Schreibgeräte intern primär über die Clipringnummern identifiziert werden, kann es zudem bei einer Verwechslung vorkommen, dass etwa der Korpus eines Solitaire Doué (mit 18kt-Feder) mit anderen Komponenten kombiniert wird. Der Montblanc-Kundenservice ist über diese 18kt-Variante gelegentlich nicht informiert und stuft solche Stücke fälschlich als Fake ein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man Acryl- bzw. Plexiglas-Blöcke zur Präsentation einer Montblanc-Sammlung in der Vitrine?", "a": "Die typischen Acryl- bzw. Plexiglas-Präsentationsblöcke aus dem Schreibwarenhandel sind im Einzelhandel kaum zu bekommen, tauchen aber gelegentlich bei eBay auf. Eine Alternative sind Visconti-Boxen mit durchsichtigem Deckel, die zwar kein Rundum-Blick erlauben, aber Schreibgeräte sehr ansprechend zeigen; Anfragen bei Visconti direkt werden meist nicht beantwortet, Bezugsquellen sind etwa Frau Blankenhorn (fuellhalter.de) und scription.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bis wann wurden Montblanc 144er mit flachem Tintenleiter hergestellt?", "a": "Mit \"flach\" sind die Hartgummi-Tintenleiter mit kleinen Längslamellen gemeint, die in den Vorkriegsserien sowie in den 14X-Celluloid-Füllhaltern bis etwa 1955 verbaut wurden. Mitte der 1950er Jahre wurden sie durch die bauchigeren Tintenleiter mit Querlamellen abgelöst, die bis heute in leicht modifizierten Varianten verwendet werden. Die Wedding Pens der frühen 1990er Jahre haben entgegen einer verbreiteten Ansicht ebenfalls bereits die bauchigen Querlamellen-Tintenleiter, nicht die flachen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist das Ablösen der Gummibeschichtung bei einem Montblanc Starwalker Rubber ein normaler Verschleiß oder ein Fälschungsindiz?", "a": "Eine sich ablösende Farb- bzw. Gummibeschichtung ist nicht normal und tritt bei Originalen üblicherweise nicht auf; vergleichbare Defekte sind eher von Fälschungen bekannt. Bei einem Originalstück kann der Stift im Rahmen der Garantie umgetauscht werden, allerdings erfolgt der Umtausch oft erst nach Begutachtung durch den Montblanc-Kundenservice. Sammler raten, das Schreibgerät reklamieren und ersetzen zu lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Informationen, Werks- und Identnummern sowie Preise sind zur Montblanc Meisterstuck-Uhr (Quarz und Vollgold-Automatic) bekannt?", "a": "Die genannte Nummer 49392 entspricht keiner offiziellen Montblanc-Identnummer; eindeutige Zuordnung gelingt nur mit Foto. Die Quarz-Variante \"Star Gilt\" mit silbernem Zifferblatt, ETA-Werk 955.112, 36 mm Edelstahlgehäuse mit PVD-Goldauflage, Saphirglas und 30 m Wasserdichtigkeit wurde mit Boutiquepreis von 765 EUR geführt. Vollgolduhren erschienen als Reserve du Marche, Automatic, Automatic Chronograph, DualTime, Quarz sowie zwei Damen-Quarz-Modelle, jeweils mit Alligator-Armband. Die hier diskutierte massive Goldvariante war die \"Large Automatic\" mit Identnummer 18602, ehemaliger UVP 2.750 EUR, die nicht mehr produziert wird. Eine Massivgoldausführung lässt sich bereits am Zifferblatt erkennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie spült man einen Montblanc 146 Kolbenfüller, um blaue Tinte vollständig zu entfernen?", "a": "Der Füllhalter wird mehrfach mit klarem Wasser befüllt und wieder entleert; meist reicht das in unter einer Minute, bis das Wasser klar bleibt. Bei hartnäckigen Resten kann man den Halter über Nacht mit Feder nach unten in ein Glas Wasser stellen oder ihn mit Wasser plus etwas Luft kräftig durchschütteln, um Tinte vom Tank zu lösen. Restwasser anschließend mit dem Kolben herausdrücken und Feder mit einem Tuch trocknen. Als letztes Mittel hilft ein Ultraschallbad mit destilliertem Wasser, in das jedoch nur die Feder und maximal 0,5 cm des Schaftes eingetaucht werden sollten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeuten die zusätzlichen Zeichen statt eines Bindestrichs zwischen \"Montblanc\" und der Modellnummer auf dem Kappenring eines Montblanc 344?", "a": "Solche zusätzlichen Zeichen sind keine Fehlgravuren, sondern werkseitig vorhanden und finden sich auch auf weiteren Modellen der 3er-Serie aus demselben Produktionszeitraum. Der Hinweis auf den \"white Star\" in der Sammlerliteratur bezieht sich nicht auf den Kappenring, sondern darauf, dass die 3er-Serie im Gegensatz zu den Vorgängern einen weißen Stern statt eines gravierten Sterns im Kappenkopf trägt. Es gab zudem Varianten ganz ohne Stern, die für den islamischen Markt produziert wurden, weil Montblanc damals Verwechslungen mit dem Davidstern befürchtete. Diese Modelle sind ansonsten baugleich und tragen die regulären Modellnummern an den üblichen Stellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man hochwertige Sammlerboxen für Füllhalter, und passen größere Modelle wie Charles Dickens oder Jules Verne hinein?", "a": "Sammlerboxen werden außerhalb der Montblanc-Boutiquen unter anderem von penboard.de und maxpens.de angeboten. Größere limitierte Editionen wie Charles Dickens oder Jules Verne passen nicht in jede Box; vor dem Kauf empfiehlt sich eine Rückfrage beim Händler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist von der Montblanc Heritage Collection 1912 Limited Edition zu halten, und welche Varianten sind angekündigt?", "a": "Neben der auf 333 Stück limitierten Titanversion erscheint auch eine günstigere reguläre Variante aus Edelharz, die schwarze Ausführung wird von Sammlern als stimmiger zum klassischen Design von 1912 empfunden. Die austauschbaren Ringe gelten als nettes, im Alltag aber selten genutztes Detail. Die Kombination aus maschinell bearbeitetem Titan und dem klassischen Safety-Design wird teils als unpassend kritisiert. Weitere Bilder und Diskussionen finden sich in einschlägigen Sammlerforen wie dem Fountain Pen Network.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum tragen manche Montblanc-Schreibgeräte eine Modellnummer auf dem Kappenring und andere nicht, und was ist beim Generation-Rollerball normal?", "a": "Modellnummern wie 146 oder 161 sind nur bei Meisterstücken bis Ende der 1990er Jahre auf dem mittleren Kappenring eingraviert; danach wurde diese Praxis aufgegeben. Bei kleineren Schreibgeräten wie Mozart (114) oder dem Generation fehlt die Nummer ebenfalls, dort steht meist nur \"Montblanc\" beziehungsweise \"Montblanc Generation\" sowie \"Made in Germany\" unter dem Clip. Eine fehlende Modellnummer ist daher kein Indiz für eine Fälschung. Eine Seriennummer im Clip findet sich nur bei Meisterstücken, und auch dort nicht durchgehend bei allen Produktionsjahren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert für Richemont- bzw. Montblanc-Sammler eine eigene Kundenkarte mit Serviceleistungen, und welche Vorteile bietet sie?", "a": "Montblanc führte den \"Club 4810\" mit VIP-Clubkarte, der Mitgliedern unter anderem ein jährliches Aufnahmegeschenk, eine kostenlose Wartung oder Reinigung eines Schreibgeräts, ein Ersatzlederarmband oder einen Batteriewechsel für eine MB-Uhr sowie eine kostenlose Gravur einräumte. Die Aufnahme war nicht für jedermann offen; der Club lag zwischenzeitlich auf Eis und sollte in überarbeiteter Form fortgeführt werden, Neuaufnahmen wurden ausgesetzt. Eine konzernweite Richemont-Owners-Card existiert bislang nicht; eine Einführung würde mit bestehenden markenspezifischen Clubprogrammen kollidieren. Handgeschriebene Weihnachtsgrüße verschickt Montblanc nur an ausgewählte Personen, nicht generell an Clubmitglieder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Vorteile bieten Tinten anderer Hersteller (Private Reserve, Noodler, Pelikan, Waterman, Lamy) gegenüber Montblanc-Tinte für Montblanc-Füllhalter?", "a": "Hauptmotiv für Fremdtinten ist die deutlich größere Farbpalette, etwa Private Reserve \"Sherwood Green\" oder spezielle Schwarztöne von Noodler. Waterman-Tinten gelten subjektiv als besonders fließfreudig, Lamy Königsblau als problemloses, etwas dunkleres Standardblau. Private-Reserve-Tinten haben den Nachteil längerer Trocknungszeiten und können verschmieren. Pelikan-Tinte ist ein klassischer Standard, aber geschmackliche Vorlieben variieren stark. Technisch lassen sich diese Tinten ohne Probleme in Montblanc-Füllhalter füllen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie identifiziert man einen Montblanc-Hebelfüller ohne klare Typenbezeichnung mit gestreiftem grünem Tintenfenster und Feder mit \"4810 14 CT\"?", "a": "Beschriebene Merkmale deuten je nach Größe auf einen Meisterstück 132 oder 134 hin, nicht auf einen 234 1/2. Die Fensterfarbe ist ursprünglich gelb; grüne, orange oder rote Verfärbungen entstehen durch Tinte und Gebrauch des Cellulosefensters. Die Imprint-Aufschrift \"Montblanc Meisterstück\" ist typisch für Nachkriegsmodelle, während Vorkriegs- und Kriegsmodelle teilweise gar kein Imprint trugen. Entlüftungslöcher in der Kappe sind bei allen Halten bis in die 50er Jahre zu finden und kein Unterscheidungskriterium. Eine sichere Identifikation erfordert Fotos und Maßangaben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Solitaire-Ausführungen gab es als LeGrand-Rollerball 162, und ist die Sterling-Silber-Variante echt?", "a": "Den LeGrand-Rollerball gab es früher in mehreren Solitaire-Serien: Sterling Doué, Sterling Faden-Guilloche, Vermeil Faden-Guilloche, Vermeil Doué (mit bordeauxrotem Schaft), Ramses, Nikolai sowie in den Anniversary-Editionen 1924 und 75 Years (Weißgold). Die abgebildete Sterling-Silber-LeGrand-Ausführung ist authentisch, die Identnummer 20162 ist offiziell vergeben. Eine Stainless-Steel-Variante als LeGrand-Rollerball wurde zwar in Prospekten gezeigt, eine tatsächliche Produktion lässt sich jedoch nicht belegen. Bei aktuellen Solitaire-Serien wird der Rollerball ohnehin nicht mehr in der LeGrand-Größe angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Sammlerwert hat ein Montblanc Writers Edition Alexandre Dumas Kugelschreiber mit der \"falschen\" Unterschrift, und worauf ist beim Kauf zu achten?", "a": "Die Dumas-Schreibgeräte mit der versehentlich aufgebrachten Unterschrift des Sohnes (Kameliendame) sind selten, weil Montblanc sie weltweit zurückrufen ließ; nur etwa 15 bis 20 Prozent verglichen mit der späteren korrekten Auflage mit der Unterschrift des Vaters verblieben im Markt. Verkauft wurden sie vor allem über Händler, die ihre Bestände behielten. Daraus ergibt sich für Sammler ein gewisser Aufpreis gegenüber der regulären Variante, wobei Kugelschreiber generell weniger gesucht sind als Füllhalter. Beim Kauf sollte die Unterschriftengravur eindeutig dem Sohn zuzuordnen und das Stück in originalem Zustand sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchem Material besteht ein Montblanc 149 aus den 1970er Jahren, und welche Politur und Reinigungsmethode ist geeignet?", "a": "Ein 149 aus den 1970er Jahren besteht weder aus Zelluloid noch aus modernem Acryl-Resin, sondern aus einem mit Weichmachern versetzten Kunststoff, wie ihn auch die 12x- und 22x-Serien dieser Zeit verwenden. Zur Politur eignet sich Wenol als langjährig bewährtes Mittel; von Displex wird abgeraten. Eine Ultraschallreinigung ist möglich, sollte aber nur mit demontierten Einzelteilen, maximal 15 Minuten bei rund 50 Grad und ausschließlich zur Innenreinigung erfolgen, wobei der Tintentank zwingend mit Wasser gefüllt sein muss. Zelluloid-Halter dürfen nicht ins Ultraschallbad, da Farbe ausgezogen wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhalte und Highlights bietet der neue Montblanc-Schreibgeräteprospekt, und was kostet die UNICEF-Sonderverpackung des 149?", "a": "Der Prospekt zeigt alle Standardmodelle inklusive Stainless Steel II, beider Varianten des Meisterstück Royal 146, Karajan, Boheme (auch mit Lederoberfläche und Edelstein), Scenium und StarWalker, allerdings ohne Preise. Highlight ist die UNICEF-Kooperation mit aufwendigen Sonderverpackungen, darunter eine Plexiglashülle mit eingravierten Goethe-Versen in dessen Handschrift. Der 149 in Spezialverpackung kostet etwa 690 EUR, was rund 230 EUR Aufpreis bedeutet. Wie hoch der an UNICEF abgeführte Spendenanteil ist, wird im Prospekt nicht kommuniziert; bei früheren Donation Pens wurde dies offen ausgewiesen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lässt man einen gebrauchten Montblanc Charles Dickens reinigen und Gebrauchsspuren am Edelharz auspolieren?", "a": "Eine professionelle Ultraschallreinigung bieten kompetente Fachhändler sowie spezialisierte Anbieter wie scription.de an. Das Auspolieren von Kratzern und Gebrauchsspuren wird hingegen weder von Montblanc noch von den meisten Fachhändlern durchgeführt, weil dabei das Oberflächenmaterial geschwächt wird und Wandstärken reduziert werden; bei neueren Schreibgeräten erlischt zudem die Garantie. Spezialisierte Restauratoren wie Dr. Ink Thomas Watkinson polieren ältere Stücke fallweise. Selbst polieren ist mit Wenol möglich, dabei sind beschichtete Metallteile empfindlich, da Vergoldungen schnell abgerieben werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man derzeit einen Montblanc Jules Verne Füllhalter oder Bleistift erwerben, und in welcher Preislage?", "a": "Bei einem Konzessionär im Ruhrgebiet (Oberhausen) wurde ein zerlegtes Set mit Füllhalter zu 650 EUR und Bleistift zu 350 EUR angeboten; der Bleistift war zum Zeitpunkt der Diskussion bereits verkauft. Die Adresse wird auf Anfrage per privater Nachricht weitergegeben. Da limitierte Editionen einzeln angeboten meist schnell vergriffen sind, lohnt rasche Kontaktaufnahme.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell und welchen Produktionszeitraum handelt es sich bei einem alten Montblanc mit Hebelfüllmechanik, Imprint \"Simplo Original Montblanc 4FF\" und Herzform auf der Feder?", "a": "Es handelt sich nicht um einen Safety, sondern um einen Montblanc Lever Filler (Hebelfüllhalter) Modell Nr. 4, produziert zwischen 1922 und 1929. Beim Safety wird die Feder über einen Drehknopf am Schaftende ein- und ausgefahren, beim Hebelfüller drückt der seitliche Hebel über ein Plättchen auf einen Gummisack. Es ist kein Meisterstück, da diese Reihe 18-karätige Federn und die Kappengravur \"Meisterstück\" oder \"Masterpiece\" trägt sowie Modellnummern aus der 20/25-45-Reihe nutzt. Eine ausführliche Beschreibung findet sich im Buch \"Fountain Pens of the World\" auf Seite VII des Anhangs.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich für Klausuren mit zwanzig bis fünfundzwanzig Seiten Schreibumfang ein Meisterstück 146 oder 147, und welche Federbreite ist sinnvoll?", "a": "Beide Modelle sind grundsätzlich tauglich; der 147 (Patronenfüller, \"Traveller\") hat unterwegs Praxisvorteile, weil ein Patronenwechsel schneller, sauberer und stressfreier als das Aufziehen aus dem Tintenfass ist. Ein 146-Kolbenfüller reicht in der Regel für 25 Seiten und vermeidet das Mitführen eines Tintenfasses. Bei der Federbreite raten viele Sammler von OBB für Klausuren ab; F oder M sind unter Zeitdruck und für die Lesbarkeit für Korrektoren meist günstiger, wobei die individuelle Handschrift mitentscheidet. Eine pragmatische Lösung ist die Kombination eines 146 mit OBB für Repräsentatives und eines 147 mit F für Klausuren, ergänzt um Ersatzschreibgeräte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ungewöhnlich günstige Montblanc-Lederwaren (Geldbeutel) bei eBay seriös, und passt ein Personalausweis in das Meisterstück-Portemonnaie?", "a": "Preisnachlässe deutlich über dem Mehrwertsteuersatz gelten als unseriös, da sie auf Hehlerware oder Fälschungen hindeuten können; zudem fehlen oft ausgefüllte Garantieunterlagen, weshalb spätere Reparaturen voll bezahlt werden müssten. Ein Kauf in der Boutique oder bei autorisierten Fachhändlern (zum Beispiel Haufler in Stuttgart) ist deshalb vorzuziehen, auch zum Anprobieren von Portemonnaies. Nicht alle Meisterstück-Geldbeutel haben ein Fach für den deutschen Personalausweis; Modelle mit Ausweisfach sind aber im Sortiment vorhanden, weshalb sich eine persönliche Auswahl empfiehlt. Vereinzelt berichten Käufer aber auch von zufriedenstellenden Erfahrungen mit dem genannten eBay-Verkäufer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück 146 LeGrand ohne Modellnummer auf dem Kappenring ein Original, und wie lässt sich ein schwergängiger Kolben behandeln?", "a": "Auch ohne Modellnummer auf dem Kappenring ist ein 146 mit hoher Wahrscheinlichkeit echt; Fälschungen des 146 sind kaum bekannt, vermutlich weil der Kolbenmechanismus für Fälscher zu aufwendig ist. Es gibt schlicht zwei Varianten: mit und ohne aufgedruckte Modellnummer. Ein etwas schwergängiger Kolben rührt häufig von eingetrockneter Tinte her und wird durch regelmäßige Nutzung wieder gangbarer; ein leichtgängiger Kolben wie bei manchen anderen Marken ist beim 146 jedoch konstruktionsbedingt nicht zu erwarten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird ein Parker Jack-Knife Safety 20 Lucky Curve aus Hartgummi mit Druckknopffüllung eingeordnet und im Sammlermarkt bewertet?", "a": "Alte Parker-Modelle werden in Deutschland nur wenig gesammelt; spezialisiertere Informationsquellen und Sammler finden sich auf fountainpennetwork.com. Bei einem Druckknopffüller mit verhärtetem Knopf ist der Tintensack typischerweise ebenfalls zerstört und sollte vor erneuter Nutzung ersetzt werden. Eine sichere Wertangabe ist ohne fundierten Marktvergleich nicht möglich; sammelwürdig ist das Stück in jedem Fall.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Wert kann für einen seltenen Montblanc L129 (Meisterstück, ca. 1936) angesetzt werden, und welche Kappenring-Konfiguration ist original?", "a": "Der L129 ist sehr selten und wegen fehlender Vergleichsverkäufe schwer zu bewerten; Schätzungen im vier- bis niedrigen fünfstelligen Bereich sind nur vage Anhaltspunkte, da seriöse Sammlerpreislisten für historische Montblancs nicht existieren. Der korrekte L129 trägt drei Kappenringe: einen breiten, vergoldeten Mittelring sowie zwei schmale silberne Ringe ober- und unterhalb. Die schmalen Ringe wurden nicht vergoldet. Eine bekannte frühere Auktion mit Endpreis 5.520 DM (nicht Euro) wurde rückabgewickelt, das Exemplar im Montblanc-Museum gilt als Referenz. eBay als Verkaufsplattform ist umstritten, da seltene Stücke dort nicht zwingend ihren tatsächlichen Sammlerwert erzielen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche neuen StarWalker-Fälschungen tauchen aktuell auf?", "a": "Es kursieren StarWalker-Fakes in untypischen Farben wie Rot/Metall, Orange und Weiß, teils auch mit eingesetzten weißen Mittelstücken aus zusammengewürfelten Teilen. Die weißen Varianten werden gelegentlich fälschlich als limitierter Scott Fitzgerald angeboten. Solche Farbvarianten sind im offiziellen StarWalker-Programm nicht vorhanden und damit ein klares Fälschungsindiz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Drehkugelschreiber mit zwei Ringen am Kappenende, und welcher Wert ist angemessen?", "a": "Aufgrund unscharfer Bilder ist eine eindeutige Bestimmung schwierig; in Frage kommen ein Generation oder Modelle der 28er- bzw. 281er-Serie. Der Generation war Montblancs ehemalige Einsteigerserie, ist seit Jahren nicht mehr in Produktion, jedoch aus Restbeständen über Händler beziehbar. Der Neupreis lag laut Corporate-Gift-Katalog 2004/2005 bei rund 145 EUR; gebraucht ist der Wert deutlich geringer. Ein Ersteigerungspreis von rund 50 EUR liegt im Rahmen, ein wirkliches Schnäppchen ist es bei einem Generation oder 28er-Modell nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Druck- und Kratzspuren am Schaft eines Montblanc Hommage à Chopin durch das Aufstecken der Kappe ein Reklamationsgrund?", "a": "Spuren durch das Aufstecken der Kappe gelten leider als gebrauchsbedingt und sind kaum reklamationsfähig, auch bei höherpreisigen Schreibgeräten. Wer das vermeiden will, sollte Modelle mit Aufschraub- statt Aufsteckkappe wie den StarWalker wählen. Polieren ist mit Wenol selbst möglich, jedoch wird dabei Material abgetragen, beschichtete Metallteile sind besonders empfindlich. Boutique-Personal ist nicht überall fachlich geschult; spezialisierte Fachhändler sind oft kompetenter und kulanter. Detaillierte Anleitungen zur Politur finden sich im Newsletter auf fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer kennt oder besitzt Füllhalter der Marke Helina (Breslau bzw. DDR-Zeit)?", "a": "Helina ist nur einem kleinen Sammlerkreis bekannt; ein Sammler aus Dresden besitzt einen Helina-Füllhalter sowie mehrere klassische Zweifarbkugelschreiber, hat den Füller aber nicht zum Verkauf, da DDR-Schreibgeräte sein primäres Sammelgebiet sind. Für gezielte Suche nach DDR-Füllhaltern und auch nach den älteren Breslauer Helina-Modellen empfiehlt sich das Forum penexchange.de, das einen aktiven Kreis von DDR-Schreibgerätesammlern hat. Die Breslauer Vorgänger sind sehr selten; ein Foto eines solchen Modells ist bekannt, das Stück befindet sich allerdings in den USA.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Hilfsmittel eignet sich am besten zum Trocknen von Tinte: Roller mit Löschpapierrolle oder Wippe?", "a": "Die klassische Löschwippe vermeidet die typischen Probleme der Roller, deren Löschpapierrolle sich häufig löst und schlecht haftet. Bei der Wippe muss lediglich von Zeit zu Zeit das eingespannte Löschpapier gewechselt werden, was im Alltag unkompliziert ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass ein Montblanc Boheme Marron schnell eintrocknet, und gibt es besondere Pflegehinweise?", "a": "Ein Boheme Marron sollte wie jeder andere Montblanc problemlos schreiben, ein wiederholtes Eintrocknen ist nicht normal. In solchen Fällen sollte der Halter beim autorisierten Fachhändler oder im Service vorgestellt werden. Auch sichtbare Goldablagerungen am Schaftende oder Stellen mit abblätternder Vergoldung sind kein bekanntes Serienproblem und gehören in fachkundige Begutachtung. Eine besondere häusliche Pflege ist nicht erforderlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist beim Wechsel der Feder eines Lamy 2000 auf eine M-Feder zu beachten?", "a": "Der Lamy 2000 muss für den Federwechsel zerlegt werden; bei unsachgemäßem Zusammenbau besteht ein hohes Risiko, dass der Halter undicht wird. Der Wechsel sollte daher einem Fachmann oder dem Lamy-Service überlassen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhalte bietet das neue Tintenschriftproben-Heft IV, und welche Informationen liefert es zu Lichtechtheit und Wasserfestigkeit?", "a": "Das Heft enthält 81 Schriftproben auf 14 DIN-A5-Karten, alle mit derselben Feder geschrieben, im Gesamttintenwert von über 450 EUR; der Preis liegt bei 25 EUR bzw. 30 USD inklusive weltweitem Versand. Die Hefte 1-3 sind weiterhin lieferbar. Zur Wasserfestigkeit gibt es eine Extraseite mit permanenten Tinten zum Selbsttesten; allgemeine Hinweise zu Lichtechtheit und Wasserfestigkeit liefert das Konkurrenzprodukt von Greg Clark. Auffälligkeiten zum Fließverhalten werden in den Tintenberichten auf der zugehörigen Webseite (englischsprachig) dokumentiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Schreibset mit Gravur \"Montblanc 246\" und Bleistift-Nummer 272, und welcher Wert ist anzusetzen?", "a": "Das Set entspricht laut Sammlerliteratur (\"Collectible Stars\") einem Montblanc 246, kombiniert mit dem passenden Bleistift 272. Die Tiger-Eye-Variante in Schwarz ist eine bekannte Ausführung. Solche Sets gelten als sammelwürdig und gut erhaltenswert. Eine konkrete Wertangabe ist bei Sammlerstücken stark zustands- und nachfrageabhängig und bewusst nicht pauschal zu beantworten; eine Aufbewahrung in einem geschützten Bereich ist sinnvoll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hat sich der Beschlagnahmewert gefälschter Markenartikel zwischen 2002 und 2003 entwickelt, und welche Faktoren erklären den Anstieg?", "a": "Der vom deutschen Zoll beschlagnahmte Wert gefälschter Markenartikel stieg laut Wirtschaftswoche (Nr. 29) von 76 Millionen EUR im Jahr 2002 auf 178 Millionen EUR im Jahr 2003. Als Gründe werden steigende Importmengen (insbesondere durch das Internet) und gewachsene Käufernachfrage nach scheinbar günstigen Luxusartikeln diskutiert. Betroffen sind nicht nur Luxusgüter, sondern auch sicherheitsrelevante Produkte wie Autoteile. Der weltweite Schaden durch Markenpiraterie wird auf rund 500 Milliarden USD geschätzt (Wiwo Nr. 30).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man ein originales Meisterstück 146 aus den 1980er Jahren, und welche Bedeutung haben die einfarbige Goldfeder, das geriffelte Tintenfenster und ein zusätzlicher durchbrochener Ring am Schaftende?", "a": "Es handelt sich um ein originales 146 (LeGrand) aus den 1980er Jahren: Damalige Modelle hatten einfarbige Gelbgoldfedern, noch keine Clipringnummer und nur \"Germany\" als Herkunftsangabe. Das geriffelte (statt unifarben graue) Tintensichtfenster spricht für späte 1980er Jahre oder einen späteren Schaft mit älterer Feder. Der zusätzliche durchbrochene Ring am Schaftende ist ein Mangel - die Blindkappe wurde nicht vollständig nach vorn geschoben - und sollte vor dem Kauf vom Verkäufer thematisiert werden. Eine Justierung berechnet Montblanc über die Servicepauschale 2 mit Behältertausch; günstiger ist eine Reparatur über spezialisierte Werkstätten wie Maxpens, sofern sie den Produktionszeitraum abdecken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie identifiziert man die Federstärke eines Montblanc Noblesse Patronenfüllers anhand der Federspitze?", "a": "Eine runde Korn-Spitze entspricht typischerweise M, F oder EF; eine flache, gerade Spitze deutet auf B oder BB hin. Die Form lässt sich am besten im Vergleich zu einer bekannten Feder (etwa eines Pelikan 200 in M) prüfen. Hochauflösende Fotos sind oft trügerisch wegen Reflexionen und Überbelichtung. Beim hier beschriebenen Noblesse mit eindeutig abgeflachter, breiter Spitze handelt es sich daher um eine B- oder BB-Feder. Der Noblesse mit Stempel \"750 16/18K\" wurde noch bis in die 2000er Jahre angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man bei Montblanc-Kugelschreibern und -Etuis aus eBay-Auktionen Original und Fälschung?", "a": "Ein Montblanc-Kugelschreiber, in den eine Parker-Mine passt und bei dem die schwarzen Trennstücke zwischen den Kappenringen fehlen, ist eindeutig eine Fälschung; weitere Indizien sind unstimmige Proportionen und unsauber gearbeitete Kappenringe. Beim Etui sprechen Materialqualität und Verarbeitung für Echtheit, ältere Modelle aus den 1980er Jahren sind regulär. Der Handel mit Fälschungen ist verboten; Käufer können auf Rückabwicklung bestehen und sich bei Schwierigkeiten an die eBay-Foren bzw. den dortigen Trust- und Sicherheitsbereich wenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man Fälschungen eines Montblanc Boheme Silber bei eBay-Auktionen?", "a": "Ein typisches Merkmal solcher Fakes ist die einfache Iridium-Feder anstelle der filigranen Originalfeder sowie eine deutlich gröbere Oberflächenbearbeitung. Beim Original ist bei aufgeschraubter Kappe kein glattes, nicht guillochiertes Schaftstück sichtbar - bei der Fälschung schon. Manche Verkäufer kennzeichnen die Stücke als \"dem Original zum Verwechseln ähnlich\", andere lassen den Hinweis bewusst weg. In der Hand erkennt selbst ein Laie an Haptik und Gewicht meist sofort den Unterschied; Hong-Kong-Bezugsquellen sind ein zusätzlicher Indikator.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Omas Cinema Limited Edition als Sammlerstück, und wie ist sein Marktpreis einzuschätzen?", "a": "Der Omas Cinema ähnelt formal dem regulär erhältlichen Arte Italiana Celluloid Pearl Grey, dessen Neupreis bei rund 800 EUR lag. Daran gemessen können typische eBay-Auktionspreise im vergleichbaren Bereich angemessen sein. Bei limitierten Editionen von Omas ist eine Wertsteigerung weniger sicher als bei manchen Montblanc-Limited-Editions, da es deutlich weniger Omas-Sammler gibt. Eine generelle Garantie für Wertstabilität limitierter Schreibgeräte besteht nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Liegt der Clip eines Montblanc Boheme zwingend in einer Linie mit der Feder, und was tun, wenn er verdreht ist?", "a": "Bei jedem Boheme, StarWalker und Mozart wird in der Endmontage manuell und individuell justiert, dass der Clip nach dem Aufschrauben in Flucht zur Feder steht; jede Kappe gehört nur zu ihrem Schaft. Eine Abweichung ist Servicefall, etwa bei vertauschter Kappe nach Gravur oder durch Überdrehen. Beim Boheme Big Size ist konstruktionsbedingt eine vorsichtige manuelle Drehung der Feder mit einem Tuch in die richtige Position möglich, weil die Mechanik etwas Spiel hat. Andernfalls justiert der Montblanc-Service den Clip pauschal (zum Beispiel rund 52 EUR), wobei in der Pauschale weitere Inspektionsleistungen enthalten sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man einen echten Montblanc Donation Pen \"Menuhin\" von einer Fälschung, insbesondere anhand von Kappenring und Schriftzug?", "a": "Ein zuverlässiges Indiz ist die Schreibweise \"PHILHARMONIA OF THE NATIONS\" auf dem hinteren Ring; die offiziellen Fälschungshinweise nennen abweichende Buchstabenformen, etwa ein \"A\" ohne Querstrich, als verdächtig. Am Original ist die freie Fläche am Kappenring nicht glatt, sondern gemustert. Da es Fälschungen mit hochwertigen Federn und gut nachgebildeten Clips gibt, sollte der Halter im Zweifel im Original einem Fachhändler oder einer Boutique vorgelegt werden; Fotos allein erlauben keine sichere Beurteilung. Varianten des Menuhin sind nicht bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ausführungen, Limitierung und Preise hat die Montblanc Writers Edition 2016 William Shakespeare?", "a": "Die Writers Edition 2016 erscheint in zwei Ausführungen: einer regulären Variante sowie einer auf 1564 Stück limitierten Version mit einem Preis von etwa 3500 EUR. Begleitend wird eine limitierte Tinte angeboten, vermutlich in Rot. Erste Bilder und Eindrücke sind im Fountain Pen Network dokumentiert. Die hochlimitierte Version wird preislich von Sammlern teils als zu teuer empfunden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man Informationen zu Cartier-Schreibgeräten und deren Limited Editions?", "a": "Verlässliche Quellen zu Cartier-Schreibgeräten sind rar. Cartier ist kein eigenständiger Schreibgerätehersteller, sondern lässt verschiedene Auftragsfertiger produzieren, weshalb Modellinformationen häufig fehlen oder unvollständig sind. Limited Editions existieren zwar, eine systematische Sammleraufarbeitung wie bei Montblanc gibt es jedoch nicht. Viele Stücke werden eher als Nebensortiment in Juwelieren verkauft, was die Quellenlage zusätzlich verknappt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Briefpapier und welche Umschläge eignen sich für hochwertige Füllhalter, ohne die Feder zu verfilzen?", "a": "Bewährt haben sich Papiere wie \"Zanders classic\", Gmund-Papiere sowie das Sortiment von briefpapiere.de und atramentis.de (Jansen). Wichtig ist eine geschlossene, faserarme Oberfläche, damit die Feder nicht durch ablösende Fasern zugesetzt wird. Da die Eignung subjektiv und schreibstilabhängig ist, gilt: Probieren statt nur lesen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer war der Hersteller der Schreibgeräte mit Clip-Aufschrift \"Partner\" aus den 1920er Jahren?", "a": "Die Marke \"Partner\" ist im einschlägigen deutschen Sammlerumfeld unbekannt; in den 1920er bis 1940er Jahren existierten tausende kleinerer Hersteller, von denen heute nur ein Bruchteil dokumentiert ist. Eine Verwechslung mit Parker ist bei \"Partner\"-Imprint mit klassischer 20er-Jahre-Schriftführung ausgeschlossen, zumal Parker-Eyedropper meist clipless und mit zusätzlichem Patentvermerk versehen waren. Erfolgversprechend für weitere Recherchen sind Foren wie penexchange.de oder fountainpennetwork.com. Materielle Sammlerwerte sind bei solchen Unbekanntmarken meist gering.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist beim Montblanc Kafka eine frei bewegliche kleine Feder im Tintentank normal, und welche Funktion hat sie?", "a": "Der Kafka hat keinen Konverter, sondern einen festen Kolbenmechanismus, der lediglich konvertergleich aussieht. Die frei bewegliche Spiralfeder im Tintentank ist regulär und auch in neueren Montblanc-Konvertern zu finden. Sie verhindert, dass die Tinte am Tankende anhaftet und der Tintenfluss abreißt. Das Bauteil ist also eine simple, aber effektive Konstruktion und kein Defekt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchem Zeitraum stammt der Montblanc Kugelschreiber 315, und welcher Wert ist in stark gebrauchtem Zustand realistisch?", "a": "Der Montblanc 315 wurde 1958-1959 gefertigt. Wertangaben sind grundsätzlich relativ und stark vom Erhaltungszustand abhängig; bei deutlichen Abriebspuren liegt der erzielbare Preis nur bei rund 15-20 EUR, da häufig auch unbenutzte Stücke aus den 1950er Jahren erhältlich sind. Passende Ersatzminen sind über den Fachhandel zu beziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein günstiger Montblanc Kugelschreiber in Silberoptik aus eBay automatisch eine Fälschung?", "a": "Nein, häufig handelt es sich um Original-Modelle der Slimline-Serie aus den 1980er Jahren, gefertigt aus Edelstahl - nicht aus Silber. Damals war Slimline Montblancs günstige Massenserie; der Verkaufspreis lag 1981 bei 14,50 DM (rund 7,50 EUR), der passende Füllhalter kostete 24,50 DM. Slimline-Stücke sind nicht mit Meisterstücken vergleichbar, aber authentische Montblanc-Schreibgeräte mit eigenständiger Geschichte. Eine pauschale Umrechnung historischer DM-Preise auf heutige Euro-Sammlerpreise ist allerdings nicht sinnvoll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem geerbten Montblanc-Füllhalter mit blauem, goldglitzerndem Schaft, Imprint \"METAL3\" und Feder \"4810 18K 750\"?", "a": "Es handelt sich um einen Montblanc Solitaire 144 Ramses. Die Feder besteht aus 18-karätigem Gold (750er Stempelung); die innen silbrig wirkenden Bereiche sind keine Platineinlage im Wortsinn, sondern eine Platin- bzw. Rhodinium-Intarsia, die optisch den Bicolor-Effekt erzeugt. Eine pauschale Wertangabe für gebrauchte Schreibgeräte ist nicht möglich, da der Preis maßgeblich von Zustand und Marktnachfrage abhängt; eBay-Vergleichsverkäufe sind die übliche Orientierung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bietet Montblanc einen Federtausch und Reparaturen für die Limited Anniversary Edition 1924 an?", "a": "Montblanc hat in der Vergangenheit Federtausche und Reparaturen (etwa von Lederteilen) der Limited Anniversary Edition 1924 problemlos durchgeführt; berichtet wird unter anderem ein erfolgreicher Federtausch im Frühjahr 2004. Eine direkte, freundliche telefonische Anfrage beim Montblanc-Service ist der empfohlene Weg, zumal diese Stücke seit längerer Zeit nicht mehr neu produziert werden. Garantiezeiten sollten beachtet werden, dennoch ist eine kulante Bearbeitung möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche eleganten Füllhaltermodelle bis 150 EUR (Patronen, B- oder M-Feder) sind empfehlenswert?", "a": "Unter Sammlern wird der Cross Apogee mehrfach empfohlen; er ist in vielen edlen Designs erhältlich und hat eine Weißgoldfeder. Cross-Federn fallen tendenziell etwas feiner aus als bei anderen Marken (F entspricht eher EF von Montblanc) und schreiben härter, was geübten Schreibern Vorteile bringen kann. Das vergleichsweise hohe Gewicht ist Geschmackssache und sollte beim Fachhändler ausprobiert werden. Alternativ lohnt der Vergleich mit Pelikan und Lamy im Schreibwarenfachgeschäft. Garantieaussagen variieren über die Jahre und sollten beim Kauf gezielt erfragt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt es sich, ungenutzte Montblanc-Schreibgeräte zur Wertsteigerung aufzubewahren oder eher zu verkaufen?", "a": "Wertsteigerungen sind realistisch vor allem bei limitierten Editionen sowie bei Vintage-Schreibgeräten bis in die 1960er Jahre, insbesondere in selteneren Farben wie bordeauxfarbenen Meisterstücken; bei Standardschreibgeräten ist mit einer wesentlichen Wertentwicklung kaum zu rechnen. Die Marktentwicklung bleibt unsicher, ein bordeauxfarbenes 146/167-Set spricht jedoch eher für \"Halten\" über 10 bis 20 Jahre. Sammler sehen Schreibgeräte überwiegend nicht als Geldanlage, sondern als Liebhaberobjekte zum Benutzen; als Wertanlage gibt es bessere Alternativen. Neuwertige Stücke vor dem Verkauf eher zurückhalten, gebrauchte zügig veräußern, wenn sie nicht mehr genutzt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche speziellen Reinigungspatronen bzw. Spülpatronen gibt es zur Reinigung von Patronenfüllhaltern, insbesondere für die Montblanc-Boheme-Serie?", "a": "Sammler berichten von sogenannten Blasebalg- bzw. Spülpatronen, die als kleine Gummispritze ähnlich einer Ohrenspritze fungieren und Wasser durch das Greifstück pumpen. Es gab sie z. B. als DDR-Produkt unter dem Markennamen Heiko und in unterschiedlichen Halslängen, sodass auch lange Vorderteile (etwa Montblanc Traveller und Boheme) gereinigt werden können. Montblanc selbst hat eine überlange Variante mit Glaskörper aufgelegt, da Glas haltbarer ist als Kunststoff. Zudem wurde eine Einwegpatrone von Montblanc angekündigt, die mit Reinigungsflüssigkeit gefüllt ist und speziell zur Reinigung der Boheme-Patronenfüllhalter dienen soll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, ob ein Montblanc Meisterstück LeGrand (Kugelschreiber) original oder gefälscht ist, und welche Listenpreise sind üblich?", "a": "Beim LeGrand sind die schwarzen Kappenringe relativ breit, der Bereich zwischen ihnen weist keine Vertiefung auf, und der Knubbel am Clipende ist beim Original unsichtbar aufgelötet bzw. aufgeschweißt, nicht sichtbar nach innen gefalzt. Liegen Ringabstände, eine sichtbare Falz oder eine bauchige Clipspitze vor, deutet dies auf eine Fälschung hin. Da Fälschungen immer besser werden, lohnt sich ein Vergleich mit Originalfotos und im Zweifel eine Überprüfung durch einen autorisierten Händler. Als Anhaltspunkt für Preise wurden für Frühjahr 2007 genannt: LeGrand-Füllfederhalter ca. 435 € (Gold) bzw. 465 € (Platin), Kugelschreiber/Bleistift ca. 235 € bzw. 270 €; bei autorisierten Händlern ist auf Nachfrage ein Rabatt möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befüllt man einen alten Parker 51 mit der Gravur \"PLATINUM\" und wie lässt sich der Tintenstand bei verfärbtem Schlauch erkennen?", "a": "Der Parker 51 verwendet einen Tintensack bzw. Schlauch, der bei alten Exemplaren oft nachgedunkelt ist, sodass der Tintenstand nicht mehr abgelesen werden kann. Ersatzschläuche sind etwa über cathedralpens.co.uk erhältlich, bestehen aber ebenfalls aus schwarzem Material und ermöglichen daher kein Sichtfenster. Für detaillierte Informationen zu Modellvarianten, Befüllung und Reparatur des Parker 51 wird auf das Fountain Pen Network (fountainpennetwork.com) verwiesen, das umfangreiche Artikel zu diesem Modell führt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einer Kappe ohne Ringgravur um einen Montblanc 252, und welcher ungefähre Wert ist anzusetzen?", "a": "Sammler berichten, dass sich die Modellbezeichnung beim Montblanc 252 (kleine Variante der 25xer-Serie aus den 1950er Jahren) auf dem Drehknopf befindet, während der Kappenring dann blank bleibt und nur der Montblanc-Schriftzug auf der Kappe steht. Die Modelle lassen sich anhand von Gravurposition (Kappenring oder Drehknopf) und Tintensichtfenster (blau oder weiß) zeitlich einordnen, dazu ist das Montblanc Diary von Wallrafen/Rösler eine empfohlene Referenz. Der Wert hängt stark von Angebot, Nachfrage und vor allem Zustand ab und lässt sich pauschal nicht beziffern. Eine seriöse Recherche in der Fachliteratur erübrigt viele direkte Wertfragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Füllhaltermodell mit Drehmechanismus handelt es sich bei einem leichten, ausgebleichten Stück mit der Imprint-Angabe \"4M\", und wie wird ein solcher Füllhalter befüllt?", "a": "Es handelt sich um einen sogenannten Safety- bzw. Sicherheitsfüllhalter aus Hartgummi, bei dem die Feder per Drehmechanismus aus dem Korpus herausgefahren wird; die Imprint-Angabe \"4M\" bedeutet Modellgröße 4 mit mittlerer Feder (M). Die Produktionszeit liegt typischerweise zwischen 1920 und 1935. Zur Befüllung wird der Füllhalter senkrecht gehalten, die Feder so weit herausgedreht, dass sie etwa zur Hälfte sichtbar ist, und die Tinte direkt oben am Federbereich eingefüllt; danach wird die Feder zum Schreiben ganz herausgedreht oder zum Verschluss wieder eingefahren. Bei alten Exemplaren sind die innenliegenden Dichtungen häufig porös, sodass der Halter undicht ist; vom Schreiben mit solchen Stücken wird daher oft abgesehen. Weitere Details finden sich auf richardspens.com.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Montblanc-Jubiläumsedition \"Meisterstück Solitaire Mammoth 100\" zum 100-jährigen Bestehen aus, und in welcher Stückzahl bzw. zu welchem Preis erscheint sie?", "a": "Die Edition wurde anlässlich des 100-jährigen Montblanc-Jubiläums in einer Auflage von 3 x 100 Exemplaren aufgelegt, jeweils 100 LeGrand-Kolbenfüllfederhalter in Gelbgold, Roségold und Weißgold; die dreifache 100er-Limitierung verweist auf die drei Gründer Voß, Nehemias und Eberstein. Schaft und Kappe weisen eine Guilloche aus auslaufenden Montblanc-Sternen mit Intarsien aus Mammut-Elfenbein aus dem sibirischen Dauerfrostboden auf; die Kappe trägt einen eigens entworfenen, 43-fach facettierten Diamanten in Sternform, eingegossen in Acryl. Die 18-karätige Goldfeder ist farblich passend zum Korpus mit teils platinierter Jahreszahl ausgeführt. Der Verkaufspreis liegt bei 15.000 € pro Stück, weitere Schreibgeräte (Kugelschreiber etc.) gibt es nicht; in Deutschland sind je etwa 5 Exemplare erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie fotografiert man Schreibgeräte (Füllhalter, Kugelschreiber) am besten für ansprechende, hochaufgelöste Aufnahmen?", "a": "Sammler berichten, dass die Kameraqualität bei kleinen Bildformaten zweitrangig ist, ab etwa 5 Megapixel reicht eine gute Kompaktkamera ebenso wie eine Spiegelreflex (z. B. Canon EOS 400D mit Standardobjektiv 17-55 mm). Wichtiger ist ein Stativ, das hohe Blendenwerte für Tiefenschärfe ohne Verwackelung erlaubt, sowie manueller Fokus und ein verzögerter Auslöser, damit man sich nicht im Füller spiegelt. Die Beleuchtung sollte indirekt sein (Tageslicht oder Energiesparlampe an der Decke), kein Blitz, da dieser reflektiert und Staub sichtbar macht; Tischlampen erzeugen Gelbstich, weißes Papier davor Blaustich. Als Untergrund eignet sich strukturiertes weißes Papier, zur Fixierung der Schreibgeräte weiße Klebemasse (\"White Tack\").", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann wird der Montblanc Meisterstück 145 produziert, und warum wurde der 144 in der klassischen Variante eingestellt, in Sondereditionen aber weitergeführt?", "a": "Der 145er wird seit 1998 produziert und stellt im Wesentlichen eine Variante des Meisterstücks dar (auch als Hommage à Chopin mit CD vermarktet); er ist nicht als direkter Nachfolger des 144 zu verstehen, da es zu ihm keine Kugelschreiber und Bleistifte in identischer Größe gibt. Der 144 in der klassischen Steckkappenversion wurde aus Gründen der Produktbereinigung eingestellt, weil die Steckkappe als Schwachstelle gilt und mit der Zeit ausleiert; die Ersatz-Kappendichtung ist nicht einzeln erhältlich, und die Servicepauschale ist vergleichsweise hoch. Außerdem hatte der 144 ein Schraubgewinde Metall auf Edelharz, was zu Sollbruchstellen führen konnte; beim 145 trifft Metall auf Metall. In den Solitaire-Editionen blieb der 144 erhalten, da diese ein kurzes Schraubgewinde zwischen Kappe und Behälter aufweisen und das Sortiment dort weiterhin Kugelschreiber, Bleistift und Rollerball umfasst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man eine 40 Jahre alte, optisch einwandfreie Geha-Tinte (Königsblau) noch bedenkenlos in modernen Füllfederhaltern verwenden?", "a": "Sammler berichten, dass alte Tinte solange unbedenklich ist, wie sie nicht schimmelt, sich keine Haut bildet und keine Trübung oder Schlieren auftreten; auch Tinten aus den 1950er Jahren wurden erfolgreich getestet und weiterverwendet. Aufgedruckte Verfallsdaten dienen vor allem dem Verkaufsinteresse des Handels, sind aber sachlich meist nicht erforderlich. Wenn die Tinte flüssig schreibt und unauffällig bleibt, kann sie weiter genutzt werden. Es schadet allerdings nicht, gelegentlich auch neue Tinten auszuprobieren, um den lokalen Handel zu unterstützen und Abwechslung zu haben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der Online-Shop \"montblancpens-shop.com\" mit auffällig günstigen Montblanc-Preisen seriös, und wie lässt sich der Inhaber einer Webdomain ermitteln?", "a": "Es handelt sich um eine Betrügerseite, die nach Whois-Abfragen auf einen Inhaber in China registriert ist; die Preise liegen weit unter den realistischen Marktwerten, was ein klares Warnsignal ist. Im besten Fall wird eine Fälschung geliefert, im schlechtesten Fall gar nichts. Zur Prüfung von Domain-Inhabern dienen denic.de für .de-Domains und easywhois.com (oder vergleichbare Dienste) für internationale Domains; Adress-, Telefon- und E-Mail-Daten geben oft Hinweise auf das Herkunftsland. Zusätzlich hilft das Firefox-Add-on Flagfox, das den physischen Serverstandort anzeigt; bei Originalseiten von Montblanc steht der Server in Deutschland.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten des Montblanc 149 gab es im Laufe der Produktion (Materialien, Federn, Beschriftung), und über welche Zeiträume?", "a": "Die ersten 149er waren mit Silberringen ausgestattet; im Laufe der Jahrzehnte wurde das Korpusmaterial gewechselt: zunächst Zelluloid, später einfaches Plastik und schließlich \"Montblanc Edelharz\" auf Acrylbasis. Die Federn wurden zunächst in 18 Karat ausgeführt, zwischenzeitlich auf 14 Karat reduziert und später wieder auf 18 Karat umgestellt; entsprechend wechselte auch die Beschriftung von \"18 c\" auf \"18 k\". Ein konkreter Überblick mit allen Daten ist schwer zu erstellen; ein hilfreicher Artikel findet sich unter pentrace.com (penbase, article id 405). Zur abschließenden Klärung kann auch eine direkte Anfrage bei Montblanc sinnvoll sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ein Montblanc-Pix-Kugelschreiber und seine ungewöhnlich einfache Verpackung als Originalware oder Fälschung einzuschätzen?", "a": "Sammler berichten, dass der gezeigte Kugelschreiber echt wirkt und die augenscheinlich schlecht verarbeitete Verpackung tatsächlich von Montblanc stammt: Solche Verpackungen wurden Anfang bis Mitte der 1990er Jahre verwendet und waren möglicherweise als Händlerverpackung gedacht. Optisch besonders ansprechend sind sie nicht. Da Fälschungen zunehmend besser werden, ist hundertprozentige Sicherheit nur durch eine direkte Begutachtung beim Fachhändler zu erreichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann die Ursache sein, wenn das Forum-System neue private Nachrichten meldet, im Posteingang jedoch keine angezeigt werden?", "a": "Es handelte sich um ein technisches Problem auf Seiten des Hosting-Providers: Der Server, auf dem die Forum-Datenbank läuft, war kurzzeitig durch Last anderer Websites überlastet und für einen Sekundenbruchteil nicht erreichbar, während gerade eine private Nachricht versendet wurde. Ein Sicherheitsmechanismus reagierte fehlerhaft, sodass die Nachricht offenbar an alle Nutzer gleichzeitig adressiert wurde, aber im Postfach nicht korrekt angezeigt werden konnte. Nach einem manuellen Eingriff durch den Administrator funktionierte das System anschließend wieder normal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Informationen zu Datierung, Variantenunterscheidung und Sammlerwert eines Montblanc Meisterstück 254 (z. B. mit Werbeprägung wie AEG oder DüWAG) lassen sich geben?", "a": "Vom 254 existieren zwei Varianten: mit durchsichtigem Tintenfenster (1954-1956) und mit blauem Tintenfenster (1957-1959); die Serie umfasst die Größen 252 (klein), 254 (mittel) und 256 (groß). Die 25xer-Modelle sind beliebte Alltagsfüllhalter mit flexibler Feder, leiden aber häufig unter Rissen in der Kappe. Da Montblanc erst ab 1991 als Luxusgüterhersteller positioniert ist und die 25xer in großen Stückzahlen als Alltagsschreibgeräte produziert wurden, ist der Sammlerwert eher gering; im Vordergrund steht der ideelle Wert und die gute Schreibqualität. Bei rissfreier Kappe und durchsichtigem Tintenfenster ist eine Datierung 1954-1956 anzunehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ersteigerte Montblanc-Basecaps (Baseballkappen mit MB-Logo) in der Regel Originale, und sind sie offizielle Werbeartikel?", "a": "Es gab verschiedene Varianten von Montblanc-Baseballkappen, die offizielle Promotion-Artikel des Herstellers sind. Wenn Logo und Schriftzug gestickt sind, handelt es sich um Originale. Bei welchem Event genau sie ursprünglich verteilt wurden, ist nicht immer dokumentiert; sie eignen sich vor allem als Sammlerstück bzw. für Sammlertreffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem grün-gestreiften Montblanc-Füllhalter mit 14C-585-Feder, ca. 13 cm Länge und einem Kappenband, der vermutlich aus Spanien stammt?", "a": "Es handelt sich um ein eher seltenes Stück aus einer Serie, die der spanische Montblanc-Distributor in den 1950er Jahren mit Genehmigung aus Hamburg in Eigenregie in Spanien hat fertigen lassen. Die Modelle gab es grau-, braun- und grün-gestreift in den Größen 2 und 4, also als 342 und 344. Hintergrund waren hohe Importzölle bzw. Lieferschwierigkeiten aus Deutschland; in einigen Ländern (auch Dänemark, Italien) wurden teils komplette Eigenproduktionen oder Montagen aus zugelieferten Ersatzteilen vorgenommen. Die Qualität dieser spanischen Montblancs entsprach allerdings nicht den deutschen Mindestanforderungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es bei einem Montblanc Patron of the Arts Copernicus normal, dass die zwei mittleren Sektionen und der Kappenring locker sitzen und drehbar sind?", "a": "Bei Vergleichsexemplaren sitzen die Ringe fest und lassen sich nicht drehen, was darauf hindeutet, dass lockere Ringe einen Defekt darstellen. Empfohlen wird die Kontaktaufnahme mit dem Montblanc-Kundenservice (auch telefonisch in Deutschland) zur offiziellen Beurteilung und ggf. Reparatur, wobei Patron-of-Arts-Stücke nicht in jedem Fall reparabel sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Hersteller bzw. welches Modell verbirgt sich hinter einem Werbefüllhalter mit der eingeprägten Bezeichnung \"solid 675\", vermutlich aus den 1980er Jahren?", "a": "Vermutlich stammt der Füllhalter aus den 1970er Jahren; in dieser Zeit gab es ein vergleichbares Design von zahlreichen Herstellern, meist als preiswerte Einstiegsfüllhalter. Da keine Herstellerbezeichnung vorhanden ist, handelt es sich um ein No-Name-Produkt, das sich nicht eindeutig zuordnen lässt. Für weitere Recherche wird auf das Forum penexchange.de verwiesen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Flohmarktfund mit Montblanc-Schriftzug um einen echten Montblanc-Kugelschreiber oder eine Fälschung?", "a": "Es handelt sich um eine Fälschung, die sich offenbar an die Limited Edition Jules Verne anlehnt. Hinweise sind ein Clip, der an Metallverarbeitungsbauteile erinnert, ein nicht originalgetreues Endstück mit aufgesetztem Stern sowie ein \"aufgedampfter\" MB-Schriftzug auf dem Mittelring inklusive \"Meisterstück\" - eine Kombination, die Montblanc nie produziert hat. Mehr als 2-10 Euro sollte für ein solches Stück nicht ausgegeben werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich erkennen, ob ein Montblanc Meisterstück Classique 163 Rollerball/Fineliner Original oder Fälschung ist?", "a": "Sammler berichten, dass typische Erkennungsmerkmale die drei Kappenringe (insbesondere der mittlere, der bei Originalen nicht wulstartig wirken sollte), der Schriftzug \"Montblanc * Meisterstück * Pix *\" inklusive Innen-Imprint \"Pix\" am Clip sowie die runde, nicht eckige Biegung des Clips sind; die Spitzen des Sterns dürfen nicht zu spitz sein, und der goldene Verschlussring an der Kappenbasis muss die richtige Breite haben. Auf der Website fountainpen.de finden sich detaillierte Vergleichs-PDFs (\"Vergleich-Rollerball.pdf\") sowie ein Newsletter-Beitrag mit Erkennungsmerkmalen. Bei einer eindeutigen Fälschung empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Verkäufer benachrichtigen, eBay informieren, Montblanc benachrichtigen und im äußersten Fall Anwalt einschalten oder Anzeige erstatten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem roten Montblanc-Füllhalter mit kleinen Maßen, und welcher Preis ist heute zu erwarten?", "a": "Es handelt sich um einen Montblanc SlimLine aus den 1980er Jahren mit vergoldeter Stahlfeder; bis Anfang der 1990er Jahre fertigte Montblanc auch günstige Alltags- und Schulfüllhalter. Die Originalpreise lagen niedrig (Rollerball seinerzeit ca. 19,80 DM, Füllhalter etwas darüber). Auch der zugehörige weiße Kugelschreiber (siehe fountainpen.de) lag ehemals zwischen 4,95 und 30 DM; ein schwarzer Kugelschreiber mit der Modellnummer am Kappenring (vermutlich 380, 1971-1979) bewegt sich preislich in ähnlichem Rahmen. Aktuelle Marktpreise lassen sich am besten über eBay-Recherchen ermitteln, sind aber generell niedrig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein gekaufter Montblanc 144 mit altem Tintenleiter und schmaler Feder ein Original, und welche Tinte sollte verwendet werden, um Schreibgefühl und Tintenfluss zu optimieren?", "a": "Der beschriebene Füllhalter ist echt; das ältere Modell besitzt einen frühen Tintenleiter ohne die heute typischen Lamellen, die bei Luftdruckveränderungen Tinte aufnehmen. Schmale Federn (z. B. EF) kratzen tendenziell stärker als breitere Federn, die geschmeidiger über das Papier gleiten. Die Tintenwahl beeinflusst nicht das eigentliche Schreibgefühl, sondern die Tintenmenge auf dem Papier: Pelikan-Tinte (z. B. 4001) gilt als dünnflüssiger, Montblanc-Tinte als etwas dickflüssiger, Waterman-Tinte als sehr flüssig und gut bei Tintenflussproblemen. Bei sehr alten Schreibgeräten wird wegen der Wasserlöslichkeit Pelikan empfohlen, um den Tintenleiter nicht zu beschädigen. Ein Federwechsel über den Verkäufer ist sinnvoll, da spätere Federwechsel bei Montblanc oft sehr teuer sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der englische Händler penhome.co.uk vertrauenswürdig, und wie kann man klebrige Verschmutzungen an einer Montblanc Madame Pompadour mit Porzellankappe entfernen?", "a": "Sammler berichten, dass die Inhaber von penhome (Simon Gray und Sean Lovell) als absolut zuverlässig gelten und keine Fälschungen verkaufen; vom Madame Pompadour sind zudem keine Fälschungen bekannt. Klebrige Rückstände, etwa Etikettenkleber, lassen sich notfalls mit Reinigungsbenzin entfernen; als schonendere Alternative dient lösungsmittelhaltiges transparentes Autowachs (\"Lackschutz\"), das zugleich pflegt - allerdings nicht auf Wasserbasis, da diese Variante hier wirkungslos ist. Bei auflackierten Goldapplikationen (wie beim Pompadour) ist Vorsicht geboten, da Lösungsmittel nicht versiegelte Lackierungen anlösen können; Gleiches gilt für Ebonit und Zelluloid. Im Zweifel sollte der Hersteller bzw. eine Montblanc-Boutique zur Reinigung konsultiert werden; zum präzisen Auftragen eignen sich Pinsel der Stärke 0 oder Wattestäbchen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Marquise de Pompadour (2001): https://www.fountainpen.de/patron-pompadour.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem alten Pelikan-Füllhalter mit goldenem Korpus, 14C-OF-Feder und Pelikan-Logo um ein Original-Pelikan oder eine Juwelier-/Goldschmiedearbeit?", "a": "Sammler berichten, dass es Pelikan in Gold ausschließlich in der 100er-Variante gab, nicht jedoch beim Modell 100N; ein goldener 100N ist daher keine reine Werksproduktion. Trägt der Goldkorpus jedoch das Pelikan-Logo, handelt es sich um eine lizenzierte Veredelung, die ohne Genehmigung von Pelikan nicht hätte erfolgen können. In der Sammlerszene tauchen solche Stücke unter der Bezeichnung \"Mä(e)nner-Overlay\" auf, benannt nach der Goldschmiede Mä(e)nner, die u. a. Pelikan-Overlays fertigte; analog produzierte Sarastro Overlays für Montblanc. Trotz Veredelung bleibt es ein schöner und gebrauchstauglicher Pelikan.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden Montblanc Meisterstück 146 mit echter Kolbenmechanik (ohne Konverter) gefälscht, und wie geht man bei einem schwergängigen Kolben vor?", "a": "Bisher sind keine gefälschten 146er als echte Kolbenfüllhalter bekannt; bei einem 146 mit funktionierender Kolbenmechanik (ohne abdrehbare Endkappe für einen Konverter) ist daher mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Original auszugehen. Zur abschließenden Sicherheit kann man den Füller bei einer Montblanc-Boutique vorzeigen, was meist kostenlos ist; ein Einsenden zum Service zieht eine Service-Pauschale nach sich. Bei schwergängigem Kolben ist ein professioneller Pflegeservice empfehlenswert; der Eigenausbau des Kolbens ist mit dem passenden Schlüssel zwar möglich, wird Anfängern aber abgeraten, da der Schaden im Fehlerfall hoch ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale helfen aktuell beim Erkennen typischer Montblanc-Fälschungen (StarWalker, Meisterstück, Scenium) auf Online-Plattformen wie eBay?", "a": "Typische Hinweise auf Fälschungen sind eine schlecht imitierte Verpackung (z. B. mit schwarzem statt weißem Montblanc-Stern auf dem Bergsymbol) sowie eine charakteristische Kerbe an den Kappenringen, die bei Originalen nicht vorkommt. Ein fundierter Vergleich findet sich im Vergleich-Rollerball-PDF auf fountainpen.de. Häufig werden gefälschte Aktentaschen sowie Meisterstück-, StarWalker- und Scenium-Imitate von einigen wenigen Profi-Verkäufern angeboten. Bei Verdachtsfällen empfiehlt sich, sowohl den Verkäufer als auch eBay zu informieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die qualitativen Unterschiede zwischen dem Montblanc 144 Classique und dem 145 Chopin, und welcher ist eher zu empfehlen?", "a": "Beide gehören zur Classique-Serie der Meisterstücke. Der Hauptunterschied liegt in der Kappenkonstruktion: Der 144 hat eine Steckkappe, die mit der Zeit ausleiert und dazu führt, dass die Kappe ungewollt abfällt, der 145 dagegen eine Schraubkappe; aus diesem Grund hat der 145 den 144 abgelöst. Beim 144 neigt zudem der vergoldete Ring zwischen Feder und Griffstück zu Korrosion, und das Korpusmaterial ist dünner und bricht beim Herunterfallen leichter. Der 145 ist etwas dicker, was viele als angenehmer empfinden. Für die endgültige Wahl ist aber das persönliche Schreibgefühl entscheidend - der schlanke 144 wirkt für manche zu dünn und führt beim längeren Schreiben zu Verkrampfung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Eigenschaften und der Marktwert der Montblanc-Editionstinte \"Carlo Collodi\" einzuordnen?", "a": "Sammler berichten, dass die Tinte in einem 35-ml-Rundglas geliefert wird und ursprünglich für den Writers-Edition-Füller \"Carlo Collodi\" entwickelt wurde; in der Boutique kostete sie ca. 15 €, am aktuellen Markt ca. 40 €, was auf 100 ml umgerechnet zwischen 42 € und 114 € entspricht und sie zu den teuren Tinten zählt. Farblich ist es ein warmer, deutlich orangestichiger Braunton, der an Holz erinnert (Anspielung auf Pinocchio); auf gelblichem Papier (z. B. Moleskine) wirkt sie besonders ansprechend und zeigt schon mit M-Feder eine schöne Schattierung. Die Fließeigenschaften werden als sehr gut beschrieben, ohne Probleme in verschiedenen Füllhaltern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich für einen Astoria-Sicherheitsfüller mit der Markierung \"Astoria 4 14 Karat\" Modellinformationen und Ersatzkappen finden?", "a": "Da Astoria-Füllhalter nie in großen Stückzahlen verkauft wurden, ist die Beschaffung von Ersatzteilen - insbesondere Kappen - äußerst schwierig, deutlich schwerer als selbst bei Montblanc. Ein Versuch lohnt sich bei spezialisierten Händlern und Reparateuren, etwa Horst Schrage (maxpens.de), Lutz Fiebig (interpens.de) oder Tom Westerich (penboard.de).\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Astoria — Marken-Übersicht (fountainpen.de): https://www.fountainpen.de/astoria.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es seriös, wenn die Sparkasse über mall4me bzw. mastercard-exclusives Montblanc-Schreibgeräte mit hohem Rabatt im Online-Shop anbietet?", "a": "Sammler berichten, dass die Sparkasse das Montblanc Meisterstück 164 zusammen mit Lederetui für ca. 160 € (ca. 27 % Ersparnis gegenüber dem Listenpreis) im Rahmen einer zeitlich begrenzten Aktion anbietet, ohne mengenmäßige Beschränkung. Der Online-Händler mall4me bietet darüber hinaus weitere Montblanc-Produkte mit Rabatten bis 38 % (z. B. Platinum-Münzbörse) an. Da die Aktion über die Sparkasse läuft, gilt sie als seriös; der Lufthansa Worldshop führt ebenfalls Schreibgeräte der Classic-Serie, allerdings zu vollen Preisen, einlösbar gegen Miles & More. Ungewöhnlich sind solche Rabatte bei Montblanc-Produkten allemal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie repariert man einen alten Montblanc Meisterstück 138 (Dichtung, Kappe, Stern, Federbestimmung), und wie lässt sich die Originalität der Feder feststellen?", "a": "Der 138 ist ein seltenes und schönes Stück; eine fachgerechte Reinigung sowie ein Kolbentausch sind über Reparatur-Spezialisten (verlinkt unter dem Menüpunkt \"Reparatur\" auf fountainpen.de) problemlos möglich und meist preislich angemessen. Kappe und Drehknopf sollten ursprünglich schwarz sein, aber das Hartgummi oxidiert mit der Zeit und kann braun-grünlich erscheinen; auch hier kann der Reparateur die Oberflächen wieder herrichten. Das Loch oben in der Kappe verhindert Kondensatbildung und ist konstruktiv normal; der fehlende Stern kann ggf. nachgefertigt werden, was aber aufwendig ist. Beim 138 gab es drei Federvarianten: 18-karätiges Bicolor-Gold, einfarbig Stahl und Bicolor-Palladium; eine zweifarbige Feder mit den Markierungen 4810, Montblanc-M-Stern, geschwungenem P und 245 ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine Originalfeder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Informationen gibt es zur asiatischen Montblanc-Edition mit der Han-Wu-Ti-Feder, insbesondere zu Auflage, Material und Verfügbarkeit?", "a": "Der \"Han Wu Ti\" wurde 2003 in einer Auflage von nur 88 Exemplaren ausschließlich für den asiatischen Markt produziert. Das Basismaterial ist massives 18-karätiges Gold mit schwarzer Lackbeschichtung; daneben existiert eine 8er-Edition mit gelbem Lack. Bereits 2003 war die Edition komplett ausverkauft und gehört heute zu den begehrtesten High-End-Sammlerstücken, die nur noch unter der Hand gehandelt werden. Vereinzelt taucht das Modell aber noch im Handel auf, etwa bei pensinasia.com - allerdings zu sehr hohen Preisen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kulant ist Montblanc beim Federtausch eines bei eBay erworbenen, ungenutzten Füllhalters, und mit welchen Kosten ist zu rechnen?", "a": "Ein Federtausch ist grundsätzlich möglich; ohne Kaufnachweis aus einer Boutique oder von einem autorisierten Händler fällt aber eine Service-Pauschale an, die je nach Quelle bei ca. 39-49 € liegt. Wird die Feder von Montblanc nicht als neuwertig akzeptiert, kann eine neue Feder gefordert werden, deren Kosten bis zur Hälfte des Füllhalterpreises betragen können (Beispielswert: ca. 190 € beim 146). Bei einem fast nagelneuen Stück inklusive Garantieheft ist eine Alternative der direkte Tausch beim Schreibwarenhändler vor Ort gegen ein Modell mit der gewünschten Federstärke, was teilweise unbürokratisch und kostenlos möglich ist. Die Boutique entscheidet meist vor Ort und ermöglicht zudem das Ausprobieren verschiedener Federn.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird ein Avatarbild im Forumsprofil korrekt hochgeladen und neben den Beiträgen angezeigt, falls die Aktivierung Probleme bereitet?", "a": "Nach Auswahl der Bilddatei über \"Durchsuchen\" muss zwingend der Button \"Hochladen\" betätigt werden, damit der Avatar aktiviert wird; das Bild ist auf maximal 80x80 Pixel und 80 kB beschränkt. Wird ein zu großes Bild hochgeladen, kann es passieren, dass das Originalbild beim Versuch, es zu ersetzen, nicht überschrieben wird, was als Bug im System auftritt. In solchen Fällen kann das Bild per E-Mail an den Administrator gesendet werden, der es dann manuell einbindet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich eine BB-Feder beim Montblanc 149/146 für den Alltagseinsatz als Vielschreiber, oder ist sie eher für Unterschriften gedacht?", "a": "Die Eignung einer BB-Feder hängt stark von der individuellen Handschrift ab; eine kleine Schrift passt schlechter zu BB als eine große. Sammler mit großer Handschrift berichten, dass eine BB im 149 sehr gut für Notizbücher, Briefe und Karten taugt - also durchaus alltagstauglich ist - und Montblanc-Federn tendenziell breiter schreiben als vergleichbare Federn anderer Hersteller (z. B. Kaweco, Lamy). Für feinere Anmerkungen oder Randnotizen empfehlen sich dagegen schmalere Federn (EF/F) oder ein Rollerball. Vor dem Kauf sollte man eigenes Papier in die Boutique mitnehmen und ausgiebig testen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Marktpreise für den Montblanc Skeleton 333 (149er-Variante) einzuordnen, und ist ein Mint-Condition-Exemplar zu rund 10.500 Euro angemessen bewertet?", "a": "Der Skeleton 333 hatte einen ehemaligen Ladenpreis von ca. 7.500 €; gebrauchte Stücke wurden zeitweise für rund 3.700 € plus Versand, Geldtransfergebühren, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer angeboten, was insgesamt ca. 5.000 € Endpreis ergab und damals als Schnäppchen galt. In Mint Condition liegt der Sammlerpreis kaum noch unter 10.000 €, sodass ein Angebot um 10.500 € als marktgerecht einzuschätzen ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die Federstärke eines Montblanc Meisterstück 144 zuverlässig bestimmen, etwa bei einer reklamierten Verwechslung von M und F?", "a": "Eine eindeutige Bestimmung der Federstärke ist für Laien praktisch nicht möglich und auch für Fachkräfte schwierig, da die Federn von Hand geschliffen werden und z. B. eine breite F einer schmalen M sehr ähnlich sein kann. Eine Beurteilung anhand von Fotos ist nicht durchführbar. Bei Verdacht auf Verwechslung kann der Eindruck täuschen, weil M-Federn beim 144 vielen Schreibern als zu dünn erscheinen; ein nachträglich aufgeklebter Federbreiten-Aufkleber, der suspekt überklebt wirkt, kann jedoch ein Hinweis auf Manipulation durch den Verkäufer sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie findet man die passende Federbreite, wie verbessert man seine Handschrift, und passt ein Montblanc-Schreibgerät zum eigenen Stil?", "a": "Die richtige Federstärke lässt sich nur durch ausgiebiges Testen mit eigenem Papier beim Fachhändler ermitteln, da das Schreibgefühl sehr individuell ist; Montblanc bietet zudem eine Eingewöhnungs- bzw. Tauschfrist nach dem Kauf. Die Handschrift wird in der Schule meist geprägt und ändert sich später nur noch begrenzt; durch Übung mit Kalligraphie-Büchern lässt sich aber gezielt etwas verbessern, im hektischen Notizenalltag bleibt die Wirkung allerdings beschränkt. Ob ein bestimmtes Schreibgerät zum eigenen Stil passt, ist letztlich subjektiv und eine Frage des persönlichen Geschmacks.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lässt sich der aktuelle fountainpen.de-Newsletter (mit Limited-Editions-Liste, Tinten-Berichten u. a.) herunterladen, und ist die Liste vollständig?", "a": "Der Newsletter (Nr. 1/2007) ist im Newsletter-Archiv von fountainpen.de in zwei Auflösungen verfügbar (geringe Auflösung ca. 636 kB, hohe Auflösung ca. 1,37 MB) und wurde inzwischen über 2.300-mal heruntergeladen; ältere Newsletter sind ebenfalls archiviert. Die enthaltene Limited-Editions-Liste (\"The List\") ist sehr umfangreich, kann aber niemals vollständig sein - so fehlt z. B. der George Washington (50) aus 2006. Inhaltlich wurden u. a. die Tinten-Berichte, Ribeiro, der Aurora-Besuch und der Dortmunder CAS-Stammtisch positiv hervorgehoben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollte ein geerbter Montblanc 149 (vermutlich aus den 1950er Jahren) für eine längere Einlagerung vorbereitet werden, und was bedeutet ein Tintenleck?", "a": "Sammler berichten, dass es bei einem 149 ohne Korkdichtung ausreicht, den Füllhalter so lange mit lauwarmem Wasser zu spülen, bis keine Tintenreste mehr austreten; danach ist keine weitere Pflege nötig. Ein Zusatz von einigen Tropfen Salmiakgeist (Ammoniakwasser) im Spülwasser entfernt letzte Tintenrückstände, die abschließende Spülung sollte mit destilliertem Wasser erfolgen, um Wasserflecken zu vermeiden. Tintenleckage muss nicht zwingend einen Kolbendefekt bedeuten - oft ist der Tintenleiter durch Rußpartikel schwarzer Tinten verstopft, sodass sich die Tinte einen anderen Weg sucht. Bei tatsächlichem Kolbenproblem oder zur professionellen Reinigung empfiehlt sich der Versand an Montblanc; die Service-Pauschale (max. ca. 49 €) ist im Verhältnis zum Wert des 149 angemessen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es Montblanc-Bleistifte der Writers-Edition Dumas einzeln tatsächlich nur mit Sohn-Signatur, oder auch mit Vater-Signatur?", "a": "Den Bleistift der Dumas-Edition gab es entgegen früherer Angaben sehr wohl in beiden Varianten - mit Sohn- und mit Vater-Signatur. Die ältere Information auf fountainpen.de, wonach die Vater-Variante nicht einzeln erhältlich gewesen sei, beruht auf einer damals als zuverlässig geltenden Quelle und wird im Webauftritt entsprechend korrigiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich bei geerbten Montblanc-Schreibgeräten (Scott Fitzgerald, Cervantes, weitere Meisterstücke) zwischen Original und Fälschung unterscheiden?", "a": "Sammler berichten, dass eine Scott-Fitzgerald-Fälschung an Feder und Verfärbungen erkennbar ist, da das Original ein Kolbenfüllhalter ist, die Fakes hingegen Patronenfüller; ein Cervantes-Fake fällt durch nicht vergoldete Ringe und Clip aus Messing sowie abplatzende Oberfläche auf. Reine Fantasieprodukte ohne reales Vorbild kommen ebenfalls vor. Schreibgeräte mit dem Imprint \"West Germany\" auf dem Kappenring stammen aus der Zeit vor 1991 und sind, sofern keine weiteren Auffälligkeiten vorliegen, in der Regel echt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man eine Fälschung des Montblanc 145 anhand von Feder, Seriennummer und Konverter?", "a": "Eine Fälschung lässt sich an mehreren Details erkennen: Das Imprint auf der Feder ist viel zu flach geprägt und nur teilweise platiniert, die Seriennummer ist beim Original eingelasert und in einer eindeutig anderen Schriftart ausgeführt, und der Konverter unterscheidet sich bei Originalen deutlich von den in Fälschungen verwendeten Konvertern. Bereits diese Punkte erlauben in vielen Fällen eine eindeutige Identifikation. Eine Anzeige beim Strafverfolgungsorgan bringt erfahrungsgemäß wenig - sinnvoller ist die Rückabwicklung des Kaufs.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tintenpatronen sind mit welchen Füllfederhaltern (z. B. Faber-Castell platiniert) kompatibel, und wo findet man eine entsprechende Übersicht?", "a": "Eine Kompatibilitätsliste für Patronen und Konverter findet sich auf giese-online.de (verlinkt über penexchange.de, Rubrik \"Die Tinte und der Tintenfluss\"); zusätzlich gibt es im Penexchange-Forum eine entsprechende Diskussion. Ein Faber-Castell platiniert verfügt zudem über einen Kolbenkonverter, sodass anstelle von Patronen auch Tinte aus dem Fass verwendet werden kann, was deutlich mehr Farbauswahl ermöglicht. Vereinzelt gibt es Berichte, dass Tinte aus dem Konverter aufgrund des Materials nicht optimal fließt; dennoch lohnt sich ein Test, da das Patronensortiment auf Dauer einschränkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie funktioniert der Füllmechanismus alter französischer Füllhalter wie \"Stylox Pulseuir M 190\" bzw. \"Stylomine 303V\", und wo finden sich Fachinformationen dazu?", "a": "Das Modell \"Stylox Pulseuir M 190\" entspricht weitgehend dem im Buch \"Füllfederhalter\" von Andreas Lambrou (Heyne Verlag, Übersetzung Stefan Wallrafen) beschriebenen Stylomine 303V der Firma Y. E. Zuber in Paris; eine Schnittzeichnung im Buch dient zur Identifikation. Der Mechanismus arbeitet mit einem innenliegenden Gummibalg und einem Tintenfenster im Schaft. Reinigung und Demontage erfolgen über ein Wasserbad, in dem festsitzende Teile gelöst werden. Bei alten Stücken aus den 1950er Jahren ist der Gummibalg häufig porös, was zu Undichtigkeit führt; Ersatzteile, insbesondere Schläuche, sind in der Regel nicht mehr verfügbar, da die Hersteller nicht mehr existieren - solche Füllhalter werden daher faktisch als Einwegstücke gehandelt. Talkumpuder im Gehäuse diente ursprünglich dazu, ein Verkleben des Füllschlauchs mit der Außenwand zu verhindern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Marktwert hat eine S.T. Dupont Limited Edition Napoleon Gold (2003) Füllfederhalter, und wie verkauft man sie sinnvoll?", "a": "S.T. Dupont ist bei Sammlern weniger gefragt als starke Marken wie Montblanc, Pelikan oder Nakaya, sodass der erzielbare Wiederverkaufswert begrenzt ist. Verbindliche Wertschätzungen sind in der Regel sehr teuer und stehen oft in keinem sinnvollen Verhältnis zum Marktwert. Generell verlieren Schreibgeräte schon mit Verlassen des Ladens einen Großteil ihres Werts, nur wenige gewinnen über die Zeit an Wert. Empfehlung: entweder selbst nutzen oder zur Wertermittlung über eine eBay-Auktion ab 1 € einstellen, da dort der größte Interessentenkreis erreicht wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein Montblanc Safety No. 1 in Gold mit ungewöhnlich kombinierten Merkmalen (z. B. fehlender Stern auf der Kappe und eingebauter Astoria-Goldfeder) als Original-Mischmodell oder Prototyp gelten?", "a": "Sammler ordnen solche Stücke nicht als Prototyp ein. Wahrscheinlicher ist entweder ein nachträglich eingesetztes Ersatzteil (Federn gingen häufig kaputt und wurden durch andere zeitgenössische Federn wie eine Astoria ersetzt) oder ein zusammengesetzter Halter mit Schaft und Kappe aus unterschiedlichen Modellen, da Montblanc nie Schreibgeräte mit gemischten Markenkennzeichnungen ausgeliefert hat. Auch eine Kombination aus runder Schaftform und oktagonaler Kappe spricht gegen Werksoriginalität. Ein fehlender Stern und unbekannte Modellvarianten sind allerdings kein eindeutiges Fälschungsindiz, da vor dem Zweiten Weltkrieg viele Modelle existierten und Montblancs eigene Musterabteilung im Krieg zerstört wurde. Eine sichere Beurteilung ist nur durch Inaugenscheinnahme möglich.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Astoria — Marken-Übersicht (fountainpen.de): https://www.fountainpen.de/astoria.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich beim Montblanc 220 (Patronenhalter) und 225 (Kolbenhalter) die Federn untereinander tauschen?", "a": "Der Tausch ist grundsätzlich machbar. Beim Kolbenfüllhalter 225 wird das Vorderteil abgeschraubt und anschließend Feder samt Tintenleiter nach hinten herausgedrückt. Beim Patronenhalter 220 entfernt man zuerst das Tintensichtfenster und drückt dann ebenfalls Feder mit Tintenleiter heraus. Anschließend kann die Feder gewechselt werden. Beim Vorgehen ist Vorsicht geboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie funktioniert das Karma-Bewertungssystem im Forum, und woher stammt der Begriff?", "a": "Mit der Karma-Funktion können Beiträge anderer Nutzer per Daumen hoch oder runter bewertet werden, um Qualität statt reiner Beitragszahl hervorzuheben. Pro Nutzer ist nur eine Bewertung alle sechs Stunden möglich, damit sorgfältig abgewogen wird. Begriffe wie Expert, Gold und Platinum Boarder wurden im Zuge dessen entfernt. Die Bezeichnung Karma stammt aus der eingesetzten Forensoftware und wurde nicht eigens vergeben; eine Umbenennung wäre programmiertechnisch aufwendig. Im Open-Source-Umfeld sind solche fernöstlich angelehnten Bezeichner ohnehin verbreitet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die in einer Online-Auktion zu deutlich unter Listenpreis ersteigerte Montblanc Limited Edition John Lennon ein Original?", "a": "Nach Einschätzung mehrerer Sammler handelt es sich um ein Original; der erwähnte Verkäufer ist als seriös bekannt. Niedrige Preise erklären sich daraus, dass Nicht-Fachhändler kalkulatorisch günstiger anbieten können. Für den Transport empfiehlt sich ein passendes Etui, um Kratzer zu vermeiden. Vor- und Nachteile von Fachhandel gegenüber Online-Kauf werden unter Sammlern vielfach diskutiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte man beim Montblanc 149 die Standard- oder die Putman/Unicef-Verpackung wählen, und wie lassen sich Federbreiten F, EF und M sinnvoll vergleichen?", "a": "Die Wahl der Federbreite ist Geschmackssache und sollte im Fachgeschäft mit dem üblicherweise genutzten Papier getestet werden, da die Strichbreite je nach Papiersorte unterschiedlich wirkt; auf glattem hochwertigem Papier wirkt eine Feder breiter als auf saugendem Kopierpapier. Die Unterschiede zwischen EF, F und M sind deutlich, allerdings überschneiden sich manche EF- und F-Federn in der Praxis. Die Putman/Unicef-Verpackung hat zusätzlichen Charme und unterstützt einen wohltätigen Zweck. Eine angeblich identische Seriennummer von Füllhalter und Etui existiert nicht; ein Händler kann jederzeit einen neuen 149er zur vorhandenen Box liefern oder die Feder innerhalb von zwei Wochen nach Kauf bei Montblanc kostenfrei in der gewünschten Stärke austauschen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was reizt Sammler an der Marke Montblanc, und welche Beweggründe stehen hinter dem Sammeln von Schreibgeräten und Accessoires?", "a": "Die Beweggründe der Sammler reichen von ästhetischer Wertschätzung schöner Objekte über die Pflege der Schreibkultur und das Interesse an Schriften, Kalligrafie und alten Büchern bis hin zur Vorstellung einer Wertanlage in materialisierter Form. Genannt werden weiter die Verbindung Montblancs mit Perfektion und Zeitlosigkeit sowie die Zugehörigkeit zu einer Referenzgruppe, die mit Luxusmarken liebäugelt. Manche bezeichnen sich bewusst als Schreibgeräteliebhaber statt Sammler, da sie nicht systematisch ein Gebiet komplettieren, sondern einzelne schöne oder technisch interessante Stücke erwerben. Häufig erweitert sich das Interesse auf Randgebiete wie Tinten, Papier, Siegelwachs und Markenhistorie. Eine eindeutige Antwort, warum gerade Montblanc, gibt es nicht; Persönlichkeit, Umfeld und biografische Zufälle spielen eine wesentliche Rolle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bietet Montblanc Werks- bzw. Fabrikführungen in Hamburg an?", "a": "Montblanc bietet keine routinemäßigen individuellen Werksführungen an; die jährlichen Kontingente sind in der Regel schnell ausgeschöpft, eine erneute Anfrage ist im Folgejahr möglich. Hintergrund ist nach Einschätzung von Sammlern unter anderem, dass das Museum derzeit ohne Kustos auskommt und in eher vernachlässigtem Zustand ist; zudem ist der Aufwand für individuelle Besucher hoch. Anfragen werden teils über die Personalabteilung beantwortet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ein Montblanc Meisterstück 146 Füllhalter, ein Meisterstück-Kugelschreiber, ein Meisterstück-Bleistift und ein zugehöriges Sienna-Etui anhand der Beschriftungen auf Originalität zu prüfen?", "a": "Die genannten Schreibgeräte werden von erfahrenen Sammlern als Originale eingestuft. Bis Ende der 1980er Jahre stand auf dem Clip W.-Germany, anschließend nur noch Germany; Seriennummern wurden erst später eingelasert. Schreibgeräte ohne Seriennummer und mit Aufdruck Germany lassen sich daher in die 1990er Jahre einordnen. Das vorgestellte Etui ist vermutlich ebenfalls original, gehört aber nicht zur Sienna-Serie und stammt eher aus den 1980er Jahren in eher einfacher Ausführung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Sheaffer-Modell handelt es sich bei einem Füllhalter mit vergoldeter Stahlfeder, der weder einen Targa noch eine andere bekannte Linie zu sein scheint?", "a": "Bei dem beschriebenen Sheaffer mit vergoldeter Stahlfeder handelt es sich nicht um einen Targa, sondern um ein einfacheres Modell der Reihe Sheaffer Fashion, wie ein vergleichbares Stück aus einem Brüsseler Verkauf von 1994 zeigt. Eine Identifikation aus dem Gedächtnis ist allerdings nur mit Vorbehalt möglich; ein Foto der Feder erleichtert die Bestimmung erheblich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine bei einem Online-Auktionshaus ersteigerte Montblanc-Aktentasche mit aufgesetztem Stern, Kunstlederbesatz und unpassenden Stiftösen ein Original?", "a": "Mehrere Einschätzungen sehen die Tasche eindeutig als Fälschung; Indizien sind der aufgesetzte Stern, das fremde Design, die mangelhafte Verarbeitung sowie das Fehlen typischer Montblanc-Prägungen. Solche Imitate tauchen regelmäßig in Online-Auktionen auf. Käufer sollten unverzüglich eine Rückabwicklung verlangen und im Streitfall den Käuferschutz nutzen sowie die Markenpiraterie-Abteilung von Montblanc informieren; im Extremfall ist auch eine Strafanzeige möglich. Erfahrungsgemäß führt schon die Androhung weiterer Schritte oft zur Rückerstattung des Kaufpreises.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Montblanc-Modelle wie der angeblich mit Patronen befüllbare 149 oder ein vermeintlicher Solitaire Doué identifizieren, und wie können Bilder ins Forum gestellt werden?", "a": "Eine sichere Identifikation ohne Fotos ist nicht möglich. Den Montblanc 149 hat es nie als Patronenfüller gegeben; bei einem entsprechenden Stück handelt es sich vermutlich um einen Montblanc 147, der in französischen Märkten mit 18-karätiger Goldfeder ausgeliefert wurde. Zur Bildeinbindung wird auf die Hilfe-Seiten des Forums verwiesen, alternativ können Bilder per E-Mail an den Webmaster gesendet werden, der sie einstellt. Größenangaben und Modellübersichten finden sich auf der Seite Meisterstücke der Forum-Webseite.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie öffnet man den Minenbehälter eines Montblanc-Druckbleistifts 251, um Bleistiftminen nachzufüllen?", "a": "Die Mechanik wird durch Ziehen am hinteren Ende geöffnet; alternativ ist eine Befüllung von vorn möglich. Erforderlich ist hierbei etwas mehr Krafteinsatz, ohne den Bleistift dabei zu beschädigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat es bei Montblanc eine Stylo-Variante des Pushknob-Modells Nr. 15 ohne Modellnummerngravur gegeben, und sind unmarkierte Stücke aus dieser Serie üblich?", "a": "Diese Stylo-Ausführung hat es tatsächlich gegeben und sie wurde nach gängiger Quellenlage etwa 1934 hergestellt; im Rösler-Diary fehlt sie zwischen den Positionen 4 und 5 auf Seite 79. Stylos dieser frühen Modellreihe trugen meist keine Nummern auf der Blindkappe, während die Federhalter immer eine Modellnummer hatten; ein nicht nummerierter Federhalter wäre demnach ein umgebauter Stylo. Ausnahmen sind allerdings dokumentiert, etwa ein Stylo Nr. 15 mit Gravur sowie ein nicht nummerierter 17,5er mit Silberoverlay. Da Mundstücke häufig austauschbar waren, sind individuelle Mischformen nicht ausgeschlossen. Eine vollständige Modellaufstellung Montblancs gibt es nicht; auch das Rösler-Diary weist Lücken auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Konverter und Patronen passen in einen Sheaffer Targa Slim 1005 S, und wo bekommt man Ersatz?", "a": "Für den Sheaffer Targa Slim sind originale Sheaffer-Slim-Patronen vorgesehen, deren Restbestände teils noch im Online-Handel angeboten werden. Eine bewährte Anlaufstelle für Konverter und passende Ersatzteile ist Rolf Thiel (missing-pen.de), der auch ältere Sheaffer-Bestände führt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand von Fotos beurteilen, ob ein gefundener Montblanc Jules Verne Kugelschreiber der Writers Edition echt ist?", "a": "Auf den Bildern sind keine offensichtlichen Fälschungsmerkmale erkennbar, allerdings gibt es vom Jules Verne sehr gute Fälschungen, die auf Fotos kaum identifizierbar sind. Eine zuverlässige Beurteilung ist nur durch persönliche Begutachtung möglich, etwa in einer Montblanc-Boutique oder über den Montblanc-Kundenservice; dort kann eine kostenpflichtige Echtheitsprüfung beauftragt werden, wobei das Schreibgerät einzusenden ist. Marktwerte sollten nicht an Angebotspreisen, sondern an realisierten Verkaufspreisen, etwa Ebay-Verkäufe abgeschlossener Auktionen, abgelesen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein über eine Online-Auktion ersteigerter Montblanc Friedrich Schiller (Writers Edition) mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Original, und welche Haftung trifft das Forum bei solchen Einschätzungen?", "a": "Der gezeigte Schiller wirkt nach Einschätzung erfahrener Sammler authentisch, da Fälscher die typischen Designdetails dieser Edition nicht überzeugend reproduzieren. Generell können Online-Ferndiagnosen zur Echtheit niemals abschließend sein; im Zweifelsfall ist der Fachhändler oder eine Boutique die richtige Anlaufstelle. Forenbetreiber haften nicht für Inhalte einzelner Beiträge, eine inhaltliche Prüfpflicht für Communities besteht laut einschlägiger Rechtsprechung nicht. Verfasser einzelner Beiträge können theoretisch für falsche Aussagen einstehen, was praktisch jedoch schwer durchsetzbar ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem in einer Online-Auktion angebotenen, vermeintlichen Montblanc um eine Fälschung, und welche Wertspanne ist für einen MonteRosa realistisch?", "a": "Das gezeigte Stück ist kein Fake, sondern ein originaler MonteRosa, also die einfachere Schwestermarke des Montblanc, vermutlich aus den 1960er Jahren; ein Federtausch ist bei diesem alten Modell nicht mehr möglich. Auch bei alten Montblanc-Modellen gibt es inzwischen viele Replikas, sodass der Hinweis auf Fakes auch im Vintage-Bereich gilt. Verbindliche Preislisten für ältere Montblancs existieren nicht; das Buch Collectible Stars bietet Preis- und Seltenheitsklassen, aktuelle Marktpreise lassen sich am besten auf Füllhaltermessen oder per Beobachtung von Online-Auktionen ableiten. Für einen normalen MonteRosa ist abhängig von Modellvariante, Farbe (Exportfarben sind seltener), Erhalt und Federmaterial eine Spanne von etwa 25 bis 50 Euro realistisch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand von Fotos sagen, ob ein vermeintlicher Montblanc Solitaire Carbon Steel mit Meisterstück-Aufdruck nahe der Schreibspitze und auffällig zweiteiligem Korpus ein Original ist?", "a": "Die beschriebenen Merkmale sprechen klar gegen ein Original; ein Meisterstück-Imprint nahe der Schreibspitze gehört nicht zum Solitaire Carbon Steel, der Kappenring, der Stern und die Form des Clips weichen ab und der Spalt am unteren Schaftende existiert beim Originalmodell nicht. Montblanc hat ein solches Modell nie gefertigt. Lediglich die Verpackung könnte original sein. Eine endgültige Beurteilung ist nur durch eine Boutique oder einen autorisierten Händler vor Ort möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann die Ursache dafür sein, dass eine neue Omas-MoMA-Feder in M trotz reichlichem Tintenfluss kratzt, und wie schreibt das Modell allgemein?", "a": "Eine kratzende Feder ist bei Omas-Modellen nicht typisch; Sammler berichten, dass M-Federn dieses Herstellers in der Regel weich schreiben. Mögliche Ursache ist ein leichter Versatz der Federschenkel; in solchen Fällen empfiehlt sich der Austausch beim Händler, der erfahrungsgemäß unkompliziert eine neue Feder liefert. Der typische Tintenfluss von Omas-Füllhaltern ist durch den Ebonit-Tintenleiter sehr satt, was zu Beginn an Strichkreuzungen kleine Tintenpfützen erzeugen kann; nach einigen Seiten gibt sich dies meist. Auf manchen Papieren wie Moleskine kann die Feder zudem ausfasern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein in einer US-Auktion angebotener Montblanc, der als Noblesse Oblige beschrieben wird, ein Original, und was unterscheidet die Serien Noblesse und Noblesse Oblige?", "a": "Im konkreten Fall liegt eine fehlerhafte Verkäuferbeschreibung vor: Abgebildet ist ein echter Montblanc Noblesse der dritten Serie, kein Noblesse Oblige. Beide Linien sind unterschiedliche Schreibgeräte: Der Noblesse ist deutlich schlanker und hat einen Metallkern, der Noblesse Oblige besteht aus Kunststoff und liegt qualitativ und preislich darunter. Die fehlerhafte Bezeichnung wirkt sich vermutlich nachteilig auf das Ergebnis aus. Für einen Noblesse mit Lacque-Oberfläche und 18-karätiger Goldfeder ist ein Preis um 119 US-Dollar marktüblich. Beim Kauf aus dem Ausland sind zusätzlich Zoll und Versand einzurechnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Onlineshops oder Hersteller liefern hochwertige Schreibtischaccessoires aus Leder wie Schreibunterlage, Köcher, Schale und Zettelbox?", "a": "Empfohlen werden insbesondere Lesny (schreibgeraeteaufderbruecke.de) wegen seines breiten Sortiments und seiner Beschaffungsmöglichkeiten sowie das Schweizer Geschäft Landoldt Arbentz an der Zürcher Bahnhofstrasse, das auch nach Deutschland liefert. Für anspruchsvolle handgefertigte Accessoires aus Arizona-Vollrindleder kommt der Familienbetrieb Ludwig Kopp in Offenbach (Warenzeichen LK) infrage, der über ausgewählte Fachhändler liefert; ein Händlerverzeichnis ist auf Anfrage erhältlich. Letztgenannte Stücke liegen allerdings im oberen Preissegment.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Verfärbungen an einem Montblanc Meisterstück K 122 aus Hartgummi behandeln, und wie hoch ist der Sammlerwert dieses Modells?", "a": "Beim K 122 steht das K für kurz; es handelt sich um das kleinste Meisterstück dieser Serie. Die Stahlfeder ist meist eine Kriegsersatzfeder, da die ursprüngliche Goldfeder häufig der sogenannten Kriegsspende zugeführt wurde. Das Füllsystem nutzte einen Gummisack hinter einer Druckfeder; dieser ist nach so langer Zeit hart oder zerfallen und sollte zwingend ersetzt werden, andernfalls drohen Schäden. Die bräunliche Verfärbung ist eine natürliche Alterserscheinung des Hartgummis durch ausgetretenen Schwefel und lässt sich nur durch deutliches Materialabtragen, etwa mit Wenol, polieren; eine Patina gilt als angemessen. Der 122er ist deutlich seltener als aktuelle Modelle, jedoch als kleines Meisterstück nicht so wertvoll wie die größeren Schwestermodelle; Marktrichtwerte liefert die Beobachtung von Online-Auktionen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann beim Reinigen eines Montblanc Hemingway dazu führen, dass am Drehknopf und an Verbindungsstellen schwarze Tinte austritt, und wie sollte man weiter vorgehen?", "a": "Das Phänomen tritt typischerweise auf, wenn der Füllhalter länger nicht benutzt wurde und Tinte eingetrocknet ist; Reste werden beim Bewegen des Kolbens nicht vollständig entfernt und gelangen mit dem Spülwasser in die Mechanik. Da die Mechanik heute aus Kunststoff besteht, ist meist kein Schaden zu befürchten. Wegen des hohen Wertes des Hemingway sollte das Schreibgerät dem Montblanc-Service anvertraut werden; eine vollständige Reinigung mit Demontage und Austausch von Kleinteilen kostet bis zu rund 49 Euro. Im Gegensatz zu privaten Reparateuren kann Montblanc bei Schäden Ersatz leisten.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition Hemingway (1992): https://www.fountainpen.de/writer-hemingway.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc Schreibgeräte unter dem Untermarkennamen Cyclop für die Berliner Firma Ferd. Ashelm hergestellt?", "a": "Ferd. Ashelm war eine Berliner Geschäftsbücherfabrik, die nach 1945 nicht mehr in Lieferantenverzeichnissen auftaucht. Die unter dem Namen Cyclop angebotenen Schreibgeräte wurden vermutlich nicht selbst hergestellt, sondern zugekauft; ob aus Montblancs Produktion stammend, lässt sich allein anhand eines Kataloges nicht belegen, da viele Hersteller damals äußerst ähnliche Produkte fertigten. Eine sichere Zuordnung erfordert das Stück in der Hand und die Inspektion der Mechanik. Montblanc hat keine umfassenden Büroartikel wie Leim oder Stempel hergestellt; die zusätzlichen Artikel im Ashelm-Katalog stammen aus eigener Fertigung. Eine vollständige verlässliche Liste der Montblanc-Untermarken existiert nicht; die im Internet kursierenden Aufzählungen sind mit Vorbehalt zu nutzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Gravur Use Montblanc ink only auf einem mitgelieferten Konverter eines Montblanc 145P, und wie pflegt man den Füllhalter richtig?", "a": "Montblanc empfiehlt die eigene Tinte, weil nur damit die spezifizierten Fließeigenschaften des Tintenleitsystems garantiert werden können. Andere wasserlösliche Premiumtinten funktionieren oft ähnlich gut, während stark farbgesättigte und insbesondere blau-schwarze sowie schwarze Tinten zähflüssiger sind und Schreibaussetzer begünstigen können. Wasserlösliche Tinten gelten generell als beste Wahl. Bei Verwendung nicht-wasserlöslicher Tinten sollte der Füllhalter prophylaktisch vor jeder dritten Tankfüllung mit lauwarmem Wasser durchgespült werden; bei nachlassendem Tintenfluss oder längeren Standzeiten (ab etwa einem halben Jahr) ist eine gründliche Reinigung, etwa per Ultraschall, angezeigt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum wird ein hochgeladenes Avatarbild im Profil angezeigt, jedoch nicht in der Forum-Community?", "a": "Das Forum nutzt die Software Mambo mit Modulen verschiedener Drittanbieter (Forum SimpleBoard, MyPMS, Mitgliederliste), die nicht durchgängig miteinander kommunizieren. Daher muss das Profilbild getrennt für SimpleBoard und MyPMS hinterlegt werden. Beta-Versionen eines vereinheitlichten Profilmoduls existieren bereits, ein Wechsel ist aber erst mit etabliertem Standard sinnvoll. Bis dahin ist das mehrfache Anlegen des Avatars die einzige Lösung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Erfahrungen mit Montblanc-Fachhändlern im Vergleich zum Online-Kauf, und ist ein Onlineshop wie uhrinstinkt.de eine seriöse Bezugsquelle für ein Meisterstück Doué Stainless Steel?", "a": "Die Forumsmehrheit verteidigt den Fachhandel, weist aber differenziert auf typische Defizite hin: Kein Händler und auch keine Boutique kann das gesamte Montblanc-Sortiment vorrätig halten, weil die Kapitalbindung zu hoch wäre; Bestellung ist die Regel. Beratungsqualität schwankt erheblich, in vielen Schreibwarenläden mit nur wenigen Premiumverkäufen pro Jahr ist Fachkenntnis kaum gegeben. Beim Online-Kauf entfällt typischerweise die Herstellergarantie; stattdessen gilt eine Hausgarantie des Händlers, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Wer keine geeigneten Fachgeschäfte in der Nähe hat, weicht nachvollziehbar auf Online-Anbieter aus. Zur konkreten Eignung eines bestimmten Onlineshops liefert das Forum keine eindeutige Bewertung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen machen Sammler mit dem Montblanc-Service bei Reparaturen, Federtausch und Unterschriftsgravuren?", "a": "Die Erfahrungen reichen von langwierigen Vorgängen mit mehrfachen Beanstandungen (z. B. nicht aufsteckbare Kappe nach Federtausch, vergessene Gravur auf der Ersatzkappe, Riss am Korpus) bis hin zu sehr kulanten Bearbeitungen, etwa kostenfreiem Ersatz defekter Kolbenmechaniken auch bei Auktionsstücken ohne Garantieunterlagen. Reparaturlaufzeiten können bei Versand zwischen Boutique und Hamburg mehrere Wochen betragen. Reguläre Initialgravuren werden in der Boutique meist kostenfrei vor Ort vorgenommen; Unterschriftsgravuren kosten regulär 25 Euro, da Einscannen, Nachbearbeiten und Maschinenkosten anfallen. Eine Unterschriftsprobe auf Papier kann beim Händler abgegeben werden; auch kleine Modelle wie der Mozart sind grundsätzlich gravierbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein vintage Montblanc 222 Hartgummi-Kolbenfüller mit Kappe ohne Schriftzug original sein, oder ist die Kappe ausgetauscht oder gefälscht?", "a": "Eine frühe China-Kopie ist unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass der Schriftzug durch jahrzehntelangen Gebrauch und die für Hartgummi typische Schwefelmigration komplett verschwunden ist; bei einer fachgerechten Sanierung könnten Reste der Prägung wieder erscheinen. Auch ein Kappentausch oder eine alte Reparatur sind nicht auszuschließen. Montblanc selbst ordnete den Halter in einer E-Mail-Auskunft zwar als möglichen 204 mit Korrektur zu 201 aus den 1930er Jahren ein, jedoch nicht als 222; Kappen ohne Gravur sind dort nicht bekannt. Vom Einsenden zum Montblanc-Service raten erfahrene Sammler bei alten Stücken eher ab, da die Kompetenz für Vintage-Modelle dort eingeschränkt ist und Reparaturen sehr teuer sein können; Spezialisten wie Lutz (interpens.de) sind für Restaurierungen besser geeignet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie belastbar ist der Clip eines Montblanc Mozart 114, insbesondere wenn der Füllhalter zusätzlich in einem dünnen Lederetui in der Innentasche getragen wird?", "a": "Der Clip ist nicht für dauerhaftes weiteres Spreizen konstruiert, als die werksseitige Lücke zwischen Kappe und Clipfuß vorgibt. Wird er regelmäßig stärker aufgebogen, kann er mit der Zeit ausleiern. Beim Tragen in der Innentasche zusammen mit Etui sollte daher der Gesamtspalt nicht größer als der Abstand direkt unter dem Clipfuß sein. Originale Montblanc-Lederetuis (z. B. Sienna) sind hierfür konzipiert, allerdings hochpreisig. Eine alternative dünne Stoff- oder Lederhülle schützt zudem die Feder, falls sich der Schaft in der Tasche von der Kappe löst und Tinte austritt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man das Tintenfenster eines Pelikan 100N, wenn es durch Tinte verfärbt ist?", "a": "Eine vollständige Reinigung gelingt nicht in jedem Fall; bei sehr lange im Halter verbliebener Tinte kann sich die Farbe ins Material einfressen und ist nicht mehr zu entfernen. Als Vorgehen empfiehlt sich, den Füllhalter über längere Zeit mit Wasser zu befüllen und regelmäßig zu spülen. Mechanische Behandlungen mit Wenol und Wattestäbchen liefern erfahrungsgemäß meist keine wesentliche Verbesserung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hatten die Montblanc Meisterstück 164 Kugelschreiber von 1980 bis 2007 die gleiche Länge und welche Maße sind dokumentiert?", "a": "Maße verschiedener Modellgenerationen, einschließlich Kappen- und Schaftdurchmesser, sind in einem älteren Forum-Thread dokumentiert. Bei den Begriffen Kappendurchmesser und Schaftdurchmesser handelt es sich schlicht um den Durchmesser der Kappe bzw. des Schaftes. Eine vollständige technische Übersicht in Bildform liefert die einfachste Vergleichsmöglichkeit für Längen und Durchmesser über die Produktionsjahre hinweg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wurden zur Montblanc VIP-Pen-Serie der 1970er Jahre (Modelle 1124/1324) auch Kugelschreiber und Druckbleistifte angeboten, und welcher Konverter passt?", "a": "Die VIP-Serie wurde von 1978 bis 1984 verkauft, laut weiteren Quellen bereits ab Mitte der 1970er Jahre für Montblanc von Aurora gefertigt. Erhältlich waren ausschließlich Füllhalter und Rollerball (früher Quickpen genannt), Kugelschreiber oder Druckbleistifte gehörten nicht zum Programm. Marktpreise liegen für den Füllhalter bei rund 40 bis 120 Euro, für den Rollerball bei 40 bis 80 Euro. Aktuelle Montblanc-Konverter mit Gewinde passen nicht; geeignet sind die alten Konverter (Marktpreis etwa 5 bis 20 Euro) sowie als Behelf Pelikan-Konverter und -Patronen. Der Aurora-Konverter des Hastil 158 hat einen anderen Anschluss und ist nicht kompatibel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Probleme treten beim Private-Messaging-System (MyPMS Pro) im Forum auf, und ist ein Wechsel des Systems vorgesehen?", "a": "Bei steigender Datenbankgröße funktioniert MyPMS Pro nicht mehr zuverlässig; Probleme entstehen vor allem dann, wenn Nutzer alte Nachrichten löschen wollen. Es gab bereits drei größere Vorfälle, bei denen mindestens eine Nachricht verloren ging. Wegen der Pop-up-Probleme bevorzugen einige Nutzer eine direkte E-Mail-Kommunikation, allerdings birgt das Veröffentlichen klickbarer E-Mail-Adressen Spamrisiken. Ein Wechsel auf eine Joomla-basierte Umgebung ist mittelfristig geplant; ob ein PMS-System weiter angeboten wird, ist offen, da kommerzielle Lösungen Kosten verursachen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Möglichkeiten zur Echtheitsprüfung eines Montblanc bietet der Hersteller, und warum kommt im Forum dennoch häufig die Frage nach Originalität auf?", "a": "Montblanc-Boutiquen prüfen Standardmodelle direkt vor Ort kostenfrei; eine Einsendung an den Kundenservice mit Fotos und Seriennummer ist alternativ möglich. Die Frage nach der Originalität stellt sich trotzdem häufig, weil Boutiquen nur in Städten mit etwa über 80.000 Einwohnern angesiedelt sind und ein Anfahrtsweg vielfach unverhältnismäßig ist. Zudem kennen Verkaufsmitarbeiter in Boutiquen vor allem das aktuelle Sortiment, weshalb ihre Beurteilung gerade bei älteren Modellen nicht immer abschließend ist. Ferndiagnosen bleiben ohnehin nur eingeschränkt verlässlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer fertigt aktuell die Schreibgeräte von Davidoff (z. B. Velero-Kollektion), und woher stammen die Federn?", "a": "Davidoff hat sich nach Forenangaben vor etwa zwei Jahren von Omas getrennt, da die Qualität nicht den Ansprüchen entsprach. Die aktuellen Schreibgeräte werden in Frankreich gefertigt; der konkrete Hersteller wird nicht öffentlich genannt. Die 18-karätigen Federn stammen von einem deutschen Federhersteller und gelten als sehr weich und angenehm im Schreibverhalten. Im deutschen Premiumfachhandel finden die neuen Davidoff-Modelle guten Absatz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein Montblanc Hemingway Kugelschreiber zu einem Hemingway-Drehbleistift umbauen?", "a": "Ein sauberer Umbau ist technisch sehr aufwendig, da unter anderem ein internes Gewinde zu entfernen wäre und Bleistifte der Reihe gesteckt sind; zudem würde ein LeGrand-Bleistift als Teilespender benötigt. Möglich wäre eine Variante über einen auf der Drehbank gefertigten Adapter mit anschließender Pressmontage; in dieser Lösung entfällt jedoch der Radiergummi auf der Mechanik. Ein originaler Drehbleistift in Hemingway-Optik ist somit nicht herzustellen, lediglich ein technisch funktionierender Bleistift im Hemingway-Korpus.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition Hemingway (1992): https://www.fountainpen.de/writer-hemingway.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche aktuellen Fälschungen tauchen in Online-Auktionen rund um Montblanc-Modelle wie Meisterstück, Scenium, Star Walker, Menuhin und Asien-Verkäufer auf, und ist deren Verkauf in Deutschland zulässig?", "a": "Sammler beobachten zunehmende Fake-Aktivitäten chinesischer und weiterer asiatischer Anbieter; betroffen sind Meisterstück, Scenium, Star Walker und der Menuhin, wobei letztgenannter im Original nur als Füllhalter und Kugelschreiber erschien und niemals als Rollerball. Selbst gekennzeichnete Replikas dürfen in Deutschland nicht verkauft werden, der Vertrieb ist generell verboten. Empfohlen wird der Kauf beim Fachhändler, da Fakes zunehmend aufwendig gestaltet werden und auch Verpackungen mit Montblanc-Sternen mittlerweile imitiert werden, was die Erkennung erschwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher matt-schwarze Montblanc-Kugelschreiber mit Druckmechanik ist gemeint, und wird das Modell noch produziert?", "a": "Es handelt sich um den Montblanc Scenium, der weiterhin als Kugelschreiber, Rollerball und Fineliner mit vergoldeten oder platinierten Ringen produziert wird. Qualität und Design des Modells erreichen nach Einschätzung erfahrener Sammler nicht das übliche Montblanc-Niveau. Für die Identifikation deutlich älterer Modelle (z. B. aus den 1980ern) sind detaillierte Beschreibungen oder Fotos erforderlich, die einen Vergleich ermöglichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc 32er mit auffälliger Feder und Griffstück original, oder wurde er aus Teilen anderer Modelle zusammengesetzt?", "a": "Bei dem beschriebenen Stück liegt vermutlich eine Teilezusammenstellung vor. Die abgebildete Feder ist eine sogenannte Schmetterlingsfeder, die typischerweise in den 22er, 12er oder einen Standard-32er gehört; Goldversionen mit 14K stammen meist aus dem 22er, 18K-Versionen aus einem Meisterstück 12. Der Korpus weist die Form eines 32ers für eine D-Feder mit freistehender Feder auf, die einzige bekannte Variante mit dieser Geometrie. Eine vergoldete Stahlfeder dieser Form ist daher kein seltenes Sondermodell, sondern stammt nach Einschätzung erfahrener Sammler ebenfalls aus einem anderen 32er.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich für eine Montblanc Limited Edition wie den Max v. Oppenheim 888 oder 4810 eine Wertentwicklung absehen, und ist Befüllen und Schreiben wertmindernd?", "a": "Eine zuverlässige Prognose der Wertentwicklung ist nicht möglich; Schreibgeräte sind keine sichere Geldanlage, vergleichbar mit Aktien. Direkt nach dem Kauf sinkt der Wert in der Regel, weil Privatpersonen keine Herstellergarantie weitergeben können; Wertsteigerungen sind nur bei sehr seltenen Modellen oder über lange Zeiträume realistisch. Unter Sammlern gibt es zwei Hauptpositionen: ungeöffnet versiegelt aufbewahren als möglicher Renditefaktor oder bewusst nutzen und am Schreibgerät erfreuen; das Befüllen senkt aus Sicht puristischer Sammler den potenziellen Wiederverkaufswert. Empfohlen wird ein Kauf primär aus persönlicher Freude, nicht als Investment, wobei vereinzelt auch Volltreffer wie der Proust dokumentiert sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat der Montblanc Bohème Seriennummern, was bringt das Versenken der Feder, und sind die Schmucksteine im Clip echte Edelsteine?", "a": "Die Seriennummer des Bohème befindet sich, sofern vorhanden, auf dem Clipring leicht rechtsversetzt. Die ersten Bohèmes (mit nur einem Ring am Griffstück und Gravur Rouge et Noir) sowie einige der frühen Drei-Ring-Modelle besitzen noch keine Clipringnummer; sie sind dennoch original und teils gesuchte Sammlerstücke. Auf der Clip-Unterseite ist analog zu den Meisterstücken die Prägung Pix bzw. Meta Pix zu erkennen. Die Schmucksteine in Resin-Bohème-Modellen sind synthetisch (auch wenn Montblanc von gemstone spricht); echte Rubine, etwa in Herzform, kommen nur bei einzelnen Edelmetall-Bohèmes wie dem Je-t'aime vor. Das Versenken der Feder dient praktisch der Kompaktheit im Ruhezustand und schützt die Feder beim Transport, eine spezielle Schutzfunktion gegen Tinte an den Fingern wie bei Safetys ist dies aber nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man Ersatzteile für einen Montblanc 146 mit gerissenem Schaft, und ist eine Inzahlungnahme bei einem Händler möglich?", "a": "Ersatzteile sind ausschließlich bei Montblanc selbst erhältlich; Händler verfügen nicht über Schaftteile. Reparaturen erfolgen, indem das Schreibgerät an Montblanc eingeschickt wird, wodurch der Hersteller verhindert, dass Fälscher aus Einzelteilen ganze Schreibgeräte zusammensetzen. Vor einer Entscheidung für Reparatur oder Inzahlungnahme empfiehlt sich eine Kostenanfrage direkt bei Montblanc.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie identifiziert und befüllt man einen Montblanc Meisterstück 25 SIMPLO Sicherheitsfüllhalter aus den 1930er Jahren mit den charakteristischen Prägungen?", "a": "Der beschriebene Halter ist ein Sicherheits- bzw. Safety-Füller mit 18-karätiger Goldfeder; die zweite Prägung am Drehknopf (z. B. M) gibt die Federbreite an. Das Befüllen erfolgt mit nach oben gerichteter Feder, die halb herausgedreht ist; nach dem Eintropfen der Tinte wird die Feder zum Schreiben ganz herausgedreht und vor dem Schließen wieder eingezogen, jeweils mit nach oben gehaltenem Halter, um Auslaufen zu verhindern. Vor erstem Befüllen sind die Dichtungen zu prüfen; ein Reparaturservice ist meist erforderlich, ersatzweise kann mit Wasser getestet werden. Die Modellnummer 25 ist sowohl auf der Feder als auch am Drehknopf graviert und gibt die Größenklasse innerhalb der Serie an (z. B. existierte ein 35er); die Bedeutung des S im Bergsymbol auf der Kappe ist unklar, möglicherweise eine Händlerkennung wie Stöffhaas. Eine gekürzte Kappe mindert den materiellen Wert deutlich, der ideelle Wert als Familienstück bleibt davon unberührt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück 144 mit reiner Steckkappe und ohne Pix-Aufdruck unter dem Clip ein Original?", "a": "Reguläre 144er werden nicht geschraubt, sondern lediglich gesteckt; nur einzelne Solitaire-Varianten und ganz alte 144er aus den 1950er Jahren haben ein Schraubgewinde. Das Pix-Zeichen unter dem Clip ist bei neueren Modellen vorhanden, fehlt bei älteren Ausführungen jedoch teilweise. Federn sind technisch der schwierigste Teil; gut gefertigte Originalfedern sprechen daher meist eindeutig für ein Original.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind ältere, vermutlich vergoldete Sheaffer-Füllhalter aus einem Nachlass einzuordnen, und wo lässt sich der Marktwert einschätzen?", "a": "Sheaffer zählt nicht zu den preisstärksten Vintage-Marken, daher liegen ältere Sheaffers mit einer Gold-electroplated-Markierung preislich eher moderat. Marktpreise lassen sich gut über Auktionsplattformen wie martiniauctions.com beobachten. Da diese Schreibgeräte sehr gut schreiben, wird auch erwogen, eines der Doubletten zu behalten statt zu verkaufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Tauchen Fälschungen der Writers Edition Karajan in Online-Auktionen auf, und welche zusätzlichen Modelltypen gehören gar nicht zum Original?", "a": "Der Karajan wurde nie als Rollerball gefertigt; ein angebotener Karajan-Tintenroller ist daher zwingend eine Fälschung, ebenso ein Kafka-Rollerball. Sammler berichten von zunehmend gut gemachten Fakes, auch in der Verpackungsgestaltung mit weißem Stern, was die Erkennung anhand von Angebotsfotos erschwert. Selbst Bleistifte sind nicht generell vor Fakes sicher; Sammler haben in den USA bereits gefälschte Meisterstück-Drehbleistifte gesehen. Originalitätsmerkmale wie die Form des Sterns, die Schreibweise des Wortes Meisterstück mit ue, Zahl und Form der Kappenringe, die Pix-Prägung und die Form des Clipendes lassen sich bei genauer Prüfung kontrollieren. Empfohlen wird der Kauf beim Fachhändler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignen sich Füllfederhalter wie Montblanc oder Graf von Faber-Castell tatsächlich als Geldanlage, wie ein Welt-am-Sonntag-Artikel suggeriert?", "a": "Wertsteigerungen treten praktisch nur bei wenigen, ohnehin schon hochpreisigen limitierten Editionen auf; der breite Markt ist davon nicht betroffen. Sammler warnen vor einer Übersättigung durch immer mehr und immer teurere Sondermodelle in immer kleineren Auflagen, weil dadurch potenzielle Sammler entmutigt werden, eine sinnvolle Sammlung aufzubauen; Omas und in Teilen Montblanc werden als Beispiele für riskante Markenpolitik genannt. Spekulative Käufer und Geschäftemacher können den Markt verzerren, ein parallel funktionierender Liebhabermarkt bleibt aber realistisch. Der zitierte Artikel wird inhaltlich als oberflächlich kritisiert, etwa durch die Vermischung von Writers Editions und Patron of the Arts; Markenhervorhebungen wirken redaktionell willkürlich. Schreibgeräte sollten primär aus Freude am Objekt und am Schreiben gekauft werden, nicht zur Geldanlage.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird der Montblanc Max Reinhardt 2010 (limitierte Auflage von 20 Stück) im Sammlerumfeld eingeschätzt und wie ordnet sich sein Preis in die Reihe der Vorgänger ein?", "a": "Sammler bewerten den Max Reinhardt 2010 als gelungenes Stück, weisen aber auf die ausgeprägte Kante zwischen mittlerem Schaft und Griffstück hin, die das Schreiben unbequem machen kann. Im Vergleich zu den Vorjahren gilt der Preis als verhältnismäßig moderat: Die Editionen 2007 lagen bei rund 19.000 Euro, 2008 und 2009 bei etwa 18.500 Euro, jüngere Stücke der Reihe um 11.000 Euro. Die Stückzahl von 20 Exemplaren ist gering; einzelne Halter waren nach Erstauslieferung noch über deutsche Händler erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man die Echtheit eines Montblanc Meisterstück 144 mit einfarbiger Goldfeder, und handelt es sich tatsächlich um einen Kolbenfüllhalter?", "a": "Der 144 ist trotz verbreiteter Bezeichnung als Kolbenfüller technisch ein Patronen- bzw. Konverterfüllhalter. Zur Echtheitsprüfung empfiehlt sich neben optischen Merkmalen wie Sternform, Pix-Prägung und sauberer Lasergravur auf dem Clip vor allem der Vergleich mit Referenzfotos sowie eine Begutachtung in einer Montblanc-Boutique, etwa in der Münchner Maximilianstraße. Eine gründliche Reinigung kann vorhandene Funktionsstörungen oft beheben, sodass der Halter wieder als Schreibgerät nutzbar wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Solitaire Doué Stainless Steel mit etwas dunkler erscheinenden grauen Ringen ein Original?", "a": "Bei den Solitaire Stainless-Steel-Varianten kommen unterschiedlich gefertigte Ringe vor, die häufig sandgestrahlt oder pulverbeschichtet wirken und oft etwas dunkler als der übrige Korpus erscheinen. Sind die übrigen Originalmerkmale (Sternform, Lasergravur, Clip, Pix-Prägung) korrekt, deutet das auf ein authentisches Stück hin. Eine sichere Beurteilung erfordert hochauflösende Detailfotos der fraglichen Ringpartie.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich die Reparatur eines Montblanc No. 22 mit fehlenden Ringen am Sichtfenster und gebrochenem Tintenfenster, und wer übernimmt solche Arbeiten?", "a": "Montblanc selbst bietet für derart alte Modelle weder kostenlose Reparaturen noch Ersatzteile mehr an. Eine bewährte Lösung ist der Kauf eines weiteren No. 22 als Ersatzteilspender über eBay. Alternativ stehen spezialisierte Werkstätten wie Horst Schrage (maxpens) oder Interpens zur Verfügung, die solche Vintage-Halter fachgerecht restaurieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Minen passen in die alten Montblanc-Kugelschreiber mit Hebelmechanik aus den 1950er und 1960er Jahren?", "a": "Die Hebelmechanik im Clip war eine reine Montblanc-Konstruktion und lief in vielen Varianten von 1956 bis etwa 1968. In Schreiber dieser frühen Generation passen die heutigen Montblanc-Minen nicht mehr; stattdessen lassen sich Ballograf-Minen verwenden, die seinerzeit ohnehin werkseitig eingesetzt wurden. Alternativ können die etwas dickeren Standardminen von Schmidt oder Schneider angepasst werden, indem das Plastikende abgeschnitten und rundgefeilt wird. Ab etwa 1970 bis 1989 produzierte Modelle nehmen dagegen die heutigen Montblanc-Minen problemlos auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird ein nach einem Sturz funktionsuntüchtiger S.T. Dupont Füllhalter wieder instandgesetzt und mit welchen Kosten ist zu rechnen?", "a": "Bei stockendem Tintenfluss nach einem Sturz reicht reines Spülen mit Wasser meist nicht aus, da das Federpaket selbst justiert werden muss. Empfehlenswert ist der direkte Versand an Dupont Deutschland als versichertes Paket, gegebenenfalls nach telefonischer Voranmeldung mit Bitte um Kostenvoranschlag. Die Reparatur (rein technisch, ohne kosmetische Aufarbeitung) wird per Nachnahme zugestellt; im berichteten Fall lagen die Kosten bei 44 Euro mit tadellosem Ergebnis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ausführungen und Stückzahlen umfasst die Montblanc Artisan Edition Henry Moore, und wie wird sie im Sammlerkreis eingeschätzt?", "a": "Die Artisan Edition Henry Moore erscheint in zwei Varianten: Gelbgold limitiert auf 88 Stück zu rund 31.000 Euro und Weißgold limitiert auf 5 Stück zu rund 65.000 Euro. Das Design wird als interessant beschrieben, spricht aber wegen Preis und Stückzahl nur eine sehr enge Zielgruppe an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie schleift man eine Montblanc-146-Feder von M auf eine breitere oder schräge Federvariante eigenhändig nach, und worauf ist beim Finish zu achten?", "a": "Für die Grobarbeit eignet sich ein feiner Schleifstein, anschließend muss das Korn jedoch zwingend mit immer feinerem Schleifpapier bis hinab zur 10.000er-Körnung geglättet werden. Geeignete Feinschleifblätter, etwa als runde Pads, sind über spezialisierte Anbieter wie David Broadwell erhältlich. Vorsicht beim Iridium: zu starker Abtrag macht die Feder unbrauchbar; nach dem Glätten lässt sich der Tintenfluss gegebenenfalls über Nachjustage des Federpakets optimieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Nummerierung bei Montblanc Writers Editions zu verstehen, und stimmen die Angaben auf der Montblanc-Webseite mit den tatsächlich gravierten Auflagenzahlen überein?", "a": "Bei den Writers Editions wird die Gesamtzahl aller produzierten Füllhalter graviert, wobei die ersten Exemplare jeder Edition für die Drei-Schreibgeräte-Sets reserviert sind. Seriennummern werden nicht doppelt vergeben, eine Umstellung der Nummerierungslogik hat es nie gegeben. Die Auflagen variieren von Edition zu Edition (z. B. Faulkner 16.000, Kafka 18.500, Wolfe 16.000, Collodi 12.000). Verwirrung entsteht, weil die Montblanc-Website teils nur die einzeln verkauften Halter, teils nur die Sets und teils Teilmengen aufführt; maßgeblich ist immer die auf dem Schreibgerät selbst gravierte Zahl.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem auffallend ungewöhnlich gestalteten StarWalker als angebliche Limited Edition aus eBay um ein Original?", "a": "Bei dem fraglichen Angebot handelt es sich eindeutig um eine Fälschung. Solche Replikate kommen aus chinesischer Produktion und kosten dort 1 bis 2 Euro pro Stück. eBay entfernt derartige Auktionen nach Hinweis durch Montblanc, das aktiv gegen Markenrechtsverletzungen vorgeht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche guten Schreibgeräte-Fachgeschäfte gibt es in München, Nürnberg oder Regensburg zum Anschauen und Probeschreiben verschiedener Marken?", "a": "In München wird neben der Montblanc-Boutique vor allem Schreibmayr in den Fünf Höfen empfohlen, dort steht Frau Kühnen für eine fundierte Beratung zur Verfügung. Ergänzend bietet die Münchner Füllhalter-Börse von Gerhard Baur (jährlich, 2007 am 7. Juli) eine Gelegenheit, eine breite Markenvielfalt anzusehen und mit Sammlern ins Gespräch zu kommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man Ersatzminen für sehr alte, nicht standardisierte Kugelschreiber?", "a": "Für Kugelschreiber aus Zeiten vor der Minennorm sind passende Ersatzminen heute nur schwer erhältlich, da Hersteller damals oft eigene Lösungen verbauten. Eine Anlaufstelle ist das Forum auf penexchange.de, wo viele Kugelschreibernutzer aktiv sind und gegebenenfalls Bezugsquellen oder Adapterlösungen kennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Schreibgeräte abseits der gängigen Modelle finden und probeschreiben, wenn lokale Fachhändler nur das Standardsortiment führen?", "a": "In vielen Regionen ist das Sortiment der Fachhändler stark eingeschränkt; Sondereditionen oder Marken wie Cartier sind kaum lagernd verfügbar. Gute Händler bestellen Modelle auf Wunsch unverbindlich, allerdings ist es unfair, ein Schreibgerät nur zur Ansicht ordern zu lassen ohne Kaufabsicht. Praktikabler sind Besuche bei spezialisierten Händlern in größeren Städten, der Besuch von Sammlerbörsen oder die Bestellung über etablierte Versandhändler. Garantievorgaben einzelner Marken (z. B. nur eigene Tinte zu verwenden) sind in der Praxis ein zusätzliches Hindernis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt der Montblanc Modell 030, ist er ein Kolben- oder Patronenfüller, und wozu dienen die Löcher unter der Feder?", "a": "Das Modell 30 wurde von Montblanc zwischen 1967 und 1970 hergestellt und sowohl als Kolbenfüllhalter als auch als Patronenfüllhalter angeboten. Die gelbe Hülse im Schaft ist baubedingt korrekt. Trotz identischer Modellnummer hat dieser Halter nichts mit den 30er-Modellen aus den 1930er Jahren zu tun.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt der Umstieg vom Lamy Studio mit Stahlfeder auf einen Lamy mit 14-Karat-Goldfeder als erster Goldfederfüller?", "a": "Sammler berichten, dass nach dem Umstieg auf eine Goldfeder das Schreibgefühl deutlich weicher und angenehmer empfunden wird, sodass eine Rückkehr zur Stahlfeder selten in Frage kommt. Auch beim Wechsel von einem unbefriedigenden Cross zu einem Lamy mit Goldfeder wurde die Verbesserung als spürbar beschrieben. Empfehlenswert ist daher die Investition in eine Goldfeder, sobald Schreibhäufigkeit und Anspruch dies rechtfertigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet der Buchstabe G in der Gravur \"138 G\" auf der Blindkappe eines Montblanc 138, und wo ist üblicherweise die Federbreite vermerkt?", "a": "Der Buchstabe G hinter der Modellnummer kennzeichnet keine Federbreite, sondern bestimmte Oberflächeneigenschaften, Muster oder Materialien (analog zu PL oder S). Die Federbreite ist normalerweise auf der gegenüberliegenden Seite der Blindkappe eingraviert. Beim 138 war \"G\" als Standardbezeichnung der Vorkriegs- und früher Nachkriegshalter verbreitet, kommt aber nicht auf jedem Exemplar vor. Goldfedern waren beim 138 keine seltene Ausnahme.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert ein Montblanc 1866 in 925 Silber mit der Markierung \"1970 5 KM\", und gibt es Fälschungen des Montblanc Carrera?", "a": "Vom Carrera sind keine Fälschungen bekannt, da es sich um einen vergleichsweise günstigen Schulfüllhalter handelt, dessen Reproduktion sich wirtschaftlich nicht lohnt. Ein fehlender Schriftzug auf der Kappe ist daher kein Hinweis auf ein Plagiat, sondern eher auf normalen Verschleiß.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei zwei silbernen Bleistiften um Montblanc-Stücke, und welcher Wert ist anzusetzen?", "a": "Auf den Fotos ist nur einer der beiden Stifte ein Montblanc-Bleistift in Silber aus den 1930er oder 1940er Jahren, der zweite stammt nicht von Montblanc. Damals stellte die Firma Fend, die das Patent für solche Mehrfarb-Mechaniken hielt, ähnliche Stifte für viele Hersteller her. Der Verkauf solcher Stücke ist über eBay sinnvoll, wenn der Wert unsicher ist; aussagekräftige Fotos und gegebenenfalls die Lesung möglicher Imprints sind für eine Bewertung erforderlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell aus den 1970er Jahren handelt es sich bei einem Füllhalter mit ungewöhnlich geformtem Plastik um die Feder?", "a": "Anhand der Kappenform unten lässt sich der Halter als Montblanc 121 identifizieren, der von 1971 bis 1976 produziert wurde. Im Gegensatz zum optisch ähnlichen 221 unterscheidet sich beim 121 der untere Kappenabschluss. Es handelt sich um ein solides Alltagsschreibgerät, das weder besonders selten noch besonders wertvoll ist, aber langjährige Freude beim Schreiben bietet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Probleme treten beim PMS-System (private Nachrichten) des Forums auf, und ist eine Umstellung geplant?", "a": "Das PMS-System fiel zeitweise aus, ließ sich anschließend aber wiederherstellen. Eine Migration auf ein neues System ist geplant; Nutzer sollten relevante Nachrichten zwischenzeitlich per E-Mail sichern. Ein Wunsch aus der Community ist die Möglichkeit, das Empfangen privater Nachrichten generell abschalten zu können, da Anhänge ohnehin nicht versendet werden können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden bei eBay angebotene Montblanc-Brillenfassungen gefälscht, und wie lassen sich Originale erkennen?", "a": "Auch Montblanc-Brillenfassungen werden inzwischen gefälscht, ähnlich wie Schreibgeräte, Uhren und Lederwaren. Erschwerend kommt hinzu, dass Montblanc seit 1997 mehrfach den Brillenkonzessionär gewechselt hat, sodass ältere Kataloge nicht mehr aktuell sind und legitime Modellunterschiede entstehen. Auffällig niedrige Preise und auffällig schnelle Sofortkauf-Abwicklungen sind Indizien für unseriöse Angebote.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich hochwertige Schreibtisch-Accessoires wie lederne Ablageboxen oder Aufbewahrungsetuis beziehen?", "a": "Für Lederablagen wird El Casco (schwarzes Leder, DIN A4) empfohlen. Holzaccessoires aus Vollholz bietet Edwood mit Modellen wie der Morbier-Bois-Ablagebox. Bezugsquellen sind Fachgeschäfte für Büroeinrichtung, Lagerausverkäufe insolventer Händler oder Online-Auktionen wie eBay; ein bundesweiter Edwood-Händler ist nicht bekannt, weshalb sich Anfragen direkt beim Hersteller oder bei Verkäufern lohnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Veröffentlichungen gibt es zu den Montblanc-Literaturpreisen der vergangenen Jahre, und welche Rolle spielt Joseph von Westphalen?", "a": "Joseph von Westphalen ist seit 1991 Mitglied der Jury des Montblanc-Literaturpreises und nimmt selbst nicht am Wettbewerb teil. Mit finanzieller Unterstützung von Montblanc gibt er die eingereichten Wettbewerbsbeiträge anschließend in Buchform heraus, sodass für mehrere Jahrgänge Sammelbände existieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind eBay-Angebote eines Verkäufers mit auffallend vielen identischen Montblanc Meisterstück 161 vertrauenswürdig?", "a": "Bei Verkäufern, die mehrere Exemplare des gleichen Modells unter ähnlich klingenden Accountnamen anbieten und dabei Bilder verwenden, die nachweislich von fremden Webseiten stammen, ist äußerste Vorsicht geboten. Kann der Käufer nicht sicher sein, das auf den Bildern gezeigte Stück zu erhalten, sollte vom Kauf Abstand genommen werden. Solche Konstellationen mit Dutzenden gleicher Modelle in der Verkäuferhistorie sind ein deutliches Warnsignal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Reicht ein Briefkopf eines Montblanc-Schreibens als Echtheitsnachweis für einen angeblichen Montblanc-Bleistift, der mit \"M999 Sonstiges\" gekennzeichnet ist?", "a": "Ein Briefkopf allein ist kein Echtheitsbeleg, und die interne Modellnummer M999 steht bei Montblanc lediglich für \"Sonstiges\" und sagt nichts über die Markenzugehörigkeit aus. Wird ein Schreiber zur Reparatur eingereicht und nicht repariert, taucht er im Schreiben mit dieser Sammelkennung auf, ohne dass Montblanc dabei seine Originalität bestätigt. Der weiße Punkt allein macht aus einem No-Name-Bleistift keinen Montblanc; entscheidend sind die typischen Markenmerkmale am Schreibgerät selbst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Marktpreise erzielen Montblanc-Pillendosen und ähnliche Werbegeschenke wie Schlüsselanhänger im Wiederverkauf?", "a": "Werbegeschenke wie Pillendosen oder Schlüsselanhänger, die Montblanc als Beigabe an gute Kunden verteilte, erzielen bei eBay teils erstaunliche Preise: Pillendosen wurden für rund 36 Euro verkauft, Schlüsselanhänger sogar für nahe 56 Euro. Originalverpackung und ansprechende Produkttexte können den Preis weiter steigern. Diese Liebhaberpreise spiegeln eher den Markencharme als den realen Materialwert wider.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche internationalen Zeitschriften für Schreibgeräte-Sammler sind empfehlenswert, und ist Stylophiles noch als Printausgabe erhältlich?", "a": "Stylophiles galt unter international tätigen Sammlern lange als Referenzmagazin für Schreibgeräte und überzeugte besonders durch die hochwertigen Bilder von Bill Riepl; es erscheint heute jedoch nicht mehr in gedruckter Form. Pen World International hat eine deutlich höhere Auflage (zehn- bis zwanzigfach), gilt qualitativ aber als schwächer; aufgrund stärkerer Anzeigenkunden hat sich Pen World wirtschaftlich besser etabliert. Mary Burke arbeitete früher mit Andreas Lambrou bei Classic Pens zusammen und gehört zur einschlägigen Sammlerszene.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Feder und Tintenleiter eines Montblanc Meisterstück 144 ausbauen, um den Halter mit einem ziselierten Silberkorpus umzubauen?", "a": "Bei Montblanc Meisterstücken sind die Federn geschraubt und mit zähflüssiger, dauerelastischer Silikonmasse abgedichtet, wodurch eine Demontage nur mit Spezialwerkzeug ohne Beschädigung möglich ist und nicht empfohlen wird. Will man lediglich die Feder verwenden, lässt sie sich vorsichtig herausziehen (mit Tuch und Zange); auch der Tintenleiter sollte mitbenutzt werden. Für ziselierten Schmuck am Halter ist ein Umbau mit Silberkappe und Silberhülse über dem Originalgriffstück die einfachere Variante als der vollständige Materialaustausch, zumal das Glühen zur Kittentfernung am Originalmaterial nicht möglich wäre. Historisch wurden für solche Veredelungen Overlays gefertigt; entsprechende Beispiele finden sich auf maxpens.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Farbe und Eigenschaften hat die Montblanc-Weihnachtstinte White Forest?", "a": "Die Weihnachtstinte White Forest ist ein kräftiges Dunkelgrün, was auch der offiziellen Angabe im Montblanc Refill Shop entspricht. Auf Papier hinterlässt sie nach dem Trocknen einen sehr ansprechenden Eindruck, der sie für saisonale Korrespondenz wie Weihnachtskarten gut geeignet macht. Geruchlich erinnert sie an Fichtennadelaroma.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat sich die Verpackung der Montblanc Writers Edition über die Jahre verändert, und gibt es gefälschte Verpackungen, beispielsweise zur Agatha-Christie-Edition?", "a": "Die Buchform der Verpackung blieb über die Jahre erhalten, jedoch änderten sich Details mehrfach: Beim Hemingway war noch ein leicht ablösbarer Aufkleber auf der Vorderseite, beim Agatha Christie wurde der Halter an Kappenkopf und Halterende mit einer leicht abbrechenden Clip-Klammer unter dem Seidenstoff fixiert. Senkrecht geprägte Streifen am Buchrücken sind original. Verpackungen werden inzwischen ebenfalls gefälscht, weshalb selbst eine vorhandene Originalverpackung kein zwingender Echtheitsbeleg ist; die Bewertung muss stets das Schreibgerät und die Verpackung gemeinsam einbeziehen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition Agatha Christie (1993): https://www.fountainpen.de/writer-christie.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Setzt sich beim Montblanc SketchPen das Graphitpulver aus dem Spitzvorgang trotz Ausklopfen problematisch fest?", "a": "Erfahrungswerte zum SketchPen sind selten, da das Modell wenig verbreitet ist. Bei vergleichbaren Spitz-Stiften anderer Hersteller wurde keine kritische Graphitansammlung berichtet. Das Design des SketchPen wird gelobt; die vergleichsweise dicke Mine spricht eher Schreiber an, die kräftigere Strichstärken bevorzugen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist Wissenswertes zu den Kugelfedern (KM) der Montblanc-Meisterstücke aus den 1950er Jahren?", "a": "Kugelfedern sind ein eigenständiges, sammlerisch interessantes Thema und wurden ausführlich in Newsletter Nr. 2 (02/2005) auf fountainpen.de behandelt. Dort sind technische Eigenschaften, Schreibverhalten und Erkennungsmerkmale dokumentiert. Für die Bewertung eines konkreten Angebots empfiehlt sich der Vergleich mit den dort abgebildeten Beispielen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es maßgefertigte Etuis für umfangreiche Schreibgerätesammlungen verschiedener Hersteller und Größen?", "a": "Maßetuis fertigen lokale Täschnerbetriebe häufig zu moderaten Preisen an, sind aber nicht überregional zu finden. Im Großhandel ist ein hochwertiges 20er-Lederetui im DIN-A5-Format für 89 Euro inklusive Versand erhältlich, was rund 4,45 Euro pro Schreibgeräteplatz entspricht; es nimmt Halter bis zur Größe 146 problemlos auf, ein 149er passt ebenfalls hinein, wenn ein schlankeres Stück daneben Platz findet. Das Leder ist weich und sehr hochwertig verarbeitet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein Montblanc 161 Druckbleistift mit zweifach spitz zulaufendem Ring, und gehört dieses Modell zur Meisterstück-Reihe?", "a": "Der 161 mit dem charakteristisch spitzen Ring (Form eines Berges als Symbol des Montblanc) wurde von 1971 bis 1973 produziert und entspricht optisch dem 151. Die 6 in der Modellnummer kennzeichnet die Meisterstück-Reihe und bedeutet, dass 1,18-mm-Minen verwendet werden. Qualitativ unterschieden sich die Meisterstück-Bleistifte und -Kugelschreiber der zweiten und dritten Serie der 1960er und 1970er Jahre vor allem durch verschiedene Oberflächenausführungen; daneben standen die einfacheren Massenmodelle wie Noblesse, Monte Rosa, Carrera und Caressa.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die zusätzliche Beschriftung \"METAL\" auf dem Clip eines Montblanc P164 Platinum, obwohl Clip und Beschläge ohnehin aus Metall sind?", "a": "Die Zusatzgravur \"METAL\" verwendet Montblanc laut eigener Auskunft nur bei Schreibgeräten aus massivem Edelmetall oder Edelstahl, etwa bei Solitaire-Modellen, beim Stainless Steel oder beim 147 Silber (\"Metal 2\"). Beim platinierten 164 ist diese Beschriftung untypisch und deutet auf einen ausgetauschten oder von einem Stainless-Steel-Modell stammenden Clip hin, der im After-Sales-Service aus Versehen montiert wurde. Lasergravur statt eingestanzter Schrift bleibt ein verlässliches Echtheitsmerkmal. Letztlich steht nur der Clip mit seiner Seriennummer für die Identität des Schreibers; Ersatzclips sind bei Montblanc nicht als komplette Schreibgeräte registriert und werden bei Bedarf anstandslos getauscht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind im beruflichen Alltag und in der Öffentlichkeit auffällige Schreibgeräte angemessen, oder sollte man auf dezentere Stücke zurückgreifen?", "a": "Sammler nutzen im Büroalltag das jeweils bevorzugte Stück, achten in Besprechungen mit Externen jedoch auf eine eher zurückhaltende Wahl. Auch auffälligere Halter wie Waterman Charleston oder Montblanc 145 lassen sich problemlos einsetzen; einzig ungewöhnlich gestaltete Stücke wie der La Boheme mit versenkbarer Feder ziehen regelmäßig Kommentare auf sich, die jedoch meist positiv ausfallen. Für Nutzer einfacher Plastikkugelschreiber wirkt jeder Markenfüller bereits auffällig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich eine Vermeil-Kappe eines Montblanc 144 Solitaire Doué neu vergolden, wenn das Silber im Gravurbereich durchschimmert?", "a": "Vermeil-Oberflächen neigen zu dunklen Flecken, die sich mit Silberputztuch leicht entfernen lassen; ein Durchschimmern des darunterliegenden Sterling-Silbers tritt meist erst nach sehr häufigem Putzen auf. Bei einem bordeauxfarbenen 144 Solitaire Doué Vermeil ist die Reparatur über den Montblanc-Service der wirtschaftlichste Weg. Die Clipringnummer dient nur der Verfolgung von Graumarkt-Reimporten und nicht der Datierung des Herstellungsjahres.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Betreibt Montblanc gezieltes Product Placement in Romanen, etwa im Buch \"Der Schatten des Windes\" von Carlos Ruiz Zafón?", "a": "Gezielt beauftragtes Product Placement in Romanen ist nicht bekannt, und Hersteller würden in einem solchen Fall vermutlich auf eine historisch korrekte Einordnung achten. Wahrscheinlicher ist, dass die Autoren selbst Montblanc-Sammler sind und ihre Begeisterung für die Halter auf ihre Romanfiguren übertragen. In Filmen und Romanen tauchen Schreibgeräte häufig als Stilmittel zur Charakterisierung wohlhabender oder kultivierter Figuren auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hatten die Montblanc-Federn der 1950er und 1960er Jahre, etwa beim Modell 3-44 G, immer eine Gravur des Gipfelsterns?", "a": "Bei Vergleichsstücken aus dieser Zeit, etwa beim 342 oder 344, ist die Feder identisch gearbeitet und mit dem Gipfelstern graviert. Eine fehlende Sterngravur wäre also untypisch, das Vorhandensein hingegen kein hinreichender Hinweis auf eine Fälschung. Die Bewertung sollte daher immer im Gesamtkontext aller Originalmerkmale erfolgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche japanischen Schreibgerätemarken und Tinten sind bei einer Reise nach Tokyo besonders empfehlenswert?", "a": "Empfohlen werden vor allem die japanischen Marken Nakaya, Danitrio, Pilot/Namiki, Dunhill (made by Pilot) und Sailor mit ihren passenden Accessoires; Nakaya- und Namiki-Halter zählen zu den hochwertigsten Schreibgeräten weltweit. Bei Tinten gelten die Pilot-Tinten als besonders gelungen. Eine umfassende Anlaufstelle für Detailfragen und Bezugsquellen ist fountainpennetwork.com.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man im Forum die Atramentis- bzw. Jansen-Tintenfarbkarte?", "a": "Die Tintenfarbkarte ist in der Rubrik \"Tinte\" hinterlegt und über das linke Menü unter \"Artikel\" -> \"Tinte\" -> \"Jansen Tintenpalette\" erreichbar. Direktlink: http://community.fountainpen.de/content/view/184/96/", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine gedruckte oder gescannte Farbkarte für Atramentis-Tinten verfügbar und überhaupt aussagekräftig?", "a": "Eine Farbkarte für Dr.-Jansen-Tinten existiert und wurde vereinzelt gescannt zur Verfügung gestellt, allerdings fehlen darauf neuere Sondertinten wie Cervantes. Die Aussagekraft ist begrenzt, da je nach Füllhalter, Federbreite und Tintenfluss die wahrgenommene Farbe stark variiert. Online-Lösungen sind möglich, sofern Rücksprache mit dem Tintenhersteller gehalten wird; eine offizielle, vollständige Farbkarte des Herstellers ist nicht durchgängig erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Montblanc-Kugelschreiber gehört zum Meisterstück 146, und was bedeuten die Bezeichnungen \"Pix\" und \"Konverter\"?", "a": "Zum Füllhalter 146 (Le Grand) gehört der Kugelschreiber 161 Le Grand mit etwa 148 mm Länge; der 164 dagegen wird ausschließlich in der kleineren Größe von rund 136 mm gefertigt. Trifft man auf einen Schreiber mit 148 mm Länge und 15 mm Durchmesser, der \"164\" trägt und auf dem mittleren Ring \"Pix\" zeigt, handelt es sich faktisch um einen 161 Le Grand. \"Pix\" ist ein eingetragenes Markenzeichen von Montblanc und Pflichtmerkmal für Originale, ein \"Konverter\" ist eine wiederbefüllbare Tintenpatrone. Eine Modellübersicht findet sich auf fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt es sich, die Tintendiskussionen im Penexchange-Forum zu lesen, und welche Bezugsquellen für Tinten ergeben sich daraus?", "a": "Das Penexchange-Forum bietet substantielle Beiträge zu Tinten und ist als Ergänzung empfehlenswert. Über das Forum kommen Sammler in Kontakt mit weiteren Bezugsquellen wie missing-pen, das insbesondere Sammler markenübergreifend mit Schreibgeräten versorgt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Stammen Korpus, Endstücke und Feder eines Montblanc 333 1/2 mit Bezeichnung \"B\" und geriffelten Ringen sicher aus derselben Produktionszeit?", "a": "Der Korpus des 333 1/2 mit geriffelten Ringen ist ein Kriegsmodell aus etwa 1942 bis 1944, als selbst Meisterstücke nicht mehr mit den üblichen Ringen gefertigt wurden; der Halter selbst ist in diesem Fall original. Verfärbungen zwischen Korpus (Zelluloid) und Endstücken (Hartgummi) sind materialbedingt normal. Der Tintenleiter ist ebenfalls Original-Montblanc und passend zum Produktionszeitraum, die Feder hingegen ist eindeutig nicht von Montblanc und wurde später nachträglich eingesetzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc 146 Le Grand mit einfarbiger Goldfeder und blauem Sichtfenster ein Original aus den 1980er Jahren oder eine Fälschung?", "a": "Halter aus den 1980er Jahren mit einfarbiger Feder und blauem Sichtfenster sind authentisch und entsprechen dem damaligen Bauzustand; vergleichbare Exemplare sind unter fountainpen.de/old-80er-146.htm dokumentiert. Die Kennzeichnung \"W-Germany\" weist die Produktion vor 1989 nach. Bei Restzweifeln zur Echtheit lässt sich der Halter zur Begutachtung an Montblanc Hamburg senden; pauschale Ferndiagnosen sind unzuverlässig. Auf Verkäuferangaben zur Nutzungsdauer sollte man sich nicht verlassen, da diese häufig deutlich von der tatsächlichen Produktionszeit abweichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein als Montblanc 164 angebotener Kugelschreiber als Vermeil, Massivgold oder vergoldetes Messingmodell identifizieren?", "a": "Vermeil-Schreiber haben einen Silberkorpus mit Vergoldung und tragen unten am Gravurfeld das Imprint \"925\". Massive Gold-Modelle (Solid Gold) sind entsprechend punziert. Fehlt jegliches Edelmetall-Imprint, handelt es sich um die vergoldete Standardvariante mit Messingbasis. Ähnliche Hilfen zur Modellbestimmung anderer Marken gibt es bei Waterman, etwa zur Identifikation eines Expert II Smart GT Blue.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Möglichkeiten hat ein eBay-Verkäufer, wenn sich nach Auktionsstopp durch Montblanc herausstellt, dass der angebotene Kugelschreiber eine Fälschung ist?", "a": "Wird eine Auktion durch Markenrechtseinspruch des Herstellers gestoppt, erstattet eBay dem Anbieter die Angebotsgebühr; ein Verkauf kommt nicht zustande. Plagiate lassen sich oft an Details wie der Nut zwischen den Gravurringen erkennen, sind für Laien aber nicht immer offensichtlich. Sinnvoll ist die persönliche Übergabe der Fälschung zur Vernichtung bei Montblanc, statt das Stück weiter im Umlauf zu halten. Ist man hingegen Käufer und die Auktion wurde durch den Markenrechtsinhaber gestoppt, kann vom Kauf zurückgetreten und die Erstattung des Kaufpreises verlangt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man, ob ein bei eBay gekaufter Montblanc Starwalker Rollerball eine Fälschung ist, und was lässt sich tun, wenn keine Seriennummer vorhanden ist?", "a": "Ein Original-Starwalker trägt unter dem Clip den Imprint 'Pix' bzw. 'Germany metal pix'. Frühere Exemplare hatten einen längeren Innenzylinder zur Aufnahme der Mine; das Fehlen einer Seriennummer ist daher noch kein eindeutiger Fälschungsbeweis. Zur sicheren Beurteilung empfiehlt es sich, das Gerät einem autorisierten Montblanc-Händler oder einem Markenexperten vorzulegen. Hilfreich ist außerdem ein direkter Vergleich mit den auf der Community-Seite veröffentlichten Vergleichsbildern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein Montblanc 220 Kolbenfüllhalter (Baujahr 1971-1977) zu einem Patronenfüllhalter umbauen?", "a": "Der Montblanc 220 ist ein eher preiswertes Modell aus den 1970er Jahren, da Montblanc sich erst ab 1991 konsequent als Luxusmarke positioniert hat. Generell lässt sich ein Kolbenfüllhalter nicht zu einem Patronenfüllhalter umbauen. Umgekehrt kann man jedoch in einen Patronenfüllhalter einen Konverter einsetzen und so wahlweise mit Patrone oder aus dem Tintenglas füllen. Bei undichtem Sichtfenster oder gelockertem Kolben empfiehlt sich eine fachgerechte Instandsetzung statt Bastellösungen mit Klebestreifen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passt eine 334 1/2-Feder in einen Montblanc 236, oder ist diese Federgröße fehlerhaft?", "a": "Eine 334 1/2-Feder gehört nicht in einen Montblanc 236. Originalseitig wird in den 236er eine 6er-Feder eingebaut, die deutlich größer ist. Auch wenn die kleinere Feder optisch passend wirken mag, handelt es sich um einen späteren Tausch. Ersatzfedern in der korrekten Größe lassen sich am ehesten über Spezialhändler oder den Gebrauchtmarkt beschaffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es eine offizielle Montblanc-Sonderedition zum Thema Ronald Reagan, oder handelt es sich nur um eine individuelle Gravur?", "a": "Auf den ersten Blick wirkt eine 'Reagan'-Gravur auf einem 146 wie eine reguläre Kundengravur. Wenn der Auktion jedoch ein eigenes Montblanc-Zertifikat mit Reagan-Bezug beiliegt, spricht das für eine spezielle Sonderfertigung und nicht für eine Standardgravur, die jeder Kunde bestellen kann. Solche personalisierten Sonderausgaben tauchen gelegentlich im Politiker- und Diplomatenumfeld auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein als zwei Jahre alt angebotener Montblanc 144 mit zackiger Kappe und 14K-585-Feder echt, und entspricht das angegebene Alter?", "a": "Der gezeigte 144er ist ein Original mit echter 14K-585-Feder. Allerdings stimmt die Altersangabe von zwei Jahren nicht; die Form mit Steckkappe und der gezeigte Tintenleiter entsprechen Schreibgeräten aus den frühen 1990er Jahren, der 144er in dieser Ausführung wird seit Längerem nicht mehr produziert. Trotz Echtheit gilt der bei eBay aufgerufene Preis als deutlich zu hoch. Sammler sollten daher Beschreibungen kritisch prüfen und Vergleichsbilder älterer Generationen heranziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woher stammen gefälschte Montblanc-Füller mit echtem Stern, die immer wieder in Online-Auktionen auftauchen?", "a": "Gefälschte alte Montblanc-Schreibgeräte stammen häufig aus Südosteuropa, insbesondere aus Serbien und Kroatien. Die Fälscher verwenden meist No-Name-Korpusse oder defekte Originalteile und kombinieren sie zu eigenen Kreationen, die dann mit aufwendigen Geschichten zur Herkunft (etwa angeblich aus Museumsbeständen) angeboten werden. Das Phänomen wird auch im internationalen Raum (z.B. FPN) zunehmend beobachtet, weshalb gerade bei alten Schreibgeräten besondere Vorsicht geboten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie selten und wertvoll ist der Montblanc 97 Hebelkugelschreiber in 14K Guilloché aus den 60er Jahren, und welche Mine passt hinein?", "a": "Der Montblanc 97 ist zwar nicht extrem selten, aber ein hochwertiges Sammlerstück aus den 1960er Jahren. Realistische Marktpreise liegen je nach Zustand und Gravur etwa bei 160 bis 250 Euro; Händlerangebote von 1.600 Euro oder mehr sind utopisch. Eine normale Montblanc-Großraummine passt häufig nicht, da die Spitzenöffnung kleiner ist und in der Kappe eine zusätzliche Hülse sitzt; passende Refills sind etwa Schmidt 1011-Minen. Die mehrfach eingestempelte 585-Punze bestätigt das Massivgoldgehäuse.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch ist die offizielle Auflage des Montblanc Kafka Kugelschreibers, und ist eine eingravierte Nummer 18.500 ein Fälschungshinweis?", "a": "Vom Montblanc Kafka Kugelschreiber wurden offiziell 12.000 Stück einzeln plus 4.500 in 3er-Sets gefertigt, also insgesamt 16.500 Kugelschreiber; die Nummer 18.500 läge damit über der Auflage und wäre ein Fälschungsverdacht. Allerdings nennt Montblanc selbst zur Linie 14.000 Füllhalter und 12.000 Kugelschreiber, sodass die Nummer 18.500 als Gesamtnummerierung Füller plus Kugelschreiber durchaus zu einem Original passen kann. Bei Unsicherheit empfiehlt sich ein Vergleich mit dokumentierten Fakes (z.B. maxpens.de) und die Prüfung, ob die Ziffern korrekt abgelesen wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Verträgt das Kunstharz moderner Montblanc Meisterstücke direkte Sonneneinstrahlung auf einer Fensterbank?", "a": "Versprödung oder deutliche Farbveränderungen sind beim verwendeten Kunstharz (ähnlich Plexiglas) auch bei Lichteinfall kurzfristig nicht zu erwarten, da das Material als sehr lichtbeständig gilt. Trotzdem ist eine Fensterbank kein guter Aufbewahrungsort: Sonne, Heizungswärme und vor allem die trockene Thermik-Luft lassen die Tinte im Füllhalter rasch eintrocknen. Eingetrocknete Füllhalter dürfen nicht einfach nachgefüllt, sondern müssen zunächst mit Wasser ausgespült werden. Für die dauerhafte Lagerung sind kühle, schattige Plätze deutlich besser geeignet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn im Schaft eines Cross Century II ein loses Innenteil (Kappe) klappert und sich nicht dauerhaft festdrücken lässt?", "a": "Das beschriebene Klappern stammt von einer ursprünglich verklebten Innenkappe am oberen Schaftende, die sich gelöst hat. Eigene Reparaturversuche mit Schraubendreher halten nicht dauerhaft. Cross gewährt auf seine Schreibgeräte eine sehr weitreichende (faktisch lebenslange) Garantie; das Gerät sollte daher beim Cross-Service oder einem Fachhändler eingeschickt werden. Übliche Bearbeitungszeit beträgt rund drei Wochen, der Kunde trägt in der Regel nur das Versandporto.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Omas Paragon Kolbenfüllhalter reparieren, der beim Befüllen Luft zieht und kaum Tinte aufnimmt?", "a": "Beschreibung mit blubbernder Luft und geringer Tintenaufnahme deutet primär auf einen undichten Kolben hin, nicht auf eine fehlende Entlüftung. Das Bohren zusätzlicher Löcher ist nicht notwendig und nicht zu empfehlen. Stattdessen sollte der Kolben fachgerecht instand gesetzt werden, etwa durch einen Omas-erfahrenen Reparateur (z.B. Tom Westerich, penboard.de). Silikonfett am Drehknopfgewinde kann zwar die Dichtigkeit erhöhen, ist für das eigentliche Problem aber nicht ursächlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhalte bietet die wieder online gestellte Sammler-Webseite community-fountainpen.de?", "a": "Die Webseite ist eine über viele Jahre gewachsene Sammlung von Fachartikeln zu Schreibgeräten, etwa zu Pflege, Buchvorstellungen, Reinigung und Modellgeschichte. Sie wurde nach längerer Offline-Phase technisch neu aufgesetzt und ist nun wieder zugänglich. Besonders erwähnt werden die ausführlichen Buchbesprechungen, die für Sammler einen spürbaren Mehrwert bieten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Safety mit auffällig zackigem Stern auf der Kappe als Fälschung einzustufen?", "a": "Auch ein zackig wirkender Stern muss kein Fälschungshinweis sein. Der Montblanc Diary & Collector's Guide bildet auf S. 116 verschiedene historische Schneekuppen-Varianten ab, darunter auch eine entsprechend gezackte Form, die bei Originalen vorkommt. Vor der Beurteilung lohnt daher ein Abgleich der Sternform mit dokumentierten Originalvarianten in der Sammlerliteratur.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf sollte man beim eBay-Kauf eines vermeintlich neuen, aber 20 Jahre alten Montblanc 146 achten und wie prüft man die Funktionsfähigkeit?", "a": "Selbst bei der Beschreibung 'neu und unbenutzt' sollte man Kolbenmechanik, Dichtigkeit und Tintenleiter genau prüfen, da nach 20 Jahren der Kolben schwergängig sein und Tintenreste in Kappe oder am Tintenleiter vorhanden sein können. Das Etui muss nicht mehr im aktuellen Montblanc-Katalog auftauchen, weil ältere Editionen bereits ausgelistet sind; auch ungewöhnliche Ablagen können echte Präsentationsstücke aus alten Geschäftsausstattungen sein. Zur Preiseinschätzung helfen Vergleichswerte aus der Community-Datenbank. Beim Vorstellen von Bildern und Nutzung von Texten sind die Forenregeln und etwaige Urheberrechte zu beachten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eigenschaften zeichnen den Sailor Professional Gear in Gelb aus, und was bedeutet die Federbezeichnung 'HB'?", "a": "Der Sailor Professional Gear in Gelb ist mit ca. 12,8 cm Länge und etwa 13 mm Korpusumfang in der Mittelklasse angesiedelt, vergleichbar mit einem Pelikan M600 in der Länge und einem M800 im Durchmesser. Geliefert wird er üblicherweise mit Konverter und einer Flasche Sailor Jentle Tinte. Die Bezeichnung 'HB' ist nicht abschließend geklärt; sie könnte für eine Federbreite zwischen M und B stehen oder Härte bzw. Flexibilität der Feder beschreiben. Sailor verwendet auch Bezeichnungen wie 'HM', praktisch zählt jedoch vor allem das Schreibverhalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lässt sich ein verlorener bordeauxroter Pelikan Kolbenfüllhalter (M200/M250) als Ersatz noch beschaffen?", "a": "Bordeauxrote Pelikan M200/M250 mit 14-Karat-Goldfeder werden von Pelikan zwar nicht mehr neu angeboten, kommen aber regelmäßig auf dem Gebrauchtmarkt (z.B. eBay) vor und können auch über spezialisierte Anbieter wie Richard Binder bezogen werden. Bei einem Austausch ist auf identische Federbreite zu achten; eine über Jahre eingeschriebene Feder lässt sich allerdings selten ohne weiteres durch eine andere ersetzen. Häufig ist es daher sinnvoller, den Verlust offen anzusprechen und gemeinsam einen neuen Füllhalter auszuwählen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gehört ein Montblanc-Füllhalter mit der Kappenaufschrift 'Montblanc Germany - Classic' und schmalem Goldring zur Generation-Linie?", "a": "Ja, es handelt sich um einen frühen Generation: Die Linie wurde zunächst unter dem Namen 'Classic' produziert und später, um Verwechslungen mit der Bezeichnung 'Classique' der Meisterstück-Reihe zu vermeiden, in 'Generation' umbenannt. Die frühe Variante hat einen schmaleren Kappenring und einen leicht abweichenden, weniger geschmeidigen Clip. Die abgeschrägte Kappenform und die 14K-585-Feder bleiben gleich. Echte Originale werden also korrekterweise mit 'Classic' bezeichnet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bietet das neue Buch 'Onoto the Pen - De La Rue and Onoto Pens 1880-1960' von Stephen Hull für Sammler englischer Schreibgeräte?", "a": "Das von Stephen Hull verfasste Werk wurde am 2. Oktober 2016 auf der London Writing Equipment Show erstmals verkauft und umfasst 416 Seiten im Format 21,5 x 28 cm bei knapp 1.800 g Gewicht. Es behandelt umfassend die Geschichte der Firma Thomas De La Rue und ihrer berühmten Onoto-Schreibgeräte. Englische Marken wie De La Rue/Onoto sind in Deutschland deutlich schwerer zu finden als Montblanc oder Pelikan, sodass das Buch für Sammler dieser Linie eine wichtige Referenz darstellt. Zu beziehen ist es über englishpenbooks.co.uk.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Papier ist für Füllfederhalter geeignet und woran erkennt man es vor dem Kauf?", "a": "Entscheidend ist, ob das Papier geleimt ist: Geleimtes Papier hat eine glatte Oberfläche, lässt die Tinte oben aufliegen und verhindert Verlaufen sowie Durchschlagen; Beispiele sind Clairefontaine-Schreibblöcke. Nicht geleimtes oder offenporiges Papier (typisches Kopier- bzw. Laserdruckerpapier) saugt die Tinte ein wie Löschpapier. Höhere Grammaturen ab etwa 100 g/m² liefern mit Füllhalter meist deutlich bessere Ergebnisse als 80 g/m² Standardpapier. Hinweise wie 'inkjet-tauglich' auf der Verpackung sind ein vager Anhaltspunkt, ersetzen aber keine eigene Schreibprobe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Marktwert hat ein gebrauchter Montblanc Meisterstück L139 G mit eingetrockneter Tinte?", "a": "Der 139er gehört zu den hoch gehandelten klassischen Meisterstücken; in optisch und technisch top Zustand werden je nach Quelle Preise von etwa 1.500 bis über 2.000 Euro genannt. Die Einschätzungen gehen jedoch auseinander: Ein erfahrener Verkäufer hält 2.000 Euro für überzogen und verweist auf eBay-Preise, bei denen gute Stücke deutlich günstiger weggehen. Eingetrocknete Tinte ist kein wertmindernder Mangel, deutliche Gebrauchsspuren oder Defekte schlagen sich aber spürbar im Preis nieder. Die Variante mit langem oder kurzem Tintensichtfenster und originale Schachtel können den erzielbaren Preis zusätzlich beeinflussen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt es sich, einen alten Stöffhaas-Füllhalter ohne Feder und mit klemmendem Druckknopf wieder instand setzen zu lassen?", "a": "Bei einem Stöffhaas-Restbestand ohne Feder und mit fest sitzendem Druckknopf lohnt sich eine Restaurierung in der Regel nicht. Gerade Kappe und Feder werden häufig als Ersatzteile aus solchen Stücken entnommen, sodass nur ein Restwert von etwa 5 bis 10 Euro für die Bastelkiste verbleibt. Eine professionelle Wiederherstellung übersteigt diesen Materialwert deutlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entfernt man Tesa-Klebereste von einem alten Montblanc Meisterstück (vermutlich 132/134/138) aus Celluloid und Hartgummi, ohne die Prägungen zu beschädigen?", "a": "Bei alten Meisterstücken besteht der Schaft typischerweise aus Celluloid, die übrigen Teile aus Hartgummi. Hartgummi lässt sich vorsichtig mit Olivenöl einreiben; helle Stellen werden dadurch dunkler und das Erscheinungsbild gleicht sich an. Polieren entfernt zuverlässig Klebe- und Verfärbungsreste, kann aber feine Prägungen wie Federbreitenangaben oder Modellbezeichnungen mit abtragen. Wer das Risiko vermeiden möchte, sollte die Schreibgeräte einem Spezialisten (z.B. Horst Schrage, maxpens.de) übergeben, der die Geräte schonend auffrischen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück Classique 165 Drehbleistift mit Seriennummer 'IC 248523' und 'Germany'-Gravur am Clipring ein Original?", "a": "Das beschriebene Exemplar ist ein Original. Auf dem Ring am Clip sind serienmäßig sowohl die Seriennummer als auch der Schriftzug 'Germany' eingraviert; eine reduzierte Gravurqualität gegenüber einem im Store gekauften Stück muss dabei kein Echtheitsmangel sein. Die genaue Codierung der Seriennummer ist jedoch nur Montblanc bekannt und lässt sich von außen nicht einer Produktionscharge zuordnen. Auch ein fehlender Logodruck auf dem Minenbehälter ist kein eindeutiges Echtheitsindiz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum kratzt eine 18K-Goldfeder eines Caran d'Ache Léman beim Schreiben, während andere Federn (Montblanc 145, Bohème, Pelikan M405) ruhig gleiten?", "a": "Kratzgeräusche entstehen typischerweise dadurch, dass die beiden Schenkel der geschlitzten Feder nicht exakt parallel zueinander stehen, also leicht versetzt sind. Größere und weichere 18K-Federn reagieren auf diesen Versatz oft empfindlicher als kleinere 14K-Federn. Auch sehr schmale Federn neigen schneller zum Kratzen. Eine Justage durch einen erfahrenen Fachhändler oder Federspezialisten beseitigt das Problem in den meisten Fällen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch ist die Servicepauschale von Montblanc, und ist ein Betrag von 81 Euro üblich?", "a": "Montblanc arbeitet nicht mit einer einzigen festen Servicepauschale, sondern mit mehreren Stufen, die sich nach Art der Reparatur und nach Wert des Schreibgeräts richten. Bei sehr hochwertigen Editionen (etwa Patron of Arts) können Pauschalen von 860 Euro und mehr anfallen. Ein Betrag von 81 Euro liegt im unteren Bereich und ist für überschaubare Schäden plausibel. Montblanc bezeichnet die Pauschalen als kostendeckend, nicht als Gewinnposten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es korrekt, dass ein neu gekaufter Montblanc Bohème Noir Platinum mit einer 14K-Feder geliefert wird, obwohl die Website eine 18K-Feder zeigt, und wie pflegt man die Platinierung?", "a": "In Standard-Meisterstücken und Bohème-Modellen werden 14K-Goldfedern verbaut; 18K-Federn finden sich nur im französischen Markt sowie in Edelmetall-Varianten (Silber, Gold). Auf der Montblanc-Website abgebildete Modelle stammen häufig vom französischen Markt, daher die abweichende Federangabe. Edelmetalle wie Platin sind grundsätzlich resistent gegen Handschweiß, dünne Platinierungen können jedoch langfristig leiden. Empfohlen wird, das Schreibgerät nach Gebrauch mit einem fusselfreien Tuch (z.B. Brillenputztuch) abzuwischen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gibt es in der Montblanc Flag Series Skeleton-Editionen für andere Länder, aber keine deutsche Flagge?", "a": "Die Flag-Editionen (z.B. Tricolore, Stars and Stripes) wurden zunächst zur Eröffnung der Montblanc-Flagshipstores in Paris und New York lanciert und dann nach Nachfrage erweitert. Eine reguläre Auflage mit deutscher Flagge gibt es nicht, was sowohl mit zurückhaltender Inlandsnachfrage als auch mit dem im Ausland heiklen Bezug auf deutsche Nationalsymbole erklärt wird. Über das Atelier Privé von Montblanc lassen sich Einzelstücke mit Wunschmotiv (auch Schwarz-Rot-Gold) beauftragen; die Preise liegen dann in der Größenordnung von 25.000 bis 30.000 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entfernt man eingetrocknete Reste von Montblanc Blau-Schwarz (eisengallushaltig) von der Feder eines Pelikan 146?", "a": "Bewährt hat sich ein angefeuchtetes Silberputztuch: Das im Tuch enthaltene Reinigungsmittel wird durch Auswringen auf die Tintenrückstände gebracht und kann dort einwirken, anschließend wird vorsichtig nachpoliert. Trockenes Polieren reicht meist nicht. Weiches Wasser löst die Reste besser als hartes; bei Eisengallustinten lagern sich Eisenverbindungen hartnäckig ab und müssen mechanisch sanft gelöst werden. Bei dieser Vorgehensweise erzielen Anwender erfahrungsgemäß sehr gute Ergebnisse.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie schreibt sich die Sailor 'Togi'-Feder, und welche Sailor-Spezialfedern eignen sich für eine sehr weiche, flexible Schreiberfahrung?", "a": "Die Togi-Feder von Sailor wird als sensationell weich und leicht flexibel beschrieben, sie gleitet angenehm und liefert einen satten Tintenfluss. Eine deutlich erkennbare Variation zwischen Quer- und Abstrich, wie sie eigentlich angekündigt ist (breiter Querstrich, schmaler Abstrich), nehmen Anwender in der Praxis kaum wahr. Als besonders interessante Spezialfeder gilt zusätzlich die Zoom-Feder, die je nach Haltung deutlich unterschiedliche Strichbreiten erzeugt. Insgesamt zeichnen sich Sailor-Federn durch sehr hohe Schreibqualität aus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man Montblanc-Uhren (Automatic, Réserve de Marche) mit Krokoarmband im Alltag schonend?", "a": "Für die laufende Reinigung reicht ein fusselfreies Tuch; bei Bedarf hilft auch eine angefeuchtete Nagelbürste. Schmuckreinigungs- oder Ultraschallbäder sind tabu, weil sie Lederarmbänder zerstören und je nach Modell die Wasserdichtigkeit beeinträchtigen können. Lediglich Montblanc-Sportuhren mit verschraubter Krone vertragen ein Ultraschallbad einigermaßen, doch auch hier wird davon ausdrücklich abgeraten. Für die gründliche Reinigung sollte die Uhr an den Montblanc-Service geschickt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgeräte-Modelle könnten hinter den vom Bundestag in großen Stückzahlen angeschafften Füllfederhaltern stecken?", "a": "Aus den genannten 68.800 Euro für 296 Schreibgeräte ergibt sich ein Stückpreis von rund 232 Euro, was nach Beschaffungsrabatten am ehesten zu mittelpreisigen Modellen passt. Zur Sprache kamen bei Montblanc unter anderem Restposten der Scenium-Serie (von der allerdings nie Füllhalter, nur Kugelschreiber existierten) sowie später Pelikan-Modelle bei rund 169 Euro Stückpreis, etwa ein M400 mit deutlichem Rabatt. Welches konkrete Modell gewählt wurde, ist nicht eindeutig dokumentiert; vermutlich kam ein Mengenrabatt zum Tragen. Auch die Bezeichnung 'goldene Füllfederhalter' kann sich allein auf vergoldete Kappenringe beziehen, nicht auf Massivgold.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden Montblanc-Federn samt Federgravuren von Hand gefertigt oder maschinell hergestellt?", "a": "Die Federgravur entsteht im Prägeverfahren, wird also maschinell aufgebracht. Handarbeit umfasst bei Montblanc im Wesentlichen das Aufbringen einer schützenden Folie vor dem Platinieren, das Schleifen des Federkorns sowie die individuelle Schreibprobe zur Endkontrolle. Detaillierte Informationen liefern der Newsletter und die Soulmakers-Videos auf der Montblanc-Website.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell und welchen Wert handelt es sich bei einem alten Montblanc 'No. 030' bzw. einem Füller mit 18K/750-Feder ohne Modellnummer?", "a": "Der Montblanc No. 030 zählt zur Klasse der Schulfüllhalter und erzielt im Sammlermarkt etwa 10 bis 18 Euro. Der zweite, anhand der Beschreibung gezeigte Füller mit 18K/750-Feder ist ein Montblanc Noblesse II aus den 1980er Jahren (nicht zu verwechseln mit dem Noblesse Oblige). Sein Korpus besteht aus vergoldetem Messing mit hochwertiger mehrschichtiger Lackierung; trotz Positionierung unterhalb der Meisterstück-Serie handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Schreibgerät mit 18-Karat-Goldfeder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man die Spitze eines Kaweco NYL-Füllhalters, ohne ihn zu beschädigen?", "a": "Die NYL-Spitze kann bedenkenlos in Wasser eingelegt werden. Anwender berichten, dass die Federn nach dem Wasserbad wie neu schreiben. Spezielle Reinigungsmittel oder Vorsichtsmaßnahmen sind dabei nicht erforderlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wird die Modellnummer (z.B. 146, 161) noch auf dem mittleren Kappenring von Montblanc Meisterstück Le Grand-Schreibgeräten eingraviert?", "a": "Bei aktuellen Meisterstücken steht auf dem mittleren Kappenring meist nur 'Meisterstück Pix Montblanc'; 'Pix' ist eine alte Markenbezeichnung. Die Modellnummer (z.B. 146, 161, 164) wird seit Längerem nicht mehr standardmäßig auf dem Ring eingraviert, auch wenn ältere Katalogfotos das noch zeigen, weil Montblanc Bilder häufig über Jahre weiterverwendet. Seriennummer (PL...) und 'Germany' sind dagegen am Clip eingraviert. Sammler unterscheiden Modelle damit nicht nur nach Typ, sondern auch nach Produktionsjahr.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc 'Homage to Kyoto Artistry (Project Chiso)' Limited Edition 55 bekannt?", "a": "Es handelt sich um eine sehr kleine Edition mit 55 Stück, die in Verbindung mit dem traditionellen japanischen Atelier Chiso gestaltet wurde. Detaillierte Bildmaterialien und englischsprachige Beschreibungen finden sich u.a. auf watchprosite.com, dort lässt sich das Schreibgerät besser erkennen als in den japanischen Erstankündigungen. Zu Auflagenhöhe und gestalterischem Konzept bietet diese Quelle den verlässlichsten Überblick.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verwendet man weißes und rotes Dichtmittel beim Federwechsel und Abdichten eines Montblanc 146?", "a": "Das fragliche Dichtmittel stammt von Sebastian Schulze in München und wird im Verhältnis 1:1 (weiße und rote Komponente) angemischt; die Verarbeitungszeit beträgt etwa 20 Minuten. In der Praxis kommen viele Sammler auch ohne ein solches Dichtmittel aus, wenn sie Federn lediglich ausbauen, reinigen und wieder einsetzen. Wer es trotzdem einsetzen möchte, sollte sich an die Herstellerangaben halten, da Mischungsverhältnis und Topfzeit anbieterspezifisch sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Stellenwert hat das Schreiben mit dem Füllfederhalter heute im Schulalltag, und wie beurteilt man Initiativen zur Förderung der Schönschrift?", "a": "Initiativen, die das Schreiben mit dem Füllhalter wieder stärker in den Unterricht einbinden (etwa an einer schottischen Schule), werden als positives Gegengewicht zur allgemeinen Vernachlässigung der Schreiberziehung gesehen. Beobachter berichten, dass viele Lehrkräfte selbst kaum noch wissen, wie korrekt mit dem Füllhalter umzugehen ist, und Schreibkultur insgesamt an Bedeutung verloren hat. Andere argumentieren, dass Schönschrift erst dann sinnvoll vermittelbar ist, wenn grundlegende Lese- und Schreibkompetenzen vorhanden sind. Beispiele aus England zeigen zudem, wie deutlich sich vernachlässigte Schreibkultur langfristig auf die Lesbarkeit handschriftlicher Texte auswirken kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo und wann wurde die Montblanc-Reportage des Senders XXP (Magazin 'Lebensart') ausgestrahlt, und wie lässt sie sich aufzeichnen?", "a": "Die Sendung lief im wöchentlichen Magazin 'Lebensart' mit Jutta Lang auf XXP und enthielt einen längeren Bericht über den Flagshipstore in New York und das Artisan-Atelier in Hamburg, inklusive eines Cardinal de Richelieu (Auflage 8 Stück, schwarze und weiße Diamanten). Wiederholungen wurden im Programmplan angekündigt. XXP war zu der Zeit nur über Satellit verfügbar und für analoge Satellitenempfänger nicht ohne weiteres zugänglich; eine digitale Aufzeichnung war daher schwierig und konnte nur mit entsprechender Receiver- und Recorderausstattung realisiert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich das Montblanc Lalique Limited Edition Set von 1991 als Wertanlage, und wie sind Preisunterschiede zwischen US- und deutschem Markt zu bewerten?", "a": "Schreibgeräte sind als reine Investition ungeeignet, vergleichbar mit Oldtimern, Uhren oder Weinen; eine sichere Wertsteigerung ist nicht zu erwarten. Die hohen Preisunterschiede (z.B. 4.000 USD in den USA, ca. 2.500 Euro in Deutschland) hängen von Marktinteresse, Vollständigkeit (Box, Papiere) und individueller Käufergruppe ab. Die augenscheinlich grobe Handgravur auf dem Set ist Originalmerkmal und bei mehreren dokumentierten Stücken identisch ausgeführt. Wer kauft, sollte primär aus Sammlerinteresse handeln und nicht auf Wertsteigerung spekulieren.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Lalique (1991): https://www.fountainpen.de/patron-lalique.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Auflage hatte der Montblanc Artisan Solitaire Doué Gold Kugelschreiber, und wo wurde er verkauft?", "a": "Der Artisan Solitaire Doué Gold gehört zur Montblanc Gift Collection 2004 und wurde damals ausschließlich in Deutschland angeboten. Da es sich um eine Special Edition handelt, ist die Stückzahl klein und liegt nach Erinnerung von Sammlern bei unter 300 Exemplaren. Offizielle Produktionszahlen hat Montblanc zu dieser Reihe nie veröffentlicht. Weitere Hintergründe finden sich auf fountainpen.de unter dem Eintrag zum Artisan Solitaire Gold Doué.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem Füllhalter mit Aufschrift 'A.W. Faber Castell 963F' und Federsignatur 'Osmia Supra 14K 585'?", "a": "Faber-Castell hat in den 1950er und 1960er Jahren die Osmia-Werke übernommen, weshalb in dieser Zeit Modelle mit kombinierten Markenmerkmalen produziert wurden. Der genannte Füller ist ein solcher Übergangs-/Kombinationstyp, vom Halter mit Faber-Castell-Aufschrift und einer 14K-Osmia-Supra-Goldfeder. Zu Wertorientierung und Modellbestimmung wird auf einschlägige Forenartikel verwiesen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die historischen Onward-Hebelfüllhalter aus, und wie sind sie in die Sammlerlandschaft englischer Schreibgeräte einzuordnen?", "a": "Onward war ein Modellname der englischen Firma Thomas De La Rue, der bekannteste war Onoto. Die Hebelfüller sind mit rund 10,6 cm geschlossener Länge vergleichsweise klein und in Deutschland deutlich seltener anzutreffen als Montblanc oder Pelikan. Sammler haben De La Rue/Onoto-Sammlungen mit Dutzenden Exemplaren aufgebaut, was angesichts der schwierigen Beschaffung in Deutschland als bemerkenswert gilt. Wer einsteigen möchte, muss meist gezielt im Ausland oder bei spezialisierten Anbietern suchen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie groß ist der Delta Dolce Vita Oversize im Vergleich zu einem Montblanc 149?", "a": "Der Delta Dolce Vita Oversize liegt in seinen Abmessungen sehr nahe am Montblanc 149; konkret ist der 149er nur etwa 0,8 mm länger. In direktem Foto-Vergleich erscheinen beide Modelle nahezu gleich groß, wobei perspektivische Verzerrungen durch unterschiedliche Lage zur Kamera leicht entstehen können. Damit eignet sich der Dolce Vita Oversize gut als Alternative für Schreiber, die ein 149-typisches Format suchen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Auswirkungen hat das Forum-Update auf Layout und Bedienbarkeit?", "a": "Das Update war primär ein Sicherheitspatch; sichtbare Layoutänderungen wie eine Umstellung von Baumstruktur auf eine flache Beitragsdarstellung sowie farbige Balken neben den Benutzernamen ergaben sich nebenbei. Die Optionen lassen sich durch Administratoren weiter feinjustieren; nicht alle Effekte (etwa der farbige Balken) blieben bei jeder Konfiguration erhalten. Zusätzlich wurde die Bedienoberfläche stärker eingedeutscht und die zulässige Größe eingebundener Bilder erhöht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchem Zeitraum wurde der Montblanc 31 Kolbenfüllhalter produziert, welche Federart hat er und was ist er wert?", "a": "Der Montblanc 31 wurde von 1961 bis 1966 hergestellt und ist mit teilweise vergoldeten Stahlfedern ausgestattet, also nicht mit Goldfedern. Zur Wertbestimmung verweisen Sammler auf die einschlägigen Forenartikel zu Schul- und Mittelklasse-Modellen dieser Ära; konkrete Marktpreise variieren stark nach Zustand und Vollständigkeit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet das 'S' vor oder hinter dem Feingehaltsstempel (z.B. 'S 900' / '900 S' bzw. 'S 585' / '585 S') auf alten Montblanc-Schreibgeräten?", "a": "Das 'S' steht für 'Sarastro', den seinerzeit für Overlays verantwortlichen Meister bei Montblanc. Er durfte sein Zeichen auf Schreibgeräten anbringen, deren Overlays besonders hochwertig ausgeführt waren. Solche Punzierungen finden sich auf Bleistiften und Füllfederhaltern, die Montblanc zwischen den beiden Weltkriegen in Deutschland produzierte. Die Markierung gilt heute als Qualitätshinweis für die Verarbeitung des Edelmetallüberzugs.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich in Düsseldorf Jansen-Tinten beschaffen oder kostengünstig per Sammelbestellung ordern?", "a": "Eine Anlaufstelle in Düsseldorf ist das Carsch-Haus, das in der Regel eine größere Auswahl an Jansen-Tinten führt; die Lieferzeit kann allerdings rund vier Wochen betragen. Andere Geschäfte wie Henning bieten teils nur größere Gebinde, keine einzelnen Fässchen. Weil die Versandkosten von etwa 7 Euro pro Bestellung im Verhältnis zum Tintenpreis hoch sind, ist eine Sammelbestellung mit anderen Sammlern aus der Region das sinnvollste Vorgehen, um über die Portoschwelle (z.B. 40 Euro Warenwert) zu kommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, ob ein Montblanc Meisterstück Doué Stainless Steel Kugelschreiber echt oder gefälscht ist, insbesondere bei nicht ausgefülltem Garantieheft?", "a": "Ein nicht ausgefülltes Garantieheft ist allein kein zuverlässiges Indiz für eine Fälschung. Verlässlicher ist die Verpackung: Bei vielen bekannten Fälschungen ist die Schatulle mit einem Metallclip am Boden ausgestattet und nur mit einem Tuch bespannt, während Originalboxen massiver wirken. Ältere Originalboxen waren mit schwarzem Satintuch ausgekleidet und nicht mit Schaumstoff, was nicht automatisch auf eine Fälschung hindeutet. Sammler bestätigen, dass eine massive, hochwertig verarbeitete Box ein gutes Echtheitsmerkmal ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Folgen hat die Verschmelzung der ebay-Plattform mit dem chinesischen Eachnet für den Markt von Markenschreibgeräten und Fälschungen?", "a": "China und die Türkei erkennen den Markenschutz nur eingeschränkt an, sodass Markenfälschungen dort lange Zeit faktisch geduldet wurden. Da beide Länder jedoch der WTO angehören, sind sie offiziell zur Bekämpfung von Plagiaten verpflichtet, was in der Praxis aber unzureichend umgesetzt wird. Selbst ein EU-Beitritt würde das Problem nicht zwingend lösen, wie Erfahrungen mit Tschechien zeigen. Sammler erwarten daher eine deutliche Zunahme von Fälschungsangeboten auf dem Weltmarkt durch die Plattform-Integration.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden Schreibgeräte-Sets von Modemarken wie Pierre Cardin selbst gefertigt, und müssen vergoldete Stifte (18K Gold Plated) eine Punze tragen?", "a": "Vergoldete Schreibgeräte müssen keine Punze tragen, da diese ausschließlich für massive Edelmetalle vorgesehen ist und einen bestimmten Edelmetallanteil garantiert. Bei Modemarken wie Pierre Cardin werden die Stifte nicht vom Markeninhaber selbst, sondern im Auftrag von etablierten Schreibgeräteherstellern produziert. Der Begriff Gold Plated bezeichnet eine Vergoldung, also eine dünne Goldauflage auf einem unedlen Trägermaterial, weshalb keine Materialgarantie durch eine Punze nötig ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit dem Online-Schreibgerätehändler Scription beim Kauf hochwertiger Füllhalter und Rollerballs?", "a": "Sammler berichten durchweg von sehr guten Erfahrungen mit Scription, sowohl bei Erstbestellungen als auch bei Reklamationen. Auch bei Reklamationsfällen, etwa bei Mängeln durch den Hersteller wie Pelikan, sei die Abwicklung tipp-topp und kundenorientiert verlaufen. Der Service wird auch von Stammkunden als perfekt und kulant beschrieben, unabhängig vom Wohnort des Kunden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum bevorzugt Montblanc bei seinen Meisterstücken Gelbgold-Beschläge anstelle von Weißgold oder Platin, und sind Sonderanfertigungen mit anderen Beschlägen möglich?", "a": "Das Meisterstück 149 wird seit 1952 in nahezu unveränderter Form mit gelbgoldenen Beschlägen produziert und gilt als klassisches Standardmodell, weshalb Montblanc aus traditionellen Gründen an Gelbgold festhält. Das Artisan Atelier von Montblanc fertigt jedoch Sonderanfertigungen mit individuellen Wünschen wie platinierten Beschlägen, sofern sie nicht zu stark von der Modelllinie abweichen, allerdings zu sehr hohen Preisen. Die Auswahl an Federbreiten ist bei Montblanc inzwischen reduziert; Aurora gilt als Marke mit besonders breitem Federsortiment von OFR bis OBBR. Die Geschmäcker bei Beschlägen sind verschieden: jüngere Käufer empfinden Gelbgold teils als altmodisch, während Weiß-Beschläge moderner wirken.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 149 (Grand Format): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-149.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich gefälschte Montblanc-Schlüsselanhänger bei eBay erkennen?", "a": "Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist die Verpackung: Bei Fälschungen wirkt das Papier der Box anders glänzend, da Originalboxen eine charakteristische Oberflächenstruktur aufweisen. Die Herkunft des Verkäufers (etwa Taiwan) ist allein kein Beweis für eine Fälschung. Ein direkter Vergleich von Originalfotos und Auktionsbild kann subtile Abweichungen aufdecken, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Sammler raten dazu, im Zweifel ein bekanntes Originalstück daneben zu legen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein brauner Ring an der Innenseite einer Montblanc 146-Kappe, und ist dies ein Konstruktionsmerkmal oder ein Reparaturhinweis?", "a": "Der braune Ring ist ein ab Werk eingebauter Messingring, der konstruktiv eingeführt wurde, um das bekannte Problem lockerer Kappenringe zu beheben. Mit der Zeit oxidiert das Messing und nimmt eine bräunliche Färbung an. Bei genauer Betrachtung schimmert das Messing durch die Patina, und beim leichten Kratzen ist die metallische Oberfläche erkennbar. Es handelt sich also weder um eine Reparatur noch um einen Defekt, sondern um eine Originalkomponente.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Online-Händler für Schreibgeräte sind empfehlenswert, und warum greifen Käufer zunehmend auf den Internet-Versand zurück?", "a": "Empfohlen wird unter anderem Rolf Thiel mit seinem Shop missing-pen.de aufgrund einer breiten Auswahl und positiven Erfahrungen. Im stationären Handel sind selbst gängige Modelle wie der Pelikan M205 oder bestimmte Parker- und Moleskine-Produkte oft nicht erhältlich, da kleinere Händler kaum die volle Sortimentsbreite vorhalten können. Sammler berichten, dass der Online-Kauf häufig schneller und zuverlässiger als der lokale Einzelhandel ist, was den Trend zum Internetkauf weiter verstärkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer kann ein defektes Drehgewinde am Montblanc Tintenroller 162 reparieren, und welche Kosten sind zu erwarten?", "a": "Moderne Montblanc-Schreibgeräte können nur vom Hersteller selbst repariert werden, sodass der Rollerball zu Montblanc nach Hamburg eingeschickt werden muss. Vor dem Versand empfiehlt sich ein Anruf beim Kundenservice, um die voraussichtlichen Kosten zu erfragen. Eine günstigere Reparaturmöglichkeit durch Dritte besteht nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man unbekannte ältere Füllhalter (z. B. Pelikan M400, Ibis von Günther Wagner) identifizieren und ihren Wert bestimmen lassen?", "a": "Zur Identifikation alter Schreibgeräte wie des Ibis von Günther Wagner können Online-Quellen wie penexchange.de Hilfestellung geben. Eine professionelle Wertschätzung durch Sachverständige ist möglich, jedoch teuer und meist nicht lohnend, da das Schreibgerät eingeschickt werden muss. Für eine erste Einschätzung reichen oft Fotos und Maße (Kappenlänge, Schaftlänge, Gesamtlänge), die in Sammlerforen eingestellt werden können. Beim grünen Pelikan-Modell ist anhand der Maße eine Zuordnung etwa zum M400 möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man einen SENSA Kugelschreiber aus Sterlingsilber, insbesondere die empfindliche Griffregion, ohne sie zu beschädigen?", "a": "Für die Reinigung von Silberoberflächen eignen sich einfache Silberputztücher aus der Drogerie, die das Silber schonend von Anlauf befreien. Bei der weichen Griffregion (wie sie SENSA-Kugelschreiber haben) ist besondere Vorsicht geboten, da aggressive Mittel das Material angreifen können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale weisen offensichtliche Kafka-Kugelschreiber-Fälschungen auf, und wie problematisch sind plumpe Plagiate gegenüber präziseren Nachbauten?", "a": "Plumpe Fälschungen wie der angebliche Franz Kafka aus rosin (Edelharz) oder als water pen verraten sich durch fehlerhafte Beschreibungen, lächerliche Materialangaben und billige Verarbeitung, sind aber durch ihren Preis und die Optik leicht erkennbar. Sammler sind sich einig, dass weniger offensichtliche, hochwertig nachgebaute Fälschungen das eigentliche Problem darstellen, da sie sich dem Original immer mehr annähern. Diese Entwicklung ist bei Plagiaten in vielen Branchen zu beobachten, etwa auch im Automobilbereich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie geht man mit einem geerbten kratzigen Montblanc Meisterstück 142 um, und welche Tinte sowie Reparaturmöglichkeiten sind zu empfehlen?", "a": "Der 142er ist das damals kleinste Meisterstück und besteht aus Celluloid, das durch bestimmte Tinten verfärbt werden kann; ein Tintenfenster, das nicht mehr gelb ist, ist ein Hinweis darauf. Eine Eigenreparatur der Feder mit Schleifpapier ist riskant, da das Iridiumkorn schnell abgeschliffen wird und die Feder dann unbrauchbar ist. Ersatzfedern für den 142er aus den 1950ern sind im Handel kaum mehr verfügbar; eine Reparatur ist daher schwierig und sollte allenfalls von einem Spezialisten erfolgen. Da Federn auf den Vorbesitzer eingeschliffen sein können, kann es sich lohnen, eine neue passende Feder anzuschaffen, statt sich an die alte zu gewöhnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum schreibt ein neues Montblanc Meisterstück 145 anfangs unsauber oder mit Aussetzern, und wie behebt man das Problem?", "a": "Ursache ist häufig der Kolbenkonverter: Die Adhäsionskraft des Plastikmaterials ist anfangs sehr hoch, sodass die Tinte nicht ausreichend fließt; nach Kontakt mit lauwarmem Wasser löst sich der Konverter leichter und die Tinte fließt besser. Im Laden wird auf sehr glattem Papier getestet, was das Schreibverhalten anders erscheinen lässt als zu Hause auf normalem Papier; daher sollte beim Testen unbedingt eigenes Papier mitgenommen werden. Federn lassen sich nicht einschreiben - wie sie schreiben, schreiben sie immer; bei anhaltenden Aussetzern sollte die Feder oder das Schreibgerät getauscht werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man bei einem ebay-Kauf erkennen, ob ein Montblanc Meisterstück Solitaire Doué Kugelschreiber echt ist, und welche Rabatte sind im Fachhandel üblich?", "a": "Anhand guter Auktionsfotos lässt sich oft schon die Echtheit beurteilen, gerade Solitaire-Modelle sind wegen detailreicher Verarbeitung gut zu prüfen. Im Fachhandel und in Boutiquen gilt grundsätzlich Listenpreisbindung; ein Verkauf darunter kann zur Auslistung des Händlers durch Montblanc führen. Mit freundlicher Anfrage sind Nachlässe von 5 bis 10 Prozent durchaus möglich, in seltenen Ausnahmefällen auch mehr. Wer sich nicht auskennt, sollte bevorzugt im Fachhandel kaufen, da dort Beratung und Echtheitsgarantie gewährleistet sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist zu tun, wenn der Zoll einen aus der Schweiz importierten Montblanc Solitaire Nikolai unter Verdacht der Markenrechtsverletzung zurückhält?", "a": "Vom Modell Nikolai sind keine bekannten Fälschungen im Umlauf, weshalb der Zollverdacht meist unbegründet ist. Empfohlen wird, die Auktion mit allen Bildern auszudrucken und damit zum Zoll zu gehen sowie zusätzlich Montblanc selbst zur Echtheitsprüfung zu kontaktieren. Montblanc hat bestätigt, dass originale Schreibgeräte niemals einbehalten werden; bei Echtheit fallen lediglich die regulären Zollgebühren an. Zöllner sind für Markenfälschungen sensibilisiert, was zu solchen Verdachtsfällen auch bei Originalen führen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann die Feder eines Montblanc Solitaire Meisterstücks in ein normales Meisterstück eingesetzt werden, und welche Qualitätsunterschiede bestehen?", "a": "Ein Federtausch zwischen Solitaire- und Standard-Meisterstücken gleicher Größe (etwa 144 oder 146) ist technisch möglich, da die Federn baugleich sind. Standard-Meisterstücke haben jedoch eine 14-karätige Feder, Solitaire-Modelle eine 18-karätige Feder; an dieser Punzierung lässt sich der Tausch nachweisen. Beim 144 kann der Händler den Federtausch durch Wechsel der kompletten Vorderteile durchführen, bei anderen Modellen ist meist Montblanc selbst zuständig. Im Schreibverhalten ist kein Unterschied zwischen 14k und 18k spürbar, doch der Wert des Schreibgeräts steigt durch eine 18k-Feder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Minen passen in einen Montblanc Quickpen, und sind alte Modelle wie der 342 noch reparierbar?", "a": "In den Montblanc Quickpen passen Fineliner-Minen von Schmidt Feintechnik, wenn ein Papierkügelchen hinten im Schaft als Distanzstück eingesetzt wird; auch die von Schmidt für Montblanc gefertigten gefederten Fineliner-Minen funktionieren. Für den Montblanc 342 (dritte Serie) hält Montblanc keine Ersatzteile mehr vor, da diese Schreibgeräte nicht für eine lebenslange Reparaturversorgung konzipiert wurden. Bei Defekten an alten Modellen wie dem 342 oder 32 ist eine Reparatur daher problematisch und nur über spezialisierte Reparateure mit Ersatzteillager möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man einen Pelikan M200 Demonstrator, der durch rote Tinte verfärbt wurde, und welche Tintenmarken sind unproblematisch?", "a": "Rote Tinte ist aufgrund ihres aggressiven Farbstoffs und der Wechselwirkung mit Weichmachern besonders kritisch und zieht in viele Kunststoffe ein, sodass sich die Verfärbung nicht mehr vollständig entfernen lässt. Dies betrifft alle Tintenhersteller gleichermaßen. Für Demonstrator-Füllhalter sollten bevorzugt blaue oder schwarze Tinten verwendet werden, um das Risiko bleibender Verfärbungen zu minimieren. Materialunterschiede zwischen Herstellern wie Montblanc und Pelikan sind in dieser Hinsicht weitgehend vergleichbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Verbesserungen wurden am Forum vorgenommen, und welche Funktionen wurden neu eingeführt?", "a": "Im Rahmen einer Forum-Aktualisierung wurden private Mails (PM) sowie ein farbiger Statusbalken eingeführt. Aufgrund von Problemen mit der neuen Forensoftware wurde anschließend wieder auf die Vorgängerversion 1.0.2 zurückgegriffen, die neuen Funktionen blieben jedoch erhalten. Zudem wurde die Möglichkeit diskutiert, Profileinblicke nur eingeloggten Benutzern zu erlauben, um Kontaktaufnahmen per E-Mail zu ermöglichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden bei Montblanc noch goldfarbene Tintenpatronen für die alten Classic- und Generation-Füllhalter produziert?", "a": "Die goldfarbenen Patronen werden seit mehreren Jahren nicht mehr hergestellt; sie wurden anfangs noch in den Travellern verwendet, sind heute aber nur noch als Sammlerstücke erhältlich. Aktuelle Montblanc-Patronen sind durchsichtig und zeigen die Tintenfarbe direkt. Aus konservatorischen Gründen sollte man die alten goldenen Patronen nicht mehr nutzen, sondern als Dekoration im Füllhalter belassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Montegrappa Reminiscence Schreibgeräte vollständig aus massivem Silber gefertigt, einschließlich des Griffstücks?", "a": "Die komplett massiv silbernen Reminiscence-Schreibgeräte einschließlich des Griffstücks stammen noch aus der Zeit, als die Familie Aquila Eigentümer von Montegrappa war. Nach der Übernahme durch die Richemont-Gruppe (zu der auch Montblanc gehört) wurden Konstruktion und Materialien teilweise verändert, sodass spätere Modelle nicht mehr durchgängig aus massivem Silber gefertigt sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man bei einem geerbten Montblanc Kugelschreiber aus den 1980er Jahren ohne Seriennummer auf dem Clip die Echtheit feststellen?", "a": "Ältere Montblanc-Kugelschreiber aus den 1980er Jahren tragen oftmals keine Seriennummer auf dem Clip, sondern lediglich Gravuren wie Germany im oberen und Mont Blanc Meisterstück im unteren Ring. Anhand des Imprints und der Gestaltung lässt sich das Modell identifizieren, hier beispielsweise als Modell 164 mit Korn-Guilloche. Ein fehlender Seriennummerncode ist daher kein Hinweis auf eine Fälschung, sondern altersbedingt normal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man das Gewinde am Schaft eines Montblanc 146P von Tintenablagerungen, ohne den Füllhalter zu beschädigen?", "a": "Eine weichborstige Zahnbürste eignet sich hervorragend zur Reinigung des Gewindes, da sie Rückstände schonend entfernt, ohne das Material zu zerkratzen. Normale Zahnbürsten sind oft zu hart und sollten gemieden werden. Zusätzlich kann gefiltertes Wasser (etwa aus einem Brita-Filter) verwendet werden, da es Tintenreste aus Tank und Tintenleiter schneller löst, besonders bei hartem Leitungswasser.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert ein Montblanc Druckfüller aus der Zeit der Reichsdeutschen Füllhalterfabrik mit Federgravur Exekutiv und Adler?", "a": "Ohne Bilder lässt sich eine solche ungewöhnliche Konstellation nicht seriös beurteilen, da Montblanc zwar viele Modelle hergestellt hat, eine Kombination aus grünmarmoriertem Druckfüller mit Aufschrift Reichsdeutsche Füllhalterfabrik Niederlage Wien und Adler-Federgravur jedoch nicht gängig dokumentiert ist. Sammler raten zur kritischen Prüfung und zur Recherche der Quellen, aus denen entsprechende Informationen stammen. Eine Verifikation ohne Fotomaterial und Originalstück ist nicht möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein Montblanc Marcel Proust Kugelschreiber (Limited Edition 1999) ohne aufgedruckte Limitierungsnummer original sein?", "a": "Alle Marcel-Proust-Editionen müssen eine individuelle 5-stellige Nummer (z. B. 12345/20000) am Kopf im schwarzen Edelharz aufweisen. Lediglich der Hemingway hatte keine direkte Limitierungsnummer, sondern eine auf dem Clip ohne Bezug zur laufenden Nummer. Auch nach Reparaturen oder Austausch von Teilen wird die Nummerierung wieder eingebracht. Ein echter Proust ohne Nummer wäre ein Unikat und entsprechend sammelwürdig, doch ist die Echtheitsprüfung sorgfältig vorzunehmen, am besten ohne den Stift dauerhaft aus der Hand zu geben. Auch Prototypen werden nummeriert, allerdings mit Prototypennummern, um deren Vernichtung sicherzustellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Wertentwicklungspotenzial bieten Sammlerschreibgeräte, und welche Faktoren beeinflussen den Marktwert?", "a": "Hauptmotiv für das Sammeln bleibt die Faszination am Objekt, der Werterhalt ist meist nur ein willkommener Nebeneffekt. Eine zentrale Liste realisierter Verkaufspreise existiert nicht, da neben Zustand auch die Bekanntheit des Verkäufers Einfluss nimmt. Wertbeeinflussend sind insbesondere die Seriennummern: Im asiatischen Markt sind Glückszahlen wie 3 oder 8 besonders begehrt, ebenso Vorserien-Prototypen mit Nummer 000, die schwer zu bekommen sind und entsprechend hohe Summen erzielen. Angebot und Nachfrage bleiben die wesentlichen Werttreiber.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert ein Montblanc 149 mit ungewöhnlicher Optik (etwa Overlay) als offizielles Werksmodell?", "a": "Solche ungewöhnlichen 149er sind meist Eigenkonstruktionen versierter Sammler oder von Drittanbietern wie Paul Rossi umgearbeitete Stücke und nicht offiziell von Montblanc ausgeliefert worden. Beweggrund ist häufig die Restaurierung beschädigter Korpusteile oder eine reine Veredelung, etwa mit Maki-e- oder Edelstein-Overlays nach historischem Vorbild der Juwelier-Overlays. Solche Umarbeitungen können den Marktwert deutlich steigern, mitunter um das Drei- oder Mehrfache. Wichtig ist jedoch die korrekte Deklaration als Sonderanfertigung, nicht als Original-Montblanc.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein Montblanc Meisterstück durch kurzzeitige Nutzung durch eine fremde Person tatsächlich beschädigt werden?", "a": "Die Behauptung, ein Füller werde durch Fremdnutzung kaputt, ist im Wesentlichen ein Mythos. Die Goldfeder besitzt vorn ein extrem hartes Iridiumkorn, das sich auch bei jahrelanger Nutzung durch verschiedene Personen nicht abschreibt. Erst wenn das Iridiumkorn fehlt oder abgebrochen ist, kann sich die nackte Goldfeder über lange Zeit auf eine bestimmte Schreibhand individuell einschleifen. Eine kurze Fremdnutzung ist daher völlig unbedenklich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein Montblanc Meisterstück 144 frisch gefüllt gut, aber nach Tagen immer schlechter schreibt und schließlich Aussetzer zeigt?", "a": "Solche Probleme entstehen meist durch einen verschlissenen oder verschmutzten Tintenleiter, dessen Kapillarwirkung nachlässt. Auch ein Luftspalt zwischen Federende und Tintenleiter kann den Tintenfluss unterbrechen. Die Feder selbst sollte keinesfalls eigenhändig herausgenommen werden, da der erforderliche dichte Wiedereinbau nur mit Spezial-Dichtungsmaterial gelingt. Bei Montblanc kostet ein Service mit Austausch des Tintenleiters etwa 49 Euro, was die zuverlässigste Lösung darstellt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist Wasser hinter dem Tintenstempel im Füllmechanismus eines Montblanc 31 problematisch?", "a": "Da der Füllmechanismus des 31ers aus Plastik besteht, ist hinter dem Konverter eingedrungenes Wasser nicht kritisch und richtet keinen dauerhaften Schaden an. Es genügt, das Wasser verdunsten zu lassen, ehe der Füller wieder genutzt wird. Generell sollte Wasser zwar nur an dafür vorgesehene Stellen gelangen, doch beim 31er ist das Risiko gering.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bei welchen Montblanc-Schreibgeräten dient die Inschrift Germany Metal PIX unter dem Clip als Echtheitsmerkmal, und seit wann existiert sie?", "a": "Die PIX-Inschrift unter dem Clip findet sich nicht nur bei Meisterstücken, sondern auch bei vielen anderen Linien wie der Boheme und einigen Limited Editions. Eine vollständige Liste betroffener Modelle existiert nicht. Die zusätzlichen Gravuren wie Clipringnummer, Made in oder PIX wurden im Laufe der Zeit in die laufende Produktion eingeführt, sodass kein einheitlicher Stichtag existiert; die Einführung erfolgte nicht synchron für alle Modelle. Ein fehlendes PIX ist daher allein kein verlässliches Echtheitsmerkmal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche königsblaue Tinte schreibt besonders kontrastreich, ohne dass man sie zur Verdunstung antrocknen lassen muss?", "a": "Der höhere Kontrast nach kurzem Antrocknen entsteht durch die Verdampfung von Wasser, sodass die Farbpartikel konzentrierter zurückbleiben. Tintenkillerfähige königsblaue Tinten beruhen jedoch auf einem Farbstoff, der durch den Tintenkiller in einen für das Auge unsichtbaren Zustand umgesetzt wird (Tintentod), weshalb hier Grenzen der erreichbaren Sättigung bestehen. Eine schulgeeignete königsblaue Tinte mit gleichzeitig hohem Kontrast ist daher chemisch limitiert. Ursache ist die Wechselwirkung zwischen Killbarkeit und Farbintensität.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum erscheint bei einem Montblanc 146 kein Sichtfenster, und wie lässt sich seine Echtheit dennoch feststellen?", "a": "Das Sichtfenster eines Montblanc 146 ist häufig vorhanden, aber kaum sichtbar; mit einer starken Lichtquelle (Halogen oder LED) hinter dem Schaft lassen sich Korpus und Sichtfenster farblich klar unterscheiden, da das Fenster heller durchschimmert. Bei alten 146ern aus den 1950er Jahren kann der Celluloid-Korpus durch aggressive Tinten dunkelrot bis schwarz verfärben, sodass das Tintenfenster ebenfalls verdeckt wirkt. Auch heute kann sich bei Verwendung bestimmter Tinten ein dünner Belag bilden. Zur Echtheitsprüfung helfen Vergleichsfotos, Proportionsabgleich mit dokumentierten Originalen und die Seriennummer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchem Rhythmus erscheinen Montblancs Limited Editions wie Writers Edition und Patron of Arts, und wie hoch sind die Auflagen?", "a": "Die Patron-of-Arts- und Writers-Editions erscheinen jährlich, alle anderen Limited Editions folgen keinem festen Rhythmus. Die Patron-of-Arts-Editions wurden jeweils in 4810 Exemplaren aufgelegt; ab The Prince Regent gibt es zusätzlich eine 888er Goldedition. Die Auflagen der Writers Editions variieren und sind unter fountainpen.de/writer.htm dokumentiert. Daneben existieren Special Editions und Limited Productions, die über einen vorab definierten Zeitraum produziert und danach eingestellt werden, ohne genaue Stückzahlangabe.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Prinzregent Luitpold: https://www.fountainpen.de/patron-prince-regent.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie findet man heraus, zu welchem Hersteller historische Füllhaltermarken wie Kondor, Schul-Freund, Mein Stolz oder Student gehören?", "a": "Eine Übersicht über Hersteller und ihre Untermarken bietet penexchange.de/klassiker/untermarken.shtml; ergänzend ist die Herstellerinfo auf colectiblestars.de von Stefan Wallrafen und Jens Rösler hilfreich. Für die genannten Marken Kondor, Schul-Freund, Mein Stolz und Student liegen jedoch in beiden Listen keine eindeutigen Zuordnungen vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lange ist Tinte haltbar, und kann man Spezialeditionen langfristig auf Vorrat lagern?", "a": "Tinte ist im Normalfall praktisch unbegrenzt haltbar; selbst Tinten aus den 1940er Jahren sind häufig noch problemlos verwendbar. Voraussetzung ist eine sachgerechte Lagerung, am besten dunkel und verschlossen. Bei offener Lagerung im Sonnenlicht kann Tinte schimmeln und Klümpchen bilden, was sie unbrauchbar macht. Sammler können Tinten aus Spezialeditionen daher problemlos langfristig auf Vorrat halten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche bordeauxfarbenen oder braunen Tinten eignen sich für einen Montblanc 144 aus den 1950er Jahren mit Korkkolben?", "a": "Bordeauxfarbene Tinten gibt es von Montblanc, De Atramentis, Waterman (Restbestände) und Visconti, ebenso eine Vielzahl an Brauntönen. Bei alten Füllhaltern mit Korkkolben (etwa 144 aus den 1950ern oder 139er) ist allerdings Vorsicht geboten: Bestimmte Tinten, insbesondere die Montblanc-Tinte selbst, können den Korkkolben angreifen. Sicher ist hier traditionell Pelikan Königsblau. Bei Schreibgeräten mit modernem Plastikkolben besteht dieses Problem nicht, sodass farbige Tinten unbedenklich verwendet werden können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgeräte bieten anstelle der typischen Mischmaterial-Konstruktion (z. B. Silber/Gold/Platin auf schwarzem Schaft) ein einheitliches Edelmaterial für Schaft und Kappe?", "a": "Empfohlen werden die Cross-Townsend-Modelle Lapis und Jade, bei denen Schaft und Behälter aus dem gleichen Halbedelstein-Material gefertigt sind. Diese Modelle gelten als optisch hochwertiger als vergleichbare Montblanc-Stücke. Originalpreise lagen bei rund 425 Euro für den Füllfederhalter, 249 Euro für Bleistift bzw. Kugelschreiber und 299 Euro für den Tintenroller. Sie werden nicht mehr produziert und sind nur noch gebraucht erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Omas-Füllhalter aus Naturharz tatsächlich anfälliger für Kratzer als Celluloid-Modelle, und welche Reparaturmöglichkeiten bestehen?", "a": "OMAS bezeichnet Naturharz und Celluloid als identisch, doch das Material ist auffallend weich und nimmt schnell Schrammen und Kratzer an, besonders bei großen, glatten Flächen. Bei facettierten Schreibgeräten fällt dies weniger ins Auge. Frühere Probleme mit anlaufenden Ringen sollen mittlerweile behoben sein. Die Reparaturzeit von bis zu sechs Monaten gilt jedoch als problematisch, weshalb manche Händler Omas nicht mehr führen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Konstruktionsvarianten der Kappenkrone (Kopf am Clip) gab es beim Montblanc 149 im Lauf der Jahrzehnte?", "a": "Bis Ende der 1980er Jahre war beim 149 das Kunststoffgewinde direkt in die große Kappe integriert, sodass kein separates Kappenoberteil erkennbar war - diese Variante lief rund 40 Jahre ohne technische Änderung, auch in den 40er- und 50er-Modellen. Anschließend wurde sie durch eine Variante ersetzt, bei der der Kopf von innen mit einer Schraube befestigt wird. Beide Varianten sind Originalkonstruktionen aus unterschiedlichen Produktionsperioden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man einen Montblanc 146 aus den 1970er Jahren, und was tun, wenn beim Ausschrauben ein Einsatz aus dem Griffstück austritt?", "a": "Der vorn am Griffstück sitzende schmale Ring (die Lippe) ist konstruktiv eingepasst; löst sich dieser oder ein dahinter liegender Einsatz mit Gummidichtung, kann nur Montblanc selbst die fachgerechte Reparatur vornehmen. Eine Eigenreparatur ist nicht zu empfehlen, da der dichte Wiedereinbau spezielles Material erfordert. Sammler raten dringend, vor dem Ausschrauben den korrekten Aufbau zu kennen, um solche Demontageschäden zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale haben die zunehmend hochwertigen Greta-Garbo-Fälschungen, und wie erkennt man sie?", "a": "Die ersten Greta-Garbo-Fälschungen erreichen Deutschland und sind optisch so gut, dass eine Erkennung schwerfällt. Ein zentrales Indiz ist jedoch das Modell selbst: Es existiert kein offizieller Greta-Garbo-Rollerball; ein angebotener Rollerball muss daher zwingend eine Fälschung sein. Dieselben Verkäufer bieten oft auch andere bekannte Plagiate an, beispielsweise StarWalker-Rubber-Fakes, was ebenfalls als Warnsignal dient. Sammler informieren bei Verdacht direkt die Höchstbietenden und ebay.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existieren Montblanc Meisterstück 146 G aus den 1940er Jahren, und welcher Restwert ist bei defektem Kolben zu erwarten?", "a": "Der Montblanc 146 wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1951 produziert; ein 146 G aus den 1940er Jahren existiert daher nicht. Entsprechende ebay-Angebote mit Datierung in die 1940er sind falsch beschrieben. Bei defekter Kolbendichtung ist eine Reparatur durch Spezialisten möglich, aber teilweise teuer; der Marktwert hängt stark von Originalzustand, Vollständigkeit und Federzustand ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was muss man beim Kauf und der Pflege eines Montblanc Alexander von Humboldt mit EF-Feder beachten, und wie reinigt man das Schreibgerät trotz Holzelementen?", "a": "Beim Humboldt sollte der Kauf möglichst in einer Montblanc-Boutique erfolgen, da die Holzintarsien von Kappe und Schaft nicht immer deckungsgleich sitzen; es gab Exemplare, die deshalb in Hamburg nicht zur Endabnahme freigegeben wurden, daher empfiehlt sich eine persönliche Begutachtung. Zur Reinigung muss der Füllhalter nicht in Wasser eingelegt werden - es genügt, lediglich die Feder samt Tintenleiter in Wasser zu tauchen, sodass die Holzpartie geschont bleibt. Der Kauf zum Listenpreis und das Beschreiben mit einer EF-Feder führen erfahrungsgemäß nicht zu nennenswertem Wertverlust, da Limited Editions von Sammlern auch im benutzten Zustand nachgefragt werden.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Alexander von Humboldt: https://www.fountainpen.de/patron-humboldt.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Affinität besteht zwischen dem Sammeln von Briefbeschwerern und Füllfederhaltern, und welche Sammelobjekte werden in Anlegerrubriken seriöser Zeitungen behandelt?", "a": "Sammler haben oft mehrere parallele Sammelgebiete, häufig entwickeln sich Affinitäten zwischen verwandten Themen wie Schreibgeräten, Briefbeschwerern (besonders Paperweights aus Kristallglas, etwa von Caithness in Scotland) und ähnlichem. In den Anlegerrubriken seriöser Zeitungen wie der Financial Times Deutschland werden solche Sammelobjekte zunehmend als Anlageklasse besprochen, ähnlich wie auch Limited Editions von Schreibgeräten. Briefbeschwerer können Sammlerpreise im vier- bis fünfstelligen Bereich erzielen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man eine Fälschung eines Montblanc StarWalker, der bei eBay angeboten wird?", "a": "Erkennungsmerkmale für StarWalker-Fälschungen sind vor allem die Feder und der hintere Schaftbereich: StarWalker-Modelle haben keine zweifarbige Feder; eine zweifarbige Feder ist daher ein klares Fälschungsmerkmal. Zudem muss der hintere Schaftteil verchromt und glänzend sein, nicht schwarz. Auch die Verpackung kann verräterisch sein - Schachteln aus den 1970er oder 1980er Jahren passen nicht zu einem angeblich 2005 erworbenen Stück. Solche Fälschungen erreichen bei Auktionen mitunter dreistellige Beträge, weshalb Sammler frühzeitig auf entsprechende Angebote hinweisen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man Füllhalter, die lange unbenutzt waren und in denen die Tinte eingetrocknet ist? Welches Wasser, welche Mittel und wann ist der Reinigungsvorgang abgeschlossen?", "a": "Eingetrocknete Füllhalter lassen sich durch Einweichen in Wasser und mehrfaches Aufziehen und Ausspülen reinigen. Der Reinigungsvorgang ist abgeschlossen, sobald das Wasser klar aus dem Füllhalter austritt. Eine ausführliche Anleitung zur Pflege und Reinigung von Füllhaltern findet sich in der Rubrik Pflege/Reparatur der Community. Auf aggressive Reinigungsmittel sollte verzichtet werden; lauwarmes Wasser ist in der Regel ausreichend.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein älterer Montblanc einzuordnen, der weder den Modellen der Kriegszeit noch denen der 50er/60er Jahre eindeutig zuzuordnen ist?", "a": "In dem geschilderten Fall handelt es sich nicht um einen einheitlichen Montblanc, sondern um eine Kombination zweier Marken. Die Kappe und die Feder stammen vom Montblanc 334 1/2, während der Korpus von einem Pelikan 500 aus den 50er Jahren stammt. Solche Mischlinge entstehen, wenn jemand aus zwei beschädigten Schreibgeräten ein nutzbares zusammensetzt. Aus diesem Grund findet man im Internet keine Vergleichsmodelle. Als Alltagsschreiber kann ein solches Mischstück dennoch gute Dienste leisten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat sich die Zahl der Fälschungen bei eBay verringert, und gibt es Fälschungen der Bleistifte aus den Writers-Editionen wie Oscar Wilde oder Alexandre Dumas, und wie erkennt man die Echtheit?", "a": "Die Zahl der Montblanc-Fälschungen bei eBay ist nicht zurückgegangen; eBay überprüft die Herkunft der Artikel grundsätzlich nicht, und Montblanc geht selbst kaum aktiv gegen Fälschungen vor. Auch die Bleistifte der Writers-Editionen werden gefälscht, oft sind sie auf Fotos kaum noch von Originalen zu unterscheiden. Der Oscar-Wilde-Bleistift hat eine stufenlose Drehmechanik, eine 0,9 mm Mine und einen Radiergummi, der baugleich mit dem des LeGrand-Bleistifts und einzeln nachkaufbar ist. Bräunliche Verfärbungen an Vermeil-Oberflächen wie Spitze oder Clip sind angelaufenes Silber unter der Vergoldung und lassen sich mit einem Silberputztuch wieder beseitigen. Vor einem Kauf empfiehlt es sich, das Stück bei einem Händler überprüfen zu lassen, dem man vertraut, sowie auf positive Bewertungen und einschlägige Verkaufshistorie zu achten oder über vertrauenswürdige Plattformen wie penboard.de zu kaufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich rotes Wenol zur Politur eines Montblanc Monte Rosa oder 342, und welche Alternativen gibt es?", "a": "Mit Wenol lassen sich die Oberflächen der Schreibgeräte aus Plexiglas/Edelharz, Celluloid oder Hartgummi gut polieren. Bei Metallteilen ist hingegen Vorsicht geboten, da Vergoldungen sehr dünn sind und sich leicht abpolieren lassen. Für Plexiglas-Oberflächen kommt zusätzlich Displex in Frage, allerdings nur wenn das Material wirklich Plexiglas ist; bei Celluloid würde es das Material auflösen. Polituren tragen grundsätzlich Material ab, daher sollte man eher zurückhaltend und vorsichtig polieren oder den vorhandenen Zustand bewahren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann ich anhand der Seriennummer überprüfen, ob ein gebraucht gekaufter Montblanc Meisterstück gestohlen wurde?", "a": "Anhand der Seriennummer lässt sich nur nachvollziehen, in welches Land bzw. an welchen Händler Montblanc das Schreibgerät ursprünglich ausgeliefert hat. Eine zentrale Liste über als gestohlen gemeldete Schreibgeräte führt Montblanc nicht. Auskünfte hierzu kann allenfalls Montblanc selbst geben; eine Diebstahlüberprüfung über die Seriennummer ist faktisch nicht möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer kann verbogene Federn reparieren, wenn der Montblanc-Service eine Reparatur nicht oder nur sehr teuer anbietet?", "a": "Bei stark deformierten Federn besteht das Risiko, dass beim Richten der Iridium-Federpunkt abbricht, sodass die Feder ohnehin meist nicht mehr brauchbar ist. Spezialisierte Reparateure wie Horst Maxenberger (maxpens.de) bieten an, sich solche Federn anhand von Fotos vorab anzusehen und zu beurteilen. Montblanc bietet im Service in der Regel eine pauschale Federreparatur (rund 49 Euro) oder einen vollständigen Federtausch (deutlich teurer); vor einem Tausch wird der Kunde üblicherweise informiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist vom neuen Montblanc Meisterstück Legrand Diamond mit transparentem Kappenkopf zu halten, und passt dieses Designelement zur klassischen Meisterstück-Linie?", "a": "Das Modell stieß auf gemischte bis ablehnende Reaktionen. Kritiker bemängeln, dass der transparente Kappenkopf mit Diamant zur klassischen Meisterstück-Form aus den 50er Jahren stilistisch nicht passe und die charakteristische Schneeflocke verdränge; das Element wirke wie ein vom Starwalker übernommener Fremdkörper, der eher absatzgetrieben sei. Der breitere Clipring erklärt sich vermutlich daraus, dass die Schraubbefestigung des Clips bei einem transparenten Kappenkopf nicht sichtbar verbaut werden kann. Es ist nicht abschließend geklärt, ob es sich um eine Sonderedition handelt; spätestens das Setzen von Steinen zur Preisrechtfertigung wird, wie schon bei früheren 888er-Editionen, kritisch gesehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Montblanc Solitaire Ceramics Black Prisma mit Mexico-2010-Gravur und x/200-Nummerierung um eine offizielle Limited Edition, und ist der gravierte Kappenkopf als Ersatzteil austauschbar?", "a": "Eine offizielle Limited Edition liegt nicht vor, da der Ceramics Black Prisma als reguläre, unlimitierte Edition geführt wird. Bei einer zusätzlichen Mexico-2010-Gravur und einer Nummerierung x/200 handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Corporate Gift, vermutlich anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der mexikanischen Unabhängigkeit (1910 bis 2010). Das Oberteil unter dem Stern ist grundsätzlich als Ersatzteil austauschbar, allerdings dürfte ein Tausch entsprechend kostspielig sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Schreibtischset (etwa 204 oder 222) handelt es sich anhand der vorgelegten Fotos, und ist die Kappe des Füllhalters aus Gold?", "a": "Es handelt sich um ein Montblanc Schreibtischset 204, hergestellt zwischen 1970 und 1975. Die Kappe besteht nicht aus Gold, sondern aus vergoldetem Messing. Für eine eindeutige Identifizierung ist die Beurteilung anhand von Fotos zwingend erforderlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Mein Montblanc Le Grand schmiert seit Jahren und hinterlässt blaue Finger trotz Reinigung. Was kann die Ursache sein und wie lässt er sich aus dem Ausland zur Reparatur einsenden?", "a": "Häufige Ursachen sind Papierfusseln zwischen den Federschenkeln, Tintenrückstände im Inneren der Kappe oder ungeeignetes Papier; oft hilft eine gründliche Reinigung der Kappe mit Wasser und Tuch. Bleibt das Problem bestehen, kommt ein Haarriss in Betracht, der eine Reparatur erfordert. Das Schreibgerät sollte als versichertes Paket eingeschickt werden, da Einschreiben in Deutschland nur bis 25 Euro abgesichert sind. Alternativ kann das Einsenden über einen Montblanc-Händler oder eine Boutique erfolgen, die auch im Ausland über die Händlersuche auf montblanc.com gefunden werden können. Vor einer Reparatur sollten die voraussichtlichen Kosten mit dem Marktpreis eines gebrauchten 146er verglichen werden; Haarrisse lassen sich gegebenenfalls auch durch spezialisierte Reparaturwerkstätten kleben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich der Wert eines Vintage Montblanc Rouge et Noir mit Feder Nummer 2 in optisch gutem Zustand bestimmen?", "a": "Einen objektiven, festen Wert gibt es bei Vintage-Schreibgeräten nicht; der Marktwert schwankt erheblich und hängt stark vom tatsächlichen Erhaltungszustand ab. Eine seriöse Bewertung anhand der vorgelegten, unscharfen Fotos ist nicht möglich, weil entscheidende Aspekte wie der Zustand des Iridium-Punkts, die Funktion und Originalität des Füllmechanismus nicht beurteilbar sind. Ein deutschsprachiger Leitfaden zur Wertermittlung von Schreibgeräten findet sich in der Community fountainpen.de. Ein als nur äußerlich gut beschriebener Zustand entspricht eher einem normalen Zustand und rechtfertigt keinen Premium-Aufschlag.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei dem abgebildeten Schreibgerät um eine Fälschung oder um ein Original?", "a": "Anhand der vorliegenden Fotos sehen die Antwortenden hier ein Original. Im Zweifelsfall sollten weitere und detailliertere Bilder vom Verkäufer angefordert werden, um eine sichere Beurteilung zu ermöglichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was leistet das Buch Montblanc Schreibgeräte 1980-2015 von Achim Sievers, und für welchen Sammlerkreis ist es geeignet?", "a": "Das 2015 erschienene, im Eigenverlag produzierte Buch im DIN-A4-Querformat umfasst rund 350 Seiten und bietet eine umfassende Übersicht der Montblanc-Schreibgeräte zwischen 1980 und 2015 mit Produktfotos, Modellfakten und teils auch Preisangaben. Besonders nützlich ist eine ausführliche Liste seltener Editionen auf den letzten 20 Seiten, die bestehende Online-Übersichten (etwa bei community-fountainpen.de, die 2007 enden) aktualisiert. Insbesondere für Sammler neuerer Schreibgeräte ist das Werk ein empfehlenswertes Nachschlagewerk; vor 1991 ist die Modellauswahl aufgrund der damals geringeren Marktbreite überschaubar. Das Buch erscheint in kleinen Auflagen und wird über eBay oder direkt beim Autor vertrieben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der abgebildete Montblanc Carrera Rollerball echt, und passen dafür die heute hergestellten Montblanc-Minen oder wird ein Adapter benötigt?", "a": "Das gezeigte Modell ist ein Original; Fälschungen des Carrera lohnen sich für Fälscher nicht, da es sich um ein einfaches Schulschreibgerät und kein Luxusprodukt handelt. Bis 1991 war Montblanc ein normaler Schreibgerätehersteller mit der ganzen Bandbreite vom günstigen Schüler- bis zum Meisterstück-Niveau. Zur Frage der Minen kursiert die Information, dass aktuelle Montblanc-Minen unter Umständen passen, andernfalls aber ein Adapter erhältlich ist; es empfiehlt sich, dies mit einer vorhandenen Mine (z. B. aus einem Starwalker-Rollerball) praktisch zu testen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es einen Pelikan 400 mit komplett grauer Kappe, oder handelt es sich um eine ungewöhnliche Variante?", "a": "Eine M400-Kappe in komplett Grau ist unter Sammlern nicht bekannt; die nach Rüttinger dokumentierte graue Variante hat eine schwarze Kappe. Für eine fundierte Auskunft empfiehlt sich eine direkte Anfrage bei Werner Rüttinger per E-Mail oder über das Penexchange-Forum, da dieser über eine sehr breite Pelikan-Expertise verfügt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist das 25er Meisterstück noch ein Safety, und warum ändert sich die Modellbezeichnung von Nummern wie 1-12 hin zu 25 oder 45?", "a": "Safety bezeichnet nicht ein Modell, sondern einen Füllmechanismus mit herausdrehbarer Feder. Die Nummern 00 bis 12 stehen bei den Safeties für die Größe von Feder und Gehäuse und kennzeichnen keine Meisterstücke. Ab 1924 wurden Meisterstücke und auch andere Modelle (12,5 / 15 / 17,5 / 25 / 45) mit ihrem damaligen Verkaufspreis in Reichsmark als Modellnummer benannt. Ein 25er Meisterstück konnte daher als Safety, aber auch als Druckknopf-, Hebel- oder Kompressorfüller gefertigt sein; entscheidend ist immer die Kombination aus Modellnummer und Füllsystem. Eine ausführlichere Darstellung findet sich im Montblanc-Buch von Jens Rösler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man die Montblanc-Tinten Ink of Friendship, Joy und Love sowie die Mahatma Gandhi Tinte zum regulären Preis, ohne überteuerte eBay-Angebote?", "a": "Beim Fachhändler sind diese Tinten teils noch zum regulären Stückpreis von rund 11 bis 12 Euro erhältlich, etwa bei lokalen Montblanc-Händlern oder im KaDeWe in Berlin (5. Stock, Schreibgeräte), wo zuletzt eine neue Lieferung der Mahatma-Gandhi-Tinte zum Verkaufspreis von 12 Euro eingetroffen war. Die teils auf eBay aufgerufenen Phantasiepreise sind daher nicht gerechtfertigt; wer keinen Fachhändler in der Nähe hat, sollte vorzugsweise direkt im Fachhandel nachfragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie bewährt sich das Montblanc Meisterstück Diamond Classic im Langzeiteinsatz nach knapp zehn Jahren?", "a": "Das Meisterstück Diamond Classic gilt im Langzeiteinsatz als überzeugendes Schreibgerät, das auch nach mehreren Jahren intensiver Nutzung in sehr gutem Zustand bleibt. Sein besonderer Wert ergibt sich gerade aus der dauerhaften Alltagstauglichkeit, dem zuverlässigen Schreibverhalten und dem optisch unverändert hochwertigen Erscheinungsbild über viele Jahre.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie bestimme ich Federstärke, Modell und Füllstand eines auf eBay ersteigerten Montblanc 146, und welche Federbreite eignet sich für Klausuren?", "a": "Modell und Federbreite sind beim 146 nicht direkt auf dem Schreibgerät vermerkt; eine sichere Bestimmung erfolgt am besten durch Vorlage beim Fachhändler oder durch Vergleich mit Modelldatenbanken im Netz. Goldfedern halten dank des Iridium-Korns praktisch ein Schreiberleben lang; ein Federtausch beim Service kostet rund 49 Euro und sollte vorher im Laden durch Probeschreiben abgewogen werden. Für längeres Schreiben werden eher feinere Federn (F oder EF) empfohlen, letztlich ist die Wahl aber Geschmackssache. Eine Tankfüllung reicht erfahrungsgemäß für etwa 20 bis 30 Seiten; das Tintenfenster zeigt nicht den exakten Füllstand, sondern dient nur der Anzeige eines nahenden Tintenendes, was sich am besten beurteilen lässt, wenn der Füller etwa zehn Sekunden waagerecht gegen das Licht gehalten wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist das Innenleben des Montblanc 144 aufgebaut, und welche Veränderungen hat das Modell im Lauf seiner Produktion erfahren?", "a": "Den 144 gibt es in zwei grundlegenden Varianten: die Originalfassung der 50er Jahre aus Celluloid mit Kolbenfüllmechanik und die ab den 80er Jahren wieder aufgelegte Version aus Kunstharz als Patronenfüllhalter, anfangs ohne Platin-Intarsia an der Feder. Die 80er-Variante gab es in Bordeaux und Schwarz mit vergoldeten Clips und Ringen; eine platinierte Version des regulären 144 hat es nie gegeben, die platinierten Beschläge wurden erst mit dem Nachfolger 145 eingeführt. Heute wird der 144 nur noch als Solitaire angeboten, dort dann auch mit platinierten Oberflächen. Die für die 50er Jahre charakteristisch flexiblen Federn werden in dieser Form heute nicht mehr produziert, was als Hauptursache für unterschiedliches Schreibgefühl zwischen alten und neueren Exemplaren gilt; die Wahl der passenden Feder bleibt jedoch stark von der individuellen Schreibhaltung abhängig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun gegen feine, schwer zu entfernende Fusseln oder Membrane im Tintenfenster eines gebraucht erworbenen Montblanc 146?", "a": "Solche Fusseln stellen in der Regel einen rein optischen Mangel ohne Einfluss auf das Schreibverhalten dar. Sie stammen meist nicht aus der Tinte, sondern werden über billiges Papier und die Feder in den Füllhalter eingetragen; Eisengallustinten als Ursache sind eher unwahrscheinlich. Ein kurzes Ultraschallbad ist bei modernen 146er mit Kunststoffmechanik unproblematisch, bei älteren Füllhaltern aus den 50er Jahren mit Messingmechanik aber zu vermeiden. Häufig hilft schlicht Geduld mit wiederholten Spülvorgängen; oft lösen sich solche Partikel erst nach vielen Reinigungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden auch Schreibgeräte anderer Hersteller (Pelikan, Graf von Faber-Castell, Caran d'Ache, OMAS) gefälscht oder konzentrieren sich die Fälscher auf Montblanc?", "a": "Fälschungen konzentrieren sich aus wirtschaftlichen Gründen vorrangig auf den Marktführer mit hohen Stückzahlen und hohem Ladenpreis, im Schreibgerätebereich also auf Montblanc. Andere Marken wie Pelikan, Caran d'Ache, Graf von Faber-Castell oder OMAS spielen bei Fälschungen kaum eine Rolle; vereinzelt sind aber auch Fakes von Cartier oder Louis Vuitton (LV) bekannt. Das Phänomen entspricht damit dem aus anderen Branchen, etwa Uhren (Rolex, Breitling) oder Feuerzeuge (Dupont).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie geht man vor, wenn ein alter Pelikan 140 nach einem Federtausch beim Fachhändler einen Riss im Griffstück hat und Tinte verliert?", "a": "Eine Reparatur in Eigenregie ist bei einem Riss im Griffstück nicht zu empfehlen. Ob Pelikan ältere Modelle wie den 140 noch repariert oder Ersatzteile bereithält, ist beim Pelikan-Verbraucherservice direkt zu erfragen. Zusätzlich kann das Penexchange-Forum eine sinnvolle Anlaufstelle sein, da dort viele Pelikan-Spezialisten aktiv sind. Bezüglich der Beweislage gegenüber dem Händler ist es ratsam, den Schaden möglichst zeitnah zu reklamieren; nach langer Zeit wird eine Durchsetzung schwierig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Mein Montblanc 164 Kugelschreiber quietscht beim Aufdrehen, der Clip wirkt goldener als der Ring und trägt zugleich W.-Germany und eine Seriennummer. Ist er trotzdem echt, und wie bekomme ich das Quietschen weg?", "a": "Anhand der Fotos handelt es sich um ein Original. Es gab durchaus Übergangsphasen, in denen Clips bereits eine Seriennummer und gleichzeitig die Gravur W.-Germany trugen. Dass der Clip optisch goldener wirkt als der Meisterstückring, ist beim 164 typisch und kein Fälschungshinweis; es kann zusätzlich am Polieren liegen. Gegen das Quietschen lässt sich der Stern abschrauben, anschließend Clip und Kappe abnehmen, und an dem darunterliegenden schwarzen Gummiring sowie der Ausfräsung der Drehmechanik etwas Vaseline auftragen, was das Geräusch in der Regel beseitigt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich in diesem Forum Bilder eines alten Montblanc-Schreibgeräts hochladen, um eine Modellbestimmung zu ermöglichen?", "a": "Beim Verfassen eines Beitrags findet sich unterhalb des Eingabefensters die Option Anhänge und andere Optionen, über die Fotos hochgeladen werden können. Für eine Modellbestimmung sollte der Beitrag in der passenden technischen Rubrik des Forums platziert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Hersteller bieten ästhetisch ansprechende, sammlungswürdige Tintenfässer an?", "a": "Als sammlungswürdig gelten besonders ältere Tintenfässer von Montblanc oder Parker aus den 1930er Jahren. Im aktuellen Marktangebot werden vor allem Montblanc-Fässchen einschließlich der Season's Greetings und der Rosentinte-Editionen, Diamine (klassisch, etwa über missing-pens.de von Rolf Thiel zu beziehen) sowie Caran d'Ache (sehr schön, allerdings mit geringem Tinteninhalt) genannt. Ergänzend werden Caran d'Ache, OMAS, de Atramentis (mit Duftstoffen) und Visconti positiv hervorgehoben. Geschmacksunterschiede sind hier ausgeprägt; eine eigene Auswahl nach optischen Vorlieben ist üblich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum werden seit dem letzten Forensoftware-Update alle Postings einer Rubrik dauerhaft als ungelesen angezeigt, und wie lässt sich das Problem umgehen?", "a": "Das Phänomen scheint browserunabhängig (getestet mit Konqueror, Mozilla, Opera in mehreren Versionen) und auch nach erneutem Ein- und Ausloggen nicht behoben zu sein. Ein Workaround besteht darin, über die Filterfunktion show last 4hrs/24hrs die Anzeige auf 24 Stunden, 48 Stunden oder eine Woche umzustellen, um neu hinzugekommene Beiträge gezielt zu finden. Eine reine Lösung über einen Browserwechsel oder ein Browser-Update bringt keine Verbesserung. Beim Admin sollte eine Fehlermeldung mit Screenshots eingereicht werden, da das Problem in dieser Form nicht systematisch reproduziert werden konnte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich der Gummischlauch-Tintenbehälter eines Parker 51 aus den 1950ern bei längeren Standzeiten am besten vor dem Austrocknen schützen?", "a": "Eine vorbeugende Behandlung mit Talg kann die Alterung des Gummischlauchs verzögern. Letztlich ist es bei Gummi-Sacs aber nicht zu vermeiden, dass sie von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden müssen. Ersatz-Sacs für den Parker 51 sind beispielsweise über vintagepensacsandparts.com erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie geht man bei eBay gegen offensichtliche Fälschungen, etwa eines Montblanc Kafka, vor, wenn der Marktplatz selbst nicht eingreift?", "a": "Auch bei privaten Auktionen dürfen rechtlich keine Fälschungen verkauft werden, ein Rückgaberecht kann der Verkäufer hier nicht ausschließen. Konkrete Auktionsnummern lassen sich bei der eBay-Hotline melden; eBay leitet diese an Montblanc als Hersteller weiter, der die Auktion prüft. Hilfreich für die eigene Beurteilung ist die Übersicht typischer Fälschungsmerkmale unter fountainpen.de/fakes.htm. Da Fälschungen optisch immer besser werden, bleibt die Fälschungsproblematik bei eBay aus Sicht vieler Sammler dauerhaft bestehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was rechtfertigt den Preis von ab GBP 600 für einen Matania Pen Stand aus handgewalztem Messing, und welche Limitierungs- und Vertriebsmerkmale gibt es?", "a": "Laut Hersteller werden weltweit nur 96 Pen Stands gefertigt, vier Handwerker brauchen für diese Stückzahl rund zehn Monate, der erste geht jeweils an den Sekretär der englischen Königin, weitere Käufer stammen aus Staatskreisen, die Lieferung erfolgt in einer handgefertigten Eichenbox mit kalligraphisch gestaltetem Zertifikat. Der hohe Preis erklärt sich daher weniger aus dem Materialwert (Messing) als aus dem aufgebauten Markenprestige, der strikten Limitierung und der angegebenen Fertigungsdauer. Auf Wunsch fertigt Matania ab einem Aufpreis von ca. GBP 3.500 auch individuelle Sonderanfertigungen. Aus Sammler- und Nutzerperspektive wird das Preis-Leistungs-Verhältnis überwiegend als nicht angemessen bewertet; das Stück ist eher als Kuriosität für ein gehobenes Spezialklientel zu sehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Hersteller verbirgt sich hinter einem Kolbenfüller mit der seitlichen Gravur Westminster, vermutlich aus den 1940er/50er Jahren?", "a": "Westminster ist nach den verfügbaren Quellen eine Untermarke von Montblanc und wird unter anderem auf penexchange.de unter Die Klassiker / Viele Namen - Ein Hersteller sowie bei collectiblestars.com unter Brands A-Z geführt. Auch im Buch Penkala von Miroslav Tischler taucht Westminster im Abschnitt Andere Schreibwarenhersteller in der Welt auf. Die in Großbritannien existierende Firma Westminster hat damit nichts zu tun, da sie erst seit wenigen Jahren existiert. Für eine konkrete Modellbestimmung empfiehlt sich, die Fotos zusätzlich auf penexchange.de einzustellen, wo solche Schreiber bereits behandelt wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einer Graf-von-Faber-Castell-Ablageschale aus Erlenholz mit eingelassener Spitzermulde, fünf Bleistiften mit Silberkrönchen und Banderole um eine Rarität, und wann wurde sie produziert?", "a": "Die Schreibgeräteschale mit eingelassener Spitzermulde stammt aus der Zeit um das Jahr 2000 und wurde aufgrund mäßiger Verkaufszahlen wieder aus dem Programm genommen. Verkauft wurde sie damals nur im Set mit Bleistiften und versilbertem Spitzer (heutige Variante: platiniert). Vereinzelt wurden Schalen ohne Inhalt einzeln in den Handel gegeben. Es handelt sich daher nicht um eine ausgewiesene Rarität, sondern eher um eine Seltenheit. Die Variante mit Silber- bzw. heute platinierten Seitenwangen ist später in einer Neuauflage zurückgekehrt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, dass ein bei eBay angebotenes Montblanc-Meisterstück-Set gefälscht ist?", "a": "Erkennbar wird die Fälschung vor allem am Kappenkopf und an den Kappenringen. Bei den gezeigten Stücken ist der Kappenkopf vollständig schwarz ausgeführt, während Originale dort zu rund zwei Dritteln aus Metall bestehen und nur der Stern selbst schwarz hinterlegt ist. Auch die Kappenringe sind hier durch schwarze Felder unterbrochen, was bei Originalen ebenfalls nicht der Fall ist. Im Zweifel sollten zusätzliche, scharfe Detailfotos angefordert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell und welches Baujahr handelt es sich bei einem geerbten Cross Füllfederhalter?", "a": "Der Schreiber sieht nach einem Cross Century aus. Bei einer Gesamtlänge mit Kappe von rund 13,5 cm und einem Gewicht von 27 bis 30 g handelt es sich um einen Century II, bei einem Gewicht von rund 16 g um den klassischen Century. Beim Century II übergreift die Kappe den Korpus, während Kappe und Korpus beim Century bündig aneinander stoßen. Tiefergehende Modell- und Datierungsinformationen finden sich am ehesten auf fountainpennetwork.com.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der Montblanc H.S.H. Prince Albert II of Monaco Wedding Pen eine eigenständige Edition oder weitgehend identisch mit dem früheren Monaco Pen?", "a": "Optisch ist der Wedding Pen dem früheren Monaco Pen sehr ähnlich und unterscheidet sich im Wesentlichen durch zusätzliche Steinbesätze; das Marketing inszeniert ihn jedoch als völlig neue Schöpfung. Es ist davon auszugehen, dass es sich um ein nicht öffentlich verkäufliches Einzelstück bzw. Gelegenheitsobjekt aus Anlass der Hochzeit handelt. Die Designkontinuität wird unter Sammlern eher kritisch bewertet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die abgebildeten Montblanc-Schreibgeräte (Füller und Kugelschreiber) aus den 70er/80er Jahren echt, und um welche Modelle handelt es sich konkret?", "a": "Beide Schreibgeräte sind echt; Fälschungen dieser einfachen Modelle sind nicht bekannt, da sich Fälscher auf Meisterstücke konzentrieren. Beim ersten Füllhalter handelt es sich um das Modell CS aus den 70er Jahren mit vergoldeter Stahlfeder (damaliger Verkaufspreis 39,00 DM), beim zweiten um einen Montblanc Turbo aus den frühen 80er Jahren, der als Schulfüllhalter für 19,50 DM verkauft wurde. Ein blauer Kappenkopf signalisierte bei Montblanc in den 50er Jahren das Vorhandensein einer Durchschreibfeder, die mit hohem Druck auf Kohlepapier arbeitete und entsprechend starr und unflexibel ausgelegt war.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es den Montblanc Patron of Art J.P. Morgan auch als Rollerball oder Kugelschreiber, und ist eine Auktion mit Limitierungsnummer xxxx/4810 für einen J.P. Morgan Rollerball glaubwürdig?", "a": "Den J.P. Morgan gibt es offiziell nur als Füllfederhalter; eine Rollerball- oder Kugelschreiberversion mit Limitierungsnummer x/4810 ist nicht im Programm und somit aller Wahrscheinlichkeit nach eine Fälschung, auch wenn 925er Stempel und Perlmutt-Stern auf Fotos täuschend echt wirken können. Vereinzelt kann es allenfalls Umbauten geben, die jedoch keine offizielle Limitierungsangabe rechtfertigen würden. Im konkreten Fall hat der Verkäufer die Auktion nach Hinweis selbst gestoppt, um die Originalität in einer Boutique zu prüfen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem angebotenen Füllhalter mit Overlay tatsächlich um einen Montblanc, und wie ist ein solcher Kauf zu bewerten?", "a": "Das gezeigte Overlay ist definitiv kein Original-Overlay; in der Vergangenheit haben Juweliere häufig beliebige Füllhalter mit selbst gefertigten Overlays versehen. Ein originales Montblanc-Overlay trägt klar das Logo und den Markennamen, was hier fehlt. Selbst wenn der Korpus oder die Feder von Montblanc stammt, ist der Wert nicht mit dem eines originalen Overlay-Modells vergleichbar. Bei solchen Angeboten ist Vorsicht geboten, da nicht selten nur Einzelteile (z. B. die Feder) tatsächlich von Montblanc stammen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet das Suffix -N beim Montblanc Meisterstück 742-N, und wie lässt sich der heutige Wert eines gut erhaltenen Exemplars mit Originalgoldfeder schätzen?", "a": "Der Montblanc 742 wurde von 1951 bis 1956 hergestellt. Das N steht für die in dieser Zeit eingesetzte Flügelfeder; den 742 gab es vorher auch mit einer normalen Feder. Eine pauschale Werteinschätzung ist seriös nicht möglich; sie hängt stark vom konkreten Erhaltungszustand und vom Zustand der Feder ab. Eine Anleitung zur Bewertung von Schreibgeräten findet sich in der Community fountainpen.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hat es mit dem Montblanc Texas Flag Pen auf sich, und ist er als offizielle Edition oder als Auftragsarbeit einzuordnen?", "a": "Bei den Montblanc Flag Pens handelt es sich nicht um offizielle Editionen oder politische Statements, sondern um Auftragsarbeiten für zahlungskräftige Kunden, wie es Montblanc auch in anderen Fällen (z. B. Sonderanfertigungen für Jean Todt oder Michael Schumacher) praktiziert. Der Texas Pen soll dem Vernehmen nach mit Brillanten besetzt sein, die die texanische Flagge nachbilden, mit Bezug zum damaligen US-Präsidenten George W. Bush. Vom Design entspricht er dem mehrfach verwendeten Skeleton-Layout, was bei Käufern der SkeletonStar-333-Edition nicht mehr unbedingt als exklusiv empfunden wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entferne ich eine bläuliche Verfärbung an der Spitze einer Montblanc-Goldfeder, und wie lässt sie sich künftig vermeiden?", "a": "Die bläuliche Verfärbung entsteht, weil 14- oder 18-karätiges Gold Legierungsbestandteile enthält, die mit der Zeit oxidieren. In den meisten Fällen lässt sich der Belag bereits mit einem feuchten Putztuch entfernen; alternativ wirkt ein Silberputztuch, das aber nicht zu intensiv eingesetzt werden sollte, da es zugleich die Platinierung leicht abreibt. Tauchflüssigkeit für Silber wurde nicht erprobt und ist daher nicht zu empfehlen. Vorbeugend wirkt regelmäßiges leichtes Reinigen, ohne Material aggressiv abzutragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Grußformel oder welches Zitat eignet sich für eine im Buchdruckverfahren gefertigte Herrenkarte mit zentriertem Namen, die für persönliche Anlässe wie Dank, Einladungen oder Bedauern verwendet werden soll?", "a": "Als universelle, etwas weniger formelle Grußformeln eignen sich beispielsweise Mit besten Empfehlungen, In bester Freundschaft oder Mit freundschaftlichen Grüßen. Auch ein passendes kurzes Zitat (etwa von Mary Catherine Bateson zum Thema Kontinuität und Rückblick) kann eine vielseitig deutbare Alternative sein. Stilistisch ist zu beachten, dass klassische Herrenkarten mit zentriertem Namen ausschließlich zum persönlichen Überreichen gedacht sind, nicht zum Versenden; Karten zum Versenden tragen den Namen üblicherweise oben links und kommen ohne Adresse aus. Wer nur ein einziges Kartenformat möchte, sollte sich der entsprechenden stilistischen Kompromisse bewusst sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es zur Montblanc Patron of Art Edition Gaius Maecenas passende Manschettenknöpfe, und was kosten sie?", "a": "Zur Patron-of-Art-Edition Gaius Maecenas existieren passende Manschettenknöpfe, vergleichbar mit denen zur Collodi-Edition; ein entsprechendes Foto findet sich auf fountainpennetwork.com. Der Preis liegt bei 380 Euro; dort wurde zudem eine Angabe von 545 US-Dollar genannt, die sich aber möglicherweise auf die Collodi-Variante bezog.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verhält man sich gegenüber einem eBay-Profi-Verkäufer, der die Annahme eines zurückgesendeten Montblanc Edgar Allan Poe verweigert und einen angeblichen Riss am Griffstück geltend macht, der vor dem Versand nicht vorhanden gewesen sein soll?", "a": "Bei Zahlung über PayPal kann zunächst der Käuferschutz beantragt werden; PayPal friert das Geld ein und entscheidet nach Anhörung beider Seiten. Im Verfahren sollten alle relevanten Sachverhalte ausführlich dokumentiert und ergänzende Kommentare nachgereicht werden. Parallel ist es sinnvoll, den Verkäufer um eine konkrete Schadensbeschreibung zu bitten und mit diesen Angaben Montblanc zu kontaktieren, um eine eventuelle Reparaturmöglichkeit zu prüfen; bei älteren Limited Editions wie dem Poe sind Ersatzteile allerdings sehr knapp. Strittige Punkte (Raucher-Geruch, Riss, Tintenrückstände) lassen sich nachträglich kaum noch eindeutig klären, was die Position des Käufers schwächt, sobald das Schreibgerät bereits zurückgesendet ist. Generell gilt eBay auch im Profibereich als nicht durchgängig vertrauenswürdig; bei künftigen Transaktionen sollte eine ausführlichere Eingangsdokumentation (Fotos, schriftliche Mängelanzeige) zur Absicherung erfolgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell der Montblanc Meisterstück-Uhrenlinie handelt es sich auf den abgebildeten Fotos, und welcher Wert ist heute realistisch?", "a": "Bei der gezeigten Uhr handelt es sich um eine Montblanc Star Quartz Gilt Small, also eine Damenuhr mit vergoldetem Gehäuse, hergestellt etwa von 1996 bis 2000 zu einem damaligen Boutiquepreis von rund 800 DM. Der heutige Wert liegt im einwandfreien Zustand bei etwa 200 Euro, durch die deutlich sichtbare Schramme entsprechend darunter. Das auf den Fotos abgebildete Armband stammt nicht aus der Originalausstattung; das Originalarmband war ohne sichtbare Nähte und leicht bombiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man Fälschungen von Montblanc-Tintenrollern (z. B. einen vermeintlichen LeGrand) auf eBay?", "a": "Mehrere Merkmale entlarven solche Fälschungen sehr zuverlässig. Beim originalen Solitaire ist der Kappenkopf aus demselben Material wie der Korpus mit nur dem Stern vorne, während Fakes oft einen komplett schwarzen Kappenkopf zeigen. Die Zwischenräume zwischen den Kappenringen weisen bei Plagiaten erkennbare Einkerbungen auf und sind schwarz, beim Original schimmert dort jedoch das Korpusmaterial durch. Außerdem fehlt bei einem Fake-LeGrand häufig das Gewinde zum Aufschrauben der Kappe, das ein größerer Tintenroller eigentlich aufweisen müsste. Ein Vergleich mit Bildern auf der Montblanc-Website oder einschlägigen Sammlerseiten genügt meist, um die Unterschiede festzustellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte ein Montblanc Meisterstück Nr. 14 zwei Goldringe am Tintensichtfenster haben, und lohnt sich eine Reparatur bei fehlendem Ring?", "a": "Im Standardwerk von Rösler/Wallrafen ist beim Nr. 14 nur ein Ring abgebildet, allerdings sind im Lauf der Produktion durchaus Varianten denkbar. Eine professionelle Reparatur lohnt sich bei diesen Schreibgeräten aus den 60er Jahren in der Regel nicht, da die Kosten den Wert übersteigen; eher empfiehlt sich der Kauf eines anderen Exemplars. Manchmal lassen sich passende Ersatzteile von Sammlern gegen geringen Unkostenbeitrag beschaffen, wozu jedoch ein Foto der betreffenden Stelle hilfreich ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem Montblanc-Füllhalter mit schwarzer Metallkappe, mattverchromtem Griffstück, MB-gravierter Chromfeder und 138 mm Länge?", "a": "Diese Kombination weist auf einen Montblanc Nr. 1120 aus der Produktionszeit zwischen 1976 und 1980 hin. Das Modell gehört zur damaligen Linie mit Stahlfedern und ist an den genannten Merkmalen gut zu identifizieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über das historische Drehbleistift-Set Friwo-Gold 521 der Firma Fritz Wortmann aus den 1930er Jahren bekannt?", "a": "Das Set wurde von der Firma Fritz Wortmann im hessischen Wetter hergestellt und enthielt sechskantige Drehbleistifte mit farbig codierten Drehköpfen für unterschiedliche Minensorten, darunter Blei-, Kopier-, Tinten-, Rot-, Blau- und Grünminen. Die Stifte sind etwa 13,5 cm lang, wiegen rund 10 Gramm und wurden einzeln oder als Garnitur in einem Lederetui für fünf Stifte angeboten. Tintenminen waren damals tatsächlich verbreitet, und das schlichte, an Holzbleistifte angelehnte Design war bei vielen Herstellern der Zeit ähnlich, wodurch sich Friwo-Bleistifte optisch kaum von anderen Marken wie Montblanc unterscheiden lassen. Die Firma gehört heute zu den vielen vergessenen Schreibgeräteherstellern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man einen Montblanc Meisterstück L25 mit der Aufschrift D.R.P. 508058 verkaufen und welchen Wert hat er?", "a": "Der L25 ist die längere Variante; der seltenere K25 erzielt höhere Preise, sodass der Wert eines L25 etwas darunter anzusetzen ist, aber dennoch deutlich über dem üblicher Vorkriegs-Meisterstücke liegt. Für den Verkauf eignet sich eBay sehr gut, da man dort die meisten Sammler erreicht; alternativ lassen sich Sammlertreffen nutzen, deren Termine etwa über collectiblestars.de zu finden sind. Eine professionelle Wertermittlung wird nach derzeitigem Stand kaum noch angeboten, und der Aufwand würde sich nur bei sehr hochwertigen Stücken lohnen. Zur Preisfindung dient am besten die Beobachtung vergleichbarer eBay-Auktionen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Pelikan-Modell handelt es sich bei einem nicht näher bestimmten alten Füllhalter, der gerade restauriert wird?", "a": "Anhand der Beschreibung dürfte es sich um einen Pelikan aus den 1970er Jahren handeln, der weder besonders wertvoll ist noch als Sammlerstück gilt. Für eine genauere Modellbestimmung empfiehlt sich eine spezialisierte Pelikan-Community wie das Penexchange-Forum, da dort mehr Pelikan-Sammler aktiv sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Innenkappe eines Montblanc Meisterstücks befestigt, wenn sie sich beim Abnehmen der Kappe immer wieder löst?", "a": "Die Innenkappe ist am oberen Ende mit einer Gewindehülse versehen, in die der Kappenkopf mit dem weißen Stern über einen Gewindestab eingeschraubt wird. Dabei läuft der Stab durch die Außenkappe und den Clip, sodass beim Anziehen gleichzeitig der Clip fixiert wird. Das richtige Vorgehen ist also Einschrauben statt Einkleben; löst sich die Innenkappe, fehlt vermutlich diese Verschraubung oder hat sich gelöst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem stark veränderten Montblanc 146 mit Overlay um eine Fälschung?", "a": "Das Basismodell ist anhand des Tintensichtfensters und der Feder als originaler 146 aus den 80er Jahren erkennbar und somit keine Fälschung im engeren Sinne. Es handelt sich aber um ein nicht autorisiertes Customizing, denn Montblanc erteilt für solche Veredelungen keine Genehmigung. In der Sammlerszene ist bekannt, dass etwa ein belgischer Sammler vereinzelt 146er und 149er kunsthandwerklich mit Sterlingsilber-Overlays und Gravuren versieht; solche Einzelstücke verstoßen nicht gegen das Markenrecht, dürfen jedoch nicht verkauft werden. Der Stift ist dann eben kein Original-Montblanc mehr, sondern ein individualisiertes Sammlerstück.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc den Ferrari-Verantwortlichen wie Luca di Montezemolo und Jean Todt nach dem WM-Titel 2000 individuelle Spezialfüller geschenkt, und kann man solche Stücke erwerben?", "a": "Es ist ein Skeleton-Ferrari für Jean Todt dokumentiert, zu finden auf fountainpen.de. Davor besaß Jean Todt bereits einen Solitaire-146er als Einzelanfertigung mit roter Kappe und einer Guilloche im Reifenprofil; dieses Stück tauchte einmal bei eBay zu einem Preis weit über 4.000 USD auf, soll Todt jedoch später abhandengekommen sein. Solche Ferrari-Spezialanfertigungen sind als Einzelstücke nicht regulär erhältlich, und ein Verkauf wäre wegen markenrechtlicher Probleme ohnehin kaum möglich. Wer Ferrari-Schreibgeräte kaufen möchte, wird eher bei Montegrappa fündig, das ebenfalls zur Richemont-Gruppe gehört und offizielle Ferrari-Editionen anbietet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann wurde der Montblanc 1497 (149 Solitaire Solid Gold) eingeführt - 1983 oder 1987?", "a": "Die korrekte Chronologie lautet: erste Vorstellung 1982, Markteinführung 1983, was sich auch durch einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde von 1983 belegen lässt. Abweichende Datierungen wie 1987 oder 1988 in einzelnen Publikationen beruhen offenbar auf Fehlern oder voneinander abgeschriebenen Quellen. Das Modell 1497 mit Fadenguilloche wurde bis 1992 angeboten und dann durch das Modell 1499 mit bicolorem Fishgrate-Muster abgelöst. Erst zu Pfingsten 1992 wurde im Rahmen des New-Dimensions-Events die Bezeichnung Meisterstück Solitaire eingeführt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Notizbücher und Papiere eignen sich gut für den täglichen Gebrauch mit Füllhaltern, da Moleskine-Standardpapier sich als ungeeignet erwiesen hat?", "a": "Empfohlen werden vor allem Produkte von Clairefontaine, deren Papier gut geleimt und auch für Federn mit kräftigem Tintenfluss geeignet ist und zu fairen Preisen angeboten wird. Eine Alternative innerhalb der Moleskine-Welt ist die Folio-Kollektion, deren dickeres, vermutlich säurefreies Papier deutlich weniger durchschlägt und sich somit besser für die Archivierung eignet. Generell empfiehlt es sich, mehrere Papiersorten zu testen, da die Eignung stark von der jeweiligen Feder-Tinte-Kombination abhängt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man bei einem eBay-Angebot eines Montblanc Fitzgerald oder Greta Garbo Kugelschreibers die Echtheit beurteilen?", "a": "Greta-Garbo-Fälschungen sind auf Fotos häufig sehr gut gemacht und kaum von Originalen zu unterscheiden, was eine Online-Beurteilung schwierig macht. Verdächtig sind Verkäufer, die als Privatperson über hundert angeblich neue Montblancs anbieten, schlechte oder verschwommene Fotos verwenden und Preise weit unter 50 % des Listenpreises ansetzen. Auch typische Fake-Merkmale wie die Aufschrift Iridium Point oder ein schwarzer Stern im Etui sollten Käufer abschrecken. Bei realistischer Betrachtung ist ein Greta Garbo zum Schnäppchenpreis weder als echt plausibel noch als Fake den Preis wert; in solchen Fällen ist der Kauf bei einem Fachhändler die bessere Option.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man die Montblanc Jules-Verne-Tinte ohne Bedenken in einem Jules-Verne-Füllhalter verwenden?", "a": "Erfahrungen mit der Leonardo-da-Vinci-Tinte (Terra di Sienna) aus derselben Novitäten-Serie sind durchweg positiv, sodass auch von der Jules-Verne-Tinte als unproblematisch ausgegangen werden kann. Substantielle Berichte speziell zur Jules-Verne-Variante liegen nicht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passen Montblanc-Fineliner-Minen in den LeGrand-Tintenroller?", "a": "Nein, in den LeGrand-Rollerball passen keine Fineliner-Minen, da dieser eine größere und dickere Mine erfordert, die von Schmidt Feintechnik in dieser Form nicht angeboten wird. Die Standard-Fineliner-Minen passen nur in die kleineren Tintenroller wie Classique, Bohème, Starwalker und Scenium sowie viele baugleiche Konkurrenzmodelle, da Schmidt diese Minen auch für Faber-Castell fertigt. Pelikan-Rollerminen werden in Asien hergestellt und haben eine etwas schlankere Spitze, weshalb sie weder in den LeGrand noch in andere Montblanc-Roller passen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Bohème mit der Inschrift Rouge et Noir, zweifarbiger 14K-585-Feder, Pix-Clip und gewölbtem Stein echt, und welchen Sammlerwert hat er?", "a": "Anhand der genannten Merkmale handelt es sich um einen echten Bohème Rouge et Noir, der nur in einer kurzen Produktionszeit hergestellt wurde und entsprechend selten ist. Der Sammlerwert ist zwar erkennbar gestiegen, aber nicht dramatisch hoch; das Stück bleibt aber besonders und sammelnswert. Das Modell ist auch im Schreibverhalten geschätzt und sollte daher behalten werden, zumal es auf Antikmärkten nur selten auftaucht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich ein Pilot Falcon und ein Pelikan M400/M600 (oder M605) zuverlässig kaufen, möglichst beim selben Händler?", "a": "Für Pelikan-Modelle wird Rolf Thiel über missing-pen.de empfohlen, der das gesamte Pelikan-Sortiment besorgen kann und einen guten Service bietet. Den Pilot Falcon führen deutsche Händler nur eingeschränkt; eine Option ist penstore.at, allerdings mit teils langen Lieferzeiten. Alternativ bestellen viele direkt aus Übersee oder beachten Hinweise einschlägiger Foren-Threads für aktuelle Bezugsquellen. Für Pelikan-Einsteigermodelle führen auch papierfischer.de oder Galeria Kaufhof teils gute Konditionen, allerdings mit kleinerer Auswahl.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert hat ein etwa 40 Jahre alter Füllhalter mit der Kappenaufschrift 333 1/2 M und einer 3 1/2-Feder?", "a": "Solche Stücke erzielen bei eBay meist Preise zwischen 50 und 100 Euro, je nach Zustand auch darunter oder darüber. Der ideelle Wert eines geerbten Füllhalters lässt sich allerdings nicht objektiv beziffern und sollte für den Erben im Vordergrund stehen. Wer den tatsächlichen Marktwert ermitteln will, kann das Stück bei eBay einstellen und das Bietverhalten beobachten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich das Modell eines etwa zwölf Jahre alten Waterman-Sets aus Füller und Bleistift bestimmen, um den passenden Kugelschreiber zu finden?", "a": "Eine Modellbestimmung ist ohne Foto kaum möglich, daher empfiehlt sich der Vergleich mit Sammlerseiten wie waterman-kirkel.com, auf der zahlreiche Waterman-Modelle abgebildet sind. Im konkreten Fall stellte sich nach dem Bildvergleich heraus, dass es sich um das Modell Expert handelt, sodass nun gezielt nach dem passenden Kugelschreiber gesucht werden kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Dufttinten von De Atramentis sind besonders empfehlenswert?", "a": "Besonders gelobt werden die Weintinten, deren Eigenschaften zuletzt verbessert wurden, sodass sie nicht mehr so schnell eintrocknen; dabei wird die Dornfelder-Variante häufig hervorgehoben. Auch Schokoladen- und Gras- bzw. Golftinte werden positiv erwähnt, während Dampflok- und Kerosin-Tinte als gewöhnungsbedürftig gelten und eher Liebhabern dieser Düfte zu empfehlen sind. Die Kräutertinte ist ebenfalls nicht massentauglich. Bei der Farbintensität bestehen deutliche Unterschiede zu Markentinten: Die schwarze Jansen-Tinte wirkt etwa heller als das schwarze Pendant von Montblanc und erinnert eher an deren Englischgrün.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Launchpreis und welche Marktpreise sind für den Montblanc Skeleton Star 333 (limitierte Edition) realistisch?", "a": "Der ursprüngliche Verkaufspreis im Jahr 2001 lag bei 7.500 Euro. Auktionsergebnisse bewegen sich heute deutlich darunter; Bonhams etwa setzte ein Exemplar mit einem Schätzpreis von 6.000 bis 8.000 USD an, wobei der Zuschlagspreis höher liegen kann. Hinzu kommen Käuferprovisionen von 20 bis 25 Prozent, Versand sowie Einfuhrumsatzsteuer, was Käufe außerhalb der EU verteuert. Innerhalb dieser Größenordnungen sind die Stücke deutlich günstiger zu haben als die häufig genannten 10.000-USD-plus-Preise.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Kennzeichnung J auf einer Montblanc-Safety-Feder?", "a": "Es handelt sich um eine zeitgenössische, originale Montblanc J-Feder. Die J-Feder ist besonders flexibel und ermöglicht eine kalligraphische Schrift, weshalb sie als Spezialvariante geschätzt wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich Vollgold- und Bimetall-Federn bei Montblanc-Meisterstücken, und welche Vor- oder Nachteile haben sie?", "a": "Letztlich bestehen alle diese Federn aus Vollgold; der Unterschied liegt in einer Platinbeschichtung oder Platin-Intarsie, die seit den 90ern vor allem aus optischen Gründen aufgebracht wird, etwa damit die Feder zur Optik moderner Modelle wie dem Starwalker passt. Auf das Schreibverhalten hat die Beschichtung keinen Einfluss. Daneben gab es bei einigen Vintage-Meisterstücken (z. B. den Reihen 132 bis 139) Stahlfedern, die kriegsbedingt aus Goldknappheit eingesetzt wurden; sie schreiben gut, gelten aber als minderwertiger im Vergleich zur klassischen Goldfeder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die widersprüchlichen Seriennummern auf einem Agatha-Christie-Schreibgerät (28383/30000), in der Service-Karte (4518/7000) und auf der Verpackung zu interpretieren?", "a": "Die Unterlagen sind offenbar nicht originalzugehörig, da Seriennummer am Füllhalter und im Service-Guide übereinstimmen müssten. Die Nummerierung 4518/7000 deutet auf einen Set-Bestandteil hin, sodass die Papiere und ggf. Verpackung aus unterschiedlichen Quellen zusammengefügt wurden. Ein Preis von 650 Euro für einen Agatha Christie in nahezu neuwertigem Zustand ist trotzdem angemessen. Welche genaue Bedeutung die goldfarbene gegenüber der im Agatha-Design gehaltenen Servicekarte hat, bleibt offen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Enthält die schwarze Tinte von Montblanc Eisengallus, ähnlich wie das Schwarz-Blau?", "a": "Nein, die schwarze Montblanc-Tinte enthält nach allgemeiner Kenntnis kein Eisengallus und gilt im täglichen Gebrauch als unproblematisch. Eisengallus-Anteile finden sich bei Montblanc nur in der schwarz-blauen Variante.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Darf die Commerzbank in einer Werbekampagne einen veränderten, an einen Montblanc 146P angelehnten Füllhalter abbilden, ohne gegen Markenrecht zu verstoßen?", "a": "Es handelt sich vermutlich um eine Photoshop-Bearbeitung, mit der bewusst Abweichungen vom Original (z. B. drei statt eines Platinrings, fehlende Federgravur) erzeugt wurden, um markenrechtliche Probleme zu umgehen. Ohne ausdrückliche Genehmigung des Herstellers dürfen geschützte Markenartikel nicht in fremder Werbung verwendet werden, da dies als Rufausbeutung gilt; entsprechende Urteile, etwa zu Rolls-Royce, existieren. Solange keine identischen Markenzeichen wie Stern oder Schriftzug verwendet werden und nur eine Anlehnung an das Design erfolgt, bewegen sich Werbetreibende meist im rechtlich zulässigen Bereich. Vergleichbares gilt auch für Werbegeschenk-Kugelschreiber, die häufig optische Anleihen am Meisterstück nehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Etui eignet sich für die kratzfreie Aufbewahrung eines Montblanc 146 und eines 161 Kugelschreibers, idealerweise mit getrennten Kammern?", "a": "Getrennte Kammern sind in der Praxis nicht zwingend nötig, da Montblanc-Etuis bei sachgerechter Nutzung kaum Kratzer hinterlassen. Empfohlen werden insbesondere die Sienna-Etuis, bei denen sich der Clip über das Leder schieben und die Clipnase in eine vorgesehene Nut einrasten lässt; dadurch verrutschen die Schreibgeräte nicht und reiben nicht aneinander. Insgesamt bietet Montblanc eine breite Auswahl, sodass sich ein passendes Modell finden lässt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welcher Größe wird die neue Masters-for-Meisterstück Firenze Limited Edition angeboten?", "a": "Die Edition ist erneut in der Größe des 146er gehalten, also dem mittelgroßen Meisterstück, nicht im 149er-Format.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der bei eBay als ‚unique vintage‘ angebotene Montblanc 234 1/2 mit Glasfeder echt?", "a": "Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das Stück eine Fälschung; insbesondere die Schlange ist nicht original, und der Standort des Verkäufers (Bulgarien) gilt seit Jahren als typische Quelle solcher Vintage-Fakes. Auch wenn Montblanc historisch durchaus Modelle mit Glasfeder produziert hat (etwa eine im 1936er-Katalog dokumentierte Variante), werden solche Federn heute leicht für wenige Euro nachgekauft und in Fakes verbaut. Generell ist bei alten Schreibgeräten aus Osteuropa, bei Penbid und Auktionshäusern, die trotz Hinweisen Fakes versteigern, größte Vorsicht geboten. Käufer haben für solche Plagiate teils über 1.000 USD bezahlt, was die Notwendigkeit gründlicher Recherche und Beratung unterstreicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es bei den Meisterstück-Nr.-14-Flügelfedern aus den 60er Jahren bereits unterschiedliche Federbreiten?", "a": "Ja, schon damals existierten verschiedene Federbreiten. In den 30er und 40er Jahren wurden bei Montblanc mindestens 40 Federbreiten gefertigt, in den 70er Jahren immer noch deutlich mehr als heute. Damals waren neben den heutigen Standardgrößen auch Exoten wie BBBBB (5B) erhältlich, sodass die Auswahl von EF bis 5B reichte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die als ‚NAZI-Pen‘ angebotenen Montblanc-Druckfüllhalter mit Hakenkreuz-Overlay echt, oder handelt es sich um Fälschungen?", "a": "Es gab tatsächlich originale Montblanc-Druckfüllhalter mit erhabenen Hakenkreuzen auf dem Edelmetall-Overlay; solche historischen Stücke existieren also durchaus. Die heute auf eBay oder Penbid auftauchenden Angebote sind allerdings ganz überwiegend Fälschungen, häufig aus Osteuropa, und in der Verarbeitung schlecht. eBay entfernt solche Angebote oft schnell, was meist eher auf das Hakenkreuz als auf die Fälschung als solche zurückzuführen ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man im Montblanc Generation einen Konverter statt Patronen verwenden, und welcher passt?", "a": "Der Generation lässt sich grundsätzlich auch mit Konverter befüllen, allerdings passen die aktuellen Montblanc-Konverter nicht. Geeignet sind Universalkonverter anderer Hersteller wie Pelikan oder Faber-Castell, also alle Standard-Konverter ohne herstellerspezifisches Patronenformat (etwa Lamy oder Parker). Da die mechanische Passung dennoch knapp sein kann, ist es ratsam, den Füller in ein Schreibgerätefachgeschäft mitzunehmen und vor Ort einen passenden Konverter auszuwählen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wurde der Montblanc Nr. 124 mit komplett guillochiertem Behälter und Drehknopf parallel zur glatten Variante hergestellt, oder handelt es sich um ein Übergangsmodell?", "a": "Die vollguillochierte Variante mit Fortsetzung der Kappen-Fadenguilloche auf dem Schaft wurde nur kurz, im Wesentlichen 1969, gefertigt und parallel zur Variante mit glattem Schaft angeboten; es handelt sich also tatsächlich um eine eigenständige, preiswertere Version zwischen reiner Metallausführung und einfachem 124. Die Modelle gab es mit vergoldeter sowie mit massiv silberner Kappe, letztere mit rhodinierter Weißgoldfeder. Die Variante mit glattem Schaft und dickem Tintenleiter wurde danach noch bis ca. 1974/75 weiter produziert. Insgesamt ist die guillochierte Ausführung selten und gilt als interessantes Sammlerstück.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Vintage-Füllhalter aus der Zeit vor 1950 eignet sich als günstiges Einsteigerstück, und sollte man Kolbenfüller oder Safety wählen?", "a": "Wer das Stück nur sammelt, kann durchaus zu einem Safety greifen, da dieser eine besondere Mechanik bietet. Soll der Füller hingegen auch genutzt werden, ist ein Kolbenfüllhalter alltagstauglicher. Als preiswerte Einsteigermodelle empfehlen sich der Montblanc 134 oder der 234 1/2, der besonders in der Luxus-Variante mit Krawattenclip eine gut schreibende Feder hat. Wichtig ist, beim Kauf - etwa bei eBay - auf Funktionsfähigkeit zu achten, insbesondere muss der Korkdichtring häufig erneuert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Mine passt in einen Montblanc 215 Kugelschreiber, und kann man die Feder am Mineneingang frei wählen?", "a": "In den 215er aus den 1950er Jahren gehört eine schwedische Ballograph-Mine, da Montblanc damals mangels eigener Kugelschreiberproduktion solche Minen als Zukaufartikel verwendete; die von Montblanc heute nachgelieferten Standardminen passen oft nicht. Die Feder ist Bestandteil des Schreibgeräts und nicht der Mine, sodass sie nicht beliebig austauschbar ist. Sinnvoll ist es, den Kugelschreiber samt vorhandener Mine in ein Fachgeschäft mitzunehmen und dort eine passende Mine, etwa von Schneider, einsetzen zu lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welcher Preisklasse bewegen sich die Astoria-Füllhalter, und was zeichnet die Marke aus?", "a": "Die Standardmodelle bewegen sich preislich vergleichbar oder etwas oberhalb der Montblanc Writers Editions, während Limited Editions je nach Material deutlich teurer ausfallen; konkrete Preise erfragt man am besten direkt beim Hersteller Horst. Astoria geht auf einen ehemaligen Montblanc-Konstrukteur zurück, der sich mit dem Anspruch selbstständig gemacht hat, einen idealen Füllhalter zu bauen, und der in der Sammlerszene durch seine Reparaturarbeiten geschätzt ist. Das Design knüpft mit dem Krawattenclip an Vorbilder aus den 30er Jahren und an die Meisterstücke der 13xer-Reihe an, was Geschmackssache ist. Die Werbung auf fountainpen.de erfolgt aus Überzeugung und ohne finanzielle Gegenleistung.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Astoria — Marken-Übersicht (fountainpen.de): https://www.fountainpen.de/astoria.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Tritt Tintenfraß nur bei Eisengallustinten auf, oder auch bei modernen Tinten wie der Dr.-Jansen-Tinte, wenn man sie für ein Buch verwendet?", "a": "Tintenfraß ist nach allgemeiner Erfahrung ein Phänomen, das fast ausschließlich mit Eisengallustinten in Verbindung steht. Probleme mit alten Schriftstücken hängen häufig zusätzlich mit zu sauer hergestellten Papieren der 1920er und 1930er Jahre zusammen, die sich mit der Zeit selbst zersetzen. Für Tinten ohne Eisengallus, etwa die Jansen-Tinten, sind solche Fraß-Phänomene daher nicht zu erwarten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert hat ein Montblanc-Andora-Set zur Eröffnung der Montblanc-Boutique Hannover 2001?", "a": "Die Andora-Edition entstand 2001 anlässlich der Eröffnung der Montblanc-Boutique Hannover und wurde tatsächlich offiziell von Montblanc produziert, blieb aber ein Einzelfall, den Montblanc nicht wiederholen wollte. Der Wert ist stark vom Geschmack abhängig: Während manche Sammler die Pop-Art-Gestaltung als wertlos empfinden, sind andere bereit, hohe Preise zu zahlen. Eine seriöse Werteinschätzung ist daher schwer; ein Hinweis sind die ursprünglichen Listenpreise (z. B. 400 Euro für Roller- und Kugelschreiber). Für eine Vermittlung an interessierte Käufer empfiehlt sich ein Kontakt zu Tom Westerich, der bei der Entstehung der Edition involviert war.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher hochwertige, viel benutzbare Füllfederhalter mit Kolbenfüllsystem ist bis 150 Euro empfehlenswert?", "a": "In dieser Preisklasse ist die Auswahl bei Goldfedermodellen schmal; bei Montblanc ist man dort nicht fündig. Eine sehr gute Alternative ist der Pelikan M400, der über Händler wie Rolf Thiel ab etwa 175 Euro erhältlich ist und mit Kolbenfüllsystem aus dem Tintenfass befüllt wird. Auch der Waterman Charleston wird empfohlen, ein Edelharz-Füller mit 18-Karat-Goldfeder und verschraubter Kappe (Listenpreis 155 Euro, online deutlich günstiger). Generell empfiehlt sich die Beratung im Fachgeschäft, da hochwertige Füller in diesem Budget Einzelstücke sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück 144 in Aubergine bzw. Bordeaux mit schwarzem Griffstück echt, oder handelt es sich um eine Fälschung?", "a": "Der Füllhalter ist echt, die Komponenten sind Original-Montblanc-Teile: Kappe und Behälter stammen vom 144er in Bordeaux, das Vorderteil von einem schwarzen Modell des gleichen Calibers (Classique). Bordeauxfarbene 144er wurden bis Juni 1992 von Montblanc grundsätzlich mit schwarzem Griffstück ausgeliefert und mit einfarbiger Goldfeder bestückt; erst ab 1992 mit den Solitaire-Doué-Serien gab es einheitlich bordeauxfarbene Griffstücke mit bicolor Feder. Die mitgelieferte Geschenkverpackung stammt allerdings aus den 90er Jahren und gehörte ursprünglich zur Generation- und Noblesse-Oblige-Serie, ist also nicht zwingend original zugehörig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind kleine Tintenspuren am Übergang zwischen Feder und Korpus eines Starwalker-Füllhalters ein Defekt, der unter die Garantie fällt?", "a": "Solche Spuren sind kein Defekt, sondern können bei Temperatur- und Luftdruckschwankungen, etwa beim Fliegen, modell- und herstellerübergreifend auftreten. Wichtig ist, die Innenkappe regelmäßig gründlich von Tintenresten zu befreien, damit von dort keine Tinte auf das Griffstück übergeht. Außerdem sollten beim Starwalker stets zwei originale Montblanc-Patronen eingesetzt werden, die sich gegenseitig stabilisieren; Fremdpatronen können wegen abweichender Dichtungen Leckagen verursachen, ebenso das mehrfache Wiederbefüllen einer Patrone.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück Pix ‚10 Jahre Vodafon‘ echt, kann man Patronen oder Tintenfass nutzen, und ist die Zimt-Tinte noch erhältlich?", "a": "Anhand der Beschreibung und Fotos handelt es sich um einen echten Montblanc. Sowohl Patronen als auch das Befüllen mit dem Konverter aus dem Tintenfass sind möglich und in der Schreibqualität gleichwertig. Die braune Zimt-Tinte ist nach aktuellem Stand vermutlich nicht mehr im Sortiment; eine direkte Anfrage bei einer Montblanc-Boutique gibt verbindlich Auskunft. Alternativ stehen zahlreiche andere Tinten anderer Hersteller zur Verfügung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet es, wenn sich am Boden der Tülle eines Montblanc Desk Base 204 mit der Zeit Tinte ansammelt?", "a": "Eine Ansammlung von Tinte am Tüllenboden kann auf einen undichten Kolben hindeuten, insbesondere wenn rote Tinte verwendet wurde, die in alten Füllern problematischer ist. In einem Praxistest über sieben Tage mit täglich mehreren Schreibproben und schräger Aufhängung außerhalb der Tülle trat allerdings kein Tropfen aus, was eher gegen einen Defekt spricht. Stattdessen kann die Lagerung mit der Feder nach unten dazu führen, dass tropfenweise Tinte austritt und sich am Boden sammelt. Wird der Füller jedoch außerhalb der Tülle gelagert, treten häufig Anschreibprobleme auf, sodass die Aufbewahrung in der Tülle der bessere Kompromiss ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignen sich edle Holz-Füllerständer aus harten Hölzern wie Ahorn oder Olivenholz für die Aufbewahrung wertvoller Schreibgeräte?", "a": "Holzablagen aus harten Hölzern wie Ahorn oder Nussbaum sind optisch sehr edel, gelten von einigen Sammlern aber als zu hart für hochwertige Füllhalter; bevorzugt werden daher lederbezogene Ablagen, um Kratzer zu vermeiden. Praxisberichte zeigen jedoch, dass auch unbezogene Holzablagen, etwa für einen Starwalker, in der Anwendung kratzfrei sein können. Die Empfindlichkeit hängt damit stark vom konkreten Schreibgerät und der Handhabung ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein eBay-erworbener Montblanc 149 ohne Seriennummer am Clip, mit Germany-Gravur, 14K-Feder und einem Strich statt der Ü-Punkte am Wort ‚Meisterstück‘ echt?", "a": "Der 149er ist echt; ältere Meisterstücke trugen noch keine Seriennummer am Clip, und die abweichende Schreibung des Ü mit Strich statt Punkten ist bei älteren Modellen typisch. Die kombinierten Hinweise des Käufers (Originalfeder, alte Gravurform, fehlende Serial) sprechen für ein echtes 80er-Jahre-Modell. Bei der weiteren Nutzung muss ein anderer 146er nicht zwingend trockengelegt werden: bei aktuellen Dichtungen ist das nicht nötig, und bei Schreibgeräten mit Kork-Dichtung genügt es, sie einige Tage vor dem Befüllen mit Wasser zu konditionieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woher kommt die stabile Haut, die sich bei längerer Lagerung auf manchen Tintengläsern bildet, und wie geht man damit um?", "a": "Die feste Haut ist ein deutliches Anzeichen für einen Mikroorganismenbefall, da angebrochene Tintengläser bei Zimmertemperatur ideale Wachstumsbedingungen für Schimmelpilze bieten. Das erklärt auch, warum Tinten ohne Konservierungsstoffe (etwa von Visconti, Schreibmayr oder OMAS) betroffen sind, während sogenannte Chemietinten wie Waterman dies nicht zeigen. Solche befallene Tinte sollte entsorgt werden, da Hautreste den Tintenleiter verstopfen können. Konservierungsmittel in Massenmarkttinten haben damit eine echte praktische Berechtigung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert haben mehrere Montblanc Vintage-Füllhalter (3 x 31, 342, 344g) in mäßigem Zustand, teils mit verbogenen Federn und gravierten Kappen?", "a": "Ohne Foto und konkrete Mängelbeschreibung lässt sich kaum eine seriöse Preisaussage treffen. Die genannten Modelle sind weit verbreitet, sodass auch entsprechende Ersatzteile oft günstig zu bekommen sind; erfahrene Sammler zahlen für solche Teile insgesamt eher unter 35 Euro inklusive Versand. Damit haben die Stücke vor allem Ersatzteilcharakter und sind hauptsächlich für Sammler, Händler oder Selbst-Reparateure interessant. Bei seltenen Vintage-Montblancs sind allein Federn deutlich teurer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die kommende Montblanc Donation Edition Arturo Toscanini bekannt, insbesondere zum Verkaufspreis?", "a": "Der Toscanini ist als Donation Pen erhältlich; der Kugelschreiber kostet laut Auskunft der Montblanc-Boutique Düsseldorf 495 Euro. Über einen ebenfalls erwähnten ‚William Faulkner‘ liegen keine gesicherten Informationen vor, lediglich eine Mutmaßung über goldene Beschläge und einen vermutlich braunen Korpus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat die aktuelle Montblanc Midnight Blue im Vergleich zur früheren Blauschwarz einen Violettstich, und ist bekannt, warum Montblanc den Tintenlieferanten gewechselt hat?", "a": "Midnight Blue wird allgemein als legitimer Nachfolger von Blauschwarz gehandelt, zeigt jedoch nach Wahrnehmung mehrerer Nutzer einen leichten Violettstich, der nach kurzem Antrocknen etwas zurückgeht. Tintenfluss und Schreibverhalten gelten dabei als mindestens gleichwertig, eher sogar als besser. Bezüglich des Lieferantenwechsels liegen keine offiziellen Informationen vor; bekannt ist lediglich, dass Montblanc den OEM-Hersteller der Tinte irgendwann gewechselt hat. Den Hintergrund hat Montblanc nach außen nicht kommuniziert, sodass nur Vermutungen kursieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sollten Forennutzer im Hinblick auf eine geplante Wartung der Forensoftware beachten, und welche bekannten Folgeprobleme treten dabei auf?", "a": "Während der Wartung ist das Forum für mehrere Stunden nicht erreichbar; im konkreten Fall wurde gleichzeitig auch ein Software-Update durchgeführt. Nach dem Update der Forensoftware (Joomla/Simpleboard) erschien in der Spalte „Last Post“ in jeder Rubrik der Standardwert 1970/01/01 01:00 ohne Autorname, weil das Feld „moved“ in der Tabelle mos_sb_messages auf NULL gesetzt war. Beheben lässt sich das mit dem SQL-Befehl UPDATE mos_sb_messages SET moved = 0 WHERE moved IS NULL beziehungsweise indem in phpMyAdmin für die Spalte „NOT NULL“ mit Standardwert 0 gesetzt wird. Vor solchen Eingriffen ist eine Sicherung der Tabelle zu empfehlen; alternativ verschwindet das Problem rubrikweise auch von selbst, sobald jeweils ein neuer Beitrag erscheint.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Füllhalter, der an die Carrera erinnert, aber einen Clip im Stil der Generation trägt?", "a": "Es handelt sich um die schwarze Montblanc Caressa Nr. 422. Das Modell ist im Standardwerk „Collectible Stars“ von Jens Rösler und Stefan Wallrafen auf Seite 69 unter der ID-Nummer 1530 dokumentiert. Produziert wurde die Caressa zwischen 1976 und 1979 von der Firma Mutschler in Heidelberg, die seinerzeit zahlreiche ähnliche Modelle für Montblanc fertigte. Mutschler stellte die Geschäftstätigkeit in den 1990er Jahren ein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand eines einzelnen Fotos und der Verkäuferbeschreibung erkennen, ob ein Montblanc Boheme Bleu Platin ein Original oder eine Fälschung ist?", "a": "Eine zuverlässige Echtheitsbeurteilung allein anhand eines einzelnen Fotos ist beim Boheme nicht möglich, da inzwischen sehr gute Fälschungen kursieren. Auf dem konkreten Bild waren keine offensichtlichen Mängel zu erkennen, mehrere Beschreibungsdetails waren jedoch falsch: Der Boheme hat keine Weißgoldfeder, sondern eine platinierte Gelbgoldfeder, und er gehört nicht zur Meisterstück-Linie. Auch die Schreibweise „Mont Blanc“ ist ein Warnzeichen, da der Hersteller offiziell als Montblanc auftritt. Der angesprochene UVP von 749 Euro für einen 149er war zum damaligen Zeitpunkt überzogen; in den Boutiquen wurden eher 660 bis 679 Euro aufgerufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lagert man Tinte am besten, und kann sie bei direkter Sonneneinstrahlung ausbleichen?", "a": "Tinte sollte vor allem dicht verschlossen, kühl und ohne große Temperaturschwankungen gelagert werden, damit kein Lösungsmittel verdunstet. Direkte Sonneneinstrahlung beziehungsweise UV-Licht ist zu vermeiden, da sie Schimmelbildung begünstigen und Farbpartikel ausbleichen lassen kann. Da Tinte überwiegend aus Wasser und organischen Bestandteilen besteht, ist sie zudem nicht unbegrenzt haltbar und sollte nicht über Jahre eingelagert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc 244 zerlegen, um die Kolbendichtung zu erneuern?", "a": "Die Modelle 242, 244 und 246 lassen sich nicht ohne Weiteres öffnen, da hierfür Spezialwerkzeug erforderlich ist; mit Bordmitteln gelingt eine zerstörungsfreie Zerlegung in der Regel nicht. Wenn Federeinheit und Splint mit Drehknopf entfernt sind, ist auch ein gezieltes Drücken auf Metallstange oder Plastikteil keine zuverlässige Methode. Empfohlen wird, die Kolbendichtung von einem erfahrenen Reparateur erneuern zu lassen, etwa bei Horst Schrage (maxpens.de), Tom Westerich (penboard) oder Lutz Fiebig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es das Montblanc Meisterstück 149 ab Werk auch mit einer 14-karätigen, zweifarbigen Feder?", "a": "Ja, frühere 149er wurden tatsächlich mit zweifarbigen 14-Karat-Federn (585) ausgeliefert; die heute weit verbreiteten 18-Karat-Federn sind erst die spätere Bauform. Der Aufdruck „4810 / M / 14k / Montblanc / 585“ in Verbindung mit gelbgoldener Außenseite und platinierter Innenfläche passt zu einer originalen 149er-Feder dieser Periode. Eine Übersicht zu den verschiedenen Federvarianten findet sich in einschlägigen Pentrace-Artikeln. Eine falsche Feder oder Kappe ist daher nicht zwingend anzunehmen, sofern die übrigen Beschriftungen (etwa „Meisterstück Nr. 149“ und „Germany“) konsistent sind.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 149 (Grand Format): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-149.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind Uhren von Montblanc qualitativ einzuschätzen, und welche Erfahrungen gibt es mit Service und Modellen?", "a": "Die Uhrenkollektion von Montblanc deckt eine breite Spanne von Alltagsmodellen aus der Sport-Kollektion bis zu Manufakturwerken aus dem hohen fünfstelligen Preisbereich ab und wird in puncto Verarbeitung und Anmutung überwiegend positiv beurteilt, vergleichbar mit den Schreibgeräten der Marke. Beliebte Komplikationen wie der Rieussec Monopusher Chronograph werden als technisch eindrucksvoll, aber dick und schwer beschrieben und sind daher nicht für den täglichen Gebrauch ideal. Ein praktischer Nachteil ist das schwächer werdende Händlernetz: Für einen Batteriewechsel mit anschließender Garantie auf Wasserdichtigkeit muss die Uhr mitunter direkt nach Hamburg geschickt werden, was Mehrkosten verursacht. Wer eine Montblanc-Uhr in Erwägung zieht, sollte daher mechanische Werke bevorzugen, um künftige Batteriewechsel zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass ein Montblanc 146 mit B-Feder dauerhaft Tinte auf der Federoberseite stehen hat?", "a": "Eine geringe Tintenbenetzung der Federoberseite ist bei breiten Federn nicht ungewöhnlich, sofern Feder und Tintenleiter ansonsten einwandfrei sitzen und kein Tropfen oder Schmieren auftritt. Beim Schreiben stört dieses Phänomen in der Regel nicht; die Feder lässt sich bei Bedarf einfach mit einem weichen Tuch trocken tupfen. Ein technischer Defekt ist daraus allein nicht abzuleiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchem Zeitraum stammt ein Pelikan Ibis mit Hartgummi-Kappe und Celluloid-Korpus, und wie lässt sich das Modell zeitlich genau einordnen?", "a": "Der Pelikan Ibis wurde am 15. Oktober 1936 als Nachfolger des Rappen eingeführt und offiziell bis zum 20. Januar 1954 produziert. Eine Goldfeder spricht für die Nachkriegsproduktion: Goldfedern gab es im Inland ab 1950, im Ausland bereits ab 1949. Eine genauere zeitliche Zuordnung gelingt über die Maße, weil die Nachkriegsstifte einige Millimeter länger sind als die unmittelbar nach Markteinführung gefertigten Exemplare. Die Produktpalette des Ibis ist insgesamt unübersichtlich, sodass für eine sichere Einordnung Vergleichsmaße aus der Sammlerliteratur hilfreich sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer fertigt den bei Manufactum als „wiederbelebter Klassiker“ angebotenen Kaweco Sport, und ist es derselbe wie über andere Bezugsquellen?", "a": "Der aktuelle Kaweco Sport wird bei der Firma Gutberlet hergestellt; Manufactum bezieht denselben Stift seit längerem und vertreibt ihn häufig als Set aus Füllhalter und Kugelschreiber. Andere Bezugsquellen wie ka-we-co.de sind reine Online-Shops, die ebenfalls dieselben Schreibgeräte vermarkten. Die Werbung als „Neuauflage“ bezieht sich somit eher auf die Vermarktung als auf einen tatsächlich neuen Produktionsstrang.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück Nr. 25 mit dunkelgrünem Hartgummikorpus authentisch, in welche Zeit lässt es sich datieren und wie selten ist es?", "a": "Der Meisterstück Nr. 25 wurde laut Rösler-Buch von 1935 bis 1947 gefertigt und gehörte damals zum Standardprogramm; gemessen an heutigen Standardmodellen wie dem 146 ist er deutlich seltener, taucht aber bei eBay regelmäßig auf. Es existieren drei Mechanikvarianten: Safety, Stoßfüllhalter und Hebelfüllhalter; die Funktionsweisen sind etwa bei penexchange.de dokumentiert. Der grüne Farbton entsteht durch Oxidation des Hartgummis und lässt sich mit einer leichten Politur (zum Beispiel Wenol, das auch Montblanc verwendet) wieder annähern, allerdings trägt jede Politur Material ab. Ein offizielles, vollständiges Modellarchiv von Montblanc existiert nicht, da das Werksarchiv im Zweiten Weltkrieg verbrannte; bei defekter Tintensackdichtung lohnt sich eine fachliche Reparatur etwa bei maxpens.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie funktioniert das Füllsystem des Montblanc Franz Kafka, und ist die silberne Innenröhre ein wechselbarer Konverter?", "a": "Der Kafka besitzt einen fest verbauten Kolbenfüllmechanismus; wegen des kantigen Schaftdesigns ließ sich kein klassischer, von außen bedienbarer Drehkolben einbauen, deshalb sitzt die Mechanik als „silberne Röhre“ im Inneren. Sie ist kein Konverter, das heißt sie kann nicht herausgenommen oder gegen Tintenpatronen ersetzt werden – der Kafka ist also ein reiner Tintenfüller. Zum Befüllen wird der Mechanismus gemäß Anleitung gegen den Uhrzeigersinn aufgedreht, die Feder vollständig in Tinte getaucht und der Mechanismus wieder eingedreht; ein anschließendes Ablassen einiger Tropfen ist beim eher kleinen Tintenvolumen des Kafka nicht sinnvoll, zwei Tropfen reichen aus. Im Zweifel sollte die offizielle Füllanleitung im Garantieheft befolgt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Vorteile bietet ein Füllhalter wie der Montblanc 149 gegenüber einem Kugelschreiber, wenn man aus der Schulzeit eher schmierende und kleckernde Füller in Erinnerung hat?", "a": "Die negativen Schulerfahrungen mit Klecksen und schmierender Tinte resultieren meist aus einfachen Schulfüllern und mangelnder Übung und treten bei hochwertigen Federhaltern wie dem 149 in der Regel nicht auf. Die Vorteile liegen in einer angenehmeren Haptik, einem individuellen Schriftbild und einem entspannten Schreibgefühl, das gegenüber einem Kugelschreiber als wertiger und bewusster empfunden wird. Allerdings rechtfertigt der Preis eines Meisterstücks den Einstieg nicht zwangsläufig; sinnvoll ist, zunächst günstigere Füllhalter auszuprobieren und im Fachhandel ausführlich Probe zu schreiben. Federbreite und Modellgröße sind sehr individuelle Größen, die nur durch eigenes Testen mit eigenem Papier zuverlässig zu beurteilen sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden Private-Reserve-Tintenpatronen im Pelikan-Format auch einzeln oder als sortierte Probierpackung angeboten, damit man Farben testen kann, ohne ein ganzes Glas zu kaufen?", "a": "Ja, Private-Reserve-Patronen werden auch als Probiersortiment vermarktet: einzeln zu rund 0,45 Euro pro Patrone oder im Set zu zwölf frei wählbaren Farben für etwa 4,95 Euro zuzüglich Versand. Damit lässt sich ein Farbton ausprobieren, ohne sich gleich für eine ganze Standardpackung oder ein Glas zu entscheiden. Die Idee wird von Tintenfreunden positiv aufgenommen und als sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot bewertet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein vergilbter Montblanc-Stern auf der Plastikkappe einer Carrera wieder aufhellen?", "a": "Der vergilbte Stern lässt sich allenfalls durch vorsichtiges Polieren etwas aufhellen, wobei dabei stets minimal Material abgetragen wird. Bei einem alten Schreibgerät empfiehlt es sich eher, die Patina als Zeichen des Alters zu akzeptieren und die Kappe unbehandelt zu lassen. Ein zuverlässiges, materialschonendes Verfahren zur vollständigen Entgilbung ist nicht bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand kleiner, niedrig aufgelöster Fotos beurteilen, ob ein Montblanc Platinum-Resin-Schreibgerät echt ist?", "a": "Bei einer Auflösung von nur etwa 53 mal 70 Pixeln sind keine sinnvollen Aussagen zur Echtheit möglich; sinnvoll sind Fotos mit etwa 800 Pixeln Breite oder mehr. Insbesondere bei Modellen aus der Starwalker-Linie sind die Fälschungen mittlerweile so gut, dass selbst auf hochwertigen Fotos häufig keine eindeutigen Unterschiede zum Original sichtbar werden. In solchen Fällen führt nur eine direkte Echtheitsprüfung weiter, etwa über eine Anfrage bei Montblanc selbst (montblanc.de) oder über eine Begutachtung bei einem Fachhändler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird die Montblanc Rita Hayworth Limited Edition 46 hinsichtlich Design und Preisrechtfertigung eingeschätzt?", "a": "Die Edition wird unter Sammlern kontrovers diskutiert: Einige Stimmen empfinden insbesondere die Kappenform und den orange-roten Stein am Clip als gestalterisch misslungen und vergleichen die Wirkung mit ähnlich umstrittenen LE wie dem Pelikan 1108 Hanging Gardens of Babylon. Andere finden die grundsätzliche Form ansprechend, sehen Anklänge an Montegrappa-Ferrari-Editionen und schätzen vor allem die Kappengestaltung. Den hohen Preis tragen vor allem die zahlreichen Diamanten als Aufwertungselement; insgesamt bedient die Edition eher eine luxusaffine Zielgruppe, der „Bling-Bling“ wichtiger ist als zurückhaltendes Design.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Uhrwerke verbaut Montblanc, und sind das Manufakturkaliber oder Zukaufwerke?", "a": "Montblanc verwendet überwiegend zugekaufte ETA- beziehungsweise Valjoux-Werke. Mit dem Erwerb der Manufaktur Minerva verfügt Montblanc inzwischen auch über echte Manufakturkaliber, die vor allem in der höherpreisigen Villeret-Linie eingesetzt werden, in begrenzten Stückzahlen (1, 8 und 58, was zugleich die Gründungsjahreszahl Minervas ergibt). Eine breitere Eigenfertigung im Mittelpreissegment ist nicht geplant, da die Entwicklung eigener Werke sehr hohe Investitionen erfordert und sich für die kleineren Stückzahlen jenseits der 10.000-Euro-Marke wirtschaftlich kaum rechnet. Größere Manufaktur-Stückzahlen, wie sie etwa Rolex realisiert, sind von solchen Strategien strukturell verschieden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist Tom Westerich (Penboard) noch erreichbar, wenn er auf E-Mails nicht reagiert?", "a": "Tom Westerich ist nach Auskunft mehrerer Forennutzer weiterhin in Hamburg aktiv; mit „Prime Style Marketing“ und persönlichen Kontakten wurde bestätigt, dass er nicht dauerhaft nach Italien umgezogen ist. Bei ausbleibender E-Mail-Antwort wird empfohlen, ihn telefonisch zu kontaktieren, da er gelegentlich auch unter dem Pseudonym „Dr. Ink“ agiert. Kommunikations- und Verfügbarkeitsfragen lassen sich auf diesem Weg in der Regel zügig klären.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich anhand der Online-Beschreibung und der Fotos im Clipbereich erkennen, ob ein Montblanc Boheme Kugelschreiber echt ist?", "a": "Bei zu kleinen oder unvorteilhaft beleuchteten Fotos ist eine sichere Beurteilung der Echtheit kaum möglich; eine breite Auswahl an Federbreiten und das Vorhandensein eines Bleistifts im Sortiment des Verkäufers können Indizien für ein seriöses Angebot sein, da Fakes meist nur eine Federbreite anbieten und Bleistifte selten gefälscht werden. Eine Seriennummer allein ist kein Echtheitsbeleg, da auch Fälschungen inzwischen Seriennummern tragen. Das Original hat im Clip die Prägung „Pix“; charakteristisch sind außerdem der Stein in der entsprechenden Farbe (etwa „bleu“) und die Verarbeitung der Ringe. Letztlich bringt nur die Prüfung des Stücks in der Hand bei einem Fachhändler oder beim Direktvergleich mit einem bekannten Original Sicherheit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert der Montblanc Club 4810 noch, oder ist eine Neuauflage geplant?", "a": "Der Club 4810 wurde von Montblanc bereits vor längerer Zeit auf Eis gelegt; Neuaufnahmen waren schon ab 2006 nicht mehr möglich. Damals wurde eine überarbeitete, modernisierte Version in Aussicht gestellt, doch seit der „100 Years“-Kampagne 2006 hat sich erkennbar nichts mehr getan. Unter Sammlern wird inzwischen bezweifelt, dass Montblanc das Konzept wiederbelebt, zumal sich der Konzern strategisch zunehmend auf Uhren, Leder und Schmuck statt auf reine Schreibgeräte-Communitys konzentriert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man eine Fälschung eines Montblanc Meisterstück Kugelschreibers in einem konkreten eBay-Angebot, und wie ist mit einem uneinsichtigen Verkäufer umzugehen?", "a": "Typische Erkennungsmerkmale für Fälschungen sind ungewöhnlich gestaltete Ringe mit Einkerbungen, eingestanzte statt lasergravierte Seriennummern – Montblanc hat Seriennummern nie eingestanzt – sowie Größenabweichungen, etwa ein zu kleiner Kappenkopf. Auch eine Beschreibung wie „Die Seriennummer ist eine Modell-Nummer und für jede Modellreihe gleich“ ist sachlich falsch und ein deutliches Warnsignal. Solche Fakes stammen häufig aus China und kosten in der Beschaffung wenige Euro. Im Streitfall mit dem Verkäufer empfiehlt sich, sachlich zu bleiben, sich nicht auf persönliche Diskussionen einzulassen und sich gegebenenfalls an eBay, Montblanc oder einen Fachreparateur (zum Beispiel Tom Westerich) zu wenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Waterman-Modell handelt es sich bei einem Füllhalter mit der Federgravur „Waterman Paris 18K – 750“ und „Waterman France“ am Griffstück?", "a": "Das Schreibgerät stammt aus der Waterman-Serie „Etalon“, die in unterschiedlichen Finishes (häufig vergoldet) angeboten wurde. Informationen und Bilder finden sich auf den offiziellen Waterman-Seiten (waterman.com beziehungsweise waterman.de), die die Modellreihe katalogisieren. Die Etalon-Linie wurde im Sortiment inzwischen weitgehend abgelöst, ist aber insbesondere im französischen Fachhandel weiterhin verfügbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befüllt man einen alten goldenen Montblanc-Sicherheitsfüller mit versenkbarer Feder, bei dem sich nur das Drehrad zum Aus- und Einfahren der Feder bewegen lässt?", "a": "Bei diesem Modell handelt es sich um einen Safety- bzw. Sicherheitsfüllhalter, dessen Funktionsweise sich grundsätzlich von späteren Kolbenfüllern unterscheidet. Eine sinnvolle Hilfestellung erfordert mindestens Fotos des Schreibgeräts; ohne sichtbares Modell sind allgemeine Anleitungen kaum nutzbar. Auf Grundlage aussagekräftiger Fotos lässt sich dann der konkrete Mechanismus identifizieren und der Füller fachgerecht befüllen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich Schreibgeräte sinnvoll mit anderen hochwertigen Accessoires wie Uhren, Hemden, Schuhen oder Anzügen kombinieren, ohne dass dies finanziell uferlos wird?", "a": "Eine farbliche und stilistische Abstimmung von Schreibgerät, Uhr und Bekleidung ist möglich und führt zu einem stimmigen Gesamtbild, ohne dass für jeden Stift ein eigenes Sakko angeschafft werden müsste. Praktisch begrenzt sich der Aufwand, weil die Auswahl tragbarer Farb- und Materialkombinationen in klassischer Geschäftskleidung ohnehin überschaubar ist und ein Schreibgerät zu mehreren Outfits passt. Wer mehrere Schreibgeräte parallel im Einsatz hat, etwa für Notizen und Unterschriften, achtet hingegen oft weniger auf Detailabstimmung. Individuell gestaltete Etuis können das Gesamtbild zusätzlich abrunden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert haben unbenutzte Federn und Füllerteile aus den 1950er und 1960er Jahren, etwa von Kaweco, und wie lassen sie sich vermarkten?", "a": "Solche unbenutzten Federn und Füllerteile sind in erster Linie Ersatzteile und damit nur für einen kleinen, sehr spezifischen Sammler- und Reparateurkreis interessant. Eine pauschale Wertaussage ist daher schwierig; der erzielbare Preis hängt stark davon ab, ob sich aktuell jemand findet, der genau diese Teile sucht. Als praktikabelster Vermarktungsweg wird eine Versteigerung bei eBay genannt, idealerweise mit guten Detailfotos und genauen Beschriftungsangaben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über den Montblanc Leonardo Sketch Pen aus Sterlingsilber bekannt, der gelegentlich als seltene Variante in US-Auktionen auftaucht?", "a": "Der Leonardo Sketch Pen in Sterlingsilber ist eine bisher kaum dokumentierte, sehr seltene Variante; selbst erfahrene Sammler hatten ein solches Stück zuvor nicht zu Gesicht bekommen. Es handelt sich vermutlich um eine Sonderanfertigung, in einem konkret berichteten Fall aus dem Loft-Sale eines Designers (R. Wilson), die über ein US-Auktionshaus versteigert wurde. Der Zuschlagspreis von rund 400 US-Dollar lag deutlich unter dem, was vergleichbare Stücke gewöhnlich erzielen, was die Seltenheit dieses Angebots zusätzlich unterstreicht. Belastbare Informationen zur Auflagenhöhe oder zum offiziellen Vertriebsweg liegen nicht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Patronenfüllhalter eignen sich für einen großen Schreiber als „günstiger“ Einstieg, lassen sich Patronen anderer Hersteller nutzen, und wie bestimmt man Federbreite und Konverter nachträglich?", "a": "Als Patronenfüllhalter eignen sich neben dem 144 und 145 (Chopin) vor allem der 147 Traveller, der etwa der Größe des 146 LeGrand entspricht; der 114 Mozart ist sehr klein und für längere Texte weniger geeignet, weil die Hand schnell verkrampft. Größe und Federbreite sollten unbedingt im Fachhandel mit eigenem Gebrauchspapier getestet werden, da die Schreibblöcke vor Ort meist hochwertiger sind als der spätere Alltag. Pelikan-kompatible Fremdpatronen passen mechanisch in viele Modelle, sind aber im Detail leicht abweichend und können theoretisch Garantieprobleme bei Montblanc auslösen; ein Konverter lässt sich als Ersatzteil separat beschaffen. Die Federbreite alter Federn lässt sich grob am Korn erkennen: rundes Korn entspricht M oder feiner, abgeflachtes Korn B oder breiter, angeschrägtes Korn einer Oblique-Variante (OB und breiter).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert haben ein Füllfederhalter und ein Rollerball von Cesare Emiliano aus Sterlingsilber mit Goldakzenten, und wo lassen sie sich seriös einschätzen oder verkaufen?", "a": "Cesare Emiliano ist eine kleinere italienische Marke aus der Region Turin, die nach wie vor produziert; im deutschsprachigen Raum ist sie wenig bekannt, sodass dortige Marktpreise meist nur eingeschränkt belastbar sind. Online-Recherchen liefern Preise zwischen rund 25 und 120 US-Dollar, je nach Zustand und Modell. Für eine genauere Einordnung helfen ein qualitativ hochwertiges Foto und ein Abgleich mit dem aktuellen italienischen Cesare-Emiliano-Katalog (Modelle wie Orion, Herkules, Scorpius oder Phoenix kommen in Frage); für eine breite internationale Resonanz empfiehlt sich zudem das Forum fountainpennetwork.com. Als pragmatische Verkaufsstrategie wird ein eBay-Start ab 1 Euro mit ordentlichen Fotos genannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie stark fließen Kundenwünsche – etwa zu einer Jane-Austen- oder Goethe-Edition – in die Entscheidungen Montblancs zur Writers Edition ein?", "a": "Einzelne Kundenmails dürften kaum direkten Einfluss auf die Auswahl einer Writers Edition haben, schaden aber auch nicht und werden teils intern weitergeleitet. Neben Marktinteresse spielen vor allem rechtliche Fragen eine wichtige Rolle, weil Nachkommen oder Rechteinhaber der Nutzung eines Autorennamens zustimmen müssen; in der Vergangenheit sind Editionen daran bereits gescheitert. Das Sortiment versucht zwar, mit Linien wie der Diva-Reihe gezielt weibliche Zielgruppen anzusprechen, wird aber wegen kleiner Federproportionen und ungünstig platzierter Gewinde (insbesondere beim Greta Garbo) kritisiert. Eine echte „Damen-Writers-Edition“ wie ein Austen oder Poe in Standardproportionen wird daher von Sammlern ausdrücklich gewünscht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Hintergründe und Folgen eines Hackerangriffs auf eine Joomla-basierte Forumssoftware, und welche Maßnahmen sind nach einem Update zu empfehlen?", "a": "Hackerangriffe auf solche Communitys nutzen meist automatisierte Skripte, die das Web nach bestimmten Mambo-/Joomla-Installationen abscannen und dann gezielt PHP- oder Layout-Dateien kompromittieren. Begünstigend wirken eine nicht ganz aktuelle Softwareversion, ein generischer Massenhoster ohne CMS-spezifisches Hardening sowie die hohe Verbreitung des Systems. Nach einem Angriff ist ein zeitnahes Komplett-Update auf eine aktuelle Forensoftware sinnvoll, wobei private Nachrichten im neuen System unter Umständen verloren gehen können und vorab gesichert werden sollten. Verschlüsselt abgelegte Nutzerdaten waren im konkreten Fall nicht betroffen; künftig empfiehlt sich ein spezialisierter Joomla-Hoster sowie eine konsequente Pflege aller dynamischen Dateien (PHP, CSS).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich anhand eines unscharfen Fotos beurteilen, ob der Clip eines Montblanc 146 echt oder gefälscht ist?", "a": "Auf Basis eines unscharfen Fotos ist eine endgültige Beurteilung schwierig; die Clipform des 146 hat sich im Lauf der Jahrzehnte mehrfach leicht verändert, sodass abweichende Details nicht zwingend auf eine Fälschung hindeuten, sondern auf eine ältere Produktionsperiode verweisen können. Soweit erkennbar, wirkt der Clip im konkreten Fall plausibel und passt zu einem nicht ganz aktuellen Schreibgerät. Für eine sichere Beurteilung wäre ein scharfes, gut ausgeleuchtetes Foto erforderlich, ergänzt durch Details wie Innengewinde, Seriennummer und Federgravur.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Federstärke verbirgt sich hinter der Aurora-Federgravur „14 K / 585 / Aurora / *5 T VO“, und ist eine Aurora-Feder eine elastische Alltagsalternative zu einer Montblanc-OM-Feder?", "a": "Bei Aurora ist die Federbreite üblicherweise nicht auf der Feder selbst angegeben, sondern bei manchen Versionen auf dem Tintenleiter; aus den genannten Aufdrucken (14 K / 585 / Aurora / *5 T VO) lässt sich die Stärke daher nicht eindeutig ableiten. Hier hilft am ehesten eine Rückfrage beim Verkäufer beziehungsweise eine Überprüfung des Tintenleiters. Aurora-Federn gelten grundsätzlich als gut alltagstauglich, allerdings sind speziell elastische, schräg geschliffene Federn (etwa OM) im Sortiment seltener und sollten gezielt gesucht werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bietet das neue Conid-Bulk-Filler-Konzept mit auswechselbaren Korpus-Hülsen und der Streamline-Demonstrator, und wie lassen sich diese erwerben?", "a": "Conid (Fountainbel) hat seine Bulk-Filler-Reihe um Modelle mit austauschbaren Korpus-Hülsen erweitert, darunter auch eine Variante mit Hülse aus 925er Sterlingsilber. Ergänzend wird der „Streamline Bulk Filler Demonstrator“ als limitierte Edition mit 60 nummerierten Exemplaren angeboten. Eine ausführliche Bewertung des Bulk Filler liefert ein Testbericht von Fountain Pen Geeks (fpgeeks.com, 2013). Preise, technische Details und Vorbestellungen laufen direkt über Conid in Antwerpen (werner@conid.be), wo zudem Werksbesuche möglich sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand von Fotos beurteilen, ob ein gebraucht gekaufter Montblanc Starwalker Resin echt ist?", "a": "Der gezeigte Starwalker macht auf den Fotos einen authentischen Eindruck: Die Lasergravur am Clip, die Pix-Prägung unter dem Clip sowie Innenleben und Feder sprechen für ein Original; auffällige Fälschungsmerkmale sind nicht erkennbar. Eine letzte Restsicherheit lässt sich aus Fotos jedoch nie ableiten, da bessere Fakes vergleichbar wirken können. Als zusätzlicher praktischer Test sollte sich die Kappe leicht und gleichmäßig am hinteren Ende aufschrauben lassen; in Kombination mit den optischen Merkmalen ist das ein starkes Indiz für ein echtes Stück.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die ringlose Sailor-Sondereditionen von 2016 aus?", "a": "Sailor griff den vielfach geäußerten Wunsch nach einem schlichten, klassisch geformten Füllhalter ohne Kappenring im Medium-Standardformat auf und brachte 2016 zwei limitierte Auflagen heraus: im ersten Halbjahr „Black with silver trim Ringless“ und im zweiten Halbjahr „Black with ruthenium trim Ringless“. Die ringlose Kappe orientiert sich an der historischen Linie der Marke und betont eine reduzierte, minimalistische Designsprache. Das Konzept findet bei Liebhabern schlichter Schreibgeräte – vergleichbar etwa mit dem Platinum 3776 Jin Shin Black Dragon – ausdrücklich Anklang.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird die zum 75-jährigen Pelikan-Jubiläum vorgestellte Limited Edition hinsichtlich Design, Mechanik und Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet?", "a": "Die Jubiläumsedition wird unter Sammlern überwiegend kritisch gesehen: Optisch handelt es sich im Kern um einen Demonstrator mit eingravierter „75“ auf der schwarzen Kappe, dessen Auftritt neben Modellen wie dem Blue Ocean wenig hervorsticht. Als Highlight wird die goldene Mechanik genannt, die jedoch nicht besonders aufwendig gestaltet ist. Der aufgerufene Preis von über 7.000 Euro wird als deutlich überzogen bewertet; viele Sammler hielten 300 bis 400 Euro für angemessener. Auch die Wahl der Editionsnummer 04 für sämtliche Werbebilder wird als ungeschickt empfunden, weil die 4 im asiatischen Kontext mit dem Tod assoziiert wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Ursachen, wenn der untere Goldring eines Montblanc 144 (am Griffstück nahe der Feder) abgesplittert oder „vernarbt“ wirkt, und lässt sich das bei Montblanc reparieren?", "a": "Das Phänomen entsteht durch Korrosion des Basismaterials: Bei älteren 144ern ist der Ringkern aus Messing, dessen Vergoldung im Kappenbereich durch wiederholten Kontakt mit Tintenresten und durch mikroskopische Beschädigungen beim Schließen der Kappe verletzt wird. Dadurch greift insbesondere saure (Eisengallus-)Tinte das Messing an; gemeinsam mit dem Gold bildet es ein Lokalelement, das die Korrosion zusätzlich beschleunigt. Spätere Versionen verwenden rostfreien Stahl, der bei verletzter Vergoldung eine schützende Passivschicht bildet, weshalb das Problem dort kaum noch auftritt. Reparaturen sind möglich: Montblanc tauscht das Vorderteil/Griffstück im Rahmen der Servicepauschale (typischerweise rund 49 bis 79 Euro inklusive Versand) aus; in Garantiefällen wurde der Tausch bereits kostenfrei abgewickelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man im Internet seriöse Informationen, um den aktuellen Wert eigener Schreibgeräte (etwa Pelikan Blue Ocean, Cross, Elysée oder Montblanc) zu schätzen?", "a": "Pauschale Online-Bewertungstools für Sammler-Schreibgeräte gibt es nicht. Realistische Anhaltspunkte liefern abgeschlossene eBay-Auktionen vergleichbarer Modelle sowie Preise spezialisierter Händler und Sammlerseiten. Für seltenere Modelle wie den Pelikan Blue Ocean lohnt sich zusätzlich ein Blick in einschlägige Sammlerquellen, die bereits Angaben zu Marktwerten enthalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand eines Fotos erkennen, ob ein angeblicher Montblanc-Füllhalter eine Fälschung ist und um welches Modell er sich handeln soll?", "a": "Der gezeigte Füllhalter ist eine schlecht ausgeführte Fälschung eines Montblanc Solitaire Stainless Steel II. Mehrere Originalmerkmale sind nicht korrekt umgesetzt: Der Kappenkopf weist falsche Proportionen auf, die drei Ringe sind grob gefälscht, das Innengewinde passt nicht und das Oberflächenmuster der Kappe weicht erkennbar vom Original ab. Vergleichsbilder eines Originals finden sich auf fountainpen.de unter „solitaire-steel2.htm“. Vom Kauf eines solchen Stücks ist abzuraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich die Service-Erfahrungen von Lamy mit denen anderer Hersteller wie Waterman/Sanford für einen Federtausch vergleichen?", "a": "Lamy reagiert beim Federtausch auch nach mehreren Jahren häufig sehr kulant, mit kostenlosem Federtausch und Rückversand und kurzen Durchlaufzeiten von wenigen Tagen. Sanford als Servicepartner für Waterman ist demgegenüber zwar deutlich langsamer, weil das Schreibgerät zur Bearbeitung nach Frankreich geht, gilt aber als sehr engagiert und kundenorientiert; Anfragen werden nach kurzer Namensnennung erkannt, und Sonderwünsche werden auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten bearbeitet. Bei Waterman ist die Auswahl an Federbreiten allerdings begrenzt, sodass sehr feine Federn (unterhalb F) nicht zur Verfügung stehen. In Summe wird Lamy beim Service als überdurchschnittlich schnell und großzügig wahrgenommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich der NDR-Videobeitrag zum 100-jährigen Montblanc-Jubiläum ansehen, und in welchem Format wird er ausgespielt?", "a": "Der NDR-Beitrag wird als Real-Media-Stream (rtsp://… .rm) ausgeliefert und lässt sich daher nicht mit dem Windows Media Player abspielen. Erforderlich ist der RealPlayer beziehungsweise dessen kostenlose Basic-Variante (real.com), die neben RM auch viele weitere Formate (AVI, MP3, MPG, MOV, WAV, QT) unterstützt; nur die Plus-Version mit erweiterten Funktionen ist kostenpflichtig. Auf macOS lässt sich der Stream alternativ über andere Real-fähige Player abspielen. Das Format wurde gewählt, um ein einfaches Speichern der Datei zu erschweren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein in Barcelona auf einem Antikmarkt gekaufter Montblanc-Meisterstück-Füllhalter identifizieren und alltagstauglich in Betrieb nehmen?", "a": "Bei dem beschriebenen Stück handelt es sich um ein Montblanc Meisterstück Classique 144, etwa 20 bis 30 Jahre alt und nach Foto kein Fake. Als Tinte eignen sich Montblanc- oder Pelikan-Patronen beziehungsweise -Tinten; vor der Inbetriebnahme ist eine gründliche Reinigung erforderlich, der alte Kolbenkonverter sollte ersetzt werden, wobei Pelikan- oder Waterman-Konverter passen, die neueren Montblanc-Konverter dagegen nicht. Eine erste Reinigung kann im Ultraschallbad erfolgen; reicht das nicht, übernimmt der Montblanc-Service in Hamburg eine komplette Aufarbeitung inklusive Tintenleiter, Vorderteil und Innenmechanik gegen eine Servicepauschale von rund 50 Euro. Zur Lasergravur am Clip ist anzumerken, dass diese erst seit den 1990ern verwendet wird; ein älterer Kolbenfüller mit lasergraviertem Clip deutet daher meist darauf hin, dass die Kappe im Servicefall einmal getauscht wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie groß waren die Montblanc Meisterstück-Modelle 142, 144, 146 und 149 aus den 1950er Jahren im Vergleich zu heutigen Versionen?", "a": "Die 50er-Versionen sind etwas kleiner als die heutigen Pendants, der Unterschied bewegt sich im Bereich weniger Millimeter. Konkret berichtete Maße: 149er aus den 50ern etwa 14,3 cm geschlossen und 12,9 cm vom Drehknopfende bis zur Federspitze, gegenüber 14,6 cm und 13,1 cm beim aktuellen 149er. Der 142er aus den 50ern misst etwa 12,5 cm geschlossen und 11 cm geöffnet, der 146er rund 13,5 cm geschlossen und 12 cm geöffnet, ein älterer 144er etwa 13 cm geschlossen und 11,3 cm geöffnet. Die Werte sind als Richtwerte zu verstehen, da sich Toleranzen und Übergangsserien unterscheiden können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Form und Beschriftung sind für eine Prägezange beziehungsweise Prägepresse für Privatpapier sinnvoll, und wo gibt es seriöse Bezugsquellen?", "a": "Üblich sind sowohl runde als auch eckige Prägebilder; häufig genügen die Initialen, optional ergänzt durch den Namen, in einer klassischen englischen Schreibschrift. Platziert wird der Blinddruck typischerweise unten rechts auf dem Briefblatt, während die Unterschrift links steht. Zangen reichen für Standardpapiere bis etwa 100 g/m², bei kräftigerem Papier (zum Beispiel Conqueror 120 g) lässt es sich noch gerade nutzen; für dickere Qualitäten sind massive Pressen vorzuziehen. Als Bezugsquellen werden Dreher Solingen (dreher-solingen.de) für Pressen und Zangen, druckerey.de für individuell bedruckte Briefkarten und siegelshop24.com für Siegel und Siegellack genannt; eine kleine vergoldete Presse mit Holzfuß kostet inklusive Gravur etwa 90 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Omas 360 zerlegen, und worauf ist beim Wiederzusammenbau zu achten?", "a": "Beim Omas 360 sind viele Bauteile verklebt, was eine Demontage erschwert; Feuchtigkeit weicht die Klebeverbindungen jedoch hinreichend auf, sodass sich der Stift weitgehend zerstörungsfrei zerlegen lässt. Die Kolbenstange ist über einen Splint mit dem Drehknopf verbunden; auch wenn der Splint nicht völlig gerade ist, gelingt das Wiedereinsetzen meist problemlos. Empfehlenswert ist die Maßnahme nur, wenn der Füllhalter ohnehin defekt ist – etwa undicht zwischen Griffstück und Korpus – und auch erfahrene Reparateure keine Lösung anbieten. Der Zusammenbau bereitet danach in der Regel keine größeren Probleme.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Qualität eines Graf-von-Faber-Castell-Füllhalters in Sterlingsilber, insbesondere die Feder, einzuschätzen – auch im Vergleich zum Montblanc 149?", "a": "Die Graf-von-Faber-Castell-Schreibgeräte gelten als hochwertig verarbeitet und entsprechen dem Premium-Anspruch der Marke; Porsche-Design-Schreibgeräte werden zudem ebenfalls bei Faber-Castell gefertigt. Die Feder wirkt im Vergleich zum 149er etwas „starrer“, was nicht negativ zu werten ist, aber im Laden ausprobiert werden sollte. Bei feinen Federbreiten kann es in Verbindung mit Montblanc-Tinte zu Anschreibproblemen kommen, vermutlich wegen der Adhäsionseigenschaften des Konverter-Plastiks; mit Lamy-Tinte traten diese Probleme nicht mehr auf. Ein versilberter oder massiv-silberner Korpus bringt höheres Gewicht und nimmt Handwärme schnell an; massive Silbergeräte erkennt man am doppelten geriffelten Kappenkopfring, beanstandete Anschreibprobleme behebt Faber-Castell laut Erfahrung anstandslos und kostenfrei.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich aus der Tintenkammer eines alten Pelikan 342 ein eingeschlossenes Fussel entfernen, und lohnt sich dafür eine professionelle Zerlegung?", "a": "Beim 342 lässt sich häufig zunächst der Tintenleiter mitsamt Feder vorsichtig herausziehen, anschließend kann die Kammer gründlich gespült werden; bei Erfolg muss die Kolbenmechanik nicht weiter zerlegt werden. Eine vollständige Zerlegung erfordert passendes Werkzeug und ist nicht trivial – im konkreten Fall gelang das Aufdrehen mit einem zufällig vorhandenen Werkzeug. Wirtschaftlich rentiert sich der Versand zu einem Spezialisten wie maxpens.de bei einem 342 kaum, da Marktpreise für gebrauchte Exemplare bei etwa 10 Euro liegen und allein das Porto den Wert übersteigt; Ausnahmen sind seltene Ausstattungen wie eine Musikfeder. Alternativen sind, das Fussel zu belassen, einen Ersatz-342 zu erwerben oder Hilfe bei einem Sammlertreffen zu suchen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass ein Diplomat Traveller im Schulalltag blaue Finger am Griffstück hinterlässt, und wie geht man bei kleinen Rissen am Griff vor?", "a": "Auch preiswertere Füllhalter sollten keine blauen Finger verursachen; austretende Tinte am Griffstück deutet auf ein Problem hin, das in den Garantiefall fällt. Bei sichtbaren Rissen am Griff sollte man sich primär an den Händler wenden – bei einem Online-Kauf zum Beispiel über Amazon ist eine Reklamation in der Regel unkompliziert. Alternativ kann der Füllhalter im Rahmen der zweijährigen Garantie direkt an den Diplomat-Kundenservice gesandt werden; Reparatur oder Austausch des defekten Griffstücks sind in solchen Fällen üblich. Über den Händlerweg verläuft die Abwicklung meist schneller.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich ein 20 bis 30 Jahre alter, gebrauchter Montblanc-Patronenfüller noch als zuverlässiger Alltagsfüller im Budget von rund 100 Euro?", "a": "Ältere Füllfederhalter lassen sich grundsätzlich problemlos im Alltag verwenden; das Gerücht vom Einschreiben einer Goldfeder ist unbegründet, da die Federspitze aus Iridium besteht und sich nicht abnutzt. Bei Montblanc ist allerdings zu beachten, dass die Marke sich erst 1991 als Luxusgüterhersteller positioniert hat und davor – ähnlich wie Pelikan oder Lamy – das gesamte Sortiment vom einfachen Schulfüllhalter bis zur teuren Schreibmaschine abdeckte. Ein älterer Montblanc ist also nicht automatisch hochwertig, weshalb auf Modell und Zustand zu achten ist. Als gleichwertige Alternativen kommen ältere Pelikan- oder Lamy-Modelle in Betracht, die im genannten Budget oft solide gebrauchte Schreibgeräte mit Goldfeder bieten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich die Qualität einer Füllhalterfeder festmachen, und sind etwa eine Starwalker- und eine Meisterstückfeder von Montblanc direkt vergleichbar?", "a": "Federn unterschiedlicher Modelle sind aufgrund von Profil, Biegung, Größe und konstruktivem Aufbau nicht direkt miteinander vergleichbar; das gilt herstellerübergreifend. Eine Meisterstückfeder lässt sich daher nicht eins zu eins gegen eine Starwalkerfeder stellen, da beide für andere Federträger und Schreibcharakteristiken konstruiert sind. Eine pauschale Aussage, welche Feder „hochwertiger“ sei, ist nicht sinnvoll. Zur Qualitätsbeurteilung gehören neben dem Material und der Iridiumkörnung an der Spitze vor allem Schliff, Federflexibilität, Tintenfluss und Verarbeitungsqualität.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es empfehlenswert, einen neuen Montblanc Starwalker Midnight Black bei eBay deutlich unter dem Ladenpreis zu kaufen, oder sollte man dem Fachhandel den Vorzug geben?", "a": "Beim eBay- bzw. Online-Kauf neuer Montblanc-Schreibgeräte entfällt in der Regel die volle Herstellergarantie; man erhält lediglich die gesetzliche Gewährleistung des Verkäufers, oft als „Hausgarantie“ bezeichnet. Auch der kostenlose Federbreitentausch innerhalb der ersten Wochen, den der autorisierte Fachhandel ermöglicht, ist online meist nicht verfügbar. Der eBay-Preis sollte daher deutlich unter dem regulären Ladenpreis liegen, um diesen Leistungsabfall zu kompensieren; bei Neuware mit nur geringer Ersparnis lohnt sich der Online-Kauf kaum. Im Fachgeschäft sind zudem ohne Verhandeln häufig spürbare Rabatte möglich, teils bis in den zweistelligen Prozentbereich. Für gebrauchte Stücke kann eBay sinnvoll sein, für Neuware mit Garantieanspruch ist der autorisierte Fachhändler die sicherere Wahl.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die fragliche Montblanc-Pillendose bekannt, insbesondere zu Herkunft und Charakter dieses Objekts?", "a": "Bei den Montblanc-Pillendosen handelt es sich nicht um reguläre Sammlerstücke, sondern um normale Werbegeschenke des Hauses Montblanc. Sie wurden im Rahmen von Aktionen oder als Give-aways verteilt und haben dementsprechend keinen Sammlerwert auf dem Niveau der Schreibgeräte. Weiterführende Informationen und vergleichbare Objekte sind in den einschlägigen Übersichten zu Montblanc-Accessoires und Give-aways dokumentiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die bunten Tinten von Dr. Jansen, etwa der Farbton Terra di Siena, für ältere Montblanc-Füllhalter wie den 342G unbedenklich?", "a": "Die Füllhaltertinten von Dr. Franz-Josef Jansen, einschließlich Terra di Siena, sind auch in älteren Montblanc-Modellen problemlos einsetzbar; nennenswerte Reklamationen sind über viele Jahre nicht bekannt. Bei längerer Nichtbenutzung sollte der Tintentank wie bei jedem Füllhalter entleert und das Gerät gründlich gespült werden, damit keine Tinte eintrocknen kann. Diese Hinweise gelten unabhängig vom Alter oder Hersteller des Füllhalters und sind allgemeine Pflegegrundlagen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welchen Hersteller und welchen Typ handelt es sich bei einem alten Kolbenfüller mit der Prägung „DUROLL“ und einer Stahlfeder „Edelstahl Prima“ aus den Jahren vor 1960?", "a": "Optisch hat der Füllhalter nichts mit Montblanc gemein, sondern gehört in die große Gruppe der zeitgenössischen Parker-Duofold-Kopien aus Zelluloid und Hartgummi, die in den 1920er- bis 1940er-Jahren von zahlreichen Herstellern produziert wurden. Ein Parker ist es allerdings nicht. Für eine genauere Zuordnung empfiehlt sich die Anfrage bei einschlägigen Parker-Sammlern, etwa über penexchange.de, wo entsprechende Modelle in Threads zur Duofold-Vielfalt dokumentiert sind. Die Feder mit Prägung „Edelstahl Prima“ und Hand-im-Kreis-Marke spricht ebenfalls für einen einfachen Markenfüller dieser Epoche.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit der offiziellen Montblanc-Gravur auf einem Meisterstück Le Grand, und welche Gravurinhalte – voller Name, Initialen oder Unterschrift – bewähren sich?", "a": "Die Goldfüllung einer Gravur kann mit der Zeit verblassen, lässt sich aber in jeder Montblanc-Boutique kostenlos auffrischen, wenn das Schreibgerät dort gekauft wurde. Inhaltlich wird häufig die persönliche Unterschrift bevorzugt, weil sie individueller wirkt als ein gravierter Name oder bloße Initialen; ein voller Name ist allerdings praktischer, falls das Schreibgerät einmal verloren geht und einem ehrlichen Finder die Rückgabe ermöglicht werden soll. Initialen gelten bezüglich Wiedererkennung als ungünstigste Variante. Wer das Schreibgerät später möglicherweise verkaufen möchte, sollte bedenken, dass jede Gravur den Wiederverkaufswert mindert. Alternative Gravurorte als die von Montblanc vorgesehene Stelle auf der Kappe werden ab Werk nicht angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Montblanc Annual Edition 2006 mit den Motiven „Daphne“, „Pantalone“ und „Yellow Tiger“ tatsächlich auf 300 Stück limitiert?", "a": "Offiziell ist die Annual Edition stückzahlenmäßig nicht limitiert und trägt keine individuellen Editionsnummern, sondern nur die handgeschriebenen Jahres-Kennzeichnungen wie 2006/I, 2006/II und 2006/III. Die Produktions- und Lieferzeit erstreckt sich jeweils von September des Vorjahres bis zum August oder September des Editionsjahres. In den vergangenen Annual Editions wurden in der Regel deutlich mehr als 300 Exemplare gefertigt; konkrete Stückzahlen kommuniziert Montblanc nicht. Auf manchen Fotos der 2006er-Edition ist allerdings eine Kappenprägung „Lim. 300“ zu erkennen, was eine tatsächlich engere Limitierung bei dieser Ausgabe nahelegen könnte; eine Bestätigung seitens des Herstellers liegt nicht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sähe ein „idealer“ Montblanc Meisterstück-Füller aus, wenn man Designelemente alter und neuer Modelle frei kombinieren dürfte?", "a": "Die genannten Wunschvorstellungen kreisen meist um die klassischen Korpusformen der Modelle 138 oder 139 in schwarzem Edelharz, ergänzt durch platinierte Beschläge oder die historischen Drei-Ringe-Kombination. Häufig genannt werden auch ein vergrößerter Stern, idealerweise aus Perlmutt oder in einen transparenten Edelharzkörper eingebettet, sowie eine flexible Goldfeder klassischer Bauart. Als Material kommen historisch genutzte Werkstoffe wie Original-Celluloid in den Pearl- oder Grüntönen der 1940er-Jahre in Betracht. Eine Limitierung – beispielsweise auf 999 Stück und einem nur einjährigen Verkaufszeitraum – wird ebenso als wünschenswert empfunden wie ein klar kalkulierter Preis im Bereich von 999 Euro. Stark individualisierte Gravuren oder Familienbilder werden eher abgelehnt, da sie den Alltagseinsatz einschränken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay erworbener vermeintlicher Montblanc 146 echt, und welche Federbreite besitzt er?", "a": "Anhand der eingestellten Bilder lässt sich der Füllhalter zweifelsfrei als Original und Modell 146 identifizieren. Die Federbreite ist auf Fotos schwer exakt zu beurteilen; die Charakteristik spricht hier am ehesten für eine M- oder F-Feder. Für eine sichere Bestimmung empfiehlt sich ein Vergleich mit eindeutig zugeordneten Federn beim Fachhändler oder bei Montblanc selbst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei dem vorgelegten Montblanc-Kugelschreiber um ein Original oder um eine Fälschung?", "a": "Anhand der eingereichten Bilder spricht alles dafür, dass der Kugelschreiber echt ist. Eine sichere Beurteilung über Fotos hat allerdings Grenzen; im Zweifel empfiehlt sich die Vorlage beim Fachhandel oder beim Hersteller in Hamburg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum erscheint im Forum eine Pop-up-Meldung über eine neue private Nachricht, obwohl die Inbox tatsächlich leer ist?", "a": "Es handelt sich um ein bekanntes technisches Problem der bestehenden Forensoftware (Mambo); die Pop-up-Meldung wird in solchen Fällen fälschlicherweise ausgelöst, ohne dass tatsächlich eine Nachricht vorliegt. Eine Reparatur lohnt sich am alten System nicht, da ein Wechsel auf Joomla unmittelbar bevorsteht; mit der Migration soll das Forum stabiler und übersichtlicher werden. Bis zur Umstellung können die Pop-ups also ignoriert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hat ein Montblanc Limited Anniversary Edition 75 Rollerball (Classique 163) mit Weißgold, Perlmutt-Stern, Rotgold-Beschlägen und Diamanten ursprünglich im Handel gekostet?", "a": "Den Rollerball der Anniversary Edition 75 gab es als Classique-163-Variante; der Listenpreis lag bei 21.500 DM beziehungsweise umgerechnet rund 8.330 Euro. Damit entsprach der Rollerball-Preis der Höhe nach dem Kugelschreiber derselben Edition, wie es bei Montblanc traditionell üblich ist. Auf den meisten kursierenden Stücklisten ist der Rollerball nicht eigens aufgeführt, weshalb häufig Verwechslungen mit den Modellen 75113 (Kugelschreiber) oder 75114 (Mozart-FP) auftreten. Auf einer realen Saalauktion startete ein Exemplar zuletzt mit 800 Euro, der Zuschlag lag jedoch deutlich höher.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist die wahrscheinliche Ursache für eine Tintenleckage an der Rille hinter dem silbernen Ring des Griffstücks beim neuen Montblanc JFK-Füller, und wie geht der Service damit um?", "a": "Wahrscheinlich liegt ein kleiner Riss im Griffstück am Ring vor, durch den Tinte austritt; der Tintenleiter selbst kommt als Ursache praktisch nicht in Frage, da er stets Tinte führen muss. Das Problem ist über das Fachgeschäft als Garantiefall an Montblanc nach Hamburg einzusenden. Die Erfahrung zeigt, dass die Reparatur dort etwa vier Wochen dauert und unter „Ebonit-Pauschale, ohne Berechnung im Rahmen der Garantie“ abgewickelt wird; nach Rückkehr ist der Füller dicht. Eine inhaltliche Diagnose teilt Montblanc dabei in der Regel nicht mit; lediglich der Hinweis, dass Sturzschäden nicht von der Garantie abgedeckt sind, wird vermerkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wirkt es sich beim Kauf einer Limited Edition auf Wert, Garantie und Wiederverkauf aus, ob der Garantieschein abgestempelt ist oder nicht?", "a": "Bei Limited Editions sollte der Garantieschein nach Möglichkeit nicht abgestempelt werden; der Kassenzettel reicht für Garantieansprüche aus. Ein „jungfräulicher“, also unausgefüllter Garantieschein erhöht den Wiederverkaufswert deutlich, da die Garantiezeit bei einem späteren Service erst mit dem dann eingetragenen Datum der Inbetriebnahme beginnt. Seriöse Händler stempeln nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch. Montblanc hält im Erscheinungsjahr alle Federbreiten von EF bis OBBB vorrätig und bietet im Rahmen der speziellen Federtauschgarantie einen Tausch an; die in den Begleitheften zu Editionen wie Kafka oder Jules Verne genannte Befristung auf das Editionsjahr engt diese Möglichkeit allerdings stärker ein als die normale Gewährleistung. Ersatzteile älterer Limited Editions werden zwar zu großen Teilen vorrätig gehalten, allerdings stets nur unvollständig, damit aus Einzelteilen keine ganzen Geräte zusammengebaut werden können; ein Tausch ist ausschließlich über den Montblanc-Service in Hamburg möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet einen Montblanc Nr. 32 mit freistehender Feder und „D“-Kennzeichnung aus, gehört dieses Modell zur Meisterstückserie und wodurch erklärt sich die Härte einer D-Feder?", "a": "Der Nr. 32 ist kein Meisterstück, sondern Teil der dritten Serie und damit zwei Stufen unterhalb des Meisterstücks angesiedelt. Die Kennzeichnung „D“ bezeichnet eine sehr harte, unflexible Durchschreibefeder; mit ihr ließ sich beim Schreiben so kräftig aufdrücken, dass über Kohlepapier zugleich eine Durchschrift erzeugt werden konnte. D-Federn wurden in den 1960er-Jahren zunehmend von Kugelschreibern verdrängt. Die Federn wurden meist aus Massivgold (in diesem Fall 14 C) gefertigt; die hohe Steifigkeit ergibt sich aus einem entsprechend dimensionierten und stärker ausgeführten Federkörper, nicht allein aus dem Material.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein einfacher Vintage-Füller mit der Federprägung „dh FRANCE / F“ identifizieren, und besteht eine realistische Chance, eine Ersatzkappe zu beschaffen?", "a": "Bei dem Schreibgerät handelt es sich um einen einfachen, preisgünstigen Noname-Füllhalter aus den 1970er-Jahren. „Daniel Hechter“ ist als möglicher Lizenzname denkbar, war jedoch kein eigener Hersteller, sondern lediglich Lizenzgeber. Die Chance, für ein Schreibgerät dieser Preisklasse noch eine passende Ersatzkappe zu finden, ist äußerst gering, da die Ersatzteilversorgung selbst bei Markenherstellern dieses Segments üblicherweise spätestens zehn Jahre nach Produktionsende eingestellt wird. Pragmatisch ist der Verlust daher meist Anlass, sich nach einem hochwertigeren Ersatz mit langfristig gesicherter Ersatzteilversorgung umzusehen, etwa einem Montblanc Meisterstück.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich in München exklusive Tinten der Marken De Atramentis oder J. Herbin beziehen, und wie zuverlässig ist der Duft duftender Tinten im Füllhalter?", "a": "Im Großraum München bietet Schreibmayr in den Fünf Höfen eine kompetente Beratung und entsprechendes Sortiment an exklusiven Tinten. Bei Dufttinten ist zu beachten, dass der Duft im Füllhalter über sehr lange Zeiträume erhalten bleibt; nach längerem Kontakt mit der Tinte dauert es entsprechend lange, bis der Geruch nach dem Spülen wieder verschwindet. Diese Eigenschaft betrifft Dufttinten unterschiedlicher Hersteller, einschließlich der Montblanc Duft-Tinten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein im Keller gefundener brauner Montblanc-Füllhalter mit Marmorierung, der Nummer 4810 und der Kennzeichnung „Simplo“ aus den 1930er-Jahren genauer bestimmen?", "a": "Eine Modellbestimmung ist allein anhand verbaler Beschreibungen nicht möglich; entscheidend sind aussagefähige Fotos. Sehr große Bilddateien können mit Programmen wie Photoshop, dem kostenlosen Gimp oder Online-Editoren wie pixlr.com verkleinert werden. Mit guten Bildern lässt sich ein 4810er Simplo aus den 1930er-Jahren in der Regel zuverlässig zuordnen, ggf. ergänzend durch eine Anfrage per E-Mail an einen sammelnden Spezialisten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche deutschsprachigen Zeitschriften zum Thema Schreibgeräte gibt es, und wie lässt sich die englischsprachige Pen World aus Deutschland beziehen?", "a": "Auf dem deutschen Markt sind „Kult am Pult“ und „Schreibkultur“ die zentralen Magazine; sie wurden ursprünglich für den Fachhandel produziert, lassen sich inzwischen aber auch von Endverbrauchern abonnieren. „Pen Plus“ existiert nicht mehr. „Kult am Pult“ ist im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel erhältlich, üblicherweise in Auflagen von zehn bis fünfzehn Exemplaren je Filiale; die Berichterstattung ist breit gestreut, häufig werblich geprägt und behandelt günstige wie hochpreisige Schreibgeräte mit gleichem Tonfall. Die finanzielle Tragfähigkeit der Magazine beruht primär auf Anzeigenerlösen. Die englischsprachige Pen World ist in Deutschland nicht regulär im Handel und muss direkt abonniert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Marke „Croco Romedile“ bzw. „Crocodile/Crocodille“ als reine Plagiatsmarke einzuordnen, die andere Marken wie Montblanc, Parker und Waterman kopiert?", "a": "Die Marke wird einhellig als Plagiator eingestuft, der Designs von Parker, Waterman und Montblanc übernimmt; Anspruch und tatsächliche Qualität liegen weit auseinander. Die Ähnlichkeit, etwa beim Stiftständer zur Montblanc Golden Dragon 2000 oder zur Meisterstück Black Resin Collection, ist offensichtlich beabsichtigt. Der Internetauftritt ist auch sprachlich auffällig schwach, was die Seriosität der Marke weiter untergräbt. Parallel werden im Markt aktuell auch in größerem Stil hochwertige Fakes beobachtet; in Italien wurden beispielsweise einmal 130.000 gefälschte Montblanc Meisterstücke beschlagnahmt. Angesichts dessen ist die Marke klar dem Bereich Fälschungen erkennen zuzuordnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein über 70 Jahre alter, vermutlich vergoldeter Füllhalter ohne Markenkennzeichnung – nur Clip-Stempel 585 und Gewicht 32 g – zuverlässig einem Hersteller zuordnen?", "a": "Eine eindeutige Markenzuordnung ist bei alten Goldfüllern ohne Hersteller- oder Federkennzeichnung kaum möglich, da es vor dem Zweiten Weltkrieg eine sehr große Zahl meist namenloser Produzenten gab. Häufig wurden Korpusrohlinge oder ganze Stifte zudem von Juwelieren mit individuellen Goldoverlays versehen, was den ursprünglichen Markennamen verdrängt hat. Der Clipform allein lässt sich nichts Eindeutiges entnehmen; vergleichbare Clips finden sich bei Astoria und zahlreichen anderen Herstellern. Empfehlenswert ist die Vorlage des Stücks auf einer Sammlerbörse, etwa in Hamburg, wo die direkte Begutachtung deutlich mehr Aussagekraft hat als eine Beurteilung nach Fotos. Wer das Stück erhalten möchte, kann eine passende Goldfeder einsetzen lassen und so ein langfristig nutzbares Schreibgerät schaffen. Verwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Astoria — Marken-Übersicht (fountainpen.de): https://www.fountainpen.de/astoria.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trägt ein Montblanc 114 Solitaire Vermeil (Mozart) den Stempel „Ag925“ und die Kennzeichnung „France“ statt „Germany“ – werden bestimmte Montblanc-Modelle in Frankreich gefertigt?", "a": "Die Korpusteile des Solitaire Mozart wurden und werden in der ehemaligen Cartier-Fabrik in Frankreich hergestellt, die vor Jahren von Montblanc übernommen wurde. Aus diesem Grund ist nach EU-rechtlichen Vorgaben das Herkunftsland „France“ auf dem Schreibgerät anzubringen. Die Kennzeichnung betrifft jedoch nur diese Metallteile; zentrale Komponenten wie Tintenleiter und Feder bleiben aus deutscher Fertigung. „Ag925“ steht für Sterlingsilber 925 und ist mit der reinen Zahlenangabe „925“ inhaltlich identisch. Der Füllhalter ist damit ein reguläres Original.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wirksam sind kommerzielle Anbieter, die Markenfälschungen in Auktionshäusern und Online-Marktplätzen aufspüren?", "a": "Die Wirksamkeit solcher Dienstleister ist begrenzt, weil sich die Aufdeckung im Wesentlichen auf das Anschreiben verdächtiger Verkäufer stützt; ein Großteil der Fakes wird auf diese Weise tatsächlich nicht erfasst. Markeninhaber lagern das Problem über entsprechende Verträge zwar formal aus, lösen es damit aber nicht systematisch. Eine vollständige Eindämmung von Fälschungen über solche „Sorglos-Pakete“ ist daher unrealistisch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc jemals Meisterstückfedern mit 24-karätiger Goldlegierung gefertigt, wie es ein Verkäufer behauptet?", "a": "Eine 24-karätige Goldfeder wäre praktisch nicht funktional: Das Material wäre so weich, dass jede Schreibbewegung die Feder verbiegen würde; die nötige Elastizität fehlt. Aus diesem Grund hat weder Montblanc noch ein anderer namhafter Hersteller jemals 24-karätige Federn gefertigt. Üblich sind 14- und 18-karätige Goldlegierungen, gegebenenfalls mit zusätzlicher Vergoldung der Oberfläche. Eine entsprechende Verkäuferangabe ist daher zurückzuweisen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wirbt eBay auf seiner Startseite tatsächlich mit einem gefälschten Montblanc 164, und gibt es weitere Hersteller, die ähnliche Drei-Ringe-Designs einsetzen?", "a": "Bei dem in der Werbung gezeigten Kugelschreiber fehlt der Kappenkopf, und auch der Clip entspricht nicht dem Original; das spricht klar für eine Fälschung oder zumindest für ein nicht autorisiertes Drittprodukt. Es gibt zwar Hinweise auf einen amerikanischen Hersteller, der eine ähnliche Drei-Ringe-Konfiguration verbaut, doch sind die drei Ringe markenrechtlich für Montblanc weitgehend geschützt; bekannt ist etwa, dass Diplomats Modell „Senator“ wegen zu großer Nähe zum 149er nicht weiter vertrieben werden durfte. Vergleichbare Plagiate werden zudem regelmäßig in asiatischen Märkten wie Shanghai oder Bangkok beobachtet. Montblanc geht bei Verwechslungsgefahr in der Regel konsequent gegen Verletzungen vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Linksammlungen zu Schreibgeräteherstellern und Sammler-Websites sind besonders empfehlenswert für die Erweiterung einer bestehenden Linkliste?", "a": "Sinnvolle Einstiege sind die Hersteller-Websites mit eigenen Historie-Bereichen, etwa Pelikan und Montblanc, sowie spezialisierte Sammlerseiten wie collectiblestars.de mit Übersicht zu Angloamer und Rifka. Für die deutschsprachige Sammlerszene bietet das DMOZ-Verzeichnis im Bereich „Freizeit – Sammeln – Schreibgeräte“ eine kuratierte Übersicht. Die Linkliste der Community kann jeder durch Beiträge mit weiteren relevanten Webseiten ergänzen, sofern diese nicht spamartig sind und einen Mehrwert für Sammler bieten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem zum Kauf angebotenen Füller, der sich als „Hommage à Mozart“-Edition mit flacher (statt gewölbter) Kappe ausgibt, um ein Original?", "a": "Es gab keine alternative Mozart-Edition mit anderer Kappenform als die offiziell dokumentierte Variante. Bei dem fraglichen Füllhalter handelt es sich nicht um einen Mozart, sondern um einen Montblanc Classic, der äußerlich verwandt ist, aber zu einer anderen Modellreihe gehört. Eine echte Mozart-Edition ist über die offiziellen Produktbilder eindeutig identifizierbar; abweichende Kappenformen sind ein deutliches Indiz, dass es sich um ein anderes Modell oder eine Verwechslung handelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Marke Waterman historisch und materialseitig aus, und wo finden sich verlässliche Informationsquellen zur Markenhistorie?", "a": "Waterman gilt als ein zentraler Hersteller in der Geschichte des Füllfederhalters; eine fundierte Einführung bietet der englischsprachige Wikipedia-Artikel zu Waterman pens, ergänzt durch Übersichten zur allgemeinen Schreibgerätegeschichte etwa bei inventors.about.com. Auch kritische Aspekte der Markenentwicklung – etwa zu „Waterman Scandals“ – sind über spezialisierte Sammlerseiten wie kamakurapens.com dokumentiert. Im deutschsprachigen Raum hat Stefan Wallrafen in der Zeitschrift „Schreibkultur“ zwischen Mai 2004 und Oktober 2005 eine fünfteilige Serie zu Waterman veröffentlicht; nicht mehr verfügbare Hefte können beim Verlag nachgefragt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Bezugsquellen bestehen in Deutschland – insbesondere im Raum Hamburg – für Schreibgeräte der eher exotischen Marke ACME?", "a": "ACME wird über das Händlerverzeichnis des Herstellers selbst erschlossen; die offizielle Website acmestudio.com bietet unter „retailers“ eine entsprechende Liste. Im deutschen Markt ist ACME nur sehr eingeschränkt vertreten und im klassischen Schreibwaren-Fachhandel weitgehend unbekannt; ein Bezug über Werbeartikler ist denkbar, aber nicht typisch. Für eine konkrete Bezugsquelle in Hamburg empfiehlt sich der Direktkontakt zum Hersteller oder zu einem im Verzeichnis aufgeführten Händler mit Versand.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie vergibt Montblanc die Limitierungsnummern bei Limited Editions, insbesondere bei Editionen wie dem „Voltaire“ mit Aufteilung in Einzelstücke und Sets?", "a": "Alle Voltaire-Füllhalter tragen die Gravur „xxxxx /20000“; auch die in Sets enthaltenen Stücke sind in dieser Gesamtzahl mitgezählt. Die niedrigen Nummern 00001 bis 05000 entfallen dabei auf die Set-Exemplare, die übrigen Nummern auf die Einzelstücke. Die individuelle Nummer auf dem Füllhalter ist mit der des zugehörigen Kugelschreibers im Set identisch, sodass sich Set-Komponenten anhand übereinstimmender Limitierungsnummer erkennen lassen. Die Aussage, Sets und Einzelstücke würden in zwei separaten Nummernkreisen geführt, ist nicht korrekt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Briefpapier in cremefarbenem Ton und mit Flächengewicht von etwa 100 bis 120 g/m² eignet sich besonders gut zum Schreiben mit Füllhalter, ohne durchzuschlagen?", "a": "Bewährt haben sich Zanders Gohrsmühle, etwa über Staples beziehbar, sowie Zanders Classic. Auch die – heute nur noch selten erhältlichen – Montblanc-Briefpapiere werden hoch geschätzt und sind teils noch über eBay zu bekommen. Wer abseits klassischer Standardpapiere sucht, wird bei Gmund mit zahlreichen Sondersorten in unterschiedlichsten Cremetönen und Grammaturen fündig. Allgemein ist auf hohe Stoffdichte, leichten Cremeton und geringe Saugfähigkeit zu achten, damit die Tinte satt aufliegt, ohne zu fluten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bietet die neue Webseite des C.A.S. (Collectors Association for Schreibgeräte/Sammlerclub) und welche Funktionen sind besonders nützlich?", "a": "Die neue Webseite ermöglicht eine schnelle Online-Anmeldung; eine Mitgliedschaftsbestätigung erfolgt teilweise innerhalb eines Tages. Für Neumitglieder besteht zudem die Chance auf einen Aurora 88 in der CAS-Edition. Auch die Veranstaltungsanmeldung – beispielsweise zu Reisen wie Kopenhagen – funktioniert über die Seite. Das Club-Magazin ist online lesbar; ein Archiv älterer Ausgaben wird allerdings noch vermisst. Die Linkliste auf der Seite gilt als verbesserungswürdig, da die Einteilung in Kategorien teils unsystematisch wirkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welcher Preisspanne bewegt sich ein Montblanc 322 Black & Pearl mit defektem Druckmechanismus, und worin könnte der Defekt bei einem Schreibgerät dieser Bauart liegen?", "a": "Die Preisspanne für ein Vintage-Modell wie den 322 Black & Pearl reicht je nach Zustand von etwa 100 bis 1.000 Euro; sie ist von Allgemeinzustand, Gehäuseschäden, Gebrauchsspuren, Verfärbungen, Originalität, vorhergehenden Reparaturen, mechanischen Defekten und Seltenheit abhängig. Bei Auktionen kommen noch das individuelle Bietverhalten und die Anzahl ernsthafter Interessenten hinzu. Für eine belastbare Einschätzung sind aussagekräftige Fotos erforderlich. Der Druckmechanismus älterer Montblanc-Modelle dieses Typs basiert in der Regel auf einem Tintensack; ein defekter, ausgehärteter oder undichter Sack ist eine plausible und in der Regel reparable Fehlerursache.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein grüner Montblanc-Füllhalter aus den 1950er-Jahren mit leicht losen Kappenringen ein Original, und wie sind diese Auffälligkeiten einzuordnen?", "a": "Es handelt sich um ein Original-Meisterstück aus den 1950er-Jahren in Zelluloid; in dieser Zeit gab es zwei verschiedene Grüntöne sowie eine graue Variante. Lose Kappenringe sind für Zelluloid typisch, da sich das Material mit der Zeit zusammenzieht; ein Reparaturfachmann kann die Ringe pressen und neu befestigen. Der Clip mit Hebelmechanik gilt zudem als eine der robustesten und funktionssichersten Konstruktionen, die Montblanc je gefertigt hat, wird heute aber nicht mehr verbaut. Stark verfärbte Exemplare sind häufig; gut erhaltene, wenig vergilbte Zelluloid-Meisterstücke aus den 1950er-Jahren sind selten und entsprechend hochpreisig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bewährt sich Montblanc Irish Green in einem aktuellen 146er mit M-Feder, und sind generell Aussetzer mit dieser Tinte zu erwarten?", "a": "Montblanc Irish Green verursacht in aktuellen 146ern üblicherweise keine Aussetzer und schreibt zuverlässig. Aussetzer mit anderen Tinten – etwa Jansen Terra di Siena – treten nicht systematisch auf und sind eher dem individuellen Zusammenspiel von Tinte, Tintenleiter und Federflussverhalten zuzuschreiben. Wer auf bunte Tinten umsteigt, kann Irish Green daher als unkritische Alternative im 146er einsetzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Stiftablagen oder Schreibtisch-Etuis – möglichst in Schwarz und Leder – sind als hochwertige Aufbewahrung für mehrere Schreibgeräte derzeit erhältlich?", "a": "Die betreffende Lederablage wird laut Aussage eines Fachhändlers nicht mehr produziert. Als Alternative bietet Graf von Faber-Castell eine breite Auswahl ansprechender Stiftablagen und Etuis, die in Verarbeitung und Optik den genannten Anforderungen entsprechen. Wer einen festen, sicheren Platz für mehrere Schreibgeräte wünscht, findet dort sowohl offene Ablagen als auch geschlossene Schatullen in Leder oder Lederimitat.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein verfärbter, vergilbter Hartgummi-/Ebonit-Füllhalter wieder schwarz bekommen, ohne ihn abzuschleifen oder abzupolieren?", "a": "Olivenöl wird zwar gelegentlich empfohlen und sorgt für Glanz, beseitigt jedoch die eigentliche Vergilbung beziehungsweise Ausschwefelung des Hartgummis nicht; das Material wird damit nicht wieder durchgehend schwarz. Eine vollständige Reschwärzung gelingt nur über einen chemischen Prozess, der die Oberflächenoxidation gezielt entfernt. Konkrete Rezepturen werden nicht offen geteilt und üblicherweise nur unter Sammlern weitergegeben, idealerweise im Austausch mit chemisch versierten Personen. Erfolgreich behandelte Beispiele sind etwa der Penkala Safety oder ein 1er Safety, die nach dieser Methode wieder vollständig schwarz wirken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die in den fraglichen eBay-Auktionen angebotenen, angeblichen Vintage-Montblancs mit „Iridium Point Germany“-Federn und Silberverzierungen echt oder Fälschungen?", "a": "Die abgebildeten Federn mit der Prägung „Iridium Point Germany“ sind eindeutig Fälschungen; auch die zugehörigen Silberkorpusse, etwa der „Silver Dragon“, sind als Fakes einzustufen. Es handelt sich um die typischen, grob verarbeiteten Vintage-Montblanc-Plagiate aus Osteuropa, wobei einige der Stücke nicht einmal Montblanc-typische Federn tragen. Aufgedruckte „D.R.P.“-Nummern haben mit den Originalen nichts zu tun und dienen lediglich der Täuschung potenzieller Käufer. Die angesetzten Mindestgebote von einem Euro oder Dollar stehen in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Wert; selbst die Versandkosten sind kaum gerechtfertigt. Käufer haben mehrfach in gutem Glauben über Auktionshäuser eingekauft, die nach Klärung in der Regel verantwortungsbewusst reagieren und die Auktionen beenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ernst zu nehmen sind Fälschungen von Montblanc-Uhren aus China, etwa wenn sie auf eBay mit chinesischer Beschreibung angeboten werden?", "a": "Die kursierenden Uhrenfälschungen aus China sind qualitativ deutlich schlechter als die Originale und in der Regel sofort als Fakes erkennbar. In manchen Auktionen wird sogar ein Foto von der offiziellen Montblanc-Webseite verwendet, ohne dass das tatsächliche Produkt diesem Bild entspricht. Wer die gefälschte Ware aus China importiert und in Deutschland zu höheren Preisen weiterverkauft, betreibt klare Markenrechtsverletzung. Insgesamt ist die Sorge vor täuschend echten chinesischen Montblanc-Uhrenfälschungen aktuell als gering einzustufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale sprechen dafür, dass ein neu erworbener Montblanc Le Grand 146 echt ist, und wie zuverlässig fällt die Echtheitsprüfung durch Montblanc selbst aus?", "a": "Da Fälschungen technisch immer besser werden und in zahlreichen Varianten zirkulieren, lassen sich Originale nicht über ein oder zwei Einzelmerkmale eindeutig bestimmen, sondern nur über die Gesamtheit der Komponenten. Indizien für ein Original sind unter anderem das Vorhandensein verschiedener Federbreiten – Fälschungen tragen praktisch immer die Stärke „M“ – sowie die korrekte Ausführung von Clip, Kappe, Stern und Gravur. Die Echtheitsbeurteilung durch Montblanc anhand eingereichter Fotos verläuft in der Regel zügig und kompetent; die Rückfrage zu einer eingravierten ID dient hier der internen Zuordnung und ist kein Hinweis auf eine Fälschung. Auf dieser Basis kann ein vorgelegter 146er problemlos als Original bestätigt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhalte und welchen Sammlerwert bietet das Buch „Montblanc Schreibgeräte 1980 – 2015“?", "a": "Das Werk umfasst rund 364 Seiten und listet mehr als 1.300 Montblanc-Schreibgeräte einschließlich der Limited Editions; über 750 Modelle sind abgebildet. Zu jedem Schreibgerät werden Verkaufszeitraum, letzter Listenverkaufspreis, Federdetails, Korpus, Kappe, Beschläge und Clip beschrieben. Es enthält die Reihen Meisterstück, Bohème, Female Line, Etoile, Donation Pens, Starwalker, Great Characters, Serie M, Carrera, Ballpix, 690, Traveller, Leonardo, Titano, Classic Generation, Cruise Line, Slim Line, Noblesse und Noblesse Oblige sowie besondere Meisterstückserien und Jubiläumsausgaben. Limitierte Editionen wie Patron of Art, Writers Edition, Skeletons und Artisan Editions werden vollständig erwähnt, einzelne aus rechtlichen Gründen jedoch nicht abgebildet. Vorgestellt wurde das Buch auf dem Pen Port in Hamburg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer kann an einer Montblanc-Meisterstückfeder Nr. 25 (18 Karat) einen abgesprungenen Iridiumpunkt fachgerecht wieder anbringen?", "a": "Für die Reparatur von Federspitzen, einschließlich des Anlötens neuer Iridiumpunkte, ist John Mottishaw von nibs.com international als ausgewiesener Spezialist anerkannt; die Erfahrungen mit seinen Arbeiten sind durchweg positiv. Die Reparatur erfolgt im Versandweg; eine direkte Alternative auf vergleichbarem Niveau ist im deutschsprachigen Raum nicht etabliert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich der Verkaufswert einer größeren Sammlung kaum benutzter Waterman- und Parker-Schreibgeräte (u. a. Man 100 Harlequin, Sérénité, Carène, Laureat, Expert, Sonnet) seriös ermitteln?", "a": "Eine eigenständige Wertermittlung ist über aktuelle Marktpreise vergleichbarer Stücke, etwa Auktionsergebnisse und Verkaufspreise vergleichbarer Stücke, am pragmatischsten. Eine professionelle Wertermittlung durch einzelne Sammler oder Gutachter ist möglich, lohnt sich für Schreibgeräte dieses Segments wegen vergleichsweise hoher Gutachterkosten in den meisten Fällen jedoch nicht. Da nur das Etui des Sérénité erhalten ist, sind insbesondere für die übrigen Stücke realistische Abschläge gegenüber Komplettsets einzukalkulieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lassen sich gefälschte Montblanc-Starwalker-Roller und -Füllhalter mit „Iridium Point Germany“-Feder erkennen, und welche eBay-Auktionsmuster sind verdächtig?", "a": "Beim Rollerball ist das hintere Korpusstück bei der Fälschung schwarz, statt – wie beim Original – aus Metall ausgeführt. Beim Starwalker-Füllhalter trägt das Original eine charakteristische, deutlich abweichende Feder, die Fälschungen so nicht reproduzieren. Generell sind Auktionen verdächtig, die nur einen Tag laufen, bei denen die Verkäufer aus typischen Fälscherregionen wie China oder Polen stammen oder bei denen die Namen der Höchstbietenden ausgeblendet werden, sodass diese nicht direkt gewarnt werden können. Eine direkte Reaktion von eBay auf Hinweise ist erfahrungsgemäß ineffektiv; ob Montblanc bei direktem Kontakt schneller eingreift, ist unklar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Modelle und technischen Eckdaten umfasst die Sailor Special Edition „Professional Gear Slim – Cosmos“ und ihre Folgeausgaben?", "a": "Die seit 2015 unregelmäßig erscheinende Kleinserie umfasst je 800 bis 1.000 Exemplare weltweit und ist verschiedenen kosmischen Motiven gewidmet, darunter Starburst Galaxy (2015), Purple Cosmos (2017), Red Supernova (2019) und Blue Dwarf (2020). Eine spätere Ausgabe „Blue Green Nebula“ ist transparent, mit 14-karätiger Goldfeder und vergoldeten Akzenten ausgestattet, während die früheren Modelle 4-karätig rhodinierte Goldfedern tragen. Korpusmaterial ist durchgängig Acryl-Edelharz (PMMA Resin), das Füllsystem nutzt Patrone oder Konverter. Die Maße betragen jeweils etwa 123 mm mit Kappe, 110 mm ohne Kappe, 10 mm Griffstück-Durchmesser und 18 g Gewicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Skeleton-Modelle wurden zuletzt vorgestellt und ist 2008 mit einem neuen Skeleton zu rechnen?", "a": "Zu den jüngsten Skeleton-Editionen zählen der „Charlie Chaplin“ – zum damaligen Zeitpunkt bereits weitgehend ausverkauft – sowie die Limited Edition 81 „Prince Rainier III“. Der „Otto von Bismarck“ (Limited 71) gehört nicht zu den Skeletons. Für den US-amerikanischen Markt erschien zum Valentinstag der Skeleton „Romantic Hearts“, allerdings nur in 14 Exemplaren und zu einem Preis von rund 72.000 Euro. Konkrete Ankündigungen für 2008 lagen damals noch nicht vor; weitere Skeleton-Editionen wurden jedoch erwartet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es ungewöhnlich, dass ein Montblanc Meisterstück „Hommage à F. Chopin“ (145P) mit 18 Karat / 750 statt 14 Karat / 585 ausgeliefert wurde, und spricht das gegen die Echtheit?", "a": "Nein, ein 18-karätiger Federbestand auf einem 145P spricht nicht zwingend gegen die Echtheit; Schreibgeräte aus dem französischen Markt sind serienmäßig mit 18-karätiger Goldfeder ausgestattet. Der Internet-Händler hat die Ware vermutlich über französische Lieferketten bezogen, oder die Feder wurde später regulär getauscht. Da es den 145er nicht in einer Solitaire-Ausführung gibt, ist eine Modellverwechslung ausgeschlossen. Die übrigen Echtheitsmerkmale – Lupen-Stern, Bauchbinde mit „Montblanc Meisterstück Pix“, Clipgravur mit Seriennummer und „Germany“ – passen zu einem Original. Eine Fälschung ist daher unwahrscheinlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen liegen mit dem Aurora 88 in der Kolbenversion vor, und sollte man bei Vorliebe für sehr breite Federn eher die B- oder die BB-Stärke wählen?", "a": "Die B-Federn von Aurora schreiben breit, satt und im Charakter ähnlich denen von Pelikan; sie sind für eine kräftige, aber gut beherrschbare Linie geeignet. Die BB-Federn fallen sehr scharf geschliffen aus und ergeben einen deutlich kalligraphischeren, stärker variierenden Strich, der ein präzises Führen der Feder voraussetzt. Wer von OMAS-B-Federn kommt und einen vergleichbaren satten Tintenfluss bei alltagstauglicher Schreiblage sucht, ist mit der Aurora-B-Feder in der Regel besser bedient als mit BB. Eine BB ist eher für stilistisch ausgeprägtes Schreiben gedacht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo gibt es das Montblanc Meisterstück 149 Helmut Jahn Edition Set guenstig zu kaufen, und welche Beipapiere gehoeren dazu?", "a": "Das angebotene Set wurde innerhalb der Sammlergemeinde fuer 300 Euro erworben und als guter Preis fuer diese Edition eingeschaetzt. Spezielle Zertifikate oder besondere Papiere gehoeren bei der Helmut Jahn Edition nach Erinnerung der Beteiligten nicht zum Lieferumfang; lediglich die uebliche Verpackung war dabei. Eine separate Echtheitsbescheinigung jenseits der gewohnten Montblanc-Beilagen ist demnach nicht zu erwarten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Ausfuehrung der Montblanc Marlene Dietrich Edition zu bewerten und gibt es sie wahlweise mit Konverter?", "a": "Der Marlene Dietrich gilt unter Sammlern als gelungene Hommage; er liegt gut in der Hand und faengt das Erscheinungsbild der Namensgeberin stimmig ein. Verbindliche Auskunft zur Konverter-Tauglichkeit liegt nicht vor, sodass eine Rueckfrage beim autorisierten Fachhaendler empfohlen wird. Grundsaetzlich werden viele kleinere Meisterstuecke nur mit Patronen geliefert, weshalb diese Klaerung vor einem Kauf sinnvoll ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bei der Montblanc Writers Edition Dumas: Wurde nun die Signatur des Vaters oder die des Sohnes faelschlich aufgebracht?", "a": "Korrekt waere die Signatur von Alexandre Dumas dem Vater gewesen, der mit Werken wie Die drei Musketiere und Der Graf von Monte Christo die Vorlage fuer die Edition lieferte. Tatsaechlich wurde jedoch die Unterschrift des weniger bekannten Sohnes graviert, was als Fehler gilt. Die anderslautende Aussage in der aktuellen Montblanc-Broschuere ist falsch und auf mangelhafte Korrektur zurueckzufuehren; weitere Fehler in MB-Publikationen sind bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich lockere Kappenringe an aelteren Fuellfederhaltern wieder dauerhaft befestigen?", "a": "Das einfache Verkleben gilt nicht als sachgerechte Loesung. Da Materialien wie Celluloid im Lauf der Jahrzehnte schrumpfen, sitzen die Originalringe oft zu locker, sodass sie eigentlich neu angefertigt oder passend nachgedrueckt werden muessten. Diese Arbeit ist anspruchsvoll und in der Regel einer Fachwerkstatt vorbehalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befuellt man einen Tintenkonverter korrekt: ueber die eingeschraubte Feder oder direkt am Glas?", "a": "Die richtige Methode ist das Befuellen ueber den eingeschraubten Konverter, also durch das Eintauchen der Feder ins Tintenfass und Aufziehen der Tinte ueber den Tintenleiter. Dieses Vorgehen wird in den Gebrauchsanleitungen namhafter Hersteller wie Visconti einheitlich empfohlen und sorgt dafuer, dass auch der Tintenleiter mit Tinte benetzt wird. Das separate Aufsetzen des Konverters auf das Tintenfass ist nicht vorgesehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Modell ist ein Montblanc Meisterstueck mit weinrotem Korpus, vergoldeter Kappe und der Aufschrift 925, und welcher Wert ist anzusetzen?", "a": "Es handelt sich um den Meisterstueck 164 Kugelschreiber aus der Solitaire-Doue-Reihe mit einer Kappe aus vergoldetem 925er Sterlingsilber (Vermeil) und einem Korpus aus bordeauxfarbenem Edelharz. Die Modellnummer 164 gibt dabei lediglich die Groesse an und steht nicht fuer das Baujahr. Solitaire-Editionen gehoeren zu den werthaltigeren Schreibgeraeten der Marke; das genaue Herstellungsjahr laesst sich aus der Nummer nicht ableiten, das Modell duerfte jedoch aus den letzten Jahren der Produktion stammen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche neue limitierte Montblanc-Edition aus der Artisan- oder Skeleton-Reihe ist aktuell erschienen?", "a": "Aus der Skeleton-Linie ist der Fortune 88 erhaeltlich, aus der Artisan-Reihe der Cristobal sowie der neue Le Duomo, auch Duomo di Milano genannt. Der Duomo wurde mit einem Listenpreis um 18.500 Euro positioniert und zaehlt damit zur Spitze des Sortiments. Die Gestaltung wird von Sammlern als ansprechend, aber nicht unbedingt thementreffend bewertet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ueber die Montblanc-Edition 'Vincent van Gogh' auf Starwalker-Basis bekannt und wie selten ist sie?", "a": "Es handelt sich nicht um eine offizielle Limited Edition, sondern um eine Sonderausfuehrung des Starwalker, vermutlich aus der Abteilung Business Presents in Zusammenarbeit mit dem van Gogh Museum in den Niederlanden. Auf Fueller und Kugelschreiber ist 'Vincent' graviert, die Verpackung zeigt ein Portrait und einen niederlaendischen Hinweistext. Die zunaechst kolportierte Auflage von nur 10 Stueck gilt als wenig wahrscheinlich, da sich der Verpackungsaufwand fuer eine derart kleine Stueckzahl wirtschaftlich nicht rechtfertigen laesst; tatsaechlich duerfte die Edition etwas groesser sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann produziert Montblanc Brillenetuis und welche Bauarten gibt es?", "a": "Das oben offene Lederbrillenetui ist Teil der Meisterstueck-Lederserie und ueber autorisierte Fachhaendler zum Listenpreis von 65 Euro zu beziehen. Geschlossene Klappetuis hat Montblanc nie als Einzelprodukt angeboten; sie waren ausschliesslich als Bestandteil bestimmter Sets erhaeltlich. Die Lederaccessoires werden begleitend zum sonstigen Sortiment regelmaessig erweitert, inzwischen auch um Manschettenknoepfe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann findet die Pen Port Hamburg statt und wie war die Veranstaltung?", "a": "Die Pen Port Hamburg fand am 3. Oktober 2009 im Museum der Arbeit am Bahnhof Barmbek statt und ist mit Auto wie OePNV gut erreichbar. Vorab gab es zudem die Nuernberger Boerse am 23. Mai. Die Hamburger Veranstaltung wurde mit Vortraegen, einer CAS-Jahreshauptversammlung mit gemeinsamem Abend im Trude-Restaurant und interessanten Gespraechen, etwa mit dem spanischen Sammler Molas, begleitet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wozu dient das kleine Loch unter dem Kappenring eines neuen Montblanc Meisterstueck Le Grand?", "a": "Bei Fuellfederhaltern handelt es sich um ein bewusst eingebautes Atmungsloch in der Kappe, das einen Druckausgleich ermoeglicht und das Austrocknen oder Auslaufen verhindert. Ein vergleichbares Loch beim Rollerball erfuellt eine aehnliche Funktion und ist kein Defekt. Es liegt also kein Mangel vor, sondern ein konstruktiv beabsichtigtes Detail.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist die Ursache fuer einen zu starken Tintenfluss bei einem Montblanc 221 und wie laesst er sich beheben?", "a": "Ein deutlich zu hoher Tintenfluss deutet meist darauf hin, dass Feder und Tintenleiter nicht korrekt sitzen oder nicht vollstaendig in das Griffstueck eingeschoben sind. Ebenso kann eine leicht verbogene Feder den Spalt zwischen den Federfluegeln vergroessern und so zu staerkerem Fluss fuehren. Vorsichtiges Nachrichten der Federfluegel kann das Problem beheben; entscheidend ist, dass beide Fluegel exakt uebereinanderliegen und der Federspalt gleichmaessig ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Set-Konfigurationen wurde die Montblanc Writers Edition Agatha Christie offiziell vertrieben?", "a": "Offiziell gab es nur ein 3er Set bestehend aus Fuellhalter, Kugelschreiber und Bleistift; ein 2er Set war von Montblanc nie vorgesehen. Allerdings wurde das 3er Set in zwei separaten Verpackungen ausgeliefert, eine mit Fuellhalter und Bleistift, die andere mit dem Kugelschreiber, was am Markt zu vermeintlichen Teilsets fuehrt. Vom Fuellhalter wurden insgesamt 30.000 Exemplare hergestellt, wobei die ersten 7.000 mit Edelsteinbesatz fuer eine Sonderausfuehrung reserviert waren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist das Sammeln alter Schreibgeraete eine typische Alterserscheinung?", "a": "Das Sammeln alter Schreibgeraete wird nicht als Alterserscheinung gewertet, sondern als Ausdruck eines bewussten Bezugs zu Handwerk, Geschichte und persoenlicher Biografie. Gerade in unsicheren Zeiten suchen viele Menschen Halt in Bewaehrtem und verbinden mit Vintage-Stuecken Erinnerungen an die eigene Jugendzeit. Auch in juengeren Sammlerkreisen ist das Interesse an klassischen Fuellhaltern verbreitet, sodass es keine Korrelation mit dem Lebensalter gibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man eine bereits umgeschliffene Goldfeder wieder breiter schleifen lassen?", "a": "Eine breitere Feder laesst sich theoretisch durch Anschleifen des Iridiumkorns erreichen, etwa von EF auf F. Der Spielraum ist jedoch sehr klein, da bei zu starkem Materialabtrag das Iridiumkorn beschaedigt oder abgetragen wird, was die Feder unbrauchbar macht. Fuer groessere Aenderungen, etwa eine Rueckruestung auf eine deutlich andere Federbreite, ist ohnehin meist eine neue Feder die wirtschaftlichere Loesung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Variationen gibt es bei Montblanc-Seriennummern und was bedeutet die Aufschrift 'Pix'?", "a": "Solitaire-Schreibgeraete tragen Seriennummern aus zwei Buchstaben und sechs Ziffern; bei besonders hochwertigen Massivgold-Stuecken sind es teils nur fuenf Ziffern. Bei der Schriftart wechselte Montblanc um das Jahr 2000 von runden zu eckigen, lasergravierten Ziffern. Die Bezeichnung 'Pix' war urspruenglich der Name fuer die Druckbleistifte der 1930er Jahre und wird seit etwa Anfang der 2000er Jahre auch auf andere Schreibgeraete sowie auf Uhrenmodelle (etwa der Summit-Reihe) graviert; aelteren, vor Einfuehrung dieser Praxis ausgelaufenen Modellen wie dem 146 Bordeaux fehlt der Schriftzug daher.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollte man auf gefaelschte Montblanc-Schreibgeraete bei Internet-Auktionen reagieren?", "a": "Direkte Mails an die Verkaeufer bewirken meist wenig, koennen aber wirksamer werden, wenn man auf die rechtlichen Konsequenzen aus dem Markenschutzrecht hinweist und entsprechende Informationsseiten verlinkt. Erfolgreicher ist in der Regel das Melden ueber die offiziellen Plattform-Mechanismen oder den Markeninhaber. Vorsicht ist geboten, weil manche Anbieter aggressiv reagieren; daher empfiehlt es sich, Hinweise sachlich und ohne persoenliche Anschuldigungen zu formulieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "What is the difference between Montblanc 'Classic', 'Classique' and 'Generation'?", "a": "Der Begriff 'Classic' bezeichnete in den 1980er Jahren die ehemalige zweite Linie unterhalb des Meisterstuecks und ist daher kein Meisterstueck. 'Classique' steht seit den 1990er Jahren fuer die kleinste Meisterstueck-Variante und ist Teil der Hauptlinie. 'Generation' ist der Nachfolger der frueheren 'Classic'-Linie. Die Bezeichnungen sind nicht synonym, sondern markieren unterschiedliche Produktlinien und Epochen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem unbekannten Montblanc-aehnlichen Modell um eine Faelschung?", "a": "Ja, es handelt sich um eine Faelschung. Faelscher entwerfen haeufig reine Phantasieprodukte, die sich keinem realen Montblanc-Modell zuordnen lassen, was den vergeblichen Vergleich mit Bildmaterial echter Stuecke erklaert. Die Bezeichnung 'Montblanc' duerfte fuer ein solches Produkt also nicht verwendet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich das Modell eines Heiko-Fuellfederhalters mit lila Marmorierung und Glasfeder identifizieren?", "a": "Die Modellnummer waere typischerweise auf dem Halter selbst eingraviert, oft auf der Kappe gegenueber dem 'Heiko'-Logo. Bei vielen DDR-Schreibgeraeten wurde jedoch ganz auf eine Modellbezeichnung verzichtet, sodass eine zweifelsfreie Zuordnung nicht immer moeglich ist. Eine umfassende Literatur zu DDR-Fuellfederhaltern existiert nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ueber die Schreibgeraetemarke EBOS bekannt und gibt es einen Montblanc-Fueller aus Ebenholz?", "a": "Die Marke EBOS ist im Kreis der erfahrenen Sammler nicht bekannt, sodass sich keine gesicherten Aussagen zu Geschichte oder Modellpalette treffen lassen. Ein Montblanc-Fueller aus Ebenholz wurde nie gefertigt; die entsprechende Beschreibung des Familienstuecks ist daher unzutreffend, das Material muss ein anderes sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein Visitenkartenetui der Montblanc-'Platinum'-Serie von einer Faelschung oder einer anderen Lederserie unterscheiden?", "a": "Montblanc fertigte eine vollstaendige Reihe von Lederwaren in der Platinum-Linie, einschliesslich Visitenkartenetui. Entscheidend fuer die korrekte Zuordnung ist die Farbe der Eckverstaerkung: Eine goldfarbene Ecke verweist auf die aeltere Solitaire-Lederserie, eine silbrige beziehungsweise platinierte Ecke auf die Platinum-Serie. Beide Varianten sind echt; abweichende Innenstoffe gegenueber anderen Lederartikeln sind moeglich, da die Materialien zwischen Linien und ueber Produktionsjahre hinweg variieren koennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Box eines gebrauchten Montblanc 146 mit weisslich verfaerbtem Logo im Deckel echt oder gefaelscht?", "a": "Die Box ist echt; die wachsartige weisse Substanz im Deckellogo ist nicht Bestandteil der originalen Verarbeitung, sondern wurde nachtraeglich von einem Vorbesitzer eingebracht, etwa als 'Customizing'. Solche Farbreste lassen sich in der Regel ohne grossen Aufwand wieder entfernen, ohne dass die Box Schaden nimmt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem weiss-silbernen Montblanc Kugelschreiber mit Hebelfunktion aus den 1980er Jahren?", "a": "Der Kugelschreiber gehoert zur Reihe der so genannten 'Elften Finger' aus den 1980er Jahren. Modellnummer 782 trifft formal zwar zu, das weisse Modell entspricht jedoch eher dem 780, das in Schwarz, Rot, Blau, Gruen, Oliv und vereinzelt weiteren Farben gefertigt wurde; mattierte und glaenzende Varianten trugen unterschiedliche Modellnummern. Der Verkaufspreis lag 1982 fuer den 780 bei 11,90 DM, fuer den 782 bei 19,75 DM und fuer den 784 bei 29,50 DM.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Montblanc-Schreibgeraete sinnvoll online beim Fachhaendler zu kaufen, oder gehen Vorteile gegenueber dem Ladenkauf verloren?", "a": "Online-Bestellungen bei Montblanc-Fachhaendlern wie Schacht-Westerich sind moeglich und sinnvoll, wenn die regionale Haendlerdichte unzureichend ist. Allerdings entfallen wesentliche Vorteile des stationaeren Handels, insbesondere das vorherige Testen von Feder, Haptik und Gewicht, das gerade bei Erstkaeufen oder limitierten Editionen wichtig ist. Bei serioesen Fachhaendlern wird die Federbreite waehrend des Bestellvorgangs abgefragt; eingeschraenkt verlaesslich sind Anbieter ohne klares Fachhaendler-Profil, hier sollte Echtheit und Servicemoeglichkeit vor dem Kauf abgeklaert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die Montblanc-Modelle Boheme und Starwalker auch fuer Personen mit grossen Haenden geeignet?", "a": "Die Eignung haengt weniger von der Handgroesse als vom Anwendungszweck ab: Fuer kurze Notizen ist der Durchmesser zweitrangig, fuer laengeres Schreiben sehr wichtig. Der Starwalker ist eher schlank gebaut, der Boheme zusaetzlich in einer groesseren 'Big Size'-Variante mit LeGrand-Mass und versenkbarer Feder verfuegbar; diese Big-Size-Ausfuehrung gibt es nur als Einzelfueller mit platinierten Beschlaegen und ohne Schmuckstein, ohne weitere passende Schreibsystemgeraete. Subjektiv kommen viele Sammler mit grossen Haenden auch mit duenneren Stiften wie dem klassischen Boheme gut zurecht; entscheidend ist ein Test in der Hand.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Modell und welcher Wert sind einem alten Montblanc-Fueller mit 585er Goldfeder zuzuordnen?", "a": "Es handelt sich um einen Montblanc 1124, der zwischen 1976 und 1980 gefertigt wurde. Der Wert solcher Modelle laesst sich nur grob einschaetzen und richtet sich stark nach Zustand und Federbreite; entsprechende Vergleichsangebote finden sich in einschlaegigen Sammlerforen. Wichtig ist der historische Kontext: Erst ab 1991 hat sich Montblanc als Luxusgueterhersteller positioniert, davor reichte die Produktpalette vom guenstigen Schulfueller bis zum Meisterstueck.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat ein blanko mitgelieferter Montblanc Service-Guide einen Wert fuer die Garantie?", "a": "Ein nicht ausgefuelltes Service-Guide ohne Kaufdatum und Haendlerstempel hat fuer die Garantie kaum praktischen Nutzen, da Montblanc fuer Garantieleistungen typischerweise einen Kaufnachweis verlangt. Offiziell duerften Boutiquen das Service-Guide nicht blanko herausgeben, in der Praxis kommt das jedoch vor. Insbesondere bei Limited Editions wird auf einen unausgefuellten, sauberen Service-Guide geachtet; entscheidend bleibt aber der Original-Kassenbon mit Datum.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen liegen mit Schreibgeraeten der Marke S.T. Dupont, etwa Fidelio oder Olympio, vor?", "a": "Bei den Kugelschreibern unterscheidet sich das Schreibverhalten kaum von anderen Marken, da es im Wesentlichen von der Mine bestimmt wird; herausragende Schreibeigenschaften sind also nicht zu erwarten. Die Verarbeitungsqualitaet der Gehaeuse ist bei S.T. Dupont jedoch ausgesprochen hoch, insbesondere die Chinalack-Oberflaechen zaehlen zu den hochwertigsten Lacken am Markt. Wer Wert auf Material und Verarbeitung legt, erhaelt mit Fidelio oder Olympio also ein qualitativ hochwertiges Produkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein angebotener gebrauchter Montblanc 146 vertrauenswuerdig und der Preis angemessen, oder sollte man besser einen neuen kaufen?", "a": "Der genannte Anbieter (gidania, Juergen Kuhse) gilt in der Sammlerszene als hoechst zuverlaessig; seinen Angaben kann man vertrauen. Der genannte Preis fuer einen 146 aus den 1980er Jahren ist fair und angemessen. Wenn der Halter jedoch als Geschenk an einen Einsteiger gedacht ist, wird empfohlen, einen neuen 146 mit voller Garantie und Federauswahl zu kaufen, da Vintage-Stuecke beim Fachhaendler nicht den gleichen Service nach sich ziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Typografien und Stellenanzahlen gibt es bei Montblanc-Seriennummern?", "a": "Aeltere Schreibgeraete tragen runde Ziffern, etwa um das Jahr 2000 wechselte Montblanc auf eine eckige, computerartige Schrift. Die Lasergravur kommt grundsaetzlich bei beiden Varianten zum Einsatz. Die Stellenzahl variiert: Aeltere oder hochwertigere Modelle haben oft fuenfstellige Seriennummern, die heutigen sind in der Regel sechs- bis siebenstellig; eine voellig konsistente Nummerierungssystematik laesst sich nicht ableiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind Montblanc-Angebote aus China zu beurteilen, die scheinbar Originale zu auffaelligen Preisen anbieten?", "a": "Die im Auktionstext gezeigten Bilder stammen meist von Originalen, die Ware selbst ist jedoch entweder eine Faelschung oder wird nach Bezahlung gar nicht erst geliefert. Auffaellige Indizien sind gleichlautende Seriennummern, abweichende Federgravuren, schwarze Sterne auf Beilagen und falsche Schreibweisen in den Bezeichnungen. Bei hochwertigen Reihen wie Patron of Art oder Writers Edition werden inzwischen auch Federn sehr genau imitiert, weshalb generelle Vorsicht beim Kauf chinesischer Limited-Edition-Angebote angebracht ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verbreitet sind Faelschungen aelterer Montblanc-Schreibgeraete und wie reagiert eine Auktionsplattform darauf?", "a": "Faelschungen alter Montblanc-Halter, etwa der 1930er und 1940er Jahre, sind seltener als bei aktuellen Modellen, durch hohe Endpreise jedoch besonders gefaehrlich. Plattformen wie eBay koennen solche Angebote nicht selbststaendig erkennen und nur eingreifen, wenn der Rechteinhaber sie als Plagiat meldet. Bestimmte Faelschungstypen, etwa solche mit Krupp-Feder, tauchen wiederholt in identischer Bauart auf und sind in spezialisierten Artikeln und Foren dokumentiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind zwei aufgefundene Montblanc Boheme Kugelschreiber Originale oder Faelschungen?", "a": "Beide Stuecke sind moderne Faelschungen ohne Sammlerwert. Echte Boheme-Schreibgeraete bewegen sich preislich im Bereich von etwa 850 bis 1.000 Euro im Neupreis und sind kaum als Zufallsfund in groesserer Zahl zu erwarten. Ein Verkauf als Original waere somit ausgeschlossen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche deutschsprachigen Fachzeitschriften zum Thema Schreibgeraete und Schreibkultur gibt es?", "a": "Als einschlaegige Periodika sind insbesondere 'Kult am Pult' und 'Schreibkultur' zu nennen. Die jeweils aktuellen Ausgaben sind in gut sortierten Bahnhofsbuchhandlungen verfuegbar, ansonsten ueber den Verlag oder den spezialisierten Fachhandel. Weitere Artikel und Linksammlungen sind in einschlaegigen Fuellfederhalter-Foren wie penexchange oder community.fountainpen.de zu finden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es den Montblanc Meisterstueck Solitaire Doue 144 auch mit vergoldeter Silberkappe und was bedeutet 'Metal 2' am Clipring?", "a": "Den Solitaire Doue gibt es regulaer mit gold-plated Kappe in den Modellgroessen 144, 146, 163, 164 und 165, jeweils mit fadenguillochiertem Dekor; der 144 hat die Identnummer 03495-98 beziehungsweise 14144 mit einem Listenpreis um 535 Euro. Die vergoldete Variante ist hauptsaechlich von den bordeauxfarbenen Schreibgeraeten her bekannt, bei denen die Kappe aus vergoldetem Sterlingsilber und der Korpus aus dunkelrotem Edelharz besteht; eine schwarze Korpus-Variante mit vergoldeter Silberkappe ist seltener. Die Bedeutung des Aufdrucks 'Metal 2' am Clipring ist im Sammlerkreis nicht abschliessend geklaert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Miguel de Cervantes als Rollerball mit abnehmbarer Kappe echt?", "a": "Vom Miguel de Cervantes wurde nie ein Rollerball produziert; die Edition umfasst ausschliesslich Fuellfederhalter, Kugelschreiber und Bleistift. Ein als Rollerball ausgewiesenes Stueck mit abnehmbarer Kappe ist daher eine Faelschung. Wer eine solche Variante besitzt, sollte sich nicht auf eine Echtheitsbestaetigung verlassen und kann die offiziellen Modellangaben auf der Montblanc-Webseite gegenpruefen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum ist die Forum-Software nach dem Update so langsam und welche Funktionen stehen nicht mehr zur Verfuegung?", "a": "Die Performanceprobleme und Darstellungsfehler liegen weder am Browser des Nutzers noch an einer einzelnen Plattform: Sie wurden von mehreren Nutzern unter Safari, Opera und Firefox bestaetigt. Funktionen wie korrekt formatierte Zitate (BBCodes) und der Zugriff auf bestimmte Seiten wie die Forenregeln sind nach dem Update fehlerhaft. Aus zeitlichen Gruenden uebergibt der Betreiber die technische Administration der Webseite an eine Firma, die diese Probleme schrittweise beheben soll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man Faelschungen der Montblanc Writers Edition Franz Kafka?", "a": "Echte Kafka-Stuecke zeigen einen leicht roetlichen Schimmer der Oberflaeche und tragen auf der Box einen aufgeklebten Streifen mit der individuellen Limitierungsnummer; bei Faelschungen fehlen beide Merkmale haeufig. Ein klares Ausschlusskriterium ist die Bauart: Den Kafka gibt es nicht als Rollerball, jedes entsprechende Angebot ist daher zwingend eine Faelschung. Verpackungen und Begleitmaterial werden mittlerweile sehr aufwendig kopiert, sodass der genaue Vergleich mit dokumentiertem Originalmaterial empfohlen ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Zoomify-Funktion zur Bildvergroesserung eine sinnvolle Erweiterung der Forum-Webseite?", "a": "Die Funktion wird grundsaetzlich als sinnvoll bewertet, da sie das Erkennen feiner Details auf hochaufloesenden Fotos erleichtert. Voraussetzung ist ein hochwertiges Ausgangsbild, weshalb sich Zoomify nicht universell einsetzen laesst. Die Anzeige erfordert zudem einen aktuellen Flash-Player und einen modernen Browser; mit aelteren Browsern wie Netscape kommt es zu Anzeigefehlern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein gefundener Kugelschreiber mit der Aufschrift 'Montblanc-Noblesse-Germany' echt und welche Mine passt?", "a": "Der Kugelschreiber ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein echter Montblanc Noblesse I aus Edelstahl mit vergoldeten Beschlaegen. Im Unterschied zur juengeren Noblesse-Reihe arbeitet das Modell mit einem Druckmechanismus, dessen federnd gelagerter Clip durch einen Nippel die Rueckholfunktion ausloest; die abweichende Mechanik ist also typisch und kein Echtheitsindiz gegen Montblanc. Passende Minen sind ueber jeden Montblanc-Fachhaendler erhaeltlich; vor Bestellung sollte man die genaue Bauart beziehungsweise Mine pruefen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind kleine Blaeschen am Tropfen des Clips eines neuen Meisterstueck 149 und wie laesst sich der Schaden beheben?", "a": "Die Blaeschen sind ein bekannter Verarbeitungsfehler, der auf eine unsaubere Verklebung der Halbkugel mit dem Clip zurueckgeht. Die Einschaetzung, ob es sich um ein generelles Qualitaetsproblem handelt, ist im Sammlerkreis umstritten: Einige Nutzer berichten von gehaeuften Vorkommnissen, andere sehen keinen flaechendeckenden Mangel. Pragmatisch sollte der Clip im Garantiefall kostenfrei ueber den Fachhaendler getauscht werden; ausserhalb der Garantie liegen die Kosten fuer den Austausch bei rund 49 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was war der urspruengliche Verkaufspreis der Montblanc Artisan Mozart 250 Limited Edition?", "a": "Der Listen-Verkaufspreis der Artisan-Edition zum 250. Geburtstag Mozarts lag bei 17.900 Euro. Auf dieser Basis lassen sich aktuelle Angebote auf dem Sekundaermarkt einordnen und eine Verhandlungsgrundlage ableiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein alter Montblanc Meisterstueck Kugelschreiber ohne Clipring-Nummer mit 'W.-Germany'-Pragung echt?", "a": "Aeltere Meisterstuecke aus der Zeit vor dem Mauerfall tragen die Kennzeichnung 'W.-Germany' und haben nicht in allen Faellen eine Nummer am Clipring; das Fehlen dieser Nummer ist also kein Faelschungsindiz. Es existieren aber auch W.-Germany-Stuecke mit Clipring-Nummer, die Praxis war nicht ganz einheitlich. Ein zuverlaessiges Echtheitsmerkmal ist die Kompatibilitaet mit Montblanc-Original-Minen: In typische Faelschungen jener Zeit passten ausschliesslich Parker-System-Minen, sodass ein Kugelschreiber, der eine Montblanc-Mine aufnimmt, mit hoher Wahrscheinlichkeit echt ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein angebotener Mozart-Kugelschreiber mit Zar Nikolaus I.-Anmutung echt und wie lautet die korrekte Modellbezeichnung?", "a": "Der Kugelschreiber ist echt; korrekt heisst er 'Meisterstueck Solitaire Hommage a Wolfgang Amadeus Mozart' beziehungsweise 'Solitaire Malachit', wobei die Bezeichnung 'Czar Nikolai I.' nicht offiziell als Produktname gefuehrt wurde. Die Beschriftung 'Solit. Malachit' auf der Verpackung ist eine verkuerzte korrekte Angabe und kein Indiz fuer eine Faelschung. Das verwendete Material ist Vermeil, also massives Sterlingsilber mit Vergoldung, nicht Massivgold; die Identnummern lauteten 02020 (Preisliste 2000) beziehungsweise 02987 (Preisliste 2002). Der genannte Preis von 180 Euro ist plausibel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Patronenfueller mit Aufschrift 'Montblanc Germany' und ohne Typennummer?", "a": "Aufgrund der Beschreibung kommen die Patronenfueller-Modelle 320 oder 320P in Betracht. Eine eindeutige Zuordnung ist ohne Sicht auf das Griffstueck und weitere Detailbilder nicht moeglich; aussagekraeftiger waeren Aufnahmen aus geeigneter Perspektive. Die Bezeichnung 'Montblanc Germany' am unteren Kappenring ist fuer diese Baureihe typisch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tintenfaesser ohne goldfarbene Beschlaege sind alternativ zu den Montblanc-Modellen erhaeltlich?", "a": "Eine breite Auswahl an Tintenfaessern verschiedener Hersteller, einschliesslich Montblanc-Modellen ohne Messingbeschlaege, fuehrt der niederlaendische Versand La Couronne du Comte. Eines der gesuchten Modelle erinnert an das Montblanc Sign-it Gold Tintenfass, das vor rund zehn Jahren oeffentlichkeitswirksam beworben wurde. Wer goldfarbene Beschlaege ablehnt und Wert auf moderate Preise legt, findet dort sinnvolle Alternativen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Stammt ein vom Flohmarkt erworbener Schreibgeraetestaender, der zum Montblanc-Tintenfass passt, von Montblanc?", "a": "Der Staender stammt nicht von Montblanc, auch wenn das Montblanc-Tintenfass passgenau aufgenommen wird. Vergleichbare passende Aufnahmen sind eher zufaelliger Art; eine Verwendung mit dem Original-Tintenfass ist davon unabhaengig moeglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgeraete umfasst die Montblanc 'Soulmakers for 100 Years'-Edition 1906 und welche Materialien werden verwendet?", "a": "Die 1906er Edition umfasst Fuellfederhalter, Rollerball und Kugelschreiber. Aus der Meisterstueck-Linie wird die Kappe in Granit ausgefuehrt, aus der Boheme-Linie in marmorierter Optik; alle drei Schreibsysteme sind in jeweils gleicher Aufmachung lieferbar. Auf den 100-Jahres-Anlass folgen weitere 1906er-Editionen ueber unterschiedliche Linien hinweg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie selten ist die Montblanc Limited Edition 'White House' und welche Preisdimensionen sind realistisch?", "a": "Der Montblanc 'White House' zählt zu den extrem seltenen Limited Editions und tauchte zum damaligen Zeitpunkt erst zum zweiten Mal überhaupt bei eBay auf. Vom Verkäufer wurde der Stift mit einem Wert von weit über 20.000 US-Dollar angesetzt. Aufgrund der Seltenheit ist der Markt vor allem von Sammlerinteresse geprägt; eine spätere Versteigerung 'no Reserve' wurde als seltene Gelegenheit kommuniziert. Versand nach Europa erfolgt nicht standardmäßig, ist aber auf Anfrage möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Montblanc-Modellreihe lassen sich Füllhalter mit zwei Kappenringen, Stern auf Kappe und Korpus, Goldzierringen und einer Federeinfassung mit zwei seitlichen Zacken zuordnen?", "a": "Die beschriebenen Merkmale, insbesondere die Federeinfassung mit zwei seitlichen Zacken, der zweite schmale Kappenring, der Stern an Kappe und Korpus sowie die mit 14K/585 und Stern gepunzte Feder, weisen auf die Classic-Serie und nicht auf die Generation-Linie hin. Die Federgravur 'MONTBLANC GERMANY' bestätigt die Zuordnung. Für eine sichere Identifikation sind aussagekräftige Fotos der Feder, der Kappenringe und des Korpus hilfreich, da die Designs von Classic und Generation in den Grundzügen ähneln. Die Modelle gab es regulär in Schwarz und Bordeaux mit Goldbeschlägen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Meisterstück mit Korn-Guilloche-Korpus, zweifarbiger 14C-585-Feder (4810/M) und unbenutzter Gravurplatte um einen Montblanc 742, und in welcher Variante?", "a": "Den Montblanc 742 gab es aus der Produktionszeit 1951–1956 in zwei Varianten: 'rolled gold' (vergoldet) und 'solid gold' (massiv 585er Gold). Die Solid-Gold-Variante ist eindeutig an den 585er-Punzen an Kappe, Clip und Korpus zu erkennen; fehlen diese Imprints, liegt die vergoldete Rolled-Gold-Variante vor. Eine seriöse Wertaussage ist nur nach Begutachtung des Stücks möglich, da Zustand und Vollständigkeit den Preis maßgeblich bestimmen. Allgemeine Hinweise zur Wertermittlung finden sich in den einschlägigen Forumsbeiträgen zur Preisfindung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt der Lamy 27 und welche Besonderheiten weist dieses Modell auf?", "a": "Der Lamy 27 erschien laut Herstellerangaben 1952 und gilt als der erste stromlinienförmige Füllfederhalter mit verdeckter Feder, der in Deutschland gefertigt wurde. Bis 1958 wurden zwölf verschiedene Modellvarianten angeboten, deren Komponenten teilweise untereinander austauschbar waren. Die kurze Feder mit 585er-Stempel ist baureihentypisch. Ausführlichere Informationen finden sich in Andreas Lambrous Buch 'Füllfederhalter' in der deutschen Übersetzung von Stefan Wallrafen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhalte und Hintergrundinformationen bietet die Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum der Bremer Papierhandlung Dörrbecker von 1936?", "a": "Die von Henny Durlach verfasste Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum der Firma G. A. Dörrbecker beleuchtet zunächst die Geschichte der Bremer Sögestraße als heutiger Hauptgeschäftsstraße. Ab Seite 18 werden die Gründung der Papierhandlung durch G. A. Dörrbecker, Auszüge aus dem Übernahmevertrag, die jeweilige Wirtschaftslage sowie der Aufstieg eines 15-jährigen Lehrlings zum späteren Mitgesellschafter geschildert; seither wird das Unternehmen von der Familie Hübener geführt. Eine Fortsetzung erschien 1986 zum 125-jährigen Jubiläum unter dem Titel '125 Jahre Leben, Arbeiten und Handeln in der Sögestraße' von Hermann Gutmann; sie enthält die Festschrift von 1936 als Faksimile-Druck.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der Online-Shop www.uhrendirct.de für den Kauf eines Montblanc Meisterstück 146 Carbon eine seriöse Bezugsquelle?", "a": "Konkrete Erfahrungen mit www.uhrendirct.de liegen nicht vor. Als Alternative wurde der bekannte Fachhändler www.scription.de empfohlen, bei dem ein zuverlässiger Service zu erwarten ist. Beim Online-Kauf von Markenware lohnt sich generell die Wahl eines etablierten Fachhändlers, da Garantieansprüche und Service-Guide-Befüllung beim autorisierten Händler abgesichert sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es für den Montblanc Boheme einen Konverter und ist eine Umrüstung des Patronenfüllers sinnvoll?", "a": "Für den Boheme mit feststehender Feder lässt sich ein normaler Montblanc-Konverter verwenden. Beim Boheme mit einfahrbarer Feder ist dies bauartbedingt nicht möglich, da konstruktiv lediglich Platz für eine Standardpatrone vorhanden ist. Selbst wenn ein passender Konverter konstruiert würde, fasste er deutlich weniger Tinte als eine reguläre Patrone, vergleichbar mit dem dünnen Kleinkonverter des Waterman Lady Agathe. In der Praxis ist daher das Nachfüllen leerer Patronen mittels Spritze die pragmatischere Lösung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Sheaffer 100 Special Edition 'Three Friends of Winter' aus dem Jahr 2011 aus?", "a": "Die Sheaffer 100 Special Edition 'Three Friends of Winter' aus dem Jahr 2011 nimmt ostasiatische Symbolik auf und umfasst Füllfederhalter, Rollerball und Kugelschreiber, die einzeln verkauft wurden. Die Sheaffer-100-Reihe ist im unteren Preissegment angesiedelt, weist aber mit ihrer leicht bauchigen Formgebung gute Ergonomie und Schreibkomfort auf. Die Edition ist im Vergleich zur bekannteren 'Holiday Edition' weniger verbreitet. Hintergrundinformationen zum Motiv 'Drei Freunde im Winter' bieten der entsprechende Wikipedia-Eintrag sowie die Lexikonseite des Ostasieninstituts.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann ein Montblanc 146 mit komplett goldener Feder zeitlich eingeordnet werden und wie lässt sich seine Echtheit überprüfen?", "a": "Eine ganz aus Gold gefertigte Feder spricht typischerweise für ein Modell aus den 1980er Jahren. Eine sichere Echtheits- und Zustandsbeurteilung ist allerdings nur anhand aussagekräftiger Fotos von Feder, Kappenring, Clip und Korpus möglich. Hilfen zum Einstellen von Bildern stehen in den einschlägigen Forumsanleitungen bereit. Wertangaben aus eBay-Auktionen sind ohne genaue Zustandsprüfung nur sehr eingeschränkt belastbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die Montblanc-Modelle Kolbenfüller 420 und Druckbleistift 251 reguläre Serienprodukte oder eigens angefertigte Werbegeschenke?", "a": "Sowohl der Montblanc 420 (Produktionszeit 1971–1975) als auch der Druckbleistift 251 (1971–1984) sind reguläre Serienschreibgeräte, die in dieser Zeit auch im mittleren bis unteren Preissegment angeboten wurden. Sie wurden lediglich häufig als Werbeartikel mit Firmengravur, hier 'KAEFER', personalisiert. Streng genommen passen die beiden Modelle nicht als Set zusammen: Der Füllhalter mit vergoldeter Stahlfeder stammt aus der vierten, sehr preiswerten Serie, der Bleistift mit zwei Ringen aus der zweiten Serie. Trotz der einfacheren Ausführung sind es vollwertige Montblanc-Schreibgeräte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Rotring-Rapidographen aus den 1960er und 1970er Jahren als Sammlerobjekte interessant und welche technischen Eigenheiten besitzen sie?", "a": "Rotring-Rapidographen wurden primär als technische Zeichenwerkzeuge konzipiert, ihre Besonderheit liegt in der Befüllbarkeit mit Tusche über einen Kolben, was vor der CAD-Ära für Baupläne und Pausen unverzichtbar war. Die Stifte gelten als störungsanfällig: Sie schreiben oft schwer an, verkleben durch eintrocknende Tusche und reagieren empfindlich auf zu festen Druck. Eine Datierung in die 1960er/1970er Jahre erscheint plausibel. Inwieweit sie über den technischen Gebrauch hinaus als sammelwürdig eingestuft werden, ist unter Sammlern uneinheitlich beurteilt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist mit negativen Karma-Bewertungen im Forum umzugehen und ist eine Abmeldung deshalb gerechtfertigt?", "a": "Das Karma-System ist ausdrücklich nicht als Mittel zum Ausgrenzen oder Abstrafen einzelner Mitglieder gedacht, sondern soll als anonymer Qualitätsindikator zum Reflektieren über die eigenen Beiträge anregen, insbesondere im Hinblick auf den Tonfall. Eine Abmeldung wegen sinkenden Karmas ist daher nicht das beabsichtigte Ergebnis. Neuen Mitgliedern wird ausreichend Zeit zur Eingewöhnung zugestanden, da am Anfang auch ungeschickte Fragen normal sind. Ein freundlicher und verbindlicher Umgangston wird als Grundlage des Forenbetriebs eingefordert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich eine Goldfeder, die im Lauf der Zeit Patina angesetzt hat, schonend reinigen?", "a": "Eine bewährte Methode ist die Reinigung mit einem normalen Silberputztuch, das mit etwas Gefühl angewendet werden sollte und Patina zuverlässig entfernt. Bei Federn mit empfindlichen Einlagen wie Platin-Intarsien ist allerdings Vorsicht geboten; hier reicht oft schon ein einfaches Stofftuch aus, um Beläge ohne Risiko zu entfernen. Aggressive Reinigungs- oder Politurmittel sollten vermieden werden, ebenso starkes Reiben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen liegen zur Montblanc Automatikuhr Sport Steel 03275 hinsichtlich Ganggenauigkeit, Gangreserve und Verarbeitung vor?", "a": "Nutzer berichten von einer für ein mechanisches Werk sehr guten Ganggenauigkeit von etwa fünf Sekunden Abweichung pro 24 Stunden, vorausgesetzt die Uhr wird regelmäßig getragen oder bewegt; die Gangreserve liegt bei rund 36 Stunden. Die Verarbeitung entspricht dem von Montblanc gewohnten guten Niveau. Gewisse Gangtoleranzen sind bei jeder mechanischen Uhr normal und unabhängig vom Hersteller; bei dauerhaft mehr als fünf Sekunden Abweichung ist eine Justierung im Montblanc-Werk Hamburg durch den Uhrmachermeister nötig, wofür eine über mehrere Tage dokumentierte Abweichung vorausgesetzt wird. Armbandkürzungen werden in jeder Montblanc-Boutique kostenlos durchgeführt. Der UVP lag bei 1.500 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo sind die Sammlerbücher 'Collectible Stars' und 'The Montblanc Diary & Collectors Guide' erhältlich?", "a": "'Collectible Stars' wird regelmäßig bei eBay angeboten und kann auch direkt beim Mitautor Stefan Wallrafen (collectiblestars.de, eBay-Account 'st.wa.') sowie über den Shop von Tom Westerich (penboard.de) bezogen werden, auf Wunsch mit Widmung. Den 'Montblanc Diary & Collectors Guide' findet man schwieriger; er taucht ebenfalls in unregelmäßigen Abständen bei eBay auf, im Antiquariat oder bei Sammlern mit Doppelstücken, wobei Preise von bis zu 250 Euro für unbenutzte Exemplare üblich sind. Vom Anfertigen von Fotokopien wird wegen Urheberrechtsverletzungen ausdrücklich abgeraten. Als weiteres Standardwerk wird 'Fountain Pens of the World' von Andreas Lambrou empfohlen, erhältlich über Amazon oder direkt beim Autor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen mit dem Montblanc Customer Service in Hamburg sind zu erwarten und wie ist eine ausgetauschte Kappe mit 'Pix'-Kennzeichnung zu bewerten?", "a": "Berichtet wird von einem reibungslosen Service: Im Rahmen einer Service-Pauschale wurden Kappe, Vorderteil, Tintenleiter, Kappendichtung und Tank ersetzt, sodass das Schreibgerät praktisch neuwertig zurückkam. Ein Federtausch oder ein Umschleifen einer OBB-Feder zu schmaleren Federbreiten ist in der Regel nicht möglich; Federtausch kostet ca. 150 Euro. Die Modellbezeichnungen 144 (Classique) und 146 (Le Grand) sind klar zu trennen, ihre Federn sind nicht untereinander austauschbar. Da 144 und 146 Alltagsschreibgeräte und keine Sammlerstücke sind, ist eine ausgetauschte Kappe mit 'Pix'-Punzierung kurzfristig nicht wertmindernd.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein Montblanc-Füllhalter mit 14-Karat-Feder, '246'-Prägung an der Endkappe, grünem Sichtfenster und Hartgummiteilen als Modell 246 identifizieren?", "a": "Die genannten Merkmale, insbesondere die '246'-Prägung an der Endkappe, das grüne Sichtfenster, die Hartgummi-Bestandteile und der weiße Stern, sprechen für einen Montblanc 246 aus den 1940er Jahren, der aus Celluloid gefertigt ist. Die korrekte Clipprägung lautet 'MONT BLANC'. Insbesondere in der Kriegszeit wurden bei den 246ern verschiedene Bauteile aus dem verfügbaren Bestand kombiniert, sodass etwa Clips abweichen können, ohne dass dies die Authentizität grundsätzlich beeinträchtigt. Ein Kugelclip ist in diesem Kontext keine besondere Sondervariante.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Verfügten ausschließlich Montblanc-Safety-Füllhalter über einen Sicherungsstift in der Kappe, oder gab es vergleichbare Konstruktionen auch bei anderen Marken?", "a": "Der Sicherungsstift in der Kappe ist nicht exklusiv Montblanc zuzurechnen, sondern wurde auch von anderen Herstellern verbaut. Seine Funktion besteht darin, eine Verformung der Feder zu verhindern, falls bei geschlossener Kappe die hintere Blindkappe gedreht und damit die Feder bewegt wird. Zur konkreten Markenzuordnung eines achtkantigen Safety helfen Detailfotos oder die Beurteilung durch einen erfahrenen Fachmann vor Ort weiter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Montblanc 'Anniversary Edition 100 Years' (2006) bzw. die zugehörige 'Rouge et Noir'-Replica noch erhältlich und in welcher Preislage?", "a": "Die als Patronenfüller ausgeführte 'Anniversary Edition 100 Years' kostete in der Boutique zum Verkaufsstart Ende 2006 rund 620 Euro; Anfang 2008 wurden Preise teilweise angehoben. Die separate 'Rouge et Noir'-Replica mit echtem Safety-Füllmechanismus war auf 100 Stück limitiert und bereits innerhalb einer Woche bzw. teilweise vor Verkaufsstart vergriffen; der Listenpreis lag je nach Quelle bei 3.800 bis 4.200 Euro. Auf dem Sekundärmarkt wurden für die Replica später 6.500 Euro und mehr aufgerufen, eBay-Angebote bewegen sich teils im fünfstelligen Dollar-Bereich. Ein regulärer Neukauf der Safety-Replica zum Listenpreis ist praktisch nicht mehr möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird ein Montblanc Meisterstück 146 korrekt befüllt, gereinigt und im Alltag gepflegt?", "a": "Der 146 ist ein klassischer Kolbenfüller: Zum Befüllen wird der Kolben am hinteren Ende komplett herausgedreht, die Feder vollständig in das Tintenglas eingetaucht und der Kolben dann ganz hineingedreht; abschließend werden zwei bis drei Tropfen Tinte zurück ins Glas gegeben. Bei regelmäßigem Gebrauch ist eine Reinigung selten erforderlich; nach längeren Standzeiten oder Tintenwechsel sollte das Schreibgerät mehrfach mit kaltem oder destilliertem Wasser gespült werden. Reinigungsmittel oder Polituren sind zu vermeiden. Eine Bedienungsanleitung liegt jedem Montblanc-Tintenglas bei; ergänzend bieten Animationen auf der Visconti-Website eine Veranschaulichung des Kolbenfüllprinzips.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lassen sich Originale und Fälschungen beim Montblanc StarWalker zuverlässig unterscheiden?", "a": "Hinweise auf Originalität sind unter anderem ein Clipring, dessen 'Germany'-Prägung in der Anfangszeit gestempelt und nicht gelasert wurde, sowie eine sauber ausgeführte und korrekt gravierte Feder. Fälschungen offenbaren sich häufig durch fehlerhafte Aufschriften wie 'IRIDIUM POINT PARIS', die bei einem echten Montblanc nicht vorkommen. Den StarWalker gibt es offiziell nur in zwei Farbvarianten, Resin-Schwarz und RubberLine; abweichende Ausführungen sind nicht authentisch. Im Zweifel empfiehlt sich die Begutachtung beim autorisierten Fachhändler oder Vergleich mit dokumentierten Beispielen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ältere Montblanc-Bleistifte mit ungerader Modellnummer und 1,18-mm-Mine sowie zugehörige Schmetterlingsfeder-Füller authentische Originale?", "a": "Die genannten Schreibgeräte sind tatsächlich Originale, auch wenn sie nicht der heutigen Hochpreis-Erwartung entsprechen. Bis in die 1980er Jahre produzierte Montblanc neben den Meisterstücken auch viel Massenware in mittleren Preislagen; erst unter Norbert Platt wurde die Marke dezidiert im Luxussegment positioniert. Der erwähnte Bleistift 164 ist als offizielles Meisterstück geführt, in den 1960er und 1970er Jahren erkennbar an der 'Bischofsmütze' am Kappenring. Die genannte Feder ist korrekt als 'Schmetterlingsfeder' (englisch 'Butterfly nib') zu bezeichnen, nicht als 'Wing nib'; letzteres bezieht sich auf bestimmte Modelle der 1950er Jahre wie 252, 254 und 256. Weitere Informationen finden sich im Buch 'Collectible Stars' von Stefan Wallrafen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Qualität und das Sammelpotenzial der italienischen Marke Ferrari da Varese einzuschätzen?", "a": "Erste Nutzererfahrungen mit der Lady-Classica-Mini (Patronenfüller und Kugelschreiber) sind positiv: kein Anschreibproblem, keine Aussetzer und ein flotter, satter Tintenfluss. Die Modellpalette umfasst hochwertige Schreibgeräte aus massivem Silber und echtem Horn, deren Designs allerdings sehr unterschiedlich beurteilt werden. Zum Sammelpotenzial liegen keine belastbaren Aussagen vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eckdaten und welche Marktverfügbarkeit weist der Montblanc Nr. 32 für junge Sammler auf?", "a": "Der Montblanc 32 wurde in den 1960er Jahren produziert, etwa von 1961 bis 1970, und war in zahlreichen Farb- und Federvarianten sowie teils mit Metallkappe erhältlich. Da Montblanc damals neben Meisterstücken auch günstigere Schul- und Alltagsfüllhalter in großen Stückzahlen fertigte, ist der 32 heute weiterhin gut und preiswert über eBay zu beschaffen, sofern keine Sondervarianten gesucht werden. Goldfedern waren in dieser Zeit auch bei einfacheren Schreibgeräten verbreitet; der reine Materialwert moderner Goldfedern bewegt sich im Bereich von 15 bis 20 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tintenkapazität demonstriert der CONID Bulkfiller anhand des Schreib-Stunts mit dem kompletten Roman 'The Great Gatsby'?", "a": "Im Rahmen einer Bachelor-Arbeit zweier Studenten der Thomas More Universität wurde der gesamte Roman 'The Great Gatsby' mit 47.049 Wörtern auf 261 Seiten innerhalb von 24 Stunden mit einem CONID Bulkfiller niedergeschrieben. Dafür waren lediglich 2,5 Tankfüllungen erforderlich, was die hohe Tintenkapazität des Füllsystems eindrucksvoll belegt. Eine wünschenswerte fortlaufende Anzeige des Tintenstands oder eine abschließende Übersicht der vollgeschriebenen Seiten erfolgte allerdings nicht. Die Aktion diente als Vermarktungsdemonstration der Marke CONID.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche konstruktiven Unterschiede bestehen zwischen einem älteren Montblanc 146 (Mitte 1990er) und einem aktuellen Le Grand?", "a": "Montblanc hat die Abmessungen des Le Grand um Ende 1999 verändert: Die neue Kappe ist mit 71 mm um 2,2 mm länger, der gesamte Füller wuchs von 142,5 mm auf 146 mm Länge, und der Kappenumfang nahm leicht zu, sodass alte Kappen nicht mehr auf neue Füller passen. Ursächlich ist ein geänderter Gewindestandard: Während früher seit den 1950er Jahren ein viergängiges Gewinde verwendet wurde, kommt seitdem eine andere Gangzahl zum Einsatz, erkennbar an der Anzahl der Gewindeeinläufe. Die Verschraubung der Kappenspitze besteht heute aus Kunststoff statt Metall, und die Feder sitzt etwas tiefer im Schaft, sodass die 585er-Punze weniger sichtbar ist. Möglicherweise wurde auch der Tintenleiter modifiziert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche passenden Etui-Optionen gibt es für die Aufbewahrung von drei Montblanc Mozart-Schreibgeräten, da das ursprüngliche Mozart-Dreierset-Etui nicht mehr produziert wird?", "a": "Da Montblanc weder das Mozart-Dreierset-Etui noch das Boheme-Dreieretui weiterhin neu anbietet und aktuell nur das Siena als Dreieretui verfügbar ist, bleibt der Sekundärmarkt eine wichtige Quelle. Ein gebrauchtes Boheme-Dreieretui kommt der Mozart-Größe nahe: Die Lederlaschen sind zwar etwas weiter ausgelegt, fixieren bei neuwertigem Zustand und geschlossenem Reißverschluss aber drei Mozart-Stifte, insbesondere wenn diese am Clip eingehakt werden. Da die Größenunterschiede spürbar sind, empfiehlt sich vor dem Kauf nach Möglichkeit eine Anprobe in einer Boutique oder bei einem Fachhändler. Alternativ existiert ein Montblanc-Notizbuch mit Mozart-Schlaufe, das jedoch nur einen Stift fasst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was lässt sich gegen eine schwergängige Kolbenmechanik bei einem Montblanc 149 unternehmen, ohne den Stift zum Service einzuschicken?", "a": "Empfehlenswert ist, den Füllhalter zunächst über mehrere Tage mit Wasser zu befüllen, da häufig eingetrocknete Tinte für die Schwergängigkeit verantwortlich ist. Vom Einsatz von Silikonfett wird ausdrücklich abgeraten, da es auf nahezu allen Kunststoffen extrem stark haftet und nur mit aggressiven Mitteln zu entfernen ist. Eigenständige Eingriffe an der Mechanik scheitern meist daran, dass die nötigen Spezialwerkzeuge von Montblanc nicht im freien Handel erhältlich sind. Hilft das Wasserbad nicht, bleibt nur der Weg über den Montblanc-Service oder einen Fachhändler, der einfache Reparaturen vor Ort durchführen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man bei einem Montblanc StarWalker auf eBay relativ verlässlich einschätzen, ob es sich um ein Original handelt?", "a": "Ein verlässliches Erkennungsmerkmal ist die Feder, die Fälscher bislang nicht hochwertig nachbilden können. Da Montblanc keinerlei Ersatzfedern an Endkunden verkauft und Reparaturen nur über den autorisierten Service laufen, ist es für Fälscher zudem unwirtschaftlich, einzelne Originalfedern in Imitate einzubauen. Ein Kauf bei einem gewerblichen Anbieter mit 14-tägigem Rückgaberecht erlaubt zusätzlich die Nachprüfung beim Fachhändler. Eine persönliche Abholung ermöglicht zudem die Sichtprüfung weiterer Details vor dem Kauf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie funktioniert das neue Verkaufssystem von Montblanc für Artisan-Editionen und welche Konsequenzen hat es für Sammler?", "a": "Im neuen System werden Artisan-Stücke nicht mehr dauerhaft als Eyecatcher in den Boutiquen ausgestellt, sondern liegen in der Zentrale; ein Sample geht vor Verkaufsstart nur kurz, etwa drei Tage, durch die Boutique. Registrierte Sammler mit fester Nummer haben anschließend bis zu sechs Monate Zeit, das Stück abzunehmen oder abzulehnen, das Paket bleibt versiegelt. Unbekannte Interessenten können sich den Stift nach Interesse über eine Internet-Adresse drei- bis fünfmal in Bildern ansehen und ihn dann über die Boutique bestellen. Kritisiert wird, dass ein längerer Abzahlungszeitraum entfällt, ein zufälliges Entdecken von Artisan-Stücken im Laden kaum noch möglich ist und eine Beurteilung in natura praktisch wegfällt; der Erfolg hängt zudem stark vom passionierten Engagement der Boutiquen-Mitarbeiter ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein Montblanc 146 mit Vollgold-Feder, vollständig transparentem Tintensichtfenster und nur 'W.GERMANY'-Prägung am Clip ohne Seriennummer?", "a": "Diese Merkmalskombination weist auf einen Montblanc 146 aus den 1980er Jahren hin: Damals wurden Vollgold-Federn verbaut und das Tintensichtfenster war vollständig transparent ohne Streifen. Seriennummern wurden erst später per Laser auf den Clip aufgebracht, weshalb das Fehlen einer Nummer in dieser Periode normal ist. Ist hingegen an einem nominell älteren Stück eine Seriennummer vorhanden, kann dies auf einen späteren Kappentausch hindeuten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man den Wert zweier auf einem Dachboden gefundener Montblanc Slimline-Schreibgeräte aus dem Zeitraum 1978–1982 ermitteln?", "a": "Eine zuverlässige Wertbestimmung erfolgt anhand einer etablierten Anleitung, die für ältere Montblanc-Schreibgeräte als Standard genutzt wird. Da Slimline-Modelle regelmäßig bei eBay angeboten werden, lässt sich der aktuelle Marktwert durch Vergleich mit beendeten Auktionen ermitteln, wobei der Zustand der Auktionsstücke mit dem eigenen Stück abgeglichen wird. Pauschale Festpreise existieren für ältere Montblanc-Schreibgeräte nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Rollerball-Modell handelt es sich bei einem Stift, dem am Schaftende der eingesetzte Stern fehlt, und ist ein Ersatzteil erhältlich?", "a": "Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen 'Noblesse I' aus den 1970er Jahren. Am Schaftende fehlt nicht ein Verschluss, sondern lediglich der für diese Modelle typische, eingesetzte Montblanc-Plastikstern, dessen Verlust häufig vorkommt. Ein Originalersatzteil ist nicht regulär verfügbar, da Montblanc keine Einzelteile abgibt; Ersatz lässt sich nur über andere 70er-Jahre-Spendermodelle vom Flohmarkt beschaffen, was wirtschaftlich aber selten lohnt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind kleine schwarz-graue Punkte auf einem Sterling-Silber-Schreibgerät und wie werden sie fachgerecht entfernt?", "a": "Sterling-Silber bildet im Kontakt mit Hautfett, Schweiß und Luft Beläge, die zunächst als kleine dunkle Punkte erscheinen; dieses Anlaufen ist materialtypisch und bei nicht versiegelten Oberflächen unvermeidbar. Reines Putztuch reicht oft nicht aus; effektiver ist eine mit Silberputzmittel getränkte Wolle, die einen feinen Film hinterlässt, der mit einem weichen Tuch leicht entfernt wird. Genau dieses Verfahren wird auch durch den Faber-Castell-Service angewandt, der für Graf von Faber-Castell in der Regel kostenfrei arbeitet, bis auf Porto und Versandversicherung. Schwefelhaltige Umgebungsluft (z. B. industrielle Regionen) beschleunigt die Belagbildung erheblich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Schreibgerät bis 100 Euro eignet sich als Geschenk, vorzugsweise silberfarben und mit abnehmbarer Kappe?", "a": "Aktuelle Pelikan Special Editions wie 'Berlin' oder 'Chicago' liegen preislich deutlich über 100 Euro und sind nur sehr eingeschränkt im Sekundärmarkt günstiger zu finden. Als Empfehlung im genannten Budget gilt der Rotring Initial, ein hochwertiger und schlichter Füllhalter mit guter Verarbeitung. Konkrete Erfahrungen mit dem Diplomat Lady Edition 2006 liegen nicht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich ein Montblanc W.A. Mozart und Chopin aus einem Auktionshaus auf Echtheit und Garantieanspruch prüfen?", "a": "Bei den vorgelegten Fotos handelte es sich nach Einschätzung erfahrener Sammler um Originale. Wichtig ist allerdings der Status des Service-Guides: Wird er nicht von einem autorisierten Fachhändler ausgefüllt mitgeliefert, entfällt die Möglichkeit des kostenlosen Federtauschs in den ersten zwei Wochen sowie die volle Federgarantie; eine reine Händlergarantie auf den Artikel kann zwar bestehen, ersetzt diese aber nicht. Sicherheitsorientierte Käufer sollten daher Fachhändler oder Montblanc-Boutiquen bevorzugen oder einen vorgesehenen Mozart/Chopin direkt durch Montblanc prüfen lassen. Auch bei seriösen Händlern wie dem Handelshaus Rheinländer ist die Echtheit gegeben, jedoch ohne automatische Federgarantie.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibtischauflagen werden für die Nutzung mit Füllfederhaltern empfohlen?", "a": "Bevorzugt werden Lederauflagen, die das Schreibgefühl deutlich angenehmer machen. Die Original-Schreibunterlage von Montblanc kostete vor einigen Jahren etwa 360 bis 380 Euro, heute ist mit rund 400 Euro zu rechnen. In der Praxis konkurriert die Nutzung allerdings oft mit einem mittig auf dem Schreibtisch platzierten Notebook, sodass eine kleinere Notebook-Variante hilfreich sein kann, um Platz für die Auflage zu schaffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ältere Kolbenfüllhalter wie ein Pelikan 140 für den Alltagsgebrauch geeignet oder besteht ein erhöhtes Auslaufrisiko?", "a": "Sofern sich der Kolbenfüller in einem ordentlich überholten Zustand befindet, ist er problemlos alltagstauglich; auch Montblanc Meisterstücke gelten in dieser Hinsicht als unkritisch. Bei sehr alten Schreibgeräten kann allerdings die Kork-Dichtung erneuerungsbedürftig sein, was beim Kauf erfragt werden sollte. Pelikan setzt seit 1946 Kunststoffdichtungen ein, die deutlich pflegeleichter und weniger anfällig als Korkdichtungen sind; ein Pelikan 140 ist daher gut für den täglichen Einsatz geeignet. Probleme entstehen meist nur bei beschädigten Griffstücken (z. B. Haarrissen), die in der Regel nicht reparabel sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Limited-Editions kommen bei der Bonhams-Auktion am 17. Februar 2009 in Los Angeles zur Versteigerung?", "a": "Die Auktion umfasst überwiegend originalverpackte Limited Editions im Gesamtwert von über 1.000.000 USD, darunter Highlights wie 'Magical Black Widow' (1/88), 'White House' (32/43), '4th of July' (32/56), 'Stars & Stripes', 'I Love New York', 'Mexican Flag', 'Salvador Dali' (88/100), 'Catherine II the Great' und 'Peter I the Great' (je 293/888), 'Meissen Dragon' (830/888), 'Year of the Golden Dragon' Sapphire (7/8), 'Copernicus', 'Prince Regent', das Atelier 'Beethoven' (1/9) sowie Agatha-Christie-, Hemingway- und Alexander-Dumas-Stücke. Der Katalog ist über www.bonhams.com bzw. den Sales-Calendar-Eintrag 'Pen Collection' am 17. Februar abrufbar.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Prinzregent Luitpold: https://www.fountainpen.de/patron-prince-regent.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich in Norddeutschland, idealerweise im Raum Hamburg, individuell gefertigte Lederprodukte, etwa Lederhüllen für Collegeblöcke, beziehen?", "a": "Konkrete norddeutsche Manufakturen wurden nicht benannt. Als Alternative wurde die italienische Firma Pineider genannt, die hochwertige A4-Blockumschläge anbietet (pineidershop.com); sie sind günstiger als Montblanc Heritage, liegen jedoch über dem für US-Standardprodukte üblichen Preisniveau von etwa 70 USD. Wer eine günstigere Lösung sucht, muss in der Regel weiter recherchieren, da entsprechende Massenware mit ordentlicher Qualität in Europa nur eingeschränkt verfügbar ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo finden sich umfassende Preislisten oder spezialisierte Foren zu Feuerzeugen von S. T. Dupont?", "a": "Über die per persönlicher Nachricht vermittelte Kontaktperson lassen sich weiterführende Informationen erhalten. Als öffentliche Quelle wurde die italienische Sammlerseite pens.it mit groben Richtwerten zu Dupont-Feuerzeugen empfohlen, wobei italienische Preise von den deutschen abweichen können. Ein dediziertes deutschsprachiges S.-T.-Dupont-Feuerzeugforum wurde nicht benannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert hat heute ein Montblanc Meisterstück Kugelschreiber Limited Edition Agatha Christie aus dem Jahr 1993, und wie sollte er aufbewahrt werden?", "a": "Der Christie-Kugelschreiber gilt als beliebtes und gefragtes Sammlermodell, dessen Wert heute über dem damaligen Verkaufspreis liegt, sofern der Zustand neuwertig oder objektiv kaum gebraucht ist; eine konkrete Preisermittlung erfolgt durch Vergleich mit beendeten eBay-Auktionen, da Festpreise nicht existieren. Ein fehlendes Zertifikat mindert den Wert tendenziell, schließt eine Preisbildung aber nicht aus. Für die Aufbewahrung sollten Schreibgeräte nicht lose mit anderen Stiften in eine Sammelbox gelegt werden, da Korpus und Beschläge schnell verkratzen können; geeigneter ist ein Mehrfach-Etui mit innerer Trennung. Ein Verkauf wird nicht empfohlen, da das Modell als Klassiker gilt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc in den 1950er Jahren tatsächlich Meisterstücke aus echtem Schildpatt gefertigt, und wie sind die damaligen Materialien zu vergleichen?", "a": "Montblanc hat in den 1950er Jahren keine Meisterstücke aus echtem Schildpatt produziert; Schildpatteinlagen sind aus den 1920er Jahren von anderen Herstellern wie Waterman bekannt. Die in der Literatur als 'Schildpatt' oder englisch 'tigereye' bezeichneten Modelle 244 und 246 bestehen aus Celluloid, die Bezeichnung beschreibt also lediglich die Farbgebung. Diese Celluloid-Meisterstücke gelten als selten, schreibtechnisch hochwertig und vielen modernen Modellen überlegen. Bei der Reparatur ist allerdings zu beachten, dass die Mechanik teilweise mit Mastix verklebt wurde und ein Kolbentausch beim 146 nur über das Mundstück möglich ist; vergrünte oder verfärbte Exemplare sind häufig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eckdaten hat das Kinderbuch 'Wenn ein Füller zaubern kann...' und welche vergleichbaren Bücher mit Schreibschrift existieren?", "a": "Das Buch 'Wenn ein Füller zaubern kann...' von Horst H. Jork erschien 1985 in 1. Auflage im Engelbert Verlag (Balve/Westfalen) als Teil der PEB Kinder- und Jugendbuchserien und umfasst 61 Seiten in Schönschreibschrift. In dieser Schreibschrift-Aufmachung wurden seinerzeit zahlreiche Kinder- und Jugendbücher produziert. Aktuell sind Bücher in vollständiger Schreibschrift selten geworden; ein heute noch bekanntes Beispiel ist die 'Hase Felix'-Reihe mit handgeschriebenen Briefen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind zwei geschenkte Montblanc Meisterstück Solitaire Doué (Nr. 16664 schwarz und Nr. 1442 weinrot mit Goldkappe) qualitativ und preislich einzuordnen?", "a": "Beide Modelle gehören zur hochwertigen Solitaire-Reihe und sind keinesfalls mit einem Schulfüllhalter zu vergleichen. Der Bordeaux-Doué mit vergoldeter 925er-Sterlingsilberkappe (Nr. 1442) kostete 1998/99 in Deutschland 995 DM, der Doué in Sterlingsilber (Nr. 1461) 985 DM. Die Identifikation ist durch die Bezeichnung auf der Originalverpackung im Wesentlichen abgesichert; Detailpreise zu konkreten Boutique-Konditionen zum aktuellen Zeitpunkt wurden nicht genannt. Beide Stücke gelten als sehr guter Einstieg in eine Sammlung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch ist der ungefähre Preis eines gut erhaltenen Montblanc Nr. 22 aus dem Zeitraum 1960–1970?", "a": "Als grobe Orientierung wird ein Preisrahmen von etwa 20 bis 30 Euro genannt; ein verbindlicher Richtpreis existiert für ältere Montblanc-Schreibgeräte allerdings nicht. Die tatsächliche Wertermittlung erfolgt anhand des konkreten Zustands sowie aktueller Vergleichsangebote, insbesondere abgeschlossener eBay-Auktionen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Schreiben Limited Editions wie der Montblanc Agatha Christie auch nach längeren Standzeiten zuverlässig an, und liegt das an einer besonderen Konstruktion?", "a": "Anwender berichten von einem auffallend zuverlässigen Anschreibverhalten der Agatha Christie auch nach vier bis fünf Wochen ohne Benutzung in einem Präsentationsständer mit schräg nach oben weisender Feder, während andere Meisterstücke wie 114, 144 oder 146 nach langer Standzeit häufig erst Tinte ziehen müssen. Tintenleiter und Mechanik unterscheiden sich technisch jedoch nicht wesentlich zwischen Limited Editions und regulären Schreibgeräten, sodass die Beobachtung eher als individuelle Eigenschaft des konkreten Stücks zu werten ist. Eine systematische Bevorzugung limitierter Editionen in dieser Hinsicht lässt sich aus den vorliegenden Erfahrungsberichten nicht ableiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Modell, Baujahr und Echtheit eines auf dem Flohmarkt erstandenen Montblanc Meisterstücks bestimmen?", "a": "Auf dem Endstück des Halters befindet sich in der Regel die Modellnummer, anhand derer das Modell eindeutig identifiziert werden kann. Im konkreten Fall handelt es sich um ein Meisterstück 102G aus der letzten Safety-Serie, produziert zwischen 1936 und 1937. Die Codierung lautet 1=Meisterstück, 0=Sicherheitshalter, 2=kleinste Größe der Serie, G=Hochglanz. Feder, Clip und Kappe sind passend, das Hartgummi ist altersbedingt jedoch matt und verfärbt, und die Dichtungen dürften nicht mehr funktionieren. Eine Werteinschätzung kann anhand vergleichbarer Marktpreise erfolgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich bei einem Montblanc W. Faulkner Kugelschreiber eine Fälschung erkennen, und wie ist der eBay-Händler einzuschätzen?", "a": "Eine eindeutige Liste von Merkmalen, die nur Originale aufweisen, lässt sich nicht aufstellen, da Fälschungen sehr unterschiedliche Qualitäten haben. Ein Indiz ist der unter dem Clip hervorgehobene Schriftzug Pix, der bei vielen Originalen vorhanden ist, jedoch nicht bei allen, weshalb das Fehlen kein sicheres Ausschlusskriterium ist. Bei gewerblichen Verkäufern mit positiven Bewertungen ist das Risiko durch das gesetzliche Rückgaberecht überschaubar, dennoch wird der Kauf beim autorisierten Fachhändler empfohlen, da Internet-Händler von Montblanc weder geduldet noch autorisiert sind. Im Zweifel kann ein Mitarbeiter einer Boutique die Echtheit nachträglich beurteilen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand der eBay-Bilder beurteilen, ob ein erworbenes Montblanc-Set echt ist, und wie ist die Verwendung fremder Verkaufsfotos zu bewerten?", "a": "Die abgebildeten Halter wirken nach den Bildern mit hoher Wahrscheinlichkeit echt, jedoch passt die im Galeriebild gezeigte Feder eher zu einem 149er und stammt vermutlich nicht vom angebotenen Stück. Die Verwendung fremder Bilder in eBay-Auktionen ist rechtlich problematisch, da Bilder Bestandteil des Angebots sind und Bieter Anspruch auf Originalfotos des konkreten Artikels haben. Übernommene Fotos sind oft ein Warnsignal für Fälschungen oder unsaubere Verkäufe und führen dazu, dass kein gültiger Kaufvertrag zustande kommt. Eine sichere Einschätzung gelingt erst nach Erhalt der Ware anhand eigener Fotos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich nach dem Verkauf von Dörrbecker Kontakt zu Axel beziehungsweise zu Scription aufnehmen?", "a": "Die maßgebliche Mailadresse ist die auf der Website penparadise.com angegebene. Scription ist nach dem Verkauf der Ladengeschäfte und einer beruflichen Auszeit derzeit nicht erreichbar; Anfragen oder Bestellungen werden weder aktuell noch zukünftig beantwortet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verändert sich die Farbe von Celluloid bei einem Montblanc 144G über die Zeit, und wie ist der Erhaltungszustand einzuordnen?", "a": "Tinte verfärbt das Celluloid im Laufe der Nutzung, ursprünglich graue Stücke verändern sich entsprechend. Diese Verfärbung lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Es handelt sich um einen üblichen Alterungszustand, weder besonders gut noch besonders schlecht, sondern typisch für Halter dieser Epoche.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem auf eBay angebotenen Montblanc Copernicus um eine Fälschung?", "a": "Bei einem Sofortkauf-Preis von 95 Euro und mehrfacher Verfügbarkeit ist mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit von einer Fälschung auszugehen. Auch wenn das Foto unscharf ist, sprechen mehrere Auffälligkeiten gegen ein Original. Es ist nicht unüblich, dass Fälscher Originalfotos für ihre Angebote verwenden, weshalb das Foto allein keinen Echtheitsbeweis darstellt. Auf einschlägigen Fake-Plattformen werden zahlreiche Montblanc-Imitate von Standardmodellen bis zu Limited Editions angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Originalpreis von 145 US-Dollar für eine Montblanc Meister-Bütten-Box auf eBay angemessen?", "a": "Der angegebene Preis ist in Ordnung. Manchmal lässt sich das Set aus Büttenpapier und Umschlägen sogar günstiger erwerben. Ein Bezug aus den USA lohnt sich wegen der Versand- und Zollkosten in der Regel jedoch nicht, da entsprechende Sets häufig auch hierzulande angeboten werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert ein Montblanc-Füllhalter mit Widmung von Catherine Deneuve, oder handelt es sich um eine Fälschung?", "a": "Das Schreibgerät stammt aus einer Unicef-Sonderaktion, bei der zahlreiche prominente Persönlichkeiten je einen Halter kurz benutzten und mit einer entsprechenden Gravur versehen ließen. Solche Stücke sind echte Montblanc-Halter, jedoch keine offiziellen Limited Editions, sondern individuell gravierte Werbe- bzw. Aktions-Halter. Vergleichbare Konstellationen tauchten früher etwa bei der sogenannten Spezial Edition Willy Brandt auf. Da Montblanc seine Halter immer auch als hochwertige Werbegeschenke einsetzt, ist die Existenz solcher Widmungsexemplare plausibel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wird die 75th Anniversary 1924 Solitaire Serie von Montblanc inzwischen gefälscht, und wie ist die Imitation zu bewerten?", "a": "Auch von dieser Serie gibt es Fälschungen, bei denen schwarze Ringe und gezackter Stern übernommen wurden. Die Imitation ist allerdings handwerklich schlecht ausgeführt, etwa erkennbar an der schiefen Positionierung des Brillanten. Trotz der mangelhaften Qualität werden für solche Fakes teilweise Preise über 100 Euro geboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welchen Hersteller handelt es sich bei einem oktagonalen Sicherheitsfüller mit der Schaftbeschriftung COLUMBUS 18KT und einer mit MONTBLANC 4 14CT signierten Goldfeder?", "a": "Es handelt sich nicht um einen Montblanc, sondern um einen Sicherheitsfüller eines anderen Herstellers, lediglich die Feder stammt von Montblanc. Der Halter dürfte aus Italien oder Deutschland stammen, anhand des Drehknopfes erscheint deutsche Herkunft wahrscheinlicher. Eine eindeutige Modellzuordnung ist anhand der genannten Merkmale nicht möglich. Trotz unklarer Herkunft handelt es sich um einen schönen Sicherheitsfüller, der mit Service wieder schreibtauglich gemacht werden kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Werbeartikel von Montblanc sind sammelwürdig, und welche sind im Bericht auf fountainpen.de nicht erwähnt?", "a": "Es gibt Sammler, die gezielt Montblanc-Werbeartikel zusammentragen. Im Bericht fehlen unter anderem die Pralinendosen aus Metall, die Montblanc traditionell vor Weihnachten verschenkt hat und die gelegentlich auf eBay auftauchen. Auch diese Dosen sind Werbeartikel und keine regulären Verkaufsprodukte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Safety mit der Kappenaufschrift THE ROYAL FOUNTAIN PEN, NEW YORK U.S.A. und einer Feder mit SIMPLO PEN CO. um einen Montblanc oder ein Nebenprodukt?", "a": "Ohne Foto, insbesondere von der Mechanik, ist eine sichere Aussage nicht möglich. Die Beschriftung deutet darauf hin, dass entweder Halter oder Feder zusammengewürfelt sind, also ein falscher Halter mit richtiger Feder oder umgekehrt vorliegt. Die Feder mit der Bezeichnung SIMPLO PEN CO. ist als Hinweis auf die frühe Markenphase Montblancs interessant. Eine endgültige Einordnung ist erst anhand klarer Bilder möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches sind aktuell die teuersten Schreibgeräte auf dem Markt?", "a": "Als teuerstes Schreibgerät wird der Aurora Diamante mit einem Preis von rund 750.000 Euro genannt. Bei der Bewertung sollte berücksichtigt werden, dass teuer im wörtlichen Sinne bedeutet, dass etwas mehr kostet, als es wert ist; Begriffe wie wertvoll oder hochwertig sind sachlich treffender.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Limited Rotary Edition zum 100. Geburtstag des Rotary Clubs bekannt?", "a": "Der Halter wurde anlässlich des 100. Geburtstags des Rotary Clubs in einer Auflage von 100 Stück produziert und ist bereits in einigen asiatischen Ländern ausverkauft, da die Nachfrage die verfügbare Menge übersteigt. Bei einem Verkaufspreis von rund 13.600 Euro ist die schnelle Verknappung wenig überraschend.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches seltene Modell handelt es sich bei einem ca. 7 cm kleinen schwarzen Montblanc mit 14-Karat-Feder, Stern mit der Zahl 00 und sechseckigem Stern auf der Kappe?", "a": "Es handelt sich um einen sehr seltenen, absolut echten Montblanc Doppel-Null Baby Safety mit langer Kappe aus dem Zeitraum etwa 1920 bis 1924. Eine Fälschung ist auszuschließen, da Fälscher den Aufwand einer originalen Goldfeder üblicherweise nicht betreiben und stattdessen Glasfedern verwenden. Vollständige Modelllisten Montblancs existieren nicht, weshalb seltene Frühstücke in der Literatur kaum zu finden sind. Im restaurierten Zustand mit wieder strahlendem Stern erreicht das Modell einen erheblichen Sammlerwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück 146 mit Bicolor-Feder, gestreiftem Tintenfenster, Germany-Prägung ohne Seriennummer und sichtbarer Metallschraube im Kappeninneren echt?", "a": "Ohne Foto ist eine sichere Beurteilung nicht möglich, die geschilderten Merkmale klingen jedoch unauffällig. Die Metallschraube im Kappeninneren findet sich bei allen Meisterstücken, bei neueren Modellen ist sie zusätzlich durch eine Blindkappe verdeckt und daher nicht sichtbar. Das beschriebene Erscheinungsbild ist somit kein Hinweis auf eine Fälschung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wird der Pelikan M 205 in der transparenten farblosen Ausführung in Deutschland regulär verfügbar sein?", "a": "Pelikan hat entschieden, das Modell vorerst nicht in Europa zu verkaufen; offiziell ist es zunächst dem US- und japanischen Markt vorbehalten. Über Sammelbestellungen aus den USA kann der Halter dennoch beschafft werden. Vereinzelt wurden ähnliche transparente M205 in deutschen Geschäften gesichtet, etwa bei Karstadt in Hannover, eindeutige Identifikation gestaltet sich jedoch schwierig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Schreibqualität der Stahlfedern von Waldmann-Füllhaltern einzuschätzen, und welcher Federhersteller wird verbaut?", "a": "Das Schreibverhalten hängt nicht vom Material der Feder ab, sondern primär vom Iridiumkorn, dem Federschliff sowie dem Aufbau der Feder und dem Tintenleiter; Stahl- und Goldfedern können daher ähnlich gut schreiben. Waldmann verwendet Federn von Bock und nach jüngeren Berichten zunehmend auch von JoWo, beide Hersteller liefern Federn von gleichermaßen hoher Qualität. Bock-Stahlfedern finden sich auch bei Montegrappa und Faber-Castell. Ein spürbarer Unterschied zwischen Bock und JoWo ist im Alltag kaum wahrnehmbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Montblanc 234 1/2 mit nur einem Kappenring auch in Kombination mit einem älteren Clip statt des Krawattenclips?", "a": "Ein einzelner Kappenring deutet eher auf eine Kappenhülse eines 3er-Modells (z.B. 324) hin, die auf spätere Modelle umgesetzt werden konnte. Eine eindeutige Aussage zur Originalität der Konfiguration setzt ein Foto und Klärung voraus, welcher frühere Clip gemeint ist (Teardrop oder dänischer Clip). Eine Mischbestückung aus unterschiedlichen Modellgenerationen ist somit plausibler als eine originäre Werkskonfiguration.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay ersteigerter Montblanc Rollerball, der angeblich der Boheme-Reihe entstammt, ein Original?", "a": "Es handelt sich um eine Fälschung. Ein typisches Indiz ist der schwarze Montblanc-Stern auf der Innenseite der Verpackung, denn dieser ist bei Originalen nie schwarz. Zudem ist der Halter kein Boheme, sondern eine Fälschung eines StarWalker RubberLine. Wenn bereits die Verpackung eindeutig imitiert ist, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Schreibgerät selbst keine Originalware.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich anhand eines Fotos die Federbreite bestimmen, wenn die Schreibwirkung zwischen B und M zu wechseln scheint?", "a": "Auf dem gezeigten Foto ist das Federkorn als M-Strichstärke einzuordnen. Schwankungen im Schriftbild zwischen schmal und breit sind in erster Linie auf das Papier zurückzuführen; saugfähige oder raue Papiere lassen Linien deutlich breiter erscheinen, während glatte Papiere einen feineren Strich ergeben. Die Federbreite ist also korrekt klassifiziert, die wahrgenommenen Unterschiede beruhen auf der Wechselwirkung mit unterschiedlichen Schreibunterlagen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum ist das Montblanc-Forum eingeschlafen, und ist mit einer Fortführung zu rechnen?", "a": "Seit 2007 bestehen keine zeitlichen Kapazitäten mehr, um das Forum aktiv zu betreuen, weshalb auch die Website auf altem Stand verbleibt. Die Besucherzahlen liegen aktuell noch bei rund 1500 bis 2000 pro Tag. Die Bedürfnisse der Nutzer haben sich verändert; inhaltliche Diskussionen treten gegenüber anderen Formaten zurück. Trotz reduzierter Aktivität bleibt die Website als Ressource bestehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es Montblanc Meisterstück-Modelle mit einem Clip aus 14-Karat-Gold, und ist dieser entsprechend gestempelt?", "a": "Aktuelle Solid-Gold-Meisterstücke haben aus Stabilitätsgründen keine Clips aus reinem Gold; bei älteren Modellen, etwa rund zehn Jahre zurückliegend, wurden hingegen Clips aus Gold verbaut. Solche älteren Solid-Gold-Varianten finden sich noch bei Händlern. Echte Goldclips sind mit der entsprechenden Punzierung versehen, beispielsweise einer 585er- oder 750er-Prägung; ist diese vorhanden, besteht der Clip tatsächlich aus Gold und ist nicht nur beschichtet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert die Montblanc Limited Anniversary 75 Skeleton Uhr tatsächlich, und wie ist ein Angebot aus Taiwan einzuordnen?", "a": "Die Uhr ist ein reguläres Modell von Montblanc und gehört zur Special Edition Meisterstück Anniversary 75 Skeleton, abrufbar über die offizielle Website. Ob es sich beim konkreten Angebot um ein Originalstück handelt, lässt sich aus den Eckdaten allein nicht beurteilen. Geschmacksurteile zur Schönheit der Uhr fallen unterschiedlich aus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt es sich, bei eBay auf einen Montblanc Solitaire Nikolai I zu bieten, und ist das Angebot trotz unscharfer Bilder als echt einzuschätzen?", "a": "Die Bilder lassen ein Original erkennen, mehrere Einschätzungen bestätigen die Echtheit. Ob ein Kauf wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom Höchstgebot und persönlichem Sammlerinteresse ab; im regulären Abverkauf werden für dieses Modell um die 685 Euro aufgerufen. Käufer berichten von sehr guten Schreibeigenschaften des Modells.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Montblanc 146 mit auffallend dickem Mittelring um einen Wedding Pen oder um eine Anniversary-Variante?", "a": "Der dicke Mittelring besteht aus 585er Gold, der Halter ist ein Wedding Pen. Die Wedding Pens wurden historisch in Boutiquen als Set präsentiert, bestehend aus einem 144er und einem 146er, was auf den paarweisen Verkaufsgedanken hinweist. Der schmalere 144er war für filigranere Hände gedacht, der etwas größere 146er als Pendant. Auch in Schwarz existieren beide Varianten, was bei Sammlern, die zuvor nur den 144er kannten, regelmäßig Überraschung auslöst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Feder eines azurblauen Montblanc IIIb mit Warranted-Markierung und Dreieck originalzeitlich oder nachträglich eingesetzt?", "a": "Die beschriebene Feder stammt aus einer späteren Epoche, vermutlich nach 1945, und passt nicht zum Produktionszeitraum des IIIb von 1932 bis 1934. Originalzeitlich wäre eine sogenannte b-Feder mit b im Dreieck. Als akzeptable Alternative kommt eine 4er Feder mit der 4 im Montblanc-Sternenkreis in Betracht. Auch das Schreibverhalten der eingesetzten Feder, butterweich und flexibel, entspricht eher der Charakteristik der 1950er Jahre.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Limited Edition Andrew Jackson für den US-Markt bekannt?", "a": "Seit Februar gibt es eine neue Präsidenten-Edition für den amerikanischen Markt mit Andrew Jackson als Hommage-Figur, der Halter wird zu rund 33.000 US-Dollar angeboten. Die Modellwahl Montblancs wird in Sammlerkreisen kritisch diskutiert, da die historische Person Andrew Jackson insbesondere bei amerikanischen Ureinwohnern umstritten ist. Solche Diskussionen begleiten Montblanc-Sondereditionen häufiger.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück 149 aus dem Jahr 2014 echt, wenn auf der Feder Au750 statt 18K und unter dem Clip Metal Germany Pix steht?", "a": "Der Halter ist echt. Die Beschriftung 18 kt findet sich nur bei älteren Federn; neuere Federn tragen die Angabe Au 750 bzw. Au 585, weshalb diese Kennzeichnung das Alter und nicht die Echtheit anzeigt. Der zusätzliche Schriftzug Pix unter dem Clip bzw. auf der Kappe wurde in den letzten Jahren vermehrt aufgebracht, weil Pix in vielen Ländern als Marke schutzfähig ist, während Meisterstück nicht überall geschützt werden kann. Die Kombination der genannten Merkmale ist somit ein normales Kennzeichen aktueller Produktion.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Füllhalter ist für einen Wechsel von M auf F vorzuziehen, der Montblanc Chopin Platin oder der Le Grand Traveller?", "a": "Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung, da die Entscheidung primär von Größe und Haptik abhängt und Geschmackssache ist. Beim Modellvergleich ist zu berücksichtigen, dass es den Traveller nicht in Platinum-Ausführung gibt, falls Platinum gewünscht ist, bleibt nur der 145er Chopin. Praktisch relevant ist außerdem, dass der Chopin mit Konverter befüllt werden kann, der Traveller hingegen vermutlich nicht. Wer beide Größen offen ist, sollte sich vom unmittelbaren Eindruck in der Hand leiten lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Pauschalpreise berechnet Montblanc für Reparaturen wie Federwechsel oder Drehknopf-Reparatur, und ist dies bei der Boutique einheitlich geregelt?", "a": "Der Federwechsel ist preislich an den Zustand der Feder gekoppelt: Bei nahezu neuwertiger Feder berechnet Montblanc eine Pauschale von rund 50 Euro, bei nicht mehr neuwertigem Zustand wird es deutlich teurer. In der Wiener Boutique wurden für einen Federwechsel von F auf EF an einem 146er knapp 200 Euro veranschlagt; deutsche Boutiquen verlangen demgegenüber den niedrigeren Pauschalbetrag, was telefonisch nicht immer einheitlich kommuniziert wird. Der Reparatur-Service zeigt sich in vielen Fällen kulant, etwa beim kostenlosen Tausch deformierter Federn. Insgesamt wird die Servicequalität von Montblanc gelobt, regional gibt es jedoch Unterschiede in der Preisgestaltung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bietet Montblanc eine eigene Jeans-Kollektion an?", "a": "Bei den im Umlauf befindlichen Bildern angeblicher Montblanc-Jeans handelt es sich um ein Fake, und zwar von schlechter Qualität. Eine offizielle Jeans-Linie gehört nicht zum Montblanc-Sortiment.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Art of Porcelain Limited Edition 10 Ballpoint Pen bekannt?", "a": "Es handelt sich um eine sehr seltene Edition, die selbst erfahrenen Sammlern wenig bekannt ist und auch bei Bonhams nur vereinzelt aufgetaucht ist. Vergleichbare Raritäten wie der zugehörige Sketch Pen in Silber wurden in der Vergangenheit aus Designer-Nachlässen zu vergleichsweise geringen Preisen versteigert. Substantielle Detailinformationen zur Edition liegen kaum vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wofür steht die Prägung M N beziehungsweise M.-N. am Drehknopf älterer Montblanc-Modelle?", "a": "Die Prägung M.-N. steht für Montblanc-Niederlage, also die historische Bezeichnung für eine Montblanc-Niederlassung. Es handelt sich somit um ein Herkunfts- bzw. Vertriebskennzeichen und nicht um eine Modell- oder Federangabe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie muss eine originale Feder des Montblanc 149 aussehen, und sind großflächig platinierte 149er-Federn echt?", "a": "Eine originale 149er-Feder ist heute durchgängig in 18 Karat ausgeführt und außen wie innen gelbgold mit nur einem platinierten Streifen dazwischen. Eine Feder, bei der nur der äußere Rand goldfarben ist und die Innenfläche platiniert wirkt, gehört bei kleineren Größen typischerweise zu einem 146er. Es existieren allerdings ältere 149er-Federn, vermutlich aus den 1980er Jahren bis vor der Hemingway-Generation, bei denen das gesamte Innenfeld platiniert war; mit der Hemingway-Edition wurde wieder zur Variante mit schmalem Rand zurückgekehrt. Dementsprechend kann eine großflächig platinierte 149er-Feder echt sein, wenn sie mindestens etwa 15 Jahre alt ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich eine Verunreinigung an der Spitze einer platinierten Feder eines Montblanc 146 LeGrand entfernen, und ist die Sternkappe abschraubbar?", "a": "Verunreinigungen an der Federspitze sollten möglichst ohne Schleifmittel entfernt werden; ein angefeuchtetes Stoffstück reicht in der Regel aus. Lederputzer dürfen bei platinierten Federn nicht verwendet werden, da sie das Platin abreiben und mittelfristig zu einer Vollgold-Optik führen. Silberputztücher entfernen ebenfalls Material und sollten nur sehr sparsam und gezielt eingesetzt werden, etwa bei hartnäckigen Tintenrückständen. Hinweise zur Abschraubbarkeit der Spitzenkappe wurden nicht substantiiert beantwortet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Encre Invisible von J. Herbin als Geheimtinte für einen Montblanc-Füllhalter geeignet?", "a": "Die Tinte ist nach Herstellerangaben nicht für Füllfederhalter geeignet, sondern für Schreibfedern, Glas- oder Kielfedern, Calames und Pinsel. Praktische Schreibversuche im Füllhalter führten nach kurzer Anwendung zu unbefriedigenden Ergebnissen, sodass von der Verwendung im Füllfederhalter abzuraten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existierte ein goldfarbener Montblanc Noblesse Drehbleistift, und gibt es Abbildungen davon?", "a": "Es gab vergoldete Schreibgeräte der Noblesse-Reihe in mehreren Modellvarianten, jeweils als Füllfederhalter, Kugelschreiber, Druckbleistift und Tintenroller. Insgesamt existierten drei verschiedene Modellvarianten der vergoldeten Noblesse-Linie. Aufgrund unscharfer Abbildungen lässt sich eine Einzelzuordnung nur vermuten; das beschriebene Exemplar stammt vermutlich aus der Noblesse III mit offenem Clip.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem auf eBay angebotenen Montblanc, der einem Medici Patron of Arts ähnelt, um diesen, ein älteres Modell oder eine Fälschung?", "a": "Es handelt sich nicht um den Medici aus der Patron of Arts, sondern um einen alten Safety mit Silver Overlay, der dem Medici lediglich optisch ähnelt, da die Patron-of-Arts-Edition den frühen Safety-Modellen bewusst nachempfunden ist. Der Halter ist somit kein Fake, sondern ein historisches Original. Die Bieterstruktur der Auktion mit erfahrenen Vintage-Sammlern bestätigt diese Einordnung. Vergleichbar ist das Modell mit dem Safety No. 6 Silver Overlay.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die neue CONID-Website inzwischen voll funktionsfähig, insbesondere das How-to-fill-Video?", "a": "Nach anfänglichen Problemen mit dem How-to-fill-Video wurde das Video überarbeitet und ist seither abrufbar. Die Website ist damit funktional einsatzfähig, Rückmeldungen über den Blog werden vom Anbieter erbeten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist Tintenaustritt am Drehknopf eines bei eBay erworbenen Montblanc Safety ein typisches Phänomen, und wie lässt es sich beheben?", "a": "Tintenaustritt am Drehknopf ist bei alten Safety-Füllhaltern ein häufiges Problem und stellt keinen gravierenden Defekt dar, sondern resultiert aus Alterung der Kork- bzw. Gummidichtung. Mit etwas Glück sättigt sich die Dichtung erneut mit Tinte und dichtet wieder ab; auch ein Vorbefüllen mit Wasser kann den Kork aufquellen lassen. Erfahrene Sammler berichten, dass der überwiegende Teil ihrer Safety-Bestände einer Restauration bedurfte, weshalb empfohlen wird, die Dichtung bei Auffälligkeiten gleich fachgerecht ersetzen zu lassen oder selbst zu erneuern. Das Phänomen ist kein Echtheits-, sondern ein Alterungsproblem.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein als Montblanc Noblesse angebotener Füllhalter aus den 1970er Jahren echt?", "a": "Bei dem geschilderten Halter handelt es sich um ein Original. Das Design entspricht dem Geschmack der 1970er Jahre, vergleichbare Schreibgeräte gab es auch von anderen Herstellern wie Markant. Für den Bildupload gilt eine maximale Auflösung von 499 mal 499 Pixeln; größere Bilder können nicht hochgeladen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist pensinasia.com als Bezugsquelle für asienspezifische Montblanc-Editionen wie den Kafka seriös, und welche Zoll- und Mehrwertsteueraspekte sind zu beachten?", "a": "Der Anbieter gilt als seriös, allerdings sind die Versandkosten hoch und der Gesamtbetrag ist beim Zoll zu verzollen, was Aufschläge von etwa 25 bis 30 Prozent inklusive Bearbeitungsgebühr bedeutet. Lässt sich nachweisen, dass der Halter in der EU produziert wurde, fällt nur die Einfuhrumsatzsteuer von 19 Prozent an; ein bloßer Made-in-Germany-Aufdruck genügt als Nachweis allerdings nicht. Der Kafka ist auch im europäischen Fachhandel erhältlich, beispielsweise bei Karstadt für rund 650 Euro, was die Auslandsbestellung wirtschaftlich oft unattraktiv macht. Insgesamt empfiehlt sich der Bezug innerhalb der EU.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Marktwert ist für die nicht im freien Verkauf erhältlichen Nib-Tester-Boxen mit Montblanc 146 LeGrand realistisch, und welche Federbreiten gehören in eine vollständige Box?", "a": "Vergleichbare Einzel-Meisterstücke aus solchen Tester-Boxen wurden um die 140 Euro gehandelt, ein vollständiges Set lag preislich bei rund 1.400 Euro, ohne dass dieser Preis nachweislich erzielt wurde. In eine vollständige Box gehören nicht ausschließlich 146er, sondern in Kombination auch ein 145er mit S-Feder; die S-Federstärke war regulär verfügbar, verkaufte sich jedoch schlecht und gilt heute als kaum noch beschaffbar. Es existieren Berichte, wonach die Charakteristik der S-Feder dem damaligen Geschäftsführer als zu charakterlos galt. Tester-Boxen sind insbesondere im US-Markt gefragt und finden dort interessierte Käufer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay ersteigertes Montblanc-Etui mit ungewöhnlichem Logo eine Fälschung, und wie lässt sich der Kauf rückabwickeln?", "a": "Das beschriebene Etui ist eine Fälschung, das abweichende Logo ist ein eindeutiges Erkennungsmerkmal; originale Etuis weisen typischerweise eine Klemmung zur Halterung des Füllhalters auf. Zur Rückabwicklung empfiehlt sich der Weg über den PayPal-Käuferschutz, da der Aufwand gering ist. Bei nachgewiesener Fälschung lässt sich der Fake-Status durch Montblanc bestätigen und gegebenenfalls Anzeige erstatten, da der Verkauf von Fälschungen in Deutschland strafbar ist. Käufer sollten Etuis vor Bezahlung sorgfältig prüfen, da Fälscher beim Logo häufig offensichtliche Fehler machen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was lässt sich gegen eine sich zunehmend lockernde Verschlusskappe bei einem Rotring Initial Silver tun?", "a": "Das Problem ist bekannt und entsteht durch Abnutzung des Kunststoffmaterials im Inneren der Kappe. Eine echte Reparaturlösung existiert nicht, da Rotring den Initial nicht mehr produziert und Ersatzkappen kaum verfügbar sind. Praktischer Ausweg ist die Beschaffung weiterer Initial-Halter über den Gebrauchtmarkt, auf dem solche Modelle phasenweise günstig verfügbar waren, um daraus eine intakte Kappe zu nutzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem auf einer Auktion erworbenen Füllhalter um ein bekanntes Montblanc-Modell?", "a": "Bei dem Halter handelt es sich um eine Fälschung. Auffällig sind unter anderem schwarze Zwischenräume zwischen den Ringen sowie eine bei Originalen nicht vorkommende Kappenform. Im Vergleich mit den originalen Solitaire Silver Doué bzw. Solitaire Steel Doué werden die Unterschiede deutlich sichtbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann ich erkennen, ob mein Montblanc Meisterstück Classique Kugelschreiber echt ist, und woraus besteht das Material wirklich?", "a": "Die Meisterstück-Schreibgeräte bestehen aus sogenanntem Edelharz, also einem Kunststoff (Plexiglas-aehnliches Material), nicht aus echtem Naturharz. Eine Ausnahme bildet die Mozart-Serie, die aufgrund der geringen Wandstärke aus lackiertem Metall gefertigt wird. Originale weisen typischerweise einen Kunststoffkorpus mit metallener Spitze auf, während Fälschungen oft komplett aus lackiertem Metall bestehen. Eine kleine Abplatzung, hinter der gelblich schimmerndes Material erscheint, kann auf die Metallspitze oder schlicht auf eingedrungenen Schmutz zurückzuführen sein und ist kein eindeutiges Echtheitsmerkmal. Anhand der Länge und der Detailfotos lässt sich die Modellnummer (z.B. 116) eingrenzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie selten ist die Montblanc Writers Edition J.S. Bach und in welchem Preisbereich wird er gehandelt?", "a": "Die Auflage des J.S. Bach betrug rund 12.000 Stück und liegt damit unter den meisten anderen Writers Editions, ohne wirklich rar zu sein. Der ursprüngliche Listenpreis lag 2001 bei etwa 400 Euro. Auf dem Gebrauchtmarkt sind je nach Zustand und Verkaufsplattform Preise zwischen ca. 300 und 600 Euro üblich; mit etwas Geduld findet man ihn bei eBay auch im unteren Bereich. Wie bei allen limitierten Editionen wird er mit der Zeit seltener gehandelt, einfach weil weniger Stücke den Besitzer wechseln.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es vom Montblanc Lorenzo de' Medici Varianten, bei denen nur der Korpus aus Silber besteht?", "a": "Vom Lorenzo de' Medici aus der Patrons of Art Edition existiert nur eine reguläre Variante mit achteckigem, handgraviertem Sterling-Silber-Overlay; daneben ist lediglich eine Solid-Gold-Ausführung bekannt. Eine Version mit ausschließlich silbernem Korpus gibt es nicht. Möglicherweise gemeint ist der Marcel Proust aus der Writers Edition: Auch er hat ein achteckiges Sterling-Silber-Overlay, jedoch eine Kappe aus Resin, und wurde in deutlich höherer Auflage als der Medici gefertigt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Montblanc-Bleistift passt am besten zum Meisterstück Classique Chopin und welche Unterschiede gibt es zwischen den Modellen?", "a": "Optisch passt zum Chopin am besten der Meisterstück Classique 165 in derselben Baugröße; der LeGrand würde proportional nicht harmonieren. Der LeGrand ist ein Drehbleistift (Vorderlader) mit 0,9-mm-Mine, die stufenlos nachgeschoben wird, der Classique ein Druckbleistift (Hinterlader) mit 0,5- oder 0,7-mm-Mine. Als Alternative für Notizen und Korrekturen eignet sich auch der Bohème-Bleistift, der kompakt ist, einen Radiergummi besitzt und mit 0,9-mm-Mine ausgestattet ist, die seltener bricht. Die Wahl hängt also von Optik, gewünschter Minenstärke und Mechanik ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet der Zusatz N hinter der Modellnummer eines Montblanc Meisterstücks, etwa beim 644 N?", "a": "Das angehängte N kennzeichnet bei den älteren Meisterstücken die Ausführung mit Flügelfeder. Modelle ohne N sind dagegen mit der klassischen Meisterstückfeder ausgestattet. Die Unterscheidung ist anhand der Federabbildungen in einschlägigen Übersichten (z.B. bei Maxpens oder Penboard) gut nachvollziehbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man den George Washington aus der Montblanc-Serie der amerikanischen Präsidenten erwerben?", "a": "Solche seltenen Limited Editions tauchen regelmäßig in einschlägigen Auktionen auf. Neben eBay sind besonders die Auktionshäuser Bonhams, Bloomsbury Auctions und Christies geeignet, da dort regelmäßig hochwertige Schreibgeräte versteigert werden. Alternativ kann eine direkte Anfrage bei spezialisierten Sammlerhändlern wie Paco Cruz (cruzaltpens.com) erfolgreich sein, der über ein großes Sortiment seltener Limited Editions verfügt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Größenunterschiede bestehen zwischen dem Montblanc Meisterstück 144 und dem 145 hinsichtlich Schaftdurchmesser und Länge?", "a": "Der 145 ist etwas größer als der 144, behält aber die Proportionen der Classique-Linie. Detaillierte Maßangaben und vergleichende Abbildungen sind in den einschlägigen Übersichten (z.B. fountainpen.de) sowie in Maßtabellen der Sammlerliteratur einsehbar. Die Modelle gehören beide zur Classique-Größe, der Unterschied ist also moderat, aber sicht- und messbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchem Zeitraum stammen die Modelle Montblanc 344G und Pix 172, und welche Varianten der Gravur gibt es?", "a": "Vom 344er existieren laut dem Standardwerk Collectible Stars drei Varianten: der 344G aus den Jahren 1951 bis 1953, der 344 von 1954 bis 1956 sowie eine spätere Ausführung von 1957 bis 1960. Bei der zweiten Variante ist der Stern auf der Kappe lediglich umrandet. Der Pix 172 wurde zwischen 1951 und 1958 produziert. Eine ursprünglich weiß ausgelegte Gravur kann durch Gebrauch verrieben sein, sodass sie heute nicht mehr farbig erscheint.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt eine alte Schachtel Montblanc Tinte Königsblau im Pappfässchen?", "a": "Königsblaue Montblanc-Tinte in originaler Pappverpackung mit Glasfässchen wird üblicherweise auf die 1950er-Jahre datiert. Eine genauere zeitliche Eingrenzung ist anhand von Etikettenvarianten und Glasform durch Sammler oder anhand einschlägiger Literatur möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die zahlreichen vermeintlichen Montblanc-Online-Shops einzuschätzen, die Originalware zu auffällig niedrigen Preisen anbieten?", "a": "Es handelt sich praktisch ausnahmslos um Fake-Shops: Entweder erhält der Kunde gar keine Ware oder eine Fälschung, und die Kreditkartendaten werden missbraucht. Solche Seiten existieren zu Hunderten und tauchen unter wechselnden Domains auf. Montblanc verfolgt entsprechende Fälle über die Rechtsabteilung, doch die Verfahren ziehen sich. Ein verlässliches Warnsignal ist mangelhaftes Deutsch sowie Zahlungsaufforderungen per E-Mail mit angehängten ZIP-Dateien.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass ein Montblanc 145 Meisterstück gegen starkes Licht gehalten leicht rötlich transparent erscheint?", "a": "Ja, das Edelharz der Meisterstücke ist gegen eine starke Lichtquelle leicht transparent und kann dabei einen rötlichen Schimmer zeigen; das ist ein Echtheitsmerkmal. Zu beachten ist, dass das Material zudem wärmeempfindlich ist. Fälschungen bestehen typischerweise aus lackiertem Metall und sind dadurch blickdicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Sheaffer-Modell handelt es sich bei einem unbekannten ersteigerten Füller?", "a": "Anhand der Auktionsbilder lässt sich der Füllhalter als Sheaffer Targa in Classic Size identifizieren, vermutlich Modell 1005. Eine umfassende Übersicht der Targa-Modelle mit Abbildungen findet sich auf sheaffertarga.com, wo die genaue Bestimmung weiter abgesichert werden kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Inhalte bietet der Bericht 'Der elfte Finger' in der Welt am Sonntag über die Füllhalterspezialistin Julia Gusano, und sind die darin genannten Sammlerangaben zutreffend?", "a": "Der Artikel porträtiert Julia Gusano in Madrid und enthält geschichtliche Hintergründe zu Füllhaltern, Abbildungen ihrer Werkstatt sowie Hinweise auf historische Stücke wie den Montblanc Safety 12 mit Federpreisen um 600 Euro. Die im Bericht genannten Stückzahlen sind jedoch zu relativieren: Die Behauptung, es seien nur noch sechs Exemplare des Montblanc Safety 12 bekannt, ist nach Sammlereinschätzung unzutreffend, ebenso wie die als reißerisch empfundene Wertangabe von 16.000 Euro. Eine bebilderte Online-Version mit zusätzlichen Hintergrundtexten erschien parallel unter einem alternativen Titel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Auffälligkeiten an einem Montblanc Classique Platin Line Kugelschreiber 164P bewerten, etwa Position der Clipgravur, Gravurart und fehlendes PIX-Logo?", "a": "Die Gravur unter dem Clip lautet bei aktuellen Modellen 'Made in Germany' statt 'PIX', das ist also unauffällig. Die Position der Seriennummer am Cliprand wurde im Laufe der Produktion mehrfach geändert und ist daher kein zuverlässiges Echtheitskriterium. Die Beschriftung sollte regulär eine Lasergravur sein; allerdings nutzen aktuelle Fälschungen ebenfalls Gravuren, sodass dieses Merkmal an Aussagekraft verloren hat. Auch bei den Großraumminen gab es im Laufe der Jahre Varianten. Zur konkreten Echtheitsprüfung empfiehlt sich eine Anfrage beim Montblanc Service über das Kontaktformular der Website mit der vollständigen Seriennummer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird der Marcel Proust Bleistift korrekt mit Minen befüllt?", "a": "Der Proust Bleistift verfügt über die Standardmechanik eines Montblanc-Bleistifts: Die hintere Kappe lässt sich abziehen, dahinter werden die Minen eingelegt. Dass beim Abschrauben des Vorderteils die Mine sichtbar herausschaut, ist bei mechanischen Bleistiften normal und kein Defekt. Im Notfall ist auch eine Befüllung von vorne möglich, indem man die Mechanik betätigt und die Mine hineinschiebt. Sitzt die Kappe fest, sollte sie vorsichtig erneut abgezogen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was geht aus der Richemont-Pressemitteilung zur möglichen Veräußerung von Montegrappa und zum Rückzug von Norbert Platt hervor?", "a": "Richemont hat das Schreibgerätegeschäft Montegrappa als 'discontinued operation' klassifiziert und befindet sich aktiv in Verkaufsverhandlungen. Norbert Platt, der zuvor maßgeblich Montblanc geprägt hatte und seit fünf Jahren CEO von Richemont war, kündigte seinen Rückzug zum Jahresende an; später wurde bekannt, dass die Niederlegung aus gesundheitlichen Gründen erfolgte. Während seiner Amtszeit wuchs der Konzernumsatz auf Rekordniveau und der Betriebsgewinn überschritt die Marke von einer Milliarde Euro. Sein strategischer Schwenk bei Montblanc weg vom preiswerten Schreibgerät hin zur Luxusmarke mit erweitertem Sortiment gilt branchenübergreifend als prägend.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wird der Markenname Sheaffer korrekt geschrieben oder existiert die Variante Shaeffer?", "a": "Die korrekte Schreibweise lautet Sheaffer; abweichende Schreibweisen wie Shaeffer sind Tippfehler und wurden im genannten Fall korrigiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich erkennen, ob ein Meisterstück aus einer unbekannten Quelle ein Original oder eine Fälschung ist?", "a": "Wenn das gezeigte Schreibgerät keinem dokumentierten Montblanc-Modell entspricht, ist es zweifelsfrei eine Fälschung. Typische Erkennungsmerkmale von Plagiaten sind ungewöhnliche Zwischenräume zwischen den Kappenringen, abweichende Beschriftungen wie 'MONT BLANC' (statt Montblanc), gelegentlich sogar mit Schreibfehlern, und Federinschriften mit allgemeinen Begriffen wie 'Iridium Point'. Solche Stücke werden in Asien massenhaft zu Niedrigpreisen produziert. Die Designs ähneln keinem real existierenden Modell, was die Identifikation als Fake erleichtert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein über einen Internethändler angebotener Montblanc Pilotenkoffer Nr. 30860 ein Originalmodell, und welche Pilotenkoffer existierten überhaupt?", "a": "Der angebotene Koffer stammt aus der vor Jahren eingestellten Solitaire-Lederkollektion in mattschwarzem Softleder, das nicht mit dem Nappaleder der Platin-Linie zu verwechseln ist. Vergoldete Ecken am Kleinleder waren bei dieser Serie üblich und kein Hinweis auf eine Fälschung. Daneben gab es Pilotenkoffer aus der 4810 Eastside-Kollektion (Nr. 07578, Maße 47x35x19 cm) sowie aus der Meisterstück-Linie. Die Solitaire-Variante ist deutlich kleiner. Aktuelle Pilotenkoffer werden von Montblanc nicht mehr im regulären Sortiment geführt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc jemals einen Reisetrolley produziert, oder handelt es sich bei entsprechenden Angeboten um Fälschungen?", "a": "Ein Montblanc-Reisetrolley gehört nicht zum offiziellen Sortiment; entsprechende Angebote sind zweifellos Fälschungen. Auf asiatischen Lederwarenmessen, etwa in Shenzhen, werden Montblanc-bedruckte Taschen, Etuis und Trolleys in Containerladungen produziert und über eBay sowie an Grenzmärkten in Europa vertrieben. Auch Verkäufer mit hohem Bewertungsstand können solche Plagiate gewerblich anbieten, eine hohe Bewertungszahl ist daher kein Echtheitsindikator.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existierte ein Montblanc Platinum Kugelschreiber aus der Serie '75 years Passion and Soul', oder handelt es sich zwingend um eine Fälschung?", "a": "Eine Platinum-Variante der Anniversary Edition '75 Years Passion and Soul' wurde nie produziert; angeboten wurden ausschließlich Stahl- und schwarze Ausführungen. Weitere typische Fake-Merkmale sind das schwarze Etui in der Verpackung, die innen weiße Schachtel (Originale sind innen schwarz) sowie verschwommene Produktfotos. Solche Schreibgeräte werden zu Herstellkosten von etwa 10 Euro produziert und für 100 bis 150 Dollar als Originale angeboten. Vorsicht: Fälscher verwenden teils auch echte Originalfotos, sodass Bilder allein keine Echtheitsgarantie sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie geht das Forum mit Fragen um, die nicht zum Thema Schreibgeräte gehören, etwa zur Bekanntschaft mit Kubanern in Deutschland?", "a": "Das Forum ist auf Schreibgeräte-Sammler ausgerichtet; nicht thematische Fragen widersprechen den Forumsrichtlinien und werden vom Administrator in die Rubrik 'Sonstiges' verschoben. Inhaltlich besteht zwar keine strenge Einschränkung, sofern ein Bezug zur Sammler-Community besteht, jedoch ist die korrekte Kategorisierung der Beiträge verbindlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein älterer goldfarbener Montblanc Kugelschreiber mit der Aufschrift 'No. 88' und Hebel-Mechanismus am Clip identifizieren und mit Minen versorgen?", "a": "Es handelt sich um den Montblanc 88, einen vergoldeten Kugelschreiber, der laut Collectible Stars (Seite 59) zwischen 1961 und 1970 produziert wurde. Im Gegensatz dazu besteht der 98er aus massivem Gold und wurde in 14- und 18-Karat-Varianten gefertigt. Das Standardwerk Collectible Stars ist über collectiblestars.de erhältlich und liefert weitere Details. Originalminen für den 88er werden von Montblanc nicht mehr geliefert; alternative Minenoptionen müssen über Sammlerquellen beschafft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein geerbter Montblanc 149 aus den 1950er-Jahren mit der Aufschrift 'Masterpiece' datieren und im Wert einschätzen?", "a": "Die Aufschrift 'Masterpiece' kennzeichnet ihn als Exportmodell, das nicht für den deutschen Markt bestimmt war. Anhand des Tintenleiters lässt sich er als zweite Variante des damaligen 149ers einordnen. Der Wert hängt entscheidend vom Zustand des Tintenfensters ab: Helles, gelbliches Celluloid weist auf wenig Gebrauch und damit höheren Wert hin, dunkle Verfärbungen mindern ihn deutlich. Vor einem Verkauf sollte der Füllhalter gründlich gespült werden. Zur Wertorientierung dient ein Blick auf bereits verkaufte Artikel bei eBay; alternativ ist ein Verkauf an spezialisierte Sammlerhändler möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgeräte aus den Montblanc-Editionen Writers Edition, Patrons of Art, Artisan und Skeleton gelten als besonders gelungen?", "a": "Geschmacksfragen führen zu unterschiedlichen Favoriten, doch einige Modelle werden besonders häufig genannt. Bei der Writers Edition stehen Jules Verne, Schiller, Kafka und Faulkner hoch im Kurs, wobei der Verne als optisch ausgewogen, aber kopflastig in der Handhabung gilt. Bei den Patrons of Art werden der Copernicus, der Friedrich II und der Pope Julius II hervorgehoben; die 888er-Versionen werden durchweg als attraktiver bewertet. Aus den Artisan-Editionen wird der Salvador Dali besonders geschätzt, der dem Skelett-Stil nahesteht, gefolgt vom Hundertwasser. Bei den Skeletons wird die Black Widow knapp vor dem Charlie Chaplin gesehen, dessen Verfügbarkeit jedoch unsicher ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie risikoreich ist der Kauf eines Montblanc Meisterstücks 149 bei einem türkischen eBay-Verkäufer ohne Bewertungen?", "a": "Das Risiko ist hoch unabhängig davon, ob die Auktionsfotos einen echten 149er zeigen. Bei Verkäufern ohne Bewertungen aus dem Ausland besteht eine erhebliche Gefahr, dass die gelieferte Ware nicht der Beschreibung entspricht oder ganz ausbleibt. Unseriöse Anbieter verwenden zudem regelmäßig fremde Fotos, die per Bildersuche gefunden wurden, sodass die Abbildungen wenig aussagekräftig sind. Ein vergleichbarer 149 in Coral kostet im Fachhandel rund 900 bis 1000 Euro; bei zweifelhaften Angeboten ist Abstand zu nehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass sich beim Delta Dolce Vita Oversize der Silberring zwischen schwarzer Endkappe und orangem Korpus drehen lässt?", "a": "Nein, der Silberring sollte sich weder am Korpus noch an der Kappe drehen lassen; bei einwandfreien Exemplaren sitzt er fest. Ein loser, drehbarer Ring deutet auf einen Verarbeitungsmangel oder eine Beschädigung hin und sollte vom Händler oder Hersteller geprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem geerbten Montblanc-Mehrfarbkugelschreiber, und warum trägt er das Montblanc-Logo, obwohl er von Fend stammt?", "a": "Es handelt sich vermutlich um einen Montblanc 60er Mehrfarbkugelschreiber. Diese Stifte wurden nicht von Montblanc selbst, sondern von der Firma Fend in Pforzheim hergestellt, die das Patent auf die Vierfarbmechanik hielt; Montblanc bezog die Stifte und ließ sie unter eigenem Namen labeln. Es existierten verschiedene Varianten mit unterschiedlicher Minenzahl, je nach Fend-Produktion. Eine solche Auftragsfertigung war und ist branchenüblich; auch heute werden Mechaniken und Zubehör vielfach zugekauft. Für detailliertere Auskünfte ist der Fend-Experte Dirk Barmeier (Penexchange) ein geeigneter Ansprechpartner.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Montblanc Bohème Jewels-Linie aus und warum sind sie auf dem Sammlermarkt selten zu finden?", "a": "Die Bohème Jewels-Linie ist relativ neu und mit hohen Verkaufspreisen verbunden, sodass Käufer sich nur ungern davon trennen, was die geringe Präsenz auf dem Gebrauchtmarkt erklärt. Charakteristisch sind echte Halbedelsteine wie Citrin, Rhodolith oder ähnliche Steine sowie eine Lederummantelung des Korpus, was die Stücke besonders ausgefallen wirken lässt. Mit der Zeit ist mit steigendem Sammlerwert zu rechnen, da es sich um echte Nischenprodukte handelt. Wie bei anderen limitierten Editionen Montblancs werden hier gezielt spezifische Kundenbedürfnisse angesprochen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Montblanc-Füllhalter ist mit einem grünen Halbedelstein bzw. einer Kappe aus grünem Halbedelmaterial ausgestattet?", "a": "Mehrere Modelle weisen grüne Steine auf: Im Bohème Vert befindet sich ein synthetischer Smaragd im Clip, in der Jungle Eyes-Kollektion ein Turmalin und in einigen Patrons of Art-Editionen Peridot-Steine. Bei den Atelier Privés-Stücken werden echte Saphire verwendet. Die Kappe der Meisterstück Solitaire Nikolai-Edition besteht aus gemahlenem und neu gebundenem Malachit und wurde in Gold- und Platinum-Varianten produziert. Die Nikolai-Serie wird nicht mehr hergestellt; Restbestände sind über spezialisierte Händler erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Können im Forum eigene Fotos als Bildschirmhintergrund zum Download angeboten werden?", "a": "Eine offene Upload-Möglichkeit besteht nicht, da Webspace, technische Verwaltung und urheberrechtliche Fragen geklärt sein müssen. Eingereichte Fotos können nach Abstimmung per E-Mail mit Bestätigung der eigenen Urheberschaft an den Administrator geschickt und nach Sichtung manuell eingebunden werden. Aufgrund der ehrenamtlichen Pflege kann die Veröffentlichung jedoch verzögert erfolgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie groß ist der Montblanc Scott Fitzgerald im Vergleich zu 146 und 149, und ist er für große Hände geeignet?", "a": "Der Fitzgerald hat etwa den Durchmesser eines 146, ist insgesamt aber kürzer und kleiner als der LeGrand. Für Schreiber mit großen Händen ist er deshalb weniger gut geeignet; ein 146 oder größer liegt komfortabler in der Hand.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind braune Verfärbungen am Montblanc J.S. Bach sowie ähnliche Auffälligkeiten an einem 149 und Mozart auf Materialfehler oder Lagerungsbedingungen zurückzuführen?", "a": "Beim J.S. Bach handelt es sich um keine Verfärbung: Montblanc führt diese Farbe als 'Sepia' und das Material ist bauartbedingt dunkelbraun. Echte Verfärbungen oder Belagbildungen an Montblanc-Schreibgeräten sind nach Sammlererfahrung sehr selten und können auf ungünstige Lagerung (Etui-Materialien, Luftfeuchte, Nachbarwerkstoffe wie Möbelausdünstung) sowie auf verwendete Tinten zurückzuführen sein. Lassen sich Beläge mit Silberputztuch oder vorsichtigem Wischen entfernen, ist meist keine Substanzbeschädigung gegeben. Für eine fundierte Beurteilung müssen die Schreibgeräte samt Etui mit detaillierten Angaben zu Lagerort, Klima, Tinte und Reinigung an Montblanc eingeschickt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Dichtung wird im Montblanc Rouge et Noir Safety verbaut, eine Korkdichtung oder eine moderne Lösung?", "a": "Da der Rouge et Noir als exakte Replika der historischen Safety-Modelle konzipiert ist, dürfte er mit einer Korkdichtung ausgestattet sein. Korkdichtungen sind bei sachgemäßer Behandlung sehr langlebig, insbesondere wenn der Füllhalter nicht in Gebrauch ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man, ob ein über eBay erworbener Montblanc Generation Kugelschreiber echt ist, und was bedeutet die mitgelieferte Plastikverpackung?", "a": "Anhand der gezeigten Merkmale lässt sich der Kugelschreiber als Original einstufen; offensichtliche Fälschungsmerkmale sind nicht erkennbar. Die transparente Plastikverpackung ist eine interne Versandverpackung, die Montblanc für die Auslieferung an Händler und Boutiquen verwendet; Händler sind eigentlich angehalten, sie nicht im Verkauf weiterzugeben. Eine nicht ausgefüllte Garantiekarte ist daher kein Indiz für eine Fälschung. Originalminen lassen sich zuverlässig über etablierte Online-Shops wie missing-pen.de beziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Goldfeder eines Montblanc 246 nur mit der Aufschrift '4810' und Stern, ohne weitere Angaben wie '14C' oder '585', original?", "a": "Die abgebildete Feder dürfte echt sein, gehört aber regulär nicht in den 246: Sie sieht aus wie eine Meisterstückfeder aus den 1930er-Jahren, erkennbar an der kleinen Logo-Punze unter dem Hauptlogo. Auf einer regulären 246-Feder müssten 'MONTBLANC', das Logo, '14C', erneut 'MONTBLANC' und '585' eingeprägt sein. Eine Ausnahme bilden Frankreich-Modelle: Da Frankreich Gold erst ab 18 Karat anerkennt, wurden dort verkaufte Schreibgeräte mit 18-Karat-Federn ausgeliefert, teilweise unter Rückgriff auf Altbestände aus Meisterstückfedern. Damit kann die Feder auch in einem für Frankreich bestimmten 246 korrekt sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die deutschen und englischen Wikipedia-Artikel zu Montblanc inhaltlich einzuschätzen, und sollten Forumsmitglieder daran mitarbeiten?", "a": "Der deutsche Wikipedia-Eintrag zur Montblanc International GmbH bietet einen kompakten Überblick und Meilensteine, während der englische Artikel ('Montblanc pens') deutlich ausbaufähig ist. Themen wie der Wandel der Modellreihen (frühe Celluloid-Serien, Generation, Bohème, Starwalker), die Übernahme durch Richemont, die Goldfederfertigung, das Kolbensystem und das Atelier Artisan könnten ergänzt werden. Da Wikipedia offen ist, kann jeder Beiträge ergänzen; Verweise auf vorhandene Übersichtsseiten sollten erhalten bleiben. Das Montblanc-Museum, das in einigen Beiträgen erwähnt wird, befindet sich im Hamburger Werk und ist im Rahmen von Werksbesichtigungen zugänglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein bei eBay angebotener Montblanc Starwalker Rubber Line zu auffällig niedrigem Preis einzuschätzen, auch wenn die Bilder nach Original aussehen?", "a": "Auffallend günstige Angebote sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Fälschungen oder Betrugsversuche. Verkäufer verwenden häufig Originalfotos, liefern aber Plagiate; insbesondere chinesische Online-Shops nutzen Bildmaterial echter Schreibgeräte. Eine zweite Variante ist der Identitätsdiebstahl: Gehackte eBay-Accounts werden für massenhafte Phantomverkäufe missbraucht, das Geld geht an die Täter. Indizien sind viele identische teure Sets bei einem Verkäufer mit wenigen, ausschließlich Käufer-Bewertungen. Bei Bedarf sollte ausschließlich per PayPal mit Kreditkarte gezahlt werden, um beide Rückbuchungswege offen zu halten; im Zweifel ist auf den Kauf zu verzichten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell und welchen Wert handelt es sich bei einem geerbten antiken Montblanc-Füllhalter aus Familienbesitz?", "a": "Es handelt sich um ein Meisterstück aus den 1930er-Jahren, anhand der angegebenen Hinweise vermutlich um einen 25er. Die genaue Modellnummer ist hinten am Drehknopf des Füllmechanismus eingeprägt. Es ist ein Push-Knob-Filler mit Tintensack im Innern; nach langer Nichtbenutzung muss der Sack typischerweise erneuert werden, wofür sich spezialisierte Restauratoren wie Horst Schrage (max@maxpens.de) anbieten. Zur Wertbestimmung empfehlen sich die einschlägigen Sammler-Anleitungen und ein Vergleich mit aktuellen eBay-Auktionen; 25er sind nicht selten, sodass Geduld bei der Marktbeobachtung sinnvoll ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich serielle Fake-Verkäufer bei eBay erkennen, die über längere Zeit Plagiate vertreiben?", "a": "Wiederholungstäter sind häufig daran erkennbar, dass sie über Monate hinweg dieselben Produktfotos verwenden und lediglich den Verkäufernamen wechseln. Gelegentlich kombinieren Anbieter ein Originalfoto mit einer zweiten Aufnahme, die jedoch ein Plagiat zeigt; entscheidend sind dabei feine Unterschiede etwa in den Rillen oder Beschriftungen. Auch Verkäufer, die unbeabsichtigt Bildmaterial aus fremden Auktionen übernehmen, können Plagiate vertreiben. Eine sorgfältige Bildanalyse und Vergleich mit dokumentierten Originalen sind daher unerlässlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann ist der Montblanc Starwalker Cool Blue erhältlich und worauf beruht der Preisunterschied gegenüber der Resin-Variante?", "a": "Der Starwalker Cool Blue wurde bereits 2004 angekündigt, kam aber erst im Mai 2007 tatsächlich in den Handel. Die intensive Blaufärbung wirkt im Original kräftiger und teilweise leicht durchscheinend, was auf Fotos kaum reproduzierbar ist. Der Preisaufschlag von rund 100 Euro gegenüber dem Resin-Modell ergibt sich aus dem aufwendigeren Fertigungsverfahren der eingefärbten Variante. Eine fundierte technische Begründung des Preisunterschieds liefert der Hersteller nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Müssen die Schreibgeräte eines Marcel Proust Limited Edition Sets identische Editionsnummern tragen, und sind frühe Limited Editions ggf. ohne Nummerierung?", "a": "Bei einem originalen Set tragen alle drei Schreibgeräte dieselbe Editionsnummer; nur dann liegt aus Sammlersicht ein vollständiges Set mit entsprechendem Wert vor. Sind die Nummern unterschiedlich, wurde das Set nachträglich zusammengestellt, was den Sammlerwert auf den jeweiligen Einzelwert reduziert. Besonders ungewöhnlich ist es, wenn der nur im Set ausgelieferte Bleistift abweicht. Frühe Limited Editions ohne Nummerierung sind möglich; dies sollte aber im Einzelfall durch Montblanc bestätigt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Ebonit-Tintenleiter und worin liegen seine Vor- und Nachteile gegenüber Tintenleitern aus Kunststoff?", "a": "Ebonit ist Hartkautschuk, ein durch hohe Schwefelanteile vernetzter Naturkautschuk, der durch Russzugaben schwarz eingefärbt wird. Moderne Tintenleiter bestehen meist aus Polyamid (Nylon, Delrin) und werden im Spritzguss hergestellt, während Ebonit-Tintenleiter mechanisch geschnitten werden müssen. Ebonit weist bessere Hafteigenschaften für Tinte auf, weshalb Liebhaber traditionell gefertigte Ebonit-Tintenleiter bevorzugen. Ein präzise konstruierter Kunststoff-Tintenleiter kann jedoch funktional ebenbürtig oder sogar überlegen sein; entscheidend bleiben Präzision von Lamellen und Kapillaren. Der Reiz des Ebonit-Tintenleiters liegt damit auch im handwerklichen Anspruch und im Image.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der Conklin Mark Twain Crescent Filler im Modell 'Zebra' technisch und schreibtechnisch einzuordnen?", "a": "Der Zebra ist Teil der Neuauflage der Mark Twain Crescent Filler-Serie und wird aus einem massiven Acrylharzblock gedreht und handpoliert. Es handelt sich um einen Schlauchfüller mit dem charakteristischen Halbmond-Druckknopf samt Sicherungsring; geschlossen misst er ca. 14,3 cm und wiegt etwa 32 Gramm. Verbaut ist eine schwarze Edelstahlfeder, hier in Stärke M, kombiniert mit einem federnden Clip. Er liegt ausgewogen in der Hand, schreibt sofort und aussetzfrei und verträgt auch längeres Offenliegen ohne Eintrocknen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird ein verstopfter Montblanc Druckbleistift 251 wieder freigängig gemacht, und wie wird er korrekt mit Minen befüllt?", "a": "Grundsätzlich lassen sich Montblanc-Bleistifte von vorne befüllen, indem die Mechanik betätigt und die Mine eingeschoben wird. Bleibt eine Mine im Schaft stecken oder lässt sich die Mechanik nicht mehr durchstoßen, deutet das auf ein eingeklemmtes Minenstück hin, das vorsichtig entfernt werden muss. Da das Forum seit 2007 nicht mehr aktiv gepflegt wird, lohnt sich eine zusätzliche Anfrage im aktiven Penexchange-Forum, das auch Bleistifte und Mechanik-Themen abdeckt. Die in 60 mm verfügbaren Standardminen sind für derartige Modelle in der Regel passend.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc Füllfederhalter Simplo Nr. 0 mit der Federpunze 'Simplo 0 14k' identifizieren und im Wert einschätzen?", "a": "Es handelt sich um den Montblanc Nr. 0, ein historisches Modell aus der Frühzeit der Marke; die Ziffer bezeichnet die Größe und steht für die zweitkleinste Ausführung (kleiner war nur die 00). Solche frühen Simplo-Stücke gelten als beeindruckend und wertvoll. Eine eBay-Recherche hilft bei dieser Modellseltenheit nur eingeschränkt; aussagekräftige Wertangaben liefern erfahrene Sammler. Für eine fundierte Bewertung oder einen fairen Verkauf empfiehlt sich eine Anfrage bei Horst Schrage (max@maxpens.de), der für faire Ankaufsangebote bekannt ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bietet eBay tatsächlich eine telefonische Service-Hotline mit persönlichen Ansprechpartnern an?", "a": "Ja, eBay hat einen Kundenservice mit telefonischer Hotline (01805 - 626 000) eingeführt, der über eine kundenspezifische Service-PIN gesichert ist. Beim Anruf werden Nutzer namentlich anhand des eBay-Accountnamens identifiziert. Der Service befindet sich zunächst in einer Testphase, in der nur ausgewählte Nutzer zugänglich sind; eine Ausweitung auf alle Mitglieder ist vorgesehen. Eine Vorab-Verifizierung der E-Mail (etwa über das Mein-eBay-Postfach oder per Weiterleitung an spoof@) ist ratsam, um Phishing auszuschließen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich der Montblanc 75 Years of Passion and Soul (Ballpoint 164) als Original verifizieren und sind die ungewohnten Imprints auf Kappe und Clip echtheitstypisch?", "a": "Bei der Anniversary-Edition 75 Years of Passion and Soul gibt es Korpus- und Federausführungen, deren Gravuren nicht exakt wie beim Standard-Meisterstück aussehen. So kann das Pix-Imprint auf der Clipinnenseite mit unauffälligem (R) erscheinen und die Kappenprägung nur 'Montblanc-Meisterstück-' ohne den Pix-Zusatz tragen. Diese Merkmale sind aus Vergleich mit dem Schwester-Modell 144 als korrekt belegt. Bei verbleibenden Zweifeln ist eine Echtheitsprüfung in einer Montblanc-Boutique zu empfehlen, die abschließende Sicherheit bringt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Aufschrift Montblanc-Meisterstück-Pix(R) auf der Kappe eines 146 Le Grand und ist diese Prägung normal?", "a": "Die Kappenaufschrift mit dem Bestandteil Pix(R) ist bei Meisterstück-Modellen wie dem 146 Le Grand normal und seit Jahrzehnten gebräuchlich. Pix ist ein historischer, von Montblanc geschützter Markenname, der auf die Kugelschreibermechanik zurückgeht und als markenrechtlich gesicherter Zusatz auf den Kappen erscheint. Hintergründe finden sich in den vertiefenden Artikeln zur Markengeschichte des Hauses.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Eigenschaften des Waldmann Pocket in Sterlingsilber/Schwarz hinsichtlich Befüllung, Feder und Schreibverhalten einzuschätzen?", "a": "Der Waldmann Pocket in Schwarz/Sterlingsilber 925 ist ein kompakter Patronenfüllhalter mit Steckkappe; ein Konverter passt aufgrund der kurzen Schaftinnenlänge nicht. Die Feder ist eine Stahlfeder von Schmidt (Iridium Point), erhältlich in M. Im Praxistest zeigt der Halter einen regelmäßigen, satten Tintenfluss, keine Anschreibschwierigkeiten auch nach längerer Nichtbenutzung oder offener Lagerung und liegt trotz schlanken Schafts gut in der Hand, wenn die Kappe aufgesteckt geschrieben wird. Maße: 12 cm geschlossen, 13,5 cm mit aufgesteckter Kappe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche hochwertigen Fineliner-Alternativen zu Montblanc Starwalker und Stabilo 88 gibt es, und sind die Fineliner-Minen verschiedener Hersteller untereinander kompatibel?", "a": "Die Fineliner-Minen von Montblanc, Faber-Castell (z.B. Graf-von-Faber-Castell-Roller) und vielen weiteren Herstellern werden von Schmidt Technology gefertigt und sind weitgehend baugleich. Bis auf das Minenende und das Gewinde entsprechen sie der Euro-Norm für Rollerminen und können daher in den meisten Gehäusen, die diese Norm verwenden, eingesetzt werden. Die Auswahl an Marken und Modellen mit Schmidt-Fineliner-Refills ist dadurch sehr groß. Beim Thema Schreibgerätewahl für Linkshänder ist persönliches Ausprobieren im Geschäft entscheidend, da das Schreibverhalten stark von der individuellen Stifthaltung abhängt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Hommage an Chopin mit silbernen statt goldenen Beschlägen eine Fälschung, und wie lässt sich ein zögerlicher Tintenfluss bei breiten Federn beheben?", "a": "Der Hommage à Chopin existiert auch als Platinum-Variante mit platinierten/silbern wirkenden Beschlägen; ein silbern beringter Chopin ist daher nicht zwangsläufig eine Fälschung, sondern oft die teurere Platinum-Ausführung. Probleme mit dem Tintenfluss lassen sich in der Regel in einer Montblanc-Boutique justieren. Davor lohnt sich der Versuch mit anderen Tinten (z.B. blau von Lamy, Pelikan oder Montblanc), da die Fließeigenschaften deutlich variieren. Aussetzer bei breiten Federn (B/BB) sind anfangs häufig, da Montblanc-Federn flach und nicht stark verkugelt geschliffen sind; ein 'Einschreiben' betrifft eher die Hand als den Stift. Bleibt das Problem nach mehreren Wochen, ist eine Überprüfung durch den Service sinnvoll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man hochwertige Montblanc-Fälschungen, etwa bei Special-Editions wie der Writers Edition?", "a": "Auch optisch täuschende Fälschungen lassen sich an Detailmerkmalen identifizieren: nicht vergoldete Kappen- und Korpusringe, falscher Tintenleiter, Stahl- statt Goldfeder sowie eine nicht zur Edition passende Verpackung. Selbst individuell wirkende Clip-Nummern und annähernd korrekte Sterne werden mittlerweile imitiert. Fälschungen treten überwiegend bei Patronenfüllern auf; Kolbenfüller wie Writers-Edition-Modelle sind aufwändiger zu kopieren und damit vergleichsweise selten gefälscht – vereinzelt aber doch. Zur Risikominimierung empfiehlt sich der Kauf bei einer Montblanc-Boutique oder einem etablierten Fachhändler statt bei unbekannten Online-Anbietern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sollte beim Gebrauchtkauf einer mechanischen Schreibmaschine ab Baujahr 1960 hinsichtlich Farbbänder und Funktion beachtet werden?", "a": "Bei mechanischen Schreibmaschinen aus den 1960er Jahren ist mit Anschlagunterschieden zu rechnen, die bei verschmutztem oder verklemmtem Typenhebelsegment entstehen und durch eine Revision behoben werden können; spätere Kugelkopfmaschinen haben dieses Problem nicht. Tintenbänder sind nicht generell genormt, je nach Modell aber noch im Spezialhandel erhältlich. Vor dem Kauf eines konkreten Modells (genannt wurde z.B. eine Privileg 160T) lohnt die Recherche zur Ersatzteilversorgung und gegebenenfalls die Reinigung/Revision des Mechanismus durch einen Büromaschinenmechaniker.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sagt die positive Geschäftsentwicklung der Swatch Group über die Lage der Luxusbranche und über das Sammlersegment aus?", "a": "Die Swatch Group erzielt ihren Gewinn vor allem im Luxussegment mit Marken wie Breguet, Glashütte Original, Blancpain oder Rado, während die Marke Swatch selbst im Niedrigpreisbereich gegen Wettbewerber wie Fossil oder Modemarken (Esprit) Marktanteile verliert; eine Abspaltung oder Umbenennung wurde sogar erwogen. Die positive Konzernentwicklung ist daher kein eindeutiger Indikator für ein Anziehen des klassischen Luxusmarkts. Für Sammler zeigt das Beispiel, wie stark Sammlerzahlen und -werte von der wirtschaftlichen Entwicklung der Marke abhängen: Bei Swatch sind die Sammlerpreise früher gesuchter Stücke deutlich gefallen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem alten Schreibset im Lederetui mit Aufdruck linea bianca, und hatte dieses Modell eine Goldfeder?", "a": "Das Set entspricht der Montblanc-Slim-Line-Serie aus den 1970er/80er Jahren, erkennbar am Stern auf dem Clip; das Lederetui mit Aufdruck 'linea bianca' stammt jedoch vermutlich nicht von Montblanc selbst. Slim-Line-Modelle hatten ausschließlich vergoldete Stahlfedern, niemals echte Goldfedern – eine häufige Verwechslung mit der äußerlich ähnlichen Noblesse-Serie, die echte Goldfedern besaß. Der Wert der Slim-Line-Modelle ist begrenzt; Vergleichswerte ermittelt man am besten über laufende Auktionen, wobei zur Suche der Begriff 'Montblanc' breit angesetzt und das Ausschlussprinzip genutzt werden sollte. Eine kostenpflichtige Wertbestimmung bietet z.B. Stefan Wallrafen an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über Ric-Lei-Safety-Füllhalter aus Leipzig bekannt, und lässt sich ein Riss am Hartgummikorpus reparieren?", "a": "Ric Lei wurde von einem ehemaligen Montblanc-Mitarbeiter (Richter) in Leipzig gegründet und stellte qualitativ hochwertige Schreibgeräte im Stil eines Montblanc-Achtkant-Safety mit Herzlochfeder her; Detailinformationen zur Marke sind selten und überwiegend in Sammlerforen dokumentiert. Hartgummi lässt sich nicht zuverlässig kleben; ein gerissenes Bauteil muss neu angefertigt werden. Für solche Reparaturen wird auf spezialisierte Werkstätten verwiesen, etwa Horst von maxpens.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich beim eBay-Kauf eines Montblanc Solitaire Carbon/Steel-Kugelschreibers die Echtheit absichern, wenn der Verkäufer nur wenige Bewertungen hat?", "a": "Auch wenn das gezeigte Foto einen echten Montblanc abbildet, sagt das nichts über die tatsächlich versendete Ware aus; problematischer als plumpe Fälschungen sind heute virtuelle Angebote (Verkäufer mit wenigen Bewertungen, Vorkasse, identische Texte/Bilder). Sinnvolle Absicherung sind die ausdrückliche Frage nach Originalität, das Angebot der Barzahlung bei Abholung und die schriftliche Echtheitsgarantie. Lehnt der Verkäufer Abholung ab und gibt keine klare Echtheitszusage, ist bei höheren Beträgen vom Kauf abzuraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann wurde die TV-Reportage über Stefan Fink und seine Werkstatt im Magazin K1 Journal auf Kabel 1 ausgestrahlt?", "a": "Die ursprünglich für den 6. September 2005 angekündigte Reportage über Stefan Fink wurde von Kabel 1 kurzfristig um rund vier Wochen verschoben. Als neuer Sendetermin im Magazin K1 Journal wurde Freitag, der 28.10.2005 um 18:45 Uhr genannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verlässlich sind Zustandsangaben in eBay-Auktionen für hochwertige Schreibgeräte und welche Strategien minimieren das Risiko?", "a": "Zustandsbeschreibungen wie 'guter Zustand' oder 'neuwertig' werden von Privatverkäufern häufig stark beschönigt; PayPal greift bei Zustandsmängeln in der Regel nicht ein, sofern die Sendung als zugestellt gilt. Bekannte gewerbliche Sammlerhändler sind dagegen zuverlässig, betreiben aber meist eigene Shops außerhalb von eBay zu oft günstigeren Preisen als in den Auktionen – direkte Anfragen lohnen. Verglichen mit realistischen Sammlerpreisen auf Pen-Shows liegen eBay-Preise für gebrauchte und seltene Stücke häufig deutlich überhöht. Empfohlen werden detaillierte Fotos und Beschreibungen beim Kauf wie Verkauf sowie eine grundsätzlich skeptische Haltung gegenüber unbekannten Privatverkäufern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welche Montblanc-Modelle handelt es sich bei drei geerbten Schreibgeräten mit 925-/750-Punzierungen, einer Lapislazuli-Optik und einem Solid-Gold-Korpus?", "a": "Der Goldfüller ist ein 144 Solid Gold mit 18kt-Overlay aus den frühen bis mittleren 1990er Jahren; spätere Solid-Gold-Modelle zeigen ein Fischgrätmuster aus Gelb- und Weißgold, die Goldschicht ist dünn und der Materialwert moderat, aber die Modelle sind vergleichsweise selten. Der Lapis-Rollerball ist ein 163 Solitaire Ramses II mit Lapislazuli-Kappe und vergoldetem Silberkorpus (Vermeil). Beim dritten Stück handelt es sich um einen 144 Ramses II, dessen dünne Lapislazuli-Kappe (häufiger Defekt der Reihe) gebrochen war und nachträglich von dritter Hand mit Holz/Horn ummantelt wurde – eine inoffizielle Bastelei, kein Montblanc-Originalzustand.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Stammt eine alte, mit 'Montblanc' beschriftete Armbanduhr vom Hamburger Schreibgerätehersteller, und hat dieser eine Uhrengeschichte vor 1997?", "a": "Vor 1997 stellte die Montblanc Simplo GmbH keine Uhren her; ältere Uhren mit dem Schriftzug 'Montblanc' stammen von einem unabhängigen Schweizer Uhrenhersteller, der mittlerweile insolvent ist. Beim Einstieg von Montblanc Hamburg in die Uhrenproduktion wurden die Markenrechte für den Uhrennamen 'Montblanc' von einem Schweizer Uhrmacher abgekauft, wodurch die Hamburger seit 1997 auch im Uhrensegment unter eigenem Stern auftreten dürfen. Aus reiner Sammlersicht für Montblanc-Schreibgeräte sind die alten Schweizer Uhren nicht relevant; ihr historischer Wert und ihre Verbindung zur Markengeschichte können dennoch interessant sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Mindert eine nachträgliche Diamantverzierung an einem Montblanc Kafka aus der Writers Edition den Sammlerwert?", "a": "Nachträgliche Modifikationen wie aufgesetzte Diamanten an Sammler-Schreibgeräten sind Geschmackssache: Befürworter sehen darin eine kreative Aufwertung, Kritiker bemängeln den Verlust der Originalsymmetrie und werten den auffälligen Schmuck als reines Statussignal. Aus Sammlersicht handelt es sich nicht mehr um den Originalzustand, was den Wert für klassische Sammler in der Regel reduziert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Verwendung des Begriffs 'Meisterstück' in der Werbung anderer Hersteller (z.B. Garmin) markenrechtlich problematisch für Montblanc?", "a": "Der Begriff 'Meisterstück' ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein Qualitätsbegriff und kein exklusiv für Montblanc geschützter Markenname; markenrechtlich besteht ein Freihaltebedürfnis, weshalb auch andere Unternehmen damit werben dürfen. Die markenrechtliche Beurteilung kann allerdings im Einzelfall variieren, insbesondere bei sehr ähnlicher Schreibschriftgestaltung könnte das Thema Rufausbeutung diskutiert werden, wie vergleichbare Domain- und Markenstreitigkeiten zeigen. Für die breite Bevölkerung wird 'Meisterstück' zudem nicht primär mit Montblanc assoziiert, sondern allgemein als Auszeichnung handwerklicher Spitzenqualität verstanden, sodass Verwechslungsgefahr meist nicht gegeben ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es den Waterman Sérénité in Holz auch als Rollerball oder Kugelschreiber?", "a": "Bei der schwarzen Sérénité-Variante ist das Federaggregat gegen ein Kugelschreiber- oder Tintenrollermodul tauschbar; die Schäfte sind nicht modellbezogen festgelegt. Es ist daher wahrscheinlich, dass dies auch bei der Holzausführung möglich ist; eine direkte Anfrage beim Hersteller wird empfohlen, um es verbindlich zu klären.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind häufige Defekte an Kappengewinde, Feder und Korpus eines Montblanc Starwalker-Füllhalters typisch, und wie reagiert Montblanc bei Reparaturen außerhalb der Garantie?", "a": "Beim Starwalker ist das Kappengewinde innen aus Kunststoff, während das Schaftgewinde aus Metall besteht; bei zu festem Zudrehen kann das Kunststoffgewinde mit der Zeit nachgeben. Wiederholte Defekte derselben Komponenten sind aber nicht der Regelfall. Die Garantie verlängert sich nicht automatisch durch eine Reparatur; nach Ablauf trägt der Kunde die Kosten, die für eine Kappe etwa bei 120 Euro liegen können. Kulanz ist Verhandlungssache und unternehmerisch zwischen Vorab-Einpreisung möglicher Reparaturen und individueller Kostenübernahme abzuwägen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich die Rillen eines platinierten Starwalker Doué reinigen, ohne die Beschichtung zu beschädigen?", "a": "Zur schonenden Reinigung der Rillen und der platinierten Oberfläche eignet sich eine weiche Bürste, etwa eine weiche Zahnbürste oder die Reinigungsbürste eines Elektrorasierers, leicht angefeuchtet eingesetzt. Tücher allein erreichen die Vertiefungen nicht ausreichend. Wichtig ist, mechanische Belastung gering zu halten, um Kratzer auf der Platinierung zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert ein Montblanc Leonard Bernstein als Patronenfüller mit verziertem Korpus und silbernem Clip?", "a": "Eine derartige Variante des Leonard Bernstein hat Montblanc nie produziert; bei dem gezeigten Schreibgerät handelt es sich eindeutig um eine Fälschung, vermutlich chinesischer Herkunft. Erkennbar ist dies u.a. an Feder, Tintenleiter, Clip, Griffstück und 'Konverter', die nicht den Originalmerkmalen von Montblanc entsprechen. Der echte Leonard Bernstein ist als Kolbenfüller mit goldenem Clip gestaltet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tinten sind für einen Sheaffer White Dot Triumph Sentinel von 1949 geeignet, und ist nach langer Standzeit eine besondere Behandlung nötig?", "a": "Für historische Sheaffer-Modelle sollten ausschließlich wasserlösliche, nicht verklebende Tinten verwendet werden; klassisches Pelikan 4001 Königsblau und blaue Faber-Castell-Tinte gelten als unproblematisch. Pigmentierte oder stark farbige Tinten (Schwarz, Rot, Eisengallus) sind zu vermeiden, da sie das Material angreifen können. Vor der ersten Inbetriebnahme empfiehlt sich gründliches Spülen mit Leitungswasser, regelmäßige Spülungen halten den Halter dauerhaft funktionsfähig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf ist beim Kauf eines Montblanc Chopin (M145) als Geschenk zu achten, insbesondere bezüglich Federbreite und eBay-Risiken?", "a": "Entscheidend für die spätere Nutzung ist die richtige Federbreite, die zur Schreibgewohnheit der beschenkten Person passen muss; sonst bleibt der Füllhalter ungenutzt. Vor dem Kauf empfiehlt sich daher ein unauffälliger Test mit anderen Füllhaltern, um die bevorzugte Strichstärke zu bestimmen. Beim Kauf bei einem etablierten Montblanc-Händler kann die Feder typischerweise innerhalb von 14 Tagen getauscht werden; bei eBay ist dieses Sicherheitsnetz nicht gegeben, weshalb Vorsicht bei privaten Verkäufern und vor allem bei Anbietern mit wenigen Bewertungen geboten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc-Modelle Meisterstück 12 und Nr. 38 aus den 1960er Jahren bekannt?", "a": "Beide Modelle wurden zwischen 1959 und 1968 hergestellt. Der Meisterstück 12 ist der kleinere Meisterstück-Füllhalter mit Kolbenfüller und sogenannter 'Butterfly'-Feder, die Nr. 38 ein Kugelschreiber (kein Rollerball) der dritten Linie unterhalb der Meisterstück-Reihe. In schwarzer Standardfarbe sind beide Modelle relativ häufig erhalten und entsprechend nicht besonders wertvoll; Sammlerpreise erreichen vor allem abweichende Farbausführungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet das 'S' im Berg-Imprint auf der Kappe der ersten Montblanc-Meisterstück-Edition (25er)?", "a": "Das 'S' im breiteren Berg-Imprint früher Meisterstücke steht für 'Simplo' und verweist auf die Firmenhistorie: Montblanc ging aus der Simplo Filler Pen Company hervor und firmierte später als Montblanc Simplo GmbH. In den späteren Meisterstück-Generationen entfiel dieses 'S', ebenso wurden die Federgravuren von '18 ct' zu '4810' geändert und Kappenringe ergänzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch sind die Reparaturkosten bei Montblanc, wenn an einem 144er ein Schaftriss und Goldabrieb am Kappenkonus auftreten, und ist dies ein berechtigter Mangel?", "a": "Bei einem berechtigten Materialmangel übernimmt der Montblanc-Service die Reparatur in der Regel kostenfrei; andernfalls fällt die Pauschale 1 von 49 Euro an. Risse im Schaft, abblätternde Goldschicht am Kappen-/Federring oder ähnliche Materialdefekte sollten daher zur Beurteilung an den Service eingesendet werden. Vor dem Versand empfiehlt sich Reinigung, wasserbasierte Spülung und Überprüfung; weitere Sachinformationen zu Kratzern im Lack liegen nicht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der Montblanc Noblesse Oblige korrekt benannt, oder bezieht sich 'oblique' auf die Federform?", "a": "Das Modell heißt offiziell 'Noblesse Oblige'; der Name spielt auf die Redewendung 'Adel verpflichtet' an und hat nichts mit der Federform zu tun. Eine schräggeschliffene Feder hieße 'oblique', was häufig mit 'oblige' verwechselt wird. Vom Noblesse Oblige existiert eine ältere und eine jüngere Ausführung, unterscheidbar an Logo und Clipgestaltung. Bei der Echtheitsprüfung an gebraucht gekauften Stücken ist die Vorderseite der Originalfeder maßgeblich, der Tintenleiter ist selten nachträglich passend nachgerüstet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Bulk-Filler-Prototyp aus Polycarbonat mit eingegossenen Wachteleierschalen gestaltungstechnisch optimal umzusetzen, insbesondere im Hinblick auf Tintenstandsfenster und Schalenverteilung?", "a": "Für eine bessere Anmutung wird empfohlen, die Eierschalen dichter zu setzen, sodass ein dreidimensionaler Effekt durch Überlappungen entsteht und die Teiltransparenz nicht 'unentschlossen' wirkt. Statt eines durchgängig halbtransparenten Korpus ist ein klar abgegrenztes Tintensichtfenster (oben dicht, zum Sichtfenster hin auslaufend, oder ein separates kleines Fenster) optisch stimmiger. Eine Schraubkappe auf dem Füllgriff bedingt einen Durchmesser-Reduktionsschritt am Gewindeteil, was konstruktiv ein Nachteil ist. Hinweise zur Verarbeitung von Eierschalen-Oberflächen bietet zudem Horst von maxpens.de, der über umfangreiche Erfahrung mit dieser Technik verfügt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Meisterstück-Modell trägt die Prägung D.R.P. 652405 sowie 4810/M/250 auf der Feder?", "a": "Die Federbeschriftung lautet korrekt 4810 (nicht 1810); diese Zahl markiert die Höhe des Mont Blanc und ist Standard auf Meisterstück-Federn. Für eine eindeutige Modellbestimmung anhand der D.R.P.-Nummer und der Imprint-Details ist ein Foto erforderlich. Die weitere Diskussion wurde in einen separaten Thread verlagert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Ursachen für Schreibaussetzer eines Montblanc 162er Rollerballs in bestimmten Schreibwinkeln, und kann eine Fineliner-Mine Abhilfe schaffen?", "a": "Roller- und Kugelschreiber regulieren den Tintenfluss über die Kugel in der Spitze, die zugleich als Begrenzung wirkt; die scharfe Kanten der Spitze führen zu engen Toleranzen beim Schreibwinkel. Aussetzer können auf eine zu trockene Mine oder einen leicht verbogenen Spitzenrand hindeuten. Der Wechsel auf eine andere Mine, z.B. eine breitere Kugelschreibermine oder eine Schmidt-Fineliner-Mine, kann den Tintenfluss verbessern und den Winkelbereich entschärfen, da die 162er Schäfte sowohl Rollerball- als auch Fineliner-Refills aufnehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum werden historische Montblanc-Sicherheitshalter im Handel und bei eBay häufig fälschlich als 'Kompressor' angeboten, und worauf ist beim Kauf zu achten?", "a": "Sicherheitsfüllhalter und Kompressorfüllhalter haben unterschiedliche Füllsysteme; eine bewegliche, ausziehbare Feder ist eindeutiges Kennzeichen eines Sicherheitshalters und schließt einen Kompressor aus. Selbst Mitarbeiter regulärer Fachgeschäfte kennen historische Schreibgeräte oft nicht ausreichend, weshalb Falschauskünfte häufig vorkommen, auf die sich Verkäufer dann berufen. Sammler sollten Modelle daher selbst prüfen oder über einschlägige Sammlerforen und Fachliteratur verifizieren. Hinzu können sekundäre Mängel wie falsche Feder oder falsche Kappenhülse den Wert weiter mindern, weshalb hohe Preise für solche Stücke meist nicht gerechtfertigt sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ältere Montblanc Meisterstücke ohne Seriennummer (146er Konverter, Kugelschreiber, Bleistift) zwangsläufig Fälschungen, und was bedeutet die Clipgravur 'W-Germany' bzw. 'Germany'?", "a": "Das Fehlen einer Seriennummer ist kein Hinweis auf eine Fälschung, da Montblanc Seriennummern erst relativ spät eingeführt hat; Fälschungen tragen heute oft sogar fingierte Nummern. Ein 146er ohne Platin-Intarsia an der Feder weist üblicherweise auf eine Produktion in den 1980er Jahren hin. Die Clipgravur 'W-Germany' steht für eine Herstellung vor der Wiedervereinigung 1990, 'Germany' für spätere Produktion. Weitere Detailmerkmale lassen sich über die historischen Modellbeschreibungen auf fountainpen.de abgleichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Meisterstück mit 'Hermes'-Gravur, Federbeschriftung 4310/140/585 und Garantieschein 13 400?", "a": "Es handelt sich um ein Meisterstück 144 aus den 1950er Jahren mit einer Werbeprägung 'Hermes' (Werbegeschenk an Geschäftskunden, kein Bezug zur Marke Hermès oder Hermes-Schleifmittel). Die Federgravur lautet 4810/14C/585 (Höhe Mont Blanc und Goldgehalt), das Modell ergibt sich aus der Zahl auf dem Kolbenende (142, 144, 146 oder 149); am Drehknopf des Kolbens ist häufig die Federbreite vermerkt (z.B. OBB). Die Datierung in die 1950er erfolgt anhand des Celluloid-Materials und der nicht eingeschmolzenen, lose sitzenden Kappenringe – ab den 1960er Jahren bestehen die Korpora aus Kunststoff mit eingeschmolzenen Ringen. Der 144er wurde von 1949 bis 1960 produziert; die Modellnummern 13 400 und 13 200 aus den 90er-Jahre-Garantiebelegen passen daher nicht zu diesem Füllhalter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es einen Montblanc Bohème Steel-Kugelschreiber, und welcher Preis ist für ein gebrauchtes Exemplar in mäßigem Zustand angemessen?", "a": "Den Bohème Steel-Kugelschreiber gibt es; im Vergleich zur schwarzen Edelharz-Variante ist er deutlich teurer (Neupreis um 690 Euro). Der Wert auf dem Gebrauchtmarkt hängt stark vom Polierzustand ab: Sind Kratzer auspolierbar, kann sich der Kauf lohnen; tiefere Beschädigungen können bei Metallmodellen die Beschichtung freilegen, ein Komplettaustausch durch Montblanc ist in solchen Fällen sehr teuer. Für ein nahezu kratzerfreies Exemplar gilt ein Preis um 240 Euro als Schnäppchen, während Angebote in mitgenommenem Zustand kritisch zu prüfen sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie selten ist eine DEF-Feder (Durchschreibefeder, extra fein) bei einem Pelikan 400NN, und beeinflusst sie den Wiederverkaufswert?", "a": "Durchschreibefedern (D-Federn) bei Pelikan 400NN sind nicht ausgesprochen selten und kommen regelmäßig im Markt vor. Die Federvariante allein hat erfahrungsgemäß nur geringen Preiseinfluss, da die Mehrheit der Sammler eher weiche Federn bevorzugt; ein nennenswerter Aufpreis lässt sich nur erzielen, wenn ein Käufer gezielt nach einer harten Feder sucht. Beim Verkauf sollte die DEF-Charakteristik dennoch ausgewiesen werden, um interessierte Schreiber gezielt anzusprechen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worum handelt es sich bei einem Set der Marke Markant mit mehreren Metall-Federspitzen, einem Kunststoffstift mit Metallclip und Zubehörteilen?", "a": "Die Beschreibung deutet auf einen Zeichenfüller bzw. ein Tuschefüller-Set für Architekten und technische Zeichner hin, bei dem die Metallspitzen unterschiedliche Strichstärken bedienen. Eine eindeutige Zuordnung erfordert allerdings Fotos. Mit klassischer Kalligraphie haben solche Sets nichts zu tun.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun bei Tintenaustritt am Drehknopf eines Montblanc 342, und kann der Montblanc-Service dieses Modell heute noch reparieren?", "a": "Der 342er war ein historischer Standardfüllhalter, der in großer Stückzahl produziert wurde; Reparaturen über Montblanc selbst sind häufig unverhältnismäßig teuer im Vergleich zum Marktwert. Sinnvoller ist die Reparatur durch spezialisierte Restauratoren, die in der Reparaturliste von Sammlerforen verzeichnet sind. Vor der Investition sollte der wirtschaftliche Wert des Schreibgeräts gegen die Reparaturkosten abgewogen werden; pigmentierte Tinten wie 'Midnight Blue' sollten in alten Halterungen ohnehin vermieden werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Qualität der Sailor 1911-Füllhalter mit 21K-Togi- und Music-Nib-Federn einzuschätzen?", "a": "Die Sailor 1911-Modelle bieten hervorragende Schreibqualität, insbesondere die 21K-Togi- und Music-Federn liefern ein charakteristisches und sehr angenehmes Schreibbild. Im Gesamteindruck wirken die Schreibgeräte allerdings eher schlicht; das Gehäuse aus festem, akzeptabel kratzfestem Kunststoff hebt sich optisch nicht stark von Standardprodukten ab, weshalb der haptische 'Wow-Effekt' im Vergleich zu manch anderen Marken geringer ausfällt. Eine vorbestellte Federjustierung (z.B. über Mottishaw) kann den Schreibeindruck nochmals verbessern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch sind die aktuellen Listenpreise (Stand 2008/2009) der Montblanc Meisterstück Classique- und Le Grand-Drehkugelschreiber in vergoldeter und platinierter Ausführung?", "a": "Beim Münsteraner Händler galten folgende Preise: Classique-Drehkugelschreiber mit goldener Ausstattung 265 Euro, platiniert 275 Euro; Le Grand-Drehkugelschreiber mit goldener Ausstattung 285 Euro, platiniert 295 Euro. Zum Vergleich: 2006 lag der Le Grand Platinum bei 270 Euro, der goldene Le Grand bei 255 Euro. Telefonische Preisauskünfte und gelegentliche Rabattanfragen sind in MB-Shops häufig erfolgreich. Beim Kauf gewerblicher eBay-Anbieter unter Ladenpreis ist mit eingeschränkter oder fehlender internationaler Herstellergarantie zu rechnen; Aktionen wie 10 % Payback bei Kaufhof können den Preisunterschied zum Internet ausgleichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich eine S.T. Dupont Geldklammer in Palladium auf Echtheit prüfen, und ist ein Preis um 300 Euro für vier Stück realistisch?", "a": "S.T. Dupont-Fälschungen, vor allem bei Feuerzeugen und Accessoires, sind technisch oft sehr hochwertig, weshalb fehlende Seriennummer oder Edelmetallprägung allein kein eindeutiges Echtheitsindiz darstellen; die 'Made in England'-Stempelung ist allerdings für eine französische Marke ungewöhnlich und sollte hinterfragt werden. Da das Modell weder über Google noch in der offiziellen Produktdatenbank zu finden ist, dürfte es sich um eine ältere oder bereits eingestellte Variante handeln. Zur Verifizierung empfiehlt sich, Fotos direkt an S.T. Dupont zu senden oder fachfremde Spezialforen für Accessoires einzubeziehen, bevor ein Kauf in größerer Stückzahl erfolgt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Darf ein Hersteller wie Parker drei Kappenringe verwenden, oder ist diese Gestaltung markenrechtlich für Montblanc geschützt?", "a": "Markenrechtlich geschützt für Montblanc ist nur die spezielle Kombination aus zwei schmalen Ringen und einem breiteren Mittelring, nicht aber drei gleich starke Ringe. Hersteller mit eigener historischer Produktion solcher Ringkombinationen (z.B. Aurora, OMAS) dürfen diese in Neuauflagen wieder verwenden. Beim Parker Duofold gab es bereits drei Kappenringe, als Montblanc noch ein- und zweiringige Kappen verwendete; eine Beanstandung durch Montblanc ist daher nicht möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Füllhalter im Bereich 100–150 Euro eignet sich als Ersatz für einen Pelikan IBIS Günther Wagner, der eine etwas griffigere Oberfläche und stabile, druckfeste Feder bietet?", "a": "Empfohlen wird der Pelikan M200 als Nachfolge-Replika in dieser Preisklasse mit klassischem Aussehen und guter Federstabilität. Der M200 mit DEF-Feder bietet eine extrafeine Durchschreibfeder, die starkes Aufdrücken verträgt – passend für ein druckvolles, schnelles Schriftbild. Pelikan-Federn sind insgesamt stabil, sodass auch bei kräftigem Schreibstil keine Probleme entstehen. Tiefergehende Pelikan-spezifische Empfehlungen finden sich zudem in spezialisierten Pelikan-Foren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Markenmodell ist ein Schulfüller aus dem Jahr 1992 mit kräftig roter Kappe (mit Namensschild), silberner Feder, Griffstück mit Einkerbungen, hellem Holzschaft und roter Endkugel?", "a": "Die Beschreibung trifft auf den Lamy Schreiblernfüller (Lamy ABC) zu, ein klassisches Modell des Lamy-Schreiblernsystems mit ergonomisch eingekerbtem Griffstück, austauschbarem Namensschild auf der Kappe und Holzschaft. Weitere Informationen zum Modell und zum Schreiblernsystem finden sich auf der Lamy-Website.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignen sich das Manufactum-Oberschulheft und die dort angebotenen Faltbriefe zum Beschriften mit Füllfederhalter?", "a": "Zum Oberschulheft selbst liegen keine Erfahrungswerte vor. Die Faltbriefe schlagen beim Beschriften mit Füllhalter stark durch, sodass die Tinte auf der außen sichtbaren Adressfläche unschön wirkt. Für eine ansehnliche Beschriftung wird daher zu Kugelschreiber, Bleistift oder Roller geraten. Das Papier der Faltbriefe ist also nicht füllertauglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollte man auf ein verdächtig wirkendes Ebay-Angebot reagieren, das möglicherweise eine Fälschung oder ein gehacktes Verkäuferkonto ist?", "a": "Bei verdächtigen Angeboten lohnt sich eine direkte Rückfrage beim angeblichen Verkäufer, da Konten regelmäßig fremd genutzt und ohne Wissen des Inhabers Artikel eingestellt werden. Vor einer Überweisung sollte der Kauf abgebrochen werden. PayPal bietet zwar bei berechtigten Beanstandungen wie Fälschungen eine Rückzahlung, allerdings sind die Verfahren langwierig und mit Schreibaufwand verbunden. Im Zweifel ist vom Kauf abzusehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Schreiber wird die Patron of the Arts Edition 2006 sein?", "a": "Die Patron of the Arts Edition 2006 ist Sir Henry Tate gewidmet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Montblanc mit nur \"Montblanc Germany\" am Kappenrand um einen 121, und gab es diesen auch als Patronenfüller?", "a": "Der Montblanc 121 wurde laut der einschlägigen Literatur (Collectible Stars von Stefan Wallrafen) ausschließlich als Kolbenfüller hergestellt. Eine Patronenfüller-Variante ist nicht dokumentiert; daher liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine Mischbestückung handelt, etwa mit einem Korpus eines 220ers und einer Kappe vom 121. Eine Fälschung ist bei diesen Editionen praktisch ausgeschlossen, da sie für Fälscher uninteressant sind. Letztlich bleibt die Variante schwer eindeutig zuzuordnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeuten die Gravur \"universo\" und das Kürzel \"PL\" auf einem Montblanc 432 Stylo?", "a": "Bei \"universo\" handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine individuelle Werbe- oder Geschenkgravur, wie sie bei Montblanc-Schreibgeräten als Corporate Gifts üblich war; ein offizielles Verzeichnis solcher Gravuren existiert nicht. Das Kürzel \"PL\" bezeichnet nicht das Material, sondern die Farbe beziehungsweise das Celluloid des Korpus und der Kappe (platin-liniert) und hat nichts mit Platin als Metall zu tun. Bei dem 432 handelt es sich um einen Stylo, also einen Schreiber ohne Feder, mit einem Stahlrohr und einem Silberstab im Inneren, der die Tintenzufuhr per Kapillarwirkung steuert. Stylos boten den Vorteil, dass auch dokumentenechte Tinten verwendet werden konnten, die einen Füllhalter verklebt hätten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein Montblanc Pix 283 Bleistift, und ist eine Restauration sinnvoll?", "a": "Der Montblanc Pix 283 wurde zwischen 1954 und 1959 hergestellt. Bei Gebrauchsspuren wie kleinen Kratzern lässt sich mit Politur viel erreichen. Schwieriger ist eine abgenutzte Vergoldung, die meist eine professionelle Neuvergoldung erfordert. Bei der Demontage älterer Pelikan- oder Montblanc-Modelle ist äußerste Vorsicht geboten; ohne Erfahrung wird grundsätzlich davon abgeraten, das Oberteil selbst zu lösen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Montblanc Hommage à Max Reinhardt Edition 2011 gestaltet, und wie wird sie eingeschätzt?", "a": "Die Edition 2011 ist mit Tigerauge als Schmuckstein gestaltet, dessen charakteristische Struktur auf Pressefotos jedoch kaum zur Geltung kommt. Während die Verarbeitung als gelungen bewertet wird, gilt das Design im Vergleich zu den Reinhardt-Editionen früherer Jahre als weniger überzeugend. Die Geschmäcker gehen hier auseinander, und die Edition richtet sich ohnehin an eine spezielle Zielgruppe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Montblanc Meisterstück mit 14ct Goldfeder (Stern mit 35) und beweglicher Kolbenmechanik einzuordnen, dessen Beschreibung dürftig ausfällt?", "a": "Bei dem beschriebenen Schreibgerät handelt es sich offenbar um einen sogenannten Bastard, also eine Zusammenstellung aus mindestens drei nicht zusammengehörenden Teilen. Die Kappe stammt vermutlich von einem 136er, die Feder von einem noch älteren Modell und der Schaft wahrscheinlich von einem 246. In dieser Konstellation sind die Komponenten nur als Ersatzteile nutzbar, jedoch nicht als komplettes, originalgetreues Sammlerstück.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie selten ist das Montblanc Artisan Collection White Pearl bzw. Magic Beauty II Mozart Set, und was war der ursprüngliche Verkaufspreis?", "a": "Die White Pearl- bzw. Magic Beauty II-Sets gelten als ausgesprochen selten und wurden 2003 nur in wenigen Boutiquen geführt; die Auflage der Mozart-Sets soll im zweistelligen Bereich liegen, die der 144er/164er etwas höher. Ein Kaufpreis von 750 Euro für ein Mozart-Set wird als sehr günstig eingestuft. Der ursprüngliche Verkaufspreis lag laut Boutique-Auskunft bei rund 860 Euro für die 144er/164er-Variante. Die Behauptung, das Set sei bereits 15 Jahre alt, ist falsch; korrekt ist die Erstauflage Mai 2003. Wegen geringer Nachfrage und ungünstigem Dollarkurs wird derzeit eher zum Halten als zum Verkaufen geraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc Schreibgeräte ohne den charakteristischen Stern auf der Kappe produziert?", "a": "Ja, solche Schreibgeräte gibt es. Sie wurden für den arabischen Markt hergestellt, da der Stern dort unerwünschte Assoziationen weckte; daher wurde das Markenzeichen verändert oder weggelassen. Beispiele finden sich bereits in den 50er und 60er Jahren. In Deutschland tauchen diese Varianten nur selten auf, etwa bei Ebay. Auf den Wert hat das Fehlen des Sterns nach Erfahrung der Sammler keinen wesentlichen Einfluss; für manche Sammler sind solche Stücke sogar besonders interessant.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem alten Montblanc mit 14C/585-Feder, flachem Tintenleiter und ohne Beschriftung am Drehknopf, vermutlich 334 oder 334 1/2?", "a": "Anhand der Merkmale dürfte ein Mischmodell vorliegen: Die Kappe stammt vermutlich vom 334 1/2, der Korpus vom 344. Zwei Kappenringe weisen auf eine Kappe der zweiten Preisserie hin, während Clip und Kappenkrone (eingravierter statt weiß eingelegter Stern) der dritten Serie zuzuordnen sind. Die Komponenten gehören also nicht zu einem einheitlichen Originalmodell.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wird der Montblanc Kardinal Richelieu (Limited Artisan Edition, Verkaufspreis 13.500 Euro) künftig an Wert gewinnen?", "a": "Der Richelieu gehört zur Limited Artisan Edition, die von Montblanc nicht aktiv beworben wird. Aufgrund der hohen Ausgabepreise und des engen Sammlerkreises kann der Wert nach dem Erstverkauf zunächst sinken, vor allem bei schnellem Wiederverkauf etwa über Ebay. Gut vermarktet, etwa über Auktionshäuser, sind höhere Preise möglich. Reihen wie Writers Edition oder Patron of the Arts profitieren stärker von Sammlern, die komplette Serien anstreben; bei Skeleton- und Artisan-Editionen ist das wegen der hohen Preise und kleinen Stückzahlen kaum möglich. Eine zuverlässige Wertprognose ist nicht möglich; ein gefälliges Design und niedrige Limitierung können sich positiv auswirken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie alltagstauglich ist der Montblanc Starwalker Rubber & Metal, und lohnt sich eine teure Reparatur?", "a": "Bei sorgfältigem Transport in Etuis sind kaum Probleme zu erwarten; in den Rillen kann sich allerdings durch Reaktion mit Hautschweiß eine Oxidschicht bilden, die sich meist leicht entfernen lässt. Probleme mit der Gummioberfläche sind bekannt, aber nicht universell. Eine Reparatur, etwa bei defektem Kappengewinde, lohnt sich nur, wenn man das Schreibgerät weiter benutzen möchte; nach dem Austausch besteht erneut Garantie auf die ersetzten Teile. Als Alternative wurde Pelikan diskutiert, wobei der Ductus nicht jedem zusagt; persönlich wurde der Starwalker bevorzugt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Ebay-Angebot eines Montblanc Mozart Sets von einem Händler ohne Fachhandelsstatus einzuschätzen?", "a": "Auf den Fotos sind keine Anzeichen einer Fälschung erkennbar, das Set wirkt original. Die zugesicherte zweijährige Garantie ist allerdings problematisch, da diese eigentlich nur autorisierte Fachhändler gewähren können, die nicht bei Ebay verkaufen dürfen. Solche Angebote stammen häufig aus Zwangsversteigerungen ehemaliger Fachhändler oder aus Lagerräumungen von Büroeinrichtungshäusern, die das Schreibgeräte-Geschäft eingestellt haben. Eine Garantie über den Hersteller ist in solchen Fällen nicht zu erwarten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Montblanc-Füllhalter ohne Modellnummer im Kappenring, mit vergoldeter Stahlfeder ohne 585-Punzierung einzuordnen?", "a": "Das Schreibgerät ist offiziell kein 221er, da die 221er stets eine bestimmte Goldfeder besaßen. Auch ein frühes Modell der \"Generation\" 13100 lässt sich ausschließen, da diese eine Modellnummer im Kappenring und ebenfalls eine Goldfeder hatten. Es kommen die \"Classic\"-Linie oder ältere Schreibgeräte aus der dritten Serie in Frage; letztere hatten allerdings nur einen Kappenring. Die fehlende 585-Punzierung weist eindeutig auf eine vergoldete Stahlfeder hin, was die Einordnung als günstigeres Modell stützt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es eine Liste oder Quelle, aus der man die Verfügbarkeit und aktuellen Marktpreise von Montblanc Limited Editions ablesen kann?", "a": "Eine zentrale, vollständige Liste existiert nicht. Größere Bestände führen Fachhändler wie Scription, deren Angebote und Preise jedoch unverbindlich und schnell wechselnd sind. Für die realistische Wertermittlung wird empfohlen, bei Ebay nach abgelaufenen Auktionen weltweit zu suchen, um tatsächlich erzielte Verkaufspreise einzusehen. Die von Montblanc auf der eigenen Webseite genannten Auktionspreise weichen oft deutlich von Ebay-Preisen ab. Generell gilt: einige Editionen wie der Hemingway behalten ihren UVP-nahen Wert, andere wie der J.P. Morgan sind unter UVP zu bekommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Hintergrundinformationen gibt es zum Montblanc Pope Black & White Füllhalter?", "a": "Der Pope Black & White hatte einen Launch-Preis von 37.000 Euro und gilt entsprechend als hochpreisiges, sehr exklusives Stück. Bei einem Kauf in den USA bei niedrigem Dollarkurs könnte sich theoretisch ein Preisvorteil ergeben, allerdings fallen bei der Einfuhr nach Deutschland Zollgebühren an, die den Vorteil schnell aufzehren können. Substanzielle weitere Hintergrundinformationen liegen nicht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches edle Etui für einen Montblanc 145 ist empfehlenswert, das nicht aus Stoff oder Leder besteht und nur ein Schreibgerät aufnimmt?", "a": "Eine zufriedenstellende Empfehlung, die alle Kriterien erfüllt, ist nicht bekannt. Vorgeschlagen wurde lediglich das Andrée Putman Etui, das jedoch für den 149er konzipiert ist und für den 145er deutlich zu groß wirken würde. Andere geeignete Alternativen ohne Leder oder Stoff sind unter Sammlern nicht geläufig. Die Auswahl außerhalb der gängigen Materialien ist also stark eingeschränkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind einfache geerbte Federhalter ohne Markenkennzeichnung historisch und materiell einzuordnen?", "a": "Bei den abgebildeten Stücken handelt es sich um klassische Federhalter, also keine Füllhalter, und offenbar um Markenstücke ohne identifizierbaren Hersteller. Eine konkrete Bestimmung oder Wertaussage ist daher kaum möglich. Der ideelle Wert als Erinnerungsstück bleibt davon unberührt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum schreibt ein Montblanc 146P plötzlich mit deutlich erhöhtem Tintenfluss, möglicherweise verursacht durch häufige Flugreisen?", "a": "Bei häufigen Flügen führt der Druckwechsel beim Steig- und Sinkflug dazu, dass mehr Tinte in den Tintenleiter und teils in die Kappe gelangt. Abhilfe schafft entweder eine senkrechte Lagerung mit Feder nach oben oder ein vorsichtiges Abtupfen der Lamellen unter der Feder mit einem Taschentuch nach dem Flug, um überschüssige Tinte aufzunehmen. Bleibt der starke Tintenfluss bestehen, kann die Feder leicht verbogen sein, was den Tintenfluss dauerhaft erhöht. Auch die Papierqualität spielt für das Fließverhalten eine wesentliche Rolle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich hochwertige Kugelschreiber, etwa Limited Editions von Montblanc, am besten verkaufen?", "a": "Geeignete Verkaufswege sind die Biete-Rubrik einschlägiger Sammlerforen, Plattformen wie penexchange.de sowie Ebay. Besonders empfehlenswert sind Sammlertreffen und Füllhalterbörsen, etwa in Hamburg; Termine finden sich beispielsweise auf cas1996.de. Dort lassen sich Marktpreise und persönliche Kontakte besonders gut realisieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine Montblanc 149 Feder, deren Spalt deutlich auseinandersteht, defekt?", "a": "Ein breiter Federspalt ist kein zwingendes Defektmerkmal; je breiter der Spalt, desto höher der Tintenfluss. Ab Werk ist der Spalt allerdings nicht so breit, sodass das beschriebene Stück vermutlich vom Vorbesitzer auf einen satten Tintenfluss eingestellt wurde. Ohne Makroaufnahmen vom Korn oder eine Schreibprobe lässt sich der Zustand nicht zuverlässig beurteilen. Bei einem Internetkauf ohne Schreibprobe wird daher empfohlen, im Zweifel auf Stücke auszuweichen, deren Zustand klar dokumentiert ist; reguläre 149er sind ohnehin häufig verfügbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befüllt man einen alten Montblanc Masterpiece 642 mit Kolbenmechanik, der seit Jahrzehnten ungenutzt war, und welche Tinte ist geeignet?", "a": "Bei einem so lange ungenutzten Schreibgerät blockieren Tintenreste fast immer die Kolbenmechanik. Es wird dringend empfohlen, das Schreibgerät einem Fachmann anzuvertrauen, der die Mechanik sachgerecht gangbar machen kann. Das Kunststoffgehäuse dieser frühen Montblancs hat über die Jahrzehnte Weichmacher verloren und ist spröde, sodass es bei Gewaltanwendung leicht bricht. Selbst befüllen oder zerlegen sollte man den Füllhalter daher nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man, ob ein bei Ebay ersteigerter Montblanc Starwalker mit acht Querrillen am Korpus echt ist?", "a": "Der Starwalker Füllhalter lässt sich vor allem an der charakteristischen Originalfeder eindeutig vom Fake unterscheiden; Vergleichsfotos finden sich auf einschlägigen Sammlerseiten. Die Diskussion um die Querrillen bezog sich primär auf den Kugelschreiber, bei dem Original und Fälschung schwerer zu trennen sind. Wichtig: Ein originaler Starwalker Füllhalter kann konstruktionsbedingt nur mit Patronen, nicht mit einem Konverter befüllt werden, da das raue Griffstück innen ein spezielles Bauteil enthält. Passt ein Konverter, ist es ein Fake.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten umfasst die Montblanc Princesse Grace de Monaco Edition?", "a": "Die Edition liegt in zwei besonders limitierten Varianten vor: einer Version mit nur drei Exemplaren und einer Variante mit 29 Stück. Montblanc präsentiert die Edition auf einer eigens eingerichteten Microsite und in einem aufwendigen Magazin, das in den Boutiquen verfügbar ist. Das Magazin enthält großformatige Fotos zur Karriere von Grace Kelly sowie zu den weiteren Limited-Edition-Stücken. Über die Existenz dieser Varianten und Begleitmaterialien hinaus sind keine technischen Details bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete ein Montblanc 144 Anfang der 50er Jahre?", "a": "Im Jahr 1958 lag der Ladenpreis des Montblanc 144 bei 45 DM.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc 149 mit ungewöhnlich gestaltetem Stern auf der Kappe (Variante für den arabischen Markt) ein Original, und ist ein Federwechsel sinnvoll?", "a": "Ja, dieses Modell ist original. Der einzige Unterschied zum regulären Meisterstück ist der modifizierte Stern, den Montblanc für bestimmte arabische Märkte verwendet hat. Solche Stücke sind in Deutschland selten. Ein Federwechsel ist nicht zu empfehlen: Es wäre schade, eine moderne Feder in ein älteres Stück einzubauen, und außerdem ist eine derartige Reparatur sehr teuer. Der erzielte Verkaufspreis von rund 225 Euro gilt als Schnäppchen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte man die Kappe beim Schreiben mit dem Füllfederhalter hinten aufstecken oder lieber nicht?", "a": "Das ist Geschmackssache und hängt stark vom jeweiligen Schreibgerät ab. Kleine Modelle wie der 114 Mozart oder ein Kaweco Sport benötigen die aufgesteckte Kappe für eine vernünftige Balance, während ein 146 Solitaire mit aufgesteckter Kappe schnell zu schwer und unhandlich wird. Bei mittleren Meisterstücken wie dem 146 wechseln viele je nach Situation. Wer Kappenabdrücke und Politur-Aufwand am Korpus vermeiden möchte, schreibt grundsätzlich ohne Kappe. Eine generelle Regel gibt es nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum verschmiert ein Sailor 1911 mit Tintensack-Füllung beim Schreiben die Finger, und welche Rolle spielt Eisengallustinte?", "a": "Mögliche Ursachen sind Haarrisse im Vorderteil, ein defekter Schlauchkonverter, beschädigte Dichtungen, ein Bedienungsfehler oder ein zu tiefes Greifen, bei dem die Finger die Federecken berühren. Eisengallustinte sollte umgehend ausgewaschen werden, da sie ungeeignet für viele Füllhalter ist und bei Antrocknung den Tintenleiter zerstören kann; in solchen Fällen hilft nur ein Austausch des Tintenleiters. Da bei anderen Schreibgeräten kein Problem auftritt, sind Greiffehler unwahrscheinlich; das Vorderteil sollte auf sichtbare Haarrisse geprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo gibt es einen vertrauenswürdigen privaten Reparaturservice für Montblanc-Schreibgeräte, etwa für 146er-Modelle, und kann man die Feder selbst herausdrehen?", "a": "Empfohlen wird die Werkstatt von Horst (maxpens.de); ein Überblick über Reparaturoptionen findet sich auch im Bereich Artikel > Reparatur. Eine Reparatur lohnt sich nur bei wertvolleren oder noch wirtschaftlich sinnvollen Schreibgeräten; bei alten 144ern aus den 50ern etwa allenfalls ein Korkwechsel. Das Herausnehmen der Feder ist riskant: üblicherweise wird der Übergang zwischen Griffstück und Korpus erhitzt, das Griffstück abgeschraubt und der Tintenleiter samt Feder von hinten herausgedrückt. Zu viel Hitze verformt das Celluloid, zu wenig Hitze führt zum Bruch am Gewinde, weshalb dringend von Eigenversuchen abgeraten wird. Eine Alternative ist mehrtägiges Wässern und vorsichtiges Herausziehen, jedoch nicht risikolos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollte man eine Sammlung von Schreibgeräten am besten lagern: in Sammelmappen oder in einer Holzkassette?", "a": "Beide Lagerformen sind möglich; in der Praxis kombinieren erfahrene Sammler verschiedene Aufbewahrungsformen wie Boxen, Mappen, Vitrinen und Trays. Wichtig ist, dass die Schreibgeräte vor mechanischer Beschädigung und Licht geschützt sind. Hinweise und Artikel zur fachgerechten Lagerung finden sich in einschlägigen Fachartikeln. Anbieter wie penboard.de bieten passende Boxen zu moderaten Preisen, allerdings nicht immer mit Glasdeckel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die abgebildeten Montblanc Kugelschreiber Ballpix 780, Carrera 570 Mehrfarben und Junior 690 Originale?", "a": "Bei allen drei abgebildeten Stücken handelt es sich um Originale. Wichtig zur Einordnung: Montblanc ist erst seit 1991 ein reiner Luxusgüterhersteller; davor wurde die gesamte Bandbreite vom günstigen Schulschreibgerät bis zum Luxusprodukt gefertigt. Aufgrund der heutigen Wahrnehmung als Luxusmarke erzielen selbst gebrauchte einfache Modelle aus dieser Zeit oft mehr als ihren ursprünglichen Neupreis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann wurde der Montblanc 164er Kugelschreiber in Bordeaux produziert, gibt es ihn noch, und sind die zugehörige Verpackung und kurze Seriennummer korrekt?", "a": "Bordeauxfarbene Montblancs gibt es seit den 1920er Jahren; der 164er Meisterstück Kugelschreiber wird allerdings erst seit Mitte der 80er Jahre und mit zahlreichen Detailänderungen gefertigt. Die Meisterstück Classique Serie in Bordeaux ist weiterhin lieferbar, während der Meisterstück LeGrand in Bordeaux vor zwei Jahren und der Mozart in Bordeaux im Vorjahr eingestellt wurden. Die fragliche Box ist authentisch, dürfte allerdings vor mehr als 20 Jahren verwendet worden sein. Ein 164er ohne eingravierte Clipringnummer in dieser alten Box ist plausibel; Stücke mit Nummer sind hingegen jünger als etwa fünf Jahre. Manche Händler verzichten freiwillig auf die Lagerhaltung, nehmen aber Bestellungen entgegen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das Montblanc Augmented Paper, wie funktioniert es und ist es seinen Preis von 650 Euro wert?", "a": "Das Augmented Paper ist eine Ledermappe mit speziellem Stift im Starwalker-Stil und Mozart-Kugelschreiberformat, die mithilfe einer Smartphone-App handschriftliche Notizen vom Block in digitalen Text überträgt. Die zugrundeliegende Technologie stammt von Wacom, was langfristige Software-Pflege wahrscheinlich macht; das vergleichbare Wacom Bamboo Folio kostet rund 100 Euro, bietet aber kein hochwertiges Leder oder Premium-Schreibgerät. Verarbeitung und Schrifterkennung der Montblanc-Variante werden gelobt, sofern leserlich geschrieben wird. Negativ angemerkt werden das ausschließlich verfügbare A5-Format, die Beschränkung auf einseitiges Beschreiben und die Bindung an die Mozart-Kugelschreibermine. Ob der Preis gerechtfertigt ist, hängt vom Stellenwert der Verarbeitungsqualität ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die kleinen Löcher auf der Verschlusskappe eines Montblanc 342 normal, oder weisen sie auf eine Fälschung hin?", "a": "Die Löcher auf der Kappe sind normale, konstruktiv vorgesehene Luftlöcher zum Druckausgleich und müssen vorhanden sein. Fälschungen des 342 sind unbekannt, da das Modell preislich für Fälscher unattraktiv ist; Nachahmungen betreffen vor allem Füllhalter mit Overlay oder farbigem Celluloid. Zur Prüfung älterer Schreibgeräte empfiehlt sich ein detaillierter Vergleich der Feder mit weiteren Modellen derselben Serie sowie Fachliteratur wie Collectible Stars.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein älterer Hebelhalter mit Overlay ein Original-Montblanc, wenn ein Brief des Montblanc Service der zwanziger Jahre vorliegt?", "a": "Trotz vorliegendem Schreiben ist mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Original gegeben. Der Brief von Montblanc ist sprachlich vorsichtig formuliert (\"Schreibgerätetyp, den wir hergestellt haben\") und schließt nicht aus, dass das konkrete Stück nicht von Montblanc stammt. Das Overlay weist eher englische Fertigungsmerkmale auf, der Clip könnte auf Pforzheim oder einen englischen Hersteller wie Swan hindeuten. Auch der Hebel passt in dieser Form nicht zur Montblanc-Fertigung und wäre ursprünglich vergoldet gewesen. Zudem fehlt der typische Montblanc-Stern in der charakteristischen Form. Vorsicht beim Kauf solcher Stücke ist trotz Begleitschreiben angeraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Stammen Centrograph-Füllhalter aus dem ehemaligen Ostblock, und lassen sie sich restaurieren?", "a": "Der Hersteller Centropen war in der Tschechoslowakei ansässig; ob ein konkretes Centrograph-Stück tatsächlich von dort stammt, lässt sich ohne Bilder nicht sicher sagen. Eine Restauration ist in der Regel nicht möglich, da diese Füllhalter einen Akkordeonschlauch als Tintenspeicher hatten, der heute praktisch nicht mehr beschaffbar ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine Montblanc-Feder mit Reichsadler-Punzierung und Aufschrift \"NICHROM\" auf einem Montblanc 236 original, und welche Federgröße sollte das Modell haben?", "a": "Die NICHROM-Feder mit Reichsadler ist keine Montblanc-Feder und gehört nicht in einen 236. Korrekt für den 236 ist eine Federgröße 6, sei es als Goldfeder oder Stahlfeder; die Modellnummer kodiert nicht die Strichbreite, sondern Preisklasse, Bauform und Gehäuse-/Federgröße. Strichbreiten werden ausschließlich mit Versalien (z. B. F, M, B) angegeben. Bei der dritten Serie (\"III MONTBLANC III\") wurden statt Zahlen die Buchstaben a, b, c im Dreieck verwendet, wobei a, b, c den Federgrößen 2, 4, 6 entsprechen. Ein 234 hätte folglich eine kleinere Feder als ein 236.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein vermeintlich alter Montblanc-Füllhalter ohne Modellnummer und mit unscheinbarer Feder anhand von Fotos identifizieren?", "a": "Bei dem Stück handelt es sich um einen Montblanc SlimLine (SL) Patronenfüllhalter, gebaut zwischen 1979 und 1982. Er besitzt einen Messingkern mit Kunststoffoberfläche, vergoldete Beschläge und eine vergoldete Stahlfeder; der seinerzeitige Ladenpreis lag bei etwa 49 DM. Die SlimLine-Serie war im unteren Preissegment angesiedelt, gedacht für Schüler und Studenten, und lag unterhalb der Noblesse- sowie der Meisterstück-Reihen. Eine grobe Modellbestimmung anhand klarer Fotos ist meist möglich, bei seltenen Stücken ist eine persönliche Begutachtung erforderlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Schreibgeräte der Marke Diplomat, speziell das Diplomat Excellence Set, qualitativ einzuordnen?", "a": "Diplomat-Schreibgeräte gelten als solide und gut verarbeitet. Der Schaft ist im Vergleich zu einem Montblanc 146 etwas dünner, liegt aber etwa im Bereich des Meisterstück Classique. Wer dünne Formen bevorzugt, wird hier gut bedient. Ausführliche Erfahrungsberichte finden sich in Sammlerforen wie penexchange.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein für 199 Euro angebotener vergoldeter Montblanc Meisterstück Füllhalter mit Korn-Guilloché ein Original?", "a": "Auf den Bildern wirkt der Füllhalter wie ein Original, allerdings könnte die Feder von einem älteren Modell stammen, da kein Hinweis auf eine mittige Platin-Intarsie erkennbar ist. Ein eindeutiges Schnäppchen ist der Preis nicht, zumal das Stück eine Gravur aufweist; ein Auspolieren der Gravur entfernt zugleich die Vergoldung an dieser Stelle und macht eine teure Neuvergoldung erforderlich. Hinzu kommt, dass dieses Modell mit Korn-Guilloché nicht mehr produziert wird, was den Reiz erhöht. Das wechselhafte Auktionsverhalten (geänderter Startpreis, Bildwechsel, Standortwechsel) gibt jedoch Anlass zur Vorsicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand der Seriennummer feststellen, ob ein angebotener Montblanc Starwalker Midnight Black Kugelschreiber mit Innenstempel \"Made in Germany\" ein Original ist?", "a": "Eine sichere Echtheitsprüfung über die Seriennummer ist nur durch Montblanc selbst möglich, da nur der Hersteller die Codierung interpretieren kann. Gerade bei Starwalker-Kugelschreibern sind die Fälschungen oft sehr gut gemacht, weshalb erhöhte Vorsicht angebracht ist. Tauchen identische Seriennummern bereits im Internet im Zusammenhang mit Fälschungen auf, ist das ein deutlicher Warnhinweis; bei der genannten Nummer war das nicht der Fall, was zumindest kein schlechtes Zeichen ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man Fälschungen des Montblanc Lalique 4810 Limited Füllhalterständers, die teils ohne offensichtliche Merkmale auftauchen?", "a": "Erkennbar sind Fälschungen unter anderem an einem schwarzen Stern auf der Verpackung sowie an der minderwertigen Verpackungsqualität insgesamt. Es wurden allerdings auch sehr gut gemachte Fakes ohne diese offensichtlichen Hinweise verkauft, etwa von einem amerikanischen Anbieter, der pro Ständer rund 160 US-Dollar verdient hat. Selbst erfahrene Sammler sind auf gut gemachte Fakes wie den Greta Garbo bereits hereingefallen. Daher gilt: stets sorgfältig vergleichen und sich vor dem Kauf gründlich informieren.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Lalique (1991): https://www.fountainpen.de/patron-lalique.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Rouge et Noir Füllhalter ohne Seriennummer auf dem Clipring trotz vorhandenem Pix echt?", "a": "Ja, die Vorvarianten Noir et Noir und Rouge et Noir wurden vor der Bohème-Serie ohne Identifikationsnummer im Clipring ausgeliefert. Die fehlende Seriennummer ist daher kein Hinweis auf eine Fälschung. Das Schreibgerät ist somit als original zu betrachten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche schwer erhältlichen Limited Editions waren in den Boutiquen München und Düsseldorf zuletzt vorrätig?", "a": "In der Münchner Boutique waren unter anderem die Greta Garbo Limited 100 sowie der Golden Dragon 2000 verfügbar, dazu zahlreiche Patrons of the Arts und Writers Editions. In der neuen Düsseldorfer Boutique fanden sich beispielsweise I Love NY, Gutenberg, Musashi, Russian Flag, Montblanc 100 Rotgold, Bohème 100er und 75er, 144er und 117er, Juilliard Centennial Celebration sowie diverse 888er und 4810er Editionen, ergänzt um den Golden Dragon. Die Düsseldorfer Boutique gilt zudem als besonders beeindruckend gestaltet, mit einem mehrere Meter langen, beleuchteten Kunstobjekt der Montblanc-Bergspitze.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Konsequenzen hat der Verkauf der Ladengeschäfte für das künftige Geschäftsfeld des Anbieters?", "a": "Künftig werden ausschließlich Schreibgeräte limitierter Editionen verschiedener Hersteller aus früheren Jahren angeboten; Neuware wird nicht mehr geführt. Die Beschäftigung mit historischen Montblancs wird weiterhin fortgeführt. Über diese geschäftliche Mitteilung hinaus sind keine substantiellen weiteren Sachinformationen bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich zwei geerbte, vermeintlich originale Montblanc-Schreibgeräte (Karajan-Kugelschreiber) anhand schlechter Fotos verifizieren?", "a": "Bei den abgebildeten Stücken handelt es sich vermutlich um Montblanc Donation Kugelschreiber der Karajan-Serie. Aufgrund der dunklen, unscharfen Fotos ist eine sichere Echtheitsbestätigung nicht möglich, da gut gemachte Fälschungen bekannt sind. Ein typisches Indiz für Fakes ist ein dünn gestanzter Anstecksbügel statt eines massiven Originalclips; daher empfiehlt sich eine Detailaufnahme von der Rückseite des Clips. Ohne bessere Bilder bleibt die endgültige Beurteilung offen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird der haarfeine Federspalt bei der Montblanc-Federherstellung erzeugt?", "a": "Der Federspalt entsteht durch haardünne Trennscheiben, mit denen die Feder in einem feinmechanischen Arbeitsschritt geschnitten wird. Diese Information stammt aus einem Werksbesichtigungsbericht im Fountainpen-Newsletter Nr. 5, der Details zur Federherstellung bei Montblanc enthält.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Identnummer und welchen damaligen Verkaufspreis hatte der Montblanc Writers Edition 2001 Charles Dickens?", "a": "Der Charles Dickens aus der Writers Edition 2001 kostete bei Markteinführung 620 Euro. Montblanc vergibt für jedes Schreibgerät einer Writers Edition eine eigene Identnummer, die unter anderem auf der Umverpackung zu finden ist; daneben existiert die Warennummer (Modellnummer), die die gesamte Serie kennzeichnet und beim Dickens M 28710 lautet. Die Identnummern unterscheiden zudem nach Federbreite: Beim Dickens trägt die F-Feder die Nummer 2480 (mit Sonderverpackung Autograph 2485), die M-Feder 2481 (bzw. 2486) und die B-Feder 2482 (bzw. 2487). Der Kugelschreiber hat die Identnummer 2483 (bzw. 2452), das komplette Drei-Set 2484 (bzw. 2488 bei Feder M). Diese Differenzierung ergibt vor allem bei Bestellungen Sinn, weil sie Verwechslungen zwischen den Federbreiten und Verpackungsvarianten vermeidet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell könnte es sich bei dem unbekannten Füllhalter handeln?", "a": "Anhand der vorliegenden Hinweise wurde der Halter als ein Montblanc 34 oder ein 32er eingeschätzt. Die genaue Zuordnung hängt vor allem von der Länge des Füllhalters ab, da sich diese beiden Modelle in den Maßen voneinander unterscheiden. Eine eindeutige Identifikation ist erst mit konkreten Maßangaben möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Füllhalter im Bereich um 150 Euro eignet sich für tägliches, langes Schreiben in der Ausbildung, und wie wählt man zwischen Modellen mit Stahl- oder Goldfeder?", "a": "Heutige Füllhalter aus dem mittleren Preissegment schreiben technisch alle auf vergleichbar hohem Niveau, weshalb die Entscheidung stark von subjektiven Faktoren wie Tintenfluss, Federbreite, Haptik und Optik abhängt. Hersteller wie Lamy, Pelikan und Graf von Faber-Castell bieten sehr gute Verarbeitung sowie zuverlässigen Service. Empfohlen wird, die Modelle vor dem Kauf selbst auszuprobieren und dabei das eigene Gebrauchspapier mitzubringen, um den Tintenfluss und die Federbreite realistisch zu prüfen. Letztlich entscheidet das Bauchgefühl, da man bei keinem dieser Modelle gravierend falsch liegen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann man tun, wenn ein Pelikan-Füllhalter einen zu starken Tintenfluss hat und das Papier verschmiert?", "a": "Häufig liegt das Problem an der verwendeten Tinte, da manche Sorten sehr langsam trocknen und zu Verschmierungen neigen; ein Wechsel auf eine andere Tinte, etwa Montblanc oder Jansen, kann hier deutlich Abhilfe schaffen. Daneben sind eingetrocknete Tintenreste eine typische Ursache, die den Tintenleiter verkleben und einen unregelmäßigen Fluss erzeugen. Eine gründliche Spülung des Füllhalters mit destilliertem Wasser hilft in vielen Fällen. Bei neueren Pelikan-Modellen lässt sich die Feder mitsamt Tintenleiter herausschrauben und über Nacht in einem Wasserglas einweichen, wodurch hartnäckige Ablagerungen gelöst werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat es den Montblanc Boheme jemals als vergoldete Variante mit schwarzem Onyx-Stein gegeben?", "a": "Den Montblanc Boheme gibt es tatsächlich mit schwarzem Stein am Clip, dies ist sogar eine der am häufigsten verkauften Varianten der Serie, die früher den Namen Rouge & Noir trug. Die Beschläge bestehen jedoch nicht aus Weißgold, sondern sind platiniert; eine Vergoldung mit Weißgold hat Montblanc beim Boheme nie angeboten. Die im Angebot beschriebenen Stücke sind mit hoher Wahrscheinlichkeit echt, lediglich die Materialbeschreibung des Verkäufers ist irreführend. Für eine endgültige Beurteilung sind aussagekräftige Fotos hilfreich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sieht die Montblanc Writers Edition William Faulkner aus, und stimmt der frühe Erscheinungstermin?", "a": "Beim Faulkner handelt es sich um einen Kolbenfüllhalter, dessen Korpus und Kappe überwiegend aus quergeriffeltem Silber bestehen, vermutlich platiniert, ähnlich der Kappe des Starwalker Doué. Das Schaftende mit dem Kolbenmechanismus sowie der obere Kappenabschluss sind aus bräunlich schimmerndem Edelharz gefertigt. Die Feder ist rhodiniert und zeigt eine goldfarbene Gravur mit Wolken und einem darunter fliegenden Flugzeug. Die Beschreibung hat sich als treffend bestätigt, wenngleich der frühe Auslieferungszeitpunkt überraschte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich eine fest sitzende Mine aus einem 20 Jahre alten Montblanc Solitaire 925 Faden Kugelschreiber herausbekommen?", "a": "Bei festsitzenden Minen empfiehlt es sich, den Kugelschreiber zu öffnen und mit einer neuen Mine von vorne durch die Spitze gegen die alte Mine zu drücken, um diese vorsichtig nach hinten herauszuschieben. Diese Methode funktioniert in der Regel zuverlässig und vermeidet Beschädigungen an der Mechanik.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Modell verbirgt sich hinter der Kappenring-Kennzeichnung 1255 oder 1266 in Sterlingsilber mit Längsguilloche?", "a": "Es handelt sich vermutlich um den Montblanc 1266, einen Meisterstück-Kolbenfüllhalter mit Sterling-Silber-Faden-Guilloche, der zwischen 1971 und 1976 in kleiner Stückzahl hergestellt wurde. Er besitzt eine rhodinierte 18-Karat-Goldfeder. Frühe Exemplare hatten einen massiven Tintenleiter mit metallgefasstem Belüftungsloch, spätere einen flacheren, zuverlässigeren Tintenleiter. Aufgrund der Seltenheit liegt der Sammlerwert in einwandfreiem Zustand bei bis zu 1000 Euro. Im Standardwerk Collectible Stars ist dieses Modell nicht gelistet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist mit professionellen Verkäufern umzugehen, die offensichtliche Fälschungen alter Montblanc-Schreibgeräte versteigern und auf Hinweise nicht reagieren?", "a": "Auch erfahrene Profi-Verkäufer bieten gelegentlich Fälschungen an, etwa aus einem normalen 136er und Celluloid zusammengebaute angebliche Raritäten, die hohe Preise im hohen vierstelligen Bereich erzielen können. Gerade bei alten Schreibgeräten sind Fälschungen oft so gut gemacht, dass selbst Sammler sie nicht auf Anhieb erkennen. Wird ein Verkäufer auf eine Fälschung hingewiesen und reagiert nicht oder verweist nur auf den Vorbesitzer, ist dieses Verhalten als grenzwertig zum Betrug einzustufen und beschädigt seine Glaubwürdigkeit. Käufer sollten bei solchen Anbietern besondere Vorsicht walten lassen und Angebote im Zweifel von erfahrenen Sammlern prüfen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man Montblanc Limited Editions als Geschenk kaufen, und worin unterscheidet sich eine Limited Edition von einer Special Edition?", "a": "Aktuelle Limited Editions sind bei jedem Montblanc-Händler sowie direkt im Montblanc-Shop erhältlich, ältere Limited Editions findet man vor allem auf eBay oder bei spezialisierten Sammlerseiten wie penboard.de oder Fritz Schimpf. Auf der genannten Seite liebl.exklusives-schreiben.de wurden hingegen keine Limited Editions, sondern normale Editionen und Special Editions geführt. Der entscheidende Unterschied: Bei Limited Editions ist die Stückzahl von vornherein begrenzt, während Special Editions zwar nur in einem bestimmten Zeitraum produziert werden, aber in unbegrenzter Stückzahl. Zu den Special Editions zählen etwa die UNICEF-Editionen, Brahms oder Lennon. Welches Stück gut in eine Sammlung passt, lässt sich nur beurteilen, wenn der Bestand des Sammlers bekannt ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es konkrete Hinweise auf eine Montblanc Limited Edition zu Goethe?", "a": "Konkrete und bestätigte Hinweise auf eine Goethe-Edition gab es zum damaligen Zeitpunkt nicht; auch Anfragen bei Montblanc-Boutiquen blieben ergebnislos. Eine solche Edition gilt unter Sammlern als naheliegende Idee, etwa im Rahmen der Writers Edition, ist aber bislang nicht angekündigt worden. Wer aktuelle Gerüchte zu kommenden Limited Editions verfolgen möchte, findet diese erfahrungsgemäß früh im Forum von fountainpennetwork.com.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es bei Montblanc Fälschungen mit Kunststoffgehäusen oder beschränken sich die Fälschungen auf lackierte Metallgehäuse?", "a": "Montblanc-Fälschungen mit Kunstharz- bzw. Kunststoffgehäusen existieren bereits seit längerem, auch wenn lackierte Metallgehäuse häufiger anzutreffen sind. Ein bekanntes Beispiel ist die Fälschung der Limited Edition Kafka, die ebenfalls aus Kunstharz besteht. Bei der Fälschung der Greta Garbo wurde sogar eine neue, deutlich verbesserte Federvariante entdeckt, die dem Original sehr nahe kommt. Die Qualität der Nachahmungen steigt damit auch im Bereich der Materialien und Federn kontinuierlich an, was die Identifikation für Laien zunehmend erschwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein grün-marmorierter Montblanc Meisterstück mit der Patentnummer DRP 508058 und der Kennzeichnung 30 am Schaftende?", "a": "Es handelt sich um den Meisterstück Stylo Nummer 30, der zwischen 1930/31 und 1934 hergestellt wurde; die Schaftnummer 30 verweist auf den damaligen Verkaufspreis von 30 Reichsmark. Werksseitig war das Modell ursprünglich kein Füllhalter mit Feder, sondern ein Druckfüllhalter mit Stylo-Spitze, worauf die genannte Patentnummer eindeutig hinweist. Häufig wurde das schwarze Vorderteil mit der Stylospitze nachträglich gegen ein Griffstück mit Feder ausgetauscht. Bei den grün-marmorierten Zelluloid-Gehäusen treten zudem oft Verfärbungen sowie Materialschrumpfungen auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand unscharfer Fotos beurteilen, ob ein Montblanc 144 echt oder eine Fälschung ist, und können Konverter anderer Hersteller passen?", "a": "Eine zuverlässige Echtheitsprüfung ist ohne scharfe, detailreiche Fotos nicht möglich; insbesondere die Imprints auf der Feder müssen klar erkennbar sein. Ein deutliches Warnsignal in der vorliegenden Beurteilung war ein Konverter, der eindeutig nicht von Montblanc stammte. Konverter anderer Fabrikate können zwar mechanisch passen, sprechen jedoch nicht für ein originales Set. Aufdrucke wie Germany am Clip allein liefern noch keinen Echtheitsbeweis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei dem auf eBay angebotenen Montblanc Soulmakers 100 Anniversary Boheme um eine Fälschung?", "a": "Das Schreibgerät ist echt; es handelt sich um die offiziell aufgelegte Boheme 1906 Edition zum 100-jährigen Firmenjubiläum von Montblanc. Weitere Informationen und Abbildungen dazu finden sich unter fountainpen.de auf der Seite zur Anniversary 100 Boheme 1906. Das Modell ist tatsächlich vergleichsweise wenig bekannt, was für Verunsicherung beim Verkauf sorgen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man einen beschädigten Montblanc Le Grand Kugelschreiber mit Loch im Stern oder einen verkratzten 146er reparieren lassen?", "a": "Reparaturen an Montblanc-Schreibgeräten werden grundsätzlich nur direkt vom Hersteller durchgeführt, ein Ersatzteilverkauf an Endkunden findet nicht statt. Die Reparaturpreise sind im Vergleich zu anderen Herstellern jedoch moderat. Sinnvoll ist ein Anruf beim Montblanc-Kundenservice, um vorab eine Kostenschätzung zu erhalten. Das Schreibgerät kann anschließend entweder direkt eingeschickt oder über einen Fachhändler zur Reparatur gegeben werden, wobei Letzteres unter Umständen mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man das Sammlerbuch The List zu Montblanc-Schreibgeräten beziehen, und wie ist seine Qualität einzuschätzen?", "a": "Das Buch ist als Nachschlagewerk trotz mancher Schwächen einzigartig, kritisiert werden allerdings die teils unproportionalen Abbildungen und die mäßige Bildqualität, die Laien einen falschen Eindruck der Schreibgeräte vermitteln können; eine verbesserte Neuauflage ist geplant, aber zeitlich noch offen. Bezugsquelle ist meist Regina Martini, die das Buch regelmäßig in ihren eBay-Auktionen anbietet. Zuletzt lag der Preis bei rund 12,50 Euro zuzüglich Porto. Alternativ kann man bei Frau Martini auch direkt anfragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein gebrauchter Montblanc Meisterstück 164P für 129 Euro über eine Kleinanzeigen-Plattform ein guter Kauf?", "a": "Ob der Preis angemessen ist, hängt entscheidend vom tatsächlichen Zustand und der Vollständigkeit (Originalbox, Service Guide) ab. Der genannte Anbieter ist aus eBay bekannt und hat dort bereits zahlreiche angeblich neuwertige 164P verkauft, was Anlass zur Vorsicht gibt; auf Rückfragen zur Herkunft der Stücke wurde nicht zuverlässig geantwortet. Eine Echtheitsprüfung nach dem Kauf ist daher dringend zu empfehlen. Grundsätzlich gilt: Bei zweifelhaften Quellen sollte man die Finger vom Geschäft lassen, sofern die Echtheit und Herkunft nicht zweifelsfrei geklärt sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Sachinformationen wurden zum C.A.S.-Sammlerstammtisch am 25. Februar 2007 in Dortmund genannt?", "a": "Der C.A.S.-Sammlerstammtisch fand am Sonntag, dem 25. Februar 2007, ab 14:00 Uhr statt. Veranstaltungsort war das Lokal Zum Franziskaner, Düsseldorfer Str. 21, 44143 Dortmund (Telefon 0231/586 21 18). Im Lokal bestand die Möglichkeit, ein Mittagessen auf eigene Rechnung einzunehmen, wobei die Küche zwischen 15:00 und 17:00 Uhr geschlossen war. Insgesamt nahmen elf Sammler teil.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Hintergründe und Quellen gibt es zu dem genannten Online-Video über Füllfederhalter?", "a": "Das Video steht im Zusammenhang mit einem Artikel aus dem Kundenmagazin der Deutschen Bank in der November-Ausgabe, in dem über Investitionsmöglichkeiten im Bereich Schreibgeräte berichtet wird. Erwähnt wird darin auch die Arbeit des C.A.S.; das Magazin nutzte vom C.A.S. zur Verfügung gestellte Fotos. Der zugehörige Bericht kann als PDF auf den Seiten 34 bis 37 der entsprechenden Ausgabe nachgelesen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche seriösen Bezugsquellen für hochwertige Montblanc-Füller als Geburtstagsgeschenk gibt es im Internet?", "a": "Empfehlenswerte Online-Quellen für Montblanc-Schreibgeräte sind die offizielle Montblanc-Website mit direkter Bestellmöglichkeit sowie die Händler fuellhalter.de, onlinehandel-AS.de und besonders missing-pen.de von Rolf Thiel. Letzterer wird als sehr empfehlenswert eingestuft. Zur genannten Seite liebl.exklusives-schreiben.de lagen keine eigenen Erfahrungen vor, sodass dazu keine Beurteilung abgegeben werden konnte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie antwortet man im Forum korrekt auf einen Beitrag, sodass die Antwort dem ursprünglichen Eintrag richtig zugeordnet wird?", "a": "Damit eine Antwort korrekt unter dem entsprechenden Beitrag einsortiert wird, muss der Antworten-Button verwendet werden, der direkt unter dem jeweiligen Beitrag steht. Dort befinden sich unten rechts die Schaltflächen Antworten und Zitieren. Wird stattdessen ein Button oberhalb des Beitrags genutzt, kann die Antwort fehlerhaft eingeordnet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo finden sich Informationen zu Verkaufszeiträumen und Originalpreisen von Montblanc-Schreibgeräten ab 1980 wie Traveller, Noblesse, Slim Line oder Carrera?", "a": "Das Standardwerk Collectible Stars von Stefan Wallrafen deckt Schreibgeräte nur bis 1979 ab und bietet daher für die gesuchten Modelle der 1980er Jahre keine vollständigen Daten; einige Geräte fehlen dort zudem ganz. Eine geeignete Anlaufstelle für historische Kataloge und ergänzende Informationen ist Stefan Wallrafen selbst, der über umfangreiches Material verfügt(e), in den letzten Jahren aber Bestände abgegeben hat. Auch wenn manche Modelle länger als angegeben produziert wurden, sind die im Buch genannten Produktionszeiträume für die meisten Geräte zuverlässig. Originale Händlerkataloge aus dem Zeitraum 1980 bis 1985 sind die zuverlässigste Quelle für genaue Verkaufszeiträume und Preise.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch ist der ungefähre Wert eines Montblanc Year of the Golden Dragon einzuschätzen?", "a": "Es existieren zwei unterschiedliche Year of the Golden Dragon: eine Auflage von 2000 Stück sowie eine Auflage von 888 Stück (unter anderem in Meißner Porzellan), zusätzlich gibt es Special Limited Editions. Der Launch-Preis der 2000er-Auflage lag etwa zwischen 2400 und 2800 Euro. Die Variante mit Meißner Porzellan hatte einen Listenpreis von rund 3850 Euro. Als Gebrauchsstift ist das Modell wegen des sehr massiven Clips nur eingeschränkt geeignet, als Sammlerstück hingegen attraktiv.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man preisgünstig Original-Minen für die Montblanc Meisterstück Classique Line beziehen?", "a": "Außerhalb von eBay sind Schnäppchen bei Original-Minen kaum zu finden, da Versandhändler bei solchen geringwertigen Artikeln häufig den Mindestbestellwert nicht zulassen und sich die Preise online kaum vom Fachhandel unterscheiden. Bei eBay werden gelegentlich 10er-Packs angeboten, hier ist jedoch Vorsicht geboten, da inzwischen auch Minen gefälscht werden. Wer sicher gehen möchte, kauft daher am besten beim autorisierten Fachhändler oder bei Montblanc selbst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein als Edition Chopin gekaufter Montblanc-Füller mit 18-karätiger Goldfeder als Original und korrektes Modell identifizieren?", "a": "Der beschriebene Füllhalter ist echt, es handelt sich aber nicht um den Meisterstück 145 Chopin, sondern um den preiswerteren, mittlerweile eingestellten Meisterstück 144. Eine 18-karätige Goldfeder weist darauf hin, dass das Stück ursprünglich für den französischen Markt bestimmt war, da dort 14-karätige Goldfedern nicht zugelassen sind. Der längsgeriffelte Tintenleiter ohne Lamellen ist typisch für ältere Modelle; neuere Geräte besitzen Lamellen am Tintenleiter. Ein passender Kolbenkonverter ist im Fachhandel für unter 10 Euro nachzukaufen. Beim 144 ist es zudem normal, dass die Kappe weder eine Seriennummer noch eine Pix-Prägung an der Innenseite des Clips trägt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Firmenfarben verwendete Soennecken zwischen 1910 und 1925 für die Verpackungen seiner Schreibutensilien?", "a": "Eine einheitliche Firmenfarbe lässt sich für Soennecken in dieser Zeit nicht belegen; die verfügbaren historischen Unterlagen liegen häufig nur in Schwarz-Weiß vor. Soennecken nutzte für unterschiedliche Produkte verschiedene Farben, offenbar ohne erkennbares System, und druckte auch den Firmenschriftzug in unterschiedlichen Farben auf die Verpackungen. Ein systematischer Farbcode für die Federkistchen oder Vertriebsverpackungen ist somit nicht überliefert. Da Soennecken heute zur Markengruppe Branion gehört und kein eigenes Unternehmensmuseum existiert, sind detaillierte Informationen schwer zu beschaffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Lederetui aus einer eBay-Auktion könnte es sich handeln, wenn es online nirgends auffindbar ist?", "a": "Eine eindeutige Identifikation des Etuis war bislang nicht möglich. Die Vermutung, es könne sich um die Lederhülle für den Leonardo-Sketchpen handeln, wurde anhand eines direkten Vergleichsfotos verworfen. Möglicherweise handelt es sich um ein Gratisetui aus einer Sonderaktion, was angesichts der Unauffindbarkeit im regulären Sortiment plausibel erscheint. Für große Schreibgeräte oberhalb des LeGrand bieten solche Etuis ohnehin keinen ausreichenden Schutz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Montblanc eignet sich als alltagstauglicher Begleiter bis 500 Euro, und was ist zum Lennon-Rollerball sowie zur angekündigten Hitchcock-Edition bekannt?", "a": "Die Wahl zwischen Füllhalter, Kugelschreiber und Rollerball ist stark persönlich, ein Rollerball ist aber grundsätzlich gut alltagstauglich. Die Preise im Fachhandel weichen nur unwesentlich vom empfohlenen Verkaufspreis ab, sodass der Lennon-Rollerball für rund 510 Euro im üblichen Rahmen liegt. Zur angekündigten Hitchcock-Sonderedition lagen zum Zeitpunkt der Diskussion noch keine konkreten Bilder oder Preise vor. Special Editions werden nur in einem begrenzten Zeitraum hergestellt und sind nach dem Ausverkauf in der Regel nur noch über den Sammlermarkt erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie alt ist ein Montblanc Druckbleistift Pix wirklich, und wie ist sein Erhaltungszustand zu bewerten?", "a": "Der Druckbleistift Pix wurde von 1935 bis 1950 hergestellt und ist somit eher zwischen 70 und 80 Jahren alt, nicht älter. Bei dem beschriebenen Exemplar fehlen am Druckknopf die Abdeckung sowie der Clip, das Stück ist also unvollständig. Vergleichsfotos eines kompletten Bleistifts dieses Typs finden sich auf fountainpen.de unter old-72-mechanical-pencil.htm.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Schreibgerät handelt es sich bei einem teuer versteigerten vermeintlichen Montblanc-Vintage-Stück?", "a": "Bei dem Stück handelt es sich nicht um einen Montblanc, sondern um einen extrem seltenen korallenroten Pelikan, was den hohen Auktionspreis erklärt. Lediglich der Clip stammt von Montblanc, die Feder ist von einem unbekannten Hersteller. Es liegt also ein zusammengesetzter Halter vor, dessen Wert allein durch das seltene Pelikan-Gehäuse begründet ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt und pflegt man die Silberflächen von Montblanc Limited Editions, etwa beim Charles Dickens, Kafka oder Fitzgerald, ohne Schäden zu verursachen?", "a": "Anlaufende Silberflächen sind eine normale chemische Reaktion und für viele Sammler optisch unproblematisch. Zur Reinigung eignet sich ein gewöhnliches Silberputztuch, idealerweise mit Anlaufschutz für längere Wirkung; auch Montblanc bietet ein eigenes Silber-Pflege-Set an. Zu beachten ist, dass jede Politur Material abträgt, gleich welcher Hersteller; bei Vermeil-Schreibgeräten kann zu häufiges Polieren die Vergoldung abtragen, etwa beim Oscar Wilde. Die natürliche Oxidschicht wirkt zudem als Schutzschicht, die bei Entfernung den Korrosionsprozess wieder neu startet. Eine Versiegelung mit Lack wäre theoretisch denkbar, brächte aber andere Nachteile mit sich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Werkzeuge eignen sich zum Zerlegen alter Füllhalter, insbesondere zum Lösen festsitzender Kolbenmechaniken oder Federn?", "a": "Zum Zerlegen empfiehlt sich eine Zange mit beidseitig kunststoffummantelten Backen, wie sie auch im KFZ-Bereich für Zündkerzen verwendet wird; solche Zangen kosten ab etwa 14 Euro und sind unter Suchbegriffen wie Zündkerze und Zange erhältlich, alternativ über Tom Westerich von penboard.de. Vorteil ist der gleichmäßige Druck von allen Seiten, der Absplitterungen am Schaft verhindert. Festsitzende Tintenleiter mit Feder löst man besser durch längeres Wässern, Ultraschallbehandlung (nur Griffstück eintauchen) sowie vorsichtiges Erwärmen mit dem Haarfön; bei Hartgummi sollte ausschließlich Wärme eingesetzt werden. Festsitzende Federn lassen sich nach Ausbau der Kolbenmechanik mit einem passenden HSS-Bohrer (Schaft voraus, leichte Schläge mit einem Gummihammer) und einem Hartholzblock mit Bohrungen als Widerlager herausschlagen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Modell ist ein eckiger, teils mattierter und glänzender goldener Kugelschreiber mit der Gravur Mont Blanc Germany?", "a": "Ohne Foto ist eine sichere Bestimmung nicht möglich, anhand der Beschreibung passt das Modell jedoch am ehesten zum Montblanc Leonardo Da Vinci. Es handelt sich dabei nicht um eine Limited Edition, sondern um einen ganz normalen Kugelschreiber aus den 1990er Jahren. Vorsicht ist geboten, wenn am Stift tatsächlich Mont Blanc Germany getrennt geschrieben steht, denn der Hersteller schreibt sich Montblanc; eine solche Schreibweise spricht klar für eine Fälschung. Zur endgültigen Klärung empfiehlt sich eine Begutachtung anhand von Fotos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich das Stahlarmband einer Montblanc Star Large Automatic verlängern, und wo erhält man einzelne Bandglieder?", "a": "Die Verlängerung scheint sich beim Montblanc-Stahlarmband schwieriger zu gestalten als bei vielen anderen Marken; ein neues Band kostet laut Händlerangaben rund 370 Euro abzüglich Schließe. In aktuellen Händlerkatalogen werden zwar zahlreiche Schließenvarianten gelistet, einzelne Glieder zur Bandverlängerung sind dort jedoch nicht zu finden. Die Metallarmbänder werden offenbar in den drei Größen Medium, Large und XL ausgeliefert. Empfohlen wird, direkt den Montblanc-Kundenservice zu kontaktieren, da das ähnliche Vorgehen bei anderen renommierten Uhrenherstellern zeigt, dass Nachbeschaffungen einzelner Glieder kompliziert oder teuer sein können; aufbewahrte Glieder beim Verkürzen sind daher wertvoll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Hintergründe gibt es zur Schreibgerätemarke Goldring, deren Clip mit diesem Schriftzug versehen ist?", "a": "Die Marke Goldring war ein eher kleiner deutscher Hersteller; entsprechende Werke existierten in Leipzig und in Bühl. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es in Deutschland tausende Schreibgerätehersteller, sodass kleinere Marken wie Goldring nur schwer zuzuordnen sind. Für eine genauere Bestimmung sind Fotos der Schreibgeräte hilfreich. Ergänzende Informationen finden sich gelegentlich auf eBay.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem Montblanc-Kugelschreiber mit der Aufschrift METAL2 und Pix-Gravur unter dem Clip, und ist er echt?", "a": "Es handelt sich um einen Solitaire 164 Doué; die Aufschrift METAL2 ohne 925-Punze weist darauf hin, dass der Stift aus vergoldetem Messing besteht und nicht aus Vermeil (vergoldetem Silber). Montblanc hat die Vermeil-Ausführung später durch vergoldetes Messing ersetzt, da Vermeil mit der Zeit anläuft und die Vergoldung Flecken bekommen kann. Die Pix-Gravur unter dem Clip ist völlig normal: Pix war ursprünglich Montblancs Markenname für mechanische Bleistifte und wurde später auch auf weiteren Schreibgeräten genutzt, weil die Marke Meisterstück nicht in allen Ländern schützbar war. Pix findet sich daher häufig an Ringen verschiedener Meisterstücke und ist kein Hinweis auf eine Fälschung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Soll man als Alltagsstift einen Montblanc-Kugelschreiber oder Rollerball wählen, und welche Alternativen kommen in Betracht?", "a": "Die Wahl ist stark Geschmackssache; ein Rollerball wird wegen der Kappe und der optischen Nähe zum Füllhalter oft bevorzugt, während der Starwalker manchen zu modern erscheint. Beliebt ist als Alltags-Rollerball vor allem der Meisterstück Le Grand. Aus Sicht der Schreibkultur gilt jedoch: Kugelschreiber wirken sich ungünstig auf die Handschrift aus, Rollerballs noch stärker. Wer keinen Füllhalter nutzen kann oder will, sollte für Notizen besser einen Druckbleistift mit 0,9 mm Mine wählen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist mit Verkäufern umzugehen, die plötzlich gefälschte Schreibgeräte aus offenbar gehackten eBay-Accounts anbieten?", "a": "Aktuell werden gehäuft gehackte eBay-Accounts genutzt, um aus China stammende, oft minderwertige Fälschungen anzubieten; betroffen sind nicht nur Montblanc-Schreibgeräte, sondern auch Markenprodukte wie Louis Vuitton, Gucci, Fendi und Nokia-Handys. eBay kommt mit dem Löschen solcher Auktionen kaum noch nach, und Hilfe für betroffene Account-Inhaber wird primär nur über englischsprachigen Live-Chat angeboten. Auffällig ist, wenn ein Account plötzlich völlig andere Artikel als zuvor anbietet, was auf eine Übernahme hindeutet. Empfohlen wird eine tägliche Kontrolle des eigenen eBay-Accounts, um unbemerkte Fremdaktivitäten frühzeitig zu erkennen. Die eBay-Toolbar soll einen gewissen Schutz bieten, ersetzt regelmäßige Kontrolle aber nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bietet eine Anfrage der Seriennummer beim Hersteller Sicherheit, ob ein in einem Geschäft erworbener Montblanc echt oder eine Fälschung ist?", "a": "Eine bloße Anfrage der Seriennummer beim Hersteller liefert keine Gewissheit, da auch Fälschungen mit fiktiven Seriennummern versehen sein können und Montblanc ohne Inaugenscheinnahme keine Echtheitsaussage trifft. Sicherheit gibt nur die Einsendung des Schreibgeräts an Montblanc; echte Stücke werden zurückgesandt, Fälschungen entsorgt. Inzwischen existieren auch sehr gut gemachte Fälschungen, die auf den ersten und zweiten Blick nicht von Originalen zu unterscheiden sind, in seriösen Geschäften aber kaum auftauchen. Ein erfahrener Fachmann erkennt diese Fälschungen jedoch zuverlässig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existiert eine Zeitleiste zur Datierung des Montblanc Meisterstück 149 analog zur Zeitleiste für den 146?", "a": "Hilfreiche Online-Ressourcen zur Datierung des Meisterstück 149 sind ein PDF im Blog whitestar_ftl auf livedoor.jp sowie der Thread Dating Montblanc 149s im Forum von fountainpennetwork.com. Mit Hilfe dieser Übersichten lassen sich Modelle anhand baulicher Merkmale recht präzise zeitlich einordnen. Beispielsweise weist eine Bicolor-14-K-Feder kombiniert mit zweigeteiltem Schaft, Messing-Füllmechanik und Ebonit-Tintenleiter auf eine Produktionszeit zwischen 1985 und 1990 hin.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man einen alten Pelikan-Kugelschreiber reparieren lassen, wenn der Schreibwarenhändler dies nicht mehr leisten kann?", "a": "Für Reparaturen alter Pelikan-Kugelschreiber ist das Forum penexchange.de eine geeignete Anlaufstelle, da sich dort zahlreiche Pelikan-Sammler und entsprechend einschlägiges Fachwissen finden. Spezialisierte Sammler kennen häufig Reparateure, die auch ältere Modelle wieder instand setzen können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war der ursprüngliche Neupreis des Cartier Art Deco Dandy?", "a": "Der Cartier Art Deco Dandy hatte zum Verkaufsstart einen Neupreis von 810 Euro. Inzwischen ist das Modell ausverkauft und gilt als vergleichsweise begehrtes Sammlerstück innerhalb der Cartier-Schreibgeräte. Zum aktuellen Sammlerpreis liegen jedoch keine konkreten Angaben vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo war 2007 ein dreiteiliges Montblanc Franz Kafka Limited Edition Set zum Sonderpreis erhältlich?", "a": "Das komplette dreiteilige Kafka-Set wurde im August 2007 für 1350 Euro abzüglich 3 Prozent Skonto angeboten. Bezugsadresse war die Papeterie Prygoda, Augustastraße 10, 45525 Hattingen, Telefon 02324/22796.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand der Beschreibung ein alter Montblanc-Hebelfüller mit Herzlochfeder, Stern-Markierung 6 und Simplo-Aufdruck näher datieren und identifizieren?", "a": "Der Füllhalter ist mit hoher Wahrscheinlichkeit echt; Herzlochfeder, Tintenleiter und Schaftaufdruck sprechen für eine Herstellung gegen Ende der 1920er Jahre. Die Kappe wirkt etwas gekürzt, und auch der Hebel scheint nicht original zu sein, da der korrekte Hebel den Montblanc-Stern auf dem runden Hebelende eingraviert hatte. Bezogen auf die angegebene Größe 6 handelt es sich um ein vergleichsweise seltenes Modell. Eine endgültige Bestimmung erfordert weitere Detailfotos, insbesondere vom Schaftende und etwaigen weiteren Gravuren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchem Edelstahl besteht der Montblanc 144 Solitaire Stainless Steel tatsächlich, und wie ist die Legierung zusammengesetzt?", "a": "Beim verwendeten Werkstoff handelt es sich um den genormten Edelstahl 316 L, der mit nur 0,03 Prozent Kohlenstoff als ausgesprochen kohlenstoffarm gilt; das L im Namen steht für low carbon. Vanadium ist entgegen mancher älterer Beschreibung nicht enthalten. Die typische Zusammensetzung lautet rund 17 Prozent Chrom, 12 Prozent Nickel, 2,5 Prozent Molybdän, 2 Prozent Mangan, 1 Prozent Silizium sowie der Rest Eisen. Stahlsorten werden international über Werkstoffnummern identifiziert, wobei die DIN-Bezeichnungen am übersichtlichsten sind und in einschlägigen Werkstofftabellen nachgeschlagen werden können. Die Webseite zum 144 Stainless Steel wurde nach diesem Hinweis korrigiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tagebücher und Nachfüllbücher gibt es bei Montblancs Diaries-&-Notes-Kollektion, in welchen Farben, Größen und Preisen, und gibt es linierte Einlagen von Drittanbietern?", "a": "Montblanc bietet zur Diaries-&-Notes-Kollektion auch linierte Nachfüllbücher an, was im Boutique-Fachhandel zeitweise nicht korrekt kommuniziert wurde. Die einzeln erhältlichen Bücher kosten ohne den teuren Lederumschlag rund 21,50 Euro und haben einen schlichten schwarzen Pappeinband mit Silberstern, sodass nur das Innenbuch ausgetauscht werden muss, wenn es vollgeschrieben ist. Das Papier ist tintenfest genug für gängige Füllertinten verschiedener Hersteller; Durchschlagen tritt nur in Ausnahmefällen auf. Der Preis liegt deutlich über handelsüblichen Notizbüchern, was bei intensivem täglichem Gebrauch ein Kostenfaktor ist. Konkrete Größenvarianten und Farbangaben (etwa schwarz statt nur rot, senf, karamell) sind nicht abschließend dokumentiert; ein Vor-Ort-Termin in der Boutique wird daher empfohlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem auf eBay angebotenen Montblanc-Kolbenfüller ohne Modellangabe am Mittelring um einen 144 oder 145, und woran erkennt man Original beziehungsweise Fälschung?", "a": "Die Modelle 144 und 145 sind ausschließlich Patronenfüller, ein Kolbenfüller ist daher entweder ein 146 oder ein 149. Die Modellnummer ist dabei nicht zwingend auf dem Mittelring graviert, sodass das Fehlen einer solchen Beschriftung kein Echtheitskriterium ist. Kolbenfüller wie 146 oder 149 werden wegen des aufwendigen Mechanismus üblicherweise nicht gefälscht, anders als der 145, von dem es inzwischen sehr gute Kopien gibt. Bei Verdacht auf eine Fälschung lohnt sich ein Detailfoto der Feder mit Achten auf flach gravierte Schrift und korrekt sitzende Ringe. Im Zweifel sollte man auf das Gebot verzichten und Bilder vom Verkäufer anfordern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist der Montegrappa Peace Pen und warum gilt er als rekordverdächtig?", "a": "Montegrappa hat mit dem Peace Pen einen Füllhalter aus Platin mit großen Diamanten vorgestellt. Der angekündigte Verkaufspreis von 1.000.000 US-Dollar macht ihn zu einem Anwärter für das Guinness-Buch der Rekorde. Im Vergleich dazu wirken klassische Modelle wie ein Meisterstück 144 oder 164 preislich vernachlässigbar. Eine Großansicht des Stücks war über die Vogue-Gioielli-Webseite einsehbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein vergoldeter Safety-Füller mit der Aufschrift „ASTORIA FABRICAT“ ein Astoria- oder Montblanc-Astoria-Füller sein?", "a": "Ohne Bild lässt sich die genaue Zuordnung kaum vornehmen. Astoria stellte aber neben Safety-Modellen auch Hebelfüllhalter in unterschiedlichen Größen her, unter anderem in Größe 1, teils auch mit Overlay. Eine Bezeichnung „Montblanc-Astoria“ ließ sich nicht klären; für eine zuverlässige Bestimmung sollten Fotos herangezogen werden.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Astoria — Marken-Übersicht (fountainpen.de): https://www.fountainpen.de/astoria.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Erfahrungen mit der Montblanc-Tinte „Je t'aime Love letters Ink“ und mit Dufttinten beziehungsweise Duftbriefmarken im Allgemeinen?", "a": "Die Rosendufttinte „Je t'aime Love letters Ink“ ist auch nach gründlicher Reinigung mit Wasser oft noch lange im Füllhalter wahrnehmbar, was viele Nutzer als störend empfinden. Insgesamt hat sich die Begeisterung für Dufttinten im Hobbykreis abgekühlt, da sich der Geruch hartnäckig im Schreibgerät hält. Als Alternative gelten die Weintinten von Jansen, deren Duft dezenter ist, beim Schreiben nur leicht wahrgenommen wird und den Füllhalter nicht dauerhaft parfümiert. Eine Kombination mit Duftbriefmarken wird kritisch gesehen und gilt eher als Belastung für den Adressaten und die Postzustellung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist das blaue Tintensichtfenster eines Montblanc-Füllers aus den 1950er-Jahren (etwa Modell 042/342) original blau oder kommt die Farbe von eingetrockneter Tinte?", "a": "Die Tintensichtfenster der 1950er-Jahre-Modelle wie 342 oder 042 wurden ab Werk aus transparent-blauem Kunststoff gefertigt, ein blauer Farbton ist also normal. Ob ein angeblich „nie befüllter“ Füller wirklich tintenfrei ist, lässt sich von außen schwer feststellen; Farbabweichungen am Übergang zum Griffstück können auf Tintenreste hindeuten. Beim Kauf solcher Stücke ist daher Skepsis gegenüber Verkäuferaussagen angebracht. Insbesondere von eBay-Anbietern aus Singapur und benachbarten Regionen wird wegen häufiger negativer Erfahrungen abgeraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum bieten Käufer auf offensichtlich gefälschte Montblanc-Schreibgeräte bei eBay teils hohe Beträge, und wie sollte man sich als Käufer verhalten?", "a": "Auch klar erkennbare Fälschungen erzielen bei eBay regelmäßig dreistellige Gebote, weil Käufer sich oft nicht ausreichend informieren oder bewusst risikoreich auf einen vermeintlichen Schnäppchenpreis spekulieren. Eine geographische Häufung etwa in den neuen Bundesländern lässt sich nicht belegen; Standortangaben können beliebig gesetzt werden. Grundsätzlich gilt, dass Vorkasse bei eBay ein hohes Risiko trägt, da der Aufwand zur Rechtsdurchsetzung im Streitfall meist den Warenwert übersteigt. Wer den Boutique-Preis nicht zahlen will, muss das Risiko betrogen zu werden einkalkulieren. Sicheres Vorgehen sind sorgfältige Prüfung der Bilder, Recherche der Modellmerkmale und das Meiden offensichtlicher Plagiate.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich nach einem eBay-Kauf einschätzen, ob ein Montblanc Meisterstück 144 echt ist?", "a": "Anhand der eingestellten Auktionsbilder lässt sich oft schon eine Tendenz erkennen, eine seriöse Echtheitsprüfung erfordert aber den Füller in der Hand. Im konkreten Fall wirkte das auf den Fotos abgebildete Stück original, was jedoch nicht ausschließt, dass nach Versand ein anderes Exemplar geliefert wird. Daher sollte man nach Erhalt die Lieferung gründlich mit den Auktionsbildern abgleichen und bei Abweichungen die eBay-Käuferschutzfristen nutzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es bei der Montblanc Meisterstück Nr. 149 sowohl Federn aus 14 Karat als auch aus 18 Karat Gold?", "a": "Beim Meisterstück 149 wurden tatsächlich sowohl 14-Karat- als auch 18-Karat-Goldfedern verbaut. Die Variante hängt von Baujahr und Bestimmungsland ab und kann sich auch innerhalb einer Serie überschneiden. Eine 14-Karat-Feder ist daher kein Hinweis auf eine Fälschung. Übersichten zu den verschiedenen 149er-Varianten finden sich in Sammler-Datenbanken wie pentrace.com sowie in älteren Forum-Beiträgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet ein Minuszeichen hinter der Federbreite (zum Beispiel „B-“) bei einem alten Montblanc 149 aus den 1950er-Jahren?", "a": "Wenn das Zeichen tatsächlich wie ein Minus aussieht, gibt es dafür keine eindeutige Erklärung. Sieht das Zeichen eher wie ein kleines „L“ aus, handelt es sich um eine spezielle Linkshänderfeder mit einseitig abgeflachtem Korn. Eine ausführliche Übersicht zu Federkennzeichnungen und ihren Bedeutungen findet sich im Newsletter Nr. 1 von 2005.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die in einem bestimmten Online-Angebot dargestellten Aktentaschen tatsächlich Original-Montblanc-Produkte oder Fälschungen?", "a": "Bei den im Beitrag verlinkten Aktentaschen handelt es sich um Fälschungen. Sie werden über entsprechende dubiose Quellen vertrieben. Vom Kauf solcher Stücke ist daher abzuraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Identnummer und welchen Preis hat das runde Montblanc-Lesezeichen mit ausgestanztem Logo?", "a": "Die Identnummer 08723 ist korrekt; der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis liegt bei 45,00 Euro. Bezugsquellen sind autorisierte Fachhändler, etwa der renommierte Online-Anbieter scription.de für hochwertige Schreibgeräte und Accessoires.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann und wo findet der CAS-Sammlerstammtisch Dortmund im April 2005 statt?", "a": "Der zweite CAS-Sammlerstammtisch 2005 fand am 10. April 2005 um 14:00 Uhr (Mittagessen ab 13:00 Uhr) im Lokal „Zum Franziskaner“ in der Düsseldorfer Str. 21, 44143 Dortmund statt. Die Küche des Lokals ist zwischen 15:00 und 17:00 Uhr geschlossen. Anmeldungen und Rückfragen waren über die Mailadresse Fuellhalter2004@yahoo.de möglich. Ein kurzer Bericht zum Treffen wurde anschließend unter der Rubrik „Sammlertreffen“ veröffentlicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es Montblanc-Füllhalter, die als Türgriff verwendet wurden, und wie häufig sind diese heute zu finden?", "a": "Solche überdimensionalen Montblanc-Füllhalter als Türgriff existieren und sind unter Sammlern hochbegehrt, jedoch extrem selten und entsprechend teuer. Bei eBay tauchen sie nur in größeren zeitlichen Abständen auf, dann zu hohen Preisen. Die Stücke sind massiv (vermutlich Messing) und besitzen in der Regel keinen Clip; auf der Rückseite befinden sich zwei Befestigungslöcher, was sie als Standmodell ungeeignet macht. Ein bekanntes Exemplar befand sich in der Kölner Gürzenichstr. 7 (heute Füllfeder-Zentrale Kellner & Sohn).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die verstellbaren Federn aus einem alten Architekten-Zirkelset und wofür wurden sie verwendet?", "a": "Es handelt sich um Ziehfedern, die in Tusche getaucht und mit Holzgriff zum technischen Zeichnen verwendet wurden. Ohne Holzgriff lassen sie sich an einen Zirkel montieren, um präzise Kreise nahezu jeder Strichstärke zu ziehen. Die Feder wird dabei stets schräg über das Transparentpapier gezogen, weshalb das Aufnehmen zu großer Tuschemengen vermieden werden muss, da sonst unschöne Kleckse entstehen können. Solche Geräte gehörten in der Architektenausbildung der 1970er Jahre zur Standardausstattung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum lässt sich beim Montblanc Meisterstück 144G aus dem Jahr 1952 kein Tintensichtfenster erkennen, und wie kann man dies beheben?", "a": "Alle 144er aus den 1950er-Jahren wurden mit Sichtfenster gefertigt; ein Modell ohne Fenster gab es nicht. Das Celluloid des Fensters kann jedoch im Laufe der Jahrzehnte stark nachdunkeln und dunkelrot bis nahezu schwarz wirken. Auch eingetrocknete Tintenrückstände im Inneren können das Fenster optisch verschließen. Ein mehrtägiges Durchspülen mit Wasser bringt das Fenster oft wieder besser zum Vorschein; bei moderater Wasserhärte genügt Leitungswasser, andernfalls empfiehlt sich destilliertes Wasser.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es ein öffentliches Verzeichnis der Codes auf Montblanc-Clips zur eindeutigen Modellbestimmung?", "a": "Ein öffentlich zugängliches Verzeichnis der Clip-Codes existiert nicht. Die Codes dienen Montblanc als internes Echtheitsmerkmal und sind absichtlich so verschlüsselt, dass nur das Unternehmen die Informationen vollständig auslesen kann. Eine Veröffentlichung würde den Zweck dieser Codierung untergraben, insbesondere im Hinblick auf Fälschungen aus China.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay erworbener Montblanc Meisterstück Kugelschreiber mit Seriennummer am oberen Ring und Pix-Gravur echt?", "a": "Auf Basis der gezeigten Bilder wirkt der Kugelschreiber echt. Echtheitsmerkmale sind unter anderem die Pix-Gravur, der saubere Drehmechanismus zum Ausfahren der Mine sowie korrekt sitzende Ringe und Gravuren am oberen Ring. Für eine sichere Bestätigung sind hochauflösende Detailaufnahmen aller relevanten Stellen erforderlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat es bei Montblanc tatsächlich Service-Guides in der bei eBay-Auktionen gezeigten ungewöhnlichen Aufmachung gegeben?", "a": "Die abgebildete Verpackung und das Service-Guide entsprechen einer von Montblanc Anfang der 1990er Jahre verwendeten Variante. Die Kombination ist also stimmig und kein Hinweis auf eine Fälschung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Flecken auf den vergoldeten Clips von Cross-Schreibgeräten entfernen, ohne den Stift zu beschädigen?", "a": "Cross-Schreibgeräte haben eine lebenslange Garantie, die auch die kostenfreie Aufarbeitung verfleckter oder beschädigter Clips abdeckt. Der einfachste Weg ist daher, den Stift direkt an Cross zu senden oder ihn über den Fachhandel mit einer geringen Bearbeitungsgebühr und Portoerstattung dorthin schicken zu lassen. Eigene Polierversuche sind nicht nötig und bergen das Risiko, die Oberfläche zu beschädigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit Füllhaltern von Nakaya?", "a": "Nakaya-Füllhalter werden als sehr gute Schreiber beschrieben. Eine bestellte Variante ohne Clip in Tamenuri-Lackierung wird im Laufe der Zeit etwas rötlicher und entwickelt eine eigene Patina. Fotos geben den tatsächlichen Farbcharakter solcher Lackierungen häufig nur unzureichend wieder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich beim Leder eines bestimmten angebotenen Sienna-Etuis um eine ungewöhnliche Variante oder um die normale Ausführung?", "a": "Das gezeigte Etui ist die normale Sienna-Lederausführung in italienischem Leder und wirkt echt. Wirklich selten sind hingegen Varianten aus Straußenleder (Anniversary 75) sowie aus Mastik-Leder; letztere kam nie offiziell auf den Markt und existierte nur als Prototyp bei Seeger.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die erste Ausgabe der limitierten Montblanc-„Presidential Pen“-Reihe zu George Washington bekannt?", "a": "Die Edition „George Washington“ ist die erste Ausgabe der Presidential-Pen-Reihe und auf 50 Exemplare limitiert. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über Montblanc-Boutiquen in den USA. Sammler bewerten die Optik überwiegend positiv, kritisieren aber den voraussichtlich sehr hohen Preis und teilweise die textliche Inszenierung. Weitere Informationen und Bilder sind über kulturgutschrift.de zu finden. Mit Spannung erwartet wird die nachfolgende Marlene-Dietrich-Ausgabe, die als preislich zugänglicher gilt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Montblanc Magical Black Widow 88 zu erwerben und welcher Preis wird dafür aufgerufen?", "a": "Die Magical Black Widow 88 ist in Deutschland kaum zu finden, da nur etwa zwei bis drei Exemplare nach Deutschland verkauft wurden; der Großteil ging in die USA. Eine internationale Suche, etwa über englischsprachige Sammlerforen, ist daher erfolgversprechender. Privat aufgerufene Verkaufspreise bewegen sich im Bereich von rund 30.000 Euro. Das Stück Nr. 1/88 wurde zudem im Februar 2009 bei einer Bonhams-Auktion in Los Angeles angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay angebotener alter Montblanc-Füllhalter mit untypischem Clip ein echter Montblanc, und wenn ja welches Modell?", "a": "Der Füllhalter ist ein echter Montblanc, das ungewöhnlich gestaltete Overlay stammt jedoch nicht aus dem Hause Montblanc, sondern vom Stuttgarter Juwelier MAENNER. MAENNER veredelte in den 1930er-Jahren Schreibgeräte verschiedener Marken (Montblanc, Pelikan und andere) mit Silber- oder Goldarbeiten und ergänzte teils passende Bleistifte mit gleichem Overlay. Diese Stücke wurden offiziell über die Außendienstmitarbeiter und Schreibwarenhändler der Marken vertrieben und in Originaletuis ausgeliefert, in deren Deckelfutter „MAENNER Stuttgart“ stand. Solche Veredelungen sind heute begehrte Sammlerstücke.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein eBay-Shop einzuschätzen, der für viele Modelle dieselben Original-Bilder verwendet und Zahlung per Western Union verlangt?", "a": "Von solchen Anbietern ist dringend abzuraten. eBay warnt ausdrücklich vor Zahlungen über Western Union, da hierüber kein Käuferschutz existiert. Auch das Versprechen einer Kaufpreiserstattung im Reklamationsfall hilft nicht weiter, wenn die Ware gar nicht erst versandt wird oder eine postalische Adresse fehlt. Die einheitliche Bildverwendung für alle Modelle (etwa unabhängig von der Plattierung) ist ein typisches Merkmal unseriöser Shops. Selbst wenn die abgebildeten Originalbilder echt aussehen, sollte man von solchen Auktionen Abstand nehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem bei eBay erworbenen Montblanc-Kolbenfüller mit Konverter, ist er echt und wie behebt man Aussetzer beim Schreiben?", "a": "Den Bildern nach handelt es sich um einen Montblanc 145 (Chopin/Classique) mit Kolbenkonverter, eine Fälschung ist es nach den vorgelegten Bildern nicht. Schreibaussetzer entstehen häufig durch Tintenablagerungen, insbesondere wenn zuvor schwarze Tinte verwendet wurde, da diese mehr Schwebeteilchen enthält als blaue Tinte. Hilfreich ist, den Füllhalter bei jedem Tintenwechsel mit warmem Wasser durchzuspülen und damit die Tintenkanäle freizuhalten. Bei längeren Schreibpausen empfiehlt es sich, den Konverter zur Hälfte mit Wasser zu befüllen und einzusetzen, damit die Tintenleitung nicht austrocknet. Platinplattierte 145er sind im Gebrauchtmarkt sehr begehrt und erzielen entsprechend hohe Preise.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum hat das Montblanc 144 Doué Hämatit ein Schraubgewinde an der Kappe, anders als der normale 144, und ist das Aufstecken der Kappe auf den Metallschaft beim Schreiben sinnvoll?", "a": "Die meisten Solitaire-144-Varianten haben ein Schraubgewinde, da eine geschraubte Verbindung haltbarer ist und alle aktuellen Meisterstücke einheitlich konstruiert sind. Frühe Solitaire-Ramses-Modelle hatten noch eine Steckkappe; aufgrund des hohen Schaftgewichts löste sich diese aber leicht, was bei Edelmetallschäften kritisch ist. Beim Aufstecken der Kappe hinten auf einen Metallschaft droht außerdem ein Verkratzen der Oberfläche, weshalb davon abgeraten wird; auch die Kappenlippe selbst kann Schaden nehmen, wie es bei alten Sicherheitshaltern oft zu beobachten ist. Solche Solitaire-Stücke sind ohnehin eher Schmuckstücke als robuste Gebrauchsgeräte. Für das Schreiben ohne aufgesteckte Kappe spricht zudem, dass der Hämatit dadurch nicht zu hecklastig wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist von der Montblanc John-Lennon-Edition (limitierte und unlimitierte Versionen) zu halten, und passt John Lennon thematisch zu einem Montblanc-Luxusfüller?", "a": "Die John-Lennon-Edition erscheint in mehreren Varianten, darunter eine unlimitierte Ausgabe sowie eine auf 1940 Stück begrenzte Version. Ab 2010 sind die Stücke verfügbar; ob sie auch in Deutschland angeboten werden, war zum Diskussionszeitpunkt offen. Die helle, silberne Farbgebung wird von einigen Sammlern als eher feminin empfunden. Inhaltlich wird die thematische Verbindung zwischen John Lennon und Montblanc kritisch gesehen, ähnlich wie zuvor bei der Mahatma-Gandhi-Edition, weil sich der Bezug zwischen Persönlichkeit und Luxusfüllhalter weit hergeholt anfühlt. Der Namensbezug dient erkennbar als Begründung für höhere Preise limitierter Auflagen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Reihe stammt ein komplett schwarzer Montblanc-Füllhalter mit „Bosch“-Aufdruck auf der Kappe, und wie alt könnte er sein?", "a": "Eine genaue Modellbestimmung ist ohne Bilder nicht möglich. Montblanc fertigte in den 1980er- und 1990er-Jahren für Bosch und andere Unternehmen Schreibgeräte mit individuellem Werbeaufdruck als Sonderausführungen. Der Füllhalter dürfte daher aus diesem Zeitraum stammen und ist eine reguläre, durch Werbedruck personalisierte Serienausführung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc-Edition „Hommage à Max Reinhardt 2005“ zu den Salzburger Festspielen bekannt?", "a": "Die Edition „Hommage à Max Reinhardt 2005“ unterstützte das Young Directors Project der Salzburger Festspiele. Sie war ausschließlich während der Festspiele (25. Juli bis 31. August 2005) in der Montblanc-Boutique Salzburg (Alter Markt 1) erhältlich. Die weltweite Auflage betrug 30 Exemplare, je 10 Stück pro Farbvariante.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden inzwischen auch Montblanc Solitaire Doué Füllhalter gefälscht, und woran erkennt man eine Fälschung?", "a": "Bei einem in der Diskussion gezeigten Solitaire Doué wirkt der Stern auf der Kappe ungewöhnlich kantig und „zackig“, anders als beim Original mit deutlich runderen Spitzen. Ein Vergleich mit der Kappe eines garantiert echten Solitaire 144 Stainless Steel bestätigt diesen Unterschied. Hinzu kommen ein wenig glaubwürdiges Federdesign, das eher an Modelle der 1950er-Jahre erinnert, ein unscharf aufgenommenes Foto und ein Verkäufer mit nur wenigen Bewertungen. Vor einem Kauf sollten zusätzliche Detailfotos angefordert werden; im Zweifel ist von der Auktion abzuraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man in Berlin alte Montblanc- und andere Schreibgeräte aus einer Erbschaft (u. a. Monte Rosa, Sheaffer, Lamy) korrekt einschätzen und veräußern lassen?", "a": "Bei den beschriebenen Stücken handelt es sich überwiegend um nicht besonders wertvolle Gebrauchs- und Schulfüller, etwa beim Monte Rosa um einen Schulfüllhalter aus den 1950er-Jahren. Wertüberraschungen sind daher nicht zu erwarten. In Berlin gelten die Sammler Fritz Diesbach und Ulrich Krüner als seriöse Ansprechpartner für Bewertung und Verkaufsberatung; Kontaktaufnahme ist über das Telefonbuch möglich. Eine professionelle Bewertung vor Ort hilft, realistische Preise zu erzielen und Schreibgeräte korrekt zu vermarkten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum funktioniert ein Link zur Bildergalerie des 45er Meisterstücks auf fountainpen.de nicht, obwohl das Menü angeblich korrigiert wurde?", "a": "Der ursprüngliche Link enthielt einen Fehler; korrekt lautet er auf old-30er- statt old-20er. Selbst nach Korrektur am Server kann es 24 bis 48 Stunden dauern, bis Änderungen für alle Nutzer sichtbar sind. Grund dafür sind Proxy-Server etwa der Telekom, die statische Webseiten zwischenspeichern und damit zwischen Server und Endnutzer gepuffert ausliefern. In der Zwischenzeit zeigen viele Browser daher noch die alte beziehungsweise fehlerhafte Version der Seite an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Tendenz, den Kugelschreiber als Kunstobjekt zu inszenieren, auch auf Füllfederhalter übertragbar, und welche Künstler arbeiten bekanntermaßen mit Füllhaltern?", "a": "Während der Kugelschreiber zunehmend als Material moderner Kunstprojekte aufgegriffen wird (etwa in Ausstellungen wie „The Biro Limited Edition“), bleibt der Füllhalter bislang weitgehend unangetastet. Künstlerisches Arbeiten mit dem Füller spielt aber durchaus eine Rolle: Architekt Helmut Jahn nutzt laut Montblanc-Chronik stets ein gutes Dutzend Montblanc-Füllhalter zum Entwerfen seiner Bauwerke und führt seine Skizzen mit brauner Sepiatinte aus. Solche Originalzeichnungen erzielen auf dem Kunstmarkt inzwischen hohe Preise, was den Stellenwert des Füllers als künstlerisches Werkzeug unterstreicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich anhand von Fotos beurteilen, ob ein Montblanc-Rollerball echt ist?", "a": "Anhand der eingestellten Fotos wirkt der gezeigte Rollerball original. Eine endgültige Echtheitsprüfung ist über Bilder hinaus aber nur in der Hand sicher möglich, da Details wie Gravurtiefe, Materialgewicht und Mechanik beurteilt werden müssen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Folgen hat das EuGH-Urteil zum Vertrieb von Luxusartikeln für Onlinehändler und Sammler, und wie wird es bewertet?", "a": "Mit dem Urteil stärkt der EuGH die Rechte der Markenartikelhersteller, indem er die luxuriöse Ausstrahlung als wesentliches Qualitätsmerkmal anerkennt. Damit dürfen Hersteller den Vertrieb hochwertiger Marken stärker steuern, wodurch der Onlinehandel und insbesondere Discount- oder Drittplattformen eingeschränkt werden können. Sammler sehen dies kritisch, weil sich Tendenzen abzeichnen, dass Hersteller den Handel mit eigenen Gebrauchtwaren zurückdrängen wollen und Plattformen wie eBay als Marktplatz gefährdet sind. In der Diskussion wurde daher auch eine eBay-Petition für einen beschränkungsfreien Onlinehandel unterstützt. Den vollständigen Urteilstext stellt der EuGH unter dem Aktenzeichen C-59/08 zur Verfügung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch ist der Verkaufswert eines geerbten Montblanc-Hemingway-Füllhalters in benutztem, aber gutem Zustand?", "a": "Für eine seriöse Wertangabe sind zwei Punkte entscheidend: ob es sich um den Kugelschreiber oder den Füllfederhalter handelt und ob die Originalverpackung sowie das spezielle Service-Guide vorhanden sind. Beides hat erheblichen Einfluss auf den erzielbaren Preis, da vollständige Sets deutlich höher gehandelt werden. Im konkreten Fall handelt es sich um einen Füllfederhalter ohne Verpackung und ohne Service-Guide; eine konkrete Preisspanne lässt sich dafür nicht abschließend angeben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein undichter Montblanc 242G mit eingetrockneter Korkdichtung selbst reparieren, oder ist es sinnvoll, nur die Feder weiterzuverwenden?", "a": "Ein 242G ist sammlerisch nicht besonders wertvoll, die Goldfeder dagegen sehr schön; fehlt das Schreibkorn, ist die Feder allerdings unbrauchbar. Eine Selbstreparatur ist Laien nicht zu empfehlen, weil die Arbeit am alten Material schnell zu einem Totalverlust führen kann. Montblanc selbst repariert diese alten Modelle mangels Ersatzteilen nicht mehr; Instandsetzungen übernehmen ausschließlich spezialisierte Restauratoren, die entsprechende Preise verlangen müssen. Eine sachgerechte Restaurierung lohnt sich vor allem bei kulturhistorisch bedeutenderen Stücken, beim 242 ist sie wirtschaftlich abzuwägen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Verkaufspreis ist für ein Montblanc Meisterstück 742 in Rolled Gold realistisch?", "a": "Eine seriöse Preisangabe ist ohne Foto und Zustandsbeschreibung kaum möglich, da der Erhaltungszustand entscheidend ist. Als grober Anhaltspunkt erzielte ein Exemplar in gutem Zustand bei eBay zuletzt rund 200 Euro. Weitere Informationen zur Wertermittlung finden sich in älteren Forum-Beiträgen zu vergleichbaren Modellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete das Montblanc-Set „300 Years St. Petersburg“ mit den Patron-of-Art-Editionen Peter & Catherine the Great, und wie sind die Sets nummeriert?", "a": "Im Mai 2003 stellte Montblanc 300 St.-Petersburg-Sets aus Restbeständen der Peter-&-Catherine-4810er-Edition sowie 100 Sets aus den 888er-Beständen zusammen. Die 4810er-Sets kosteten 2.970,00 Euro, die massivgoldenen 888er-Sets 8.670,00 Euro; die Einzeleditionen lagen bei 1.483,00 Euro (4810er) beziehungsweise 4.334,00 Euro (888er). Die Editionsnummern sind nicht von 1 bis 100/50 fortlaufend, sondern ergaben sich zufällig aus den Restbeständen, jedoch sind die Stiftpaare innerhalb eines Sets stets gleich nummeriert. Geliefert wurden die Sets in spezieller Umverpackung mit Beschreibung und Leaflet, die 100 massivgoldenen Sets in einer besonderen Holzbox; der Vertrieb erfolgte ausschließlich über Montblanc-Boutiquen weltweit. Kritisch gesehen wird, wenn Boutiquen später deutlich höhere Preise (z. B. 9.100 Euro für ein Catherine 888) an einzelne Auktionsergebnisse anpassen und damit eine künstliche Wertsteigerung suggerieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie und wo verkauft man ein Montblanc-Set wie den Imperial Dragon 1993 am besten?", "a": "Für den Verkauf hochwertiger Schreibgeräte kommen drei Wege in Betracht: ein Inserat im Sammlerforum (kostenlos, aber begrenzte Reichweite, vor allem nicht international), eine eBay-Auktion (große Reichweite, aber hohe Gebühren) und der Verkauf über professionelle Händler. Letzterer ist gerade bei teureren Stücken wie dem Imperial Dragon empfehlenswert, da spezialisierte Händler über zahlungskräftige Sammlerkontakte verfügen und Stücke in Kommission nehmen können; üblich ist eine Provision. Als bewährte Ansprechpartner werden Tom Westerich und Lutz Fiebig genannt, beide erreichbar über penboard.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum schreibt ein Montblanc Meisterstück LeGrand Rollerball nur nach „Überreden“ an, läuft aus oder versagt nach wenigen Tagen, und liegt es eventuell an der Kappe?", "a": "An der Kappe kann das Problem definitiv nicht liegen. Häufige Ursachen sind eingetrocknete Minen, die schon länger im Fachhandel gelagert wurden; Marathon-Minen halten dabei nicht zwingend länger als Standardminen. Anschreibprobleme dieses Ausmaßes sind sehr ungewöhnlich, weshalb individuelle Faktoren wie Schreibwinkel, Aufdruck, Papier sowie das konsequente Verschließen nach Gebrauch zu prüfen sind. Eine fundierte Beurteilung ist letztlich nur möglich, wenn Tintenroller, Mine und Anwender gemeinsam in einer Boutique begutachtet werden. Bis dahin sollte der Tintenroller stets verschlossen aufbewahrt und nicht zu stark aufgedrückt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es einen schwarzen Montblanc-Drehbleistift Nr. 10 K aus dem Jahr 1935, und wie selten ist er?", "a": "Drehbleistifte mit der Modellnummer 10 K wurden bei Montblanc zwischen 1925 und 1939 hergestellt. In schwarzer Hartgummi-Ausführung sind sie kein besonders seltenes Sammelstück, anders als die Varianten in Silber oder Gold, die deutlich rarer sind. Ein Festpreis von 400 Euro für das schwarze Modell ist daher ambitioniert und nicht durch Seltenheit zu rechtfertigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay angebotener „Mont Blanc Meisterstück Kugelschreiber, neuwertig“ echt oder eine Fälschung, und kann Montblanc gegen Verkäufer von Fälschungen rechtlich vorgehen?", "a": "Der bei der eBay-Artikelnummer 112440688012 angebotene Kugelschreiber ist eindeutig eine Fälschung; insbesondere existiert die gezeigte Gravur in dieser Form nicht und die Ringe sind nicht korrekt. Verkäufer solcher Stücke sind häufig „Neulinge“ ohne Verkaufshistorie, die genau wissen, was sie anbieten. Montblanc geht zwar nicht gegen jede Auktion vor, leitet jedoch nach gezielten Hinweisen Auktionen mit Fälschungen an Anwälte weiter, was für Verkäufer sehr unangenehm und teuer werden kann. Käufer sollten von solchen Angeboten konsequent Abstand nehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich geerbte Schreibgeräte wie ein vermeintliches Meisterstück 144 und ein Kugelschreiber 164 identifizieren und welche Verkaufspreise sind realistisch?", "a": "Eine zuverlässige Modellbestimmung ist ohne aussagekräftige Bilder nicht möglich; Beschreibungen und Vergleiche mit den Modellbildern auf der Homepage helfen aber bei der Vorabzuordnung. Zur Wertermittlung relativ junger Schreibgeräte sind Foren nicht der richtige Ort; den realen Marktwert ermittelt am ehesten eine eBay-Auktion mit Startpreis 1 Euro, da höhere Startpreise erfahrungsgemäß zu niedrigeren Endpreisen führen. Als Richtwert wurde ein Meisterstück 164 inklusive Papieren und Originalverpackung bei eBay für 135 Euro verkauft, ein LeGrand-Kugelschreiber liegt typischerweise bei 180 bis 200 Euro. Voraussetzung sind gute Fotos und eine korrekte Beschreibung anhand der Modellangaben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich aus der Modellnummer eines Montblanc Meisterstücks (zum Beispiel 146 für LeGrand) die Länge des Schreibgeräts in Millimetern ableiten?", "a": "Bei einigen 146er-Exemplaren stimmt die Modellnummer tatsächlich annähernd mit der Länge in Millimetern überein, dies ist aber keine generelle Regel und gilt nicht für alle Modelle oder Produktarten. So ist etwa der Kugelschreiber 164 nicht 16,4 cm lang. Die Maße einzelner Modelle haben sich zudem im Laufe der Jahrzehnte leicht verändert, was die Modellnummer als Längenangabe zusätzlich unzuverlässig macht. Plausibler ist die Annahme, dass sich die Nummerierung eher am Durchmesser oder am Längen-zu-Durchmesser-Verhältnis orientiert, ohne den exakten Durchmesser anzugeben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie zerlegt man die Kolbenmechanik eines Montblanc 146 weiter, nachdem Schaft und Korkdichtung bereits abgeschraubt sind, und lohnt sich die Reparatur einer defekten Mechanik?", "a": "Eine vollständig zerbrochene Drehmechanik des 146 lässt sich praktisch nicht in einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis reparieren, da häufig die zweite Hülse vorne in Richtung Korkdichtung eingerissen ist. Vor weiteren Demontageschritten sollte zunächst das Baujahr bestimmt und der Defekt genau lokalisiert werden, etwa anhand von Fotos oder Vergleichsbildern bekannter Sammlerseiten. Beim Wiederzusammenbau muss der neue Kork mit eingeschraubter Mechanik gesetzt werden, da von hinten kein Zugang besteht; die Dichtigkeit ist dabei das entscheidende Kriterium. Insgesamt gilt die Reparatur als sehr aufwändig, ein 142 lässt sich vergleichsweise leichter instand setzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Stellt Montblanc tatsächlich keine wirklich dünnschreibenden EF-Federn mehr her, oder ist mit einem Federtausch eine echte Extrafein-Strichstärke zu erwarten?", "a": "Die Behauptung, Montblanc fertige keine dünnschreibenden EF-Federn mehr, trifft nicht zu; zwischen M, F und EF muss ein deutlicher Unterschied erkennbar sein. Wenn eine getauschte Feder nicht wie eine EF schreibt, sollte sie reklamiert und erneut umgetauscht werden. Die wahrgenommene Strichstärke hängt zudem stark vom verwendeten Papier ab: Glatte Testblöcke in Boutiquen sowie Eintauchen der Feder in Tinte beim Probeschreiben lassen den Strich dicker erscheinen als auf üblichem Schreibpapier. Auf normalem Papier ist der Unterschied zu Federn anderer Marken meist deutlich geringer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem Montblanc-Kugelschreiber, der lediglich mit \"Mont Blanc - Germany\" gekennzeichnet ist und keine weiteren Typenangaben trägt?", "a": "Es handelt sich um einen Kugelschreiber aus der Montblanc Slim-Line- bzw. SL-Serie, erkennbar am Plastiklogo im Clip; nicht aus der Noblesse-Reihe, wie ein häufig zitiertes Buch fälschlich angibt. Der Neupreis lag damals unter zehn DM, das Modell ist also kein hochwertiges Sammlerstück, eignet sich aber als alltagstaugliches Schreibgerät. Schwierig kann es sein, noch passende Kugelschreiberminen zu beschaffen. In Literatur und auf einschlägigen Webseiten werden Noblesse und SlimLine immer wieder verwechselt, sodass Quellenangaben kritisch zu prüfen sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum lassen sich im PMS-System der Community plötzlich keine privaten Nachrichten mehr öffnen oder anzeigen, obwohl der Eingang volle Postfächer meldet?", "a": "Das Problem tritt regelmäßig auf, wenn der gemeinsame E-Mail-Speicher voll läuft, weil viele Nutzer alte Nachrichten nicht löschen. Es wird daher gebeten, nicht mehr benötigte Nachrichten manuell zu entfernen, damit das System wieder reibungslos arbeitet. Zudem ist das aktuelle PMS-System dem gestiegenen Nutzungsaufkommen nicht mehr gewachsen, weshalb bereits eine Ablösung durch ein neues System angekündigt ist, dessen Verfügbarkeit aber noch aussteht. Bis dahin sollte die PMS-Funktion nur eingeschränkt genutzt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es möglich, die F-Feder eines neuen Montblanc Marcel Proust gegen eine M-Feder zu tauschen, und welche Kosten oder Beschränkungen sind dabei zu erwarten?", "a": "Ein Federwechsel ist grundsätzlich nur direkt bei Montblanc möglich; freie Werkstätten kommen nicht infrage. Beim Marcel Proust gilt der Tausch jedoch nach Auskunft der Boutique als nicht durchführbar, da keine Ersatzfedern auf Lager gehalten werden. Im Jahr 2002 tauchten zwar Schreibgeräte mit hohen Limitierungsnummern und F-Feder wieder auf, allerdings nur in dieser einen Federstärke. Eine kostengünstige Alternative wäre, jemanden zu finden, der zu einem privaten Federtausch bereit ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem als \"Opera de Paris\" angebotenen Schreibset um eine bekannte Marke oder eher um einen Werbeartikel ohne Sammlerwert?", "a": "Das angebotene Set ist kein renommiertes Markenprodukt, sondern ein Werbeartikel eines No-Name-Herstellers, mutmaßlich aus chinesischer Produktion mit dem Modellnamen \"Opera de Paris\". Der Füllhalter ist allenfalls mit einer vergoldeten Stahlfeder ausgestattet, also weder hochwertig noch sammelwürdig. Optisch mag das Set ansprechend wirken, zum Schreiben gilt es als ungeeignet. Auch der Verkäufer selbst räumte auf Nachfrage ein, dass es sich lediglich um einfache Werbeutensilien handelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein älterer Zelluloid-Kolbenfüllfederhalter mit Bock-Heidelberg-Feder und der Markierung \"LM\" eindeutig identifizieren?", "a": "Bock-Federn wurden in einer Vielzahl von Schreibgeräten verbaut, sodass die Feder allein keine Zuordnung erlaubt. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gab es in Deutschland mehrere hundert Hersteller, von denen die meisten heute unbekannt sind. Wenn der Füllhalter selbst keine eindeutige Herstellerkennzeichnung trägt, ist eine Identifikation kaum möglich; auch die Buchstaben \"LM\" führen nicht zwangsläufig weiter. Eine zusätzliche Anlaufstelle für solche Anfragen ist das Forum penexchange.de.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich leichte Kratzer auf der Oberfläche eines Carbon-Steel-Füllhalters verringern oder entfernen?", "a": "Empfohlen wird, das Schreibgerät einem Juwelier vorzulegen und das Metall fachmännisch polieren zu lassen. Von handelsüblichen Polituren wie Wenol wird abgeraten, da sie für die feine Oberfläche zu grob sind und das Erscheinungsbild nach der Anwendung erfahrungsgemäß deutlich verschlechtern können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hat es mit der Auktion von Federn zugunsten der Pressefreiheit durch Reporter ohne Grenzen auf sich?", "a": "Reporter ohne Grenzen versteigerte zwischen dem 19. und 29. Oktober 2006 sechs hochwertige Füllfederhalter mit handschriftlichen Widmungen prominenter Schriftsteller, Schauspieler und Journalisten bei eBay in der Rubrik \"Stars & Charity\". Patenschaften übernahmen unter anderem Julia Jentsch, Ulrich Wickert, Marietta Slomka, Henning Mankell, Harry Rowohlt und Reinhold Beckmann. Unterstützt wurde die Aktion von Pelikan, Faber-Castell, Cleo, Waterman und Parker. Die Erlöse kamen dem weltweiten Engagement der Organisation für Presse- und Meinungsfreiheit zugute.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die in eBay-Auktionen angebotenen Montblanc-Parfüms und -Gesichtswässer in auffallend einfachen Verpackungen tatsächlich Originalware oder häufig Fälschungen?", "a": "Die schlichten, billig wirkenden Verpackungen entsprechen nicht der üblichen Aufmachung von Montblanc-Düften, wie sie in offiziellen Kanälen wie Douglas oder auf der Montblanc-Webseite zu sehen sind. Original-Düfte wie Individuel, Présence oder Starwalker sind dort vollständig beschrieben und mit Produktnamen ausgezeichnet. Auf eBay ist der Anteil gefälschter Parfüms generell sehr hoch, und die Imitate inklusive Verpackungen sind inzwischen so gut gemacht, dass sie auf Fotos kaum erkennbar sind. Bei den genannten Angeboten ist daher mit hoher Wahrscheinlichkeit von Fälschungen auszugehen, faktisch wird oft nur Wasser mit Montblanc-Aufdruck verkauft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich zwei vermutlich ältere Montblanc-Patronenfüllhalter ohne weitere Modellbezeichnung anhand von Federbild, Kappe und Seriennummer einem konkreten Modell zuordnen?", "a": "Der erste Füller mit komplett goldener Feder und flachen Enden lässt sich vermutlich der Generation-Reihe bzw. einer Modellreihe um die Mitte/Ende der 1970er Jahre zuordnen; es handelt sich eher um ein Einsteigermodell mit entsprechend geringem Sammlerwert. Das zweite Schreibgerät mit zweifarbiger Goldfeder und Aufschrift \"Meisterstück\" gehört in die Classique-Reihe, vermutlich ein 144 (erkennbar an der Steckkappe). Heute wird üblicherweise nur beim 149 die Modellnummer auf den Kappenring graviert; ältere Exemplare tragen oft keine sichtbare Modellangabe. Über die unter dem Clip eingravierte Seriennummer (z.B. CG235...) kann beim Montblanc-Kundenservice das Produktionsdatum erfragt werden, was bei der Eingrenzung des Modells hilft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Variante Montblanc Meisterstück Ultra Black aus, und was sind die sogenannten \"Bespoke\"-Federn?", "a": "Die Variante zeichnet sich durch rhodinierte Beschläge und Clip sowie eine matte Oberfläche aus und gilt als optisch besonders ansprechend. Auch die Federgravur fällt im Vergleich zu den Gravuren auf dem Korpus positiv auf. \"Bespoke\"-Federn bezeichnen individuell für den Kunden angefertigte Federn, etwa in besonderen Schliffen wie Soft B. Eine solche Sonderfeder schlägt allein mit etwa 1.000 Euro zu Buche.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein Montblanc Meisterstück 144 echt sein, obwohl im Clipring keine Seriennummer eingraviert ist?", "a": "Eine fehlende Seriennummer im Clipring ist bei älteren 144ern kein Echtheitsausschluss, da Montblanc die durchgängige Nummerierung erst ab einem späteren Zeitpunkt eingeführt hat. Originale Merkmale sind unter anderem die Aufschrift \"Pix\" unter dem Clip, eine vollständig goldene Feder ohne Platinintarsien sowie ein flacher Tintenleiter, was zudem auf ein älteres Exemplar hinweist. Der 144 wurde nach dem Relaunch der Meisterstück-Classique-Größe entweder als Patronen- oder Konverterfüller ausgeliefert. Bei verbleibenden Zweifeln helfen ein direkter Bildvergleich und die Suche nach älteren Forendiskussionen weiter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Hinweise und welcher Preisrahmen sind beim Privatverkauf eines seltenen Montblanc Masterpiece 146G in Grau gestreift zu beachten?", "a": "Für eine seriöse Verkaufsanfrage sind klare Angaben unverzichtbar: Anrede mit Vornamen, aussagekräftige Bilder (idealerweise mit einem Zettel mit dem Verkäufernamen im Bild) und eine konkrete Preisvorstellung. Im konkreten Fall wurde von einem anderen Sammler ein Richtpreis von etwa 1.100 Euro genannt. Unter Sammlern werden private Auktionsangebote nach eBay-Manier zudem kritisch gesehen, da beim Verkauf unter Sammlern nicht das Erzielen von Höchstpreisen im Vordergrund steht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Gesamtlänge hat ein Montblanc Meisterstück 146 aus den 1980er Jahren?", "a": "Ein 146 mit einfarbiger goldener Feder, was üblicherweise auf eine Fertigung zwischen etwa 1987 und 1992 hindeutet, weist eine Gesamtlänge von 14,2 cm auf. Dieser Wert deckt sich mit bereits dokumentierten Maßangaben zu Meisterstück-Schreibgeräten seit den 1980er Jahren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Materialvarianten gab es den Montblanc Bohème Je t'aime und in welchem Preisrahmen lagen diese?", "a": "Den Bohème Je t'aime gab es in mehreren Ausführungen: aus schwarzem Edelharz (Resin), aus Sterlingsilber sowie aus Weißgold, jeweils als Patronenfüllhalter und Kugelschreiber. Die Edelharz-Variante ist eine echte, von Montblanc gefertigte Ausführung, taucht heute aber nicht mehr auf der Montblanc-Webseite auf, da die Serie eingestellt wurde. Die Weißgoldversion lag bei rund 11.000 Euro pro Stück und besaß Herzen aus echten Rubinen am Clip. Aktuelle Preise für die übrigen Varianten lassen sich am verlässlichsten direkt bei Montblanc bzw. in einer Boutique erfragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Dachbodenfund, der äußerlich an die Noblesse-Reihe erinnert, und welcher Wert ist realistisch?", "a": "Das gefundene Schreibgerät ist ein Montblanc Quickpen, ein eigenständiges, preiswertes Modell ohne Bezug zu Noblesse oder Slim Line. Der ursprüngliche Verkaufspreis lag bei DM 19,50 inklusive einer Filz- und einer Rollermine. Hochpreisige Auktionsangebote für vergleichbare Stifte sind völlig überzogen; solche \"Mondpreise\" tauchen häufig auf, werden aber selten erzielt. Der Quickpen ist somit kein wertvolles Sammlerstück, sondern ein gebrauchstaugliches Original-Montblanc.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich anhand von Punzen und Gravuren feststellen, ob ein geerbter Montblanc-Kugelschreiber mit \"Meisterstück\"-Schriftzug echt ist?", "a": "Hinweise auf ein Original sind insbesondere Punzen mit Edelmetallangaben (z.B. 585, 750, 925 oder 950) im Kappenbereich. Eine Gravur des Schriftzugs \"Meisterstück\" an der vergoldeten Spitze, an der die Mine austritt, ist dagegen untypisch und deutet eher auf eine Fälschung hin, da bei einem echten Montblanc dort üblicherweise keine Beschriftung angebracht ist. Eine eindeutige Beurteilung gelingt am besten anhand klarer Detailfotos der Kappenringe, der Punzen und der genannten Gravurstellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen gibt es mit Montblanc-Accessoires wie Reiseflaschen, Maniküresets sowie Edelstahlrasierern, und welche Möglichkeiten zur Personalisierung bestehen?", "a": "Die große Reiseflasche fasst 170 ml, die kleine 85 ml. Der Edelstahlrasierer ist mit Mach3-Klingen kompatibel, sodass keine speziellen Montblanc-Klingen erforderlich sind. Reiseflaschen, Schuhputz- und Rasieraccessoires können selbst nicht graviert werden; lediglich die Produktverpackung lässt sich mit Initialen versehen. Das Maniküreset kann von innen geprägt werden, wobei alle Prägungen ab Werk bzw. durch Einsendung an Montblanc erfolgen müssen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Einstieg in Montblanc-Schreibgeräte mit einem unerwartet erworbenen Stück, und wie kann man die Echtheit zuverlässig prüfen?", "a": "Eine zuverlässige Echtheitsprüfung erfolgt am sinnvollsten direkt in einer Montblanc-Boutique, wo der Füllhalter inspiziert und beurteilt werden kann. Häufig wird der erste Montblanc zum Einstieg in eine umfangreichere Sammlung, da der Reiz solcher Schreibgeräte erfahrungsgemäß schnell weitere Käufe nach sich zieht. Sammler weisen darauf hin, dass auch die Verpackung Hinweise auf das Alter eines Schreibgerätes liefert. Begleitend wird oft Original-Tinte erworben, beispielsweise in Sepia, um die ersten Schreibversuche zu unternehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein älterer Druckknopffüller mit der Aufschrift \"4810 Montblanc Meisterstück\" und einer kaum noch lesbaren DRP-Nummer eindeutig einem Modell zuordnen?", "a": "Zur Identifikation eines Druckknopf-Meisterstücks aus dieser Epoche ist insbesondere die Modellnummer auf dem Drehknopf am hinteren Ende entscheidend, etwa 20, 25 oder 30. Maße wie Länge und Durchmesser allein reichen für eine sichere Zuordnung nicht aus. Ist die Nummer auf dem Drehknopf durch Gebrauchsspuren nicht mehr lesbar, kann die genaue Modellbestimmung selbst mit Lupe erfahrungsgemäß scheitern. Inschrift, Federgravur und Markenname auf der Kappe bestätigen lediglich die grobe Zugehörigkeit zur Meisterstück-Reihe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann die Ursache dafür sein, dass an einem Montblanc Writers Edition William Faulkner zwischen Metallring und Edelharz Tinte austritt und tintige Finger verursacht?", "a": "Beim normalen Schreiben sollten keine tintigen Finger entstehen; tritt zwischen vorderstem Metallring und Griffstück Tinte aus, ist von einem Defekt auszugehen, der ohne Inaugenscheinnahme nicht eindeutig diagnostiziert werden kann. Empfohlen wird, das Schreibgerät einer Montblanc-Boutique bzw. dem Montblanc-Service vorzulegen. Die Reparatur durch den Montblanc-Service funktionierte im konkreten Fall zuverlässig, eine zunächst gestellte Rechnung wurde in der Boutique kulant abgewickelt. Tritt nach dem Befüllen zunächst Tinte aus, lässt sich dies durch sorgfältiges Abwischen des Bereichs (z.B. mit einem Taschentuch) zumindest vorübergehend kontrollieren; entstehen später feine Kratzer am Griffstück, können diese durch das Aufstecken bzw. Aufschrauben der Kappe verursacht werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Rostspuren am silberfarbenen Federträger eines Montblanc Bohème ein bekanntes Problem, und wie sollte man dabei vorgehen?", "a": "Bei den allerersten Bohème-Schreibgeräten gab es nachweislich Rostprobleme, die in späteren Produktionsserien behoben wurden, da Montblanc das gesamte Innenleben gegen rostfreie Komponenten getauscht hat. Wer Rostspuren feststellt, sollte den Montblanc-Kundendienst kontaktieren; in vergleichbaren Fällen wurde aus Kulanz kostenfrei repariert. Alternativ ließe sich das Schreibgerät auch von erfahrenen Reparateuren instand setzen, etwa durch Polieren des Endrings und Lösen der vorderen Hülsenverschraubung, doch sollte zunächst der offizielle Montblanc-Service in Anspruch genommen werden. \"Normaler\" Rost ist bei einem Bohème keinesfalls zu erwarten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein bordeauxfarbener Montblanc 146 Le Grand bereits eine Seriennummer im Clipring tragen, oder existiert diese Variante grundsätzlich nur ohne Nummer?", "a": "Den 146 in Bordeaux gab es nicht nur bis 1990, sondern noch deutlich länger; die Produktion lief mindestens zehn Jahre weiter, und auch im Handel lagen entsprechende Schreibgeräte oft noch viele Jahre. Daher existieren echte Bordeaux-Le-Grand-Modelle sowohl ohne als auch mit Seriennummer im Clipring, und eine Seriennummer ist kein Hinweis auf eine Fälschung. Der Erwerb eines bordeauxfarbenen 146 mit Seriennummer ist somit unbedenklich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Pelikan 140 in zwei verschiedenen Größen, oder kann es sich bei einem augenscheinlich größeren Exemplar um eine Mischkonstruktion handeln?", "a": "Der Pelikan 140 wurde von 1955 bis 1963 in einer einheitlichen Größe gefertigt; die in Sammlerquellen genannte Gesamtlänge von etwa 12,5 cm ist konsistent. Ein deutlich längeres Exemplar mit 13,1 cm und davon abweichender Kolbenmechanik bzw. Tintenleiter ist daher kein \"großer 140\", sondern in der Regel ein Schaft aus der 400er-Reihe, auf den nachträglich eine 140er-Kappe aufgesetzt wurde. Der konkrete 400er-Schaft ist anhand des Tintenleiters wahrscheinlich auf die 1970er Jahre zu datieren. Die Identifizierung von Pelikan-Modellen ist insgesamt aufgrund häufiger Teilekombinationen unübersichtlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist beim Montblanc 146 \"75 Years of Passion and Soul\" der Brillant im \"O\" der Inschrift gegenüber dem Clip um 180 Grad verdreht korrekt, oder lässt sich das korrigieren?", "a": "Der Brillant sollte beim Auslieferungszustand eigentlich nicht um 180 Grad gegenüber dem Clip versetzt sein; eine derartige Position ist insbesondere bei einer limitierten Edition ungewöhnlich und legt nahe, dass nach Auslieferung manipuliert wurde. Eine Korrektur ist möglich und kann in Montblanc-Boutiquen direkt vor Ort durchgeführt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es passende Konverter für den Caran d'Ache Ecridor XS, und wie streng ist die Vorgabe, ausschließlich Original-Patronen zu verwenden?", "a": "Für den Kompaktfüllhalter Ecridor XS gibt es keine passenden Konverter, da die für die Füllmechanik benötigte Bauhöhe das Tintenvolumen unzumutbar reduzieren würde. Das Mundstück ist zudem speziell geformt, sodass nur originale Caran-d'Ache-Patronen passgenau einsetzbar sind. In der Praxis lassen sich teilweise auch Patronen anderer Hersteller (z.B. Visconti) ohne Probleme einsetzen, doch bei abweichenden Maßen besteht Risiko von Undichtigkeit und Tintenflecken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet die Originalpatronen des Herstellers.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Kauf eines Montblanc Meisterstück 149 für jemanden, der nur sehr selten und überwiegend Formulare, Postkarten oder Überweisungen ausfüllt?", "a": "Für die genannten Anwendungen wie Überweisungen, Postkarten oder Paketscheine ist ein Füllhalter eigentlich ungeeignet, da herkömmliche Tinte bei Feuchtigkeit verläuft und mit Tintenkiller verändert werden kann; hier ist ein Kugelschreiber oder ein Füllhalter mit dokumentenechter Tinte sinnvoller. Trotzdem spricht nichts dagegen, den 149 anzuschaffen, da das Schreiben mit Tinte einen eigenen Reiz besitzt und zur Entdeckung von Tagebuch, Kalligraphie oder handschriftlicher Korrespondenz anregen kann. Zu beachten ist jedoch, dass der 149 für viele Hemdtaschen zu groß ist und sich daher eher als stationäres Schreibgerät am Schreibtisch eignet; in mobilen Berufssituationen sind Modelle wie LeGrand oder Classique praktikabler. Trockenheit oder Auslaufen sind bei sachgemäßer Pflege und regelmäßiger Nutzung kein nennenswertes Problem.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat das Begleitprospekt des Montblanc Agatha Christie das gleiche Format wie das des Hemingway, oder unterscheiden sich die Originale?", "a": "Das Hemingway-Prospekt ist tatsächlich größer als die Begleitprospekte anderer Writers-Edition-Schreibgeräte; das größere Format entspricht damit dem Original und ist kein Indiz für ein abweichendes oder unechtes Dokument.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es bezahlbare Alternativen zur Reparatur eines Montblanc 244 mit zerfallener Korkdichtung, wenn der Montblanc-Kostenvoranschlag bei rund 310 Euro liegt?", "a": "Der von Montblanc angesetzte Preis ist hoch, lässt sich aber durch Garantieleistung sowie den Aufwand für Beschaffung der nicht mehr verwendeten Korkdichtungen erklären. Deutlich günstiger sind in der Regel spezialisierte freie Reparaturwerkstätten und erfahrene Sammler, die solche Restaurationen anbieten. Bei vergleichbarem Ergebnis ist der Aufwand bei diesen Spezialisten und damit auch der Preis meist erheblich niedriger.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trägt ein Montblanc-Bleistift der Reihe DB 02 bzw. DB 01 in einer Variante einen Stern auf dem Drehknopf, in der anderen jedoch nicht?", "a": "Ohne hochwertige Detailbilder lässt sich der Unterschied nicht eindeutig erklären; eine Möglichkeit ist, dass die Kappe auf einem der Bleistifte fehlt, was bei manchen Modellen den Stern entfernt erscheinen lässt. Es existieren tatsächlich Montblanc-Bleistifte (etwa aus Hartgummi, mit Kappe), bei denen der Korpus selbst keinen Stern trägt. Die DB-Bleistifte sind mit etwa 8 cm Länge sehr klein und vermutlich für Adress- oder Notizbücher konzipiert worden. Eine endgültige Beurteilung erfordert das Schreibgerät in der Hand, da Fotos solche Details häufig nicht ausreichend wiedergeben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich allein anhand der Seriennummer eines Montblanc Meisterstück Solitaire Stainless Steel feststellen, ob das Schreibgerät echt ist?", "a": "Die Bedeutung der Seriennummern ist geheim, daher kann nur Montblanc bzw. ein autorisierter Fachhändler die Echtheit verbindlich prüfen. Auch Fälschungen tragen häufig Seriennummern, sodass die bloße Existenz einer Nummer keine Aussagekraft besitzt. Ein positives Indiz ist, wenn die Seriennummer eingelasert (\"grau\") und nicht eingestanzt ist; Sicherheit bringt aber erst die Vorlage beim Fachhändler. Beginnt die Nummer mit einer \"8\" statt mit dem Buchstaben \"B\", ist von einer Fälschung auszugehen, da Originale entsprechende Buchstabenpräfixe verwenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc einen schwarzen Bohème-Kugelschreiber mit weißem bzw. durchsichtigem Stein im Clip jemals offiziell angeboten?", "a": "Einen Bohème mit durchsichtigem Stein hat Montblanc ausschließlich im Modell Bohème Platinum Crystal angeboten, also nicht in der schwarzen Variante. Bei einem schwarzen Bohème mit weißem Stein im Clip ist deshalb von einer Fälschung auszugehen. Zusätzliche Indizien dafür sind unsaubere Übergänge zwischen Kappenkopf, Clip und Kappe; beim Original schließen diese Bauteile bündig ab. Eine endgültige Klärung kann der Montblanc-Service vornehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein geschenktes Montblanc Meisterstück mit der Gravur \"Pix\" und \"Montblanc Meisterstück Pix\" auf dem Ring trotz fehlender Seriennummer als Original einstufen?", "a": "Das Schreibgerät ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Original, vermutlich ein Montblanc Meisterstück 164 (Kugelschreiber), erhältlich unter anderem in Gold- und Platinausführung. Eine fehlende Seriennummer kann unterschiedliche Gründe haben: Bei Schreibgeräten, die vor 1991 gefertigt wurden, gab es noch keine durchgängige Nummerierung; gelegentlich wurde die Nummer bei der Produktion auch schlicht vergessen einzulasern. Die Gravuren \"Pix\" unter dem Clip und \"Montblanc Meisterstück Pix\" auf dem Ring sind charakteristische Merkmale eines Originals.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein bei eBay erworbener Montblanc 144 zuverlässig als Original verifizieren, und welche Tinten sind unbedenklich?", "a": "Eine Echtheitsprüfung gelingt am ehesten durch sorgfältigen Vergleich mit dokumentierten Merkmalen sowie Beurteilung anhand klarer Detailfotos; im konkreten Fall wurde der Füllhalter aus Beschreibung und Bildern als 100 % echt eingestuft. Ein seriöser eBay-Kauf inklusive persönlicher Übergabe ist durchaus möglich, auch wenn das Risiko von Fälschungen real bleibt. Als unproblematisch gelten wasserlösliche Standardtinten wie die Original-Montblanc-Tinte; nicht wasserlösliche Tinten können bei längerer Standzeit den Tintenleiter verkleben. Auch Eisengallustinten (blauschwarz) sind kritisch zu sehen, da sie saure Bestandteile (früher sogar Schwefel- oder Salzsäure) enthalten können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erfahrungen bestehen mit Füllfederhaltern der Marke Danitrio, insbesondere bei Modellen mit Maki-e-Lackdekoren?", "a": "Konkrete Erfahrungsberichte zu Maki-e-Modellen von Danitrio liegen nur eingeschränkt vor; verfügbar sind Erfahrungen mit einem Eyedropper-Füllhalter mit Tamenuri-Finish, was der typischen Größe (Mikado) der Danitrio-Maki-e-Modelle entspricht. Der Bezug erfolgte über internetpens.net (Bevin Cheng), wobei die Beratung und der Service positiv hervorgehoben wurden. Aussagen zum Preis-Leistungs-Verhältnis der eigentlichen Maki-e-Modelle bleiben jedoch offen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein angebotener Montblanc, der auf den ersten Blick nach einer Fälschung aussieht, tatsächlich gefälscht oder ein echter Mozart?", "a": "Bei näherer Betrachtung handelt es sich um einen ganz normalen, originalen Montblanc Mozart aus der Meisterstück-Reihe. Die optische Ähnlichkeit zu bekannten Fälschungen rührt daher, dass das Modell auf vielen einschlägigen Vergleichsseiten zusammen mit Plagiaten gezeigt wird. Wer das Modell nicht kennt, kann es daher leicht für eine Fälschung halten, was im konkreten Fall zu einer Fehleinschätzung geführt hat.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die Montblanc-Modelle 254 und 24, die auf einschlägigen Sammlerseiten nicht auftauchen, dennoch eigenständige Ausführungen?", "a": "Beide Modelle sind in der Sammlerliteratur belegt: Der Montblanc 254 wurde, ähnlich wie der 252, zwischen 1954 und 1959 in verschiedenen Ausführungen gefertigt; der Montblanc 24 wurde parallel zum 22 zwischen 1960 und 1970 produziert. Für weitergehende Recherchen empfehlen sich die Suchfunktionen der Sammler-Foren wie penexchange.de, auch wenn dort Suchbegriffe wie \"Montblanc 24\" wegen zu häufigen Vorkommens teilweise ignoriert werden. Sammlertreffen, etwa Stammtische in der Region Pforzheim, bieten zusätzliche Möglichkeiten zum Wissensaustausch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche deutschsprachigen, privaten und nicht-kommerziellen Sammlerwebsites mit fundierten Inhalten zum Thema Schreibgeräte sind empfehlenswert?", "a": "Empfohlen werden insbesondere maxpens.de, die Seite von Werner Rüttinger (ruettinger-web.de) sowie top-pens.de von Gerhard Baur. Für spezialisierte Themen sind waterman-kirkel.com (Volker Köhl, Waterman) und bleistiftsammler.de aufschlussreich. Eine erweiterte Übersicht findet sich zudem im Open Directory Project unter der Rubrik Schreibgeräte sowie in der Linksammlung des Forums. Maßgeblich ist dabei, dass die Seite tatsächlich Sammlerinformationen vermittelt und nicht primär dem Eigenhandel dient.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich die Elektronik eines Laserpointers in das Gehäuse eines Montblanc-Schreibgeräts einbauen, und gibt es eine sinnvolle Alternative zur Bastellösung?", "a": "Ein Eigenumbau eines Montblanc-Le-Grand-Kugelschreibers zum Laserpointer ist technisch denkbar, jedoch unter anderem wegen der in Deutschland erforderlichen Zertifizierungen für Laserpointer rechtlich problematisch. Als Alternative existieren fertige Laserpointer in Form und Optik eines LeGrand-Kugelschreibers, etwa der \"Photon Ultimate\", die einen Laserstrahlaustritt anstelle des Sterns sowie eine Drehmechanik wie bei einem echten Kugelschreiber besitzen. Diese sind teils über internationale Plattformen erhältlich, wobei Versandbedingungen und mögliche Zollgebühren zu beachten sind. So lässt sich ein optisch stimmiges Gesamtbild erzielen, ohne ein Original-Schreibgerät zu modifizieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Kosten sind für den Tausch einer Kappe an einem Montblanc Meisterstück 145 über den Montblanc-Service zu erwarten, und ist eine Reparatur grundsätzlich sinnvoll?", "a": "Reparaturen an neueren Montblanc-Schreibgeräten, einschließlich des Kappentauschs, können ausschließlich über Montblanc selbst (gegebenenfalls vermittelt durch einen autorisierten Händler) erfolgen. Im konkreten Fall des 145er wurde am Telefon ein Preis von 85 Euro für den Kappentausch genannt, was im Vergleich zum Erwerb eines kompletten Ersatzfüllhalters eine sinnvolle Option darstellt. Allgemein gilt jedoch, dass Ersatzteilpreise oft sehr hoch sind und bei manchen Reparaturen, etwa kleinen Beschädigungen an vergoldeten Ringen, dreistellige bis hohe Kostenangebote möglich sind. Vor einer Reparatur sollte daher der gebotene Preis stets mit den Kosten gebrauchter Schreibgeräte verglichen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich erklären, dass ein Montblanc Meisterstück 144 in Bordeaux mit Vollgoldfeder im Clipring nicht \"W-Germany\", sondern nur \"Germany\" graviert ist?", "a": "Der Wechsel der Gravur von \"W-Germany\" zu \"Germany\" erfolgte im Oktober 1990, während die schwarze Griffstück-Variante mit Vollgoldfeder vorrangig in der Mitte der 1980er Jahre gefertigt wurde. Eine plausible Erklärung ist, dass im Rahmen einer Reparatur durch Montblanc der Clip oder die gesamte Kappe durch ein dann verfügbares Ersatzteil ausgetauscht wurde; Schreibgeräte mit zeitlich \"gemischten\" Komponenten sind daher nicht ungewöhnlich. Auch ein nachträglicher Kappentausch durch einen Händler ist denkbar, zumal die Kappe des 144 wegen ihres dünnen Materials anfällig ist. Das Schreibgerät bleibt damit grundsätzlich ein echtes Montblanc, kombiniert aber Bauteile aus unterschiedlichen Produktionsphasen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es außer Montblanc weitere Hersteller, die Füllfederhalter mit einem Messing-Teleskop-Füllsystem produziert haben?", "a": "Das Schraub-Teleskopsystem geht ursprünglich auf Luxor (H. Herborn) zurück, der entsprechende Mechaniken aus Hartgummi oder Aluminium entwickelte. Reform stellte Drucktelekop-Mechaniken her, die jedoch konstruktiv abweichen. Montblanc selbst hat das Teleskopsystem nicht erfunden, sondern lediglich an der Weiterentwicklung der Führung mitgewirkt; nach derzeitigem Kenntnisstand ist Montblanc heute der einzige Anbieter mit einem in dieser Form verbauten Messing-Teleskop. Eine identische Mechanik anderer aktueller Marken ist nicht bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf sollte ein Neuling beim Kauf eines Montblanc Meisterstück LeGrand achten, und welche Pflege- und Befüllhinweise sind zu beachten?", "a": "Der erste Montblanc sollte möglichst im Fachhandel und nicht im Internet gekauft werden, da nur dort eine Beratung zu Federbreite, Größe und Handhabung möglich ist; eine unpassende Federbreite mindert den Schreibspaß unabhängig von der Qualität des Füllhalters. Beim Probeschreiben empfiehlt es sich, eigenes Papier mitzubringen und sich Zeit zu nehmen. Die Befüllung erfolgt durch Aufdrehen, Eintauchen der Feder ins Tintenfass, Aufziehen und Abwischen überschüssiger Tinte am Griffstück; eine bebilderte Anleitung findet sich im mitgelieferten Garantie- und Serviceheft. Königsblaue, wasserlösliche Tinten sind unbedenklich, andere Tinten erfordern regelmäßiges Spülen vor dem Eintrocknen, ansonsten ist die Pflege bei sachgemäßer Nutzung minimal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es Montblanc-Füllhalter, die wahlweise mit Patronen oder einem austauschbaren Kolbenkonverter befüllt werden können, und in welche Größenkategorie fallen sie?", "a": "Modelle wie die Meisterstück-Classique-Reihe, insbesondere der 144 und 145, lassen sich wahlweise mit Patronen oder einem Kolbenkonverter befüllen. Der 144 Classique ist mit etwa 11,8 cm offener bzw. 13,5 cm geschlossener Länge der zweitkleinste Vertreter der Meisterstück-Baureihe. Schreiberfahrungen mit dem 144 in Federbreite BB werden als butterweich und mit gutem Anschreibeverhalten beschrieben, in Verbindung mit Original-Montblanc-Tinte. Der 144 wurde inzwischen aus dem regulären Programm genommen, ist aber gebraucht im Privat- und Auktionsmarkt erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich ein angeblich altes Montblanc-Set erkennen, das in Wirklichkeit nachträglich \"montblancisiert\" wurde, und wie geht ein Verkäufer mit entsprechenden Hinweisen um?", "a": "Indizien für eine nachträgliche Markenfälschung sind unter anderem ein Logo, das in Größe, Anbringung oder Plastizität nicht den bekannten Montblanc-Konventionen entspricht, sowie ein Stern mit weißem Ring, der erst in jüngerer Zeit verwendet wird und damit nicht zu einem deklarierten alten Set passt. Ergänzend kann der Vergleich mit Montblanc-Aufklebern aus heutiger Zeit auf eine reine Bekleberei alter Stücke hinweisen. Atypische Stilelemente, die zu keinem dokumentierten Originalprodukt der angegebenen Epoche passen, sind ein zusätzliches Warnsignal. Reagiert ein Verkäufer auf entsprechende, sachliche Hinweise demonstrativ ablehnend oder beleidigend, ist dies ein weiteres Indiz dafür, dass es sich nicht um eine seriöse Originalauktion handelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es korrekt, dass beim Montblanc Writers Edition Fitzgerald der eigentlich weiße Korpus bei manchen Exemplaren bernsteinfarben schimmert?", "a": "Der Korpus der Fitzgerald-Edition (ArtDeco) wurde original weiß gefertigt; bräunliche bzw. bernsteinfarbene Schimmer entstehen, wenn der Kunststoff über längere Zeit UV-Strahlung ausgesetzt war, etwa in beleuchteten Schaufenstern. Bei einigen Exemplaren betrifft die Verfärbung allerdings den gesamten Korpus gleichmäßig und nicht nur die einseitig belichtete Seite, was auf weitere Materialeinflüsse oder gleichmäßige Lagerung im Licht hindeuten kann. Es handelt sich nicht um eine separate Produktionsvariante, sondern um eine alterungsbedingte Verfärbung. Original existieren der Fitzgerald in deutlichem Weiß und in unterschiedlich stark gebräunten Zwischenstufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich ererbte Füllfederhalter und Druckbleistifte mit Silberkorpus ohne erkennbare Marke einordnen, und können defekte Füllmechaniken repariert werden?", "a": "Eine Beurteilung von Modell, Hersteller und Wert ist ohne Bilder kaum möglich, da Bauweise und Füllsystem (z.B. abnehmbares Overlay, Tintentank, Konverter) nicht ohne Anschauung in Einklang gebracht werden können. Empfehlenswert ist daher, Detailfotos der Schreibgeräte einzustellen, damit sich Bauart und Füllsystem präzise bestimmen lassen. Erst auf dieser Grundlage können Aussagen zur Qualität, zum potenziellen Wert sowie zu sinnvollen Reparaturwegen für die nicht mehr drehbaren Konverter getroffen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt es sich, einen Montblanc 146 mit abgebrochenem Ring am Schaft selbst zu reparieren, oder sollte man das einem Fachmann überlassen?", "a": "Eine Selbstreparatur eines Montblanc 146 wird grundsätzlich nicht empfohlen, da hierfür Spezialwerkzeug und mehrjährige Erfahrung erforderlich sind. Insbesondere die neueren 146er sind nur schwer zu reparieren, sodass sie besser zum Fachhändler oder direkt zu Montblanc gegeben werden sollten. Montblanc tauscht solche Teile häufig problemlos im Rahmen der Garantie aus. Ein einfaches Aufkleben des abgebrochenen Rings ist nicht ratsam, weil dieses Bauteil die Feder verankert und mit Silikon gegen die Hülle abdichtet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem in den USA über einen italienischen Anbieter angebotenen Schiller-Set um eine Originalware, und ist der Preis angemessen?", "a": "Das gezeigte Schiller-Set wirkt anhand der Bilder authentisch. Der aufgerufene Preis von ueber 1100 Euro ist allerdings zu hoch, da die Schiller-Edition regulaer noch in vielen Geschaeften gefuehrt wird und somit guenstiger zu bekommen ist. Auch die Versandkosten von rund 27 Euro und der unklare Wechselkurs in US-Dollar sprechen gegen den Kauf bei diesem Anbieter. Derselbe Verkaeufer hatte zuvor bereits eine komplette Vorfuehrbox 146er fuer 1500 Euro angeboten, ohne Abnehmer zu finden. Ein Kauf in Deutschland ist daher sicherer und in der Regel preiswerter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass die Drehmechanik eines neuen Montblanc Boheme noir Fuellhalters beim Ausfahren der Feder kratzt?", "a": "Ein kratzendes Geraeusch beim Ausfahren der Feder ist beim Boheme nicht normal und deutet meist auf Tintenreste in der Drehmechanik hin. Wurde der Fuellhalter erst kuerzlich gekauft (innerhalb der Garantiefrist), empfiehlt sich ein Umtausch beim Verkaeufer. Hilft eine sorgfaeltige Reinigung nicht, sollte das Geraet zum Service an Montblanc geschickt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es zum Montblanc 244 einen passenden Drehbleistift (Pix)?", "a": "Ein direkt zum Montblanc 244 gehoerender Pix ist nicht bekannt. Als optisch passende Ergaenzung kommt am ehesten ein Modell 272 mit identischem Clip in Frage.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Fotos eines Montblanc Andrew Carnegie 4810 fuer eine Bildersammlung im Forum/auf fountainpen.de erwuenscht?", "a": "Fehlende Fotos von Schreibgeraeten sind fuer die Webseite stets willkommen, insbesondere von Editionen, zu denen es noch keine Bilder gibt. Aufgrund hoher beruflicher Belastung des Webmasters kann das Einstellen jedoch laengere Zeit in Anspruch nehmen. Beitraege von Sammlern werden gern entgegengenommen und nach und nach in die Uebersicht eingepflegt.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Andrew Carnegie: https://www.fountainpen.de/patron-carnegie-4810.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man einen beschaedigten Vintage Montblanc 139 reparieren, dessen Hinterende einen Riss und ein abgenutztes Gewinde aufweist?", "a": "Ein Montblanc 139 mit gerissener Huelse und ausgebrochenem Gewinde laesst sich durch eine spezielle Reparatur retten, indem das Barrel verkuerzt und im Durchmesser reduziert wird, um eine neue Huelse mit gestufter Bohrung und Gewinde zu installieren. Im hier beschriebenen Fall wurde dies im sogenannten Hemingway-Stil mit roter Hartgummi-Huelse umgesetzt; eine optisch originalgetreue Variante in Schwarz waere alternativ moeglich. Die Methode gilt als geeignet, um schwer beschaedigte Vintage-Modelle wieder funktionsfaehig zu machen, und wird vom Eigentuemer optisch akzeptiert, sofern der Aufwand vollstaendig dokumentiert wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann wurden Montblanc 146 Fuellhalter in einer einfachen Pappschachtel statt in der gepolsterten Klappbox geliefert?", "a": "Bis etwa 1993 wurden fabrikneue Montblanc-Schreibgeraete in einer Werksverpackung aus duenner Pappe an die Fachhaendler geliefert; diese diente jedoch nicht als Verkaufsverpackung, sondern wurde beim Verkauf gegen die hochwertigere Geschenkbox getauscht. Heute erfolgt die Anlieferung in Blisterpackungen. Eine solche Pappschachtel ist also eine Originalverpackung und kein Hinweis auf eine vorausgegangene Reparatur. Lediglich frueher wurden vergleichbare Pappkartons gelegentlich auch vom Service zum Ruecktransport verwendet, was aber keinen Rueckschluss auf den Zustand des Stiftes erlaubt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann es vorkommen, dass bei eBay-Angeboten zwar die Verpackung gefaelscht ist, der Fuellhalter selbst aber echt wirkt?", "a": "Im beschriebenen Fall ist nicht nur die Verpackung mit schwarzem Stern gefaelscht, sondern auch der Fuellhalter selbst. Eindeutiges Indiz ist die Feder mit der Aufschrift Iridium Point Germany, die bei einem echten Montblanc nie zu finden waere. Auch konstruktive Details wie das fehlende Gewinde am Griffstueck (lediglich gesteckt statt verschraubt) entlarven die Faelschung als typische LeGrand-Imitation. Schwieriger wird die Erkennung bei StarWalker- oder Boheme-Faelschungen, die auf Fotos kaum noch von Originalen zu unterscheiden sind, in der Hand jedoch sofort auffallen. Erfreulich ist, dass Montblanc und eBay solche Angebote zunehmend erfolgreich entfernen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollte man einen eBay-Fuellhalter bewerten, dessen Verpackung offensichtlich gefaelscht ist, der Stift selbst auf den Bildern aber echt wirkt?", "a": "Wenn die Verpackung erkennbar gefaelscht ist, sollte man vom Kauf grundsaetzlich Abstand nehmen, auch wenn der Fuellhalter auf den meist absichtlich detailarmen Fotos noch echt erscheint. Bei genauer Betrachtung wirkt etwa das Griffstueck oft nicht originalgetreu, und die zugesicherten Eigenschaften lassen sich anhand schlechter Bilder nicht verifizieren. Auch wenn der Verkaeufer im guten Glauben handeln sollte, schuetzt das den Kaeufer juristisch und finanziell nicht. Das Risiko, einen Fake zu erhalten, ist in solchen Faellen schlicht zu gross.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wird die Bildersammlung der Montblanc-Fuellhalter auf fountainpen.de noch erweitert, und sind eingesendete Fotos willkommen?", "a": "Die Bilduebersicht wird kontinuierlich erweitert, und Beitraege von Sammlern sind ausdruecklich willkommen. Aufgrund starker beruflicher Belastung des Webmasters kann das Einpflegen jedoch laengere Zeit in Anspruch nehmen, da bereits mehrere hundert noch nicht eingestellte Fotos vorliegen. Wer eigene Aufnahmen beisteuern moechte, kann eine Auflistung der vorhandenen Schreibgeraete einsenden, woraufhin entschieden wird, welche Bilder noch benoetigt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert hat ein Original 3er-Set der Montblanc Writers Edition Edgar Allan Poe?", "a": "Vollstaendige 3er-Sets der Edgar Allan Poe Edition wurden gelegentlich fuer rund 1600 Euro versteigert, was eher am oberen Ende des Marktpreises liegt. Wertbestimmend sind insbesondere die Vollstaendigkeit der Unterlagen, der Zustand der Schreibgeraete und das Vorhandensein durchgehend identischer Seriennummern (limitiert bis 3000). Allgemeine Hinweise zur Wertermittlung von Schreibgeraeten finden sich in entsprechenden Forum-Threads. Ein realistischer Marktpreis liegt eher unterhalb der erzielten Spitzenwerte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es vom Montblanc Imperial Dragon eine Rollerball-Variante?", "a": "Einen Rollerball aus der Reihe Imperial Dragon hat es nie gegeben. Vom Imperial Dragon erschienen lediglich Fuellhalter in zwei Varianten, ein Kugelschreiber und ein Bleistift. Jedes als Imperial Dragon Rollerball angebotene Stueck ist somit zwingend eine Faelschung und entspricht typischerweise einem in China fuer wenige Euro produzierten Imitat.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc Aktentaschen aus der Meisterstueck-Serie auch in Braun gefertigt, oder sind alle ausschliesslich schwarz?", "a": "Die Ledertaschen aus der Meisterstueck-Serie wurden ausschliesslich in Schwarz gefertigt. Braune Lederartikel von Montblanc gibt es zwar in anderen Kollektionen wie der West- oder Eastside-Linie, eine Aktentasche aus der Meisterstueck-Linie in Braun ist jedoch nicht bekannt. Die im konkreten Fall bei eBay angebotene braune Tasche ist daher mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Faelschung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein als Solitaire Vermeil bezeichneter Montblanc-Kugelschreiber ohne Punze datieren und materialtechnisch einordnen?", "a": "Ein Stueck ohne Edelmetall-Imprint ist kein echter Vermeil (vergoldetes Silber), sondern lediglich vergoldetes Messing; auch echte Solid-Gold-Schreibgeraete tragen stets eine entsprechende Punze (585 oder 750). Das Fehlen einer Seriennummer und die ausschliessliche Gravur Germany weisen auf ein Modell aus der Zeit vor 1991 hin, da Montblanc erst ab diesem Jahr Seriennummern eingefuehrt hat. Es handelt sich somit um eine aeltere Ausfuehrung des Solitaire Korn in vergoldetem Messing. Diese Information laesst sich durch die einschlaegige Solitaire-Vermeil-Korn-Uebersicht auf fountainpen.de bestaetigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man bei einem auf eBay angebotenen Montblanc 149 (oder 146), ob er echt ist, insbesondere wenn die Federpraegung ungewoehnlich erscheint?", "a": "Wenn die Beschreibung das Modell nicht klar als 149er ausweist und die Feder nicht zur uebrigen Bauform passt (zum Beispiel 14C-Praegung an einem mutmasslichen 146er), sollte man aus Sicherheitsgruenden Abstand nehmen. Bei echten neuen Meisterstueck-Federn sind die Raender mit Gold und das Zentrum mit Platin belegt. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ein Verkaeufer fremde Fotos verwendet, etwa von fountainpen.de gestohlene Bilder; solche Auktionen werden ueber das eBay-VeRI-Programm beendet. Generell empfiehlt es sich, beim Kauf nur eigene Fotos und plausible Verkaeuferhistorien zu akzeptieren und im Zweifel eher direkt bei vertrauenswuerdigen Sammlern zu erwerben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem im Internet abgebildeten Pelikan um ein Vintage-Modell oder um eine moderne Neuauflage?", "a": "Bei dem gezeigten Stueck handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den Pelikan M200 Retroset, der vor einigen Jahren als Neuauflage erschienen ist. Es ist also keine echte Vintage-Ausfuehrung, sondern eine moderne Reedition im klassischen Design.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es Montblanc 146 Fuellhalter mit einfarbiger 14-Karat-Goldfeder, und sind diese authentisch?", "a": "Ja, es existieren echte Montblanc 146 aus den spaeten 1970er Jahren, die ausschliesslich mit einer einfarbigen 14-Karat-Gelbgoldfeder ausgeliefert wurden. Das Fehlen der Bicolor-Feder ist somit kein Zeichen einer Faelschung. Die Innenmechanik (Kolben in Metallausfuehrung) sowie die Praegung 4810 14K bestaetigen die Echtheit. Bei Befestigungsdetails wie der von innen verschraubten Kappenkuppe handelt es sich ebenfalls um zeittypische Konstruktionsmerkmale.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie alt ist ein Druckbleistift Montblanc Nr. 350 mit der Aufschrift Germany, und ist das verwendete Metall echtes Gold?", "a": "Der Montblanc 350 wurde von 1971 bis 1984 hergestellt und ist relativ haeufig anzutreffen. Clip und Ringe sind nicht aus echtem Gold, sondern lediglich vergoldet; nur Modelle mit der Punze 585 oder 750 enthalten tatsaechlich Massivgold. Bis 1991 war Montblanc ein normaler Schreibgeraetehersteller mit breitem Sortiment vom Schulbedarf bis zum Meisterstueck und positionierte sich erst danach als Luxusmarke, weshalb der 350 heute keinen sehr hohen materiellen Wert hat. Als ideeller Erinnerungsgegenstand oder als Gebrauchsstueck kann er jedoch trotzdem geschaetzt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo und in welcher Form ist die Montblanc Egyptomania Edition erhaeltlich?", "a": "Die Egyptomania Edition ist sowohl auf der franzoesischen als auch auf der deutschen Montblanc-Website verfuegbar; lediglich Tinte und Pen Pouch der Reihe sind dort teilweise nicht abgebildet. Die Edition wird optisch sehr positiv beurteilt, allerdings empfinden manche den Fuellhalter aufgrund seines vergleichsweise schmalen Durchmessers als zu duenn. Wer dickere Fuellhalter bevorzugt, findet hier moeglicherweise nicht die ideale Groesse.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein eBay-Rollerball mit auffallend spitzen Sternecken trotz Seriennummer und schwerem Gewicht ein Original?", "a": "Ein Stern mit unnatuerlich spitzen Ecken ist ein klares Faelschungsmerkmal, ebenso typisch sind sichtbare Furchen zwischen den drei Kappenringen. Trotz Seriennummer und hoehrerem Gewicht handelt es sich daher um eine Faelschung. Detaillierte Vergleichsuebersichten zu typischen Faelschungsmerkmalen finden sich auf fountainpen.de, etwa im PDF-Vergleich der Rollerball-Faelschungen. Wer einen Montblanc zu auffaellig guenstigen Preisen oder bei unseriösen Anbietern kauft, sollte mit Faelschungen rechnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann wird eine Montblanc-Garantiekarte ohne ausgefuellte Felder fuer Modell und Clipring-Nummer ausgegeben, und welche Aussagekraft hat sie?", "a": "Solche unvollstaendig ausgefuellten Garantiekarten stammen haeufig aus dem internen Mitarbeiterverkauf, in dem MB-Mitarbeiter Schreibgeraete zu Sonderkonditionen erwerben und teilweise weiterverkaufen, was vor allem im November und Dezember bei eBay zu beobachten ist. Da Montblanc anhand der Seriennummer typischerweise nur das Herstellungsdatum, nicht aber das Kaufdatum erfasst, eignen sich Karten ohne eingetragene Modell- und Clipringnummer theoretisch fuer mehrere Schreibgeraete. Genau deshalb koennen sie missbraeuchlich auch zusammen mit Faelschungen verkauft werden, zumal Blanko-Garantiekarten und Verpackungen mitunter bei eBay versteigert werden. Inzwischen werden zudem Garantiekarten selbst gefaelscht, sodass auch ausgefuellte Karten kein verlaesslicher Echtheitsbeweis sind. Sicherheit bietet letztlich nur der Kauf im Fachhandel oder bei bekannten Verkaeufern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Groesse hat das im Lufthansa Worldshop angebotene Montblanc Meisterstueck, und wie verhaelt es sich im Vergleich zu einem Pelikan M600 oder M800?", "a": "Bei dem im Lufthansa Worldshop angebotenen Schreibgeraet handelt es sich um einen Montblanc 145 (Platinum Line Classique). Im direkten Vergleich ist beispielsweise ein Pelikan 620 etwas dicker, in der Gesamtgroesse nehmen sich beide jedoch nicht viel. Wer einen Fuellhalter etwa in der Groessenordnung eines M600 bis M800 sucht, findet im 145 ein vergleichbares, leicht schlankeres Pendant.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein guenstig angebotenes, neuwertiges Set der Writers Edition Fitzgerald bei eBay vertrauenswuerdig oder eher eine Faelschung?", "a": "Anhand der vorliegenden Hinweise spricht nichts dagegen, dass das Fitzgerald-Set echt ist. Die mit Tuch und Halteklammern ausgestattete Innenverpackung war bei Montblanc bis mindestens 2006 Standard und ist daher kein Faelschungsindiz. Der urspruengliche Verkaufspreis im Jahr 2002 lag bei rund 1310 Euro; die Fitzgerald-Edition gilt nicht als besonders gefragt, weshalb der gegenwaertig aufgerufene Auktionspreis als marktueblich, aber nicht als Schnaeppchen einzuschaetzen ist. Zu beachten ist, dass das weisse Material der Edition mit der Zeit zu einem bernsteinfarbenen Ton vergilben kann. Bei Unsicherheit empfiehlt es sich, die Uebergabe direkt in einer Montblanc-Boutique vorzuschlagen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich Hersteller, Alter und Wert eines Federfuellhalters mit vergoldetem 18-Karat-Overlay und einem unbekannten Markennamen bestimmen?", "a": "Der unbekannte Markenname und die Bauart des Overlays deuten auf eine italienische Produktion hin, eine eindeutige Zuordnung ist jedoch ohne weitere Quellen schwierig. Hinweise aus Sammlerkreisen verweisen auf das Buch von Jens Rösler, in dem manche kleinen Marken als Untermarken bekannter Hersteller wie Montblanc beschrieben werden. Eine genaue Datierung und Wertschaetzung ist nur durch direkten Vergleich mit aehnlichen italienischen Schmuckfuellern moeglich, weshalb sich eine Anfrage in italienischen Sammlerforen anbietet. Bei privater Anfertigung ohne nachweisbaren Hersteller bleibt der Wert vor allem ein materieller (Goldgehalt der Feder/Overlay) sowie ein emotionaler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein laenger gelagerter unbekannter Montblanc-Fuellhalter samt Rollerballs eindeutig identifizieren?", "a": "Anhand klarer Fotos lassen sich die Modelle meist gut bestimmen: Im konkreten Fall handelt es sich um zwei Montblanc Meisterstueck 163 Rollerballs mit einem Sienna-Lederetui sowie um einen Schulfuellhalter, der laut Auskunft von Montblanc das Modell 422 aus der Produktfamilie Classic ist und zwischen 1977 und 1984 gefuehrt wurde (Ladenpreis 1984: 21 DM). Fuer eine sichere Identifikation lohnen ein Blick in die Modelluebersicht auf fountainpen.de und im Zweifel eine direkte Anfrage beim Montblanc-Kundenservice mit Foto. Bei Foreneinstellungen sollten aussagekraeftige Bilder in ausreichender Aufloesung mitgeliefert werden, um Vermutungen zu vermeiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man heute eine sehr gut gemachte Montblanc-Hematite-Faelschung?", "a": "Auch hochwertig erscheinende Hematite-Faelschungen weisen klassische Schwachstellen auf, die bei genauer Betrachtung auffallen. Typische Indikatoren sind ein nicht originalgetreu gestaltetes Korpusende, abweichende Ringe, ein schlecht ausgefuehrter Stern und eine ungewoehnlich wirkende Feder. Selbst wenn die Faelschung im Gesamteindruck taeuscht, lassen sich diese Detailunterschiede zur Erkennung nutzen. Konkrete Belegfotos solcher Auktionen sind in der Regel nur kurzzeitig verfuegbar und urheberrechtlich geschuetzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es das Montblanc Meisterstueck 144 als Patronenfuellhalter, und wo kann man den 144 oder einen Noblesse Oblige neu erwerben?", "a": "Der Meisterstueck 144 der 1980er und 1990er Jahre ist ein Patronenfuellhalter, in den auch ein Kolbenkonverter eingesetzt werden kann; ein frueherer 144 aus den 1950er Jahren war hingegen ein reiner Kolbenfuellhalter aus Zelluloid. Sowohl die Noblesse-Serie als auch der 144 wurden inzwischen eingestellt und sind allenfalls noch als Sammler- oder Ladenhueter-Bestaende bei kleineren Haendlern zu finden. Vom Kauf bei Anbietern aus Hongkong oder China wird dringend abgeraten, da dort haeufig Faelschungen verschickt werden, selbst wenn die Fotos Originale zeigen. Hinzu kommen hoehere Versandkosten und Zollgebuehren beim Auslandskauf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man einen Montblanc Meisterstueck 146 von einem 147, und welche Tinten sind fuer das Modell geeignet?", "a": "Der Hauptunterschied liegt im Fuellsystem: Ein 146 ist ein Kolbenfuellhalter, ein 147 wird mit Patronen befuellt. Bei der Tintenwahl ist man nicht auf Montblanc beschraenkt, da Montblanc seine Tinten ohnehin von Zulieferern bezieht; geeignet sind alle fuer Fuellhalter ausgewiesenen Tinten, etwa Pelikan 4001 oder Faber-Castell. Tusche und aehnliche Spezialtinten sind dagegen nicht zulaessig. Tinte kann zwar altern, ist aber bei dunkler, kuehler Lagerung viele Jahrzehnte verwendbar; nur bei Schimmel oder sichtbaren Veraenderungen sollte sie ersetzt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt das Montblanc Deskbase-Set 204 in gruener Onyx-Ausfuehrung, und ist die Modellbezeichnung 204 auch fuer den Fuellhalter zutreffend?", "a": "Der Montblanc 204 desk pen und die zugehoerige Basis wurden zwischen 1954 und 1959 produziert; Restbestaende wurden seitens Montblanc vermutlich noch bis 1961 ausgeliefert. Die im Roesler/Wallrafen-Buch genannte Zeitspanne bis 1969 gilt als nicht stimmig, da die Fluegelfeder-Fuellhalter danach durch Modelle mit Schmetterlingsfeder (Design Albrecht Graf Goertz) und entsprechend anderen Tuellen abgeloest wurden. Der Fuellhalter trug offiziell ebenfalls die Nummer 204. Die Walzgold-Ausfuehrung gilt als hochwertiger als heutige elektrolytische Vergoldungen, da sie mehr handwerkliches Geschick erfordert. Das im Stiftaufnehmer steckende Bauteil heisst Tuelle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc tatsaechlich gemeinsam mit UNICEF Fuellhalter und handgeschriebene Statements von Prominenten ueber eBay versteigert?", "a": "Ja, Montblanc hat in Kooperation mit UNICEF eine ueber etwa einen Monat laufende eBay-Aktion mit Promi-Autogrammen und gebrauchten 149er-Fuellhaltern unter dem Account montblanc_unicef_auction durchgefuehrt. Die Aktion war ueberraschend, da Montblanc gewoehnlich den Fachhandelskauf betont und eBay-Kaeufe eher kritisch sieht. Der wohltaetige Zweck und die hohe Aufmerksamkeit fuehrten zu deutlich gesteigerten Geboten, obwohl es sich grossteils um normale 149er handelte. Der Hinweis auf die Auktion wurde ueber die Montblanc-Website kommuniziert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Internetseiten bieten umfangreiche Informationen rund um exklusive Schreibgeraete wie den Aurora Umberto Nobile?", "a": "Eine umfassende Informationsquelle zum Hobby ist die Webseite kulturgutschrift.de, die zahlreiche Artikel zu unterschiedlichen Schreibgeraeten und Editionen, darunter den Aurora Umberto Nobile, bereitstellt. Die Seite gilt als wertvolle Ergaenzung fuer Sammler, da gut recherchierte Beitraege ueber Marken und Modelle nicht haeufig zu finden sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Montblanc Artisan Edition Caspar David Friedrich aus, und wie wird sie eingeschaetzt?", "a": "Die Caspar David Friedrich Artisan Edition ist in champagnergoldfarbener Ausfuehrung mit braunen Applikationen gestaltet, die den Bergruecken aus dem Gemaelde Wanderer ueber dem Nebelmeer nachempfunden sind. Die Feder wird als besonders fein gearbeitet und als optisches Highlight des Fuellers hervorgehoben, waehrend die Gesamtanmutung als nicht besonders attraktiv und schwaecher als die Gaudi-Edition empfunden wird. Der Verkaufspreis liegt bei rund 18.500 Euro. Spanischsprachige Hintergrundinformationen und Bilder finden sich unter anderem bei cruzaltpens.com.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entfernt man bei einem alten Montblanc 333 1/2 die im Pressitz montierte Kolbenmechanik, und woher bekommt man eine passende Vintage-Feder Groesse 4 1/2?", "a": "Die Kolbenmechanik des 333 1/2 ist meist eingeklebt oder verschweisst, sodass das Loesen mit Waerme und Zange oder dem Heraustreiben durch ein duennes Messingrohr in vielen Faellen nicht zum Erfolg fuehrt; eine spezielle Vorgehensweise oder ein Werkstattbesuch sind dann erforderlich. Im konkreten Fall gelang das Herausnehmen schliesslich nur mit Glueck. Fuer Ersatzfedern in alten Groessen empfiehlt sich die Suche bei eBay Deutschland, wo solche Vintage-Stuecke haeufig in nicht funktionsfaehigem Zustand und entsprechend guenstig angeboten werden, sodass die Federn zur Weiterverwendung entnommen werden koennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was wurde im Welt am Sonntag-Interview Schreiben tut der Seele gut von Dr. Manfred Lamy gesagt, und welche Schreibgeraete wurden mit Preisen dargestellt?", "a": "Das Interview mit Dr. Manfred Lamy unter dem Titel Schreiben tut der Seele gut wirkt im Druck wesentlich knapper und weniger substanziell als seine sonstigen Statements; vermutlich wurden zahlreiche Passagen redaktionell gekuerzt. Das vollstaendige Gespraech ist in der Online-Variante nicht verfuegbar, sondern lediglich in der Printausgabe der Welt am Sonntag erschienen. In der Druckfassung sind ausserdem Schreibgeraete mit Preisen abgebildet, darunter OMAS Doctor's Pen 2010 (rund 1650 Euro), Graf von Faber-Castell Pen of the Year (rund 2200 Euro), Caran d'Ache Secret Journey III (rund 8500 Euro), Lamy Dialog 3 (rund 200 Euro), Namiki Rabbit in Moonlight aus der Emperor's Collection (rund 8400 Euro), Montegrappa Alfa Romeo (rund 700 Euro) und die Montblanc John Lennon Special Edition (rund 680 Euro).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befuellt man einen alten Montblanc 32 mit Tinte, woraus bestehen die goldfarbenen Teile, und aus welcher Zeit stammt das Modell?", "a": "Der Montblanc 32 ist ein Kolbenfuellhalter, der ungefaehr ab 1959 bis in die 1960er Jahre produziert wurde. Zum Befuellen wird der Kolben am Knauf herausgedreht, die Feder bis zum Griffstueck in die Tinte getaucht und der Kolben anschliessend wieder eingedreht. Die goldfarbenen Bauteile bestehen nach derzeitigem Kenntnisstand aus vergoldetem Messing, also nicht aus Echtgold. Wenn der Fuellhalter keine Tinte zieht und der Kolben sich vollstaendig herausdrehen laesst, deutet dies auf einen Defekt der Kolbenmechanik hin, der in der Regel professionell repariert werden sollte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Montblanc 144 Ramses II oder Nikolai I auch ohne Originalverpackung echt, und warum tauchen sie bei eBay oft nur in einfachen Etuis auf?", "a": "Die bei eBay haeufig in einfachen Etuis angebotenen 144er der Ramses II und Nikolai I Editionen sind in aller Regel echt; Faelschungen dieser Schreibgeraete sind dem Forum bislang nicht bekannt. Viele Sammler legen Wert auf das Schreibgeraet selbst und nicht zwingend auf die Originalbox, sodass diese im Gebrauchtmarkt haeufig fehlt. Beim Direktkauf bei Montblanc wuerde dagegen niemand auf die hochwertige Originalverpackung verzichten. Sammler muessen daher fuer sich entscheiden, ob das Schreibgeraet allein oder die komplette Verpackung Prioritaet hat.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum kostet ein Montblanc Meisterstueck 114 in einem Fuehrshop auf einer daenisch-deutschen Faehrlinie deutlich mehr als in Deutschland?", "a": "Innerhalb Europas variieren die Mehrwertsteuersaetze und teilweise existieren Luxussteuern, sodass Schreibgeraete im europaeischen Ausland erheblich teurer sein koennen, wie auch von Autopreisen bekannt. Konkret kostete der 114 in Deutschland 240 Euro vergoldet bzw. 265 Euro platiniert, waehrend der Preis im Faehrshop bei 335 Euro lag. Es ist also moeglich, dass im Bordverkauf daenische Steuersaetze oder schlicht ein Aufschlag des Bordhaendlers wirken. Wer guenstig kaufen will, sollte den Fuellhalter besser in einer deutschen Boutique oder bei einem Fachhaendler wie scription.de erwerben, zumal dort auch Federbreiten frei waehlbar sind und Gravuren angeboten werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sind Montblanc 146 in Bordeaux teils kleiner als ein schwarzer 146, und gab es im Laufe der Zeit Groessenaenderungen?", "a": "Montblanc hat im Jahr 2000 das Format des 146 spuerbar geaendert und das Modell deutlich groesser bzw. dicker gestaltet, was offiziell auch so beworben wurde. Bordeauxfarbene 146er aus aelterer Produktion sind daher tatsaechlich kleiner als die spaeteren schwarzen Modelle und nicht baugleich, was insbesondere die Nicht-Austauschbarkeit der Kappen erklaert. Es liegt also kein Defekt oder Faelschungsmerkmal vor, sondern lediglich eine Designaenderung zwischen den Produktionsperioden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ab wann hat Montblanc die schwarze Innenauskleidung der Verpackung durch eine weisse ersetzt?", "a": "Die Reihenfolge ist umgekehrt: Frueher hatten die Montblanc-Verpackungen eine schwarze Innenauskleidung, die noch bis ungefaehr 2006 in einigen Geschaeften zu sehen war. Ab dieser Zeit fuehrte Montblanc die heute aktuellen Verpackungen mit weisser Innenauskleidung ein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ordnet man einen alten Montblanc-Sicherheitsfuellhalter aus Familienbesitz mit oktagonaler Form ein, und was ist er wert?", "a": "Bei dem geschilderten Stueck handelt es sich um einen oktagonalen Montblanc Safety No. 2 mit OB-Feder; die Gravur 20B verweist auf die Federbreite OB. Der Fuellhalter ist sehr aehnlich zum dokumentierten Astoria No. 02 Octagonal Safety Filler einzuordnen. Risse mindern grundsaetzlich den Marktwert deutlich, sind fuer Familienerbstuecke aber emotional kaum relevant. Vergleichbare oktagonale Safetys werden bei eBay regelmaessig gehandelt und liegen im Marktwert deutlich ueber dem eines beschaedigten Meisterstueck 14, der wirtschaftlich eher als Ersatzteilspender eingeordnet wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine Forschungsanfrage des Marketing-Lehrstuhls der TU Berlin zum Thema Communities serioes, und sollte man teilnehmen?", "a": "Die Anfrage gilt nach telefonischer Ruecksprache mit dem Verantwortlichen als serioes und wird daher zur Teilnahme empfohlen, vermutlich im Rahmen einer Diplomarbeit. Universitaeten sind bei wissenschaftlichen Studien auf Freiwillige ausserhalb des Studierendenkreises angewiesen. Die Erhebung ist anonym und fuer wissenschaftliche Befragungen gelten die Richtlinien des ADM e.V., wonach Daten nur anonymisiert weiterverarbeitet werden duerfen und keine Rueckschluesse auf Einzelpersonen zulaessig sind. Sensible Fragen, etwa zum Gehalt, koennen ohne Folgen ausgelassen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man bei einem eBay-Kauf eines Montblanc 146 mit ungewoehnlicher Federkonstellation die Echtheit pruefen lassen?", "a": "Das beschriebene Modell ist ein echter Montblanc 146 mit einem Schaft, wie er bis in die 1980er Jahre verbaut wurde. Die abweichende Feder deutet darauf hin, dass diese im Laufe der Zeit ausgetauscht wurde, etwa zugunsten einer anderen Federbreite. Ein fehlendes oder strichloses Tintenfenster kombiniert mit einer Bicolor-Feder ist daher kein zwingendes Faelschungsmerkmal. Wer dennoch eine endgueltige Begutachtung wuenscht, kann sich an einen seriosen Vintage-Fachhaendler oder einen erfahrenen Sammler wenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein 30-35 Jahre altes Parker-Set bestehend aus Kugelschreiber und Fuellhalter identifizieren?", "a": "Beim beschriebenen Set handelt es sich um einen Parker Classic Kugelschreiber und einen Parker 75 Fuellhalter, die trotz aehnlicher Guilloche-Praegung aus zwei unterschiedlichen Modellserien stammen und somit kein zusammengehoerendes Set bilden. Der Parker 75 wurde ab 1964 ueber 30 Jahre lang produziert und gehoert zu den haeufigsten Parker-Schreibgeraeten, der Parker Classic wird seit Anfang der 1970er Jahre und teilweise bis heute hergestellt. Ein genaues Alter laesst sich anhand allgemeiner Bilder kaum bestimmen, eine Spanne von 30 bis 35 Jahren ist aber durchaus plausibel. Die Gehaeuse sind lediglich vergoldet und nicht aus massivem Gold.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum wurde die Forenanmeldung zeitweise auf manuelle Freischaltung umgestellt?", "a": "Aufgrund einer SPAM-Welle mit zeitweise 20 bis 50 Neuanmeldungen pro Stunde wurde die Registrierung ergaenzt, sodass nicht nur eine Email-Bestaetigung, sondern zusaetzlich eine manuelle Freischaltung durch den Webmaster erforderlich ist. Das Lesen ohne Anmeldung bleibt weiterhin moeglich; nur das Verfassen von Beitraegen erfordert die Pruefung. Bei sehr hohem Anmeldeaufkommen (in einem Beispiel etwa 300 Anmeldungen pro Tag) kann es vorkommen, dass auch reguläre Anmeldungen versehentlich abgelehnt werden, in solchen Faellen sollte man sich per Email an den Webmaster wenden. Die Massnahme ist temporaer angelegt und wird wieder gelockert, sobald der Spam-Druck nachlaesst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein silberner Montblanc-Ballpen zum 75-jährigen Jubiläum mit Perlmuttstern, Brillant und Seriennummer einordnen?", "a": "Bei dem beschriebenen Schreibgerät handelt es sich um den Classique Rollerball Solitaire 163 in Sterling-Silber mit Vermeil-Faden-Guilloche und rotgoldenen Beschlägen aus der Limited 1924 Edition zum 75-jährigen Jubiläum. Die Echtheit lässt sich durch den Vergleich mit den dokumentierten Merkmalen auf einschlägigen Sammlerseiten gut prüfen. Weiterführende Informationen zu dieser Edition finden sich auf fountainpen.de unter den Anniversary Limited Editions. Vor unseriösen Auktionen, in denen Bilder echter Stücke für andersartige Modelle missbraucht werden, ist Vorsicht geboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der hohe Preis für das Sammlerbuch von Jens Rösler zu Montblanc-Tagebuch und Collectors Guide gerechtfertigt?", "a": "Der Preis für das Buch steigt seit Jahren etwa halbjährlich um rund 50 Euro, da das Werk vergriffen und nur noch in begrenzter Stückzahl verfügbar ist. Es gilt unter Sammlern als Standardreferenz und nahezu unverzichtbares Nachschlagewerk für Vorkriegs-Montblanc-Schreibgeräte. Aufgrund von Angebot und Nachfrage werden Preise um 200 Euro inzwischen als angemessen angesehen. Wer bereits ein Exemplar besitzt, ist gut bedient; alle anderen sollten den Erwerb als langfristig sinnvoll betrachten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann ein Laie prüfen, ob ein bei eBay erworbener Montblanc 149 echt ist?", "a": "Anhand klarer Detailfotos lässt sich die Echtheit eines 149 in der Regel zuverlässig beurteilen. In dem konkreten Fall handelt es sich um ein Original aus den 1980er Jahren und nicht um das aktuelle Modell. Ältere Exemplare sind also nicht automatisch verdächtig, sondern können durchaus authentisch sein. Bei Unsicherheit empfiehlt es sich, zusätzliche Nahaufnahmen einzustellen und sie mit Referenzbildern abzugleichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass im Schaft eines Montblanc Starwalker Doué eine zweite Patrone klappert?", "a": "Bei den meisten Patronen-Füllfederhaltern ist es üblich, dass eine Reservepatrone als Tintenvorrat im Schaft mitgeführt wird; Ausnahmen sind bei Montblanc lediglich die Boheme-Serien sowie das Mozart-Format. Beim Starwalker sollte die zweite Patrone jedoch nicht klappern, denn auch eine Anfrage bei Montblanc in Hamburg bestätigte, dass dies kein Standardverhalten darstellt. Wer den Effekt vermeiden möchte, kann die Reservepatrone einfach entfernen. Tritt das Klappern dauerhaft auf, sollte das Schreibgerät beim Fachhändler reklamiert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich die ID-Nummer auf einem geerbten Montblanc-Füllhalter auf den neuen Eigentümer umregistrieren?", "a": "Bei der Nummer auf einem Montblanc-Schreibgerät handelt es sich um eine reine Seriennummer, die keinen Bezug zum Eigentümer hat. Schreibgeräte werden nicht auf Personen registriert, eine Umschreibung ist also weder notwendig noch möglich. Anhand der Nummer lassen sich allenfalls produktionsbezogene Daten ableiten; die genaue Bedeutung kennt nur Montblanc selbst. Der geerbte Füller kann ohne weitere Formalitäten genutzt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Rechtfertigt eine angeblich abweichende Mechanik einen Aufpreis für einen als Prototyp angebotenen Montblanc 342 von 1950?", "a": "Die Bezeichnung Prototyp ist bei einem 342 mit üblicher Optik in der Regel nicht gerechtfertigt; es handelt sich meist um ein normales Serienexemplar. Schreibgeräte mit untypischem Komponentenmix sind bei Montblanc keine Seltenheit, vor allem aus der Kriegszeit, und führen nicht zu einer Wertsteigerung. Im Gegenteil deutet ein abweichender Mechanismus eher auf ein verbasteltes Stück hin und mindert den Wert. Hohe Preisforderungen einzelner Verkäufer sagen nichts über den realen Marktwert aus, sondern setzen auf unwissende Käufer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand von Fotos beurteilen, ob ein gebraucht gekaufter Montblanc 145 Chopin echt ist?", "a": "Auf den vorliegenden Aufnahmen sind keine Merkmale zu erkennen, die auf eine Fälschung hindeuten würden, sodass der Füller mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Original ist. Da auch komplette Sets samt Originalverpackung gefälscht werden, sollte zur sicheren Beurteilung möglichst mehr als ein Detailfoto vorgelegt werden. Tintenfluss und Schreibverhalten sind bei einem gut erhaltenen Original in der Regel einwandfrei. Im Zweifelsfall lohnt der direkte Vergleich der Feder mit dokumentierten Merkmalen echter Stücke.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem alten Montblanc-Rollerball aus den 1980er Jahren mit unklarer Zuordnung zu Noblesse oder Slimline?", "a": "Bei dem abgebildeten Schreibgerät handelt es sich um den Montblanc Quickpen aus Edelstahl, der zwischen 1979 und 1986 produziert wurde. Der Verkaufspreis lag je nach Jahr zwischen 14,50 und 19,50 DM. Geliefert wurde der Quickpen in einer etwa DIN-A5-grossen, silbrigen Pappverpackung mit Klarplastikschuber und drei Minen, einer Rollerball-, einer Fineliner- und einer Filzschreibermine. Mit den Modellen Noblesse oder Slimline ist er nicht identisch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Erklärt sich der zuletzt beobachtete Preisrückgang bei Montblanc-Meisterstücken aus den 1950er Jahren durch einen Trend?", "a": "Die Preise auf dem Sammlermarkt für Vintage-Meisterstücke schwanken erheblich und lassen sich nur eingeschränkt auf einzelne Trends zurückführen. Beispielhaft brachte ein 139er vor etwa einem Jahr noch rund 4500 USD, während die aktuellen Preise deutlich niedriger liegen; auch ein 149er mit Silberringen verlor binnen kurzer Zeit deutlich an Wert. Der Sammlermarkt verhält sich insofern ähnlich wie der Aktienmarkt, mit teils nicht nachvollziehbaren Auf- und Abwärtsbewegungen. Trendaussagen sollten daher mit Vorsicht betrachtet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich Kolbenkonverter, etwa von Rotring, im Montblanc Starwalker verwenden?", "a": "Auch wenn fremde Kolbenkonverter wie der von Rotring mechanisch in den Starwalker passen, sollte ihr Einsatz vermieden werden. Montblanc hat die Verwendung von Konvertern bei diesem Modell bewusst ausgeschlossen, weil die Tintenreste, die beim Eintauchen in das Tintenglas im Resin-Griffstück verbleiben, sich nicht vollständig entfernen lassen. Die Folge sind unweigerlich Verschmutzungen in der Kappe und an den Fingern. Patronen sind beim Starwalker daher die einzig sinnvolle Befüllart.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein älterer Montblanc-Füllhalter ohne Platin-Intarsia identifizieren und auf Echtheit prüfen?", "a": "Bei dem abgebildeten Stück handelt es sich um ein Original, nämlich um einen Meisterstück 144 Classique aus älterer Produktion, der noch keine Platin-Intarsia auf dem Stern aufweist. Solche Modelle wirken auf den ersten Blick anders als die aktuellen Versionen, sind aber authentische Schreibgeräte. Vergleichende Detailaufnahmen aus der Sammlerliteratur helfen bei der eindeutigen Zuordnung. Der 144 Classique gilt als sehr schöner und beliebter Füllfederhalter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hatten die alten Pelikan-Modelle Ibis und Rappen flexible oder eher steife Federn?", "a": "Bei den Federn der alten Pelikan Ibis- und Rappen-Modelle gibt es kein einheitliches Bild; je nach Exemplar können sie flexibel oder eher steif ausfallen. Eine pauschale Aussage ist daher nicht möglich. Für detailliertere Einschätzungen empfiehlt sich eine Anfrage in einem spezialisierten Pelikan-Forum. Hinweise wie die Federgrösse und die Beschriftung 585K Gold helfen bei der Modellzuordnung; zur typischen Bauweise zählen einzelne schmale Kappenringe, ein grünes Tintenfenster und Hartgummi als Material.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man in den USA Reseller oder Second-Hand-Geschäfte für ältere Montblanc-Schreibgeräte vor 1960?", "a": "Konkrete deutschsprachige Tipps zu Quellen in Miami, New York, Las Vegas oder Los Angeles sind kaum verfügbar. Für die Suche nach US-Händlern, Trödelmärkten und Second-Hand-Adressen empfiehlt sich eine Anfrage im englischsprachigen Forum fountainpennetwork.com. Dort ist das Posten in einigen Bereichen jedoch beschränkt und erst ab einer bestimmten Mindestzahl an Beiträgen möglich. Wer noch keine ausreichende Postingzahl hat, kann sich zunächst im Bereich Introductions vorstellen und dort die Frage einbinden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Informationen lassen sich zur Füllhaltermarke Wende finden?", "a": "Es existierten Wende-Füllhalter, die mittels Druckknopf von hinten über einen Pipetten-Gummisack befüllt wurden. Die Größe entsprach etwa einem Montblanc 146, das Material war vermutlich braunes Bakelit, und die Feder bestand aus Gold. Auf der Kappe war USA eingraviert, ohne dass damit eine eindeutige Herkunft gesichert wäre. Das Befüllsystem war damals selbst in Schreibwarengeschäften wenig bekannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die neue Pelikan Limited Edition Temple of Artemis aus der 7-Wonders-Reihe gestalterisch einzuschätzen?", "a": "Die Edition gilt insgesamt als interessant gestaltet, wobei das markante goldene Kapitell als zu groß und dominierend empfunden wird. Positiv hervorzuheben ist, dass Pelikan der Edition eine eigenständige Form gegeben hat und nicht erneut die zwar schöne, aber verbreitete Souverän-Form als Basis verwendet. Das Design der Pelikan-LEs der jüngeren Vergangenheit wird ansonsten teils als gewöhnungsbedürftig empfunden. Konkrete Preisangaben liegen nicht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist das Meisterstück 149 der Unicef Edition von Jahn oder Putman noch im Handel erhältlich, und zu welchem Preis?", "a": "Ein Händler in Traunstein bot die Unicef-Edition zuletzt für rund 688 Euro an. Konkrete weitere Bezugsquellen werden nicht genannt. Da es sich um eine Limited Edition handelt, sind Verfügbarkeit und Preis vom jeweiligen Anbieter abhängig. Eine Anfrage beim Fachhändler oder bei Montblanc selbst empfiehlt sich für aktuelle Auskünfte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine versilberte Cassette mit hochfeinen Taschenbleistiften Nr. 1 von Graf von Faber-Castell noch erhältlich und welcher Preis ist angemessen?", "a": "Die versilberten Cassetten werden derzeit nur noch mit normalen Bleistiften, nicht mehr mit den feinen Taschenbleistiften, angeboten. Der Sammlerwert der leeren Box selbst liegt bei etwa 40 Euro; einzelne Boxen ohne Bleistifte werden hin und wieder bei Ebay gehandelt. Im Vergleich zum ehemaligen Ladenpreis stellt ein Kauf zum aktuellen Marktpreis in der Regel einen Vorteil dar. Die Box wirkt sich kaum wertsteigernd auf die enthaltenen Bleistifte aus, der Preis gilt als angemessen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch lag der ursprüngliche Ladenpreis des Montblanc J.S. Bach Füllfederhalters?", "a": "Laut dem von Montblanc herausgegebenen Compendium der limitierten Editionen lag der Ladenpreis des J.S. Bach Füllfederhalters bei 400 Euro. Weitere preisrelevante Angaben liegen nicht vor. Es handelt sich um eine Limited Edition aus der Patron of Arts oder Donation Reihe, die in spezialisierten Sammlerquellen dokumentiert ist. Aktuelle Marktpreise können davon abweichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Haben alle Bleistifte der Montblanc Writers Edition dieselbe Minenstärke und ist die Mine austauschbar?", "a": "Ein Großteil der Bleistifte aus der Writers Edition ist mit einer Minenstärke von 0,7 mm ausgestattet. Es gibt jedoch Ausnahmen, etwa den Drehbleistift Oscar Wilde mit einer Mine von 0,9 mm. Eine Toleranz für abweichende Minenstärken ist bei diesen Schreibgeräten nicht vorgesehen, ein Wechsel auf dünnere oder dickere Minen ist daher nicht möglich. Vor dem Nachkauf von Minen sollte das jeweilige Modell überprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich an einen Pelikan M250 von 1991 aktuelle Federn anstelle der vorhandenen BB-Feder anbauen?", "a": "Ob aktuelle Pelikan-Federn an einen M250 aus dem Baujahr 1991 passen, lässt sich pauschal nicht beantworten, da Konstruktionsdetails über die Jahre variieren können. Für eine zuverlässige Auskunft empfiehlt sich der Kontakt zu einem ausgewiesenen Pelikan-Experten, etwa über die Website rüttinger-web.de. Alternativ kann die Frage in einem spezialisierten Pelikan-Forum gestellt werden. Beide Wege führen erfahrungsgemäß zu kompetenten Antworten zur Federkompatibilität.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem für 120 Euro ersteigerten Montblanc-Füller um ein Original oder ein Plagiat?", "a": "Bei dem abgebildeten Stück handelt es sich um einen echten Meisterstück 145, der zu diesem Preis als sehr günstig erworben gilt. Die Federqualität ist nach wie vor das deutlichste Echtheitsmerkmal, da Fälscher hier noch hinter dem Original zurückbleiben, auch wenn die Plagiate insgesamt immer besser werden. Beim Material handelt es sich tatsächlich um Kunststoff bzw. Plexiglas, das Montblanc unter dem Begriff Edelharz vermarktet. Auf etwaige Risse in der Kappe sollte zur Sicherheit dennoch geachtet werden, um den Wert nicht zu mindern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc 121 mit 750er Goldfeder und bernsteinfarbenem Sichtfenster aus den 1960er Jahren echt und welchen Wert hat er?", "a": "Der Montblanc Meisterstück 121 wurde von 1970 bis 1973/74 mit dickem Tintenleiter und von 1974 bis 1979 mit flachem Tintenleiter produziert; eine Datierung auf die 1960er Jahre passt also nicht ganz. Es handelt sich um ein Original und nicht um eine Fälschung, von diesem Modell sind keine Plagiate bekannt. Der Sammlerwert ist eher gering, weil das Modell für eine ausgeprägte Sammlernachfrage noch zu jung ist. Als zuverlässiger Daily Writer ist der 121 jedoch nach wie vor brauchbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert hat ein Montblanc Charles Dickens 3-Set, dessen Füller eine andere Seriennummer als die übrigen Teile trägt?", "a": "Komplette Charles-Dickens-Sets mit identischen Seriennummern werden bei Ebay aktuell für etwa 1000 Euro gehandelt, vereinzelt auch für 1200 bis 1300 Euro. Boutiquen können diesen Marktpreis in der Regel nicht aufrufen oder anbieten. Sets mit voneinander abweichenden Seriennummern werden tendenziell mit einem Wertabschlag versehen, eine genaue Quantifizierung des Verlustes ist jedoch schwer möglich. Vor dem Kauf lohnt der Vergleich mit aktuellen Auktionsangeboten als Orientierungshilfe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich aktuelle Verkaufspreise und Listenpreise einer Montblanc-Sammlung etwa für die Hausratversicherung ermitteln?", "a": "Offizielle Preislisten sind im Internet selten zu finden, da Montblanc bewusst keine globale Preistransparenz schafft und die Preise je nach Land variieren. Als Anhaltspunkte dienen die Preisliste von 2010 mit einem prozentualen Aufschlag sowie die Online-Shops großer Händler wie Schacht-Westerich oder der eigene Montblanc-Onlineshop. Bei Limited Editions vermeidet Montblanc die Veröffentlichung von Ladenpreisen, da diese im Zeitverlauf in den Boutiquen ansteigen; Hinweise finden sich teils in alten Creations-of-Passion-Prospekten. Wer Ladenpreise als Bewertungsbasis nimmt, liegt im Allgemeinen auf der sicheren Seite, weil der Marktwert der meisten Writers Editions diesen Preis nicht übersteigt; bei sehr seltenen Stücken sind in der Vergangenheit erzielte Auktionspreise, etwa von Bonhams, hilfreich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei einer Auktion angebotenes Lederetui aus älterer Produktion ein echtes Montblanc-Etui?", "a": "Bei dem gezeigten Lederetui handelt es sich um ein echtes Montblanc-Produkt aus den 1970er bzw. 1980er Jahren. Die Verarbeitung ist allerdings vergleichsweise schlicht und einfach gehalten und nicht mit aktuellen Montblanc-Lederetuis vergleichbar. Wer das Modell vor allem aus optischen Gründen schätzt, kann es ohne Echtheitsbedenken erwerben. Eine Erwartung an heutiges Qualitätsniveau ist jedoch unangebracht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Beeinflusst das Plastiktütchen in der Originalverpackung einer Limited Edition den Sammlerwert?", "a": "Das Plastiktütchen in der Originalverpackung hat keinen wesentlichen Einfluss auf den Wert eines Schreibgeräts und kann bedenkenlos entsorgt werden. Wer auf das Erscheinungsbild Wert legt, kann die Verpackung innerhalb eines halben Jahres nach Erwerb von Montblanc kostenlos neu einschweißen lassen. Bei Ebay erzielen verschweißte Originalverpackungen tendenziell etwas höhere Preise. Auch bei renommierten Auktionshäusern wie Bonhams in Los Angeles werden ausschließlich vorab geprüefte Schreibgeräte versteigert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Informationen liegen zur Montblanc Solitaire Facets Edition vor und in welchen Größen ist sie erhältlich?", "a": "Die Edition heißt offiziell Meisterstück Solitaire Platinum-Plated Facet, deren Korpus und Kappe platiniert sind und eine breite kubische Struktur aufweisen. Vorgestellt wurde zunächst ein 146er mit M-Feder unter der Nummer 38237; laut Auskunft von Montblanc wurde das Modell zudem in der Größe 144 angeboten. Inzwischen ist die Reihe als LeGrand- und Classique-Füllhalter sowie als Kugelschreiber, Tintenroller und Bleistift lieferbar. Die Optik mit der kubischen Oberflächenstruktur ist Geschmackssache und wird kontrovers wahrgenommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich der Montblanc Solitaire Platinum Plated Facet 8 mit B-Feder als Studienbegleiter, und ist die schmale Variante die richtige Wahl?", "a": "Für intensives Schreiben im Studium spricht der Kunstharz-Griffbereich der Montblanc-Füllhalter, da Modelle mit Metallgriff bei längeren Klausuren leichter aus der Hand rutschen können. Die Federstärke sollte zur Größe der Handschrift passen; eine B-Feder ist eher für große, eine F- oder M-Feder für kleinere Handschriften geeignet. Beim Solitaire-Modell entscheiden Gewicht und Optik der schmaleren Variante häufig zugunsten dieser Bauform. Vorteilhaft ist zudem, dass die Feder beim Fachhändler kostenlos getauscht werden kann, falls die gewählte Stärke beim Schreiben nicht überzeugt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Produktionszeit stammt ein bei Ebay erworbener Montblanc-Kugelschreiber 77 und ist er echt?", "a": "Der Montblanc 77 ist ein Original und wurde laut Standardwerk Collectible Stars zwischen 1960 und 1961 produziert. Damit handelt es sich um ein authentisches Vintage-Schreibgerät und nicht um eine Fälschung. Weitere Echtheitsmerkmale lassen sich anhand der dort dokumentierten Abbildungen nachvollziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die aktuellen Geschenkverpackungen und Garantiehefte der Montblanc-Modelle 146 und 146P einzuordnen, und sind sie international einheitlich?", "a": "Die abgebildete Verpackungsart wird seit etwa einem Jahr standardmäßig für Montblanc-Schreibgeräte einschließlich des klassischen Meisterstücks verwendet, nicht jedoch ausschließlich für den 146P. Diese Standard-Geschenkverpackungen werden von Montblanc kostenlos an autorisierte Händler geliefert und ausschließlich vom Fachhandel mit Schreibgerät und Garantieheft befüllt; ein offizieller Verkauf der leeren Verpackungen findet nicht statt. Solitaire- und höherwertige Modelle erhalten abweichende, eigenständige Geschenkverpackungen. Aus China sind inzwischen auch Fälschungen dieser Verpackungen im Umlauf, was die optische Echtheitsprüfung zusätzlich erschwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Konverter passen in einen älteren Füllhalter, für den die aktuellen Montblanc-Konverter mit Gewinde nicht greifen?", "a": "Ältere Modelle benötigen keinen Konverter mit Gewinde wie die heute bei Montblanc gebräuchlichen Varianten; die modernen Konverter passen daher nur eingeschränkt. Stattdessen lassen sich Konverter ohne Gewinde, etwa von Waterman oder Pelikan, problemlos verwenden. Vor dem Kauf empfiehlt sich der Vergleich der Befestigungsart, da das Gewinde bei Vintage-Füllhaltern nicht passt. Über den genauen Preis der einzelnen Konverter liegen keine Angaben vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Bedeutung hat der Briefmarkenblock 2006 mit Schreibgeräten von Cleo Skribent als Motiv?", "a": "Heutzutage lassen sich Briefmarken auch von privaten Anbietern mit selbst gewählten Motiven erstellen, sodass Schreibgeräte von Cleo Skribent als Motiv keine Besonderheit der staatlichen Post sind. Solche Marken eignen sich vor allem als individuelle Werbegeschenke für Firmen. Im Postsektor sind in den letzten Jahren mehrere private Dienstleister wie Turbo P.O.S.T., PIN AG und der Westdeutsche Post Service mit eigenen Briefmarken auf den Markt getreten. Der eigentliche Sammelreiz solcher Briefmarken-Editionen ist überschaubar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Tragen die Montblanc Greta Garbo Füllfederhalter eine Seriennummer, und falls ja, an welcher Stelle?", "a": "Von Montblanc existieren drei Versionen der Greta-Garbo-Modelle: zwei limitierte Auflagen mit 100 bzw. 1905 Stück sowie das nicht limitierte Modell mit elfenbeinfarbiger Kappe und passendem Kugelschreiber. Die limitierten Stücke tragen stets ihre individuelle Editionsnummer einschließlich der Gesamtauflage als Gravur. Bei den nicht limitierten Modellen befindet sich lediglich eine sehr kleine, nur mit der Lupe lesbare Identifikationsnummer im Clipring. Eine klassische Seriennummer wie bei alten Montblanc-Schreibgeräten gibt es bei den heutigen Modellen nicht mehr.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt der dunkelgrüne Montblanc-Hebelkugelschreiber mit der Bezeichnung 380 Germany?", "a": "Der Montblanc-Kugelschreiber 380 wurde laut Collectible Stars insgesamt von 1971 bis 1979 produziert, wobei drei verschiedene Ausführungen existierten. Die dunkelgrüne Variante wurde nur zwischen 1971 und 1975 gefertigt und ist auf Seite 73 des Standardwerks abgebildet. Damit lässt sich der Stift zeitlich relativ genau eingrenzen. Für eine eindeutige Zuordnung zur jeweiligen Variante ist ein scharfes Foto des Schreibgeräts hilfreich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Stellt Montblanc tatsächlich ungewöhnliche Produkte wie Messer her und sind solche Stücke uneingeschränkt sammelwürdig?", "a": "Solche ungewöhnlichen Produkte werden in der Regel nicht von Montblanc selbst, sondern von beauftragten Drittfirmen hergestellt, die entweder exklusiv für Montblanc fertigen oder lediglich Name und Logo aufbringen. Daher kommt diesen Stücken kein besonderer manufakturbezogener Wert zu, da sie nicht in der Montblanc-Manufaktur entstanden sind. Einen gewissen Sammlerwert behalten sie dennoch, weil sie offiziell zur Markenwelt gehören. Ob ein einzelnes konkretes Stück, etwa aus einer Auktion, original ist, sollte fallweise geprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tinte und Reinigungsweise sind bei einem Montblanc Boheme zu empfehlen, und wie steht es um zerlegte Korpushülsen?", "a": "Schwarze Tinten gelten herstellerübergreifend als problematisch und können beim Boheme häufiger zu Schwierigkeiten führen; ein Wechsel auf Blauschwarz oder Blau wird empfohlen. Bei anhaltenden Problemen ist der Gang zum Fachhändler sinnvoll, da eine Vor-Ort-Prüfung am ehesten weiterhilft. Bei der Reinigung des Boheme ist entscheidend, dass kein Wasser in die Mechanik gelangt. Wer zu Bauteilen wie der vorderen Korpushülse Fragen hat oder vertiefend in das Thema einsteigen möchte, kann zudem eine Werksbesichtigung oder einen lokalen Sammlertisch nutzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es ein Mangel, wenn die aufgeschraubte Kappe des Montblanc 146P am unteren Rand etwas Spiel aufweist?", "a": "Das beschriebene seitliche Spiel am unteren Kappenrand ist konstruktionsbedingt und stellt keinen Defekt dar, solange die Kappe insgesamt fest am Schaft anliegt. Es liegt im Rahmen der üblichen Fertigungstoleranz und wird durch eine weichere Innenkappe bewusst erzeugt, damit der Kappenrand beim Auf- und Abstecken keine Spuren auf dem Schaft hinterlässt. Ausschlaggebend für die einwandfreie Funktion ist, dass der Füllhalter bei aufgeschraubter Kappe nicht austrocknet und beim Schreiben sofort anschreibt. Trotz des Spiels können bei Schraubgewinden vereinzelt Kratzer am Schaft entstehen, was technisch nicht vollständig zu vermeiden ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc-Button-Filler ohne Sternemblem auf der Kappe und ohne Federbeschriftung einordnen?", "a": "Der einzelne Kappenring deutet auf die preiswerte 3xx-Serie hin, deren Stern lediglich graviert in den Kappenkopf eingebracht ist. Die Form spricht für einen Produktionszeitraum ab den 1930er Jahren. Feder und gegebenenfalls Tintenleiter könnten zwischenzeitlich getauscht worden sein, und ob Kappe und Schaft zusammengehören, ist ohne Inaugenscheinnahme nicht eindeutig zu klären. Anders als die Bezeichnung suggeriert, besteht der Korpus nicht aus Plastik, da Kunststoffe erst in den 1950er Jahren bei Schreibgeräten gebräuchlich wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es einen deutschen Händler, der aktuelle Conklin-Füllfederhalter vertreibt?", "a": "Ein speziell auf Conklin spezialisierter deutscher Händler ist nicht bekannt, weshalb die Marke häufig über amerikanische Anbieter bezogen wird. Bei martiniauctions.com werden vereinzelt Conklin-Schreibgeräte angeboten. Daneben führen Vollsortimenter wie Albrecht Schroeder ein breites Markenspektrum von Aurora bis Yard-O-Led; eine telefonische Anfrage oder Kontaktaufnahme über das Webformular kann lohnen. Eine systematische Bezugsquelle für aktuelle Conklin-Modelle in Deutschland fehlt jedoch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchen Teilserien besteht die Montblanc Precious Dragon 8 Serie?", "a": "Die Precious Dragon 8 Serie umfasst vier Teilserien, die unter den Bezeichnungen Ruby, Sapphire, Emerald und Diamond erschienen sind. Die einzelnen Stücke gelten unter Sammlern als interessante Variationen der Drachen-Serie. Konkrete Preisangaben oder weitere technische Details liegen nicht vor. Zur Veranschaulichung finden sich auf Seiten von Airline International Abbildungen aller vier Teilserien.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verlässlich ist ein Ebay-Verkäufer bei einem Montblanc Starwalker Special Edition Ballpoint Pen 38302 und gibt es Fälschungen?", "a": "Beschreibung, Belehrung und positive Bewertungen sowie eine angegebene Telefonnummer und eine mehr als zwei Jahre lange Mitgliedschaft bei Ebay sprechen für eine seriöse Abwicklung. Der Verkäufer hat zudem in der Vergangenheit bereits Montblanc-Artikel mit positiven Bewertungen verkauft. Anhand der Fotos wirkt das angebotene Schreibgerät authentisch. Zur zusätzlichen Absicherung empfiehlt sich eine Bezahlung per PayPal, da hierdurch ein Käuferschutz greift.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Qualität aktueller Fälschungen von Montblanc-Vintage-Rollerballs einzuschätzen?", "a": "Die Qualität der Fälschungen verbessert sich deutlich, sodass aktuelle Vintage-Rollerball-Plagiate optisch nicht mehr leicht zu entlarven sind. Auffällig sind teils widersprüchliche Detailgravuren, etwa Schriftzüge wie Hemingway auf einer Kappe, die zur Modellbezeichnung nicht passen. Generell gibt es als Rollerball ohnehin keine vergleichbaren Originale aus der entsprechenden Vintage-Reihe. Wer den charakteristischen Krawattenclip schätzt, findet als legitime Alternative etwa die Astoria-Modelle, die ebenfalls einen solchen Clip aufweisen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein sich auflösender Kasein-Stern an einem Montblanc-Druckfüller der Größe 6 aus den 1930er Jahren konservieren oder ersetzen?", "a": "Bei einem sich auflösenden Kasein-Stern hilft kurzfristig eine Abdeckung mit Kaltemail, um den weiteren Zerfall zu unterbinden. Die Eigenherstellung von Kasein als Ersatzwerkstoff wird gelegentlich diskutiert; entsprechende Rezepte existieren, ihre praktische Eignung ist jedoch unklar und müsste im Einzelfall erprobt werden. Für eine professionelle Restauration empfiehlt sich der Kontakt zu spezialisierten Restauratoren wie maxpens.de. Eine reine Politur, wie sie bei intakten Sternen üblich ist, sollte bei beschädigten Kasein-Sternen vermieden werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei Ebay ersteigertes Meisterstück 146 mit der Gravur Montblanc Meisterstück No. 146 echt?", "a": "Das abgebildete Schreibgerät ist zu hundert Prozent echt und stammt aus den 1980er Jahren. Die Gravur Montblanc Meisterstück No. 146 ist für diese Produktionsphase typisch und unterscheidet sich daher in Größe und Form von späteren Modellen wie dem Traveller von 2001. Der Erhaltungszustand wird zudem als sehr gut beschrieben, der Kaufpreis als angemessen. Es liegt also kein Fälschungsverdacht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann ein in einer alten Garage gefundener Mont-Blanc-Füllhalter eingeordnet werden und lohnt sich der Verkauf?", "a": "Bei dem Stück dürfte es sich um einen Mont Blanc 17.5 mit Druckknopf-Mechanik aus den 1930er Jahren handeln, der zum Wegwerfen viel zu schade ist. Vor einem Verkauf empfiehlt es sich, die Preisentwicklung ähnlicher Schreibgeräte über einige Wochen bei eBay zu beobachten, um eine realistische Einordnung zu gewinnen. Eile besteht keine, das Aufheben oder ein späterer, gut vorbereiteter Verkauf sind sinnvoller als eine vorschnelle Veräußerung. Für eine Wertangabe ist es zudem hilfreich, weitere Informationen zum Modell und seinem Erhaltungszustand einzuholen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man eine Fälschung eines vermeintlichen Montblanc-Geldbeutels aus eBay-Beständen?", "a": "Ein bei eBay angebotener Geldbeutel mit ungewöhnlicher Aufteilung dürfte tatsächlich eine Fälschung sein, da Montblanc keinen Artikel mit dieser Innenaufteilung produziert hat. Typische Indizien sind grobe, unsaubere Nähte, eine formlos wirkende Verarbeitung sowie das Fehlen üblicher Ausstattungsmerkmale wie eines Hartgeldfaches. Verdächtig sind außerdem Anbieter, die in kurzen Abständen mehrere angeblich geschenkte Markenartikel parallel verkaufen. Im Zweifel sollte die Echtheit anhand bekannter Originale verglichen oder vom Kauf abgesehen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann der Kugelschreiber Meisterstück Unicef Edition noch erworben werden?", "a": "Sind die Schreibgeräte im regulären Handel nicht mehr verfügbar, lohnt sich zunächst eine direkte Anfrage bei Montblanc, ob noch Restbestände existieren. Sollte dies nicht der Fall sein, bleibt im Wesentlichen der Gebrauchtmarkt, insbesondere eBay, als Bezugsquelle. Dort tauchen ältere Editionen regelmäßig auf, allerdings sollte auf Echtheit und Zustand geachtet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Montblanc-Etui mit der Bezeichnung „Oxford\" um ein Original?", "a": "Das Etui „Oxford\" ist ein echtes Montblanc-Produkt aus den 1970er bis 1980er Jahren, qualitativ jedoch deutlich unter den späteren Siena-Etuis angesiedelt. Es war als preiswertere Variante unter anderem für die Slimline- und Noblesse-Modelle gedacht. Die Bezeichnung findet sich auf einem beigelegten Pappstreifen zusammen mit der Modellnummer 2450 und der Artikelnummer 12067. Auf der offiziellen Webseite ist diese ältere Reihe nicht mehr dokumentiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Produktionszeiträume und Auflagen haben die Montblanc-Donation-Pens (Bernstein, Menuhin, Bach)?", "a": "Die Leonard-Bernstein-Schreibgeräte wurden etwa 1999 bis 2001, die Yehudi-Menuhin-Stücke 2001 bis 2003 produziert; offizielle Stückzahlen sind nicht bekannt. Der Bach-Füllfederhalter erschien im Februar 2001, war auf 12.000 Stück geplant, der Kugelschreiber auf 8.000. Anders als die übrigen Donation-Pens trugen die Bach-Modelle eine individuelle Editionsnummer auf der Kappe. Die angegebenen Endzahlen wurden allerdings nicht ganz erreicht, da die zu Beginn ausgelieferten Stücke noch keine Gravur erhielten und die Produktion an der Verfügbarkeit der Clips endete; insgesamt dürften deutlich weniger als 20.000 Bach-Schreibgeräte hergestellt worden sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie zuverlässig sind Garantiescheine bei eBay-Auktionen für Montblanc-Schreibgeräte?", "a": "Auch Garantiescheine werden gefälscht; nicht selten erhält man eine Komplettfälschung samt Verpackung und Service-Guide. Ein Garantieschein und eine Originalverpackung haben zwar einen eigenen Wert, ersetzen aber keine Echtheitsprüfung am Schreibgerät selbst. Wichtig ist, sich nicht von Äußerlichkeiten beeindrucken zu lassen, denn die Kombinationen reichen von echtem Stift mit falschem Schein bis zu falschem Stift mit echtem Schein. Eine Paraphierung ohne klar erkennbaren Verkäuferstempel ist daher kein verlässlicher Echtheitsbeleg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche älteren Montblanc-Modelle (1940–1970) mit flexibler Goldfeder eignen sich für Einsteiger mit Budget unter 150 Euro?", "a": "Eine eindeutige Empfehlung gibt es nicht, da das individuelle Schreibverhalten stark variiert. Lohnenswert ist ein Blick auf Modelle aus den 40er und 50er Jahren, neben den klassischen Meisterstücken auch die günstigeren Varianten der zweiten Preisserie wie die 24x-, 25x- und 34x-Reihen, deren Federn als besonders weich gelten. Vor dem Kauf sollte entschieden werden, ob eine freistehende oder eine teilverdeckte Feder bevorzugt wird, wie sie in den 50er bis 70er Jahren üblich war. Auch ein BB-Federgrad kann sehr weich schreiben; eine Anprobe oder spezialisierte Quellen helfen bei der Auswahl.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Können Federn auch bei Montblanc-Limited-Editions getauscht werden und in welchem Zeitraum ist das möglich?", "a": "Solange entsprechende Federn vorrätig sind, ist ein Tausch grundsätzlich möglich, außerhalb der 14-Tage-Frist allerdings meist gegen Gebühr. Ein Nachfertigen einzelner Federn ist hingegen nicht praktikabel, weil die zur Produktion benötigten Werkzeuge nach Auslauf einer Edition vernichtet werden; lediglich Pläne und Zeichnungen verbleiben. Da Federn mit speziell angefertigten Stanzwerkzeugen hergestellt werden, lässt sich eine Einzelanfertigung von Hand wirtschaftlich nicht darstellen. Für eine konkrete Auskunft zu einer bestimmten Edition empfiehlt sich eine direkte Anfrage bei Montblanc.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum wurde das Unicef-Banner von der Fountainpen-Website entfernt?", "a": "Die Banner wurden stets kostenlos geschaltet und brachten dem Betreiber keinerlei Einnahmen. Anlass der Entfernung waren Forderungen Dritter, das Impressum um eine Umsatzsteuernummer zu ergänzen, da fälschlich eine kommerzielle Tätigkeit unterstellt wurde. Statt Bannern erfolgen Hinweise auf Unicef-Aktionen künftig redaktionell, etwa über Links. Die Website ist ausdrücklich nichtkommerziell und das Impressum wurde an die Anforderungen des MDStV angepasst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Schreibgerät mit eingebauter Kamera-Funktion (z. B. Hyundai Silver Eye) datenschutzrechtlich und praktisch einzuordnen?", "a": "Geräte mit unauffälliger Kamerafunktion werfen erhebliche datenschutzrechtliche Fragen auf, da heimliche Aufnahmen in vielen Situationen nicht erlaubt sind. Vergleichbar sind Smartpens wie die Livescribe-Modelle, die jedoch primär zur Tonaufzeichnung und Digitalisierung von Notizen dienen und üblicherweise mit Einwilligung der Gesprächspartner verwendet werden. Der Hyundai Silver Eye dürfte sich am Markt nicht durchsetzen, zumal bereits Nachfolger mit höherer Auflösung wie der Golden Eye existieren. Nutzer sollten in jedem Fall prüfen, ob entsprechende Aufnahmen rechtlich zulässig sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann die Ursache sein, wenn ein lange gelagerter Boheme-Füllhalter nach dem Befüllen nicht schreibt?", "a": "Häufigste Ursache ist eine unzureichende Reinigung vor der Einlagerung; eingetrocknete Tinte – besonders schwarze – kann den Tintenleiter blockieren. Eine gründliche Reinigung mit lauwarmem Wasser löst das Problem in vielen Fällen. Bei einem rund sechs Jahre alten Boheme aus einem offiziellen Fachhandel ist eine Fälschung sehr unwahrscheinlich, da Fälscher sich bei neuen Modellen erst nach Marktbewährung an Kopien wagen. Bleibt das Schreibgerät trotz Reinigung trocken, sollte es einem Händler oder dem Hersteller zur Begutachtung vorgelegt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die Montblanc-Publikationen, etwa „In einer Zeit rasender Geschwindigkeit\" oder die „Kleine Chronik des Hauses\", noch erhältlich?", "a": "Das Buch „In einer Zeit rasender Geschwindigkeit…\" ist noch nicht allzu alt und wurde zumindest in einzelnen Boutiquen, etwa im KaDeWe, auf Anfrage abgegeben. Eine direkte Nachfrage bei Montblanc ist sinnvoll; der Hersteller verweist bei vergriffenen Titeln gelegentlich an Fachzeitschriften wie „Schreibkultur\" und „Kult am Pult\", die teilweise noch über Restexemplare verfügen. Auch Auktionsplattformen können eine Quelle sein. Ältere Publikationen wie die „Kleine Chronik\" sind regulär kaum noch zu beziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man, dass ein gefundener Montblanc-Kugelschreiber eine Fälschung ist, und welchen Wert hat er?", "a": "Häufig ist die Fälschung bereits auf den ersten Blick erkennbar, weil das Modell in dieser Form bei Montblanc nie existiert hat. Ein typisches Beispiel sind schlechte Kopien des Starwalkers; zum Vergleich hilft die Rubrik „Fälschungen\" der einschlägigen Sammlerseiten. Wirtschaftlich sind solche Stücke wertlos: in China kosten sie für Touristen 2 bis 3 Euro, in Deutschland ist der Vertrieb ohnehin verboten. Ein Verkauf bei eBay ist daher nicht zulässig und sollte unterbleiben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über den Solitaire Nikolai (Platinum) hinsichtlich Produktionszeit, Preisen und Echtheitsprüfung bekannt?", "a": "Der Nikolai Platinum wurde offiziell von 2000 bis 2002 produziert, war aber noch einige Jahre im Verkauf; offizielle Stückzahlen liegen nicht vor, da es sich um keine Limited Edition handelt. Die Verkaufspreise lagen 2000 für den Classique-Füller bei rund 825 Euro, 2002 bei 895 Euro; aktuell werden Classique-Modelle gebraucht etwa für 895 Euro, LeGrand-Varianten deutlich höher angeboten. Zur Ausstattung gehörte eine spezielle äußere Hülle und ein zusätzliches Heft, ansonsten entspricht der Lieferumfang den übrigen Meisterstücken. Eine Echtheitsprüfung über die Seriennummer ist bei Montblanc grundsätzlich möglich, idealerweise über einen Fachhändler; eine sichere Wertprognose lässt sich jedoch nicht treffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück Solitaire Fineliner in Carbon-Optik mit fein eingelaserter Seriennummer ein Original?", "a": "Das beschriebene Modell entspricht dem Montblanc Meisterstück Solitaire Silver Fibre Guilloche, das auf den einschlägigen Informationsseiten der Sammlergemeinde dokumentiert ist. Die Merkmale wie fein gerundete Logo-Ecken und die eingelaserte Seriennummer sprechen für ein Original. Optische Abweichungen zu aktuellen Kollektionen, etwa fehlende Stege an der Kappe, lassen sich durch die ältere Modellreihe erklären. Für Detailvergleiche empfiehlt sich ein Blick auf die produktbezogenen Bilder im Sammlerarchiv.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein undichtes Meisterstück 25 (Sicherheitsfüller) wieder abdichten?", "a": "Für die Reparatur werden neue Dichtungen benötigt; eine kompetente Anlaufstelle ist die Werkstatt von Max Schrage (maxpens.de), die die Dichtungen fachgerecht einbaut. Wenn die Feder nach dem Reinigen beim Schreiben zurückrutscht, liegt dies meist daran, dass die Dichtung nicht die nötige radiale Vorspannung aufweist. Mit dem Einbau einer neuen, korrekt vorgespannten Dichtung lassen sich sowohl die Undichtigkeit als auch das Federproblem in einem Schritt beheben. Eine Eigenreparatur ist ohne Erfahrung mit Sicherheitsfüllern nicht zu empfehlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist beim Kauf eines Montblanc Monte Rosa, insbesondere aus dem Ausland, zu beachten?", "a": "Der Monte Rosa Modell 042 hat einen Schaftdurchmesser von 11,6 mm, eine Länge ohne Kappe von 114 mm und mit aufgeschraubter Kappe von 127 mm. Goldbeschläge können auch ohne Tintenkontakt anlaufen, was den Wert nicht zwingend mindert. Beim Auslandskauf sind zusätzliche Kosten für Geldtransfer und insbesondere Zoll einzukalkulieren – die Zollkosten können rund 30 Prozent des Warenwertes erreichen. Daher sollte vor einem Gebot stets eine vollständige Kostenrechnung aufgestellt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich anhand von Bildern beurteilen, ob ein Montblanc 144 echt ist?", "a": "Bei einem über Bilder begutachteten Montblanc 144 spricht insbesondere das Erscheinungsbild der Feder für ein Original; gefälschte Montblancs mit echten Federn sind nicht bekannt. Eine sichere Bestätigung erfordert jedoch zusätzlich die Begutachtung weiterer Details wie Clip, Gravuren und Seriennummern. Im konkret beschriebenen Fall wird das Stück als sehr wahrscheinlich echt eingeschätzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der Artikel „Gewinnbringende Edelfedern\" der „Welt am Sonntag\" zur Wertanlage in Schreibgeräten zu bewerten?", "a": "Der Artikel wird in der Sammlergemeinde überwiegend kritisch gesehen. Insbesondere die genannten Stückzahlen werden als irreführend angesehen, da sie die tatsächlich produzierten Mengen nicht korrekt wiedergeben. Schreibgeräte sind als reine Geldanlage nur bedingt geeignet; sammeltechnische und persönliche Aspekte stehen im Vordergrund. Fundierte Informationen sind eher in spezialisierten Sammlerkreisen und Fachpublikationen als in allgemeinen Wirtschaftsteilen zu finden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann der Galileo-TV-Beitrag über die Entstehung des „Prince Rainier III Limited Edition 81\" nachgesehen werden, und welchen Mehrwert bieten Montblancs offizielle Online-Kanäle?", "a": "Die vollständige Galileo-Folge ist über das Online-Archiv von ProSieben als Flash-Stream abrufbar; dort lässt sich die jeweils aktuelle Ausgabe finden. Auch die deutschsprachige Fassung ist über diesen Weg erreichbar, nicht nur die englische Variante. Die offizielle Facebook-Seite von Montblanc bietet zwar einen direkten Kanal, der inhaltliche Mehrwert ist nach Einschätzung der Diskutierenden jedoch überschaubar. Für vertiefende Informationen zu Limited Editions sind Fachforen und Boutiquen die ergiebigeren Quellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die alten Montblanc-Briefkarten mit historischen Plakatmotiven bekannt und sind sie noch erhältlich?", "a": "Die einzeln verpackten Grußkarten wurden vor rund zehn Jahren von Montblanc aufgelegt und über ausgewählte Top-Händler vertrieben, jedoch mit überschaubarem Erfolg. Ursprünglich gab es zehn verschiedene Motive; vier sind seit längerem ausverkauft, die übrigen sechs werden nur noch in kleinsten Restmengen von einzelnen Händlern „unter der Theke\" gehalten. Vor etwa sechs Jahren wurden sie offiziell aus dem Programm genommen. Inzwischen bietet Montblanc neue Karten in Zehnerpackungen zu rund 29,50 Euro mit moderneren Motiven an, die nicht mehr vollflächig bedruckt sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gibt eine Montblanc-146-Feder beim Schreiben deutlich nach und spreizt sich seitlich, und was kann man dagegen tun?", "a": "Ältere Montblanc-Federn sind generell deutlich flexibler als heutige und auch flexibler als vergleichbare Pelikan-Federn, sodass ein gewisses Nachgeben normal ist. Ein seitliches Spreizen deutet jedoch oft auf eine verbogene Feder hin, was per Ferndiagnose nicht zu klären ist; eine Begutachtung in einer Montblanc-Boutique oder durch einen Spezialisten wird empfohlen. Übermäßiger Tintenfluss kann auch am Tintenleiter oder an einem undichten Kolben liegen, der Nebenluft zieht. Eine eigenständige Korrektur der Federgeometrie ist nur eingeschränkt möglich; im Zweifel ist ein Federtausch die zuverlässigste Lösung, der jedoch nahe an den Wert eines neuen Füllhalters herankommen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die drei Schreibgeräte der Max-Reinhardt-Edition (Salzburg Art Director's Pens) optisch einzuordnen?", "a": "Die verschiedenen Salzburg Art Director's Pens, auch als Max-Reinhardt-Editionen bezeichnet, gelten allgemein als gewöhnungsbedürftig im Design. Die drei genannten Stifte werden in dieser Hinsicht als kaum übertreffbar empfunden. Das Geschmacksurteil bleibt naturgemäß individuell. Inhaltlich-historische Details zur Edition liegen nicht vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo erhält man einen passenden Konverter für den Sheaffer Connaisseur?", "a": "Passende Konverter für den Sheaffer Connaisseur sind über den Fachhandel von Rolf Thiel (missing-pen.de) erhältlich. Dort ist der Artikel im Online-Shop gelistet und kann direkt bestellt werden. Eine Eigenanpassung anderer Konverter ist nicht erforderlich. Die Sheaffer-Modelle gelten unter Sammlern als sehr empfehlenswert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Buchempfehlung gibt es zur 250-jährigen Geschichte von Faber-Castell?", "a": "Empfohlen wird das Jubiläumsbuch „Faber-Castell Since 1761 – Die illustrierte Geschichte einer Bleistiftdynastie\", das anlässlich des 250-jährigen Firmenjubiläums 2011 erschienen ist. Bei Amazon kann das Buch online vorab durchblättert werden, was einen guten Eindruck vom Inhalt vermittelt. Es eignet sich sowohl für Sammler als auch für historisch Interessierte rund um das Thema Bleistift und Schreibkultur.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat der Pelikan Kugelschreiber K400 ein Gewinde aus Plastik oder aus Messing, und ist eine Kunststoffversion original?", "a": "Den Pelikan K400 gibt es sowohl mit Kunststoff- als auch mit Messinggewinde, beide Varianten sind originale Ausführungen. Der Wechsel hin zum Messinggewinde erfolgte vermutlich Ende der 1990er beziehungsweise Anfang der 2000er Jahre. Ein Kunststoffgewinde ist daher kein Indiz für eine Reparatur, ein Zusammensetzen aus Teilen oder eine Verwechslung mit dem 200er. Beide Varianten finden sich auf Auktionsplattformen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann die Ursache für einen auffälligen, an Erbrochenes erinnernden Geruch beim Faber-Castell Castell 10 aus den 60er/70er Jahren sein?", "a": "Ein solch markanter Geruch ist nicht normal und tritt bei den meisten Füllhaltern nicht auf. Häufigste Ursache sind Tintenrückstände, etwa von schimmelnder Tinte; eine gründliche Reinigung mit Wasser ist daher der erste Schritt. Hilft das nicht, kann das verarbeitete Material selbst die Ursache sein, da auch andere Schreibgeräte materialbedingt unangenehm riechen können. Zur Überdeckung lässt sich gegebenenfalls eine Dufttinte einsetzen; bleibt der Geruch dauerhaft, ist Materialalterung als Ursache wahrscheinlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann und wo findet der nächste CAS-Sammlerstammtisch im Januar 2005 statt?", "a": "Der erste CAS-Sammlerstammtisch des Jahres 2005 fand am 30. Januar 2005 ab 14 Uhr (Mittagessen ab 13 Uhr) im Lokal „Zum Franziskaner\", Düsseldorfer Straße 21, 44143 Dortmund statt. Teilgenommen haben sechs Sammlerinnen und Sammler, davon mehrere aus den ersten Kennenlerntreffen sowie Neuzugänge aus dem Forum und dem persönlichen Bekanntenkreis. Die Anmeldung lief über die Kontaktadresse des Organisators. Weitere Informationen zu den regionalen Sammlertreffen finden sich auf der Vereinsseite.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Preis ist für einen neuen, originalverpackten Montblanc Ramses II 146 angemessen, und wie alltagstauglich ist er?", "a": "Der Neupreis lag ursprünglich bei über 1.000 Euro; bei eBay sind je nach Zustand etwa 550 bis 700 Euro üblich, ein Händlerangebot um 798 Euro für ein neues, originalverpacktes Stück gilt als fair. Da Vermeil-Oberflächen leicht verkratzen, sollte beim Gebrauchtkauf auf Kratzspuren geachtet werden. Der Ramses II ist alltagstauglich, alle Schreibgeräte mit Metalloberfläche sind aber etwas kratzempfindlich. Auf Reisen empfiehlt sich der Schutz in einem passenden Etui von Montblanc.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die Federn des älteren Montegrappa Espressione (mit Silbermonturen) aus Stahl oder aus Gold, und wie lässt sich das prüfen?", "a": "Bei den älteren Espressione-Modellen handelt es sich erfahrungsgemäß um 18-karätige Goldfedern; Stahlvarianten sind in dieser Reihe nicht bekannt. Goldfedern sind grundsätzlich durch ein Imprint mit der Goldangabe gekennzeichnet, was hier jedoch fehlen kann. Zur Prüfung empfiehlt sich ein direkter Vergleich mit dokumentierten Originalen oder eine Begutachtung durch einen Spezialisten. Ohne Imprint bleibt eine letzte Restunsicherheit, eine Stahlfeder ist aber bei diesem Modell sehr unwahrscheinlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Preis von rund 2.900 Euro für einen Montblanc Hemingway Füllfederhalter realistisch?", "a": "Knapp 3.000 Euro werden mehrheitlich als deutlich überzogen eingeschätzt; realistisch erscheinen je nach Zustand etwa 1.500 bis 1.800 Euro, in Einzelfällen auch weniger. Bei einem absolut ladenneuen, versiegelten Exemplar in der Originalverpackung können Sammler im persönlichen Verkauf jedoch durchaus 2.900 Euro und mehr aufrufen, insbesondere bei Auktionen mit konkurrierenden Sammlern. Bei eBay werden derartige Spitzenpreise selten erzielt, gleichzeitig sind dort Betrugsrisiko und Echtheitsproblem höher. Insgesamt war die Auflage mit 20.000 Stück verhältnismäßig groß, was sich in der Preisgestaltung widerspiegeln sollte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem als „Montblanc\" angebotenen, ungewöhnlich aussehenden Kugelschreiber?", "a": "Bei dem fraglichen Stück handelt es sich um eine Fälschung eines Scenium-Kugelschreibers. Die Verarbeitung wirkt unästhetisch und entspricht nicht den Originalen. Solche Kopien haben keinen Sammlerwert und sollten nicht weiterveräußert werden. Eine Identifikation als Original ist hier ausgeschlossen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es ungewöhnlich, dass Montblanc-Schreibgeräte bei eBay über Ratenzahlung finanziert werden können?", "a": "Ratenfinanzierung ist bei eBay für viele hochpreisige Auktionsartikel verbreitet und nichts Besonderes für Montblanc-Schreibgeräte. Der Verkäufer erhält dabei sein Geld sofort, der Käufer zahlt in Raten an den Finanzierer. Eine Ratenzahlung ist allerdings stets teurer als der Sofortkauf und muss bis zur Tilgung bedient werden. Wer sich ein Schreibgerät nicht direkt leisten kann, sollte daher von einer Finanzierung absehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Änderungen bringt die Aktualisierung der Forum-Software des Fountainpen-Forums mit sich?", "a": "Während der etwa 30-minütigen Wartung wurde das Forum auf eine aktuellere Software-Version gehoben, vor allem zum Schließen möglicher Sicherheitslücken. Am Layout wurden nur geringfügige Änderungen vorgenommen; neu sind unter anderem zusätzliche Buttons, etwa ein direkter Link zu den Forenregeln. Funktional bleibt das Forum für die Nutzer weitgehend unverändert nutzbar. Inhaltlich gehen damit keine Beiträge verloren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der „Welt am Sonntag\"-Bericht „Die echten Edelfedern\" zur Wertanlage in Schreibgeräten zu bewerten?", "a": "Der Beitrag wird als oberflächlich und in Teilen veraltet eingeschätzt – beispielsweise wird die Konzernzugehörigkeit von Marken nicht mehr korrekt dargestellt, da Omas zum Zeitpunkt des Erscheinens schon längere Zeit nicht mehr zu LVMH gehörte. Auch inhaltlich sind die Aussagen zu Stückzahlen und Wertentwicklungen zum Teil ungenau. Schreibgeräte sind als Investitionsobjekt nur bedingt geeignet und sollten primär aus Sammlerinteresse erworben werden. Fundierte Informationen finden sich eher in spezialisierten Sammlerkreisen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich ein reduzierter Boheme „Noir et Noir\" für 300 Euro, und wie ordnet sich der Jungle Eyes preislich ein?", "a": "Der reguläre Listenpreis des Boheme Noir et Noir liegt bei rund 395 Euro, sodass 300 Euro bei einem schließenden Fachhandel ein faires Angebot darstellen. Wichtig ist, den „Noir et Noir\" nicht mit dem späteren „Boheme Noir\" zu verwechseln; beide Modelle unterscheiden sich optisch und wurden in unterschiedlichen Zeiträumen produziert. Der Jungle Eyes lag preislich etwa zwischen 850 und 950 Euro, abhängig von der Modellgröße – die 114er Mozart-Variante war günstiger als die 144er. Bei neuen Schreibgeräten sind Rabatte üblicherweise gering; im Fachhandel ist das Risiko, übervorteilt zu werden, niedrig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich erkennen, ob ein angeblich von Montblanc stammender Stift ein Fantasieprodukt und damit eine Fälschung ist?", "a": "Bei eindeutig als Fälschung erkennbaren Stücken existiert das Modell so nie im Originalsortiment, das gesamte Design ist ein Fantasieprodukt. Außer dem aufgesetzten Stern passt in solchen Fällen kein Detail zu einem realen Montblanc-Modell, was auf billige Reproduktionen ohne ernsthafte Imitationsabsicht hinweist. Hilfreich für die eigene Einschätzung ist der Abgleich mit dokumentierten Originalreihen auf Sammlerseiten. Fehlende Zertifikate sind ein zusätzliches Warnsignal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Erkennungsmerkmale gibt es bei aktuellen Fälschungen, etwa beim Starwalker und beim Meisterstück?", "a": "Häufige Fälschungsvarianten umfassen den Starwalker mit Gummioberfläche, leicht erkennbar am schwarzen Endstück, sowie Versionen in Rot und Weiß, die so im Original nicht angeboten wurden. Auch beim Meisterstück tauchen wiederholt Fakes auf, sowohl als Einzelstücke als auch als Sets. Die Fälschungen wirken in der Regel optisch unstimmig und verarbeitungsmäßig deutlich unter Originalqualität. Vor dem Kauf sollte ein Vergleich mit den entsprechenden Sammlerseiten zu Originalmodellen erfolgen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man die Echtheit eines Montblanc Octavian beurteilen?", "a": "Wichtige Indizien sind eine vollständige Dokumentation und insbesondere übereinstimmende Nummern auf der Garantiekarte und am Füllhalter selbst. Liegen diese Unterlagen mit korrekt zugeordneter Editionsnummer vor und stimmen Bilder sowie Beschreibung mit bekannten Originalen überein, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem echten Stück auszugehen. Gerade bei seltenen Limited Editions wie dem Octavian sind solche Belege ein zentrales Echtheitskriterium. Im Zweifel sollte eine zusätzliche Begutachtung durch einen Spezialisten erfolgen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Patron of Arts Octavian (1993): https://www.fountainpen.de/patron-octavian.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich das Produktionsdatum eines Montblanc-Meisterstücks anhand der Serien- bzw. Clipringnummer ermitteln?", "a": "Das Produktionsdatum lässt sich aus der Clipringnummer nicht ablesen. Weder Montblanc noch der Handel haben ein Interesse daran, die Liegezeiten oder konkreten Fertigungsdaten transparent zu machen. Auch für den Endkunden ist diese Information in der Regel nicht relevant, da sich Qualität und Garantie nicht am Produktionsdatum festmachen. Eine zeitliche Einordnung ist allenfalls über das Modell, die Federgestaltung und den Lieferumfang grob möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer kann einen Montblanc Slimline Noblesse 1122 reparieren, wenn der Hersteller mangels Ersatzfeder die Reparatur ablehnt?", "a": "Da der Noblesse 1122 (1978–1980) ein Modell der preiswerteren Klasse war und seit über 25 Jahren nicht mehr produziert wird, ist es nachvollziehbar, dass Montblanc keine Ersatzfedern mehr vorhält. Wirtschaftlich ist eine Reparatur ohnehin selten sinnvoll, da ein gut erhaltenes Ersatzgerät bei eBay häufig günstiger zu bekommen ist als jede Reparaturpauschale. Eine lebenslange Garantie auf Schreibgeräte dieser Preisklasse ist auch bei anderen Herstellern unrealistisch und wird selbst bei deutlich höherwertigen Produkten kaum gewährt. Wer dennoch reparieren lassen möchte, kann sich an spezialisierte Schreibgerätewerkstätten wenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gehörte zur Montblanc Limited 1924 Anniversary Edition tatsächlich eine Sonnenbrille?", "a": "Im Katalog zur 75th Anniversary Edition war eine Sonnenbrille mit schwarzem Gestell, runden dunklen Gläsern und Perlmuttstern mit Rotgoldrand am Bügel abgebildet beziehungsweise gezeichnet. Tatsächlich produziert und verkauft wurde eine solche Brille nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nicht – weder im Rahmen der 1924er-Edition noch der Special Anniversary Edition. Möglicherweise war sie ursprünglich geplant, kam aber nicht in Serie. Belastbare Originalexemplare sind in den Sammlerkreisen nicht aufgetaucht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Muss ein originaler Montblanc 234 1/2 zwingend eine Feder mit der Bezeichnung 4 1/2 haben, und was bedeutet die 1/2 in der Modellbezeichnung?", "a": "Laut der Referenz „Collectible Stars\" wurde der 234 1/2 nicht ausschließlich mit Goldfeder, sondern auch mit Stahlfeder gebaut, allerdings nur in der normalen Version und nicht in der Luxusvariante. Eine 585er Goldfeder ist somit eine, aber nicht die einzige originale Konfiguration. Die Bezeichnung 1/2 ist Teil der Modellsystematik und lässt nicht zwingend auf eine spezifische Federbeschriftung schließen. Für eine endgültige Echtheitsbeurteilung müssen Federbeschriftung und Modellvariante zusammen betrachtet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Trägt ein Montblanc Meisterstück Solitaire Faden-Guilloche an der Spitze die Gravur „MONTBLANC\", und was sagt das über die Echtheit eines eBay-Angebots aus?", "a": "Das in der genannten Auktion angebotene Stück ist eine Fälschung, wenn auch eine vergleichsweise gut gemachte. Die Gravur an der Spitze stimmt nicht mit den Original-Konventionen überein. Generell ist beim eBay-Kauf von Markenprodukten Vorsicht geboten, da Fälschungen anhand von Fotos für Laien schwer erkennbar sind. Sammlerverkäufe seriöser Anbieter sind hingegen durchaus eine Bezugsquelle, sofern Verkäuferprofil und Beschreibung kritisch geprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc tatsächlich einfache Kunstleder-Etuis mit Druckknopfverschluss hergestellt, oder handelt es sich dabei um eine Fälschung?", "a": "Auch ein einfaches, schwarzes Kunstleder-Etui mit Druckknopfverschluss und Sternlogo kann ein Original sein. Bis zur Neupositionierung als Luxushersteller ab 1991 produzierte Montblanc das gesamte Spektrum vom günstigen Schulfüllhalter bis zum hochwertigen Meisterstück und entsprechend auch einfacheres Zubehör. Etuis aus den 50er Jahren wirken daher häufig „billig\" im Vergleich zu späteren Lederausführungen, sind aber dennoch authentisch. Ein simpler Optik- oder Materialeindruck reicht somit nicht aus, um Originalität auszuschließen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Montblanc Skeleton-Edition „Gaudi\" bekannt, und wo sind Bilder dazu verfügbar?", "a": "Bei der genannten Edition handelt es sich um einen Skeleton-Füllhalter, dessen Design sich an der Architektur Antoni Gaudís orientiert. Eine inhaltliche Verbindung von Montblanc zu Gaudí lässt sich aus den Beiträgen nicht klar ableiten. Bilder und weiterführende Eindrücke des Stücks finden sich auf der Sammlerseite cruzaltpens.com im Beitrag zum Modell. Wie bei vielen Sondereditionen ist das Design Geschmackssache, in Sammlerkreisen wird der Gaudi insgesamt positiv aufgenommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchem Zeitraum stammt der Montblanc 334 mit der Schaftgravur „D.R.P. angem.\"?", "a": "Der Montblanc 334 wurde in den Jahren 1935 bis 1936 produziert und stellt damit den unmittelbaren Vorgänger des bekannteren Modells 334 1/2 dar. Die Bezeichnung „D.R.P. angem.\" steht für „Deutsches Reichspatent angemeldet\" und ist typisch für Schreibgeräte aus dieser Zeit. Informationen im Netz sind zu diesem Modell rar, da es nur kurz hergestellt wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem vergoldeten Montblanc-Rollerball mit Längsrillen, und was ist über Material und ursprünglichen Verkaufspreis bekannt?", "a": "Es handelt sich um einen Montblanc Noblesse Rollerball aus der dritten und letzten Serie der Noblesse-Reihe (nicht zu verwechseln mit der späteren Noblesse-Oblige-Reihe), produziert Ende der 1990er Jahre. Das Material ist vergoldetes Messing, wobei die Vergoldung sehr dünn ausfällt und sich vergleichsweise schnell abreibt. Das blanke, glänzende Feld auf der Kappe ist regulär als Gravurfeld vorgesehen; eine Punzierung oder Seriennummer gibt es bei diesen Stücken nicht. Der damalige Verkaufspreis lag bei etwa 125 bis 135 DM, womit das Modell deutlich günstiger war als die schwarzen Meisterstück-Tintenroller aus Kunststoff.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeuten die Gravuren auf einem Montblanc-Meisterstück mit Aufdruck „Deutsche Bahn EUR bln 6%2010\", und wie lässt sich der Wert einschätzen?", "a": "Stifte mit derartigen Aufdrucken sind als Werbestifte einzuordnen, also Sonderanfertigungen mit Firmen- oder Anlassgravur. Eine seriöse Wertangabe für nicht-aktuelle, gebrauchte Schreibgeräte ist generell nicht möglich, insbesondere nicht für Werbeexemplare. Die Buchstabenkürzel mit Zahlen sind die regulären Seriennummern der Meisterstücke, gefolgt von der Herkunftsangabe „Germany\".", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die Echtheit eines bei eBay ersteigerten Füllfederhalters einschätzen, und ist der gezahlte Preis angemessen?", "a": "Anhand der Bilder lässt sich nur eine erste Echtheitsvermutung formulieren; absolute Sicherheit besteht erst, wenn das tatsächlich gelieferte Stück geprüft werden kann. Wenn der Verkäufer in der Sammlerszene bekannt und geachtet ist, sinkt das Risiko erheblich. Im Vergleich zum offiziellen Neupreis von rund 425 Euro können eBay-Preise deutlich darunter liegen, was bei renommierten Anbietern dennoch ein faires Geschäft sein kann. Eine zusätzliche Prüfung durch einen Fachhändler oder erfahrene Sammler ist immer empfehlenswert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück Solitaire Ceramics Black Prisma mit verrutschter Seriennummer und Clip-Gravur „Made in Germany\" echt?", "a": "Eine leicht versetzte Seriennummer auf dem Kappenring spricht nicht gegen die Echtheit; bei Montblanc kommen solche Toleranzen vor. Auch die Clip-Gravur „Made in Germany\" ist regulär: Bei älteren Schreibgeräten findet sich dort die Gravur „PIX\", bei neueren Modellen wurde sie durch „Made in Germany\" ersetzt. Wenn die übrigen Details stimmen, kann das Stück als Original eingestuft werden. Eine endgültige Echtheitsbestätigung kann allerdings nur Montblanc selbst geben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum lockern sich die Zierringe an einem Montblanc Meisterstück 142, und wie kann man den Defekt beheben?", "a": "Die Korpus- und Kappenmaterialien älterer Meisterstücke bestehen aus Celluloid, das im Laufe der Jahrzehnte schrumpft. Dadurch lösen sich die aufgesetzten Zierringe und können sich drehen oder sogar abfallen. Eine Reparatur mit Klebstoffen wie Uhu ist nicht zu empfehlen. Stattdessen sollte man sich an einen spezialisierten Restaurator für Vintage-Füllhalter wenden, der den Ring fachgerecht wieder fixieren kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Spricht es gegen die Echtheit eines Montblanc 163 Rollerballs, wenn auf dem Clip nur „W-Germany\" steht und keine Seriennummer eingelasert ist?", "a": "Seriennummern wurden bei Montblanc erst ab etwa 1991 standardmäßig in den Clip eingelasert. Die Gravur „W. Germany\" weist darauf hin, dass das Schreibgerät vor der Wiedervereinigung 1989 hergestellt wurde, sodass die fehlende Seriennummer in diesem Fall normal ist und nicht gegen die Echtheit spricht. Ohne Bilder lässt sich aber keine endgültige Beurteilung vornehmen. Im Zweifel sollte man das Stück einem Fachhändler vorlegen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind „Wellen\" oder Verformungen rund um den Clipring eines Montblanc-Schreibgeräts ein Defekt oder normaler Verschleiß?", "a": "Eine ferndiagnostische Beurteilung ist schwierig; ein Vergleich mit einem Vorführstück im Montblanc-Fachgeschäft ist sinnvoll. Liegt tatsächlich ein Defekt vor und ist der Kauf weniger als zwei Jahre her, kann der Clip im Rahmen der Garantie bei Vorlage des Belegs kostenlos im Werk getauscht werden. Außerhalb der Garantie bewegen sich die Reparaturkosten für einen Clip-Austausch ungefähr zwischen 49 und 79 Euro, was bei Neupreisen der Schreibgeräte als angemessen gilt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann es sich bei einem Parker Duofold Special mit Aufschrift „GEO.S.PARKER-PEN-MADE IN U.S.A PATENTED\" um eine Fälschung handeln?", "a": "Bei dem Stift handelt es sich um einen Vintage-Parker, der vermutlich vor 1945, in den 1930er Jahren, in den USA hergestellt wurde. Fälschungen historischer Parker-Schreibgeräte dieser Bauart sind bislang nicht aufgetaucht, sodass das Echtheitsrisiko gering ist. Das Gehäuse besteht aus Zelluloid, die Feder ist massiv aus Gold gefertigt. Zu beachten ist, dass die Vacumatic-Fülltechnik in Europa nur schwer zu reparieren ist, da entsprechende Spezialkenntnisse und Werkzeuge selten verfügbar sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich eine Füllhaltersammlung am Computer sinnvoll verwalten?", "a": "Eine einfache Excel-Tabelle reicht für die Verwaltung einer Füllhaltersammlung in der Regel vollkommen aus. Vorteil dieser Lösung ist, dass jedes Tabellenblatt individuell auf das jeweilige Sammlerstück angepasst werden kann und sich Fotos problemlos einbetten lassen. Spezielle Verwaltungssoftware oder eine CD-ROM ist für diesen Zweck nicht zwingend erforderlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Kosten sind für die Reparatur einer verbogenen Feder eines Montblanc Voltaire zu erwarten?", "a": "Falls die Feder lediglich gerichtet werden muss, ist mit Kosten bis etwa 100 Euro zu rechnen. Ein vollständiger Federtausch bewegt sich erfahrungsgemäß zwischen 200 und 300 Euro, was beim Voltaire wirtschaftlich noch sinnvoll bleibt. Eine verbindliche Einschätzung erstellt nur der Montblanc-Service in Hamburg, weshalb das Schreibgerät direkt oder über einen Fachhändler dorthin eingeschickt werden muss. Nach Erhalt des Kostenvoranschlags kann entschieden werden, ob die Reparatur durchgeführt oder das Stück unrepariert zurückgesandt wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Meisterstück-Modell handelt es sich bei einem schwarz-goldenen Füllhalter mit 135 mm Länge, Seriennummer „X 61781150\" und 14K-Feder?", "a": "Mit den genannten Maßen und Eigenschaften handelt es sich um ein Meisterstück 144. Eine einfarbig gelbgoldene Feder mit längs verrippter Federhalterung deutet auf eine ältere Variante des Modells hin, etwa aus den 1980er Jahren. Diese Variante unterscheidet sich von den späteren bicoloren Federn, ist aber eindeutig als 144er einzuordnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "An wen kann man sich wenden, um Wert und Alter alter Pforzheimer Kugelschreiber mit Markennamen wie „Sarastro\" oder „Admiral\" einschätzen zu lassen?", "a": "Für die Bewertung solcher älterer Kugelschreiber bietet sich eine Anfrage bei Dirk Barmeyer an, etwa über die Plattform penexchange.de. Die Sammlergemeinde für derartige Kugelschreibermarken ist klein, was sich entsprechend auf den Marktwert auswirkt. Wenn überhaupt jemand fundiert Auskunft geben kann, dann am ehesten dieser Spezialist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein rotbraunes Lederetui im Stil eines Montblanc Siena ohne Metallring um das Logo ein Original oder eine Fälschung?", "a": "Auf den ersten Blick spricht vieles für ein Original, da Imprint und weitere Details zu Montblanc-Etuis dieser Bauart passen. Ungewöhnlich ist allerdings das Fehlen des Metallrings rund um das Logo, denn dieser war eigentlich Standard. Eine endgültige Echtheitsbewertung kann nur der Montblanc-Kundenservice abgeben, etwa über das Kontaktformular auf der offiziellen Homepage. Zu beachten ist, dass es nicht „den einen\" Fälscher gibt, sondern viele unterschiedliche Quellen mit stark schwankender Qualität, sodass kein einzelnes Detail zuverlässig die Echtheit beweist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich der Kauf einer Montblanc-Brieftasche, oder gibt es robustere Alternativen?", "a": "Wird eine Brieftasche regelmäßig in der Gesäßtasche getragen, hält auch ein Montblanc-Modell selten länger als ein Jahr ohne sichtbare Abnutzung. Als langlebigere Alternative wird die Marke Bree genannt, deren weiches Leder sich besser an Verformungen anpasst. Eine weitere Option ist die englische Lösung mit lose getragenen Münzen in der vorderen Tasche und Geldscheinen in einer Klammer, was Sitzkomfort und Übersicht erhöht. Vor dem Kauf empfiehlt sich ein Besuch in einer Boutique, um die Qualität direkt zu prüfen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es im Rahmen der Montblanc-Unicef-Aktion „Sign up for the right to write\" 149er-Füllhalter mit graviertem Schriftzug von Persönlichkeiten wie Sarkozy?", "a": "Die Aktion umfasste tatsächlich 149er-Füllhalter, die mit der Unterschrift einer jeweiligen Persönlichkeit graviert waren. Insgesamt 149 Personen aus Politik, Kultur und Kunst gaben ein handschriftliches Statement ab, das anschließend zusammen mit dem gravierten Füllhalter und einem Foto in einem etwa 60 mal 60 Zentimeter großen Plexiglasrahmen über eBay versteigert wurde. Verwechslungsgefahr besteht mit den 4810er-Verpackungen von Sachs, Jahn und Putman, die schlichte 149er ohne Gravur enthalten. Ob Sarkozy offiziell beteiligt war, lässt sich aus den vorhandenen Listen nicht eindeutig bestätigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchem Material besteht der Montblanc 28er Kugelschreiber, und wie lässt er sich aufpolieren, ohne die Vergoldung zu beschädigen?", "a": "Der Montblanc 28er, vermutlich aus den 1970er oder 1980er Jahren, besteht aus normalem Kunststoff, da Montblanc sich erst seit 1991 als Luxushersteller positioniert hat. Eine Aufbereitung durch Montblanc selbst ist bei diesem Modell wirtschaftlich nicht sinnvoll. Polituren wirken wie feines Schleifmittel und können die in der Regel sehr dünne Vergoldung von Clips und Ringen schnell entfernen, weshalb mit feiner Körnung und nur bei Tageslicht gearbeitet werden sollte. Eine Fälschung ist bei diesem Modell faktisch ausgeschlossen, da der einstige Marktwert eine Fälschung nicht lohnenswert gemacht hätte; bei fehlender Modellnummer und Aufschrift „W. Germany\" liegt vermutlich ein Modell der Classic-Reihe vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc 146 mit B-Feder, der drei bis vier Jahre alt und „nur angeschrieben\" sein soll, für 300 Euro angemessen bewertet?", "a": "Wie oft mit einem Füllhalter geschrieben wurde, ist für den Zustand der Feder weitgehend irrelevant: Goldfedern haben ein Iridium-Korn an der Spitze, das viele Generationen intensiver Nutzung übersteht, ohne sich messbar zu verändern. Aussagen wie „nur angeschrieben\" oder „eingeschrieben\" sind aus Sammlersicht eher Marketingformeln. Auch das genaue Alter ist meist nicht eindeutig feststellbar, da Schreibgeräte teilweise jahrelang im Handel lagern. Bei B-Federn, die häufiger angeboten werden als F oder EF, lohnt es sich, mehrere Angebote zu vergleichen und den Kauf nicht zu überstürzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Auflagenzahlen und welche Edelsteine kennzeichnen die Montblanc Artisan Editionen wie „True Princess\", „White Pearl\" und „Jungle Eyes\"?", "a": "Montblanc gibt zu diesen Special Editions keine offiziellen Stückzahlen heraus, sodass nur Schätzungen möglich sind; die Auflagen von „Jungle Eyes\" und „True Princess\" liegen vermutlich unter denen der Writers Edition, da sich die teuren Stücke schlechter verkauften. Besonders selten ist die White Pearl Edition, da sie offiziell nie angeboten wurde und zudem als einziges Meisterstück ohne die drei Kappenringe daherkommt; sie wurde zunächst nur in Deutschland ausgeliefert. Die in den Jungle-Eyes-Editionen verwendeten Steine sind: grün = Turmalin, cognac = Madeira-Citrin, gelb = Palmeira-Citrin, lila = Amethyst, blau = Topas; weiß (Perlmutt) und schwarz (Onyx) gehörten zur Gift Collection 2004. Mozart-Größen sind insgesamt seltener anzutreffen als die 144er-Größen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man Fälschungen von Montblanc-Schreibgeräten bei eBay melden?", "a": "Ebay verfügt unter der Rubrik „Kontakt\" über ein Meldewerkzeug, mit dem Auktionen von Plagiaten direkt der Plattform gemeldet werden können. Nach Eingabe der Meldung erhält der Meldende automatisch eine Bestätigung an die hinterlegte E-Mail-Adresse. In der Praxis werden derartige Angebote häufig schon nach kurzer Zeit von eBay entfernt. Die aktive Nutzung dieses Tools wird empfohlen, um Plagiats-Anbietern den Marktzugang zu erschweren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc 144 mit komplett glattem Hartgummi-Tintenleiter ohne Rillen ein Original, und stammt er tatsächlich aus den 1970er Jahren?", "a": "Bei dem beschriebenen Stück handelt es sich um einen Original-144er aus den 1980er Jahren, nicht aus den 1970ern. Die Variante mit komplett glattem Tintenleiter ohne Rillen wurde in dieser Zeit tatsächlich ausgeliefert und ist nicht ungewöhnlich. Echtheitsprobleme bestehen daher nicht. Der häufig geforderte Preis von rund 219 Euro ist allerdings ambitioniert; gebrauchte ältere 144er sind auf dem Markt bereits ab etwa 80 Euro erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Bedeutung haben die Modellnummern wie 146 oder 149 in der Montblanc-Meisterstück-Serie?", "a": "Die Nummern bezeichnen schlicht das jeweilige Modell innerhalb der Meisterstück-Serie und differenzieren Größe und Ausstattung der Schreibgeräte, vergleichbar mit Modellklassen anderer Markenhersteller. Eine vollständige Übersicht der Nummerierung samt zugehöriger Schreibgeräte findet sich auf einschlägigen Sammlerseiten. Über die dort verlinkten Unterseiten lassen sich auch weitere Modellinformationen erschließen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein nicht zentrierter Bindestrich zwischen „Meisterstück\" und „Montblanc\" auf der Kappe eines Meisterstück 144 ein Hinweis auf einen Produktionsfehler oder eine Fälschung?", "a": "Weder das eine noch das andere: Bei den Imprints von Montblanc gab und gibt es zahlreiche unterschiedliche Varianten, und die Positionierung wirkt zum Teil uneinheitlich. Es ist davon auszugehen, dass dieser Aspekt bei der Produktion nicht streng standardisiert war. Ein dezentrierter Bindestrich ist daher kein verlässliches Echtheitskriterium. Eine offizielle Echtheitsgarantie kann ausschließlich Montblanc nach Einsendung des Stückes ausstellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich der Montblanc Starwalker und der Boheme als Füllfederhalter, und welches Modell ist eher zu empfehlen?", "a": "Beide Füllfederhalter sind offiziell für den Patronenbetrieb ausgelegt, wobei sich beim Starwalker auch ein Konverter problemlos einsetzen lässt. Der Starwalker gilt als das designerisch und materialtechnisch progressivere Schreibgerät; seine Feder besteht aus 585er Gold und ist in den Stärken F bis B erhältlich. Der Boheme ist klassischer und distinguierter und besitzt eine Besonderheit: Die Feder wird nach Gebrauch in den Korpus zurückgedreht, was ihn für schnelle Notizen weniger geeignet macht. Welches Modell besser passt, hängt damit von Designvorlieben und Nutzungsverhalten ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Füllfederhalter im Preisrahmen um 150 Euro mit Kolbenfüllsystem eignet sich für eine eher kleine Schrift?", "a": "Waterman scheidet aufgrund der angegebenen Kriterien aus, ebenso ein Pelikan, dessen Modelle in dieser Preisklasse für die Anforderungen tendenziell zu klein ausfallen. Der Lamy 2000 ist eine empfehlenswerte Wahl für den beschriebenen Einsatzzweck. Der oft gehörte Mythos, eine EF-Feder habe einen schlechteren Tintenfluss als eine M-Feder, trifft nicht zu; entscheidend sind passende Tinte (etwa Lamy Königsblau) sowie der Pflegezustand des Füllhalters. Bei kleiner Schrift kommen praktisch nur EF, F oder MK in Frage; ein Test im gut sortierten Fachgeschäft mit qualifizierter Beratung ist sinnvoll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell könnte es sich bei einem Füller mit silbernem Clip, Ring und Feder ohne Modellnummer handeln, dessen Stern am Endstück tiefer gesetzt ist?", "a": "Anhand der beschriebenen Merkmale ist eine eindeutige Identifikation schwierig. In Frage kommt etwa ein Montblanc 320, doch der Clip lässt eher auf ein Modell 420 schließen, dann passt jedoch die Feder nicht. Möglich ist eine Mischkonstruktion aus Teilen eines 320 und einer 420er-Kappe. Die einzelnen Bauteile stammen jedenfalls aus den 1970er Jahren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sollte die Feder eines Montblanc 149 aus der Unicef-Edition dreigeteilt sein, und welche Federbreite gehört regulär zum Set?", "a": "Bei einem Angebot mit zweifarbiger statt dreigeteilter Feder ist davon auszugehen, dass ein älterer 149er aus den 1980er oder frühen 1990er Jahren in die Unicef-Verpackung eingelegt wurde. Limited Editions können allerdings bei Montblanc auch in einer abweichenden Federbreite individuell bestellt werden, etwa wenn die Standardbreite M zu breit empfunden wird. Eine F-Feder im Unicef-Set ist daher zwar untypisch, kann aber legitim sein. Den Sets liegt regulär eine M-Feder bei.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein älter wirkender Montblanc-Kugelschreiber aus einem unbekannten Modell ein Original?", "a": "Bei dem genannten Modell handelt es sich um einen Originalkugelschreiber, der im Zeitraum 1961 bis 1970 produziert wurde. Solche Stücke sind relativ häufig auf dem Markt anzutreffen. Aus diesem Grund hält sich der Sammlerwert in überschaubaren Grenzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum befindet sich eine Spiralfeder im Inneren des Kolbenkonverters eines Montblanc Meisterstück 144?", "a": "Die Spiralfeder im Konverter ist gewollt und tritt regelmäßig bei Montblanc-Konvertern auf; sie steuert die Tintenführung beziehungsweise das Fließverhalten. Solange die Funktion des Konverters nicht beeinträchtigt ist, besteht kein Anlass für eine Wartung durch den Montblanc-Service.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ein Staubeinschluss vor dem Diamanten eines Montblanc Starwalker sowie ausgeprägte Kratzer am Schaft eines Scenium Reklamationsgründe?", "a": "Liegt beim Starwalker tatsächlich ein Produktionsfehler wie ein eingeschlossenes Staubkorn vor dem Diamanten vor, ist das innerhalb der Gewährleistungsfrist beim Verkäufer reklamierbar; eine ausgefüllte Garantieurkunde ist dafür erforderlich. Die Reklamation kann auch in einer anderen Montblanc-eigenen Boutique erfolgen, nicht zwingend dort, wo gekauft wurde; bei Konzessionären gilt das aus Fairnessgründen nicht. Beim Scenium-Rollerball ist ein Abrieb des Mattlacks durch Reibung mit Clip oder Kappe materialbedingt normal und stellt keinen Reklamationsgrund dar, zumal das Modell für Montblanc-Verhältnisse als preiswert gilt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Existieren Fälschungen des Montblanc Document Marker, und welche Bedeutung hat der schwarze Punkt im Clip?", "a": "Der schwarze Punkt im Clip ist eine reguläre Kennzeichnung, die dazu dient, den Document Marker im Etui von gleichformatigen Füllern zu unterscheiden. Wenn dieser Punkt fehlt, deutet das im Zweifel darauf hin, dass er abgefallen ist; das Stück bleibt aber echt. Ältere Marker der LeGrand-Serie hatten ursprünglich keine unterschiedlichen Clips, sodass auch Exemplare ohne Punkt original sein können. Spezifische Fälschungen des Document Marker sind nicht verbreitet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf ist bei einem ersten Montblanc-Kauf, etwa einem Drehbleistift Platinum Line 165 von eBay-Kleinanzeigen, hinsichtlich Echtheit zu achten?", "a": "Es gibt zahlreiche Fälschungsmerkmale, die je nach Modell variieren. Ein hilfreicher Indikator für ein Original ist der Schriftzug „Pix\" unter dem Clip, der nicht eingraviert, sondern erhaben hervorstehend ausgeführt sein muss. Grundsätzlich empfiehlt es sich, vor dem Kauf gründlich Originalfotos auf der Montblanc-Homepage zu studieren und nur Modelle zu kaufen, die optisch zweifelsfrei vertraut sind. Eine endgültige Echtheitsbewertung anhand von Fotos bleibt jedoch eingeschränkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich beim Meisterstück Ceramics Black Prisma, und besteht ein Fälschungsrisiko?", "a": "Es handelt sich um die Ceramics-Black-Prisma-Variante des Montblanc Meisterstücks, eine Sondervariante des regulären Modells. Auf den vorgelegten Bildern lässt sich keine Fälschung erkennen. Eine offizielle Garantie für die Echtheit kann allerdings nur ein Fachhändler oder Montblanc selbst geben. Zu beachten ist, dass der Schaft dieser Modelle relativ leicht verkratzt; mit einem geeigneten Putztuch lassen sich oberflächliche Spuren jedoch wieder beheben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es seriös, bei eBay-Auktionen pro Zeile Information über einen Füllfederhalter eine Gebühr zu verlangen?", "a": "Das beschriebene Vorgehen wird von erfahrenen Sammlern als unseriös eingeschätzt und entspricht nicht den üblichen Gepflogenheiten unter Sammlern. Hinzu kommt, dass es bei eBay verboten ist, in einer Auktion auf eine eigene Webseite zu verweisen. Häufig handelt es sich bei solchen Angeboten weniger um echten Sammlerservice als um eine Werbemaßnahme für eigene Bücher oder Webseiten. Sammler unterstützen sich in einschlägigen Foren typischerweise kostenlos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie können Einsteiger die Angemessenheit von Preisen für Vintage-Füllhalter, etwa bei eBay, beurteilen?", "a": "Als Orientierungshilfe wird das Buch „CollectibleStars\" empfohlen, das nicht nur grobe Preisrahmen, sondern vor allem auch Einschätzungen zur Seltenheit der einzelnen Schreibgeräte liefert. Die Seltenheit ist häufig der wichtigere Anhaltspunkt für realistische Marktpreise als die reine Preisangabe. Wichtig ist jedoch, dass alle Angaben einen guten Erhaltungszustand voraussetzen; Schäden oder starker Verschleiß senken den Wert deutlich. Das Buch ist über einschlägige Sammlerseiten erhältlich und auch auf Sammlertreffen direkt zu erwerben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es den Montblanc 149 ab Werk auch mit platinierten statt vergoldeten Beschlägen?", "a": "Montblanc hat den 149er ausschließlich mit vergoldeten Beschlägen produziert; eine offizielle Variante mit platinierten oder rhodinierten Beschlägen existiert nicht. Stücke mit silberglänzenden Beschlägen entstehen daher nachträglich, indem die ursprünglich vergoldeten Beschläge rhodiniert wurden. Solche Umbauten sind keine Werkszustände, sondern individuelle Veränderungen außerhalb des regulären Modellprogramms.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schaftdurchmesser, Modellbezeichnungen und Federbreitenkürzel weisen die Montblanc-Füller aus den 1950er und 1960er Jahren auf?", "a": "In den 1950er und 1960er Jahren produzierte Montblanc von Graf Goertz designte Kolbenfüllfederhalter in zwei Größen: die x2-Reihe mit einem Schaftdurchmesser von 11,5 Millimetern und einer Gesamtlänge von 128 Millimetern bei geschlossener Kappe sowie die x4-Reihe mit 12 Millimetern Schaftdurchmesser und 135 Millimetern Länge. Es existierten drei Modelllinien: die Meisterstücke (Nr. 12 und 14) mit dem stilisierten Berg als Kappenring, eine zweite Reihe mit zwei Kappenringen (Nr. 22 und 24) sowie als bessere Schul- oder Einsteigerfüller die Nummern 32 und 34. Die Produktion lief von 1958/59 bis 1969. Bei den Federbreiten stehen die Kürzel F für fein und M für mittel; weitere Varianten der Serie umfassten zusätzliche Stärken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc 139 mit makellos gelbem Tintenfenster ohne sichtbare Striche eine Fälschung oder ein zusammengebauter Korpus?", "a": "Ein gelb wirkendes, frisch erscheinendes Tintenfenster ohne erkennbare Striche ist auffällig: Wäre der Füllhalter wenig benutzt, müssten die Striche vorhanden sein, wäre er stark benutzt, müsste das Fenster durch Tintenrückstände dunkel verfärbt sein. Beides spricht gegen einen unveränderten Originalkorpus. Auch die Feder wirkt gegenüber den restlichen, älteren Komponenten wie der D.R.P.-Nummer möglicherweise jünger. Insgesamt wirkt das Stück damit dubios und legt nahe, dass mindestens der Korpus oder Teile davon nachträglich gefertigt oder zusammengeführt wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ein fehlender 925-Stempel und ein „W-Germany\"-Schriftzug ohne Seriennummer im Clip bei einem Montblanc Solitaire mit Messingkorpus und Silber-Korn-Guilloche plausibel?", "a": "Diese Konstellation ist plausibel: Schreibgeräte mit Messingkorpus und Silber-Korn-Guilloche tragen keinen 925er-Stempel, und der Schriftzug „W. Germany\" weist auf eine Produktion vor der Wiedervereinigung 1989 hin. Seriennummern wurden bei Montblanc erst nach der Wende standardmäßig eingeführt, weshalb deren Fehlen bei diesen Stücken normal ist. Inwieweit Restbestände von „W. Germany\"-Clips auch nach 1990 noch verbaut wurden, ist nicht abschließend geklärt. Bei stimmiger Beschreibung, ordentlichen Fotos und einem zuverlässigen Verkäufer spricht aus Sammlersicht wenig gegen den Kauf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei Willhaben angebotenes Montblanc-Set mit auffällig wirkenden Sternen ein Original oder eine Fälschung?", "a": "Bei dem beschriebenen Set handelt es sich um eine besonders plumpe Fälschung. Ein deutliches Indiz sind die Montblanc-Sterne, die wie aufgeklebt wirken statt eingelassen oder integriert zu sein. Solche Plagiate werden in China für nur ein bis zwei Euro pro Stück hergestellt. Vom Kauf ist eindeutig abzuraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die Modellnummer eines geerbten Montblanc-Meisterstücks bestimmen, und kann eine eingravierte Namensgravur am Clip entfernt werden?", "a": "Eine bestehende Gravur am Clip lässt sich am sichersten entfernen, indem das gravierte Ersatzteil gegen ein neues ausgetauscht wird. Polieren ist möglich, hinterlässt aber in den meisten Fällen eine sichtbare Delle und ist daher nicht zu empfehlen. Zur Modellbestimmung lohnt sich der Vergleich mit Übersichtsseiten zu den klassischen Montblanc-Meisterstücken, die alle gängigen Modelle samt Bildern und Maßen aufführen. Ein realistischer Verkaufspreis lässt sich erst nach genauer Modellzuordnung und Zustandsbewertung nennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch waren Auflage und Preis der Montblanc Limited Edition „Ancient Games\" zu den Olympischen Spielen 2004?", "a": "Die Limited Edition „Ancient Games\" gehörte zur Reihe Atelier Privés und wurde im Juli 2004 ausschließlich über die griechischen Montblanc-Boutiquen verkauft. Sie war auf 28 Stück limitiert. Der Korpus besteht aus massivem Gelbgold mit einer weiß marmorierten Kappe. Der Einführungspreis lag bei 14.800 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay angebotener Montblanc Solitaire Vermeil mit eindeutiger Punzierung als Original zu betrachten?", "a": "Anhand der Bilder, insbesondere der erkennbaren Punzierung, wirkt der Solitaire Vermeil sehr glaubwürdig als Original. Auch die Auktion selbst macht einen seriösen Eindruck. Das Risiko erscheint damit insgesamt gering. Eine Vor-Ort-Abholung beim Verkäufer wäre die sicherste Variante; ist sie nicht möglich, ist der Versand mit einem zuverlässigen Dienstleister eine akzeptable Alternative.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind utopisch hohe Verkaufspreise (z. B. 59.000 Euro) fuer einen Montblanc 164 Demo bei Online-Auktionen realistisch?", "a": "Demo-Schreibgeraete sind zwar selten, erzielen bei Ebay aber typischerweise nur Preise zwischen 500 und 1000 Euro. Forderungen von rund 59.000 Euro sind voellig unrealistisch und gelten als dreister Versuch, ahnungslose Kaeufer abzuschoepfen. Solche Mondpreise stehen in keinem Verhaeltnis zum tatsaechlichen Sammlerwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann verwendet Montblanc eingelaserte Identitaetsnummern an seinen Schreibgeraeten, und wie alt kann ein Rollerball ohne diese Nummer sein?", "a": "Montblanc-Schreibgeraete aus den 1980er Jahren und davor besitzen noch keine eingelaserte Identitaetsgravur; diese Nummern wurden erst vor etwa zehn Jahren eingefuehrt. Tintenroller selbst gibt es bei Montblanc allerdings erst seit den 1970er Jahren mit dem Modell Quickpen, und das Meisterstueck-Programm bietet Tintenroller erst seit den 1980er Jahren. Ein Rollerball ohne eingelaserte Nummer kann also durchaus zwei bis drei Jahrzehnte alt sein, ist aber kein wirklich altes Schreibgeraet im engeren Sinn.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum werden in Forenfotos Quellverweise auf die Webadresse eingearbeitet und welche Wirkung hat das gegen unerlaubte Bildnutzung?", "a": "Da Fotos der Forenseite immer wieder unerlaubt von Dritten in Online-Auktionen verwendet wurden, werden Ursprungsverweise direkt in die Bilder einkopiert, waehrend die Urheberrechte beim Fotografen verbleiben. Plattformen wie Ebay loeschen Auktionsfotos mit eingebetteter Webadresse in der Regel automatisch, sodass sich der unerlaubte Gebrauch praktisch von selbst regelt. Wer eigene Fotos beigesteuert hat und mit der konkreten Form des Wasserzeichens nicht einverstanden ist, kann individuelle Anpassungen anfordern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Starwalker Resin Fuellhalter mit auffaelligem Gewinde und sichtbarem Plastik am Griffstueck moeglicherweise eine Faelschung?", "a": "Feder und Tintenleiter eines aus dem Online-Handel stammenden Starwalker Resin koennen durchaus dem Original entsprechen, auch wenn das Gewinde optisch von Beispielen aus Echtheits-Anleitungen abweicht. Eine endgueltige Bewertung des Griffstueckmaterials ist ohne Inaugenscheinnahme schwierig. Zur Absicherung empfiehlt sich eine Authentifizierungsanfrage bei Montblanc unter Angabe der Seriennummer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich auf Ebay erkennen, ob ein Montblanc Starwalker Rubber Kugelschreiber echt ist?", "a": "Anhand von Auktionsfotos ist die Echtheit eines Starwalker Rubber meist nicht eindeutig zu beurteilen, und es bleibt das Risiko, dass die abgebildete Ware nicht der gelieferten entspricht. Zusaetzlich sind die Bewertungshistorie des Verkaeufers und das Fehlen einer Herstellergarantie beim Ebay-Kauf zu beachten. Ein als zuverlaessig bekannter Anbieter, der nur Originalware fuehrt, kann das Risiko deutlich verringern; im Zweifel ist der Kauf beim Fachhaendler vorzuziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Le Grand ohne PIX-Inschrift auf der Rueckseite des Clips zwingend eine Faelschung?", "a": "Aeltere Meisterstuecke etwa bis Mitte der 1990er Jahre tragen noch keine PIX-Gravur unter dem Clip, sodass dessen Fehlen kein eindeutiges Faelschungsmerkmal ist. Gefaelschte Kolbenfuellhalter im Meisterstueck-Stil sind zudem aeusserst selten; die meisten Faelschungen betreffen andere Modelle. Eine endgueltige Bestaetigung der Echtheit kann eine Montblanc-Boutique vornehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Montblanc Mozart 114 mit umgekehrter Farbgebung von Schaft und Kappe um ein offizielles Modell?", "a": "Eine 114er-Variante mit ungewoehnlicher Farb- oder Materialkombination zwischen Schaft und Kappe ist als regulaeres Werksprodukt von Montblanc nahezu sicher auszuschliessen. Wahrscheinlich wurden Originalteile wie Kappe, Vorderteil und Feder mit einem nachtraeglich angefertigten, individuellen Schaft kombiniert. Ein solches Schreibgeraet hat das Werk in dieser Konfiguration nicht verlassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es von Montblanc einen Kalenderstift, und was ist dazu bekannt?", "a": "Montblanc hat Ende der 1950er bis Anfang der 1960er Jahre einen Kalenderstift zugekauft und in Kombination mit einem Taschenkalender bzw. Notizblock in einer Lederhuelle angeboten. Als Mine wurde eine 3/4-lange Schneidermine verwendet, die heute nicht mehr regulaer erhaeltlich ist. Der Stift ist daher ein eher seltenes Sammelobjekt aus dieser Epoche.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich die Echtheit eines bei Ebay angebotenen Montblanc Cervantes pruefen, wenn der Anbieter Replikafotos verwendet?", "a": "Beim Cervantes treten haeufig Faelschungen auf, die optisch teils sogar mit dem Copernicus verwechselt werden, weil die Faelscher selbst die Modelle vermischen. Eine Echtheitspruefung allein anhand fremder oder Replikafotos ist nicht moeglich; in solchen Faellen ist der Kauf riskant und nicht zu empfehlen. Replikate werden zu sehr niedrigen Preisen frei im Internet vertrieben, was die Faelschungsproblematik zusaetzlich verschaerft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Sheaffer-Modell handelt es sich bei einem Fuellhalter mit charakteristischer Feder, und wie wird er befuellt?", "a": "Anhand der Federform spricht vieles fuer einen Sheaffer Crest. Dieses Modell laesst sich sowohl mit Patronen als auch ueber das fuer Sheaffer typische Gummisack-Fuellsystem mit Tinte versorgen. Welche Variante konkret vorliegt, kann nur die Inspektion des Schaftinneren zeigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc-Meisterstueck-Kugelschreiber mit Widmungsgravur eine Raritaet, und wie wirkt sich eine Gravur auf den Wert aus?", "a": "Der angebotene Kugelschreiber ist echt, aber nicht selten; eine neue, ungravierte Kappe ist bei Montblanc fuer maximal etwa 49 Euro zu haben. Eine individuelle Namens- oder Widmungsgravur wird bei reinen Gebrauchsstuecken meist als wertmindernd betrachtet. Sie kann aber sehr wohl wertsteigernd sein, wenn die Gravur einen prominenten Eigentuemer dokumentiert und ein nachvollziehbarer Eigentumsnachweis vorliegt; in einem konkreten Sammlerprojekt wurden zudem nur 25 statt der angegebenen 1000 Stueck graviert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein extrem schmaler Montblanc-Bleistift mit Drehmechanik und etwa 5 mm Durchmesser, und ist er als PIX einzuordnen?", "a": "Ein sehr schlanker Montblanc-Bleistift mit Drehmechanik am Endteil ist kein PIX, sondern ein Drehbleistift. Die Bezeichnung PIX war urspruenglich ausschliesslich Druckbleistiften vorbehalten, bevor Montblanc den Namen aus markenschutzrechtlichen Gruenden auch fuer andere Produkte verwendete. Es gibt zudem noch deutlich kleinere Drehbleistifte als das beschriebene Stueck.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc-Meisterstueck-Fuellhalter mit kunststoffartig wirkendem, goldfarbenem Gewinde eine Faelschung?", "a": "Ein solches Stueck ist in der Regel ein Original, allerdings haeufig nicht ein 146er, sondern der kleinere 144er. Der 144er wurde bis Ende der 1990er Jahre gefertigt; das beschriebene Exemplar duerfte anhand des Tintenleiters etwa aus den spaeten 1980er bis fruehen 1990er Jahren stammen. Das vermeintlich angemalte Plastik am Gewinde ist tatsaechlich vergoldetes Messing.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ein alter Kolbenfuellhalter mit Aufdruck Student/Iona 454 und ein Sicherheitsfuellhalter mit Montblanc-Feder und Aufdruck Rama-Post tatsaechlich Montblanc-Schreibgeraete?", "a": "Der beschriebene Kolbenfuellhalter ist definitiv kein Montblanc; das Material wirkt eher nach Nachkriegs-Plastik, waehrend die Form an die 1930er Jahre erinnert, was auf einen sogenannten So-Name-Hersteller hindeutet. Beim Sicherheitsfuellhalter stammt die Feder eindeutig von Montblanc, doch ob auch Schaft und Mechanik Originalteile sind, laesst sich nur durch Inaugenscheinnahme klaeren. Da Montblanc damals bereits ein Premiumhersteller war und Kinder nicht zur Zielgruppe zaehlten, ist eine Werbeaktion mit der Kinderzeitschrift Rama-Post sehr unwahrscheinlich; in Frage kaemen eher Hersteller wie KaWeCo oder Soennecken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich erkennen, dass ein vermeintlicher Montblanc Copernicus eine Faelschung ist?", "a": "Vergleicht man das Stueck mit echten Bildern eines Montblanc Copernicus, fallen sofort offensichtliche Unterschiede auf, etwa eine rote, vergoldete Oberflaeche statt des Originaldekors. Die Feder solcher Faelschungen ist in der Regel von sehr schlechter Qualitaet. Derartige Plagiate werden in China fuer wenige Euro hergestellt; in Deutschland ist ihr Verkauf rechtlich nicht zulaessig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem geerbten Montblanc-Fuellhalter aus den 1940er bis 1950er Jahren mit aufwendigem Overlay?", "a": "Sofern die Feder mit der Praegung 4810 versehen ist, deutet alles auf einen Montblanc 144er aus den 1950er Jahren hin. Der hier zusaetzlich vorhandene Silber- bzw. Edelmetalloverlay wurde nicht von Montblanc selbst, sondern von der Firma B&E gefertigt und nachtraeglich aufgebracht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird der Montblanc Le Grand Bleistift 167 mit 0,9-mm-Minen korrekt nachgeladen?", "a": "Der Le Grand Bleistift wird grundsaetzlich von vorn ueber die Spitze nachgeladen, nicht ueber den Schaft. Ein leichtes Spiel der eingeschobenen Mine kann darauf hindeuten, dass beim Drehen zu weit zurueckgedreht wurde, sodass die Mine ihren Halt verliert. Die genaue Anleitung sowie Hinweise zur Produktpflege stellt Montblanc auf seiner Webseite zum Download bereit. Standard-Minenstaerke ist 0,9 mm und auf dem Ladefach vermerkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die haeufig auf Ebay angebotenen Montblanc-Brillenfassungen samt Etui Faelschungen?", "a": "Die beschriebene Brillenfassung wirkt zusammen mit dem Etui echt; bei gefaelschten Schreibgeraeteverpackungen ist der Schriftzug bzw. Stern in der Regel schwarz auf weissem Untergrund, hier ist die Anordnung jedoch korrekt. Eine eindeutige Modellbestaetigung war anhand der Kataloge nicht moeglich, da Brillenfassungen ein Nebengebiet darstellen. Beim Kauf solcher Brillen empfiehlt sich grundsaetzlich der Weg ueber den Fachhandel oder die Montblanc-Boutique statt ueber Auktionsplattformen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein Montblanc Mozart mit 18-karaetiger statt 14-karaetiger Goldfeder echt sein?", "a": "Ein Mozart mit 18-karaetiger Feder ist sehr wahrscheinlich ein Exportmodell, das fuer den franzoesischen Markt bestimmt war, wo Fuellhalter standardmaessig mit 18-Karat-Goldfedern ausgestattet wurden. Auch beim 149er gab es entsprechende Unterschiede zwischen Inlands- und Exportausfuehrungen. Anhand der Fotos spricht nichts gegen die Echtheit des Schreibgeraetes.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich beurteilen, ob ein altes Tintenfass mit Glaskorpus und vermeintlicher Silberfassung wirklich antik ist?", "a": "Echte historische Silberoverlays tragen immer eine Punzierung; fehlt diese, ist die Echtheit fraglich. Auf dem Markt sind viele kuenstlich gealterte Tintenfaesschen im Umlauf, die lediglich zwischen knapp 20 und 30 Euro wert sind. Auch hochwertige Fotos lassen die Unterscheidung zwischen Original und Nachbildung nicht immer zuverlaessig zu.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstueck 147 ohne Box und Quittung echt, und ist der Angebotspreis angemessen?", "a": "Anhand der Bilder lassen sich keine Hinweise auf eine Faelschung erkennen, sodass das Stueck mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Original ist. Der Listenpreis fuer den 147er liegt aktuell bei rund 600 Euro inklusive Reiseetui; ein gebrauchtes Exemplar ohne Garantie und Originalzubehoer fuer 275 Euro ist als ambitioniert einzustufen, aber im Vergleich zu anderen Online-Angeboten noch das guenstigste. Wer nicht dringend einen 147er braucht, faehrt mit etwas Geduld in der Regel besser, da Traveller-Modelle zwar seltener als 146er, aber dennoch immer wieder angeboten werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich ein Montblanc-Meisterstueck-Fuellhalter mit komplett vergoldeter 14-Karat-Feder, Praegung Germany und ohne Identitaetsnummer einordnen?", "a": "Die Kombination aus Groesse, vergoldeter 14-Karat-Feder mit M-Praegung und fehlender Identitaetsnummer am Kappenring spricht klar fuer einen Montblanc 144er. Der Aufdruck Germany ohne den Zusatz W.-Germany weist auf eine Produktion ab 1989 hin. Bei vielen 144ern ist die Vergoldung des Rings vor der Feder typischerweise angegriffen; vorsichtiges Polieren bessert die Optik, kann aber abgenutzte Vergoldungen nicht wiederherstellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein vintage goldfarbener Montblanc-Fuellhalter mit den Federpraegungen 4810, M, 140, MONTBLANC und 585 echt, und welchen Sammlerwert hat er?", "a": "Das beschriebene Schreibgeraet entspricht einem Original-Montblanc aus den spaeten 1950er Jahren; aufgrund der Groesse handelt es sich vermutlich eher um einen 744 als um einen 742. Faelschungen alter Vintage-Modelle sind aeusserst selten und stammen, wenn vorhanden, meist von No-Name-Vintage-Federn, die optisch leicht zu unterscheiden sind. Dieses Modell ist fuer Sammler durchaus von Interesse und gilt als gutes Alltagsschreibgeraet; eine konkrete Wertangabe laesst sich nur ueber realisierte Verkaufspreise vergleichbarer Exemplare ableiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Wasser- bzw. Kondenswassertropfen auf der Feder eines Montblanc Starwalker normal?", "a": "Kondenswasser auf der Feder ist ein typisches Phaenomen, wenn ein Schreibgeraet aus einer kaelteren Umgebung in einen waermeren Raum kommt oder laenger koerpernah getragen wird. Dies tritt auch bei anderen Modellen wie 146 oder 149 auf, ist unbedenklich und beeintraechtigt das Schreiben nicht. Die Tropfen verfluechtigen sich nach wenigen Minuten von selbst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Meisterstueck-Variante ist die beliebteste bzw. meistverkaufte?", "a": "Genaue Verkaufszahlen kennt nur Montblanc; die GFK erfasst zudem nur den Fachhandel und nicht die Boutiquen. Im deutschen Fachhandel liegt das Modell 144/145 (Classique) deutlich vor dem 146er, waehrend 149er und 114er Mozart aufgrund kleiner Stueckzahlen kaum auftauchen; in den Boutiquen sind die Abstaende geringer, aber auch hier fuehrt der Classique vor dem Le Grand. International ist der 149er deutlich staerker positioniert. Sammlerumfragen bevorzugen oft Mozart und Le Grand, sind aber nicht repraesentativ fuer den Gesamtmarkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man auf Ebay-Auktionsfotos zuverlaessig Faelschungen wie einen falschen Scott Fitzgerald Rollerball?", "a": "Eine zuverlaessige Echtheitsbeurteilung anhand schlechter Auktionsfotos ist fuer Einsteiger oft kaum moeglich; sicherer ist der Kauf beim Fachhaendler oder auf Sammlerboersen. Konkrete Erkennungsmerkmale fuer einzelne Modelle und Faelschungen sind ausfuehrlich dokumentiert. Wer das Thema verinnerlicht, kann typische Schwachpunkte besser einschaetzen, sollte bei Unsicherheit aber lieber auf Online-Auktionen verzichten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein Montblanc 146P nach einem Federtausch in der Boutique schlecht anschreibt, Tinte oben auf der Feder steht und das Endstueck nicht mehr buendig schliesst?", "a": "Tinte oberhalb der Feder zwischen Spitze und Atemloch sowie unsauberes Anschreiben deuten meist darauf hin, dass die Feder nach dem Tausch nicht korrekt gesetzt ist. Ein zweiter kostenfreier Tausch wird von Montblanc in der Regel nicht gewaehrt, sodass eine erneute Bearbeitung sinnvoll ist. Empfohlen wird, das Schreibgeraet stossfest in Luftpolsterfolie und Karton zu verpacken und mit einem Begleitschreiben direkt an den Customer Service der Montblanc Simplo GmbH in Hamburg zu senden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Preisunterschied besteht zwischen den Montblanc Meisterstueck Leder Unterarmtaschen und den aehnlichen Platinum-Leder Taschen?", "a": "Die Meisterstueck-Leder-Unterarmtasche kostete bis zur Produktionseinstellung vor einigen Jahren etwa 980 DM beziehungsweise rund 500 Euro; ein australischer Preis von 1300 AUD entspricht etwa 750 Euro und liegt damit ueber dem damaligen deutschen Ladenpreis. Die optisch aehnliche, aber stilistisch andere Tasche der Platinum-Leder-Serie wurde von Seeger gefertigt und lag preislich knapp ueber der Meisterstueck-Variante. Beide Serien werden seit etwa drei Jahren nicht mehr von Montblanc angeboten, was den unterschiedlichen Wiederverkaufspreis und das Bietverhalten erklaert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der Montblanc Heritage Collection 1914 Limited Edition 1000 zu Preisen zwischen 5.000 und 7.000 Euro sein Geld wert?", "a": "Der Wert eines Fuellhalters ist immer subjektiv und setzt sich aus dem Schreibvergnuegen sowie einem schwer prognostizierbaren Wiederverkaufswert zusammen. Auch besonders nachgefragte Modelle erzielen am Sekundaermarkt sehr unterschiedliche Preise, sodass eine objektive Einschaetzung kaum moeglich ist. Ohne konkrete Erfahrungswerte mit dem Modell bleibt letztlich das eigene Bauchgefuehl die wesentliche Entscheidungsgrundlage.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein als Montblanc Sienna Etui 906/2 angebotenes Etui aus den 1970er bis 1980er Jahren echt?", "a": "Das gezeigte Etui stammt aus den 1970er bis 1980er Jahren und ist sehr wahrscheinlich ein Original, allerdings ein einfaches Modell aus jener Zeit, in der Montblanc noch eine breite Produktpalette von Schulfuellhaltern bis Meisterstuecken fuehrte. Mit dem Sienna-Etui hat es jedoch nichts zu tun; die Bezeichnung im Angebot ist falsch. Wer ein echtes Sienna-Etui bestellt hat, sollte daher auf Lieferung des korrekten Modells bestehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo finden sich Informationen zu Modellname, Produktionszeit und Sammlerwert eines alten Montblanc Drehbleistifts und Drehfuellhalters aus der Zeit vor 1944?", "a": "Fuer detaillierte Modell-, Datierungs- und Wertangaben zu vintage Montblanc-Schreibgeraeten ist The Montblanc Diary and Collectors Guide von Jens Roesler die zentrale Referenz. Das Buch deckt unter anderem Drehbleistifte und Drehfuellhalter aus der Vorkriegszeit ab und ermoeglicht eine fundierte Identifikation.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die ersten Bilder der Montblanc Writers Edition 2014 zu William Faulkner zu beurteilen?", "a": "Die Writers Edition 2014 wirkt insgesamt ansprechend, wobei besonders die dunklere, abgesetzte Feder gefaellt, wie sie auch bei anderen Herstellern ein bekanntes Stilmittel ist. Kritisch wird das neu gestaltete Griffstueck gesehen, da ihm die ergonomische, geschwungene Form fehlt, die etwa beim Meisterstueck 146 als besonders angenehm empfunden wird. Damit hinterlaesst der Fuellhalter einen gemischten ersten Eindruck.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem alten Fuellhalter mit Ziffer am Drehknopf-Imprint, und ist das Schreibgeraet noch alltagstauglich?", "a": "Das beschriebene Stueck ist mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Montblanc 344 oder 324; die genaue Modellnummer steht ueblicherweise im Imprint am Drehknopf. Beide Modelle existieren in zwei Varianten, wobei die hier zu sehende fruehe Ausfuehrung in den Zeitraum 1951 bis 1953 faellt. Diese Schreibgeraete gelten als zuverlaessig und sind auch heute noch alltagstauglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eckdaten und welcher Sammlerwert kennzeichnen den Montblanc Druckbleistift 1646?", "a": "Laut Collectible Stars von Jens Roesler und Stefan Wallrafen wurde der Montblanc 1646 von 1971 bis 1973 gefertigt; er besitzt eine Druckmechanik, einen mattschwarzen Kunststoffschaft mit versilberter Spitze, eine mattversilberte Kappe sowie versilberten Clip und Druckkopf bei einer Minenstaerke von 0,92 mm. Heute ist das Modell ziemlich selten, da viele Exemplare bis zum endgueltigen Verschleiss benutzt wurden. Neuwertige Stuecke erzielen bis maximal etwa 100 Euro und gelten primaer als Ergaenzung zu Fuellhalter und Kugelschreiber, ansonsten als gutes Gebrauchsschreibgeraet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Cartier-Modell handelt es sich bei einem Schreibgeraet mit vergoldeter Kappe?", "a": "Eine erste, unverbindliche Einschaetzung weist auf das Modell Le Must de Cartier mit vergoldeter Kappe hin. Eine sichere Identifikation ist allein anhand eines Fotos jedoch nicht moeglich. Weitere Detailaufnahmen, insbesondere von Gravuren und Gewinde, koennen fuer eine genauere Bestimmung hilfreich sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum hat ein Montblanc 234 1/2 mitunter eine braeunlich verfaerbte Abschlusskappe ueber dem Drehknopf?", "a": "Bei Montblanc-Schreibgeraeten dieser Zeit sind Gehaeuse aus Zelluloid und Endstuecke aus Hartgummi gefertigt. Hartgummi neigt im Lauf der Jahre zu einer Verfaerbung ins Braeunliche, was den Farbunterschied zwischen Schaft und Abschlusskappe erklaert. Die Verfaerbung ist also kein Defekt, sondern materialbedingt und typisch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laeuft eine Reklamation eines Montblanc Starwalker Kugelschreibers ab, welche Unterlagen werden benoetigt und wie lange dauert sie?", "a": "Beim Direktversand an Montblanc reicht eine Fotokopie des korrekt ausgefuellten Garantieblatts; die grosse Originalverpackung muss nicht mitgeschickt werden, eine sichere Schutzverpackung ist aber Pflicht. Versand sollte als DHL-Paket erfolgen, das standardmaessig bis 500 Euro versichert ist; hoehere Versicherungen sind moeglich. Alternativ kann der Fachhaendler den Vorgang gegen Erstattung der Kosten uebernehmen, und tatsaechlich verwenden Boutiquen und Fachhaendler spezielle weisse Plastikroehrchen zum Schutz des Schreibgeraetes. Die Bearbeitung dauert in der Regel mehr als drei Wochen, durch Werksferien zwischen Weihnachten und Neujahr kann sich die Rueckkehr bis Mitte Januar verzoegern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trocknen alte Fuellermechaniken nach kurzer Zeit aus, und wo lassen sich Tintenleiter beschaffen oder reparieren?", "a": "Ein zu schnelles Antrocknen geht meist auf einen unzureichenden Tintenfluss zurueck, dessen Ursache typischerweise im Tintenleiter oder in einer falschen Federposition liegt. Klassische Reparaturbetriebe arbeiten in der Regel an Federn und Mechaniken, nicht an Tintenleitern selbst. Tintenleiter und Federn werden unter anderem von der Firma Bock hergestellt, die fuer entsprechende Anfragen ein geeigneter Ansprechpartner ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt der Montblanc PIX No. 16 Druckbleistift, und wie ist er einzuordnen?", "a": "Laut dem Buch Collectible Stars wurde der Montblanc PIX No. 16 zwischen 1960 und 1970 gefertigt. Es handelt sich um ein Alltagsmodell, das vergleichsweise einfach zu finden ist und keinen ausgepraegten Raritaetenstatus besitzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist von einem mit Brillanten besetzten Montblanc Royal Black Diamond bei einer Christie's-Auktion zu halten?", "a": "Selbst bei Erzielung des doppelten Estimate-Preises gilt ein solches Stueck noch als Schnaeppchen, wobei der Geschmack stark variiert; einige Sammler empfinden den vollstaendig brillantbesetzten Fuellhalter als ueberladen. Die Steine sind durchweg echte Brillanten in Top-Wesselton-Qualitaet mit 56-Facetten-Schliff und wurden von Hand in das Massivgoldgehaeuse eingesetzt. Der Endpreis von rund 20.000 USD steht in deutlichem Missverhaeltnis zum reinen Material- und Verarbeitungswert und wird im Sammlerkreis als ueberraschend niedrig empfunden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche kleinen, silberfarbenen Montblanc-Kugelschreiber bis maximal 11,5 cm Laenge sind fuer rund 350 Euro erhaeltlich?", "a": "Der Montblanc Solitaire Sterling HaWAM in Mozart-Groesse mit der Identnummer 18178 ist ueber Scription fuer rund 362 Euro zuzueglich Versandkosten erhaeltlich und passt damit groesstenteils ins Anforderungsprofil. Einzelne Mozart-Kugelschreiber aus der Jungle-Eyes-Kollektion sind ebenfalls noch verfuegbar, liegen preislich aber leicht ueber dem Limit. Der angefragte Nikolai I in Platin-Ausfuehrung ist in dieser Kombination aus Groesse und Preis praktisch nicht zu beschaffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher schoene Slimline-Fuellhalter unter 200 Euro eignet sich fuer die Lasche eines Notizbuchs?", "a": "Eine geeignete Option ist der vintage Montblanc Slimline-Fuellhalter aus den 1970er bis 1980er Jahren, der deutlich unter 200 Euro liegt und vom Format her gut in eine Notizbuchlasche passt. Im Vergleich dazu sind moderne Schreibgeraete wie der Montblanc Mozart preislich hoeher angesiedelt, waehrend die Kaweco Sport Serie haeufig als zu dick empfunden wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Laesst sich im Forum eine kurze Wartezeit zwischen aufeinanderfolgenden Beitraegen einrichten, um Doppel-Postings zu vermeiden?", "a": "Das Forum basiert auf einer Kombination aus Joomla und Fireboard, sodass nur Funktionen genutzt werden koennen, die diese Software bereits mitbringt. Eine eigene Programmierung individueller Features ist daher nicht moeglich, ein Wechsel der Forensoftware wuerde zudem den wertvollen Bestand alter Beitraege gefaehrden. Vorschlaege wie eine Mindestpause zwischen Postings werden gesammelt und koennen kuenftig einem fuer die Community zustaendigen Programmierer vorgelegt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die limitierte Montegrappa Bicentenario Giuseppe Verdi Kollektion einzuschaetzen?", "a": "Die Serie ist Verdi zum 200. Geburtstag gewidmet und entsprechend auf 1813 Exemplare limitiert, aufgeteilt in 350 Fuellhalter, 650 Roller und 813 Kugelschreiber. Die Kappe traegt eine Lasergravur des Verdi-Portraits und seine Signatur, der Fuellhalter ist mit einer rhodinierten 18-Karat-Goldfeder ausgestattet; Ladenpreise liegen bei 675 Euro fuer den Fuellhalter, 475 Euro fuer den Roller und 400 Euro fuer den Kugelschreiber. Das Design wird als elegant und stilvoll wahrgenommen; Lasergravuren bleiben Geschmackssache, eignen sich aber besonders gut zur Wiedergabe von Gesichtern und Signaturen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laesst sich beurteilen, ob ein bei Ebay angebotener Montblanc-Fuellhalter echt ist?", "a": "Das gezeigte Stueck wirkt auf den Bildern weitgehend echt, allerdings sprechen mehrere Indizien gegen einen seriosen Verkauf: Hinweise auf eine vietnamesische Lackpraesentationsbox, die getrennte Schreibweise Mont Blanc statt Montblanc und gezielt unscharfe Fotos sind typische Warnzeichen. Es besteht ausserdem die Gefahr, dass ein anderer als der abgebildete Stift verschickt wird. Vom Mitbieten ist daher abzuraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Montblanc No. 94 auch in massivem Weißgold, und was bedeutet die ungewöhnliche Punze 580 statt der üblichen 585?", "a": "Eine Weißgold-Variante des No. 94 (um 1965) gilt als sehr selten und ist auch im einschlägigen Montblanc-Buch nicht dokumentiert. Die Punze 580 statt 585 ist im Schmuckbereich ungewöhnlich, kommt aber bei einigen historischen Goldlegierungen vor. Das entspricht einem Goldgehalt von etwa 13,6 Karat statt der üblichen 14 Karat (585). Solche Stücke gelten als Raritäten, die selbst erfahrenen Sammlern bisher nicht untergekommen sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man, ob bei einem alten Montblanc No. 22 mit zart eingravierter Federbeschriftung und einem Kolbeneinsatz im Inneren ein Original oder eine Fälschung vorliegt?", "a": "Eine zart eingravierte Federbeschriftung bei einem Montblanc No. 22 ist kein Hinweis auf eine Fälschung, sondern entspricht der Originalausführung. Wenn sich im Tintenraum statt eines Kolbenmechanismus ein Bauteil mit Montblanc-Aufdruck befindet, handelt es sich um einen sogenannten Kolbenkonverter. Dieser Konverter lässt sich entnehmen und durch normale Tintenpatronen ersetzen, der Füllhalter ist also für beide Befüllarten geeignet. Beide beschriebenen Modelle gelten damit als echte Montblanc-Halter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Starwalker Resin Black mit innen hohlem Clip ohne Pix-Prägung eine Fälschung, oder gab es das auch beim Original?", "a": "Ein Starwalker Resin Black mit innen hohlem Clip ohne die typische Pix-Prägung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fälschung. Weitere Indizien sind eine ungewöhnlich gestaltete Feder, ein abschraubbarer Stern, auffällige Ringe am Griffstück sowie eine schlechte Schriftqualität auf dem Clip. Ein direkter Vergleich mit einem garantiert echten Stück bringt in solchen Fällen schnell Klarheit. Käufer sollten beachten, dass auch große Auktionshäuser den Verkauf gefälschter Markenwaren oft nicht ausreichend kontrollieren und im Streitfall meist nur an die Verkäufer verweisen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man einen über eBay erworbenen Montblanc-Kugelschreiber und das zugehörige Etui auf Echtheit prüfen lassen?", "a": "Für eine Echtheitsprüfung sind gut aufgelöste Bilder nötig, da nur so eine Begutachtung möglich ist. Indizien wie eine passende Parker-Mine deuten beim Kugelschreiber bereits auf eine Fälschung hin. Vor einer abschließenden Bewertung sollten in jedem Fall klare Fotos von Stift und Etui vorliegen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann man tun, wenn die Kappe eines Montblanc Rollerball 163 Solitaire deutlich zu locker auf dem Stift sitzt?", "a": "Sitzt die Kappe eines neuen Solitaire-Rollerballs zu locker, ist das ein typischer Fall für den Montblanc-Service. Liegt der Kauf weniger als zwei Jahre zurück und ist die Garantiekarte vorhanden, wird die ausgeleierte Innenkappe kostenlos getauscht. Außerhalb der Garantie fällt die sogenannte Servicepauschale 1 an, die sich für ein hochwertiges Schreibgerät dennoch lohnt. Am einfachsten bringt man den Stift dafür in eine Montblanc-Boutique.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wofür steht die Bezeichnung „Pix\" auf dem mittleren Ring eines Montblanc Meisterstück-Kugelschreibers?", "a": "„Pix\" ist eine geschützte Modellbezeichnung von Montblanc und keinerlei Hinweis auf eine Fälschung. Der Schriftzug findet sich bei vielen Meisterstück-Kugelschreibern auf dem mittleren Kappenring, bei neueren Modellen zum Teil auch auf der Innenseite des Clips. Zur Modellbestimmung (164, 161 usw.) sind die jeweiligen Maßangaben hilfreich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die Echtheit eines Montblanc-Schreibgeräts anhand unscharfer eBay-Fotos einschätzen?", "a": "Eine sichere Echtheitsprüfung anhand unscharfer Fotos ist kaum möglich. Auf den vorhandenen Bildern wirkt der Stift zwar grundsätzlich echt, aber zusätzliche Risikofaktoren wie eine niedrige Verkäuferbewertung (etwa 90 Prozent) und eine vorhandene Gravur sind zu beachten. Vor dem Kauf sollten besser scharfe Detailaufnahmen angefordert werden. Letztlich bleibt die Entscheidung beim Käufer, der das Risiko abwägen muss.", "board": "", "category": ""}
{"q": "An wen kann man Markenpiraterie bei Schreibgeräten und Feuerzeugen melden, und reicht eine geringfügig veränderte Schreibweise des Markennamens, um rechtlich nicht angreifbar zu sein?", "a": "Markenfälschungen lassen sich direkt über die Kontaktformulare der Hersteller wie Montblanc oder S.T. Dupont melden. Daneben existieren Verbände wie der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie (markenpiraterie-apm.de) oder die internationale Alliance for Gray Market and Counterfeit Abatement (AGMA), die jedoch meist nur bei Mitgliedsfirmen tätig werden. Eine geringfügig abweichende Schreibweise (etwa „Dupon\" statt „Dupont\") schützt rechtlich nicht: Bei hoher Verwechslungsgefahr in derselben Produktgruppe greift weiterhin der Markenschutz, eine Fälschung bleibt eine Fälschung. Schon semantisch ähnliche Bezeichnungen wie „Volkswogen\" wurden gerichtlich beanstandet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem schlicht gestalteten Parker Duofold mit nüchternem Kappenende und schmalem Clipring um eine Fälschung oder um ein bestimmtes Originalmodell?", "a": "Solche schlichten Duofold-Modelle sind keine Fälschungen, sondern entsprechen dem 1987 eingeführten Duofold der ersten neuen Generation. Die zurückhaltende Gestaltung mit nüchternem Kappenende, dünnem Clipring und unkonturierter Federprägung ist charakteristisch und führte oft zu Echtheitszweifeln. Parker hat diese Schwächen zwischen etwa 1994/1995 mit einer Modellüberarbeitung korrigiert. Über den auf dem Halter eingeprägten Datecode lässt sich das genaue Produktionsjahr in diesem Zeitraum bestimmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein als „Boheme rouge\" angebotener Kugelschreiber, auf dessen Ring „Rouge et Noir\" steht, eine Fälschung?", "a": "Es handelt sich nicht um eine Fälschung, sondern um den passenden Kugelschreiber zur Linie „Rouge et Noir\". Diese Variante wurde nur kurze Zeit produziert und gilt als begehrtes Sammlerstück, ist preislich aber bislang nur leicht über der Standardversion angesiedelt. Optisch und funktional passt der Kugelschreiber gut zu einem Boheme-Füllhalter. Wer lieber den eigentlichen Boheme rouge möchte, kann im Sammlerumfeld einen Tausch gegen einen normalen Boheme plus Aufpreis versuchen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich für die Montblanc-Notebooks aus der Meisterstück-Collection Ersatzblöcke nachkaufen, und gibt es Ersatzradiergummis für Montblanc-Bleistifte?", "a": "Für die Montblanc-Notebook-Etuis aus der Meisterstück-Collection sind sehr wohl Ersatzblöcke separat erhältlich, ein Komplettkauf des Etuis ist nicht nötig. Die Blöcke gibt es dort, wo auch das Etui gekauft wurde, sowie in den meisten Montblanc-Verkaufsstellen, der Preis liegt im einstelligen Eurobereich (rund 3,50 Euro pro Block). Ebenso sind passende Ersatzradiergummis für die Montblanc-Bleistifte verfügbar und können einfach ausgetauscht werden. Im Laden sind diese Ersatzteile häufig nicht offen ausgestellt, ein gezieltes Nachfragen am Verkaufstresen führt aber zum Ziel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie befüllt man einen alten Montblanc No. 34 Kolbenfüller mit Tinte, wenn sich der hintere Drehkolben kaum noch bewegen lässt?", "a": "Der Montblanc No. 34 ist ein klassischer Kolbenfüller, kein Saugfüller mit Pipette wie die alten Safety-Modelle. Der hintere Drehkolben muss sich für einen vollständigen Füllvorgang über mehrere Umdrehungen bewegen lassen. Lässt er sich nur knapp bewegen, ist meist der Kolbenmechanismus eingetrocknet, und der Füller sollte zunächst längere Zeit gewässert werden, bevor weitergedreht wird. Vorsicht ist geboten, weil die Spindel des Kolbenmechanismus aus Kunststoff bestehen kann und bei Gewaltanwendung leicht abbricht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie zuverlässig lassen sich ein älterer Montblanc-Füllhalter mit Overlay und der zugehörige Bleistift anhand von Auktionsfotos auf Echtheit prüfen?", "a": "Bei alten Montblanc-Füllhaltern mit Overlay ist Vorsicht geboten, weil Montblanc die Overlays seinerzeit von Drittanbietern (oft aus Pforzheim) zukaufte und auch viele Juweliere unautorisierte Overlays anfertigten. Anhand von Auktionsfotos lässt sich daher nicht zuverlässig sagen, ob ein Overlay offiziell von Montblanc stammt. Hinzu kommt, dass bei verschlossen abgebildeten Stiften die Feder nicht beurteilt werden kann, was eine Echtheitsbestätigung weiter erschwert. Beim begleitenden Bleistift wirken die sichtbaren Details dagegen meist unproblematisch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem deutlich kleineren und vorne kopflastigen Montblanc Rollerball mit „W-Germany\"-Prägung und „Meistersück\"-Aufschrift um ein Original?", "a": "Eine zuverlässige Beurteilung ist nur anhand scharfer Fotos möglich, eine textliche Beschreibung reicht für die Experten meist nicht aus. Eine geringere Größe und ein leichtes Ungleichgewicht müssen kein Echtheitsproblem sein, da Montblanc unterschiedlich dimensionierte Modelle gebaut hat. Auffällige Schreibfehler in der Gravur (wie „Meistersück\" statt „Meisterstück\") wären jedoch ein klares Fälschungsmerkmal und sollten genau geprüft werden. Eine Kontrolle bei einem Montblanc-Fachhändler ist üblicherweise unentgeltlich und schnell möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein alter Montblanc-Druckbleistift aus 585er Gold mit der Gravur „M-W-E\" identifizieren und datieren?", "a": "Anhand einer reinen Beschreibung kann ein 585-er Goldbleistift von Montblanc kaum identifiziert werden, weil mehrere Modelle in 585er Gold existieren. Für eine sinnvolle Einschätzung sollten klare Fotos eingestellt werden. Eine Gravur wie „M-W-E\" ist meist eine individuelle Initialen- oder Firmengravur und keine Modellkennzeichnung. Eine Datierung in die 1950er- oder 1960er-Jahre erscheint plausibel, sollte aber bildbasiert verifiziert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind das Muster und der Preis eines bei eBay angebotenen Montblanc Solitaire Stainless Steel 2 Kugelschreibers plausibel, und gab es zwei verschiedene Ausführungen dieses Modells?", "a": "Der angebotene Kugelschreiber wirkt grundsätzlich wie ein Original, der geforderte Preis liegt jedoch auffällig hoch. Bei privaten Käufen ohne Garantie sollte der Preis spürbar unter dem Ladenpreis liegen, daher empfiehlt sich Geduld und der Vergleich mit weiteren Angeboten. Optische Unterschiede zum Solitaire Platinum-Plated Facet beruhen meist nicht auf zwei verschiedenen Ausführungen des Stainless Steel 2, sondern auf unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Bildqualitäten. Auf dem polierten, glänzenden Stahl wirkt die matte Gravur je nach Hintergrund unterschiedlich und kann verschiedene Muster vortäuschen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein als Montblanc Writers Edition Alexandre Dumas angebotenes Schreibgerät ohne Originalsignatur dennoch echt, und welcher Preis ist für die Limited Edition realistisch?", "a": "Trotz anfänglicher Zweifel passt das Schreibgerät zur Originalausführung der Writers Edition Alexandre Dumas, vergleichbar mit den Referenzfotos auf einschlägigen Sammlerseiten. Für die Wertbestimmung empfiehlt sich der Blick auf abgeschlossene eBay-Auktionen, dort schwanken die Preise üblicherweise zwischen rund 280 und 460 Euro, ein realistischer Marktwert liegt bei etwa 310 bis 320 Euro. Die Auflage der Edition Alexandre Dumas beträgt insgesamt 16.000 Stück, davon 11.000 als Einzelstücke und 5.000 als Set. Diese Zahlen sind in den gängigen Übersichten der Writers Editions dokumentiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie geht man damit um, wenn ein bei eBay ersteigerter Montblanc Meisterstück 146 Le Grand nur durch unscharfe Fotos belegt ist, und woran erkennt man die Echtheit?", "a": "Auch bei unscharfen Auktionsfotos lassen sich entscheidende Echtheitsmerkmale erkennen, insbesondere die Übergänge zwischen den Kappenringen. Bei Originalen sind die Zwischenräume sauber gearbeitet, bei Fälschungen finden sich dort typische „Kerben\". Ein Händlerstempel im Servicedokument, etwa der Montblanc Deutschland GmbH in Hamburg, gibt zusätzliche Sicherheit. Wer als Einsteiger ganz sichergehen will, ist beim Erstkauf aber in einer Montblanc-Boutique besser aufgehoben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein geerbter goldfarbener Montblanc Noblesse Bleistift mit Faden-Guilloche-Muster echt, und in welchem Zeitraum wurde er hergestellt?", "a": "Bei dem beschriebenen Noblesse-Bleistift handelt es sich um ein Original aus dem Zeitraum Ende der 1970er bis 1980er Jahre. Eine Besonderheit dieser Linie ist, dass das Montblanc-Logo in dieser Phase nicht weiß, sondern schwarz ausgeführt wurde, was den Bleistift auch für Sammler interessant macht. Allerdings wurde das Modell in größeren Stückzahlen produziert und ist daher regelmäßig im Gebrauchtmarkt zu finden. Der Sammlerwert hält sich entsprechend in Grenzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein älterer Montblanc Meisterstück Kugelschreiber ohne „Pix\"-Schriftzug auf dem Mittelring eine Fälschung, und was bedeutet ein leichter Rotschimmer?", "a": "Ältere Meisterstück-Kugelschreiber wurden teils mit, teils ohne den Pix-Schriftzug auf dem Mittelring gefertigt; das Fehlen ist also kein Hinweis auf eine Fälschung. Der Pix-Schriftzug wurde im Lauf der Modellgeschichte ergänzt und ist bei neueren Schreibgeräten oft auf der Innenseite des Clips zu finden. Ein leichter rötlicher Schimmer bei schwarzen Montblanc-Stiften ist sogar ein verlässliches Echtheitsmerkmal und entsteht durch eine sehr hohe Konzentration des schwarzen Farbstoffs im Kunststoff. Viele Fälschungen weisen diese Eigenschaft nicht auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass im Tintenraum eines Montblanc-Kolbenkonverters eine kleine Federspirale lose mitläuft?", "a": "Die Federspirale im Inneren des Kolbenkonverters ist serienmäßig in allen neueren Montblanc-Konvertern verbaut und kein Produktionsfehler. Sie sorgt dafür, dass die Tinte aufgrund des kleinen Innendurchmessers nicht an einer Stelle hängenbleibt, sondern beim Bewegen ständig durchmischt wird. Hintergrund ist die Kapillarität von Tinte und Konverterinnenwand. Ein Austausch des Konverters ist daher nicht erforderlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein aus einer Wohnungsauflösung stammender, vermeintlicher Montblanc Greta Garbo Kugelschreiber echt?", "a": "Bei dem in der Wohnungsauflösung gefundenen Schreibgerät handelt es sich nach Einschätzung von Sammlern um eine Fälschung. Eine eigene Recherche im Internet zeigte zwar ähnliche Modelle, jedoch keine exakte Entsprechung, was bereits ein Warnsignal ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay angebotener Montblanc Solitaire Vermeil mit korrekter Punzierung echt, und gehört das Modell zur Größe 144 oder 146?", "a": "Der angebotene Solitaire Vermeil ist ein Original; die Punzierung bestätigt, dass Kappe und Behälter aus Vermeil gefertigt sind. Bei der Größenfrage ist Vorsicht geboten, da der Solitaire Vermeil als kleines 144er Classique-Modell verbreitet ist. Ein klares Unterscheidungsmerkmal ist das Griffstück: Bei den 144er Classique-Vermeil ist es typischerweise vergoldet, was nicht jedem Anbieter geläufig ist. Eine Händlerangabe „mit Sicherheit ein 146er\" sollte daher anhand der Maße und der Gestaltung des Griffstücks überprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind bei einem als Montblanc Meisterstück 164 angebotenen Kugelschreiber mit gravierter Seriennummer und ungewöhnlicher Box Auffälligkeiten zu erwarten?", "a": "Am Schreibgerät selbst sind keine offensichtlichen Echtheitsmängel erkennbar; die Ringe und die gravierte Seriennummer wirken stimmig. Auffällig ist allerdings der hohe Verkaufspreis, der für das Modell deutlich über dem üblichen Niveau liegt. Die ungewöhnliche Verpackung ist ebenfalls erklärbar: Solche Boxen werden häufig von Airlines wie Lufthansa als Geschenkverpackung eingesetzt und sind keine Original-Montblanc-Etuis. Das ist allerdings unkritisch, wenn der Kugelschreiber zum Schreiben und nicht als Sammlerstück gedacht ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man eine besonders gut gemachte Fälschung der Montblanc Annual Edition bei eBay?", "a": "Auch optisch gelungene Fälschungen der Annual Edition lassen sich an mehreren Details entlarven. Ein klares Indiz ist die Verpackung mit schwarzem Stern und weiteren typischen Fake-Merkmalen. Zudem gab es die Annual Edition nie als Rollerball, sodass jede entsprechende Auktion zwingend gefälscht ist. Auch die abgebildeten Schwerter und die fehlende Jahreszahl liefern weitere Hinweise; lediglich das Gehäuse selbst kommt dem Original optisch nahe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann man tun, wenn eBay-Verkäufer urheberrechtlich geschützte Fotos von fountainpen.de als angebliche Originalbilder ihrer Auktion verwenden?", "a": "Solche Auktionen sind ein klares Warnsignal: Wenn die Bilder von fountainpen.de stammen, zeigen sie nicht den tatsächlich angebotenen Artikel, und potenzielle Käufer wissen nicht, was sie erhalten. Mitbieter sollten in solchen Fällen Abstand nehmen. Verkäufer können per „Frage an Verkäufer\" zur Berichtigung aufgefordert werden, reagieren aber häufig erst spät oder gar nicht. Eine Meldung an eBay zur Stoppung der Auktion ist möglich, benötigt jedoch einen Vorlauf von mehreren Werktagen, weshalb laufende Auktionen oft nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche typischen Merkmale verraten Montblanc-Fälschungen bei eBay, und macht eine rein goldene Feder einen Meisterstück 146 automatisch verdächtig?", "a": "Designs, die Montblanc nie hergestellt hat, sowie ein falsch positionierter oder fehlender Kappenring oder ein fehlendes Tintensichtfenster sind klare Fälschungsmerkmale. Eine komplett goldene Feder allein ist dagegen kein Indiz für eine Fälschung; es gibt durchaus echte 146er mit reiner Goldfeder. Sehr gut zu erkennen sind Fakes häufig an der Federgravur: gefälschte Federn tragen typischerweise die Aufschrift „Iridium Point\". Auffällig ist außerdem die Häufung an gefälschten Starwalker-Modellen bei manchen Verkäufern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man die Kappe eines Montblanc Le Grand, wenn versehentlich Tinte hineingelaufen ist, und schadet Wasser der Kappe?", "a": "Die Kappe darf bedenkenlos mit klarem Wasser ausgespült werden, eine Beschädigung durch das Wasser ist nicht zu erwarten. Anschließend lässt man sie an der Luft trocknen oder trocknet das Innere mit einem zusammengerollten Papiertaschentuch. Kondenswasser oder Tintenrückstände sind in jeder Kappe normal, ältere Modelle hatten dafür sogar ein kleines Belüftungsloch. Auch beim Wechsel zwischen Kälte und Wärme bildet sich gelegentlich Kondensat, was technisch unproblematisch ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine Anbindung dieses Forums an die Tapatalk-App für iOS- und Android-Geräte möglich oder geplant?", "a": "Eine Tapatalk-Anbindung ist technisch grundsätzlich über ein Plug-in möglich, scheitert aber an Kosten und Aufwand: Das Forum wird als nicht-kommerzielles Hobby betrieben und verursacht bereits jährlich mittlere dreistellige Eurobeträge. Plug-ins werden zudem aus Sicherheitsgründen generell zurückhaltend eingesetzt. Bei einer ohnehin geplanten Aktualisierung der Forensoftware in den nächsten Monaten soll geprüft werden, ob eine Tapatalk-Integration sinnvoll umsetzbar ist. Zugesichert wird die Anbindung jedoch nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein grünes Montblanc Meisterstück aus den 1930er-Jahren datieren, und wo bekommt man Ersatzteile für ein fehlendes Sternchen am Kappendeckel?", "a": "Grüne Meisterstücke aus Celluloid stammen aus den 1930er-Jahren und sind selten, weil farbige Modelle damals weniger nachgefragt wurden und das grüne Celluloid weniger haltbar war. Vermutlich handelt es sich um ein Modell 20 oder 25; die genaue Modellnummer steht üblicherweise hinten auf der Kappe und lässt sich darüber bestimmen. Ein kleines Loch an der Kappe ist konstruktionsbedingt ein Lüftungsloch und kein Defekt. Für Ersatzteile und Reparaturen alter Meisterstücke ist Horst Schrage (max@maxpens.de) eine bewährte Anlaufstelle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay als Montblanc Meisterstück Solitaire 925 Silber mit dem Hinweis „Nachbau\" angebotener Kugelschreiber für rund 55 Euro echt?", "a": "Der Stern wirkt unvollständig, und insbesondere die Farbgebung der Ringe weicht von der bekannten Solitaire-Silver-Faden-Ausführung ab, was den Kugelschreiber verdächtig macht. Der eigene Hinweis des Verkäufers auf einen „Nachbau\" macht die Sache nicht eindeutiger, da entsprechende Replika in dieser Form nicht bekannt sind. Punzierung „925\", Tropfen am Clip und „Germany\" können auch bei guten Nachbauten vorhanden sein und sind allein kein Beleg für ein Original. In Summe wird ein Kauf nicht empfohlen, eine endgültige Entscheidung muss aber der Käufer treffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind bei den frühen Montblanc Writers Editionen wie Hemingway, Agatha Christie und Oscar Wilde bereits Fälschungen aufgetaucht?", "a": "Bei den frühen Writers Editionen Hemingway, Agatha Christie und Oscar Wilde sind bislang keine Fälschungen bekannt. Eine vollständige Sicherheit gibt es bei Markenfälschungen jedoch nie. Sollten doch einmal Fakes auftauchen, lassen sich diese bisher zuverlässig anhand der Feder identifizieren. Sie ist bei diesen Editionen das verlässlichste Echtheitsmerkmal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie geht eBay mit den massenhaft auftretenden chinesischen Montblanc-Fälschungen um, und wie wirksam sind Meldungen an Hersteller und Plattform?", "a": "Bei eBay tauchen täglich zahlreiche Fälschungen auf, von professionell gemachten bis hin zu schlechten Plagiaten, oft von immer wieder neuen Verkäufer-Accounts aus dem Ausland. Meldungen an Montblanc führen nach Erfahrung der Sammler dazu, dass etwa 70 Prozent der Fake-Auktionen vorzeitig oder nach Auktionsende beendet werden. eBay selbst zeigt sich bei der Bekämpfung eher zurückhaltend, da bereits die Einstellung der Auktionen Gebühren bringt. Auffällig ist zudem, dass Fälschungen, etwa beim Starwalker Rubber, qualitativ deutlich besser werden, was die Erkennung erschwert; Meisterstück-Fälschungen sind hingegen meist offensichtlich schlecht ausgeführt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann findet der CAS-Sammlerstammtisch in Dortmund statt, und was wird beim Treffen besprochen?", "a": "Der CAS-Sammlerstammtisch in Dortmund fand am 3. Dezember 2005 ab 12:00 Uhr im Franziskaner statt; der ursprünglich geplante zweite Termin am 4. Dezember wurde mangels Rückmeldungen abgesagt. Anwesend waren acht Sammlerinnen und Sammler, die Atmosphäre wurde als ungezwungen und informativ beschrieben. Als nächstes Treffen wurde bereits Februar 2006 ins Auge gefasst, an dem jeder doppelte, unvollständige oder defekte Schreibgeräte mitbringen sollte, um sie gemeinsam wieder funktionstüchtig zu machen. Mögliche Termine wären die Wochenenden 4./5. oder 11./12. Februar 2006, die Lichtverhältnisse im Lokal sollten dafür noch verbessert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kann man feststellen, zu welcher Montblanc-Serie ein Kugelschreiber gehört, der als Geschenk übergeben wurde, aber Hinweise auf eine Fälschung zeigt?", "a": "Ein Kugelschreiber, der einem Copernicus-Modell ähnelt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fälschung, denn den Copernicus gibt es ausschließlich als Füllhalter, und zwar nur in den Varianten 4810 und 888. Auf gefälschten Federn findet sich häufig die Aufschrift „4810\" oder bei sehr schlechten Fakes nur „Iridium Point\", während Verpackungen von Fälschungen oft von anderen Modellen wie dem Boheme stammen. Originale Copernicus-Stifte kosten neu rund 1.700 Euro, gefälschte Versionen werden für 20 bis 50 Euro online und für 2 bis 4 Euro in China verkauft. Zur sicheren Klärung empfiehlt sich der Vergleich mit Originalfotos auf der Montblanc-Website oder bei fountainpen.de sowie der Gang zu einer Montblanc-Boutique.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich ein geerbter Montblanc Noblesse Füller und der zugehörige Kugelschreiber näher datieren und einordnen?", "a": "Eine zuverlässige Modellzuordnung und Datierung der Noblesse-Linie ist ohne Foto kaum möglich, da es im Lauf der Zeit mehrere Varianten in unterschiedlichen Ausführungen gab. Ein goldfarbenes, geriffeltes Etui mit Noblesse-Aufdruck auf dem Kugelschreiber und einer 585er Goldfeder am Füllhalter spricht für eine ältere Noblesse-Version, der Füller selbst trägt häufig keinen Schriftzug. Zur sicheren Identifikation sollten Fotos aller Beschriftungen, Federn und Beschläge vorliegen. Erst dann lassen sich Baujahr und Wert seriös einschätzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man Montblanc-Händler im Ausland (Polen, Russland, Tschechien) mit Online-Präsenz, und ist ein Online-Kauf bei autorisierten Händlern überhaupt möglich?", "a": "Autorisierte Montblanc-Händler dürfen Neuware in der Regel nicht offen über das Internet anbieten, da sie sonst von Montblanc nicht mehr beliefert werden. Manche Händler führen Montblanc zwar im Sortiment, zeigen die Produkte aber nicht öffentlich auf ihrer Webseite; auf individuelle Anfrage lassen sich aber Angebote per Mail einholen. Wer offene Online-Angebote findet, hat es entweder mit Fakes oder mit Ware aus nicht autorisierten Quellen zu tun. Bei älteren, nicht mehr im aktuellen Programm geführten Stücken sind die Vorgaben weniger streng; zudem versenden viele deutsche Online-Händler auf Anfrage auch ins Ausland.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem 1991 erworbenen Kugelschreiber mit Metallgehäuse?", "a": "Bei dem beschriebenen Kugelschreiber handelt es sich um den Montblanc „Leonardo\". Dieses Modell wurde in den 1970er-Jahren in verschiedenen Metallgehäusen angeboten. Auch wenn der Erwerb erst 1991 stattfand, ordnet sich der Stift damit konstruktiv und stilistisch in diese ältere Modellreihe ein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt die Montblanc-Werbung mit dem Achtkant-Safety, und ist diese auch im Original (etwa farbig) erhältlich?", "a": "Der auf der Werbung gezeigte Achtkant-Safety ist ein sehr seltenes Modell und stammt aus dem Zeitraum 1924 bis 1929. Die Werbeanzeige selbst wurde in der „Zeitschrift für Papier- und Schreibwarenhändler\" von 1926 abgedruckt; die Kopie liegt in der Österreichischen Nationalbibliothek vor. Ob die Werbung an anderer Stelle im Original und in Farbe erhalten ist, ist nicht bekannt. Sammlerseitig hatten ähnliche Achtkant-Safetys in den letzten Jahren Marktpreise um 100 bis 120 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sieht der Montblanc Skeleton „Romantic Heart\" aus, in welcher Auflage erschien er und wie hoch ist der Preis?", "a": "Der Montblanc Skeleton „Romantic Heart\" wurde in einer Auflage von 14 Stück auf Basis des LeGrand gefertigt und speziell für den US-Markt zum Valentinstag aufgelegt. Der Preis liegt bei rund 72.000 Euro. Bilder und weitergehende Informationen finden sich in einschlägigen internationalen Sammler-Foren wie dem Fountain Pen Network.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gilt für Montblanc-Schreibgeräte und limitierte Sammlereditionen der reguläre Mehrwertsteuersatz und nicht der ermäßigte Kunstsatz?", "a": "Welche Produkte dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz unterliegen, ist abschließend in Anlage 2 des Umsatzsteuergesetzes geregelt; Schreibgeräte sind dort nicht aufgeführt, sodass sie generell mit dem Regelsatz besteuert werden. Auch limitierte Editionen werden steuerlich als Schreibgerät und nicht als Kunstwerk eingestuft. Aus Sicht des Steuerrechts können solche Stücke im beruflichen Kontext jedoch als „Arbeitsmittel\" gelten und damit über die Einkommensteuer abgesetzt werden, etwa über mehrjährige AfA-Abschreibungen. So lässt sich ein Teil der höheren Mehrwertsteuer im Einzelfall wieder kompensieren, sofern das Finanzamt die berufliche Nutzung anerkennt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem als „Rouge et Noir\" angebotenen Füllhalter mit drei Ringen am Griffstück und nicht versenkbarer Feder tatsächlich um diese Edition oder um ein anderes Modell?", "a": "Beschreibung und Bilder passen nicht zum echten „Rouge et Noir\", sondern zum „Bohème Rouge\". Der „Rouge et Noir\" entspricht designmäßig dem „Noir et Noir\", hat goldene Beschläge, einen roten Stein im Clip, keinen Ring am Griffstück und ein passendes Imprint („Rouge-et-Noir\") am hinteren Ring. Der „Bohème Rouge\" zeigt dagegen die typischen drei Ringe am Griffstück. Vom „Bohème Rouge\" gibt es zwei Größen: eine kleine mit versenkbarer Feder und eine mittlere mit Kolbenkonverter, was eine Größen- und keine Generationsunterscheidung darstellt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum verkauft der Büromarkt Staples Montblanc-Minen, -Patronen und -Tintenfässer, aber keine Montblanc-Schreibgeräte?", "a": "Staples führte vor Jahren zumindest in Hamburg auch Montblanc-Schreibgeräte, die als Diskonter unter dem UVP angeboten wurden. Daraufhin stellte Montblanc nach Berichten im Hamburger Abendblatt die Belieferung mit Schreibgeräten ein. Minen, Patronen und Tinte werden weiterhin geführt, weil Montblanc selbst einen eigenen Online-Refill-Shop unterhält und der Vertrieb der Verbrauchsmaterialien weniger stark reguliert ist. Montblanc-Minen passen zudem in einige Schreibgeräte anderer Hersteller (zum Beispiel David Oscarson oder Caran d'Ache), während Montblanc-Tintenpatronen proprietär sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es die Montblanc Special Edition Greta Garbo auch als Rollerball mit schwarzem Oberteil, oder ist eine solche Variante eine Fälschung?", "a": "Von der Greta Garbo gab es offiziell drei Varianten als Füllhalter und Kugelschreiber, jedoch nie einen Rollerball und keine Ausführung mit schwarzem Oberteil. Eine als Greta Garbo Rollerball mit schwarzem Oberteil angebotene Version ist daher mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fälschung. Auch das Detail der Perle am Clip wirkt bei solchen Stücken oft schlecht befestigt, was den Verdacht erhärtet. Im Zweifel sollte das Schreibgerät einem Fachhändler vorgelegt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über den Einbruch in die Montblanc-Boutique Hamburg und das damit verbundene Diebesgut bekannt?", "a": "Im November 2008 wurde die Montblanc-Boutique in Hamburg in einer einzigen Nacht nach einer Modenschau weitgehend ausgeräumt; die Beute belief sich auf einen Gesamtwert von rund einer Million Euro. Bei der Festnahme der Hehler in Hamburg konnten Waren im Wert von 400.000 Euro sichergestellt werden, der Rest blieb verschwunden. Die Täter versuchten offenbar, das Diebesgut innerhalb Deutschlands abzusetzen, darunter Modelle wie Bismarck, Francois, Mozart und Dietrich. Wer eines dieser Stücke angeboten bekommt, sollte die Polizei oder Montblanc verständigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Montblanc Carrera Kugelschreiber auch mit Kappe, oder nur mit Druckmechanik?", "a": "Die Montblanc Carrera Kugelschreiber wurden ausschließlich mit Cliphebelmechanik gefertigt; eine Variante mit Kappe gab es bei dieser Modellreihe nicht. Wer einen klassischen Montblanc-Kugelschreiber mit Kappe sucht, muss daher auf andere Modellreihen ausweichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein bei eBay angebotener Montblanc Ramses II Füllhalter echt, und wie hoch liegt der Marktpreis?", "a": "Die Auktionsfotos zeigen einen echten Montblanc Ramses II in Originalausführung. Im neuwertigen Zustand bewegt sich der Marktpreis bei eBay üblicherweise um 400 bis 420 Euro. Zu beachten ist die Federbreite BB des konkret abgebildeten Stücks, die in erster Linie für Unterschriften und nicht für längere Texte geeignet ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wirken sich Firmengravuren wie ein in einem Kreis eingefasstes „MW\" auf den Sammlerwert eines Montblanc Meisterstück aus den 1950er-Jahren aus?", "a": "Das im Kreis eingefasste „MW\" ist ein bekanntes, regelmäßig auftauchendes Firmenzeichen, dessen Bedeutung jedoch nicht abschließend geklärt ist. Solche Firmengravuren mindern den Sammlerwert üblicherweise spürbar, weshalb erfahrene Sammler entsprechende Stücke häufig liegen lassen. Eine Aufwertung kann sich nur ergeben, wenn passende Verpackungs- oder Werbematerialien das Stück eindeutig einer bekannten Firma zuordnen, vergleichbar mit dem dokumentierten Warner-Brothers-146er. Ohne solchen Kontext bleibt der Stift für Sammler meist uninteressant.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich bei Ebay-Auktionen kostenlos zusätzliche Fotos einbinden, indem die Galerie-Funktion einer eigenen Webseite genutzt wird?", "a": "Bei Ebay ist nur das erste Foto kostenlos, weitere Fotos und größere Bilddarstellungen sind kostenpflichtig. Diese Kosten lassen sich umgehen, indem Fotos auf einem eigenen Server gespeichert und in die Auktion eingebunden werden. Über die Galerie-Funktion im User-Menü, beispielsweise mit der zOOm Image Gallery, lässt sich ein neues Album anlegen. Dazu wird der Punkt „Foto-Galerie erstellen / bearbeiten“ angewählt, ein Galeriename und optional eine Beschreibung eingetragen, die Veröffentlichungsoption deaktiviert und auf „Erstellen“ geklickt. Anschließend können die Fotos hochgeladen werden, entweder als ZIP-Archiv mit allen Bildern oder als einzelne Dateien, deren Anzahl zuvor festgelegt und dann per „Durchsuchen“ und „Hochladen“ auf den Server übertragen wird. Die so abgelegten Fotos lassen sich anschließend in Ebay-Auktionen einbinden. Jedem Autor stehen 10 Megabyte freier Speicherplatz zur Verfügung, der maximale Traffic beträgt 250 Megabyte pro Monat, was in der Regel auch für Powerseller ausreicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Rolle spielte der Schmuckdesigner André Ribeiro für Montblanc, und welche Editionen hat er gestaltet?", "a": "Limited Editions von Montblanc begeistern viele Sammler, weil sie unverkennbar den Charakter des jeweiligen Namensgebers und der entsprechenden kulturellen Epoche widerspiegeln und zugleich den aktuellen Zeitgeist treffen müssen. Gerade diese Schreibgeräte berühren die Sammler emotional und binden sie an die Marke Montblanc. Neben gestalterischer und handwerklicher Perfektion stellen solche Editionen besondere Herausforderungen an die jeweiligen Designer. Dieser Beitrag ist – auch stellvertretend für die weiteren Kreativen – André Ribeiro gewidmet.\n\nBereits sein erstes Projekt bei Montblanc (ab 1990), das Meisterstück Royal, ist außergewöhnlich: einer der wertvollsten Füllhalter weltweit, besetzt mit etwa 4.200 Diamanten. Parallel arbeitete Ribeiro an der Entwicklung und technischen Umsetzung des Meisterstück Platinum. Beide Projekte erforderten außerordentliches technisches Know-how, denn ihr Ziel war u.a. die Positionierung von Montblanc als exklusivster und handwerklich perfektester Schreibgerätehersteller. Die Platin- und Royal-Edition (Markteinführung 1993) stellen dies eindrucksvoll unter Beweis.\n\nAuch für mehrere Patron-of-Arts-Editionen zeichnet Ribeiro verantwortlich. Bereits seine erste in dieser Reihe ist ein gutes Beispiel: Mit zwei Entwürfen konnte er die Geschäftsführung früh überzeugen, sodass 1997 beide Varianten – Katharina die Große und Peter der Große – auf den Markt kamen. Das war ein Novum; davor und danach gab es jeweils nur ein Schreibgerät pro Jahr.\n\nEs folgte die Edition Marquise de Pompadour (Projektbeginn 1998, Markteinführung 2001) – auch sie beeindruckt durch die besondere Kombination aus Gold und Porzellan. Ein Materialmix, der in folgenden Limited Editions (Year of the Golden Dragon 888, Sakura 333, Ludwig van Beethoven, Leonard Bernstein) und in den Annual Editions wieder aufgegriffen wurde.\n\nIm Jahr 2005 erschien mit Papst Julius II. eine weitere Patron-of-Arts-Edition aus Ribeiros Feder. Nach eigenen Aussagen arbeitet er derzeit an keinen weiteren Editionen für Montblanc, sondern konzentriert sich auf eigene Projekte. Als Schmuckdesigner entwirft er weiterhin ganz besondere Kreationen. Seinem Stil ist er dabei treu geblieben: eigenständiger Materialmix und starke Kontraste. Inzwischen gilt Ribeiro als DER Experte, wenn es um die Verarbeitung von Kautschuk in Schmuck geht – keinem anderen gelingt es in vergleichbarer handwerklicher Perfektion, Kautschuk, Gold und Diamanten zu verbinden.\n\nFür seine Kreationen hat er zahlreiche Preise erhalten, u.a. den Roten Punkt des Design-Zentrums Essen, eine Auszeichnung für außergewöhnlich hohe Design-Qualität. Seine Schmuckstücke sind in verschiedenen Museen zu bewundern: Cooper-Hewitt Museum (New York), Musée des Arts Décoratifs (Paris) und Schmuckmuseum Pforzheim. Weitere Informationen zu den Schmuckstücken bietet jeder gut sortierte Juwelier sowie die Website http://www.andre-ribeiro.de/.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Meisterstück Royal (mit ca. 4.200 Diamanten besetzt): https://www.fountainpen.de/solitaire-royal.htm\n• Patron of Arts 'Katharina die Große': https://www.fountainpen.de/patron-catherine-888.htm\n• Patron of Arts 'Peter der Große': https://www.fountainpen.de/patron-peter-888.htm\n• Patron of Arts 'Marquise de Pompadour': https://www.fountainpen.de/patron-pompadour.htm\n• Patron of Arts 'Papst Julius II.': https://www.fountainpen.de/patron-pope-julius2.htm\n• Asia-Edition 'Year of the Golden Dragon 888': https://www.fountainpen.de/asia-golden-dragon-888.htm\n• Asia-Edition 'Sakura 333': https://www.fountainpen.de/asia-sakura-333.htm\n• Übersicht aller Patron-of-Arts-Editionen: https://www.fountainpen.de/patron.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hat es mit dem Montblanc Jean Todt 146 auf sich – einer der ersten vollständig individualisierten Montblanc-Editionen?", "a": "Um das Jahr 2000 (möglicherweise sogar etwas früher) erschien bei eBay.com in einer Auktion ein ganz besonderer Montblanc 146, wie man ihn bis dahin nicht gesehen hatte: vollständig vergoldet, mit einer dunkelroten Kappe und einer Korpusgravur, die Reifenspuren darstellen sollte. Besonders hübsch war er nicht – aber doch sehr, sehr speziell. Mitgesteigert wurde immerhin mit einem kleinen Betrag; ersteigert allerdings nicht: der Endpreis lag etwa fünfmal so hoch wie das eigene Gebot, soweit erinnerlich rund 2.600 USD.\n\nEinige Monate nach der Auktion war in einer Zeitung zu lesen, dass Jean Todt (damals verantwortlich für das Formel-1-Team von Ferrari) ein ambitionierter Sammler von Montblanc- und Montegrappa-Schreibgeräten ist. Es war ihm sogar gelungen, Montblanc dazu zu überreden, ihm einen eigenen Füllhalter zu bauen – mit roter Kappe und vergoldetem Korpus. Diesen hatte Todt wohl später verloren oder es wurde ihm gestohlen. Damit war klar: bei dem Stück aus der Auktion handelte es sich mit großer Sicherheit um genau diesen Todt-Füllhalter.\n\nDas Besondere daran: Bis zu diesem Zeitpunkt war nicht allgemein bekannt, dass Montblanc auch ganz individuelle Kundenwünsche umsetzt. Der Jean-Todt-146 zählt damit zu den ersten wirklich vollständig individualisierten Montblanc-Schreibgeräten und markiert ein Novum in der Markengeschichte – die Anfänge dessen, was später als sogenannter Bespoke-Service über das Artisan Studio professionalisiert wurde.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück 146 (Le Grand): https://www.fountainpen.de/c-montblanc-meisterstueck-146.htm\n• Skeleton Edition Ferrari Jean Todt: https://www.fountainpen.de/skeleton-ferrari-jean-todt.htm\n• Übersicht Skeleton Editions: https://www.fountainpen.de/skeleton.htm\n• Übersicht Artisan Editions (Bespoke): https://www.fountainpen.de/artisan.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind vollständig individualisierte Schreibgeräte und welche Hersteller bieten solche Bespoke-Editionen an?", "a": "Über den Verkauf regulärer Limited und Special Editions hinaus fertigen einige etablierte Hersteller hochpreisiger Schreibgeräte auch vollständig individualisierte Einzelstücke nach Kundenwunsch – im englischen Sprachgebrauch als Bespoke-Pieces bezeichnet. Dabei werden auf Bestellung Materialien, Gravuren, Edelmetalle und Edelstein-Besätze nach den persönlichen Vorlieben und – in vielen Fällen – Familien- oder Firmensymbolik des Auftraggebers gefertigt.\n\nPioniere in dieser Disziplin sind Montblanc mit dem Artisan Studio in Hamburg und Montegrappa, die für ihre maßgeschneiderten Stücke bekannt sind. Auch Caran d'Ache, Visconti, Krone, Stipula sowie spezialisierte Manufakturen wie Yard-O-Led, Conway Stewart, Bexley und einzelne Boutique-Penmaker bieten Bespoke-Service an. Häufig genannte Stilmittel sind massive Goldkorpora mit handgravierten Motiven, Emaille-Arbeiten, Edelsteinfassungen sowie die Verwendung historischer oder symbolisch aufgeladener Materialien (z. B. Meteoriten-Eisen, Mammut-Elfenbein oder edle Hölzer).\n\nFrühe öffentlich bekannt gewordene Beispiele dieser Art sind der bereits erwähnte Montblanc Jean Todt 146 sowie verschiedene Einzelstücke aus dem Montblanc Artisan Studio. Eine Übersicht spektakulärer ultra-hochpreisiger Editionen und Einzelanfertigungen aus der internationalen Luxus-Schreibgeräte-Szene bietet u.a. ein Artikel des Robb Report unter: https://robbreport.com/shelter/art-collectibles/21-ultimate-gifts-writ-large-234857/ – dort werden Stücke gezeigt, deren Preise schnell fünf- bis sechsstellige Beträge erreichen und die in Materialwahl, Gravur und Edelsteinbesatz die Grenzen klassischer Schreibgeräte weit hinter sich lassen.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Artisan Editions (Bespoke): https://www.fountainpen.de/artisan.htm\n• Limited Artisan Editions: https://www.fountainpen.de/limited-artisan.htm\n• Patron of Arts (Editionsreihe): https://www.fountainpen.de/patron.htm\n• Skeleton-Editionen: https://www.fountainpen.de/skeleton.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Besonderheit zeichnet die Montblanc-Copernicus-Edition (4810 und 888) aus, und welcher Fertigungsfehler trat dabei auf?", "a": "Im Jahr 2003 erschien der Montblanc Copernicus als Patron-of-Arts-Edition in zwei Varianten (4810 und 888). Schon die ersten Fotos überzeugten viele Sammler: der Korpus (auch wenn die dicken Silberringe nicht jedem gefielen), der Perlmutt-Stern – damals noch etwas Besonderes – und vor allem die Feder mit der gravierten gelben Sonne machten das Stück zum Highlight. Manch ein Sammler hat eigens andere Schreibgeräte verkauft, um sich den Copernicus 4810 leisten zu können, und ihn umgehend vorbestellt.\n\nBeim Öffnen der Verpackung erlebten dann allerdings viele eine Überraschung: Auf allen Fotos im Internet, auf der Montblanc-Homepage, in den Prospekten und sogar im Service-Heft war die Sonne der Federgravur in Gelb (vergoldet) ausgeführt; ausgeliefert wurde jedoch eine Feder, deren Sonne platiniert und nur der äußere Rand gelbgolden war – also genau umgekehrt. Eine silberne Sonne wirkte nicht nur unintuitiv, sondern auch optisch deutlich weniger reizvoll.\n\nEine Nachfrage bei der Montblanc-Hotline ergab, dass bei allen Federn dieser Edition die Sonne platiniert und der Rand gelbgolden ausgeführt sei. Auf die Frage, warum dann in Prospekten, Service-Guide und auf der Homepage genau das Gegenteil zu sehen war, lautete die Antwort, diese Design-Änderung sei kurzfristig getroffen worden, als die Prospekte schon gedruckt waren; eine Begründung für die Umkehrung der Vergoldung wollte oder konnte man jedoch nicht geben.\n\nErst später wurde aus dem Fachhandel berichtet, was wirklich passiert war: Ein Montblanc-Mitarbeiter habe die Designvorgaben nicht korrekt gelesen, sodass sämtliche Federn falsch platiniert wurden. Aufgefallen sei dies erst, nachdem die gesamte Produktion bereits fehlerhaft war – zu spät für eine Korrektur. Erstaunlich bleibt, dass die Abweichung während der Produktion offenbar niemandem auffiel.\n\nZwei bis drei Jahre nach Erscheinen wurde bei eBay Frankreich ein Copernicus-Prototyp mit der ursprünglich vorgesehenen (korrekten) Feder – Sonne in Gelb, Rand platiniert – versteigert. Der erzielte Preis lag deutlich über dem regulären Edition-Niveau. Montblanc benötigte übrigens mehrere Jahre, um die Fotos auf der eigenen Website an die tatsächlich ausgelieferte Federvariante anzupassen.\n\nWeiterführende Informationen und Bilder zu beiden Varianten finden sich auf den Übersichtsseiten von fountainpen.de:\n• https://www.fountainpen.de/patron-copernicus.htm (Copernicus 4810)\n• https://www.fountainpen.de/patron-copernicus888.htm (Copernicus 888)\n\nWeitere verwandte Seiten:\n• Patron of Arts 'Marquise de Pompadour' (Vorgänger-Edition Ribeiros): https://www.fountainpen.de/patron-pompadour.htm\n• Übersicht aller Patron-of-Arts-Editionen: https://www.fountainpen.de/patron.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche zwei Oberflächenvarianten gibt es beim Montblanc Hemingway, und wie wurde diese erste Writers Edition vom Markt aufgenommen?", "a": "Im Jahr 1992 erschien mit dem Hemingway die erste Edition der Writers-Edition-Reihe. Heute zählt er zu den begehrtesten Stücken der Reihe und wäre für viele Sammler eine äußerst willkommene Ergänzung der eigenen Kollektion. Was dabei häufig vergessen wird: In den ersten Jahren nach Markteinführung war der Hemingway nicht wirklich gefragt – oder anders formuliert: Er lag in vielen Schaufenstern wie Blei. Vor allem die Farbkombination mit dem markanten Orange kam bei vielen Käufern zunächst nicht besonders gut an. Noch 1997, also fünf Jahre nach der Markteinführung, war der Hemingway in vielen Boutiquen und beim Fachhandel ohne Wartezeit erhältlich.\n\nBeim Öffnen zweier seinerzeit noch versiegelter Hemingway-Kugelschreiber zeigte sich eine Besonderheit, die bis heute nicht allgemein bekannt ist: Der erste Kugelschreiber entsprach der bekannten Variante mit leicht angerauter Oberfläche – die Korpushaut wirkt, als wäre sie sandgestrahlt worden (auf welche Weise diese rauere Optik genau erzeugt wird, ist nicht bekannt). Beim zweiten Kugelschreiber jedoch war die Überraschung perfekt: dieser Hemingway war komplett glatt – weder Clip noch Korpus zeigten die typische raue Oberfläche.\n\nEine Rückfrage beim Händler ergab nach Kontakt mit Montblanc: Zumindest bei den Kugelschreibern existieren tatsächlich zwei Oberflächenvarianten – eine raue und eine glatte. Warum es diese beiden Ausführungen gibt, ist bis heute nicht abschließend geklärt; möglich ist eine frühe Vorserie, eine Sonderfertigung oder eine spätere Anpassung im Fertigungsprozess. Bei den Hemingway-Füllhaltern hingegen ist bisher nur die Variante mit rauer Oberfläche bekannt. Für Sammler lohnt sich daher beim Erwerb eines Hemingway-Kugelschreibers ein genauer Blick auf Clip und Korpus – die glatte Variante dürfte deutlich seltener sein.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Writers Edition 'Hemingway' (1992): https://www.fountainpen.de/writer-hemingway.htm\n• Übersicht aller Writers Editionen: https://www.fountainpen.de/writer.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hat es mit der Montblanc Skeleton Edition \"I love NY\" auf sich, und warum war sie ausgerechnet in New York nicht erhältlich?", "a": "Nachdem die Skeleton Star Edition 333 (siehe https://www.fountainpen.de/skeleton-star.htm) innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war, brachte Montblanc eine ganze Reihe weiterer Skeleton-Varianten auf den Markt. Eine Übersicht findet sich unter https://www.fountainpen.de/skeleton.htm im Abschnitt Limited Flag Pens.\n\nUnter den länderspezifischen Skeleton-Editionen gab es auch die Variante \"I love NY\", die in nur 50 Stück gefertigt wurde. Diese Edition zählt zu den begehrtesten und seltensten Skeleton-Stücken überhaupt. Allerdings kam es dabei zu einer kuriosen markenrechtlichen Panne: Montblanc hatte offenbar versäumt, sich die Rechte am bekannten \"I love NY\"-Schriftzug (Logo von Milton Glaser, geschützt vom New York State Department of Economic Development) ordnungsgemäß zu sichern.\n\nDie Folge: Während die Edition in Asien oder beispielsweise in der Pariser Boutique regulär verkauft werden durfte, war sie ausgerechnet in New York – also genau am Ort, dem die Edition gewidmet war – nicht erhältlich. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie wichtig die korrekte Klärung von Lizenz- und Markenrechten gerade bei stark regional ausgerichteten Limited Editions ist.\n\nDirekte Modellseite: https://www.fountainpen.de/skeleton-i-love-ny.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was unterscheidet den Montblanc Imperial Dragon vom Agatha Christie, und welche offiziellen Anstecker gab es dazu?", "a": "Als Montblanc 1993 die Writers Edition Agatha Christie auf den Markt brachte, wurde in Japan zeitgleich eine länderspezifisch angepasste Variante unter dem Namen Imperial Dragon verkauft. Hintergrund: Schlangen – wie der charakteristische Clip am Agatha Christie – haben in der japanischen Kultur kein besonders gutes Image, während Drachen traditionell als Glücksbringer und Symbol für Macht, Wohlstand und Schutz gelten. Eine länderspezifische Anpassung war daher kulturell durchaus sinnvoll.\n\nWas vielen Sammlern noch nicht geläufig ist:\n\n(1) Der Imperial Dragon ist etwas größer als der Agatha Christie, weil der Ring in der Kappe beim Imperial Dragon breiter ausgeführt ist. Auf den ersten Blick wirken beide Modelle nahezu identisch; ein direkter Größenvergleich zeigt jedoch die Differenz im Kappenbereich.\n\n(2) Zum Imperial Dragon gab es ganz offiziell von Montblanc auch Anstecker bzw. Pins, und zwar in zwei Varianten: einmal in Silber und einmal vergoldet. Die genaue Limitierung ist nicht bekannt. Schon zum Erscheinungszeitpunkt waren diese Anstecker recht teuer und extrem selten – auch in den Jahren danach tauchten sie kaum noch auf, selbst auf eBay wurden sie nur sehr vereinzelt angeboten. Für Sammler stellen diese offiziellen Imperial-Dragon-Anstecker daher heute eine besondere Rarität dar, die das Hauptstück ergänzt.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Imperial Dragon (1993, Japan-Edition, 4810 Stück): https://www.fountainpen.de/asia-imperial-dragon-1993.htm\n• Montblanc Imperial Dragon 888 (limitierte Variante): https://www.fountainpen.de/asia-imperial-dragon-1993-888.htm\n• Writers Edition 'Agatha Christie' (1993, Schlangenclip): https://www.fountainpen.de/writer-christie.htm\n• Übersicht aller Writers Editionen: https://www.fountainpen.de/writer.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch lag der Neupreis des Montblanc Black Diamond und welchen Wiederverkaufswert erzielen diese Diamant-Schreibgeräte heute?", "a": "Der Montblanc Black Diamond gehört zu den spektakulärsten Schreibgeräten in der Geschichte der Marke: Der Füllhalter ist mit 4.810 Diamanten besetzt – die Zahl referenziert die Höhe des Mont Blanc in Metern und ist auch die Kennziffer der Montblanc-Goldfedern. Damit reiht er sich in die kleine Gruppe der \"Ultra-High-End\"-Editionen ein, mit denen Montblanc seine Stellung als exklusivster Schreibgerätehersteller untermauert.\n\nDer Verkaufspreis der Diamond-Schreibgeräte lag bei etwa 100.000 bis 125.000 Euro pro Stück. Wer ein solches Stück kauft, tut dies in erster Linie aus Sammler- oder Statusinteresse – als Investment ist die Edition nicht zu empfehlen, denn die Schere zwischen Listenpreis und tatsächlichem Wiederverkaufswert klafft erheblich auseinander.\n\nKonkrete Beispiele zeigen das deutlich: Ein Black Diamond wurde gebraucht für rund 16.000 Euro gehandelt; ein anderes Exemplar erzielte etwa 20.000 Euro. Bei Christie's kam ein \"A Royal Black Diamond Fountain Pen\" zur Versteigerung, dessen Zuschlag im gleichen Bereich lag – also bei weniger als einem Fünftel des ursprünglichen Verkaufspreises. Vergleichbare Auktionsergebnisse lassen sich über die Lot-Datenbank von Christie's recherchieren (z.B. christies.com/lotfinder, Suchbegriff \"Royal Black Diamond Fountain Pen\").\n\nFür Sammler bedeutet das: Solche Diamant-Editionen sind unbestritten Luxus und handwerklich beeindruckend, taugen aber nicht als Wertanlage. Wer Wertstabilität sucht, ist bei klassischen Limited Editions oder ausgewählten Vintage-Stücken meist deutlich besser aufgehoben.\n\nVerwandte Seiten auf fountainpen.de:\n• Montblanc Meisterstück Royal (Diamant-Edition, vergleichbares Stück mit ca. 4.200 Diamanten): https://www.fountainpen.de/solitaire-royal.htm\n• Übersicht aller Skeleton-Editionen: https://www.fountainpen.de/skeleton.htm\n• Übersicht der Annual Editions: https://www.fountainpen.de/annual-editions.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hat es mit der Montblanc Gift Collection 2004 auf sich, und welche Verbindung besteht zur Jungle-Eyes-Edition?", "a": "Was macht ein Hersteller, wenn er sich bei seinen Absatzprognosen verschätzt hat und Produkte loswerden möchte? Klar – Schreibgerätehersteller bedienen sich heute klassischer Absatzkanäle wie Vente Privée (z. B. Pelikan, Faber-Castell, Montegrappa, Tibaldi) oder Amazon VIP (Montblanc), um Restbestände abzubauen. Anders sieht es jedoch aus, wenn nicht ganze Schreibgeräte, sondern nur einzelne Komponenten – Kappen, Schäfte und ähnliches – aus Editionen übrig sind, die bereits eingestellt wurden. Zum Wegwerfen sind solche Bauteile zu schade.\n\nGenau diese Überlegung dürften die Verantwortlichen bei Montblanc 2004 angestellt haben. Zu dieser Zeit wurde die Jungle Eyes Edition (Artisan-Reihe) vom Markt genommen, einzelne Komponenten waren aber noch vorhanden. Daraus entstand die Montblanc Gift Collection 2004: Schreibgeräte, in denen Bauteile der ausgelaufenen Jungle Eyes weiterverarbeitet wurden, die in einigen Modellen jedoch durchaus eigenständige Züge tragen – und für die in jedem Fall zusätzliche Komponenten eigens produziert wurden.\n\nDie Gift Collection 2004 ist heute ausgesprochen selten. Gerüchten zufolge lag die damalige Stückzahl im sehr niedrigen dreistelligen Bereich, was die Stücke für Montblanc-Sammler besonders interessant macht. Ein Händler bemerkte seinerzeit scherzhaft, in zehn Jahren werde sich kaum noch jemand an diese Edition erinnern und viele würden sie aufgrund des ungewöhnlichen Designs sogar für Fälschungen halten – eine Prognose, die bei Begegnungen mit der Gift Collection im Auktionsmarkt regelmäßig bestätigt wird.\n\nBeispielhafte Fotos der Gift Collection 2004 auf Basis der Jungle Eyes Edition finden sich auf den Übersichtsseiten von fountainpen.de:\n• https://www.fountainpen.de/artisan-jungle-eyes-mop.htm\n• https://www.fountainpen.de/artisan-jungle-solitaire-mop.htm\n• https://www.fountainpen.de/artisan-solitaire-platinum-doue.htm\n\nÜbersicht aller Artisan- und Jungle-Eyes-Variationen: https://www.fountainpen.de/artisan.htm", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Do's und Don'ts gelten bei der Pflege, Lagerung und Reinigung von Vintage-Füllfederhaltern?", "a": "Vintage-Schreibgeräte – ob aus Hartgummi (Ebonit), Zelluloid, Celluloseacetat oder ähnlichen Cellulose-Harzen (z. B. Forticel, von Sheaffer Radite II genannt) – reagieren deutlich empfindlicher auf falsche Behandlung als moderne Resin-Füller. Wer langfristig Freude an seiner Sammlung haben möchte, sollte daher einige bewährte Regeln beherzigen. Die folgenden Punkte sind absteigend nach Wichtigkeit sortiert: die ersten Punkte verhindern die häufigsten und schwersten Schäden, die weiter unten stehenden ergänzen Details für die Feinpflege.\n\nEMPFEHLUNGEN (Do's)\n\n1. Aufbewahrung: trocken, dunkel, nicht luftdicht. Geeignet sind zum Beispiel Plansammelschränke aus Stahl mit Schubladen. Direkte Sonne und sehr helles Licht sollten unbedingt vermieden werden, da UV-Anteile sowohl Hartgummi als auch Zelluloid und Celluloseacetat angreifen. Auch UV-absorbierendes Glas hilft nur bedingt: Infrarotanteile (Wärme) gehen weiterhin durch das Glas und können die Schreibgeräte buchstäblich ausbacken.\n\n2. Konkrete Raumklima-Werte einhalten. Als Faustregel gilt: Temperatur 18–22 °C, relative Luftfeuchte 40–60 % (ideal 45–50 %). Größere Schwankungen, Hitze über 22 °C oder Luftfeuchten dauerhaft über 60 % beschleunigen Materialalterung, Schimmel- und Bloom-Bildung deutlich.\n\n3. Richtige Lagerposition. Schreibgeräte stets mit der Feder nach oben oder zumindest waagerecht lagern – niemals mit der Feder nach unten. Andernfalls läuft Tinte in die Kappe, der Tintenleiter trocknet ungleichmäßig aus, und es entsteht ein „verklebter\" Schreibstart. Im Etui empfehlen sich Halterungen, die diese Position erzwingen.\n\n4. Schreibgeräte leer und gereinigt lagern – jedoch mit Ausnahme: Füller mit Korkdichtung oder Kolbendichtung gehören nicht trocken eingelagert. Für längere Standzeiten füllt man sie ausschließlich mit destilliertem Wasser, damit Kork und Dichtungen geschmeidig bleiben.\n\n5. Ausschließlich füllhaltergeeignete Tinten verwenden. Jede Tinte mit Pigmenten oder Partikeln – einschließlich Nanopartikel-Tinten wie Platinum Carbon Black – kann Tintenleiter und Feder verstopfen. Nanopartikel-Tinten gelten nominell als sicher, verlangen aber deutlich häufigeres Durchspülen. Nicht jede als 'füllerfreundlich' ausgewiesene Tinte ist es tatsächlich: Kalligrafietinten von Winsor & Newton enthalten Partikel, ebenso sämtliche Shimmer-Tinten. Wer auf diese Spezialtinten nicht verzichten möchte, sollte mindestens doppelt so oft reinigen wie bei einer reinen Lösungstinte. Neue, am Markt noch nicht etablierte Tinten sind grundsätzlich vorsichtig zu behandeln; sie gehören in 'Wegwerf'-Füller. Auch innerhalb einer Marke gilt: weil Tinte A unbedenklich ist, muss Tinte B desselben Herstellers es noch lange nicht sein.\n\n6. Luftzirkulation sicherstellen. Zelluloid und Celluloseacetat geben fortwährend Säuren ab. In einem luftdichten Schrank reichern sich diese Gase an und beschleunigen den Zerfall genau jener Stücke, die geschützt werden sollen. Bei großen Schränken bietet sich ein kleiner PC-Lüfter in einer Rückwandbohrung an; alternativ können transparente Vinylpads an den Deckelecken angebracht werden, damit der Deckel nicht völlig abschließt.\n\n7. Luftfeuchte aktiv steuern. In feuchtem Klima und ohne Klimatisierung oder Luftentfeuchter empfiehlt es sich, kleine Silicagel-Beutel in den Schrank zu legen. Sie werden je nach Bedingungen mehrmals jährlich gewechselt; gesättigte Päckchen lassen sich in der Mikrowelle bei Auftau-Stufe (7–10 Minuten) wieder regenerieren. Übermäßige Feuchtigkeit fördert Oxidation an Hartgummi, Korrosion an Metallteilen sowie das Blühen (Bloom) auf Cellulose-Harzen; bei Casein-Materialien sind die Folgen besonders drastisch.\n\n8. Im Zweifel den Profi rufen. Stößt eine Restaurierung an die eigenen Grenzen, sollte ein qualifizierter Spezialist übernehmen. Ehrgeiz oder Unwissen sind häufige Ursachen für irreparable Schäden. Es gilt die Faustregel: Die meisten Schäden an alten Füllern entstehen nicht durch Vernachlässigung, sondern durch unsachgemäße Reparaturversuche. Insbesondere strukturelle Risse oder festsitzende Mechaniken sind ein klarer Fall für die Werkstatt.\n\n9. Probleme rechtzeitig angehen. Federn mit schlechtem Tintenfluss, Kratzgeräuschen oder allgemein 'bockigen' Schreibern gehören in die Hände eines Federtechnikers, ebenso schwergängige Kolben oder Filler, die deutlich weniger Tinte aufnehmen als früher.\n\n10. Erkennbar zersetzende Zelluloid-Stücke isolieren. Sogenanntes Celluloid Rot (Zelluloid-Zerfall: stechender, kampferartiger Geruch, kristalline Ausblühungen, klebrige Oberflächen, plötzliche Verfärbung) ist „ansteckend\": die freigesetzten Säuren und Aldehyde beschleunigen den Zerfall benachbarter Cellulose-Stücke. Betroffene Füller daher konsequent separat lagern und nicht zurück in die Hauptsammlung legen, selbst wenn sich der Geruch zu beruhigen scheint.\n\n11. Bei Lagerung regelmäßig prüfen. Füller gelegentlich herausnehmen und mit einem weichen 100%-Baumwolltuch (keine Synthetik – manche Fasern sind hart genug, um die Oberfläche zu zerkratzen) abwischen. Gleichzeitig auf Anzeichen von Kristallisation oder Fluoreszenz im Zelluloid achten; Fluoreszenz ist ein frühes Warnsignal für eine beginnende Kristallisation.\n\n12. Schadstoffe abfangen. Empfehlenswert sind chemische Puffer (alkalische Substanzen wie Natriumhydrogencarbonat oder Calciumcarbonat) oder molekulare Fallen (Zeolith). Beschleunigte Alterungstests zeigen, dass Zeolithe deutlich länger und wirksamer arbeiten als reine Puffer, da sie nicht nur Säuren, sondern auch die vorgelagerten Aldehyde binden. Bewährt haben sich MicroChamber-Zwischenlagepapiere (Conservation Resources International), die ein hochwertiges Zeolith enthalten und in den Schubladen über den Füllern ausgebreitet werden.\n\n13. Langfristige Aufbewahrung von Hartgummi-Füllern sowie von Zelluloid in Farben, die zur Verfärbung neigen, gelingt am besten ohne Tintensack. Verfärbungsanfällig sind unter anderem Jade, Black & Pearl, Parkers Moderne Green & Pearl, Sheaffers Ebonized Pearl, Wahls Cathay sowie Watermans Onyx und Persian – die Liste ist nicht abschließend.\n\n14. Hartgummi schonen. Eine sehr dünne Mineralölschicht hilft, Erscheinungsbild und Material zu erhalten: Bei der Herstellung enthielt Hartgummi Mineralöl, das im Laufe der Jahrzehnte zum großen Teil ausdiffundiert ist. Für die Innenreinigung von Kappe und Schaft eignen sich ebenfalls Mineralöl und Wattestäbchen besser als Wasser.\n\n15. Silikonfett nur sehr sparsam und gezielt einsetzen. Es verteilt sich beim Anfassen rasch über das gesamte Stück, behindert den Gasaustausch und beschleunigt so den Zerfall von Cellulose-Materialien. Außerdem zieht Fett Staub an, der sich zu einer Schicht aufbaut, deren Entfernung wiederum die Oberfläche angreifen kann.\n\n16. Das Material kennen. Empfindliche Beschichtungen – etwa Goldauflagen auf günstigeren Stahlfedern – sollten nicht poliert werden. Eingetrocknete Tinte lässt sich mit einem leicht feuchten Baumwolltuch entfernen; energisches Polieren reibt die Goldauflage rasch ab. Dasselbe gilt für Kappenringe, Heber und Clips bei Drittlinien-Füllern (auch günstigere Modelle der Top-Marken wie z. B. der Parkette).\n\n17. Bei Restaurierung Latex- gegen Silikon-Säcke tauschen. Alte Latex-Tintensäcke geben im Lauf der Zeit schwefelhaltige Gase ab, die umliegende Kunststoffe verfärben und schädigen können. Werden vintage Füller ohnehin neu besackt, sollte daher gleich ein Silikon-Sack eingesetzt werden – er ist chemisch inert, langlebig und vermeidet diese Schwefelproblematik.\n\n18. Beim Zusammenbau auf passende Klebstoffe achten. Für Tintensäcke und nicht verschraubte Verbindungen wird Schellack (Orange-Schellack ist Standard, da er aushärtet und sich bei Bedarf dennoch wasserlösen lässt) verwendet, für Schraubverbindungen Gewindedichtmittel. Beide Mittel waren in der gesamten klassischen Schreibgeräte-Fertigung Standard, sind zuverlässig und lassen sich durch Wärme wieder lösen, wodurch spätere Reparaturen ohne Beschädigung möglich bleiben.\n\nWAS ZU VERMEIDEN IST (Don'ts)\n\n1. Niemals mit Tinte oder Leitungswasser gefüllt lagern. Beide enthalten gelöste Stoffe, die ausfallen, Oberflächen trüben, transparente Teile verfärben und Kolbenmechaniken blockieren können. Auch Pen-Flush gehört auf keinen Fall dauerhaft in einen Füller.\n\n2. Hartgummi niemals in Wasser einweichen, schon gar nicht in warmem oder heißem. Lichtgealtertes Hartgummi reagiert mit Wasser in Sekundenschnelle und verfärbt sich braun. Außerdem kann Hartgummi bei längerer Wassereinwirkung aufquellen. Ein John-Holland-Saddle-Filler etwa, der zur Tintenfleck-Entfernung mit der Kappe nach unten ins Glas gestellt wurde, war den Fleck zwar los – aber zu welchem Preis.\n\n3. Kein Heißluftgebläse, kein Heat Gun, kein Föhn auf voller Stufe für Zelluloid. Zelluloid ist Nitrocellulose und damit hochentzündlich; oberhalb von etwa 70 °C wird das Material spürbar geschädigt, und Heißluftgeräte überschreiten diesen Wert mühelos. Erwärmung beim Lösen verklebter Verbindungen ist nur sehr kontrolliert (z. B. warmes Wasserbad, Heizmatte mit Thermostat) zulässig.\n\n4. Kein Teflonband. Anders als richtige Dichtmittel ist Teflon ein Gleitmittel; verschraubte Verbindungen lockern sich und können sich unerwartet öffnen. Wickelt man in der Folge noch mehr Band auf, drückt das die Außenwand (meist den Schaft) auseinander – mit dem Risiko von Rissen. Drastisches Beispiel: ein Sheaffer Honor Masterpiece (um 1941, Solid Gold, heute über 5.000 USD wert), bei dem ein Vorrestaurator das geschrumpfte Griffstück mit Teflonband im Schaft fixiert hatte – nur weil der Schaft aus 14-karätigem Gold besteht (und nicht aus Zelluloid oder einem härteren Metall), überstand das Stück die Aktion.\n\n5. Kein Alkohol und keine organischen Lösungsmittel (z. B. Nagellackentferner, Aceton, Verdünnung) auf Zelluloid oder anderen Cellulose-Harzen – sie greifen das Material an. Ebenso sind handelsübliche Haushaltsreiniger ungeeignet.\n\n6. Keine Erdölprodukte an Hartgummi oder an Gummiteile wie Säcke, Dichtungen und Manschetten. Sie zersetzen Naturkautschuk-Bauteile. Einzige Ausnahme ist die in den Empfehlungen erwähnte dünne Mineralölbehandlung von Hartgummi.\n\n7. Keine Universalöle wie WD-40 oder 3-in-One Oil. WD-40 enthält Erdöldestillate und zerstört Gummiteile. 3-in-One Oil ist eine Mischung – teils pflanzlichen Ursprungs – und neigt zudem zum Verharzen, wodurch Mechaniken verkleben.\n\n8. Keine Sekundenkleber, Gorilla Glue oder ähnlich starke Klebstoffe. Sie sind nicht lösbar; der einzige Weg, einen so verklebten Füller wieder zu öffnen, ist sein Bruch. Für sichere und reversible Verbindungen gilt: Schellack für Säcke und ungeschraubte Stoßstellen, Gewindedichtmittel für Schraubverbindungen (siehe Punkt 18 der Empfehlungen).\n\n9. Kein Wachs. Wachse bringen Hartgummi nichts und schaden Zelluloid und Celluloseacetat, indem sie die abgegebenen Säuren am Material zurückhalten. Mit der Zeit härten alle Wachse aus – Carnaubawachs ist bereits von vornherein hart – und werden gelblich bis braun. Selbst hochwertige mikrokristalline Wachse haben diese Nachteile; synthetische sind noch schlechter. Auch das früher als 'museumstauglich' gehandelte Renaissance Wax ist langfristig nicht besser als andere Wachse.\n\n10. Keine versiegelten Plastiktüten. Plastiktüten generell nur sehr kurzfristig einsetzen. Die meisten Plastikfolien gasen chemische Stoffe aus, die das Oberflächenfinish angreifen; außerdem schließen sie die von Zelluloid und Celluloseacetat abgegebenen Säuren ein, die dann das jeweilige Stück selbst angreifen.\n\n11. Nur 100 % reines Silikonfett verwenden. Manche Silikonfette enthalten Erdölzusätze. Reines Silikonfett ist über Fountain-Pen-Fachhändler, Tauchsport-Shops oder Gastronomie-Fachhandel erhältlich.\n\n12. Kein Silikon aus der Sprühdose. Das eigentliche Silikon mag in Ordnung sein – das Treibmittel ist jedoch meist Heptan, ein Erdölprodukt, das sich zum Teil im Silikon löst.\n\n13. Bei undichten Vintage-Tropfern (Eyedropper) keine Silikonpaste oder O-Ringe in den Sektionsanschluss einbringen. Die ursprünglichen Passflächen waren auf engste Toleranz gefertigt und dichten perfekt, solange sie unbeschädigt bleiben. Fremdkörper oder Hilfsmaterialien im Gewinde verursachen meist erst die Beschädigung. Eine undichte Tropfer-Verbindung lässt sich in der Regel einfach durch leicht festeres Anziehen lösen.\n\n14. Lose sitzende Griffstücke nicht mit Papier oder dünner Pappe unterfüttern. Die Belastung ist asymmetrisch; der Schaft – besonders aus Hartgummi – kann reißen.\n\n15. Keine Etuis oder Vitrinen mit Samt-/Velvet-Auskleidung. Das Material kann auf empfindlichen Lacken, Vergoldungen und Hartgummi-Oberflächen kleine Kratzer und matte Stellen hinterlassen; außerdem bindet Samt Staub und Feuchtigkeit. Besser sind säurefreie Vlies- oder Mikrofasereinlagen.\n\n16. Keine selbstklebenden Etiketten (Labelmaker, Preisaufkleber, Klebeband) zur Kennzeichnung. Druckempfindliche Klebstoffe härten aus und lassen sich oft nur unter Beschädigung der Oberfläche entfernen; manche Klebermischungen greifen das Material direkt an, selbst wenn sich der Aufkleber leicht lösen ließe.\n\n17. Ultraschallreiniger nicht überstrapazieren. Sie erwärmen das Wasser sehr schnell auf Temperaturen, die Vintage-Materialien schädigen können. Ein Ultraschallreiniger mit eingebauter Heizung sollte für Füllhalter prinzipiell nicht eingesetzt werden.\n\n18. Füller nicht in gewöhnliches Papier oder Seidenpapier einwickeln. Solche Papiere enthalten meist Schwefelsäure-Rückstände und können das Stück schädigen. Falls Einwickeln nötig ist, ausschließlich Konservierungspapier (siehe Punkt 12 der Empfehlungen) verwenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wem waren die Montblanc Patron of Art Edition 2009 und die Writers Edition 2009 gewidmet?", "a": "Die Patron of Art Edition des Jahres 2009 ist dem Bankier, Mäzen und Orientforscher Max von Oppenheim gewidmet, die Writers Edition desselben Jahres dem Schriftsteller Thomas Mann. Beide Reihen erscheinen jährlich und gehören zu den am intensivsten gesammelten Montblanc-Editionen: Die Patron of Art Edition würdigt historische Förderer der Künste, die Writers Edition bedeutende Autoren.\n\nDie Patron of Art Edition wird in zwei Auflagenhöhen aufgelegt, einer größeren mit 4810 Exemplaren und einer kleineren, aufwendiger ausgeführten mit 888 Exemplaren; die Zahl 4810 verweist auf die Höhe des Mont Blanc in Metern. Die beiden Varianten unterscheiden sich vor allem in Material und Ausführung, nicht im Grundmodell.\n\nGenaue Angaben zu Motiv und Gestaltung gibt Montblanc traditionell erst kurz vor der Auslieferung frei; vorab kursieren im Handel meist nur Entwurfszeichnungen oder einzelne Fotos. Zur eindeutigen Bestimmung eines Stücks sind deshalb Auflagennummer, Widmungsgravur und Zertifikat maßgeblich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer lieh beim Kölner Eintrag ins Goldene Buch 1963 wem den Montblanc-Füllhalter, Adenauer Kennedy oder umgekehrt?", "a": "Überliefert ist die Szene vom Juni 1963, als sich John F. Kennedy bei seinem Deutschlandbesuch in das Goldene Buch der Stadt Köln eintrug und einer der beiden Staatsmänner dem anderen seinen Füllhalter reichte. Die Firmenüberlieferung von Montblanc, unter anderem die hauseigene Chronik, hält fest, dass Konrad Adenauer dem amerikanischen Präsidenten seinen Montblanc lieh. In der Presse findet sich bis heute die umgekehrte Version, Kennedy habe dem Kanzler ausgeholfen, weil dieser seinen Füllhalter in der Brusttasche vergeblich gesucht habe; verbreitet wurde sie unter anderem in einem Zeitungsbericht zum hundertjährigen Firmenjubiläum 2006.\n\nDie erhaltenen Aufnahmen des Termins sprechen für die Montblanc-Version, denn auf ihnen reicht Adenauer das Schreibgerät hinüber. Abschließend geklärt ist die Frage dennoch nicht, da beide Darstellungen aus zweiter Hand stammen. Dass ein amerikanischer Präsident zu einem deutschen Füllhalter griff, war jedenfalls kein Einzelfall: Nach Sammlerangaben benutzte auch Richard Nixon einen Montblanc, einen 144 in Vermeil mit Feinkorn-Guilloche.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist Montblanc eine Schweizer Marke, und was hat es mit der 2008 vorgestellten Uhr Nicolas Rieussec auf sich?", "a": "Montblanc ist kein Schweizer Unternehmen. Die Firma wurde 1906 in Hamburg gegründet und hat dort bis heute ihren Sitz und ihre Schreibgerätefertigung. Muttergesellschaft ist allerdings der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont, und auch die Uhrenfertigung ist in der Schweiz angesiedelt, weshalb die Marke in Medienberichten immer wieder falsch als schweizerisch bezeichnet wird.\n\n2008 stellte Montblanc mit der Nicolas Rieussec eine Uhr mit erstem im eigenen Haus gefertigtem Werk vor; benannt ist die Reihe nach dem Erfinder des Chronographen. In der Berichterstattung darüber werden regelmäßig zwei Begriffe verwechselt: Ein Chronograph ist eine Uhr mit Stoppfunktion, ein Chronometer dagegen eine Uhr, deren Gangabweichung in mehreren Lagen geprüft und durch ein Zeugnis bestätigt wurde. Die Nicolas Rieussec trägt kein Chronometerzertifikat, was über ihre tatsächliche Ganggenauigkeit nichts aussagt.\n\nDas Zertifizierungsverfahren ist aufwendig und teuer, weshalb selbst namhafte Manufakturen darauf verzichten und stattdessen firmeneigene Toleranzen von etwa fünf Sekunden Abweichung pro Tag vorgeben, die den Prüfnormen mindestens entsprechen. Ein fehlendes Zertifikat ist deshalb kein Qualitätsmangel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man die Schreibgeräte, die Montblanc zum hundertjährigen Firmenjubiläum 2006 aufgelegt hat?", "a": "Montblanc feierte 2006 sein hundertjähriges Bestehen; der Festakt fand am 11. Januar 2006 in der Hamburger Laeiszhalle statt. Für das Jubiläumsjahr legte das Haus eine Reihe von Schreibgeräten auf, die ein eindeutiges Merkmal tragen: Anstelle des üblichen weißen Sterns aus Edelharz sitzt im Kappenkopf ein eigens für Montblanc entworfener und geschliffener Diamant in Form des Montblanc-Sterns. Der Schliff mit 43 Facetten wurde weltweit für die Marke geschützt, die Steine wurden in der Farbqualität Top Wesselton ausgewählt.\n\nDie Jubiläumsstücke verteilten sich über mehrere Preisklassen, von sehr aufwendigen und entsprechend teuren Editionen bis zu Modellen, die auch für Sammler mit kleinerem Budget erreichbar waren. Der Sterndiamant blieb dabei nicht auf 2006 beschränkt, sondern wurde anschließend zum Erkennungsmerkmal gehobener Montblanc-Linien, wo er den Harzstern im Kappenkopf ebenfalls ersetzt.\n\nZur sicheren Einordnung eines Stücks gehören deshalb neben dem Diamanten immer auch Modellbezeichnung, Nummerierung und Papiere, denn der Diamantstern allein belegt noch keine Zugehörigkeit zum Jubiläumsjahrgang.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kosteten die Schreibgeräte der Montblanc Limited Edition 1924 bei ihrer Einführung, und gab es darin einen schwarzen 144?", "a": "Die auf jeweils 1924 Exemplare limitierte Jubiläumsedition kam 1999 auf den Markt und umfasste ausschließlich Solitaire-Ausführungen, also Modelle mit Metallgehäuse. Einen klassischen schwarzen Meisterstück 144 aus Edelharz gab es in dieser Edition nie. Angeboten wurden Gehäuse aus Sterlingsilber mit den Dekoren Barley und Pin Stripe sowie Doué-Ausführungen mit silbernem Kappenteil, jeweils mit roségoldfarbenen Beschlägen.\n\nDie Einführungspreise von 1999 lagen, in Euro gerechnet, beim Solitaire Sterling 146 LeGrand Füllhalter bei rund 1330 Euro und beim zugehörigen Tintenroller 162 bei etwa 1200 Euro. Der Solitaire Sterling 144 Classique Füllhalter kostete etwa 1050 Euro, Tintenroller 163 und Kugelschreiber 164 jeweils rund 850 Euro. Die Doué-Varianten lagen niedriger: etwa 895 Euro für den 146er Füllhalter, rund 770 Euro für den 144er Füllhalter sowie 690 beziehungsweise 590 Euro für die Tintenroller 162 und 163. Parallel dazu liefen im selben Jahr noch kleinere Auflagen von je 75 Stück in Weißgold, darunter ein Skeleton 149 in Gold für seinerzeit rund 25 570 Euro.\n\nLimitierte Modelle wurden grundsätzlich in allen gängigen Federbreiten ausgeliefert; lediglich bei sehr kleinen Modellen wie dem Mozart 114 ist die Auswahl wegen der kleinen Feder nach oben begrenzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man den Clip eines Montblanc Meisterstück mit dem vollen Namen gravieren lassen, und was bedeutet das für Garantie und Wert?", "a": "Montblanc graviert Clips nur als Monogramm, also mit Initialen. Einige Boutiquen mit eigenem Service-Center führen diese Gravur vor Ort aus, andere geben sie an den Service weiter. Ein vollständiger Name findet auf dem schmalen Clip kaum lesbar Platz, bei kleineren Modellen wie dem 145 praktisch gar nicht. Größere Namenszüge, auch farbig ausgelegte, werden deshalb üblicherweise auf Kappe oder Korpus gesetzt.\n\nEine Gravur mit vollem Schriftzug lässt sich bei jedem Juwelier oder Graveur mit eigener Werkstatt ausführen, und auch spezialisierte Schreibgerätefachgeschäfte bieten das für einen vergleichsweise kleinen Betrag an. Zu bedenken ist allerdings, dass eine Fremdgravur als Veränderung am Schreibgerät gilt: Für das bearbeitete Teil, also etwa den Clip samt Vergoldung, besteht danach kein Garantieanspruch mehr, und auch bei anderen Beanstandungen kann die Abwicklung über den Hersteller schwieriger werden.\n\nAus Sammlersicht mindert jede Gravur den Wiederverkaufswert, bei historischen Stücken deutlich. Wer sein Schreibgerät dagegen behalten und im Verlustfall zweifelsfrei als sein Eigentum ausweisen können will, für den überwiegt der praktische Nutzen der Individualisierung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete ein Montblanc Meisterstück 149 im Jahr 2007 neu, und war er damals auch mit platinierten Beschlägen zu haben?", "a": "Der Meisterstück 149, der große Kolbenfüllhalter der Baureihe, lag 2007 im deutschen Fachhandel bei etwa 480 bis 520 Euro. Höhere Zahlen, wie sie damals in Presseberichten kursierten, beziehen sich in der Regel auf Sonderausführungen mit Edelmetallgehäuse, auf Auktionsergebnisse für historische Stücke oder schlicht auf ungenaue Recherche.\n\nDer Preis erklärt sich nicht über das Gehäusematerial, denn der 149 besteht aus schwarzem Edelharz und nicht aus Metall. Preisbestimmend sind die von Hand geschliffene und eingelaufene Goldfeder, der Kolbenfüllmechanismus und die Fertigungstiefe. Die klassische Ausführung trägt vergoldete Beschläge; eine Version mit platinierten Beschlägen, wie sie die Platinum Line bei kleineren Meisterstück-Modellen bot, war für den 149 seinerzeit nicht erhältlich.\n\nPreisangaben dieser Art sind stets auf ihr Jahr zu beziehen: Der Listenpreis des 149 ist seit den 2000er Jahren deutlich gestiegen, und Gebrauchtpreise liegen je nach Zustand, Jahrgang und Federbreite zum Teil erheblich darunter oder darüber.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc Limited Editions und Sondermodelle kamen im Jahr 2015 auf den Markt?", "a": "Für 2015 legte Montblanc die Writers Edition Leo Tolstoi auf, die neben der regulären Ausführung auch als zusätzlich limitierte Variante mit einer Auflage von 1868 Exemplaren erschien. Die Patron of Art Edition dieses Jahrgangs war Luciano Pavarotti gewidmet, der jährlich erscheinende Donation Pen dem Komponisten Johann Strauss.\n\nDaneben liefen mehrere Reihen weiter oder kamen neu hinzu: die Modelle der Chinese-Zodiac-Reihe, eine Hommage an Andy Warhol, die sowohl als Special Edition als auch als höher limitierte Edition angeboten wurde, die Reihe Masters for Meisterstück mit der Ausführung Firenze, ein Skeleton-Modell mit dem Beinamen Blue Hour sowie eine Artisan Edition zu Ehren des Bildhauers Henry Moore. Ergänzend erschienen ein blauer LeGrand und zwei Varianten des Heritage-1912-Tintenrollers.\n\nBei der Bestimmung eines Stücks aus diesem Jahrgang hilft der Blick auf Auflagennummer und Zertifikat, da Montblanc innerhalb derselben Widmung häufig mehrere Ausführungen mit unterschiedlichen Auflagenhöhen und Materialien anbietet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum bietet Montblanc seit den 1980er Jahren keine günstigen Füllhalter mehr an, und was folgt daraus für ältere Modelle?", "a": "Montblanc wurde 1906 in Hamburg gegründet und war bis in die 1980er Jahre hinein auch im Massenmarkt vertreten: Neben den teuren Meisterstücken liefen Schul- und Alltagsfüllhalter in einfacher Ausstattung vom Band. Mit der Neuausrichtung auf das Luxussegment gab die Geschäftsleitung damals die Devise aus, es dürfe keinen Montblanc-Füllhalter unter 150 Mark geben. Die günstigen Serien wurden daraufhin eingestellt, und das Sortiment konzentrierte sich auf hochpreisige Schreibgeräte, später ergänzt um Uhren, Lederwaren und Accessoires.\n\nFür Sammler hat das zwei Folgen. Zum einen stammen die schlichten, preiswerten Montblanc-Modelle fast ausnahmslos aus der Zeit vor dieser Wende; sie sind heute Vintage-Ware, meist mit Kolben- oder Patronenfüllsystem und mit Federn aus Gold oder Stahl, und werden auf dem Sammlermarkt zum Teil deutlich höher gehandelt, als ihr einstiger Ladenpreis vermuten lässt. Zum anderen erklärt die Strategie, warum es aus der Zeit nach den 1980er Jahren praktisch keine preisgünstigen Neugeräte der Marke gibt: Ein auffallend billig angebotener, angeblich neuwertiger Montblanc ist daher in aller Regel eine Fälschung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc Limited Editions erschienen 2011, und ist der Kappenstern der Writers Edition Bernard Shaw aus Perlmutt?", "a": "Für 2011 kündigte Montblanc vier Editionen an: die Writers Edition Carlo Collodi, die Patron of Art Edition Gaius Maecenas, eine Character Edition zu Alfred Hitchcock und eine Special Edition zu Grace Kelly. Der Collodi greift Motive aus Pinocchio auf und ist in einem gelblich-grünen Farbton gehalten; sein Clip ist der Form eines Messers nachempfunden.\n\nZur Writers Edition George Bernard Shaw hält sich hartnäckig die Angabe, der Stern im Kappenkopf bestehe aus Perlmutt. Das trifft nicht zu: Der Stern ist nicht aus Perlmutt gefertigt, sondern lediglich beige bis elfenbeinfarben abgesetzt, was auf Produktfotos leicht als Perlmuttschimmer missverstanden wird. Wer ein Exemplar prüft, sollte sich deshalb nicht an der Farbwirkung, sondern an Nummerierung, Gravur und Zertifikat orientieren.\n\nZu einzelnen Editionen brachte Montblanc passende Tinten heraus; so war etwa zur Mahatma-Gandhi-Edition eine eigene Tinte erhältlich, die nur in begrenzter Zahl in die Boutiquen gelangte. Die Editionen selbst erschienen jeweils als Füllhalter, Tintenroller und Kugelschreiber, sodass sich Dreiersätze zusammenstellen ließen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Prägung 18 K.R. auf einem alten Safety-Füllhalter, und wie ist ein Stück der Marke Imperial einzuordnen?", "a": "Die Prägung 18 K.R. auf Kappe, Schaft oder Beschlägen alter Füllhalter steht nicht für massives Gold, sondern für Walzgold: K.R. ist die Abkürzung für rolled gold, in italienischen Stempelungen auch als karato rolled gedeutet, also eine aufgewalzte Goldauflage von 18 Karat Feingehalt auf einem unedlen Trägermetall. Solche Teile sind damit einer Doublé-Auflage gleichzusetzen. Nur eine Feder mit einer Stempelung wie 585 oder 750 besteht tatsächlich aus Gold.\n\nFüllhalter mit der Aufschrift Imperial stammen nach Sammlerangaben überwiegend aus italienischer Fertigung um 1930 und gehören zu den zahlreichen kleinen, heute kaum dokumentierten Marken jener Zeit. Es handelt sich meist um Safety-Füllhalter, bei denen die Feder zum Schreiben durch Drehen am Knopfende aus dem Schaft herausgefahren und vor dem dichten Aufschrauben der Kappe wieder eingezogen wird.\n\nDer Wert hängt stark vom Zustand ab: Für ein vollständig restauriertes, schreibfertiges Exemplar wurden Mitte der 2000er Jahre etwa 200 Euro angesetzt, unrestauriert deutlich weniger. Zu beachten ist außerdem, dass alte Füllhalter häufig in fremden Schachteln auftauchen. Eine Diplomat-Schachtel der 1960er Jahre um einen italienischen Safety der Zwischenkriegszeit sagt über dessen Herkunft nichts aus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer war Norbert Platt, und wie hat er die Ausrichtung von Montblanc und des Mutterkonzerns Richemont geprägt?", "a": "Norbert Platt kam 1987 von Rollei zu Montblanc und führte das Unternehmen als Geschäftsführer. Unter seiner Leitung vollzog Montblanc den konsequenten Schritt in den Luxusmarkt und entwickelte sich vom reinen Schreibgerätehersteller zum Anbieter von Lifestyle-Produkten: Zum Sortiment kamen Uhren, Lederwaren, Schmuck und Parfums hinzu. Das Markenbild, das Montblanc seit den 1990er Jahren prägt, geht wesentlich auf ihn zurück.\n\nIm September 2004 wurde bekannt gegeben, dass Platt an die Spitze des Mutterkonzerns wechselt und dort die Position des Chief Executive Officer übernimmt. Montblanc gehört zur Schweizer Luxusgütergruppe Richemont, in der unter anderem Cartier, IWC und Jaeger-LeCoultre zusammengefasst sind. Die Familie Rupert hält daran einen Kapitalanteil von rund zehn Prozent, kontrolliert über eine eigene Aktiengattung jedoch mehr als die Hälfte der Stimmrechte; Johann Rupert, der den Konzern zuvor selbst als Chief Executive Officer geführt hatte, gab den Wechsel bekannt. Ein Nachfolger für die Montblanc-Geschäftsführung wurde zunächst nicht benannt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passen Montblanc-Kugelschreiberminen, -Tintenrollerminen und -Tintenpatronen auch in Schreibgeräte anderer Hersteller?", "a": "Bei Kugelschreibern lautet die Antwort nein. Montblanc-Minen sind etwa zwei Millimeter länger als die von Caran d'Ache, haben einen etwas größeren Durchmesser und im vorderen Bereich eine Stufe, sodass sie gar nicht erst durch die Öffnung passen. Umgekehrt lassen sich Caran-d'Ache-Minen zwar in einen Montblanc einsetzen, die Schreibspitze tritt dann aber nicht weit genug heraus, um in normaler Schräghaltung schreiben zu können. Beide Hersteller haben ihre Minenform bewusst so gestaltet, dass sie nicht in fremde Schreibgeräte passt. Bei Cross und Parker war das anders: Nach Ablauf des auf fünfundzwanzig Jahre begrenzten Gebrauchsmusterschutzes wurden die Rechte nicht verlängert, weshalb andere Hersteller wie Pelikan diese Minenformen übernehmen konnten.\n\nBeim Tintenroller verhält es sich umgekehrt: Dort passen die Standardminen von Schmidt Feintechnik, die auch die Montblanc-Minen fertigen. Das Gewinde an der Montblanc-Mine wird nur von Montblanc-Gehäusen benötigt, und ihr Endstück ist minimal länger, sodass eine Montblanc-Mine in einem fremden Tintenroller unter Spannung geraten und auslaufen kann.\n\nTintenpatronen sind der unproblematische Fall: Montblanc verwendet das gängige Standardformat, seine Patronen passen daher in alle Füllhalter für Standardpatronen. Auch Fremdpatronen lassen sich mechanisch in Montblanc-Füllhalter einsetzen; der Hersteller rät davon ab, in der Praxis sind Probleme aber vor allem dann zu erwarten, wenn im Tintenleiter Tinten sehr unterschiedlicher Zusammensetzung aufeinandertreffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist ein Cartier-Füllhalter mit der Prägung Plaqué Or G einzuordnen, und welchen Wiederverkaufswert haben Cartier-Schreibgeräte?", "a": "Cartier ist kein Schreibgerätehersteller im eigentlichen Sinn, sondern lässt Füllhalter, Tintenroller und Kugelschreiber bei Zulieferern fertigen und vertreibt sie überwiegend über Juweliere statt über den Schreibgerätefachhandel. Entsprechend gering ist das Interesse klassischer Sammler; die Stücke werden eher als Schmuckaccessoire denn als Sammlerstück gehandelt.\n\nDie Prägungen helfen bei der Einordnung. Plaqué Or G bezeichnet eine garantierte Goldauflage, also eine vergoldete Metallausführung und kein massives Gold; die zusätzliche Nummer auf dem Ring ist eine Fertigungs- oder Seriennummer. Eine Stempelung 18 K 750 an Feder oder Federring weist dagegen auf tatsächliches 750er Gold hin, gilt aber nur für das so gestempelte Teil und nicht für das ganze Schreibgerät.\n\nBeim Wiederverkauf ist mit deutlichen Abschlägen zu rechnen. Nach Sammlerangaben waren auf dem Gebrauchtmarkt der 2000er Jahre selbst für neuwertige, vollständige Exemplare höchstens rund ein Viertel des ehemaligen Ladenpreises zu erzielen; fehlen Verpackung und Zertifikat oder zeigt das Stück Gebrauchsspuren, sinkt der Erlös auf etwa ein Zehntel. Ein hochpreisiges Angebot ohne Papiere sollte deshalb immer misstrauisch machen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was verbirgt sich hinter der Pelikan Maki-e Unique Collection, die ab November 2014 online versteigert wurde?", "a": "Die Maki-e Unique Collection von Pelikan besteht aus Einzelstücken, die von renommierten japanischen Maki-e-Künstlern gestaltet wurden und nie Teil einer regulären Pelikan-Kollektion waren. Nach einer ersten Auktionsserie im Herbst 2012 kamen ab November 2014 siebzehn weitere Unikate zur Versteigerung, jeweils nacheinander in einwöchigen Auktionen über eine eigens dafür eingerichtete Plattform des Herstellers. Die Einstiegsgebote lagen 2014 zwischen 1.000 und 18.400 Euro.\n\nErkennungsmerkmal dieser Schreibgeräte ist der rote Namensstempel des ausführenden Künstlers, der unterhalb der Signatur sitzt und die Zugehörigkeit zur Unique Collection belegt. Maki-e ist eine aufwendige japanische Lacktechnik: Lack sowie Gold- und Silberpartikel werden in vielen Schichten aufgetragen und wiederholt poliert, bis ein plastisch wirkender Tiefeneffekt entsteht. Die Technik beherrschen weltweit nur wenige Künstler, und ihre Erlernung dauert Jahre. Das erklärt neben dem Unikatcharakter die hohen Preise, die für Maki-e-Füllhalter aufgerufen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passt Montblanc Federn auf individuellen Kundenwunsch an, und kann man eine kratzende Feder auch selbst nachschleifen?", "a": "Montblanc unterhält im eigenen Kundenservice eine Federwerkstatt, die Federn auf den individuellen Schreibstil abstimmt; angepasst werden dabei vor allem Strichbreite, Schliffform und Tintenfluss, also die Lage und der Anschliff des Iridiumkorns im Verhältnis zu Schreibhaltung und Schreibdruck. Geleitet wurde dieser Bereich Mitte der 2000er Jahre von Wilfried Ross. Der Service stand nach damaligem Stand grundsätzlich jedem Kunden offen und war nicht auf Sonderanfertigungen beschränkt; Kosten und Bearbeitungsdauer erfährt man beim Kundenservice oder über einen Fachhändler, der das Schreibgerät einsendet.\n\nEine nur leicht kratzende Feder lässt sich auch selbst einschreiben. Üblich ist sehr feines Schleifpapier oder Mikromesh, auf dem die Feder in normaler Schreibhaltung mit leichtem Druck bewegt wird, in kleinen Schritten und mit häufiger Schreibprobe, denn abgetragenes Material kommt nicht zurück. Bei alten und wertvollen Federn, bei verbogenen oder ungleich aufliegenden Federzinken und bei aufgespreizten Schlitzen ist die Fachwerkstatt der sicherere Weg, weil dort zuerst die Zinkenstellung gerichtet und erst danach geschliffen wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer erhielt 2004 den deutschen Montblanc Arts Patronage Award, und wofür wird dieser Preis vergeben?", "a": "Der Montblanc Arts Patronage Award, im Deutschen auch als Montblanc Kulturpreis bezeichnet, zeichnet seit 1992 privates Mäzenatentum aus. Vergeben wird er jährlich in mehreren Ländern parallel; 2004 gingen neben der deutschen Auszeichnung neun weitere an Mäzene aus China, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Japan, Korea, Spanien und den USA.\n\nDen deutschen Preis des Jahres 2004 erhielt Klaus F. Naumann, Kunsthändler, Experte und Sammler ostasiatischer Kunst. Er hatte in Berlin den Umbau und die Renovierung des Museums für Ostasiatische Kunst ermöglicht, dem Haus einen Großteil seiner eigenen ostasiatischen Sammlung überlassen und die Einrichtung eines japanischen Teeraums möglich gemacht.\n\nFür Sammler ist die Auszeichnung auch deshalb von Interesse, weil Montblanc dasselbe Thema in der Editionsreihe Patron of Arts aufgreift, die jährlich einem historischen Förderer der Künste gewidmet ist. Eine vollständige Aufstellung der Preisträger seit 1992 führt das Unternehmen selbst; sie ist die verlässlichste Quelle, wenn ein Schreibgerät oder eine Urkunde einem bestimmten Preisjahr zugeordnet werden soll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Bücher eignen sich als Einstiegsliteratur zu Sammeln, Pflege und Technik von Füllfederhaltern?", "a": "Eine ausgesprochene Anfängerliteratur zum Sammeln von Füllhaltern gibt es kaum, die gängigen Standardwerke decken das Thema aber weitgehend ab. Für Aufbau, Funktion, Reinigung und Pflege gilt „Füllhalter für Kenner“ von Hans Heger als besonders brauchbar; das Buch wurde seinerzeit von Lamy gegen einen Gutschein beim Kauf höherwertiger Schreibgeräte abgegeben und ist deshalb antiquarisch vergleichsweise häufig zu finden. Ein preiswerter Einstieg ist „Füllfederhalter“ von Jonathan Steinberg, das Mitte der 2000er Jahre gebraucht schon für wenige Euro zu haben war. Ebenfalls geeignet ist „Füllfederhalter – Ein Sammlerbuch“ von Regina Martini, das 2005 als Restposten für 4,99 Euro statt gut 20 Euro angeboten wurde.\n\nDas Standardwerk zu den Füllhaltern der Zeit von etwa 1900 bis 1940 stammt von Andreas Lambrou. Es ist umfassend, im Preis für den Anfang aber abschreckend; günstiger ist Lambrous Taschenbuchausgabe in der Reihe Heyne Ratgeber Antiquitäten (ISBN 3-453-05442-3), die 2005 rund 20 Euro kostete.\n\nFast alle einschlägigen Titel sind im Buchhandel längst vergriffen. Die Suche führt deshalb über Antiquariate und die großen Antiquariatsportale im Internet, wo die Bücher bei etwas Geduld regelmäßig deutlich unter dem ursprünglichen Ladenpreis auftauchen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Marke Duke beziehungsweise die Duke Germany GmbH ein deutscher Schreibgerätehersteller?", "a": "Nein. Duke ist eine chinesische Schreibgerätemarke. Eine deutsch klingende Firmierung wie „Duke Germany GmbH“ bezeichnet lediglich eine Vertriebs- oder Importgesellschaft mit Sitz in Deutschland und sagt nichts über Entwicklung und Fertigung der Schreibgeräte aus. Verarbeitung, Federn und Gesamtanmutung der Modelle entsprechen der chinesischen Serienproduktion; der Name legt eine Herkunft nahe, die so nicht besteht.\n\nFür die Einordnung eines Fundstücks heißt das: Aus einem Zusatz wie „Germany“ im Firmen- oder Markennamen lässt sich kein Rückschluss auf Herkunft, Alter oder Qualität ziehen. Dieses Muster begegnet Sammlern bei Importmarken immer wieder. Aussagekräftig sind stattdessen die Prägung der Feder samt Angabe von Goldgehalt oder Stahl, die verwendeten Materialien, die Passgenauigkeit von Kappe und Schaft sowie die Ausführung der Kolben- oder Konvertermechanik. Als Gebrauchsschreibgerät können solche Halter durchaus taugen, einen Sammlerwert im Sinne der historischen deutschen Traditionsmarken haben sie nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Editionen waren für das Jahr 2016 angekündigt, darunter eine Writers Edition und eine Great-Characters-Edition?", "a": "Für 2016 waren unter anderem eine Writers Edition zu William Shakespeare mit Verzierungen in Gold sowie eine Great-Characters-Edition zu Miles Davis angekündigt. Von Letzterer war eine ganz in Schwarz gehaltene Jahresedition vorgesehen sowie eine aufwendigere, auf die Zahl 1926 bezogene Variante in Stahl- beziehungsweise platinierter Ausführung; auffälligstes Gestaltungsmerkmal ist ein als Trompete ausgeformter Clip. Hinzu kamen ein großformatiger Füllhalter mit dem Beinamen Goliath, der auf der Heritage-Linie mit dem Bezugsjahr 1914 aufbaut, und eine neue gelbe Tinte.\n\nSolche Übersichten stammen regelmäßig aus Vorabinformationen des Handels und aus internationalen Sammlerkreisen. Montblanc bestätigt Bezeichnung, Auflagenhöhe, Ausstattung und Preis erst mit der offiziellen Vorstellung, und einzelne Punkte solcher Ankündigungen erweisen sich im Nachhinein als ungenau. Für die eindeutige Zuordnung eines konkreten Stücks sind deshalb die Gravuren auf Kappenring und Feder, die Auflagennummer und das mitgelieferte Zertifikat maßgeblich, nicht die vorab kursierenden Arbeitsbezeichnungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es noch Ersatzpatronen oder einen Konverter für die sehr schlanken Diplomat-Patronenfüller der 1970er Jahre?", "a": "Diplomat brachte in den 1970er Jahren einen ausgesprochen schlanken Patronenfüllhalter heraus, der auf Sonderpatronen von rund 58 Millimetern Länge und nur etwa 5 Millimetern Durchmesser angewiesen ist. Diese Patronen werden auf den Federkopf aufgesteckt und verschwinden nicht, wie bei moderneren Füllhaltern üblich, vollständig im Schaft. Die kurzen, ebenfalls sehr schmalen Goldfedern dieser Modelle kamen aus japanischer Fertigung von Pilot, weshalb sich auf ihnen neben dem Markennamen die Herkunftsangabe Japan findet.\n\nDiplomat war die Marke des Herstellers Michaelis aus dem Stuttgarter Raum. Nach dem Tod des Inhabers wurde das Unternehmen an Herlitz verkauft, die Produktion nach Berlin verlagert, und nicht alle Modelle liefen dort weiter. Die schlanken Sonderpatronen verschwanden ab Mitte der 1980er Jahre aus dem Handel, und einen Konverter hat es für dieses Modell nie gegeben. Ersatz ist im Handel praktisch nicht mehr zu beschaffen.\n\nWer den Füllhalter weiter benutzen möchte, füllt die vorhandenen leeren Patronen mit einer Spritze aus dem Tintenfass nach. Das ist umständlich, aber der einzig verbliebene Weg; die Patrone sollte vorher gründlich gespült und getrocknet sein, damit sich keine eingetrockneten Rückstände lösen und den Tintenleiter zusetzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein OMAS Paragon aus den 1980er Jahren Tinte in die Kappe verliert, und wer repariert solche Füllhalter?", "a": "Läuft ein Kolbenfüllhalter kurz nach dem Füllen aus, sodass die Kappe voll Tinte steht und der Schaft leer ist, liegt die Ursache fast immer an der Kolbendichtung: Der Dichtring beziehungsweise die Kolbenmanschette ist über die Jahrzehnte ausgehärtet, geschrumpft oder gerissen und hält weder Tinte noch Unterdruck. Seltener kommen ein gelockerter Tintenleiter, ein undichter Sitz des Griffstücks oder Haarrisse im Schaft in Betracht. Weiterschreiben sollte man mit einem solchen Halter nicht, weil Tinte in Kappe und Gewinde kriecht und dort Metallteile und Gravuren angreift.\n\nAbhilfe schafft der Austausch der Dichtung samt Überholung der Kolbenmechanik; das ist eine Routinearbeit für eine Fachwerkstatt und in aller Regel kein wirtschaftlicher Totalschaden. Für Omas gilt der Weg über eine freie Werkstatt als der zuverlässigere, unter Sammlern hat sich dafür unter anderem Tom Westerich einen Namen gemacht, der auf die Marke spezialisiert ist. Der Werksservice galt nach Sammlerangaben seit der Übernahme des Stammhauses durch den Konzern LVMH als wenig hilfsbereit, was bei älteren Modellen ohnehin selten die erste Wahl ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Limited Editions und Neuheiten hatte Montblanc für das Jahr 2014 angekündigt?", "a": "Für 2014 waren als Sonderausgaben eine Patron-of-Arts-Edition zu Henry E. Steinway, dem Gründer des gleichnamigen Klavierbauunternehmens, und eine Writers Edition zu Daniel Defoe angekündigt. Hinzu kamen ein großformatiger Füllhalter mit dem Beinamen Goliath aus der Heritage-Linie mit dem Bezugsjahr 1914, der in 333 roten und 1000 schwarzen Exemplaren aufgelegt werden sollte, sowie eine Skeleton-Edition zum neunzigjährigen Bestehen des Meisterstücks, das 1924 eingeführt worden war. Im regulären Programm standen unter anderem ein Meisterstück mit Rotgoldbeschlägen, ein StarWalker mit Perlmutt und ein StarWalker mit Eingabestift für Tablets.\n\nDerartige Jahresübersichten stammen aus Vorabinformationen, die Monate vor der Auslieferung kursieren, und sind bis zur offiziellen Vorstellung mit Vorbehalt zu lesen; Auflagenhöhen, Ausführung und Preise werden erst dann bestätigt, Abbildungen erscheinen meist im Frühjahr des Editionsjahres. Für die Zuordnung eines konkreten Stücks bleiben deshalb Gravur, Auflagennummer und Zertifikat maßgeblich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann stellt Montblanc Uhren her, und wie ist die Uhrenfertigung des Hauses aufgestellt?", "a": "Montblanc nahm 1997 die Uhrenfertigung auf, damals gegen erhebliche Skepsis, weil einem Schreibgerätehersteller die Glaubwürdigkeit im Uhrenbau abgesprochen wurde. Innerhalb weniger Jahre etablierte sich das Haus dennoch als ernst genommener Uhrenhersteller; getragen wurde das von einer engen Qualitätskontrolle, die dem Anspruch der Schreibgeräte entsprechen sollte.\n\nZuständig ist die in der Schweiz ansässige Montblanc Montre S.A. Sie ist in einer Villa untergebracht, die 1906 errichtet und in den Jahren nach der Übernahme aufwendig umgebaut wurde; das Baujahr entspricht zufällig dem Gründungsjahr von Montblanc. Anfang der 2000er Jahre arbeiteten dort rund 40 Mitarbeiter. Ungewöhnlich ist die Raumaufteilung, denn Fertigung und Verwaltung sind nicht streng voneinander getrennt, sondern vielfach nur durch Glaswände geschieden.\n\nZwischen Uhr und Füllhalter bestehen mehr Parallelen, als es zunächst scheint: Beides sind feinmechanische Gebrauchsgegenstände mit langer Lebensdauer und Reparaturfähigkeit, beide galten in den 1970er Jahren als überholt, als Quarzuhr und Kugelschreiber den Markt beherrschten, und beide erleben seit den 1990er Jahren eine anhaltende Renaissance.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet das Montblanc Meisterstück Solitaire Mountain Massiv Skeleton von 2006 aus, und wie hoch war seine Auflage?", "a": "Das Meisterstück Solitaire Mountain Massiv Skeleton 2006 war das Spitzenstück der ersten Produktwelle, die Montblanc am 11. Januar 2006 zum hundertjährigen Bestehen des Unternehmens vorstellte. Die Auflage betrug lediglich drei Exemplare, die schon bei der Vorstellung sämtlich vergeben waren; der Wert je Exemplar wurde seinerzeit mit 140.000 Euro angegeben.\n\nAuf einem blau-transparenten Schaft in der Bauform des 149 ist die Silhouette des Bergmassivs des Mont Blanc mit 1.400 Diamanten nachgebildet, davon 1.277 weiße und 123 blaue, gefasst in 18-karätiges Weißgold. Durch den durchscheinenden Schaft ist die handgearbeitete Kolbenmechanik aus massivem Weißgold zu sehen. Die Kappenkrone trägt anstelle des üblichen weißen Sterns einen eigens entworfenen, mit 43 Facetten geschliffenen Diamanten in Sternform, der in Acryl eingegossen ist. Die Feder besteht aus 18-karätigem Gold, ist rhodiniert beziehungsweise platiniert und trägt die für die Jubiläumsfedern typische Gravur mit Bergmotiv und der Jahreszahl 2006.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete die Montblanc-Edition Rouge et Noir zum 100-jährigen Firmenjubiläum 2006 im Handel?", "a": "Der Verkaufspreis der zum hundertjährigen Firmenjubiläum aufgelegten Edition Rouge et Noir lag 2006 bei 3.800 Euro. Der Name greift die Anfänge des Hauses auf: Die 1906 in Hamburg gegründete Firma brachte ab 1909 einen Safety-Füllhalter unter der Bezeichnung Rouge et Noir heraus, schwarz mit rotem Kappenkopf, dessen Feder zum Verschließen in den Schaft eingedreht wurde. Die Jubiläumsedition zitiert diese Formensprache.\n\nZum heutigen Marktwert lässt sich keine pauschale Aussage treffen. Die Preise für Jubiläums- und Sonderausgaben schwanken erheblich und hängen vor allem davon ab, ob Umkarton, Zertifikat und Papiere vollständig vorhanden sind, ob das Stück ungeschrieben ist und wie der Zustand von Feder, Kappenring und Edelharz ausfällt. Als Orientierung taugen erzielte Zuschläge vergleichbarer Stücke bei Auktionen, nicht die Angebotspreise im Handel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Mit welchen Schreibgeräten werden in deutschen Städten die Einträge ins Goldene Buch vorgenommen?", "a": "Für Eintragungen in Goldene Bücher und Gästebücher greifen die meisten deutschen Kommunen traditionell zum Montblanc Meisterstück, meist zum großen 149. Die Firmenüberlieferung, unter anderem die „Kleine Chronik des Hauses Montblanc“, hält solche Anlässe fest, darunter den Eintrag von Papst Johannes Paul II. in das Goldene Buch der Stadt Gelsenkirchen. Auch Benedikt XVI. unterzeichnete bei seinem Kölner Besuch im August 2005 mit einem Meisterstück, vermutlich einem 149.\n\nEs gibt jedoch Ausnahmen mit lokalem Bezug. In Weimar wird nach Sammlerangaben ein Friedrich-Schiller-Füllhalter aus der Writers Edition 2000 bereitgehalten. Für Hannover hält sich die Darstellung, dort werde aus naheliegenden Gründen seit jeher mit einem Pelikan unterschrieben; belegt ist das nicht abschließend. Auch außerhalb der Rathäuser gehören solche Garnituren zum Repertoire: In der Präsidentensuite des Berliner Hotels Adlon lag das Gästebuch seinerzeit mit einem Penstand samt 149 und passendem Tintenlöscher bereit.\n\nEine verbindliche Regel, welches Schreibgerät zu verwenden ist, existiert nicht; die Wahl liegt bei der jeweiligen Stadt oder Institution. Entsprechend sind die verwendeten Stücke selten dokumentiert und lassen sich meist nur über Pressefotos des jeweiligen Termins bestimmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das Montblanc Scenium Artist Packaging, und welche Künstler gestalteten die 2005 erschienenen Ausführungen?", "a": "Das Scenium Artist Packaging war eine Geschenkverpackung, die Montblanc Anfang 2005 einführte: ein Schreibgeräte-Set aus der Serie Scenium in einer aufwendig gestalteten Box, deren Motive von bekannten Künstlern entworfen wurden. Thematisch kreisten die Motive um Liebe, Freundschaft und Dank; das Set war ausdrücklich als Geschenkartikel und nicht als limitierte Sammleredition angelegt.\n\nDen Anfang machte eine Ausführung des argentinischen Zeichners Guillermo Mordillo. Als zweite Variante folgte im September 2005 das Scenium Artist Packaging „Jim Davis“: Der Schöpfer der Comicfigur Garfield entwarf dafür exklusiv drei verschiedene Garfield-Motive.\n\nUnter Sammlern blieb die Reihe umstritten, weil sich die Verbindung von Comicmotiven und Montblanc nicht jedem erschloss; gesammelt wird zudem in aller Regel das Schreibgerät und nicht die Verpackung. Für die Einordnung eines solchen Sets zählt deshalb neben dem Zustand des Scenium-Schreibgeräts vor allem, ob die Box mit dem Künstlermotiv vollständig und unbeschädigt erhalten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trägt ein Montblanc Meisterstück nur die Prägung W. Germany und keine Seriennummer, und ist es deshalb gefälscht?", "a": "Das Fehlen einer Seriennummer ist bei älteren Schreibgeräten kein Fälschungsmerkmal. Montblanc begann erst ab etwa 1991 damit, Füllhalter, Kugelschreiber und Drehbleistifte der Meisterstück-Serie fortlaufend zu nummerieren; die Nummer steht auf dem Goldrand unterhalb der Kappenkrone mit dem Stern. Stücke, die vor dieser Umstellung gefertigt wurden, tragen dort lediglich die Herkunftsangabe.\n\nAus dieser Angabe lässt sich das Alter grob eingrenzen: „W. Germany“ verweist auf eine Fertigung vor der Wiedervereinigung, also vor 1989/90, während spätere Stücke nur noch „Germany“ tragen. Ein Kugelschreiber mit „W. Germany“ und ohne Nummer und ein Drehbleistift mit „Germany“ und Seriennummer können deshalb beide echt sein, stammen dann aber aus verschiedenen Jahrzehnten.\n\nFür die Echtheitsbeurteilung sind stattdessen Verarbeitung und Details maßgeblich: sauber gearbeitete Beschläge ohne gebogene Blechteile, ein korrekt sitzender Kappenstern, scharfe Gravuren und die typische Anmutung des Edelharzes. Bleiben Zweifel, prüft eine Montblanc-Boutique oder eine Fachwerkstatt das Stück.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Serien wurden 2005 eingestellt, und welche Meisterstück- und Bohème-Modelle kamen neu ins Sortiment?", "a": "Im Sortimentsjahr 2005 ließ Montblanc mehrere Linien auslaufen. Die bordeauxfarbenen Classique-Schreibgeräte blieben entgegen anderslautenden Gerüchten lieferbar: der Füllhalter 145 in den Federbreiten EF, F, M, B, BB, OM, OB und OBB, der Rollerball 163, der Kugelschreiber 164 und der Bleistift 165 mit 0,5- oder 0,7-Millimeter-Mechanik. Entfallen sind dagegen LeGrand und Mozart in Bordeaux. Der 149, der Traveller 147, der Document Marker 166 und der Sketch Pen 169 blieben ausschließlich mit vergoldeten Beschlägen im Programm; platinierte Ausführungen waren nicht geplant.\n\nBei den Meisterstück Solitaire endete die Fertigung der Hematit-Modelle sowie der Mozart-Ausführungen in Sterling Silber, Sterling Silber Doué, Vermeil und Vermeil Doué; erhalten blieben dort nur Doué Royal und Coral. Ebenfalls eingestellt wurden die vergoldeten Solitaire mit Fadenguilloche samt Doué-Variante, früher in Vermeil, zuletzt in vergoldetem Messing, sowie die Serie Pure Silver.\n\nNeu kam der Solitaire Gold&Black, vergoldet mit schwarzer Lack-Intarsie, als LeGrand- und Classique-Füllhalter sowie als Kugelschreiber, Bleistift und Rollerball, jeweils auch als Doué. Dazu kam die Serie Fibre Guilloche mit Silberkappe und eingelegten Fiberglasstreifen auf schlichtem Silberschaft, allerdings ohne LeGrand-Füllhalter. Im Bohème-Programm erschienen der Doué Goldplated mit mattschwarzem Korpus in Golfballoptik und der Lacquer Pearl, beide als Füllhalter, Kugelschreiber und Rollerball, dazu der Bohème Vert mit platinierten statt vergoldeten Beschlägen als einmalige, nicht nachbestellbare Auflage.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer war Thomas De La Rue, welche Schreibgeräte stellte seine Firma her, und auf welchen Briefmarken wird sie gewürdigt?", "a": "Thomas De La Rue (1793–1866) stammte von der Kanalinsel Guernsey und begründete in London die Firma De La Rue, die zunächst mit der Herstellung von Spielkarten Vermögen machte und später das englische Monopol für die Produktion von Briefmarken und Zahlungsmitteln erhielt, nicht nur für Großbritannien, sondern auch für zahlreiche andere Länder. In den 1880er Jahren begann das Unternehmen mit der Entwicklung und Fertigung von Füllhaltern; bekanntester Vertreter ist der Onoto. Die Schreibgerätefertigung wurde nach Sammlerangaben Ende der 1950er Jahre aufgegeben. Ausführliche Darstellungen zur Firma und ihren Schreibgeräten finden sich bei Andreas Lambrou, „Füllfederhalter“, sowie bei Giorgio Dragoni und Giuseppe Fichera, „Füllfederhalter, Schreibkultur und Schreibdesign“.\n\nGuernsey ehrte seinen berühmten Sohn zweimal mit Briefmarkenausgaben. Der zweite Satz erschien am 27. Juli 1993 zum 200. Geburtstag in einer Auflage von 113.000 Stück zu je fünf Marken; die Motive zeigen mit Geldschein, Füllhalter, Druckerpresse, Briefmarke und Spielkarte die gesamte Produktpalette des Hauses. Schreibgerätemotive kommen auch sonst auf Briefmarken vor: In Deutschland zeigt die erste Ausgabe der Sonderserie „Für die Briefmarke“ vom 12. Oktober 2000 einen Füllfederhalter und einen Schreibstift neben einem beschrifteten Umschlag mit bereitliegender Marke.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchem Zeitraum wurden der Montblanc Meisterstück 94 und der zugehörige 95 in massivem 750er Gold hergestellt?", "a": "Der Füllhalter 94 und das dazu passende Zweitschreibgerät 95 in massivem Gold wurden nach Sammlerangaben zwischen 1960 und 1970 gefertigt; ein Stück mit diesen Nummern lässt sich also auf die 1960er Jahre datieren. Die zweistellige Modellnummerierung ist für das Montblanc-Programm jener Jahre typisch.\n\nDie Punze 750 steht für 18 Karat: Das Gehäuse besteht aus massivem Gold und ist nicht lediglich vergoldet oder mit Golddoublé überzogen. Solche Ausführungen bildeten die Spitze des damaligen Sortiments und entstanden in deutlich kleineren Stückzahlen als die Modelle aus Edelharz, was sie heute zu gesuchten Sammlerstücken macht.\n\nZur Originalverpackung, zu beiliegenden Papieren und zu den seinerzeitigen unverbindlichen Preisempfehlungen liegen keine gesicherten Angaben vor; diese Fragen sind nicht abschließend geklärt. Für die Einordnung eines konkreten Stücks zählen daher vor allem der Erhaltungszustand, die Unversehrtheit von Feder und Mechanik sowie lesbare Punzierungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc Solitaire Doué Signum, und warum schimmert an abgenutzten Exemplaren Messing durch die Oberfläche?", "a": "Der Solitaire Doué Signum gehört zur Meisterstück-Solitaire-Familie und kam vermutlich 2003 auf den Markt; er wurde inzwischen aus dem Sortiment genommen. Kennzeichnend ist die platinierte Oberfläche über einem Grundkörper aus Messing.\n\nDa es sich um eine Beschichtung und nicht um massives Edelmetall handelt, tritt bei starker Beanspruchung an Kanten, Kappenrand und Clip der gelbliche Messinggrund hervor. Ein Stück, an dem großflächig Gelbmetall durchscheint, ist deshalb nicht zwangsläufig eine unbekannte Sonderausführung oder gar eine Fälschung, sondern in aller Regel schlicht stark abgenutzt; gelegentlich wird die Beschichtung auch absichtlich abgerieben. Eine Neubeschichtung lässt sich in der Regel nur über den Hersteller-Service oder eine spezialisierte Werkstatt ausführen und lohnt nur bei ansonsten gutem Zustand.\n\nZu beachten ist außerdem, dass es von dieser Linie Corporate-Gift-Ausführungen gab, bei denen anstelle des Montblanc-Sterns das Logo eines Unternehmens in die Kappenkrone eingearbeitet wurde. Solche Stücke sind echt, gelten im Sammlermarkt aber als weniger gesucht als die Serienausführung. Ob es davon auch vergoldete Varianten gab, ist nicht abschließend geklärt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wem war die Montblanc Patron of Art Edition 2014 gewidmet, und in welchen Auflagenhöhen und zu welchem Preis erschien sie?", "a": "Die Patron of Art Edition des Jahres 2014 ist Henry E. Steinway gewidmet, dem aus Deutschland stammenden Gründer des Klavierbauunternehmens Steinway & Sons. Die Gestaltung fiel deutlich eigenwilliger aus als bei den meisten früheren Jahrgängen und wurde unter Sammlern entsprechend kontrovers aufgenommen.\n\nUngewöhnlich ist die Staffelung der Auflagen: Die Edition erschien in vier Höhen, nämlich 8, 88, 888 und 4810 Exemplaren, wobei die kleineren Auflagen in der Regel aufwendiger ausgeführt sind. Die Zahl 4810 verweist wie bei allen großen Montblanc-Editionen auf die Höhe des Mont Blanc in Metern. Für die 4810er-Ausführung lag der Listenpreis 2014 bei etwa 2.200 Euro; die kleineren Auflagen lagen deutlich darüber.\n\nFür die Zuordnung eines Einzelstücks sind die eingravierte Auflagennummer und das mitgelieferte Zertifikat maßgeblich, da sich die vier Ausführungen vor allem in Material und Ausstattung unterscheiden, nicht im Grundmodell.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man einen Fountainbel Bulkfiller von Conid aus dem First Production Run 2012, und woraus besteht er?", "a": "Die ersten Exemplare des Fountainbel Bulkfillers, den die belgische Werkstatt Conid in Antwerpen ab 2012 fertigte, tragen mehrere eindeutige Gravuren. Auf dem Kappenring steht FOUNTAINBEL BULK-FILLER CONID, auf der Schraube des Clipgehäuses CONID Antwerp - Belgium, und sowohl auf dem Füllgriff als auch ein zweites Mal am Clipende findet sich die Kennzeichnung First Production Run 2012 mit der laufenden Nummer aus insgesamt sechzig Stück.\n\nDie Metallteile einschließlich Clip bestehen aus Titan, ebenso die verbaute Bock-Feder. Da sich Titan nicht scharfkantig biegen lässt, wurde der Clip aus einer gedrehten Hülse gearbeitet und die endgültige Form durch Funkenerosion herausgeschnitten; der innen konkav geformte Clipfinger nimmt Stoffdicken bis etwa 2,5 Millimeter auf und federt zuverlässig in die Ausgangslage zurück. Die durchsichtigen Bauteile sind nicht aus Acrylglas, sondern aus Polycarbonat gefertigt, das erheblich schlagzäher ist und selbst starke Verformung übersteht, sich allerdings nur mit deutlich höherem Aufwand klar polieren lässt.\n\nKonstruktiv fällt ein zweiter O-Ring auf, der die Buchse der Federeinheit vor dem Griffstück abdichtet. Er verhindert, dass beim Befüllen Tinte von vorn zwischen Griffstückbohrung und Federeinheit eindringt und dort eintrocknet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lassen sich gefälschte Montblanc StarWalker erkennen, insbesondere beim Rollerball der Rubber-Line-Ausführung?", "a": "Beim StarWalker der Rubber-Line-Ausführung ist das Korpusende hinter dem Gewinde das verlässlichste Prüfmerkmal: Beim Original besteht dieser Bereich aus Stahl, bei den seinerzeit kursierenden Nachbauten war er schwarz ausgeführt. Der Unterschied fällt im direkten Vergleich sofort auf und ist auch auf brauchbaren Verkaufsfotos gut zu erkennen.\n\nEin zweites Warnsignal sind Ausführungen, die es im regulären Sortiment nie gegeben hat. Weiße StarWalker-Korpusse oder StarWalker mit Korn-Guilloche gehörten Mitte der 2000er Jahre nicht zum Programm und waren damit sicher als Plagiate einzuordnen. Wer den Katalogstand des jeweiligen Jahres kennt, erkennt solche Phantasievarianten schneller als jedes Detailmerkmal am Stück selbst.\n\nBei Online-Auktionen gilt außerdem: Bietet ein Verkäufer mehrere eindeutig gefälschte Schreibgeräte gleichzeitig an, sind auch seine übrigen Angebote kritisch zu sehen, einschließlich Etuis, Geldbörsen und Schreibmappen. Unscharfe oder erkennbar aus Herstellerprospekten übernommene Fotos sind ein zusätzliches Warnzeichen, weil sich daran die typischen Verarbeitungsmängel von Fälschungen gerade nicht beurteilen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Taugen limitierte Füllhalter als Geldanlage, und wie belastbar sind die in Anlegermagazinen genannten Sammlerpreise?", "a": "Anlegermagazine greifen das Schreibgerätesammeln regelmäßig unter dem Blickwinkel der Wertentwicklung auf und belegen ihre Thesen mit einzelnen Ausreißern. In einem Beitrag vom Februar 2006 etwa wurde der Pelikan Blue Ocean mit einem Ladenpreis von seinerzeit 400 Euro und einem Sammlerpreis von 1.200 Euro geführt; für den Faber-Castell Pen of the Year 2003 nannte derselbe Beitrag einen Aufschlag von rund 25 Prozent gegenüber dem Neupreis.\n\nSolche Zahlen sind mit Vorsicht zu lesen, weil sie meist Angebotspreise einzelner Händler und keine tatsächlich erzielten Verkaufspreise abbilden. Für den Blue Ocean waren im selben Zeitraum real eher um die 270 Euro zu erlösen, also weniger als der ursprüngliche Ladenpreis. Nur einer kleinen Zahl von Editionen ist eine deutliche Wertsteigerung in kurzer Zeit vergönnt; die große Mehrheit limitierter Schreibgeräte verliert nach dem Kauf zunächst an Wert und erreicht den Neupreis, wenn überhaupt, erst nach vielen Jahren.\n\nWer sammelt, wählt ein Schreibgerät deshalb sinnvollerweise nach Gestaltung, Verarbeitung und Schreibeigenschaften aus und betrachtet eine mögliche Wertsteigerung als Nebeneffekt, nicht als Zweck der Anschaffung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem schlanken Schreibgerät der 1980er Jahre mit eingesetztem Kunststoffstern im Clip?", "a": "Schlanke Montblanc-Schreibgeräte aus den 1980er Jahren, bei denen der Stern als eingesetztes Kunststoffteil im Clip sitzt, gehören zur Serie CS, die auch unter der Bezeichnung Slim Line vermarktet wurde. Sie werden häufig für einen Noblesse gehalten, bilden aber eine eigene Linie. Die Serie zählte zur damals so genannten dritten Preiskategorie, also zu den preiswerten Montblanc-Modellen: Ein Tintenroller kostete in den 1980er Jahren rund 50 DM.\n\nDie farbigen Ausführungen haben ein Messinggehäuse mit mattiertem Kunststoffüberzug. Die zugehörigen Füllhalter besitzen durchweg eine vergoldete Stahlfeder und keine Goldfeder, was in Verkaufsangeboten gelegentlich falsch dargestellt wird. Der Sammlerwert dieser Baureihe ist entsprechend überschaubar, der Gebrauchswert dagegen hoch, da die Schreibgeräte robust gebaut sind und passende Ersatzminen als Standardware im Schreibwarenfachhandel erhältlich bleiben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Kolbenfüller mit der Aufschrift „Monte Rosa“ und ohne Sternkranz auf dem Kappenkopf ein echter Montblanc?", "a": "Monte Rosa ist keine fremde Marke, sondern eine eigene Modellreihe von Montblanc: preiswerte Schul- und Gebrauchsfüllhalter der 1950er Jahre, benannt nach einem weiteren Alpengipfel. Dass der Kappenkopf keinen gravierten, farblosen Sternkranz trägt, ist bei diesen Modellen normal und kein Hinweis auf eine Fälschung. Ebenso gehört die Stahlfeder mit dem Schriftzug „Monte Rosa“ zum Original, denn die Reihe war bewusst unterhalb des Meisterstücks angesiedelt.\n\nDie Einordnung erleichtert die zweiteilige Prägung am Schaftende neben dem Kolbendrehknopf: Auf der einen Seite steht die Modellnummer, etwa 042, auf der anderen das Kürzel der Feder. Dabei bezeichnet K die kugelig geschliffene, weich laufende Spitze, der zweite Buchstabe die Breite; „KF“ ist also eine Kugelfeder in Fein.\n\nFür den Wert ist der Zustand entscheidender als die Seltenheit. Abgenutzte Vergoldung an Clip und Kappenring sowie eine blank gelaufene Feder drücken den Preis deutlich. Gut erhaltene Monte Rosa tauchen auf Sammlerbörsen regelmäßig auf und kosten dort häufig weniger als schlechtere Stücke aus Online-Auktionen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie viele Exemplare des Montblanc Artisan Magic Beauty „Ugly Duckling“ wurden hergestellt, und wie ist das Stück einzuordnen?", "a": "Eine offizielle Stückzahl gibt es nicht. Die Artisan-Stücke von Montblanc wurden nicht als nummerierte Limited Edition aufgelegt, sondern als aufwendig gefertigte Sondermodelle ohne festgelegte Auflage. Wer an einem Magic Beauty nach einer Limitierungsnummer oder einem Zertifikat mit Auflagenhöhe sucht, wird deshalb nichts finden; deren Fehlen ist bei dieser Reihe kein Hinweis auf eine Fälschung.\n\nGebaut wurden nach Sammlerangaben nur wenige Exemplare, genaue Zahlen hat Montblanc nie veröffentlicht. Für die Bewertung eines angebotenen Stücks bleiben damit allein Zustand, Vollständigkeit von Etui und Papieren sowie der Vergleich mit tatsächlich erzielten Preisen ähnlicher Artisan-Modelle. Aus der bloßen Zugehörigkeit zur Artisan-Reihe lässt sich kein Wert ableiten, und eine besondere Seltenheit ist ohne Auflagenangabe auch nicht belegbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass das Edelharz eines Montblanc Meisterstück 164 beim Durchleuchten rötlich durchscheint, und wie klärt man die Echtheit?", "a": "Ja, das ist normal. Edelharz ist die Montblanc-Bezeichnung für einen hochwertigen Acrylkunststoff, materialtechnisch also ein naher Verwandter von Plexiglas. Leuchtet man ein schwarzes Gehäuse mit einer starken Lampe an, wird es lichtdurchlässig und zeigt einen rötlichen bis rotbraunen Schimmer. Dieser Effekt gilt Sammlern eher als Echtheitsindiz, weil viele Fälschungen aus undurchsichtigem Kunststoff bestehen.\n\nBeim Meisterstück-Kugelschreiber 164 gehört auch der Kappenschriftzug „Montblanc Meisterstück Pix“ zum Original. Pix ist eine alte, markenrechtlich geschützte Hausbezeichnung, die Montblanc auf Kugelschreibern und Drehbleistiften der Meisterstück-Reihe führt, und kein Fantasiebegriff. Die Seriennummer auf dem Clip lässt sich dagegen nur werksintern auswerten: Aus ihr kann Montblanc unter anderem das Herstellungsjahr ablesen, für Sammler ist sie ohne Schlüssel nicht lesbar.\n\nEine verbindliche Echtheitsbestätigung gibt ausschließlich Montblanc selbst; dafür muss das Schreibgerät eingeschickt werden, und der Service ist kostenpflichtig. Jede Beurteilung nach Fotos bleibt eine Einschätzung, auch wenn saubere Gravuren, die Passform der Originalmine und das Materialverhalten bereits starke Anhaltspunkte liefern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den in fünf Exemplaren gefertigten Galalith-Füllfederhalter von Achim Velte aus, und wie wird er befüllt?", "a": "Der deutsche Schreibgerätemacher Achim Velte (Style of Writing) fertigte diesen Füllfederhalter 2020 als Sonderanfertigung in nur fünf Exemplaren aus Galalith, einem aus Kasein gewonnenen Kunststoff, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitet war und wegen seiner horn- bis marmorähnlichen Anmutung geschätzt wird. Der Halter besitzt eine 18-karätige Goldfeder, die ausschließlich in der Breite M angeboten wurde, Bronzeringe und bewusst keinen Clip.\n\nDie Maße: Länge geschlossen rund 13,9 Zentimeter, ohne Kappe ab Federspitze rund 12,8 Zentimeter, Durchmesser am Griffstück etwa 14,7 Millimeter, an der Kappe etwa 15,8 Millimeter, Gewicht ungefähr 28 Gramm. Geliefert wurde er in einer Feinkartonage mit Umkarton und einem Lederetui.\n\nBefüllt wird über Patrone oder Konverter, wobei der Konverter verschraubt ist. Der Hersteller empfiehlt, den Konverter zum Füllen abzuschrauben und die Tinte direkt in den Konverter zu ziehen, damit das Griffstück keine Verfärbungen bekommt; bei einem Naturstoff wie Galalith ist das ein sinnvoller Rat. Velte war Sammlern schon zuvor durch Füllhalter und Kugelschreiber zum Motiv der Himmelsscheibe von Nebra bekannt, die er 2013 auflegte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es den Montblanc Sketch Pen 169 auch mit platinierten Beschlägen, und welche gleichwertigen Fallminenstifte bieten andere Hersteller?", "a": "Nein. Der Sketch Pen mit der Modellnummer 169, im Handel auch als Leonardo geführt, ist der große Fallminenstift des Meisterstück-Programms und wird wie der Füllhalter 149 ausschließlich mit vergoldeten Beschlägen gebaut. Eine platinierte oder silberfarbene Ausführung hat Montblanc nicht angeboten.\n\nWer einen ähnlich hochwertigen Minenhalter mit dicker Mine sucht, wird bei anderen Häusern fündig, muss aber meist Abstriche beim Umfang machen. Aurora führt kurze, dickere Bleistifte aus farbig marmoriertem Auroloide, allerdings ebenfalls mit vergoldeten Beschlägen. Von Lamy stammt der Scribble im geradlinigen Hausdesign, ebenfalls mit dicker Fallmine. Bexley aus Ohio baut den Multipen, der auch Kugelschreiberminen aufnimmt und unter anderem in Schwarz mit verchromten Beschlägen erhältlich ist. Faber-Castell legte einmal einen Fallminenstift aus massivem Sterlingsilber als limitierte Edition auf. Hinzu kommen der Gessner von Cleo Skribent sowie Fallminenstifte von Wörther und aus der Werkstatt von Stefan Fink.\n\nOb eine dieser Alternativen dem 169 tatsächlich ebenbürtig ist, wird unter Sammlern unterschiedlich beurteilt. Als ernsthafter Gegenentwurf, noch dazu mit silberfarbenen Beschlägen, gilt vor allem der Dolce Vita Stout von Delta.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man Ersatzteile für einen Montblanc Patronenfüller der Classic-Serie aus den 1980er Jahren?", "a": "Einzelteile gibt Montblanc an Privatkunden nicht ab. Wer ein gebrochenes Bauteil ersetzen will, etwa das durchsichtige Verbindungsstück zwischen Vorderteil und Griffstück, wird vom Werk auf den kostenpflichtigen Service verwiesen, bei dem das komplette Schreibgerät eingeschickt werden muss. Für ältere Modelle wie die Classic-Serie der 1980er Jahre, die dem 221 formal nahesteht, ist das oft unwirtschaftlich.\n\nIm Sammlerbereich existiert kein Ersatzteillager im eigentlichen Sinne. Spezialisierte Händler und Werkstätten, etwa Tom Westerich, Horst Schrage oder Lutz Fiebig, unterhalten zwar große Bestände, gewinnen ihre Teile aber selbst aus defekten Geräten. Entsprechend liegen die Preise für ein Einzelteil höher, als man es von einem Serienersatzteil erwarten würde.\n\nDer in der Praxis günstigste Weg ist deshalb meist, ein vergleichbares, gern auch defektes Gerät derselben Baureihe als Teilespender zu erwerben und das Bauteil selbst zu tauschen. Bei den weit verbreiteten Patronenfüllern der 1980er Jahre ist das Angebot groß genug, dass sich ein Spender in aller Regel für weniger Geld findet, als das einzelne Ersatzteil kostet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf sollte man beim Kauf eines gebrauchten Montblanc Meisterstück 144 achten, und worin unterscheidet er sich vom 145?", "a": "Der 144 und der 145 gehören beide zur schlanken Classique-Größe des Meisterstücks und arbeiten in ihren neueren Ausführungen mit Patrone und Konverter; nur die 144er der 1950er Jahre waren echte Kolbenfüller. Der 144 lag im Neupreis spürbar höher als der 145. Bei Angeboten lohnt deshalb ein Blick auf den genannten Ladenpreis: Entspricht er dem Niveau eines 145, stimmt entweder die Modellangabe nicht, oder der Verkäufer hat den Wert aus der falschen Preisliste übernommen. Das ist für sich genommen kein Fälschungsverdacht, aber ein Anlass, Modellnummer, Feder und Füllsystem genau zu prüfen.\n\nVor dem Kauf sollte die Federbreite im Fachhandel ausprobiert werden. Ein kostenloser Umtausch der Feder auf eine andere Breite war üblicherweise nur möglich, wenn das Schreibgerät neu und direkt bei einem Händler gekauft wurde (Stand 2005); bei privat oder über Auktionen erworbenen Haltern trägt man die Kosten eines Federtauschs selbst. Da sich Strichbild und Schreibgefühl zwischen EF, F, M und B deutlich unterscheiden, ist die falsche Breite der häufigste Grund, warum ein günstig erworbenes Meisterstück am Ende doch nicht gefällt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Muss auf einem Montblanc Solitaire aus Sterlingsilber neben der Punzierung 925 immer auch der Montblanc-Meisterstempel stehen?", "a": "Nein. Im International Service Certificate heißt es zwar, die Punzierung „925“ und der Montblanc-Meisterstempel garantierten gemeinsam die Echtheit des wertvollen Materials, doch beide Zeichen finden sich nur auf neueren Schreibgeräten. Ältere Solitaire-Modelle und erst recht historische Stücke mit Silberoverlay tragen allein den Feingehaltsstempel. Fehlt die zusätzliche Hauspunzierung, ist das also kein Fälschungsmerkmal, sondern ein Altersmerkmal.\n\nÄhnlich verhält es sich mit dem Clip: Ältere Montblanc-Schreibgeräte tragen dort nur die Herkunftsangabe „Germany“ ohne Identifikationsnummer, die Seriennummer wurde erst später eingeführt. Auch eine ausgeleierte Drehmechanik ist ein Verschleiß- und kein Echtheitsproblem; sie lässt sich im Werksservice oder in einer Fachwerkstatt instand setzen.\n\nEine belastbare Aussage über Echtheit und Servicebedarf erhält man am ehesten, indem man das Stück in einem Montblanc-Fachgeschäft vorlegt. Aus einzelnen Punzen allein lässt sich ohne das Schreibgerät in der Hand selten etwas Verbindliches ableiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es Fälschungen der Montblanc Writers Edition Franz Kafka, und woran lassen sich solche Plagiate erkennen?", "a": "Ja. Zunächst kursierten Plagiate des Kafka-Rollerballs, ab 2005 kamen gefälschte Füllhalter und Kugelschreiber der Writers Edition Franz Kafka von 2004 hinzu, sodass die Reihe als komplettes Set nachgeahmt angeboten wurde.\n\nDer deutlichste Hinweis steckt in der Feder: Trägt sie die Prägung „Iridium Point“, handelt es sich um eine handelsübliche Zulieferfeder, wie Montblanc sie nie verwendet hat. Ebenso verräterisch sind beigelegte Papiere, die nicht zum Modell gehören, etwa ein Garantieheft der Bohème zu einem Kafka-Schreibgerät. Echte Editionen werden mit modellgenauen Unterlagen ausgeliefert; umgekehrt beweisen mitgelieferte Papiere für sich genommen nichts, weil Etuis, Hefte und Zertifikate separat gehandelt und für Fälschungen gezielt zugekauft werden.\n\nWer eine Writers Edition gebraucht kauft, sollte Feder, Gravuren, Kappenring-Beschriftung und Unterlagen deshalb immer zusammen betrachten und im Zweifel den Preis als Warnsignal nehmen: Angebote deutlich unterhalb des üblichen Sammlerniveaus sind bei limitierten Editionen so gut wie nie ein Schnäppchen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Kolbenfüller der 1950er Jahre mit 585er-Feder und nur umrissenem Stern auf dem Kappenkopf?", "a": "Solche Halter stammen aus der dritten Linie von Montblanc, die zu Beginn der 1950er Jahre unterhalb von Meisterstück und zweiter Linie angesiedelt war: bessere Schülerfüllhalter und zugleich einige der ersten Kunststoffmodelle des Hauses. Kennzeichen ist der nur eingravierte, im Umriss ausgeführte Stern auf dem Kappenkopf anstelle des eingelegten weißen Sterns.\n\nDie Modellnummer steht nicht auf der Feder, sondern ist in die Blindkappe am Schaftende eingeprägt. Je nach Größe handelt es sich meist um einen 342, das kleinere, oder einen 344, das größere Modell. Eine auf der Feder gelesene Zahl wie „140“ ist in aller Regel die verkannte Prägung „14C“; zusammen mit der Angabe 585 bezeichnet sie schlicht die 14-karätige Goldfeder und nicht das Modell.\n\nFür die eindeutige Zuordnung sind daher drei Dinge maßgeblich: die Gesamtlänge, die Prägung auf der Blindkappe und die Ausführung von Clip und Kappenring. Fehlt die Prägung, weil die Blindkappe getauscht oder abgeschliffen wurde, lässt sich zwischen 342 und 344 nur noch über die Maße entscheiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man gefälschte Montblanc StarWalker in Online-Auktionen, und kann man solche Angebote löschen lassen?", "a": "Der erste Prüfschritt ist der Abgleich mit dem tatsächlichen Modellprogramm. Gibt es die angebotene Gestaltung bei Montblanc gar nicht, etwa einen StarWalker mit marmoriertem Dekor, ist die Sache entschieden, bevor man über Einzelheiten diskutiert. Ebenso spricht eine Feder, die nicht zur Serie passt oder die generische Prägung „Iridium“ trägt, eindeutig gegen ein Original. Der StarWalker gehört zu den am häufigsten kopierten Montblanc-Reihen.\n\nTypisch ist auch die Verkaufsprosa: Der Anbieter will das Stück geschenkt bekommen haben, kennt sich angeblich nicht aus und weiß deshalb nichts über die Herkunft. Der Materialwert eines solchen Plagiats liegt bei wenigen Euro, 2009 wurden etwa zwei Euro veranschlagt. Gebote von 30 Euro und mehr sind also kein Schnäppchen, sondern der Preis für ein wertloses Stück.\n\nMelden kann man ein Angebot zwar, beenden lassen kann es aber nur der Rechteinhaber: Ausschließlich Montblanc selbst kann bei der Auktionsplattform die Löschung durchsetzen. Deshalb verschwinden längst nicht alle Fälschungen aus dem Angebot, und deshalb bleibt die eigene Prüfung vor dem Gebot die wichtigste Schutzmaßnahme.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es eine offizielle Montblanc-Edition mit der Signatur von Helmut Newton, und wie erkennt man daraus gebastelte Fälschungen?", "a": "Nach Sammlerangaben hat Montblanc tatsächlich eine Newton-Edition aufgelegt, und zwar um 1999 und in sehr kleiner Auflage. Überliefert ist, dass es sich stets um ein Set handelte: ein Füllhalter 149 mit der eingravierten Unterschrift von Helmut Newton, abgegeben nur zusammen mit einem handsignierten Poster beziehungsweise Buch. Die Angaben zur Stückzahl schwanken zwischen etwa 75 und 100 Exemplaren, genannt werden auch rotgoldene Beschläge. Abschließend belegt ist das nicht, die Einzelheiten sollten daher nur mit Vorbehalt weitergegeben werden.\n\nSicher ist dagegen, dass es sich nicht um ein Schreibgerät der Special Anniversary Edition handelte. Angebote, die ein Gehäuse dieser Edition mit einer aufgeklebten Limitierungsnummer, Teilen anderer Schreibgeräte und einer groben Signaturgravur kombinieren, sind Eigenbauten. Typische Merkmale solcher Bastelstücke sind Nummern, die es beim Modell nie gab, Gravuren mit abweichender Schrift und Tiefe, silberfarbene Ringe dort, wo vergoldete gehören, sowie Verpackung und Papiere, die weder zum Schreibgerät noch zueinander passen. Begleitet wird das häufig von einem rührseligen Verkaufstext, der zum schnellen Zuschlag bewegen soll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Federprägung „Iridium Point Germany“ auf einem angeblichen Montblanc, und welche Reihen werden besonders oft gefälscht?", "a": "Die Prägung „Iridium Point Germany“ ist das zuverlässigste Einzelmerkmal für eine Fälschung. Montblanc hat seine Federn nie so bezeichnet. Der Schriftzug stammt von Zulieferfedern aus der Massenfertigung und findet sich auf Plagiaten unterschiedlichster Marken; die Herkunftsangabe „Germany“ ist dabei ebenso frei erfunden wie der Rest.\n\nOriginale tragen den Schriftzug Montblanc und die Angabe des Goldgehalts, also 585 und 14 C beziehungsweise 750 und 18 K, bei den Meisterstücken zusätzlich die Zahl 4810, die auf die Höhe des Mont Blanc in Metern verweist. Stahlfedern der preiswerteren Reihen sind entsprechend mit Reihen- oder Modellbezeichnung geprägt. Eine Feder ohne jede Montblanc-Kennzeichnung, aber mit generischem Iridium-Aufdruck, schließt ein Original praktisch aus.\n\nBesonders viele Plagiate gibt es von den StarWalker-Modellen, häufig kopiert werden außerdem die großen Meisterstücke und die limitierten Editionen. Da Fälschungen äußerlich inzwischen passabel ausfallen, lohnt der Blick auf Feder, Tintenleiter und die Ausführung der Gravuren mehr als der auf die Gesamtform.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie prüft man bei einem gebraucht erworbenen Montblanc Meisterstück 146 LeGrand Echtheit und ungefähres Alter?", "a": "Zuerst hilft der Größenvergleich: Der 146 LeGrand ist das große Meisterstück, der Classique mit den Nummern 144 und 145 ist deutlich schlanker und kürzer. Wirkt ein vermeintlicher LeGrand zu klein, handelt es sich meist schlicht um einen Classique und nicht um eine Fälschung.\n\nFür die Datierung ist zu wissen, dass Montblanc den 146 im Lauf der Jahrzehnte immer wieder überarbeitet hat. Feder, Kappenring-Beschriftung, Beschläge und vor allem der Tintenleiter wurden mehrfach geändert, sodass sich anhand der Bauform des Tintenleiters das Herstellungsjahr grob auf ein Jahrzehnt eingrenzen lässt. Ein Tintenleiter jüngerer Bauart in einem älter wirkenden Gehäuse kann auf einen Federtausch im Service hindeuten, was den Sammlerwert mindert, den Gebrauchswert aber nicht.\n\nDer zweite Anhaltspunkt ist die Verarbeitung: sauber geschnittene Gewinde, ein exakt sitzender Kappenring, gleichmäßige Gravuren und ein Kolben, der ohne Ruckeln läuft. Verbindlich beurteilen kann die Echtheit nur Montblanc selbst, und das nur am eingesandten Stück. Ein auf einem Antikmarkt gefundener 146 ist deshalb nicht automatisch verdächtig, denn Fälschungen orientieren sich in aller Regel an aktuellen Modellen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Prägung „KM“ am Schaftende eines Montblanc 344, und was ist ein solcher Füllhalter wert?", "a": "Montblanc prägte bei den Modellen der 1950er Jahre am Schaftende zwei Angaben ein: auf der einen Seite die Modellnummer, hier 344, auf der anderen das Kürzel der Feder. „KM“ steht für eine Kugelfeder in mittlerer Strichstärke, das K also für die kugelig geschliffene, sehr weich laufende Spitze, das M für die Breite. Entsprechend bezeichnet „KF“ eine Kugelfeder in Fein. Kugelfedern sind vor allem im asiatischen Raum beliebt, was ein solches Stück für Sammler dort zusätzlich interessant macht.\n\nDer 344 gehört zur dritten Linie des Hauses, einem gehobenen Schülerfüllhalter mit umrissenem Stern auf dem Kappenkopf. Er wurde in mehreren Varianten gebaut, weshalb sich der Herstellungszeitraum allein aus der Modellnummer nicht genau bestimmen lässt; dafür sind zusätzlich Clipform, Kappenring und Federprägung heranzuziehen.\n\nPreislich bewegt sich der 344 im unteren Bereich der Montblanc-Sammlerstücke, je nach Zustand bei rund 50 bis 80 Euro (Stand 2005). Ein intakter Kolben, eine unbeschädigte Feder und ein rissfreier Kappenring sind für den Wert wichtiger als die Modellvariante.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem schlanken weißen Montblanc-Druckkugelschreiber aus den 1980er Jahren, und was ist er wert?", "a": "Das ist ein Kugelschreiber der Reihe Montblanc SL, ausgeschrieben SlimLine: eine schlanke Baureihe der 1980er Jahre mit vergoldeten Beschlägen und farbigem Kunststoffüberzug, hier in Weiß. Die SL-Serie war deutlich unterhalb des Meisterstücks angesiedelt und gehörte zu den preiswerten Montblanc-Schreibgeräten.\n\nDas schlägt sich im Wert nieder. Der Kugelschreiber kostete seinerzeit nach Sammlerangaben rund 29,90 DM, umgerechnet also knapp 15 Euro. Die im Handel gelegentlich zu hörende Behauptung, ein solches Stück habe neu 80 DM gekostet, trifft für die SL-Reihe nicht zu. Für ein neuwertiges Exemplar waren 25 Euro (Stand 2010) allenfalls die Obergrenze des Angemessenen.\n\nBekannt sind die SL-Kugelschreiber mit mattem Überzug. Eine hochglänzend lackierte Ausführung ist unter Sammlern nicht belegt, bei einem solchen Stück ist deshalb Vorsicht geboten: Es kann nachlackiert sein oder gar kein Montblanc. Prüfen sollte man in diesem Fall den Stern auf dem Kappenkopf, die Beschriftung des Clips und den Lauf der Druckmechanik.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum passt die Kappe eines Montblanc 149 von 1982 nicht auf einen 149 von 1999, obwohl beide dieselbe Modellnummer tragen?", "a": "Montblanc hat seine Schreibgeräte immer wieder in Details verändert, und der 149 macht davon keine Ausnahme; dasselbe gilt für die übrigen Meisterstücke. Zu den mehrfach überarbeiteten Punkten gehört auch das Kappengewinde, sodass Kappen aus verschiedenen Fertigungsperioden trotz gleicher Modellnummer nicht zwangsläufig untereinander passen.\n\nDas ist kein Mangel, keine Reparaturspur und kein Hinweis auf eine Fälschung, sondern eine normale Folge der langen Bauzeit. Praktisch bedeutet es, dass eine Ersatzkappe aus derselben Periode stammen muss wie der Halter. Wer eine Kappe blind nachkauft, riskiert, dass sie nicht oder nur schwergängig greift, und wer ein unpassendes Gewinde mit Kraft zudreht, beschädigt Kappe und Schaft dauerhaft.\n\nFür den 149 existieren Sammlerübersichten, die die Änderungen an Feder, Tintenleiter, Kappenring, Kolbenmechanik und Gewinde nach Jahren auflisten. Sie sind das zuverlässigste Hilfsmittel, um ein Exemplar zu datieren und passende Teile zu finden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist der Montblanc Monte Rosa für ein Füllhalter, und wovon hängt sein Sammlerwert ab?", "a": "Monte Rosa war der Name einer preiswerten Schulfüllhalter-Reihe von Montblanc, die in den 1950er- und 1960er-Jahren gefertigt wurde. Es gab sie in mehreren Bauformen und Farben, wahlweise mit vergoldeter Stahlfeder oder mit 14-karätiger Goldfeder.\n\nFür den Wert ist weniger der Name als der Abnutzungszustand entscheidend. Gebrauchte Exemplare in durchschnittlicher Erhaltung wurden Mitte der 2000er-Jahre für etwa 20 Euro gehandelt. Unbenutzte Stücke mit Goldfeder erzielten dagegen ohne Weiteres über 100 Euro, und für einen unbenutzten transparenten Monte Rosa aus den 1960er-Jahren wurden umgerechnet knapp 500 Euro bezahlt.\n\nZu beachten ist eine Verwechslungsgefahr: Vor dem Zweiten Weltkrieg existierte eine Schweizer Schreibgerätemarke namens Monte Rosa, die nichts mit Montblanc zu tun hatte und qualitativ deutlich darunter lag. Füllhalter mit dem Namen Monte Rosa aus dem Hause Montblanc entstanden erst nach 1945. Bei vage formulierten Angeboten lohnt deshalb der Blick auf Federprägung und Herstellerkennzeichnung, bevor man einen Sammlerpreis bezahlt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es die Montblanc Hommage à Frédéric Chopin auch als Kugelschreiber und Tintenroller, oder nur als Füllfederhalter?", "a": "Als Chopin wird ausschließlich der Füllfederhalter bezeichnet, also der Meisterstück 145. Er gehört zur Meisterstück-Classique-Linie, auch wenn er etwas größer ausfällt als der Tintenroller derselben Baureihe. Die übrigen Schreibgeräte der Linie — Kugelschreiber, Tintenroller und Bleistift — gibt es in gleicher Ausführung, sie tragen den Namen Chopin jedoch nicht.\n\nAngeboten wurde die Baureihe sowohl in schwarzem Edelharz mit vergoldeten Beschlägen als auch in der Platin-Linie mit platinierten Beschlägen. Ein Kugelschreiber mit platinierten Beschlägen ist also für sich genommen kein Hinweis auf eine Fälschung.\n\nBeim Kauf ist trotzdem Vorsicht geboten: Gerade von der Classique-Serie kursieren zahlreiche Fälschungen, häufig zusammen mit nachgemachten Serviceheften, deren Schriftzug bei genauem Hinsehen vom Original abweicht. Wer sicher gehen will, kauft bei einem autorisierten Montblanc-Händler oder lässt ein Stück vor dem Kauf von einem erfahrenen Sammler prüfen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Modell ist ein Kugelschreiber der Collection Madame, und in welchen Jahren wurde er gebaut?", "a": "Die Collection Madame war eine speziell für Frauen gestaltete Montblanc-Linie. Der Kugelschreiber dieser Kollektion trägt die Modellnummer 945 und wurde von 1971 bis 1975 hergestellt. Die Nummer findet sich meist nicht auf dem Schreibgerät selbst, sondern nur auf der Originalverpackung, weshalb die Bestimmung ohne Schachtel schwerfällt.\n\nBeschrieben und abgebildet ist das Modell im Standardwerk „Collectible Stars“, das die Montblanc-Schreibgeräte der Nachkriegsjahrzehnte erfasst. Dass sich sonst kaum Material dazu findet, hat zwei Gründe: Schreibgeräte für Damen standen lange im Schatten des Sammlerinteresses, und die Stücke der Collection Madame waren Gebrauchsgegenstände, die benutzt und selten aufbewahrt wurden. Im Handel tauchen sie deshalb vergleichsweise selten auf, ohne dass sie deswegen zu den hochpreisigen Raritäten zählen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ab wann tragen Montblanc-Meisterstücke eine eingelaserte Identifikationsnummer, und lässt sich ein 146 damit datieren?", "a": "Das hausinterne Erfassungssystem, auf dem die eingelaserten Identifikationsnummern beruhen, wurde erst 1990 eingeführt. Für ältere Schreibgeräte kann auch der Hersteller keine Zuordnung vornehmen; eine Anfrage bei Montblanc bleibt bei vor 1990 gebauten Stücken ergebnislos. Die Nummer taugt also nur für jüngere Exemplare zur Datierung.\n\nWeitere Anhaltspunkte liefern die Imprints: Der Zusatz „West Germany“ verweist auf die Zeit vor der Wiedervereinigung, während „Germany“ allein für eine spätere Fertigung spricht. Auch Details der Ausstattung helfen weiter, etwa dass jüngere 146er die Gravur „Meisterstück No. 146“ auf dem Kappenring tragen und mit einer bicoloren Feder ausgestattet sind, während ältere Exemplare eine einfarbig goldene Feder besitzen. Das Tintenfenster kann als durchgehender Ring oder als schmale durchsichtige Streifen ausgeführt sein.\n\nEine eindeutige Zuordnung gelingt dennoch nicht immer. In Übergangsphasen liefen verschiedene Varianten nebeneinander, und ein Füllhalter, der zwischenzeitlich zur Reparatur war, kann Bauteile aus einer anderen Fertigungsperiode tragen, etwa einen später montierten Clip. Größenvergleiche bleiben trotzdem zuverlässig: Der 146 ist deutlich größer als der 144, der 149 wiederum kräftiger als der 146.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum setzt die Mine eines Montblanc-Kugelschreibers nach kurzer Zeit aus, und welche Mine hilft bei staubiger Umgebung?", "a": "Ein Strich, der von weißen Streifen unterbrochen wird, deutet fast immer auf eine gestörte Pastenzufuhr hin und nicht auf einen Defekt des Schreibgeräts. Herkömmliche Kugelschreiberminen arbeiten schwerkraftunterstützt: Wer im Stehen, über Kopf oder an einer senkrechten Unterlage schreibt, lässt den Pastenfluss abreißen, und die Kugel läuft trocken. Auf Baustellen kommt hinzu, dass sich feiner Staub vom Papier in die Kugelfassung hineindreht und den Fluss zusätzlich behindert. Die Strichstärke spielt dabei keine Rolle.\n\nAbhilfe schaffen druckbeaufschlagte Minen nach Art des Fisher Space Pen, die es auch passend für Montblanc-Kugelschreiber gibt. Sie sind mit Gas unter Druck gesetzt und schreiben lageunabhängig, also auch über Kopf und in kalter oder staubiger Umgebung. Im normalen Ladensortiment werden sie kaum vorrätig gehalten; den Bezug vermittelt der deutsche Fisher-Vertrieb Standardgraph, der auch Auskunft über Fachhändler in der Nähe gibt. Abrieb der Vergoldung an der Spitze ist bei täglichem Gebrauch normal und ohne Einfluss auf die Funktion.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein alter Montblanc-Kolbenfüller mit 585er-Herzlochfeder, aber ohne Modellbezeichnung auf dem Schaft eine Fälschung?", "a": "Nein. Das Fehlen des Imprints ist für sich genommen kein Fälschungsmerkmal. Die Modellbezeichnung wurde nur flach in Schaft oder Kappe geprägt; Handschweiß, jahrzehntelanger Gebrauch und vor allem späteres Aufpolieren lassen sie mit der Zeit verschwinden. Bei vielen erhaltenen Vorkriegs- und Nachkriegsmodellen ist sie nur noch bei streifendem Licht zu erahnen oder ganz verschwunden.\n\nDie Bestimmung läuft deshalb über andere Merkmale: die Federprägung (585 beziehungsweise 14 C für 14-karätiges Gold, dazu die charakteristische Herzlochform), Länge und Durchmesser, die Ausführung des Füllsystems, die Form von Clip und Kappenring sowie die Farbe und Art des Materials. Ein schwarzer Kolbenfüller dieser Bauart mit 585er-Herzlochfeder und Gravur auf der Kappe gehört nach Sammlerangaben typischerweise in die Reihe um das Modell 234½.\n\nWer Gewissheit will, legt einem erfahrenen Sammler oder Restaurator aussagekräftige Aufnahmen vor: Feder von beiden Seiten, Kappenring, Schaftende und eine Gesamtansicht mit Maßstab. Eine Ferndiagnose allein anhand des fehlenden Imprints ist dagegen wertlos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man bei einem oktagonalen Montblanc-Safety-Füllhalter mit Goldauflage, ob das Overlay original ist?", "a": "Bei den oktagonalen Safety-Füllhaltern steht die Größenzahl — etwa 2 oder 4 — sowohl auf dem Hartgummi-Drehknopf am Schaftende als auch auf der Goldfeder; daneben gab es kurze und lange Ausführungen. Ob das Overlay massiv ist, verrät die Punzierung: Trägt es keine Feingehaltsangabe wie 585, handelt es sich um eine Vergoldung, nicht um Gold.\n\nFür die Zuordnung des Overlays zum Hersteller ist die Kappe entscheidend. Auf einer der Flächen originaler Montblanc-Overlays ist der alte Montblanc-Schriftzug mit dem Bergmotiv in der Mitte graviert. Fehlt er und findet sich stattdessen an der Kappenlippe eine Kennzeichnung wie „Montblanc 18 k.r.“, stammt die Auflage nach Sammlerangaben aus italienischer Fertigung und wurde nicht von Montblanc selbst hergestellt. Auch ein montierter Clip ist mit Vorsicht zu betrachten: Passt seine Form nicht zum Muster des Overlays, ist er in aller Regel nachträglich angebracht worden.\n\nVerfärbungen und Vergrauen des Hartgummis, besonders am Schaftende, sind bei diesen Stücken die Regel und lassen sich fachgerecht bearbeiten. Der mechanische Zustand — vor allem die Spindel des Ausfahrmechanismus und die Dichtung — lässt sich nur am Objekt selbst beurteilen, nie nach Fotos. Nach einer sachkundigen Restaurierung bleibt ein solcher Safety auch mit nachträglichem Clip ein sammelwürdiges Stück, allerdings zu einem entsprechend niedrigeren Preis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche gestreiften Meisterstück-Varianten gab es in den 1950er-Jahren, und warum wirken silbergraue Exemplare heute grünlich?", "a": "In den 1950er-Jahren führte Montblanc die gestreiften Meisterstücke in vier Ausführungen: die Größen 142, 144 und 146 in tannengrün; dieselben Größen in silbergrau; ein helles lindgrün, das kein ausgeblichenes Tannengrün ist, sondern ein eigener Farbton (hier ist die Größe 142 nicht gesichert); und schließlich eine Variante mit geraden statt geschwungenen Streifen in tannengrün, die bislang nur in den Größen 144 und 146 bekannt ist. Passend zu den Farben gab es jeweils den Bleistift 172; Kugelschreiber gehörten zu diesen Garnituren noch nicht.\n\nBei der Farbbestimmung ist Vorsicht geboten. Das silbergraue Zelluloid verfärbt sich über die Jahrzehnte und kann dann deutlich grünlich wirken, sodass silbergraue Stücke immer wieder als grüne Exemplare angeboten werden — oft in gutem Glauben. Umgekehrt verblasst tannengrün, erreicht aber nicht den klaren Ton des lindgrünen Materials. Ein Vergleich bei Tageslicht und ein Blick auf geschützte Stellen unter dem Kappenrand, wo das ursprüngliche Farbniveau erhalten blieb, klären die Zuordnung meist zuverlässig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tintenpatronen passen in einen Montblanc Generation, und sind die teureren Montblanc-Patronen dafür nötig?", "a": "Der Montblanc Generation ist ein Patronenfüllhalter, der mit den international gebräuchlichen Standardpatronen arbeitet. Es passt also jede Patrone, die zum Pelikan-Format kompatibel ist, und damit der weitaus größte Teil des Angebots im Schreibwarenhandel. Original-Montblanc-Patronen sind zwar erhältlich, kosten aber ein Vielfaches und bringen technisch keinen Vorteil; sie lohnen sich nur, wenn man einen bestimmten Farbton dieser Marke schätzt.\n\nNicht verwendbar sind Patronen von Lamy: Der Hersteller benutzt ein eigenes Patronenformat, das mit dem Standard nicht kompatibel ist und sich nicht einsetzen lässt. Beim Farbwechsel empfiehlt es sich, Feder und Tintenleiter vorher mit lauwarmem Wasser durchzuspülen, bis es klar abläuft.\n\nDer Generation selbst ist ein unkomplizierter Alltagsfüllhalter aus dem Einstiegssegment unterhalb der Meisterstück-Linie und war der Nachfolger der Classic-Serie. Er eignet sich gut zum täglichen Schreiben, hat aber keinen ausgeprägten Sammlerwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Montblanc Patron of Arts Edition Friedrich II. von 1999 technisch aus, und wie hoch war die Auflage?", "a": "Der Füllfederhalter Friedrich II. erschien 1999 als Jahresedition der Patron-of-Arts-Reihe, mit der Montblanc historische Förderer der Künste würdigt. Die Auflage betrug 4810 Exemplare weltweit — die Zahl verweist auf die Höhe des Mont Blanc in Metern und wird bei dieser Reihe regelmäßig verwendet.\n\nTechnisch folgt das Stück nicht den großen Kolbenfüllern, sondern der Bohème-Bauart: Größe und Füllsystem entsprechen dieser Serie, es handelt sich also um einen Patronenfüllhalter mit versenkbarer 18-karätiger Goldfeder, die über einen Drehmechanismus am Schaftende aus- und wieder eingefahren wird. Das Gehäuse besteht aus Walzgold.\n\nAuf dem Sammlermarkt wurden ladenneue, unbenutzte Exemplare mit vollständiger Ausstattung Stand 2008 für rund 1.300 Euro gehandelt. Wie bei allen limitierten Editionen wirken sich fehlende Originalverpackung, Zertifikat und Serviceheft deutlich preismindernd aus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ältere Montblanc-Kugelschreiber wie das Modell No. 38 aus den 1960er-Jahren Meisterstücke, und passen heutige Minen hinein?", "a": "Nein. Bis Anfang der 1990er-Jahre war Montblanc ein Schreibgerätehersteller mit vollem Sortiment, das vom einfachen Schulfüllhalter bis zum Meisterstück 149 alle Segmente abdeckte. Modelle wie der Kugelschreiber No. 38 aus den 1960er-Jahren gehören zur damaligen Massenfertigung und nicht zur Meisterstück-Linie; in Material und Verarbeitung unterscheiden sie sich entsprechend deutlich. Der Markenname allein sagt bei Vintage-Stücken also wenig über Rang und Wert aus.\n\nPraktisch wichtig ist die Minenfrage: In diese alten Gehäuse passen die heute angebotenen Montblanc-Minen nicht, weil sie für ein längst aufgegebenes Format gebaut wurden. Ersatz gibt es nur über Restbestände oder passend zugeschnittene Fremdminen. Wer ein Schreibgerät zum täglichen Gebrauch verschenken möchte, fährt mit einem aktuellen Modell wie dem Meisterstück 164 besser; ein Stück aus den 1960er- oder 1970er-Jahren ist eher etwas für Liebhaber dieser Epoche.\n\nBeim Fälschungsrisiko kann man bei solchen Modellen eher gelassen sein: Nachbauten konzentrieren sich fast ausschließlich auf die bekannten aktuellen Meisterstück-Modelle, einfache Gebrauchsschreibgeräte der 1960er-Jahre werden kaum kopiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bestehen die Tintenleiter moderner Montblanc-Füllhalter noch aus Ebonit, und welche Hersteller verwenden noch Ebonit?", "a": "Bei modernen Montblanc-Füllhaltern bestehen die Tintenleiter nach Sammlerangaben nicht mehr aus Ebonit, sondern aus spritzgegossenem Kunststoff. Wer einen Ebonit-Tintenleiter von Montblanc sucht, muss auf ältere Füllhalter zurückgreifen. Die Fertigung erfolgt bei Montblanc — anders als bei etlichen Mitbewerbern, die Bauteile zukaufen — im Wesentlichen im eigenen Haus.\n\nLänger im Gebrauch blieb Ebonit bei italienischen Herstellern: Omas und Delta verbauten auch in den 2000er-Jahren noch Ebonit-Tintenleiter, bei Delta wurden die Tintenkanäle zeitweise von Hand gefräst. Sammler schätzen dieses Material, weil es sich nachträglich bearbeiten und exakt an die Feder anpassen lässt, was bei Restaurierungen und beim Einstellen des Tintenflusses von Vorteil ist. Nachteilig ist die Empfindlichkeit gegenüber Licht und aggressiven Reinigungsmitteln: Ebonit verfärbt sich mit der Zeit bräunlich und sollte nur mit klarem, lauwarmem Wasser gespült werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man die Feder eines Montblanc Meisterstück 146 selbst tauschen, und was kostet eine Ersatzfeder?", "a": "Technisch ist der Federtausch mit Übung möglich, bei aktuellen Füllhaltern ist davon jedoch abzuraten. Feder und Tintenleiter sitzen eng gepasst im Federhaus; unsachgemäßes Ziehen verbiegt die Feder, beschädigt den Tintenleiter oder reißt das Griffstück an. Der Schaden übersteigt dann schnell den Betrag, den man sparen wollte.\n\nEinzelne Ersatzfedern gibt Montblanc nicht in den freien Handel; sie sind nur über den Hersteller beziehungsweise den autorisierten Fachhandel zu bekommen, wobei der fachgerechte Einbau im Preis enthalten ist. Für eine Goldfeder des 146 war Stand 2010 mit schätzungsweise rund 250 Euro zu rechnen — etwa der Hälfte dessen, was damals eine Ersatzfeder für einen Waterman Sérénité kostete.\n\nWirtschaftlich lohnt sich das selten. Für diesen Betrag findet man auf dem Gebrauchtmarkt häufig einen gut erhaltenen 146 in der gewünschten Federbreite, sodass der Verkauf des vorhandenen Stücks und der Nachkauf eines passenden Exemplars unter dem Strich auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen. Standardbreite ist M; sehr breite oder schräg geschliffene Federn lassen sich schwerer weiterverkaufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gehört zum Montblanc Skeleton Star 333 Füllfederhalter ein besonderes Garantie- und Serviceheft?", "a": "Nein. Anders als bei vielen limitierten Editionen wurde der Füllfederhalter Skeleton Star 333 nur mit dem gewöhnlichen Service Guide ausgeliefert, wie er auch den Serienmodellen beilag. Der Hersteller hat das auf Nachfrage bestätigt. Wer ein gebrauchtes Stück ohne Sonderheft erwirbt oder feststellt, dass nach einem Werkstattaufenthalt nur ein normales Heft zurückkommt, muss also nicht von einem unvollständigen Satz ausgehen.\n\nVerwechslungsgefahr besteht mit der gleichnamigen Uhr: Die Skeleton Star 333 erhielt als Armbanduhr ein eigens gestaltetes, sehr aufwendig ausgeführtes Serviceheft, und Käufer niedriger Seriennummern bekamen zusätzlich einen Gutschein, mit dem ein Stern auf den eigenen Namen eingetragen werden konnte. Diese Beigaben gehörten ausschließlich zur Uhr und nie zum Schreibgerät.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Heißt die Montblanc-Linie mit dem Füllhalter 144 und dem Kugelschreiber 164 Meisterstück Classic oder Classique?", "a": "Korrekt ist die französische Schreibweise Classique. Zu dieser Baugröße der Meisterstück-Linie gehören unter anderem der Füllfederhalter 144 und der Kugelschreiber 164, die sich über ihre Modellnummern eindeutig zuordnen lassen. Eine Meisterstück-Variante namens Classic hat es dagegen nie gegeben.\n\nDer Name Classic bezeichnet eine eigene Montblanc-Serie, die unterhalb der Meisterstück-Linie angesiedelt war. Sie trat die Nachfolge der 220er-Serie aus den 1970er-Jahren an und wurde ihrerseits von der Generation-Serie abgelöst. Beide Bezeichnungen sollte man beim Bestimmen und beim Kauf auseinanderhalten: Sie stehen für unterschiedliche Preis- und Qualitätsklassen, was sich auch im Sammlerwert deutlich niederschlägt. Angebote, die ein einfaches Stück der Classic-Serie als „Meisterstück Classic“ ausweisen, beruhen entweder auf einer Verwechslung oder sollen bewusst den höheren Preis rechtfertigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc-Füllhalter ohne eingelaserte Identifikationsnummer am Kappenring zwangsläufig eine Fälschung?", "a": "Nein. Montblanc versah seine Schreibgeräte erst ab etwa Anfang bis Mitte der 1990er-Jahre mit einer eingelaserten Identifikationsnummer. Ein Füllhalter, der vorher gebaut wurde — beim 144 betrifft das die älteren Serien —, darf gar keine Nummer tragen. Ihr Fehlen ist bei solchen Stücken normal und kein Mangel. Auch eine einfarbig goldene Feder statt einer bicoloren ist bei diesen Modellen nichts Ungewöhnliches.\n\nUmgekehrt ist eine vorhandene Seriennummer kein Echtheitsbeweis: Die meisten Fälschungen tragen frei erfundene Nummern, und der Hersteller erteilt zu einzelnen Nummern keine Auskunft. Aussagekräftiger sind Feder, Verarbeitung und Materialanmutung. Echte Federn tragen die Feingehaltsprägung für 14- oder 18-karätiges Gold, also 585 beziehungsweise 750, häufig zusammen mit 14 C oder 18 K.\n\nDie verbreiteten Fälschungen der 2000er-Jahre hatten meist keine Goldfeder und waren insgesamt grob gearbeitet, sodass sie schon beim genauen Hinsehen auffielen. Verlassen sollte man sich darauf nicht mehr: Inzwischen kursieren auch aufwendigere Nachbauten. Im Zweifelsfall hilft nur der direkte Vergleich mit einem gesicherten Original oder der Kauf beim autorisierten Händler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnt sich die Reparatur eines Montblanc Generation, dessen Griffstück Risse hat und Tinte austreten lässt?", "a": "In aller Regel nicht. Der Generation ist ein Alltagsfüllhalter aus dem Einstiegssegment und der Nachfolger des Modells 320, dem er äußerlich ähnelt. Für diese Serien hält Montblanc keine Ersatzteile mehr vor. Risse im Kunststoff des Griffstücks, durch die beim Schreiben Tinte austritt, lassen sich deshalb nicht einfach durch ein Neuteil beheben — eine Werkstatt müsste zunächst ein baugleiches Spenderexemplar beschaffen und ausschlachten. Die Kosten übersteigen den Zeitwert des Füllhalters dann deutlich.\n\nWirtschaftlich sinnvoller ist es, ein intaktes gebrauchtes Exemplar zu kaufen und das beschädigte Stück als Teilespender zu behalten. Wer den Füllhalter aus persönlichen Gründen erhalten möchte, fragt am besten bei einer auf Schreibgeräte spezialisierten Werkstatt an, etwa bei Lutz Fiebig (Interpens), ob sich das Griffstück ersetzen lässt.\n\nVon eigenen Klebeversuchen mit Sekundenkleber ist abzuraten: Der Kleber trübt und versprödet den Kunststoff, hält der Spannung des eingeschraubten Schafts ohnehin nicht stand und macht eine spätere fachgerechte Instandsetzung unmöglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man bei einem Montblanc 342 aus den 1950er-Jahren die Feder tauschen lassen, und was kostet eine Ersatzfeder?", "a": "Bei Montblanc selbst nicht. Der Hersteller hält für Schreibgeräte außerhalb der Meisterstück-Linie, die länger als zehn Jahre aus der Produktion sind, weder Ersatzteile noch Federn vor. Für einen 342 — einen etwas gehobeneren Schulfüllhalter der dritten Serie — ist ein Federtausch im Werk deshalb nicht zu bekommen.\n\nDer übliche Weg führt über Sammler und Restauratoren, die gebrauchte Originalfedern vorrätig haben. Eine passende Feder für den 342 kostete Mitte der 2000er-Jahre zwischen etwa 50 und 100 Euro. Gibt man die vorhandene Feder in Zahlung, werden erfahrungsgemäß rund 25 bis 33 Prozent angerechnet, bei wenig gefragten Breiten eher weniger. Das gilt besonders für eine OM-Feder, also eine schräg geschliffene Mittelfeder, die nur selten gesucht wird und sich deshalb schlecht weiterverkaufen lässt.\n\nFür das Bestimmen und Einordnen der Montblanc-Schreibgeräte zwischen 1946 und 1979 gilt das Buch „Collectible Stars“ von Jens Rösler und Stefan Wallrafen als Standardwerk; dort sind die meisten Modelle dieser Jahre beschrieben und abgebildet. Es hilft auch bei der Frage, welche Modelle in einem bestimmten Zeitraum gebaut wurden, wenn man gezielt ein Stück aus einem Jahrgang sucht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist zu tun, wenn sich bei einem Montblanc Meisterstück Doué beim Öffnen ein Gehäuseteil vom Schaft löst?", "a": "Ein solches Bauteil darf sich nicht lösen. Schaft, Griffstück und Beschlagteile sind im Werk fest gefügt, und wenn sich die Verbindung beim normalen Auf- und Zudrehen öffnet, ist das als Produktionsfehler zu werten und nicht als Bedienfehler — auch dann, wenn der Schaft zuvor etwas fester zugedreht wurde. Ob die Teile geklebt oder gepresst sind, ist von außen nicht abschließend zu beurteilen.\n\nWichtig ist, das Schreibgerät im vorgefundenen Zustand zu belassen und keinesfalls selbst zu kleben: Klebstoffreste erschweren die fachgerechte Instandsetzung erheblich und können jede Kulanz kosten. Restliche Tinte sollte man vorher entfernen.\n\nDer Weg führt über den autorisierten Fachhändler oder die Montblanc-Boutique, in der das Stück gekauft wurde; von dort wird es zur Reparatur eingeschickt. In vergleichbaren Fällen wurden solche Reparaturen kostenlos ausgeführt, teils weil der Hersteller den Fehler anerkannte, teils weil der Händler die Kosten übernahm. Ein Anspruch darauf besteht außerhalb der Garantiezeit nicht, die Nachfrage lohnt sich aber in jedem Fall, und verbindliche Auskünfte zu den Kosten gibt ohnehin nur die Werkstatt nach Begutachtung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass bei einem Montblanc 146 aus den 1950er-Jahren das Tintenfenster bei aufgeschraubter Kappe sichtbar bleibt?", "a": "Ja. Bei vielen 146ern bleibt ein schmaler Streifen des Tintenfensters sichtbar, wenn die Kappe vollständig aufgeschraubt ist. Die Länge des Fensters wurde im Lauf der Produktionsjahre mehrfach geändert, sodass sich Exemplare verschiedener Baujahre in diesem Punkt unterscheiden. Ein etwa einen Millimeter breiter sichtbarer Rand des gelblichen Fensters ist deshalb kein Hinweis darauf, dass die Kappe nicht richtig sitzt oder dass Kappe und Schaft nicht zusammengehören.\n\nAnders zu bewerten sind Risse in der Kappe, die bei Stücken aus dieser Zeit häufig auftreten. Sie verlaufen meist vom Kappenrand bis zum ersten Ring und entstehen, wenn das Material über dem eingepressten Metallring schrumpft und unter Spannung gerät. Ein solcher Riss weitet sich beim Auf- und Zuschrauben weiter, wenn er unbehandelt bleibt. Er gehört in die Hände einer auf alte Schreibgeräte spezialisierten Werkstatt; eigene Klebeversuche mindern den Sammlerwert erheblich und lassen sich später kaum korrigieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Modellnummer trägt ein Montblanc Meisterstück Tintenroller in der schlanken Classique-Baugröße?", "a": "Der Tintenroller der Meisterstück-Classique-Baugröße trägt die Modellnummer 163. In derselben Baugröße stehen der Kugelschreiber 164 sowie die Füllfederhalter 144 und 145, während der 146 und der 149 zu den größeren Baureihen gehören. Die Modellnummer ist auf dem Schreibgerät selbst in aller Regel nicht angebracht, sodass die Zuordnung über Bauart und Abmessungen erfolgt.\n\nDie auf dem Kappenring eingelaserte Zeichenfolge ist keine Modell-, sondern eine Identifikationsnummer. Sie wird seit den frühen 1990er-Jahren vergeben und lässt weder auf das Modell noch zuverlässig auf das Baujahr schließen. Für die Bestimmung hilft stattdessen der Vergleich mit einer Größenübersicht der Meisterstück-Modelle: Länge und Durchmesser unterscheiden die Baureihen zuverlässig, die Art des Schreibgeräts — Füllfederhalter, Tintenroller, Kugelschreiber oder Bleistift — die Nummern innerhalb einer Baugröße.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat der Montblanc 1266 aus den 1970er Jahren eine Gold- oder eine Stahlfeder, und wie selten ist das Modell?", "a": "Der Montblanc 1266 gehört zu den vierstellig bezeichneten Modellen der 1970er Jahre und ist heute nur noch vergleichsweise selten anzutreffen. Für Verwirrung sorgt bei diesem Füllhalter regelmäßig die Feder: Sie wirkt hell und silbrig und wird deshalb häufig für eine Stahlfeder oder für eine später eingesetzte Ersatzfeder gehalten.\n\nTatsächlich ist der 1266 ab Werk mit einer 18-karätigen Goldfeder ausgestattet, die rhodiniert, also mit einer hellen Rhodiumschicht überzogen ist. Eine silbrig erscheinende Feder ist bei diesem Modell somit der korrekte Originalzustand und kein Mangel. Wer ein solches Stück bestimmen möchte, achtet am besten auf die Prägung der Feder, die die Goldlegierung ausweist – eine helle Feder ohne Angabe der Legierung spräche gegen die Originalfeder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den Jinhao 100 aus, welche Feder besitzt er, und passen Standardpatronen und -konverter in diesen Halter?", "a": "Der Jinhao 100 wird im Handel häufig mit den Zusätzen „Celebry“ oder „Centennial“ angeboten und ist in mehreren Ausführungen erhältlich, darunter Rot/Weiß – auch „Koi“ genannt – und Black/Pearl. Es handelt sich um einen Patronenfüller, dem ab Werk ein Jinhao-Konverter beiliegt.\n\nDie vergoldete Feder in M entspricht in Form und Schreibverhalten weitgehend einer Bockfeder 250 Triple; eine solche lässt sich auch problemlos in den Jinhao 100 eindrehen, was den Wechsel auf eine andere Federbreite erleichtert. Beim Zubehör ist Vorsicht geboten: Patronen und Konverter von Jinhao haben eine eigene Größe beziehungsweise Öffnung. Sie passen nicht in Halter mit Standardpatronen, und umgekehrt lassen sich Standardpatronen oder -konverter im Jinhao 100 nicht verwenden.\n\nDie Verarbeitung wird nach Sammlererfahrung als überraschend gut beurteilt (Stand 2021): Feder und Tintenleiter fördern die Tinte gleichmäßig aufs Papier, die Feder kratzt nicht und sitzt fest, nichts wackelt. Ältere chinesische Füllhalter galten dagegen zwar als brauchbar schreibend, in der Verarbeitung aber als billig – die Fertigungsqualität hat sich über die Jahre deutlich verbessert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich die beschädigte Kappe eines Montblanc der Rubber Line ersetzen, wenn es keine Ersatzteile mehr gibt?", "a": "Montblanc hält ein Monopol auf Ersatzteile: Kappen, Kappenköpfe oder andere Bauteile werden weder an Händler noch an Endkunden abgegeben, Reparaturen führt ausschließlich der Hersteller selbst aus. Der Versuch, ein Ersatzteil über Fachgeschäfte oder freie Werkstätten zu beziehen, ist deshalb von vornherein aussichtslos. Bei ausgelaufenen Linien wie der Rubber Line kommt hinzu, dass die Ersatzteilbestände einige Jahre nach dem Ende der Serie erschöpft sind – dann kann auch der Kundendienst nicht mehr helfen.\n\nKappen von Fälschungen sind kein Ausweg; sie passen in aller Regel weder im Gewinde noch in den Maßen. Praktikabel bleibt nur, auf dem Gebrauchtmarkt ein Spenderstück derselben Linie zu erwerben – einen Füllhalter oder Rollerball in gleicher Ausführung – und dessen Kappe zu übernehmen. Unter Sammlern älterer Schreibgeräte ist dieses Ausschlachten von Teileträgern übliche Praxis und oft die einzige Möglichkeit, ein Stück wieder vollständig zu machen. Wirtschaftlich ist das vertretbar: Eine Reparatur beim Hersteller hätte für eine Kappe deutlich mehr als 70 Euro gekostet (Stand 2017), sodass ein gebrauchtes Spenderstück preislich in derselben Größenordnung liegt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie groß ist die Auflage der Montblanc 75th Anniversary Edition mit der Nummerierung „/1924“, und wie ermittelt man ihren Wert?", "a": "Die zum 75. Firmenjubiläum aufgelegte Edition trägt die Nummerierung „/1924“ und erweckt damit den Eindruck einer sehr kleinen Auflage. Die Zahl bezieht sich jedoch auf jede einzelne Produktart: Zur Edition gehörten rund 35 verschiedene Schreibgeräte und Lederwaren, jeweils in 1924 Exemplaren – zusammen also etwa 67.000 nummerierte Stücke. Von einer echten Rarität kann daher keine Rede sein. Die Serie verkaufte sich im Handel nie besonders gut; Montblanc gab sie später in den eigenen Boutiquen mit Nachlässen von bis zu 40 Prozent ab.\n\nFür die Wertermittlung eines Stücks aus dieser Edition, etwa des Meisterstück Mozart 114 mit 18-karätiger Feder, gilt, was für Sammlerstücke allgemein gilt: Es gibt keine Preislisten, und Preise sind nicht fix, sondern schwanken ähnlich wie Kurse. Auskünfte aus zweiter Hand sind systematisch verzerrt – wer verkaufen möchte, nennt hohe Zahlen, wer kaufen möchte, niedrige. Belastbar sind allein tatsächlich erzielte Auktionsergebnisse für dasselbe Modell in vergleichbarem Zustand. Wird ein Modell nur selten gehandelt, hilft nur geduldiges Beobachten des Marktes über Monate. Stand 2009 lagen die Preise für Schreibgeräte dieser Edition ohnehin niedrig, sodass sich Zurückhaltung beim Verkauf anbot.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie schreibt sich der Faber-Castell E-Motion, und worauf sollte man vor dem Kauf dieses Füllhalters achten?", "a": "Der E-Motion von Faber-Castell ist ein solide gebauter Füllhalter ohne bekannte Schwächen; er funktioniert zuverlässig, negative Erfahrungen mit Tintenfluss oder Feder sind nicht überliefert. Prägend sind zwei Konstruktionsmerkmale: Der Schaft ist auffallend dick, und das Griffstück besteht aus Metall und ist sehr glatt. Wer diese Haptik nicht mag, empfindet längeres Schreiben als weniger angenehm; wer gern kräftige Halter führt, kommt gut damit zurecht. Neben den Metallausführungen gibt es Varianten mit Griffbereich aus Birnbaumholz in verschiedenen Farbtönen, die als griffiger gelten.\n\nDie Federn von Faber-Castell sind durchweg recht rigide, also deutlich weniger nachgiebig als die Goldfedern eines Meisterstücks – bei einer Stahlfeder dieser Preisklasse ist das allerdings zu erwarten. Vor dem Kauf empfiehlt sich deshalb ein längerer Schreibtest, bei dem vor allem Griffstück und Federhärte beurteilt werden. Fällt er positiv aus, ist der Kauf nach Sammlereinschätzung gut vertretbar. Als Alternative unter den Haltern mit Stahlfeder gilt der Rotring Initial als besonders alltagstauglich, gestalterisch allerdings ganz anders ausgerichtet (Stand 2009).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wofür steht das eingeprägte „D“ auf der Feder eines Montblanc 32, und wurde der Füllhalter so ausgeliefert?", "a": "Das „D“ auf Montblanc-Federn steht üblicherweise für Durchschreibfeder – eine besonders harte, kaum nachgebende Feder, mit der sich Durchschläge schreiben ließen. Bei einzelnen Exemplaren des 32ers passt diese Deutung jedoch nicht zum Befund: Die so gekennzeichnete Feder schreibt vergleichsweise flexibel, und das Luftloch sitzt deutlich weiter von der Federspitze entfernt, als es bei echten Durchschreibfedern der Fall ist, bei denen es nahe an die Spitze rückt. Auch die Form der Federspitze weicht vom gewohnten Bild des 32ers ab, bei dem ein spitzer Ausschnitt den Blick auf die 585er-Punze freigibt.\n\nTrotz dieser Abweichungen gelten solche Halter nach Sammlerangaben als werksmäßig so ausgeliefert; mehrere Exemplare sind in Sammlungen bekannt und wurden von erfahrenen Sammlern als original beurteilt. Was das „D“ in diesem Zusammenhang genau bezeichnet, ist nicht abschließend geklärt. Ein späterer Umbau oder ein Federtausch ist daher nicht zwingend anzunehmen, im Einzelfall aber auch nicht völlig auszuschließen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, ob ein alter Safety-Füllhalter ohne Markenprägung von Montblanc stammt, und welche Literatur hilft weiter?", "a": "Als Faustregel gilt: Steht auf einem Safety-Füllhalter nirgends Montblanc, ist in aller Regel auch kein Montblanc drin. Zu prüfen sind Schaft, Kappenkopf, Clip und Feder. Anfang des 20. Jahrhunderts stellten weltweit sehr viele Hersteller Sicherheitsfüllhalter her; allein in Deutschland gab es mehr als zwei Dutzend Marken, von denen heute nur wenige bekannt sind und noch weniger existieren. Eine Feder mit der Prägung „Warranted 14 ct“ und dem klassischen herzförmigen Luftloch sagt über die Herkunft nichts aus, denn solche Federn wurden zugekauft und von zahlreichen Firmen verwendet. Ein schlichter schwarzer Kappenkopf ohne Stern und ein neutraler Clip sprechen ebenfalls gegen Montblanc.\n\nErschwerend kommt hinzu, dass Montblanc nach Sammlerangaben auch Zweit- und Untermarken fertigte, die den Markennamen nicht tragen; in der Sammlerliteratur werden dafür Namen wie Tatra, Gedania, Reflex oder Diplomat genannt. Sie zuverlässig zuzuordnen, gelingt nur mit einschlägiger Literatur – als Standardwerk für historische Montblanc-Schreibgeräte gilt das „Diary“ von Jens Rösler, das als lohnendste Anschaffung für dieses Sammelgebiet angesehen wird. Eine sichere Bestimmung anhand von Fotos ist meist nicht möglich; im Zweifel muss ein Fachmann das Stück in die Hand nehmen. Häufig bleibt es am Ende bei einem Halter eines No-Name-Herstellers.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc SlimLine, und werden solche Druckkugelschreiber überhaupt gefälscht?", "a": "Der SlimLine ist eine schlanke, preiswerte Montblanc-Baureihe aus den 1980er Jahren. Bis 1991 fertigte Montblanc das gesamte Spektrum vom günstigen Schulfüllhalter bis zum teuren Meisterstück; der SlimLine gehörte zum unteren Preissegment dieses Programms. Erst danach konzentrierte sich das Unternehmen auf das hochpreisige Sortiment.\n\nGenau deshalb werden Druckkugelschreiber dieser Reihe praktisch nie gefälscht: Der Wiederverkaufswert ist für Fälscher viel zu niedrig, der Aufwand lohnt sich nicht. Nachgemacht werden vor allem das Meisterstück und die limitierten Editionen. Ein SlimLine in gutem Zustand ist damit mit hoher Wahrscheinlichkeit original, auch ohne aufwendige Prüfung. Für den Marktwert bedeutet dasselbe Argument allerdings, dass er gering ausfällt: Ein gut erhaltenes Exemplar bringt beim Verkauf wenig ein, sodass es meist sinnvoller ist, den Kugelschreiber einfach selbst zu benutzen (Stand 2017).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man betrügerische Montblanc-Angebote, die mit fremden Originalfotos und kopierten Beschreibungen arbeiten?", "a": "Ein wiederkehrendes Muster betrügerischer Angebote sieht so aus: Die Fotos stammen aus anderen, echten Auktionen und zeigen tatsächlich vorhandene Originale, während der Beschreibungstext unverändert von einem völlig anderen Produkt übernommen wurde. In der Überschrift wird etwa ein Meisterstück 146 angeboten, im Text steht die Beschreibung eines Noblesse-Drehbleistifts mit 0,7-Millimeter-Mine, und derselbe Text taucht bei sämtlichen Angeboten desselben Verkäufers auf. Dieser Widerspruch zwischen Titel, Bild und Beschreibung ist oft das einzige Merkmal, an dem sich der Betrug überhaupt erkennen lässt – am Foto selbst ist nichts auffällig, weil es ein echtes Stück zeigt.\n\nSolche Angebote laufen häufig über gekaperte Verkäuferkonten, deren aufgebaute Bewertungen Seriosität vortäuschen sollen. Typisch sind zudem sehr kurze Laufzeiten von nur einem Tag: Bis Hinweise von Käufern oder Markeninhabern greifen und ein Angebot beendet wird, vergehen erfahrungsgemäß drei bis vier Tage – die Auktion ist dann längst gelaufen. In manchen Fällen steht hinter derartigen Angeboten nicht einmal ein Schreibgerät, sondern der Versuch, an Zahlungsdaten zu gelangen. Wer ein Angebot prüft, sollte deshalb Text und Bild gegeneinanderhalten, sehr kurze Laufzeiten misstrauisch betrachten und die bisherige Verkaufshistorie des Kontos ansehen (Stand 2005).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Womit lassen sich Kratzer im Edelharz eines Montblanc auspolieren, und kann man Risse mit Kunstharz selbst reparieren?", "a": "Zum Auspolieren feiner Kratzer im Edelharz hat sich Wenol bewährt; diese Politur wird auch von Montblanc selbst verwendet und empfohlen, und eine Tube hält praktisch ewig. Für Teile aus Acrylglas eignet sich zusätzlich Displex. Auch spezielle Edelharz-Polierwatte aus dem Zubehörhandel liefert gute Ergebnisse – ein zerkratzter Meisterstück-Kugelschreiber lässt sich damit optisch fast wieder in den Neuzustand versetzen. Teure No-Name-Polituren, wie sie im Versandhandel für rund 16 Euro angeboten wurden (Stand 2011), bieten gegenüber den eingeführten Mitteln keinen erkennbaren Vorteil.\n\nAnders liegt der Fall bei tieferen Schäden: Risse und eingravierte Widmungen lassen sich nicht herauspolieren. Der naheliegende Gedanke, sie mit einem Zweikomponenten-Kunstharz aus dem Bastelbedarf zu verfüllen, nach dem Aushärten mit feinem Schleifpapier in Form zu bringen und anschließend zu polieren, ist theoretisch denkbar, unter Sammlern aber nicht etabliert; belastbare Erfahrungsberichte dazu fehlen. Die eigentliche Schwierigkeit liegt weniger im Verfüllen als im farblich exakten Anpassen der Harzmasse an das gealterte Edelharz. Für solche Schäden führt der Weg daher in der Regel über eine Fachwerkstatt oder – bei Montblanc – über den Hersteller selbst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Meisterstück 144 ohne Seriennummer, ohne „Pix“ unter dem Clip und ohne Modellnummer auf dem Kappenring echt?", "a": "Keines der drei Merkmale taugt als Echtheitskriterium. Seriennummern führte Montblanc erst Anfang bis Mitte der 1990er Jahre ein; ältere Schreibgeräte tragen keine. Der „Pix“-Schriftzug auf der Rückseite des Clips findet sich ebenfalls nur bei einem Teil der Produktion – von zwei unbestritten echten Exemplaren desselben Modells kann eines ihn tragen und das andere nicht. Und die Modellnummer steht beim 144er grundsätzlich nicht auf dem Kappenring: Dort ist neben dem Schriftzug „Montblanc – Meisterstück“ schlicht kein Platz. Bei größeren Modellen wie dem 149er ist die Nummer dagegen zu finden, bei zugehörigen Kugelschreibern wie dem 161er wiederum oft nicht.\n\nDas 144er zählt zu den am häufigsten gefälschten Meisterstücken, entscheidend ist aber die Feder: Eine überzeugende Nachbildung der Montblanc-Federn ist bislang niemandem gelungen. Typische Fälschungsfedern verraten sich durch Beschriftungen wie „Iridium point“, die Montblanc nicht verwendet.\n\nZwei praktische Hinweise für ältere Stücke: Haarrisse am Kappenkopf sind ein verbreiteter Altersschaden, gebrauchte Originalkronen waren dafür für wenige Euro zu bekommen (Stand 2007). Und zum Ab- und Aufschrauben der Kappenkrone nimmt man am besten ein etwa fünf Zentimeter langes Stück PVC-Schlauch mit sieben Millimetern lichter Weite; es greift sauber und überträgt genug Kraft, ohne den Kappenkopf zu beschädigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete der Meisterstück Solitaire 146 aus 925er Sterlingsilber neu, und sind 290 Euro für ein gebrauchtes Stück angemessen?", "a": "Der Solitaire-Kolbenfüller 146 mit Schaft und Kappe aus 925er Sterlingsilber wird bei Montblanc unter der Artikelnummer 1468 geführt; der Listenpreis des Herstellers lag bei 835 Euro (Stand 2006). Solitaire bezeichnet bei Montblanc die Ausführungen des Meisterstücks mit Schaft und Kappe aus Edelmetall statt aus Edelharz, der 146er ist dabei die mittlere, große Baugröße mit Kolbenfüllsystem.\n\nGemessen daran ist ein gebrauchtes, gut erhaltenes Exemplar aus den 1980er Jahren für 290 Euro günstig; ein solcher Preis galt seinerzeit als ausgesprochenes Schnäppchen, sofern das Schreibgerät aus seriöser Quelle stammt. Entscheidend sind Zustand und Herkunft: Silberschäfte zeigen Gebrauchsspuren, Dellen und Kratzer deutlicher als Edelharz, der Kolben sollte leichtgängig und dicht laufen, und die Punzierung gehört ebenso geprüft wie die Feder. Wer unsicher ist, sieht sich das Stück vor der Bezahlung persönlich an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passt die Kappe eines Meisterstück Platinum Line LeGrand Kugelschreibers auch auf den Rollerball derselben Linie?", "a": "Nein, die Teile sind nicht austauschbar. Kugelschreiber und Rollerball einer Meisterstück-Linie sehen einander zwar sehr ähnlich, unterscheiden sich im Inneren aber grundlegend. Der Rollerball ist ein Halter mit aufschraubbarer Kappe, die auf einem Gewinde am Griffstück sitzt. Beim Drehkugelschreiber gibt es eine solche Kappe gar nicht: Das Oberteil gehört zum Gehäuse und trägt kein Kappengewinde; zum Minenwechsel wird das Gehäuse in der Mitte auseinandergeschraubt.\n\nDer Eindruck, beide Schreibgeräte ließen sich „aufschrauben“, täuscht also – es handelt sich um völlig verschiedene Verschraubungen mit unterschiedlichem Innenleben. Wer für einen Rollerball Ersatz für eine verlorene oder beschädigte Kappe sucht, kommt deshalb nur mit der Kappe eines baugleichen Rollerballs derselben Linie und Ausführung weiter, nicht mit Teilen vom Kugelschreiber.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es einen Montblanc Meisterstück 164, bei dem sich die Mine nur über die abnehmbare Spitze wechseln lässt?", "a": "Nein. Beim Drehkugelschreiber Meisterstück 164 wird die Mine grundsätzlich gewechselt, indem das Gehäuse in der Mitte auseinandergeschraubt wird. Eine Ausführung, die sich ausschließlich vorn öffnen lässt, hat Montblanc nicht gebaut. Lässt sich ein angeblicher 164er in der Mitte nicht öffnen, während das Vorderteil mühelos abgeht und die Mine dort getauscht werden kann, spricht das deutlich für eine Fälschung.\n\nZu beachten ist allerdings, dass auch beim Original das Vorderteil verschraubt ist und sich mit Gewalt lösen lässt; die Abnehmbarkeit der Spitze allein beweist also nichts. Entscheidend ist, ob das übliche Gewinde in der Mitte vorhanden ist und funktioniert. Für eine abschließende Beurteilung sollten weitere Merkmale herangezogen werden – Qualität und Ausführung der Prägungen, Art der Seriennummer sowie die Passgenauigkeit der Bauteile. Verbindlich Auskunft geben kann am Ende nur der Hersteller.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man eine Fälschung des Meisterstück Solitaire Doué in Vermeil, und was kostet Montblancs Echtheitsprüfung?", "a": "Bei den vergoldeten Silbermodellen verraten sich auch gute Fälschungen an Details. Die Seriennummer muss gelasert sein, also grau wirken und nur an der Oberfläche liegen; erscheint sie eingraviert und tief eingeschnitten, spricht das gegen ein Original. Zweitens die Verarbeitung am Kappenkopf: Der Übergang zwischen Kappenkopf, Clip und Kappe ist bei Montblanc präzise ausgeführt, zu tiefe Rillen und ungenaue Passungen kommen dort nicht vor. Drittens das Guillochemuster – bei der Faden-Guilloche des Originals läuft es am Übergang zum Kappenkopf in bestimmter Weise aus, Abweichungen sind ein deutliches Warnzeichen. Auch Ringe in einer Farbe, die nicht zur übrigen Vergoldung passt, etwa silberfarbene Ringe an einem sonst durchgehend vergoldeten Vermeil-Stück, entsprechen keiner Katalogausführung; die Punze „Ag 925“ allein belegt nichts.\n\nEine verbindliche Beurteilung kann nur der Hersteller abgeben, denn die Fälschungen sind inzwischen so gut, dass man sie oft in der Hand halten muss, um sie zu erkennen – anhand von Fotos ist selbst für erfahrene Sammler häufig keine sichere Aussage möglich. Montblanc prüft eingesandte Schreibgeräte in Hamburg gegen eine Pauschale, die Rückversand und Gutachten einschließt; sie lag bei 61 Euro (Stand 2016). Beim Kauf über Online-Marktplätze zahlt sich ein Zahlungsweg mit Käuferschutz aus: Verkäufer, die eine angekaufte Sammlung weiterveräußern, wissen von der Fälschung oft selbst nichts und erstatten den Kaufpreis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich die Montblanc Edition John Lennon und die Limited Edition Franz Kafka technisch und gestalterisch?", "a": "Technisch haben die beiden Schreibgeräte wenig gemeinsam: Der Kafka besitzt einen fest eingebauten Kolbenkonverter, der Lennon ist ein klassischer Kolbenfüllhalter. Auch gestalterisch beschränkt sich die Ähnlichkeit im Wesentlichen auf die Grundform. Der Kafka greift „Die Verwandlung“ auf: Der Querschnitt wechselt von quadratisch zu rund, Schaft und Kappe sind teilweise durchsichtig, die Gestaltung ist insgesamt betont schlicht. Der Lennon wirkt dagegen auffällig und nimmt Gitarrenmotive auf.\n\nVom Lennon gibt es mehrere Ausführungen. Neben der unlimitierten Edition erschien eine limitierte Version in Weiß, bei der die Gitarrensaiten hervorgehoben sind und die noch poppiger wirkt. An der Spitze steht eine Artisan-Ausführung als Skeleton-Modell, bei der die Saiten einzeln am Clip eingesetzt sind. Diese Artisan-Edition war nach Auskunft des Herstellers bereits vor Produktionsbeginn vollständig verkauft; angeschrieben wurden nur ausgesuchte Sammler, die den Betrag sofort zu zahlen hatten. Dass kurz darauf ein erstes Exemplar auf dem Zweitmarkt angeboten wurde – für 40.000 US-Dollar (Stand 2011) –, zeigt, wie schnell solche Zuteilungen wieder in den Handel gelangen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man beim Kauf eines Montblanc Skeleton 333 Betrugsversuche mit wiederverwendeten Auktionsfotos?", "a": "Bei nummerierten limitierten Editionen wie dem Skeleton 333 lässt sich Betrug oft über die Einzelnummer aufdecken. Taucht Monate nach einem abgeschlossenen Verkauf dasselbe Stück mit identischer Nummer, denselben Bildern und nahezu gleichem Beschreibungstext erneut auf, womöglich noch in einem anderen Land, ist das kein Zufall: Bilder und Text wurden aus der alten Auktion übernommen, ein Schreibgerät steht in aller Regel nicht dahinter. Wer Angebote zu seinem Sammelgebiet dokumentiert, erkennt solche Wiederholungen.\n\nWeitere typische Merkmale: Der Verkäufer bietet an, die Auktion vorzeitig zu beenden und direkt zu verkaufen; die Zahlung soll über Bargeldtransferdienste wie MoneyGram laufen, deren Gebühren der Käufer tragen soll und bei denen das Geld nach der Auszahlung nicht zurückzuholen ist. Als „Echtheitsnachweis“ dient das Foto eines angeblichen Kaufbelegs, auf dem außer dem Firmenlogo nichts zu erkennen ist.\n\nDie wirksamste Gegenprobe besteht darin, gezielt Detailaufnahmen zu verlangen, die es im Netz nicht geben kann – etwa von der Federprägung, der Seriennummer oder der eingravierten Editionsnummer –, und zwar ausdrücklich in der Originalauflösung der Kamera. Seriöse Verkäufer liefern solche Bilder; Betrüger brechen den Kontakt ab. Dass im selben Konto weitere hochwertige Waren angeboten werden, ist kein Beleg für Seriosität.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch ist die Auflage der Writers Edition Jules Verne, und gibt es von dieser Edition Fälschungen?", "a": "Die Auflagenhöhe der Writers Edition Jules Verne unterscheidet sich nach Produktart, und jedes Stück trägt sie eingraviert: Von den Füllfederhaltern wurden 18.500 Exemplare hergestellt, von den Kugelschreibern 16.500 und von den Bleistiften 4.500; entsprechend ist auch das vollständige Set auf 4.500 Einheiten begrenzt. Die eingravierte Zahl muss also zur Art des Schreibgeräts passen. Ein Füllfederhalter mit der Angabe 16.500 ist ein Widerspruch in sich – gerade diese Zahl taucht bei Fälschungen immer wieder auf, unabhängig davon, um welches Schreibgerät es sich handelt.\n\nFälschungen der Jules-Verne-Edition gibt es tatsächlich. Beim Kauf ohne Inaugenscheinnahme empfiehlt es sich, die eingravierten Auflagenzahlen zu erfragen, ohne die richtigen Werte selbst zu nennen; andernfalls werden sie lediglich bestätigt. Will oder kann ein Verkäufer die Verpackung nicht öffnen, hilft eine Aufnahme des Etiketts außen auf der Box, auf dem die Auflagenhöhe vermerkt ist. Vor Abgabe eines Gebots sollten zudem Versand- und Bearbeitungskosten geklärt werden, die bei Angeboten aus dem Ausland erheblich ausfallen können (Stand 2006).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc 136 mit silbernem Overlay und 925er Punze ein Originalmodell oder eine nachträgliche Bastelarbeit?", "a": "Ein 136er mit Silber-Overlay ist mit großer Zurückhaltung zu betrachten. Nach Sammlerangaben hat Montblanc dieses Modell nicht in einer Mischung aus Silber- und Goldteilen angeboten; naheliegend ist vielmehr, dass ein gewöhnlicher 136er nachträglich mit einem fremden oder eigens angefertigten Overlay versehen wurde – im Sammlerjargon eine Bastelarbeit.\n\nEin zusätzliches Indiz liefert die Punze: Bei deutschen Schreibgeräten aus der Entstehungszeit des 136ers war 900er Silber üblich, eine 925er-Punze deutet deshalb auf eine spätere Fertigung des Overlays hin und nicht auf eine Werksausführung. Ähnlich zu bewerten sind Materialkombinationen, die in keiner Katalogausführung vorkommen, sowie ungenaue Passungen an Übergängen und Ringen. Für den Sammlerwert ist das erheblich: Auch sauber ausgeführte, nachträglich aufgebrachte Overlays mindern den Wert deutlich, weil die Originalität des Stücks nicht mehr gegeben ist. Eine sichere Beurteilung setzt voraus, dass das Schreibgerät in die Hand genommen wird; Fotos aus Verkaufsangeboten reichen dafür meist nicht aus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "War ein ungebrauchter Montblanc Friedrich Schiller für 300 Euro günstig, und wo waren Writers Editions im Handel erhältlich?", "a": "Für einen ungebrauchten Füllhalter der Writers Edition Friedrich Schiller waren 300 Euro im Jahr 2005 ein sehr guter Preis. Unter Sammlern galt ein Weiterverkauf um 450 Euro als realistisch, und im Ladenverkauf war das Modell kaum unter 475 Euro zu bekommen; dieser Betrag wurde seinerzeit als eine Art preisliche Talsohle für Writers Editions im Handel angesehen, zumindest am Wiener Markt. Bei einer solchen Spanne lohnte der Kauf selbst dann, wenn man das Schreibgerät nur weiterverkaufen wollte – gefällt es einem zusätzlich, umso besser.\n\nZur Bezugsquelle: In den eigenen Boutiquen hält Montblanc die Preise gebunden, und Writers Editions wurden offiziell nicht an gewöhnliche Schreibwarengeschäfte geliefert. Wo solche Geschäfte oder Juweliere sie dennoch anboten, stammte die Ware aus anderen Kanälen, und die Preise lagen dort eher über als unter dem ursprünglichen Katalogpreis. Angebote deutlich unterhalb des üblichen Niveaus sind daher Einzelfälle und keine Regel. Vor dem Kauf gehören Zustand und Vollständigkeit geprüft: Box, Beilagen und Papiere zählen bei limitierten Editionen zum Wert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man an Stern, Schriftzug und Verpackung, dass ein angebliches Montblanc-Schreibgerät gefälscht ist?", "a": "Drei Prüfungen entlarven viele Fälschungen ohne jedes Fachwissen. Erstens der Stern: Das Emblem von Montblanc ist weiß. Ein schwarzer oder andersfarbiger Stern – auf dem Kappenkopf ebenso wie auf der Verpackung – ist ein sicheres Fälschungsmerkmal; Schachteln mit schwarzem Stern stammen nicht von Montblanc. Zweitens der Schriftzug: Originale und ihre Verpackungen tragen den vollständigen Namen „Montblanc“. Verkürzungen oder Abwandlungen wie „mont“ sind typisch für den Markt der Plagiate, auf dem solche Beinahe-Marken in großer Zahl angeboten werden.\n\nDrittens das Modell selbst: Lässt sich ein angebliches Montblanc-Erzeugnis in keinem Katalog und keiner Modellübersicht nachweisen, ist die Frage meist schon beantwortet, denn viele der als Montblanc verkauften Zusammenstellungen aus Schreibgerät, Etui und Schachtel hat der Hersteller nie produziert. Gerade Stücke, die aus Familienbesitz stammen, sind häufig gutgläubig gekaufte Geschenke. Ein Blick auf Sternfarbe, Schriftzug und Modellbezeichnung klärt in solchen Fällen die Echtheit, bevor überhaupt eine kostenpflichtige Begutachtung nötig wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gibt es den Montblanc 644 sowohl mit offener Feder als auch mit Flügelfeder, und hängt das mit Exportmodellen zusammen?", "a": "Der 644 wurde von 1952 bis 1959 gebaut. In diesem Zeitraum löste die Flügelfeder – eine Feder mit seitlich ausgestellten Flügeln, die auf dem Griffstück aufliegen – die zuvor verwendete offene Feder ab. Die ersten Füllhalter mit Flügelfeder erschienen nach Sammlerangaben im Herbst 1955, der Übergang verlief jedoch fließend, weil bereits gefertigte Teile und Schreibgeräte noch abverkauft wurden. Beide Federformen können daher an Gehäusen derselben Modellnummer auftreten, ohne dass eines der Stücke unstimmig wäre.\n\nMit besonderen Exportausführungen hat der Unterschied nichts zu tun, er ist allein zeitlich bedingt. Für die Datierung eines 644 ist die Federform deshalb ein brauchbarer, aber nur grober Anhaltspunkt: Eine offene Feder spricht für die erste Hälfte des Produktionszeitraums, eine Flügelfeder für die Jahre ab etwa 1955/56. Genauer lässt sich ein Stück einordnen, wenn man weitere Merkmale wie Kappenring, Clipform und die Ausführung des Tintensichtfensters hinzuzieht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man bei einem Montblanc wie dem 744 N, ob das Gehäuse aus massivem Gold oder nur aus Walzgold besteht?", "a": "Entscheidend sind die Punzen. Bei einem Schreibgerät mit massivem Goldgehäuse trägt jedes Goldteil eine eigene Feingehaltspunze, also Clip, Kappe und Korpus getrennt voneinander, üblicherweise mit Angaben wie 750 für 18 Karat oder 585 für 14 Karat. Fehlt eine solche Punze, besteht das betreffende Teil nicht aus massivem Gold, sondern ist vergoldet oder plattiert. Kurz gesagt: Was aus Gold ist, ist auch gestempelt.\n\nWalzgold-, Rolled-Gold- und Doublé-Ausführungen tragen statt der Feingehaltsangabe allenfalls Hersteller- oder Materialhinweise. Da sich die Oberflächen beider Varianten im guten Zustand kaum unterscheiden lassen, der Materialwert aber weit auseinanderliegt, sollte man vor einem Kauf immer selbst nach den Stempeln sehen und sich nicht auf eine Beschreibung als „Gold“ verlassen. Ein zusätzlicher Hinweis ist das Abnutzungsbild: Bei plattierten Stücken scheuert die Goldauflage an Kappenrand, Clip und Kanten mit der Zeit durch und lässt das Trägermetall durchscheinen, während massives Gold gleichmäßig matt wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind ein Montblanc Kugelschreiber und ein Druckbleistift aus den 1970er Jahren mit der Prägung W-Germany echt, und welche Modelle sind das?", "a": "Ältere Montblanc-Schreibgeräte aus den 1960er- und 1970er-Jahren wurden praktisch nicht gefälscht, denn die damaligen Verkaufspreise waren so niedrig, dass sich ein Nachbau nicht gelohnt hätte. Fälschungen betreffen fast ausschließlich die hochpreisigen Modelle der Zeit nach 1990. Ein makelloser Zustand, eine leichtgängige Mechanik und ein noch vorhandener goldener Aufkleber „Made in W.-Germany“ sind daher kein Verdachtsmoment, sondern typisch für Stücke, die jahrzehntelang unbenutzt in einer Schublade lagen. Dass moderne Montblanc-Minen mit Kunststoffadapter passen, ist ebenfalls normal.\n\nDie Modellnummern lauten 281 für den Kugelschreiber und 251 für den zugehörigen Druckbleistift. Montblanc war bis 1991 ein ganz gewöhnliches Schreibwarenunternehmen, das vom Schulschreibgerät bis zum Meisterstück alles herstellte; die einfachen Serien sind entsprechend häufig, und ihr heutiger Preis speist sich vor allem aus dem Markennamen. Für das Set aus beiden Stücken waren Stand 2014 rund 70 Euro angemessen – ein Betrag, den man bei einem Weiterverkauf in ähnlicher Höhe wieder erzielen dürfte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über den Montblanc 221 bekannt, den Montblanc selbst als M 221 FP Classic bezeichnet, und wann wurde er gebaut?", "a": "Der 221 ist ein Kolbenfüllhalter aus der einfacheren Classic-Baureihe. Nach dem Standardwerk „Collectible Stars“ wurde er von 1971 bis 1979 hergestellt. In Echtheitsgutachten führt Montblanc ihn als M 221 FP Classic. Es handelt sich um ein Standardschreibgerät jener Jahre, das in großer Stückzahl gebaut wurde und auf dem Sammlermarkt entsprechend häufig auftaucht.\n\nDaraus folgt zweierlei: Ein auffallend niedriger Kaufpreis ist bei diesem Modell kein Hinweis auf eine Fälschung, sondern schlicht Ausdruck der großen Verbreitung. Und ein Sammlerwert, der eine aufwendige Restaurierung rechtfertigen würde, ist nicht zu erwarten. Als Gebrauchsstück ist der 221 dagegen dankbar: Die Kolbenmechanik dieser Baureihe ist einfach aufgebaut, Ersatzstücke sind leicht zu beschaffen, und eine Überholung mit neuer Dichtung ist für eine Fachwerkstatt Routine.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bezeichnet die Zahl 4810 auf einer Montblanc-Feder eine Federgröße, und kann man die Feder eines Meisterstück 149 selbst tauschen?", "a": "Die Zahl 4810 ist keine Größen- oder Typenangabe, sondern verweist auf die in Metern gemessene Höhe des Mont Blanc. Sie findet sich auf praktisch allen Montblanc-Goldfedern, von der kleinen Feder eines Mozart bis zur großen Feder des Meisterstück 149. Aus dem Imprint 4810 lässt sich also nicht ableiten, ob eine Feder in ein bestimmtes Modell passt. Maßgeblich sind allein Federgröße und Bauform des Griffstücks: Die große 149er-Feder passt nur in ein 149er-Griffstück, die Federn der kleineren Meisterstück-Modelle unterscheiden sich in Größe und Sitz.\n\nVom eigenhändigen Federtausch ist ohne einschlägige Übung abzuraten. Feder und Tintenleiter sitzen mit Presspassung im Griffstück; beim Herausziehen brechen leicht die feinen Lamellen des Tintenleiters ab, und eine nicht exakt wieder eingesetzte Feder kratzt, verzieht sich oder gibt zu viel Tinte ab. Wer die Federbreite ändern will, lässt den Tausch besser in einer auf Schreibgeräte spezialisierten Werkstatt ausführen. Der Federtausch beim Hersteller ist so kostspielig, dass er in die Größenordnung eines gebrauchten Meisterstücks reicht – weshalb manche Sammler stattdessen ein gebrauchtes Stück mit der gewünschten Breite kaufen und das eigene weitergeben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück der Special Edition Leonard Bernstein ohne eingelaserte Ident-Nummer trotzdem echt?", "a": "Ja. Bei der Special Edition Leonard Bernstein wurde weder beim Füllhalter noch beim Kugelschreiber eine Seriennummer eingelasert. Das Fehlen der Ident-Nummer ist bei dieser Edition also kein Mangel und kein Fälschungshinweis, sondern serienmäßig. Auch später kamen immer wieder Editionen ohne eingelaserte Nummer heraus, etwa Noir et Noir und Rouge et Noir, während die nachfolgenden Bohème-Editionen wieder eine Seriennummer tragen. Eine fehlende Nummer ist deshalb nur bei solchen Modellen ein Warnzeichen, die nachweislich eine tragen müssten; dort deutet sie meist auf eine ausgetauschte Kappe hin.\n\nEin nachträgliches Echtheitszertifikat stellt Montblanc auf Anfrage aus, allerdings nicht mehr kostenlos. Stand 2016 wurden dafür Beträge zwischen etwa 50 und 61 Euro genannt. Wer ein Stück ohne Papiere erwirbt, sollte diesen Betrag einkalkulieren oder im Kaufpreis berücksichtigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum wird das Lederetui des Meisterstück 147 Traveller oft getrennt vom Füllhalter angeboten, und was kostete das Set?", "a": "Der Traveller war vorübergehend, nämlich im Jahr 2001, offiziell auch ohne Etui zu bekommen. Der Füllhalter allein kostete damals rund 375 Euro, das Reiseetui war einzeln für etwas über 50 Euro erhältlich. Addiert lag man damit über der Preisschwelle von 400 Euro, die Montblanc bei diesem Modell vermutlich nicht offen ausweisen wollte. Schon 2002 wurde die Einzelbestellmöglichkeit wieder aufgehoben; der Traveller kostete dann mit Reiseetui 410 Euro, und Stand 2005 lag die unverbindliche Preisempfehlung für das Set bei 445 Euro.\n\nWenn Füllhalter und Etui heute getrennt angeboten werden, steckt dahinter meist nur der Wunsch, zwei Posten statt eines zu verkaufen. Für Käufer heißt das: Ein Traveller ohne Etui ist kein unvollständiges oder auffälliges Stück, ein Preis auf Set-Niveau für den Füllhalter allein ist aber deutlich überzogen. Beim Zusammenkauf von Halter und Etui aus zwei Quellen lohnt der Blick darauf, ob das Etui zur Ausführung passt, denn die Lederteile wurden über die Jahre in leicht abweichenden Ausführungen geliefert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein als Montblanc Writers Edition F. Scott Fitzgerald angebotener Rollerball echt sein, und woran erkennt man solche Fälschungen?", "a": "Nein. Die Writers Edition F. Scott Fitzgerald wurde nicht als Rollerball aufgelegt. Wird ein solches Stück angeboten, handelt es sich um eine Fälschung oder um ein aus Teilen zusammengesetztes Schreibgerät. Damit ist zugleich die einfachste Prüfung benannt: Bevor man einzelne Details vergleicht, sollte man klären, ob die Edition in der angebotenen Schreibgeräteart – Füllhalter, Kugelschreiber, Drehbleistift oder Rollerball – überhaupt existiert. Fälscher achten darauf erfahrungsgemäß nicht und bauen Gehäuse, die es nie gegeben hat.\n\nEin zweites Merkmal sind falsch kombinierte Bauteile. Bei dem beschriebenen Stück stammte der Kappenring erkennbar von einem Bohème. Solche Mischungen aus Merkmalen verschiedener Baureihen sind für Fälschungen typisch. Wer die Kappenpartie mit Ring, Beschriftung und Clipform mit gesicherten Abbildungen der jeweiligen Edition vergleicht, erkennt Abweichungen meist schneller als an Feder oder Gehäusefarbe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie öffnet man einen alten Füllhalter, etwa einen Stöffhaas, um den verschlissenen Kork des Kolbens zu ersetzen?", "a": "Bei den meisten alten Kolbenfüllhaltern führt der Weg über das Griffstück: Es lässt sich abschrauben, danach ist der Kolben von vorn zugänglich. Die Schwierigkeit liegt in der Verbindung, denn Griffstück und Korpus sind mit Schellack verklebt. Man muss den Halter deshalb am hinteren Ende des Griffstücks vorsichtig erwärmen, und zwar nur so weit, dass der Schellack weich wird, das Gehäusematerial aber nicht leidet. Gerade Zelluloid und frühe Kunststoffe verziehen sich oder werden stumpf, wenn die Temperatur zu hoch wird. Ohne Übung gehen bei diesem Arbeitsschritt erfahrungsgemäß die ersten Stücke zu Bruch.\n\nBei Haltern mit Blindkappe am hinteren Ende und einem eingebauten, konverterähnlichen Füllsystem kann die Mechanik abweichend aufgebaut sein; ohne genaue Modellbestimmung lässt sich der richtige Weg nicht sicher angeben. Bei einem Stück mit gut erhaltener, flexibler Feder ist es deshalb ratsam, den Austausch der Korkdichtung einer Fachwerkstatt zu überlassen, statt das Gehäuse beim ersten Versuch zu beschädigen. Die Kosten einer solchen Überholung liegen in aller Regel deutlich unter dem Wert, den ein unbeschädigtes Gehäuse ausmacht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Rollerball echt, wenn die Originalmine von Montblanc hineinpasst?", "a": "Nein, eine passende Mine ist kein Echtheitsbeweis. Inzwischen werden auch die Minen selbst gefälscht, und die Gehäuse der Nachbauten sind so maßhaltig gefertigt, dass Originalminen in nahezu jede Fälschung passen. Die früher verbreitete Faustregel, wonach nur ein echtes Gehäuse die Originalmine aufnimmt, ist damit hinfällig. Gleiches gilt für Papiere: Auch ein ausgefülltes Service-Heft mit Händlerstempel ist kein sicheres Merkmal, da selbst die Stempel nachgemacht wurden.\n\nEine hundertprozentige Sicherheit bietet letztlich nur der Bezugsweg. Wer in einer Montblanc-Boutique oder bei einem autorisierten Fachhändler kauft, kann sich auf die Echtheit verlassen. Bei jedem anderen Kauf bleibt ein Restrisiko, das sich nur durch die Seriosität des Verkäufers, dessen nachprüfbare Verkaufshistorie und eine Begutachtung des Stücks in der Hand verringern lässt. Im Zweifelsfall lässt sich ein Schreibgerät bei Montblanc gegen Gebühr begutachten und mit einem Echtheitszertifikat versehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet es, wenn bei einer Montblanc Writers Edition wie dem Marcel Proust die Seriennummer fehlt?", "a": "Bei Editionen, die serienmäßig eine eingelaserte Seriennummer tragen, sitzt diese an der Kappe. Fehlt sie vollständig, ist das in aller Regel ein Zeichen dafür, dass die Kappe einmal ausgetauscht wurde. Ersatzkappen aus dem Montblanc-Service tragen entweder gar keine Nummer oder eine, die mit einem vorangestellten „R“ beginnt; die Originalnummer des Schreibgeräts erhalten sie nicht. Auch eine nachträgliche Prägung der ursprünglichen Nummer ist nicht zu erwarten – wenn überhaupt, wird eine Nummer mit „R“ vergeben.\n\nGegen die Echtheit spricht eine fehlende Nummer nicht: Ein Stück mit Servicekappe ist kein Nachbau. Auf den Sammlerwert wirkt sie sich jedoch aus, weil das Schreibgerät nicht mehr vollständig original ist. Bei einer seltenen Edition wie dem Proust bleibt der Marktwert trotzdem beachtlich, der Abschlag gegenüber einem nummerierten Exemplar sollte aber im Kaufpreis berücksichtigt werden. Vor dem Kauf lohnt der genaue Vergleich von Kappe und Korpus: Farbton, Glanz und Materialalterung sollten zusammenpassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum hat Montblanc die Solitaire-Modelle aus Vermeil eingestellt, und worin unterscheidet sich Vermeil von einer vergoldeten Messingausführung?", "a": "Vermeil bezeichnet massives Sterlingsilber mit Vergoldung. Dieses Material hat eine unangenehme Eigenschaft: Nach Gebrauch und längerer Lagerung läuft das Silber unter der Goldauflage an, sodass sich fleckige Verfärbungen auf der Oberfläche abzeichnen. Mit Silberputzmitteln lassen sie sich vorübergehend entfernen, sie kehren aber wieder. Das hat dem Ruf der Baureihe geschadet und war ein wesentlicher Grund für die Umstellung: Die Solitaire-Modelle mit Fadenguilloche werden seit einigen Jahren nicht mehr in Vermeil, sondern in einer vergoldeten Ausführung mit Messingkern gefertigt. Preis und Erscheinungsbild blieben gleich, sodass der Übergang fließend war; objektiv änderte sich der Materialwert, subjektiv die empfundene Wertigkeit.\n\nDie Barleycorn-Ausführungen mit Korn-Guilloche wurden bereits 1999 sowohl in Sterlingsilber als auch in Vermeil ganz eingestellt, wegen der viel geringeren Nachfrage und weil eine ähnliche Guilloche für eine Limited Edition zum Firmenjubiläum verwendet wurde. Zwei parallele Vermeil-Linien sprachen ohnehin dieselbe Zielgruppe an. Vergoldete Schreibgeräte waren in Europa in dieser Zeit generell schwer verkäuflich, weshalb sich Vermeil-Stücke bei manchen Händlern noch lange in den Schubladen hielten. Für Sammler heißt das: Die Vermeil-Ausführungen sind seltener als die optisch gleichen vergoldeten Nachfolger und lassen sich an der Silberpunze von ihnen unterscheiden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es einfache Merkmale, an denen man beim Kauf einen gefälschten Montblanc-Füllhalter sicher erkennen kann?", "a": "Allgemeine Erkennungsmerkmale, die immer und für alle Modelle gelten, gibt es nicht. Die Fälschungen werden laufend besser, und Merkmale, die früher verlässlich waren – Gewicht, Minenpassung, Schriftbild der Gravuren, Service-Heft mit Stempel –, sind inzwischen weitgehend nachgeahmt. Besonders im mittleren und oberen Preisbereich lässt sich anhand von Verkaufsfotos oft nicht entscheiden, ob ein Original oder ein Nachbau abgebildet ist.\n\nDie Sicherheit liegt deshalb weniger beim Objekt als beim Bezugsweg. Unbedenklich ist der Kauf im Fachhandel vor Ort, in einer Boutique sowie in den offiziellen Onlineshops und bei den wenigen autorisierten Online- und Spezialhändlern für Schreibgeräte. Bei Auktionsplattformen sollte man die Verkaufshistorie prüfen: Wer über Jahre regelmäßig Schreibgeräte verkauft hat, ist deutlich weniger riskant als ein Anbieter ohne einschlägige Vorgeschichte. Eine persönliche Übergabe hilft nur dann wirklich, wenn jemand mitkommt, der sich auskennt.\n\nZwei Faustregeln haben Bestand: nur dort kaufen, wo man dem Verkäufer vertrauen kann, und möglichst nur Modelle kaufen, die man selbst kennt. Bei älteren Limited Editions bleibt der Gebrauchtmarkt häufig der einzige Weg, weil sie im Handel nicht mehr erhältlich sind; dort zahlt sich Geduld aus, und bei hohen Beträgen ist eine Begutachtung vor dem Kauf das Geld wert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Mit welchen Zoll- und Einfuhrkosten muss man rechnen, wenn man ein Montblanc-Schreibgerät in den USA kauft?", "a": "Der vermeintliche Preisvorteil eines Kaufs in den USA wird durch die Einfuhrabgaben meist aufgezehrt. Stand 2005 musste man mit rund 25 bis 30 Prozent zusätzlich zum Warenwert rechnen. Wichtig ist dabei, dass die Abgaben nicht nur auf den Warenwert, sondern auch auf die Versandkosten erhoben werden. Der zugrunde gelegte Wechselkurs ist zudem nicht der tagesaktuelle Marktkurs, sondern ein amtlich festgesetzter Umrechnungskurs, der monatlich bestimmt wird und vom Marktkurs eine Zeit lang um einige Prozent abweichen darf, bevor er korrigiert wird.\n\nHinzu kommen die höheren Versandkosten über den Atlantik und die Kosten des Geldtransfers; eine gewöhnliche Auslandsüberweisung ist dabei in der Regel deutlich günstiger als eine Zahlung über einen Bezahldienst. Wer aus den USA einführt, sollte alle diese Positionen vor dem Gebot zusammenrechnen und dem Preis im hiesigen Handel gegenüberstellen. Die genannten Sätze sind eine Größenordnung aus dem Jahr 2005; Zollsätze, Freigrenzen und Verfahren ändern sich, sodass vor einem Kauf die jeweils geltenden Bestimmungen zu prüfen sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem schlanken Montblanc-Kugelschreiber aus gebürstetem Stahl mit goldfarbenem Clip und der Gravur MONT BLANC GERMANY?", "a": "Die Beschreibung passt auf einen Slim Line Kugelschreiber. Die Baureihe wurde in den 1970er- und 1980er-Jahren gefertigt und war das schlanke, preisgünstige Alltagsmodell des Hauses: dünner Schaft aus gebürstetem Stahl, goldfarbener Clip und Drücker, das Emblem als Einlage am Clipende. Zum Minenwechsel wird der Stift auf Höhe des Clipansatzes aufgeschraubt; oberhalb des Gewindes steht die zweizeilige Gravur mit Herkunftsangabe. Die Schreibweise „MONT BLANC“ in zwei Wörtern ist bei Stücken dieser Zeit üblich und kein Fälschungsmerkmal.\n\nPreislich lag der Slim Line seinerzeit zwischen etwa 15 und 20 DM, also im Bereich einfacher Gebrauchsschreibgeräte. Entsprechend gering ist der Sammlerwert, und Exemplare tauchen bis heute häufig auf. Fälschungen sind bei dieser Baureihe nicht zu erwarten, weil sich ein Nachbau bei diesen Preisen nie gelohnt hätte – gefundene Stücke sind daher fast immer Originale und als robuste Gebrauchsschreibgeräte weiterhin benutzbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc 139 mit Spannungsrissen im Korpusgewinde reparieren, ohne das lange Tintensichtfenster zu verlieren?", "a": "Spannungsrisse im Gewinde des Korpus sind bei Modellen wie dem 139 ein häufiger Schaden. Ein chemisches Verschweißen der Risse führt meist nicht zum Ziel: Die Naht bleibt deutlich sichtbar und wird selten dauerhaft dicht. Der naheliegende Austausch des kompletten Korpuseinsatzes hat wiederum den Nachteil, dass die charakteristischen langen dunklen Linien im Tintensichtfenster verloren gehen.\n\nEine bewährte Alternative ist eine aufgesetzte Gewindehülse. Dabei wird der gerissene Gewindeabschnitt abgetrennt und an den verbleibenden Korpus ein etwa 3,2 Millimeter langer, im Durchmesser reduzierter Bund gedreht. Auf diesen Bund wird eine passgenau gefertigte Gewindehülse aufgesetzt und mit Epoxidharz unter axialer Vorspannung verklebt, sodass eine belastbare Einheit entsteht. Bei einem Halter mit langem Sichtfenster bleiben die senkrechten Linien über die volle Länge erhalten, und die äußere Fuge fällt kaum auf.\n\nBei Füllhaltern mit kurzem Tintensichtfenster führt man die Überlappung des neuen Gewindeteils genauso lang aus wie das Sichtfenster selbst. Die äußere Naht endet dann am Übergang zum schwarzen, nicht transparenten Teil des Korpus und ist praktisch unsichtbar. Die Arbeit setzt eine Drehbank und Erfahrung mit historischen Materialien voraus und gehört deshalb in eine spezialisierte Werkstatt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind die drei gleichmäßigen Schlitze an der goldfarbenen Spitze des Montblanc Druckbleistifts Pix 372 ein Schaden oder gewollt?", "a": "Sie sind gewollt. Die drei gleichmäßig geschwungenen Schlitze an der Spitze sind ab Werk eingebracht, damit die Spitze federn kann. Minen sind zwar genormt, unterliegen aber Fertigungstoleranzen; damit eine Mine weder klemmt noch zu lose sitzt, braucht es ein Bauteil, das diese Toleranz ausgleicht. In der Metalltechnik ist ein geschlitztes, elastisches Hülsenende dafür die übliche Lösung. Dass mehrere Exemplare des 372 denselben regelmäßigen Verlauf der Schlitze zeigen, bestätigt, dass es sich um ein Konstruktionsmerkmal und nicht um einen Bruch handelt.\n\nWirklich beschädigt wäre eine Spitze, deren Risse unregelmäßig verlaufen, in den Schaft hineinreichen oder deren Segmente auseinanderstehen und sich verbiegen lassen. Solange die Mine sauber vorgeschoben und gehalten wird und die Spitze rund läuft, besteht kein Handlungsbedarf. Ein Austausch der Spitze ist bei einem ansonsten neuwertigen Stück weder nötig noch wertsteigernd, sondern verringert eher die Originalität.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostet die Montblanc Writers Edition Edgar Allan Poe gebraucht, und lässt sich bei dieser Edition noch die Federbreite tauschen?", "a": "Die Edition erschien 1998 und ist seit langem nicht mehr im Handel erhältlich, sondern nur noch auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Die Preise sind dort stark angebotsabhängig: Um 2011 wurden für Füllhalter dieser Edition Beträge um 1.100 Euro aufgerufen, ob ein solcher Betrag im Einzelfall angemessen ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Sinnvoll ist es, den Markt einige Wochen zu beobachten, bevor man zugreift. Erst der Vergleich mehrerer Angebote – jeweils mit Blick auf Zustand, Vollständigkeit von Box und Papieren sowie die Federbreite – ergibt ein belastbares Gefühl für ein realistisches Preisniveau.\n\nBeim Federtausch ist Vorsicht geboten. Für eine Edition aus dem Jahr 1998 hält Montblanc Ersatzfedern nicht unbegrenzt vor, und die Federn der Writers Editions tragen eine editionsspezifische Gravur, sodass sich eine beliebige Meisterstück-Feder nicht einfach einsetzen lässt. Ob ein Wechsel der Federbreite überhaupt noch möglich ist und was er kostet, sollte deshalb vor dem Kauf bei Montblanc erfragt werden. Wer auf eine bestimmte Breite angewiesen ist, kauft besser gleich ein Exemplar mit der passenden Feder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann man tun, wenn beim Montblanc Scenium Kugelschreiber der Druckmechanismus hakt und die Mine sich nicht mehr versenken lässt?", "a": "Das Problem ist bei diesem Modell mehrfach beschrieben worden und betrifft offenbar nicht nur Einzelstücke: Der kleine Messingmechanismus im Inneren läuft an einer Stelle schwer, die Mine lässt sich nur mit großem Kraftaufwand oder gar nicht mehr einfahren. Auch wiederholte Reparaturen über den Hersteller-Service haben in solchen Fällen nicht dauerhaft geholfen, sodass eine konstruktive Schwäche der Baureihe naheliegt; abschließend geklärt ist das nicht.\n\nVor jedem Eingriff lohnt eine einfache Prüfung: Ist der Stift einmal gefallen, kann die Öffnung am Ende des Schafts verzogen sein und die Bewegung der Mine blockieren – äußerlich ist davon oft nichts zu sehen. Ist der Schaft unversehrt, hilft mitunter eine sehr kleine, gezielt aufgetragene Menge eines hochwertigen Feinmechaniköls an der schwergängigen Stelle. Zu viel Öl schadet, weil es Abrieb bindet und in die Mine kriecht. Führt beides nicht weiter, bleibt nur der Austausch der kompletten Mechanik, was bei einem Modell dieser Preisklasse wirtschaftlich selten sinnvoll ist. Druckmechanismen sind bei Montblanc ohnehin selten; der überwiegende Teil der Kugelschreiber arbeitet mit Drehmechanik.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein schwarzer Montblanc 254, und wie unterscheidet man die frühe von der späten Ausführung?", "a": "Der 254 gehört zu den Kolbenfüllhaltern der 25x-Baureihe aus den 1950er-Jahren. Von dem Modell gibt es eine frühere und eine spätere Ausführung, die sich am zuverlässigsten am Tintensichtfenster unterscheiden lassen: Die frühe Variante hat ein farbloses, durchsichtiges Fenster, die spätere ein hellblau eingefärbtes. Bei einem schwarzen Exemplar datiert die frühe Version etwa auf 1954 bis 1956, die spätere auf 1957 bis 1959. Für andere Gehäusefarben können die Zeiträume abweichen.\n\nDie Fenstervariante beurteilt man am besten am leeren, gereinigten Füllhalter, denn bei gefülltem Halter ist die Einfärbung des Fensters nicht zu erkennen. Die 25x-Modelle waren solide Gebrauchsfüllhalter jener Jahre und sind keine ausgesprochenen Raritäten; sie finden sich häufig in Nachlässen. Bei gut erhaltener Feder und intakter Kolbenmechanik sind sie nach einer Überholung – in der Regel neue Dichtung und Reinigung des Tintenleiters – uneingeschränkt gebrauchsfähig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet ein vorangestelltes S in der Identifikationsnummer eines Montblanc-Schreibgeräts?", "a": "Eine Identifikationsnummer, die mit „S/“ beginnt, weist nach Sammlerangaben darauf hin, dass das Schreibgerät beim Montblanc-Service war und dort an Kappe oder Clip etwas repariert oder ausgetauscht wurde. Die Seriennummer sitzt bei Limited und Special Editions an der Kappe beziehungsweise am Kappenring; wird dieses Bauteil ersetzt, kann die ursprüngliche Nummer nicht übernommen werden, und der Service kennzeichnet das Ersatzteil entsprechend. Vergleichbares gilt für Nummern mit vorangestelltem „R“ sowie für Ersatzkappen ganz ohne Nummer.\n\nEine Totalüberholung, bei der die Kappe erhalten bleibt, führt dagegen nicht zu einem solchen Zusatz – ein überholtes Schreibgerät mit Originalkappe behält seine unveränderte Nummer. Ein „S“ ist deshalb kein Echtheitsproblem, mindert bei Sammlerstücken aber den Wert, weil das Stück nicht mehr vollständig original ist. Wer ein nummeriertes Sammlerstück kauft, sollte die Nummer vor dem Kauf ansehen und einen solchen Zusatzbuchstaben im Preis berücksichtigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum tragen Parker-Schreibgeräte zwei verschiedene Pfeillogos, und ist das ein Hinweis auf eine Fälschung?", "a": "Beide Zeichen stammen von Parker und kennzeichnen unterschiedliche Zeiträume. Das ältere Logo zeigt den Pfeil in einem liegenden Oval, das neuere ein geschwungenes „P“ in Schreibschrift, dessen senkrechter Strich oben als Pfeil austritt; dieses jüngere Logo wird seit etwa dem Jahr 2000 verwendet. Zwei unterschiedliche Pfeillogos in einer Sammlung sind also normal und für sich genommen kein Fälschungsmerkmal, sondern ein Datierungshinweis. Bei häufig kopierten Baureihen wie Duofold und Sonnet lohnt es sich allerdings zu prüfen, ob Logo und Herstellungszeitraum des jeweiligen Modells zusammenpassen.\n\nDass ein Hersteller mehrere Logovarianten gleichzeitig an einem Schreibgerät führt, ist nicht ungewöhnlich. Bei Pelikan etwa zeigt das Zeichen auf der Kappe den Pelikan mit einem Jungtier, während die Feder desselben Halters das ältere Logo mit zwei Jungtieren tragen kann. Wer ein Schreibgerät datieren oder prüfen will, sollte solche Merkmale deshalb immer im Zusammenhang betrachten und nicht aus einer einzelnen Abweichung auf einen Nachbau schließen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es das Meisterstück als Kugelschreiber mit Kappe, und kann man in einen Rollerball wie den 163 eine Kugelschreibermine einsetzen?", "a": "Zum regulären Meisterstück-Programm gehört kein Kugelschreiber mit abnehmbarer Kappe: Die Kugelschreiber der Linie arbeiten mit Drehmechanik, die Modelle mit Kappe sind Füllhalter und Rollerball. Ein Stück, das äußerlich wie ein 163 aussieht, aber eine Kugelschreibermine trägt, ist deshalb in aller Regel ein umgebauter Rollerball.\n\nDieser Umbau ist grundsätzlich möglich, und zwar bei den Rollerballs der Linien LeGrand, Classique, Bohème und StarWalker. Nötig ist ein eigens gefertigter Adapter, der den Längenunterschied zwischen Rollerball- und Kugelschreibermine ausgleicht. Dabei ist darauf zu achten, dass der Adapter nicht zu lang gerät: Lässt sich der Schaft danach nur noch unter Spannung auf das Griffstück schrauben, kann das Material mit der Zeit brechen. Ein solcher Materialbruch fällt aus nachvollziehbaren Gründen nicht unter die Garantie. Werkstätten, die auf Schreibgeräte spezialisiert sind, fertigen solche Adapter auf Wunsch an; der Umbau ist kein ausgefallener Sonderwunsch, sondern eine geläufige Anpassung für Kunden, die die Form des Rollerballs mögen, aber lieber mit Kugelschreibermine schreiben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Johann Faber 1481 um einen Füllhalter, und welchen Sammlerwert hat er?", "a": "Der Johann Faber 1481 ist kein Füllhalter, sondern ein einfacher Federhalter. Er besitzt weder ein Füllsystem noch einen Tintenbehälter, sondern nimmt lediglich eine wechselbare Stahlfeder auf, die vor dem Schreiben in Tinte oder Tusche getunkt wird. Solche Halter stellte die Nürnberger Firma Johann Faber bis weit ins 20. Jahrhundert in großen Stückzahlen für Schule, Büro und Zeichenarbeit her; die Zahl 1481 dürfte eine Katalog- beziehungsweise Modellnummer sein und weist weder auf ein Herstellungsjahr noch auf eine limitierte Auflage hin.\n\nEin nennenswerter materieller Wert ist damit nicht verbunden. Federhalter dieser Art sind bis heute häufig und werden meist für wenige Euro gehandelt, oft im Konvolut zusammen mit einem Satz Stahlfedern. Der Wert liegt also vor allem im ideellen Bereich oder in der Gebrauchsfähigkeit: Mit passenden Federn lässt sich ein solcher Halter ohne Weiteres weiterbenutzen, was ihn für Kalligrafie und Zeichnung durchaus interessant macht. Verwechslungen mit Füllhaltern desselben Herstellers sind verbreitet, weil die Halter äußerlich ähnlich schlank gebaut sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie viel Rabatt geben autorisierte Montblanc-Händler, und woran erkennt man einen aktuellen Kolbenkonverter im Meisterstück 145?", "a": "Beim Kauf im autorisierten Fachhandel besteht ein gewisser Verhandlungsspielraum, er bleibt aber eng. Stammkunden erhielten Stand 2008 üblicherweise rund zehn Prozent, etwa fünfzehn Prozent gelten als absolute Obergrenze. Montblanc achtet als Luxusgüterhersteller streng auf Preisstabilität; Händler, die deutlich darüber hinausgehen, riskieren, nicht mehr beliefert zu werden. Wer stattdessen gebraucht kauft, sollte diesen Rahmen im Hinterkopf behalten, denn ein vermeintliches Schnäppchen liegt preislich oft gar nicht weit unter dem, was beim Händler mitsamt Garantie erreichbar wäre.\n\nBeim Meisterstück 145, dem Classique, lohnt außerdem ein Blick auf den beiliegenden Konverter, weil er verrät, ob das Zubehör tatsächlich zum Füllhalter gehört. Ältere Kolbenkonverter werden nur in den Schaft gesteckt. Die neueren Ausführungen haben am unteren Ende ein Gewinde und lassen sich fest mit dem Griffstück verschrauben; zusätzlich sitzt im Inneren eine kleine Metallfeder, die dafür sorgt, dass die Tinte zuverlässig zum Tintenleiter gelangt. Ein alter Steckkonverter in einer neuen Verpackung ist kein Fälschungsmerkmal, zeigt aber an, dass Füllhalter, Konverter und Schachtel nicht aus einer Lieferung stammen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trägt ein vergoldeter Montblanc-Kugelschreiber statt des weißen Sterns ein anderes Zeichen auf dem Clip?", "a": "Ein vom gewohnten weißen Stern abweichendes Emblem ist für sich genommen kein Fälschungsmerkmal. Montblanc hat Schreibgeräte, die in den arabischen Raum exportiert wurden, vielfach ohne den Stern ausgeliefert und stattdessen mit einem anderen Zeichen versehen; solche Exportausführungen tauchen gelegentlich auch auf dem europäischen Gebrauchtmarkt auf. Dass am Druckknopf eines solchen Modells kein Emblem sitzt, passt in dasselbe Bild. Für den deutschen Markt waren diese Geräte nicht bestimmt, was den ungewohnten Anblick erklärt.\n\nAls zweite Möglichkeit bleibt eine spätere Bastelei, etwa ein ausgetauschter Clip oder ein nachträglich eingesetztes Emblem. Anhand einfacher Verkaufsfotos lässt sich beides nicht sicher unterscheiden; dafür braucht es das Gerät in der Hand oder scharfe Detailaufnahmen von Clip, Kappenring und Druckknopf. Eine gezielte Fälschung ist bei einem vergoldeten Kugelschreiber dieser Art dagegen eher unwahrscheinlich, denn es handelte sich um vergleichsweise preiswerte Alltagsschreibgeräte, deren Nachbau sich wirtschaftlich kaum lohnt. Gefälscht werden vor allem die teuren Füllhalter und die limitierten Editionen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Meisterstück 149 auch ohne Seriennummer und ohne Clipgravur, und wurde das Modell seit 1952 unverändert gebaut?", "a": "Ein Meisterstück 149 ohne Seriennummer und ohne Gravur im Clip ist nichts Ungewöhnliches. Diese Kennzeichnungen führte Montblanc erst später ein, ältere Exemplare tragen sie schlicht nicht, und ihr Fehlen spricht deshalb für sich genommen nicht gegen die Echtheit. Mitte der 2000er-Jahre galt unter Sammlern zudem, dass sich an einen überzeugenden Nachbau des 149 noch niemand herangewagt hatte. Darauf sollte man sich bei heutigen Käufen allerdings nicht mehr verlassen, sondern Feder, Tintenleiter, Kappenringe, Gewinde und Kolbenmechanik im Einzelnen prüfen.\n\nFalsch ist dagegen die häufig zu lesende Verkäuferbehauptung, der 149 werde seit 1952 unverändert gefertigt. Richtig ist nur, dass das Modell seit 1952 durchgehend im Programm steht. In dieser Zeit gab es zahlreiche Änderungen, unter anderem am Gehäusematerial, an der Feder, am Tintenleitsystem und an der Kolbenmechanik. Gerade diese Unterschiede erlauben es umgekehrt, ein Exemplar zeitlich einzuordnen, und sie erklären, warum sich Schreibverhalten, Gewicht und Materialanmutung eines frühen 149 deutlich von einem heutigen unterscheiden. Pauschale Aussagen zur Unveränderlichkeit sind daher ein Hinweis darauf, dass der Anbieter das Modell nicht genauer kennt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist von einem gebraucht angebotenen Montblanc-Organizer im Format DIN A5 mit der Bezeichnung Meisterstück Prestige zu halten?", "a": "Eine Montblanc-Lederlinie namens Meisterstück Prestige hat es nie gegeben. Wer einen Organizer unter dieser Bezeichnung angeboten bekommt, sollte deshalb nicht sofort eine Fälschung vermuten, sondern zunächst eine Verwechslung des Verkäufers: Gemeint ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Ausführung Meisterstück Platinum, die es neben der klassischen Linie mit goldfarbenen auch mit platinfarbenen Beschlägen gab. Dass sich zu dem angeblichen Namen nichts finden lässt, ist ein Hinweis auf genau diesen Irrtum und nicht auf ein besonders seltenes Stück.\n\nDer Preis taugt bei Lederwaren ebenfalls nicht als Echtheitsmerkmal. Gebrauchte Organizer verlieren gegenüber dem Neupreis stark an Wert; ein Betrag um 120 Euro war Stand 2013 für ein benutztes, aber gut erhaltenes Exemplar durchaus plausibel. Prüfen sollte man stattdessen Verarbeitung und Nähte, die Prägung des Logos sowie die Qualität von Reißverschluss, Ringmechanik und Innenausstattung. Gefälschte Montblanc-Lederwaren fallen fast immer schon auf den ersten Blick durch grobe oder schiefe Nähte, ungleichmäßig verarbeitete Kanten und steifes, billig wirkendes Leder auf, während die falsche Modellbezeichnung allein noch nichts beweist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem alten Montblanc-Füllhalter aus Hartgummi mit einer 4 auf Feder und Schaftende?", "a": "Ein solcher Füllhalter ist ein Montblanc Safety No. 4 aus den 1930er-Jahren. Beim Safety-Füllhalter wird die Feder durch Drehen am Knopf am Schaftende aus dem Korpus herausgefahren und zum Verschließen wieder vollständig eingezogen; anschließend schraubt man die Kappe dicht auf, damit die frei im Tintenraum stehende Tinte nicht auslaufen kann. Die Ziffer auf der Feder bezeichnet die Federgröße, hier also Größe 4, was einer mittleren, gängigen Größe entspricht. Dieselbe Zahl findet sich in der Regel als Imprint am hinteren Ende des Schafts wieder, sodass sich Feder und Korpus gegenseitig bestätigen lassen.\n\nDas Gehäuse besteht bei diesen Modellen aus Hartgummi. Dieses Material verfärbt sich unter Licht- und Schwefeleinfluss mit der Zeit von Tiefschwarz nach Braun oder Grünbraun; eine solche Patina ist normal und gilt nicht als Mangel. Auffällig ist allerdings, wenn Korpus und Kappe unterschiedlich stark nachgedunkelt sind: Bleibt die Kappe tiefschwarz, während der Schaft deutlich verfärbt ist, spricht das erfahrungsgemäß dafür, dass die Teile nicht von Anfang an zusammengehörten. Zwingend ist dieser Schluss nicht, denn auch eine unterschiedliche Lagerung einzelner Teile kann zu ungleicher Verfärbung führen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es von der Montblanc Writers Edition Franz Kafka einen Tintenroller, und was folgt daraus für entsprechende Angebote?", "a": "Zur Writers Edition Franz Kafka gehörte kein Tintenroller. Wird ein solches Gerät angeboten, handelt es sich um eine Fälschung, und zwar um eine, die sich ohne jede Detailprüfung allein am Modellprogramm der Edition entlarven lässt. Das Muster ist typisch: Fälscher übertragen das Dekor einer bekannten Edition auf Gehäuseformen, die es im Original nie gab, weil ein Tintenroller oder Kugelschreiber in der Fertigung deutlich einfacher ist als ein Füllhalter mit Goldfeder, Tintenleiter und Füllsystem.\n\nVor dem Kauf einer Writers Edition oder einer anderen limitierten Serie lohnt deshalb immer zuerst der Abgleich mit dem tatsächlichen Lieferumfang: Welche Schreibgerätearten gab es überhaupt, in welcher Auflagenhöhe, mit welcher Nummerierung und in welcher Verpackung. Stimmt schon die Gerätegattung nicht, erübrigt sich jede weitere Prüfung von Feder, Gravur und Verarbeitung. Hinweise von Käufern auf diesen Umstand führen bei unseriösen Anbietern erfahrungsgemäß nicht dazu, dass das Angebot zurückgezogen wird, sondern allenfalls zu nachträglich ergänzten, verklausulierten Formulierungen in der Beschreibung, mit denen die Verantwortung auf den Bieter abgewälzt werden soll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich bei einer Montblanc Limited Edition wie dem Voltaire ein gebrochener Korpus ersetzen oder reparieren?", "a": "Ein gebrochener Korpus bedeutet nicht zwangsläufig einen Totalschaden. Nach Auskunft aus dem Werk legt Montblanc auch für limitierte Editionen eine bestimmte Menge an Ersatzteilen an und lagert sie ein; Stückzahlen und Preise werden allerdings nicht veröffentlicht. In der Praxis läuft eine solche Reparatur über den autorisierten Fachhandel, der das Gerät an die Werkstatt des Herstellers weiterleitet, wo es begutachtet und ein Kostenvoranschlag erstellt wird. Darüber hinaus ist Montblanc grundsätzlich in der Lage, einzelne Teile eigens nachzufertigen. Das ist technisch möglich, aber entsprechend teuer und lohnt in der Regel nur bei Editionen mit hohem Sammlerwert.\n\nDer naheliegende Gedanke, den Korpus einfach aus einem baugleichen Modell zu ersetzen, führt bei den Writers Editions und den Patron-of-Art-Editionen selten zum Ziel, weil die Gehäuse mit ihrem Dekor, den Gravuren, der Auflagennummer und teils abweichenden Maßen editionsspezifisch sind. Eine unabhängige Schreibgerätewerkstatt kann Brüche in manchen Fällen kleben oder von innen stabilisieren; die Reparaturstelle bleibt dabei meist sichtbar und mindert den Sammlerwert deutlich, sodass sich der Aufwand vor allem bei ideellem Wert des Stücks rechtfertigen lässt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein StarWalker Rubber ohne Seriennummer auf der Kappe echt, und wo sitzt die Nummer bei anderen StarWalker-Modellen?", "a": "Beim StarWalker Rubber fehlt eine eingravierte Seriennummer auf der Kappe. Das ist bei diesem Modell normal und kein Hinweis auf eine Fälschung. Bei anderen StarWalker-Schreibgeräten ist die Nummer seitlich am Clip angebracht, und zwar so fein, dass sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen ist; ohne Lupe und schräg einfallendes Licht sucht man häufig vergeblich. Wer die Nummer nicht findet, sollte deshalb zuerst dort nachsehen, bevor er an der Echtheit seines Geräts zweifelt.\n\nGenerell ist die Seriennummer bei Montblanc kein durchgängiges Echtheitskriterium. Es gab und gibt Modelle und ganze Editionen, die ohne eine solche Kennzeichnung ausgeliefert wurden, und umgekehrt tragen auch Fälschungen inzwischen frei erfundene Nummern. Aussagekräftiger sind Verarbeitung, Gewicht, Materialanmutung, die Ausführung von Stern und Clip sowie bei Füllhaltern die Feder und der Tintenleiter. Entschlüsseln lässt sich eine vorhandene Nummer ohnehin nur vom Hersteller selbst, da der Code nicht öffentlich dokumentiert ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Zahl 250 auf der Feder eines alten Montblanc-Füllhalters, und wie unterscheidet man einen 139 von einem 136?", "a": "Die Zahl 250 auf der Feder ist keine Modellnummer, sondern eine Kennzeichnung, die Montblanc bei Stahlfedern verwendete; der Hintergrund gerade dieser Zahl ist nicht abschließend geklärt. Füllhalter mit solchen Federn stammen typischerweise aus den Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegsjahren, in denen Gold für die zivile Fertigung kaum verfügbar war. Die Modellnummer steht bei diesen Geräten nicht auf der Feder, sondern üblicherweise als dreistellige Zahl am Schaftende. Fehlt sie dort, muss das Modell über Bauform, Größe, Kappenschmuck und Füllsystem bestimmt werden.\n\nFür die Unterscheidung der großen Vorkriegs- und Kriegsmodelle ist der Kappenschmuck ein brauchbares Merkmal: Nach Sammlerangaben gab es nur den 139 mit silberfarbenen Ringen, während der kleinere 136 anders ausgeführt war. Hinzu kommt die Baugröße, denn der 139 ist das deutlich größere und schwerere Gerät. Ein 139 mit Stahlfeder ist ein interessantes Zeitdokument und keineswegs zu beanstanden, wird sammlerisch aber niedriger bewertet als dasselbe Modell mit der originalen Goldfeder. Beim Kauf ist zu beachten, dass Stahlfedern dieser Jahre häufig Korrosionsspuren aufweisen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem silberfarbenen Meisterstück-Kugelschreiber, und was kostete er neu?", "a": "Ein Meisterstück-Kugelschreiber, der statt der goldfarbenen die silber- beziehungsweise platinfarbenen Beschläge trägt, gehört zur Platinum Line. Das entsprechende Modell ist der Meisterstück Classique Kugelschreiber mit der Nummer 164P; das angehängte P steht für die Platinum-Ausführung, bei der Clip und Ringe platiniert statt vergoldet sind, während das Gehäuse wie beim klassischen Modell aus schwarzem Edelharz besteht. Verwechseln lässt sich der 164P leicht mit dem äußerlich sehr ähnlichen Drehbleistift 165P, der sich vor allem am etwas schlankeren Korpus und natürlich an der eingelegten Mine unterscheiden lässt.\n\nPreislich lag der Kugelschreiber Stand 2006 bei rund 240 Euro Neupreis in Deutschland. Gebraucht wird ein solches Gerät deutlich darunter gehandelt; den Preis bestimmen vor allem der Zustand der Beschläge, Gebrauchsspuren an Clip und Kappe sowie die Vollständigkeit von Etui und Papieren. Für den Gebrauchswert spielt das keine Rolle, denn die Großraummine ist bis heute erhältlich, sodass sich auch ältere Exemplare ohne Weiteres weiterverwenden lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet Vermeil bei Montblanc-Schreibgeräten, und trifft es zu, dass heute stattdessen vergoldetes Messing verwendet wird?", "a": "Vermeil bezeichnet vergoldetes Silber, also einen Korpus aus Sterlingsilber mit einer Goldauflage. Montblanc hat diese Bauweise über viele Jahre für Solitaire-Modelle verwendet. Sie hat allerdings einen Nachteil: Silber läuft an, und da die Goldauflage dünn ist und an Kanten, Gravuren und Griffstellen mit der Zeit durchgerieben wird, werden Vermeil-Geräte im Gebrauch fleckig und dunkel. Deshalb wurde die Fertigung umgestellt; die neueren vergoldeten Schreibgeräte bestehen aus vergoldetem Messing, das nicht anläuft und im Alltag unempfindlicher ist.\n\nGänzlich falsch ist dagegen die gelegentlich zu lesende Gleichsetzung von Messing mit vergoldetem Kupfer. Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink, oft mit einem geringen Bleianteil; die Legierung aus Kupfer und Zinn heißt Bronze und ist etwas härter als Messing. Für Käufer ist der Unterschied durchaus von Belang: Ein echtes Vermeil-Gerät trägt in der Regel eine Silberpunze wie Ag 925, wiegt etwas mehr als eine vergoldete Messingausführung und wird auf dem Sammlermarkt höher bewertet. Verkäuferangaben, die Vermeil und vergoldetes Messing vermischen, sind daher mit Vorsicht zu lesen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein vergoldeter Montblanc Bohème mit der Prägung FRANCE statt GERMANY auf dem Clip eine Fälschung?", "a": "Nein, die Angabe FRANCE auf dem Clip spricht bei einem Bohème mit Metallgehäuse nicht gegen die Echtheit. Die metallenen Overlays dieser Linie wurden im Auftrag von Montblanc in Frankreich bei Cartier gefertigt, nach Sammlerangaben etwa zwischen 2005 und 2010; der genaue Zeitraum ist nicht abschließend geklärt. Deshalb steht bei den Metall-Ausführungen des Bohème häufig FRANCE statt des sonst üblichen GERMANY. Die Seriennummer sitzt dabei wie gewohnt auf dem Clip, sodass beide Angaben zusammen stimmig sind. Eine abschließende Beurteilung erlauben allerdings nur Detailfotos oder das Gerät in der Hand.\n\nDer vergoldete Bohème ist keine Limited Edition, sondern gehörte zum regulären Programm. Die Produktion war folglich nicht zahlenmäßig begrenzt, und belastbare Stückzahlen veröffentlicht Montblanc nicht; wer sich von der Herkunftsangabe eine besondere Seltenheit erhofft, wird enttäuscht. Der Gebrauchtwert richtet sich daher wie bei anderen Serienmodellen nach Zustand, Vollständigkeit von Etui und Papieren sowie nach der Nachfrage nach dem jeweiligen Dekor und der Ausführung des Schmucksteins am Drehknopf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich aus der Ident-Nummer eines Montblanc-Schreibgeräts das Produktionsdatum ableiten, und wie bestimmt man das Alter?", "a": "Aus der Ident-Nummer lässt sich das Alter eines Schreibgeräts nicht ableiten. Sie bezeichnet ausschließlich Modell und Ausführung und ist damit am ehesten mit einer Bestellnummer aus einem Katalog vergleichbar; dieselbe Nummer kann über viele Jahre hinweg für ein laufend gefertigtes Modell vergeben worden sein. Für eine zeitliche Einordnung braucht es mindestens die Seriennummer, die bei jüngeren Geräten in den Clip oder auf den Kappenring graviert ist.\n\nAuch die Seriennummer hilft Sammlern jedoch nur bedingt weiter, denn der Code ist nicht öffentlich dokumentiert und lässt sich von außen nicht entschlüsseln. Wer das Fertigungsdatum belastbar wissen will, muss sich mit der Nummer direkt an Montblanc wenden; der Hersteller kann sie anhand seiner Unterlagen zuordnen. Unabhängig davon erlaubt eine Datierung über Merkmale wie Federprägung, Gravur des Kappenrings, Gehäusematerial, Füllsystem und Verpackung meist eine Eingrenzung auf wenige Jahre, was für eine Kaufentscheidung in aller Regel genügt. Bei einem Solitaire Vermeil etwa lässt sich über die Punzierung und die Ausführung der Beschläge zumindest die Fertigungsepoche bestimmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Modell ist ein Füllhalter mit guillochierter Silberkappe (Ag 925) und 18-K-Feder mit der Prägung 4810?", "a": "Eine guillochierte Kappe aus Sterlingsilber mit der Punze Ag 925 in Verbindung mit einem schwarzen Edelharzschaft kennzeichnet einen Meisterstück Solitaire Doué. Doué bedeutet dabei, dass allein die Kappe aus Edelmetall gefertigt ist, während der Schaft dem klassischen Meisterstück entspricht. Das Muster aus feinen, dicht nebeneinanderliegenden Linien wird als Faden-Guilloche bezeichnet. Zusammen mit der 18-karätigen Feder, die die Zahl 4810 und damit die Höhe des Mont Blanc in Metern trägt, ergibt sich der Meisterstück Solitaire Doué Silber 146, also die mittlere Baugröße LeGrand.\n\nDie übrigen Angaben auf der Kappe sind keine Modellhinweise: Die Kombination aus Buchstaben und Ziffern ist die Seriennummer, die weiteren Prägungen betreffen die Metallqualität und die Herkunftsangabe Germany und gehören zur üblichen Punzierung. Zur Bestimmung genügen deshalb Kappenmaterial, Muster, Federgröße und Baugröße. Der 146 ist ein Kolbenfüller, nimmt Tinte also direkt aus dem Fass auf, und liegt in der Größe zwischen dem schlankeren 145 und dem großen 149. Dass in einer Boutique nicht ohne Weiteres weitergeholfen werden kann, ist bei älteren Solitaire-Varianten nicht ungewöhnlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf sollte man bei Online-Auktionen achten, um keinen gefälschten Montblanc StarWalker oder Vintage-Füllhalter zu ersteigern?", "a": "Vorsicht ist zunächst bei der Gestaltung der Auktion selbst geboten. Ist die Bieterliste nicht einsehbar, lassen sich andere Interessenten nicht warnen, wenn ein Gerät als Fälschung erkannt wird; bei hochpreisigen Markenartikeln ist eine verdeckte Bieterliste daher ein deutliches Warnsignal. Ebenso verdächtig sind Verkäuferkonten mit sehr wenigen Bewertungen oder auffällig kurzer Historie, denn wer Plagiate vertreibt, legt nach Sperrungen regelmäßig neue Konten an. Mehrere gleichartige Angebote desselben Verkäufers mit identischen Fotos und auffällig knappen Beschreibungen deuten in dieselbe Richtung.\n\nInhaltlich hilft der Abgleich mit dem tatsächlichen Modellprogramm: Gerätegattungen, Farben oder Dekore, die es im Original nie gab, entlarven eine Fälschung sofort. Bei modernen Modellen wie dem StarWalker lohnt der genaue Blick auf Clip, Emblem, Kappenring und Verarbeitungsqualität, bei alten Montblanc-Füllhaltern ist vor Abgabe eines Gebots eine unabhängige Expertenmeinung ratsam, etwa von einem erfahrenen Sammler oder einem auf Vintage-Schreibgeräte spezialisierten Händler. Meldungen an die Plattform führen erfahrungsgemäß nur selten zur Löschung eines Angebots, sodass die eigene Prüfung vor dem Gebot der wirksamste Schutz bleibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Modelle gehören zur Montblanc Diva Line, und warum gilt die Position des Gewindes am Schaft als unpraktisch?", "a": "Die Diva Line ist eine Montblanc-Reihe, die berühmten Filmschauspielerinnen gewidmet ist. Zu ihr gehören unter anderem die Modelle Greta Garbo und Marlene Dietrich sowie die 2009 vorgestellte Ingrid Bergman, die mit rotvergoldeten Beschlägen ausgeliefert wurde. Die Linie ist betont schlank und dekorativ gestaltet und wurde als Füllhalter und als Kugelschreiber angeboten; in der Praxis greifen viele Besitzerinnen bevorzugt zum Kugelschreiber, weil er im Alltag unkomplizierter ist.\n\nWer die Modelle zum Schreiben nutzen möchte, sollte sie vorher in die Hand nehmen. Konstruktionsbedingt sitzt das Gewinde zwischen Griffstück und Schaft sehr weit unten, sodass die Finger beim Schreiben fast zwangsläufig darauf zu liegen kommen. Bei kurzen Notizen fällt das kaum ins Gewicht, bei längeren Texten wird es als störend empfunden. Dieser Punkt wurde bereits bei der Greta Garbo bemängelt und blieb bei der Ingrid Bergman unverändert. Am Sammlerwert ändert das nichts, es erklärt aber, warum Füllhalter dieser Linie häufig in nahezu ungebrauchtem Zustand auf den Gebrauchtmarkt kommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man gefälschte Montblanc-Tintenroller, etwa angebliche Stücke der 100-Jahre-Edition oder der Patron-of-Art-Edition Humboldt?", "a": "Ein erster, oft schon entscheidender Prüfschritt ist der Abgleich mit dem Originalprogramm der jeweiligen Edition. Den Tintenroller zur Edition 100 Jahre Montblanc gab es ausschließlich in Schwarz; Ausführungen mit grünen Elementen existieren im Original nicht. Die Patron-of-Art-Edition Humboldt wiederum wurde nur als Füllhalter aufgelegt, sodass ein Tintenroller oder Kugelschreiber in diesem Dekor von vornherein kein Original sein kann.\n\nAm Gerät selbst lohnt der Blick unter den Clip. Bei Montblanc-Tintenrollern und -Kugelschreibern steht dort die Kennzeichnung mit Germany und Pix, und zwar erhaben als dreidimensional herausgearbeitetes Relief, nicht eingefräst und nicht eingelasert. Eine flach eingravierte oder gelaserte Beschriftung an dieser Stelle ist ein starker Hinweis auf eine Fälschung. Hinzu kommen die üblichen Merkmale minderer Fertigung: unsauber sitzende oder zu weiche Clips, unscharf ausgeführte Kappenringe, ungleichmäßige Lackierung, schlecht sitzende Gewinde und ein insgesamt leichtes, billig wirkendes Gehäuse. Wer unsicher ist, sollte scharfe Detailaufnahmen von Clip, Kappenring und Emblem anfertigen und sie mit dokumentierten Originalen vergleichen, statt sich auf den Gesamteindruck kleiner Verkaufsfotos zu verlassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Tragen die Montblanc Donation Pens wie der Sir Georg Solti eine Seriennummer, und was bedeutet das für die Garantiekarte?", "a": "Der Donation Pen Sir Georg Solti trägt keine eingravierte Seriennummer; Exemplare ohne Nummer sind deshalb nicht zu beanstanden. Nach Sammlerangaben besitzt von allen Donation Pens lediglich der Johann Sebastian Bach eine solche Kennzeichnung. Bleibt das entsprechende Feld der Garantiekarte beim Kauf im Fachgeschäft leer, ist das folgerichtig und kein Mangel, denn der Händler kann nichts eintragen, was am Gerät nicht vorhanden ist.\n\nDie Donation Pens sind auch keine durchnummerierten Limited Editions, sondern eine über längere Zeit gefertigte Serie zugunsten kultureller Förderprojekte, was das Fehlen einer Individualnummer erklärt. Darüber hinaus ist die Seriennummer bei Montblanc generell kein durchgängiges Merkmal: Mehrere Serien wurden ohne eine solche Gravur ausgeliefert, darunter auch der Rouge et Noir, der Vorläufer der Bohème-Linie. Ein erkennbares System dahinter ist nicht überliefert, sodass sich allein aus dem Fehlen oder Vorhandensein einer Nummer weder Echtheit noch Alter eines Geräts ableiten lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem schlanken, guillochierten und vergoldeten Patronenfüller mit 585er-Feder, und was ist er wert?", "a": "Ein schlanker, vollständig vergoldeter Füllhalter mit guillochierter Oberfläche und einer 585er-Goldfeder ist in aller Regel ein Montblanc Noblesse der ersten Serie. Die Linie wurde etwa zwischen 1978 und Mitte der 1980er-Jahre gefertigt und war als elegantes Alltagsgerät unterhalb des Meisterstücks positioniert. Befüllt wird sie mit Standardpatronen oder einem Konverter, ein Kolbenfüllsystem besitzt sie nicht. Die Verwechslung mit einem Kugelschreiber liegt nahe, weil die Noblesse-Modelle sehr schlank gebaut sind und die Kappe bündig mit dem Korpus abschließt.\n\nDer Verkaufspreis in den Boutiquen lag zuletzt nach Sammlerangaben bei umgerechnet rund 138 Euro. Auf dem Gebrauchtmarkt wurde die Noblesse Stand 2012 je nach Zustand zwischen etwa 50 und 140 Euro gehandelt. Entscheidend für den Wert ist vor allem, wie gut die Vergoldung erhalten ist, denn an Kappenkante, Clip und Griffbereich reibt sie mit den Jahren durch, was sich kaum wirtschaftlich beheben lässt. Technisch sind die Geräte unkompliziert; nach einer gründlichen Reinigung des Tintenleiters und mit einer frischen Patrone lassen sie sich meist ohne Weiteres wieder benutzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc 333 1/2 aus den 1930er-Jahren wert, und wofür stehen die Zahlen auf Schaftende und Feder?", "a": "Der Montblanc 333 ½ stammt aus den 1930er-Jahren und gehört zur 3er-Reihe, der damals preiswertesten Serie des Hauses. Es handelte sich um solide gebaute Gebrauchs- und Schulfüllhalter, die in großer Stückzahl produziert wurden und deshalb bis heute regelmäßig auf dem Gebrauchtmarkt auftauchen. Die eingeprägte Zahl am Schaftende ist die Modellnummer, wobei die halbe Stufe eine Größenvariante innerhalb der Baureihe kennzeichnet. Die Ziffer auf der Feder, hier 3 ½, gibt die dazu passende Federgröße an. Die Buchstabenkombination OB steht für eine schräg geschliffene breite Feder, mit der sich ein deutlich variierendes Schriftbild erzielen lässt und die heute gesucht ist.\n\nDer monetäre Wert bleibt wegen der hohen Stückzahlen bescheiden und liegt klar unter dem der großen Modelle derselben Zeit; er hängt zudem stark vom Zustand der Feder und des Korpus ab. Interessanter als ein Verkauf ist bei einem solchen Erbstück meist die Nutzung, denn die Füllhalter der 3er-Reihe schreiben in der Regel sehr angenehm. Nach einer fachgerechten Reinigung und gegebenenfalls einer erneuerten Kolbendichtung eignen sie sich gut als Alltagsgerät.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie selten sind ein Montblanc No. 34 und der zugehörige Druckbleistift Pix 36 aus den 1960er-Jahren?", "a": "Beide Geräte stammen aus den 1960er-Jahren und gehören zur dritten, preiswertesten Serie von Montblanc. Sie waren als solide Gebrauchsschreibgeräte für den Alltag gedacht, wurden in hohen Stückzahlen verkauft und sind bis heute vergleichsweise häufig zu finden. Weder der Kolbenfüller No. 34 noch der Bleistift Pix 36 ist also eine Rarität. Die Bezeichnung Pix verwendete Montblanc für seine Bleistifte; sie findet sich als Markenkennzeichen auch unter dem Clip anderer Geräte. Die rote Mine ist kein Sondermodell, sondern nur die eingelegte Farbmine.\n\nDass sich zu den Ergänzungsgeräten deutlich weniger Informationen finden als zu den Füllhaltern, liegt nicht an ihrer Seltenheit, sondern am Sammlerinteresse: Füllhalter stehen klar im Mittelpunkt, während Kugelschreiber und Bleistifte derselben Serien in Katalogen und Übersichten stiefmütterlich behandelt werden. Ein zusammengehöriges Paar aus Füllhalter und passendem Bleistift ist gleichwohl attraktiver als ein Einzelstück, besonders mit erhaltenem Etui. Für den Gebrauch eignen sich die Geräte nach wie vor, sofern sich für den Bleistift Minen in der historischen Stärke beschaffen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über den Montblanc-Kugelschreiber Modell 28 mit Klapphebelmechanik bekannt, und passen heutige Minen hinein?", "a": "Der Kugelschreiber Nr. 28 gehört zur zweiten Montblanc-Linie, die an den zwei Goldringen am unteren Ende der Kappe zu erkennen ist. Die Mine wird über eine Hebelmechanik ausgefahren. Gefertigt wurde das Modell zwischen 1959 und 1969, angeboten wurde es in vier Farben: schwarz, bordeaux, dunkelgrün und hellgrau.\n\nBei der Mine ist Vorsicht geboten. Die heutigen Montblanc-Minen passen mit Adapter zwar von der Länge her, die seinerzeit verwendeten Minen hatten jedoch eine dünnere Spitze. Als der Hersteller auf den heute üblichen Spitzendurchmesser umstellte, bot er zehn Jahre lang kostenlos ein Vorderteil mit größerer Bohrung als Austauschteil an. Wer diese Frist verstreichen ließ, ohne beim Minenkauf ein neues Vorderteil zu erhalten, hat heute ein schönes, aber kaum noch benutzbares Anschauungsstück. Vor dem Einsetzen einer modernen Mine sollte man deshalb prüfen, ob deren Spitze frei durch die Bohrung des Vorderteils läuft; mit Gewalt aufgeweitete Vorderteile sind irreparabel beschädigt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein Montblanc-Kugelschreiber der Noblesse-Linie, und lässt sich das Baujahr über die Originalverpackung eingrenzen?", "a": "Die Kugelschreiber der Noblesse-Linie wurden von den späten 1970er bis in die frühen 1980er Jahre gefertigt. Der eingravierte Schriftzug am oberen Teil weist ein Stück eindeutig dieser Reihe zu. Eine jahrgenaue Zuordnung ist am Schreibgerät selbst nicht ablesbar, da die Noblesse-Modelle keine Datierung tragen.\n\nEinen brauchbaren Anhaltspunkt liefert die Originalverpackung, denn sie wurde im Lauf der Produktionszeit mehrfach geändert. Schachteln im modischen Braunton der 1970er Jahre gehören zu den früheren Exemplaren; eine abweichende, spätere Verpackungsgestaltung spricht dagegen für eine Fertigung in den frühen 1980er Jahren. Liegt ein Stück noch in seiner Originalschachtel, lässt es sich auf diesem Weg zumindest grob einordnen, ohne Verpackung bleibt es bei der Eingrenzung auf den gesamten Produktionszeitraum.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Modell steckt hinter einem Montblanc Meisterstück der Anniversary Edition „75 Years of Passion and Soul“, und wann wurde es gebaut?", "a": "Die Anniversary Edition „75 Years of Passion and Soul“ erschien 1999 zum 75-jährigen Bestehen der Meisterstück-Linie und wurde nur ein Jahr lang gefertigt. Sie umfasste die klassischen Meisterstück-Größen, also den Classique 145, den Le Grand 146 und den 149. Da die Garantieurkunden dieser Edition häufig keine genaue Modellbezeichnung tragen, muss die Zuordnung über die Maße erfolgen.\n\nEin Füllhalter mit etwa 14 Zentimetern Gesamtlänge bei aufgesetzter Kappe und rund 12 Zentimetern ohne Kappe ist ein 145er, der auch unter dem Namen Hommage à Frédéric Chopin geführt wird; kennzeichnend ist zudem der schmale Goldring vor dem Gewinde des Griffstücks. Die Modelle 146 und 149 sind deutlich länger und im Durchmesser stärker. Die Jubiläumsausgabe gab es ausschließlich in schwarzem Edelharz mit vergoldeten Beschlägen. Angebote einer platinierten Ausführung dieser Edition sind demnach nicht echt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet der Stempel 925 auf der längs geriffelten Kappe eines Montblanc-Tintenrollers mit Meisterstück-Gravur im Kappenring?", "a": "Ein solches Schreibgerät ist ein Meisterstück Solitaire Doué Vermeil Classique. Der Zusatz Doué bezeichnet die Kombination aus einer Kappe aus Edelmetall und einem Korpus aus schwarzem Edelharz. Vermeil steht für vergoldetes Sterlingsilber, weshalb die Kappe trotz goldener Optik den Silberstempel 925 trägt; die daneben eingeschlagene ovale Marke ist in der Regel eine Herstellerpunze. Die längs verlaufende Riffelung mit einer glatten Fläche für eine Monogrammgravur ist das typische Kappenmuster dieser Reihe.\n\nEin bordeauxfarbener Kolbenfüllhalter mit gestreiftem Sichtfenster und der umlaufenden Gravur Montblanc Meisterstück im Kappenring gehört dagegen zur Reihe Meisterstück Le Grand. Beide Schreibgeräte können für sich genommen echt sein, bilden zusammen aber kein Set, da sie unterschiedlichen Modellreihen angehören; als Set wurden sie nie ausgeliefert. Eine fehlende Seriennummer spricht bei älteren Stücken nicht gegen die Echtheit, da Montblanc erst später dazu überging, jedes Schreibgerät mit einer Ident-Nummer zu kennzeichnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum passt in einen Montblanc-Taschenorganizer der Mini-Größe kein vollständiges Jahreskalendarium, und welche Einlagen passen alternativ?", "a": "Die Ringe der offiziell als Mini bezeichneten Organizer-Größe sind bewusst schmal gehalten, damit das Etui flach bleibt und sich bequem aufschlagen und beschreiben lässt. Ein komplettes Jahreskalendarium zusammen mit Adress- und Notizblättern sprengt diesen Rahmen zwangsläufig; der Organizer lässt sich dann nur noch mit Kraft schließen. Das ist kein Mangel des Stücks und auch kein Bedienfehler, sondern eine Konstruktionsentscheidung, die bei anderen Ringbuchsystemen dieser Größe ebenso getroffen wurde.\n\nPraktikabel ist es, entweder nur ein halbes Jahr einzulegen oder ein platzsparendes Kalendarium mit einer Woche auf einer Seite beziehungsweise einem Monat auf zwei Seiten zu verwenden. Da Montblanc kein Kalendersystemhersteller ist, fällt das eigene Einlagenangebot schmal aus; passende Einlagen und Zubehörteile im Mini-Format bieten Filofax mit der größten Auswahl sowie Succes an. Wer dauerhaft mehr unterbringen will, kommt um ein größeres Ringbuch nicht herum und verliert damit die Handlichkeit, die dieses Format ausmacht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es Montblanc-Meisterstücke mit grün marmoriertem oder gestreiftem Korpus, und wie erkennt man Fälschungen solcher Modelle?", "a": "Gestreifte Meisterstücke hat es tatsächlich gegeben. Aus der älteren Meisterstück-Generation sind unter anderem ein 142 mit grün gestreiftem und ein 144 mit grau gestreiftem Korpus dokumentiert. Solche Stücke sind selten und bei Sammlern begehrt, entsprechend häufig tauchen Nachbauten und Fantasieausführungen auf.\n\nEin auffällig grün marmorierter Korpus, der ansonsten die Formensprache eines modernen Meisterstücks zeigt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine Fälschung. Verräterisch sind die Details, die sich auf Großaufnahmen gut prüfen lassen: Bei einfachen Fälschungen ist der Stern auf dem Kappenkopf unsauber ausgeformt und wirkt eher wie eine Blüte als wie ein gleichmäßiger Sechsstern, die Kappenringe sind ungenau gearbeitet oder falsch beschriftet, und die Federgravur weicht in Schriftbild und Anordnung vom Original ab. Ein Vergleich mit dokumentierten Originalen desselben Modells ist deshalb vor jedem Kauf ratsam, denn Kombinationen aus Farbe und Bauform, die es bei Montblanc nie gegeben hat, sind ein sicheres Ausschlusskriterium.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es das Montblanc Meisterstück 145 der Platinum Line mit goldfarbenem Ring und Gewinde am Griffstück?", "a": "Nein. Bei den platinierten Ausführungen der Meisterstück-Reihe sind sämtliche sichtbaren Metallteile platiniert, und das schließt den schmalen Ring am hinteren Ende des Griffstücks sowie das metallene Gewindeteil ausdrücklich ein. Ein 145 P, dessen Kappenbeschläge und Clip platiniert sind, an dessen Griffstück aber goldfarbene Teile sitzen, wurde in dieser Kombination nie ausgeliefert. Setzt man versuchsweise das Griffstück eines regulären vergoldeten 145ers in einen 145 P ein, entsteht genau dieses Bild, und der Farbunterschied fällt sofort auf.\n\nIn aller Regel hat hier also jemand Teile verschiedener Schreibgeräte zusammengefügt. Als neu und ungeöffnet darf ein so zusammengesetztes Stück nicht angeboten werden, auch wenn Originalkarton und Ident-Nummer vorliegen: Verpackung und Nummer sagen über die Unversehrtheit des Inhalts nichts aus. Wer gegenüber einem Verkäufer Gewissheit braucht, lässt das Schreibgerät vom Kundenservice des Herstellers beurteilen; eine schriftliche Auskunft von dort wiegt in der Auseinandersetzung schwerer als jede Sammlereinschätzung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Lasergravur „France“ auf einem Montblanc Bohème mit Silber- oder Platin-Overlay ein Hinweis auf eine Fälschung?", "a": "Nein, dieses Imprint ist bei den betreffenden Bohème-Modellen korrekt. Nach Auskunft des Herstellers wurden die Overlays dieser Ausführungen nicht im eigenen Werk, sondern bei Cartier in Frankreich gefertigt. Weil damit ein wesentlicher Fertigungsschritt außerhalb Deutschlands stattfand, trägt das Schreibgerät eine Lasergravur mit dem Zusatz France anstelle der sonst üblichen Kennzeichnung.\n\nBetroffen sind die Bohème-Varianten mit Overlay, also insbesondere die Ausführung Platinum Crystal und nach vorliegenden Erkenntnissen auch die Modelle mit Silber-Overlay; bei den übrigen Bohème-Modellen aus Edelharz ist eine France-Gravur dagegen nicht zu erwarten. Die Echtheitsprüfung sollte sich deshalb nicht an dieser Gravur festmachen, sondern an Feder, Verarbeitung der Beschläge und Steinfassung sowie an der Ident-Nummer. Umgekehrt ist ein Verkäuferhinweis auf das France-Imprint kein Grund, von einem Kauf Abstand zu nehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich bei Online-Angeboten schon an Schreibweise und Modellbezeichnung erkennen, dass kein echter Montblanc angeboten wird?", "a": "Ein erster Hinweis steckt oft bereits in der Überschrift. Die Marke schreibt sich in einem Wort, Montblanc; die getrennte Form Mont Blanc, häufig verbunden mit einem englischsprachigen Angebotstext und einem Verkäuferstandort in Fernost, gehört zu den verbreitetsten Erkennungszeichen gewerbsmäßiger Fälschungen.\n\nEbenso aufschlussreich sind frei erfundene Modellbezeichnungen. Anbieter kombinieren dabei Namen, die es bei Montblanc nie zusammen gegeben hat, etwa einen StarWalker mit dem Zusatz 75th Anniversary. Die Jubiläumsausgabe zum 75-jährigen Bestehen des Meisterstücks von 1999 hat mit der StarWalker-Linie nichts zu tun, und in platinierter Ausführung wurde sie nie angeboten. Wer die korrekten Modellnamen und die tatsächlich lieferbaren Ausstattungsvarianten kennt, sortiert einen großen Teil der Angebote bereits aus, bevor er überhaupt Fotos prüft. Vorsicht ist auch bei Beschreibungen geboten, die ein Original nachahmen, ohne das Stück eindeutig als Replik zu bezeichnen; hier wird der Irrtum des Käufers bewusst einkalkuliert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, ob ein Montblanc StarWalker der Metal-Rubber-Linie echt ist, und was sagen die Beilagen über die Echtheit aus?", "a": "Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist und bleibt die Feder. Stimmen Gravur, Form und Platinierung mit einem dokumentierten Original desselben Modells überein, spricht viel für ein echtes Stück. Ein zweiter Prüfpunkt liegt unter dem Clip, wo der Schriftzug Pix eingeprägt sein muss. Beim Füllhalter der Rubber Line ist außerdem das hintere Ende des Korpus stahlfarben abgesetzt; bei Fälschungen ist dieser Abschluss häufig durchgehend schwarz ausgeführt. Auch die Passung der Gummiummantelung und die Sauberkeit aller Gravuren lohnen den genauen Blick.\n\nZum Lieferumfang eines neuen StarWalker gehören ein Service-Guide und ein Gravurgutschein. Beide belegen die Echtheit nicht, da solche Beilagen ebenso nachgemacht werden wie das Schreibgerät selbst; umgekehrt ist ein fehlender Kassenbeleg kein Echtheitsmangel, weil Montblanc Schreibgeräte auch ohne Kaufnachweis kostenpflichtig instand setzt. Endgültige Klarheit schafft nur der Hersteller: In einer Boutique oder beim Kundenservice lässt sich ein Stück anhand von Feder, Beschlägen und Ident-Nummer zuverlässig beurteilen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein Montblanc-Brillengestell mit Meisterstück-Gravur einem Hersteller, einer Bauzeit oder einem Neupreis zuordnen?", "a": "Nur sehr eingeschränkt. Brillengestelle und Sonnenbrillen mit Montblanc-Signet sind Lizenzprodukte, die nacheinander von verschiedenen Fremdherstellern gefertigt wurden. Vertrieben wurden sie in einem Teil der Boutiquen, dort überwiegend als Sonnenbrillen, sowie über wenige Optiker, die auch die Korrektionsfassungen führten. Die Modellvielfalt war groß, eine durchgehende Systematik der Bezeichnungen gab es nicht.\n\nEine Zuordnung nach Beschreibung oder Abbildung gelingt deshalb in der Regel nicht, und selbst Hersteller, Produktionszeit oder ursprünglicher Verkaufspreis lassen sich nachträglich meist nicht mehr bestimmen. Auch beim Markeninhaber ist zu diesen Lizenzprodukten kaum etwas dokumentiert; auf Anfrage ist häufig nur eine ungefähre Angabe zum Erscheinungsjahr zu bekommen, für einen Teil der Fassungen etwa das Jahr 1998. Die umlaufende Gravur Montblanc Meisterstück am Rahmen, der in einen goldfarbenen Kreis eingelassene Stern an den Bügelenden und eine mehrstellige Nummer auf dem Bügel sind typische Ausstattungsmerkmale dieser Fassungen, taugen aber nicht zur Datierung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man die Echtheit eines Montblanc Meisterstück 145 Chopin noch zuverlässig anhand von Angebotsfotos beurteilen?", "a": "Nein, seit etwa 2010 nicht mehr. Von diesem Modell kursieren Fälschungen, die auf Fotos praktisch nicht mehr vom Original zu unterscheiden sind. Merkmale, die früher zuverlässig einen Nachbau verrieten, sind bei diesen Stücken sämtlich vorhanden: eine Ident-Nummer im Kappenring, der Pix-Schriftzug unter dem Clip und eine korrekt wirkende Federgravur mit Platinierung. Wer ausschließlich diese Punkte prüft, hält ein solches Angebot zwangsläufig für echt.\n\nIm direkten Vergleich in der Hand fällt der Unterschied dagegen weiterhin auf. Gewicht und Balance, der Oberflächenglanz des Edelharzes, die Sauberkeit der Gravuren, das Laufverhalten des Kolbens und vor allem das Schreibverhalten der Feder entlarven die Fälschung. Auf Märkten und in Straßenverkäufen in Fernost liegt die Qualität überwiegend deutlich niedriger, sodass solche Stücke schon auf Distanz zu erkennen sind; die hochwertigen Nachbauten werden gezielt über den Versandhandel angeboten. Für den Kauf folgt daraus, bei auffällig günstigen Angeboten ohne Möglichkeit zur Prüfung zurückhaltend zu sein und im Zweifel den Hersteller oder einen autorisierten Fachhändler einzuschalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein Montblanc 244 G bereits 1948 oder 1949 gebaut worden sein, oder stammen diese Füllhalter erst aus den 1950er Jahren?", "a": "Der 244 lief bereits in den späten 1940er Jahren an und entstand nicht erst in den 1950er Jahren. Das Standardwerk zur Nachkriegsproduktion, „Collectible Stars“ von Jens Rösler und Stefan Wallrafen, führt zwei Varianten des Modells: eine frühe, die auf 1948/49 datiert wird, und eine zweite, deren Fertigung bis 1954 reicht. Die Angabe eines Verkäufers, ein 244 G sei zwischen 1948 und 1949 in Hamburg hergestellt worden, ist damit grundsätzlich plausibel.\n\nDie genauen Jahreszahlen sind in der Literatur allerdings nicht einheitlich wiedergegeben, und da die Schreibgeräte selbst keine Datierung tragen, bleibt die Bestimmung eines einzelnen Stücks eine Einordnung anhand von Bauform und Ausstattung. Wer es genau wissen will, kommt um den Vergleich mit den Abbildungen und Beschreibungen der einschlägigen Sammlerliteratur nicht herum. Das Kürzel G kennzeichnet dabei die Ausstattungsvariante, nicht das Baujahr, und erlaubt für sich genommen keinen Rückschluss auf die Produktionszeit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich aus der Seriennummer im Clip eines Montblanc das Herstellungsdatum oder die Modellreihe ablesen?", "a": "Die in den Clip beziehungsweise den Kappenring gelaserte Ident-Nummer ist in ihrer Funktion mit der Fahrgestellnummer eines Fahrzeugs vergleichbar: Sie ist einem einzelnen Schreibgerät fest zugeordnet, und der Hersteller kann daran nachvollziehen, wann es produziert und in welches Land es ausgeliefert wurde. Von außen entschlüsseln lässt sich der Code jedoch nicht. Eine öffentlich bekannte Systematik, aus der sich Baujahr, Modellreihe oder Verkaufsland direkt ablesen ließen, gibt es nicht.\n\nWer das Produktionsdatum wissen möchte, fragt unter Angabe der vollständigen Nummer beim Kundenservice nach; von dort wird in der Regel der Produktionsmonat mit Jahr genannt. Solche Anfragen haben gezeigt, dass sich aus den Buchstaben- und Zifferngruppen für Außenstehende keine Ordnung ableiten lässt: Schreibgeräte mit völlig unterschiedlichen Nummernkreisen wurden im selben Land gekauft, und die ermittelten Produktionsdaten lagen mehrere Jahre auseinander. Eine Datierung über die Nummer ist deshalb nur mit Hilfe des Herstellers möglich; das Fehlen einer Nummer wiederum ist bei älteren Stücken normal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den steinlosen Montblanc Bohème auch als MidSize und als Set mit Kugelschreiber, und sind Händlerrabatte auf Montblanc zulässig?", "a": "Der steinlose Bohème, also die Ausführung ohne Edelstein im Clip, war stets ein Einzelmodell in der kleinen Grundgröße. Als MidSize hat es diese Variante nie gegeben, und passende Kugelschreiber oder Drehbleistifte wurden dazu ebenfalls nicht gefertigt; ein Dreierset ist in dieser Ausführung also nicht erhältlich. Nach Angaben aus dem Fachhandel war der steinlose Bohème um 2008 bereits nicht mehr in Produktion, und auch die MidSize-Füllhalter mit Stein im Clip waren zu diesem Zeitpunkt ausgelaufen. Der BigSize-Bohème blieb immer ein einzeln geführter Füllhalter, den es nur mit platinierten Beschlägen gab und zu dem nie ergänzende Schreibgeräte geplant waren.\n\nDie Behauptung, Montblanc untersage seinen Händlern jeden Nachlass, trifft nicht zu. Die veröffentlichten Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen; ein Hersteller darf freien Händlern die Endverkaufspreise nicht vorschreiben. Ob und in welcher Höhe Rabatt gewährt wird, entscheidet damit das jeweilige Geschäft.\n\nBeim Kauf über das Internet ist dagegen zu prüfen, ob der Anbieter autorisierter Fachhändler ist. Nicht autorisierte Verkäufer können keine gültigen Garantiezertifikate ausstellen, ihre Garantiezusage ist entsprechend wenig wert, und die Herkunft der Ware ist oft nicht nachvollziehbar. Ein Nachlass von zwanzig Prozent und mehr ist für sich genommen kein Beweis für eine Fälschung, aber ein Anlass, Bezugsquelle und Garantieabwicklung genau zu hinterfragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum setzt ein Montblanc mit OBB-Feder nach kurzen Schreibpausen aus, und wie lässt sich das Anschreibverhalten verbessern?", "a": "Wenn ein Füllhalter im laufenden Text einwandfrei schreibt, nach einer Pause von wenigen Sekunden aber erst nach ein- bis zweimaligem Nachfahren wieder Tinte abgibt, liegt das selten an einem Defekt. Bei schräg geschliffenen Federn wie OM, OB und besonders OBB ist die häufigste Ursache die Federhaltung, denn diese Schliffe geben Tinte nur in einem engen Winkelbereich sauber ab. Wer den Halter beim Wiederansetzen unbemerkt verkippt oder verdreht, setzt die Feder nicht mehr mit der ganzen Schlifffläche auf und erhält einen trockenen Strich. Hier hilft eine bewusst gleichbleibende Halterführung, und ein versuchsweise veränderter Aufsetzwinkel zeigt schnell, ob das die Ursache ist.\n\nDaneben spielen die Beschaffenheit des Federschlitzes und die Tinte eine Rolle. Tinten unterscheiden sich deutlich im Fließverhalten, sodass der Wechsel auf eine feuchter laufende Sorte spürbar helfen kann; ein Wechsel allein von einer dokumentenechten Marke zu einer anderen Schreibtinte ändert dagegen häufig wenig. Bleibt das Verhalten bestehen, führt der Weg zum Fachhändler: Nach den Serviceunterlagen jener Jahre konnte die Feder innerhalb der ersten sechs Wochen nach dem Kauf kostenlos gegen eine andere Breite getauscht werden (Stand 2006), sodass sich eine als unpraktisch empfundene OBB-Feder ohne Zusatzkosten durch eine B- oder M-Feder ersetzen ließ.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der Clip des Montblanc Donation Pen Sir Georg Solti gestaltet, und ist eine raue Erhebung am Clipende normal?", "a": "Der Clip dieses Donation Pens ist einer Klaviertaste nachempfunden. Auf den silberfarbenen Clipkörper ist ein schwarzes Element aufgesetzt, das etwa sechzig Prozent der Cliplänge einnimmt. Dieses Element hat über seine gesamte Länge dieselbe Höhe; zum Kappenkopf hin ist es gerade abgeschnitten, zum unteren Clipende hin läuft es schräg aus. Eine zusätzliche Erhöhung, ein abgesetzter Absatz oder eine Kante am oberen Ende gehört nicht zur Gestaltung.\n\nEine spürbar raue oder scharfkantige Stelle ist bei einem Schreibgerät dieser Klasse ein Verarbeitungsmangel und kein konstruktives Merkmal. Der richtige Weg führt in diesem Fall über den Händler, der die Beanstandung im Rahmen der Garantie abwickelt; der Vergleich mit einem zweiten Exemplar derselben Edition zeigt zuverlässig, ob eine Abweichung vorliegt. Selbst nacharbeiten sollte man scharfe Kanten keinesfalls, da jede Veränderung an Clip oder Kappe den Sammlerwert einer limitierten Ausgabe erheblich mindert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass die Feder eines Montblanc-Safety-Füllhalters beim Herausdrehen immer mit Tinte benetzt ist?", "a": "Ja, das ist bauartbedingt und kein Fehler. Beim Safety-Füllhalter werden Feder und Tintenleiter in den Schaft eingezogen und liegen dort unmittelbar im Tintenvorrat. Das ist so gewollt, denn dadurch bleibt der Tintenleiter durchgehend benetzt und der Halter schreibt sofort an, sobald die Feder herausgedreht ist. Eine mit Tinte belegte Feder gehört deshalb zum normalen Verhalten dieser Konstruktion, und der Film verliert sich nach wenigen Schreibzügen.\n\nWer eine saubere Feder bevorzugt, hat zwei Stellschrauben. Zum einen sollte der Schaft nicht bis zum oberen Ende gefüllt werden, sondern nur so weit, dass die eingezogene Feder nicht vollständig in der Tinte steht. Zum anderen ist die Lagerung entscheidend: Ein liegend aufbewahrter Safety verteilt die Tinte über die ganze Länge des Schaftes und damit auch über die Feder, während ein senkrecht mit der Feder nach oben gelagertes Stück deutlich sauberer bleibt. Aus diesem Grund wurden diese Halter früher überwiegend angeclipt in der Tasche getragen. Die Kombination aus geringerer Füllmenge und stehender Aufbewahrung löst das Problem in der Praxis, ohne dass am Füllhalter etwas verändert werden müsste.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man Fälschungsangebote, die von scheinbar deutschen Verkäufern stammen, tatsächlich aber aus Fernost beliefert werden?", "a": "Artikelstandort, deutschsprachige Beschreibung und inländische Versandkosten sind kein Echtheitsnachweis. Bereits Mitte der 2000er Jahre traten Verkäufer mit deutscher Adresse auf, die ihre Ware unmittelbar aus fernöstlichen Fälscherwerkstätten bezogen und dabei eine sachlich korrekt klingende, unauffällige Artikelbeschreibung verwendeten. Die auffälligen Angebote unmittelbar aus China waren zu diesem Zeitpunkt bereits rückläufig, weil sie zu leicht zu durchschauen waren.\n\nEin brauchbares Indiz liefert die Herkunft der Bilder. Werden die Produktfotos nicht auf der Handelsplattform selbst, sondern auf einem fremden Server vorgehalten, lässt sich das an der Bildadresse im Quelltext der Angebotsseite ablesen; verweist diese auf einen ausländischen Großhändler, stammt die Ware mit hoher Wahrscheinlichkeit von dort. Ebenso aufschlussreich ist, ob dasselbe Foto bei zahlreichen weiteren Anbietern auftaucht, denn dann handelt es sich um Katalogmaterial und nicht um das tatsächlich angebotene Stück. Seriöse Verkäufer fotografieren das konkrete Schreibgerät selbst, zeigen Feder, Clip und Kappenringe in Großaufnahme und beantworten Detailfragen ohne Ausweichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammen der Montblanc-Füllhalter 320 und der Kugelschreiber 380, und wie ermittelt man deren Sammlerwert?", "a": "Füllhalter 320 und Kugelschreiber 380 gehören zusammen und wurden zwischen 1971 und 1977 gefertigt. Eine jahrgenaue Bestimmung des einzelnen Stücks ist nicht möglich, da Schreibgeräte dieser Jahre keine Datierung tragen. Für die Einordnung der Nachkriegsmodelle ist das Standardwerk „Collectible Stars“ von Jens Rösler und Stefan Wallrafen maßgeblich; es erfasst die Produktion von 1946 bis 1979 mit Abbildungen, Bauzeiten und Schätzwerten.\n\nBei den dort genannten Werten ist Zurückhaltung angebracht. Gedruckte Schätzpreise veralten schnell, weil die tatsächlich erzielten Preise stark schwanken und von Zustand, Vollständigkeit, Federbreite und Farbe abhängen. Sammler ermitteln den Wert deshalb überwiegend über abgeschlossene Verkäufe vergleichbarer Stücke und nicht über Preislisten; der eigentliche Nutzen der Literatur liegt in der Bestimmung von Modell und Produktionszeit. Originaletui und Papiere wirken sich auf den erzielbaren Preis aus, bei den einfachen Kunststoffetuis der 1970er Jahre allerdings nur in bescheidenem Umfang.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum entstehen beim Auf- und Zuschrauben eines Montblanc StarWalker Metal-Rubber Kugelschreibers Kunststoffspäne im Gewinde?", "a": "Die Ursache liegt in der Materialpaarung. Beim StarWalker der Metal-Rubber-Linie sitzt am Oberteil ein Metallgewinde, das in eine Gewindebohrung aus Kunststoff im Unterteil greift. Das härtere Metall trägt bei jedem Auf- und Zuschrauben etwas Material vom weicheren Kunststoff ab, sodass sich feine Späne im Metallgewinde sammeln und die Verbindung mit der Zeit Spiel bekommt. Das betrifft die Baureihe insgesamt und ist kein Einzelfall eines mangelhaften Exemplars, weshalb diese Konstruktion bei einem Schreibgerät, das seinerzeit rund 285 Euro kostete (Stand 2006), unter Sammlern kritisch gesehen wird.\n\nVorbeugen lässt sich mit einer hauchdünnen Schmierung des Gewindes. Etwas Vaseline oder ein anderes harz- und säurefreies Fett verringert die Reibung deutlich und bremst den weiteren Abrieb; Speiseöle sind dafür ungeeignet, da sie mit der Zeit verharzen und verkleben. Der Auftrag sollte sparsam erfolgen, überschüssiges Fett wird abgewischt, damit es nicht an Mine oder Gummiummantelung gelangt. Darüber hinaus hilft es, beim Schrauben auf sauberes Greifen der Gewindegänge zu achten und das Oberteil nicht unnötig oft zu öffnen. Ein bereits ausgeschlagenes Kunststoffgewinde lässt sich nicht nacharbeiten; hier bleibt nur der Austausch des Bauteils über den Kundendienst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet der Schriftzug Pix auf einem Montblanc-Füllhalter, und lässt sich der Kappenkopf aktueller Meisterstücke abschrauben?", "a": "Pix ist kein Modellname, sondern eine eigenständige Marke des Hauses. Ursprünglich stand sie für Druckbleistifte; weil sich die Bezeichnung Meisterstück nicht in allen Ländern als Marke schützen ließ, wurde Pix später auch auf Füllhaltern und Kugelschreibern angebracht. Ein Schreibgerät mit der Prägung Pix unter dem Clip ist also kein Modell dieses Namens, sondern ein reguläres Meisterstück. Umgekehrt ist das Fehlen dieser Prägung bei modernen Stücken ein Warnzeichen.\n\nDer Kappenkopf ist auch bei aktuellen Meisterstücken verschraubt, und über diese Schraube ist zugleich der Clip an der Kappe befestigt. Zugänglich ist sie jedoch nicht mehr, weil davor eine Kunststoffkappe sitzt; nur bei älteren Meisterstücken lässt sich der Sternkopf herausdrehen. Wenn sich der Kappenkopf also nicht lösen lässt, ist nichts defekt, und Gewalt führt hier nur zu Schäden an Kappe und Clip. Für eine Grundreinigung ist das Zerlegen ohnehin nicht nötig: Ein Kolbenfüllhalter wird gespült, indem man mehrfach klares, lauwarmes Wasser aufzieht und wieder ausdrückt, bis es sauber bleibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wozu dient die lose Metallfeder in der Tintenkammer eines Montblanc-Konverters, und ist sie ein Defekt?", "a": "Die lose gewundene Metallfeder in der Tintenkammer mancher Konverter ist kein Defekt, sondern ein bewusst eingebautes Rührelement. Sie sorgt dafür, dass der Tintenzufluss zum Tintenleiter erhalten bleibt. In Standardkonvertern ohne dieses Teil kann sich die Tinte nach dem Verbrauch einer kleineren Menge im hinteren Bereich festsetzen; vorn am Tintenleiter wird dann nur noch Luft angesaugt und der Tintenfluss erliegt. Weil die Feder jeder Bewegung des Füllhalters folgt, verhindert sie dieses Anlagern, und lästiges Schütteln erübrigt sich.\n\nDasselbe Prinzip nutzen viele Einwegpatronen, dort allerdings mit einer kleinen Kugel. Im Konverter wäre eine Kugel unbrauchbar, weil sie die Öffnung zum Tintenleiter abdecken und damit den Druckausgleich beim Betätigen des Kolbens erschweren würde. Die offene Spiralfeder lässt Tinte und Luft dagegen ungehindert nach vorn entweichen. Findet sich eine solche Feder lose im Konverter, ist das also der Normalzustand; entfernt werden sollte sie nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammen die Montblanc-Modelle 22, 24 und 262, und sind solche Füllhalter heute wertvoll?", "a": "Die Modelle 22 und 24 wurden etwa zwischen 1960 und 1970 gebaut, das Modell 262 mit Durchschreibfeder stammt aus der Mitte der 1950er Jahre. Bei der Bestimmung hilft der Kappenring: Die Modellnummer ist dort eingeprägt, sofern sie nicht durch Politur oder jahrzehntelangen Abrieb verloren gegangen ist.\n\nBeide Baureihen gehören in eine Zeit, in der Montblanc noch ein ganz normaler Schreibgerätehersteller war und ähnlich wie Pelikan das gesamte Spektrum vom einfachen Alltagsfüllhalter bis zum Meisterstück anbot. Entsprechend wurden diese Modelle in großen Stückzahlen gefertigt und sind bis heute regelmäßig im Gebrauchtmarkt zu finden. Ein hoher Sammlerwert ist damit nicht verbunden. Wer einen Anhaltspunkt für den Preis eines 262 sucht, orientiert sich am besten an tatsächlich erzielten Preisen des eng verwandten 252, der häufiger angeboten wird und deshalb als Vergleichsmaßstab taugt. Der eigentliche Wert solcher Stücke liegt in aller Regel in ihrer Familiengeschichte und nicht im Marktpreis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ermittelt man den Wiederverkaufswert eines gebrauchten Meisterstück 144, und stimmt die Faustregel von einem Viertel des Neupreises?", "a": "Für verbreitete Serienmodelle wie das Meisterstück 144 gibt es keinen festen Marktpreis. Belastbar ist allein der Blick auf tatsächlich erzielte Preise vergleichbarer Stücke über einen längeren Zeitraum; gerade der 144 wird als Standardschreibgerät so häufig gehandelt, dass sich daraus ein recht genaues Bild ergibt. Die Preise schwanken dabei erheblich: In den Sommermonaten sowie um Weihnachten und Neujahr liegen sie tendenziell niedriger, und auch die allgemeine Wirtschaftslage schlägt spürbar durch. Wer nicht unter Zeitdruck steht, beobachtet den Markt deshalb einige Wochen, bevor er verkauft.\n\nDie verbreitete Faustregel, ein gebrauchter Füllhalter bringe etwa ein Viertel des Neupreises, führt in die Irre, weil sie den historischen Kaufpreis mit dem heutigen Ladenpreis vergleicht. Montblanc hat die Listenpreise über die Jahre mehrfach angehoben; ein Modell, das Stand 2008 rund 350 Euro kostete, lag einige Jahre zuvor deutlich darunter. Wer ein Schreibgerät Ende der 1990er Jahre erworben hat, erzielt gebraucht deshalb häufig fast wieder den damaligen Kaufpreis, selbst nach jahrelangem Gebrauch. Beim 144 ist die Nachfrage allerdings gedämpft, seit der größere 145 auf den Markt kam; dafür war er auch in der Anschaffung erheblich günstiger.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich erkennen, ob ein Montblanc Meisterstück 149 aus den frühen 1960er Jahren stammt?", "a": "Die Datierung eines 149 stützt sich auf mehrere Detailmerkmale, die sich im Lauf der Jahrzehnte verändert haben. Ein Anhaltspunkt ist die Punzierung der Feder: Die Schreibweise „18 C“ gilt als Merkmal der 1960er Jahre, abweichende Schreibweisen der Goldangabe gehören zu anderen Fertigungszeiträumen. Ein zweiter Hinweis ist der Tintenleiter, der bei Exemplaren der 1950er und 1960er Jahre in der Mitte zwei feine Linien aufweist. Auch der Goldring am Schaftende hilft weiter: Entspricht er dem der 1950er-Jahre-Ausführung, spricht das für eine frühe Produktion.\n\nFür sich genommen beweist keines dieser Merkmale etwas, denn Feder und Tintenleiter können im Rahmen einer Reparatur getauscht worden sein. Erst wenn mehrere Indizien zusammentreffen, ist die Einordnung belastbar. Eine jahrgenaue Bestimmung ist bei Modellen dieser Zeit ohnehin nicht möglich; üblich und seriös ist die Eingrenzung auf ein Jahrzehnt oder einen Fertigungszeitraum von wenigen Jahren. Sehr hilfreich ist der direkte Vergleich mit einem sicher datierten Exemplar, weil Unterschiede an Ringen, Tintenleiter und Feder nebeneinander deutlich besser auffallen als auf Fotos.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammen der Montblanc-Drehbleistift 251 und der Kugelschreiber 281, und wie wertvoll sind sie?", "a": "Der Drehbleistift 251 wurde von 1971 bis 1984 gefertigt, der zugehörige Kugelschreiber 281 von 1971 bis 1979. Beide gehören damit nicht in die 1950er Jahre, wie gelegentlich vermutet wird, sondern sind klassische Vertreter der 1970er Jahre und waren im damaligen Montblanc-Programm im mittleren Qualitätssegment angesiedelt.\n\nFür die Werteinschätzung ist die Firmengeschichte entscheidend: Montblanc hat sich erst zu Beginn der 1990er Jahre konsequent als Luxusgüterhersteller positioniert. Zuvor reichte das Sortiment vom einfachen Schulschreibgerät bis zum Meisterstück, und die mittleren Baureihen wurden in großen Stückzahlen verkauft. Ein nennenswerter Wertzuwachs stellt sich bei solchen Stücken in aller Regel nicht ein; er bleibt auch beim Sammeln von Schreibgeräten den wenigen besonders gefragten Modellen und Editionen vorbehalten. Wer ein Set dieser Art erbt, hat meist mehr davon, wenn er es als Alltagsschreibgerät benutzt, als wenn er auf eine Wertsteigerung wartet. Auskunft zur Echtheit gibt der Hersteller zuverlässig; Datierungen älterer Modelle durch das Ladenpersonal sind dagegen erfahrungsgemäß mit Vorsicht zu behandeln.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann man tun, wenn ein gebraucht gekaufter Montblanc nicht dem beschriebenen Zustand entspricht, und was heißt „neuwertig“?", "a": "Auch bei einem Privatverkauf muss der gelieferte Gegenstand der Beschreibung entsprechen. Weicht der Zustand merklich ab – abgeriebene Vergoldung am Kappenring, spürbar wackelnde Kappe trotz festem Sitz, Korrosionsspuren an Ringen oder tiefe Kratzer –, besteht Anspruch auf Rückabwicklung. Der erste Schritt ist der freundliche, aber bestimmte Hinweis an den Verkäufer; in der Praxis lenken die meisten ein, wenn die Beschreibung nachweislich lückenhaft war. Führt das nicht weiter, greifen bei Onlineauktionen die Käuferschutzprogramme der Plattformen, die Käufe bis zu einer bestimmten Summe absichern.\n\nDer Begriff „neuwertig“ ist dabei streng zu verstehen. Alles, was nicht eingeschweißt ist, bekommt früher oder später feinste Spuren, selbst in der Boutique gekaufte Stücke; sichtbarer Abrieb, Kratzer oder technische Beeinträchtigungen sind davon aber nicht gedeckt. Bei verbreiteten Modellen lohnt sich die Rückgabe fast immer, weil eine Neuvergoldung oder Reparatur teurer ausfällt als der Kauf eines besseren Exemplars. Wer Enttäuschungen vermeiden will, erwirbt gebrauchte Schreibgeräte besser beim Fachhändler oder auf einer Schreibgerätebörse, wo sich der Zustand vor dem Kauf prüfen lässt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn sich beim Montblanc 149 die Kolbeneinheit gelöst hat und beim Drehen aus dem Schaft schraubt?", "a": "Beim 149 ist die komplette Kolbeneinheit von hinten in den Schaft eingeschraubt. Löst sich diese Verschraubung, dreht man beim Füllen nicht mehr den Kolben vor, sondern schraubt die gesamte Einheit aus dem Schaft heraus. Der Füllhalter ist damit nicht defekt; die Einheit muss lediglich wieder fest eingesetzt werden.\n\nVon Hand gelingt das kaum, ohne Spuren zu hinterlassen. Dafür gibt es passgenaue Spezialwerkzeuge, die formschlüssig in die Aussparungen der Kolbeneinheit greifen und ein gleichmäßiges Anziehen erlauben. Erhältlich sind sie über den Schreibgerätefachhandel und über auf Restaurierung spezialisierte Anbieter, etwa bei Penboard; für nahezu alle älteren und neueren Meisterstück-Baureihen existieren entsprechende Schlüssel, daneben Werkzeuge zum Ziehen von Feder und Tintenleiter. Wichtig ist, das zum Modell passende Maß zu wählen und ohne Gewalt zu arbeiten, da Schaft und Gewinde aus Edelharz bestehen und beim Überdrehen reißen können. Wer sich das nicht zutraut, gibt den Füllhalter besser in eine Fachwerkstatt oder an den Hersteller-Service.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein alter Montblanc 342 mit Stahlfeder nach dem Spülen nur unregelmäßig Tinte abgibt?", "a": "Bei einem lange gelagerten Füllhalter ist ein unregelmäßiger Tintenfluss fast immer eine Frage der Reinigung und nicht der Feder. Eingetrocknete Tinte verkrustet über die Jahrzehnte die feinen Kanäle des Tintenleiters, und auch eine Nacht im Wasserglas löst solche Ablagerungen nicht immer vollständig. Sinnvoll ist deshalb wiederholtes Spülen mit lauwarmem Wasser, bei Bedarf mit einem Tropfen Spülmittel, bis das Wasser klar bleibt. Heißes Wasser ist zu vermeiden, weil es Tintenleiter und Dichtungen angreift.\n\nBleibt der Tintenfluss danach zu knapp und wirkt der Federspalt sehr eng, lässt er sich vorsichtig weiten, indem die beiden Federhälften mit den Fingern minimal auseinandergedrückt werden. Dabei genügen kleinste Korrekturen, und die Spitzen müssen anschließend wieder exakt auf gleicher Höhe stehen und sauber aneinanderliegen. Zangen sind dafür nicht erforderlich und beschädigen eine alte Feder leicht dauerhaft. Führt beides nicht zum Ziel, liegt die Ursache häufig in einer verhärteten Kolbendichtung oder einem verzogenen Tintenleiter – beides lässt sich in einer Fachwerkstatt beheben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Feder haben die Montblanc-Modelle 30, 31 und 32, und wie entfernt man kristalline Ablagerungen darauf?", "a": "Die Modelle 30, 31 und 32 gehören zur preiswerten dritten Serie von Montblanc und waren als einfache Gebrauchs- und Schülerfüllhalter gedacht. Alle drei tragen eine Stahlfeder; bei 31 und 32 kommt sie auch vergoldet vor, beim 30 dagegen nie. Eine Goldfeder ist bei diesen Nummern also nicht zu erwarten, unabhängig von Schaftlänge und Bauform.\n\nZeigt die Feder einen kristallinen, pickeligen Belag, handelt es sich um auskristallisierte Tintenrückstände und beginnende Korrosion. Entfernen lässt sich das nur sehr behutsam und nur dann, wenn die Feder vollständig ausgebaut ist: Der Füllhalter wird in der Mitte auseinandergedreht, anschließend werden Feder und Tintenleiter nach hinten aus dem Griffstück herausgedrückt. Die Dichtungen dürfen dabei nicht beschädigt werden, da sie bei Stücken dieses Alters spröde sind. Zu rechnen ist damit, dass eine vorhandene Vergoldung beim Reinigen leidet oder ganz abgeht. Stört der Belag beim Schreiben nicht, ist es deshalb meist die bessere Entscheidung, die Feder unberührt zu lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Nummern gehören bei Montblanc in den Service-Guide, und wo befindet sich die Seriennummer am Schreibgerät?", "a": "Im Service-Guide sind zwei verschiedene Nummern vorgesehen. Als Ident- oder Modellnummer wird bei Montblanc die Artikelnummer bezeichnet, beim Meisterstück LeGrand also die 146. Die Individualnummer meint dagegen die Seriennummer des einzelnen Stücks; sie ist per Lasergravur auf dem Ring der Klemmspange angebracht und beginnt bei neueren Schreibgeräten mit zwei Buchstaben.\n\nIn der Praxis lassen viele Händler das Feld für die Individualnummer frei oder tragen dort ersatzweise die Artikelnummer ein. Ein Fehler ist das nicht: Für den Garantienachweis genügen Kaufdatum, Modellbezeichnung sowie Stempel oder Aufkleber der Verkaufsstelle. Die mühsam mit der Lupe abzulesende Seriennummer wird erst benötigt, wenn tatsächlich ein Garantiefall eintritt, und das betrifft nur einen kleinen Teil der verkauften Schreibgeräte. Ein Serviceheft, in dem unter der Individualnummer die Modellnummer steht, ist folglich kein Hinweis auf ein manipuliertes oder unechtes Stück. Umgekehrt gehört die Lasergravur am Clipring zu den Merkmalen, die bei einer Echtheitsprüfung regelmäßig herangezogen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Füllhalter der Montblanc Patron of Arts Editionen sind Patronenfüllhalter und keine Kolbenfüller?", "a": "Die Füllhalter der Patron of Arts Reihe sind überwiegend Kolbenfüller. Es gibt jedoch Ausnahmen: Neben der Friedrich II. gewidmeten Ausgabe arbeitet nach Sammlerangaben auch die Sir Henry Tate gewidmete Edition mit Patrone beziehungsweise Konverter, und zwar nach demselben technischen Prinzip wie die Friedrich-Edition.\n\nFür Gebrauch und Pflege ist dieser Unterschied wichtiger, als er zunächst klingt. Ein Patronenfüllhalter lässt sich vollständig spülen und über Jahre unbedenklich trocken lagern, weil keine Kolbendichtung austrocknen kann; das Tintenvolumen ist dafür geringer. Ein Kolbenfüller fasst mehr Tinte, verlangt aber, dass die Dichtung gelegentlich bewegt wird und der Halter nicht über Jahre mit eingetrockneter Tinte steht. Welches System vorliegt, lässt sich am Schaftende ablesen: Ein drehbarer Kolbendrehknopf, meist zusammen mit einem Sichtfenster, weist den Kolbenfüller aus; fehlen beide, ist von einem Patronenfüllhalter auszugehen. Ein Aufschrauben des Schaftes zur Prüfung ist bei diesen hochwertigen Editionen nicht zu empfehlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Montblanc 72 komplett in Rolled Gold, oder handelt es sich dann um einen 82 mit vertauschter Kappe?", "a": "Das Modell 72 ist ein Füllhalter aus schwarzem, seltener farbigem Kunststoff mit vergoldeter Kappe. Eine vollständig in Rolled Gold ausgeführte Variante dieser Nummer hat es nicht gegeben; das durchgehend vergoldete Gegenstück derselben Baureihe ist das Modell 82. Ein ganz in Rolled Gold ausgeführtes Stück, dessen Kappenring die Gravur der Nummer 72 trägt, ist deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit ein 82 mit vertauschter Kappe.\n\nDass die Kappe sauber sitzt und der Schaft etwas kleiner wirkt als bei einem Vergleichsstück, spricht nicht dagegen: Die Füllhalter dieser Serie wurden in zwei Größen gebaut, die an der zweiten Ziffer der Modellnummer abzulesen sind, während Kugelschreiber und Drehbleistift nur in einer Größe angeboten wurden. Kappen benachbarter Größen und Ausführungen lassen sich daher vertauschen, und solche Mischungen sind bei Gebrauchtstücken häufig. Eine Sonderfertigung für ausländische Märkte ist als Erklärung zwar nie ganz auszuschließen, in diesem Fall aber unwahrscheinlich. Für die Sammlung gilt: Ein zusammengesetztes Stück ist deutlich weniger wert als ein originales, bei dem Schaft und Kappe zusammengehören.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist der Montblanc 002, ein sehr kleiner Drehbleistift mit graviertem Stern, und aus welcher Zeit stammt er?", "a": "Der 002 ist ein besonders kleiner Drehbleistift, der nach Sammlerangaben aus den 1920er und frühen 1930er Jahren stammt und bis in die Mitte der 1950er Jahre vertrieben wurde. Gedacht war er meist als Ergänzung zu einem Notiz- oder Taschenbuch, in dessen Rückenlasche er steckte; daher die geringe Länge und der schlanke Durchmesser.\n\nAufschluss über die Ausstattungslinie gibt der Stern am Kappenkopf. Ein eingelegter weißer Stern weist auf die gehobene Ausführung hin, ein lediglich eingravierter Stern dagegen auf ein Stück, das zur einfacheren dritten Serie von Montblanc passt. Beide Varianten existieren nebeneinander; der gravierte Stern ist also kein Echtheitsproblem, sondern Ausdruck einer anderen Preisklasse. Bei Bleistiften dieses Alters passen heute übliche Minen häufig nicht mehr, weder im Durchmesser noch in der Länge. Ersatz führen auf historische Schreibgeräte spezialisierte Händler; gelegentlich lassen sich Minen passender Stärke auch selbst auf Maß kürzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Beweist eine Seriennummer am Clipring, dass ein Montblanc der Greta Garbo Edition echt ist?", "a": "Eine Seriennummer allein beweist nichts. Es kursieren Fälschungen sowohl ohne als auch mit aufgebrachter Seriennummer, sodass deren bloßes Vorhandensein kein Echtheitsnachweis ist. Aussagekräftiger ist der Blick unter den Clip: Bei Schreibgeräten neueren Datums, und dazu zählt die Greta Garbo Edition, steht dort der Schriftzug „PIX“ erhaben, also plastisch aus dem Material herausgearbeitet, und nicht eingraviert oder gelasert. Zu beachten ist allerdings, dass Stücke aus den 1980er Jahren unter dem Clip überhaupt keine Beschriftung tragen und in den 1990er Jahren teils graviert wurde; bei der Agatha Christie steht dort lediglich „Germany“.\n\nAntik- und Flohmärkte sind ein typischer Umschlagplatz für gefälschte Schreibgeräte, ebenso wie für gefälschte Kleidung oder Software; ein aktuelles Modell zu einem auffällig niedrigen Preis ist dort so gut wie nie ein Original. Im Zweifel gibt ein Fachhändler eine verbindliche Einschätzung. Der Besitz einer Fälschung ist in Deutschland nicht strafbar, ihr Weiterverkauf dagegen sehr wohl: Er kann strafrechtlich verfolgt werden und Schadensersatzansprüche des Rechteinhabers auslösen. In anderen Ländern, etwa Frankreich, ist bereits der Besitz problematisch.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann wird das Meisterstück 149 gebaut, und warum kursieren widersprüchliche Angaben zu Modellalter und Firmenjubiläen?", "a": "Das Meisterstück 149 kam 1952 auf den Markt. Angaben, das Modell sei seit 85 Jahren unverändert im Programm, sind falsch; sie stammen aus einem Text des hauseigenen Onlinemagazins von 2009 und beruhen vermutlich auf einem Zahlendreher, gemeint waren 58 Jahre. Auch das Wort „unverändert“ trifft nur auf die Grundgestalt zu: Feder, Tintenleiter, Ringe, Kappenbeschriftung und Materialien wurden über die Jahrzehnte mehrfach geändert, was die Datierung einzelner Exemplare überhaupt erst möglich macht.\n\nÄhnliche Unstimmigkeiten gibt es bei den Firmenjubiläen. Montblanc feierte 2006 das hundertjährige Bestehen, geht also vom Gründungsjahr 1906 aus. Zugleich existiert ein Rollerball zum achtzigjährigen Jubiläum, der auf 1988 datiert; gerechnet wäre das ab 1908. Welches Datum jeweils zugrunde gelegt wurde, ist nicht abschließend geklärt – das Unternehmen firmierte in der Frühzeit unter anderem Namen, und Gründung, Markenanmeldung und Umbenennung fallen in verschiedene Jahre. Für die Einordnung eines Sammlerstücks sind Werbeaussagen zu Jubiläen und Modellaltern deshalb nur mit Vorsicht zu verwenden; verlässlicher sind Katalogunterlagen und Merkmale am Stück selbst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf ist beim Kauf eines Montblanc Bernstein-Sets aus einer Onlineauktion zu achten, und ist die Edition limitiert?", "a": "Bei Angeboten dieser Art ist zuerst die Herkunft der Fotos zu prüfen. Werden Bilder verwendet, die erkennbar von Hersteller- oder Sammlerseiten stammen, ist größte Vorsicht geboten: Wer fremde Aufnahmen einstellt, zeigt gerade nicht das Stück, das später geliefert wird. Von solchen Angeboten sollte man unabhängig davon Abstand nehmen, ob das abgebildete Set echt wirkt, denn eine Echtheitsbeurteilung anhand fremder Fotos ist ohnehin nicht möglich.\n\nEbenso verbreitet sind irreführende Angaben zur Verfügbarkeit. Die Bernstein-Ausführung ist eine Special Edition und war regulär im Handel erhältlich; die Behauptung, sie sei offiziell nie verkauft worden, ist unzutreffend. Eine Special Edition ist zudem nicht limitiert, es gibt also weder eine feste Auflagenzahl noch eine Individualnummerierung wie bei den Limited Editions – ein Argument für einen Sammleraufschlag ergibt sich daraus nicht. Entsprechend war ein Preis in der Größenordnung von 888 Euro, wie er um 2010 aufgerufen wurde, deutlich überzogen. Stücke dieser Edition tauchen regelmäßig im Gebrauchtmarkt auf, sodass sich Geduld auszahlt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man die Kappe eines Meisterstück 144 beim Schreiben hinten aufstecken, ohne den Füllhalter zu beschädigen?", "a": "Das Aufstecken der Kappe auf das Schaftende ist technisch unbedenklich, der Füllhalter nimmt dabei keinen Schaden. Mit der Zeit kann an der Stelle, an der die Kappe aufsitzt, ein feiner Abriebstreifen auf dem Edelharz entstehen. Er fällt optisch kaum auf und lässt sich bei Bedarf herauspolieren. Gebrauchsspuren entstehen ohnehin eher andernorts, etwa am Gewinde und an der Kappe durch das häufige Auf- und Zuschrauben.\n\nZu bedenken ist allein die Balance: Bei den größeren Modellen verlagert die aufgesteckte Kappe den Schwerpunkt spürbar nach hinten, was viele als unangenehm empfinden. Beim schlankeren und leichteren 144 fällt das weniger ins Gewicht, und für große Hände ist der Halter ohne aufgesteckte Kappe häufig schlicht zu kurz. Wer ein geerbtes Stück benutzen möchte, sollte sich davon also nicht abhalten lassen. Ein Füllhalter nimmt durch regelmäßigen Gebrauch deutlich weniger Schaden als durch jahrelanges Liegen mit eingetrockneter Tinte im Tintenleiter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Modelle sind ein roter Meisterstück 164 und ein goldener 1876, und wie wirkt sich eine Gravur auf den Wert aus?", "a": "Der 164 ist der Kugelschreiber der Meisterstück-Linie und wird seit Jahrzehnten gebaut; farbige Ausführungen wie die rote stammen typischerweise aus den 1990er Jahren. Das Modell 1876 ist ein goldfarbenes Schreibgerät aus der Zeit von etwa 1971 bis 1975. Schwarz-goldene, sehr schlanke Halter mit schmalem Clip lassen sich häufig der Noblesse-Linie zuordnen, doch setzt eine sichere Bestimmung hier die Prüfung des Stücks selbst voraus, weil Fotos Beschriftungen, Punzierungen und Übergänge nur unzureichend wiedergeben.\n\nEine eingravierte Widmung oder ein Firmenjubiläum mindert den Sammlerwert erheblich. Entfernen lässt sich eine Gravur nur durch Abtragen von Material, was Kontur und Vergoldung beschädigt und bei dünnen Auflagen gar nicht möglich ist; von eigenen Versuchen ist abzuraten. Wer eine verbindliche Bewertung benötigt, etwa im Erbfall oder für eine Versicherung, wendet sich an einen auf Montblanc spezialisierten Händler. Begutachtungen bietet unter anderem Stefan Wallrafen an; die Schreibgeräte müssen dafür eingesandt werden, und die Bewertung ist kostenpflichtig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es bei Montblanc einen Werksverkauf, und lässt sich in den Boutiquen über den Preis verhandeln?", "a": "Einen Werksverkauf im eigentlichen Sinn unterhält Montblanc nicht; ein allgemein zugänglicher Fabrikverkauf am Hamburger Standort existiert nicht. Zeitweise gab es in einzelnen Boutiquen zum Jahresende Sonderverkäufe, zu denen Kunden persönlich eingeladen wurden.\n\nVerhandeln lässt sich in den Boutiquen dagegen durchaus, vor allem bei Artikeln, die schon lange im Laden liegen. Ältere Editionen, die Jahre nach ihrem Erscheinen noch in der Vitrine stehen, werden erfahrungsgemäß eher mit Nachlass abgegeben; so waren etwa 2005 noch Stücke der 1999 erschienenen 1924er Edition mit deutlichem Rabatt zu bekommen. Bei aktuellen Neuheiten und gefragten Limited Editions ist der Spielraum dagegen gering.\n\nDaneben existiert ein interner Vertriebsweg, der auf Begleitpapieren als „Spezialbetrieb für Sonderbestände“ auftaucht. Worum es sich dabei genau handelt, ist nicht abschließend geklärt; naheliegend ist, dass darauf Überhänge, aus der Kollektion genommene Artikel und das Geschäft mit Firmenkunden abgewickelt werden. Für Privatkunden ist dieser Kanal nicht zugänglich, und mit einem Sonderverkauf an Endkunden hat er nichts zu tun.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass sich der Kolbendrehknopf eines Montblanc 146 fast eine ganze Umdrehung drehen lässt, bevor die Mechanik greift?", "a": "Ein deutliches Spiel des Kolbendrehknopfs ist bauartbedingt und kein Verschleiß. Bei einem 146 sind rund 340 Grad, also nahezu eine volle Umdrehung, üblich, bevor sich der Kolben tatsächlich zu bewegen beginnt. Bei älteren Modellen fällt der Leerweg noch größer aus; an einem 149 aus den 1950er Jahren können es mehrere vollständige Umdrehungen sein.\n\nDer Grund liegt in der Konstruktion: Die ersten Umdrehungen lösen zunächst den Drehknopf vom Gewinde am Schaftende, erst danach greift die eigentliche Kolbenmechanik. Beide Bewegungen sind bewusst voneinander getrennt, damit nicht gleichzeitig Gewinde und Kolben bewegt werden und der unterschiedliche Widerstand spürbar bleibt. Nachstellen lässt sich daran nichts, die Mechanik bietet keine Einstellmöglichkeit; ein gebraucht gekaufter Füllhalter ist deswegen also nicht ausgeleiert. Aufmerksam werden sollte man erst, wenn der Kolben schwergängig läuft, sich überhaupt nicht mehr bewegen lässt oder Tinte in den Schaft austritt – dann ist die Dichtung fällig, was eine Werkstattarbeit ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man gefälschte Montblanc-Editionen, wenn ein Angebot Farben oder Bauformen zeigt, die es nie gab?", "a": "Ein zuverlässiges und häufig übersehenes Prüfkriterium ist der Abgleich mit dem tatsächlichen Lieferumfang einer Edition. Viele Fälschungen scheitern daran, dass sie Ausführungen zeigen, die es nie gegeben hat: eine Writers Edition F. Scott Fitzgerald in Blau, ein Rollerball der Greta Garbo Edition, den es nach Sammlerangaben überhaupt nicht gibt und schon gar nicht in Stahl, oder ein Kugelschreiber zu einer Edition, die nur als Füllhalter erschienen ist. Wer vor dem Kauf prüft, welche Schreibgerätearten, Farben und Materialien zu einer Edition gehören, erkennt solche Stücke sofort und braucht dafür keine Detailkenntnis der Verarbeitung.\n\nSchwieriger sind Fälschungen, die sich an tatsächlich existierende Modelle halten. Besonders betroffen sind vergleichsweise junge, stark gefragte Baureihen wie Bohème, StarWalker und die Greta Garbo Edition; hier helfen nur Detailprüfungen an Clip, Stern, Federgravur, Ringbeschriftung und Verarbeitung sowie im Zweifel das Urteil eines Fachhändlers. Bei Auktionsangeboten unbekannter Verkäufer ist deshalb grundsätzlich erhöhte Vorsicht angebracht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum fährt die Mine eines Montblanc Noblesse Kugelschreibers nach dem Zerlegen nicht mehr ein, und wie behebt man das?", "a": "Lässt sich die Mine zwar ausfahren, springt aber auf erneuten Druck nicht mehr ins Gehäuse zurück, liegt die Ursache meist nicht an einer falschen Montage, sondern an der Druckfeder. Sie ermüdet über die Jahre oder wird beim Zerlegen gestaucht und verbogen; dann ist sie zu kurz, um den Rastmechanismus sicher auszulösen. Abhilfe schafft behutsames Auseinanderziehen der Feder auf ihre ursprüngliche Länge – anschließend arbeitet der Klickmechanismus in aller Regel wieder zuverlässig.\n\nBeim Zusammenbau sind die Reihenfolge der Teile und die Ausrichtung der Rastkulisse entscheidend; ein gegenüber der Führung verdrehter Einbau führt zum selben Fehlerbild. Da die Einzelteile klein sind und leicht wegspringen, empfiehlt sich das Arbeiten über einer flachen Schale. Gewalt ist nie nötig: Sitzt etwas fest, stimmt die Lage eines Teils nicht. Ist die Feder gebrochen oder dauerhaft verformt, gibt es Ersatz über den Fachhandel für Schreibgeräte-Ersatzteile; auch der Hersteller-Service tauscht solche Kleinteile.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trägt ein Montblanc Solitaire in Feinkorn-Ausführung keine 925er-Punze, und ist er deshalb gefälscht?", "a": "Ein fehlender Silberstempel ist kein Hinweis auf eine Fälschung, sondern auf das verwendete Material. Vermeil bezeichnet vergoldetes Silber, und nur solche Ausführungen tragen die Punze 925. Solitaire-Modelle wurden jedoch auch aus vergoldetem Messing gefertigt, wofür keine Punzierung vorgeschrieben ist. Fehlt auf der glatten Gravurfläche der Stempel, handelt es sich also nicht um einen Vermeil, sondern um einen vergoldeten Solitaire aus Messing – ein reguläres Modell und kein minderwertiges Imitat. Die Bezeichnung Feinkorn beschreibt dabei nur das Guillochemuster des Korpus, nicht das Grundmaterial.\n\nDie Aufschrift „W. Germany“ datiert das Stück auf die Zeit vor 1990. Aufkleber mit Herkunftsangabe, die sich an Schaft oder Kappe erhalten haben, sind Geschmackssache: Wer den Halter benutzen möchte, entfernt Kleberreste unbedenklich mit etwas Waschbenzin auf einem weichen Tuch. Bleibt das Stück in der Sammlung, ist der originale Aufkleber eher ein Pluspunkt und sollte an seiner Stelle bleiben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein als Einzelanfertigung angebotener Montblanc Bohème aus 925er Silber mit bearbeitetem Gravurfeld und fehlendem Stern echt sein?", "a": "In dieser Form hat Montblanc den Bohème nie gefertigt. Wird ein Stück als Einzelanfertigung, Individualisierung oder Manufakturarbeit beschrieben und zeigt es dabei ein aufgerautes oder zerkratztes Gravurfeld sowie einen entfernten Kappenstern, handelt es sich nicht um eine Werksausführung, sondern um die nachträgliche Bearbeitung eines Serienmodells durch den Besitzer oder Dritte. Der weiße Stern gehört zu jedem Bohème und wird werksseitig nicht weggelassen; Gravuren führt Montblanc sauber und maschinell aus, nicht als grob überarbeitete Fläche.\n\nSolche Eingriffe sind kein Wertzuwachs, sondern eine Beschädigung. Sie mindern den Sammlerwert erheblich und lassen sich praktisch nicht rückgängig machen, da die betroffenen Bauteile nur komplett ersetzt werden könnten. Werbeformulierungen in Verkaufsanzeigen ersetzen keinen Herkunftsnachweis: Maßgeblich ist, ob das Stück dem dokumentierten Serienstand entspricht. Im Zweifel erteilt nur Montblanc selbst eine verbindliche Auskunft über Echtheit und Werksausführung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man die aus Fernost stammenden Montblanc-Fälschungen, die bei Online-Auktionen angeboten werden?", "a": "Bei den seit Mitte der 2000er Jahre in großer Zahl über Auktionsplattformen vertriebenen Fälschungen wiederholen sich stets dieselben Merkmale. In der Verpackung liegt häufig ein schwarz statt weiß ausgeführter Stern. Die Feder trägt den Aufdruck Iridium Point, eine Kennzeichnung, die Montblanc auf seinen Goldfedern nicht verwendet. Die Kappen- und Schaftringe zeigen eine sichtbare Kerbe oder Naht, wo das Original einen sauber durchgezogenen Ring hat. Hinzu kommt der Artikelstandort: Angebote mit Standort China oder Hongkong beziehungsweise Versand aus Fernost sind bei Montblanc-Schreibgeräten grundsätzlich mit größter Vorsicht zu behandeln.\n\nDiese Merkmale bleiben über Jahre unverändert, weil die Nachbauten offenbar in großen Serien mit gleichbleibenden Werkzeugen entstehen. Wer vor dem Gebot Vergleichsaufnahmen echter Stücke desselben Modells heranzieht, erkennt die überwiegende Zahl dieser Fälschungen bereits am Angebotsfoto. Ein niedriger Preis ist dabei kein zuverlässiges Kriterium, denn dieselben Stücke werden auch zu Originalpreisen angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc-Füllhalter echt, der den Federring eines 144 mit dem Schraubgewinde eines 145 kombiniert?", "a": "Eine solche Mischung ist ein sicheres Fälschungsmerkmal. Der 144 und der 145 sind eng verwandte Meisterstück-Modelle der kleineren Classique-Größe, unterscheiden sich aber in Details wie Federring, Griffstück und Gewindeausführung. Werksseitig wurden Bauteile der beiden Modelle nie gemischt. Wer an einem Stück den Ring der einen und das Gewinde der anderen Ausführung findet, hat eine Nachbildung vor sich, die sich an mehreren Vorbildern zugleich orientiert, ohne eines davon korrekt zu treffen.\n\nEin zweites, meist noch deutlicheres Merkmal ist die Feder: Bei Fälschungen wirkt die Gravur flach und monoton, während die Prägung einer Originalfeder klar abgesetzte Tiefen und saubere Kanten zeigt. Bei derartigen Angeboten sind in aller Regel auch Verpackung und Konverter nachgemacht, sodass sich der Verdacht an mehreren Einzelteilen bestätigen lässt. Der Preis ist kein Echtheitsbeweis: 2014 wurden für ein solches Stück 399 Euro verlangt, deutlich mehr, als seinerzeit für einen gebrauchten 145 üblich war.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine Montblanc-Feder ohne Stern oder Schriftzug im Federblatt ein Hinweis darauf, dass die Feder getauscht wurde?", "a": "Nein. Nicht jede originale Montblanc-Feder trägt das aus Katalogen vertraute Emblem im Federblatt. Gerade bei den einfacheren Modellreihen der 1960er und 1970er Jahre wurden sparsam gekennzeichnete Federn verbaut, die außer der Goldangabe wenig oder gar keine Gravur zeigen. Für diese Modelle ist eine solche Feder die werksseitig richtige Ausführung; ein fehlendes Emblem belegt daher weder einen nachträglichen Federtausch noch eine Fälschung.\n\nDie Verunsicherung entsteht meist dadurch, dass Modellübersichten überwiegend Meisterstück-Modelle und neuere Serien abbilden, die durchweg die aufwendigere Federgravur tragen. Für die Beurteilung eines geerbten oder gebraucht gekauften Halters ist deshalb der Vergleich mit Aufnahmen genau desselben Modells aus derselben Bauzeit maßgeblich und nicht der Blick auf das heutige Programm. Ob eine Feder zum Halter gehört, zeigt sich ohnehin weniger am Aufdruck als daran, ob sie samt Tintenleiter sauber und spaltfrei im Griffstück sitzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum lässt sich ein selbst zugeschnittener Gänsekiel meist nicht zum Schreiben bringen, und welche Federn eignen sich dafür?", "a": "Entscheidend ist die Herkunft der Feder. Brauchbar sind nur Kiele, die der Vogel auf natürlichem Weg während der Mauser verloren hat, nicht ausgerupfte Federn. Allein bei der gemauserten Feder ist der Federfuß so weit verhornt, dass er einen sauberen Federschnitt aufnimmt und die geschnittene Spitze ihre Form behält. Ein ausgerupfter Kiel ist dafür zu weich: Er schreibt allenfalls wenige Buchstaben, und die Spitze spreizt sich schon nach wenigen Tagen schwalbenschwanzartig auseinander, auch ohne dass weiter damit geschrieben wird.\n\nGeeignete Kiele von Gans, Schwan, Fasan oder anderen Vögeln geben Kalligraphie-Fachbetriebe vorbereitet ab; eine bekannte Adresse ist das Scriptorium von Andy Schenk in Basel. Der Schnitt folgt derselben Logik wie bei einer Metallfeder, mit einem Spalt in der Mitte und einer sauber abgesetzten Schreibkante, und muss bei Gebrauch regelmäßig nachgezogen werden. Wer keine geeigneten Kiele bekommt, weicht auf Glasfedern aus, die ohne Nachschneiden auskommen und sich für gelegentliches Schreiben mit Tinte gut eignen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie werden Reparaturen an limitierten Montblanc-Schreibgeräten wie dem Voltaire abgewickelt, und was bedeutet eine Editionsnummer mit vorangestelltem S?", "a": "Limitierte Montblanc-Schreibgeräte dürfen ausschließlich im Werk in Hamburg instand gesetzt werden; Boutiquen und freie Händler nehmen sie nur an und leiten sie dorthin weiter. Abgerechnet wird nach Pauschalen, die auch für limitierte Editionen gelten. Sind keine Gehäuseteile zu ersetzen, hält sich der Aufwand in Grenzen: Um 2005 lag eine solche Instandsetzung zwischen 49 und 79 Euro, je nachdem, ob das Gerät in einer Montblanc-Boutique oder bei einem freien Händler abgegeben wurde, der Bearbeitungs-, Versand- und Versicherungskosten weiterberechnet.\n\nBei limitierten Editionen ist grundsätzlich ein Gehäuseteil, von Modell zu Modell ein anderes, nicht als Ersatzteil erhältlich. Das ist beabsichtigt, damit sich aus Ersatzteilen keine zusätzlichen Exemplare zusammenbauen lassen und die Limitierung gewahrt bleibt. Wird ein Teil mit der Limitierungsnummer, meist die Kappe, getauscht und ist es überhaupt als Ersatzteil gefertigt worden, erhält das Schreibgerät eine neue Editionsnummer mit vorangestelltem S für Service.\n\nTeuer wird es, wenn Tusche statt Tinte eingefüllt wurde: Sie zerstört den Kolbenmechanismus und kann einen neuen Schaft erforderlich machen, der bei einer limitierten Edition unter Umständen gar nicht mehr zu beschaffen ist. Ein abgedrehter Kolbendrehknopf deutet auf einen festsitzenden Kolben hin und gehört in jedem Fall ins Werk. Für einen intakten Voltaire waren um 2005 rund 500 Euro ein angemessener Preis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich in einen Montblanc Meisterstück 146 oder 149 ein Konverter einsetzen, oder ist für Vielschreiber der 147 Traveller besser geeignet?", "a": "146 und 149 sind Kolbenfüller: Der Füllmechanismus ist fest im Schaft verbaut, ein Konverter lässt sich weder einsetzen noch wäre er sinnvoll. Der 147 Traveller dagegen ist ein Patronenfüller, der wahlweise mit Konverter betrieben wird. Für Vielschreiber spricht das deutlich größere Tintenvolumen des Kolbenfüllers, der seltener nachgefüllt werden muss. Wer ausgefallene oder farbige Tinten nutzen möchte, die es nicht als Patrone gibt, kommt an einem Kolbenfüller ohnehin kaum vorbei.\n\nFür den Patronenfüller spricht die Unempfindlichkeit gegenüber schwankendem Luftdruck: Auf Flugreisen läuft er seltener aus, worauf der Beiname Traveller anspielt. Die Wahl ist damit weniger eine Frage der Qualität als des Gebrauchs.\n\nZieht ein 149 beim Füllen zwar Tinte auf, gibt sie aber sofort wieder ab und hinterlässt Tinte im Schaft und an den Fingern, ist der Kolbenmechanismus undicht; meist sind Dichtung oder Kolben verschlissen. Das ist ein üblicher Verschleißfall bei älteren Stücken und wird von Montblanc oder einer auf Schreibgeräte spezialisierten Werkstatt behoben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich bei einem alten Montblanc 149 eine gerissene Kolbenführungshülse instand setzen, wenn sich der Füllknopf nicht lösen lässt?", "a": "Reißt oder bricht bei einem älteren 149 die zentrale Führungshülse des Kolbensystems, läuft die Führungsnase nicht mehr im Längsschlitz der Hülse. Der Mechanismus verdreht sich dann in sich, statt den Kolben axial zu bewegen, und der Halter zieht keine Tinte mehr. Für eine Reparatur wird üblicherweise vom Kolbendrehknopf her zerlegt; dieser sitzt mit einem Linksgewinde auf dem Kolben und löst sich normalerweise mit einem gabelförmigen Werkzeug und vorsichtigem Erwärmen. Ist er zusätzlich verklebt, bleiben Erwärmen, ein Bad in Kriechöl über Nacht und Ultraschall oft ohne Wirkung, und Aufsägen zerstört ein Teil, das kaum zu beschaffen ist.\n\nIn diesem Fall hilft eine Verstärkung von außen. Über das freie Ende der gebrochenen Hülse wird ein Messingring mit gestufter Bohrung geschoben, der mit einem etwa 0,5 Millimeter hohen Kragen axial an der Hülse anliegt und mit Epoxidharz verklebt wird. Damit sich der Ring über den Auflagesitz der Korkdichtung schieben lässt, wird dieser zuvor im Durchmesser verringert und anschließend über die gestufte Bohrung wieder auf sein ursprüngliches Maß gebracht. Die Breite des Rings richtet sich nach dem eingefahrenen Kolben; ein Axialspiel von etwa 0,3 Millimetern verhindert, dass der Kolben am Hubende blockiert. Damit sind Verdrehsicherung und voller Kolbenhub wiederhergestellt, ohne den verklebten Füllknopf zu opfern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, dass ein angeblich alter Montblanc-Hebelfüller mit Simplo-Aufdruck aus Fremdteilen zusammengesetzt ist?", "a": "Solche Stücke verraten sich durch eine Kette von Unstimmigkeiten, die einzeln erklärbar wären, zusammen aber kein Original ergeben. Auffallend frische Imprints bei angeblich hohem Alter sind nur ein schwaches Indiz, denn nachträgliches Weißen der Prägung ist verbreitet. Aussagekräftiger sind die Beschläge: Ein Kappenring in ungewohnter Form und mit ungewöhnlichem Abstand zur Kappenlippe ist bei Montblanc nicht belegt, und ein Stern mit spitz ausgezogenen Zacken weist auf osteuropäische Nachfertigungen hin, wie sie etwa aus Tschechien und Rumänien bekannt sind. Ein für die Kappe deutlich zu kleiner Clip ist ein weiteres Warnzeichen; bei originalen Kugelclips ist die Metallkugel separat aufgesetzt und angelötet, sie wurde nie aus demselben Stück gefertigt wie der Clip.\n\nAm Schaft gilt dasselbe: Ein Hebel nahe am Schaftende kommt bei keinem Montblanc-Hebelfüller vor. Besonders aufschlussreich ist der Abgleich der Patentnummer neben einem Simplo-Aufdruck, denn gehört diese Nummer zu einem Stoßfüller, kann das Stück kein Hebelfüller aus der Serienfertigung sein, und auch die Prototyp-Erklärung scheidet aus. Nicht selten ist ausgerechnet die Feder echt, stammt jedoch aus einer anderen Zeit, etwa aus den 1950er Jahren, und passt damit nicht zum vorgeblichen Halter. Für die Prüfung von Formen, Kappen, Kappenringen und Clips sind die Sammlerbücher von Rösler die beste Grundlage. Dass 2008 für ein derartiges Stück über 500 Euro geboten wurden, zeigt, wie lohnend der Aufwand für die Fälscher ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man Informationen über den inneren Aufbau von Montblanc-Füllhaltern und eine möglichst vollständige Übersicht aller Modelle?", "a": "Technische Unterlagen gibt Montblanc nicht für die Öffentlichkeit heraus. Detailaufnahmen und Zeichnungen der Einzelteile existieren zwar, liegen aber im internen Bereich für Werk und Vertragshändler. Wie ein Drehmechanismus eines Bohème oder das Innenleben einer Sonderedition genau aufgebaut ist, lässt sich deshalb nur aus Aufnahmen zerlegter Exemplare erschließen, die Sammler und Werkstätten gelegentlich veröffentlichen, etwa von einem zerlegten 146 der 1950er Jahre. Das eigenhändige Zerlegen eines intakten Schreibgeräts ist davon abzuraten: Viele Verbindungen sind gepresst oder verklebt und lassen sich ohne Spezialwerkzeug nicht zerstörungsfrei lösen.\n\nFür die Modellkunde sind die Sammlerbücher von Rösler das Standardwerk. Sie enthalten eine nahezu vollständige Übersicht der produzierten Modelle und im Anhang systematische Zusammenstellungen von Formen, Kappen, Kappenringen und Clips, die auch beim Bestimmen unbekannter Stücke und beim Erkennen von Fälschungen weiterhelfen. Eine lückenlose, vom Hersteller herausgegebene Gesamtliste aller je gefertigten Schreibgeräte gibt es dagegen nicht; auch die Sammlerliteratur erhebt ausdrücklich nur den Anspruch, fast vollständig zu sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist die Montblanc Meisterstück 145 Special Anniversary Edition von 1999, und wie unterscheiden sich Special Edition und Limited Edition?", "a": "Die Special Anniversary Edition erschien 1999 zum 75-jährigen Bestehen des Meisterstücks und wurde nur in diesem einen Jahr gefertigt. Gegenüber dem Serienmodell hatte sie eine eigens gestaltete Feder, einen zusätzlichen Ring an der Kappe und eine aufwendigere Verpackung; beigelegt war eine CD. Der Aufpreis fiel mit seinerzeit rund 20 Euro gering aus. Es handelt sich also tatsächlich um eine Special Edition und nicht um ein umetikettiertes Serienmodell.\n\nDavon zu unterscheiden sind die 145er, die Montblanc immer wieder mit Zugaben verkauft hat, mal mit einer Chopin-Aufnahme, mal mit einer CD von Plácido Domingo oder Lang Lang. Das sind gewöhnliche Serienschreibgeräte; die Beigabe diente der Absatzförderung und macht den Halter nicht zur Sonderedition. Auch die Bezeichnungen Chopin und Mozart stehen nicht für Editionen, sondern für Baugrößen: Chopin meint den 145, Mozart die kleineren Meisterstück-Modelle.\n\nSpecial Edition und Limited Edition sind zweierlei. Eine Special Edition ist nur zeitlich begrenzt, die gefertigte Stückzahl bleibt unbekannt. Eine Limited Edition ist zahlenmäßig begrenzt, und die Auflagenhöhe steht am Schreibgerät selbst, etwa in der Form 0123/1924. Fehlt eine solche Nummerierung, liegt keine Limited Edition vor, auch wenn Verpackung oder Verkaufstext etwas anderes nahelegen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein Montblanc-Kolbenfüller mit der Kappengravur 242 F und einer 14C-585er-Goldfeder, und wo wurde er gefertigt?", "a": "Das Modell 242 wurde von 1950 bis 1954 gebaut und stammt wie alle Montblanc-Schreibgeräte aus der Fertigung in Hamburg. Die Angabe am Kappenende ist zweiteilig zu lesen: Die Zahl bezeichnet das Modell, der nachgestellte Buchstabe die Federbreite, F steht dabei für eine feine Feder. Die Aufdrucke 14 C und 585 auf der Feder bezeichnen dasselbe Material in zwei Schreibweisen, nämlich 14 Karat Gold mit einem Feingehalt von 585 Tausendsteln; das war in dieser Zeit die übliche Federlegierung des Hauses.\n\nDer Wert hängt weit weniger vom Alter als vom Zustand ab. Ausschlaggebend sind eine gangbare und dichte Kolbenmechanik, ein rissfreies Gehäuse, unbeschädigte Kappenringe und eine unversehrte Feder mit intaktem Iridiumkorn; ebenso zählt, ob Feder und Halter zusammengehören. Ersetzte Bauteile, nachträglich verschliffene Federn und Sprünge im Material drücken den Preis deutlich. Eine belastbare Einschätzung ergibt sich deshalb erst aus der Begutachtung des konkreten Stücks, nicht aus der Modellnummer allein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man gefälschte Montblanc-Kugelschreiber, und stimmt es, dass solche Ausführungen für den asiatischen Markt gefertigt wurden?", "a": "Die verbreitetsten Merkmale betreffen Ringe, Nummer und Clip. Die Kappen- und Schaftringe der Fälschungen zeigen die typischen Kerben, und die Seriennummer ist eingestanzt statt sauber lasergraviert, häufig so unsauber, dass sie selbst mit der Lupe schwer zu entziffern ist. Auch der Schriftzug Montblanc Meisterstück auf dem mittleren Kappenring ist oft schlecht lesbar. Ein weiterer Prüfpunkt ist der Sitz des Clips, der bei Nachbauten zu tief, nämlich unterhalb des Kappenrings, ansetzt. Wirkt das Schreibgerät von der Stärke her wie ein Rollerball der Größe 162, müsste die Kappe zudem verschraubt sein; eine bloß aufgesteckte Kappe spricht gegen ein Original.\n\nDie oft gehörte Auskunft, solche Stücke seien Sonderausführungen für den asiatischen Markt, trifft nicht zu. Editionen dieser Art hat Montblanc nie aufgelegt, und fernöstlich anmutende Motive wie Drachenornamente auf einem vermeintlichen Meisterstück sind bereits für sich genommen ein Ausschlusskriterium. In China kosteten solche Nachbauten um 2013 ein bis zwei Euro, bei Auktionen erzielten sie ein Vielfaches davon.\n\nVor dem Gebot lohnt es sich, den Verkäufer anzusprechen und ein Rückgaberecht zu vereinbaren; viele Anbieter wissen selbst nicht, was sie verkaufen, und lassen sich darauf ein. Gute Verkäuferbewertungen sagen über die Echtheit nichts aus, und ein auffällig niedriger Zuschlagspreis ist eher ein Warnzeichen als ein Glücksfall.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Belegen eine Seriennummer am Clip und die Gravur Germany, dass ein Montblanc-Kugelschreiber echt ist, und wie klärt man die Echtheit verbindlich?", "a": "Nein. Seriennummern, Herkunftsangaben wie Germany und andere Gravuren sind kein Echtheitsnachweis, denn sie lassen sich ebenso nachahmen wie das Schreibgerät selbst; Fälschungen tragen regelmäßig vollständige Nummern und Imprints. Umgekehrt fehlen bei älteren Originalen Seriennummern ganz, da Montblanc sie erst seit den frühen 1990er Jahren vergibt. Aussagekräftig ist nur die Gesamtheit der Ausführung aus Form, Beschlägen, Ringen, Clip, Oberflächenbearbeitung und Schreibteil im Abgleich mit einer gesicherten Modellübersicht. Eine Farb- oder Materialkombination, die es bei der betreffenden Edition nie gab, schließt ein Original aus, selbst wenn System und Optik auf den ersten Blick passen; das gilt etwa für Stücke, die einer Muses Edition nachempfunden sind, aber in einer nie gefertigten Kombination aus Silber und Gold auftreten.\n\nVerbindlich klären lässt sich die Frage nur beim Hersteller. Montblanc nimmt Schreibgeräte zur Prüfung entgegen, üblicherweise gegen eine Bearbeitungsgebühr, und erteilt anschließend eine rechtsverbindliche Auskunft. Das empfiehlt sich besonders, wenn ein Kauf rückabgewickelt werden soll. Auch die Herkunft als Präsent eines Geschäftspartners ist kein Beleg für die Echtheit, denn gerade auf diesem Weg gelangen Nachahmungen häufig unbemerkt in Umlauf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man den Montblanc-Kugelschreiber 164 Classique vom größeren 161 LeGrand, und worauf ist bei Auktionsfotos zu achten?", "a": "Der 161 LeGrand ist die große, der 164 Classique die schlankere Ausführung des Meisterstück-Kugelschreibers. Unterscheiden lassen sie sich vor allem an Durchmesser und Länge, was nur eine Aufnahme zeigt, die das Schreibgerät vollständig und möglichst neben einem bekannten Maßstab abbildet. Da der LeGrand preislich deutlich über dem Classique liegt, werden die beiden Modelle in Angeboten immer wieder verwechselt oder bewusst vermischt.\n\nBei Auktionen ist deshalb zu prüfen, welche Bilder tatsächlich das angebotene Stück zeigen. Findet sich zwischen mehreren eigenen, oft unscharfen Fotos ein einzelnes sauberes Herstellerfoto, bildet dieses in der Regel nicht den Artikel ab, sondern das Modell, als das er verkauft werden soll. Vor der Zahlung sollte man sich die Modellzuordnung vom Verkäufer ausdrücklich bestätigen lassen und eine Zahlungsart mit Käuferschutz wählen. Ungewöhnlich wirkende Kappenringe sind umgekehrt nicht automatisch ein Fälschungsmerkmal: Schlechte Bildqualität, Beleuchtung und Gebrauchsspuren führen hier häufig zu Fehleinschätzungen, und mancher Verdachtsfall erweist sich am Ende als unauffälliges Original.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostet es, ein verschmutztes Montblanc Meisterstück 144 reinigen und überholen zu lassen, und wie läuft der Werksservice ab?", "a": "Montblanc rechnet Instandsetzungen nach festen Pauschalen ab. Für das Reinigen und Überholen eines gebrauchten Meisterstücks ohne Ersatzteile wurde 2012 die niedrigste Stufe berechnet, auf der Rechnung als Pauschale 1 ausgewiesen, mit 42 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und Rückversand. Höhere Beträge, im Umlauf sind Angaben bis etwa 130 Euro, betreffen Arbeiten, bei denen Bauteile ersetzt oder Gehäuse und Beschläge aufgearbeitet werden müssen. Verbindlich ist immer der Kostenvoranschlag, den das Werk nach Prüfung erstellt; ausgeführt wird der Auftrag erst nach Vorkasse in dieser Höhe, sodass man die Reparatur nach dem Angebot noch ablehnen kann.\n\nDer Halter wird dazu am besten direkt an den Service nach Hamburg geschickt. Die Abgabe bei einem Händler oder in einer Boutique ist möglich, verlängert aber den Weg und kann zusätzliche Bearbeitungs- und Versandkosten verursachen. Ein Eigenversuch stößt rasch an Grenzen: Stand über Jahre Tinte im Halter, genügt selbst ein mehrwöchiges Wasserbad häufig nicht, weil eingetrocknete Rückstände im Tintenleiter und an der Kolbendichtung sitzen. Ein typisches Anzeichen dafür ist, dass der Halter nur noch schreibt, solange man den Kolben vordreht und Tinte von Hand nachdrückt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie bekommt man einen jahrelang ungenutzten Montblanc 144 mit festsitzendem Konverter wieder gangbar, und worauf achtet man beim Gebrauchtkauf?", "a": "Eingetrocknete Tinte ist der häufigste Grund dafür, dass ein lange liegengebliebener Patronenfüller nicht mehr arbeitet. Lässt sich der Konverter nicht mehr drehen, legt man ihn etwa eine Stunde in handwarmes Wasser; danach löst sich der Kolben in aller Regel wieder und die Rückstände lassen sich ausspülen. Feder, Griffstück und Tintenleiter werden anschließend so lange durchgespült, bis sich auf einem Papiertuch keine Farbe mehr zeigt, denn alte Tinte sitzt tief in den Kanälen des Tintenleiters. Von heißem Wasser und Lösungsmitteln ist abzusehen, da sie Edelharz und Klebungen angreifen. Hält der Konverter danach wieder dicht, muss er nicht ersetzt werden.\n\nBeim Gebrauchtkauf eines 144 sind vor allem zwei Punkte zu klären: ob die Feder gerade und unverbogen sitzt und ob das Edelharz frei von Rissen ist, die sich bevorzugt am Kappenrand und am Gewinde bilden. Verschmutzung und eingetrocknete Tinte sind dagegen kein Mangel, sondern mit etwas Geduld zu beheben. In Kleinanzeigen tauchen 144er der 1980er Jahre gelegentlich unter falschem Herstellernamen auf, weil Verkäufer das Modell nicht kennen; Kappenstern, die Gravur auf dem Kappenring und die Feder klären das zuverlässig. 2014 wechselte ein solcher, äußerlich gut erhaltener Halter für 20 Euro den Besitzer, was deutlich unter dem damaligen Marktniveau lag.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was verursacht Schreibaussetzer bei einem Montblanc Meisterstück 146 beim schnellen Schreiben, und wie lassen sie sich beheben?", "a": "Aussetzer beim schnellen Schreiben sind bei einem 146 nicht normal. In der Regel liegt es an der Feder, am Tintenleiter, am Papier oder an der Schreibhaltung.\n\nAn der Feder zeigt sich das Problem als Versatz: Die Federschenkel liegen nicht exakt nebeneinander, einer steht etwas höher, und der Tintenfilm reißt bei rascher Bewegung ab. Ein Fachhändler oder der Werksservice richtet das durch vorsichtiges Biegen; bei einem neu erworbenen Gerät kommt auch ein Umtausch in Betracht. Im Tintenleiter bremsen alte, eingetrocknete Reste den Fluss, hier hilft gründliches Spülen oder eine vollständige Reinigung. Umgekehrt brauchen fabrikneue Tintenleiter eine gewisse Einlaufzeit, bis der Tintenfluss gleichmäßig wird.\n\nBeim Papier gilt: Schwach geleimtes, saugendes Papier wie einfaches Kopierpapier nimmt viel Tinte auf und lässt den Fluss mager erscheinen; auf stärker geleimten Schreibpapieren, etwa von Clairefontaine, verschwindet der Eindruck häufig. Bleibt die Schreibhaltung: Schrägfedern der Breiten OM, OB und OBB schreiben nur in einem bestimmten Winkel sauber und setzen bei abweichender Haltung aus. Viele Schreiber kommen damit dauerhaft nicht zurecht, weshalb etwa Pelikan solche Federn aus dem Programm genommen hat. Vor einem Umtausch sollte man deshalb prüfen, welche Federbezeichnung im Federblatt steht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein Montblanc Meisterstück 146 mit stegfreiem Sichtfenster, und welcher Kugelschreiber und Bleistift passen dazu?", "a": "Ein 146 mit durchgehendem, stegfreiem Sichtfenster stammt typischerweise aus den 1980er Jahren. Ein zusätzliches Datierungsmerkmal ist die Feder: Bicolor-Federn, also Goldfedern mit rhodiniertem Feld, kamen bei Montblanc erst zu Beginn der 1990er Jahre auf. Sitzt in einem Halter der 1980er Jahre eine solche Feder, wurde sie später getauscht, meist im Zuge einer Reparatur im Werk. Das ist kein Mangel und beeinträchtigt den Gebrauch nicht, sollte bei der Bewertung als Sammlerstück aber berücksichtigt werden.\n\nPassende Nebenschreibgeräte gab es in den 1980er Jahren nur in einer Größe, nämlich den Kugelschreiber, der heute als Classique 164 geführt wird. Seit der 146 die Bezeichnung LeGrand trägt, bietet Montblanc größengleiche Begleiter an: den Kugelschreiber 161 und den Drehbleistift 167. Wer ein einheitlich wirkendes Set aus Füllhalter, Kugelschreiber und Bleistift anstrebt, greift zu diesen beiden; wer die schlankere Form in der Hand bevorzugt, bleibt beim 164. Zeitlich stimmiger zu einem Halter der 1980er Jahre ist ohnehin der 164.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie haltbar ist die gummierte Oberfläche der Montblanc StarWalker Rubber Line im täglichen Gebrauch?", "a": "Die gummierte Oberfläche der StarWalker Rubber Line gilt im täglichen Gebrauch als unproblematisch. Bei den ersten Serien gab es vereinzelt Kritik an der Gummimischung; Montblanc hat diese Mischung mehrfach überarbeitet, so dass bei später gefertigten Stücken keine nennenswerten Beanstandungen mehr bekannt geworden sind. Exemplare aus den ersten Fertigungsjahren zeigen nach Jahren regelmäßiger Nutzung allenfalls kleinere Abschürfungen an Kanten und Kappe, während die Beschichtung im Übrigen stabil bleibt. Ein großflächiges Ablösen oder Klebrigwerden ist bei sachgemäßer Aufbewahrung nicht die Regel.\n\nAuch Kugelschreiber, Tintenroller und Accessoires wie Schlüsselanhänger der Rubber Line überstehen längeren intensiven Einsatz ohne auffällige Spuren. Wer die Oberfläche schonen will, bewahrt das Schreibgerät einzeln in einem Etui auf und hält es von Lösungsmitteln, fetthaltigen Hautpflegemitteln und dauerhafter Wärme fern, da Gummierungen darauf empfindlicher reagieren als Edelharz oder Metall. Leichte Gebrauchsspuren an einem älteren Stück sind normal und für sich genommen kein Reklamationsgrund.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bis wann prägte Montblanc die Modellnummer 146 in den Kappenring, und wie genau lässt sich ein Stück damit datieren?", "a": "Die eingeprägte Modellnummer im Kappenring ist ein Datierungsmerkmal, allerdings ein gröberes, als häufig angenommen wird. Die Prägung „146“ wurde bis etwa Ende der 1990er Jahre verwendet; sie belegt also keineswegs eine Fertigung in den 1970er Jahren, sondern grenzt den Zeitraum lediglich nach oben ab. Als im Lauf der 1990er Jahre weitere Modelle wie der 147 und der 166 hinzukamen, verzichtete man auf die Kennzeichnung per Nummer. Dasselbe gilt für die Solitaire-Varianten, die zunächst mit der Nummer im Ring und später ohne sie ausgeliefert wurden.\n\nEin Meisterstück 146 oder ein Solitaire in dieser Größe mit Nummernprägung stammt demnach aus der Zeit vor dem Auslaufen dieser Kennzeichnung, ein Stück ohne Prägung aus der Zeit danach. Für eine engere Einordnung sind weitere Merkmale heranzuziehen, etwa die Ausführung von Clip und Kappenring, die Gravur und Legierung der Feder, die Gestaltung des Sichtfensters, die Form des Tintenleiters und das Gehäusematerial. In Verbindung mit datierten Katalogabbildungen lässt sich damit meist ein Zeitfenster von wenigen Jahren eingrenzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete die Montblanc Anniversary Edition „75 Years of Passion and Soul“ bei Erscheinen, und welche Preise erzielt sie später?", "a": "Die Anniversary Edition „75 Years of Passion and Soul“ wurde zum 75-jährigen Bestehen des Meisterstücks aufgelegt und gehört damit zu den Jubiläumsausgaben des Hauses, die in begrenzter Stückzahl und mit besonderer Ausstattung erschienen sind. Der Ausgabepreis lag nach Sammlerangaben bei rund 845 Euro.\n\nIm Sammlerhandel wurde die Edition Stand 2012 mit etwa 1.000 bis 1.250 Euro gehandelt und lag damit deutlich über dem Ausgabepreis. Solche Zahlen sind allerdings nur Anhaltspunkte: Ausschlaggebend sind der Erhaltungszustand, die Vollständigkeit mit Originaletui, Zertifikat und Papieren sowie die Frage, ob das Schreibgerät benutzt und mit Tinte gefüllt wurde. Ungebrauchte, vollständige Exemplare erzielen regelmäßig deutlich mehr als getragene Stücke ohne Zubehör, und einzelne Auktionsergebnisse lassen sich nicht zu einem verbindlichen Marktwert verallgemeinern. Wer verkaufen oder versichern will, orientiert sich besser an mehreren Ergebnissen vergleichbarer Stücke über einen längeren Zeitraum.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passt in einen Montblanc Meisterstück Le Grand 146 ein Konverter, und wie kommt man an Ersatzteile für die Kolbenmechanik?", "a": "Der Meisterstück Le Grand 146 ist ausnahmslos ein Kolbenfüllhalter. Am hinteren Ende wird der Kolbendrehknopf gedreht, der Kolben fährt nach unten, die Feder wird in die Tinte getaucht, und beim Zurückdrehen füllt sich der Schaft. Ein Konverter ist dafür weder nötig noch passend; es gibt keine Le-Grand-Ausführung, in die eine Konvertereinheit eingesetzt werden könnte. Der 147 Traveller derselben Baureihe ist umgekehrt ein reiner Patronenfüller, in den ebenfalls kein Konverter passt. Endet der Schaft eines 146 sichtbar an einem Gewinde und fehlt die Mechanik ganz oder ist sie abgebrochen, handelt es sich um einen Defekt und nicht um ein fehlendes Zubehörteil.\n\nErsatzteile gibt Montblanc grundsätzlich nicht an Kunden ab, unter anderem um zu verhindern, dass aus Einzelteilen komplette Schreibgeräte zusammengesetzt werden. Eine beschädigte oder fehlende Kolbenmechanik lässt sich deshalb nur über den Werkskundendienst oder über eine auf Montblanc spezialisierte Werkstatt ersetzen. Sinnvoll ist, das Schreibgerät einzuschicken und zunächst einen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen. Der Austausch einer Kolbenmechanik ist ein gängiger Vorgang und lag erfahrungsgemäß deutlich unter den gelegentlich genannten Beträgen von mehreren hundert Euro; erst mit dem Kostenvoranschlag lässt sich entscheiden, ob die Instandsetzung im Verhältnis zum Marktwert sinnvoll ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man betrügerische Montblanc-Onlineshops, und was lässt sich gegen solche Angebote unternehmen?", "a": "Im Netz existieren hunderte Verkaufsseiten, die scheinbar das gesamte Montblanc-Sortiment zu Bruchteilen der üblichen Preise anbieten, unter deutschen Adressen ebenso wie unter allen anderen Endungen. Typische Merkmale sind ein fehlendes oder unvollständiges Impressum, ein unrealistisch breites Sortiment mit dreistelligen Stückzahlen zu praktisch jedem Artikel, Preise weit unter dem Marktniveau und eine Domain, die sich in den einschlägigen Verzeichnissen nicht zuordnen lässt. Dahinter stehen in aller Regel keine Händler, sondern Betrüger: Bestellte Ware wird nie geliefert, die Zahlungsdaten werden abgegriffen, oder es wird Schadsoftware verteilt. Dieselbe Masche findet sich bei Elektronik und Mode.\n\nRechtlich lässt sich gegen solche Seiten kaum etwas ausrichten, da die Betreiber anonym bleiben und die Domains kurzlebig sind. Sinnvoll ist allenfalls, die Adresse an den Hersteller weiterzugeben, der wegen Markenmissbrauchs vorgehen kann. Wer sicher kaufen will, wählt den autorisierten Fachhandel oder eine Boutique; wer günstiger kaufen möchte, ist auf etablierten Auktionsplattformen mit käufergeschützten Zahlungswegen deutlich besser aufgehoben. Die Faustregel gilt unverändert: Ist ein Angebot zu schön, um wahr zu sein, stimmt etwas nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Dürfen autorisierte Montblanc-Händler ältere Sammlerstücke über dem Listenpreis verkaufen, und was sagt der Preis über das Stück aus?", "a": "Der vom Hersteller genannte Preis ist eine unverbindliche Empfehlung; die Preisgestaltung liegt beim Händler. Es ist deshalb nicht ungewöhnlich, dass Fachgeschäfte und selbst Montblanc-Boutiquen länger vorrätige Stücke deutlich über oder deutlich unter dieser Empfehlung anbieten. Nach oben weichen vor allem ausverkaufte Limited und Special Editions ab, die als Sammlerstücke gehandelt werden: In einem Frankfurter Fachgeschäft war 2006 ein Kugelschreiber der Writers Edition Proust mit 1.000 Euro ausgezeichnet. Nach unten wird ebenso deutlich abgewichen, wenn Restbestände abverkauft werden; in der Hamburger Boutique waren die letzten Stücke der Jungle Eye Collection seinerzeit um 60 Prozent reduziert.\n\nEbenso steht es Händlern frei, Teile ihrer Ladenausstattung abzugeben, etwa die doppelten Tintenfass-Sets, die eigentlich für die Präsentation im Geschäft bestimmt sind; ein solches Set wurde 2006 für 295 Euro angeboten. Für Käufer bedeutet das: Ein Preis über der Empfehlung sagt nichts über Echtheit, Alter oder Qualität aus, sondern nur etwas über die Einschätzung des Händlers zur Nachfrage. Bei vergriffenen Editionen lohnt der Abgleich mit aktuellen Sammlerpreisen, bei laufender Ware der Blick in die gültige Preisliste.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden Montblanc Scenium Schreibgeräte gefälscht, und woran lassen sich Fälschungen dieser Reihe erkennen?", "a": "Auch von der Scenium-Reihe existieren Fälschungen. Die Modelle sind technisch vergleichsweise einfach aufgebaut und kommen ohne aufwendige Mechanik oder kostbare Materialien aus, was das Kopieren erleichtert. Viele Scenium-Fälschungen fallen durch ein eigenwilliges, so nie angebotenes Design auf: silber- oder goldfarben ausgeführte Korpusse, ungewöhnliche Musterungen auf dem Schaft und Kombinationen von Beschlägen, die es bei Montblanc nicht gab. Der Abgleich mit zeitgenössischen Katalogabbildungen oder einer Modellübersicht der Serie ist deshalb der erste und oft schon entscheidende Schritt.\n\nDaneben gelten die allgemeinen Prüfpunkte: ein sauber und scharf ausgeführter Stern in der Kappenkrone, gleichmäßig eingeschlagene Imprints ohne verlaufende Buchstaben, saubere Kappenringe ohne Kerben oder Grate, ein spielfreier Sitz von Clip und Beschlägen sowie exakt laufende Gewinde und ein stimmiges Gesamtgewicht. Da die Scenium-Schreibgeräte von vornherein auch als Corporate Gift gedacht waren und in großer Zahl in Umlauf kamen, sind auf dem Gebrauchtmarkt viele echte Stücke mit Firmengravur unterwegs; eine solche Gravur spricht für sich genommen nicht gegen die Echtheit, mindert aber den Sammlerwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man billige Montblanc-Fälschungen auf den ersten Blick, etwa an der Ausführung der Kappenringe?", "a": "Ein großer Teil der auf Auktionsplattformen angebotenen Fälschungen stammt aus billiger Massenfertigung und lässt sich bereits an Kleinigkeiten erkennen. Ein zuverlässiges Merkmal sind die Kappenringe: Bei diesen Stücken weisen die Ringe häufig eine oder zwei Kerben beziehungsweise sichtbare Stoßstellen auf, an denen der Ring nicht sauber geschlossen ist. Beim Original ist das nie der Fall; dort sind die Ringe rundum gleichmäßig gearbeitet, sauber graviert und ohne Absatz in den Korpus eingelassen. Hinzu kommen meist unsauber eingeschlagene Imprints, ein schief oder unregelmäßig sitzender Stern, ein zu geringes Gesamtgewicht und billig wirkende, oft zu gelbliche Beschläge.\n\nSolche Fälschungen werden im Herstellungsland für etwa einen Euro produziert und in Europa zu Preisen echter Schreibgeräte weiterverkauft. Wer ein Angebot prüfen will, verlangt scharfe Detailaufnahmen von Kappenring, Clipbefestigung, Stern, Feder und Imprint; werden zusätzliche Bilder verweigert oder nur Katalogfotos gezeigt, ist Zurückhaltung angebracht. Bei aufwendigeren Fälschungen versagen diese Schnellprüfungen allerdings, denn deren Merkmale werden laufend verbessert. Dann hilft nur der unmittelbare Vergleich mit einem gesicherten Original oder eine Prüfung durch den Hersteller.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein Montblanc mit dem Korpus eines 136 und der Kappe eines 244 original sein, und was bedeutet das für den Wert?", "a": "Eine solche Kombination ist kein Originalzustand, sondern ein aus Teilen zweier Schreibgeräte zusammengesetztes Stück, unter Sammlern auch „Bastard“ genannt. Der Korpus des 136 gehört zur Meisterstück-Baureihe der 1930er und 1940er Jahre, die Kappenform des 244 stammt aus den 1950er Jahren; zwischen beiden Teilen liegen also rund 15 bis 20 Jahre. Entstanden sind solche Zusammenstellungen meist, weil die Originalkappe zerbrochen oder verloren gegangen war und ein irgendwie passendes Ersatzteil aufgesetzt wurde. Bestimmen lässt sich der Korpus über Form und Imprint, die Kappe über Form, Kappenring und Clip; abweichende Proportionen am Übergang und ein nicht bündiger Sitz sind weitere Hinweise.\n\nSammlerisch ist ein solches Stück deutlich weniger wert als ein originalgetreu erhaltener Füllhalter, und es sollte beim Verkauf immer ausdrücklich als Teilekombination beschrieben werden, erst recht bei zusätzlich beschädigter Feder. Wer die beiden Füllhalter wieder vervollständigen möchte, findet passende Kappen, Korpusse und Federn am ehesten auf Sammlerbörsen und im Tausch unter Sammlern. Bei Gehäusen aus Zelluloid ist Vorsicht geboten: Poliert wird nur sehr behutsam, und die Korkdichtung des Kolbens trocknet bei langer Lagerung ein. Sammler halten sie deshalb gelegentlich mit destilliertem Wasser feucht; dauerhaft besser ist es, die Dichtung in einer Fachwerkstatt erneuern zu lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der Montblanc StarWalker Füllhalter ein reiner Patronenfüller, oder lässt sich auch ein Konverter einsetzen?", "a": "Der StarWalker Füllhalter ist ab Werk ein Patronenfüller. In einen Teil der Ausführungen lässt sich ein Kolbenkonverter nachrüsten, allerdings nicht der Konverter von Montblanc selbst: Dieser ist für den schlanken Schaft des StarWalker zu dick. Es passen dafür einzelne Konverter anderer Hersteller mit kleinerem Durchmesser, wobei sich erst durch Ausprobieren klären lässt, welcher Konverter in welche Variante passt. Bei einigen StarWalker-Ausführungen ist die Konstruktion bewusst so ausgelegt, dass überhaupt kein Konverter eingesetzt werden kann.\n\nFür den praktischen Gebrauch spricht ohnehin manches für die Patrone. Zum Befüllen eines Konverters muss der Füllhalter bis über das Griffstück in die Tinte getaucht werden, und das geriffelte Griffstück des StarWalker nimmt dabei Tinte auf, die sich in den Rillen festsetzt und nur schwer vollständig entfernen lässt; die Folge sind eingefärbte Finger beim Schreiben. Wer nicht auf Flaschentinte verzichten möchte, füllt leere Patronen besser mit einer Spritze nach und vermeidet so das Eintauchen des Griffstücks.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich das Herstellungsdatum eines Montblanc Meisterstücks anhand der Seriennummer bestimmen?", "a": "Nein. Die Seriennummer, die Montblanc in den Clipring einprägt, folgt einem betriebsinternen Code, der nicht veröffentlicht ist. Aufschlüsseln kann ihn nur der Hersteller selbst; Sammler können daraus kein Fertigungsdatum ableiten, und auch Anfragen beim Kundendienst führen in der Regel nicht zu einer Auskunft über das Baujahr. Wer den Zeitraum bestimmen möchte, ist auf Gestaltungsmerkmale angewiesen.\n\nAussagekräftig sind dabei vor allem das Füllsystem, die Gestaltung von Clip und Kappenringen, das Vorhandensein einer eingeprägten Modellnummer im Kappenring, die Ausführung des Sterns in der Kappenkrone, die Gravur und die Legierung der Feder, etwa 585er oder 750er Gold, ein- oder zweifarbig ausgeführt, sowie das Gehäusematerial. In Verbindung mit der Sammlerliteratur, in der die Modelle nach Bauzeiten gegliedert sind, lässt sich damit meist ein Zeitfenster von wenigen Jahren eingrenzen. Auf das Jahr genau wird es nur, wenn Kaufbeleg, Garantiekarte oder eine datierte Widmungsgravur vorliegen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es Montblanc Solitaire Schreibgeräte in der Größe Le Grand auch als Tintenroller oder Kugelschreiber?", "a": "In der Größe Le Grand wurden die Solitaire-Modelle vor allem als Füllfederhalter gefertigt. Tintenroller gab es ebenfalls, allerdings nur bis 2002 und nicht in allen Solitaire-Ausführungen; belegt sind sie unter anderem für Sterling Silver und für Vermeil. Kugelschreiber und Drehbleistifte wurden in dieser Größe dagegen nie angeboten. Ein goldfarbener Solitaire-Tintenroller in Le-Grand-Größe ist demnach durchaus möglich, ein Kugelschreiber derselben Größe dagegen nicht, was bei entsprechenden Angeboten stutzig machen sollte.\n\nNicht abschließend geklärt ist der Fall der Reihe Stainless Steel: Bei der ersten Vorstellung der Serie in der Fachpresse war ein Tintenroller in Le-Grand-Größe abgebildet, in den späteren Katalogen taucht er nicht mehr auf, und gesehen hat ihn kaum jemand. Vermutlich war er geplant, ging aber nicht in Serie. Vor einem Kauf empfiehlt es sich deshalb, Größe und Ausführung anhand zeitgenössischer Kataloge zu prüfen und die Länge nachzumessen, denn der Unterschied zwischen Classique und Le Grand ist auf Fotografien ohne Vergleichsmaßstab leicht zu übersehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie bestimmt man die Modellreihe eines Montblanc aus den 1970er- und 1980er-Jahren, wenn keine Nummer eingraviert ist?", "a": "Bei vielen Montblanc-Schreibgeräten dieser Jahre ist die Modellnummer nirgends aufgebracht; sie war in erster Linie eine interne Bestellnummer und erscheint nur bei einem Teil der Modelle als Prägung im Kappenring. Eine Bestimmung allein anhand einer verbalen Beschreibung gelingt deshalb selten. Verlässlich ist der Abgleich mit Abbildungen: Länge und Durchmesser, Form der Kappe, Clipform, Farbe der Beschläge, Füllsystem, also Patronenfüller, Kolbenfüller oder Druckfüller, und die Ausführung der Feder ergeben zusammen ein Bild, das sich einer Modellreihe zuordnen lässt. Für die Modelle der 1970er und 1980er Jahre bietet die Sammlerliteratur, allen voran das Standardwerk „Collectible Stars“, eine nahezu vollständige Übersicht; ohne ein solches Nachschlagewerk kommt man kaum aus. Hilfreich ist zudem der Besuch eines Sammlertreffens oder einer Börse, wo sich ein Stück unmittelbar mit bekannten Vergleichsexemplaren abgleichen lässt.\n\nBei der Einordnung sollte man im Blick behalten, dass Montblanc bis Anfang der 1990er Jahre den gesamten Markt bediente, vom einfachen Schulfüllhalter bis zum Meisterstück, und sich erst danach auf das gehobene Segment konzentrierte. Viele Schreibgeräte dieser Zeit sind handwerklich gut gemacht, erzielen aber niedrige Sammlerpreise, so dass sich eine Instandsetzung rechnerisch häufig nicht lohnt. Ersatzteillager für Jahrzehnte alte Modelle gibt es nicht; im Zweifel muss ein Spenderstück zerlegt werden. Bei undichten oder nicht mehr anschreibenden Federn lohnt zunächst ein gründliches Spülen mit Wasser, bevor man über eine Reparatur nachdenkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Modell hat eine Kappe aus gebürstetem Aluminium, einen Drahtclip mit Kunststoffkugel und ein Kunststoffgewinde?", "a": "Diese Beschreibung passt auf den Montblanc „Turbo“ aus den 1970er Jahren, einen einfachen Schul- und Gebrauchsfüllhalter. Kennzeichnend sind die Kappe und das hintere Schaftteil aus gebürstetem Aluminium, der Stern auf einem halbkugelförmigen Kunststoffsockel an beiden Enden, ein nicht ausgeformter Clip aus rundem Draht, der in einer Kunststoffkugel endet, und eine Feder aus Edelstahl. Befüllt wurde der Turbo mit Standardpatronen, wahlweise ließ sich auch ein handelsüblicher Konverter einsetzen. Konstruktiv schwach ist die Verbindung zwischen Vorderteil und Schaft: Das Kunststoffgewinde des Vorderteils wird in das Metallteil geschraubt und bricht bei häufigem Öffnen leicht aus, weshalb defekte Exemplare häufig sind.\n\nSolche Modelle erklären sich aus der Firmengeschichte. Montblanc deckte bis etwa 1991 die gesamte Bandbreite vom sehr preiswerten Schulfüllhalter bis zum Meisterstück ab und positionierte sich erst danach ausschließlich als Hersteller hochwertiger Schreibgeräte. Ein Turbo ist folglich kein Meisterstück und war damit auch nie vergleichbar; das gilt für Material, Feder und Verarbeitung gleichermaßen. Auf dem Gebrauchtmarkt sind diese Massenmodelle entsprechend günstig zu haben. Selbst einfache Modelle der 1970er Jahre mit Goldfeder, etwa ein 121, wechselten um 2011 für rund 20 Euro den Besitzer, so dass sich ein Ersatzstück in gutem Zustand meist eher lohnt als eine Reparatur.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Gravur „France“ statt „Germany“ im Clipring eines Montblanc Bohème ein Hinweis auf eine Fälschung?", "a": "Nicht zwangsläufig. Bei der Bohème-Linie gibt es Ausführungen, die neben der Seriennummer die Angabe „France“ statt des sonst üblichen „Germany“ tragen. Hintergrund ist, dass einzelne Bauteile, insbesondere Hülsen und Schäfte, nach Herstellerauskunft bei Cartier in Frankreich gefertigt wurden; entsprechend gekennzeichnete Stücke sind also werkseitig so ausgeliefert worden. Für die Variante Bohème Je t'aime aus Edelharz mit herzförmigem Rubin ist das nach Sammlerangaben ebenfalls plausibel, aber nicht abschließend belegt.\n\nDie Herkunftsangabe allein taugt damit weder als Echtheits- noch als Fälschungsmerkmal. Aussagekräftiger sind die Verarbeitung von Clip und Clipring, die Ausführung des Sterns, eine sauber und gleichmäßig eingeschlagene Seriennummer, Gravur und Schliff der Feder, die einwandfreie Funktion des ein- und ausfahrbaren Federmechanismus sowie Passung und Gewicht der Beschläge. Wer ganz sicher gehen möchte, lässt das Schreibgerät beim Hersteller prüfen; dort ist auch zu erfahren, welche Kennzeichnung für eine bestimmte Ausführung vorgesehen war.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es eine verlässliche Merkmalsliste, an der sich ein echtes Montblanc Meisterstück zweifelsfrei erkennen lässt?", "a": "Eine abschließende Positivliste nach dem Muster „ein Original hat immer dieses Merkmal“ lässt sich seriös nicht aufstellen. Fälschungen werden fortlaufend überarbeitet und übernehmen gerade jene Merkmale, an denen man Originale zuvor sicher erkannte. Das gilt etwa für das Imprint „Pix“ unter dem Clip von Kugelschreibern, das lange als verlässliches Echtheitszeichen galt und inzwischen ebenso auf Fälschungen zu finden ist. Eine solche Liste würde deshalb eine Sicherheit vortäuschen, die es bei Fälschungen nicht geben kann.\n\nSinnvoller ist der umgekehrte Weg: bekannte Fälschungsmerkmale sammeln und ein Stück auf Abweichungen bei Verarbeitung, Gewicht, Materialanmutung, Gravuren, Passungen und Gestaltung prüfen, möglichst im direkten Vergleich mit einem zweifelsfrei echten Schreibgerät derselben Baureihe. Unterschiedliche Beschriftungen sind dabei nicht automatisch verdächtig: Dass ein Kugelschreiber zusätzlich „Pix“ trägt, ein Tintenroller dagegen nicht, ist normal, denn „Pix“ ist eine traditionelle Montblanc-Bezeichnung für Kugelschreiber. Auch die Ausführung der Gewinde unterscheidet sich zwischen Baureihen und Fertigungsjahren und ist für sich genommen kein Beweis in die eine oder andere Richtung. Wer Gewissheit braucht, etwa vor einem teuren Kauf oder bei einem Erbstück, lässt das Schreibgerät beim Hersteller begutachten; nur dort kann die Echtheit verbindlich festgestellt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man eine Fälschung der Montblanc Donation Pen Karajan, die unter falschem Namen als Leonard Bernstein angeboten wird?", "a": "Von den Musiker-Editionen tauchen immer wieder Fälschungen auf, die zusätzlich unter falschem Modellnamen angeboten werden, etwa als „Leonard Bernstein“, obwohl die Gestaltung dem Donation Pen Herbert von Karajan von 1995 nachempfunden ist. Kennzeichnend für diese Stücke sind durchgehend silberfarbene Beschläge samt Clip und ein silbernes Notenband, das über den gesamten Korpus und die Kappe läuft. Das Original ist anders gestaltet, so dass hier bereits der Abgleich mit einer gesicherten Abbildung der jeweiligen Edition genügt.\n\nTypisch ist außerdem eine Verkaufstaktik, die rechtlich schwer angreifbar ist: In der Beschreibung wird der Markenname bewusst nicht genannt, während die Fotografien den Eindruck eines Originals erwecken. Käufer zahlen dann Preise im Bereich echter Schreibgeräte; 2010 ging ein solches Stück für 230 Euro weg. Wer ein verdächtiges Angebot entdeckt, kann es der Plattform melden und den Anbieter bewerten, erfahrungsgemäß verschwinden derartige Auktionen aber erst nach mehreren Hinweisen. Vor dem Kauf einer Sonderedition sollte man sich stets Auflagennummer, Zertifikat und Verpackung zeigen lassen und die Gestaltung Punkt für Punkt mit gesicherten Abbildungen vergleichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist beim Montblanc Meisterstück 164 in platinierter Ausführung ein messingfarbenes Gewinde normal, und beweisen passende Originalminen die Echtheit?", "a": "Ein messingfarbenes Gewinde, das nach dem Abschrauben der Kappe beim Kugelschreiber Meisterstück Classique 164 sichtbar wird, ist unauffällig und kommt bei Originalen auch in der platinierten Ausführung so vor. Die Gewindepartie gehört zum Innenaufbau und ist nicht in derselben Oberfläche ausgeführt wie die außen sichtbaren Beschläge. Aus der Farbe des Gewindes allein lässt sich daher weder auf Echtheit noch auf eine Fälschung schließen.\n\nEbenso wenig taugt ein anderer, häufig genannter Test: Dass Originalminen von Montblanc passen, ist kein Echtheitsbeweis. Auch Minen werden in großer Zahl gefälscht, und die Hersteller von Fälschungen halten sich beim Minenformat selbstverständlich an das Original, damit die Schreibgeräte im Alltag funktionieren. Umgekehrt gilt: Wer die Mine beim autorisierten Fachhändler wechseln lässt, verbindet den Kauf des Verbrauchsmaterials wenigstens mit einem fachkundigen Blick auf das Stück. Für eine belastbare Echtheitsprüfung bleibt nur der Vergleich mit einem gesicherten Original oder die Begutachtung durch den Hersteller; einzelne Merkmale ergeben immer nur ein Indiz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es Montblanc-Kugelschreiber als Werbegeschenk, etwa zum Zeitungsabonnement, und wie sind solche Stücke einzuordnen?", "a": "Ja. Bis Anfang der 1990er Jahre war Montblanc ähnlich breit aufgestellt wie andere große deutsche Hersteller und fertigte vom einfachen Schulfüllhalter bis zum hochwertigen Schreibgerät alles. Kugelschreiber der unteren Preislagen waren entsprechend verbreitet und wurden auch als Werbeträger eingesetzt. Bekannt sind Montblanc-Kugelschreiber mit dem Aufdruck von Zeitungen und Zeitschriften, darunter der Schriftzug einer überregionalen Tageszeitung. Dass solche Stücke als Prämie für ein Abonnement vergeben wurden, ist naheliegend, im Einzelfall aber kaum noch zu belegen.\n\nAuch später gab es wieder vergleichsweise preiswerte Serien, die von vornherein für den Firmenkundenbereich gedacht waren: Die Schreibgeräte der Scenium-Reihe waren ausdrücklich als Corporate Gift konzipiert, wurden daneben jedoch ebenso regulär im Handel verkauft. Sammlerisch sind Werbeausführungen zwiespältig. Ein Firmen- oder Zeitungsaufdruck mindert den Wert eines gewöhnlichen Modells deutlich, macht das Stück aber zum Zeitdokument und ist für Sammler, die sich für die frühere Marktpositionierung der Marke interessieren, gerade deshalb reizvoll. Ein Hinweis auf eine Fälschung ist ein solcher Aufdruck für sich genommen nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn beim Montblanc Organizer die unteren Blätter beim Zusammenklappen verrutschen und die Lochung ausleiert?", "a": "Das Problem tritt bei Ringbuch-Organizern in A5 und A6 auf, wenn der Einlagenblock zu dick ist oder die Blätter beim Schließen nicht mittig liegen: Die untersten Seiten schieben sich nicht mehr zurück, werden vom Deckel nach außen gedrückt, die Lochungen reißen aus und Kunststoffregister verbiegen sich.\n\nAbhilfe schaffen drei Maßnahmen. Erstens sollte der Block nicht überfüllt werden; vom Kalendarium heftet man nur die tatsächlich benötigten Monate ein und bewahrt den Rest getrennt auf. Zweitens hält man den Organizer beim Schließen kurz senkrecht, so dass die Blätter nach unten hängen und von selbst zur Mitte rutschen, und klappt ihn erst dann zu. Drittens helfen Kunststoff-Trennblätter, die etwas breiter sind als die Einlagen: Sie fassen den Buchblock wie ein Umschlag ein und schützen die Papierlochung. Vor dem Schließen zieht man das hintere, breitere Blatt wieder nach außen und klappt den Block mit dem vorderen Blatt darauf zurück; danach muss nichts mehr von außen zurechtgerückt werden. Solche Register haben zudem verstärkte Lochungen mit etwas Spiel und leiern selbst nicht aus.\n\nBereits eingerissene Lochungen lassen sich mit selbstklebenden Lochverstärkern sichern, stark beschädigte Einlagen ersetzt man. Passende Einlagen sind neben den Originalen auch von anderen Anbietern im gleichen Format erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es normal, dass sich der Kolbendrehknopf eines Montblanc Solitaire fast eine Umdrehung ohne Widerstand drehen lässt?", "a": "Ein gewisser Leerlauf ist bei der Kolbenmechanik konstruktiv gewollt. Nach dem Lösen der Blindkappe geschieht zunächst nichts, erst nach knapp einer Umdrehung greift die Mechanik spürbar und der Kolben setzt sich in Bewegung. Diese Leerlaufphase verhindert, dass der Kolben unbeabsichtigt betätigt wird und Tinte in die Kappe oder in das Griffstück gedrückt wird. Sie tritt unabhängig vom Füllstand auf und ist kein Mangel.\n\nZu prüfen ist dagegen die Blindkappe selbst, also der Kopf der Kolbenmechanik. Sie muss sich so weit festdrehen lassen, dass sie sicher sitzt und sich im Gebrauch nicht von allein mitdreht. Lässt sie sich nicht mehr festziehen oder dreht sie ohne Anschlag durch, liegt ein Defekt vor. Bei einem noch nicht ein Jahr alten Schreibgerät ist das ein klarer Reklamationsgrund, der über den Fachhändler oder den Werkskundendienst abzuwickeln ist. Von eigenen Reparaturversuchen ist abzuraten: Die Mechanik wird dabei leicht beschädigt, und Ansprüche aus der Gewährleistung gehen verloren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie bekommt man einen jahrzehntelang trocken gelagerten Montblanc Füllhalter wieder zum Schreiben, ohne ihn zu beschädigen?", "a": "Ein Füllhalter, der lange nicht benutzt wurde, schreibt in aller Regel deshalb nicht an, weil eingetrocknete Tinte den Tintenleiter und den Federspalt verstopft. Vor jeder Behandlung ist zu klären, aus welchem Material das Gehäuse besteht. Bei Modellen aus Kunststoff beziehungsweise Edelharz, wie sie ab den 1960er Jahren üblich sind, genügt meist geduldiges Wässern: Das abgeschraubte Vorderteil mit Feder und Tintenleiter stellt man mehrere Stunden, bei starker Verkrustung über Nacht, mit der Feder nach unten in ein Glas mit lauwarmem Wasser, ohne dass die Füllmechanik mit ins Wasser taucht. Anschließend wird mit klarem Wasser nachgespült, bis keine Farbe mehr austritt. Bei Kolbenfüllhaltern kann man stattdessen mehrfach Wasser aufziehen und wieder ausdrücken. Ein Ultraschallbad beschleunigt die Reinigung, sollte aber nur kurz und ohne Erwärmung angewendet werden.\n\nVorsicht ist bei älteren Gehäusen aus Zelluloid geboten. Zelluloid verträgt längeres Wässern nicht, es kann Farbe und Glanz verlieren und sich verziehen; ebenso leidet die Korkdichtung eines alten Kolbenfüllhalters. Solche Stücke reinigt man nur kurz und möglichst zerlegt, besser aber in einer auf alte Schreibgeräte spezialisierten Werkstatt. Bleibt die Feder nach gründlicher Reinigung trocken, oder tritt Tinte am Griffstück aus, sind Tintenleiter oder Dichtung schadhaft, und es hilft nur eine Instandsetzung. Bei Erbstücken mit Widmungsgravur lohnt sich diese fast immer, unabhängig vom reinen Sammlerwert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Verbindung besteht zwischen den Greif-Werken in Goslar und den Fahrten des Luftschiffs Graf Zeppelin?", "a": "Die Greif-Werke in Goslar, bekannt für Büroausstattungen und Schreibgeräte, sind über ihren Gründer mit der Geschichte der Luftschifffahrt verbunden. Joseph Braun, der sich selbst als Gründer und Senior der Greif-Werke bezeichnete, nahm an insgesamt vier Fahrten teil und hielt seine Eindrücke schriftlich fest. Die Berichte erschienen als Privatdrucke und wurden vor allem als Buchgeschenk an Kunden der Firma verteilt: „Mit dem Luftschiff Graf Zeppelin nach Island“ von 1931, „Mit dem Luftschiff Graf Zeppelin nach Pernambuco“ von 1931, „Mit dem Luftschiff Graf Zeppelin nach Rom“ von 1933 und „Erste Fahrt des Luftschiffs Hindenburg nach Nordamerika“ von 1936. Von unterwegs verschickte Braun zahlreiche Postkarten an Kunden und Freunde, die er mit dem Zusatz seiner Funktion bei den Greif-Werken unterzeichnete und die heute vor allem bei Philatelisten gesucht sind.\n\nFür Sammler sind diese Drucke schwer zu beschaffen. Im Antiquariatshandel tauchen zwar regelmäßig Druckerzeugnisse der Greif-Werke auf, die vier Reiseberichte selbst jedoch kaum, da sie nie im Buchhandel erhältlich waren und nur in kleiner Auflage erschienen. Die Verbindung von Schreibgeräteherstellern und Zeppelin-Begeisterung hat sich später in Werbeschreibgeräten fortgesetzt; so erschien nach Sammlerangaben um 2000 zum hundertsten Jahrestag des Erstflugs im Juli 1900 ein „Zeppelinfüller“ mit passendem Kugelschreiber, ein Patronenfüller, der sich auch mit Konverter betreiben lässt. Der Hersteller dieser Jubiläumsausführung ist nicht gesichert überliefert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt die Montblanc-Serie Carrera, und was sind Füllhalter und Druckbleistifte dieser Reihe wert?", "a": "Die Carrera-Serie wurde von Montblanc zwischen 1971 und 1979 gebaut. Es handelte sich um Schulschreibgeräte, also um preiswerte Einstiegsmodelle, die seinerzeit etwas über dem Preisniveau der vergleichbaren Pelikan-Schulfüllhalter lagen. Dass ein ungebrauchtes Stück erst Jahrzehnte später aus einem Lagerbestand auftaucht, kommt vor: Solche Schreibgeräte werden als „new old stock“ gehandelt und erzielen etwas mehr als benutzte Exemplare, ihr Herstellungsdatum ändert sich dadurch aber nicht.\n\nFür die Einordnung ist wichtig, dass sich Montblanc erst ab 1991 konsequent als Luxusgüterhersteller positioniert hat. Davor umfasste das Programm, ähnlich wie bei Pelikan oder Lamy, alles vom Schulfüllhalter bis zum Meisterstück. Ein Carrera ist deshalb kein Luxusprodukt, nur weil Montblanc daraufsteht.\n\nEntsprechend niedrig liegen die Preise: Die Reihe wurde in Massenproduktion gefertigt, das Angebot ist bis heute groß und der Interessentenkreis klein, weil vielen Sammlern die 1970er Jahre noch zu jung sind. Für Druckbleistifte der Serie wurden 2015 etwa 30 bis 45 Euro erzielt. Nach Sammlerangaben waren Carrera-Füllhalter in den 1990er Jahren noch für unter 20 DM zu bekommen, das Niveau hat sich seither etwa vervierfacht. Als Alltagsschreibgerät ist ein Carrera gut nutzbar, als Wertanlage taugt er nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein schwarzer Füllhalter mit der Aufschrift Monte Rosa und blauem Sichtfenster ein echtes Montblanc-Produkt?", "a": "Monte Rosa war die günstige Zweitmarke von Montblanc. Ein Füllhalter mit der Gravur „Monte Rosa“ am unteren Kappenrand ist also ein echtes Erzeugnis des Hamburger Hauses, auch wenn der weiße Stern und der Schriftzug Montblanc fehlen. Dieses Fehlen ist bei der Linie so vorgesehen und kein Fälschungsmerkmal.\n\nDer Hintergrund: Bis Ende der 1980er Jahre war Montblanc ein Vollsortimentanbieter, der vom billigen Schulfüllhalter bis zum teuren Meisterstück alles herstellte; erst ab Anfang der 1990er Jahre positionierte man sich ausschließlich als Luxusgüterhersteller. Monte Rosa bediente dabei das untere Preissegment, weshalb Material, Verarbeitung und Haptik erkennbar einfacher ausfallen als bei einem Meisterstück derselben Zeit.\n\nFormal und technisch sind die Monte-Rosa-Modelle eng mit den einfacheren Montblanc-Baureihen der 1950er Jahre verwandt, insbesondere mit den Serien 342 und 344; über den Vergleich mit diesen Modellen lässt sich ein geerbtes Stück meist zuordnen. Ein schwarzes Gehäuse mit Metallkappe und einem blau durchscheinenden Sichtfenster für den Tintenstand passt gut in dieses Umfeld. Der Sammlerwert ist gering, als robuster Gebrauchsfüllhalter sind die Stücke aber nach wie vor brauchbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein Montblanc-Set aus Kugelschreiber 284 und Füllhalter mit 585er Feder, und was bedeuten die Nummern?", "a": "Kugelschreiber der Reihe 284 und die zugehörigen Füllhalter stammen aus den 1970er Jahren. Die Modellnummer ist bei diesen Schreibgeräten in den Kappenring eingraviert, die Feder trägt mit der Punzierung 585 den Goldgehalt von 14 Karat. Solche Sets gehörten zum gehobenen Alltagsprogramm und nicht zur Meisterstück-Linie: Montblanc hat sich erst ab 1991 als reiner Luxusgüterhersteller positioniert und fertigte bis dahin die gesamte Bandbreite vom Schulfüllhalter aufwärts. Der Sammlerwert hält sich deshalb in Grenzen; als Gebrauchsschreibgeräte können die Stücke ohne schlechtes Gewissen im Alltag benutzt werden.\n\nVorsicht ist geboten, wenn sich die Nummer auf dem Kappenring keinem bekannten Füllhalter zuordnen lässt. Über die Jahrzehnte wurden Kappen häufig vertauscht oder nach einem Bruch durch die eines anderen Modells ersetzt, sodass Kappe und Schaft nicht mehr zusammenpassen. Führt die Nummer ins Leere, lohnt der Abgleich mit den verwandten Baureihen derselben Jahre, etwa dem 224 als Kolbenfüllhalter und dem 224P als Patronenfüllhalter. Für den Gebrauch spielt eine fremde Kappe keine Rolle, beim Verkauf mindert sie den Wert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Meisterstück-Modell ist ein Montblanc-Füllhalter, der ohne Kappe rund 12,5 Zentimeter lang ist?", "a": "Ein Montblanc-Füllhalter, der ohne Kappe etwa 12,5 Zentimeter misst, ist in aller Regel ein Meisterstück 146, das Montblanc unter der Bezeichnung LeGrand führt. Mit aufgesetzter Kappe kommt dieses Modell auf rund 14,5 Zentimeter. Da Katalog- und Händlerangaben fast immer nur das geschlossene Maß nennen, führt bei einem Stück ohne Kappe der Weg über die Schaftlänge, den Durchmesser, das Sichtfenster und den Kolbendrehknopf.\n\nZur Abgrenzung: Das 149 ist in beiden Maßen deutlich größer und hat einen spürbar dickeren Schaft, das Classique 145 fällt erkennbar schlanker und kürzer aus. Weitere Anhaltspunkte liefern die Zahl und Breite der Kappenringe sowie die Beschriftung der Feder.\n\nFür die Suche nach einer Ersatzkappe ist die genaue Modellbestimmung entscheidend, denn die Kappen der verschiedenen Baugrößen sind nicht untereinander austauschbar: Gewinde, Durchmesser und Ringbreite unterscheiden sich. Ersatzkappen gibt es über den Montblanc-Service und über auf alte Schreibgeräte spezialisierte Händler, bei älteren Baujahren allerdings nicht immer kurzfristig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Modelle gab es in der Linie Meisterstück Solitaire Stainless Steel I, und warum wurde sie durch Steel II abgelöst?", "a": "Die Linie Meisterstück Solitaire Stainless Steel I ist seit den 2000er Jahren nicht mehr im Programm und nur noch über den Sammlermarkt zu bekommen. In der Classique-Größe gab es den Füllfederhalter, den Kugelschreiber, den Bleistift mit 0,7 und mit 0,5 Millimeter Minenstärke sowie den Tintenroller; in der größeren LeGrand-Ausführung wurde ausschließlich der Füllfederhalter angeboten.\n\nDie glatte, ungravierte Edelstahloberfläche gilt als die Lösung, die Puristen unter den Montblanc-Sammlern am meisten anspricht, war im Alltag jedoch außerordentlich empfindlich: Jeder Fingerabdruck zeichnete sich sofort ab. Da Montblanc seine Schreibgeräte ausdrücklich zum Schreiben und nicht für die Vitrine baut, wurde die Serie überarbeitet. Die Nachfolgelinie Steel II erhielt eine Lasergravur auf der Oberfläche, behielt aber ungewöhnlicherweise die Identnummern der Vorgängerserie bei. Beide Serien lassen sich deshalb nicht über die Nummer, sondern nur optisch unterscheiden.\n\nEine gestalterisch verwandte Alternative mit ähnlich glatter, ebenfalls sehr seltener Oberfläche sind die Black-Pearl-Schreibgeräte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein Montblanc-Schreibgerät datieren, das die Prägung W-Germany und keine Identnummer trägt?", "a": "Die Prägung „W. Germany“ oder „W.-Germany“ auf dem Kappenring weist ein Schreibgerät als Erzeugnis aus der Zeit vor 1990 aus, stammt also aus der Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung. Danach entfiel das „W“ für West, die Gravur lautet seither nur noch „Germany“. Umgekehrt ist „Germany“ allein kein sicherer Beleg für ein junges Stück, denn beide Schreibweisen kommen bereits in den 1980er Jahren nebeneinander vor.\n\nEin zweites Datierungsmerkmal ist die individuelle Identnummer, die Montblanc erst etwa ab 1990 einlasert. Fehlt sie vollständig, spricht auch das für ein älteres Stück, und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen Füllhalter, einen Kugelschreiber oder einen Tintenroller handelt.\n\nFür eine feinere Eingrenzung innerhalb dieses Zeitraums helfen nur Bauform, Zahl und Breite der Kappenringe, die Federbeschriftung und die Mechanik weiter. Ein exaktes Baujahr lässt sich bei Serienmodellen ohne Kaufbeleg in der Regel nicht bestimmen; üblich und seriös ist die Einordnung auf das Jahrzehnt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum passen bei alten Montblanc-Sets Schachtel und Garantieschein häufig nicht zu dem darin liegenden Füllhalter?", "a": "Passen Etui, Dauergarantieschein und Füllhalter zeitlich nicht zusammen, liegt das oft an Montblancs Serviceverfahren der 1960er und 1970er Jahre: Stand eine teure Reparatur an, bot das Haus den Kunden an, das alte Schreibgerät gegen ein aktuelles Modell einzutauschen und die voraussichtlichen Reparaturkosten auf den Kaufpreis anzurechnen. Viele Kunden nahmen das Angebot an, behielten aber die alte Schachtel und die alten Papiere. So finden sich bis heute Etuis und Garantiescheine etwa eines Meisterstücks 744 aus den 1950er Jahren, in denen ein deutlich jüngerer Füllhalter steckt.\n\nEin typischer Fall ist der Patronenfüllhalter 1246P, der nur zwischen 1974 und 1977 gebaut wurde. Im alten Etui mit Walzgold-Papieren wirkt er wertvoller, als er ist, denn er gehört zum normalen Gebrauchsprogramm und nicht zur Spitzenklasse.\n\nFür die Bewertung eines solchen Sets zählt deshalb immer das Schreibgerät selbst, nicht die Verpackung. Originaletui und Papiere behalten ihren Reiz, wenn sich das zugehörige Modell später wiederbeschaffen lässt. Verlässliche Wertangaben sind ohnehin nur möglich, wenn der Zustand aus der Hand beurteilt werden kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum wird die Kappe eines alten Montblanc aus den 1930er Jahren beim Polieren gelbgrün und riecht danach streng?", "a": "Kappen und Schäfte von Montblanc-Schreibgeräten der 1920er bis 1940er Jahre, etwa beim Modell 334, bestehen in der Regel aus Hartgummi. Dieses Material ist ursprünglich tiefschwarz, oxidiert unter Luft- und Lichteinfluss jedoch langsam und nimmt dabei einen braunen bis olivgrünen Ton an. Die Verfärbung reicht in die Tiefe und lässt sich durch Polieren nicht einfach abtragen.\n\nAggressive Polituren und lösungsmittelhaltige Politurwatte greifen Hartgummi zusätzlich an: Die Farbe schlägt ins Gelbgrüne um, und das Material riecht anschließend scharf nach Kunststoff. Erste Hilfe ist, die Chemikalie mit Wasser abzuspülen, aber nur kurz, denn auch längerer Wasserkontakt fördert die Oxidation. Ein stundenlanges Wässern schadet mehr, als es nützt. Bei Metallteilen, etwa einem Druckbleistift mit galvanisierter Oberfläche, ist dieselbe Politurwatte dagegen meist unproblematisch, was leicht zu falschen Erwartungen führt.\n\nFür Hartgummi und andere historische Materialien gilt eine milde Politur wie Wenol als Mittel der Wahl; nach Sammlerangaben wird sie auch bei Montblanc selbst verwendet. Polituren für Acrylglas, etwa Displex, eignen sich ausschließlich für aktuelle Schreibgeräte aus Edelharz und zerstören alte Oberflächen. Viele Sammler verzichten ohnehin bewusst auf das Polieren, weil eine gleichmäßige Patina zum Charakter eines alten Stücks gehört und ein aufgehelltes Gehäuse mit der Zeit ohnehin wieder nachdunkelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein silberner Montblanc-Kugelschreiber mit Korn-Guilloche echt, wenn er nur 925 und Germany und keine Identnummer trägt?", "a": "Ein Kugelschreiber aus Sterlingsilber mit Korn-Guilloche, der lediglich die Punzierung 925 und die Herkunftsangabe Germany trägt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Original aus den 1980er Jahren. Die feine Korn-Guilloche war damals eine gängige Oberfläche der silbernen Solitaire-Schreibgeräte, neben der bekannteren Fadenguilloche mit ihren durchgehenden Längslinien.\n\nDass eine individuelle Identnummer fehlt, begründet keinen Fälschungsverdacht, sondern ist ein Altersmerkmal: Montblanc versah die Schreibgeräte erst um 1990 mit einer eingelaserten Nummer. Bei der Herkunftsangabe kommen bei Stücken aus dieser Zeit beide Varianten vor, „Germany“ und „W. Germany“; auch daraus lässt sich kein Fälschungsmerkmal ableiten.\n\nEine abschließende Beurteilung setzt scharfe Aufnahmen von Clip, Sternintarsie, Ringgravur und Mechanik voraus, denn gerade der Clip verrät Nachbauten am zuverlässigsten. Fällt dort nichts auf, stimmen Punzierung und Gewicht des Silbergehäuses, spricht nichts gegen ein Original. Kleinere Gebrauchsschäden mindern den Wert deutlich weniger als bei Sammlerstücken aus Edelharz, weil Silberteile in der Regel instand gesetzt werden können.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man die schwarzen Montblanc-Füllhalter 320 und 221 anhand von Kappenringen und Federbeschriftung?", "a": "Bei den schlichten schwarzen Montblanc-Füllhaltern der 1970er Jahre ist die Zahl der Kappenringe das wichtigste Unterscheidungsmerkmal. Ein einzelner Ring mit der Gravur „MONTBLANC GERMANY“ kennzeichnet die einfachere Ausstattung; zusammen mit einer schlichten 585er Feder handelt es sich dabei in der Regel um einen 320, der zwischen 1971 und 1977 gefertigt wurde. Zwei Kappenringe stehen für die bessere Ausführung; trägt die Feder zusätzlich das Montblanc-Logo sowie die Angaben „14k/ct“ und „585“, deutet das auf einen 221 hin, der ab 1971 gebaut wurde.\n\nDie Angaben zum Produktionsende gehen in den Sammlerquellen auseinander: Für den 221 werden sowohl 1979 als auch 1988 genannt, wobei die Baureihe in veränderter Form bis Anfang der 1990er Jahre weiterlief. Eine Datierung auf das Jahrzehnt ist deshalb belastbarer als eine auf das einzelne Jahr.\n\nBeide Modelle gehören zum Alltagsprogramm der Zeit vor Montblancs Neuausrichtung als Luxusmarke. Es sind solide gebaute Gebrauchsschreibgeräte mit Goldfeder, die auf dem Sammlermarkt jedoch nur bescheidene Preise erzielen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Modelle sind ein Kugelschreiber mit einem und ein Füllhalter mit zwei Kappenringen, graviert W.-GERMANY?", "a": "Beide Stücke gehören zur Classic-Serie, die Montblanc in den 1970er und 1980er Jahren als Alltagsprogramm führte. Der Kugelschreiber mit nur einem Ring stammt aus der Einsteigerlinie und trägt die Nummer 380, später 13280. Er wurde von 1971 bis 1986 gebaut und kostete 1985 umgerechnet gut 15 Euro.\n\nDer Füllhalter mit zwei Ringen gehörte zur höherwertigen Ausführung derselben Serie und besitzt eine 14-karätige Goldfeder. Als Kolbenfüllhalter lief er unter der Nummer 221 von 1971 bis 1988 und kostete 1988 umgerechnet rund 40 Euro. Ab 1988 wurde er als Patronenfüllhalter mit Kolbenkonverter unter der Nummer 13121 weitergeführt und bis 1991 gebaut; sein Preis lag zuletzt bei knapp 100 Euro.\n\nDie Gravur „W.-GERMANY“ auf dem Mittelring bestätigt die Datierung vor 1990; eine individuelle Identnummer war bei diesen Baujahren noch nicht üblich, ihr Fehlen ist also unbedenklich. Sammlerisch sind beide Modelle bescheiden bewertet, als Gebrauchsschreibgeräte gelten sie aber als ausgesprochen robust und sind bis heute gute Alltagsbegleiter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich ein defekter Montblanc 1266 instand setzen, wenn der Hersteller keine Ersatzteile mehr vorhält?", "a": "Für Schreibgeräte aus den 1970er Jahren wie den 1266 hält der Montblanc-Service keine Ersatzteile mehr bereit. Ein Einsenden nach Hamburg führt in solchen Fällen meist dazu, dass das Gerät unrepariert zurückkommt; Kosten, Wartezeit und bei einem Versand aus dem Ausland auch das Verlustrisiko lassen sich sparen.\n\nReparierbar sind diese Modelle trotzdem, denn Mechanik und Vorderteil stimmen mit denen der schlichten schwarzen Montblanc-Schreibgeräte derselben Jahre überein. Wer ein passendes Spenderstück beschaffen kann, gewinnt daraus die nötigen Teile. Genau darauf haben sich unabhängige Werkstätten und Händler für alte Montblanc-Schreibgeräte spezialisiert, die entsprechende Altbestände vorhalten und den Einbau übernehmen.\n\nSinnvoll ist deshalb, eine Werkstatt in erreichbarer Nähe zu suchen, statt das Schreibgerät um die halbe Welt zu schicken. In Japan gilt Eizo Fuji in Tokio als bekannte Anlaufstelle für Montblanc-Modelle der 1970er Jahre, in Deutschland übernehmen mehrere auf Vintage-Schreibgeräte spezialisierte Werkstätten solche Arbeiten. Vor der Beauftragung sollte man Aufwand und Wert abwägen, denn die schlichten Serienmodelle jener Jahre sind keine hochpreisigen Sammlerstücke.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete das Meisterstück LeGrand 146 der Platinum Line im Jahr 2010, und lohnte sich der Kauf im Ausland?", "a": "Der Ladenpreis des Meisterstück LeGrand mit platinierten Beschlagteilen, also des 146 der Platinum Line, lag in Deutschland im Jahr 2010 bei 510 Euro einschließlich 19 Prozent Mehrwertsteuer.\n\nIm Ausland fielen die Preise damals höher aus: In Dubai wurden für dasselbe Modell umgerechnet rund 580 Euro verlangt. Der Kauf in Deutschland war also auch für im Ausland lebende Kunden günstiger, zumal Käufer mit Wohnsitz außerhalb der Europäischen Union sich die Mehrwertsteuer bei der Ausreise erstatten lassen können. Das entsprach bei diesem Preis mehr als 80 Euro, sodass der Füllhalter effektiv bei gut 430 Euro lag. Voraussetzung ist, dass die Ausfuhrpapiere beim Kauf ausgestellt und vor dem Abflug am Flughafen abgestempelt werden; dafür sollte man ausreichend Zeit einplanen. Auch die Boutiquen im Transitbereich großer Flughäfen führen die gängigen Meisterstück-Modelle.\n\nFür die Einordnung gebrauchter Stücke ist dieser Listenpreis ein nützlicher Anhaltspunkt, da gebrauchte Exemplare traditionell deutlich unter dem jeweiligen Neupreis gehandelt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Meisterstück 161 mit dem Zusatz Pix und umgekehrt lesbarer Ringgravur eine Fälschung?", "a": "Der Zusatz „Pix“ auf dem Ring geht auf Montblancs traditionelle Bezeichnung für Bleistifte und Kugelschreiber zurück und ist für sich genommen unauffällig. Auch die Leserichtung der Gravur taugt nicht als Fälschungsmerkmal: Üblicherweise ist der Schriftzug „Montblanc Meisterstück“ zur Spitze hin lesbar, doch sind Originale aus den 1980er Jahren belegt, bei denen er umgekehrt verläuft. Solche Abweichungen entstanden in der Fertigung und kommen selten, aber nachweislich vor.\n\nEine ungewöhnliche Gravur ist damit weder ein Beweis für eine Fälschung noch ein Echtheitsnachweis. Aussagekräftiger sind Clip und Sternintarsie, die Sauberkeit der Ringgravur, die Passung der Gewinde, die Mechanik und bei Füllhaltern Feder und Tintenleiter. Ein einzelnes auffälliges Merkmal sollte man deshalb stets im Zusammenhang prüfen und scharfe Detailaufnahmen mit einem gesicherten Vergleichsstück derselben Baujahre abgleichen, bevor man ein Urteil fällt. Bleibt Unsicherheit, hilft nur die Begutachtung aus der Hand durch einen erfahrenen Händler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostet beim Montblanc Meisterstück 146 eine Ersatzkappe, und welche Rechte hat man bei einem verschwiegenen Riss?", "a": "Ein Riss in der Kappe eines Meisterstücks 146 ist kein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Montblanc-Service in Hamburg berechnete 2007 für eine neue Kappe eine Pauschale von 49 Euro; ein schriftlicher Kostenvoranschlag lässt sich anfordern und dient zugleich als Beleg gegenüber dem Verkäufer. Gemessen an Gebrauchtpreisen von seinerzeit gut 100 Euro für ein vollständiges Stück lohnt sich der Austausch also.\n\nWurde der Schaden beim Kauf verschwiegen, stehen dem Käufer gegenüber einem gewerblichen Verkäufer die üblichen Gewährleistungsrechte zu: Er kann Nacherfüllung verlangen, also die Beseitigung des Mangels beziehungsweise die Beschaffung einer intakten Kappe, oder den Kaufpreis mindern. Bei einem privaten Verkäufer ist die Gewährleistung dagegen meist wirksam ausgeschlossen, sofern der Mangel nicht arglistig verschwiegen wurde.\n\nHilfreich ist zudem die richtige Fachsprache, weil sie Beschreibungen und Reklamationen eindeutig macht: Schreibgeräte haben eine Kappe und keinen Deckel, der Ring am unteren Kappenrand heißt Kappenring, das Griffstück vorn Vorderteil.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was verbirgt sich hinter der Montblanc-Kollektion Jungle Eyes, und wie hängt sie mit der Gift Collection 2004 zusammen?", "a": "Die Jungle Eyes gehörten ursprünglich nicht zur Gift Collection, sondern zu einer eigenen Schmuckkollektion, die Montblanc vermutlich um 2002 herausbrachte und die als Nachfolgerin der Kollektion Fairy Tale gilt. Der Erfolg blieb überschaubar, entsprechend kurz wurde die Serie geführt. Angeboten wurden Füllfederhalter und Kugelschreiber in der kleinen Mozart-Größe und in der Größe Classique, geführt unter den Nummern 114 und 116 beziehungsweise 144 und 164. Nach Händlerunterlagen und ohne Gewähr lagen die Listenpreise bei etwa 545 Euro für den 114, 435 Euro für den 116, 595 Euro für den 144 und 495 Euro für den 164.\n\nKennzeichnend sind eingesetzte farbige Steine, überwiegend synthetische Ausführungen etwa von Citrin und Turmalin. In der ursprünglichen Kollektion gab es fünf Farben: Blau, Gelb, Grün, Rot und Violett. Die Restbestände wurden später in die Gift Collection 2004 übernommen und dort unter Verwendung anderer Gehäuseteile zu neuen Schreibgeräten weiterverarbeitet; ergänzt wurden weiße und schwarze Steine, die als Mother of Pearl und Onyx angeboten wurden. Zu dieser späten Gruppe zählt auch der Jungle Eyes Onyx.\n\nDer Vertrieb war eng begrenzt: Die Jungle Eyes liefen über die damals noch wenigen Boutiquen und einige Juweliere, die Gift Collection ausschließlich über ausgesuchte Boutiquen in Deutschland und dort nur wenige Monate lang. Entsprechend selten sind die Stücke heute.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es Montblanc Meisterstück Solitaire Füllfederhalter jemals mit einfarbig platinierten 18-Karat-Federn?", "a": "Nein. Die Füllfederhalter der Meisterstück-Solitaire-Linie wurden durchgehend mit bicoloren 18-karätigen Goldfedern ausgeliefert, also mit dem charakteristischen Wechsel aus gelbgoldener Grundfläche und rhodiniertem Dekor. Das gilt auch für Ausführungen wie Solitaire Carbon Steel und Solitaire Doué Signum; einfarbig platinierte Federn sind für diese Modelle nicht bekannt.\n\nEinfarbige, vollständig platinierte 18-Karat-Federn setzte Montblanc dagegen bei anderen Linien ein, unter anderem bei Bohème-Modellen des Jahrgangs 2004. Wer an einem Solitaire eine solche Feder vorfindet, sollte deshalb prüfen, ob die Feder später getauscht wurde. Der Wechsel einer kompletten Federeinheit ist bei den Meisterstück-Modellen technisch unproblematisch und kommt nach Reparaturen durchaus vor; bei Sammlerstücken mindert er allerdings die Originalität und damit den erzielbaren Preis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum unterscheiden sich ältere und neuere Federn des Meisterstücks 149 in der Ausführung der Platinintarsie?", "a": "Die bicolore Goldfeder des Meisterstücks 149 wurde im Lauf der Zeit unterschiedlich dekoriert. Bei einer älteren Ausführung ist der Federkörper außen gelbgolden, während allein der mittlere Bereich um den Federschlitz platiniert ist. Eine neuere Gestaltung greift dagegen das Vorbild der historischen Montblanc-Federn auf, bei denen ein schmaler silberfarbener Streifen als Intarsie in das Gelbgold eingelegt war.\n\nDie verbreitete Vermutung, die jüngere Variante spare aus Kostengründen Platin ein, trifft nach Sammlerangaben nicht zu. Ein schmaler, sauber abgesetzter Streifen ist in der Herstellung eher aufwendiger als eine flächige Platinierung der Federmitte. Der Wechsel ist also gestalterisch begründet und als Anlehnung an die frühen Federn zu verstehen.\n\nFür den Wert eines 149 spielt die Dekorvariante eine untergeordnete Rolle; maßgeblich sind Zustand, Baujahr, Federbreite und Vollständigkeit. Wer zwischen mehreren Ausführungen wählt, entscheidet deshalb am besten nach dem eigenen Geschmack und vor allem nach dem Schreibverhalten der Feder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind dunkel wirkende Zwischenringe bei einem Meisterstück Solitaire Stainless Steel II ein Fälschungsmerkmal?", "a": "Nicht zwingend. Die Zwischenringe des Meisterstück Solitaire Stainless Steel II sind zwar platiniert, fallen in der Fertigung aber unterschiedlich aus und wirken mitunter deutlich dunkler, als es Katalogabbildungen erwarten lassen. Hinzu kommt, dass Verkaufsfotos häufig bei wenig Licht entstehen: Edelstahl und platinierte Teile geben dann kaum Licht zurück und erscheinen beinahe schwarz. Ein dunkler Ring allein rechtfertigt daher keinen Fälschungsverdacht.\n\nVerlässlicher sind andere Prüfpunkte, allen voran der Clip, an dem sich Nachbauten in den meisten Fällen erkennen lassen: Form, Kantensauberkeit, Sitz des Rollenrings und Gravur weichen bei Fälschungen fast immer ab. Ebenfalls zu prüfen sind die Sternintarsie im Kappenkopf, die Schärfe der Lasergravur auf der Oberfläche, die Identnummer und die Passung der Gewinde.\n\nBleiben diese Merkmale unauffällig, spricht viel für ein Original. Eine endgültige Beurteilung allein nach Fotos ist gleichwohl nie möglich, weshalb erfahrene Sammler ihre Einschätzung in solchen Fällen ausdrücklich ohne Gewähr abgeben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Modell ist ein Meisterstück Classique Gold-Coated mit Identnummer 106514, und wozu dient die Feder im Konverter?", "a": "Der Meisterstück Classique mit vergoldeten Beschlagteilen und der Identnummer 106514 ist der Füllfederhalter 145, das kleinste Modell der klassischen Meisterstück-Reihe unterhalb des 146 und des 149. Früher führte Montblanc dieses Modell unter dem Namen Chopin; die Benennung wurde später zugunsten der reinen Größenbezeichnung Classique aufgegeben.\n\nDie kleine Spiralfeder, die im durchsichtigen Kolbenkonverter frei beweglich liegt, ist kein Defekt, sondern beabsichtigt. Sie bricht die Oberflächenspannung der Tinte: Ohne sie kann die Tinte bei sinkendem Füllstand am hinteren Ende des Konverters hängen bleiben, sodass der Füllhalter trotz vorhandenen Vorrats nicht mehr schreibt. Es gibt auch Konverter ohne diese Feder, sie sind für dieses Problem anfälliger.\n\nEine Seriennummer tragen die aktuellen Modelle durchaus, sie ist nur unauffällig angebracht: Sie wird in den oberen Ring am Clip eingelasert und besteht aus einer Buchstaben- und Ziffernfolge. Auslesen und zuordnen kann diese Kennung nur Montblanc selbst; für Besitzer und Sammler dient sie vor allem als Echtheits- und Zuordnungsmerkmal, nicht als Baujahresangabe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum bevorzugen Sammler Montblanc-Schreibgeräte, deren Zertifikat oder Serviceheft nicht ausgefüllt ist?", "a": "Das beiliegende Serviceheft muss vom Händler weder ausgefüllt noch abgestempelt werden. Die Garantie hängt nicht daran, sondern am Kaufbeleg: Wer den Kassenbon aufbewahrt, ist im Servicefall ebenso abgesichert. Ein Stempel bringt dem Käufer also keinen zusätzlichen Vorteil.\n\nFür Sammler zählt dagegen der unberührte Gesamteindruck. Ein leeres Heft lässt ein Set neuwertig wirken und bindet es nicht an einen bestimmten Händler, ein bestimmtes Datum und einen bestimmten Erstbesitzer. Bei ungebrauchten Stücken, die als neuwertig weitergegeben werden, erhöht das die Nachfrage und damit den erzielbaren Preis. Umgekehrt kann ein ausgefülltes Heft nützlich sein, weil es Kaufjahr und Herkunft belegt, was gerade bei häufig gefälschten Modellen für die Echtheitsbeurteilung hilfreich ist.\n\nEine offizielle Begründung des Herstellers für diese Sammlerpräferenz gibt es nicht; sie beruht auf Marktgewohnheit. Wer sein Schreibgerät selbst benutzen will, hat durch einen Händlerstempel jedenfalls keinen Nachteil zu erwarten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Röhrchen, das nach dem Abbrechen der Spitze aus dem Schaft eines Montblanc-Kugelschreibers ragt, ein Hinweis auf eine Fälschung?", "a": "Im Schaft eines Montblanc-Kugelschreibers sitzt ein schmales, konisch zulaufendes Röhrchen, das im Normalzustand fest mit dem vorderen Konus, also der Schreibspitze, verbunden ist. Herausnehmen lässt es sich nur zur Gewindeseite des Schaftes hin. Bricht die Spitze ab, verliert das Röhrchen seinen Halt und schaut am unteren Ende aus dem Schaft heraus. Der Anblick wirkt ungewohnt, ist aber bauartbedingt und für sich genommen kein Fälschungsmerkmal.\n\nDie Echtheit eines Schreibgeräts lässt sich an diesem Bauteil weder belegen noch widerlegen; heranzuziehen sind vielmehr die Ausführung des Sterns, Clip, Gravuren und Verarbeitung. Für die Instandsetzung bleibt nur der Hersteller-Service, da Montblanc Vorderteile und andere Ersatzteile nicht an Dritte abgibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie füllt man einen Montblanc Meisterstück 146 richtig, und ist Tinte, die danach im Tintenleiter stehen bleibt, normal?", "a": "Zum Füllen wird der Kolbendrehknopf bis zum Anschlag aufgedreht, die Feder anschließend etwa zu drei Vierteln in die Tinte getaucht und der Knopf wieder vollständig zugedreht. Danach lässt man sechs bis acht Tropfen zurück in das Glas laufen, um überschüssige Tinte aus dem Tintenleiter zu spülen. Erst dann wird der Halter mit der Feder nach oben aus dem Glas genommen.\n\nDass in der Mulde am schnabelförmigen Ende des Tintenleiters danach noch ein deutlicher Tropfen steht, ist normal und kein Zeichen für einen Fehler beim Füllen. Wer das stört, tupft Feder und Tintenleiter von oben und unten mit einem saugfähigen, fusselfreien Papiertaschentuch ab. Das Abstreifen der Feder am Rand des Tintenglases ist unter Sammlern unüblich: Es verteilt die Tinte eher, als sie aufzunehmen, und bringt die weiche Goldfeder ohne Not mit der harten Glaskante in Berührung. Bei einer Bicolor-Feder sollte außerdem auf Polierleder verzichtet werden, weil die helle Platinierung dabei nach und nach durchgerieben werden kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Bleistift der Montblanc Anniversary Edition als Druckbleistift, und was ist von einem so bezeichneten Angebot zu halten?", "a": "Montblanc hat den Bleistift dieser Jubiläumsausgabe als Drehbleistift gebaut: Die Mine wird über eine Drehmechanik vorgeschoben, nicht über einen Druckknopf. Wird ein solches Stück als Druckbleistift angeboten, liegt das in aller Regel an mangelnder Sachkenntnis des Anbieters und nicht daran, dass es eine zweite Ausführung gäbe. Auch sonst sind die Bleistifte der Meisterstück-Linie traditionell Drehbleistifte.\n\nEin Warnsignal ganz anderer Art ist die Herkunft der Angebotsfotos. Werden Bilder verwendet, die erkennbar von Sammlerseiten oder aus Händlerkatalogen stammen, zeigt das Angebot nicht das tatsächlich verkaufte Stück. Neben dem urheberrechtlichen Problem bedeutet das für Käufer, dass sich Zustand und Echtheit vor dem Kauf überhaupt nicht beurteilen lassen. In solchen Fällen sollten zusätzliche, eindeutig selbst angefertigte Aufnahmen verlangt werden, die auch Feder oder Mechanik, Gravuren und Kappenkrone zeigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es bei Montblanc ein Modell Nr. 84 und einen Druckfüller Nr. 15, und was bedeutet eine Prägung wie „KX 125“ auf einem frühen Halter?", "a": "Die Nummer 84 ist eine tatsächlich so verkaufte Montblanc-Bezeichnung und kein Fälschungsmerkmal, auch wenn die benachbarte 82 weit bekannter ist. Ebenso hat es den Montblanc-Druckfüller mit der Nummer 15 aus den frühen 1920er Jahren gegeben.\n\nEine Prägung „KX 125“ ist dagegen nicht belegt und beruht vermutlich auf einem Lesefehler: In Frage kommen eine Größenangabe wie 12,5 oder, wahrscheinlicher, die Modellnummer 126. Für die Datierung hilft zudem der Schriftzug selbst weiter, denn die Bezeichnung Meisterstück wurde erst ab 1924 eingeprägt. Ein Halter mit dieser Prägung kann also nicht aus dem Jahr 1921 stammen, wie es bei solchen Stücken gelegentlich behauptet wird. Die frühen Montblanc-Nummern sind insgesamt nur lückenhaft dokumentiert; Zuordnungen sollten deshalb immer zusätzlich anhand von Feder, Füllsystem und Kappenausführung überprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trägt der Kappenring eines Montblanc Ramses II die Prägung „Meisterstück No 146“, der Nikolai aber nicht, und warum weichen die Maße ab?", "a": "Beide Schreibgeräte bauen auf dem Meisterstück 146 auf, stammen aber aus verschiedenen Bauphasen. Mit der Einführung des 147 wurde der 146 leicht vergrößert, weil in den Schaft des 147 zwei Patronen passen mussten und die Baugrößen der Linie aufeinander abgestimmt wurden. Seit dieser Umstellung fehlt auf den Kappenringen die Modellnummer; ältere Stücke tragen dort noch die Angabe „Meisterstück No 146“.\n\nEin Halter mit Nummer im Kappenring stammt demnach aus der Zeit vor dem 147, ein Stück ohne diese Prägung aus der Zeit danach. Bei den beiden genannten Sonderausgaben auf 146er-Basis ist der Ramses II folglich das ältere Modell, was die etwas kürzere Kappe und den etwas kürzeren Schaft erklärt. Geringe Maßunterschiede sind bei Montblanc ohnehin nichts Ungewöhnliches: Auch der 146 und der 149 wurden im Lauf der Jahrzehnte mehrfach in den Abmessungen verändert, und selbst zwischen einzelnen Sonderserien fallen die Gehäuse unterschiedlich aus. Ein Echtheitsproblem lässt sich daraus nicht ableiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, dass ein als Montblanc 145 „Chopin“ angebotener Tintenroller samt Verpackung eine Fälschung ist?", "a": "Schon die Modellbezeichnung entlarvt solche Angebote. Die Nummer 145, umgangssprachlich Chopin genannt, bezeichnet den Füllhalter der Meisterstück-Classique-Linie. Einen Tintenroller mit dieser Nummer hat es nie gegeben; Tintenroller führt Montblanc innerhalb der Meisterstück-Linie in den Baugrößen Classique und LeGrand unter eigenen Nummern. Wer prüft, ob es die angebotene Kombination aus Modellnummer und Schreibsystem überhaupt je gab, erkennt viele Fälschungen bereits an der Beschreibung.\n\nAuch Verpackung und Papiere sind verräterisch. Ein schwarzer Stern auf weißem Karton entspricht nicht der Montblanc-Aufmachung, und im beiliegenden Service Guide findet sich bei Fälschungen häufig eine fehlerhafte Schreibweise, etwa „writing in struments“ statt „writing instruments“. Ein weiteres verbreitetes Merkmal ist ein zu spitz und kantig ausgeführter Stern in der Kappenkrone, während das Original weich und gleichmäßig gerundete Zacken zeigt. Treffen mehrere solcher Auffälligkeiten zusammen, ist von einem Kauf abzusehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ermittelt man den Wert einer gebrauchten Schreibgerätesammlung, und welche Verkaufswege stehen zur Wahl?", "a": "Maßgeblich sind ausschließlich tatsächlich erzielte Verkaufspreise vergleichbarer Stücke in vergleichbarem Zustand, nicht die oft weit höheren Forderungen in laufenden Angeboten. Wer solche Mondpreise zur Grundlage macht, überschätzt seine Sammlung regelmäßig. Zustand, Vollständigkeit von Verpackung und Papieren sowie die Frage, ob ein Stück benutzt wurde, wirken sich dabei erheblich aus. Für einzelne hochwertige oder schwer einzuordnende Schreibgeräte gibt es kostenpflichtige Wertschätzungen, etwa aus dem Umfeld des Standardwerks „Collectible Stars“; sie lohnen sich nur bei entsprechend teuren Stücken.\n\nBeim Verkauf steht Bequemlichkeit gegen Erlös. Händler nehmen Schreibgeräte in Kommission oder kaufen sie an und behalten dafür einen Anteil ein, der Stand 2010 bei etwa 25 bis 50 Prozent des Werts lag, mitunter darüber. Dafür entfallen Fotografieren, Beschreiben und Abwicklung, und gute Kontakte können den Verkauf beschleunigen. Wer selbst verkauft, über eine Auktionsplattform oder auf Sammlerbörsen, erzielt mehr, muss aber jedes Stück sauber dokumentieren. Ohne aussagekräftige Fotos, genaue Zustandsbeschreibung und Preisvorstellung findet sich kein Käufer, und wenn doch, dann nur mit deutlichem Risikoabschlag.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum klappert es im Schaft eines ungebrauchten Montblanc Writers Edition Kafka, und muss der Füllhalter repariert werden?", "a": "Das Geräusch stammt in aller Regel aus dem Konverter. In dessen Tintenkammer liegt eine kleine, lose Metallfeder, die sich beim Bewegen des Halters mitbewegt und dafür sorgt, dass die Tinte zuverlässig zum Tintenleiter nachfließt und nicht an der Wandung hängen bleibt. In einem trockenen, noch nie befüllten Schreibgerät schlägt sie beim Schütteln hörbar hin und her. Das ist bauartbedingt, kein Defekt und kein Grund, den Halter einzuschicken oder gar zu öffnen.\n\nSolche Federn finden sich in praktisch allen modernen Konvertern, auch bei anderen Herstellern. Schreibgeräte mit echter Kolbenfüllmechanik benötigen sie nicht, weil sich dort der Kolben selbst durch den Tank bewegt; entsprechend klappert bei einem Kolbenfüllhalter nichts. Ein Klappergeräusch sagt deshalb nichts über die Qualität des Schreibgeräts aus, sondern nur darüber, welches Füllsystem verbaut ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Minenstärken gibt es für Montblanc-Tintenroller, und kann man ersatzweise eine Kugelschreibermine einsetzen?", "a": "Montblanc bietet seine Tintenrollerminen nur in den Strichstärken F und M an; eine breitere Ausführung gehört nicht zum Programm. Wer eine kräftigere Linie schreiben möchte, muss deshalb das Schreibsystem wechseln, etwa zu einem Kugelschreiber mit breiter Mine oder zu einem Füllhalter mit entsprechender Federbreite.\n\nKugelschreiberminen passen nicht in einen Tintenroller. Beide Systeme unterscheiden sich in Länge, Durchmesser und Form der Spitze so deutlich, dass sich die Minen nicht gegeneinander austauschen lassen, und Mechanik beziehungsweise Kappenkonstruktion der Gehäuse sind jeweils auf das eigene System abgestimmt. Ob es passende Tintenrollerminen von Drittanbietern gibt, ist nicht abschließend geklärt; bei Kugelschreibern existierten solche Alternativen durchaus, etwa Fisher-Space-Minen in einer Ausführung für das Meisterstück. Im Zweifel probiert ein Fachhändler eine Mine vor dem Kauf im vorhandenen Gehäuse aus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Montblanc Carrera auch als Kolbenfüller, oder steckt in einem solchen Halter in der Regel ein Konverter?", "a": "Den Carrera hat Montblanc sowohl als Patronenfüller als auch als Kolbenfüllhalter gebaut, beide Ausführungen sind also original. Deutlich häufiger ist der Patronenfüller, und bei vermeintlichen Kolbenfüllern handelt es sich meist um genau diesen mit einem eingesetzten Kolbenkonverter.\n\nUnterscheiden lassen sich die Varianten mit einem Blick in den Schaft. Ein Konverter sitzt lose an der Stelle, an der sonst die Patrone steckt, und lässt sich, teils mit etwas Kraftaufwand, vom Anschlussstück abziehen; danach kann der Halter ganz normal mit Standardpatronen befüllt werden. Ein echter Kolbenfüller dagegen hat den Füllmechanismus fest im Schaft verbaut, bedient wird er über einen Drehknopf am Schaftende, der sich nicht entfernen lässt. Dass der Konverter streng sitzt, schreckt viele Besitzer ab, ist aber unbedenklich, solange gerade und nicht verkantet gezogen wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich in das Gehäuse eines Montblanc Meisterstück LeGrand 162 Tintenrollers eine Kugelschreibermine einbauen?", "a": "Grundsätzlich ist der Umbau möglich. Mit einem passend gearbeiteten Adapter lässt sich eine Montblanc-Kugelschreibermine in das Gehäuse des LeGrand-Tintenrollers einsetzen, weil die Kugelschreibermine anders dimensioniert ist als die Rollermine und im Schaft abgestützt werden muss. Fertige Adapter gehören nicht zum Zubehörprogramm, sie müssen einzeln angefertigt werden.\n\nIn der Praxis überzeugt die Lösung selten. Der Tintenroller ist ein Kappenmodell: Bei jeder Notiz muss die Kappe abgeschraubt, abgelegt und wiedergefunden werden, wobei sie leicht verloren geht, und das abgelegte Gehäuse kann vom Tisch rollen, was am Edelharz zu Brüchen führt. Ein Drehkugelschreiber der LeGrand-Linie ist im Alltag erheblich handlicher und deshalb die vernünftigere Wahl, wenn ohnehin mit Kugelschreibermine geschrieben werden soll. Der umgekehrte Weg, eine Rollermine in ein kappenloses Kugelschreibergehäuse zu setzen, verbietet sich ohnehin, weil solche Minen ohne Kappe eintrocknen und auslaufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc Scenium ohne die Clip-Prägung „Germany Pix“ eine Fälschung?", "a": "Nein. Montblanc hat auf Anfrage bestätigt, dass Scenium-Schreibgeräte eine Zeit lang ohne den PIX-Stempel auf dem Clip hergestellt wurden. Bemerkenswert ist das insofern, als die Linie erst Ende 2003 auf den Markt kam, die Abweichung also innerhalb weniger Jahre nach Produktionsbeginn auftrat. Zwei nacheinander gekaufte Kugelschreiber derselben Reihe können sich in diesem Punkt unterscheiden, ohne dass an einem der beiden Stücke etwas auszusetzen wäre.\n\nDie Prägung „Germany Pix“ auf dem Clip taugt deshalb nicht als alleiniges Echtheitsmerkmal, weder in die eine noch in die andere Richtung: Sie fehlt bei belegten Originalen, und umgekehrt lassen sich Prägungen von Fälschern nachahmen. Zur Beurteilung eines Schreibgeräts sind Verarbeitung, Materialanmutung, die Ausführung des Sterns, sämtliche Gravuren und die Mechanik heranzuziehen, ergänzt durch Kaufbeleg und Zubehör, soweit vorhanden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passen aktuelle Montblanc-Tintenrollerminen auch in ältere Modelle wie Slimline und Carrera?", "a": "Ja. An den Montblanc-Tintenrollerminen hat sich über die Jahre, abgesehen vom Gewinde, konstruktiv nichts geändert. Die heute erhältlichen Minen lassen sich deshalb auch in älteren Tintenrollern der Linien Slimline und Carrera verwenden, obwohl diese Modelle längst nicht mehr im Programm sind. Praktisch ist das die einzige Bezugsquelle, denn Minen aus der Bauzeit sind nicht mehr zu bekommen und wären nach so langer Lagerung ohnehin eingetrocknet.\n\nBei Kugelschreibern liegt der Fall anders: Dort wurde in den 1970er Jahren der Durchmesser der Minenspitze vergrößert, sodass Gehäuse aus den 1960er Jahren die heutige Großraummine nicht mehr aufnehmen. Vor der Suche nach Ersatz sollte deshalb geklärt sein, ob ein Tintenroller oder ein Kugelschreiber vorliegt; verwechselt wird das bei den schlanken Modellen jener Jahre häufig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie datiert man ein Montblanc Meisterstück 142 aus den 1950er Jahren, und warum ist sein Sichtfenster rot statt gelb?", "a": "Das Sichtfenster des 142 war ursprünglich gelblich-transparent und wirkt bei vielen erhaltenen Stücken heute rötlich bis bräunlich. Diese Verfärbung entsteht durch die über Jahrzehnte eingefüllte Tinte, die den Werkstoff nach und nach einfärbt. Sie ist ein normales Alterungsmerkmal und kein Hinweis auf ein nachträglich ersetztes Bauteil oder eine Fälschung. Auch die kleinen Löcher in der Kappe gehören zum Original: Sie dienen der Entlüftung, eine Konstruktion, die längst nicht jeder Hersteller angewendet hat.\n\nEin genaues Baujahr lässt sich bei diesen Modellen nicht bestimmen, wohl aber eine grobe Einordnung innerhalb des Jahrzehnts. Anhaltspunkt ist zum einen der Tintenleiter: Ein flacher Tintenleiter weist auf die frühen 1950er Jahre, ein runder auf das Ende des Jahrzehnts. Zum anderen hilft die Prägung rund um den Stern auf der Feder. Ist sie geriffelt, spricht das für die frühen, ist sie glatt, für die späten 1950er Jahre. Beide Merkmale sind ausdrücklich nur grobe Anhaltspunkte und sollten gemeinsam bewertet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein Montblanc-Tintenroller mit der Unterschrift von Alexandre Dumas auf der Kappe echt sein?", "a": "Nein. Zur Writers Edition Alexandre Dumas gehörte kein Tintenroller, ein solches Schreibgerät ist in dieser Form nie hergestellt worden. Hinzu kommt, dass sich die tatsächliche Ausführung der Edition in Form, Dekor und Farbgebung deutlich von den Stücken unterscheidet, die mit Dumas-Unterschrift auf Auktionsplattformen angeboten werden. Wer ein Angebot prüft, vergleicht es mit gesicherten Abbildungen der Edition; Abweichungen im Gesamtbild wiegen dabei schwerer als einzelne Details.\n\nDas Muster ist typisch für Fälschungen: Gehäuseformen, Signaturen und Schreibsysteme werden frei kombiniert, sodass Varianten entstehen, die es im Montblanc-Programm nie gegeben hat. Ein erster, oft schon ausreichender Prüfschritt besteht deshalb darin, nachzusehen, ob die angebotene Kombination aus Edition und Schreibsystem überhaupt jemals lieferbar war. Gerade limitierte Ausgaben sind in der Sammlerliteratur gut dokumentiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein nicht ausgefülltes Zertifikat oder Service-Guide bei einer Montblanc Limited Edition ein Zeichen für zweifelhafte Herkunft?", "a": "Nein. Ein leer gebliebenes Service-Guide oder Zertifikat ist kein Indiz für eine fragwürdige Herkunft. Viele Sammler lassen diese Papiere grundsätzlich nicht ausfüllen, weil der Kaufbeleg als Nachweis genügt und der Eintrag praktisch nur im Garantiefall eine Rolle spielt. Für die Echtheitsbeurteilung sind das Schreibgerät selbst, seine Verarbeitung, die Gravuren und die Limitierungsnummer maßgeblich, nicht die Vollständigkeit der Beipapiere. Aufbewahren sollte man Verpackung und Papiere dennoch, weil sie den Wiederverkaufswert spürbar beeinflussen.\n\nDie Agatha-Christie-Ausgabe ist eine limitierte Auflage. Obwohl seinerzeit vergleichsweise viele Stücke hergestellt wurden, ist sie bei Sammlern dauerhaft stark gefragt, und daran wird sich voraussichtlich wenig ändern. Ein geerbtes Exemplar muss deshalb nicht ungesehen im Schrank stehen bleiben. Wer ein bislang unbenutztes Stück in Gebrauch nimmt, sollte allerdings wissen, dass das den Sammlerwert mindert: Ungeschriebene Exemplare mit vollständigem Zubehör erzielen deutlich höhere Preise.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man Ersatz für eine beim Herausschrauben der Feder beschädigte Tintenleiterhülse eines Montblanc 146?", "a": "Ersatzteile gibt Montblanc weder an Endkunden noch an freie Werkstätten ab; eine Hülse für den Tintenleiter lässt sich also nicht regulär beschaffen. Und selbst wenn ein Teil aus einem Spendergerät vorliegt, fehlt in aller Regel die spezielle Silikondichtmasse, mit der die Hülse auslaufsicher in den Tintenbehälter eingesetzt wird. Ohne dieses Dichtmittel läuft der Halter im Schaft aus, die Selbstreparatur führt also nicht zum Ziel.\n\nDer sinnvolle Weg ist der Hersteller-Service, der nach Pauschalen abrechnet; die unterste Servicepauschale lag im Jahr 2005 bei 39 Euro, die Bearbeitung dauerte einige Wochen. Vorbeugend gilt, dass sich die Federeinheit eines 146 nur mit wenig Kraft und niemals mit Werkzeug drehen lässt. Sitzt sie durch eingetrocknete Tinte fest, hilft ein längeres Wasserbad des Vorderteils weit besser als kräftiges Drehen, bei dem der Ring der Hülse abbricht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man in einen Montblanc StarWalker Kugelschreiber Fremdminen oder Tintenrollerminen einsetzen?", "a": "Der StarWalker-Drehkugelschreiber ist auf die Montblanc-eigene Kugelschreibermine ausgelegt, die sich in Länge, Durchmesser und Spitzenform von gängigen Normminen unterscheidet. Passende Alternativen anderer Hersteller sind nicht dokumentiert; Standardminen aus dem Schreibwarenhandel, etwa von Schneider, passen nicht ohne Weiteres. Dass eine Mine aus einem Werbekugelschreiber mechanisch hineinrutscht, heißt nicht, dass sie dafür vorgesehen ist. Wer im Fachhandel sucht, nimmt das Schreibgerät samt vorhandener Mine mit und lässt die Maße vergleichen.\n\nUngeeignet sind vor allem Tintenroller- und sogenannte Capless-Minen. Sie enthalten dünnflüssige Tinte und trocknen in einem Gehäuse ohne Kappe binnen weniger Tage ein; das erklärt Minen, die schon nach kurzer Zeit nicht mehr schreiben, ohne tatsächlich leer zu sein. Zudem läuft die Flüssigkeit aus, sobald die ausgefahrene Spitze auf Stoff, Leder oder andere Gegenstände trifft. Tintenroller haben aus genau diesem Grund eine Kappe, und Capless-Modelle besitzen eine Mechanik, die ein unbeabsichtigtes Ausfahren verhindert. Die abweichenden Maße der Minen sind bewusst so gewählt, dass sich die Systeme nicht vertauschen lassen. Wer ein anderes Schreibsystem nutzen will, greift zum passenden Gehäuse; den StarWalker gibt es auch als Liner und als Tintenroller mit Kappe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "War die Montblanc-Anstecknadel in Form einer 149er-Feder ein Werbegeschenk oder ein regulär verkauftes Accessoire?", "a": "Die Anstecknadel in Gestalt einer Montblanc-Feder gehörte zum regulären Zubehörprogramm und war über einige Jahre hinweg im Handel zu kaufen; ein Werbegeschenk war sie nicht. Aus dem Sortiment ist sie seit Langem verschwunden, spätestens seit der zweiten Hälfte der 2000er Jahre war sie nicht mehr erhältlich. Erwerben lässt sie sich daher nur noch gebraucht.\n\nWie selten das Stück ist, wird unterschiedlich beurteilt. Teils gilt es als ausgesprochen selten, andererseits finden sich durchaus mehrere Exemplare in einzelnen Sammlungen, sodass von einer großen Rarität nicht ohne Weiteres auszugehen ist. Ein besonders hoher Wert sollte einem Fundstück deshalb nicht vorschnell zugeschrieben werden; maßgeblich sind wie stets der Zustand, insbesondere kratzerfreie Oberflächen, sowie eine vorhandene Originalverpackung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man einen vergoldeten Montblanc-Drehkugelschreiber der Linie Noblesse, und woraus besteht sein Gehäuse?", "a": "Ein schlanker, vollständig vergoldeter Drehkugelschreiber von Montblanc stammt in aller Regel aus der Linie Noblesse und nicht aus der Meisterstück-Linie; für die Zuordnung ist vor allem die Form des Clips ausschlaggebend. Das Gehäuse besteht aus Messing mit einer recht dünnen Vergoldung, die sehr kratzempfindlich ist und bei benutzten Stücken häufig an Clip, Kappenrand und Schaftmitte durchgerieben erscheint. Solcher Abrieb ist bauartbedingt und kein Hinweis auf eine Fälschung.\n\nDie Noblesse wurde in mehreren, mindestens drei aufeinanderfolgenden Serien gebaut, die sich in Clip, Kappenring und Proportionen unterscheiden. Welcher Serie ein einzelnes Stück angehört, lässt sich nur durch genauen Vergleich mit dokumentierten Beispielen klären; für Sammler ist diese Zuordnung wichtiger als für den Gebrauchswert. Ein Meisterstück ist die Noblesse in keiner ihrer Ausführungen, sie war als schlankere und preiswertere Linie positioniert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc 146 aus den 1980er Jahren mit einfarbiger 14-Karat-Feder schon ein LeGrand, und woher rühren Maßunterschiede zum 161?", "a": "Ein solches Stück ist schlicht ein Meisterstück 146. Die Bezeichnung LeGrand kam erst in den 1990er Jahren auf, als Montblanc die Baugrößen der Linie neu ordnete: Für den Reisefüllhalter 147 Traveller musste der Schaft verlängert werden, damit zwei Patronen Platz fanden, und der 146 wurde daran angeglichen. Erst in diesem Zusammenhang entstanden die übrigen LeGrand-Schreibgeräte, also Kugelschreiber, Drehbleistift, Tintenroller und Textmarker in passender Baugröße.\n\nZuvor gab es diese Entsprechung nicht. Zum 146 griff man damals zum Kugelschreiber 164, der seinerseits noch nicht Classique hieß. Dass ein LeGrand-Kugelschreiber 161 mit knapp 148 Millimetern einige Millimeter länger ausfällt als ein 146 aus den Achtzigern mit rund 142 Millimetern, ist deshalb normal und kein Hinweis auf ein falsches oder fremdes Teil; der Durchmesser von etwa 15,5 Millimetern stimmt bei beiden überein. Die einfarbige 14-karätige Feder passt ebenfalls zu dieser Bauzeit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Belegt eine Montblanc-Kunststoffdose, in der ein Schreibgerät angeboten wird, dessen Echtheit?", "a": "Nein. Diese Kunststoffhülsen sind keine Verkaufsverpackung, sondern dienen ausschließlich dem Versand von Schreibgeräten zur und von der Reparatur. Sie gelangen also auch dann in Umlauf, wenn irgendwann einmal ein echtes Schreibgerät zum Service geschickt wurde, und lassen sich anschließend mit einem beliebigen anderen Stift bestücken. Für eine Echtheitsbeurteilung taugen sie nicht; Originale werden im Etui beziehungsweise in der bekannten Umverpackung ausgeliefert.\n\nAusschlaggebend bleibt das Schreibgerät selbst. Gerade einfache Fälschungen aus fernöstlicher Produktion, die im Herkunftsland neu ein bis zwei Euro kosten, sind an Stern, Clip, Gravuren und Verarbeitung für Kenner eindeutig zu erkennen. Hilfreich ist außerdem, das Schreibsystem richtig zu benennen: Wird ein Tintenroller als Kugelschreiber angeboten und lässt sich das Modell im Montblanc-Programm überhaupt nicht nachweisen, ist das ein deutliches Warnzeichen. Erzählungen von Verkäufern, ein Stück sei einmal in einem Montblanc-Geschäft repariert worden, ersetzen keinen Nachweis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum passen heutige Großraumminen nicht in einen Montblanc-Kugelschreiber der 1960er Jahre, und was lässt sich dagegen tun?", "a": "Die Montblanc-Kugelschreiber der 1960er Jahre nahmen bereits die damals neue Großraummine auf, deren Schreibspitze jedoch einen kleineren Durchmesser hatte als die heutige. In den 1970er Jahren wurde der Spitzendurchmesser zugunsten einer besseren Schreibqualität vergrößert. Im Vorderteil der älteren Gehäuse sitzt deshalb ein Kragen, der die Bohrung verengt, sodass eine aktuelle Mine nur wenige Millimeter hineingeht. Montblanc stellte nach der Umstellung noch etwa zehn Jahre lang kostenlose Austauschvorderteile bereit, danach nicht mehr, weil man davon ausging, dass keine alten Kugelschreiber mehr in Gebrauch seien. Entsprechend tauchen heute wieder Stücke mit zu enger Bohrung auf, die jahrzehntelang unbenutzt lagen.\n\nVom Aufbohren ist abzuraten. Die frühen Kunststoffe haben ihren Weichmacher weitgehend verloren und sind spröde; zusätzlich überträgt der erstaunlich lange Messingkern die Reibungswärme, sodass sich das Material thermisch verformt und meist bricht. Die bessere Lösung ist ein Adapter für eine dicke Euronorm-Mine von Schmidt oder Schneider, deren Schreibspitze in die alten Vorderteile passt, während das Minenende angepasst werden muss. Solche Adapter wurden von Sammlern wie Jürgen Kuhse in Köln gegen ein geringes Entgelt angefertigt. Dieselbe dicke Euronorm-Mine lässt sich auch in den sogenannten Ballograph-Montblanc-Kugelschreibern der 1950er Jahre verwenden, wenn man ihr Kunststoffende abschneidet und rundfeilt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem Montblanc Bohème Drehkugelschreiber mit guillochiertem Schaft und Onyx im Clip?", "a": "Diese Ausführung ist ein Bohème Doué aus der Gruppe der hellen Edelmetalle und trägt bei Montblanc die Ident-Nummer 08586. Kennzeichnend sind der guillochierte Schaft mit Gittermuster, das platinierte Vorderteil und der platinierte Konus mit eingelegtem weißen Stern, die ebenfalls platinierten Ringe sowie der mit einem Onyx besetzte Clip. Die Mine wird über eine Drehmechanik ausgefahren.\n\nDie Nummerngravur auf dem Clip, etwa in der Form „CD1042800 France“, ist nicht die Modellnummer und hilft bei der Bestimmung nicht weiter; die Zuordnung erfolgt über die Ausstattungsmerkmale, also Material, Dekor, Farbe der Beschläge und den Stein im Clip. Die Bohème-Linie wurde über viele Jahre in zahlreichen Varianten angeboten, sodass sich nahezu gleich wirkende Stücke allein durch die Steinfarbe, die Art der Guillochierung oder die Beschlagfarbe unterscheiden können. Ein Vergleich mit einer Modellübersicht ist deshalb unerlässlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Meisterstück Solitaire LeGrand Rollerball auch in Edelstahl, und in welchen Ausführungen wurde er ausgeliefert?", "a": "Ein LeGrand Rollerball mit Edelstahloberfläche ist 1999 in einer Fachzeitschrift abgebildet worden, in den Handel gelangt ist er jedoch nicht. Die Stainless-Steel-Serie führte Montblanc erst um 2000 ein, sodass für 1999 überhaupt keine Edelstahlausführung des LeGrand Rollerballs belegt ist. Wer ein solches Stück angeboten bekommt, sollte es entsprechend kritisch prüfen; über die Gründe, weshalb der abgebildete Prototyp nicht in Serie ging, ist nichts bekannt.\n\nAusgeliefert wurde der Meisterstück Solitaire LeGrand Rollerball nach Sammlerangaben nur in Vermeil mit Fadenguilloche, in Vermeil Doué mit bordeauxfarbenem Schaft, in Sterlingsilber mit Fadenguilloche, in Sterlingsilber Doué sowie als Ramses II und als Nikolai I; für den Nikolai I ist eine platinierte Variante nicht bekannt. Ob es die Silber- und Vermeil-Ausführungen daneben auch mit Kornguilloche gab, ist nicht abschließend geklärt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Trägt der Montblanc Arturo Toscanini eine Serien- oder Limitierungsnummer, und ab wann wurden Montblanc-Schreibgeräte nummeriert?", "a": "Eine fehlende Nummer ist bei Montblanc für sich genommen kein Fälschungsmerkmal. Gerade Special Editions und Limited Editions tragen häufig weder eine Seriennummer noch eine fortlaufende Limitierungsnummer. Beim Arturo Toscanini ist beides nicht vorhanden; auf dem oberen Kappenring findet sich lediglich die Herkunftsangabe Germany. Ein Verkäufer, der auf Nachfrage keine Nummer findet, beschreibt das Schreibgerät insofern zutreffend.\n\nSeriennummern im Kappenring, wie sie heute jedes neuere Montblanc-Schreibgerät aufweist, wurden erst um 1990 allgemein eingeführt und erreichten die Sondereditionen zugunsten des Musik- und Kulturengagements noch später: Nach Sammlerangaben gehören der John Lennon und der Bach zu den ersten Stücken dieser Reihe mit Seriennummer, auch der Brahms hat eine. Ob einzelne frühere Ausgaben wie der Leonard Bernstein bereits eine Nummerierung tragen, ist nicht abschließend geklärt — als Special Edition war der Bernstein jedenfalls nicht limitiert und damit auch nicht durchnummeriert. Umgekehrt gilt: Eine vorhandene Nummer beweist nichts, denn auch Seriennummern und Zertifikate werden inzwischen gefälscht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie bekommt man das durch Tinte eingetrübte Sichtfenster eines Montblanc 149 aus den 1950er Jahren wieder klar, ohne ihn zu zerlegen?", "a": "Die frühen 149er der 1950er Jahre haben ein langes Sichtfenster aus Zelluloid, das sich über die Jahre durch die Tinte einfärbt. Solange es sich um Ablagerungen auf der Oberfläche handelt, hilft geduldiges Wässern: den Füllhalter über den Kolben vollständig mit klarem Wasser füllen, stehen lassen und das Wasser alle paar Wochen wechseln. Das zieht sich über Monate hin, bringt aber in vielen Fällen eine deutlich sichtbare Aufhellung und kommt ohne Werkzeug und ohne Zerlegen aus.\n\nHat sich die Tinte dagegen in das Zelluloid eingefressen, ist der Schaden dauerhaft. Solche Fenster wirken gleichmäßig eingefärbt, oft dunkelrot; hier führt auch längeres Wässern zu keinem Ergebnis, und der Tintenstand bleibt unlesbar. Von scharfen Reinigungsmitteln, Lösungsmitteln, Alkohol oder mechanischem Polieren ist dringend abzuraten, weil Zelluloid darauf empfindlich reagiert und matt, rissig oder spröde werden kann. Wer sich das Zerlegen nicht zutraut, sollte es auch nicht versuchen: Die Halter dieser Zeit sind verklebt und verpresst, und ein gebrochener Schaft ist ungleich schwerer zu ersetzen als ein trübes Fenster.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Von wem stammt der schlichte, matt gebürstete Zweifarb-Drehkugelschreiber von Montblanc aus den 1980er Jahren?", "a": "Dieser preiswerte, matt gebürstete Zweifarben-Drehkugelschreiber gehörte von Anfang bis Mitte der 1980er Jahre zum Montblanc-Sortiment, wurde aber nicht im eigenen Haus, sondern von einem Zulieferer gefertigt. Er zählt damit nicht zu den Meisterstücken, sondern zu den einfachen Gebrauchsschreibgeräten, die Montblanc vor der Neuausrichtung als Luxusmarke noch führte. Das erklärt auch, weshalb er in den gängigen Modellübersichten der Sammler kaum auftaucht.\n\nAls Montblanc das Sortiment auf die Meisterstück-Linien zusammenstrich, wurden die Fertigungsmaschinen an Lamy verkauft. Lamy produzierte denselben Zweifarben-Kugelschreiber anschließend mit ungebürstetem Edelstahlgehäuse noch bis über das Jahr 2000 hinaus weiter; der letzte Verkaufspreis lag dort unter 20 Euro. Für die Montblanc-Ausführung bedeutet das: Sie ist ein interessantes Zeugnis der Sortimentsgeschichte, aber kein gesuchtes Sammlerstück, und ihr Marktwert liegt entsprechend niedrig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist der Clip-Aufdruck „Metal France“ bei einem Montblanc-Kugelschreiber ein Fälschungsmerkmal, und was verrät der Service Guide?", "a": "Der Imprint „Metal France“ auf dem Clip ist für sich genommen unverdächtig. Montblanc ließ zeitweise bestimmte Overlays bei Cartier fertigen, woher der französische Herkunftsvermerk rührt; er findet sich unter anderem an einigen Bohème-Schreibgeräten, während die meisten Stücke „Germany“ tragen.\n\nAufhorchen lässt dagegen die beiliegende Papierlage. Zeigt der Service Guide ein Modell, das es nie gegeben hat — etwa einen „StarWalker Bohème“ —, spricht das klar für eine Fälschung, denn StarWalker und Bohème sind zwei getrennte Linien und wurden nie kombiniert. Ebenso wenig passt ein Gravurgutschein zu einem Modell wie dem Carbon Steel, dessen Kappe für eine Gravur überhaupt keine Fläche bietet.\n\nEine belastbare Beurteilung ist allein anhand einer verbalen Beschreibung nicht möglich, da inzwischen nicht nur die Schreibgeräte selbst, sondern auch Seriennummern, Zertifikate und Service Guides gefälscht werden. Im Zweifel hilft nur die Vorlage bei einem autorisierten Fachhändler oder die Prüfung anhand scharfer, gut ausgeleuchteter Detailfotos von Clip, Kappenring, Feder beziehungsweise Drücker und Minenaufnahme.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es den Montblanc Bohème als Vierfarb-Kugelschreiber, und ist ein roter Bohème-Kugelschreiber eine limitierte Edition?", "a": "Einen Bohème mit Vierfarbmine hat Montblanc nie gebaut. Die Kugelschreiber dieser Linie arbeiten ausnahmslos mit einer einzelnen Standardmine; Angebote, die eine Mehrfarbmechanik versprechen, beschreiben entweder ein anderes Modell oder sind schlicht falsch beschriftet.\n\nAuch die Bezeichnung Limited Edition ist bei roten Bohème-Kugelschreibern in aller Regel Verkaufsrhetorik. Der rote Bohème war ein reguläres Katalogmodell und keine limitierte Auflage; er wurde lediglich irgendwann aus dem Programm genommen und war 2016 nicht mehr lieferbar. Dass ein Modell ausläuft, macht es weder zur Limited Edition noch automatisch wertvoller. Echte Limited Editions kündigt Montblanc als solche an und dokumentiert sie; eine sichtbare Nummerierung am Schreibgerät ist dabei allerdings nicht zwingend, denn gerade Sonder- und Sammlereditionen tragen häufig gar keine Nummer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc Noblesse Oblige Rollerball wert, und wie ermittelt man den Wert eines geerbten Montblanc-Schreibgeräts?", "a": "Für einen Noblesse Oblige Rollerball lässt sich kein fester Wert nennen; er liegt aber erfahrungsgemäß deutlich unter dem, was Erben oder Beschenkte beim Namen Montblanc erwarten. Der Noblesse gehört nicht zur Meisterstück-Linie, sondern zu den schlichteren, in großer Zahl gebauten Gebrauchsschreibgeräten. Daran ändert auch ein ungenutztes Exemplar samt Etui, Originalschachtel und Garantiezertifikat aus dem Jahr 2006 wenig.\n\nHintergrund ist die Firmengeschichte: Montblanc hat sich erst 1991 als Luxusgüterhersteller neu positioniert. Davor reichte das Programm vom preiswerten Schulfüllhalter bis zum Meisterstück, vergleichbar mit Pelikan. Der Markenname allein sagt über den Wert eines Stückes also wenig aus; maßgeblich sind Modell, Alter, Seltenheit, Ausführung und Zustand.\n\nEine belastbare Einschätzung gewinnt man, indem man über einige Wochen die tatsächlich erzielten Zuschlagspreise vergleichbarer Stücke verfolgt, nicht die Angebotspreise. Kostenpflichtige Wertermittlungen durch Dritte übersteigen bei Gebrauchsmodellen dieser Art häufig den Wert des Schreibgeräts selbst. Wer keinen Verkauf plant, nutzt den Rollerball am besten einfach im Alltag.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passt ein Montblanc Meisterstück 146 in den Montblanc-Köcher und in das Traveller-Etui, und wofür sind dessen Schlaufen gedacht?", "a": "Der Köcher aus dem Montblanc-Zubehörprogramm, eine italienische Lederarbeit, nimmt problemlos sogar einen 149 auf; ein 146 sitzt darin also ohne jede Einschränkung. Wer ein stabileres Behältnis sucht als die flachen Etuis, ist damit gut bedient. Der Köcher wurde später aus dem Programm genommen und war danach noch eine Zeit lang als Restposten bei Fachhändlern zu finden.\n\nAuch das Traveller-Etui nimmt einen 146 auf: Es ist auf den 147 zugeschnitten, und dieser entspricht in den Abmessungen genau dem 146. Ein verbreitetes Missverständnis betrifft die Schlaufen an der Innenseite — sie sind ausschließlich für die Tintenpatronen des Travellers bestimmt, nicht für Schreibgeräte.\n\nDa Montblanc über die Jahre eine ganze Reihe unterschiedlicher Etuis geführt hat, empfiehlt sich vor dem Kauf die Anprobe mit dem eigenen Schreibgerät beim Händler; nur so lässt sich beurteilen, ob der Halter stramm genug sitzt, ohne beim Entnehmen zu klemmen oder mit der Zeit Kratzspuren anzusetzen. Preislich liegen die Montblanc-Etuis auf dem Niveau vergleichbarer Anbieter, Lederetuis von Graf Faber-Castell etwa sind nicht günstiger.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist beim Montblanc Meisterstück 144 Classique nach dem Produktionsende mit einer nennenswerten Wertsteigerung zu rechnen?", "a": "Nein. Der 144 Classique, das kleine Meisterstück, das mit Patrone oder Konverter betrieben wird, ist über Jahrzehnte in sehr großen Stückzahlen gebaut und um das Jahr 2000 eingestellt worden. Das Produktionsende allein erzeugt keine Knappheit: Der Gebrauchtmarkt ist reichlich versorgt, und die Preise bewegen sich seit Jahren auf moderatem Niveau.\n\nWertsteigerungen ergeben sich bei Schreibgeräten fast ausschließlich aus Seltenheit — aus einer kleinen Auflage, einer besonderen Ausführung in Edelmetall, einem ungewöhnlichen Federschliff oder einem historisch bedeutsamen Modell in gutem Originalzustand. Massenmodelle wie der 144 fallen in keine dieser Kategorien, so geschätzt sie als Gebrauchsschreibgeräte auch sind.\n\nEine Sammlung normaler Montblanc-Schreibgeräte taugt deshalb nicht als Geldanlage; wer eine Rendite sucht, ist mit klassischen Anlageformen besser bedient. Gesammelt werden sollte aus Freude am Objekt — und in dieser Hinsicht gehört der 144 als Klassiker durchaus in jede Montblanc-Sammlung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird beim Montblanc 24 das eingepresste Innenröhrchen mit dem Kolbengewinde ausgebaut, wenn das Gewinde am Drehknopf abgebrochen ist?", "a": "Das Innenröhrchen mit dem Kolbengewinde ist bei diesen kleinen Montblanc-Kolbenfüllhaltern der Nachkriegszeit nicht verschraubt, sondern im Schaft verpresst. Es lässt sich deshalb weder herausdrehen noch mit Hebelwerkzeug lösen; wer Gewalt anwendet, beschädigt in der Regel den Schaft. Für die Demontage gibt es ein Spezialwerkzeug, in das der Drehknopf eingespannt wird und mit dem sich Röhrchen und Schaft anschließend axial auseinanderziehen lassen — das Prinzip entspricht einem Abzieher für Wälzlager. Ohne dieses Werkzeug ist die Reparatur kaum sinnvoll durchführbar.\n\nEin Halter mit abgebrochenem Kolbendrehgewinde gehört daher in eine Werkstatt, die auf alte Montblanc-Kolbenfüller spezialisiert ist; dort sind sowohl der Abzieher als auch passende Ersatzteile vorhanden. Behelfslösungen aus anderen Modellen führen selten zum Ziel: Ein Drehknopf vom größeren 34 lässt sich zwar in den 24 einschrauben, schließt dort aber nicht bündig ab und hinterlässt einen Spalt von einigen Millimetern. Ob sich Schaftoberteile mit Sichtfenster zwischen den Modellen 22 und 24 tauschen lassen, ist nicht abschließend geklärt und sollte vor einem Teilekauf geprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc Pix 72, aus welcher Zeit stammt der Druckbleistift und welche Minenstärke benötigt er?", "a": "Der Pix 72 ist ein Druckbleistift aus der Nachkriegszeit, der bei Montblanc in hoher Stückzahl gefertigt wurde und als robuster Gebrauchsbleistift bis heute uneingeschränkt benutzbar ist. Er arbeitet mit Minen von 1,18 Millimetern Stärke — ein altes Maß, das mit den heute üblichen Feinminen von 0,5 oder 0,7 Millimetern nichts zu tun hat. Ersatzminen in dieser Stärke werden weiterhin für historische Druckbleistifte angeboten; die Mechanik selbst arbeitet auch nach Jahrzehnten meist noch zuverlässig.\n\nSammlerisch ist das Modell wegen seiner großen Verbreitung kein seltenes Stück, was sich im Preis niederschlägt. Höher bewertet werden Ausführungen mit ungewöhnlichem Schaftmaterial oder mit Edelmetallauflage. Eine auffällige, perlmuttartig schimmernde Oberfläche lässt sich ohne Ansicht des Stücks allerdings weder bestätigen noch einordnen, da neben originalen Sonderausführungen auch spätere Aufarbeitungen und fremde Schäfte vorkommen. Für eine verlässliche Bestimmung sind aussagekräftige Fotos oder die Vorlage bei einem erfahrenen Sammler oder Fachhändler nötig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheiden sich die Montblanc-Serien Classic und Generation, und welche Alterungsschäden sind bei diesen Patronenfüllern typisch?", "a": "Classic und Generation sind zwei aufeinanderfolgende Serien der zweiten Linie, die Montblanc unterhalb der Meisterstücke führte — qualitativ und preislich deutlich darunter angesiedelt, aber durchaus gute Gebrauchsschreibgeräte. Der Classic ist der Vorgänger der Generation. Am sichersten trennt man die beiden Serien am Kappenkopf: Beim Classic ist er gerade abgeschlossen, beim Generation zum Clip hin abgeschrägt. Verwechslungen mit dem älteren Modell 320 aus den 1970er Jahren sind häufig; dieses hat ein anders geformtes Griffstück und einen Ring am Schaftende, der bei Classic und Generation fehlt.\n\nBei beiden Serien besteht das Gehäuse aus vergleichsweise weichem Kunststoff und nicht aus Edelharz. Es nimmt Gebrauchsspuren daher schneller an, und mit zunehmendem Alter verflüchtigt sich der Weichmacher. Die Folge sind feine Haarrisse am Griffstück, typischerweise in den beiden seitlichen Einbuchtungen oberhalb der Feder. Sie führen dazu, dass Tinte austritt und die Finger beim Schreiben tintig werden. Dauerhaft abdichten lässt sich ein so gerissenes Griffstück kaum, weshalb beim Kauf gerade dieser Bereich genau zu betrachten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Internetshops seriös, die neue Montblanc-Schreibgeräte zu auffallend niedrigen Preisen anbieten?", "a": "Nein. Websites, die Montblanc-Schreibgeräte weit unter dem Listenpreis und in großer Auswahl anbieten, sind fast ausnahmslos Betrugsseiten. Sie existieren zu Tausenden, verschwinden nach kurzer Zeit und tauchen unter neuem Namen wieder auf. Wer dort bestellt, erhält keine Ware; wer zusätzlich Kreditkartendaten übermittelt, muss mit deren missbräuchlicher Verwendung rechnen. Manche dieser Seiten verbreiten außerdem Schadsoftware.\n\nTypische Merkmale sind extrem niedrige Preise, ein unrealistisch vollständiges Sortiment einschließlich längst ausverkaufter Editionen, von anderen Websites kopierte Produktfotos sowie erfundene Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte. Häufig fehlen belastbare Angaben zu Firmensitz und Rückgaberecht, oder es wird ausschließlich Vorkasse akzeptiert.\n\nMontblanc-Neuware gibt es zuverlässig nur bei autorisierten Fachhändlern und in den Boutiquen des Herstellers. In großen Sammlerforen werden laufend Listen bekannter Betrugsseiten gepflegt; ein Blick dorthin vor der Bestellung erspart Geld und Ärger.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kommt es, dass einzelne Online-Shops Montblanc-Schreibgeräte unter dem unverbindlich empfohlenen Preis anbieten?", "a": "Montblanc vertreibt seine Schreibgeräte über ein eng geführtes Netz autorisierter Fachhändler und eigener Boutiquen und legt großen Wert darauf, dass die empfohlenen Verkaufspreise eingehalten werden. Ein freier Online-Verkauf deutlich unter diesem Niveau ist vom Hersteller nicht erwünscht. Entsprechende Angebote stammen erfahrungsgemäß von Händlern, die Restbestände abverkaufen oder außerhalb der vorgesehenen Vertriebswege agieren; solche Sortimente verschwinden nach einiger Zeit meist wieder aus dem betreffenden Shop, weil Montblanc die Belieferung reguliert. Ein niedriger Preis macht einen Anbieter also nicht zwangsläufig unseriös, ist aber ein Anlass, ihn genauer zu prüfen.\n\nSkeptisch machen sollte, wenn ein Shop auch Stücke listet, die es im normalen Handel gar nicht gibt. Der Solitaire Diamond etwa, seinerzeit mit rund 107.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer ausgezeichnet, wird nur auf Anfrage gefertigt und ausschließlich über Boutiquen verkauft; kein Händler hält ein solches Schreibgerät auf Lager. Wer online kaufen möchte, wählt am besten einen etablierten Fachhändler und fragt im Zweifel beim Hersteller nach, ob der Anbieter autorisiert ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete der Montblanc Solitaire 1497 in 750er Gold, warum wurde er durch eine Bicolor-Ausführung ersetzt, und was ist er heute wert?", "a": "Der 1497 ist die Solid-Gold-Ausführung des 149: ein Meisterstück-Kolbenfüllhalter in 750er Gold mit Fadenguillochierung und damit die größte in Massivgold gefertigte Variante der Reihe. Sein letzter Ladenpreis lag bei genau 4.950 DM, also knapp unter 5.000 DM. Die für dieses Modell gelegentlich genannten rund 10.000 DM beziehen sich nicht auf die Fadenguilloche-Ausführung.\n\nDer Grund für die Umstellung war hausgemacht: Mit der Einführung der Solitaire-Schreibgeräte in Vermeil im Jahr 1992 kam eine nahezu identisch guillochierte, aber ungleich günstigere Oberfläche ins Programm. Um die Massivgold-Stücke davon abzusetzen, wechselte Montblanc auf eine Bicolor-Variante mit mattierter Weiß-/Gelbgold-Oberfläche im Fischgrätmuster. Diese kostete fast das Doppelte und erreichte damit die Preisregion um 10.000 DM.\n\nEin verlässlicher Marktpreis lässt sich nur aus tatsächlich erzielten Verkaufserlösen ableiten, nicht aus Angebotspreisen. Für ein neuwertiges Exemplar des 1497 galten nach Sammlerangaben 2007 etwa 2.500 Euro als Obergrenze dessen, was erfahrene Sammler zu zahlen bereit waren; die Untergrenze bildet in jedem Fall der reine Materialwert des Goldes.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man beim Montblanc 149 die verschiedenen Verpackungsgenerationen, und unterscheiden sich die Füllhalter technisch?", "a": "Technisch sind die 149er über lange Zeit praktisch unverändert geblieben: Exemplare aus den späten 1980er bis 2000er Jahren entsprechen dem aktuellen Modell, sodass die Verpackung kein Qualitäts- oder Ausstattungsmerkmal darstellt. Wer den Füllhalter benutzen will, kann bedenkenlos zur preiswerteren Variante greifen. Nur bei deutlich älteren Haltern aus den 1950er und 1960er Jahren gilt das nicht; dort sind Kolbendichtung und Zelluloidteile alterungsbedingt zu prüfen.\n\nDie schwarzen Schachteln wurden von den späten 1980er Jahren bis 2006 verwendet, danach folgte mit fließendem Übergang — je nach Nachfrage der einzelnen Federbreiten — die neue Verpackung, die um das 100-jährige Firmenjubiläum 2006 eingeführt wurde. Der 149 hatte dabei stets eine eigene, größere Schachtel als die übrigen Schreibgeräte. Eine Verpackung in Standardgröße ist daher ein Hinweis darauf, dass Halter und Schachtel nicht zusammengehören.\n\nIn die schwarze Schachtel des 149 gehört außerdem ein Tintenglas mit dem besonderen 149-Etikett und blauschwarzer Tinte; ein Glas mit gewöhnlichem Standardetikett wurde nachträglich eingelegt. Diese Sonderverpackung war nie limitiert. Daneben gab es Standard-149er in limitierten Verpackungen, etwa zugunsten von Unicef.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es eine Zusammenarbeit zwischen Montblanc und Tiffany & Co., und wie sind Meisterstücke mit Tiffany-Gravur einzuordnen?", "a": "Montblanc hat, wie andere Hersteller auch, Schreibgeräte an Tiffany & Co. geliefert, die dort anschließend mit dem Tiffany-Schriftzug beziehungsweise -Logo auf Schaft oder Clip versehen wurden. Diese Kennzeichnung erfolgte nicht im Auftrag und ohne Billigung von Montblanc. Aus der daraus entstandenen Auseinandersetzung ging hervor, dass Montblanc die Belieferung von Tiffany einstellte; eine offizielle Kooperation der beiden Häuser hat es demnach nie gegeben.\n\nSammlerisch gelten solche Stücke wie alle Montblanc-Schreibgeräte mit nachträglicher Namensgravur oder Werbeaufdruck als wenig begehrt. Als sammelwürdig angesehen werden allenfalls Gravuren, die nachweislich bei Montblanc selbst ausgeführt wurden. Ein Tiffany-Imprint steigert den Wert eines Meisterstücks daher nicht, sondern mindert ihn eher — auch wenn solche Exemplare in Auktionen regelmäßig als besondere Rarität angepriesen werden und als zeitgeschichtliche Kuriosität durchaus ihren Reiz haben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passen die Rollerball-Minen des Meisterstück LeGrand 162 und des kleinen Meisterstück 163 gegenseitig in das jeweils andere Modell?", "a": "Nein, die beiden Minentypen sind nicht austauschbar. Montblanc führt die Rollerball-Minen ausdrücklich in einer LeGrand-Ausführung und in einer Standardausführung: Die LeGrand-Mine gehört in den 162, die normale Mine in den kleineren 163. Ein Wechsel funktioniert in keine Richtung, da sich die Minen in den Abmessungen unterscheiden, insbesondere im Durchmesser, und im falschen Gehäuse entweder klemmen oder keinen sicheren Sitz finden.\n\nWer günstig an größere Mengen der Standardminen kommt, hat davon für einen LeGrand also nichts; umgekehrt lassen sich übrig gebliebene LeGrand-Minen nicht im kleinen Meisterstück aufbrauchen. Beim Kauf von Ersatzminen ist deshalb genau auf die Bezeichnung auf der Verpackung zu achten — die Angabe von Farbe und Strichstärke allein genügt nicht. Im Zweifel gibt die alte, verbrauchte Mine die zuverlässigste Auskunft, weil sich Bauform und Länge direkt vergleichen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Lederetui eignet sich für einen Füllhalter und einen Druckbleistift der LeGrand-Größe?", "a": "Montblanc hat über die Jahre zahlreiche Lederetuis in unterschiedlichen Linien geführt, darunter Zweier- und Dreieretuis, die zwei Schreibgeräte der LeGrand-Größe ohne Weiteres aufnehmen. Als klassische Wahl für ein Paar aus Füllhalter und Druckbleistift galt lange die Serie Sienna, beliebt war daneben die Linie Florence. Beide Serien wurden aus dem Programm genommen, waren bei Fachhändlern aber noch längere Zeit als Restposten zu bekommen; eine Nachfrage lohnt sich deshalb auch dann, wenn der aktuelle Katalog sie nicht mehr führt.\n\nEin Detail für Sammler: Der Stern auf den Etuis war bei den älteren Ausführungen golden unterlegt, bei den jüngeren nur noch platiniert. Wer zum vorhandenen Schreibgerät passende Beschläge möchte, sollte darauf vor dem Kauf achten. Preislich begannen die Lederetuis 2006 bei etwa 75 Euro, nach oben sind die aufwendigeren Ausführungen offen. Da die Fächer je nach Serie unterschiedlich weit geschnitten sind, empfiehlt sich in jedem Fall die Anprobe mit dem eigenen Schreibgerät beim Händler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann ein Montblanc Meisterstück 144 eine Seriennummer im Kappenring tragen, und bis wann wurde das Modell hergestellt?", "a": "Ja. Montblanc begann um 1990 damit, seine Schreibgeräte mit einer Seriennummer im oberen Kappenring zu versehen. Der 144, das kleine Meisterstück, wurde noch weit über diesen Zeitpunkt hinaus gebaut und erst um das Jahr 2000 eingestellt. Eine vorhandene Seriennummer spricht bei diesem Modell also nicht gegen die Zuordnung, sondern datiert das Stück lediglich auf die Zeit nach 1990. Ältere 144er ohne Nummer sind ebenso original.\n\nUmgekehrt ist eine Seriennummer kein Echtheitsbeweis, denn Nummern, Zertifikate und Papiere werden ebenfalls gefälscht. Anhand von Fotos lässt sich die Echtheit ohnehin nur eingeschränkt beurteilen; verlässlicher ist die Prüfung am Stück selbst, bei der Feder, Tintenleiter, Gravuren, Kappenring, Verarbeitung und Gewicht im direkten Vergleich mit einem bekannten Original oder beim autorisierten Fachhändler betrachtet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc Kugelschreiber ohne Stern im Druckknopf ausgeliefert, oder ist das Logo bei solchen Stücken herausgefallen?", "a": "Ein fehlender Stern im Druckknopf ist in aller Regel ein Defekt und kein Ausstattungsmerkmal. Das Logo ist ein separat gefertigtes Teil, das in eine Aussparung eingeklebt wird; löst sich der Kleber, geht es verloren. Genau das lässt sich leicht überprüfen: Zeigt der Druckknopf eine Vertiefung, gegebenenfalls mit Klebstoffresten, saß dort ursprünglich ein Stern. Eine glatte, durchgehende Fläche ohne Aussparung spräche dagegen für eine Ausführung ab Werk.\n\nAngebote, die ein solches Stück als seltene Ausfertigung bewerben, sind mit Vorsicht zu genießen, solange nicht belegt ist, wer es so ausgeliefert haben soll. Ein Seltenheitszuschlag ist dafür nicht gerechtfertigt, zumal sich der Stern in einer Werkstatt ersetzen lässt. Vor einem Kauf aus der Ferne empfiehlt sich, ein scharfes Detailfoto des Druckknopfes anzufordern.\n\nMontblanc-Schreibgeräte ohne Stern hat es gleichwohl gegeben: Für einzelne Absatzmärkte, insbesondere für Lieferungen in arabische Länder, wurde das Logo teilweise verfremdet oder weggelassen. Diese Praxis betraf jedoch die Gestaltung insgesamt; ein Stück, bei dem der Stern am Clip vorhanden, am Drücker aber entfernt ist, passt nicht dazu.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Eignet sich ein älteres Meisterstück wie der 144 in Bordeaux für den täglichen Gebrauch, oder mindert das den Sammlerwert?", "a": "Der Meisterstück 144 in Bordeaux ist eine längst eingestellte Farbvariante des kleinen Kolbenfüllers, wurde als reguläres Serienmodell aber in großer Zahl gebaut und gilt deshalb nicht als selten. Der Sammlerwert eines älteren Montblanc ergibt sich ohnehin weniger aus dem Alter als aus Seltenheit, Erhaltungszustand und Vollständigkeit: Originaletui, Garantieheft und Kaufbeleg wiegen dabei oft schwerer als die Farbvariante selbst. Spürbar drücken kann die Benutzung den Preis vor allem bei ungebrauchten, komplett verpackten Stücken, weil ein Teil der Sammler ausschließlich solche Ware sucht.\n\nEin Exemplar, das bereits Tinte gesehen hat, muss man daher nicht schonen. Wer Schreibgeräte benutzen und nicht anlegen möchte, greift schlicht zu dem Halter, der besser schreibt; Meisterstücke aus den 1980er- und 1990er-Jahren stehen aktuellen Modellen in der Alltagstauglichkeit nicht nach, und beide lassen sich bei Bedarf über den Werksservice überholen. Der ideelle Wert eines Stücks – das erste eigene Montblanc-Schreibgerät, ein Erbstück – bleibt davon unberührt und ist für den Besitzer meist ausschlaggebender als jeder Marktpreis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie haben sich die Listenpreise für den Montblanc Meisterstück 149 von den 1950er Jahren bis in die 2000er entwickelt?", "a": "Für den großen Kolbenfüller Meisterstück 149 lassen sich aus Händlerprospekten und Preislisten folgende Richtwerte belegen: Mitte bis Ende der 1950er Jahre kostete er rund 90 DM, Mitte bis Ende der 1960er Jahre etwa 110 DM, Anfang bis Mitte der 1970er Jahre rund 150 DM, Anfang der 1980er Jahre etwa 320 DM und gegen Ende der 1980er Jahre rund 420 DM. Die Preisliste für das Jahr 2000 weist 811,67 DM aus, umgerechnet 415 Euro; 2001 waren es 425 Euro, und im November 2003 lag der Ladenpreis bei etwa 460 Euro.\n\nNominal hat sich der Preis zwischen den 1950er Jahren und 2003 damit ungefähr verzehnfacht, wobei der deutlichste Sprung in die 1980er Jahre fällt. Wer ältere Preisangaben sucht, ist auf zeitgenössische Kataloge, Werbeprospekte und Händlerpreislisten angewiesen, denn eine zusammenhängende Preisübersicht veröffentlicht der Hersteller nicht. Für die Frühzeit der Marke sind Reprints der Kataloge aus den 1930er Jahren im Fachhandel erhältlich, die ebenfalls Preise enthalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Farben und Strichstärken bietet Montblanc Minen für die Meisterstück-Tintenroller Classique und LeGrand an?", "a": "Für die Tintenroller der Classique-Baugröße, also das Modell 163, gibt es Montblanc-Minen in vier Farben: blau, schwarz, rot und grün, allerdings nur in der Strichstärke M. In der Strichstärke F sind lediglich blau und schwarz erhältlich. Bei den größeren LeGrand-Tintenrollern beschränkt sich das Sortiment auf blau und schwarz, ebenfalls in M und F. Zu beachten ist, dass die LeGrand-Minen merklich breiter schreiben als die der Classique-Reihe: Ein LeGrand-M entspricht im Strichbild eher einem Classique-B, ein LeGrand-F eher einem M.\n\nGefertigt werden die Minen von Schmidt Feintechnik, einem Zulieferer, der unter eigenem Namen ein deutlich breiteres Farbspektrum anbietet. Diese Fremdminen lassen sich jedoch nicht ohne Weiteres verwenden: Ihr hinteres Ende ist etwas anders geformt und verlängert, und es fehlt das Gewinde, mit dem die Montblanc-Mine im Schaft festgeschraubt wird. Ohne Anpassungsarbeiten passen sie deshalb nicht in die Classique-Tintenroller. Diese Angaben beschreiben den Stand von 2007; das Farbangebot kann sich seither verändert haben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie alt ist ein vierfarbiger Montblanc-Schieberstift aus Alpacca mit Minenvorrat unter der Kappe, und wer hat ihn gefertigt?", "a": "Mehrfarbige Schieberstifte dieser Bauart – vier Farbminen in einem Metallkorpus, dazu ein abschraubbarer Kappenkopf, unter dem ein Röhrchen für Ersatzminen sitzt – führte Montblanc ab den 1930er Jahren im Programm, und ähnliche Konstruktionen wurden über Jahrzehnte gebaut. Die Materialangabe Alpacca auf dem Clip, also Neusilber, eine Kupfer-Nickel-Zink-Legierung ohne Silberanteil, grenzt die Entstehungszeit auf die 1930er bis 1960er Jahre ein.\n\nGefertigt wurden solche Stifte nicht im Montblanc-Werk selbst, sondern im Auftrag von Montblanc bei der Firma Fend, einem auf Bleistift- und Minenmechaniken spezialisierten Zulieferer. An der Originalität ändert das nichts, es erklärt aber, warum Aufbau und Mechanik von den hauseigenen Füllhaltern abweichen. Für die Wertermittlung gibt es keine Preisliste: Maßgeblich sind der Erhaltungszustand, die Vollständigkeit und Gängigkeit der vier Schiebermechaniken sowie die Preise, die für vergleichbare Stücke tatsächlich erzielt werden. Metallstifte dieser Art gelten als solide Gebrauchsware und erreichen nicht das Preisniveau zeitgleicher Meisterstück-Füllhalter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, aus welchem Material ein Montblanc Solitaire mit Fadenguilloche besteht, und wann trug er die Punzierung 925?", "a": "Die Solitaire-Schreibgeräte mit Fadenguilloche haben im Lauf ihrer Bauzeit Trägermaterial und Kennzeichnung mehrfach gewechselt. Die frühen Ausführungen aus den 1980er Jahren tragen keine Punzierung. Ab 1992 wurden sie aus Vermeil gefertigt, also aus vergoldetem Sterlingsilber, und erhielten entsprechend die Punzierung 925 auf Schaft und Kappe. Etwa ab 2004 entfiel diese Punzierung wieder, weil als Trägermaterial statt Sterlingsilber erneut vergoldetes Messing verwendet wurde.\n\nDie Punzierung ist damit das entscheidende Unterscheidungsmerkmal: Wo 925 auf Schaft und Kappe steht, liegt echtes Vermeil vor. Fehlt sie, handelt es sich entweder um ein frühes Stück aus den 1980er Jahren oder um eine jüngere Ausführung auf Messingbasis – welche der beiden, lässt sich nur über weitere Merkmale wie Clipform, Gravuren und Verpackung klären. Der Materialunterschied schlägt sich auch im Preis nieder: Nach Sammlerangaben lag der Listenpreis der frühen Ausführung seinerzeit bei rund 1.200 DM, später bei etwa 1.800 DM. Vor einem Kauf lohnt daher der Blick auf die Punzierung, bevor über den Preis verhandelt wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Muss der weiße Stern auf der Kappe eines Montblanc so ausgerichtet sein, dass eine Spitze genau auf den Clip zeigt?", "a": "Vorgesehen ist tatsächlich, dass eine Spitze des Sterns genau auf den Clip weist. Montblanc legt auf diese Ausrichtung großen Wert und setzt sie sogar bei dem in den Boden der Boutiquen eingelassenen Stern um, der mit einer Spitze zur Eingangstür zeigt. In der Serienfertigung wird die Vorgabe allerdings keineswegs zuverlässig eingehalten. Da der Kappenkopf mit dem Stern aufgeschraubt wird, hängt die Endstellung davon ab, wo das Gewinde zum Stehen kommt; versetzt sitzende Sterne kommen deshalb regelmäßig vor, gelegentlich sogar bei limitierten Editionen.\n\nEin schräg stehender Stern ist damit weder ein Hinweis auf eine Fälschung noch ein Mangel, der ein Schreibgerät entwertet, sondern eine Fertigungstoleranz. Umgekehrt taugt eine perfekte Ausrichtung auch nicht als Echtheitsnachweis. Wer Zweifel an einem Stück hat, sollte sich an belastbaren Merkmalen orientieren – Verarbeitung von Kappenring und Gravuren, Material, Feder und Mechanik – und nicht an der Stellung des Sterns.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt ein Montblanc No. 24, welchen Wert hat er, und kann man ihn bedenkenlos weiterbenutzen?", "a": "Der Montblanc No. 24 gehört zu den zweistelligen Serienmodellen, die unterhalb der Meisterstück-Linie angesiedelt waren; die Modellnummer steht bei diesen Haltern üblicherweise auf dem Kappenring. Gebaut wurde er nach Sammlerangaben in den 1960er Jahren. Es handelt sich um einen soliden Gebrauchsfüllhalter jener Zeit, der in großer Stückzahl verkauft wurde, und entsprechend zurückhaltend fällt die Bewertung aus: Spitzenpreise erzielen diese Modelle nicht, ihr Wert liegt deutlich unter dem zeitgleicher Meisterstücke.\n\nEinen festen Richtwert gibt es nicht, weil der Preis stark vom Zustand abhängt. Eine Kappe ohne tiefe Schrammen, eine leichtgängige und dichte Kolbenmechanik, eine unbeschädigte Feder und ein rissfreier Schaft machen den Unterschied; kleine Gebrauchsspuren an der Kappe mindern den Wert nur wenig. Verlässlich einschätzen lässt sich ein solcher Halter nur über tatsächlich erzielte Verkaufspreise vergleichbarer Stücke. Solange Mechanik und Feder in Ordnung sind, spricht nichts dagegen, weiter damit zu schreiben – regelmäßiger Gebrauch bekommt einem Füllhalter erfahrungsgemäß besser als jahrelanges Liegen mit eingetrockneter Tinte im Schaft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lässt sich eine Fälschung des Meisterstück Solitaire Platinum-Plated Facet vom Original unterscheiden?", "a": "Das wichtigste Merkmal ist die Tiefe des Facettenmusters. Beim Original sind die Rillen deutlich tiefer eingearbeitet und ergeben ein scharf gezeichnetes, gleichmäßiges Relief, das im Licht hart bricht. Nachbauten wirken dagegen flach und weich; das Muster erscheint eher aufgewalzt als geschnitten. Zweites verlässliches Merkmal ist das Vorderteil: Bei Kopien weichen Form, Länge und der Übergang zum Schaft sichtbar vom Original ab, oft wirkt der vordere Abschnitt zu gedrungen oder zu wenig konisch.\n\nFür die Prüfung eines Angebots empfiehlt sich der direkte Vergleich mit offiziellen Produktabbildungen des Herstellers oder mit einem gesicherten Originalstück, und zwar bei vergleichbarer Aufnahmerichtung. Abweichungen in Tiefe und Regelmäßigkeit der Guillochierung sowie an den Übergängen zwischen Vorderteil, Schaft und Kappe sind bei diesem Modell die zuverlässigsten Anhaltspunkte, weil sich eine metallische Oberfläche auch auf Fotos vergleichsweise gut beurteilen lässt. Bleiben Zweifel, klärt nur die Vorlage beim Montblanc-Service die Echtheit abschließend.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was war um 2009 ein angemessener Preis für einen gebrauchten Montblanc Octavian, und worauf ist beim Kauf zu achten?", "a": "Der Octavian zählt zu den gesuchten limitierten Montblanc-Editionen und wurde auch gebraucht durchweg im vierstelligen Bereich gehandelt. Stand 2009 galt ein vollständiges Exemplar in einwandfreiem Zustand für 2.500 Euro unter Sammlern als günstiges Angebot; als unterer Referenzwert für ein gutes Stück wurden seinerzeit eher rund 2.700 Euro genannt, und deutlich höhere Forderungen waren im Markt ebenfalls zu beobachten. Dass ein Halter nicht mehr versiegelt ist und bereits Tinte gesehen hat, drückt den Preis bei dieser Edition nur wenig, solange er keine Beschädigungen aufweist.\n\nEntscheidend ist die Vollständigkeit: Neben dem Füllhalter gehören Originaletui, Umverpackung und die zugehörigen Papiere zum Lieferumfang, und gerade bei limitierten Editionen wirken sich fehlende Unterlagen stärker auf den Preis aus als bei Serienmodellen. Eine amtliche Preisliste für den Gebrauchtmarkt gibt es nicht; der Marktwert ergibt sich allein aus tatsächlich erzielten Verkäufen. Wer kaufen möchte, sollte deshalb über einige Wochen Angebote und Zuschläge verfolgen und jede Preisangabe auf ihr Jahr beziehen, da sich das Niveau limitierter Editionen erheblich verschieben kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum verfärbt sich der Schaft eines Montblanc Meisterstück 164 Kugelschreibers am unteren Ende stellenweise rötlich?", "a": "Hier sind zwei Erscheinungen zu unterscheiden. Ein gleichmäßig rötlich-brauner Schimmer, der nur im Gegenlicht auftritt, ist normal und materialbedingt: Das schwarze Edelharz der Meisterstück-Linie ist nicht vollständig lichtundurchlässig und lässt Licht mit einem weinroten Ton durchscheinen. Das ist kein Mangel und schon gar kein Hinweis auf eine Fälschung.\n\nUnregelmäßige, fleckige Verfärbungen am unteren Schaftende dagegen stammen meist von Tintenresten. Kugelschreiberminen können bei starken Temperaturschwankungen auslaufen und geringe Mengen Schreibpaste abgeben; diese schlägt sich im Schaftinneren und am Schaftende nieder und bildet dort einen im Licht rötlich wirkenden Belag. Abhilfe schafft vorsichtiges Polieren mit einem weichen, leicht angefeuchteten Baumwolltuch. Scharfe Reiniger, Aceton oder hochprozentiger Alkohol sind zu meiden, weil sie die Oberfläche des Edelharzes stumpf werden lassen und Gravuren angreifen können. Tritt der Belag wiederholt auf, sollte die Mine ersetzt und das Schreibgerät nicht dauerhaft in der Sonne oder im aufgeheizten Auto liegen gelassen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein geringes axiales Spiel zwischen Schaft und Kappenteil bei einem Montblanc Meisterstück 164 Drehkugelschreiber normal?", "a": "Ein minimales Längsspiel zwischen Schaft und Kappenteil ist bei diesen Drehkugelschreibern konstruktionsbedingt und kein Defekt. Drückt man den Schaft in Richtung Kappe, lässt er sich um deutlich weniger als einen halben Millimeter bewegen und federt anschließend von selbst in die Ausgangslage zurück, ohne in einer Position zu verharren. Ursache ist die Drehmechanik im Kappenteil, die zum Ein- und Ausfahren der Mine ein gewisses Toleranzmaß benötigt und nicht spielfrei ausgeführt ist. Dieses Verhalten findet sich ebenso an anderen Exemplaren der Reihe.\n\nEin Gang zum Service ist deswegen nicht nötig. Anders zu beurteilen sind ein deutlich spürbares Wackeln quer zur Längsachse, ein hörbares Knacken oder eine Mine, die sich nicht mehr zuverlässig ein- und ausfahren lässt: Das deutet auf eine beschädigte oder verschlissene Mechanik hin und gehört in fachkundige Hände, da Montblanc Einzelteile nicht abgibt und die Reparatur über den Werksservice läuft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Handelt es sich bei einem Montblanc 149 mit japanischer Maki-e-Lackarbeit um ein offizielles Modell des Herstellers?", "a": "Füllhalter mit aufwendiger Maki-e-Lackarbeit auf Basis eines Meisterstück 149 tauchen im Sammlermarkt immer wieder auf und sind handwerklich oft beeindruckend. Werksmodelle sind sie in aller Regel nicht: Ein Serienhalter wird von einem Lackkünstler oder einer spezialisierten Werkstatt nachträglich veredelt und anschließend als Einzelstück verkauft. Dasselbe geschieht mit Modellen anderer Hersteller, etwa mit Pelikan-Füllhaltern, die in vergleichbarer Ausführung angeboten werden.\n\nFür die Einordnung bedeutet das: Solche Stücke gehören keiner offiziellen Montblanc-Edition an, tragen keine Editionsnummer des Hauses und lassen sich nicht über Kataloge oder Preislisten des Herstellers nachweisen. Ihr Wert bemisst sich nach der Qualität der Lackarbeit und dem Namen des ausführenden Künstlers, nicht nach einer Limitierung von Montblanc. Wer ein solches Stück erwirbt, sollte sich die Herkunft der Verzierung belegen lassen und den Halter darunter gesondert auf Originalität prüfen, denn die Lackschicht verdeckt viele der sonst üblichen Erkennungsmerkmale.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den kleinen Meisterstück Mozart auch als Solitaire Vermeil mit Fadenguilloche, und in welcher Auflage wurde er gebaut?", "a": "Den Mozart, das kleinste Format der Meisterstück-Reihe, gab es auch in der Solitaire-Ausführung mit Fadenguilloche in Vermeil, also vergoldetem Sterlingsilber. Später wurde diese Variante mit vergoldetem Kupfer als Trägermaterial angeboten. Da es sich um ein reguläres Serienmodell und nicht um eine limitierte Edition handelt, gibt es keine Auflagenzahl: Für Standardschreibgeräte veröffentlicht Montblanc weder Stückzahlen noch exakte Produktionszeiträume. Gebaut wurde die Reihe über viele Jahre, und noch Ende der 2000er Jahre waren entsprechende Modelle im Fachhandel zu finden. Ob eine Ausführung noch aktuell ist, lässt sich am einfachsten daran ablesen, ob sie in der laufenden Kollektion des Herstellers geführt wird.\n\nDie auffällig verjüngte Form des hinteren Schaftendes ist keine Besonderheit einzelner Ausführungen, sondern bauartbedingt: Bei allen Mozart-Füllhaltern muss sich die Kappe hinten aufschrauben lassen, weil das Schreibgerät ohne aufgesetzte Kappe für die meisten Hände zu kurz wäre. Sammlerseiten im Internet bilden längst nicht alle Varianten ab, sodass das Fehlen eines Fotos nichts über die Existenz einer Ausführung aussagt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Gravur Masterpiece auf dem Kappenring eines Montblanc 144, und sind ein aufgemalter Stern oder ein Clip ohne Nummer verdächtig?", "a": "Die Ringgravur Masterpiece anstelle von Meisterstück kennzeichnet ein Exportmodell: Für den Verkauf außerhalb des deutschsprachigen Raums wurde die Modellbezeichnung übersetzt. Ein 144 mit dieser Gravur und der hinten am Kolbendrehknopf eingeprägten Modellnummer stammt aus den 1950er Jahren und ist damit ein Original der dritten Serie.\n\nEin aufgemalter Stern spricht dagegen klar gegen die Echtheit. Bis in die 1950er Jahre trugen die Montblanc-Schreibgeräte dieser Serie im Kappenkopf keinen eingelassenen, vollflächigen Stern, sondern lediglich die eingravierte Umrisszeichnung eines Sterns, die nie farbig ausgelegt oder ausgemalt wurde. Wo ein Stern nur aufgemalt ist, handelt es sich um eine Fälschung.\n\nDas Fehlen einer Nummer auf dem Clipring ist hingegen unbedenklich. Clipringnummern wurden erst später eingeführt; ältere Montblanc-Schreibgeräte haben sie schlicht nicht und sind deswegen nicht weniger echt. Als Echtheitsnachweis taugt dieses Merkmal folglich nur für Halter aus der Zeit nach seiner Einführung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie rechnet der Montblanc-Service Reparaturen ab, und gibt es Ersatzteile wie eine gebrochene Kolbenmechanik einzeln?", "a": "Montblanc gibt keine Ersatzteile an Endkunden ab. Ein defektes Schreibgerät muss vollständig beim Service-Center eingereicht werden, das die Instandsetzung übernimmt; einzelne Bauteile wie eine Blindkappe, ein Kolbendrehknopf oder ein gebrochener Kolbentrieb sind nicht separat zu beziehen. Dafür ist die Abrechnung einheitlich geregelt und gilt weltweit, sodass alle Boutiquen und Servicestellen nach denselben Vorgaben verfahren.\n\nAbgerechnet wird über zwei Pauschalen: Die erste deckt Service- und Wartungsarbeiten ohne Austausch von Bauteilen ab, die zweite alle weitergehenden Reparaturen, und zwar unabhängig davon, wie viele und welche Teile ersetzt werden müssen. Ein gebrochener Kolbentrieb kostet damit nicht mehr als ein kleinerer Schaden. Die Pauschale für Schreibgeräte aus Edelharz liegt unter der für Solitaire-Modelle aus Edelmetall. Im Rahmen der Reparatur wird auch der Tintenleiter erneuert, während die Feder üblicherweise erhalten bleibt; zurück kommt ein rundum überholtes Schreibgerät. Diese Regelung beschreibt den Stand von 2005; die jeweils gültigen Pauschalbeträge erfragt man am besten direkt beim Service.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann wird der Montblanc 147 Traveller gebaut, und wie lässt sich ein Exemplar anhand der Clipbeschriftung datieren?", "a": "Der Traveller mit der Modellnummer 147 kam nach Sammlerangaben um 1997 auf den Markt; ein genaues Einführungsdatum ist nicht verbürgt. Für die zeitliche Einordnung eines einzelnen Exemplars hilft die Beschriftung an Clip und Clipring weiter. Der Schriftzug Pix auf der Rückseite des Clips wurde etwa ab dem Jahr 2000 verwendet, bei jüngeren Schreibgeräten steht an dieser Stelle Made in Germany. Fehlt beides und trägt der Clipring nur die Herkunftsangabe Germany nebst Nummer, stammt das Stück aus der Zeit davor.\n\nEin weiteres Indiz ist die Ausführung der Nummer am Clipring: Bei älteren Exemplaren ist sie graviert, bei späteren gelasert. Beide Merkmale zusammen erlauben eine grobe Einordnung auf wenige Jahre genau. Eine Seriennummernliste, aus der sich das Baujahr exakt ablesen ließe, veröffentlicht Montblanc für Serienmodelle nicht, sodass es bei dieser Näherung bleibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man bei einem Montblanc-Füllhalter aus den 1960er Jahren eine abgenutzte Feder ersetzen oder überarbeiten lassen?", "a": "Für die einfachen Serienmodelle der 1950er und 1960er Jahre, erkennbar an der zweistelligen Modellnummer auf dem Kappenring wie etwa 21 oder 31, hält Montblanc keine Ersatzfedern mehr vor; der Werksservice kommt für solche Halter in der Regel nicht mehr infrage. Die Arbeit übernehmen stattdessen auf Vintage-Schreibgeräte spezialisierte Händler und Federwerkstätten. Im deutschsprachigen Raum sind dafür unter anderem Interpens und Maxpens bekannte Anlaufstellen, die passende Federn aus Altbeständen führen und vorhandene Federn überarbeiten.\n\nVor der Beauftragung lohnt die Frage, ob die vorhandene Feder erhalten werden kann: Eine verschlissene oder schiefgelaufene Spitze lässt sich häufig nachschleifen, was günstiger ist als ein Tausch und die Originalität des Schreibgeräts bewahrt. Wirtschaftlich sollte man die Sache nüchtern betrachten, denn bei den zweistelligen Modellen kann eine fachgerechte Federarbeit einen erheblichen Teil des Marktwerts ausmachen. Bei Haltern mit persönlichem Bezug spielt das erfahrungsgemäß keine Rolle. Ein Kostenvoranschlag vorab ist in jedem Fall zu empfehlen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Jubiläumseditionen brachte Montblanc 1999 zum 75-jährigen Bestehen des Meisterstücks heraus, und wie hoch waren die Auflagen?", "a": "Zum Jubiläum des 1924 eingeführten Meisterstücks legte Montblanc 1999 gleich mehrere Sondermodelle auf. Die Special Anniversary Edition war nicht limitiert, wurde aber ausschließlich im Jahr 1999 gefertigt und ist damit allein über den Produktionszeitraum abgegrenzt. Daneben erschien die Limited Anniversary 1924 in einer Auflage von 1.924 Exemplaren, deren Zahl auf das Einführungsjahr des Meisterstücks verweist. Die kleinste und seltenste Ausführung ist die Limited Anniversary 75 mit lediglich 75 Stück, die die Zahl der Jubiläumsjahre aufgreift.\n\nZur 1924er Reihe gehörten nach Sammlerangaben nicht nur Schreibgeräte, sondern auch Uhren und Lederwaren, sodass sich ganze Sets zusammenstellen ließen. Wegen der geringen Stückzahlen, besonders bei der Auflage von 75 Exemplaren, tauchen die limitierten Ausführungen auf dem Sammlermarkt nur selten auf; verlässliche Preisreihen lassen sich dafür kaum bilden. Die unlimitierte Special Anniversary Edition dürfte mangels Limitierung häufiger anzutreffen sein, ist durch das einzige Produktionsjahr 1999 aber ebenso klar abgegrenzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man die Feder eines Montblanc Meisterstück 149 gegen eine breitere tauschen oder breiter schleifen lassen?", "a": "Eine schmal schreibende Feder lässt sich durch Schleifen nur in engen Grenzen verbreitern, denn dafür fehlt das Material: Die Strichbreite ergibt sich aus dem Iridiumkorn an der Federspitze, und abgetragenes Material lässt sich nicht wieder ergänzen. Aus einer F- oder EF-Feder wird durch bloßes Nachschleifen deshalb keine B-Feder; erreichen lassen sich allenfalls eine halbe Breitenstufe und ein weicherer, weniger kratziger Lauf.\n\nDer fachgerechte Weg führt über eine Federwerkstatt: Spezialisten können ein neues, größeres Iridiumkorn aufsetzen und die Feder anschließend auf die gewünschte Breite schleifen. Das ist die einzige Möglichkeit, eine deutliche Verbreiterung zu erzielen, ohne die Feder selbst auszutauschen. Alternativ lässt sich eine passende Ersatzfeder beschaffen; Fachhändler für Schreibgeräte und spezialisierte Ersatzteilanbieter führen einzelne Montblanc-Federn, eine organisierte Tauschbörse für Federn gibt es dagegen nicht. Zu bedenken ist bei jedem Wechsel, dass eine breitere Feder mehr Tinte abgibt: Auf saugfähigem Papier kann die Schrift dadurch ausfransen oder durchschlagen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die 2009 eingeführte Meisterstück Solitaire Silver Barley aus, und was kosteten Füllhalter und Kugelschreiber?", "a": "Die Meisterstück Solitaire Silver Barley kam 2009 in die Kollektion. Ihr Kennzeichen ist eine feine, kornartige Guillochierung auf Sterlingsilber, deren Muster an die Mammut-Solitaire von 2006 erinnert, dazu ein Stern aus Perlmutt im Kappenkopf. Bemerkenswert war die Serie vor allem deshalb, weil mit ihr erstmals ein Kugelschreiber in der größeren LeGrand-Baugröße aus Edelmetall angeboten wurde. Einen LeGrand-Tintenroller in Edelmetall hatte es zuvor bereits gegeben, einen entsprechenden Kugelschreiber jedoch nicht.\n\nPreislich lag die Reihe bei ihrer Einführung im oberen Bereich der regulären Kollektion: Der Füllhalter kostete seinerzeit 1.950 Euro, der LeGrand-Kugelschreiber 950 Euro. Da es sich nicht um eine limitierte Edition handelt, wurden weder Stückzahlen noch ein Produktionsende veröffentlicht. Auf dem Gebrauchtmarkt hängt der Wert solcher Silbermodelle stark vom Zustand der Oberfläche ab, weil sich Kratzer in der feinen Guillochierung kaum beseitigen lassen und angelaufenes Silber zwar zu reinigen ist, die Vertiefungen des Musters aber dunkel bleiben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tintenpatronen passen in einen Montblanc Carrera, und muss es die Original-Patrone von Montblanc sein?", "a": "Der Carrera ist ein Patronenfüllhalter und nimmt die handelsüblichen kurzen Standardpatronen auf, wie sie unter anderem Pelikan anbietet. Die Patronen von Montblanc passen ebenfalls, sind aber deutlich teurer, ohne dass sich am Schreibverhalten etwas ändert. Die Wahl ist damit eine reine Preis- und Geschmacksfrage; wichtiger als die Marke ist, dass die Tinte frisch ist und der Füllhalter regelmäßig benutzt wird.\n\nWer den Füllhalter nach längerer Pause wieder in Betrieb nimmt, spült ihn vorher mit lauwarmem Wasser durch, bis keine Tintenreste mehr austreten, und lässt Feder und Tintenleiter anschließend trocknen, bevor die neue Patrone aufgesteckt wird. Eingetrocknete Tinte im Tintenleiter ist die häufigste Ursache dafür, dass ein lange gelagertes Schreibgerät nicht mehr anschreibt. Der Carrera gehörte zum einfachen Programm der 1970er Jahre, das Montblanc damals neben dem Meisterstück führte; einen nennenswerten Sammlerwert hat er nicht, als robuster Alltagsfüllhalter ist er aber uneingeschränkt brauchbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist Wasser hinter dem Kolben eines Montblanc 146 nach dem Spülen normal, und was bedeutet ein schwergängiger Kolben?", "a": "Nein, normal ist das nicht. Der Kolben schließt den Tintenraum ab; hinter ihm, also auf der Seite des Kolbendrehknopfs, gehört keine Flüssigkeit hin. Sammelt sich dort nach dem Spülen Wasser, ist entweder die Kolbendichtung nicht mehr dicht, oder der Füllhalter wurde zu tief und zu lange ins Wasser gehalten, sodass Feuchtigkeit an der Dichtung vorbeigezogen ist. Stehende Feuchtigkeit im Schaft greift auf Dauer die Mechanik an und sollte deshalb nicht einfach hingenommen werden.\n\nEin schwergängiger Kolben deutet in dieselbe Richtung: Die Dichtung ist ausgetrocknet oder verhärtet und gleitet nicht mehr. Wer dann mit Kraft weiterdreht, riskiert einen Bruch der Kolbenmechanik, deren Reparatur ungleich aufwendiger ist als das Erneuern der Dichtung. Beides gehört in fachkundige Hände, also zum Werksservice oder in eine auf Schreibgeräte spezialisierte Werkstatt, wo die Dichtung ersetzt und die Mechanik neu gefettet wird. Bei einem erst wenige Jahre alten Meisterstück ist ein undichter Kolben in der Regel ein Garantie- oder Kulanzfall. Bis zur Reparatur lässt man den Füllhalter offen und vollständig austrocknen und befüllt ihn nicht erneut.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete der Kugelschreiber der Montblanc Anniversary Edition 1924 im Modell 161 bei seinem Erscheinen?", "a": "Die Anniversary Edition mit der Jahreszahl 1924 erschien 1999 zum 75. Jahrestag des Meisterstücks. Der zugehörige Kugelschreiber wird unter der Warennummer 75202 geführt und kostete 1999 umgerechnet rund 250 Euro, also knapp 490 DM. Ein vollständiges Exemplar mit Etui und Unterlagen ist auf dem Sammlermarkt entsprechend höher einzuordnen als ein einzelner Stift ohne Zubehör.\n\nAllgemein gilt für die Sonder- und Jubiläumsausgaben jener Jahre, dass sie nur geringfügig teurer angeboten wurden als die entsprechenden Serienmodelle; nach Sammlerangaben lag der Aufschlag zu D-Mark-Zeiten oft nur bei etwa 20 DM. Eine Special Edition ist deshalb nicht automatisch eine teure Rarität, und der ursprüngliche Verkaufspreis sagt wenig über den heutigen Wert aus. Dieser richtet sich vor allem nach Zustand, Vollständigkeit der Verpackung und danach, wie gesucht die jeweilige Ausgabe ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie senkt man beim Kauf eines Montblanc-Füllhalters über eBay das Risiko einer Fälschung, und was tut man, wenn man doch eine erhalten hat?", "a": "Ein gewerblicher Verkäufer mit mehreren tausend positiven Bewertungen, der gegen Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer verkauft, ist vergleichsweise sicher: Wer systematisch Fälschungen vertreibt, fällt bei diesem Geschäftsumfang früher oder später auf. Ein Restrisiko bleibt dennoch. Aussagekräftig sind die üblichen Maßstäbe des Fachhandels, angewandt auf den Onlinekauf: Werden Fragen sachkundig und zügig beantwortet, liegen Serviceheft und Unterlagen bei, gibt es ein Rückgaberecht, und ist der Verkäufer damit einverstanden, dass das Schreibgerät von einem autorisierten Händler geprüft wird? Schon die Reaktion auf diese letzte Frage ist verräterisch.\n\nDie wichtigste Regel lautet, nur zu kaufen, was man versteht. Bei einigen Modellen, etwa dem StarWalker aus Edelharz und bestimmten Bohème-Ausführungen, sind gute Fälschungen auf den meist mäßigen Auktionsfotos nicht vom Original zu unterscheiden; solche Stücke kauft man besser im Fachhandel. Einzukalkulieren ist außerdem, dass Zustandsbeschreibungen häufig zu günstig ausfallen und dass sich die Federbreite beim Gebrauchtkauf praktisch nie aussuchen lässt, weil der weitaus größte Teil der Schreibgeräte mit M angeboten wird. Wer EF oder F bevorzugt, zahlt dafür entweder Aufpreis oder muss die Feder später tauschen lassen.\n\nWer eine Fälschung erhalten hat, spricht zuerst den Verkäufer an und weist darauf hin, dass der Verkauf von Fälschungen in Deutschland nicht erlaubt ist; häufig wird dann zurückgenommen. Wurde über einen Bezahldienst gezahlt, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, den Käuferschutz in Anspruch zu nehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt der Montblanc-Kugelschreiber 181, und handelt es sich um ein seltenes Sammlerstück?", "a": "Der Kugelschreiber 181 wurde zwischen 1971 und 1976 gebaut. Er gehörte zum breiten Serienprogramm jener Jahre und wurde in großen Stückzahlen gefertigt, denn Montblanc war damals noch ein Vollsortimentanbieter und stellte vom einfachen Schreibgerät bis zum Meisterstück alles her; erst ab 1991 hat sich das Haus ausschließlich als Luxusgüterhersteller positioniert.\n\nEntsprechend häufig taucht das Modell bis heute auf dem Gebrauchtmarkt auf, die Preise sind niedrig, und ein gleichwertiger Ersatz ist ohne Mühe zu beschaffen. Ein nennenswerter Sammlerwert besteht deshalb nicht, als Alltagsschreibgerät bleibt der 181 aber brauchbar. Auffällig ist der im Vergleich zu späteren Modellen recht kleine, kurze Clip, der in der Tasche wenig Halt bietet; verlorene oder verlegte Exemplare sind bei dieser Baureihe entsprechend häufig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum schreibt ein gebrauchter Montblanc-Füllhalter mit der Zeit immer unregelmäßiger, und was lässt sich dagegen tun?", "a": "Aus der Ferne ist die Ursache nie sicher zu bestimmen, in Frage kommen aber regelmäßig drei Dinge. Erstens Rückstände: Ein Füllhalter, der lange stand oder über Jahre mit derselben Tinte geschrieben wurde, setzt im Tintenleiter Reste an, die den Fluss bremsen. Dagegen hilft gründliches Spülen mit lauwarmem Wasser, bei Bedarf über Nacht, und zwar regelmäßig und nicht erst, wenn es hakt. Zweitens die Feder: Sitzt sie nicht richtig auf dem Tintenleiter oder ist sie leicht verbogen, stehen die Federhälften nicht mehr auf gleicher Höhe, und der Halter setzt beim Anschreiben aus. Drittens die Tinte: Die Fließeigenschaften unterscheiden sich zwischen den Marken erheblich, und schon ein Tintenwechsel kann ein zähes Schreibverhalten beheben.\n\nAls Faustregel gilt: Bringt das Spülen nur kurzzeitig Besserung und verschlechtert sich der Fluss danach wieder, liegt die Ursache eher an Feder und Tintenleiter als an Verschmutzung. Das Richten einer Feder gehört in fachkundige Hände, weil sich der Spalt zwischen den Federhälften mit bloßem Auge kaum beurteilen lässt und unsachgemäße Versuche das Iridiumkorn beschädigen. Sehr breite Federn älterer Schreibgeräte geben zudem naturgemäß viel Tinte ab, die langsam trocknet; das ist eine Eigenschaft der Feder und kein Defekt, macht schnelles Schreiben aber mühsam.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kann man eine geerbte Montblanc-Sammlung fachkundig begutachten lassen, und lohnt sich ein solches Gutachten?", "a": "Förmliche Begutachtungen von Schreibgeräten bieten in Deutschland nur sehr wenige Fachleute an; regelmäßig genannt wird Stefan Wallrafen. Die Kosten richten sich üblicherweise nach dem ermittelten Wert und liegen bei etwa zehn Prozent davon, wobei je Schreibgerät ein Mindestbetrag anfällt. Daraus ergibt sich die praktische Konsequenz: Ein Gutachten lohnt sich nur für wirklich hochwertige Einzelstücke, etwa frühe Safety-Füllhalter, seltene Editionen oder Massivgold-Ausführungen. Bei einer gemischten Sammlung gängiger Modelle übersteigen die Gebühren den Wert der Stücke.\n\nFür den Normalfall ist die unter Sammlern übliche Methode die bessere: Man ordnet jedes Stück zunächst nach Modell, Baujahr und Ausstattung ein und gleicht es dann mit tatsächlich erzielten Verkaufspreisen vergleichbarer Exemplare in vergleichbarem Zustand ab. Entscheidend sind dabei Zustand von Feder und Gehäuse, Funktionsfähigkeit des Füllsystems, etwaige Risse sowie die Vollständigkeit von Etui und Unterlagen. Ein Gutachten wird vor allem dann gebraucht, wenn ein Wert gegenüber Dritten belegt werden muss, etwa gegenüber einer Versicherung oder in einer Erbauseinandersetzung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Besteht ein Garantieanspruch bei Montblanc, wenn die Garantiekarte eines im Internet gekauften Schreibgeräts nicht ausgefüllt ist?", "a": "Die Herstellergarantie von Montblanc setzt einen Nachweis voraus. Vorgesehen ist dafür die vom autorisierten Händler ausgefüllte und abgestempelte Garantiekarte im Serviceheft. Fehlen sowohl der Stempel als auch ein Kaufbeleg, besteht kein Garantieanspruch. Liegt immerhin eine Rechnung vor, stehen die Chancen deutlich besser; verbindlich ist das aber nicht, denn bei einem Schreibgerät, das nicht über einen autorisierten Händler oder eine Boutique bezogen wurde, kann der Hersteller die Garantieleistung ablehnen. In der Praxis wird häufig kulant entschieden, verlassen sollte man sich darauf nicht.\n\nDavon zu unterscheiden ist die gesetzliche Gewährleistung: Für sie haftet der Verkäufer, und zwar auch ein gewerblicher Verkäufer im Internet. Wer online bei einem Gewerbetreibenden kauft, sollte deshalb in jedem Fall auf einer ordentlichen Rechnung bestehen und sie zusammen mit dem Serviceheft aufbewahren. Bei Privatkäufen wird die Gewährleistung regelmäßig ausgeschlossen, sodass nur die Herstellergarantie bleibt, sofern sie nachweisbar ist. Für den Gebrauchtkauf heißt das: Ein ausgefülltes Serviceheft und ein Kaufbeleg sind ein handfester Wertfaktor und keine Formalie.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf ist beim Kauf eines Montblanc-Safety-Füllhalters aus den 1920er Jahren zu achten, und welche Preise werden für ein Set mit Bleistift erzielt?", "a": "Die Safety-Füllhalter der frühen Nummernreihe, etwa ein Safety No. 1, und die passenden Drehbleistifte wie der No. 10 stammen aus der Zeit von etwa 1920 bis 1929. Die Gehäuse bestehen in der Regel aus schwarzem Hartgummi, das über die Jahrzehnte verfärbt und spröde wird. Beim Kauf ist deshalb vor allem auf Risse zu achten, besonders am Kappenrand und im Bereich des Drehknopfs, und darauf, dass das Iridiumkorn der Feder unbeschädigt ist; eine abgeschriebene oder abgebrochene Spitze neu zu bekörnen ist aufwendig und teuer. Eine gute Frage an den Verkäufer lautet, was genau er unter altersgerechten Spuren versteht, denn dieser Begriff deckt in Angeboten alles von leichtem Gebrauch bis zu erheblichen Schäden ab.\n\nEinzukalkulieren ist außerdem, dass die Dichtungen eines Safety nach so langer Zeit praktisch immer erneuert werden müssen, bevor das Schreibgerät wieder benutzbar ist. Diese Restaurierungskosten gehören zum Kaufpreis hinzugerechnet, wenn man Angebote miteinander vergleicht. Als Anhaltspunkt für das Preisniveau: Ein Set aus einem Safety No. 1 und einem passenden Bleistift in altersgemäßem Zustand wechselte 2014 für 343 Euro einschließlich Versand den Besitzer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet das angehängte G in der Bezeichnung älterer Montblanc Meisterstück, etwa bei einem 146 G?", "a": "Das G steht für Gold. Die gelegentlich zu hörende Deutung, es bedeute glatt und beziehe sich auf eine glatte Oberfläche des Konus, ist falsch. Der Buchstabe beschreibt also eine Ausstattungsvariante des jeweiligen Modells und keine eigene Baureihe; ein 146 G ist ein 146.\n\nNicht jedes Exemplar trägt diesen Zusatz im Imprint, weshalb aus dem Fehlen des G allein keine Rückschlüsse auf eine andere Ausführung gezogen werden sollten. Imprints auf Konus und Kolbendrehknopf sind zudem oft durch jahrzehntelangen Gebrauch abgerieben und bei ungünstigem Licht kaum noch zu lesen; ein Blick im schrägen Streiflicht bringt sie meist wieder zum Vorschein. Wer ein geerbtes Stück sicher einordnen will, zieht deshalb weitere Merkmale heran, vor allem die Punzierung der Feder, die den Goldgehalt mit 585 für 14 Karat oder 750 für 18 Karat angibt, sowie Form und Anzahl der Kappenringe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo und wie lässt sich ein Montblanc-Schreibgerät gravieren, und was ist dabei zu beachten?", "a": "Gravuren laufen über den autorisierten Fachhandel und die Boutiquen. Eine Gravur in einer der angebotenen Standardschriften kann häufig vor Ort ausgeführt werden; soll dagegen eine Handschrift wiedergegeben werden, muss das Schreibgerät zu Montblanc eingeschickt werden, was entsprechend Zeit kostet. Beim Kauf eines neuen Schreibgeräts legt der Fachhändler die Gravur oft als Gutschein kostenlos bei, andernfalls wird sie berechnet.\n\nBei Schreibgeräten, die nicht neu beim jeweiligen Händler gekauft wurden, wird gelegentlich ein Nachweis über die Herkunft verlangt, etwa ein abgestempelter Kaufbeleg oder ein ausgefülltes Serviceheft. Einheitlich gehandhabt wird das nicht, weshalb sich eine Nachfrage bei der Boutique oder beim Händler des Vertrauens lohnt; grundsätzlich kann jeder Fachhändler eine Gravur veranlassen. Zu bedenken ist, dass eine Gravur nicht rückgängig zu machen ist: Eine persönliche Widmung senkt den Wiederverkaufswert in aller Regel spürbar, während eine zeittypische alte Gravur bei einem Vorkriegsstück als Teil seiner Geschichte gilt und weniger stört.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man ein Montblanc Meisterstück 144, und kann man dessen Steckkappe beim Schreiben hinten aufstecken?", "a": "Der 144 ist der schlanke Füllhalter der Meisterstück-Linie und lässt sich schon an der Kappe erkennen: Er trägt eine Steckkappe ohne Gewinde, während die größeren Meisterstück-Füllhalter verschraubt werden. Findet sich am Schaft also kein Kappengewinde, ist das ein verlässlicher Hinweis auf den 144. Schreibgeräte neuerer Produktion tragen zusätzlich eine lasergravierte Seriennummer auf dem Kappenring; sie ist eines von mehreren Echtheitsmerkmalen, ersetzt aber nicht die Prüfung von Verarbeitung, Imprint und Feder. Gebrauchte Exemplare wechselten Stand 2012 für rund 100 Euro den Besitzer, was seinerzeit als günstig galt.\n\nDas Aufstecken der Kappe auf das Schaftende ist Geschmackssache und schadet dem Füllhalter nicht, solange man keine Gewalt anwendet. Die Kappe soll dabei so weit aufgeschoben werden, dass sie fest sitzt; hält sie nicht und rutscht beim Schreiben immer wieder ab, wurde sie nur lose aufgelegt. Viele verzichten beim 144 trotzdem darauf, weil der ohnehin schlanke Halter mit aufgesteckter Kappe hecklastig wird und unruhig in der Hand liegt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bestehen ältere Montblanc Solitaire wie der 164 Vermeil aus Sterlingsilber, während vergleichbare neuere Meisterstück aus Messing gefertigt werden?", "a": "Das trifft zu. Bei den älteren Solitaire-Ausführungen wurde 925er Sterlingsilber verarbeitet, bei der Vermeil-Variante zusätzlich vergoldet. Vergleichbare Modelle aktueller Produktion bestehen stattdessen aus vergoldetem Messing. Der Unterschied ist an einem gebrauchten, nicht frisch polierten Stück gut zu sehen: Silber läuft mit der Zeit an, zuerst in den Vertiefungen der Guilloche und an den Übergängen zu den Ringen, wo sich leichte Verfärbungen zeigen. Mit einem weichen Tuch lassen sie sich wieder entfernen.\n\nFür die Kaufentscheidung heißt das vor allem, zwischen Materialwert und Pflegeaufwand abzuwägen. Die älteren Silberstücke müssen regelmäßig aufpoliert werden, die neueren Messingausführungen sind pflegeleichter, bieten aber keinen Edelmetallanteil. Anlaufen betrifft im Übrigen nicht nur Silber, sondern auch die vergoldeten Oberflächen älterer Serien wie Nikolai und Ramses. Ein weiterer Gesichtspunkt zugunsten älterer Stücke sind die Oberflächen selbst: Bestimmte Ausführungen, etwa die Korn-Guilloche, werden nicht mehr hergestellt und sind nur noch gebraucht zu bekommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc Meisterstück lassen sich mit Tintenpatronen befüllen, und worauf sollte man bei der Größe achten?", "a": "Als Patronenfüllhalter ausgelegt sind innerhalb der Meisterstück-Linie der kleine 114, der schlanke 144, der 145 sowie der 147 Traveller. Die großen Modelle 146 und 149 sind dagegen Kolbenfüller und ziehen die Tinte aus dem Glas. Wer Wert darauf legt, unterwegs schnell eine Patrone wechseln zu können, ist mit den erstgenannten Modellen gut bedient, verzichtet dafür aber auf die große Auswahl an Flaschentinten.\n\nWichtiger als das Füllsystem ist beim Kauf die Größe. Der 144 ist sehr schlank und liegt in großen Händen unruhig; er ist gewissermaßen das Gegenstück zum 149, dem größten und dicksten Modell der Reihe. Da sich Schaftdurchmesser, Gewicht und Federbreite erheblich auf den Schreibkomfort auswirken, sollte man ein Schreibgerät vor dem Kauf in die Hand nehmen und probeschreiben. Das gilt besonders beim Gebrauchtkauf: Ein ersteigerter Füllhalter, dessen Größe oder Federbreite nicht zur eigenen Handschrift passt, bleibt erfahrungsgemäß liegen, und ein nachträglicher Federwechsel kostet extra.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum ist das Rautenmuster beim Montblanc Meisterstück Carbon Steel ungleichmäßig, und ist das ein Verarbeitungsfehler?", "a": "Das ist kein Fehler, sondern eine Eigenschaft des Materials. Die Oberfläche besteht aus echten Carbonfasern, und das Rautenmuster entsteht durch deren Flechtung. Dabei fallen die einzelnen Rauten zwangsläufig nicht völlig gleichmäßig aus; kleine Lücken im Muster, minimal versetzte Kanten und Unterschiede im Glanz gehören dazu und finden sich auch an Werksfotos und Ausstellungsstücken.\n\nEin vollkommen regelmäßiges Rautenmuster ist im Gegenteil ein Hinweis darauf, dass keine echten Fasern verarbeitet wurden, sondern lediglich eine Carbon-Optik, wie sie an Armaturen und Zierblenden im Fahrzeugbau verbreitet ist. Die Verarbeitung echter Carbonfasern ist so aufwendig, dass sie sonst vor allem dort betrieben wird, wo technische Anforderungen dahinterstehen, etwa im Motorsport sowie im Flugzeug- und Schiffbau. Ein leicht unregelmäßiges Muster spricht also für die Echtheit des Schreibgeräts und ist kein Reklamationsgrund.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostet der Werksservice von Montblanc, und wird ein eingeschicktes Schreibgerät repariert oder ausgetauscht?", "a": "Montblanc rechnet Servicefälle überwiegend über eine Pauschale ab, die nicht vom einzelnen Schaden abhängt. Stand 2008 lag diese Servicepauschale bei 59 Euro für einen Kugelschreiber mit defekter Kappe und einen Druckbleistift mit defekter Minenmechanik; beide wurden dabei vollständig ersetzt. Ein Federwechsel von B auf F schlug mit 39 Euro zu Buche und führte ebenfalls dazu, dass der betroffene 146 komplett ausgetauscht wurde. Der Wechsel der Federbreite ist damit grundsätzlich möglich und im Verhältnis zum Neupreis günstig.\n\nEntscheidend ist die Konsequenz dieser Praxis: Statt zu reparieren, tauscht der Werksservice häufig gegen ein gleichwertiges neues Schreibgerät. Für den täglichen Gebrauch ist das bequem und preiswert, für Sammlerstücke aber problematisch, weil dabei die originale Substanz verloren geht, also die alte Feder mit ihrer eingeschriebenen Spitze, das Imprint und die gewachsene Patina. Bei älteren oder seltenen Stücken ist deshalb eine auf Schreibgeräte spezialisierte Werkstatt vorzuziehen, die Originalteile erhält; für aktuelle Modelle ist der Werksservice die unkomplizierte Lösung. Wer einschickt, sollte vorher klären, ob Reparatur oder Austausch erfolgt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man bei einem alten Montblanc-Kolbenfüller die Modellbezeichnung, und lohnt sich eine professionelle Wertbestimmung?", "a": "Bei den alten Kolbenfüllhaltern steht die Modellbezeichnung als Imprint auf dem Kolbendrehknopf am Schaftende. Dort finden sich Nummern wie 132, 134, 136, 138 oder 139, die für die klassischen Baureihen der 1930er bis frühen 1950er Jahre stehen. Das Imprint ist durch jahrzehntelangen Gebrauch häufig abgerieben und bei direktem Licht kaum zu erkennen; hält man den Schaft schräg ins Streiflicht, wird es meist wieder lesbar. Ergänzend helfen die Punzierung der Feder, die Größe des Halters und die Gestaltung der Kappenringe bei der Zuordnung.\n\nErst wenn das Modell feststeht, ist eine Wertermittlung möglich. Üblich und unter Sammlern verbreitet ist der Abgleich mit tatsächlich erzielten Verkaufspreisen vergleichbarer Exemplare in vergleichbarem Zustand, wobei Risse, Funktion des Kolbens, Zustand von Feder und Iridiumkorn sowie Vollständigkeit den Ausschlag geben. Wertbestimmungen gegen Gebühr werden zwar angeboten, kosten aber in vielen Fällen mehr, als das Schreibgerät wert ist; sie sind deshalb nur in Ausnahmefällen sinnvoll, etwa bei sehr seltenen Stücken oder wenn ein Wert gegenüber einer Versicherung belegt werden muss.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Montblanc-Schreibgeräte in flachen Boxen mit durchsichtigem Sichtfenster statt im schwarzen Etui Fälschungen?", "a": "Nein. Neben dem bekannten schwarzen, mit weißem Samt ausgeschlagenen Etui verwendet Montblanc auch kleinere, flache Boxen mit durchsichtigem Deckel. Diese Verpackungen sind für den Verkauf an Flughäfen und an Bord von Flugzeugen bestimmt, wo es auf geringes Volumen und niedriges Gewicht ankommt. Sie wirken deutlich einfacher als die reguläre Verpackung und sorgen deshalb regelmäßig für Verunsicherung, sind aber originale Werksverpackungen. Besonders häufig trifft man sie bei Modellen, die typische Reiseware sind, etwa bei Kugelschreibern der Solitaire-Linie oder der Ausführung Tribute to the Mont Blanc.\n\nFür die Echtheitsprüfung taugt die Verpackung ohnehin nur bedingt, denn Schachteln und Unterlagen lassen sich separat beschaffen und werden ebenso gefälscht wie die Schreibgeräte selbst. Aussagekräftiger sind ein ausgefülltes Serviceheft mit Händlerstempel, ein Kaufbeleg und vor allem das Schreibgerät: Sauberkeit und Tiefe der Imprints, die Ausführung des Sterns im Kappenkopf, die Passung von Kappe und Gewinde sowie die Gravur der Feder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es für den Montblanc Meisterstück 147 Traveller einen Konverter, mit dem sich Tinte aus dem Glas aufziehen lässt?", "a": "Nein. Montblanc hat für den 147 keinen Konverter vorgesehen, und technisch funktioniert es auch nicht: Im Schaft sitzt ein Patronenschlitten, der die Patrone führt und den vorhandenen Raum ausfüllt, sodass sich ein Konverter darin weder sauber einsetzen noch ordnungsgemäß befüllen lässt. Der 147 Traveller ist damit ein reiner Patronenfüllhalter.\n\nWer auf eine bestimmte Flaschentinte nicht verzichten möchte, greift üblicherweise zu dem unter Sammlern verbreiteten Behelf, eine leere Originalpatrone mit einer stumpfen Kanüle oder einer feinen Spritze nachzufüllen; das funktioniert, ist aber umständlich und nicht ganz sauber. Die naheliegendere Lösung besteht darin, für Flaschentinten einen Kolbenfüller wie den 146 zu benutzen und den Traveller seiner eigentlichen Bestimmung entsprechend auf Reisen mit Patronen zu führen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welchen Wert hat ein gefälschter Montblanc-Füllhalter, und darf man ihn aus einem Nachlass weiterverkaufen?", "a": "Ein als Fälschung erkanntes Schreibgerät hat keinen Sammlerwert. Solche Stücke werden in China für Beträge zwischen etwa 50 Cent und einem Euro gehandelt; was ein Vorbesitzer dafür bezahlt hat, spielt für den Wert keine Rolle. Die Frage nach einem Preis erübrigt sich damit ebenso wie die nach dem Modell, denn Fälschungen tragen häufig frei erfundene Bezeichnungen oder kombinieren Merkmale verschiedener Baureihen.\n\nHinzu kommt, dass der Verkauf von Fälschungen in Deutschland nicht erlaubt ist. Das gilt auch dann, wenn die Schreibgeräte gutgläubig erworben oder geerbt wurden und sie ausdrücklich als Kopie angeboten werden sollen; wer sie einstellt, riskiert Ansprüche des Markeninhabers. Aus einem Nachlass lassen sich solche Stücke also weder verkaufen noch sinnvoll bewerten. Wer sich bei einem geerbten Schreibgerät unsicher ist, lässt es vor einem Verkauf prüfen, am einfachsten in einer Boutique oder bei einem autorisierten Fachhändler; erfahrene Sammler erkennen die verbreiteten Fälschungen meist schon an Imprint, Stern und Feder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Montblanc 147 ab Werk mit einer Kappe aus Silber, und lassen sich Ersatzkappen für 146 und 147 einzeln kaufen?", "a": "Eine Kappe aus Silber mit Gold auf schwarzem Schaft ist eine Werksausführung und keine nachträgliche Kombination: Das Modell wurde als Traveller Doué angeboten. Solche Doué- und Solitaire-Kappen sind teurer als die schwarzen Kappen mit Goldringen, weshalb ein Tausch gegen eine gewöhnliche Kappe wirtschaftlich wenig sinnvoll ist. Der 146 und der 147 sind eng verwandt und unterscheiden sich vor allem im Füllsystem, der eine als Kolbenfüller, der andere als Patronenfüllhalter.\n\nEinzeln zu kaufen sind Kappen bei Montblanc nicht. Ersatz gibt es nur gegen Einsendung der defekten Kappe. Der Grund dafür ist, dass Fälscher sonst an originale Ersatzteile kämen und Fälschungen mit echten Bauteilen bestücken könnten. Möglich ist dagegen, eine vorhandene Solitaire- oder Doué-Kappe gegen eine normale Kappe zu tauschen, allerdings kostenpflichtig.\n\nBeim Gebrauchtkauf einer Kappe ist Vorsicht geboten, denn die Gewinde sind nicht über alle Baujahre gleich. Nach Sammlerangaben hatten die 146er der 1980er Jahre ein abweichendes Kappengewinde, weshalb bei einem Kappenschaden im Reparaturfall auch der Korpus mitgewechselt wurde; auf dem Gebrauchtmarkt finden sich deshalb Exemplare mit alter Feder, aber neuerer Kappe und neuerem Korpus. Kappen aus neuerer Produktion sollten auf den 147 passen, verbindlich ist das jedoch nicht, sodass sich vor dem Kauf eine Anprobe empfiehlt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc StarWalker in einer ungewöhnlichen Verpackung mit lederner Stiftablage eine Fälschung?", "a": "Nicht zwangsläufig. Montblanc stellt dem Fachhandel immer wieder Sonderverpackungen zur Verkaufsförderung zur Verfügung. Vor Jahren waren das eigene Lederetuis, später komplette Sets aus Schreibgerät und Ablage. Diese Zugaben tauchen im regulären Katalog nicht auf und sind deshalb auch bei einer Suche im Internet nicht zu finden, was leicht den Verdacht auf eine Fälschung weckt. Dass eine solche Lederablage nur den Schriftzug und kein Emblem trägt, ist bei Werbeartikeln dieser Art üblich. Wer in einem alteingesessenen Schreibwarenfachgeschäft gekauft hat, kann in aller Regel von einer originalen Werbezugabe ausgehen.\n\nUmgekehrt gilt allerdings ebenso: Eine makellos aussehende Schachtel ist kein Echtheitsbeweis, denn Verpackungen und Unterlagen werden gefälscht und auch einzeln gehandelt. Maßgeblich für die Beurteilung ist immer das Schreibgerät selbst, ergänzt um ein ausgefülltes Serviceheft und einen Kaufbeleg.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gibt es für den Montblanc-Kugelschreiber Mozart keine Mine in B, und welches kurze Modell nimmt Großraumminen auf?", "a": "Der kleine Kugelschreiber Mozart, der bei Montblanc als Hommage à W. A. Mozart geführt wird, nimmt nur die kurzen Standardminen vom Typ M21 auf. Diese Minen gibt es in den Strichstärken F und M, nicht aber in B. Der Grund liegt im geringen Fassungsvermögen: Eine breite Kugel gibt so viel Paste ab, dass eine derart kurze Mine binnen kurzem leer geschrieben wäre.\n\nWer ein kurzes Schreibgerät sucht, das eine dickbauchige Großraummine aufnimmt, greift zu den Kugelschreibern der Bohème-Linie. Sie sind ebenfalls kompakt, fassen aber die großvolumigen Minen und liegen wegen ihres größeren Durchmessers spürbar besser in der Hand. Damit eignet sich die Bohème auch für längere Texte, während der Mozart wegen seines sehr schlanken Gehäuses eher ein Schreibgerät für kurze Notizen und für das Mitführen in der Jackentasche ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Bedeutung hat das aufgedruckte Datum auf einer Montblanc-Kugelschreibermine, etwa „Apr 10“?", "a": "Montblanc versieht seine Kugelschreiberminen mit einer Monats- und Jahresangabe. Ihre genaue Bedeutung ist nicht abschließend geklärt; sie wird üblicherweise als Produktions- beziehungsweise Mindesthaltbarkeitsangabe verstanden und keinesfalls als Verfallsdatum, nach dem die Mine unbrauchbar wäre. Auch die Tinten des Hauses tragen ein solches Datum, obwohl sie sich erfahrungsgemäß über sehr lange Zeiträume unverändert halten.\n\nPraktisch heißt das: Eine Mine lässt sich bedenkenlos leer schreiben, selbst wenn das aufgedruckte Datum weit zurückliegt. Erst wenn die Paste eingetrocknet ist und kein gleichmäßiger Strich mehr zustande kommt, ist ein Austausch nötig. Ein hohes Minenalter allein ist kein Grund, eine noch gefüllte Mine zu ersetzen.\n\nFür die Datierung eines Schreibgeräts taugt das Minendatum dagegen nicht. Minen sind Verbrauchsteile und werden über die Jahre mehrfach gewechselt, so dass sie regelmäßig jünger sind als der Kugelschreiber selbst. Wer das Alter eines Stücks bestimmen will, muss sich an Modellnummer, Clipgravur und Ausführung der Beschläge halten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Zu welchem Modell gehört die blau gesprenkelte Montblanc-Verpackung, und lässt sich daraus das Schreibgerät bestimmen?", "a": "Die blau gesprenkelte Umverpackung ist keine modellgebundene Schatulle. Sie war in den 1980er und frühen 1990er Jahren die Standardverpackung, in der sämtliche Meisterstück-Schreibgeräte ausgeliefert wurden, vom Kugelschreiber bis zum großen Kolbenfüllhalter. Aus der Box allein lässt sich daher weder ein bestimmtes Modell noch eine Katalognummer ableiten.\n\nEine Aussage erlaubt sie dennoch, nämlich zur Zeitstellung: Liegt ein Schreibgerät in dieser Verpackung, spricht das für eine Auslieferung in diesem Zeitraum, sofern Box und Inhalt nachweislich zusammengehören. Umgekehrt ist eine passende Box kein Echtheitsbeleg, da Verpackungen häufig getrennt weitergereicht und später beliebig kombiniert werden.\n\nLeere Verpackungen werden durchaus gehandelt, erzielen für sich genommen aber nur geringe Preise. Wertsteigernd wirken sie vor allem als Teil eines vollständigen Sets aus Schreibgerät, Box, Umkarton und Papieren; ein solches Set bringt regelmäßig mehr als die Summe seiner Einzelteile.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Füllhalter mit der Bezeichnung Caressa 422, und aus welcher Zeit stammt er?", "a": "Der Caressa 422 ist ein Schulfüllhalter aus dem Montblanc-Programm der 1970er Jahre. Er gehört damit nicht zur Meisterstück-Linie, sondern zum einfachen Gebrauchssegment, das Montblanc über Jahrzehnte hinweg parallel zu den hochwertigen Schreibgeräten anbot, ganz ähnlich wie es Pelikan tat. Die Palette reichte seinerzeit vom preiswerten Schulfüllhalter bis zum großen Kolbenfüllhalter der Meisterstück-Serie; erst deutlich später konzentrierte sich das Unternehmen auf das Luxussegment.\n\nFür die Bewertung bedeutet das: Der finanzielle Wert solcher Schulfüllhalter ist gering, sie tauchen vergleichsweise häufig auf und zählen nicht zu den Sammlerraritäten. Als Gebrauchsschreibgeräte sind sie dagegen oft noch tadellos, denn Aufbau und Mechanik sind robust und einfach gehalten; nach einer gründlichen Spülung mit lauwarmem Wasser schreiben viele Exemplare ohne Weiteres weiter. Die aufgeprägte Modellnummer ist der zuverlässigste Anhaltspunkt für die Bestimmung, da diese Baureihen äußerlich leicht zu verwechseln sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie groß und schwer ist der Füllhalter der Writers Edition F. Scott Fitzgerald im Vergleich zu Charles Dickens und Meisterstück 146?", "a": "Der Füllhalter der Writers Edition F. Scott Fitzgerald misst mit Kappe 139 mm und ohne Kappe 121 mm; er wiegt komplett 28,5 g, ohne Kappe 17,7 g. In den Abmessungen entspricht er damit weitgehend einem Meisterstück 146, wobei die Kappe etwas länger und bauchiger ausfällt.\n\nDer Charles Dickens ist deutlich größer und schwerer: 149 mm mit Kappe, 130 mm ohne Kappe, bei 43,2 g Gesamtgewicht und 28,2 g ohne Kappe. Im Durchmesser wirkt der Fitzgerald am Korpus etwas kräftiger als der Dickens, am Griffstück sind beide jedoch gleich stark, so dass sich für die Schreibhand kaum ein Unterschied ergibt, wohl aber beim Gewicht.\n\nWer einen betont großen und schweren Halter sucht, ist deshalb mit dem Dickens besser bedient, der eher in der Liga des 149 spielt; der Fitzgerald liegt vom Volumen her beim 146. Zu berücksichtigen ist außerdem das Kappengewicht: Beim Dickens entfallen rund 15 g auf die Kappe, beim Fitzgerald knapp 11 g, so dass beide Halter aufgesteckt deutlich kopflastig werden und meist ohne aufgesetzte Kappe geschrieben werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es den Montblanc Meisterstück 149 auch mit 14-karätiger Feder, und aus welcher Zeit stammen diese Exemplare?", "a": "Ja, der 149 wurde über lange Zeit mit 14-karätigen Goldfedern ausgeliefert. Die Umstellung auf durchgängig 18 Karat fiel nach Sammlerangaben mit der Änderung des Federdesigns zusammen: Ältere Federn zeigen einen großen platinierten Innenbereich, jüngere nur noch einen schmalen platinierten Streifen. Dieser Wechsel wird auf Anfang bis Mitte der 1990er Jahre datiert, ist aber nicht taggenau belegt. 14-karätige Federn finden sich demnach an Exemplaren der 1980er Jahre und davor.\n\nDie Zuordnung ist allerdings nicht rein zeitlich zu verstehen, denn der Feingehalt richtete sich auch nach dem Bestimmungsland. Für den französischen Markt wurden beispielsweise stets 18-karätige Federn geliefert, so dass dort auch ältere 149er mit 18 kt anzutreffen sind.\n\nEine 14-kt-Feder ist somit kein Mangel und schon gar kein Echtheitsproblem, sondern ein Altersmerkmal. Für die Datierung eines 149 sollte sie zusammen mit Federdesign, Kappenringgravur, Tintenleiter und Ausführung der Kolbenmechanik betrachtet werden, da erst die Kombination dieser Merkmale eine belastbare Einordnung erlaubt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind Montblanc Meisterstück Solitaire Schreibgeräte mit der Gravur „France“ statt „Germany“ seltener oder wertvoller?", "a": "Die meisten Meisterstück-Schreibgeräte tragen im Clip die Lasergravur „Germany“. Eine Kennzeichnung mit Frankreich-Bezug ist jedoch kein Sonderfall: Kappen und Korpusse bestimmter Editionen, namentlich verschiedener Meisterstück-Solitaire-Ausführungen und einiger Bohème-Editionen, wurden tatsächlich in Frankreich gefertigt. Montblanc stellt nicht alle Teile selbst her, sondern kann innerhalb des Richemont-Konzerns, zu dem auch Cartier gehört, auf zahlreiche Fertigungsstätten zurückgreifen. Zeitweise wurden die Solitaire-Hülsen auch in Pforzheim produziert.\n\nEntsprechend sind solche Stücke zwar zahlenmäßig geringer vertreten als die Gesamtproduktion der Linie, deswegen aber keine Raritäten; die Herkunft der Metallteile hat keinen erkennbaren Einfluss auf den Sammlerwert. Auch die Behauptung, französisch gefertigte Teile seien „wertiger“ verarbeitet, ist Wunschdenken: Alle Zulieferteile müssen denselben Qualitätsvorgaben genügen, und die in Frankreich gefertigten Overlays stehen denen aus deutscher Produktion in nichts nach.\n\nVerkaufsangebote, die aus der Gravur „France“ eine besondere Seltenheit oder einen Aufpreis ableiten, sind daher sachlich nicht begründet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet der Stempel 925 an einem goldfarbenen Montblanc Meisterstück Le Grand Rollerball, und um welches Modell handelt es sich?", "a": "Die Punze 925 weist Sterlingsilber aus. Ein goldfarbenes Schreibgerät mit dieser Punze besteht daher in aller Regel aus vergoldetem Sterlingsilber, also Vermeil. Solche Ausführungen führt Montblanc unter der Bezeichnung Solitaire: Es handelt sich um ein Meisterstück Le Grand, dessen Metallhülse in Silber oder Vermeil ausgeführt ist. Dabei sind zwei Varianten verbreitet, nämlich vollständig in Edelmetall ausgeführte Stücke und Ausführungen, bei denen nur die Kappe aus Silber oder Vermeil besteht, während der Korpus aus schwarzem Edelharz gefertigt ist. Wo die Punzen sitzen, zeigt, welche Teile betroffen sind.\n\nFür die Wertermittlung hilft der reine Materialwert kaum weiter. Maßgeblich sind die tatsächlich erzielten Preise vergleichbarer Stücke in vergleichbarem Zustand, also Verkaufsergebnisse und keine Angebotspreise. Zustand der Vergoldung, Kratzer an der Hülse, Vollständigkeit von Box und Papieren sowie eine einwandfrei arbeitende Mechanik wirken sich deutlich stärker aus als der Silberanteil.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woher kommen Flecken und feine Kratzer auf der Stahloberfläche eines Montblanc Bohème Steel, und lassen sie sich entfernen?", "a": "Flecken und Kratzer auf Stahloberflächen sind kein Hinweis auf einen Legierungs- oder Fertigungsfehler. Die matten Flecken, die scheinbar aus dem Nichts entstehen, sind in aller Regel Rückstände von Handschweiß; sie lassen sich mit einem weichen, trockenen Tuch abnehmen. Bleiben sie trotz sorgfältigen Nachpolierens sichtbar, führt der Weg über den Händler, bei dem das Schreibgerät gekauft wurde.\n\nFeine Kratzer dagegen sind bei polierten Stahlteilen unvermeidlich und treten auch bei ausgesprochen schonender Behandlung auf. Vergleichbares kennt man von Armbanduhren mit Stahlband, deren Faltschließe trotz sorgsamen Umgangs schon nach kurzer Zeit ein dichtes Netz feiner Kratzer zeigt. Bereits das Ablegen auf der Schreibunterlage, das Einstecken in die Sakkotasche oder der Kontakt mit anderen Gegenständen in einer Schutzhülle genügt.\n\nAuffällig ist dabei, dass vor allem die frei liegenden, glatt polierten Flächen betroffen sind, während die Bereiche um Clip und Mittelring geschützter liegen und länger makellos bleiben. Das gilt gleichermaßen für andere Modelle mit Stahlkorpus, etwa die Solitaire-Ausführungen in Stainless Steel oder Hematite. Eine Nachbehandlung durch die Werkstatt ist möglich, lohnt sich aber meist erst, wenn ein Stück verkauft werden soll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist eine Stahlfeder mit der Prägung „Iridium“ und einem Hirschlogo an einem alten Montblanc-Kolbenfüller der Serie 32x original?", "a": "Nein. Eine Stahlfeder mit der Aufschrift „Iridium“ und einem Tierlogo, häufig einem Hirsch oder Reh im Kreis, stammt nicht von Montblanc. Es handelt sich um eine handelsübliche Tauschfeder, wie sie früher von Reparaturbetrieben und Schreibwarenhändlern eingesetzt wurde, wenn die originale Feder beschädigt war. Die Originalfedern dieser Baureihen sind Goldfedern und tragen die Montblanc-Kennzeichnung mit Feingehaltsangabe. Der Federtausch mindert den Sammlerwert erheblich, beeinträchtigt die Gebrauchsfähigkeit aber nicht zwangsläufig, denn viele dieser Ersatzfedern schreiben ordentlich.\n\nZur Modellbestimmung selbst: Zwei goldfarbene Kappenringe, ein konischer, außen geriffelter Kolbendrehknopf und ein bernstein- bis braunfarbenes Sichtfenster sprechen für die Kolbenfüllhalter der Serie 32x aus den 1940er und 1950er Jahren. 322 und 332 sind dabei leicht zu verwechseln; eine sichere Zuordnung verlangt den Vergleich der Gesamtansicht mit und ohne Kappe, da Länge und Proportionen den Ausschlag geben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist das Buch „Montblanc CS1“ eine Neuauflage des „Montblanc Diary & Collector’s Guide“, und welche Standardwerke gibt es sonst?", "a": "Nein, „Montblanc CS1“ ist keine Neuauflage der älteren Standardwerke, sondern ein eigenständiges Buch. Es erschien 2014 und behandelt die Jahre 1908 bis 1947, also die frühe Firmen- und Modellgeschichte. Das Kürzel knüpft an „Montblanc Collectible Stars“ an, das unter Sammlern als CS2 geführt wird. Das dritte häufig genutzte Nachschlagewerk ist der großformatige graue Band „The Montblanc Diary & Collector’s Guide“. Die Titel ergänzen einander, weil sie unterschiedliche Zeiträume und Schwerpunkte abdecken.\n\nDaneben existiert ein von dänischen Sammlern herausgegebenes Montblanc-Buch, das schon seit längerer Zeit erhältlich ist. Für Bestimmung und Datierung älterer Modelle bleiben solche gedruckten Werke die verlässlichste Quelle, da sie Katalogabbildungen, Modellnummern, Federvarianten und Produktionszeiträume systematisch erfassen. Im Netz verstreute Angaben sind dagegen oft bruchstückhaft und von schwankender Qualität.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Hat Montblanc Meisterstück-Kugelschreiber mit bordeauxrotem Oberteil und schwarzem Unterteil ab Werk gefertigt?", "a": "Nein. Eine solche Zweifarbigkeit, also ein Oberteil in Bordeaux aus der Le-Grand-Reihe und ein schwarzes Unterteil aus der Classique-Reihe, hat Montblanc nicht angeboten. Taucht ein Kugelschreiber in dieser Kombination auf, wurden zwei Schreibgeräte zerlegt und ihre Teile zusammengesteckt. Die gelegentlich zu lesende Behauptung, der Umbau sei „direkt bei Montblanc“ vorgenommen worden, trifft nicht zu; werksseitige Sonderzusammenstellungen dieser Art gibt es nicht.\n\nDass sich Teile überhaupt verbinden lassen, liegt an den über die Modellreihen hinweg ähnlichen Gewinden. Funktionieren muss das Ergebnis deshalb noch lange nicht: Le Grand und Classique unterscheiden sich in Länge und Innenmaßen, so dass die Drehmechanik häufig nicht sauber greift, weil Mine und Führung nicht zueinander passen.\n\nWer ein derartiges Angebot prüft, sollte die Mechanik ausdrücklich auf einwandfreie Funktion testen und den Preis am geringerwertigen der beiden Teile orientieren. Als Sammlerstück ist eine solche Mischung ohne Bedeutung. Die Zahlen- und Buchstabenfolge samt Herkunftsangabe im Clip sagt dabei nichts über die Zusammengehörigkeit aus, da sie nur das jeweilige Oberteil betrifft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Farben und Strichbreiten gibt es Montblanc-Kugelschreiberminen, und ist eine braune Mine erhältlich?", "a": "Das Minenprogramm von Montblanc umfasst Schwarz und Blau in den Strichbreiten F, M und B sowie Rot und Grün jeweils nur in der Strichbreite M (Stand 2008). Eine braune Kugelschreibermine gehört nicht dazu und war auch zuvor nicht im Sortiment; ab Werk gibt es für diesen Farbton also keine Lösung.\n\nWer dennoch braun schreiben möchte, ist auf Minen anderer Hersteller angewiesen. Dabei ist zu beachten, dass Montblanc eine eigene Minenform mit abweichenden Maßen verwendet, weshalb nicht jede handelsübliche Mine ohne Anpassung in die Drehmechanik passt. Da sich das Sortiment über die Jahre ändert, empfiehlt es sich zudem, die aktuelle Farb- und Breitenauswahl vor einer Bestellung beim Händler oder in einer Boutique zu prüfen.\n\nFür den Sammlerwert ist die Mine ohne Bedeutung. Sie ist ein Verbrauchsteil, und eine nicht originale Mine mindert den Wert eines Meisterstücks nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Modell handelt es sich bei einem geerbten Montblanc-Kugelschreiber mit der Nummer 281, und welchen Wert hat er?", "a": "Der Montblanc 281 ist ein Kugelschreiber, der von 1971 bis 1979 gefertigt wurde. Die Modellnummer ist in der Regel auf dem Schreibgerät selbst eingeprägt und damit der sicherste Anhaltspunkt für die Bestimmung. Exemplare dieser Baureihe sind häufig anzutreffen und gehörten schon seinerzeit zum preiswerten Teil des Programms.\n\nDas erklärt sich aus der Firmengeschichte: Erst ab 1991 hat sich Montblanc konsequent als Luxusgüterhersteller positioniert. Davor reichte das Sortiment vom günstigen Schulschreibgerät über Alltagskugelschreiber bis zum Meisterstück, und die einfachen Modelle entstanden in großen Stückzahlen. Der finanzielle Wert eines 281 ist deshalb gering und liegt weit unter dem, was der Markenname vermuten lässt.\n\nAls robustes Alltagsschreibgerät bleibt er dagegen uneingeschränkt brauchbar; meist genügt ein Minenwechsel, um ihn wieder in Gebrauch zu nehmen. Ob die aktuell erhältlichen Minen in das alte Gehäuse passen, sollte im Zweifel ein Fachhändler prüfen, da sich Minenformate im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Der ideelle Wert eines geerbten Stücks übersteigt den Marktwert in solchen Fällen meist deutlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trägt ein Montblanc Meisterstück aus Sterlingsilber mehrere 925-Stempel und zusätzliche Symbole wie eine Waage?", "a": "Mehrfache Punzierungen auf einem silbernen Schreibgerät sind normal und kein Hinweis auf eine Fälschung oder auf zusammengesetzte Teile. Die verschiedenen Zeichen sagen im Kern dasselbe aus, nämlich dass das Stück aus Sterlingsilber mit einem Feingehalt von 925/1000 besteht. Da die europäischen Länder dafür unterschiedliche Symbole verwenden, bringen Hersteller, die in mehrere Märkte liefern, entsprechend mehrere Zeichen an.\n\nTypisch stehen deshalb nebeneinander die reine Zahlenpunze 925, ein Herstellerzeichen und ein länderspezifisches beziehungsweise im Rahmen der Edelmetallkonvention anerkanntes Kontrollzeichen. Die Darstellung einer Waage mit der Feingehaltszahl gehört zu dieser Gruppe; andere Länder verwenden Tier- oder Kopfsymbole, die für Laien schwer zu deuten sind. Hinzu kommt am Clip die Lasergravur mit Identifikationsnummer und Herkunftsangabe.\n\nBei den silbernen Meisterstück-Ausführungen, etwa den guillochierten Solitaire-Modellen, ist diese Kombination der Regelfall. Fehlen die Punzen dagegen vollständig, ist Vorsicht geboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn sich die Kappe eines Montblanc Noblesse zu leicht löst und nicht mehr sicher auf dem Schaft hält?", "a": "Bei den zahlreichen Noblesse-Varianten wird die Kappe aufgesteckt und allein durch Klemmwirkung gehalten. Lässt sie sich mit der Zeit zu leicht abziehen, ist diese Passung ausgeschlagen, was einen typischen Verschleiß darstellt. Nachstellen lässt sich die Klemmung nicht, und eine Reparatur lohnt sich bei diesen Modellen in aller Regel nicht, weil Aufwand und Ersatzteilbeschaffung den Wert des Schreibgeräts übersteigen.\n\nDer praktikabelste Weg ist, ein zweites, günstig erworbenes Exemplar als Teilespender zu nutzen und dessen Kappe zu übernehmen. Gebrauchte Noblesse-Halter werden regelmäßig angeboten, häufig zu Preisen weit unterhalb einer Werkstattreparatur. Wichtig ist, auf dieselbe Variante zu achten, da sich Durchmesser, Beschläge und Oberflächen der einzelnen Ausführungen unterscheiden und eine fremde Kappe sonst ebenso schlecht sitzt.\n\nBis ein Ersatz gefunden ist, sollte der Füllhalter nicht lose in der Tasche transportiert werden: Eine locker sitzende Kappe fällt unbemerkt ab, und die ungeschützte Feder nimmt dabei leicht Schaden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die dreistellige Modellnummer älterer Montblanc-Schreibgeräte aufgebaut, und was bedeutet die Prägung D.R.P.?", "a": "Bei den älteren Montblanc-Schreibgeräten verschlüsselt jede der drei Ziffern eine eigene Eigenschaft. Die erste Ziffer steht für die Baureihe: 1 für das Meisterstück, 2 für die Mittelklasse und 3 für die Schulfüllhalter. Die zweite Ziffer bezeichnet das Füllsystem: 1 für den Safety-Füllhalter, 2 für den Selbstfüller mit Tintenschlauch und 3 für den Kolbenfüllhalter. Die dritte Ziffer gibt die Baugröße an, wobei eine höhere Ziffer ein größeres Schreibgerät bedeutet.\n\nDamit lässt sich ein Modell allein aus seiner Nummer einordnen: Ein 139 ist ein Meisterstück mit Kolbenfüllung in der größten Baugröße, ein 136 dasselbe eine Nummer kleiner, ein 134 wiederum kleiner und ein 132 das kleinste Format dieser Reihe. Ein 333 ist entsprechend ein Schulfüllhalter mit Kolbenfüllung. Diese Systematik gilt für die Vorkriegs- und frühen Nachkriegsmodelle; spätere Nummern wie 144, 146 oder 149 folgen ihr nur noch teilweise.\n\nEin zusätzlicher Anhaltspunkt für die Datierung ist die Prägung D.R.P. für Deutsches Reichspatent. Trägt ein Schreibgerät diese Kennzeichnung, stammt es aus der Zeit vor 1945.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lassen sich Fälschungen des Montblanc StarWalker Resin erkennen, und wie aussagekräftig ist ein beiliegendes Service-Heft?", "a": "Beim StarWalker Resin sind Fälschungen bereits seit Mitte der 2000er Jahre im Umlauf, und gerade bei diesem Modell führt der Blick auf die Fotos einer Auktion kaum weiter: Original und Kopie lassen sich anhand üblicher Angebotsbilder oft nicht auseinanderhalten. Ein Hinweis, der sich häufig ausmachen lässt, liegt nicht am Schreibgerät selbst, sondern an der Verpackung – bei Fälschungen ist der Montblanc-Stern auf der Schachtel vielfach schwarz statt weiß ausgeführt.\n\nWichtiger noch ist eine Warnung, die für alle Montblanc-Modelle gilt: Auch die Service-Hefte werden gefälscht. Ein beiliegendes Service-Heft, ein Zertifikat oder eine Garantiekarte sagt für sich genommen also nichts über die Echtheit eines Schreibgeräts aus. Die Beurteilung muss über das Schreibgerät selbst erfolgen – über Feder, Verarbeitung, Beschläge und Materialanmutung – und im Zweifel über eine Prüfung in einer Montblanc-Boutique oder bei einem renommierten Fachhändler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Dufttinten von De Atramentis, und welche Sorten gibt es?", "a": "Die Tintenmanufaktur De Atramentis von Jansen stellt neben klassischen Schreibtinten eine Reihe parfümierter Tinten her, deren Duft jeweils zum Namen und zur Farbe der Sorte passt. Die Duftnote entfaltet sich beim Öffnen des Fläschchens am stärksten und bleibt beim Schreiben als dezenter Geruch im Raum wahrnehmbar. Als Geschenk für Sammler sind diese Tinten seit ihrem Erscheinen um 2007 beliebt.\n\nZu den ungewöhnlicheren Sorten einer ersten Testreihe gehören: die Auto- beziehungsweise Dream-Car-Tinte, die es in mehreren Ausführungen vom Kleinwagen bis zum Luxusauto gibt und die in Dunkelblau nach hochwertigem Leder und Holz duftet; die schwarze Dampflok-Tinte mit einer Mischung aus Rauch und Öl; die himmelblaue Flugzeug-Tinte, die nach Kerosin riecht und deshalb nicht jedermanns Sache ist; die Fußball-Tinte mit einer Note aus Leder, Gras und Stadionatmosphäre; die Golf-Tinte in einem kräftigen Britisch Racing Green, die nach frisch gemähtem Gras duftet; die Holz-Tinte mit einer Kiefernnote, die beim Schreiben einen dezenten Waldduft verbreitet; und die tiefschwarze Lakritz-Tinte, deren Duft an die kräftigen nordischen Lakritzsorten erinnert.\n\nDie Duftintensität ist beim ersten Öffnen naturgemäß am höchsten. Wer unsicher ist, ob ihm eine bestimmte Note zusagt, sollte eine Sorte zunächst einzeln probieren, bevor er mehrere Fläschchen anschafft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man eine Fälschung der Montblanc Writers Edition F. Scott Fitzgerald?", "a": "Der Fitzgerald gehört zu den am häufigsten kopierten Writers Editions, und die Fälschung ist an mehreren Stellen eindeutig zu widerlegen — allerdings erst, wenn man das Schreibgerät in der Hand hält.\n\nDas entscheidende Merkmal ist das Füllsystem: Der echte F. Scott Fitzgerald ist ein Kolbenfüllhalter. Zeigt sich beim Aufschrauben ein Patronen- beziehungsweise Konvertersystem, ist die Sache entschieden. Beim aufgeschraubten Stück fällt zudem auf, dass sich durch den Schaft hindurchsehen lässt; das Original ist innen aus schwarzem Edelharz gefertigt. Auf dem Gewindering vieler Kopien steht überdies der Schriftzug „Bohème“ — ein Bauteil aus einer ganz anderen Baureihe.\n\nDie Feder verrät die Kopie ebenfalls. Montblanc prägt auf die Federn der Writers Editions grundsätzlich die 4810, die Angabe 18 KT und das Editionsjahr. Prägungen wie „IRIDIUM POINT“ oder „PARIS“ stammen ausschließlich von Fälschern und finden sich auf Kopien verschiedener Montblanc-Modelle wieder. Auch ist die Feder der Kopie nicht platiniert.\n\nWeitere Merkmale: Das Griffstück erinnert an einen Bohème. Die Kappe ist fast gerade statt bauchig und lässt sich nicht so aufstecken, dass sie auf dem Schaft hält; im konischen Bereich bleibt dabei Schwarz sichtbar. Die Kappenringe des Originals bestehen aus Silber, die der Kopie wirken chromfarben. Der Clip ist aus gebogenem Blech gefertigt, was ein Blick unter den Clip sofort zeigt. Und die Limitierungsnummer lautet bei diesen Kopien immer 04602/16500 — eine Zahl, die es so nie gab, denn gefertigt wurden 14.000 Füllhalter und 4.500 Sets.\n\nZwei weitere Merkmale betreffen den Korpus selbst: Der Korpus vieler Kopien ist dunkel marmoriert statt hell wie beim Original — es sind allerdings auch helle Fälschungen mit annähernd korrektem Farbton bekannt. Auffälliger ist die Stärke: Die Nachbauten fallen erheblich dünner aus als das Original. Keine Hilfe bietet dagegen die Verpackung, die der originalen inzwischen so stark ähnelt, dass praktisch keine Unterschiede mehr erkennbar sind.\n\nInzwischen kursieren auch Fitzgerald-Fälschungen in Blau, Schwarz und Rot; diese sind noch offensichtlicher. Beim Kauf über Auktionsplattformen gilt: Zeigt ein Verkäufer Feder und Limitierungsnummer offen, spricht das für ihn. Unscharfe Bilder oder Fotos erst auf Anfrage sind ein Warnsignal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man beim Montblanc StarWalker Resin das Original von einer Kopie?", "a": "Der StarWalker Resin gehört zu den schwierigsten Fällen: Von außen betrachtet lassen sich Original und Kopie praktisch nicht auseinanderhalten, weder im Ganzen noch mit abgeschraubter Kappe. Auf den Fotos einer Internetauktion ist die Fälschung nicht zu erkennen. Erst im direkten Vergleich mit einem gesicherten Original treten Unterschiede hervor.\n\nDer schwebende Stern in der Kappe ist das erste belastbare Merkmal. Beim Original lässt er sich nicht direkt fokussieren — er sitzt unter der Kunststoffkuppel und wirkt dadurch optisch versetzt. Bei der Kopie ist er scharf zu fokussieren, und er hat nicht die typische Montblanc-Form, sondern ähnelt eher einem verdellten Kreis.\n\nDas zweitwichtigste Merkmal ist der Clip. Auf der Unterseite des Original-Clips steht der Schriftzug „GERMANY metal Pix“; bei der Kopie fehlt er. Der Original-Clip ist geprägt, der Clip der Kopie aus einem Stück Blech gebogen — dadurch fehlt ihm auch die innere Prägung. Am Übergang zum Cliptropfen zeigt die Kopie eine deutliche Kante, wo das Original glatt verläuft.\n\nDrittens die Clipseriennummer: Beim Original steht sie rechts neben dem Clip und ist mit einem Laser eingebrannt, weshalb sie grau erscheint. Bei der Kopie sitzt sie auf dem Clip, ist kaum sichtbar und wirkt eingeprägt. Als Faustregel gilt: Jede Kennzeichnung, die eingedrückt statt eingebrannt aussieht, gehört zu einer Fälschung.\n\nWeitere Hinweise: Die Oberfläche des Schaftes fühlt sich bei der Kopie deutlich stumpfer an. Das Griffstück des Originals ist dunkler und die Prägung prägnanter. Beim Minenwechsel fällt auf, dass das Metallteil der Kopie länger ausgeführt ist — diese lange Variante hat Montblanc nur in der Anfangsphase verbaut. Bei den untersuchten Stücken erwiesen sich auch Mine und Geschenkverpackung als Kopie; der Stern auf der Schachtel sah dabei nicht wie ein Stern aus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale entlarven eine Fälschung eines Montblanc Solitaire mit Guilloché-Dekor?", "a": "Bei den Solitaire-Kopien sind die Abweichungen zum Teil so grob, dass sie sich schon auf mittelmäßigen Verkäuferfotos erkennen lassen. Das unterscheidet diesen Fall von vielen anderen Fälschungen.\n\nDer erste Blick gilt den Kappenringen: Bei der Kopie sind sie durch schwarze Ringe unterbrochen, und das Guilloché-Muster steht deutlich enger zusammen als beim Original. Der Kappenstern der Kopie ist in den Ecken spitz statt rund und wirkt weniger weiß. Der Clip ist bei der Kopie kantig, beim Original abgerundet. Ein weiteres Merkmal, das nicht immer gezeigt wird: Bei Kopien ist der Kappenkopf oft vollständig schwarz, wie bei einem Edelharz-Schreibgerät — Solitaire-Modelle haben dort stets eine andere Ausführung.\n\nEntscheidend ist die Clipseriennummer. Beim Original ist sie mit einem Laser eingebrannt und erscheint deshalb grau; bei der Kopie ist sie eingeprägt, also eingedrückt. Jede Kennzeichnung, die eingedrückt aussieht, gehört zu einer Fälschung.\n\nIn der Seitenansicht zeigt sich der gravierendste Unterschied am sogenannten Cliptropfen: Beim Original ist er ein separates, aufgelötetes Bauteil. Bei der Kopie sind Clip und Tropfen aus einem Stück Blech gebogen, weshalb dort von einer Tropfenform kaum die Rede sein kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man die Kopie eines schwarzen Montblanc Meisterstück Rollerballs?", "a": "Auf den ersten Blick wirken Original und Kopie eines schwarzen Meisterstück-Rollerballs sehr ähnlich. Drei Details trennen sie zuverlässig.\n\nDer Kappenring: Beim Original sind die schwarzen Ringe aus Edelharz gearbeitet und schließen bündig mit der Oberfläche des Kappenrings ab. Bei der Kopie handelt es sich um eingefräste Nuten, die schwarz ausgelegt wurden — der Übergang ist deshalb nicht bündig. Zusätzlich hat der Kappenring der Kopie einen abweichenden Goldfarbton.\n\nDie Clipform: Das untere Ende des Original-Clips ist rund. Die Clipform von Montblanc ist seit den 1940er Jahren im Wesentlichen unverändert. Bei der Kopie ist das Ende eher eckig.\n\nDie Clipfertigung: Ein Blick von der Seite zeigt bei der Kopie einen aus Blech gebogenen Clip — ein Merkmal, das sich bei sehr vielen Montblanc-Fälschungen findet. Trifft eines dieser Merkmale auf ein Schreibgerät zu, handelt es sich um eine Kopie.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man eine Fälschung des Montblanc Bohème Kugelschreibers?", "a": "Die Bohème-Kopie ist handwerklich gut gemacht; einem Laien fällt der Unterschied kaum auf, und auf den Verkäuferfotos einer Auktion sind die entscheidenden Merkmale nicht zu sehen. Im direkten Vergleich lässt sich die Fälschung dennoch sicher bestimmen.\n\nBeim Zerlegen fällt als Erstes auf, dass bei der Kopie an der Schreibmine eine Druckfeder sitzt, die beim Original fehlt. Der Kappenstern zeigt beim Original runde, bei der Kopie eckige Sternspitzen. Beim Original schließt das Logo sauber am Metallteil ab, bei der Kopie steht es deutlich über.\n\nAm Ring mit dem Bohème-Schriftzug ist der Schriftzug der Kopie schraffiert, und der mittlere Ring fällt im Verhältnis zu den beiden äußeren deutlich breiter aus.\n\nDas auffälligste Merkmal ist der Schmuckstein: Beim Original hat er einen runden Schliff, bei der Kopie einen geraden, einfachen, flachen Schliff. Der Unterschied ist im Seitenprofil unübersehbar. Und wie bei den meisten Montblanc-Fälschungen ist der Clip der Kopie aus gebogenem Blech gefertigt.\n\nWer einen Bohème dennoch über eine Auktion kaufen möchte, sollte sich Detailfotos genau dieser Stellen schicken lassen — ein vertrauenswürdiger Verkäufer stellt solche Aufnahmen ohnehin ein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man die Kopie eines Montblanc Sienna Lederetuis für zwei Schreibgeräte?", "a": "Auch Montblanc-Lederwaren werden kopiert. Beim zweifachen Sienna-Etui trennen drei Merkmale Original und Fälschung.\n\nDas Leder selbst: Die Kopie ist sehr stark genarbt, die Oberfläche des Originals dagegen fein strukturiert. Die Verschlusslasche fällt beim Fake deutlich kürzer aus.\n\nDer Stern auf der Vorderseite: Bei der Fälschung sind die Ecken nicht richtig rund, sondern eher spitz. Der umgebende Ring weist keine echte Vergoldung auf und wirkt eher schmutzig messingfarben.\n\nDie Prägung auf der Rückseite ist das eindeutigste Merkmal. Beim Original ist sie wesentlich prägnanter: Das gesamte Feld mit dem Schriftzug MONTBLANC ist vertieft gearbeitet. Bei der Kopie ist die Prägung nur angedeutet und der Stern kaum sichtbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche ungefähren Längen und Durchmesser haben die Montblanc Meisterstück-Modelle 149, 146, 145, 144 und 114?", "a": "Für die Meisterstück-Reihe nach dem Wiederaufgreifen der Formen aus den 1950er Jahren gelten folgende ungefähre Maße. Der Kolbenfüllhalter 149 misst geschlossen 145 bis 147 mm bei etwa 16,5 mm Kappen- und 15 mm Schaftdurchmesser. Zur LeGrand-Größe gehören der Kolbenfüllhalter 146, der Patronenfüllhalter 147 Traveller, der Tintenroller 162, der Document Marker 168, der Kugelschreiber 161 und der Drehbleistift 167; sie liegen bei etwa 145 mm Länge, 15 mm Kappen- und 13 mm Schaftdurchmesser, der Kugelschreiber bei 148 mm, der Bleistift bei bis zu 150 mm. Vor Einführung des Travellers war der 146 mit etwa 142 mm kürzer.\n\nDie Classique-Größe ist deutlich schlanker: Der Konverterfüllhalter 144, der Tintenroller 163, der Kugelschreiber 164 und der Drehbleistift 165 messen 134 bis 136 mm bei etwa 12 mm Kappen- und 10,5 mm Schaftdurchmesser; der 145 Chopin fällt mit etwa 138 mm Länge, 13 mm und 11,5 mm etwas größer aus. Die kleinste Baugröße bilden der Patronenfüllhalter 114 Mozart mit etwa 114 mm sowie Kugelschreiber 116 und Drehbleistift 117 mit etwa 106 mm, jeweils bei 11 mm Kappen- und 9 mm Schaftdurchmesser. Die Werte sind ohne Messschieber ermittelt und dienen der Größenzuordnung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Darf man Montblancs eisengallushaltige Tinte Blauschwarz in einem Kolbenfüller benutzen und mit anderen Tinten mischen?", "a": "Die blauschwarze Tinte von Montblanc enthält Eisengallus und ist dokumentenecht: Wird beschriebenes Papier gewässert, waschen sich die blauen Farbstoffe aus, der schwarze Eisengallus-Komplex bleibt stehen. In Kolbenfüllhaltern lässt sie sich bedenkenlos verwenden, solange man sie nicht eintrocknen lässt. Vor längeren Pausen sollte die Tinte abgelassen und so lange mit klarem Wasser gespült werden, bis sich das Wasser nicht mehr verfärbt; auch ein nachlassender Tintenfluss ist ein Zeichen zum Reinigen.\n\nVom Mischen ist abzuraten. Ein Versuch zu gleichen Teilen mit einer gewöhnlichen blauen Tinte ergab zwar den gewünschten Farbton, doch stockte die Mischung auf dem Papier gelatineartig, und die Dokumentenechtheit ging verloren: Die Farbstoffe wuschen sich vollständig aus. Im Tintentank, besonders im fast leeren, kann eine solche Mischung hochviskos werden. Dass dokumentenechte Tinten ihre Eigenschaft verlieren, sobald sie mit gewöhnlicher Tinte vermischt werden, gilt auch für andere Marken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wofür stehen die Federkürzel EF, F, M, B, BB, OM, OB und OBB auf den Federn von Füllhaltern?", "a": "Die Buchstaben bezeichnen die Strichbreite: XXF steht für extrafein, EF oder XF für extra fein, F für fein, M für mittel, B für breit, BB für extra breit und BBB oder 3B für die breiteste Ausführung. Ein vorangestelltes O bedeutet eine schräg geschliffene Feder; OM, OB und OBB sind also abgeschrägte Federn in mittlerer, breiter und extrabreiter Ausführung. Ein K steht für Kugelspitze, ein D für eine besonders harte Durchschreibefeder. Dazu kommen Sonderschliffe wie Stub, Italic, Music oder Zoom sowie seltene Sonderbreiten wie O3B oder BBXXX.\n\nDie tatsächliche Strichbreite ist herstellerabhängig und verändert sich zusätzlich mit Papiersorte und Schreibdruck, weshalb sich Breitenangaben verschiedener Marken nur bedingt vergleichen lassen. Für kleine Handschriften eignen sich EF und F, für Unterschriften eher B oder BB, während M als guter Kompromiss gilt. Sinnvoll ist eine Schreibprobe beim Fachhändler, möglichst auf dem Papier, das später benutzt werden soll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man die Pelikan-Modelle 400, 400N und 400NN voneinander und vom ähnlich aussehenden 140?", "a": "Die Modellreihe 400 wurde mehrfach überarbeitet, erkennbar vor allem am Kolbendrehknopf. Das Grundmodell 400 hat einen flachen Drehknopf. Von 1955 bis 1957 folgte eine modernisierte Reihe mit etwas längerem Schaft und konischerem Füllknopf, kenntlich am Suffix N. Von 1957 bis 1965 wurde der Schaft wieder gekürzt und der Füllknopf noch spitzer zulaufend ausgeführt; diese Modelle tragen das Suffix NN. Spätere Neuauflagen erhielten wieder einen flachen Drehknopf.\n\nDer 400NN und der 140 sehen einander so ähnlich, dass sie auf Fotos kaum auseinanderzuhalten sind; sie unterscheiden sich in der Größe. Der 140 hat eine Schaftlänge von etwa 95 mm, der 400NN von etwa 102 bis 104 mm bei rund 131 mm Gesamtlänge. Die Modellnummer ist bei diesen Baureihen auf dem Kappenring vermerkt, sofern der Kappenring den unteren Abschluss der Kappe bildet. Bei den Federkürzeln steht DEF für eine extrafeine Durchschreibfeder, also eine besonders harte Buchhaltungsfeder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie datiert man einen schwarzen Montblanc Meisterstück 30 als Safety-Füllhalter aus der Zeit um 1930?", "a": "Maßgeblich sind Kappenbänder, Feder und Clip. Das Meisterstück-Modell mit zwei Kappenbändern kam 1929 auf den Markt und wurde zunächst mit einer anderen Feder und ohne Clip ausgeliefert; die Feder der bekannten Ausführung entstand erst ab 1930. Beim Clip sind Aufsteckclip, Kugelclip und Tropfenclip zu unterscheiden. Der Kugelclip war bis etwa 1931 üblich, der Tropfenclip folgte, wobei beide Formen gegen Aufpreis lieferbar waren. Ein Clip aus der zweiten Preisklasse an einem Meisterstück ist nicht original. Als Referenzwerk für Montblanc-Schreibgeräte vor 1950 gilt das Montblanc Diary von J. Rösler samt dem zweiten Band von Rösler und Wallrafen; Auskünfte aus Boutiquen und Angaben in Internetlisten erwiesen sich dagegen wiederholt als unzuverlässig.\n\nZum Wert: Ein schwarzer Safety aus Hartgummi gilt als vergleichsweise gewöhnliches Stück, da weder bunt noch aus Edelmetall. Selbst unbenutzt und mit Schachtel und Papieren lag die realistisch erzielbare Obergrenze 2008 bei etwa 1300 bis 1800 Euro; Gebrauchsspuren, abgegriffene Gravuren oder eine angebogene Feder mindern den Preis. Einen Aufschlag für Patina, wie bei Oldtimern üblich, kennt der Schreibgerätemarkt nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Editionen gelten als besonders selten, und welche Preise wurden um 2008 dafür aufgerufen?", "a": "Als besonders selten gelten die Editionen mit Auflagen unterhalb von etwa hundert Exemplaren. Dazu zählen nach Sammlerangaben die Skeleton-Ausführungen in 75 und in 333 Exemplaren, der Sakura in 88 und 333 Exemplaren, die Qing-Dynastie in 88 Exemplaren, der Charlie Chaplin in 88 Exemplaren, der Karajan in 95 Exemplaren und das Brandenburger Tor in 89 Exemplaren. Die Patron of Arts Edition erscheint in der kleineren Auflage von 888 Stück, die Writers Edition in deutlich höheren Auflagen.\n\nBei diesen Stücken haben die Marktpreise wenig mit den früheren Ladenpreisen zu tun, weil mehr kaufbereite Sammler als Exemplare vorhanden sind. 2008 wurde ein Füllhalter der Hundertwasser-Edition im Handel für 17.000 Euro angeboten, ein Brandenburger Tor für 15.000 Euro, ein Skeleton der 75er Auflage mit etwa 50.000 Euro taxiert; ein Skeleton der 333er Auflage wechselte in einer Auktion für rund 6.000 Euro, im Direktverkauf für etwa 12.000 Euro den Besitzer, ein Copernicus der 888er Auflage wurde mit 6.000 Euro angeboten. Häufigere Editionen erreichen dagegen oft nicht einmal ihren ursprünglichen Ladenpreis wieder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum gibt es die Montblanc Writers Edition Alexandre Dumas in zwei Ausführungen mit verschiedenen Unterschriften?", "a": "Die Writers Edition zu Ehren von Alexandre Dumas erschien 1996. Ein Teil der Auflage trägt nach Sammlerangaben die Unterschrift des Sohnes, Alexandre Dumas fils; nachdem der Fehler bekannt geworden war, wurde die Gravur korrigiert, so dass beide Fassungen im Umlauf sind. Sammler unterscheiden sie als Ausführung mit falscher und mit richtiger Unterschrift. Da die Edition dadurch in doppelter Gestalt gefertigt wurde, ist die Gesamtzahl der Dumas-Schreibgeräte vergleichsweise hoch; die Edition gilt deshalb als weniger begehrt als andere Jahrgänge.\n\nPreislich liegen beide Fassungen dicht beieinander, mit leichtem Vorteil für die fehlerhafte: Ein Drehbleistift mit falscher Unterschrift wurde 2006 für 240 Euro angeboten, einer mit korrekter Unterschrift für 210 Euro. Vollständige Sets aus Füllhalter, Kugelschreiber und Drehbleistift kosteten 2007 in beiden Varianten etwa 1250 Euro. Die Feder der Edition ist aufwendig graviert und entspricht der Größe der Feder des 149.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man die frühen Pelikan M800 von 1987, und welche Varianten des Modells gibt es?", "a": "Der M800 kam 1987 auf den Markt und ist formal eine vergrößerte Ausgabe des Modells 400 von 1952, versehen mit etwas mehr Zierrat. Er hat eine Schraubkappe, die im Gegensatz zu Steckkappen nicht ausleiern kann und die Feder stets mittig führt; als Nachteil bleiben feine Schleifspuren am Schaft. Angeboten wurde er in Schwarz sowie mit gestreiftem Gehäuse in Grün, Blau und Rot. Eine kleine Auflage in Schildpatt-Braun ist gesucht und erzielt vierstellige Eurobeträge. Schwarze Gehäuse und Sonderauflagen mit Silberbinde haben am federseitigen Ende des Schafts ein kleines Sichtfenster, die gestreiften Ausführungen sind ohnehin durchscheinend.\n\nBei den regulären M800 unterscheidet man drei Baureihen. Die ersten Exemplare von 1987 haben eine 14-karätige Goldfeder, ein vergoldetes Messingplättchen als Kappenlogo und eine weitere vergoldete Messingplatte im Füllknopf; ihr Kappenband trägt die Inschrift Made in W-Germany. Wenig später wurden die 14-karätigen Federn durch 18-karätige ersetzt, was das Schreibverhalten nicht veränderte. Auf dem M800 beruhen außerdem zahlreiche limitierte Editionen sowie die Toledo-Modelle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann und zu welchem Anlass entstand der Waterman Man 100, und woraus besteht das Gehäuse des schwarzen Modells?", "a": "Der Man 100 entstand 1983 zum hundertjährigen Bestehen von Waterman. Formal vorbereitet wurde er vom Gentleman, den Alain Carré 1974 entwarf und der über zwanzig Jahre im Programm blieb; die strenge Linienführung und der nur leicht eingezogene Kappenkopf erinnern an die Streamline Duofolds der späten 1920er Jahre. Sieben Goldringe setzen einen Kontrast zum tiefschwarzen Gehäuse. Zunächst nur in Schwarz erhältlich, wurde der Man 100 zur Grundlage zahlreicher Sonderauflagen in Lack, Sterlingsilber, Massivgold und verschiedenen Hölzern. Bis zur Einführung des Edson 1993 war er das Spitzenmodell des Hauses; der massivgoldene Füllhalter blieb mit einem Listenpreis von 9900 Euro im Jahr 2002 das mit Abstand teuerste Waterman-Modell.\n\nEntgegen einer verbreiteten Angabe besteht das Gehäuse des schwarzen Man 100 nicht aus lackiertem Messing, sondern aus schwarzem Acryl mit einem Messingeinsatz; die Blindkappe ist reines Acryl. Der Clip wird aus einer Kupfer-Beryllium-Legierung gefertigt; eine aufgeschweißte Halbkugel lässt ihn etwas von der Kappe abstehen und erschwert das Einstecken in Etui oder Hemdtasche.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was unterscheidet die Montblanc 1924 Limited Anniversary Edition von der Special Edition zum 75-jährigen Jubiläum?", "a": "Zum 75-jährigen Bestehen des Meisterstücks erschienen 1999 zwei verschiedene Reihen. Die Limited Anniversary Edition wurde weltweit auf 1924 Exemplare begrenzt und hat Beschläge aus Roségold sowie einen Stern aus Perlmutt. Die Special Edition entstand ohne Mengenbegrenzung, wurde aber nur im Jahr 1999 gefertigt und trägt Gelbgold-Beschläge und den gewöhnlichen weißen Stern. Beiden gemeinsam ist ein kleiner Brillant im zusätzlichen Clipring, eingesetzt in das O des Schriftzugs 75 Years of Passion and Soul. Weil die Special Edition nicht limitiert ist, hat sie den deutlich geringeren Sammlerwert, wird von Unkundigen aber häufig teurer bezahlt als die limitierte Reihe.\n\nInnerhalb der limitierten Reihe gilt der Kolbenfüllhalter 149 als das gesuchteste Stück. Er kostete 1999 rund 560 Euro und wurde 2005 in Auktionen meist zwischen 950 und 1200 Euro gehandelt, auf Sammlerbörsen um 900 Euro. Ein Solitaire 146 derselben Reihe lag 1999 bei 1330 Euro und blieb später unter diesem Wert. Ebenfalls gesucht sind die Kugelschreiber 164 und 161 sowie der 164 Doué.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche historischen Vorbilder und Besonderheiten haben die Montblanc Writers Editions von Hemingway bis Kafka?", "a": "Die Writers Edition erscheint seit 1992 jährlich in ähnlich hoher, begrenzter Auflage. Der Hemingway von 1992 eröffnet die Reihe und ist dem Modell 139 der 1930er Jahre nachgebildet. Die Agatha Christie greift den historischen Schlangenclip auf und trägt einen Schlangenkopf an der Feder. Der Oscar Wilde von 1994 fällt durch seine kräftig gefleckte Oberfläche auf, der Voltaire von 1995 durch eine ziselierte Kappe aus Vermeil; nach ihm verschwand Vermeil aus den Editionen.\n\nDer Dostojewski von 1997 wurde als ungewöhnliches vierteiliges Set aus Füllhalter, Kugelschreiber, Tintenroller und Drehbleistift angeboten. Der Edgar Allan Poe ist tiefblau-schwarz gehalten und trägt einen Raben auf der Feder, besitzt jedoch kein Sichtfenster. Der Marcel Proust von 1999 nimmt mit achteckigem Korpus und Silberfiligran die Form des Lorenzo de Medici auf. Der Schiller von 2000 hat eine Kappe aus Bernstein, der Dickens einen auffallend großen Kappenkopf ohne Goldbeschläge, der Kafka einen Korpus, der von der eckigen in die runde Form übergeht. Ein Füllhalter dieser Reihe kostete um 2005 etwa 600 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn bei einem Montblanc Meisterstück-Drehkugelschreiber die Mine nicht weit genug herauskommt?", "a": "Zunächst ist zu prüfen, wie viel Minenspitze überhaupt sichtbar sein soll: Beim Meisterstück-Drehkugelschreiber 164 ragt die Spitze nur etwa 3 mm aus der Öffnung, während es bei anderen Marken 4 bis 5 mm sind. Dieses knappe Erscheinungsbild ist bauartbedingt und kein Mangel.\n\nKommt tatsächlich zu wenig heraus, wird der Kugelschreiber aufgeschraubt, die Mine entnommen und von vorn durch die Öffnung des Vorderteils gesteckt. Passt sie nicht hindurch, ist die kleine, metallgefasste Öffnung verbogen, meist nach einem Sturz. Sie lässt sich mit einem Dorn oder einer spitzen Schere vorsichtig wieder weiten, was eine Reparatur von rund 50 Euro erspart. Passt die Mine dagegen ohne Weiteres hindurch, liegt der Fehler in der Drehmechanik. Ersatzteile für aktuelle Schreibgeräte hält nur der Hersteller selbst vor, weshalb dann der Weg über Fachhändler oder Kundendienst führt; Mechaniken älterer Baujahre passen in neuere Gehäuse in der Regel nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man die Montblanc-Serien Noblesse und SlimLine, und was kostete der Noblesse I im Laden?", "a": "Beide Reihen werden häufig verwechselt, auch von Händlern. Das sicherste Unterscheidungsmerkmal ist das Clipende: SlimLine-Schreibgeräte tragen dort stets einen aufgesetzten Stern aus Kunststoff, Noblesse-Schreibgeräte nicht. Die SlimLine war unterhalb der Noblesse angesiedelt, deutlich preiswerter und hatte keine echte Goldfeder; sie gilt weder als selten noch als sammelwürdig.\n\nDie Noblesse der ersten Serie, der Noblesse I, besitzt dagegen eine 14-karätige Goldfeder. Ihr letzter Ladenpreis lag bei 98 DM. Entsprechend zurückhaltend fällt die Bewertung auf dem Sammlermarkt aus: Ein gebrauchtes Exemplar von 1978 ohne Schachtel und Papiere wurde 2010 zunächst für 55, dann für 45 Euro angeboten, was mit Blick auf den einstigen Ladenpreis als noch zu hoch galt. Die schlanke Bauform blieb lange im Programm, Stücke aus den späten 1970er Jahren sind daher keine Seltenheit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn ein Montblanc Meisterstück 142 aus den 1950er Jahren keine Tinte mehr aufzieht?", "a": "Bei Kolbenfüllhaltern dieser Zeit besteht die Kolbendichtung aus Kork. Liegt der Füllhalter lange unbenutzt, trocknet der Kork aus, schrumpft und wird undicht; der Kolbendrehknopf läuft dann auffallend leicht und ohne Widerstand. Oft hilft Wässern: Den Kolben ganz nach unten drehen, den Füllhalter mit der Feder nach unten in ein Glas mit Wasser stellen, so dass Wasser bis zum Kolben gelangen kann, und einen Tag warten, bis der Kork wieder gequollen ist. Häufig tritt dabei ein Schwall alter Tinte aus; anschließend wird gespült, bis das Wasser klar bleibt. Dem Zelluloid schadet das Wasserbad nicht, die Kolbenmechanik aus Messing sollte jedoch nicht zu lange im Wasser stehen, da sie korrodieren kann.\n\nBleibt der Kolben undicht, muss der Kork ersetzt werden. Für erfahrene Restauratoren ist ein Korkwechsel unproblematisch, und irgendwann steht er bei jedem dieser Füllhalter an. Die Federn dieser Baujahre sind deutlich flexibler als die heutigen und ihr Iridiumkorn ist anders geschliffen; als der Kugelschreiber sich durchsetzte, wurden die Federn härter und die Körner runder ausgeführt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf ist beim Kauf eines alten Montblanc 144 zu achten, und was unterscheidet ihn vom Nachfolger 145?", "a": "Der Konverterfüllhalter 144 hat zwei bekannte Schwachstellen. Seine Kappe ist gesteckt und neigt an der Kappenlippe zu Rissen, außerdem schließt sie mit der Zeit nicht mehr zuverlässig. Vorn an der Feder sitzt ein vergoldeter Ring, der sich bei dauerndem Tintenkontakt auflösen kann. Zu prüfen sind daher Kappenlippe, Abrieb an den Kappenringen und der Zustand dieses Rings. Offizieller Nachfolger ist der 145, der Hommage à Frédéric Chopin, der in der Größe gut zum Kugelschreiber 164 passt und als unempfindlicher gilt.\n\nDer Preis alter Exemplare hängt fast ausschließlich vom Zustand ab, daneben von seltenen Federbreiten und davon, ob alle Teile original sind. Die 144er der 1950er Jahre wurden 2006 häufig angeboten und lagen zwischen deutlich unter 100 und etwa 120 Euro. Die Ausführung mit flachem Kappenkopf um 1961 gilt als Übergangsmodell und kommt seltener vor; ob sie deshalb höher zu bewerten ist, war unter Sammlern nicht einheitlich beurteilt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man einen massivgoldenen Montblanc 149 Solitaire aus den 1980er Jahren und was war er wert?", "a": "Der massivgoldene 149 der 1980er Jahre wird unter der Nummer 1497 geführt. Er trägt den Feingehaltsstempel 750 für 18 Karat und auf der Feder die Zahl 4810; die Oberfläche ist mit einer feinen Fadenguilloche versehen. Gerade diese Guilloche macht ihn den vergoldeten und den Vermeil-Ausführungen auf den ersten Blick ähnlich, so dass er als Statusobjekt wenig hergibt und bei Sammlern verhältnismäßig wenig begehrt ist.\n\nIm Laden kostete er seinerzeit umgerechnet knapp unter 4000 Euro. Der um 2006 neu angebotene massivgoldene 149 lag bei etwas über 10.000 Euro und ist mit dem älteren Stück nicht vergleichbar; Angebote, die beide gleichsetzen, sind irreführend. Auf dem Gebrauchtmarkt gingen die Vorstellungen 2006 weit auseinander: Unbenutzte Exemplare wurden mit 6800 Euro angeboten, gebrauchte bei Internetauktionen mit annähernd 7900 Euro, während auf Sammlerbörsen Stücke für unter 2000 US-Dollar auslagen und dennoch keinen Käufer fanden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Von wann bis wann wurde der Montblanc 220 SP gebaut, und was bedeutet seine platinierte Ausführung?", "a": "Der 220 SP wurde von 1971 bis 1977 gefertigt. Er hat einen matt gebürsteten schwarzen Korpus, platinierte Beschläge und eine 14-karätige Goldfeder mit rhodinierter Oberfläche. Rhodinierte oder platinierte Federn bestehen nicht aus Rhodium oder Platin, sondern aus gewöhnlichem Gelbgold mit einer sehr dünnen Beschichtung; ebenso sind vergoldete oder platinierte Kappen, Clips und Ringe nur beschichtet. Der Edelmetallanteil spielt für den Wert daher keine Rolle.\n\nDer 220 war kein Meisterstück, sondern ein Standardschreibgerät oberhalb der Schulfüllhalter, und wurde in hoher Stückzahl gebaut; genaue Produktionszahlen sind nicht bekannt. Die Ausführung SP ist etwa ebenso häufig anzutreffen wie der 220 und der 220 P und deshalb preislich nicht abgesetzt. Um 2011 wechselten gewöhnliche 220er bei Internetauktionen je nach Zustand für 25 bis 95 Euro den Besitzer, ein 220 SP in sehr gutem Zustand wurde von einem Händler für 125 Euro verkauft. Forderungen von 140 bis 160 Euro galten als zu hoch, zumal dafür bereits ein Meisterstück LeGrand 146 zu bekommen war.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über Auflage, Vertrieb und Fälschungssicherheit der Montblanc Artisan-Editionen wie True Princess bekannt?", "a": "Die Artisan-Editionen von Montblanc, darunter True Princess, Magic Beauty I und II sowie die kaum verbreitete White Perl, waren nach Auskunft des Hauses aus dem Jahr 2003 nicht förmlich limitiert, wurden aber nur in sehr geringer Stückzahl gefertigt und als Boutiquen-Sonderedition vertrieben. Da die Fertigung nur kurze Zeit lief, tauchen die Stücke im Handel selten auf. Eigene Verkaufsprospekte sind zu diesen Reihen nach Sammlerangaben nie erschienen; überliefert ist lediglich eine von Montblanc herausgegebene Preisliste zur True Princess.\n\nFälschungen der Artisan-Reihe waren bis 2004 nicht bekannt. Der aufwendige Aufbau dieser Schreibgeräte macht ein Nachbauen schwierig, und spätestens die Feder liefert ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal. Für den Füllhalter der True Princess lag das Preisniveau 2004 bei etwa 550 Euro zuzüglich Versand.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, ob ein Montblanc Meisterstück 744 aus Massivgold besteht, und wann wurde das Modell gebaut?", "a": "Das Meisterstück 744 wurde zwischen 1952 und 1956 gefertigt; kennzeichnend für diese Bauzeit ist die noch offen liegende Feder. Unter derselben Modellnummer erschienen mehrere Ausführungen, die sich in Federform und Guillochierung unterschieden und in Massivgold (585), in Walzgold oder in 900er Silber ausgeliefert wurden. Eine Ausführung in 750er Gold ist nicht belegt, wird aber von Sammlern für den französischen Markt nicht ausgeschlossen, da dort 14 Karat nicht als Echtgold gilt; zu einem solchen Halter gehörte dann auch eine 18-karätige Feder.\n\nMontblanc punziert massive Edelmetalloberflächen an Schreibgeräten seit 1912. Fehlt auf Kappe und Schaft die Punze 585, liegt folglich kein Massivgold vor, sondern eine Vergoldung. Eine Prüfung beim Juwelier erübrigt sich, denn sie wäre nur durch Herausschneiden einer Materialprobe möglich und hinterließe eine sichtbare Kerbe. In der Rangfolge der 1950er Jahre standen der goldene 149 und der massivgoldene 744 an der Spitze. Für ein gut erhaltenes massivgoldenes Exemplar wurden 2005 rund 1.000 Euro aufgerufen, für die vergoldete Variante höchstens die Hälfte; ein Haarriss im Tintenbehälter mindert den Wert um die Instandsetzungskosten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man einen Montblanc Meisterstück 139 von einem 149 und wie ist die Ersatzteillage beim 139?", "a": "Der 139 misst mit Kappe etwa 14,1 Zentimeter und ist damit deutlich kürzer als ein 149; auch die Blindkappe des 149 fällt merklich länger aus, als sie beim 139 je war. Der Schaft des 139 ist zur Feder hin ausgekehlt, während der 149 dort gerade abschließt und einen leichten konischen Absatz besitzt. Frühe 139 tragen einen flachen Tintenleiter ohne Lamellen, auf dem Schaft steht die Bezeichnung L 139. Da die Zelluloidschicht dünn ist, lassen sich Teile nicht durch Abdrehen in eine andere Form bringen; Mischstücke entstanden vielmehr in den 1950er Jahren bei Reparaturen, als 139er Schäfte gegen 149er getauscht wurden und 149er Kappen jener Zeit auch auf einen 139er Schaft passten. Erkennen lässt sich das am Griffstück.\n\nErsatzteile für den 139 stammen praktisch nur aus Spendergeräten, denn auch Besitzer defekter Exemplare trennen sich kaum davon. Der günstigste Weg ist der Kauf eines zweiten 139 als Teilespender, etwa eines wegen Gravur preiswerteren Stücks. Der Kolbendrehknopf ist einzeln kaum zu bekommen, gesuchte Teile wie Kappen so gut wie gar nicht; nur sehr wenige Spezialisten fertigen Einzelteile nach. Kappen der 1950er Jahre bestehen bei 139 und 149 aus Zelluloid.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welchen Pelikan-Füllhalter handelt es sich bei einem Stück mit der Aufschrift „Kuala Lumpur 98“ auf der Binde?", "a": "Es handelt sich um die Pelikan Special Edition zu den Commonwealth Games 1998 in Kuala Lumpur, in Sammlerlisten meist unter dem Namen Kuala Lumpur geführt. Der Füllhalter erschien weltweit in einer Auflage von 888 Exemplaren und wird nicht bei den Limited Editions, sondern bei den Special Editions verzeichnet.\n\nKennzeichnend ist die reich verzierte Ausführung mit floralem Dekor, die auf den ersten Blick an die Toledo-Modelle erinnert, ohne zu dieser Reihe zu gehören. Trotz der kleinen Auflage war das Modell auf dem Sammlermarkt nie stark gefragt, was Kenner auf das wenig gesuchte Thema zurückführen; entsprechend tauchen Exemplare gelegentlich auch abseits des Fachhandels auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Ausgaben erschien der „Montblanc Diary & Collectors Guide“ von Jens Rösler und was kostete er?", "a": "Das Standardwerk von Jens Rösler erschien im Text durchgehend auf Englisch. Der ersten Auflage, die in Deutschland vertrieben wurde, lag eine Beilage mit einer deutschen Textfassung bei; bei der zweiten Auflage entfielen solche Beilagen. Daneben existiert ein um 1999 in Spanien hergestellter Nachdruck, dessen Jahresangabe im Buch weiterhin 1993 lautet. Überliefert sind sowohl englischsprachige, in Spanien gedruckte Exemplare als auch eine vollständig spanischsprachige Ausgabe, die in Seitenzahl und Aufbau mit der englischen übereinstimmt; wer sie in Auftrag gab, ist nicht geklärt.\n\nUnterscheiden lassen sich Original und spanischer Nachdruck am Material: Einband und Schuber des Nachdrucks fühlen sich rauer, fast gummiartig an, während die ursprüngliche Ausgabe eine glatte, pappmacheeartige Oberfläche besitzt. Da keine neuen Exemplare mehr nachkamen, zogen die Preise an: 2007 wurden für ein neuwertiges Exemplar der zweiten Auflage mit Schuber 250 Euro einschließlich Versand verlangt, ein spanisches Exemplar wechselte für knapp 150 Euro den Besitzer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum kauft man einen Montblanc-Füllhalter besser beim Vertragshändler als über Internet-Marktplätze?", "a": "Goldfedern werden von Hand eingeschliffen und fallen deshalb auch innerhalb einer Federbreite unterschiedlich aus; nur im Laden lässt sich vor dem Kauf prüfen, ob ein Exemplar zur eigenen Hand passt. Zum Testen sollte man eigenes Alltagspapier mitbringen, da das im Handel ausliegende beschichtete Papier ein anderes Schreibgefühl erzeugt. Wer beim Vertragshändler kauft, erhält die Herstellergarantie und in der Anfangszeit meist einen kostenlosen Federtausch, falls die Breite doch nicht passt; Anbieter auf Auktions- und Versandplattformen sind in der Regel keine Vertragshändler, dort gilt nur die gesetzliche Gewährleistung. Nachlässe von etwa fünf Prozent sind im Fachhandel verhandelbar.\n\nZum Preisgefüge 2013: Das Meisterstück 146 stand mit 560 Euro in der Liste, ein gebrauchtes 146 Platinum Line war auf dem Gebrauchtmarkt für rund 250 Euro zu bekommen; Füllhalter nutzen sich kaum ab und lassen sich polieren. Beim Sortiment ist zu beachten, dass die Donation Pens, etwa der Johannes Brahms, in der Größe dem 146 entsprechen, und dass der Franz Kafka streng genommen kein Kolbenfüller ist, sondern einen fest eingebauten Konverter besitzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie schreibt die Montblanc-Editionstinte „Alfred Hitchcock“ und was kostete das Glas im Handel?", "a": "Die Tinte erschien begleitend zur Montblanc-Edition Alfred Hitchcock und wurde in Österreich hergestellt. Abgefüllt wurde sie in Gläschen zu 35 Millilitern, die im Handel 15 Euro kosteten; nach dem Abverkauf lagen die Preise bei Auktionen 2012 bei etwa 40 Euro je Glas, umgerechnet also zwischen rund 42 und 114 Euro je 100 Milliliter.\n\nDer Farbton ist ein sattes, dunkles Blutrot mit leicht blauem Einschlag und ausgeprägter Schattierung. Die Tinte trägt auch mit feinen Federn und auf saugendem Papier gut deckend auf, dringt allerdings tief ein und neigt deshalb zum Durchschlagen. Gegenüber der Season-Greetings-Tinte wirkt sie eine Spur heller und ist, anders als jene, nicht parfümiert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich die Kolbenmechaniken älterer Montblanc-Füllhalter wie des Meisterstücks 14 oder des No. 24 zerlegen?", "a": "Eingetrocknete Tinte löst sich durch stundenlanges Wässern und wiederholtes Durchspülen; auf diesem Weg lassen sich Kappe sowie Griffstück mit Feder und Tintenleiter öffnen. Die Kolbenmechanik ist bei mehreren Baureihen dagegen eingepresst und nicht zum Zerlegen vorgesehen. Beim Meisterstück 14 gilt der Ausbau als heikel und hat schon Mechaniken zerstört; ein Reparaturkatalog von 1969 führt für den 121 zwei Bauformen auf, von denen eine ausdrücklich als nicht zerlegbar bezeichnet wird. Mit passendem Werkzeug und Erfahrung sind solche Mechaniken durchaus instand zu setzen, ohne beides endet der Versuch häufig mit einem Bruch der Kolbenstange, wie er etwa beim No. 24 und beim 72 vorkommt.\n\nWirtschaftlich lohnt die Reparatur oft nicht: Ersatzmechaniken und Kolbenstangen sind nicht mehr neu erhältlich, sondern nur aus vorhandenen Schreibgeräten zu gewinnen, sodass ein Einzelteil fast so viel kostet wie ein vollständiger Füllhalter. Ist der Tintenbehälter gerissen, bleibt in der Regel nur der Austausch gegen ein altes Lagerteil.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Auflagenhöhen, Materialien und Füllsysteme haben die Montegrappa-Editionen America's Cup, Ferrari und Modigliani?", "a": "Die Montegrappa America's Cup Fleet Race erschien als Limited Edition mit 1.851 Exemplaren, einer Zahl, die auf das Jahr der ersten Regatta 1851 verweist. Es handelt sich um einen Kolbenfüllhalter, Kappe und Korpus bestehen aus Sterlingsilber mit sehr detaillierten Gravuren, die Goldfeder ist 18-karätig (750). Die Edition Ferrari umfasst nur 612 Exemplare, ist blau metallic ausgeführt, trägt ebenfalls eine 750er Goldfeder und ist ein reiner Patronenfüllhalter. Die Modigliani-Edition wurde in 3.350 Exemplaren aufgelegt; sie hat dunkelblaues, marmoriertes Edelharz an Konus und Kappe, eine Feder mit der seltenen Kombination aus Rotgold und Platin und lässt sich als Patronenfüllhalter oder mit Konverter betreiben.\n\nAus dem regulären Programm stammen der Emblema mit dunkelgrauem Zelluloid sowie Beschlägen und Clip aus Silber, ebenfalls für Patrone oder Konverter, und die sehr klein gebaute Micra, ein Patronenfüllhalter mit Silberbeschlägen. Zur Einordnung der Preise: Unter Sammlern wurden 2013 für den America's Cup etwa 650 Euro, für den Ferrari 500 Euro, für den Modigliani 330 Euro und für den Emblema 170 Euro aufgerufen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ermittelt man den Marktwert eines alten Montblanc Meisterstücks, etwa eines 144 G in Grün gestreift?", "a": "Maßgeblich sind ausschließlich tatsächlich erzielte Verkaufspreise, nicht Angebots-, Start- oder Wunschpreise, denn eine Zahl nennen kann jeder. Als Anhaltspunkt für 2009: Ein gestreifter 146 wechselte für 800 Euro den Besitzer, die kleineren gestreiften Modelle 142 und 144 liegen deutlich darunter. Ohne genaue Zustandsbeschreibung und aussagekräftige Fotos ist jede Wertangabe Spekulation, da gerade bei alten Schreibgeräten der Zustand den Preis bestimmt.\n\nPreise anerkannter Restaurateure taugen nicht als Referenz: Wer ein instand gesetztes Stück mit Garantie und Zertifikat abgibt, erzielt deutlich mehr als ein Privatverkäufer. Umgekehrt sollte man beim Kauf aus unbekannter Hand etwa 30 Prozent des Kaufpreises für eine Restaurierung einplanen. Auch Angaben des Herstellers sind mit Vorsicht zu behandeln; Montblanc hatte zeitweise eigene Sammlerpreise für Patron-of-Arts-Schreibgeräte veröffentlicht, die sich im Handel nicht bestätigten und später von der Website verschwanden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war die Auflage der Writers Edition Voltaire und was mindert den Sammlerwert einer limitierten Edition?", "a": "Die Writers Edition Voltaire erschien in einer Auflage von 20.000 Füllhaltern; die Exemplare tragen eine laufende Nummer mit dem Zusatz der Gesamtauflage. Sammlerwert entfaltet eine limitierte Edition allerdings nur, wenn alle Bestandteile vorhanden sind, also Schreibgerät, Etui, Umverpackung und vollständige Papiere. Fehlt davon etwas oder ist das Stück benutzt, bleibt im Grunde ein gewöhnliches Gebrauchsschreibgerät übrig.\n\nFür solche gebrauchten Stücke galt 2007 als realistische Größenordnung höchstens etwa ein Viertel des einstigen Ladenpreises. Nicht limitierte Modelle wie das Meisterstück Solitaire 146 in Edelstahl folgen ohnehin dem normalen Gebrauchtmarkt und gewinnen durch Zubehör nur wenig; eine Bewertung ohne Fotos und ohne genaue Zustandsangabe ist in beiden Fällen nicht möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Auf welches historische Modell gehen die Montblanc-Editionen Hemingway und Golden Dragon 2000 zurück?", "a": "Beide Editionen greifen Form und Proportionen des Meisterstücks 139 aus den 1930er Jahren auf, das unter Sammlern als Inbegriff der klassischen Meisterstück-Gestalt gilt. Übernommen sind vor allem die zigarrenförmige Silhouette und der charakteristische Clip; beim Hemingway ist er in der Art eines Krawattenclips ausgeführt. Umstritten ist bei dieser Edition weniger die Form als die kräftige Farbgebung, die nicht jedem Sammler zusagt.\n\nZum Preisniveau: Ein ungebrauchter Hemingway-Kugelschreiber mit Etui und weißer Umverpackung wechselte 2005 für 630 Euro den Besitzer; auf dem amerikanischen Markt lagen die Preise für vergleichbare Stücke in Dollar spürbar höher.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hatte es mit dem Montblanc-Buchprojekt von Candace Bushnell und dem Füllhalter mit 4.800 Diamanten auf sich?", "a": "Für eine Marketingaktion des Jahres 2004 durfte die Autorin von „Sex and the City“, Candace Bushnell, einen einzigen Satz in ein 2.000 Seiten starkes, in Leder gefasstes Buch mit ansonsten leeren Seiten schreiben. Benutzt wurde dafür ein Füllhalter im Wert von 125.000 Dollar, besetzt mit 4.800 Pavé-Diamanten; das Buch sollte anschließend von weiteren Frauen fortgeschrieben werden.\n\nHintergrund war die damals ausgeprägt männliche Prägung der Marke: Die klassischen Schreibgeräte 149 und 146 sprachen vor allem Männer an, und auch das Sammeln war fest in Männerhand — der Frauenanteil unter den Abonnenten eines deutschsprachigen Sammler-Newsletters lag 2004 bei etwa acht Prozent. Mit Lederwaren und der Bohème-Serie zielte das Haus dagegen bewusst auf weibliche Kundschaft. Aus derselben Zeit stammt das Montblanc-Buch „In einer Zeit rasender Geschwindigkeit brauchen wir Dinge, die uns innehalten lassen“, das nicht über den Buchhandel vertrieben, sondern in den Boutiquen kostenlos abgegeben und wegen seines Gewichts nicht versandt wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bestimmte den Sammlerwert der Writers Editions Agatha Christie und Marcel Proust in den 2000er Jahren?", "a": "Der Agatha-Christie-Füllhalter erschien in einer Auflage von 30.000 Exemplaren und trägt eine laufende Nummer, die auf diese Gesamtzahl verweist. Füllhalter und Kugelschreiber mit unterschiedlichen Nummern bilden kein Set und lassen sich einzeln besser verkaufen. Fehlende Umverpackung und fehlendes Zertifikat sind für viele Sammler ein Ausschlusskriterium: Ein gebrauchtes Paar aus Füllhalter und Kugelschreiber ohne Zertifikate brachte 2006 rund 1.100 Euro, während für ein vollständiges, unbenutztes Dreier-Set mit Blankopapieren 2007 etwa 3.250 Euro verlangt wurden. Der größere Teil dieser Schreibgeräte ging ins Ausland; in den Vereinigten Staaten lagen die Preise deutlich über den deutschen.\n\nDie Writers Edition Marcel Proust gilt gestalterisch als eine der gelungensten der Reihe und wird kaum abgegeben, weshalb Angebote selten sind. Beschädigte Stücke nimmt der Montblanc-Service auch Jahre nach dem Kauf an: Ein bei einem Sturz in Einzelteile zerlegter Proust kam binnen fünf Tagen einwandfrei instand gesetzt zurück.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es von Montblanc Lineale und Textmarker, und was kostete der Drehbleistift 167 der LeGrand-Linie?", "a": "Lineale bot Montblanc im Rahmen der Bohème-Kollektion an. Sie besitzen eine fest verbundene Halterung und sind damit reine Schreibtisch-Accessoires, nicht zum Mitführen gedacht; bei Auktionen lagen sie 2005 um 111 Euro. Textmarker gab es nach Sammlerangaben nur als Modell 166 in Schwarz mit vergoldeten Beschlägen, seltener in Bordeaux; eine platinierte Ausführung ist nicht belegt.\n\nZur LeGrand-Linie, die größenmäßig zum Meisterstück 146 passt, gehört der Drehbleistift 167. Die platinierte Ausführung 167 P kostete 2005 im Fachhandel 215 Euro zuzüglich knapp 7 Euro Versand, bei Vorabüberweisung abzüglich drei Prozent, und war regulär bei jedem Montblanc-Händler erhältlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie viel Papier wird beim Einschreiben einer einzelnen Montblanc-Goldfeder verbraucht?", "a": "Zum Einschreiben jeder einzelnen Feder werden rund 20 Meter Papier benötigt, was etwa 67 DIN-A4-Seiten entspricht, die von Hand vollgeschrieben werden. Die Angabe stammt aus einer Montblanc-Pressemitteilung vom Januar 2006, die anlässlich des hundertjährigen Firmenjubiläums verbreitet und in der Fachpresse aufgegriffen wurde.\n\nZum selben Anlass entstand eine Schwarz-Weiß-Fotoserie von Peter Lindbergh, die die Bildfolge fortsetzte, die Helmut Newton zum 75. Geburtstag des Meisterstücks aufgenommen hatte. In den Begleittexten jener Zeit finden sich allerdings auch Fehler: Für die Writers Editions Marcel Proust und Miguel de Cervantes wurde eine Auflage von nur 4.810 Stück genannt. Diese Zahl, die auf die Höhe des Mont Blanc in Metern verweist, gehört zu den Patron-of-Arts-Editionen, während die Writers Editions in weit höheren Auflagen erschienen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lassen sich Fälschungen vergoldeter Schreibgeräte von S.T. Dupont oder Cartier erkennen?", "a": "Von beiden Marken kursieren zahlreiche Fälschungen, auch als vergoldete Originale angebotene Kugelschreiber. Ein wiederkehrendes Merkmal betrifft die Füllhalter: Viele Fälschungen tragen eine Feder mit dem Aufdruck „Iridium Point“, die in gleicher Ausführung bei Fakes ganz verschiedener Marken auftaucht und deshalb als deutliches Warnzeichen gilt.\n\nSchwierig bleibt die Beurteilung vor allem bei Cartier, wo eine große Zahl wenig bekannter Sondereditionen existiert; Stücke, die man nie im Original gesehen hat, lassen sich kaum gegen die eigene Erfahrung prüfen. Da die Qualität der Fälschungen zunimmt und inzwischen auch Marken wie Parker betroffen sind, die früher nur grob kopiert wurden, bleibt als sicherster Weg der Kauf bei bekannten Händlern statt bei anonymen Auktionsanbietern (Stand 2008).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer übernahm 2004 die Leitung von Montblanc International und welche Marktstrategie stand dahinter?", "a": "Im Oktober 2004 wurde Wolff Heinrichsdorff neuer Chef von Montblanc International. Als wichtigster Zukunftsmarkt für dauerhaftes Wachstum galt dem Unternehmen zu diesem Zeitpunkt China, entsprechend lag der Schwerpunkt der Geschäftspolitik auf dem Ausbau des Vertriebs in Asien.\n\nEng damit verbunden war ein zweites Ziel: Der Bekämpfung von Plagiaten sollte deutlich stärkeres Gewicht zukommen. Gefälschte Schreibgeräte tauchten gerade in den asiatischen Wachstumsmärkten in großer Zahl auf, sodass Markenschutz und Expansion für Montblanc zwei Seiten derselben Strategie waren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ausführungen und Federn hatte der Pelikan Celebry und in welcher Tradition steht dieser Patronenfüller?", "a": "Der Celebry war Pelikans aktueller Patronenfüller der frühen 2000er Jahre und stand in einer Reihe, die 1963 mit dem P1 begann und über die Baureihe Signum (1978 bis 1987) sowie die New-Classic-Serie (1992 bis 1995) führte. Kennzeichnend sind die breite, für Gravuren gedachte Taille und ein stromlinienförmig ausgelegter Schnabelclip.\n\nInsgesamt wurden siebzehn Ausführungen unterschieden. Die Modelle P560 (Edelstahl, schwarz verchromte Beschläge), P565 (matt rot oder matt blau, schwarz verchromt) und P570 (rot, blau, grün oder schwarz, verchromt) trugen eine Edelstahlfeder in den Breiten F, M und B. Die höherwertigen Varianten hatten Goldfedern: massiv 14 Karat beim P580, 14 Karat mit Rhodiumauflage beim P590 sowie 18 Karat mit Rhodiumauflage bei P595 und P596. Kappe des P590 und Kappe wie Schaft des P596 tragen eine goldplattierte Kornguilloche, der P595 eine versilberte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich die Montblanc Meisterstück Classique 144 und 145 Chopin voneinander?", "a": "Beide gehören zur Classique-Linie; der 145 trägt zur Unterscheidung den Zusatz Hommage à Frédéric Chopin. Er ist einige Millimeter länger als der 144 und damit ein eigenständiges Modell. Der auffälligste äußere Unterschied liegt an der Kappe: Beim 145 sitzt der erste Zierring nicht bündig an der Kappenöffnung, sondern etwa drei Millimeter eingerückt und ist so breit wie der dritte Ring. Wichtiger für den Gebrauch ist der Verschluss: Der 144 hat eine Steckkappe, die mit zunehmender Gebrauchsdauer nicht mehr fest schließt, der 145 dagegen eine Schraubkappe.\n\nDer 145 war von Anfang an als Nachfolger des 144 geplant; beide liefen bewusst einige Jahre parallel, damit der Handel nicht auf entwerteten Lagerbeständen sitzen blieb. Weil der 145 den 144 in den Stückzahlen deutlich übertraf, wurde der 144 um 2005 aus der Produktion genommen, blieb zunächst aber in den Solitaire-Ausführungen erhalten. Von der Größenfrage nicht betroffen ist der 147 Traveller: Er entspricht in den Abmessungen dem 146 LeGrand.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete die Montblanc Writers Edition Agatha Christie mit dem Schlangenclip auf dem Sammlermarkt um 2005?", "a": "Die Writers Edition Agatha Christie mit dem charakteristischen Schlangenclip war 2005 im Handel längst ausverkauft und nur noch gebraucht zu bekommen. Brauchbare Füllhalter begannen damals bei etwa 800 Euro; ein günstiger Zwischenverkauf aus Frankreich lag mit 500 Euro am unteren Rand, ein neuwertiges Stück bei einem deutschen Juwelier bei 1.200 Euro.\n\nDeutlich teurer war die höherwertige Ausführung mit vergoldetem Clip, die in einzelnen Boutiquen noch vorrätig lag und vierstellig gehandelt wurde. Zum ursprünglichen Ladenpreis war die Edition zu diesem Zeitpunkt nirgends mehr zu bekommen. Da die Preise für Writers Editions stark schwanken, gibt der Vergleich abgeschlossener Auktionen über einen längeren Zeitraum die verlässlichste Orientierung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie umfangreich war die Montblanc 1924 Limited Anniversary Edition und was kostete der Kugelschreiber 116 daraus?", "a": "Der Kugelschreiber 116 aus der 1924 Limited Anniversary Edition kostete 1999 offiziell 220 Euro, umgerechnet 430,28 DM. Von diesem einzelnen Modell wurden zwar nur 1.924 Exemplare gefertigt, die Edition als Ganzes umfasste jedoch 36 verschiedene Artikel zu je 1.924 Stück, also 69.264 Schreibgeräte. Sie ist damit seltener als die Special Editions, aber keine ausgesprochene Rarität.\n\nBesonderen Sammlerwert haben innerhalb der Edition vor allem der 149 und der 146 in der Silberausführung. Gesucht sind daneben die vollständig schwarzen Stücke, also 146, 144, 165, 164, 161, 117, 116 und 114, die seinerzeit preiswerter waren als die platinierten und sich deshalb schneller verkauften. Für die Wertermittlung einzelner Stücke sind abgeschlossene Auktionen die beste Quelle, weil die Preise stark schwanken.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete das Lederpflegeset von Montblanc und unter welcher Nummer war es zu bestellen?", "a": "Das Lederpflegeset von Montblanc trug die Identnummer 02756 und kostete Mitte der 2000er Jahre etwa 13 bis 15 Euro. Gewöhnliche Schreibwarenhändler führten es in der Regel nicht und kannten es teilweise nicht einmal, weil sie kein Montblanc-Leder im Sortiment hatten und das Set deshalb auch nicht ohne Weiteres beziehen konnten.\n\nZuverlässig erhältlich war es in den Montblanc-Boutiquen, wo es meist sogar vorrätig lag; ein autorisierter Fachhändler konnte es auf Bestellung besorgen. Wer Zubehör dieser Art sucht, fragt deshalb am besten direkt in einer Boutique nach und nennt die Identnummer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Trägt ein Montblanc-Füllhalter der Special Edition Bernstein eine Seriennummer und lässt sich die Feder tauschen?", "a": "Der Bernstein war eine Special Edition und keine Limited Edition. Deshalb trägt er keine Seriennummer, weder am Clipring noch an der Kappe, und der bei Limited Editions wichtige Begriff der übereinstimmenden Nummern aller Teile eines Sets spielt hier keine Rolle. Auch die Federn selbst tragen grundsätzlich keine Nummer.\n\nAb Werk war der Füllhalter in allen acht Montblanc-Federbreiten lieferbar, also EF, F, M, B, BB, OM, OB und OBB; die gelegentlich zu hörende Auskunft, es habe ihn serienmäßig nur in M gegeben, ist falsch. M ist lediglich die weitaus häufigste Breite, OM die seltenste. Auf den Sammlerwert wirkt sich eine ungewöhnliche Breite wie OBB nur geringfügig aus, weshalb die Feder nach der eigenen Handschrift gewählt werden sollte. Einen Federtausch führt der Kundendienst in Hamburg kostenlos aus, wenn nachweisbar ist, dass der Füllhalter innerhalb der letzten vier Wochen neu und unbenutzt bei einem autorisierten Fachhändler gekauft wurde, die Garantiekarte ausgefüllt ist und die Feder unbeschädigt ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo findet man die Montblanc Writers Edition Hemingway von 1992 und muss man mit Fälschungen rechnen?", "a": "Der Hemingway von 1992 ist seit Langem ausverkauft und nur noch gebraucht zu bekommen; die erzielten Preise schwanken stark, weshalb der Blick auf abgeschlossene Auktionen über mehrere Monate die beste Orientierung gibt. Überzeugende Fälschungen dieses Modells waren Sammlern bis Mitte der 2000er Jahre nicht bekannt, anders als bei den laufenden Meisterstück-Modellen. Vorsicht ist dagegen bei Anbietern aus Fernost geboten: Dort wurden begehrte Stücke bezahlt, aber nicht oder nur als leeres Paket geliefert, und hohe Summen waren über den Käuferschutz der Plattformen damals nicht abgedeckt.\n\nNeben den Auktionsplattformen sind die Sammlerbörsen die naheliegende Bezugsquelle. Als besonders lohnend gelten für Einsteiger wie Fortgeschrittene die großen Börsen in Köln, Hamburg und im niederländischen Tilburg; weitere Termine gab es in Berlin, München und Rom.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc-Set aus Füllhalter 224 und Kugelschreiber 284 und wie ist die Punzierung 585 zu deuten?", "a": "Füllhalter 224 und Kugelschreiber 284 wurden von Montblanc zwischen 1971 und 1973 gefertigt. Sie gehören nicht zur Meisterstück-Reihe, sondern zur zweiten, preiswerteren Gebrauchsserie des Hauses. Die Prägung nennt Marke, Herkunft und Modellnummer; die Punzierung auf der Feder lautet 585 und steht für 14 Karat Gold. Eine Zahlenfolge 858 gibt es nicht, sie beruht auf einem Lesefehler.\n\nDie Kappen von Füllhalter und Kugelschreiber sind bei diesem Modell lediglich vergoldet und können deshalb keine Edelmetallpunzierung tragen; eine Edelmetallausführung hat Montblanc hier nicht hergestellt. Der Sammlerwert bleibt auch bei unbenutzten Stücken überschaubar, weil die Serie weder zu den Meisterstücken zählt noch wirklich historisch ist und auf Flohmärkten und Börsen regelmäßig günstig auftaucht. Als alltagstauglicher Gebrauchsfüllhalter mit passendem Kugelschreiber ist ein solches Set dagegen kaum zu schlagen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kosteten Montblanc Meisterstück 146 und 149 um 2007 neu im Handel und was waren gebrauchte Stücke wert?", "a": "Neu im Fachhandel lag der Kolbenfüllhalter 146 LeGrand 2007 in der platinierten Ausführung bei rund 330 Euro, sofern der Händler die damals verbreiteten 20 bis 25 Prozent Nachlass gewährte; der größere 149 kostete neu etwa 520 Euro. Der Gebrauchtmarkt lag deutlich darunter: Für neuwertige 146 wurden auf Auktionsplattformen 170 bis 190 Euro verlangt, auf einer Sammlerbörse wechselte ein neuwertiges Exemplar für 150 Euro den Besitzer, und ein 146 zusammen mit einem 144 war mit etwas Geduld für 220 bis 250 Euro zu bekommen.\n\nEntscheidend für die Bewertung gebrauchter Meisterstücke sind Zustand und Baujahr; Exemplare aus den 1980er Jahren erzielen nach Sammlerangaben spürbar weniger als aktuelle Modelle. Preisvorstellungen, die über dem Neupreis liegen, sind auf dem Sammlermarkt nicht durchsetzbar, und Angebote ohne Foto bleiben erfahrungsgemäß ohne Resonanz.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Größen gab es den Montblanc Solitaire Ramses II und wie alltagstauglich ist die Vermeil-Oberfläche?", "a": "Den Solitaire Ramses II gab es als Patronenfüllhalter 114 Mozart, als Classique 144 mit der Artikelnummer 20144 und als LeGrand 146, dazu passend Kugelschreiber und Drehbleistift. Bereits Mitte der 2000er Jahre wurde die Linie nicht mehr hergestellt. Komplette Sets aus Füllhalter, Kugelschreiber und Drehbleistift wurden 2007 für rund 1.700 Euro angeboten, einzelne Füllhalter je nach Größe für etwa 450 Euro (Mozart), 500 Euro (Classique) und 800 Euro (LeGrand).\n\nDie Vermeil-Oberfläche, also vergoldetes Sterlingsilber, ist durchaus alltagstauglich und verträgt tägliches Schreiben ohne Weiteres. Ein solches Schreibgerät sollte allerdings nicht lose in der Tasche, sondern in einem eigenen Etui transportiert werden, damit keine Kratzer entstehen. Beim Gebrauchtkauf ist Vorsicht geboten, weil stärkere Gebrauchsspuren in Auktionsbeschreibungen gern verschwiegen und abgenutzte Stücke als neu angeboten werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man den Meisterstück 149 aus der 1924 Limited Anniversary Edition und was war er 2009 wert?", "a": "Der 149 aus der Limited Anniversary Edition 1924 trägt wie alle Limited Editions die Seriennummer auf der Kappe, und zwar in der Form laufende Nummer durch Auflagenhöhe, also zum Beispiel 0611/1924. Die Beschläge sind nicht gelbgold, sondern rotgoldbeschichtet, weshalb Clip und Ringe rötlich schimmern, und der Stern im Kappenkopf besteht aus Perlmutt. Verkauft wurde die Edition ab 1999.\n\nDie Preise schwanken erheblich. Vor der Finanzkrise wurden für den 149 dieser Edition im Einzelfall um 1.000 US-Dollar bezahlt, danach fielen sie zeitweise auf 560 bis 600 Euro; im Dezember 2009 erzielte ein unbenutztes Exemplar mit Originalrechnung von 1999 dagegen 1.580 Euro. Bemerkenswert ist, dass die 1924er Stücke ursprünglich kaum teurer waren als die regulären Meisterstücke, jahrelang schwer verkäuflich blieben und teilweise mit 40 Prozent Nachlass abverkauft wurden, ehe sie zu gesuchten Sammlerstücken wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was tun, wenn beim Pelikan 400 die Gummidichtung des Kolbens zerbröselt ist, und was kostet die Reparatur?", "a": "Einzelne Ersatzdichtungen für den Kolben des Pelikan 400 werden nicht frei verkauft. Es bleiben zwei Wege: die Reparatur beim Hersteller oder ein baugleiches Spenderexemplar als Ersatzteillager, das sich gebraucht oft günstig ersteigern lässt. Dieselbe Dichtung findet sich auch im Modell M200, sodass ein preiswerter M200 als Teilespender in Frage kommt.\n\nDie Werksreparatur ist der sichere Weg, solange ein Modell in nahezu unveränderter Form weitergebaut wird und aktuelle Teile passen. Stand 2010 kostete die Instandsetzung eines älteren 400 dreißig Euro; alternativ wurde ein neuer M400 gegen Zuzahlung von 135 Euro und Rückgabe des alten Füllhalters angeboten. Bei Modellen, die ein Hersteller vor Jahrzehnten eingestellt hat, ist dagegen nicht mehr mit Ersatzteilen zu rechnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Mechaniken hatte der Montblanc Noblesse Kugelschreiber und was kostete er zuletzt im Laden?", "a": "Die erste Serie des Noblesse Kugelschreibers besaß anfangs eine Kippmechanik: Ein Druck auf den Kopf fuhr die Mine aus, ein Druck auf den Clip zog sie wieder ein. Weil diese Clipmechanik zu störanfällig war, wurde sie noch während der Bauzeit durch die übliche Druckmechanik ersetzt, bei der die Mine nur noch über den Drücker am Kopf bewegt wird.\n\nDie Noblesse-Linie wird häufig mit der Linie SL verwechselt, auch in Verkaufsanzeigen; es handelt sich um zwei eigenständige Baureihen. Vom Noblesse gab es unter anderem eine Ganzstahlausführung mit vergoldetem Clip sowie versilberte beziehungsweise platinierte Varianten mit Streifenguilloche. Die Ganzstahlvariante mit vergoldetem Clip kostete 1992 zuletzt 49 D-Mark im Laden; auf dem Sammlermarkt war sie um 2010 kaum unter 100 Euro zu bekommen, obwohl Kugelschreiber von Sammlern sonst wenig beachtet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche technischen Daten hatte der Kingsize-Prototyp des Conid-Bulkfillers aus schwarzem Ebonit?", "a": "Der 2013 gebaute Prototyp in Übergröße bestand aus schwarzem Hartgummi von SEM und war eine Flat-Top-Ausführung, bei der die Kappe nicht hinten aufgesteckt werden kann; Clip und Kappenring waren aus Titan. In den Abmessungen entsprach er ungefähr einem Pelikan M1000 oder einem Montblanc 149, war jedoch rund drei Millimeter kürzer: Kappendurchmesser 16,5 Millimeter, Schaftdurchmesser 14 Millimeter, geschlossene Länge 140 Millimeter, ohne Kappe 135 Millimeter, Griffstück mindestens 12 Millimeter stark.\n\nGeschrieben wurde mit einer 14-karätigen Bock-Feder der Größe 8 in der Stärke 1,2 Millimeter und einem Tintenleiter aus Hartgummi; auf Wunsch war die Feder auch rhodiniert lieferbar. Das Gewicht betrug 30 Gramm komplett und 22 Gramm ohne Kappe, das Tintenvolumen 2,8 Milliliter. Gefüllt wird über das Bulkfiller-System mit integriertem Absperrventil: Zum Schreiben werden Ventil und Füllknopf um etwa anderthalb bis zwei Millimeter geöffnet, damit Tinte aus dem Behälter zur Feder gelangt. Die Gewindekupplung bestand im Prototyp aus Ketron Peek und sollte in der Endfassung aus Titan gefertigt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was lässt sich an einem historischen Montblanc 333½ mit undichtem Korkkolben und gebrochenem Tintenleiter noch reparieren?", "a": "Ein Montblanc 333½ aus den 1930er Jahren lässt sich auch mit mehreren Schäden vollständig instand setzen. Bei einer Restaurierung in Hamburg erhielt ein solcher Füllhalter eine komplette Wartung, eine neue Korkdichtung und einen neuen Tintenleiter; die verbogene und an der Spitze gestauchte Feder wurde gerichtet, sämtliche Oberflächen wurden poliert, und selbst ein Riss in der Kappe war anschließend nicht mehr zu sehen.\n\nZwei Ursachen für solche Schäden sind typisch. Läuft nach dem Füllen Tinte hinten am Kolbendrehknopf aus, sind Korkkolben oder Dichtung ausgetrocknet; Korkkolbenfüller sollten deshalb nicht über Jahre ungenutzt in der Mappe liegen, sondern regelmäßig benutzt werden. Der Tintenleiter alter Halter ist zudem spröde: Wer Feder und Tintenleiter ohne Übung herausziehen will, bricht ihn leicht ab. Beides ist kein Grund, ein Stück mit Geschichte aufzugeben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie war der Montblanc-Literaturpreis 2004 dotiert und wer erhielt ihn bei der sechsten Vergabe?", "a": "Der Montblanc-Literaturpreis wurde 2004 zum sechsten Mal vergeben. Zehn Schriftstellerinnen und Schriftsteller bearbeiteten das vorgegebene Thema „So viel Zeit muss sein“; ausgezeichnet wurde Moritz von Uslar. Überreicht wurde der Preis von der seinerzeit neuen Marketingdirektorin des Hauses, Gabriele Wrede.\n\nDie Dotierung bestand aus einem Scheck über 4.810 Euro. Die Summe greift die Höhe des Mont Blanc in Metern auf, jene Zahl also, die Montblanc seit den 1920er Jahren auf der Feder des Meisterstücks führt und die sich in zahlreichen Editionen und Auflagenhöhen des Hauses wiederfindet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran unterscheidet man die Erstauflage des Montblanc Diary von Jens Rösler von der späteren Neuauflage?", "a": "Das Montblanc Diary von Jens Rösler erschien erstmals 1993. Etwa gegen Ende der 1990er Jahre ließ Montblanc mit Zustimmung des Autors einen Nachdruck anfertigen, der ausschließlich über das Haus selbst vertrieben wurde und nach Sammlerangaben in Spanien hergestellt worden ist. Inhaltlich sind beide Ausgaben identisch, Korrekturen oder Ergänzungen wurden nicht vorgenommen, und auch der Nachdruck trägt die Jahreszahl 1993.\n\nUnterscheiden lassen sich die Auflagen am Material von Einband und Schuber: Die Erstausgabe hat eine glatte, pappmacheeartige Oberfläche, der Nachdruck eine rauere, fast gummiartig haftende. Außerdem fehlt beim Nachdruck der Einleger mit der deutschen Übersetzung. Für ein Exemplar der Erstauflage mit Altersspuren am Schuber wurden 2004 rund 125 Euro verlangt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war die Auflage des Montblanc Writers Edition Charles Dickens als Kugelschreiber und wann ist eine Einzelverpackung verdächtig?", "a": "Vom Kugelschreiber der Writers Edition Charles Dickens, erschienen 2001, wurden 12.000 Exemplare gefertigt. Die ersten rund 4.000 Nummern gingen nach Sammlerangaben ausschließlich in die dreiteiligen Sets aus Füllhalter, Kugelschreiber und Bleistift; einzeln verpackte Stücke tragen deshalb üblicherweise höhere Nummern. Ein Kugelschreiber mit einer Nummer deutlich unter 4.000 in Einzelverpackung spricht daher für einen nachträglichen Schachteltausch. Ganz ausschließen lässt sich eine niedrige Nummer im Einzeletui allerdings nicht, denn im Handel wurden Sets gelegentlich auseinandergenommen und die Einzelstücke in Schachteln anderer Dickens-Schreibgeräte abgegeben; belegt ist ein solches Exemplar mit der Nummer 1864.\n\nAuf dem Sammlermarkt kostete ein neuwertiger Dickens-Kugelschreiber mit Papieren und Verpackung 2004 zwischen 260 und 300 Euro, was etwa 30 Prozent unter dem damaligen Listenpreis lag.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ausführungen umfasste die Montblanc-Drachenserie des Jahres 2000 und was kostete das aufwendigste Stück bei Erscheinen?", "a": "Zum Jahr des Drachen brachte Montblanc im Jahr 2000 eine Serie aus insgesamt vier Ausführungen heraus. Neben dem schlicht gehaltenen Golden Dragon des Jahrgangs 2000 gehören dazu der Imperial Dragon, der nach Sammlerangaben sowohl mit Clip aus Sterlingsilber als auch mit Massivgoldclip geliefert wurde, sowie eine mit Brillanten besetzte Spitzenausführung. Deren Einführungspreis lag 2000 bei 11.000 Euro. Die kleinste Auflage der Reihe wird unter Sammlern nach ihrer Stückzahl kurz als 88er bezeichnet.\n\nSchon wenige Jahre nach Erscheinen lagen die Forderungen für die aufwendigen Varianten auf Auktionsplattformen deutlich über den Ausgabepreisen. Drachenmotive finden sich je nach Hersteller und Modell auf dem Gehäuse, auf der Feder oder am Clip; auch andere Marken haben solche Stücke aufgelegt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schaftprägung trägt ein Safety-Füllhalter der französischen Marke Gold Starry Nr. 62 und was besagt die Goldpunzierung?", "a": "Gold Starry war ein französischer Hersteller, dessen Safety-Füllhalter außerhalb Frankreichs selten auftauchen. Der Schaft eines solchen Stücks trägt die Prägung MANUF.re FRANCAISE, darunter mittig den Schriftzug GOLD STARRY mit einem Stern sowie MARQUE No. 62 DEPOSE. Die Nummer bezeichnet das Modell, DEPOSE weist auf die eingetragene Marke hin.\n\nDie beiden Zierringe bestehen aus Gold und tragen eine Pariser Punze, die zwischen 1847 und 1919 für kleine Goldgegenstände verwendet wurde. Sie garantiert lediglich einen Mindestfeingehalt von 750/1000 und erlaubt daher nur eine grobe zeitliche Einordnung, nicht die Bestimmung eines Baujahres. Safety-Füllhalter dieser Bauart lassen sich in aller Regel restaurieren und anschließend wieder im Alltag benutzen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Sammlerpreise wurden zwischen 2006 und 2010 für Montblanc-Sondereditionen wie Schiller, Edgar Allan Poe oder Patron of Arts Elizabeth I aufgerufen?", "a": "Für Füllhalter der Writers Edition zahlte man 2006 bei spanischen Händlern etwa 600 Euro für den Schiller und etwa 850 Euro für den Edgar Allan Poe. Die Reihe umfasste damals die Ausgaben von Hemingway bis Franz Kafka, Cervantes und Virginia Woolf waren die jüngsten Titel. Zur Reihe im weiteren Sinne zählen Sammler auch den Imperial Dragon mit Sterlingsilber- beziehungsweise Massivgoldclip und die Agatha Christie in Vermeil.\n\nVier Jahre später, Ende 2010, wurden für ungebrauchte Boutiquenstücke mit Rechnung, Papieren und Box folgende Beträge aufgerufen: Patron of Arts Elizabeth I in der Auflage 888 zwischen 4.000 und 4.500 Euro, dieselbe Edition in der Auflage 4810 zwischen 1.400 und 1.500 Euro sowie jeweils 400 bis 500 Euro für Writers Edition Virginia Woolf, Donation Pen Arturo Toscanini, Special Edition John Lennon und Meisterstück Diamond. Die Preise für limitierte Editionen schwanken allerdings stark; in den Sommermonaten liegen sie erfahrungsgemäß niedriger als im Herbst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche limitierten Visconti-Editionen der 1990er Jahre gab es und in welchen Ausführungen wurde der Taj Mahal angeboten?", "a": "Visconti legte in den 1990er Jahren eine ganze Reihe limitierter Editionen auf. Dazu zählen Taj Mahal, das Set Giacomo Leopardi, Titanic, Voyager in Acryl, Manhattan, Michelangelo und Ponte Vecchio. Daneben liefen Serienmodelle wie Monte Carlo und Ragtime sowie Universal-Reisetintenfässer.\n\nDer Taj Mahal erschien in mehreren Ausführungen: in Schwarz und in Elfenbein mit Filigran aus 18 Karat Gold, in Rot mit Rotgoldfiligran und in Schwarz mit Silberfiligran. Er gilt als das aufwendigste Stück der Reihe, sein Preis lag Mitte der 2000er Jahre im gut vierstelligen Bereich. Restbestände älterer Limiteds waren 2006 bei Händlern noch mit rund 30 Prozent Nachlass auf die empfohlenen Verkaufspreise erhältlich; der Hersteller führt ältere Modelle in einem eigenen Online-Museum auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war die Auflage des Montblanc Donation Pen Karajan mit goldenem Dirigentenstab am Clip und was kostete er 2006?", "a": "Der Donation Pen zu Ehren von Herbert von Karajan erschien auch in einer besonders kleinen Ausführung, bei welcher der Dirigentenstab am Clip aus Gold gefertigt ist und nicht wie sonst aus Elfenbein. Von dieser Variante wurden 95 Exemplare hergestellt, und zwar ausschließlich als Füllfederhalter; einen passenden Kugelschreiber hat es dazu nie gegeben.\n\nVereinzelt war das Stück 2006 noch über die Montblanc-Boutiquen zu beziehen, der Preis lag dort bei rund 9.000 bis 9.500 Euro. Unter Sammlern wurden ungeschriebene Exemplare mit vollständiger Verpackung und blanko Papieren im selben Jahr für etwa 8.200 Euro gehandelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man einen Pelikan Souverän M850 und wodurch unterscheidet er sich von einem M800?", "a": "Der Souverän M850 ist die aufwendigere Variante des M800: Er trägt eine Kappe aus massivem Sterlingsilber mit Vergoldung, also in Vermeil, mit diamantbearbeiteter Oberfläche. Fehlt diese vergoldete Silberkappe, handelt es sich um einen gewöhnlichen M800, ganz gleich, was im Garantieheft eingetragen ist. Die Hefte liefert Pelikan blanko aus, sie werden erst beim Verkauf ausgefüllt und taugen deshalb nicht als alleiniger Modellnachweis; maßgeblich sind Ausführung und Maße des Halters.\n\nZur Ausstattung gehören der vergoldete Schnabelclip und durchgehend vergoldete Beschläge, vergoldete Doppelringe am Füllgriff, ein feiner Zierring am Vorderteil, massive Messingbauteile in der Kolbenmechanik sowie eine große, handgearbeitete 18-Karat-Goldfeder mit rhodiniertem Dekor. Auch Sonderschliffe wie OM waren lieferbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist beim Kauf eines alten Pelikan 100 oder 100N zu beachten und welche Ausführungen sind besonders teuer?", "a": "Beim Pelikan 100 und 100N dichtet ein Korkkolben den Tintenbehälter ab. Der Kork trocknet über die Jahrzehnte aus, sodass nahezu jedes unrestaurierte Exemplar vor dem Gebrauch eine Überholung benötigt; ein alter Halter, der beim Kauf noch sauber saugt, ist die Ausnahme. Nach Erneuerung der Dichtung und gründlicher Reinigung sind diese Füllhalter wieder voll gebrauchstauglich.\n\nPreisbestimmend ist die Ausführung. Grün marmorierte Stücke sind die Standardvariante und am häufigsten anzutreffen, ganz schwarze Gehäuse sowie frühe Modelle ohne Kappenband gelten als deutlich seltener und sind entsprechend teuer: Für 100 Euro war 2007 weder ein schwarzer 100 noch ein schwarzer 100N zu bekommen, während grüne Exemplare regelmäßig auf Flohmärkten auftauchten. Die Federbreiten jener Zeit wurden nach Sammlerangaben unter anderem mit EEF, EF und F sowie mit KEF und KF für Kugelschliffe bezeichnet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wodurch unterscheiden sich die Montblanc-Meisterstücke 144, 145 und 147, und was war ein gebrauchter 144 um 2007 wert?", "a": "Der Meisterstück 144 Classique ist ein Kolbenfüllhalter und das kleinste und günstigste Meisterstück; wegen der hohen Stückzahlen gilt er als wenig sammelwürdig, minderwertig ist er deswegen nicht. Er wurde eingestellt und durch den sehr ähnlichen 145 Chopin ersetzt, der etwas größer ist, eine Schraubkappe besitzt und sorgfältiger verarbeitet ist. Der 147 Traveller ist dagegen ein reiner Patronenfüllhalter ohne Kolben und ohne Sichtfenster, was ihn auf Fotos vom 146 unterscheidbar macht; beim 146 ist das Sichtfenster oft nur gegen das Licht zu erkennen, dafür steht die Modellnummer auf dem Kappenring.\n\nEin tadelloser gebrauchter 144 kostete 2007 um 100 Euro, was als angemessen galt; Schäden an Schaft, Kappe oder Clip oder eine zu ersetzende Feder machen diesen Preis jedoch schnell zunichte. Häufigster Schaden sind Haarrisse in der Kappe, die vom zu groben Aufstecken herrühren. Eine gebrauchte Ersatz-Sternkrone war seinerzeit für wenige Euro zu bekommen, während der Werksservice rund 50 Euro berechnete. Alle Meisterstücke der Solitaire-Reihe tragen eine 18-Karat-Goldfeder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bis wann wurde der Montblanc Meisterstück 144 Solitaire in Silber gebaut und welche Guilloche ist die seltenere?", "a": "Der Meisterstück 144 Solitaire in Silber wurde 1998 eingestellt. Angeboten wurde er mit zwei Oberflächenmustern: der verbreiteten Fadenguilloche und der deutlich selteneren Korn-Guilloche, die auch Barleycorn genannt wird. Wie alle Solitaire-Modelle trägt er eine 18-Karat-Goldfeder; zum Lieferumfang gehörten Etui und Umhüllung, Service Guide und Gravurgutschein.\n\nNoch Jahre nach dem Produktionsende tauchten Restbestände im Abverkauf bei Schreibwarenhändlern auf, überwiegend jedoch in der Vermeil-Ausführung. Ein neuwertiges Silberstück wechselte 2007 unter Sammlern für rund 305 Euro einschließlich versichertem Versand den Besitzer, was als fairer Preis galt. Angeboten werden fast ausschließlich Exemplare mit M-Feder; feine Breiten wie EF sind auf dem Gebrauchtmarkt schwer zu finden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es von Montblanc einen Füllhalter mit rotem Edelstein als Stern im Kappenkopf, etwa aus Rubin?", "a": "Ein Montblanc-Stern aus einem roten Edelstein im Kappenkopf existierte vor 2006 nicht. Der sogenannte Montblanc-Schliff, der die Grundlage für jede Art von Stein im Kappenkopf bildet, wurde erst zum hundertjährigen Bestehen des Hauses 2006 vorgestellt, zunächst in Form eines Diamanten. Ältere Anzeigen können ein solches Stück also nicht gezeigt haben. Schreibgeräte mit Rubin im Kappenkopf gab es dagegen von anderen Herstellern, etwa von Cartier.\n\nEinen roten Stern führte Montblanc allerdings schon früh: Der ab 1909 gebaute Rouge et Noir trägt einen roten Stern aus Hartgummi, nicht aus einem Edelstein. Verwechslungsmöglichkeiten bieten ferner der Bohème mit rotem Stein am Clip sowie der StarWalker, bei dem ein Stein scheinbar schwebend im durchsichtigen Kappenkopf sitzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist die Blindkappe eines Montblanc 326 und warum sollte ihre Beschriftung zur eingebauten Feder passen?", "a": "Der Montblanc 326 ist ein Druckknopffüllhalter. Die Kappe, die hinten auf den Druckknopf geschraubt wird, heißt korrekt Blindkappe. Bei diesem Modell ist sie beschriftet, und zwar mit der Modellnummer 326 und der Federbreite, etwa M oder OB. Blindkappe und eingebaute Feder sollten deshalb übereinstimmen, wenn ein Stück originalgetreu sein soll.\n\nEinzelne Blindkappen sind schwer zu beschaffen, weil sie im Gebrauch gern verloren gehen und entsprechend selten einzeln angeboten werden. Wer eine Abweichung beseitigen möchte, tauscht daher meist besser die Feder als die Blindkappe: Federn in der gebräuchlichen Breite M sind für diese Baugröße wesentlich häufiger als eine passende Blindkappe. Alternativ dient ein günstig erworbener, schlecht erhaltener 326 als Ersatzteilspender.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo bekommt man Ersatzfedern für einen Montblanc Carrera aus den 1970er Jahren, wenn das Werk keine mehr liefert?", "a": "Für den Carrera, den Montblanc in den 1970er Jahren fertigte, hält das Haus keine Ersatzteile mehr bereit; eine Anfrage beim Hersteller wurde 2010 genau so beschieden. Federn sind daher nur noch über den Gebrauchtmarkt zu bekommen.\n\nAls Bezugsquellen bewährt haben sich die auf alte Schreibgeräte spezialisierten Händler und Restauratoren, die auch auf Schreibgerätebörsen anzutreffen sind; genannt wurden um 2010 unter anderem Maxpens, Penboard und Interpens. Auf diesem Weg ließ sich seinerzeit sogar eine Feder in der selteneren Breite OB beschaffen. Daneben tauchen Einzelfedern des Carrera gelegentlich in Internetauktionen auf. Wer Geduld hat, ersteigert einen defekten Halter desselben Modells und nutzt ihn als Ersatzteilspender. Federn sind bei alten Modellen generell das am schwersten zu beschaffende Teil, weil sie am häufigsten beschädigt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Montegrappa Techn@ Limited Edition aus und wer fertigte die Dunhill-Kugelschreiber AD1800 und AD2000?", "a": "Die Montegrappa Techn@ erschien um 2002 als limitierte Edition von 1.000 Exemplaren aus Titan und Carbon und wurde mit eigenem Lederetui geliefert. Sie vereint zwei Schreibgeräte in einem: An einem Ende sitzt ein Patronenfüllhalter, üblicherweise mit M-Feder, am anderen ein Stift für Touchscreens. Gemeint sind die druckempfindlichen Bildschirme jener Jahre und nicht die späteren kapazitiven, weshalb sich diese Funktion heute kaum noch nutzen lässt. Ungebrauchte Stücke mit Verpackung und Papieren wurden 2013 für rund 200 Euro gehandelt.\n\nDie Dunhill-Kugelschreiber AD1800 in Palladium und AD2000 stammen nach Sammlerangaben aus der Zeit, in der Dunhill-Schreibgeräte bei Pilot beziehungsweise Namiki in Japan gefertigt wurden. Kennzeichnend für beide ist der ausfahrbare Clip. Ungeschriebene Exemplare mit Verpackung und Papieren kosteten 2013 zwischen 70 und 80 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf muss man achten, wenn man einen gebrauchten Kolbenfüller als Alltagsschreiber kaufen möchte?", "a": "Bei Füllhaltern bis etwa Ende der 1950er Jahre besteht die Dichtung vorn am Kolben aus Kork. Kork trocknet aus, schrumpft und wird undicht; er muss dann von einem Restaurator ersetzt werden. Ab den 1960er Jahren wurden die Dichtungen aus Kunststoff gefertigt, weshalb Halter aus dieser Zeit und später als Alltagsschreiber deutlich unproblematischer sind. Ältere Stücke aus unbekannter Quelle bergen dagegen das Risiko verdeckter Schäden am Kolben, am Tintenleiter oder an der Feder.\n\nWie ein Füllhalter schreibt, lässt sich vor dem Kauf nie sicher einschätzen: Gewicht, Haptik und Federbreite bestimmen das Schreibgefühl weit stärker als der Preis. Für Einsteiger, die einen zuverlässigen und preiswerten Kolbenfüller suchen, sind die kleineren Modelle der Pelikan-Classic-Reihe 200 eine sinnvolle Wahl. Beim Versandkauf bei gewerblichen Händlern gilt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen; die Rückgabe ist ohne Angabe von Gründen möglich und kostet nur das Rückporto (Stand 2013).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was für eine Tinte ist die seit 2007 erhältliche Sailor Kiwa-Guro und wofür eignet sie sich?", "a": "Kiwa-Guro ist eine tiefschwarze Pigmenttinte des japanischen Herstellers Sailor, die 2007 in den deutschen Fachhandel kam. Sie gilt als dokumentenecht: Die Schrift ist wasserfest und farbecht, zugleich trocknet sie rasch. Damit eignet sie sich für Urkunden, Verträge und andere Schriftstücke, die dauerhaft lesbar bleiben sollen. Angeboten wurde sie im Glas und daneben auch als Tintenpatrone.\n\nPigmenttinten enthalten feste Farbpartikel statt gelöster Farbstoffe. In modernen Füllhaltern sind sie unbedenklich, sollten aber nicht über Wochen im Halter eintrocknen; regelmäßiges Spülen mit klarem Wasser verhindert Ablagerungen an Feder und Tintenleiter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete der Pelikan Souverän M1000 in Schwarz-Grün 2016 und welche Nachlässe waren damals üblich?", "a": "Der Listenpreis des Souverän M1000 in Schwarz-Grün lag 2016 bei 570 Euro. Im Handel waren Nachlässe von etwa zehn Prozent verbreitet; einzelne Internetanbieter riefen nur rund 410 Euro auf, also gut 28 Prozent unter Liste. So große Abschläge sind bei aktueller Ware nicht selbstverständlich — vor der Bestellung lohnt ein Blick auf Sitz des Händlers, Garantieabwicklung und Rückgaberecht, weil bei Grauimporten die Herstellergarantie nicht immer greift.\n\nDer M1000 ist das größte Modell der Souverän-Reihe: ein Kolbenfüller mit Sichtfenster, gestreiftem Schaft aus Zelluloseacetat und einer großen, vergleichsweise weich federnden Goldfeder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man beim Montblanc Meisterstück L 139, wie stark er benutzt wurde, und was bestimmt seinen Wert?", "a": "Vom L 139 gibt es mindestens vier Varianten, deren Preise erheblich auseinanderliegen; eine Bewertung ohne genaue Bestimmung der Variante ist deshalb wertlos. Entscheidend sind außerdem die Federbreite und der Zustand der Feder — Kugelfedern erzielen spürbare Aufschläge — sowie die Farbe des Sichtfensters.\n\nDas Sichtfenster besteht aus Zelluloid und war ursprünglich klar gelblich. Tinte färbt das Material im Laufe der Jahre an: Ein noch schön gelbes Fenster spricht für einen wenig benutzten Halter, ein rot bis dunkelrot verfärbtes für starken Gebrauch. Die Fensterfarbe hat dadurch entscheidenden Einfluss auf den Sammlerwert. Beim Kauf sollte man sich daher stets Aufnahmen der Feder und des Sichtfensters zeigen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie datiert man ein Pelikan-Schreibgerät mit der Aufschrift „made in W. Germany“ und wofür steht das K in K200?", "a": "Die Herkunftsangabe „made in W. Germany“ oder „Western Germany“ wurde bis zur deutschen Vereinigung verwendet. Schreibgeräte, Verpackungen und Etuis mit dieser Angabe stammen daher aus der Zeit vor 1990, danach wurde auf „made in Germany“ umgestellt. Das ist eines der einfachsten und zuverlässigsten Datierungsmerkmale für deutsche Schreibgeräte der Nachkriegszeit.\n\nBei Pelikan bezeichnet der Buchstabe vor der Modellnummer die Bauart innerhalb einer Baureihe: K steht für den Kugelschreiber, D für den Drehbleistift und M für den Kolbenfüllhalter. Ein K200 ist also der Kugelschreiber zur Classic-Reihe 200, deren Füllhalter als M200 geführt wird. Der K200 wurde in mehreren Farbausführungen gebaut und gilt als zuverlässiges Alltagsschreibgerät.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lange wurden der Pelikan 400 und seine Nachfolger 400N und 400NN gebaut und woran erkennt man sie?", "a": "Der Pelikan 400 wurde von 1950 bis 1956 gefertigt, danach folgten 400N und 400NN, die bis etwa 1965 im Programm blieben; nach Sammlerangaben wurde die Bauform anschließend bei Merz & Krell bis 1978 weitergeführt. Eine Bauform- oder Modellnummer hat Pelikan auf dem Schaft nicht angebracht, so dass die Bestimmung über Länge, Schaftform, Tintenleiter und Feder erfolgen muss. Der Aufdruck auf dem Kappenring führt leicht in die Irre, weil Kappen und Schäfte über die Jahrzehnte vielfach vertauscht wurden — eine 140er-Kappe etwa passt auf einen 400er-Schaft, so dass ein Halter aus den 1970er Jahren eine Kappe aus den 1950er Jahren tragen kann.\n\nPelikan führte Ersatzteile lange nach: Für die bis April 1997 gebauten M400 gab es 2005 noch eine Ersatzkappe unter der Bestellnummer 907766 zum Preis von 64 Euro. Vollständige 140er kosteten damals auf Flohmärkten und Börsen 20 bis 30 Euro. Der Bleistift 350 wurde nach der Sammlerliteratur nur 1952 gebaut.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie reinigt man einen Montblanc Meisterstück 146 vor der ersten Benutzung und womit wischt man die Feder ab?", "a": "Normales, kaltes bis handwarmes Leitungswasser genügt; Zusätze wie Spülmittel gehören nicht in den Füllhalter. Heißes Wasser ist zu vermeiden, weil es der Kolbendichtung schadet. Destilliertes Wasser ist nur bei sehr kalkhaltigem Leitungswasser nötig. Man zieht den Kolben mehrfach auf und entleert ihn, bis das Wasser klar bleibt; die Vorderpartie darf dabei auch längere Zeit im Wasserbad stehen, denn bei neueren Modellen besteht die Kolbenmechanik aus Kunststoff und nimmt keinen Schaden.\n\nZum Abwischen von Feder und Korpus nach dem Befüllen eignet sich ein fusselfreies Tuch; ein Papiertaschentuch erfüllt den Zweck ebenso und lässt sich danach wegwerfen. Zur Preislage: Im Räumungsverkauf eines Fachgeschäfts kosteten der Füllhalter 146 und der Kugelschreiber 164 zusammen mit 30 Prozent Nachlass 550 Euro (Stand 2011).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passt eine Montblanc-Kappe auf einen Astoria-Safety-Füllhalter und wie ersetzt man eine beschädigte Kappe?", "a": "Astoria hat das Kappengewinde im Lauf der Zeit gewechselt: Je nach Produktionszeitraum entspricht es dem von Montblanc oder weicht davon ab. Der einfachste Test ist deshalb, eine Montblanc-Kappe passender Größe aufzuschrauben. Passt sie, steigt die Aussicht auf Ersatz erheblich, denn eine Montblanc-Kappe ohne Imprint ist nach Sammlerschätzung rund zehnmal leichter zu finden als eine originale Astoria-Kappe.\n\nKappen sind bei Safety-Füllhaltern die Teile, die zuerst brechen, und damit die meistgesuchten Ersatzteile überhaupt. Eine Alternative zur Suche ist die Reparatur: Erfahrene Restauratoren drehen fehlende Kappenlippen aus Originalmaterial auf der Drehbank nach und setzen sie nahezu unsichtbar an die vorhandene Kappe an. Bei einer Kappe mit intaktem Logokopf lohnt dieser Weg fast immer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale hat der Montblanc 236 aus den 1930er Jahren und welcher Preis wurde 2005 dafür erzielt?", "a": "Der 236 gehört zu den Montblanc-Kolbenfüllern der 1930er Jahre und arbeitet mit einem Teleskopkolben, der bei gut erhaltenen Stücken bis heute einwandfrei funktioniert. Der Schaft trägt die Modellnummer 236, die Federbreite und den Vermerk D.R.P. mit der Patentnummer 652405; die Kappe ist mit zwei schmalen Ringen besetzt. Die Feder ist bei diesem Modell aus Stahl und zeigt eine 6 im Montblanc-Stern — die letzte Ziffer der Modellnummer bezeichnet die Federgröße.\n\nAusführungen mit Stahlfeder liegen im Preis deutlich unter den goldgefederten Schwestermodellen. Ein sehr gut erhaltenes Exemplar mit der Originalschachtel aus Pappe wurde 2005 für 230 Euro angeboten und nach Verhandlung bei rund 180 Euro abgegeben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie viele Verkaufsstellen hatte Montblanc um 2004 und wie viel Gold verbrauchte die Fertigung im Jahr?", "a": "Die Firmengeschichte beginnt in der Gründungsphase um 1908 in Hamburg, damals firmierte das Unternehmen als Simplo Filler Pen Company. Um 2004 war die Marke über etwa 8.000 Verkaufsstellen und rund 70 eigene Boutiquen weltweit vertreten; Präsident und Vorstandsvorsitzender war seinerzeit Norbert A. Platt. Der Goldverbrauch der gesamten Fertigung wurde damals mit rund 600 Kilogramm im Jahr angegeben.\n\nAls aufwendigstes Erzeugnis gilt das Meisterstück 149, dessen zahlreiche Einzelschritte die Fertigung besonders schwierig machen. Zum Selbstverständnis des Hauses gehörte schon damals die Kulturförderung, unter anderem durch die Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle und die Unterstützung der Philharmonie der Nationen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc 744-N in 585er Gold und welcher Preis war dafür im Jahr 2011 realistisch?", "a": "Der 744-N ist die Goldausführung aus der Montblanc-Baureihe 74x der 1950er Jahre. Das Gehäuse ist mehrfach mit 585 punziert und trägt zusätzlich die Modellnummer 744-N. Widmungsgravuren kommen bei diesen goldenen Modellen häufig vor, weil sie gern als Firmen- oder Jubiläumsgeschenk verwendet wurden; eine Gravur wie „Allianz Leben 1958“ datiert das Stück zwar, mindert aber den Sammlerwert. Flach eingeschnittene Schriften lassen sich abtragen.\n\nZur Preislage: Eine Forderung von 3.500 Euro galt 2011 als weit überzogen, ernsthafte Gebote lagen bei rund 700 Euro. Der Montblanc-Kundendienst bestimmt Modelle auf Anfrage anhand eingesandter Fotos; aus einer solchen Auskunft lässt sich jedoch kein Marktwert ableiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kennzeichnet den Montblanc Jules Verne der Writers Edition von 2003 und was kostete er 2005 gebraucht?", "a": "Der Jules Verne erschien 2003 als Writers Edition. Auffällig sind das tiefblaue, durchgemusterte Dekor und ein für Montblanc-Füllhalter ungewöhnlich hohes Gewicht: Er liegt deutlich schwerer in der Hand als ein vergleichbar großes Meisterstück, was viele Sammler gerade schätzen. Schon zwei Jahre nach dem Erscheinen war das Modell auf dem Gebrauchtmarkt kaum noch zu bekommen; Preisvorstellungen lagen 2005 bei etwa 350 Euro.\n\nZum Vergleich innerhalb der Reihe: Die Writers Edition Franz Kafka zeigt ein dunkles, gegen das Licht durchscheinendes Rot in Verbindung mit mattglänzendem Silber.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erging es Montblanc als Teil des Richemont-Konzerns in der Luxuskrise der Jahre 2003 und 2004?", "a": "Montblanc gehört zum Luxusgüterkonzern Richemont. Nach Jahren mit jährlichen Zuwachsraten von 15 bis 30 Prozent geriet der Luxusmarkt zu Beginn der 2000er Jahre ins Straucheln — Konjunkturflaute, SARS und der Irakkrieg drückten die Nachfrage. Exklusive Läden wurden geschlossen, Produktionsstandorte zusammengelegt und Personal abgebaut. Montblanc kam vergleichsweise gut durch diese Jahre, unter anderem wegen mehrerer Produktneuheiten; andere Konzernmarken wie Cartier traf der Einbruch härter.\n\nZur Einordnung der Branchenzahlen: In der Luxusgüterindustrie galten Gewinnmargen um 30 Prozent als üblich, ein EBIT von 20 Prozent bereits als schwaches Ergebnis, während der Lebensmitteleinzelhandel mit ein bis zwei Prozent arbeitet. Für die Uhrenfertigung wurde seinerzeit berichtet, dass ein eingebautes Quarzwerk im Einkauf nur etwa zehn Franken kostet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Auflagen erschien der Montblanc Alexander the Great und wie bekommt man verlorene Papiere ersetzt?", "a": "Der Alexander the Great erschien 1998 in der Reihe Patron of Arts, wie dort üblich in zwei Auflagen: der größeren mit 4810 Exemplaren und der kleineren, aufwendiger ausgeführten mit 888 Stück. Der ursprüngliche Ladenpreis der 4810er-Ausführung wird nach Sammlerangaben mit rund 1.585 Euro angegeben. 2008 verlangten Händler für neuwertige Exemplare zwischen 2.150 und 2.500 Euro; bei begehrten Editionen liegen die Sammlerpreise also über dem einstigen Neupreis.\n\nVerlorene Zertifikate und Begleitpapiere stellt jede Montblanc-Boutique als Zweitschrift aus. Bei der Wertermittlung sollte man Angebotspreise und tatsächlich erzielte Preise streng trennen: Auf Auktionsplattformen stehen Stücke dauerhaft zu Fantasiepreisen, ohne je verkauft zu werden. Sinnvoll ist es, die realisierten Zuschläge über mindestens drei Monate zu verfolgen und daraus einen Referenzpreis zu bilden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete der Montblanc Meisterstück Le Grand 146 im Jahr 2007 im deutschen Fachhandel?", "a": "Im Fachhandel kostete der Meisterstück Le Grand 146 im Jahr 2007 rund 435 Euro in der Ausführung mit vergoldeten Beschlägen und rund 465 Euro mit Platinbeschlägen; der Aufpreis für die Platinvariante lag also bei etwa 30 Euro. Der 146 ist ein Kolbenfüller aus schwarzem Edelharz mit Sichtfenster und Bicolor-Feder aus 585er Gold, lieferbar in den gängigen Breiten von EF bis BB.\n\nWer eine bestimmte Federbreite sucht, fährt beim stationären Händler besser als im Versandhandel, weil sich die Feder dort vor dem Kauf ausprobieren lässt — das Schreibgefühl hängt stärker von Breite und Schliff der Feder ab als vom Modell.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man einen Montblanc 320 und lohnt sich für dieses Modell die Suche nach Ersatzteilen?", "a": "Der 320 ist ein Patronenfüller aus der Montblanc-Serie der 1970er Jahre. Auf der Kappe steht keine Modellbezeichnung, sondern nur der Schriftzug Montblanc und die Herkunftsangabe Germany; zur Bestimmung dienen daher die Baulänge von 13,5 Zentimetern mit aufgesteckter Kappe sowie die mit MONT BLANC gestempelte Feder, die es auch in Gold gab.\n\nDiese Serie war qualitativ wie preislich niedrig angesetzt, weshalb sich die Suche nach Einzelteilen kaum lohnt: Eine einzelne Ersatzfeder ist schwer zu bekommen und kostet selbst beim Restaurator meist mehr als ein vollständiger gebrauchter Halter. Exemplare in mittlerem Zustand wechselten 2007 für rund 36 Euro einschließlich Versand den Besitzer; ein Spenderhalter ist deshalb der günstigere Weg zur Ersatzfeder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lassen sich die einfachen Montblanc-Kolbenfüllhalter der 1960er Jahre anhand der Kappenringe bestimmen?", "a": "Montblanc führte in den 1960er Jahren drei Ausführungen einfacher Kolbenfüllhalter, jede davon in zwei Größen; dazu gehören die Modellnummern 12/14, 22/24 und 32/34. Unterscheiden lassen sich die Ausführungen vor allem am Kappenring: Eine trägt einen schmalen Ring, eine zweite zwei schmale Ringe, die dritte einen breiteren Ring mit zwei gegenüberliegenden, stilisierten Bergspitzen, die an eine Bischofsmitra erinnern. Wer Ringausführung und Größe kennt, kann ein Stück deshalb recht sicher einer Modellnummer zuordnen.\n\nDiese Grundmodelle waren weit verbreitet und werden bis heute regelmäßig auf Sammlerbörsen angeboten, ein gleichwertiges Stück ist also ohne große Mühe zu finden. Namens- und Werbegravuren wurden seinerzeit häufig auf dem Schaft angebracht, nicht auf dem Kolbendrehknopf, wo sie unsichtbar geblieben wären. Ein Originalstück mit einer bestimmten Gravur wiederzufinden ist praktisch aussichtslos; eine Gravur lässt sich bei vorhandener Vorlage jedoch nachträglich anfertigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich die Montblanc Meisterstück 92 und 94 mit Goldauflage und wann wurden sie gefertigt?", "a": "Die Meisterstück-Füllhalter Nr. 92 und Nr. 94 mit Overlay aus 14 Karat Gold, also 585er Gold, wurden zwischen 1959 und 1969 gefertigt. Sie unterscheiden sich allein durch die Länge des Schaftes: Der 94er fällt etwas länger aus, ansonsten sind beide gleich aufgebaut. Die Goldauflage zeigt die typische feine senkrechte Linierung.\n\nWeil die Produktion Ende der 1960er Jahre auslief, tauchen die Modelle in späteren Programmübersichten nicht mehr auf, was die Bestimmung für Besitzer erschwert. Der Sammlerwert lag 2006 bei bis zu 450 Euro für ein unbenutztes Stück ohne Gebrauchsspuren; Exemplare mit sichtbaren Gebrauchsspuren wurden meist deutlich darunter gehandelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man die Montblanc Noir et Noir von der regulären Bohème und gab es dazu einen Drehbleistift?", "a": "Die frühe Bohème-Ausführung mit der Ringgravur Noir et Noir und die ebenso gestaltete Rouge et Noir sind nach Sammlerangaben nur als Füllhalter und als Kugelschreiber erschienen; ein passender Drehbleistift wurde dazu nicht gebaut. Wer einen Bleistift im gleichen Stil sucht, greift deshalb zur regulären Bohème Noir, die als laufende Edition alle Schreibgeräteformen umfasste und über den Fachhandel erhältlich war. Der Drehbleistift Bohème Noir kostete 2006 rund 230 bis 255 Euro.\n\nSicher auseinanderhalten lassen sich die beiden Varianten am Kappenring: Die Noir et Noir trägt nur einen breiten Ring, die reguläre Bohème dagegen ober- und unterhalb des breiten Rings zusätzlich je einen schmalen Ring.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war die Auflage der Montblanc Writers Edition Alexandre Dumas von 1996 und was zeichnet die ersten Exemplare aus?", "a": "Die Writers Edition Alexandre Dumas erschien 1996 in einer Auflage von 15.000 Füllhaltern, 11.000 Kugelschreibern und 4.000 Drehbleistiften; 5.000 Stück wurden als dreiteiliges Set ausgeliefert, dessen Schreibgeräte dieselbe Nummer tragen. Der Korpus schimmert dunkel und wird mit einer Kappe aus tiefbraunem Edelharz kombiniert, der Clip ist als Schwert gestaltet, die Signatur auf der Kappe goldfarben ausgelegt. Die rhodinierte 18-Karat-Goldfeder der Breite M trägt eine feine Gravur der französischen Lilie.\n\nBesonderheit der zuerst ausgelieferten Exemplare ist eine falsche Signatur: Sie zeigen nicht den Namenszug des gemeinten Romanciers, sondern den eines gleichnamigen Angehörigen der Familie, nach Sammlerangaben den des Sohnes. Diese Frühausführung gilt seither als besonders gesuchte Rarität. Für ein neuwertiges Set ohne Etui wurden 2009 zunächst 1.500 Euro verlangt, verkauft wurde es schließlich für 1.200 Euro; neue Writers-Edition-Sets lagen seinerzeit bei etwa 1.500 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Eigenschaften hat Tantal, aus dem Montblanc das Gehäuse eines Chronographen der Anniversary Editions gefertigt hat?", "a": "Tantal ist kein Edelmetall, sondern ein Schwermetall mit der Ordnungszahl 73, unmittelbarer Nachbar des Wolframs im Periodensystem. Es schmilzt bei gut 3.000 Grad Celsius, hat eine Dichte von etwa 16,7 Gramm je Kubikzentimeter und ist damit deutlich schwerer als Blei; die Mohshärte von 6,5 reicht fast an die des Iridiums heran, das für die Spitzen von Goldfedern verwendet wird. Kennzeichnend sind ein leicht violettstichiger Glanz und eine außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit, die selbst Königswasser standhält. Der Name geht auf Tantalos aus der griechischen Mythologie zurück, weil sich das tantalhaltige Mineral nicht in Säure lösen ließ.\n\nDie Gewinnung erfordert viele aufwendige Trennstufen und viel Energie, entsprechend hoch liegt der Preis: 2006 etwa ein Euro je Gramm, also rund das Dreifache von Silber und ein Zehntel von Gold. Montblanc verwendete Tantal für das Gehäuse einer Armbanduhr der Anniversary Editions; der erste Hersteller mit einem Tantalgehäuse war das Haus damit nicht, denn Hublot und Audemars Piguet hatten das Material zuvor bereits eingesetzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Duft- und Sondertinten waren 2006 erhältlich und was kostete damals eine Goldtinte für Füllhalter?", "a": "Um 2006 boten mehrere Häuser parfümierte Schreibtinten an. Die Manufaktur Jansen, in Deutschland über Dössel & Rademacher vertrieben, führte Tinten in zahlreichen Duftrichtungen, darunter eine knallgrüne Golftinte mit Rasengeruch sowie Sonderanfertigungen: für einen Hamburger Tierpark eine nach Elefant duftende Tinte, für andere Auftraggeber Noten wie Kamel oder Pferd. Als Vorlieben galten Tabak und Zigarre bei Männern, Lavendel und Rose bei Frauen. Auch Caran d'Ache brachte seinerzeit eine Tintenkollektion heraus, deren Farbtöne Naturvorbildern nachempfunden sind.\n\nAm teuersten war Goldtinte: Ein Fläschchen mit fünf Millilitern kostete 2006 rund 250 Euro und sollte für bis zu 12.000 Unterschriften reichen. Passende Tintenbehälter führten auch Swarovski und Cartier. Grundsätzlich gilt die Empfehlung, im Füllhalter möglichst die vom jeweiligen Hersteller angebotene Tinte zu verwenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was unterscheidet das Montblanc Diarium vom Buch The Montblanc Diary & Collector's Guide?", "a": "Die beiden Begriffe werden häufig verwechselt. Das Montblanc Diarium ist ein Terminbuch im Format DIN A5, das mit Bucheinlagen geliefert wurde; Montblanc bot dazu schlichte, aber teure Lederumschläge an, die als Schutzumschlag dienten und in die jeweils die neue Jahrgangseinlage eingehängt wurde. Dasselbe Prinzip gab es auch für die Notizbuchreihe des Hauses.\n\nThe Montblanc Diary & Collector's Guide von Jens Rösler ist dagegen ein Nachschlagewerk für Sammler; es misst etwa 22,5 mal 32 Zentimeter und ist damit größer als DIN A4. Beide Stücke sind gesucht und erreichen gebraucht hohe Preise: Für ein neuwertiges Diarium wurden 2009 425 Euro verlangt, ein Betrag, der unter Sammlern als deutlich überzogen galt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kennzeichnet die Élysée-Serie Parthenon und warum lassen sich Élysée-Schreibgeräte heute schwer verkaufen?", "a": "Élysée fertigte in Pforzheim; die Marke gehörte später zu Staedtler und wurde dort vor Jahren eingestellt. Genau daran krankt der Sammlermarkt: Die Schreibgeräte gelten als sauber verarbeitet, sind aber sehr schlank gebaut und finden nur wenige Sammler, sodass Wiederverkäufe häufig enttäuschend ausfallen.\n\nDie Serie Parthenon erschien in mehreren Ausführungen: Bi-Colour im Wechsel von Gold und Platin, die goldplattierte Fine Line mit diamantgeschnittenem Fadenguilloche sowie Laque Classique und Laque Trajan mit von Hand eingelegten Chinalack-Intarsien in goldplattierter Metallfassung, letztere in Noir, Bleu und Rouge. Die Bestellnummern folgen dem Muster 9E mit zwei Ziffernblöcken; der erste bezeichnet die Art des Schreibgeräts, mit 2 für Kugelschreiber, 3 für Drehbleistift, 6 für Rollingball und 8 für Füllhalter, der zweite die Ausführung. Die Füllhalter tragen eine Flügelfeder aus 18 Karat Gold und kamen in Breiten von F bis OB; unbenutzte Stücke wurden 2013 mit 200 bis 230 Euro angeboten, Kugelschreiber und Rollingball mit 130 bis 160 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kosteten die Pelikan-Neuheiten M 640 Sahara und Ductus P 3100 bei ihrer Vorstellung im Herbst 2007?", "a": "Pelikan stellte im Herbst 2007 zwei Neuheiten vor. Für den Kolbenfüllhalter M 640 Sahara lag die Preisempfehlung bei 370 Euro, für Kugelschreiber K 640 und Rollerball R 640 bei je 270 Euro.\n\nDie Reihe Ductus war günstiger angesetzt: Der Patronenfüllhalter P 3100 stand mit 300 Euro in der Liste, Kugelschreiber K 3100 und Drehbleistift D 3100 mit je 200 Euro. Es handelt sich um unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers; die tatsächlichen Ladenpreise im Fachhandel lagen seinerzeit häufig darunter.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war die Auflage der Montblanc Limited Edition Juilliard Centennial Celebration von 2005?", "a": "Die Limited Edition Juilliard Centennial Celebration erschien 2005 in einer Auflage von nur 100 Exemplaren. Anlass war das hundertjährige Bestehen der Juilliard School in New York, der Akademie für Musik, Tanz und Theater; die Auflagenhöhe greift das Jubiläum auf.\n\nDas Schreibgerät war ausdrücklich an Sammler gerichtet und reich mit Diamanten besetzt, sein Wert ergibt sich also aus der sehr kleinen Auflage ebenso wie aus dem Materialeinsatz. Damit zählt die Ausgabe zu den kleinsten Montblanc-Editionen ihrer Zeit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Noodler's-Tinten waren um 2006 in Deutschland erhältlich und was bedeutet die Bezeichnung bulletproof?", "a": "Die amerikanischen Noodler's-Tinten kamen ab Mitte der 2000er Jahre über Sammelbestellungen und Schreibgerätebörsen nach Deutschland. Als bulletproof bezeichnet der Hersteller Tinten, deren Farbstoffe sich dauerhaft mit der Zellulose des Papiers verbinden und dadurch wasserfest und weitgehend fälschungssicher sind. Gefragt waren seinerzeit vor allem Preußischblau, Polar Black und Schwarz, dazu kamen Luxury Blue, Hunter Green, Fox Red und Lexington Gray. Gut verkauft haben sich außerdem die Textmarkertinten in verschiedenen Tönen.\n\nEigens für den russischen Markt legte Noodler's eine Serie auf, deren Farben nach russischen Dichtern und Komponisten benannt sind und die als durchweg wasserfest gilt: Rachmaninov in Pink, Tchaikovsky in Purpur, Dostoevsky in Dunkeltürkis, Lermontov in Violett, Tsvetayeva in Pinkrot, Pushkin in Grau, Akhmatova in Grün, Tolstoy in Orange, Esenin in Rot, Pasternak in Blau, Chekhov in Pfirsich und Kuprin in Magenta.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Steigert eine individuelle Anlassgravur auf einem Montblanc Meisterstück 149 den Sammlerwert?", "a": "In aller Regel nicht. Gravuren auf einem Meisterstück 149 sind eine Standardleistung und lassen sich in beliebiger Stückzahl anbringen; ein Anlassbezug macht das Schreibgerät deshalb weder selten noch zu einer Limited Edition, auch wenn nur wenige Stücke mit demselben Text existieren. Für Sammler klassischer Montblanc-Schreibgeräte mindert eine solche Gravur den Wert eher, weil sie den Originalzustand verändert.\n\nEinen Wert kann die Gravur allenfalls für Liebhaber des jeweiligen Themas haben, etwa bei Widmungen zu einem Schiff, einem Verein oder einem Jubiläum. Wer ein derart graviertes Stück abgeben will, findet Interessenten daher eher in dieser Gruppe als unter Montblanc-Sammlern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche diamantbesetzten Montblanc Meisterstück Solitaire Royal wurden 2003 und 2004 in der Presse vorgestellt?", "a": "Das Meisterstück Solitaire Royal bildete Anfang der 2000er Jahre die Spitze des Montblanc-Programms. Eine Ausführung aus Weißgold war mit 4.654 schwarzen Diamanten besetzt und wurde im Winter 2003 im Magazin How to Spend It der Financial Times als Solitaire Royal Black vorgestellt. Für eine weitere, mit rund 4.800 Pavédiamanten besetzte Ausführung wurde 2004 ein Preis von 125.000 US-Dollar genannt.\n\nMontblanc setzte diese Stücke gezielt in der Werbung ein: Für ein Buchprojekt durfte die Autorin von Sex and the City mit einem solchen Füllhalter einen einzigen Satz in ein in Leder gebundenes Buch mit 2.000 leeren Seiten schreiben, eine Inszenierung der Marketingabteilung des Hauses.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entwickelte sich der Umsatz der Richemont-Gruppe bis 2004 und wie schnitten die Schreibgerätemarken ab?", "a": "Die Richemont-Gruppe, zu der Montblanc gehört, meldete 2004 für das zurückliegende Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang von acht Prozent; der Betriebsgewinn fiel mit 46 Prozent noch deutlich stärker. Als Gründe wurden die SARS-Epidemie, der Irak-Krieg, der starke Euro sowie die Ausweitung von Produktion und Vertrieb genannt.\n\nGegen den Konzerntrend entwickelten sich die Schreibgerätemarken: Montblanc und Montegrappa legten im selben Zeitraum um vier Prozent zu. Das Schreibgerätegeschäft lief innerhalb der Gruppe seinerzeit also stabiler als die übrigen Luxussparten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer gewann den Montblanc Literaturpreis 2004 und wie hoch war das Preisgeld?", "a": "Der Montblanc Literaturpreis wurde 2004 vom 11. bis 13. Mai im Hamburger Hotel Louis C. Jacob vergeben. Ausgezeichnet wurde Moritz von Uslar für die Kurzgeschichte Ein freier Abend, die er zu dem von der Jury vorgegebenen Thema So viel Zeit muss sein verfasst hatte. Das Preisgeld betrug 4.180 Euro.\n\nDer Wettbewerb gehörte zu den Kulturaktivitäten, mit denen das Haus seine Verbindung zum geschriebenen Wort betonte. Ob die eingereichten oder prämierten Geschichten dieses und früherer Jahrgänge in Buchform veröffentlicht wurden, ist nicht abschließend geklärt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist die Montblanc Special Edition Greta Garbo und zu welchem Anlass wurde sie aufgelegt?", "a": "Die Special Edition Greta Garbo erschien 2005 zum hundertsten Geburtstag der Schauspielerin. Montblanc stellte sie als erste Sonderausgabe des Hauses vor, die ausdrücklich auf die Frau als Nutzerin zugeschnitten war, und beschrieb die Gestaltung als modisch und sinnlich.\n\nAnders als eine Limited Edition ist eine Special Edition nicht auf eine feste Stückzahl begrenzt und trägt keine Einzelnummerierung; sie bleibt dafür längere Zeit im laufenden Programm. Für die Zuordnung eines Stücks ist deshalb nicht eine Auflagennummer maßgeblich, sondern die Gestaltung samt Gravur.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lassen sich Alter und Echtheit eines Montblanc Meisterstück 144 oder 146 Solitaire aus Sterlingsilber erkennen?", "a": "Die silbernen Solitaire-Ausführungen des Meisterstücks 144 und 146 tragen die Punzierung 925, meist am Kappenende oder nahe dem Kappenring. Ein zuverlässiges Datierungsmerkmal ist die Gravur \"W.-Germany\" auf dem Kappenring: Stücke mit diesem Zusatz stammen zwingend aus der Zeit vor der Wiedervereinigung, also spätestens aus den späten 1980er Jahren. Trägt der Kappenring zusätzlich eine mehrstellige Seriennummer und die ausgeschriebene Modellbezeichnung, etwa \"Meisterstück No146\", gilt das als Hinweis auf ein etwas jüngeres Exemplar; fehlt die Nummer, ist der Halter in der Regel älter.\n\nFür die Echtheit spricht vor allem die sauber eingelegte Sternintarsie im Kappenkopf: Die Fuge zwischen weißem Stern und schwarzem Umfeld ist mit dem Fingernagel ertastbar, die Ausläufer des Sterns wirken weder grau noch spitz. Unterschiede zwischen zwei Stücken in der Größe der Intarsie oder in der Form des Tintenleiters sind kein Fälschungsindiz, sondern Folge unterschiedlicher Baujahre. Der insgesamt schlichte, wenig aufwendige Eindruck älterer Stücke ist normal: Montblanc war bis um 1990 ein gewöhnlicher Schreibgerätehersteller und positionierte sich erst ab 1991 als Luxusgüterhersteller.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum liegt einem einzeln angebotenen Bleistift der Montblanc Writers Edition Jules Verne kein eigenes Zertifikat bei?", "a": "Der Bleistift der Writers Edition Jules Verne war nicht einzeln erhältlich, sondern nur als Bestandteil des Sets. Das Zertifikat wurde deshalb für das Set ausgestellt und verbleibt üblicherweise beim Füllhalter, weil sich nur so Herkunft und rechtmäßiger Erwerb des wertvollsten Stücks belegen lassen. Wird der Bleistift einzeln abgegeben, bleibt er ohne Papiere. Eine Kopie des abgestempelten Zertifikats, auch eine beglaubigte, ist für Sammler kein Ersatz; einem reinen Nutzer kann sie immerhin als Beleg des Kaufdatums für die Garantie dienen.\n\nDer Bleistift gilt als vergleichsweise schwer und liegt damit anders in der Hand als ein üblicher Druckbleistift. Für ein tadelloses, nur kurz benutztes Einzelstück ohne Verpackung und Zertifikat wurden 2008 zunächst 380 Euro verlangt; der Preis wurde in zwei Schritten über 350 auf 290 Euro gesenkt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie war der Montblanc Moscow Skeleton Pen zur Eröffnung der Moskauer Boutique ausgeführt?", "a": "Der Moscow Skeleton Pen entstand 2005 im Rahmen eines eigens entwickelten Hochjuwelen-Konzepts zur Eröffnung der Montblanc-Boutique in Moskau. Kappe und Schaft bestehen aus massivem Weißgold 750, also 18 Karat. Auf der Kappe ist die russische Flagge als Edelsteinbesatz in den Umriss Russlands eingelegt: 193 Saphire von je einem Millimeter mit zusammen etwa 0,96 Karat, 117 Rubine derselben Größe mit etwa 0,70 Karat und 121 Diamanten mit etwa 0,54 Karat. Ein Listenpreis ist für dieses Stück nicht überliefert; derartige Anfertigungen entstanden als Schaustücke für einzelne Boutiquen und gehören nicht zu den in Auflage gefertigten Limited Editions.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete ein gut erhaltener Montblanc 139 um 2007 und worauf ist beim Kauf eines Originalexemplars zu achten?", "a": "Nach Sammlerangaben lagen die Preise für einen sehr gut erhaltenen, originalen 139 um 2007 bei etwa 1300 bis 2000 Euro, mit eher fallender Tendenz; bereits 2004 wurden für gute Exemplare 2000 Euro je Stück aufgerufen. Ein unrestauriertes Stück mit Stahlfeder und langem Tintensichtfenster wurde in dieser Zeit auf 700 bis 1700 Euro taxiert. Im offenen Handel tauchen solche Halter kaum auf; am ehesten führen Sammlerbörsen und Stammtische zum Ziel, wo Vintage-Sammler ihre Bestände mitbringen.\n\nBeim Kauf ist der Federzustand entscheidend: Federn, an denen kein Iridiumkorn mehr sitzt, sind ein häufiger und von außen leicht zu übersehender Mangel. Ersatzteile für den 139 sind praktisch nicht zu beschaffen, weshalb zusammengesetzte Stücke im Umlauf sind. Da Kappen des 149 auf einen 139-Schaft passen, sind solche hybriden Halter keine Seltenheit und kein Originalzustand. Als jüngste Bauform gilt der 139 aus Zelluloid mit metallener Kolbenmechanik.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Nachschlagewerk zu Montblanc gibt es und was kostete der Montblanc Diary and Collector's Guide 2007?", "a": "Das Standardnachschlagewerk für Montblanc-Sammler ist der von Rösler herausgegebene \"Montblanc Diary and Collector's Guide\", erschienen in englischer Sprache mit deutschsprachigem Anhang. Er war bereits 2007 im Handel kaum noch zu bekommen und wurde unter Sammlern weitergereicht: Für ein ungebrauchtes Exemplar galten seinerzeit 199 Euro einschließlich Versand als angemessen, bei einer Internetauktion wurden knapp 129 Euro erzielt.\n\nDavon zu unterscheiden ist das Büchlein \"Creations of Passion\", das Montblanc kostenlos in den Boutiquen auslegte. Darin sind die Limited Editions ab einer Auflage von 300 Stück verzeichnet; es ist eine Übersicht der Sondereditionen und ersetzt kein Nachschlagewerk zu Modellen, Datierung und Preisen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den Montblanc-Kolbenfüllhalter 32 aus und woher stammen Exemplare mit Firmengravur auf der Kappe?", "a": "Der 32 gehört zu den einfachen Kolbenfüllhaltern, die Montblanc in den 1950er und 1960er Jahren unterhalb der Meisterstück-Reihe führte. Er ist die kleinere Ausführung des ansonsten baugleichen 34; innerhalb dieser Reihe stehen die Nummernpaare jeweils für zwei Größen derselben Ausstattung, weshalb der 32 in keiner Modellübersicht separat auffällt. Kennzeichnend sind das schwarze Gehäuse, ein blau eingefärbtes Tintensichtfenster und eine Goldfeder aus 585er Gold.\n\nHalter dieser Klasse waren alltägliche Gebrauchsschreibgeräte und wurden häufig als Werbe- oder Dienstgeschenk mit einer Firmengravur auf der Kappe ausgegeben; belegt ist etwa ein Exemplar mit dem Schriftzug einer Tageszeitung, das von Ende der 1950er bis Ende der 1960er Jahre im täglichen Gebrauch stand. Solche Gravuren erlauben oft eine grobe Datierung über den Arbeitgeber oder Anlass des Erstbesitzers.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war die Auflage des Perfekten Bleistifts von Graf von Faber-Castell aus dem Jahr 2001 und was bringt er im Wiederverkauf?", "a": "Von der Limited Edition 2001 des Perfekten Bleistifts entstanden in der Weißgold-Ausführung 99 Exemplare weltweit; daneben gab es eine Ausführung in Edelstahl. Trotz der Kleinstauflage ist der Wiederverkauf schwierig: Der Kreis der Bleistiftsammler ist außerordentlich klein, und auch die Zahl der Sammler, die sich auf Faber-Castell festgelegt haben, bleibt überschaubar. In der Praxis bleibt als Verkaufsweg die Internetauktion, verbunden mit Geduld und einem deutlich unter dem Ladenpreis liegenden Preis.\n\nDass limitierte Schreibgeräte im Wiederverkauf weit unter dem Neupreis bleiben, ist die Regel und kein Einzelfall: Ein Omas Phaeton kostete im Laden 999 Euro und wurde neu bereits für 200 Euro versteigert, ein neuer Füllhalter von Graf von Faber-Castell mit rund 400 Euro Ladenpreis wechselte für 110 Euro den Besitzer (Stand 2010). Als Anlageobjekt taugen solche Editionen daher nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie schreibt sich ein Füllhalter von Graf von Faber-Castell aus Sterlingsilber im Vergleich zu Montblanc 146/149 oder Pelikan M800?", "a": "Der Silberhalter von Graf von Faber-Castell ist deutlich schwerer als Edelharz-Modelle wie der Meisterstück 146 und 149 oder der Pelikan Souverän M800 und liegt dadurch satt und massiv in der Hand; das Sterlingsilber nimmt mit der Zeit eine Patina an. Die Feder schreibt weich an, ist aber merklich härter abgestimmt als Federn von Pelikan oder Montblanc, ohne dass Vielschreiben zum Problem würde.\n\nInnerhalb einer Federbreite schwanken die Strichstärken erheblich: Es finden sich F-Federn, die wie M schreiben, und B-Federn, die vergleichsweise dünn laufen. Man sollte sein Exemplar deshalb vor dem Kauf ausprobieren statt nur nach der Bezeichnung zu greifen. Zum Lieferumfang gehören eine Holzschachtel und ein zusätzlicher Stoffbeutel; der Werksservice galt seinerzeit als schnell und kostenfrei und legte Rücksendungen Silberputzmittel und Poliertuch bei (Stand 2005).", "board": "", "category": ""}
{"q": "Womit lassen sich die Metallbeschläge und Edelmetallteile eines Füllhalters schonend reinigen und polieren?", "a": "Für die Pflege der Beschläge genügt handelsübliche Metallpolitur aus der Haushaltsabteilung, etwa das Mittel Sidol. Es ist preiswert, sehr ergiebig und enthält keine Scheuermittel, reinigt also vergleichsweise sanft. Damit lassen sich sämtliche Metallteile eines Schreibgeräts säubern und polieren, ausdrücklich auch Edelmetallteile wie Kappenring, Clip und Beschläge aus Silber oder vergoldetem Messing.\n\nSparsam auftragen und Rückstände vollständig entfernen, besonders aus Gravuren und aus der Fuge zwischen Kappenring und Kappe. Für Schaft und Kappe aus Edelharz, Zelluloid oder Hartgummi sind solche Metallpolituren nicht gedacht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was unterscheidet die Montblanc Special Anniversary Edition von 1999 von der auf 1924 Stück limitierten Anniversary Edition?", "a": "Die Special Anniversary Edition zum 75-jährigen Bestehen des Meisterstücks war nicht limitiert, wurde aber ausschließlich im Jahr 1999 gefertigt. Erkennungsmerkmal ist der Kappenring mit der Aufschrift \"75 Years of Passion and Soul\". Angeboten wurde sie in den gängigen Meisterstück-Formaten, darunter der Kugelschreiber 161 und der Rollerball 162 in LeGrand-Größe sowie der Füllhalter 149; Ausführungen des 149 tragen nach Sammlerangaben einen kleinen Brillanten im \"O\" des Schriftzugs. Weil die Fertigung nach einem Jahr endete, ist die Reihe seit langem weder bei Montblanc noch im Fachhandel erhältlich und nur noch auf Börsen und bei Sammlern zu finden.\n\nDavon zu trennen ist die auf 1924 Exemplare limitierte Anniversary Edition mit Rotgoldbeschlägen, die unter Sammlern deutlich höher im Kurs steht als die unlimitierte Ausführung. Nach Sammlerangaben gab es zur Jubiläumsreihe zusätzlich Kleinstserien von je 75 Stück, unter anderem beim Füllhalter 144 und beim Kugelschreiber 164; damalige Listenpreise dieser Kleinstauflagen sind nicht überliefert, auch vom Hersteller waren dazu keine Auskünfte zu erhalten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist über die Berliner Marke Goldfink bekannt, und kann ein Safety-Füllhalter mit der Schaftaufschrift Escella eine Montblanc-Feder tragen?", "a": "Goldfink war eine Berliner Marke für Füllhalter. Die Signatur auf den Geräten nennt die Füllfeder-Industrie Goldfink, Berlin W 8, Friedrichstraße 74, dazu den Zusatz gesetzlich geschützt; gefertigt wurden unter anderem kleine Safety-Füllhalter mit ausdrehbarer Feder. Überliefert ist zu der Firma kaum mehr als diese Adressangabe, die das Stück auf die Zeit vor 1945 weist.\n\nSafety-Füllhalter fremder Marken mit einer eindeutig als Montblanc bezeichneten Feder kommen vor, etwa ein Halter mit der Schaftaufschrift Escella und einer Montblanc-Feder der Größe 1. Die Feder allein belegt den Hersteller des Halters jedoch nicht: In der Safety-Zeit wurden Federn zugeliefert und gehandelt, und bei Reparaturen wurden sie vielfach ausgetauscht. Für die Zuordnung zählen deshalb Schaftsignatur, Kappenprägung und Bauform; die Herkunft solcher Mischstücke ist oft nicht abschließend zu klären.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet sich der Montblanc Bohème vom Meisterstück 144, und wie haltbar ist der Drehmechanismus der versenkbaren Feder?", "a": "Der Bohème ist ein Patronenfüllhalter mit versenkbarer Feder, die nach dem Abnehmen der Kappe über einen Drehmechanismus aus dem Schaft ausgefahren wird. Feder und Tintenleiter entsprechen weitgehend denen der damaligen Solitaire-Ausführungen des 144, im Schreibverhalten sind kaum Unterschiede festzustellen; gegenüber dem einfachen schwarzen oder bordeauxfarbenen 144 gilt der Bohème in der Ausstattung als höherwertig. Angeboten wurde er in zahlreichen Varianten, darunter Platinum Crystal, Marron in Rotgold und eine Ausführung mit schwarzem Rochenleder, jeweils mit farbigem Stein an der Kappe.\n\nAusfälle der Mechanik sind nicht bekannt; kurz nach Einführung der ersten Varianten wurde der dafür verwendete Stahl geändert, seither gilt sie als unproblematisch, auch bei täglichem Gebrauch über Jahre. Als Schwachpunkt gilt das freiliegende Gewinde des Drehmechanismus, in dem sich Staub festsetzt. Der Bohème zählt zu den kleinen Formaten, fällt aber größer aus als der Mozart, und eignet sich durch seine Länge gut als Reisegerät. Der 144 ist sehr schlank; als Faustregel für die Ergonomie gilt ein Griffstück etwa vom Durchmesser des kleinen Fingers der Schreibhand.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man einen Montblanc Safety No. 1 Short, und warum verfärbt sich der Hartgummi alter Safety-Füllhalter braun?", "a": "Ein kleiner, achtkantiger Safety-Füllhalter mit der Federgröße 1 entspricht dem im Montblanc Diary abgebildeten No. 1 Short, der dort auf die Jahre 1924 bis 1929 datiert wird. Seine Feder trägt die Prägung Montblanc, die Größenangabe 1 im Kreis und die Goldangabe 14 C; in der Kappe sitzt der Sicherheitsstift, dessen Vorhandensein zur Vollständigkeit gehört. Größere Safety-Modelle zeigen auf der Kappe den Schriftzug MONT BLANC mit dem Umriss des Berges, auf dem Drehknopf eine schwach eingeprägte Modellnummer und auf der Feder Angaben wie MONT BLANC 14 C 585.\n\nDer schwarze Hartgummi dieser Halter vergilbt unter Licht- und Lufteinfluss ins Bräunliche. Die Stelle am Schaft, die von der aufgesteckten Kappe verdeckt war, bleibt dabei schwarz; dieser Farbunterschied spricht für ein über Jahrzehnte gealtertes, original erhaltenes Stück. Funktionsfähig sind die meisten Exemplare noch, undicht werden sie an den alten Dichtungen, deren Austausch zur normalen Instandsetzung gehört. Gut erhaltene Safetys dieser Art wurden 2005 unter Sammlern für etwa 275 Euro je Stück gehandelt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Mozart-Ausführung wurde 2006 bei den Salzburger Festspielen versteigert, und welchen Erlös brachte sie?", "a": "Im Mozart-Jahr 2006 legte Montblanc eine kunsthandwerklich ausgeführte, limitierte Mozart-Edition auf, die als Artisan-Ausführung bezeichnet wurde. Darüber hinaus entstand ein Unikat in einer Auflage von einem einzigen Exemplar: Dieser Füllhalter wurde eigens für das W.-A.-Mozart-Weekend am 28. Juli 2006 im Rahmen der Salzburger Festspiele angefertigt und dort versteigert. Den Zuschlag erhielt er bei 44.000 Euro. Der Erlös kam den Salzburger Festspielen zugute und war für den Ankauf zeitgenössischer Kunst bestimmt. Derartige Einzelstücke erscheinen in keiner regulären Preisliste und tauchen im Sammlermarkt praktisch nicht auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kosteten Schreibgeräte-Sets von Cross und Pelikan im Jahr 2007 in den Sonderangeboten deutscher Warenhäuser?", "a": "Warenhäuser boten hochwertige Schreibgeräte immer wieder zu Preisen deutlich unter dem Fachhandelsniveau an. In einem Prospekt von Karstadt aus dem Jahr 2007 kostete ein Set aus Füllhalter und Kugelschreiber der Reihe Cross Century II 59 Euro; ein Set aus Füllhalter und Kugelschreiber Pelikan 250, dem Prospektbild nach mit Tintenfass und Etui, kostete 99 Euro. Beide Angebote galten ausdrücklich nur in den Filialen und waren über den Online-Shop nicht zu beziehen.\n\nFür die Wertermittlung älterer Sets ist zu beachten, dass solche Aktionspreise erheblich unter den damaligen Listenpreisen des Fachhandels lagen und deshalb nur bedingt als Maßstab taugen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der Cross 150th Anniversary Commemorative von 1996 ausgestattet, und wie hoch war seine Auflage?", "a": "Zum 150-jährigen Bestehen der 1846 gegründeten Firma Cross erschien 1996 deren erste Jubiläumsausgabe, der 150th Anniversary Commemorative. Der Füllhalter ist ein Patronen- und Konverterfüller und einzeln nummeriert; die Auflage betrug 2750 Exemplare. Die Feder besteht aus 18-karätigem Massivgold und trägt einen eingravierten Löwenkopf, die Nachbildung eines alten Warenzeichens des Hauses aus dem 19. Jahrhundert.\n\nDer Korpus ist vergoldet in der Ausführung 1/20 12 Karat Gold Filled. Die Gravur nennt neben der laufenden Nummer und der Gesamtauflage die Angaben 150th Anniversary, 1/20th 12KT Gold Filled sowie Made in USA. Der Halter gehörte ursprünglich zu einem Schreibset. Ein ungebrauchtes, nie mit Tinte gefülltes Einzelstück aus einem solchen Set wurde 2011 zu einer Preisvorstellung von etwa 180 Euro angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Zu welchen Luxusgüterkonzernen gehörten die Schreibgerätemarken Montblanc und Omas Mitte der 2000er Jahre?", "a": "Die großen Schreibgerätemarken waren in den 2000er Jahren auf konkurrierende Luxusgüterkonzerne verteilt. Montblanc gehört zur Schweizer Richemont-Gruppe; der italienische Hersteller Omas zählte seinerzeit zum französischen Konzern LVMH, dem unmittelbaren Wettbewerber Richemonts.\n\nWie stark das Geschäft mit hochwertigen Schreibgeräten an der Konjunktur der gesamten Luxusbranche hängt, zeigt die Zwischenbilanz von LVMH für das erste Halbjahr 2004: Der Erlös stieg um acht Prozent auf 5,7 Milliarden Euro, beim operativen Gewinn wurde ein Plus von zwölf Prozent erwartet. Nach den schwachen Jahren zu Beginn des Jahrzehnts galt das als Zeichen einer Erholung des Segments.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Kann man die Papiere und das Echtheitszertifikat eines Montblanc-Schreibgeräts nachkaufen oder neu ausstellen lassen?", "a": "Papiere lassen sich nicht nachkaufen. Sie sind kein Zubehör, sondern Bestandteil des einzelnen Geräts: Das Zertifikat weist die Echtheit nach, bei limitierten Serien wird darin die Exemplarnummer eingetragen und abgestempelt, und die Kaufunterlagen belegen den Erwerb im Fachhandel samt Garantieanspruch. Für Sammler gehören sie zum vollständigen Stück, das deutlich höher bewertet wird als ein Gerät ohne Schachtel und Unterlagen.\n\nGelegentlich werden Schachteln und Papiere einzeln auf dem Gebrauchtmarkt angeboten. Ob sie echt und einem bestimmten Gerät überhaupt zuzuordnen sind, lässt sich in der Regel nicht prüfen; wer seine Sammlung ernst nimmt, trennt die Papiere nicht vom Schreibgerät. Ob eine Montblanc-Boutique bei Vorlage des Geräts und des Originalkassenbons ein Ersatzzertifikat ausstellt, ist nicht abschließend geklärt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was verrät die eingravierte Seriennummer eines Montblanc-Schreibgeräts über Modell, Herstellungszeit und Zielmarkt?", "a": "Die mehrstellige Kombination aus Buchstaben und Ziffern, die moderne Montblanc-Schreibgeräte tragen, ist eine Serien- beziehungsweise Produktionsnummer. Sie lässt keinen Rückschluss auf das Modell zu: Weder Baureihe noch Ausführung sind aus ihr ablesbar, und eine öffentlich zugängliche Entschlüsselung gibt es nicht. Intern kann der Hersteller anhand der Nummer nachvollziehen, wann das Gerät gefertigt wurde und für welchen Markt es bestimmt war; für den Besitzer bleibt sie ohne Aussagewert.\n\nZur Bestimmung eines Modells führt deshalb nur der Weg über Form, Maße, Beschläge und Kappenring sowie der Vergleich mit den Modellübersichten des Herstellers. Weitere Nummern trägt ein Kugelschreiber oder Füllhalter in der Regel nicht; die Seriennummer ist die einzige individuelle Kennzeichnung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie fertigte Pelikan Mitte der 2000er Jahre im Werk Peine-Vöhrum, und wie viele Füllhalter M 400 entstanden dort monatlich?", "a": "Die Schreibgerätefertigung von Pelikan lag Mitte der 2000er Jahre im Werk Peine-Vöhrum. Bei Werksführungen zu sehen waren die Herstellung der Binde des Modells M 400, die Federnproduktion und die Fertigung der einfacheren Schreibgeräte, daneben die Produktion von Farbkästen, Stempelkissen, Radierern und Tintenpatronen. Vom M 400 entstanden damals etwa 2000 Stück im Monat. Führungen fanden mehrmals wöchentlich statt und waren nach vorheriger Anmeldung auch einzelnen Interessenten zugänglich.\n\nDie Federn stellte Pelikan zu diesem Zeitpunkt selbst her, nachdem sie zuvor von der Firma Bock zugeliefert worden waren. Die Streuung innerhalb einer Federbreite fiel seither größer aus; nach Werksangaben schlug sich das jedoch nicht in einer höheren Zahl von Reklamationen nieder. Im Oktober 2006 lief dort auch die dritte Ausgabe der Reihe Sieben Weltwunder an: The Temple of Artemis, ab dem 2. Oktober 2006 lieferbar zu einem Verkaufspreis von 2750 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wodurch unterscheidet sich die Montblanc Unicef-Edition von 2013 aus der Reihe Signature for Good von der vorangegangenen Ausgabe?", "a": "Die 2013 vorgestellte Unicef-Ausgabe der Reihe Signature for Good ist in Form und Dekor mit der vorangegangenen Special Edition identisch; eine eigenständige Gestaltung erhielt sie nicht. Der auffälligste Unterschied liegt in den Beschlägen: Clip und Zierteile sind bei der Ausgabe von 2013 platiniert ausgeführt. Beim Kolbenfüllhalter der LeGrand-Größe 146 kommt als zweites Merkmal ein blau gestreiftes Sichtfenster hinzu.\n\nFür die Bestimmung bedeutet das: Ohne Verpackung und Papiere sind beide Ausgaben allein über die Farbe der Beschläge und über das Sichtfenster auseinanderzuhalten. Die Reihe war als Spendenedition zugunsten von Unicef angelegt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es zur sechskantigen Rotring-600-Serie einen passenden Brieföffner, und wie ist dieser heute noch zu bekommen?", "a": "Zur Schreibgeräteserie 600 von Rotring, kenntlich am sechskantigen Schaft, gehörte in den 1990er Jahren ein Geschenkset, dem ein im Design passender Brieföffner beilag. Der Öffner war nur als Bestandteil dieses Sets erhältlich und taucht deshalb heute erheblich seltener auf als die Schreibgeräte der Reihe selbst.\n\nEine Nachbeschaffung über den Hersteller ist nicht möglich: Eine Anfrage bei Rotring blieb bereits 2007 ohne Ergebnis. Wer das Stück sucht, ist auf den Gebrauchtmarkt angewiesen, auf dem es nur in großen Abständen angeboten wird; schon damals konnte ein halbes Jahr ohne ein einziges Angebot vergehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie schreibt die Feder des S.T. Dupont Fidélio, und wie unterscheidet sie sich von italienischen Federn etwa von Omas oder Visconti?", "a": "Der Fidélio von S.T. Dupont war unter anderem in schwarzem Schellack mit silberfarbenen Applikationen erhältlich und wurde in den Federbreiten F, M und B angeboten. Die Feder gilt als eine der Stärken der Marke: Sie liefert einen sehr gleichmäßigen Tintenfluss, schreibt nach Standzeiten sofort an und gleitet weich über das Papier.\n\nGegenüber italienischen Federn, etwa von Omas oder Visconti, fällt sie deutlich härter aus und gibt unter Druck kaum nach. Wer eine weiche, nachgiebige Feder sucht, wird damit nicht glücklich; wer Zuverlässigkeit und ein gleichmäßiges Schriftbild schätzt, findet hier eine der besseren Federn ihrer Preisklasse. Da die Federqualität auch bei hochpreisigen Modellen schwankt und selbst im Fachgeschäft kratzige Exemplare vorkommen, lohnt sich vor dem Kauf das Probeschreiben mehrerer Breiten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verkauft man eine geerbte Sammlung von mehreren hundert Füllhaltern am besten, einzeln oder im Paket?", "a": "Vor dem Verkauf steht die Bewertung. Der Wert eines Füllhalters hängt maßgeblich vom Zustand ab, weshalb aussagekräftige Fotos und eine eigene, realistische Preisvorstellung unverzichtbar sind. Wer eine Sammlung ohne Preisangabe und ohne Bilder anbietet, erhält regelmäßig nur sehr niedrige Gebote: Käufer haben ein Interesse an günstigem Einkauf, und ohne Abbildungen bleibt offen, welche Mängel die Stücke haben.\n\nDer Verkauf einzelner Stücke über eine Auktionsplattform bringt in aller Regel mehr ein als die Abgabe des gesamten Konvoluts, kostet aber Zeit. Wem der Aufwand zu groß ist, kann die Sammlung einem professionellen Schreibgerätehändler in Kommission geben; daneben nehmen spezialisierte Sammlerbörsen im Internet solche Angebote auf. Bei limitierten Editionen heben Originalverpackung und vollständige Papiere den erzielbaren Preis spürbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer leitete Montblanc als Vorstandschef vor Jerome Lambert und wofür stehen die Amtszeiten von Lutz Bethge und Norbert Platt?", "a": "Jerome Lambert übernahm 2013 die Leitung von Montblanc. Er kam als externer Manager von der Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre, die wie Montblanc zum Richemont-Konzern gehört. Sein Vorgänger war Lutz Bethge, der das Unternehmen mehrere Jahre lang geführt hatte.\n\nVor Bethge stand Norbert Platt an der Spitze des Hauses. Ihm wird vor allem die Neupositionierung der Marke zugeschrieben: zunächst vom Schreibgerätehersteller zum Anbieter von Luxusschreibgeräten, danach zum breit aufgestellten Lifestyle-Anbieter mit Uhren, Lederwaren und Schmuck. Weil der 2013 berufene Nachfolger aus dem Uhrengeschäft kam, wurde der Wechsel in der Sammlerschaft mit der Frage verbunden, welchen Rang Schreibgeräte im Sortiment künftig einnehmen würden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Unter welchem Motto feierte Montblanc 2006 sein hundertjähriges Bestehen und welche gedruckte Firmenchronik gibt es dazu?", "a": "Montblanc feierte 2006 das hundertjährige Bestehen des Unternehmens und stellte das Jubiläumsjahr unter das Motto Soulmakers for 100 Years. Dazu gehörten ein aufwendig gestalteter Auftritt im Netz mit Darstellungen zur Handwerkskunst und zur Firmengeschichte sowie Jubiläumsschreibgeräte, deren auffälligstes Gestaltungsmerkmal ein in die Kappenkrone eingesetzter Diamant war.\n\nAls gedruckte Firmenchronik liegt die Kleine Chronik des Hauses Montblanc von Kurt Grobecker vor, erschienen 1989. Sie war zum hundertjährigen Jubiläum bereits über sechzehn Jahre alt; ein eigener Jubiläumsband des Hauses erschien dazu nicht, so dass Grobeckers Darstellung für die frühe Firmengeschichte weiterhin die maßgebliche Quelle aus dem Umfeld des Unternehmens blieb.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann verlegte Montblanc beim Meisterstück 149 die Schlitze im Federhalter von 6 und 12 Uhr auf etwa 4 und 8 Uhr?", "a": "Der Federhalter, also das Bauteil, das Feder und Tintenleiter im Griffstück aufnimmt, hat beim Meisterstück 149 im Lauf der Produktion seine seitlichen Öffnungen gewechselt. Ältere Halter tragen die Schlitze auf der Zwölf- und der Sechs-Uhr-Position, jüngere auf etwa vier und acht Uhr. Das Merkmal eignet sich deshalb zur groben Datierung eines Halters und hilft auch dabei, später eingebaute Ersatzteile zu erkennen.\n\nDer genaue Zeitpunkt der Umstellung ist nicht abschließend geklärt. Nach Sammlerbeobachtungen zeigen bereits Exemplare aus dem Jahr 1999 die Schlitze bei vier und acht Uhr, ebenso alle später gebauten Stücke aus den Jahren 2011 bis 2015. Die Änderung muss somit spätestens gegen Ende der 1990er Jahre erfolgt sein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie bekommt man einen vergilbten oder bräunlich verfärbten Füllhalter aus Hartgummi wieder schwarz?", "a": "Hartgummi, auch Ebonit genannt, verfärbt sich unter Licht- und Lufteinfluss bräunlich bis grüngelb, weil Schwefel an die Oberfläche tritt. Diese Ausschwefelung sitzt nur in der obersten Schicht und lässt sich mechanisch abtragen: Eine handelsübliche Scheuermilch mit feinem Korn auftragen, mit einem Tuch so lange reiben und polieren, bis das Schwarz wieder durchkommt — am Tuch zeigt sich dabei deutlich, wie viel gelbe Substanz abgetragen wird. Anschließend wird das Teil mit einer weichen Bürste oder einer alten Zahnbürste gründlich gereinigt.\n\nWeil das Material bei dieser Behandlung austrocknet, wird es zum Schluss leicht eingefettet und mit einem Wattebausch aufpoliert. Auf dieselbe Weise lässt sich die Patina vergilbter Montblanc-Sterne abnehmen. Das Verfahren ist mühsam und trägt Material ab: Prägungen, Gravuren und scharfe Kanten können darunter leiden, und über Poliermittel und Vorgehen sind die Ansichten erfahrener Restauratoren geteilt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kommt man an Ersatzteile wie einen Clip für einen alten Montblanc 234 ½ G und wie ermittelt man dessen Wert?", "a": "Einzelteile für Vintage-Modelle wie den Montblanc 234 ½ G sind kaum regulär zu bekommen, denn niemand zerlegt ein intaktes Stück, um einen Clip abzugeben. Wird doch einmal ein Einzelteil angeboten, liegt der Preis nicht selten in der Größenordnung eines vollständigen Füllhalters. Der übliche Weg ist deshalb der Teileträger: ein 234er mit anderen Mängeln, bei dem das benötigte Bauteil noch in Ordnung ist. Solche Stücke tauchen auf Auktionsplattformen regelmäßig auf, Geduld ist die wichtigste Voraussetzung.\n\nDer Wert dieser weit verbreiteten Modelle lässt sich am zuverlässigsten aus den Endpreisen abgeschlossener Auktionen ablesen, nicht aus Angebotspreisen. Angebot und Nachfrage schwanken erheblich, so dass ein einzelner Verkauf wenig aussagt; erst mehrere vergleichbare Zuschläge über einen längeren Zeitraum ergeben ein belastbares Bild.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wurden auch die Montblanc-Sondereditionen Octavian und Imperial Dragon gefälscht und woher stammen Nachbauten alter Montblanc-Füllhalter?", "a": "Fälschungen beschränken sich nicht auf laufende Serienmodelle. Bereits 2004 kursierten Fotos gefälschter Exemplare der aufwendigen und hochpreisigen Sonderausgaben Imperial Dragon und Octavian. Gerade bei solchen Stücken sind Herkunft, Papiere und Verpackung zu prüfen; im Zweifel sollte vor dem Kauf eine fachkundige Begutachtung verlangt werden.\n\nDaneben tauchen seit Anfang der 2000er Jahre Nachbauten alter Montblanc-Füllhalter auf Auktionsplattformen auf, die Sammler nach Machart und Materialanmutung osteuropäischen Werkstätten zuordnen. Ihre Verarbeitungsqualität liegt deutlich unter der originaler Stücke und fällt Kennern meist schon an der Gesamtanmutung auf, noch bevor einzelne Details wie Feder, Beschläge oder Prägungen geprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie stark hatte die Produktpiraterie deutsche Unternehmen um 2004 getroffen und was bedeutet das für Markenschreibgeräte?", "a": "Produktpiraterie war Mitte der 2000er Jahre ein wachsendes Problem der deutschen Industrie. In einer Ende 2004 veröffentlichten Unternehmensbefragung gaben 73 Prozent der befragten Firmen an, die Fälle von Produktpiraterie hätten in den vergangenen zwei Jahren zugenommen. Als Schwerpunkt der Nachahmerproduktion galt China, wo den Herstellern zugleich die schwache Durchsetzung von Schutzrechten zu schaffen machte.\n\nGroße Konzerne können solche Verluste eher verkraften als kleine und mittelständische Betriebe, die durch Plagiate in Existenznot geraten können. Hochpreisige Markenschreibgeräte gehören seit Langem zu den bevorzugten Zielen der Fälscher; entsprechend groß ist die Zahl der Nachbauten, die über Auktions- und Handelsplattformen in den Markt gelangen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was enthielt das Schreibset Art & Design Avantgarde der Firma Online und was kostete es Mitte der 2000er Jahre?", "a": "Das Schreibset Art & Design Avantgarde des deutschen Herstellers Online umfasste einen Füllhalter, ein Tintenglas, einen Konverter und ein Etui. Es war damit ein vollständiges Einsteigerset der unteren Preisklasse: Der Füllhalter nimmt wahlweise Patronen oder den mitgelieferten Konverter für Flaschentinte auf. Das edel wirkende Etui besteht bei näherem Hinsehen aus fester Pappe.\n\nDer reguläre Preis lag um 2004 bei 50 Euro, im Abverkauf wurde das Set für 25 Euro abgegeben. Vertrieben wurde es nicht nur über Schreibwarenhändler, sondern auch über Museumsshops. Im Fachhandel und in den Sortimentsübersichten des Herstellers war die Ausführung schon kurz darauf nicht mehr zu finden, was für eine kurzlebige Sonderserie spricht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Tintenpatronen passen in ältere schlanke Sheaffer-Füllhalter der Slimline-Bauart und sind sie noch erhältlich?", "a": "Ältere schlanke Sheaffer-Füllhalter nehmen keine internationale Standardpatrone auf, sondern eine besonders dünne Patrone, die Sheaffer eigens für diese Baureihe herstellte. Dickere Patronen passen wegen des geringen Schaftdurchmessers nicht, auch Kürzen oder Einpressen hilft nicht weiter.\n\nDiese schmalen Patronen wurden vor Jahren aus dem Programm genommen. Stand 2008 galten sie als sehr selten und gelangten nur noch als Restposten in den Fachhandel für Vintage-Schreibgeräte, dort in den Farben Blau, Schwarz, Blauschwarz und Braun. Wer einen solchen Füllhalter benutzen möchte, ist auf derartige Restbestände angewiesen oder muss eine leere Patrone mit Flaschentinte nachfüllen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ausführungen und Dekore gab es bei den Parker-Schreibgeräten Sonnet und Rialto?", "a": "Der Parker Sonnet wurde in einer breiten Ausstattungspalette angeboten: mattschwarz lackiert, als Premium-Ausführungen mit dem Guillochemuster Cascade in vergoldeter und in versilberter Fassung sowie mit dem Muster Fougère in Edelstahl, dazu Lackausführungen in Schwarz, Rot und Grün, das Dekor Chinese, die tieffarbenen Varianten Laque Deep Red, Deep Green und Deep Blue und eine schlichte Edelstahlversion mit vergoldeten Beschlägen.\n\nDer einfachere Parker Rialto erschien unter anderem in Matt Schwarz, Matt Grün und Matt Navy sowie als Aqua Laque, Dusk Laque und vergoldetes Corinth. Beide Reihen waren als Familie angelegt, also mit Füllhalter, Kugelschreiber, Rollerball und Druckbleistift im selben Dekor, so dass sich Garnituren zusammenstellen ließen. Nicht jedes Dekor erschien allerdings in allen vier Bauformen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo lassen sich Füllhalter aus schwarzem und farbigem Ebonit als Einzelstück nach eigenem Entwurf anfertigen?", "a": "Einzelanfertigungen nach Kundenentwurf übernehmen kleine Werkstätten, die Füllhalter noch selbst drehen. Bekannt dafür ist die Wiener Füllfeder Werkstatt von Georg Grahofer, die Konstruktion und Anfertigung aus einer Hand leistet und dabei auch ungewöhnliche Materialkombinationen umsetzt; ein 2020 entstandenes Stück wurde vollständig aus schwarzem und farbigem Ebonit gefertigt.\n\nEbonit, also Hartgummi, eignet sich für solche Arbeiten besonders gut: Es lässt sich sauber drehen und mit Gewinden versehen, liegt warm in der Hand und wird seit den Anfängen des Füllhalterbaus verwendet. Farbiges Ebonit ist in marmorierten und gestreiften Ausführungen erhältlich, die sich mit schwarzen Teilen zu kontrastreichen Gehäusen kombinieren lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war die Auflage der Pelikan-Maki-e-Sets Genji und Mubyo & Takara und wie viele Exemplare kamen nach Deutschland?", "a": "Von den beiden Pelikan-Maki-e-Sets Genji sowie Mubyo & Takara wurden jeweils nur 60 Stück hergestellt. Rund zwei Drittel der Auflage wurde ausschließlich auf dem asiatischen Markt angeboten; von den verbleibenden etwa 20 Sets gelangten je nur vier bis fünf nach Deutschland. Beide zählen damit zu den ausgesprochen seltenen Erzeugnissen der Marke und richten sich an Sammler im obersten Preissegment.\n\nZum Preisniveau: 2005 wurden beide Sets zusammen, unbenutzt und mit vollständigem Zubehör, für 20.000 Euro angeboten, was seinerzeit einem Nachlass von knapp 30 Prozent auf den ursprünglichen Verkaufspreis entsprach. Gehandelt werden die Sets üblicherweise nur vollständig; einzelne Schreibgeräte daraus werden nicht herausgelöst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man bei einem Montblanc Meisterstück 146 aus den 1950er Jahren, dass es für den Export bestimmt war?", "a": "Bei Meisterstück-Kolbenfüllhaltern der 1950er Jahre verweist die Gravur des Kappenrings auf den Zielmarkt: Trägt der Ring den englischen Schriftzug „Masterpiece“ statt „Meisterstück“, war das Schreibgerät für den Export bestimmt. Solche Exportstücke gelten im deutschsprachigen Sammlermarkt als vergleichsweise selten.\n\nEin 146 dieser Bauzeit besteht aus schwarzem Zelluloid, nicht aus dem später verwendeten Edelharz, und trägt eine bicolore 14-karätige Goldfeder; ein datiertes Beispiel ist ein Exemplar von 1955. Für die Zustandsbeurteilung solcher Stücke sind drei Punkte maßgeblich: Risse im Zelluloid, Kratzer im Korpus und Messingdurchrieb an den vergoldeten Beschlägen. Fehlen alle drei und arbeitet der Kolben einwandfrei, gilt der Zustand als sehr gut bis nahezu neuwertig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc Patron of Arts Editionen erschienen zwischen 1992 und 2007 und in welcher Auflagenvariante?", "a": "Die Reihe Patron of Arts beginnt 1992 mit dem Lorenzo de Medici und reicht bis zum Alexander von Humboldt des Jahres 2007; in diesem Zeitraum erschienen 17 Editionen, in der Regel eine je Jahr. Jede Edition wurde in mehreren Auflagenvarianten gefertigt. Die weitaus häufigste und am Markt übliche ist die auf 4810 Exemplare limitierte Ausführung; welche Variante vorliegt, weist das beiliegende Zertifikat aus.\n\nNicht zur jährlichen Reihe im engeren Sinn zählen Sondersets wie das Lalique-Set oder „A Tribute to 300 years St. Petersburg“; sie werden in Übersichten der Patron-of-Arts-Editionen meist getrennt geführt. Beim Kauf kompletter Sammlungen ist eine Begutachtung vor Ort ratsam, da Fotografien den Erhaltungszustand dieser Stücke nur unzureichend wiedergeben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist das Montblanc Meisterstück 146 LeGrand in der Platinum-Ausführung ausgestattet?", "a": "Das Meisterstück 146 LeGrand in der Platinum-Ausführung, geführt als 146 P, hat Korpus und Kappe aus poliertem schwarzem Edelharz mit der weißen Montblanc-Stern-Intarsie in der Kappenkuppe. Anstelle der vergoldeten Beschläge der Standardausführung trägt es drei platinierte Kappenringe mit geprägtem Schriftzug sowie einen platinierten Clip, in den eine individuelle Nummerierung eingebracht ist. Gefüllt wird über ein Kolbenfüllsystem; die Feder ist eine 14-karätige Goldfeder mit Platindekor und war in den üblichen Federbreiten zu haben.\n\nZum Gebrauchtmarkt: Ein im Januar 2007 gekauftes, nur wenige Male benutztes Exemplar ohne Gebrauchsspuren und mit Etui wechselte 2009 im Privatverkauf für 150 Euro den Besitzer.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sind die Schreibgeräte von David Oscarson so teuer und wie viele Exemplare entstehen dort jährlich?", "a": "David Oscarson ist kein Industriebetrieb, sondern eine Ein-Mann-Manufaktur mit Sitz in St. Louis in den Vereinigten Staaten. Nach Sammlerangaben entstehen dort nur etwa 200 Schreibgeräte im Jahr, die Korpusse werden zugeliefert und stammen aus England. Aus dieser sehr kleinen Stückzahl, von der ein einzelner Hersteller leben muss, erklärt sich das hohe Preisniveau der Marke.\n\nDie Gestaltung ist farbig und eigenständig und gilt als gewöhnungsbedürftig; sie wird auch unter Sammlern unterschiedlich beurteilt. Als eine der wenigen zeitgenössischen amerikanischen Kleinserienmarken hat David Oscarson dennoch einen festen Platz im Sammelgebiet moderner Schreibgeräte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was war über den transparenten Pelikan M 800 als Demonstrator zum Zeitpunkt seiner Ankündigung 2008 bekannt?", "a": "Für 2008 kündigte sich eine klarsichtige Ausführung des Kolbenfüllhalters Pelikan M 800 an, ein sogenannter Demonstrator, bei dem das Kolbenfüllwerk sichtbar bleibt. Vorgesehen waren goldfarbene Beschläge; preislich sollte das Stück auf dem Niveau des regulären M 800 liegen.\n\nDie Auflagenhöhe stand bei der Ankündigung noch nicht fest: Pelikan fragte zunächst den Bedarf der Distributoren im Ausland ab, um die Stückzahl zu bestimmen, und es zeichnete sich ab, dass nur eine einzige Serie aufgelegt würde. Ob der Füllhalter, wie zuvor schon andere Sondermodelle des Hauses, ausschließlich für Auslandsmärkte gefertigt würde und wann die Auslieferung beginnen sollte, war zu diesem Zeitpunkt offen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchem Zeitraum wurde der Pelikan 520 N gebaut und wofür steht das angehängte N der Modellbezeichnung?", "a": "Der Pelikan 520 N ist ein Kolbenfüllhalter aus der Mitte der 1950er Jahre; nach Sammlerangaben wurde er etwa von 1955 bis 1957 gefertigt. Das angehängte N kennzeichnet die überarbeitete Ausführung, die Pelikan ab Mitte der 1950er Jahre bei mehreren Modellen einführte — am bekanntesten beim 400 N, dem wenig später das 400 NN folgte. Weil diese N-Varianten nur kurze Zeit im Programm standen, lässt sich ein Stück über die Modellbezeichnung vergleichsweise genau datieren.\n\nBei der Bestimmung eines Exemplars helfen Schaftfarbe, Ausführung des Kappenrings und die Feder weiter. Die Modellnummern der 400er- und 500er-Reihe unterscheiden vor allem Ausstattung und Material der Beschläge, nicht die Füllmechanik: Diese ist bei allen als Kolbenfüllsystem ausgeführt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Merkmal weckt beim Montblanc Patron of Art Gaius Maecenas Zweifel an der Echtheit und wer kann sie prüfen?", "a": "Der Patron of Art Gaius Maecenas ist Sammlern nur mit matter Kappenoberfläche bekannt. Ein Exemplar mit auffallend stark glänzender Kappe weicht davon ab und ist mit Vorsicht zu behandeln, selbst wenn die Verarbeitung im Übrigen unauffällig wirkt: Nachbauten limitierter Editionen erreichen inzwischen eine Qualität, bei der sich eine Fälschung auf Fotografien oft nicht mehr sicher erkennen lässt. Bleiben Zweifel, ist vom Kauf abzuraten.\n\nEine verbindliche Auskunft zur Echtheit gibt nur der Hersteller selbst; Anfragen laufen über das Kontaktformular der Montblanc-Website. Nach Sammlerangaben verlangt Montblanc für solche Einschätzungen seit etwa 2016 eine Gebühr, während sie zuvor kostenlos erteilt wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den 2012 vorgestellten Montblanc StarWalker Red Gold aus und wie schreiben die StarWalker-Federn?", "a": "Montblanc erweiterte die StarWalker-Reihe 2012 um die Ausführung Red Gold: ein Metallkorpus mit rotgoldfarbener Beschichtung, den Füllhalter führte der Hersteller unter der Artikelnummer 106867. Die Linie steht im Programm als modern gestaltete Alternative zum Meisterstück.\n\nDie Federn der StarWalker-Füllhalter gelten nach Erfahrungsberichten von Sammlern als ausgesprochen starr: Sie sind nicht flexibel und geben auf Druck kaum nach, die Schreibspur bleibt entsprechend gleichmäßig. Wer weiche, nachgiebige Federn mit Strichvariation schätzt, sollte das vor dem Kauf berücksichtigen und das Schreibgerät nach Möglichkeit vorher ausprobieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum tragen französische Molkereiprodukte den Namen Mont Blanc und wie schreibt der Schreibgerätehersteller seinen Namen?", "a": "Die Schreibgerätemarke aus Hamburg schreibt sich in einem Wort: Montblanc. Die getrennte Schreibweise Mont Blanc bezeichnet dagegen den Berg — und zugleich eine führende französische Molkereimarke für nicht tiefgefrorene Desserts, die größtenteils zum Nestlé-Konzern gehört; ihre Erzeugnisse werden vor allem in Frankreich, der Schweiz, Italien und Spanien verkauft und waren ab Mitte der 2000er Jahre zeitweise auch bei deutschen Discountern zu finden.\n\nEine Verbindung zwischen beiden Unternehmen besteht nicht, beide nehmen lediglich unabhängig voneinander Bezug auf den höchsten Berg der Alpen. Für Sammler ist die Unterscheidung dennoch nützlich: Die getrennte Schreibweise auf Verpackungen, Etuis oder in Angebotstexten entspricht nicht der Schreibweise, die der Schreibgerätehersteller selbst verwendet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie häufig ist ein Montblanc Safety Nr. 2 mit Simplo-Prägung, und lässt sich eine fehlende Kappe nachkaufen?", "a": "Safety-Füllhalter mit der Größenziffer 2 gehören zu den häufiger erhaltenen Montblanc-Modellen der 1920er Jahre; selten sind vor allem die ganz großen und die ganz kleinen Baugrößen. Kennzeichnend sind die Prägungen Simplo und Original Montblanc auf dem Schaft, die Wiederholung der Größenziffer auf dem hinteren Drehknopf und auf der ausdrehbaren Feder sowie die Angabe 14 Carat für das Federgold. Simplo Filler Pen Co. war der ursprüngliche Firmenname, der später zugunsten von Montblanc aufgegeben wurde.\n\nErsatzteile für so alte Schreibgeräte sind schwer zu beschaffen; Auktionen und Sammlerbörsen bleiben die üblichen Quellen, und es braucht Geduld. Beim Kappenkauf kommt hinzu, dass die Kappen damals individuell auf das Gewinde des einzelnen Halters angepasst wurden. Eine Kappe vom baugleichen Modell passt deshalb nicht zwangsläufig und muss unter Umständen nachgearbeitet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist ein Montblanc-Drehbleistift mit nur zwei Kappenringen eine Fälschung, oder gab es solche Modelle wirklich?", "a": "Die drei Ringe an der Kappe sind ein Merkmal der Meisterstück-Linie und kein allgemeines Echtheitsmerkmal. Montblanc hat zahlreiche Serien neben und unterhalb des Meisterstücks gebaut, die mit weniger oder schmaleren Ringen auskommen; ein Schreibgerät mit zwei Ringen ist deshalb nicht automatisch ein Plagiat. Ein Drehbleistift dieser Machart gehört zur Generation-Linie, einer eigenständigen Baureihe mit schlankerem Korpus, die nach Sammlerangaben spätestens Mitte der 2000er Jahre nicht mehr hergestellt wurde.\n\nFür die Echtheitsprüfung sind andere Punkte aussagekräftiger: Verarbeitung und Passgenauigkeit der Teile, das Schriftbild der Gravuren, die Seriennummer am Clip bei neueren Stücken und das Emblem auf der Kappenkrone. Die Zahl der Kappenringe taugt allenfalls zur Zuordnung der Baureihe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man Montblanc-Fälschungen, die als Eigenbau aus Teilen verschiedener Hersteller zusammengesetzt sind?", "a": "Neben den industriell gefertigten Plagiaten kursieren seit Anfang der 2000er Jahre zusammengesetzte Halter: Korpusse aus Teilen unterschiedlicher Hersteller, die nachträglich eine Montblanc-Beschriftung auf der Kappe erhalten haben. Solche Stücke stammen häufig aus dem osteuropäischen Raum und werden gern mit einer Familiengeschichte aus dem Nachlass der Großeltern angeboten.\n\nPrüfen lässt sich das an den Einzelteilen. Ein Clip in fremder Form, etwa in der Machart von Matador, oder ein Kolbendrehknopf, wie ihn Kaweco verwendete, passen nicht zu einem Montblanc-Korpus. Ebenso verräterisch ist die Gravur selbst: Schreibweisen und Schriftformen, die in keiner Modellübersicht vorkommen, hat es bei Montblanc nicht gegeben. Als Grundsatz gilt, dass Clip, Kappe, Drehknopf, Feder und Korpus zum selben Modell gehören müssen und die Beschriftung dem Schriftbild der jeweiligen Zeit zu entsprechen hat.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum ist beim Kauf eines Montblanc 147 Traveller eine aktuelle Rechnung wichtig, und was war er 2005 wert?", "a": "Der 147 Traveller ist der Patronenfüllhalter der LeGrand-Baugröße. Für 2005 galt bei einem gut erhaltenen Exemplar ein Preis von etwa 275 Euro als angemessen; der Listenpreis lag darüber, weshalb Angebote in dieser Größenordnung damals als vernünftig eingeschätzt wurden.\n\nEin Kaufbeleg jüngeren Datums ist dabei mehr wert als ein bloßer Herkunftsnachweis: Wer mit der Federbreite nicht zurechtkommt, kann die Feder in der Regel kostenlos gegen eine andere Breite tauschen lassen, und dafür wird eine aktuelle Rechnung verlangt. Händlerangebote mit Rechnung und Rückgaberecht sind einem Privatkauf ohne Papiere deshalb oft vorzuziehen, selbst wenn sie etwas teurer ausfallen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es ein weißes Meisterstück von Montblanc, und aus welchen Serien stammen helle Montblanc-Schreibgeräte?", "a": "Ein weißes Meisterstück hat es nicht gegeben. Die Meisterstück-Linie wurde in schwarzem Edelharz gefertigt, dazu kommen die Solitaire-Ausführungen aus Edelmetall; helle Korpusfarben gehören nicht zum Programm dieser Reihe. Wer ein weißes oder beiges Schreibgerät in meisterstückähnlicher Form und in der Größe zwischen 145 und 146 sieht, hat deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit ein Stück aus einer anderen Baureihe vor sich.\n\nIn Frage kommen vor allem die Serien Generation und Noblesse, die es in hellen Tönen mit goldfarbenen Beschlägen gab. Umgekehrt ist ein ausdrücklich als weißes Meisterstück angebotenes Schreibgerät ein Anlass, Beschriftung und Modellnummer besonders genau zu prüfen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Bezeichnung Meisterstück LeGrand für den 149 richtig, und wie kamen 2005 Rabattangebote im Internet zustande?", "a": "LeGrand bezeichnet bei Montblanc eine Baugröße, nämlich die des Kolbenfüllhalters 146 und der zugehörigen Kugelschreiber, Drehbleistifte und Tintenroller. Der 149 ist das größere Spitzenmodell mit 18-karätiger Goldfeder und wird nicht als LeGrand geführt. Händlerbezeichnungen wie Meisterstück LeGrand Fountain Pen 149 sind daher falsch; sie entstehen, weil Titel und Beschreibung auf Verkaufsplattformen von Drittanbietern selbst eingetragen werden.\n\nAuch die ausgewiesenen Rabatte sind mit Vorsicht zu lesen. Die Ware stammte 2005 nicht vom Hersteller, sondern von Händlern, die über die Marktplatzfunktion großer Plattformen verkauften und dort keine eigene Firmenwerbung betreiben durften. Der angezeigte Nachlass bezieht sich nach dieser Lesart auf einen selbst hinterlegten Vergleichspreis, nicht auf eine Preisbindung des Herstellers; ein Direktvertrieb von Montblanc über solche Plattformen fand seinerzeit nicht statt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Besteht der Parker Sonnet aus Edelharz, und wie gut sind die Edelstahlfedern dieser Baureihe?", "a": "Der Parker Sonnet ist kein Harzfüllhalter: Die lackierten Ausführungen haben einen Metallkorpus mit Lackauftrag und liegen entsprechend schwerer in der Hand. In Angeboten wird die Reihe gelegentlich als Edelharz beschrieben, was nicht zutrifft; wer das geringe Gewicht eines Edelharzhalters sucht, sollte das vor dem Kauf bedenken.\n\nDie Baureihe wurde sowohl mit Edelstahlfeder als auch, in den höherwertigen Ausführungen, mit Goldfeder angeboten. Der verbreitete Vorbehalt gegen die Stahlfedern des Sonnet lässt sich nach Sammlerangaben nicht bestätigen; sie schreiben ordentlich und stehen in einem angemessenen Verhältnis zum Preis. Wie bei jeder Feder empfiehlt sich vorher eine Schreibprobe, weil Strichbreite und Gleitverhalten sehr unterschiedlich empfunden werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sind Verkäuferstandort und Originalverpackung keine verlässlichen Echtheitshinweise bei Montblanc-Angeboten?", "a": "Beide Angaben lassen sich fälschen. Anbieter von Plagiaten geben seit Mitte der 2000er Jahre deutsche Orte als Standort an, obwohl die Ware aus Fernost verschickt wird; die Standortzeile allein sagt deshalb nichts über die Herkunft eines Schreibgeräts. Aufschlussreicher sind Lieferzeit, Versandweg und die Formulierungen der Artikelbeschreibung.\n\nEbenso wenig taugt die Verpackung als Beweis: Etuis, Umkartons und Papiere werden nachgemacht und sogar einzeln gehandelt, sodass eine vorhandene Schachtel weder Alter noch Echtheit belegt. Betroffen sind nicht nur die damals aktuellen Serien wie StarWalker, Scenium und Meisterstück, sondern auch alte Halter, die als Vintage-Stücke angeboten werden. Maßgeblich bleibt die Prüfung des Schreibgeräts selbst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich der Notizblock einer Montblanc-Notizbuchhülle nachkaufen, und werden auch Lederwaren der Marke gefälscht?", "a": "Die Notizbuchhüllen aus dem Meisterstück-Lederprogramm sind auf einen austauschbaren Notizblock ausgelegt. Fehlt dieser Block bei einem gebraucht erworbenen Stück, ist die Hülle weder unvollständig noch verdächtig: Passende Ersatzblöcke gehören zum laufenden Sortiment und lassen sich in den Montblanc-Boutiquen nachkaufen.\n\nGefälscht werden auch die Lederwaren der Marke. Neben Taschen sind Kleinlederwaren betroffen, und seit es Plagiate der Bohème-Lederlinie gibt, ist keine Produktgruppe mehr ausgenommen. Ob ein Stück echt ist, entscheidet sich an Verarbeitung, Prägung und Materialbild, nicht am Fehlen von Zubehörteilen wie dem Notizblock.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lohnte sich der Besuch der Frankfurter Paperworld für Sammler hochwertiger Schreibgeräte Mitte der 2000er Jahre noch?", "a": "Für Sammler hochwertiger Schreibgeräte hatte die Papier- und Bürofachmesse Paperworld in Frankfurt am Main bis 2006 ihre Bedeutung verloren. Die einschlägigen Marken stellten dort nicht mehr aus: weder Montblanc noch Cross, Sanford mit Parker, Waterman und Rotring, Aurora, Visconti, OMAS, Montegrappa, Cartier, Dunhill oder Sheaffer. Vertreten blieben im Wesentlichen Pelikan, Lamy und Faber-Castell.\n\nErgiebiger sind seither die Sammlerbörsen; als die großen und auch für Einsteiger geeigneten galten die Veranstaltungen in Köln, Tilburg und Hamburg, dazu kamen Termine in Rom, Berlin und München. Die Paperworld selbst ist eine Fachmesse mit Zutritt für angemeldete Fachbesucher; private Interessenten brauchten eine Eintrittskarte, die im Vorverkauf deutlich günstiger war als an der Tageskasse.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Bezeichnung reversible bei den Gürteln aus der Classic-Linie von Montblanc?", "a": "Die als reversible geführten Gürtel von Montblanc sind Wendegürtel. Das Lederband ist auf der einen Seite schwarz, auf der anderen braun gearbeitet. Die Schnalle lässt sich lösen, umdrehen und wieder festsetzen, sodass sich mit einem einzigen Gürtel beide Farben tragen und zur jeweiligen Garderobe wählen lassen. Angeboten wurden sie unter anderem in der Classic-Linie des Lederprogramms, das neben den Schreibgeräten zum Sortiment der Boutiquen gehört.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was für eine Modellreihe war der Montblanc Carrera, von dem es um 1970 Kugelschreiber und Drehbleistifte gab?", "a": "Der Carrera gehört zu den preiswerten Baureihen von Montblanc. Das Unternehmen, das heute als Luxusgüterhersteller auftritt, hat früher auch ganz gewöhnliche Gebrauchsschreibgeräte gefertigt; die Carrera-Serie war ausdrücklich für Schüler gedacht und wurde entsprechend günstig verkauft. Neben Füllhaltern gehörten Kugelschreiber und Drehbleistifte zur Reihe, Stücke aus dem Jahr 1970 sind belegt.\n\nEinen ausführlichen Überblick über die Carrera-Schreibgeräte und ihre Varianten bietet das Sammlerbuch „Collectible Stars“.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es für die Montblanc-Edition zugunsten von Unicef aus dem Jahr 2007 eine eigens gestaltete Verpackung?", "a": "Montblanc hat mehrfach Schreibgeräte zugunsten von Unicef aufgelegt, unter anderem 2004 und erneut Anfang 2007. Anders als die Ausgabe von 2004 wurde die Edition von 2007 nicht mit einer eigenen Sonderverpackung ausgeliefert: Die äußere Schachtel entspricht der Größe nach der gewöhnlichen Verpackung eines Meisterstück 149. Ein fehlendes Spezialetui ist bei diesen Stücken also kein Zeichen für ein unvollständiges Exemplar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Stammen die Leder-Etuis von Montblanc aus eigener Fertigung oder von einem fremden Hersteller?", "a": "Montblanc verfügt nach Sammlerangaben über eine eigene Lederwarenfertigung, die auf den übernommenen Hersteller Seeger zurückgeht; Etuis, Mappen und Taschen entstehen also nicht bei beliebig wechselnden Zulieferern.\n\nAm Markt finden sich gleichwohl Schreibgeräte-Etuis anderer Anbieter, die dem Montblanc-Etui Siena in Form, Lederart und sogar in der Bezeichnung stark ähneln und sich nur in Einzelheiten wie einem zusätzlichen Magnetverschluss unterscheiden. Ob hinter solchen Parallelen eine gemeinsame Fertigung steht oder nur eine Anlehnung an ein erfolgreiches Vorbild, ist nicht geklärt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man bei Montblanc-Kugelschreiberminen die Echtheit, wenn der Aufdruck von dem der eigenen Minen abweicht?", "a": "Der Aufdruck allein taugt nicht als Echtheitsnachweis. Montblanc hat die Beschriftung seiner Kugelschreiberminen im Lauf der Jahre vielfach geändert, so dass Angaben wie „document proof“ oder abweichende Zusätze auch auf Originalen unterschiedlicher Fertigungsjahre vorkommen. Eine Abweichung vom eigenen Bestand belegt für sich genommen noch keine Fälschung.\n\nAufschlussreicher ist die Farbgebung: Die Verschlusskappe der Mine ist bei Montblanc in der Schreibfarbe gehalten. Eine als blau verkaufte Mine mit schwarzer Kappe passt nicht zusammen und spricht gegen ein Originalteil. Bleibt der Verdacht bestehen, hilft nur eine Anfrage beim Hersteller, denn eine öffentliche Übersicht aller Beschriftungsvarianten existiert nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Merkmale trägt ein Montblanc Meisterstück 136, und was bedeuten Zusatzimprints wie „S.-S.“ am Tintenleiter?", "a": "Der Kolbenfüllhalter 136 der Meisterstück-Reihe zeigt ein langes Sichtfenster, einen einfachen Kappenring und den Imprint MONTBLANC MEISTERSTÜCK auf Kappe und Kappenkopf; hinzu kommt das Kürzel DRP für Deutsches Reichspatent, das auf eine frühe Fertigung verweist. Modellnummer und Federbreite sind bei diesen Haltern nicht in die Feder, sondern in den Tintenleiter geprägt.\n\nDaneben finden sich am Tintenleiter gelegentlich zusätzliche Buchstabenkürzel wie „S.-S.“. Sie kommen nur auf einem Teil der Meisterstücke vor; ihre Bedeutung ist unter Sammlern nicht geklärt, und ein Rückschluss auf Alter, Fertigungsort oder Besteller lässt sich aus ihnen bislang nicht ziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war die Auflage der Montblanc Artisan Edition Diego Rivera von 2009, und für welchen Markt war sie bestimmt?", "a": "Die Artisan Edition Diego Rivera erschien 2009; die Zahl 70 in der Modellbezeichnung gibt die Auflagenhöhe an, gefertigt wurden also 70 Exemplare. Vorgesehener Absatzmarkt war Mexiko, das Heimatland des Malers — unter Sammlern kam deshalb die Frage auf, ob sich eine so kleine, aber teure Auflage in einem einzelnen Land vollständig verkaufen lässt.\n\nGezeigt wurde das Stück Sammlern vorab im Artisan Studio von Montblanc, in dem das Fotografieren der Exponate untersagt war. Die Gestaltung fällt auch innerhalb der Artisan-Reihe ungewöhnlich aus; der schlanke, nach oben gestufte Aufbau wurde mit einem Turm verglichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann wird der Montblanc Meisterstück 145 Chopin gefertigt, der kleinere Kolbenfüllhalter der Reihe?", "a": "Der Meisterstück 145, im Handel unter dem Beinamen Chopin geführt, ist der kleinere Kolbenfüllhalter der Meisterstück-Reihe und fällt kürzer und schlanker aus als der 146. Nach Sammlerangaben wird er etwa seit dem Jahr 2000 angeboten, möglicherweise auch schon einige Jahre früher; ein genaues Einführungsjahr ist nicht abschließend geklärt. In den Handel kam er in schwarzem Edelharz sowohl mit vergoldeten als auch mit platinierten Beschlägen, jeweils mit Sichtfenster und Bicolor-Feder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem versilberten Füllhalter mit goldfarbenem Clip und 750er Feder?", "a": "Ein versilberter Montblanc-Füllhalter, bei dem Schaftende, Clip und die Einfassung des Signets goldfarben abgesetzt sind, gehört zur Baureihe Noblesse II. Die Noblesse ist die schlanke, gerade geschnittene Modellreihe neben dem Meisterstück und wurde unter anderem in versilberter Ausführung angeboten. Die Feder besteht trotz der vergleichsweise einfachen Reihe aus Gold und ist mit 750 sowie 18 K/ct gestempelt.\n\nQualitativ ist die Noblesse unterhalb der heute angebotenen Montblanc-Modellreihen angesiedelt; sie ist als solides Gebrauchsschreibgerät einzuordnen, nicht als Spitzenmodell der Marke.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie wird der Füllhalter der Montblanc Writers Edition Jules Verne mit Tinte befüllt?", "a": "Der Jules Verne wird wie die übrigen Montblanc-Kolbenfüllhalter befüllt: Die Feder wird vollständig in die Tinte getaucht, dann zieht der Kolbendrehknopf am Schaftende die Tinte in den Tank. Ein gesondertes Füllsystem, ein Konverter oder ein abschraubbares Schaftende existieren nicht; wer nach einer zusätzlichen Öffnung sucht, sucht vergeblich.\n\nBei ungebrauchten Exemplaren sitzt der Drehknopf mitunter so straff, dass er sich nur mit etwas Nachdruck bewegen lässt. Das ist kein Defekt — zu zaghaftes Drehen erweckt lediglich den Eindruck, der Halter lasse sich nicht füllen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sagt eine gefälschte Präsentationsbox über die Echtheit eines darin angebotenen Montblanc Meisterstück 146 aus?", "a": "Verpackungen werden getrennt gefälscht und in großer Zahl angeboten; eine nachgemachte Schatulle bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, dass auch das darin liegende Schreibgerät unecht ist. Umgekehrt bleibt Vorsicht geboten: Wer wissentlich eine falsche Box mitverkauft, gibt wenig Anlass zu Vertrauen. Schatulle und Schreibgerät müssen getrennt voneinander geprüft werden.\n\nBeim Meisterstück 146 hilft ein einfaches Merkmal weiter: Der Kolbenfüllhalter besitzt ein Sichtfenster im hinteren Schaftteil, durch das sich der Tintenstand ablesen lässt. Fehlt es oder wird es auf den Bildern eines Angebots konsequent ausgespart, ist das ein Anlass zur Nachfrage.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Federgravur Iridium Point bei einem angeblichen Montblanc StarWalker oder Meisterstück?", "a": "Federn mit der Gravur Iridium Point oder Iridium Point Germany stammen nicht von Montblanc. Der Hersteller punziert seine Federn mit der Zahl 4810, der Goldangabe wie 585 und 14C oder 750 und 18K sowie dem Schriftzug Montblanc; dazu kommt der Buchstabe der Federbreite, bei älteren Stücken in einem Kreis. Taucht stattdessen Iridium Point auf, handelt es sich um eine Fälschung oder um eine fremde Ersatzfeder.\n\nAuf Auktionsplattformen wurden derart ausgestattete Nachbauten schon Mitte der 2000er Jahre reihenweise angeboten, unter anderem als StarWalker-Füllhalter samt passendem Kugelschreiber aus derselben Quelle. Das Fehlen der Gravur allein beweist allerdings noch keine Echtheit; es ist nur ein erstes Prüfmerkmal von mehreren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was wurde 2006 bei der Emirates-Auktion für den Montblanc Centennial Automatic Chronograph aufgerufen?", "a": "Zum hundertjährigen Bestehen der Marke legte Montblanc 2006 den Centennial Automatic Chronograph aus 18 Karat Gold auf. Ein Exemplar kam im Frühjahr 2006 über eine Auktion an Bord der Fluggesellschaft Emirates zum Aufruf; Gebote waren bis Ende Mai möglich, der Startpreis lag bei 65.000 US-Dollar. Zum Los gehörte zusätzlich ein Besuch der Montblanc-Uhrenmanufaktur im schweizerischen Le Locle. Der Erlös der Versteigerung kam notleidenden Kindern zugute.\n\nDas Stück zeigt, dass Montblanc sein Jubiläumsjahr nicht allein mit Schreibgeräten begleitete, sondern auch mit hochpreisigen Zeitmessern. Le Locle ist seit dem Einstieg der Marke in die Uhrmacherei der Sitz der Montblanc-Uhrenfertigung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was gehörte zum Lieferumfang der Montblanc Meisterstück Special Edition Yehudi Menuhin und was war sie 2009 wert?", "a": "Die dem Geiger und Dirigenten Yehudi Menuhin gewidmete Special Edition der Meisterstück-Reihe ist ein Kolbenfüllhalter und war unter anderem mit der Federbreite M erhältlich. Zum Lieferumfang gehörten neben dem Füllhalter der Service Guide und die Originalverpackung, der eine CD beilag. Trägt der Service Guide den Stempel eines Fachhändlers, ist damit der Erstkauf belegt; zusammen mit der Originalrechnung macht das die Herkunft eines Stücks nachvollziehbar.\n\nFür ein neuwertiges, nie befülltes Exemplar mit vollständigem Zubehör wurden im Privatverkauf 2009 zunächst 395 Euro verlangt, später 380 Euro als Verhandlungsbasis.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was steckt dahinter, wenn dieselbe Seriennummer einer limitierten Montblanc-Edition beim Händler und in einer Auktion auftaucht?", "a": "Limitierte Montblanc-Editionen tragen eine eingravierte Einzelnummer, etwa 1947 von insgesamt 4810 Exemplaren; die häufig verwendete Auflagenzahl 4810 spielt auf die Höhe des Bergs in Metern an. Dieselbe Nummer kann deshalb nur an einem einzigen Stück stehen. Wer sie gleichzeitig in der Vitrine eines Fachhändlers und in einem Auktionsangebot findet, hat es fast nie mit einer Fälschung zu tun, sondern mit einem Verkäufer, der fremde Fotos übernommen hat, oder mit einem Händler, der zusätzlich online verkauft.\n\nÜbernommene Produktfotos sind gleichwohl ein ernstzunehmendes Warnzeichen. Wer sie verwendet, kann das gezeigte Stück in dieser Form gar nicht besitzen; in einzelnen Fällen wurde am Ende nichts oder eine Fälschung geliefert. Vor einem Kauf empfiehlt es sich deshalb, eigene Aufnahmen des tatsächlich angebotenen Stücks zu verlangen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Feder gehört zu einem Montblanc Meisterstück 146 aus den 1950er Jahren und wie ist sie punziert?", "a": "Die frühen 146 der 1950er Jahre tragen eine einfarbige Goldfeder ohne die später übliche Platinintarsie; die zweifarbige Bicolor-Feder kam erst in jüngeren Bauzeiten auf. Diese frühen Federn sind deutlich weicher und geben beim Schreiben spürbar nach.\n\nDie Punzierung folgt einem festen Schema: oben die Zahl 4810, die auf die Höhe des Bergs anspielt, darunter der Buchstabe der Federbreite in einem Kreis, dessen Rand bei älteren Stücken geriffelt statt glatt ausgeführt ist, darunter die Goldangabe 14C und 585 sowie der Schriftzug Montblanc. Eine einfarbige, weiche 585er Feder mit dieser Punzierung spricht nach Sammlerangaben für den Originalzustand und nicht für eine später eingesetzte Ersatzfeder.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann brachte Montblanc mit dem Summit eine Smartwatch heraus und auf welcher Plattform arbeitete sie?", "a": "Montblanc stellte 2017 mit dem Summit seine erste Smartwatch vor. Sie arbeitete mit dem Android-Betriebssystem für Uhren; die Marke folgte damit anderen Herstellern hochpreisiger Uhren, die vernetzte Modelle bereits vorher im Programm hatten. Der Summit reihte sich in eine Gruppe technik- und modenaher Produkte ein, zu denen auch Schutzhüllen für Smartphones und Motorradhelme zählten.\n\nUnter Sammlern stieß dieser Schritt auf Vorbehalte. Ein Luxusprodukt lebt von langer Nutzbarkeit, während elektronische Geräte binnen weniger Jahre veralten und die Softwarepflege zeitlich begrenzt ist. Die Sorge galt vor allem der Verwässerung eines Markenbildes, das sich sonst auf zeitlosen Gebrauchswert stützt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich das Alter eines Montblanc Meisterstück 164 bestimmen und kann man einen verlorenen Clip ersetzen?", "a": "Der Meisterstück 164 ist der Kugelschreiber in der Classique-Größe und stand über Jahrzehnte ununterbrochen im Programm. Aus der Modellnummer allein lässt sich das Alter eines Exemplars deshalb nicht ableiten; eine Datierung ist allenfalls über die Seriennummer möglich, und Auskunft darüber erteilt nur der Hersteller.\n\nEin verlorener Clip lässt sich über den Montblanc-Service ersetzen; auch der Preis für dieses Ersatzteil ist dort verbindlich zu erfragen. Ob sich der Austausch vor einem Verkauf lohnt, hängt vom Marktpreis ab: Der 164 wird häufig gehandelt, und bei niedrigen Gebrauchtpreisen kann die Ersatzteilbeschaffung den erzielbaren Mehrerlös übersteigen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich am Montblanc Meisterstück 139 ein am hinteren Schaftende ausgebrochenes Zelluloidstück reparieren?", "a": "Altes Zelluloid wird mit den Jahren spröde. Jede radiale Vorspannung, etwa durch eine zu streng sitzende Verschraubung zwischen Schaft und Füllereinheit, treibt dann Haarrisse voran, bis am hinteren Schaftende eine Schale ausbricht. Das ist die typische Schadensursache an einem Meisterstück 139.\n\nEine bewährte Instandsetzung kürzt den Schaft hinten um zehn Millimeter und dreht ihn bis zum Beginn des Sichtfensters auf einen im Durchmesser um 0,8 Millimeter reduzierten Absatz ab. Über diesen Absatz kommt eine neu gefertigte Hülse aus Hartgummi, die als Gleitsitz aufgeschoben und mit Epoxidharz gesichert wird. In das hintere Ende der Hülse wird anschließend das Gewinde mit 36 Gängen je Zoll geschnitten, und zwar mit leichtem radialem Spiel zwischen den Gewindeflanken, damit sich im Zelluloid keine neue Vorspannung aufbauen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist The Montblanc Diary and Collector's Guide und was kostete das Buch 2008 gebraucht?", "a": "The Montblanc Diary and Collector's Guide gilt unter Sammlern als das wichtigste Nachschlagewerk zu historischen Montblanc-Schreibgeräten. Das Buch ist in englischer Sprache verfasst und wurde mit Schuber sowie einem deutschsprachigen Beiheft ausgeliefert.\n\nEin neuwertiges Exemplar wurde 2008 im Privatverkauf für rund 220 Euro einschließlich Versand angeboten. Erfahrene Sammler rieten schon damals vom Verkauf ab: Der Nutzen des Werks beim Bestimmen und Bewerten alter Stücke übersteigt den eines Füllhalters derselben Preisklasse, und zu diesem Preis ist es später kaum wiederzubeschaffen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete das Schreibset der Montblanc Writers Edition Franz Kafka von 2004 zur Markteinführung?", "a": "Die Writers Edition des Jahres 2004 war Franz Kafka gewidmet. Die unverbindlichen Preisempfehlungen lagen nach Sammlerangaben bei 1.350 Euro für das komplette Schreibset, bei 650 Euro für den Füllhalter und bei 350 Euro für den Kugelschreiber.\n\nDiese Staffelung entsprach dem damaligen Preisniveau der Reihe insgesamt. Die Writers Edition erscheint jährlich in limitierter Auflage und wurde sowohl als Einzelstück wie auch im Set angeboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet den Montblanc Meisterstück Solitaire Silver Fibre Guilloche aus und wann kam er heraus?", "a": "Der Meisterstück Solitaire Silver Fibre Guilloche kam 2005 neu in das Montblanc-Programm. Er verbindet Fiberglas mit einer guillochierten Auflage aus 925er Sterlingsilber und gehört damit zur Solitaire-Linie, die das Meisterstück mit Überzügen aus Edelmetall und anderen Werkstoffen ausführt.\n\nNach Einschätzung von Sammlern sollte das Modell den Solitaire Pure Silver ablösen. Dieser Wechsel wurde seinerzeit kritisch gesehen, weil der schlichten Vollsilberausführung die größere Nachfrage zugetraut wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran ist ein gefälschter Montblanc-Rollerball an den Kappenringen und an der Kappenbefestigung zu erkennen?", "a": "Ein verlässliches Erkennungszeichen sind die Kappenringe: Bei Fälschungen fällt der äußere Ring deutlich breiter aus als beim Original, die Proportionen der Ringgruppe stimmen nicht. Als zweites Merkmal dient die Kappenbefestigung. Ein Original dieser Größenordnung, das in der Stärke etwa einem Meisterstück 161 entspricht, hat ein Schraubgewinde; die Fälschung wird dagegen nur aufgesteckt.\n\nSolche Nachbauten wurden 2013 in China bereits ab etwa einem Euro an Touristen verkauft. Die Ausführung der Fälschungen ist über die Jahre spürbar besser geworden, weshalb sich der Vergleich mit einem gesicherten Originalstück und die Prüfung mehrerer Merkmale zugleich empfiehlt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist der Montblanc Pix 283 einzuordnen und wie selten ist dieser kurze Bleistift?", "a": "Die Bezeichnung Pix führt Montblanc bei seinen Bleistiften. Der Pix 283 ist eine kurze, gedrungene Ausführung im Format eines Westentaschenbleistifts und damit deutlich kleiner als die schlanken, längeren Pix-Modelle, die als Ergänzung zu Schreibgarnituren angeboten wurden.\n\nUnter Sammlern gilt der 283 nicht als Allerweltsstück, sondern als eher selten; die kurzen Formate wurden in geringerer Zahl verkauft und haben sich seltener erhalten als die Standardlängen. Für die Bewertung zählen neben der Modellnummer vor allem eine funktionsfähige Mechanik, ein unbeschädigter Clip und eine lesbare Gravur.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es das Montblanc Anniversary jemals als Platinausführung und woran erkennt man solche Fälschungen?", "a": "Die Anniversary-Ausgabe wurde nie in Platin gefertigt. Schreibgeräte, die unter der Bezeichnung Anniversary Platinum angeboten werden, sind deshalb Fälschungen. Das Muster ist verbreitet: Ein bekannter Editionsname wird mit einem Material oder einer Ausführung verbunden, die es bei diesem Modell nie gab. Der Abgleich der angebotenen Variante mit den tatsächlich aufgelegten Ausführungen ist deshalb der erste Prüfschritt.\n\nEin zweiter Ansatzpunkt liegt am Kappenkopf. Sitzt der Stern nicht sauber und mittig eingelassen oder wirkt der Metallrand um ihn herum auffällig breit, weichen die Proportionen vom Original ab. Auch Zahl, Breite und Sitz der Kappenringe gehören zu den Merkmalen, an denen Nachbauten regelmäßig scheitern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind völlig schmucklose, einfarbige Goldfedern an alten Montblanc-Füllhaltern ein Hinweis auf eine Fälschung?", "a": "Nein. Aus der frühen Produktion stammen Federn, die ohne Verzierung und durchgehend in einer Goldfarbe ausgeführt sind. Die Bicolor-Feder mit rhodiniertem Innenfeld, die heute als typisch für die Marke gilt, kam erst später auf. Eine schlichte, unverzierte Feder an einem alten Stück spricht also eher für Originalität als dagegen und lässt sich zur groben zeitlichen Einordnung nutzen.\n\nGeprüft wird dennoch weiter: Punzierung mit Goldgehalt, Angabe der Federbreite und Herstellerkennzeichnung müssen zum Modell passen, ebenso das Zusammenspiel von Feder, Tintenleiter und Griffstück. Eine stimmige Feder allein macht ein Schreibgerät nicht echt, denn Federn werden getauscht und sind als Ersatzteil im Umlauf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch war die Auflage der Montblanc-Uhr Metamorphosis und was kostete sie bei ihrer Vorstellung?", "a": "Die Metamorphosis stellte Montblanc 2010 vor. Die Uhr war auf 28 Exemplare limitiert, der Preis wurde seinerzeit mit rund 195.000 Euro angegeben. Damit gehört sie zu den teuersten Stücken, die das Haus außerhalb der Schreibgeräte aufgelegt hat.\n\nDer Name verweist auf den Mechanismus, mit dem sich die Anzeige des Zifferblatts in eine zweite Darstellungsform verwandeln lässt. Das Modell steht für den Anspruch, mit dem Montblanc nach dem Einstieg in die Uhrmacherei auch im Feld der aufwendigen Komplikationen auftreten wollte, und entstand in der Schweizer Manufaktur der Marke.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden neben Schreibgeräten auch Montblanc-Lederwaren und Accessoires wie Manschettenknöpfe gefälscht?", "a": "Ja. Bereits Mitte der 2000er Jahre wurden Lederartikel der Marke in großer Zahl nachgeahmt und über Auktionsplattformen angeboten, Taschen ebenso wie Kleinlederwaren. Parallel kamen Repliken der Solitaire-Manschettenknöpfe aus chinesischer Fertigung in den Handel, meist über gewerbliche Verkäufer im Ausland. Diese Stücke ließen sich an der Verarbeitung, an der Materialanmutung und an ungenauen Gravuren noch vergleichsweise gut erkennen.\n\nFür die Prüfung gilt dasselbe wie bei Schreibgeräten: Ausführungen, für die sich kein Vorbild im damaligen Sortiment nachweisen lässt, entlarven sich selbst. Gelegentlich tauchten unter dem Namen Montblanc sogar Warengruppen wie Handschuhe auf, die das Haus so nie geführt hat.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Bis wann war der Montblanc Meisterstück 164 in der Farbe Bordeaux regulär erhältlich?", "a": "Der Kugelschreiber Meisterstück 164 entspricht dem Classique-Format und wurde neben Schwarz auch in Bordeaux geführt. Nach Sammlerangaben lief diese Farbvariante Anfang der 2000er Jahre aus; spätestens ab 2003 war sie im regulären Sortiment nicht mehr zu bekommen.\n\nEinzelne Boutiquen führten Restbestände noch Jahre danach, auch im europäischen Ausland, und gaben sie zu den üblichen Preisen ab, so dass sich die Suche beim Fachhandel länger lohnte als erwartet. Beim Kauf aus zweiter Hand ist auf die Vollständigkeit zu achten: Etui und Garantieheft fehlen bei Auktionsware häufig und mindern sowohl den Wert als auch die Nachvollziehbarkeit der Herkunft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lang ist der Montblanc Meisterstück 149 mit hinten aufgesteckter Kappe?", "a": "Für den großen Kolbenfüllhalter Meisterstück 149 wird eine Gesamtlänge von etwa 6¾ Zoll genannt, also rund 17 Zentimeter. Dieser Wert gilt für den Halter mit hinten aufgesteckter Kappe, also in der Haltung, in der das Modell üblicherweise geschrieben wird.\n\nGeschlossen misst der 149 nach Sammlerangaben knapp 15 Zentimeter bei einem Schaftdurchmesser von etwa 1,6 Zentimetern. Damit ist er das größte Modell der Meisterstück-Reihe und deutlich voluminöser als der 146 und der kleinere 145. Die Maßangaben helfen auch bei der Beurteilung von Angeboten, weil Nachbauten in den Proportionen häufig abweichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie greift der Montblanc Skeleton Louvre in seiner Gestaltung das Pariser Museum auf?", "a": "Der Skeleton Louvre gehört zu den Skelett-Ausgaben, bei denen Montblanc Bauwerke und Motive in durchbrochener Gehäusearbeit nachbildet. Die Kappe zeigt die Kuppel und die Glaspyramide im Hof des Louvre, der Korpus nimmt in seinem Durchbruchmuster die Fensterreihen des Hauptgebäudes auf. Vorgestellt wurde der Entwurf gegen Ende der 2000er Jahre.\n\nZur selben Reihe zählen unter anderem die Black Widow und der Chaplin. Die Skelett-Stücke erschienen in sehr kleinen Auflagen, sind aufwendig von Hand gearbeitet und kommen dadurch nur selten in den Wiederverkauf; Abbildungen finden sich eher bei spezialisierten Händlern als in den regulären Katalogen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Modelle kommen bei einem schlanken Patronenfüller mit gebürstetem Metallkorpus aus den 1970er und 1980er Jahren in Frage?", "a": "Für schlanke Patronenfüller mit gebürstetem Metallkorpus, Stern im Kappenkopf und Federgravur der Marke kommen aus dieser Zeit vor allem drei Baureihen in Betracht: der Turbo, die SlimLine und die Noblesse. Alle drei wurden als schlanke Alltagsschreibgeräte neben dem Meisterstück geführt und unterscheiden sich in Kappenform, Clip und im Übergang zum Griffstück.\n\nEine sichere Zuordnung gelingt nur am Stück selbst oder anhand scharfer Aufnahmen von Kappenkopf, Clip und Feder. Schlanke Metallhalter dieser Jahre ähneln sich über die Hersteller hinweg stark, so dass Modelle anderer Marken regelmäßig für Montblanc gehalten werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran ließen sich Fälschungen der Montblanc Skeleton-Star-Uhr von einem Original unterscheiden?", "a": "Nachbauten dieser Uhr erreichten schon 2005 eine Qualität, die auf Fotos nicht mehr sofort auffiel; die Krone war nahezu originalgetreu nachgebildet. Verräterisch blieben die Gravuren an der Gehäuseseite, die in Schriftbild und Ausführung vom Original abweichen.\n\nEin zweiter Ansatzpunkt ergibt sich aus der Bauart: Bei einer Skelettuhr liegt das Werk offen. Ein Vergleich der sichtbaren Mechanik mit Aufnahmen eines Originals zeigt Abweichungen, die sich schlechter kaschieren lassen als das Gehäuse. Diese Ausführung ist deshalb schwerer zu fälschen als eine Uhr mit geschlossenem Zifferblatt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie schätzte die UBS 2011 das künftige Marktwachstum für hochwertige Schreibgeräte ein?", "a": "Eine 2011 in der Marketing Review St. Gallen veröffentlichte Betrachtung von Luxusmarken aus Sicht des Finanzmarkts gibt die Erwartung der UBS wieder, der Markt für hochwertige Schreibgeräte werde mittelfristig um rund drei Prozent wachsen. Die Prognose lag damit unter der für Uhren und Schmuck, aber über der für Bekleidung und Inneneinrichtung.\n\nDiese Einschätzung widersprach einer einige Jahre zuvor in der Wirtschaftswoche referierten Studie, die von einem schrumpfenden Marktvolumen ausging; begründet wurde der Unterschied nicht. Belegt ist für diese Jahre vor allem, dass Montblanc nach den Geschäftsberichten des Mutterkonzerns Richemont deutlich zulegte, während zahlreiche Wettbewerber an Bedeutung verloren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist es werkseitig normal, dass bei einem Montblanc StarWalker Kugelschreiber Ober- und Unterteil nicht bündig abschließen?", "a": "Nein. Werkseitig sitzen die Bauteile bündig aufeinander. Ein sichtbarer Absatz oder Spalt am Übergang bedeutet in aller Regel, dass ein Teil fehlt, meist die vordere Spitze, die ein eigenes Bauteil ist. Bei Angeboten aus zweiter Hand steht dieser Hinweis oft nur versteckt in der Beschreibung, während die Fotos den Mangel kaum erkennen lassen.\n\nKommt ein verbogener Clip hinzu, lohnt eine Instandsetzung meist nicht. Einzelteile für Kugelschreiber sind schwer zu beschaffen, und der Aufwand für Spitze und Clip übersteigt schnell den Wert des Stücks, zumal beide Schäden auf unsachgemäße Behandlung hindeuten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Meisterstück-Kugelschreiber ist das passende Gegenstück zum Füllhalter 149?", "a": "Das größenmäßige Gegenstück zum Kolbenfüllhalter Meisterstück 149 ist der Kugelschreiber 161. Der 164 gehört zum kleineren Classique-Format und passt damit eher zu den Füllhaltern 145 und 144. Der 116 ist das kleinste Kugelschreibermodell der Reihe und fällt sowohl kürzer als auch deutlich schlanker aus.\n\nDie Nummerierung der Meisterstück-Schreibgeräte folgt keiner durchgehenden Logik über alle Gerätearten hinweg, sondern ordnet Bauform und Größe innerhalb der jeweiligen Art zu. Wer eine Garnitur zusammenstellt, sollte sich deshalb an den Maßen orientieren und nicht an der Zahlenfolge.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc Monte Rosa und wie lassen sich die verschiedenen Varianten einordnen?", "a": "Der Monte Rosa war eine einfachere Baureihe unterhalb des Meisterstücks, die Montblanc als Schul- und Gebrauchsfüllhalter führte. Ausstattung und Anspruch liegen entsprechend unter dem, was von den Spitzenmodellen bekannt ist; als Sammlerstück ist ein Monte Rosa deshalb vergleichsweise günstig zu bekommen und wird gelegentlich mit hochwertigeren Modellen der Marke verwechselt.\n\nEs gab mehrere Varianten. Die frühesten Ausführungen tragen eine Kappe aus Stahl, spätere Serien sind durchgehend im Schaftmaterial ausgeführt und in mehreren Farben verbreitet. Die Kappenausführung ist damit das erste Merkmal für die zeitliche Einordnung eines Stücks.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer gilt als Erfinder des modernen Bleistifts und worauf beruht sein Herstellungsverfahren?", "a": "Als Erfinder des modernen Bleistifts gilt der franzoesische Offizier und Techniker Nicolas-Jacques Conté (1755–1805). Er entwickelte 1795 ein Verfahren, bei dem gemahlener Graphit mit Ton vermischt, in Form gebracht und anschließend gebrannt wird. Über den Tonanteil lässt sich die Härte der Mine steuern; auf diesem Prinzip beruhen die Härtegrade von Bleistiftminen bis heute. Zuvor wurden Minen aus gesägten Stücken natürlichen Graphits gefertigt, was die Herstellung von wenigen ergiebigen Fundstätten abhängig machte.\n\nDer Name Conté hat sich als Markenbezeichnung für Zeichenstifte erhalten. Die Zuschreibung an eine einzelne Person ist allerdings eine Vereinfachung: Nach verbreiteter Darstellung arbeitete zur selben Zeit auch Joseph Hardtmuth in Wien an einem vergleichbaren Ton-Graphit-Verfahren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lassen sich die seit 2005 kursierenden Fälschungen des Montblanc Nicolaus Copernicus erkennen?", "a": "Das Original ist mit einem gefassten Moldavit besetzt, einem grünlichen Tektit. Die ab Ende 2005 in großer Zahl aus chinesischer Fertigung angebotenen Nachbauten ersetzen diesen Stein durch ein farbloses Steinchen; schon dieses Merkmal entlarvt die Stücke auf den ersten Blick. Auch die Federn der gefälschten Füllhalter weichen in Form und Punzierung deutlich vom Original ab.\n\nAuffällig ist zudem die Vielfalt der Nachbauten: Sie traten in Grün ebenso auf wie in Gold-, Silber- und weiteren Farbvarianten, jeweils als Füllhalter und als Rollerball. Verkauft wurden sie seinerzeit für rund zehn Euro. Ein Preis in dieser Größenordnung ist bei einer Edition dieser Klasse das zuverlässigste erste Warnzeichen, noch bevor Stein und Feder geprüft werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Modellnummern trägt der Montblanc MonteRosa und wodurch unterscheiden sich die beiden Varianten?", "a": "Der MonteRosa kam nach Sammlerangaben Anfang der 1950er Jahre als einfacher gehaltener Kolbenfüllhalter unterhalb der Meisterstück-Reihe heraus und wurde vielfach als Schulfüller verwendet. Die Werksbezeichnung lautet 042 für die Ausführung mit Stahlfeder und 042 G für die Ausführung mit Goldfeder; das angehängte G steht also für die Goldfeder und ist der einzige Unterschied in der Bezeichnung.\n\nDa sich beide Varianten äußerlich kaum unterscheiden, entscheidet beim Kauf der Blick auf die Feder. Die Goldfeder-Ausführung wird unter Sammlern in der Regel höher bewertet. Der Modellname folgt dem bei Montblanc üblichen Muster, günstigere Baureihen nach Berggipfeln zu benennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man gefälschte Montblanc-Uhren, etwa einen angeblichen TimeWalker Chronographen mit Großdatum?", "a": "Der Abgleich mit dem tatsächlichen Lieferprogramm entlarvt viele Fälschungen sofort. Die Großdatumsanzeige gab es bei der TimeWalker-Linie nur in der regulären Ausführung, nach Herstellerangaben jedoch nicht im Chronographen. Ein angebotener TimeWalker Chronograph mit Großdatum kann deshalb kein Serienstück sein, auch wenn er dem Original sonst täuschend ähnlich sieht.\n\nGrob gemachte Replikate, wie sie Mitte der 2000er Jahre vor allem aus Italien angeboten wurden, verraten sich dagegen durch plumpe Abweichungen: ein plakativ aufgebrachter schwarzer Stern auf dem Gehäuseboden und einfache Gummibänder anstelle der Originalbänder. Die Aufmachung eines Angebots ist kein Echtheitsbeweis; in solchen Auktionen wurde auch das offizielle Logo der Montblanc-Fachhändler unbefugt mitverwendet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein Montblanc StarWalker Rollerball auf eine Kugelschreibermine umrüsten?", "a": "Nein. Rollerball und Kugelschreiber sind bei Montblanc getrennte Modelle mit unterschiedlichem Innenaufbau. Die Kugelschreibermine ist zu dick für den Rollerball-Schaft, sodass der Umbau bereits am Durchmesser scheitert. Hinzu kommt die unterschiedliche Bauweise: Der StarWalker Rollerball arbeitet mit abnehmbarer Kappe, der Kugelschreiber mit Drehmechanik im Korpus.\n\nWer beide Schreibarten nutzen möchte, braucht daher zwei Schreibgeräte. Für den Rollerball bietet Montblanc eigene Minen in verschiedenen Farben und Strichstärken an; sie werden vollständig getauscht, ein Nachfüllen ist nicht vorgesehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sitzt beim Montblanc Meisterstück 161 die Kappe mit dem Sternemblem manchmal fest und wie löst man sie?", "a": "Beim Meisterstück-Kugelschreiber 161 ist die Kappe mit dem Stern nicht aufgesteckt, sondern über ein Gewinde mit dem Korpus verschraubt. Sitzt sie fest, wurde sie meist zu kräftig zugedreht, oder eingetrockneter Schmutz blockiert das Gewinde. Gelöst wird sie deshalb ausschließlich durch vorsichtiges Aufdrehen gegen den Uhrzeigersinn; Ziehen hilft nicht und beschädigt den dünnen Gewindeansatz im Edelharz.\n\nGriffige Gummimatten oder Streifen aus weichem Leder verbessern den Halt, ohne die vergoldeten Teile zu zerkratzen; Zangen sind ungeeignet. Dass sich das Vorderteil mit der Mine mühelos abschrauben lässt, sagt über die Kappe nichts aus, denn beide Verbindungen sind voneinander unabhängig. Bleibt die Kappe fest, ist der Weg in einen Reparaturbetrieb sicherer als weitere Kraft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Sondereditionen wurden für 2008 angekündigt und in welchen Auflagen erschienen sie?", "a": "Für 2008 kündigte Montblanc mehrere Sondermodelle an. Die Edition Friedensreich Hundertwasser erschien in einer Auflage von 100 Exemplaren aus massivem Gelbgold mit blauen Emaillelackstreifen; ihr Preis wurde vor der Einführung auf 15.000 bis 17.000 Euro geschätzt. Die Patron of Arts Edition des Jahrgangs 2008 war François I. Dazu kamen Bohème Papillon in Rosé-, Weiß- und Gelbgold, deren genaue Stückzahl aus der damaligen Vorberichterstattung nicht hervorging und die preislich deutlich höher lagen.\n\nDie Bohème Arabesque gehörte dagegen nicht zu den limitierten Auflagen, sondern zur regulären Serie. Zahlen aus Vorankündigungen sind grundsätzlich mit Vorbehalt zu lesen: Auflagenhöhen und Preise wurden vor der Markteinführung genannt und wichen gelegentlich von den später gültigen Werten ab.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum ist ein angebotener Rollerball der Montblanc Writers Edition Virginia Woolf zwangsläufig eine Fälschung?", "a": "Die Writers Edition Virginia Woolf wurde nie als Rollerball aufgelegt. Wer ein solches Stück angeboten bekommt, hat es daher mit einer Fälschung zu tun, gleichgültig wie überzeugend die Aufmachung wirkt. Das Verfahren lässt sich auf jede Edition übertragen: Zuerst wird geprüft, welche Schreibgeräte überhaupt zu der betreffenden Ausgabe gehören, und erst danach das einzelne Stück betrachtet.\n\nDie Zusammensetzung der Writers Edition wechselte von Jahrgang zu Jahrgang; manche Ausgaben umfassten Füllhalter, Kugelschreiber und Bleistift, andere nur einen Teil davon. Fälscher ergänzen die Reihe gern um Bauformen, die es nie gegeben hat, weil sich dafür eine eigene Nachfrage findet. Der Abgleich mit den Herstellerangaben zur jeweiligen Edition ist damit der erste und billigste Echtheitstest.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchem Jahr erschien die Montblanc Writers Edition F. Scott Fitzgerald und was kostete sie um 2009?", "a": "Die Writers Edition F. Scott Fitzgerald kam 2002 auf den Markt, im Jahr nach der Ausgabe Charles Dickens von 2001. Montblanc legt die Reihe seit 1992 jährlich mit einem anderen Schriftsteller auf, sodass sich Jahrgang und Motiv eindeutig zuordnen lassen.\n\nAuf dem Zweitmarkt war ein ungebrauchter Füllhalter dieser Ausgabe um 2009 für etwa 600 Schweizer Franken zu bekommen. Die Preise für Writers Editions hängen stark vom Zustand, von der Vollständigkeit der Verpackung und von der Beliebtheit des Jahrgangs ab; frühe Ausgaben wie Hemingway liegen deutlich höher als die mittleren Jahrgänge.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann verkauft Montblanc direkt über einen eigenen Online-Shop und was war dort anfangs erhältlich?", "a": "Montblanc änderte seine Vertriebsstrategie 2012 und eröffnete einen eigenen Online-Shop auf der Firmenwebsite; zuvor lief der Verkauf ausschließlich über Boutiquen und autorisierte Fachhändler. Das Sortiment blieb anfangs schmal und umfasste vor allem laufende Serien und Special Editions, während aktuelle Limited Editions dem stationären Handel vorbehalten waren.\n\nParallel dazu standen auf den Firmen- und Geschäftskundenseiten noch längst ausgelaufene Ausführungen, etwa der Meisterstück 149 mit der älteren, innen vollständig platinierten Feder oder der bereits eingestellte Meisterstück 144. Abbildungen auf Herstellerseiten taugen deshalb nur eingeschränkt als Beleg dafür, welche Ausführung zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich lieferbar war.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Auflagenhöhen erschienen Montblanc-Editionen wie Karl der Große, Gutenberg oder Alexander der Große?", "a": "Die Patron of Arts Editionen erschienen in der Regel in zwei Auflagenstärken, einer größeren von 4810 Exemplaren und einer aufwendiger ausgeführten von 888 Stück. Auf 888 Exemplare beschränkt waren unter anderem die Ausgaben Peter der Große, Katharina die Große, Semiramis und Alexander der Große, während für Karl den Großen die Zahl 4810 überliefert ist. Deutlich kleiner fielen einzelne Sonderausgaben aus: Die Gutenberg-Edition umfasste 42 Exemplare, die Edition zur Juilliard School 100 Stück.\n\nDie Zahl 4810 verweist auf die in Metern angegebene Höhe des Mont Blanc und taucht bei Montblanc als Auflagenzahl ebenso auf wie als Federgravur. Dass solche Editionen rasch vergriffen seien, trifft nicht durchweg zu: Noch 2007 lagen mehrere der genannten Ausgaben in einzelnen Boutiquen zum Listenpreis vorrätig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Kugelschreiberreihe besitzt eine Hebelmechanik und in welchen Ausführungen gibt es sie?", "a": "Montblanc-Kugelschreiber, bei denen die Mine nicht über einen Druckknopf oder eine Drehmechanik, sondern über einen Hebel am Schaft bedient wird, gehören nach Sammlerangaben zur 780er-Serie. Innerhalb des Montblanc-Programms blieb diese Bauart auf wenige Baureihen beschränkt, weshalb der Hebel ein brauchbares erstes Erkennungsmerkmal ist.\n\nGefertigt wurde die Serie in zahlreichen Farbausführungen und mit unterschiedlichen Beschlagteilen, glänzend ebenso wie matt. Wer weitere Stücke derselben Bauart sucht, orientiert sich deshalb besser an der Modellnummer als an Farbe oder Beschlag, da dieselbe Grundform in sehr verschiedenen Aufmachungen vorkommt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es bei Montblanc Verkaufsaktionen mit Preisnachlass, etwa Charity Sales oder Private Sales der Boutiquen?", "a": "Rabatte sind bei Montblanc die Ausnahme, kamen aber in zwei Formen vor. Im Dezember 2004 fand am Standort der Lederwarenfertigung in Offenbach ein Charity Sale statt, bei dem überwiegend Auslaufmodelle stark verbilligt abgegeben wurden, neben Schreibgeräten auch Uhren, Lederwaren, Sonnenbrillen und Accessoires. Ein Solitaire Hematite Steel LeGrand kostete dort statt 680 Euro noch 480 Euro. Eine feste Einrichtung war das nicht; im folgenden Dezember entfiel die Aktion.\n\nRegelmäßiger sind die Private Sales einzelner Boutiquen, zu denen eingetragene Kunden eingeladen werden. Der Nachlass auf Schreibgeräte lag dabei um 2006 bei rund 30 Prozent. Wer darauf wartet, lässt sich am besten in der nächstgelegenen Boutique in die Kundenkartei aufnehmen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet eine 585er-Punze am Clip eines alten Füllhalters, der kein Herstellerlogo trägt?", "a": "Eine 585er-Punze weist 14-karätiges Gold nach, gilt aber nur für das Teil, auf dem sie steht. Sitzt sie allein auf dem Clip, besteht auch nur der Clip aus Gold; über Kappe, Schaft oder Feder sagt sie nichts aus. Buchstabenfolgen daneben sind in der Regel Meister- oder Herstellerzeichen der Werkstatt, die das Metallteil gefertigt hat, nicht der Schreibgerätemarke.\n\nDass ein Herstellerlogo ganz fehlt, ist bei solchen Stücken nicht ungewöhnlich. Juweliere und Goldschmiede kauften Schreibgeräte im Rohzustand ein und versahen sie mit eigenen Overlays aus Gold oder Silber; die Marke des Grundgeräts verschwand dabei häufig. Eine Zuordnung gelingt dann am ehesten über das Vorderteil, die Feder und den Füllmechanismus. Eine belastbare Wertangabe ist ohne Bestimmung des Herstellers und ohne Prüfung des Zustands nicht möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran lassen sich gefälschte Montblanc-Angebote im Internet erkennen, wenn die Produktfotos unverdächtig wirken?", "a": "Seit etwa 2017 erreichen Fälschungen aktueller Serienmodelle eine Qualität, die auf Angebotsfotos nicht mehr auffällt; betroffen sind vor allem Kugelschreiber und Rollerball des Meisterstück, des StarWalker und der Bohème. Beurteilen lassen sich dann nur noch Preis, Wortlaut und Herkunft des Angebots: ein Sofort-Kauf-Preis weit unter Ladenniveau, Umschreibungen wie MB statt Montblanc, Werbefloskeln wie Classic Design Luxury und verfremdete Modellnamen wie Bohemia statt Bohème sind typische Zeichen, ebenso ein Versandort in Fernost.\n\nHinzu kommt, dass Fotos ohnehin nicht zwingend das gelieferte Stück zeigen. Auf großen Marktplätzen können Verkäufer ihr Angebot an einen bestehenden Katalogeintrag hängen und dessen Herstellerbilder mitverwenden; die Aufnahme stammt dann von Montblanc selbst. Bei aktuellen Serienmodellen ist eine Echtheitsaussage allein nach Bildern deshalb nicht mehr möglich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Schreibgeräte waren 2007 für 60 bis 80 Euro zu bekommen und ließen sich gravieren?", "a": "Neuware von Montblanc begann 2007 bei rund 230 Euro für einen Kugelschreiber. In der Spanne von 60 bis 80 Euro lag als aktuelles Modell allein der Scenium, erhältlich im gut sortierten Fachhandel und in den Boutiquen. Einen Füllfederhalter gab es in dieser Linie nicht, und der Scenium ist vergleichsweise schmal gebaut, weil er für die Stiftschlaufe von Terminplanern entworfen wurde; als Klassiker gilt er nicht.\n\nFür dieses Budget kamen sonst nur ältere Stücke in Betracht, vor allem die Füllhalter der 1970er Jahre mit den Nummern 12, 22 und 32 in der kleinen sowie 14, 24 und 34 in der großen Ausführung. Sie waren seinerzeit gebraucht leicht in diesem Preisrahmen zu finden, oft in gutem Zustand, und lassen sich ohne Weiteres gravieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Sind mitgelieferte Serviceunterlagen und Beipackpapiere ein Beleg für die Echtheit eines Montblanc-Schreibgeräts?", "a": "Nein. Gefälscht werden nicht nur die Schreibgeräte, sondern auch die Papiere, die ihnen beiliegen. Nachgemachte Serviceguides, wie sie zur Bohème gehören, wurden bereits Mitte der 2000er Jahre zusammen mit Plagiaten aus asiatischer Produktion angeboten. Ein vollständig wirkendes Konvolut aus Etui, Garantieheft und Serviceanleitung sagt über die Echtheit daher nichts aus; geprüft werden muss das Schreibgerät selbst.\n\nAuf Hinweise hin werden solche Angebote von den Auktionsplattformen entfernt, da der Markeninhaber den Handel beobachten lässt. Darauf verlassen sollte man sich jedoch nicht, denn viele Angebote laufen unbeanstandet bis zum Zuschlag.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist ein Montblanc Stainless Steel Doué, und handelt es sich dabei um ein reguläres Modell der Marke?", "a": "Der Stainless Steel Doué ist ein reguläres Montblanc-Modell und gehört zur Solitaire-Linie. Doué bezeichnet dort die zweiteilige Bauweise: Eine Kappe aus Metall sitzt über einem Schaft aus schwarzem Edelharz, während der übrige Aufbau dem des Meisterstück entspricht. Neben den häufigeren Ausführungen in Sterlingsilber und in vergoldeter Form gab es diese Variante mit einer Kappe aus Edelstahl.\n\nUngewohnte Materialkombinationen sind bei Montblanc also für sich genommen kein Hinweis auf eine Fälschung. Wer ein Stück nicht einordnen kann, gleicht es zuerst mit den Modellübersichten der Solitaire-Linie ab, bevor er es für unecht hält.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches Montblanc-Modell handelt es sich bei einem schlanken, versilberten Schreibgerät aus der Mitte der 1970er Jahre?", "a": "Schlanke, versilberte Montblanc-Schreibgeräte aus der Mitte der 1970er Jahre gehören in aller Regel zur ersten Serie der Noblesse. Diese Linie wurde in mehreren Oberflächen angeboten; die versilberte Ausführung kostete seinerzeit zwischen 145 und 175 DM.\n\nDie Noblesse blieb über mehrere Serien im Programm, die einander äußerlich ähneln. Eine genauere Einordnung gelingt deshalb nur über Kappenform, Clip und Beschriftung sowie über den Vergleich mit den Preislisten der jeweiligen Jahre. Zuordnungen zu den Nummernreihen des Meisterstück führen bei diesen Stücken in die Irre, auch wenn die schmale Bauform dazu verleitet.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist das Buch Friedrich Sonnecken. Sein Leben und sein Werk eine Neuauflage der Firmenchronik von 1950?", "a": "Nein. Der Titel ist der Nachdruck einer Unternehmerbiografie aus dem Jahr 1923 und nicht die Neuauflage der Jubiläumsschrift 75 Jahre F. Soenneken Bonn 1875-1950. Beide Bücher behandeln denselben Gegenstand, unterscheiden sich im Inhalt aber deutlich und ersetzen einander nicht; wer zur Firmengeschichte arbeitet, braucht beide.\n\nDie Jahreszahlen im Titel der Jubiläumsschrift verweisen auf die Unternehmensgründung im Jahr 1875. Die Schreibweise des Namens schwankt in der Literatur zwischen Soennecken und Sonnecken; gemeint ist jeweils dasselbe Haus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden auch einfache Montblanc-Füllhalter wie der 22er oder 24er gefälscht, und genügen Anzeigenfotos zur Prüfung?", "a": "Fälschungen konzentrieren sich auf aktuelle und hochpreisige Modelle. Von den schlichten Füllhaltern der 1970er Jahre mit den Nummern 22 und 24 sind keine Nachbauten bekannt; für Fälscher lohnt der Aufwand bei diesen Stücken nicht. Ein vorhandener 22er oder 24er ist daher mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Original.\n\nEine Echtheitsaussage lässt sich aus unscharfen Übersichtsaufnahmen, wie sie in Kleinanzeigen üblich sind, dennoch nicht ableiten. Nötig sind scharfe Einzelfotos von Feder, Kappenkopf, Kappenringen und Beschriftung. Liefert ein Anbieter solche Aufnahmen auf Nachfrage nicht, ist von einem Kauf abzuraten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "An welchen Merkmalen lassen sich gefälschte Montblanc-Schreibgeräte mit guillochierter Oberfläche erkennen?", "a": "Bei diesen Plagiaten treten mehrere Merkmale gemeinsam auf. An den Kappenringen zeigt sich eine Kerbe oder ein Absatz, wo das Original einen sauberen, bündigen Übergang aufweist. Der Kappenkopf mit dem eingelegten Emblem ist in Form und Rundung unsauber gearbeitet. Die Guillochierung wirkt flach und unregelmäßig; die feinen, gleichmäßig tiefen Linien des Originals erreichen die Nachbauten nicht.\n\nSchon eines dieser Merkmale genügt, um ein Stück abzulehnen. Da alle drei an Kappe und Beschlägen liegen, lassen sie sich auf ausreichend scharfen Fotos auch ohne das Schreibgerät in der Hand beurteilen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Werden auch alte Montblanc-Füllhalter gefälscht, und woran erkennt man einen nachträglich angefertigten Overlay?", "a": "Auch Vintage-Stücke werden gefälscht, und nicht nur als vollständige Nachbauten. Verbreitet ist die Aufwertung echter Halter durch nachträglich angefertigte Metallüberzüge: Ein originaler 136er etwa erhält ein Overlay, das es bei Montblanc nie gegeben hat, und wird anschließend als seltene Luxusausführung angeboten. Korpus und Feder halten der Prüfung dann stand, der Überzug nicht.\n\nVerdächtig sind grob und unscharf ausgeführte Muster, ein Überzug, der nicht passgenau auf Kappe und Schaft sitzt, sowie Verzierungen, die sich in keinem Katalog der Bauzeit nachweisen lassen. Vor dem Kauf einer angeblich seltenen Overlay-Ausführung ist der Abgleich mit der Fachliteratur unerlässlich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "War der Füllhalter Der Kimmelstiel von M. Kimmelstiel & Co eine Untermarke von Montblanc?", "a": "Nein. Die Hamburger Firma M. Kimmelstiel & Co trat als Händler und Vertrieb auf, nicht als Tochtergesellschaft oder Untermarke von Montblanc. Die korrekte Bezeichnung der Halter lautet Der Kimmelstiel, und sie ist in der Fachliteratur belegt. Angebote, die solche Stücke als Montblanc-Untermarke ausweisen, beruhen auf einer Fehllesung der Beschriftung.\n\nGegen die Zuschreibung spricht auch die Zeitrechnung: Die Halter tragen einen Patentvermerk aus dem Jahr 1903 und stammen damit aus der Zeit vor der Gründung von Montblanc im Jahr 1908. Gefertigt wurden sie von Moore, einem Hersteller, der bereits mehrere Jahre früher bestand. Die frühen Montblanc-Halter orientierten sich demnach an diesem Füllsystem und nicht umgekehrt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man eine Fälschung des Montblanc Meisterstück 144 in der Vermeil-Ausführung?", "a": "Drei Punkte trennen das Original vom Nachbau. Bei einer Vermeil-Ausführung sind auch die Kappenringe vergoldet; silbern belassene Ringe an einem angeblich vergoldeten Stück passen nicht dazu. Der 144 in Vermeil trägt eine 18-karätige Feder und nicht die 14-karätige des einfachen Modells. Und der Schriftzug Pix unter dem Clip ist beim Original erhaben ausgeführt, keinesfalls eingeprägt.\n\nAbgesehen von diesen Details war ein solches Plagiat kaum von einem Original zu unterscheiden, zumal bei schlechten Angebotsfotos. Sind Kappenringe, Federgravur und der Bereich unter dem Clip nicht scharf abgebildet, sollte man vor dem Kauf auf bessere Aufnahmen bestehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Schreibgeräte gab es in massivem Gold, und bis wann wurden sie gefertigt?", "a": "Massivgoldene Ausführungen führte Montblanc unter den Modellnummern 1149, 1169 und 1179; dabei handelt es sich um die großen Varianten. Daneben gab es eine Solid-Gold-Ausführung im kleineren Mozart-Format, die Weißgold und Gelbgold kombiniert und als Füllhalter, Kugelschreiber und Bleistift angeboten wurde. Die Fertigung endete nach Sammlerangaben um 2005.\n\nEinführungsjahr und damalige Verkaufspreise sind nicht abschließend geklärt. Belastbare Angaben finden sich am ehesten in gedruckten Preislisten und Händlerkatalogen der Bauzeit; frei zugängliche Quellen zu diesen Modellen sind rar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann bietet Montblanc den Meisterstück 149 und den 147 auch mit platinierten Beschlägen an?", "a": "Seit 2015 gibt es die beiden großen Meisterstück-Modelle auch in platinierter Ausführung: Der Kolbenfüller 149 und der 147 werden seither wahlweise mit hellen Kappenringen und hellem Clip statt mit vergoldeten Beschlägen geliefert. Zuvor war die Platinum-Linie nur bei den kleineren Modellen der Reihe erhältlich, weshalb Sammler die Erweiterung länger erwartet hatten.\n\nParallel blieb die Ausführung mit rotgoldenen Beschlägen im Programm, sodass beide Modelle seither in mehreren Beschlagvarianten nebeneinander angeboten werden. Die Unterschiede betreffen allein Oberfläche und Beschläge; Korpus, Füllsystem und Federangebot bleiben gleich.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Enthält eine Kugelschreibermine Tinte, oder handelt es sich um ein anderes Schreibmittel?", "a": "In einer Kugelschreibermine steckt keine flüssige Tinte, sondern eine zähe, pastenartige Farbmasse auf Öl- und Harzbasis. Sie trocknet in der Mine nicht ein und wird von der Kugel in dünner Schicht auf das Papier übertragen. Wer eine Mine aufbricht, merkt den Unterschied sofort: Die Paste lässt sich nur sehr schwer von den Fingern entfernen. Füllhaltertinte ist dagegen dünnflüssig und überwiegend wasserbasiert; die beiden Schreibmittel sind nicht gegeneinander austauschbar.\n\nUnterschiede zwischen den Herstellern betreffen vor allem Viskosität und Farbmittel der Paste und damit das Schreibgefühl. Ob eine Mine in ein bestimmtes Gehäuse passt, entscheidet dagegen allein ihre Bauform.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Punzen auf der Kappe des Montblanc Charles Dickens angeordnet, und was bedeutet eine vertauschte Anordnung?", "a": "Beim Charles Dickens der Writers Edition sitzt das Silberpunzzeichen gut sichtbar am unteren Ende der Kappe, der Schriftzug Pix dagegen am oberen Ende unter dem Clip. Diese Anordnung ist der Regelfall und wird bei der Prüfung eines Stücks mit herangezogen.\n\nEs kommen allerdings Exemplare vor, bei denen die beiden Zeichen genau umgekehrt angebracht sind und deren Echtheit vom Montblanc-Service dennoch bestätigt wurde. Eine vertauschte Anordnung allein belegt also keine Fälschung. Ob solche Kappen bereits im Werk verkehrt herum montiert oder erst später zerlegt und falsch zusammengesetzt wurden, ist nicht abschließend geklärt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wem war die Montblanc Great Characters Edition des Jahres 2015 gewidmet und wann kam sie in den Handel?", "a": "Die Great Characters Edition 2015 war John F. Kennedy gewidmet. Die Zuordnung wurde im Herbst 2014 in Sammlerkreisen bekannt und kurz darauf bestätigt; in den Handel kam die Reihe gegen September oder Oktober 2015, begleitet von einer Veranstaltung in Berlin.\n\nDie Great-Characters-Reihe erscheint in unregelmäßiger Folge und würdigt herausragende Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sie ist von der älteren Writers Edition zu unterscheiden, die ausschließlich Schriftstellern gewidmet ist, und erscheint jeweils in mehreren Ausführungen, von der unlimitierten Special Edition bis zu hoch limitierten Varianten mit aufwendiger Edelmetallausstattung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Gravur MEISTERSTÜCK PIX auf einem Montblanc-Kugelschreiber und welche Modellnummer trägt die LeGrand-Größe?", "a": "Pix ist ein alter Markenname von Montblanc, der ursprünglich für Drehbleistifte stand und später als Gravur auf den Schäften der Meisterstück-Kugelschreiber und -Bleistifte erscheint. Die Gravur belegt also nur die Zugehörigkeit zur Meisterstück-Linie, nicht die Baugröße. Diese ergibt sich aus der Form: Der Drehkugelschreiber in der großen Ausführung LeGrand trägt die Nummer 161, der kleinere Classique die 164; ein angehängtes P kennzeichnet nach Sammlerangaben die platinierte Ausführung der Platinum-Line.\n\nDie auf dem Clip eingeschlagene Buchstaben-Ziffern-Folge ist die Seriennummer, die Montblanc seit Anfang der 1990er Jahre vergibt. Sie ordnet ein Schreibgerät zeitlich ein, ist für sich genommen aber kein Echtheitsnachweis, da auch Fälschungen mit Nummern versehen werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Passen Feder und Tintenleiter eines Montblanc 146 aus den 1940er Jahren in ein 146er Modell ab den 1980er Jahren?", "a": "Der Tintenleiter lässt sich nicht übernehmen. Die ab den 1980er Jahren gebauten 146er haben im hinteren Bereich einen zusätzlichen Absatz beziehungsweise eine Aussparung, so dass das alte Zelluloid-Bauteil dort nicht sitzt. Die Feder passt nur eingeschränkt. Ein vollständiger Tausch alt gegen neu ist damit ausgeschlossen.\n\nFeder und Tintenleiter bilden ohnehin eine aufeinander abgestimmte Einheit: Anlagefläche, Luftkanäle und Federkrümmung sind aufeinander eingestellt. Wird eine alte Feder auf einen neuen Leiter gesetzt, stimmt die Tintenführung nicht mehr, was sich in unregelmäßigem Fluss äußert. Bei Vintage-Stücken ist deshalb die Instandsetzung des vorhandenen Tintenleiters der bessere Weg als der Einbau moderner Teile.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gibt es ein Montblanc Meisterstück für Damen, dessen Besonderheit eine Feder mit der Gravur Iridium Point ist?", "a": "Nein. Eine Meisterstück-Ausführung für Damen, die sich durch eine als Iridium Point bezeichnete Feder auszeichnet, hat Montblanc nie gebaut. Die Behauptung tauchte in den 2000er Jahren wiederholt in Auktionsangeboten auf und diente allein dazu, eine offensichtlich falsche Feder zu erklären. Montblanc punziert seine Goldfedern mit 4810, der Goldangabe und dem Schriftzug Montblanc; der Zusatz Iridium Point oder Iridium Point Germany stammt von fremden Zulieferfedern und findet sich an Fälschungen.\n\nSchmale Montblanc-Modelle wurden zwar seit jeher auch als Damenschreibgeräte verkauft, tragen aber dieselben Federpunzierungen wie die großen. Als Faustregel gilt: Je ausführlicher ein Angebot eine Abweichung vom bekannten Erscheinungsbild begründet, desto größer ist der Anlass zur Vorsicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Montblanc-Modell verbirgt sich hinter der Nummer 1128 und aus welcher Zeit stammt die erste Noblesse-Serie?", "a": "Die Modellnummer 1128 gehört zu einem Füllhalter der ersten Noblesse-Serie, die Montblanc in den 1970er Jahren herausbrachte. Die Noblesse war unterhalb der Meisterstück-Reihe angesiedelt: schlanker, gerade durchlaufender Schaft, klare Linienführung und eine vergleichsweise kleine Goldfeder. Die vierstelligen Nummern der 1100er-Gruppe unterscheiden die einzelnen Ausführungen der Serie.\n\nSpäter folgten weitere Noblesse-Generationen, unter anderem die Noblesse Oblige der 1990er Jahre. Die frühen Modelle sind wegen ihrer Goldfeder als Gebrauchsschreibgeräte geschätzt und werden im Sammlermarkt deutlich niedriger gehandelt als die Meisterstück-Modelle derselben Jahre.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet man bei der Montblanc-Reihe 75 Years of Passion and Soul die Limited Edition 1924 von der Special Edition?", "a": "Beide Ausführungen erschienen 1999 zum 75-jährigen Bestehen der 1924 eingeführten Meisterstück-Reihe; darauf bezieht sich auch die Auflagenzahl 1924. Die Limited Edition trägt seitlich oben an der Kappe die Limitierungsnummer in der Form 0001/1924 und ist an Feder, Ringen und Clip rotgold vergoldet; ihre Federn bestehen durchweg aus 18 Karat Gold. Die unlimitierte Special Edition wurde ein Jahr lang in unbegrenzter Stückzahl gefertigt, hat gelbgoldene Beschläge und keine Nummer. Damit gilt bei Montblanc allgemein: Jede Limited Edition trägt eine Einzelnummer samt Gesamtauflage; fehlt sie, handelt es sich um eine Special Edition.\n\nBei den kleineren Formaten wie dem 145 steht auf dem Kappenring nur 75 years of Passion, weil die vollständige Bezeichnung 75 years of Passion and Soul dort nicht unterzubringen war; auf der Verpackung erscheint sie vollständig. Dass ein Modell sowohl mit 585er- als auch mit 750er-Feder vorkommt, ist bei Montblanc nicht ungewöhnlich: Die 18-Karat-Federn waren ursprünglich nicht für den deutschen Markt bestimmt, tauchen hier aber regelmäßig auf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wofür stehen die Montblanc-Meisterstück-Nummern 144, 146, 162 und 164?", "a": "Die Nummern bezeichnen Baugröße und Schreibsystem innerhalb der Meisterstück-Reihe. Der 146 ist der Kolbenfüllhalter in der mittleren Größe LeGrand, der 149 der große Diplomat. Die 162 ist der Rollerball in LeGrand-Größe, die 164 der Drehkugelschreiber im kleineren Format Classique. Der 144 ist der schlanke Kolbenfüllhalter der Classique-Größe; er wurde bis in die 1990er Jahre gebaut und dann vom 145 abgelöst, der als Patronenfüller mit Konverter ausgelegt ist. Neben Schwarz gab es den 144 unter anderem in Bordeaux.\n\nAus der Modellnummer allein lässt sich das Baujahr nicht ableiten, weil die meisten dieser Modelle über Jahrzehnte hinweg gefertigt wurden. Anhaltspunkte zur Datierung geben stattdessen die Seriennummer am Clip, die Punzierung der Feder und die Ausführung von Kappenring und Kappenkopf.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was enthielt das Montblanc-StarWalker-Set mit Patronenetui und was kostete es 2006 im Fachhandel?", "a": "Das Set bestand aus einem StarWalker-Füllhalter in der gewöhnlichen Ausführung, einem Patronenetui aus Leder und sechs Tintenpatronen. Es kostete im Jahr 2006 im deutschen Fachhandel 335 Euro und steckte in einer auffällig großen Geschenkschachtel von etwa 50 mal 30 Zentimetern.\n\nIn den üblichen Onlineshops war die Zusammenstellung damals nicht zu finden, was für eine Sonderpackung des stationären Handels spricht; solche Sets erschienen häufig nur in einzelnen Ländern oder für eine Verkaufssaison und tauchen in den regulären Katalogen nicht auf. Für die spätere Bewertung ist die Vollständigkeit entscheidend: Fehlen Etui oder Originalschachtel, entspricht der Wert dem des einzelnen Füllhalters.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Um welches alte Montblanc-Modell handelt es sich bei einem Füllhalter mit Schlangenclip, dessen Feder aus dem Schaft ausgefahren wird?", "a": "Das Ein- und Ausfahren der Feder weist den Füllhalter als Safety-Füllhalter aus, eine Bauart, die Montblanc von den 1910er bis in die 1930er Jahre fertigte. Über einen Drehknopf am Schaftende wird die Feder samt Tintenleiter aus dem Schaft herausgeschraubt, der zugleich als Tintenbehälter dient; im ausgefahrenen Zustand lässt sich die Kappe nicht aufsetzen. Kurze Kappen und der als Schlange geformte Clip sind Merkmale dieser frühen Jahre; neben schwarzem Hartgummi kommen matte und marmorierte Gehäuse vor.\n\nEine verbogene oder vorn auseinandergedrückte Goldfeder lässt sich richten, doch gehört die Arbeit in fachkundige Hände: Ohne Erfahrung bricht das Iridiumkorn ab oder ein Federschenkel reißt ein. Solche Reparaturen übernehmen Federschleifer und Restauratoren, die auf alte Schreibgeräte spezialisiert sind.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich die Rollerball-Minen des Montblanc Meisterstück Classique auch im größeren LeGrand verwenden?", "a": "Nein. Die Rollerball-Minen der beiden Meisterstück-Baugrößen sind nicht gegeneinander austauschbar: Sie unterscheiden sich im Durchmesser, so dass die für den Classique bestimmte Mine im LeGrand keinen sicheren Sitz findet. Beim Nachkauf ist deshalb auf die für die jeweilige Baugröße vorgesehene Mine zu achten und nicht allein auf die Bezeichnung Rollerball.\n\nDas ist kein Einzelfall: Classique und LeGrand unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern auch bei Zubehör und Ersatzteilen. Im Zweifel wird die vorhandene Mine mit der neuen verglichen, bevor das Schreibgerät zerlegt wird.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo kauft man einen Montblanc als Geschenk ohne Fälschungsrisiko und wo sind längst ausverkaufte Limited Editions noch zu bekommen?", "a": "Fälschungssicher sind die Montblanc-Boutiquen und die autorisierten Fachhändler; dort gibt es Neuware mit Garantie und Service Guide, dessen Händlerstempel später den Erstkauf belegt. Auktionsplattformen bieten diese Sicherheit nicht, und gerade die gängigen Meisterstück-Modelle werden in großer Zahl gefälscht.\n\nBei Limited Editions lohnt der Weg über den spezialisierten Fachhandel: Einzelne Häuser halten Editionen noch am Lager, die in den Boutiquen längst ausverkauft sind, teils in einer eigenen Schatzkammer, in der sich die Stücke nach Terminabsprache vor dem Kauf ansehen lassen. Seit Mitte der 2000er Jahre wird dafür unter Sammlern vor allem das Bremer Fachgeschäft Dörrbecker genannt. Beim Kauf ist auf vollständige Ausstattung zu achten, bei Sets zusätzlich auf übereinstimmende Limitierungsnummern aller Teile.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie liegt der Conway Stewart Wellington in der Hand und welche Preise wurden um 2010 für ihn bezahlt?", "a": "Im Durchmesser entspricht der Wellington etwa einem Pelikan M400, wiegt aber rund das Doppelte. Für kurze Notizen fällt das nicht ins Gewicht, beim Schreiben über mehrere Seiten macht sich die Masse jedoch bemerkbar. Die Goldfeder in der Breite M schreibt weich und flüssig. Die Ausführung Classic Green wurde mit Schachtel und Papieren ausgeliefert.\n\nZu den Preisen: Für ein solches Exemplar wurden um 2010 rund 317 Euro bezahlt. Wenig benutzt wechselte es im selben Jahr für 200 Euro den Besitzer, nachdem zunächst 279 und dann 222 Euro aufgerufen worden waren. Zwischen Kauf und Weiterverkauf lag damit ein Wertverlust von gut einem Drittel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was verteilte Montblanc 2007 als Weihnachtsgeschenk an seine Kunden und seit wann gibt es diese Blechdosen?", "a": "Als Weihnachtspräsent erhielten Kunden in den Boutiquen 2007 eine Blechdose im Stil der 1920er Jahre, gefüllt mit Pralinen, dazu eine Grußkarte. Es handelt sich nicht um eine einmalige Beigabe: Frühere Ausgaben dieser Dosen wurden bereits im Montblanc-Newsletter 1/2005 mit Abbildungen und ausführlichem Text vorgestellt, die Reihe wurde also über mehrere Jahre fortgeführt.\n\nFür Sammler gehören solche Werbemittel zum Randgebiet der Montblanc-Sammlung. Sie tragen keine Modellnummern und lassen sich nur über Erscheinungsjahr und Gestaltung einordnen; dokumentiert sind sie am ehesten in den Kundenzeitschriften und Newslettern des Hauses.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das weiße Meisterstück Tribute to the Mont Blanc und wann kam es auf den Markt?", "a": "Das Meisterstück Tribute to the Mont Blanc ist eine in Weiß ausgeführte Sonderform des Meisterstücks, die Montblanc im Sommer 2011 herausbrachte; vorgestellt wurde sie am 21. Juni 2011 in der Hamburger Boutique am Neuen Wall. Das Schreibgerät trägt ein weißes Gehäuse und eine feine Gravur der Gipfellandschaft des schneebedeckten Mont Blanc und ist als Hommage an den höchsten Berg der Alpen gedacht, dem die Marke ihren Namen und den weißen Stern als Emblem verdankt.\n\nWeiße Gehäuse sind beim Meisterstück die Ausnahme. Die reguläre Linie ist schwarz, helle Ausführungen verweisen deshalb in aller Regel auf eine Sonder- oder Jubiläumsserie.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Fertigungsbereiche gibt es am Montblanc-Standort Hamburg und was entsteht dort?", "a": "Am Hamburger Stammsitz von Montblanc sind Entwicklung, Fertigung und Markenpflege unter einem Dach vereint. Werksführungen für Sammlergruppen führten durch vier Bereiche: das Artisan-Atelier, in dem streng limitierte Kleinstserien und exklusive Einzelstücke entstehen, die Konstruktionsabteilung für die verschiedenen Produktlinien, die Federproduktion und das werkseigene Montblanc-Museum. Dazu kommt ein Akademiebereich für Veranstaltungen. Fotografieren war bei solchen Besuchen bis auf besonders schützenswerte Abschnitte gestattet.\n\nIm Ausstellungsraum des Artisan-Ateliers werden Anschauungsstücke aus den Kleinserien gezeigt, unter anderem Schreibgeräte der Sonderausgaben zu Charlie Chaplin und zu Fürst Rainier III. Zum 100. Firmenjubiläum im Jahr 2006 – Montblanc geht auf eine Gründung von 1906 zurück – entstand ein überwiegend englischsprachiger Imagefilm, der Besuchergruppen vorgeführt wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wurde der Meisterstück 146 LeGrand auch mit 18-K-Feder gefertigt und welche Maße hat der Kolbenfüller?", "a": "Der Kolbenfüllhalter Meisterstück 146 LeGrand wurde sowohl mit 14-karätiger als auch mit 18-karätiger Goldfeder ausgeliefert. Eine Feder mit der Punzierung 4810 und 18 K ist deshalb kein Hinweis auf ein unstimmiges oder gefälschtes Stück. Nach Sammlerangaben richtete sich die Legierung nach Fertigungszeit und Absatzmarkt: Für den deutschen Markt waren lange 585er Federn (14 C) üblich, Exportausführungen und die jüngere Produktion tragen 750er Federn (18 K).\n\nZur groben Bestimmung helfen die Maße. Der 146 misst geschlossen rund 145 Millimeter und ist am Schaft etwa 13 Millimeter stark; damit liegt er zwischen dem kleineren 145 und dem großen 149. Ein Sichtfenster im hinteren Schaftteil zeigt den Tintenstand an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie hoch ist die Auflage der Writers Edition Agatha Christie in Vermeil und was wurde 2006 dafür verlangt?", "a": "Die 1993 erschienene Writers Edition Agatha Christie gibt es in mehreren Ausführungen. Neben der Version aus Sterlingsilber wurde eine auf 4.810 Exemplare limitierte Vermeil-Ausführung gefertigt, also vergoldetes Sterlingsilber. Kennzeichen der Serie ist der als Schlange geformte Clip mit den roten Steinen als Augen.\n\nFür die limitierte Vermeil-Ausführung wurden im Jahr 2006 im Sammlerhandel rund 3.800 Euro gefordert; höhere Forderungen kamen ebenfalls vor. Ein Schnäppchen war das seinerzeit nicht, die Preise lagen im üblichen Rahmen für diese Auflage. Da die Vermeil-Variante deutlich seltener gehandelt wird als die Silberausführung, liefern Preisübersichten für sie oft keine verwertbaren Vergleichswerte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet die Gravur Laiton auf der Clipinnenseite eines Montblanc Solitaire aus 925er Silber?", "a": "Laiton ist das französische Wort für Messing. Die Prägung auf der Innenseite des Clips bezeichnet nicht den Werkstoff des Schreibgeräts, sondern den Trägerwerkstoff des Clips selbst: Dieser besteht aus vergoldetem Messing, während Kappe und Korpus der betreffenden Solitaire-Modelle aus 925er Sterlingsilber gefertigt sind. Es handelt sich also um eine reine Materialkennzeichnung und nicht um einen Mangel oder ein Fälschungsmerkmal; nach Sammlerangaben entfiel sie bei jüngerer Produktion.\n\nZusammen mit der Prägung W-Germany, die auf eine Fertigung vor der deutschen Wiedervereinigung von 1990 verweist, lässt sich ein so gezeichnetes Stück grob datieren. Die Nummerierung auf dem Clip ist bei Solitaire-Ausführungen üblich und für sich genommen kein Beleg für eine limitierte Auflage.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Zu welchem Konzern gehörten Montblanc, Dunhill und Montegrappa und baute Dunhill weiter Schreibgeräte?", "a": "Montblanc, Alfred Dunhill und Montegrappa gehörten in den 2000er Jahren zur Richemont-Gruppe und standen damit unter einem gemeinsamen Dach. Das ist Teil einer allgemeinen Entwicklung, in der traditionsreiche Schreibgerätemarken von Finanz- und Luxusgüterkonzernen übernommen wurden und sich die Produkte einander anglichen; bei Parker und Waterman ist derselbe Vorgang besonders deutlich zu sehen. In den Geschäftsberichten der Gruppe wurden Montblanc und Montegrappa als Schreibgerätehersteller geführt, bei Dunhill dagegen nur Lederwaren und Accessoires genannt.\n\nSchreibgeräte führte Dunhill gleichwohl weiter im Programm, etwa die Modelle Sidecar und Sentryman, allerdings mit deutlich schmalerem Sortiment und weniger Varianten als Montblanc. Auch die Verbindung zum japanischen Hersteller Namiki, auf die die lackierten Dunhill-Namiki-Füllhalter zurückgehen, blieb bestehen. Die Federn der neueren Dunhill-Modelle gelten als vergleichsweise hart.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lässt sich ein Montblanc anhand seiner Serien- oder Identnummer auf Echtheit prüfen?", "a": "Nein. Eine Seriennummer taugt nur sehr eingeschränkt zur Beurteilung eines Schreibgeräts. Es gibt keine öffentlich zugängliche Stelle, an der sich Nummern abfragen ließen, und die meisten Plagiate tragen ihrerseits eine Nummer, die frei erfunden oder von einem Originalstück abgeschrieben ist. Eine vorhandene Nummer beweist deshalb für sich genommen nichts.\n\nUmgekehrt gilt ebenso: Nicht jedes Original trägt eine Seriennummer. Nach Sammlerangaben werden Montblanc-Schreibgeräte erst seit etwa 1990 regelmäßig nummeriert, ältere Stücke sind ohne Nummer ausgeliefert worden. Das Fehlen einer Nummer ist daher kein Fälschungsmerkmal. Belastbar ist nur die Prüfung des ganzen Stücks: Verarbeitung, Gewicht, Federpunzierung, Gewindegang, Schriftzüge und Kappenring müssen zusammenpassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Varianten des Montblanc 744-N gibt es und was bedeutet die Punzierung 585 auf Füllhalter und Bleistift?", "a": "Vom Montblanc 744 wurden zwei Ausführungen gefertigt, die sich an der Feder unterscheiden lassen; der Zusatz N bezeichnet nach Sammlerangaben die jüngere, zweite Variante. In der Literatur genannte Bauzeiten beziehen sich meist auf diese zweite Ausführung, sodass bei einem Stück mit der älteren Feder eine frühere Fertigung anzunehmen ist.\n\nBeide Varianten gab es mit Goldauflage (rolled gold beziehungsweise Doublé) und in massivem Gold. Die Punzierung 585 auf Kappe oder Schaft steht für 14-karätiges Massivgold und kennzeichnet damit die seltenere und wertvollere Ausführung; vergoldete Stücke tragen diese Punze nicht. Für die Wertermittlung eines Sets aus Füllhalter und Drehbleistift sind erzielte Auktionspreise vergleichbarer Stücke der einzige belastbare Anhaltspunkt, da Zustand, Vollständigkeit der Schatulle und Materialvariante den Preis stark beeinflussen. Ankauf und Kommissionsverkauf bieten auf Schreibgeräte spezialisierte Händler an.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Gehäusefarben ist der Montblanc Kugelschreiber Nr. 8 belegt und gab es ihn auch in Grün?", "a": "Die einschlägige Sammlerliteratur zu Montblanc, maßgeblich der Katalog von Jens Rösler und Stefan Wallrafen, führt den Kugelschreiber Nr. 8 ausschließlich in Grau. Grüne Exemplare sind Sammlern gleichwohl begegnet. Ob es sich dabei um eine reguläre, in den Katalogen nicht erfasste Farbvariante, um eine kleine Sonderserie oder um ein aus Teilen verschiedener Modelle zusammengesetztes Stück handelt, ist nicht abschließend geklärt.\n\nBei Farbabweichungen gegenüber der Literatur lohnt sich deshalb der Blick auf Kappe, Schaft und Drücker: Passen Farbton, Alterung und Bauform der Einzelteile nicht zusammen, liegt eine spätere Zusammenstellung nahe. Für die Zuordnung älterer Montblanc-Schreibgeräte nach Modellnummer, Bauzeit und Ausführung ist der genannte Katalog das übliche Nachschlagewerk.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich Meisterstück 145 und 146 in Füllsystem, Baugröße und Handhabung?", "a": "Das Meisterstück 145, als Classique und zeitweise auch unter dem Namen Chopin geführt, ist ein Patronenfüllhalter. Er nimmt Standardpatronen auf und lässt sich mit dem mitgelieferten Konverter ebenso aus dem Tintenglas füllen. Mit rund 140 Millimetern Länge und schlankem Schaft ist er das kleinere und leichtere der beiden Modelle.\n\nDer 146 LeGrand ist dagegen ein Kolbenfüllhalter mit eingebautem Drehkolben und Sichtfenster; Patronen lassen sich hier nicht verwenden. Er misst geschlossen etwa 145 Millimeter, ist spürbar dicker und schwerer und eignet sich eher für große Hände und längere Schreibstrecken. Für eine durchschnittliche Handgröße ist der 145 eine passende Wahl, zumal der Konverter die Freiheit lässt, zwischen Patrone und Tintenglas zu wechseln.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc Special Edition folgte auf die Greta Garbo Edition, und wie unterscheidet sie sich von einer Limited Edition?", "a": "Nach der 2005 erschienenen Greta Garbo Special Edition widmete Montblanc auch Marlene Dietrich eine Special Edition; angekündigt wurde sie Ende 2007. Beide gehören zu den Schreibgeräten, mit denen das Haus Persönlichkeiten des Films ehrt.\n\nSpecial Edition und Limited Edition sind bei Montblanc nicht dasselbe. Eine Limited Edition erscheint in einer festgelegten Stückzahl, die zusammen mit der laufenden Nummer auf dem Schreibgerät eingraviert wird, etwa 1234 von 4810 Exemplaren. Eine Special Edition trägt keine solche Nummerierung; sie ist nicht nach Stückzahl, sondern nach Produktionszeitraum begrenzt und wird danach aus dem Programm genommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Zu welcher Montblanc-Serie gehört ein besonders schlanker Drehkugelschreiber mit mattierter Oberfläche und zwei Minen?", "a": "Ein auffallend dünner Kugelschreiber mit Drehmechanismus und mattierter, silberfarbener Oberfläche gehört zur Montblanc Slim Line. Unter diesem Namen führte Montblanc über Jahre eine Reihe betont schlanker Schreibgeräte, die sich schon im Durchmesser deutlich vom Meisterstück-Programm abhebt.\n\nEs gibt Slim-Line-Kugelschreiber, die zwei kurze Minen unterschiedlicher Farbe aufnehmen, üblicherweise Schwarz und Rot. Als Ersatz lassen sich auch kurze Minen anderer Hersteller einsetzen; in gebraucht erworbenen Stücken stecken deshalb häufig Fremdminen, was über die Echtheit des Schreibgeräts nichts aussagt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bedeutet es, wenn ein Montblanc Meisterstück P164 in einer flachen Klarsichtschachtel statt in der schwarzen Schatulle geliefert wird?", "a": "Flache Verpackungen mit durchsichtigem Deckel stammen aus dem Bordverkauf und den Meilenprogrammen der Fluggesellschaften. Montblanc-Schreibgeräte werden dort seit Jahren angeboten; die Schachtel fällt kleiner und leichter aus als die übliche Präsentationsschatulle, Bedienungsanleitung und Garantieunterlagen liegen aber bei. Ein Hinweis auf ein älteres Modell oder auf eine Fälschung ist diese Verpackung nicht.\n\nDie Modellbezeichnung selbst verrät die Ausstattung: Die 164 ist der Meisterstück-Kugelschreiber in der Standardgröße, das vorangestellte P steht für die Platinum Line, also für platinierte statt vergoldete Beschläge.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheiden sich handgeschöpfte und maschinell gefertigte Bögen des Montblanc-Briefpapiers Meister-Bütten?", "a": "Das Meister-Bütten-Briefpapier kam in zwei Ausführungen in den Handel. Die handgeschöpften Bögen tragen ein einzelnes Wasserzeichen, waagerecht mittig und senkrecht im oberen Bereich des Bogens, und haben an allen vier Seiten einen gerissenen Büttenrand.\n\nBei der maschinell gefertigten Ware finden sich zwei Wasserzeichen, jeweils das Logo mit dem Schriftzug Meister-Bütten darunter; das erste sitzt waagerecht rechts, das zweite darunter links von der Mitte versetzt. Hier ist nur eine Kante gerissen, die übrigen drei sind geschnitten. Die Büttenstruktur der Maschinenware entspricht der handgeschöpften Variante weitgehend, weshalb Rand und Wasserzeichen das sicherste Unterscheidungsmerkmal bleiben. Nach Sammlerangaben handelt es sich bei beiden um reguläre Ware und nicht um Nachahmungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die 2008 vorgestellte Montblanc Étoile aus, die sich an weibliche Kundschaft richtet?", "a": "Die Étoile kam 2008 als Linie auf den Markt, die Montblanc ausdrücklich an weibliche Kundschaft richtet; angeboten wurde sie unter anderem als Kugelschreiber und als Rollerball. Die Proportionen fallen schlanker aus als beim Meisterstück, insbesondere das Griffstück ist deutlich dünner gehalten.\n\nAuffälligstes Merkmal ist der Kappenkopf: Er trägt den Montblanc-Stern mit eingesetztem Diamanten, ähnlich der Lösung beim StarWalker. Zusammen mit den fließenden Übergängen zwischen Korpus und Griffstück ergibt das eine modernere Formensprache, als sie das klassische, auf Zeitlosigkeit angelegte Meisterstück-Design zeigt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich das Herstellungsjahr eines Montblanc Meisterstück Le Grand 162 Rollerball bestimmen?", "a": "Neuere Meisterstück-Schreibgeräte tragen eine eingravierte Seriennummer auf dem Clip. Mit dieser Nummer kann der Montblanc-Kundendienst das Herstellungsdatum des einzelnen Stücks benennen; bei gebraucht erworbenen Schreibgeräten ist das der zuverlässigste Weg zur Datierung.\n\nÄußere Merkmale helfen nur grob weiter. Nach Sammlerangaben zeigt der Kappenring älterer Exemplare allein den Schriftzug Montblanc Meisterstück, während jüngere zusätzlich die Modellnummer 162 tragen; ebenso findet sich der Schriftzug Pix an der Clipunterseite erst bei späteren Serien. Fehlen Modellnummer oder Pix-Prägung, spricht das daher eher für ein älteres Stück als gegen die Echtheit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Modelle stehen hinter den Nummern 144 und 172 aus den 1950er Jahren, und wie ermittelt man deren Wert?", "a": "Die Zahl auf dem Schaft ist die Modellnummer. Die 144 ist der kleine Kolbenfüllhalter aus dem Meisterstück-Programm der 1950er Jahre; die Federgravur 4810 mit den Angaben 585 und 14C weist die Goldfeder als 14-karätig aus, der Buchstabe M nennt die Federbreite. Der Kugelschreiber 172 stammt aus derselben Zeit, der angefügte Buchstabe L bezeichnet nach Sammlerangaben die längere Ausführung.\n\nFür die Wertermittlung solcher Stücke sind aktuelle Preislisten ohne Nutzen, denn sie führen Ladenpreise für Neuware. Ein Schreibgerät verliert diesen Neupreis bereits mit dem Verlassen des Geschäfts; maßgeblich sind allein die tatsächlich erzielten Preise vergleichbarer Exemplare in vergleichbarem Zustand.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Lassen sich Montblanc-Patronenfüllhalter wie der 147 Traveller oder das Meisterstück 144 mit einem Konverter füllen?", "a": "Beim Meisterstück in der Baugröße 144, auch in den Solitaire-Ausführungen aus Sterlingsilber, lässt sich anstelle der Patrone ohne weiteres ein Montblanc-Konverter einsetzen; der Füllhalter zieht die Tinte dann aus dem Glas.\n\nBeim 147 Traveller geht das nicht. Dort dient der Patronenhalter zugleich als Gewindeteil, auf das die Kappe aufgeschraubt wird, und der Metallring am oberen Ende des Montblanc-Konverters baut zu dick auf. Der 147 bleibt damit auf Patronen angewiesen. Ob flacher gebaute Konverter anderer Hersteller passen, ist nicht abschließend geklärt; ein Versuch sollte nur mit einem Konverter unternommen werden, der sich ohne Kraftaufwand einsetzen lässt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Jahren wurde der Montblanc Titano unter der Nummer 17100 in Grau gefertigt?", "a": "Nach Auskunft des Herstellers wurde das Modell Titano unter der Nummer 17100 in Grau nur kurzzeitig gebaut, nämlich von 1987 bis 1988. Diese knappe Bauzeit erklärt, warum sich zu dem Füllhalter kaum Material findet: Er taucht weder in den gängigen Sammlerübersichten noch regelmäßig im Handel auf.\n\nDie Nummer 17100 ist eine Artikelnummer aus dem Montblanc-Programm und keine Seriennummer. Nach Sammlerangaben gehört der Titano zu den einfacheren Gebrauchsfüllhaltern jener Jahre, wie sie Montblanc neben dem Meisterstück-Programm als Schul- und Alltagsmodelle führte; eine abschließende Zuordnung ist bislang nicht erfolgt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Tragen die Montblanc Meisterstück Solitaire aus Sterlingsilber eine Silberpunze, und an welcher Stelle sitzt sie?", "a": "Ja. Die Solitaire-Ausführungen aus Sterlingsilber sind punziert; die Marken sitzen am Kappenende auf dem glatten, nicht guillochierten Streifen. Neben dem Herstellerzeichen findet sich dort in aller Regel die Feingehaltsangabe 925. Fehlt die Punzierung an dieser Stelle, ist das ein Anlass zur genaueren Prüfung.\n\nDie Silber-Solitaire wurden über die Jahre mit verschiedenen Oberflächenmustern angeboten, darunter das Muster Silver Fibre Guilloche, das unter anderem als Kugelschreiber erhältlich war. Die Guillochierung überzieht dabei Kappe und Schaft mit Ausnahme eben jenes glatten Streifens, der die Punzen aufnimmt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es das Montblanc Meisterstück 149 jemals als Bordeaux-Ausführung mit vergoldeter Kappe?", "a": "Nein. Einen 149 in Bordeaux mit vergoldeter Kappe hat es nicht gegeben; solche Angebote beruhen in aller Regel auf einer Verwechslung mit dem 146 oder dem 144, die in Bordeaux und in Doué-Ausführungen mit Metallkappe angeboten wurden.\n\nVom 149 selbst existieren nach Sammlerangaben im regulären Programm nur zwei Solitaire-Varianten: Solid Gold und Solid Platinum, also die vollflächig aus Edelmetall gefertigten Ausführungen. Im Übrigen wird der große Kolbenfüllhalter in schwarzem Edelharz mit vergoldeten Beschlägen geführt. Wird ein 149 in abweichender Farbe oder mit ungewöhnlicher Kappe angeboten, ist besondere Vorsicht geboten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ändert Montblanc auf Kundenwunsch Serienteile wie den Kunststoffring am Griffstück eines Meisterstücks?", "a": "Individuelle Umbauten dieser Art nimmt Montblanc an Serienmodellen nicht vor. Der vordere Abschlussring des Griffstücks ist Teil der jeweiligen Konstruktion und fällt je nach Modell unterschiedlich aus: Beim 144 besteht er aus Metall, bei den größeren Meisterstücken aus Kunststoff. Ein Tausch gegen ein platiniertes Teil ist nicht vorgesehen.\n\nSonderausführungen hat es gleichwohl gegeben. Nach Sammlerangaben ließ ein Händler aus Asien vor Jahren eine Custom Collection auflegen, bei der Meisterstücke mit Edelsteinen besetzt wurden; dazu kommen Einzelanfertigungen für prominente Kunden. Beides lief über eigene Aufträge und nicht über den regulären Kundendienst; der Preis solcher Stücke liegt weit über dem der Serienmodelle.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was spricht dafür, dass ein angebotener Montblanc-Rollerball, zu dem sich kein Modell nachweisen lässt, eine Fälschung ist?", "a": "Lässt sich ein angebotenes Schreibgerät keinem Modell des Herstellers zuordnen und findet sich zu Form, Dekor oder Bezeichnung keinerlei Beleg, ist das ein starkes Indiz für eine Fälschung: Nachbauten folgen oft keinem echten Vorbild, sondern mischen Merkmale verschiedener Serien.\n\nDerartige Fälschungen stammen überwiegend aus chinesischer Produktion und kosteten dort um 2011 nur ein bis zwei Euro. Ihre Verarbeitung ist entsprechend schlecht. Gebote von 40 bis 50 Euro, wie sie in Auktionen für solche Stücke vorkommen, stehen in keinem Verhältnis zum Gegenwert; ein bereits abgegebenes Gebot sollte zurückgezogen werden, solange das noch möglich ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Von wann bis wann führte Montblanc den StarWalker in der Ausführung Rubber & Metal im Programm?", "a": "Die StarWalker-Variante mit Kautschukmantel und Metallbeschlägen, im Handel als Rubber & Metal oder RubberLine geführt, war nach Sammlerangaben spätestens ab 2005 lieferbar und blieb rund ein Jahrzehnt im Sortiment. 2013 wurde sie noch angeboten, im Lauf des Jahres 2014 lief sie aus. Ein genaues Einführungsjahr ist nicht abschließend geklärt, weil Montblanc die 2003 eingeführte StarWalker-Linie laufend um Materialvarianten ergänzte und diese ohne festen Auflagenschluss wieder herausnahm.\n\nEs handelt sich nicht um eine limitierte Edition, sondern um eine reguläre Serienausführung; eine Auflagenzahl gibt es daher nicht. Der Kugelschreiber dieser Reihe ist ein Drehkugelschreiber mit dem für die Linie typischen, im durchsichtigen Kappenkopf schwebenden Emblem.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welcher Zeit stammt der Montblanc Pix 36, ein Druckbleistift mit Druckknopfmechanik?", "a": "Der Montblanc Pix 36 wurde von 1961 bis 1970 gefertigt. Es handelt sich um einen Druckbleistift, bei dem ein Druckknopf am Kopfende die Mine vorschiebt.\n\nEine Seriennummer oder Jahresangabe tragen Bleistifte dieser Zeit nicht; die Modellnummer auf dem Mittelring beziehungsweise am Schaft ist deshalb das entscheidende Datierungsmerkmal. Pix ist bei Montblanc seit den 1930er Jahren die Bezeichnung für Bleistifte mit Druckmechanik und wurde über Jahrzehnte für mehrere Baureihen weitergeführt, sodass sich die einzelnen Ausführungen nur über ihre Nummer sowie über Form, Clip und Beschlagfarbe auseinanderhalten lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet sich der Montblanc 147 Traveller vom 146 und gab es ihn auch mit Sichtfenster?", "a": "Der 147 Traveller ist die Patronenausführung des großen Meisterstück-Formats. Äußerlich folgt er dem 146, arbeitet aber nicht mit Kolben, sondern mit einem Patronenschlitten im Korpus; dazu gehören ein auf Patronenbetrieb ausgelegter Tintenleiter und ein vergoldeter Gewindeeinsatz am Korpusende. Bei geöffnetem Gehäuse ist die Zuordnung damit eindeutig, auch wenn Kappe, Clip und Kappenringe denen des Kolbenfüllers entsprechen.\n\nEin Sichtfenster gehört regulär nicht zum 147, da sich der Füllstand einer Patrone damit ohnehin nicht ablesen ließe. Einzelstücke mit Sichtfenster im Korpus, äußerlich also wie ein 146, sind unter Sammlern beschrieben worden und werden der Anfangszeit der Baureihe zugerechnet; abschließend geklärt ist diese Variante nicht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man, ob ein Montblanc-Lederetui aus älterer oder jüngerer Fertigung stammt?", "a": "Das zuverlässigste Altersmerkmal ist die Prägung auf der Rückseite. Ältere Etuis tragen unter dem Montblanc-Emblem zusätzlich den mittig gesetzten Schriftzug Hamburg; bei jüngerer Fertigung entfällt der Ortsname und es bleibt allein das Emblem stehen, belegt ist das für Stücke, die in den 2000er Jahren in den Boutiquen verkauft wurden.\n\nZwei weitere Unterschiede stützen die Einordnung: Das Emblem auf der Vorderseite sitzt bei den älteren Etuis ohne umlaufende Metallfassung im Leder, bei den neueren ist es eingefasst. Außerdem ist die Ausbuchtung im Leder, die den Clip des Schreibgeräts aufnimmt und schont, bei den älteren Ausführungen schmaler geschnitten. Ein genaues Fertigungsjahr lässt sich daraus nicht ableiten, wohl aber die Zuordnung zu einer älteren oder jüngeren Serie; beobachtet sind die Merkmale an Etuis der Reihe Siena.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie ist die Montblanc Patron of Arts Edition 2004 zu Ehren von J. P. Morgan ausgeführt und wie hoch ist ihre Auflage?", "a": "Die Patron of Arts Edition des Jahrgangs 2004 ehrt den Bankier und Kunstmäzen J. P. Morgan. Offiziell vorgestellt wurde sie im Frühjahr 2004, ab April 2004 war sie über die Montblanc-Fachhändler erhältlich.\n\nDer Korpus besteht aus 925er Sterlingsilber und entspricht in der Größe etwa einem Meisterstück 146. Prägendes Gestaltungsmerkmal ist die Kappe mit einem Geflecht aus Silber und Carbon, das eine dreidimensionale Tiefenwirkung erzeugt und einen deutlich stärkeren Kontrast ergibt als die gewohnten Carbon-Meisterstücke. Der Stern besteht wie schon beim Copernicus aus Perlmutt, der Clip ist auffallend schlicht, fast puristisch gehalten. Wie alle Füllhalter der Patron-of-Arts-Reihe trägt der J. P. Morgan eine 18-karätige Goldfeder.\n\nDie Auflage der regulären Ausführung beträgt 4810 Exemplare. Daneben erscheint eine auf 888 Stück begrenzte Serie.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Produkte wurden um 2004 besonders häufig gefälscht und wie verbreitet waren Plagiate in Online-Auktionen?", "a": "Während früher vor allem Kugelschreiber und Rollerballs nachgeahmt wurden, deckten die Fälscher bis 2004 nahezu das gesamte Sortiment ab. Betroffen sind Meisterstück-Kugelschreiber, -Rollerballs und -Füllhalter, wobei Kugelschreiber und Rollerballs weiterhin am häufigsten kopiert werden, ferner Bohème-Schreibgeräte, Lederwaren und Accessoires sowie Limited Editions, vor allem aus der Anniversary Edition und der Scott Fitzgerald Edition. Auch Uhren, namentlich Chronograph und Dual Time, und ältere Schreibgeräte der Monte-Rosa-Serie werden gefälscht.\n\nStichproben in Online-Auktionen ergaben 2004, dass etwa fünf bis zehn Prozent aller angebotenen Montblanc-Artikel Fälschungen waren, wobei das Angebot stark schwankte. Auffällig war, dass nicht nur Verkäufer ohne Bewertungen Plagiate anboten, sondern auch gewerbliche Vielverkäufer. Gesamtwirtschaftlich wurde der Anteil gefälschter Ware am Welthandel damals auf rund zehn Prozent geschätzt; den Herstellern entgingen dadurch schätzungsweise zehn bis zwanzig Prozent ihrer Umsätze, und allein in Europa gingen etwa 100.000 Arbeitsplätze verloren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sind Originalverpackung, Papiere und eine eingravierte Seriennummer kein sicherer Echtheitsnachweis für ein Montblanc-Schreibgerät?", "a": "Verpackung und Begleitpapiere werden inzwischen ebenso nachgeahmt wie die Schreibgeräte selbst; gefälschte Verpackungen und Zertifikate sind teilweise kaum vom Original zu unterscheiden. Ein Angebot mit vollständigem Zubehör sagt daher nichts über die Echtheit aus.\n\nGleiches gilt für die Seriennummer am Clip. Vor einigen Jahren ließ sich an ihr bei einfachen Meisterstücken noch recht zuverlässig ablesen, ob ein Original vorliegt; inzwischen tragen auch Plagiate eine eingravierte Nummer. Umgekehrt besitzen manche echten Schreibgeräte gar keine Seriennummer, darunter ältere Modelle sowie Rouge et Noir, Noir et Noir und die Schreibgeräte der Scenium-Serie. Eine fehlende Nummer ist also kein Gegenbeweis, eine vorhandene kein Beleg.\n\nAuch eine Montblanc-Mine im Kugelschreiber beweist für sich genommen nichts, denn gerade Minen werden gern gefälscht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran unterscheidet sich das Montblanc-Emblem an der Kappenkrone eines Originals von dem einer Fälschung?", "a": "Das weiße Emblem an der Kappenkrone ist kein Stern im eigentlichen Sinn, sondern die stilisierte, schneebedeckte Spitze des Montblanc mit ihren sechs Tälern. Form und Zahl der Ausläufer sind damit festgelegt: Ein eckig wirkendes Emblem oder eines mit nur fünf Kanten spricht für eine Fälschung.\n\nEin Teil der Plagiate fällt schon dadurch auf, dass das Emblem nicht weiß, sondern schwarz ausgeführt ist. Bei besonders hochwertigen Schreibgeräten, etwa einigen Limited und Special Editions, besteht das Emblem aus Perlmutt. Da die Unterschiede fein sind und auf Übersichtsfotos kaum auffallen, lohnt es sich, vor einem Kauf aus der Ferne eine scharfe Detailaufnahme der Kappenkrone anzufordern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "In welchen Farben bietet Montblanc Meisterstück und Bohème aus Edelharz an und welche Farbkombinationen verraten eine Fälschung?", "a": "Die Edelharz-Ausführungen des Meisterstücks gibt es in Schwarz und in Bordeaux, das Bohème ausschließlich in Schwarz. Marmorierte Schreibgeräte in Grün, Blau oder Grau stammen aus den 1940er Jahren; im aktuellen Programm existieren sie nicht. Meisterstück-Kugelschreiber werden nicht in Grün, Gelb, Weiß oder ähnlichen Farbkombinationen angeboten.\n\nBunt eingefärbte Schreibgeräte gehören bei Montblanc zu anderen Linien, etwa Noblesse und Generation, die es durchaus in Gelb, Orange oder Grün gibt, nicht aber zu den Meisterstücken. Ein grün marmorierter oder gelber Meisterstück-Kugelschreiber ist deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Plagiat. Typisch für solche Fälschungen ist zudem, dass ein farbiger Korpus mit einer großen schwarzen Kappe kombiniert wird.\n\nSchwarze Schreibgeräte lassen sich über die Farbe naturgemäß nicht prüfen und sind deshalb schwerer als Plagiat zu erkennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Auffälligkeiten an Ringen und Kappe entlarven gefälschte Montblanc-Schreibgeräte, insbesondere beim Meisterstück 144?", "a": "Die Ringe gehören zu den verlässlichsten Stellen für eine erste Prüfung. Bei vielen Fälschungen sind die Zwischenräume zwischen den Ringen schwarz ausgeführt, unabhängig davon, welche Farbe der übrige Korpus hat.\n\nBeim Meisterstück 144 lohnt zusätzlich ein Blick auf den Ring vorn am Griffstück: Bei den verbreiteten Plagiaten fällt er sehr viel breiter aus als beim Original. Verlass ist darauf allerdings nicht in jedem Fall, denn es existieren auch Varianten des gefälschten 144 mit einem Ring, der dem Original in der Breite entspricht.\n\nBei Solitaire-Schreibgeräten weicht dagegen meist die Kappe am deutlichsten ab; sie ist dort das erste Merkmal, das man mit einem Original vergleichen sollte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sind die Federn originaler Meisterstücke beschriftet und aufgebaut und woran erkennt man gefälschte Federn?", "a": "Federn von Meisterstücken bestehen aus 14- oder 18-karätigem Gold; Stahlfedern kamen nur in Kriegszeiten zum Einsatz. Die Gravur eines Originals zeigt das Montblanc-Logo, die Goldangabe 14 kt oder 18 kt und die Zahl 4810.\n\nFälschungen tragen dagegen sehr häufig die Gravur Iridium Point, ergänzt um eine Herkunftsangabe wie Deutschland, Germany oder Paris. Eine solche Beschriftung ist ein starkes Indiz gegen die Echtheit. Aktuelle Meisterstück-Federn sind zweifarbig ausgeführt, ältere Federn teilweise einfarbig. Bei der originalen Bicolor-Feder besteht der äußere Bereich aus Gelbgold, während in der Mitte eine helle Platineinlage sitzt. Bei den bekannten Fälschungen ist es genau umgekehrt: Innen liegt der Goldton, außen verläuft ein silberner Streifen.\n\nDa sich diese Unterschiede gut abbilden lassen, sollte man sich bei einem Fernkauf im Zweifel eine Detailaufnahme der Feder schicken lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Prüfungen an Material, Haptik und Kugelschreibermine helfen, ein bereits gekauftes Montblanc-Schreibgerät als Fälschung zu entlarven?", "a": "Die gängigen Montblanc-Schreibgeräte bestehen aus Edelharz, einem Kunststoff von der Art des Plexiglases. Viele Fälschungen sind dagegen aus beschichtetem Metall gefertigt, was sich an Gewicht und Griffgefühl bemerkbar macht. Nimmt man ein Plagiat in die Hand, fällt die schlechtere Verarbeitung meist sofort auf.\n\nBei Kugelschreibern und Rollerballs hilft eine Passprobe. Montblanc verwendet Minen in einem eigenen Format, das nur in die Originale passt. Wer eine echte Montblanc-Mine zur Hand hat, kann prüfen, ob sie sich sauber einsetzen lässt; passt sie nicht, spricht das gegen ein Original. Der umgekehrte Schluss gilt nicht, denn auch Minen werden nachgeahmt.\n\nHilfreich ist außerdem der genaue Vergleich mit Herstellerfotos und mit Detailaufnahmen aus einschlägigen Sammlerquellen, wobei es auf die Kleinigkeiten ankommt. Bleiben Zweifel, gibt der autorisierte Fachhandel verlässlich Auskunft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie lässt sich das Risiko verringern, in einer Online-Auktion ein gefälschtes Schreibgerät zu ersteigern?", "a": "Am sichersten ist der Kauf im autorisierten Fachhandel. Wer dennoch ersteigert, sollte nur bei Angeboten mitbieten, in denen der Verkäufer die Echtheit ausdrücklich zusichert. Eine gezielte Nachfrage vor Auktionsende klärt das rasch: Bei einem Plagiat bleibt die Antwort meist aus. Der persönliche Kontakt hilft zugleich, den Verkäufer einzuschätzen.\n\nBewertungen sind ein weiteres, wenn auch unvollkommenes Kriterium. Verdächtig ist, wer ohne jede Bewertungshistorie plötzlich mehrere Montblanc-Schreibgeräte oder andere hochpreisige Artikel anbietet. Ein Blick in die bisherigen Käufe und Verkäufe lohnt sich: Wurden bislang nur sehr billige Artikel gehandelt, ist besondere Vorsicht geboten; hat der Verkäufer dagegen schon früher exklusive Schreibgeräte verkauft, ist das Risiko gering. Eine Garantie ist das nicht, denn Fälschungen werden ebenso von gewerblichen Vielverkäufern mit guter Bewertung angeboten.\n\nBleiben Zweifel, sollte man vor der Abgabe eines Gebots Detailfotos anfordern oder den Fachhändler fragen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf sollten Käufer beim Bieten auf Schreibgeräte in Online-Auktionen achten?", "a": "Vor Auktionsende sollte man einen Höchstpreis festlegen und ihn danach nicht mehr erhöhen. Da die meisten Gebote erst in den letzten Minuten abgegeben werden, kann es sinnvoll sein, die eigene Zahlungsbereitschaft ebenfalls erst kurz vor Schluss offenzulegen.\n\nSkeptisch machen sollte die häufig zu lesende Formulierung, man habe die Funktion des Füllhalters, Kugelschreibers oder Bleistifts nicht testen können, weil man nicht wisse, wie das Gerät funktioniere. In aller Regel sind solche Schreibgeräte defekt, etwa weil der Kolbenmechanismus nicht mehr arbeitet. Hier hilft nur eine gezielte Nachfrage beim Verkäufer, oder man lässt das Angebot besser aus.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kann ein Käufer unternehmen, wenn sich ein ersteigertes Schreibgerät als Fälschung herausstellt?", "a": "Der erste Schritt ist der Versuch, das Schreibgerät gegen vollständige Erstattung sämtlicher Kosten an den Verkäufer zurückzugeben. Verweigert dieser die Rücknahme, bleiben drei Wege: einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung der Schadensersatzansprüche beauftragen, die Polizei einschalten und den Inhaber der Markenrechte, also den Hersteller, informieren.\n\nDabei ist Vorsicht geboten. Wer gegen einen Verkäufer vorgeht, ohne sich der Fälschung absolut sicher zu sein, riskiert einen ungerechtfertigten Eingriff in dessen Gewerbebetrieb und kann selbst schadensersatzpflichtig werden. Vor jedem weiteren Schritt sollte die Echtheitsfrage deshalb zweifelsfrei geklärt sein, im Zweifel durch den autorisierten Fachhandel.\n\nAus demselben Grund führt der bloße Hinweis an den Plattformbetreiber, ein Verkäufer biete ein Plagiat an, selten weiter; darauf folgt meist keine oder nur eine automatisch erzeugte Standardantwort. Bei gewerbsmäßigen Anbietern von Plagiaten ist es wirksamer, sich unmittelbar an den Markeninhaber zu wenden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ansprüche hat ein Markeninhaber gegen jemanden, der gefälschte Schreibgeräte verkauft?", "a": "Der Markeninhaber kann den Verkäufer abmahnen und Unterlassung verlangen. Handelt der Verkäufer nicht schuldlos, treten Schadensersatzansprüche hinzu, die sich aus Paragraf 14 Absatz 6 Markengesetz ergeben. Daneben muss der Verkäufer die Herkunft der gefälschten Ware offenlegen, und die Plagiate können nach Paragraf 18 Markengesetz vernichtet werden.\n\nFür die Berechnung des Schadensersatzes kommen drei Varianten in Betracht: Ersatz des entgangenen Gewinns, Herausgabe des mit der Markenverletzung erzielten Gewinns oder Zahlung eines Betrages in Höhe der üblicherweise geforderten Lizenzgebühr.\n\nFür private Anbieter bedeutet das, dass auch der gutgläubige Weiterverkauf eines Plagiats zu einer Abmahnung und zur Löschung des Angebots führen kann.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was änderte die im März 2004 vom Europäischen Parlament angenommene Richtlinie gegen Produktfälschungen?", "a": "Am 9. März 2004 nahm das Europäische Parlament einen Richtlinienentwurf gegen Produktfälscher an, der die Durchsetzung der Markenrechte der Hersteller stärkt. Produktpiraten können danach stärker zivilrechtlich, nicht aber strafrechtlich verfolgt werden; nationale Unterschiede innerhalb der Europäischen Union bleiben dabei bestehen.\n\nNeu ist, dass auch Privatpersonen von der Richtlinie erfasst werden. Bei ihnen ist allerdings zunächst zu prüfen, ob das Inverkehrbringen von Plagiaten vorsätzlich geschah. Für die Unternehmen verbessert die Richtlinie die Informationsrechte, vereinfacht Schadensersatzforderungen und erleichtert die Beschlagnahme von Fälschungen. Die Umsetzung in nationales Recht oblag anschließend den einzelnen Mitgliedstaaten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Muss ein Online-Auktionshaus die Angebote seiner Verkäufer von sich aus auf Markenverletzungen prüfen?", "a": "Nein. Der Uhrenhersteller Rolex hatte 2002 gegen Ebay geklagt, um jeden Handel mit seiner Marke auf der Plattform zu unterbinden und so den Verkauf von Plagiaten zu verhindern, unterlag damit aber im Herbst 2002. Im März 2004 lag die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vor: Der Plattformbetreiber muss sich nicht in die Angebote einmischen, weil er lediglich als Mittler zwischen Verkäufer und Käufer auftritt. Ein anderer Ausgang hätte weitreichende Folgen gehabt, denn dann hätte auch jede Art von Handel mit Montblanc-Schreibgeräten untersagt werden können.\n\nMarkeninhaber haben dafür weitreichende Eingriffsmöglichkeiten. Über das Programm für verifizierte Rechteinhaber können sie rechtswidrige Auktionen melden; die Angebote werden daraufhin gestrichen und der Verkäufer erhält eine Verwarnung. Die Plattform gibt die Daten des Verkäufers an den Rechteinhaber weiter, sodass weitere rechtliche Schritte möglich sind. Für Montblanc-Artikel tritt dabei die Richemont International S.A. als Rechteinhaberin auf.\n\nViele Hersteller von Luxusartikeln arbeiten inzwischen mit den Plattformen zusammen, weshalb Plagiate dort seltener werden; Montblanc führt ebenfalls Stichproben durch und geht gegen Anbieter von Plagiaten vor.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum erzielen vergleichbare Schreibgeräte in Online-Auktionen so unterschiedliche Preise?", "a": "Ursache sind Informationsasymmetrien. Nur der Verkäufer weiß, in welchem Zustand sich ein Schreibgerät wirklich befindet; der Bieter kann es weder anfassen noch ausprobieren und muss den Wert anhand von Indikatoren schätzen: Fotos, Beschreibung, Bewertungen des Verkäufers und weitere Anhaltspunkte. Je besser diese Indikatoren die Unsicherheit verringern, desto höher fällt die Zahlungsbereitschaft aus. Fehlen sie, kalkulieren die Bieter einen Risikoabschlag ein, und das Stück geht unter Wert weg.\n\nDas erklärt, warum Auktionen trotz ihrer Effizienz keine einheitlichen Preise hervorbringen. Die auf den großen Plattformen eingesetzte Versteigerungsform entspricht einer Variante der Vickrey-Auktion: Der Bieter nennt dem Bietagenten sein Höchstgebot, also seine wahre Zahlungsbereitschaft, und der Agent erhöht automatisch nur so weit, wie es zum Überbieten nötig ist. Wer den Mechanismus kennt, bietet deshalb einmal den Betrag, den ihm das Stück wirklich wert ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Zu welchem Wochentag und zu welcher Uhrzeit sollte eine Auktion mit Sammler-Schreibgeräten enden?", "a": "Der Zeitpunkt des Auktionsendes beeinflusst den erzielbaren Preis erheblich, weil die meisten Gebote in den letzten Minuten abgegeben werden. Wer verkauft, sollte die Auktion deshalb dann enden lassen, wenn möglichst viele Interessenten online sind.\n\nAuswertungen der Zugriffe auf ein einschlägiges Schreibgeräte-Portal für den Februar 2004 zeigen, dass die Nutzung von Montag bis Freitag deutlich höher liegt und an den Wochenenden regelmäßig einbricht. Innerhalb des Tages liegt der Schwerpunkt zwischen 11 und 20 Uhr. Ein Auktionsende an einem Werktag in dieser Zeitspanne erreicht damit die meisten potenziellen Käufer. Bemerkenswert ist, dass sich dieses Publikum vom durchschnittlichen Internetnutzer unterscheidet, dessen Hauptnutzungszeit zwischen 18 und 22 Uhr liegt; je nach angebotenem Produkt kann deshalb eine andere Uhrzeit sinnvoll sein.\n\nZu meiden ist der Freitagvormittag zwischen 10 und 12 Uhr, weil in diesem Fenster Wartungsarbeiten an der Plattform stattfinden können. Das Nutzungsverhalten ist zudem nicht statisch, sondern verschiebt sich mit Jahreszeit und äußeren Einflüssen, sodass solche Auswertungen nur Anhaltspunkte im Nachhinein liefern.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sollten Titel und Beschreibung einer Auktion für ein Montblanc-Schreibgerät aufgebaut sein?", "a": "In den Titel gehört die Schreibweise Montblanc in einem Wort. Angebote finden sich zwar auch unter Mont Blanc, gesucht wird aber ganz überwiegend nach der korrekten Firmenschreibweise, sodass ein getrennt geschriebener Titel deutlich weniger Interessenten erreicht.\n\nIn die Beschreibung gehören die genaue Modellnummer beziehungsweise Bezeichnung, die Federbreite, die Art der Feder, also Stahl, 14 kt oder 18 kt, sowie die Farben von Korpus, Kappe, Ringen und Clip. Bei Solitaire-Schreibgeräten sind zusätzlich das Material anzugeben, etwa Stahl, Silber, Vermeil oder Gold, und die Oberfläche, etwa Faden-Guilloche oder Korn-Guilloche. Bei limitierten Auflagen ist die Anzahl der hergestellten Exemplare zu nennen, außerdem, ob Verpackung und Service-Guide vorhanden sind. Der Zustand ist so genau und so ehrlich wie möglich zu beschreiben; das erspart später Streit mit dem Höchstbietenden.\n\nSo genau wie nötig, so kurz wie möglich: Alle wichtigen Angaben sollten sofort erfassbar sein. Eine übersichtliche Gestaltung mit unterschiedlichen Schriftgrößen und Hervorhebungen hilft dabei mehr als seitenlanger Text.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie fotografiert man ein Schreibgerät so, dass es in einer Auktion gut zur Geltung kommt?", "a": "Gute Fotos sind Pflicht, weil Bilder die entscheidenden Informationen sehr viel schneller vermitteln als Text; in der Printwerbung besteht aus diesem Grund rund achtzig Prozent der Fläche aus Abbildungen.\n\nFür Auktionen sind informative Aufnahmen wichtiger als effektvolle. Die Perspektive verzerrt: Aus geeignetem Blickwinkel wirkt selbst ein zierlicher Füllhalter wie der Mozart riesig. Deshalb sollte man das Schreibgerät waagerecht fotografieren, sodass kein Teil verzerrt erscheint, und einzelne Partien lieber mit zusätzlichen Detailaufnahmen zeigen. Der Fokus gehört auf die Feder, das Herzstück jedes Füllhalters, ansonsten auf die Stelle, die ein Betrachter zuerst ansieht.\n\nDer Hintergrund sollte einfarbig sein und nicht ablenken; bestickte Tischdecken sind ungeeignet. Wichtig ist ein guter Kontrast, ein schwarzes Schreibgerät also nicht vor schwarzem Grund. Ein weißes Blatt Papier liefert oft die besten Ergebnisse. Das Schreibgerät ist aus der Verpackung zu nehmen, damit eventuelle Mängel erkennbar werden; die Verpackung lässt sich mit einem zusätzlichen Bild zeigen. Ausreichend Licht ist nötig, am besten Tageslicht, das Farbverfälschungen vermeidet. Bei Metallflächen führen direktes Licht und Blitz zu starken Reflexen, indirektes oder diffuses Licht zeigt mehr Details.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Zusatzkosten entstehen beim Ersteigern eines Schreibgeräts in den USA oder beim Verkauf ins Ausland?", "a": "Beim Kauf in den Vereinigten Staaten kamen 2004 zum günstigen Dollarkurs Zusatzkosten hinzu, die das vermeintliche Schnäppchen rasch aufzehrten: Der Expressversand schlug mit etwa 40 Euro zu Buche, hinzu kamen Einfuhrabgaben von rund 30 Prozent auf den Warenwert zuzüglich der Versandkosten. Der Kursvorteil glich diese Belastung meist nicht aus.\n\nUmgekehrt sollte ein Verkäufer bei einem Höchstbietenden im Ausland vor dem Versand klären, wer die Kosten des Zahlungsverkehrs trägt, etwa bei Überweisungen aus dem nicht europäischen Ausland, bei Schecks oder bei Zahlung über einen Bezahldienst, wer die Zollkosten übernimmt und wer die höheren Versandkosten trägt; außerdem ist die für das Zielland passende Versandart zu wählen. Diese Nebenkosten können den Wert eines Schreibgeräts schnell übersteigen, sodass sich ein Verkauf ins Ausland unter Umständen nicht lohnt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Neuheiten wurden im Frühjahr 2004 vorgestellt?", "a": "Im Frühjahr 2004 zeigte Montblanc mehrere Neuheiten. Bei den Schreibgeräten erschien mit der Magical Black Widow wieder eine Skeleton Edition: Die Oberfläche des Füllfederhalters ist als Spinnennetz gestaltet, die Auflage beträgt lediglich 88 Exemplare, so dass das Modell für die meisten Sammler unerreichbar bleibt. Von der Meisterstück-Linie kam eine zweite Ausführung des Stainless Steel, deren Kappe mit einem Laser partiell aufgerauht wurde und dadurch ein schachbrettartiges Muster trägt.\n\nAuf der Genfer Uhrenmesse präsentierte Montblanc zudem einen Chronographen der StarWalker-Reihe. Ebenfalls neu war eine auf 999 Stück limitierte Sport Flyback: Zum Lieferumfang gehören ein Armband aus Stahl und ein zweites aus Alligatorleder, das Zifferblatt wurde gegenüber dem regulären Flyback-Modell verändert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Bohème- und StarWalker-Varianten und welches Parfüm kündigte Montblanc im Sommer 2004 an?", "a": "Für die zweite Jahreshälfte 2004 waren vier neue Varianten der Bohème angekündigt, deren Korpus nicht aus Edelharz, sondern aus Leder gefertigt sein sollte. Die StarWalker-Reihe, die bis dahin in Schwarz und als RubberLine angeboten wurde, sollte gegen Jahresende um eine Ausführung in einem blauen Farbton ergänzt werden, den StarWalker Cool Blue.\n\nPassend dazu kam zum 1. Juli 2004 ein Parfüm mit dem Namen Presence Cool auf den Markt. Die Komposition greift unter anderem Noten von Granny-Smith-Äpfeln, Sandelholz, Bergamotte und Patschuli auf. Der Duft war ausdrücklich als Ergänzung zum StarWalker Cool Blue positioniert und zeigt, wie konsequent die Marke schon damals über das Schreibgerät hinaus in andere Produktwelten übertragen wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Anekdote über Reichtum verbindet die Writers-Edition-Autoren F. Scott Fitzgerald und Ernest Hemingway?", "a": "Beide Schriftsteller, denen Montblanc je eine Writers Edition gewidmet hat, dachten sehr unterschiedlich über Wohlstand. Überliefert ist ein kurzer Wortwechsel: Fitzgerald bemerkte gegenüber Hemingway, die Reichen seien anders als andere Menschen, worauf Hemingway trocken erwiderte, sie hätten eben mehr Geld.\n\nHemingway hielt reiche Leute für öde; sie tränken zu viel, spielten zu viel Backgammon und wiederholten sich ständig. Fitzgerald dagegen lebte in seinen besten Jahren selbst großzügig, verfügte über verhältnismäßig viel Geld und trank zu viel Gin. In diese Zeit fällt sein heiterer Text „Wie man von 36.000 Dollar im Jahr lebt“ – eine Summe, die nach den Verhältnissen von 2004 rund 360.000 Dollar entsprach. In den dreißiger Jahren verschuldete er sich, verfiel zunehmend dem Alkohol und starb bereits im Alter von 44 Jahren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Mit welchen Methoden werden alte Montblanc-Füllhalter gefälscht oder nachträglich „veredelt“?", "a": "Weil alte Schreibgeräte hohe Preise erzielen, rückten bereits Anfang der 2000er Jahre auch Modelle aus den dreißiger und vierziger Jahren in das Blickfeld der Fälscher. Das einfachste Verfahren besteht darin, irgendein altes Schreibgerät zu nehmen und es mit einem Montblanc-Stern zu versehen. Auch die typischen Imprints lassen sich fälschen: Es existieren nachgebaute Stempel, in Deutschland wie im Ausland, deren Abdrücke den Originalimprints nahezu vollständig entsprechen. Ein Teil dieser Arbeiten wird handwerklich sauber ausgeführt, offenbar von Juwelieren, und ist entsprechend schwer zu erkennen – wertlos bleibt das Ergebnis trotzdem.\n\nEine zweite Masche ist das sogenannte Tuning. Hier dient ein echtes altes Schreibgerät als Ausgangsbasis, das nachträglich aufgewertet wird, etwa durch ein Silber-Overlay. Besonders verbreitet ist diese Praxis bei Pelikan-Schreibgeräten. Da die so entstandene Ausführung ab Werk nie existiert hat, handelt es sich ebenfalls um eine Fälschung, auch wenn das Grundgerät original ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche älteren Montblanc-Modelle werden besonders häufig gefälscht und wie schützt man sich beim Kauf?", "a": "Nach Expertenangaben trifft es vor allem die marmorierten Montblanc-Schreibgeräte, etwa den 333 ½. Solche Stücke waren 2004 ab etwa 500 Euro wert, was den Aufwand für Fälscher lohnend macht. Selbst bei den preiswerten Modellen wurden bereits Fälschungen gesichtet, darunter ein rosafarbener Monte Rosa.\n\nDa für alte Schreibgeräte schnell mehrere tausend Euro aufgerufen werden, sollte man sich vor dem Kauf vergewissern, dass die angebotene Ausführung überhaupt je existiert hat. Hilfreich sind Bildvergleiche mit gesicherten Originalen sowie die einschlägige Sammlerliteratur, in der die Modellvarianten dokumentiert sind. Die Grundregel lautet: keine Schreibgeräte kaufen, deren Modellgeschichte man nicht kennt. Es gibt mehr Fälschungen, als die meisten Käufer vermuten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Haftet der Betreiber einer Online-Auktionsplattform wie Ebay für die dort angebotenen Schreibgeräte?", "a": "Nein. Die Plattform stellt lediglich den Marktplatz bereit und prüft die einzelnen Auktionen nicht; der Kaufvertrag kommt ausschließlich zwischen Verkäufer und Käufer zustande. Eingegriffen wird nur bei offensichtlichen Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen oder wenn ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, dann kann der Verkäufer vom Handel ausgeschlossen werden. In der Praxis geschieht das selten genug, denn selbst eindeutig regelwidrige Angebote, etwa der Verkauf von Plagiaten, werden häufig nicht vorzeitig beendet.\n\nDaraus ergibt sich ein strukturelles Ungleichgewicht: Der Verkäufer ist meist in der besseren Position, weil der Käufer per Vorkasse zahlt, ohne die Ware je gesehen zu haben. Betrüger sind im Nachhinein oft nicht mehr zu ermitteln, Verfahren werden eingestellt, und auch über Kontoverbindung und Nutzerdaten lässt sich nicht jeder Verkäufer greifen. Bei Beträgen um 300 Euro lohnt sich für den Käufer die Einschaltung eines Rechtsanwalts in der Regel nicht, weshalb viele Geschädigte die Sache auf sich beruhen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Anforderungen stellt die Rechtsprechung an die Artikelbeschreibung beim Auktionskauf eines Füllhalters?", "a": "Der Käufer hat Anspruch auf eine vollständige und korrekte Beschreibung; sie muss so vollständig und unzweideutig wie nur irgend möglich sein. Ob der Verkäufer Fachmann oder Laie ist, spielt keine Rolle: Wer ein Schreibgerät in gutem Zustand anbietet und einen Füllhalter mit verbogener oder eingerissener Feder liefert, schuldet die Rückerstattung des Kaufpreises; die Ausrede, man habe den Mangel als Laie nicht erkannt, ist unerheblich. Werden Mängel verschwiegen – dazu zählt auch, dass Teile nicht mehr original sind, sondern später ausgetauscht wurden –, ist die Sache mangelhaft im Sinne von §434 Absatz 1 Satz 1 BGB. Das gilt ausdrücklich auch für gebrauchte Artikel.\n\nBegründet wird das damit, dass der Käufer die Ware vor dem Zuschlag nicht untersuchen kann und sich deshalb auf die Angaben des Verkäufers verlassen können muss; Mängel sind explizit zu nennen. Einschlägig sind das Urteil des Amtsgerichts Bitburg vom 12. Februar 2003 (Az. 6 C 276/02) und der Beschluss des Landgerichts Trier vom 22. April 2003 (Az. IS 21/03). Bei arglistiger Täuschung, etwa über eine völlig verbogene Feder, kann der Käufer den Kaufvertrag zusätzlich nach §123 BGB anfechten, sofern dem Verkäufer die Unvollständigkeit seiner Angaben bewusst sein musste und die Täuschung für den Vertragsschluss ursächlich war.\n\nWeichen Beschreibung und Foto offensichtlich voneinander ab, klärt man offene Punkte vor Auktionsende durch Nachfrage. Bleiben die Antworten vage, ist Zurückhaltung geboten; bei hochwertigen Stücken empfiehlt es sich, ausdrücklich zusichern zu lassen, dass es sich um ein Original und nicht um eine Produktfälschung handelt, und im Zweifel einen Treuhandservice zu verlangen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Fallen lauern bei Auktionstext, Produktfotos, Lieferzeit und Versandkosten von Schreibgeräte-Angeboten?", "a": "Ein alter, aber immer noch wirksamer Trick ist es, lediglich die Verpackung zu versteigern. Eine Überschrift wie „Montblanc Meisterstück 146 OVP“ kann bedeuten, dass der Höchstbietende nur die Schachtel oder das Service-Heft erhält; der entscheidende Hinweis versteckt sich dann im Kleingedruckten besonders langer Beschreibungstexte. Wer darauf hereinfällt, kann den Kaufvertrag anfechten, und der Verkäufer macht sich wegen Betrugs nach §263 StGB strafbar.\n\nVorsicht ist auch bei Angeboten geboten, die mit Herstellerfotos aus Prospekten oder von Internetseiten bebildert sind: Auf solchen Aufnahmen ist das Schreibgerät ideal dargestellt, tatsächliche Mängel des angebotenen Exemplars sind nicht erkennbar. Im Zweifel fragt man nach, ob das Foto wirklich das angebotene Stück zeigt.\n\nDer Hinweis, der Versand könne wegen Lieferzeiten bis zu sechs Wochen dauern, deutet darauf hin, dass der Verkäufer die Ware gar nicht besitzt. Nach den Ebay-Geschäftsbedingungen von 2004 (§8.4) durften nur Artikel angeboten werden, die sich zum Zeitpunkt der Auktion im Besitz des Verkäufers befanden. Versandkosten müssen grundsätzlich angegeben werden; verweist das Angebot auf die Preisliste eines Versanddienstleisters, dürfen auch nur diese Kosten berechnet werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie weit kann ein privater Verkäufer bei einer Schreibgeräte-Auktion die Haftung wirksam ausschließen?", "a": "Anders als gewerbliche Anbieter dürfen Privatpersonen ihre Haftung einschränken oder ganz ausschließen – aber nicht grenzenlos. Ein vollständiger Ausschluss ist nur bei gebrauchten Schreibgeräten möglich; eine Formulierung wie „Ich verkaufe das Schreibgerät unter Ausschluss jeglicher Haftung“ genügt dafür. Bei Neuware kann die Haftung dagegen nicht ausgeschlossen werden, und die Gewährleistungsfrist beträgt auch beim Privatkauf mindestens ein Jahr. Ebenso wenig lassen sich das Recht auf Rücktritt vom Kaufvertrag bei mangelhafter Qualität nach fehlgeschlagener Nachbesserung oder die Erstattung von Reklamationskosten ohne weiteres streichen.\n\nEntscheidend ist, dass zugesicherte Eigenschaften eingehalten und sämtliche Mängel aufgezählt werden. Ein Haftungsausschluss trägt nur dort, wo die Beschreibung überhaupt keine zugesicherten Eigenschaften enthält. Verschweigt der Verkäufer Mängel arglistig, ist der Ausschluss nach §444 BGB unwirksam. Nicht zu verwechseln damit ist die Rückgabe ohne Angabe von Gründen innerhalb von vierzehn Tagen: Dieses Recht kann ein privater Verkäufer wirksam ausschließen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Rechte hat der Käufer, wenn er ein Schreibgerät bei einem gewerblichen Anbieter ersteigert?", "a": "Wer als Unternehmer im Sinne von §14 BGB Neuware über eine Online-Auktion verkauft, unterliegt denselben Regeln wie im normalen Versandhandel: Dem Käufer stehen eine 24-monatige Gewährleistungsfrist und ein vierzehntägiges Rückgaberecht zu. Klauseln in Geschäftsbedingungen, die eine Rückgabe ersteigerter Ware ausschließen, sind insoweit nichtig, denn Online-Auktionen sind keine Versteigerungen im engeren Sinne, sondern gelten eher als Verkaufsangebote zum höchsten Preis; bei Sofortkauf-Angeboten liegt ohnehin offensichtlich keine Versteigerung vor.\n\nVerkauft ein gewerblicher Anbieter gebrauchte Schreibgeräte, darf er die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr verkürzen, das vierzehntägige Rückgaberecht jedoch nicht ausschließen. Auch der verbreitete Hinweis, die Ware werde „im Kundenauftrag“ verkauft, ändert an der Rechtslage nichts: Vertragspartner des Käufers bleibt der gewerbliche Verkäufer, der dann als Kommissionär tätig wird. Bei der Rückabwicklung berechnete Bearbeitungsgebühren sind unzulässig.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Zahlungswege sind beim Kauf hochwertiger Schreibgeräte über Online-Auktionen sicher oder riskant?", "a": "Ein Treuhandservice verringert das Risiko beider Seiten: Der Höchstbietende überweist den Kaufpreis an den Treuhänder, der Verkäufer versendet erst nach der Gutschrift, und der Käufer gibt das Geld nach Prüfung der Ware frei. Die Gebühren trägt üblicherweise der Käufer; in Deutschland arbeitete Ebay 2004 dafür mit iloxx Safetrade zusammen. Sinnvoll ist das vor allem zwischen Privatpersonen, da bei gewerblichen Anbietern ohnehin ein vierzehntägiges Rückgaberecht besteht. Achtung: Betrüger betreiben eigene Internetseiten mit fingierten Treuhanddiensten. Die Masche funktioniert in beide Richtungen – entweder überweist der Käufer an ein Scheinunternehmen, oder der Verkäufer erhält wenige Minuten nach seiner Zustimmung eine gefälschte Eingangsbestätigung, verschickt die Ware und sieht nie Geld.\n\nNachnahme verursacht höhere Kosten, bietet aber keine echte Sicherheit: Garantiert ist nur, dass ein Paket ankommt, nicht was darin liegt. Für den Verkäufer ist sie ebenfalls ungünstig, weil er bei verweigerter Annahme auf den hohen Versandkosten sitzen bleibt. Bei Auslandsgeschäften beliebte Bargeldtransferdienste sind einfach und günstig, ermöglichen dem Empfänger aber anonyme Zahlungen und werden deshalb gern von Betrügern verlangt.\n\nAls Verkäufer verschickt man die Ware erst nach der Gutschrift auf dem eigenen Konto. Gefaxte Überweisungsbelege oder Screenshots einer angeblichen Online-Überweisung sind häufig gefälscht, und Ausreden wie ein bevorstehender Geburtstag dienen nur dazu, den Versand vorzuziehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie liest man das Bewertungsprofil eines Auktionsverkäufers richtig und was ist bei eigenen Bewertungen erlaubt?", "a": "Das Bewertungsprofil ist aussagekräftiger als sein Ruf, sofern man nicht nur die Zahl der positiven Bewertungen betrachtet, sondern die zurückliegenden Auktionen durchsieht. Misstrauisch machen sollte, wenn ein Verkäufer bislang ausschließlich billige Massenware wie CDs oder Videos abgesetzt, dabei sogar die Versandkosten übernommen und noch nie erfolgreich ein hochwertiges Schreibgerät verkauft hat. Weil im Angebotstext HTML-Code erlaubt ist, lassen sich die echten Bewertungen zudem durch eingebundenen Programmcode überdecken; ein Klick auf das Bewertungsprofil entlarvt das meist. Dabei ist in der Adresszeile des Browsers zu prüfen, ob man sich noch auf den Seiten der Plattform befindet, denn eine Weiterleitung auf eine nachgebaute Seite bleibt sonst unbemerkt.\n\nFür eigene Bewertungen gilt: sachlich bleiben. Beleidigungen und unwahre Behauptungen sind unzulässig, ebenso Vorwürfe, die sich nicht beweisen lassen, etwa die Unterstellung, jemand habe absichtlich ein defektes Schreibgerät verkauft. Wer so bewertet, riskiert eine Anzeige wegen Beleidigung oder übler Nachrede; entsteht dem Bewerteten dadurch ein nachweisbarer finanzieller Schaden, kommt ein Schadensersatzanspruch hinzu.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf sollte man achten, wenn ein Schreibgerät bei einer Auktion von einem Verkäufer im Ausland angeboten wird?", "a": "Auf deutschen Auktionsplattformen bieten auch ausländische Verkäufer an, was viele Käufer übersehen. Stutzig machen sollte, wenn Orts- und Länderangabe nicht zusammenpassen. Stellt sich erst nach dem Kauf heraus, dass der Verkäufer nicht in München, sondern in Übersee sitzt, drohen neben dem höheren Abwicklungsrisiko hohe Versand- und Zollkosten: Allein die Zollkosten schlugen 2004 mit rund 30 Prozent des Warenwerts zu Buche, womit sich ein vermeintliches Schnäppchen meist nicht mehr rechnet.\n\nEin weiteres Warnzeichen ist eine kostenlose Freemail-Adresse, denn nicht in jedem Land wird bei der Anmeldung eines solchen Dienstes die Identität des Anmelders überprüft. Der Verkäufer bleibt dadurch praktisch anonym und ist im Streitfall kaum greifbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie erkennt man gefälschte E-Mails, die zur Erneuerung des Ebay-Kontos auffordern?", "a": "Solche Nachrichten beginnen typischerweise ohne persönliche Anrede und behaupten, das Konto laufe demnächst ab, die persönlichen Daten müssten erneuert und bestätigt werden. Der enthaltene Verweis führt auf eine nachgebaute Seite, die dem Original zum Täuschen ähnlich sieht und Benutzernamen sowie Passwort abfragt. Die Plattform selbst verschickt keine E-Mails, in denen zur Eingabe solcher Daten aufgefordert wird; erbeutete Zugangsdaten werden genutzt, um unter fremdem Namen Artikel zu ersteigern oder zu versteigern.\n\nBesteht der Verdacht, dass Dritte das Konto missbrauchen, ist der Betreiber sofort zu informieren. Erhöhte Vorsicht gilt bei der Nutzung fremder Rechner, etwa in Internetcafés im Urlaub, da dort nicht überprüfbar ist, ob Eingaben gespeichert werden. Im Streitfall muss der Kontoinhaber unter Umständen selbst beweisen, dass nicht er, sondern ein Dritter gehandelt hat.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Möglichkeiten bleiben, wenn ein Auktionsverkäufer ein mangelhaftes Schreibgerät nicht zurücknimmt?", "a": "Bei Streitwerten von rund 200 Euro scheitert die Durchsetzung berechtigter Ansprüche meist an den Kosten: Einen Rechtsanwalt für einen solchen Fall zu gewinnen, ist schwierig und unwirtschaftlich, und unseriöse Verkäufer kalkulieren genau damit. Recht zu haben und Recht zu bekommen sind bei Online-Auktionen deshalb zweierlei.\n\nEinen Teilausgleich bietet das Käuferschutzprogramm der Plattform: 2004 waren Käufe bis zu einem Warenwert von 200 Euro abgesichert, bei einem Selbstbehalt von 25 Euro. Häufig endet der Streit in der Praxis mit einer ausgehandelten Preisminderung, die den Käufer gleichwohl Geld kostet. Handelt es sich beim Verkäufer um einen gewerblichen Anbieter, kann zusätzlich die kostenlose Schiedsstelle des Bundesverbands Die Verbraucher Initiative e.V. angerufen werden.\n\nVorbeugen ist wirksamer: Man bietet bevorzugt bei Verkäufern mit, die man bereits kennt oder die nachweislich schon hochwertige Schreibgeräte erfolgreich verkauft haben. Am sichersten bleibt der Kauf beim Fachhändler.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was bringt es, wenn ein Verkäufer unter einem zweiten Konto auf die eigene Auktion mitbietet?", "a": "Praktisch nichts, und teuer werden kann es obendrein. Manche Verkäufer starten bei einem Euro und versuchen dann, mit einem zweiten Konto den gewünschten Mindestpreis herbeizubieten. Da die meisten Gebote ohnehin erst in den letzten Minuten abgegeben werden, verpufft kräftiges Mitbieten Tage vor Auktionsende wirkungslos. Ersteigert der Verkäufer seinen eigenen Artikel am Ende selbst, muss er zusätzlich die Verkaufsgebühren der Plattform tragen, was schnell teuer wird.\n\nEine Abwandlung dient dem Ausspähen fremder Maximalgebote: Der Verkäufer bietet unter einem zweiten Konto so lange mit, bis er den bisherigen Höchstbietenden überboten hat, und kennt damit dessen Höchstgebot. Anschließend streicht er sein eigenes Gebot und setzt ein neues, das genau einen Euro darunter liegt. Auch dieses Vorgehen läuft meist ins Leere, weil die entscheidenden Gebote erst kurz vor Auktionsende eingehen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Aus welchem Material bestehen neuere Montblanc Meisterstücke und warum eignet es sich für Schreibgeräte?", "a": "Neuere Meisterstücke bestehen im Wesentlichen aus Polymethylmethacrylat (PMMA), das je nach Zusammenhang auch als Edelharz, Acrylglas oder Plexiglas bezeichnet wird. Hinzu kommen nicht offengelegte Zusätze, die dem Material seine charakteristische Tiefe und seinen Glanz geben.\n\nFür hochwertige Schreibgeräte eignet sich PMMA besonders, weil es vergleichsweise kratzfest und chemisch widerstandsfähig ist, auch gegenüber Tinte und dem Schweiß der Hand. Vom Edelharz zu unterscheiden sind die Werkstoffe älterer Schreibgeräte, vor allem Zelluloid und Ebonit. Sie reagieren völlig anders auf Pflege- und Poliermittel, weshalb sich Verfahren, die beim Edelharz funktionieren, keinesfalls auf Vintage-Modelle übertragen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgeräte sollte man auf keinen Fall polieren und warum?", "a": "Polituren für Plexiglas wie Displex, Xerapol oder PolyWatch dürfen nicht an Schreibgeräten aus Zelluloid oder Ebonit eingesetzt werden; das betrifft vor allem ältere Modelle. Alte Schreibgeräte sollten generell nicht poliert werden, weil sich dabei die obere, schwarze Schicht abtragen lässt und aus dem Füllhalter unfreiwillig ein durchscheinendes Demonstrationsmodell wird.\n\nAuch bei neueren Stücken gibt es Tabuzonen: Gravuren, wie sie etwa die Writers Editions tragen, und eingravierte Limitierungsnummern können beim Polieren in Mitleidenschaft gezogen werden. Solche Schreibgeräte poliert man besser gar nicht. Grundsätzlich trägt jede Politur Material ab und kann ein Schmuckstück dauerhaft beschädigen; wer dennoch poliert, arbeitet mit leichtem Druck und kurzer Einwirkzeit und übt zuvor an preiswerten Geräten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Politurmittel eignen sich für Meisterstücke aus Edelharz und was kosteten sie 2004?", "a": "Bewährt hat sich Wenol, eine Allzweckpolitur, die der Hersteller vor allem zum Putzen von Silber empfiehlt und die von Sammlern seit vielen Jahren für Schreibgeräte verwendet wird. Kleinere Kratzer entfernt sie sehr gut; allerdings riecht sie unangenehm nach Silberputzmittel und ist deshalb in Wohnräumen nur eingeschränkt anwendbar. Zu beziehen war sie 2004 ausschließlich über Onlineshops, zum Preis von 6,13 Euro für 100 Gramm zuzüglich Versandkosten.\n\nDaneben stehen drei Polituren speziell für Plexiglas. Displex wird als Handydisplay- und PDA-Politur verkauft, teilweise unter dem Label Hama, und kostete 2004 nach Herstellerempfehlung 5,99 Euro für 5 Gramm, im Handel teilweise 4,99 Euro und als Restposten sogar 2,99 Euro. Xerapol, vom Hersteller für Motorräder, Wohnwagen, Boote, Flugzeuge, Möbel und Zierleisten beworben, lag bei 9,95 Euro für 50 Gramm. PolyWatch, eigentlich für Uhrengläser aus Kunststoff gedacht, kostete 4,60 Euro für 5 Gramm.\n\nFür hochwertige Schreibgeräte empfiehlt sich Wenol, weil es als einziges dieser Mittel über viele Jahre erprobt ist und auch von Anfängern ohne größere Probleme angewendet werden kann. Eine weitere Variante ist Auto Wenol, dessen Schleifkörper noch feiner sein sollen und das dadurch eine schonendere Politur erlauben soll.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worauf kommt es an, wenn man Schreibgeräte mit einem Multifunktionsgerät wie Dremel oder Proxxon poliert?", "a": "Entscheidend sind zwei Dinge: eine niedrige Drehzahl und der passende Polituraufsatz. Wer zu schnell arbeitet oder zu stark aufdrückt, bringt die Oberfläche zum Anschmelzen; es entstehen unschöne Dellen, im Extremfall wird so viel Material abgetragen, dass Löcher zurückbleiben. Ein stufenloser Drehzahlregler ist daher Pflicht, und die geeignete Geschwindigkeit probiert man zuerst an einem preiswerten Schreibgerät aus.\n\nZum Polieren von Kunststoff taugt allein ein Baumwollaufsatz; Aufsätze aus Leder, Filz oder Gummi sind ungeeignet. Die Baumwollaufsätze nutzen sich rasch ab und müssen regelmäßig ersetzt werden, was laufende Kosten verursacht: Ein Dreierset kostete 2004 4,99 Euro, einzeln war der Baumwollaufsatz nicht erhältlich.\n\nDie Geräte selbst sind vergleichsweise teuer. Ein Dremel lag 2004 bei etwa 80 Euro und war in fast jedem Baumarkt erhältlich, ein Proxxon MICROMOT 50/E mit stufenloser Drehzahlregelung kostete samt Netzteil rund 40 Euro. Für den gelegentlichen Gebrauch lohnt die Anschaffung kaum; wer ohnehin ein solches Gerät besitzt, sollte zuvor an günstigen Flohmarktfüllern üben. Die maschinelle Politur bleibt ein Verfahren für Geübte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Worin unterscheiden sich Displex, Xerapol und PolyWatch beim Polieren von Edelharz und welches Risiko besteht?", "a": "Praktisch gar nicht. Die drei Polituren stammen offenbar vom selben Hersteller, ihr Inhalt scheint identisch zu sein, und im direkten Vergleich ließen sich keinerlei Unterschiede in der Wirkung feststellen. Alle drei entfernen kleine Kratzer schnell und gründlich und schneiden auf den ersten Blick am besten ab.\n\nDer Grund für die gute Wirkung ist zugleich das Risiko: Die Mittel sind recht aggressiv und lösen die Oberfläche leicht an, so dass auch tiefere Kratzer mit angelöstem Eigenmaterial gefüllt werden. Welche Langzeitfolgen das für das Edelharz hat, ist ungeklärt; Fachleute warnen vor unvorhersehbaren Spätwirkungen. An einem etwa drei Viertel Jahr zuvor polierten Meisterstück 145 waren 2004 keine Veränderungen der Oberfläche erkennbar – ein Beobachtungszeitraum, der für eine Entwarnung zu kurz ist.\n\nWie stark diese Mittel abtragen, zeigt eine Erfahrung aus dem Mobilfunkhandel: Displex wurde bei mehreren Ketten aus dem Sortiment genommen, nachdem Kunden beim Polieren versehentlich das Markenlogo ihres Telefons entfernt hatten; aus Diskussionsforen sind ebenso durchpolierte PDA-Displays bekannt. Man sollte deshalb nur mit geringem Druck und nicht zu lange polieren.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Wirkung hat das Kultursponsoring, mit dem sich Montblanc seit den neunziger Jahren engagiert?", "a": "Montblanc betreibt Kultursponsoring seit mehr als einem Jahrzehnt; die Patronage Awards und die Donation Pens sind nur zwei Beispiele dafür. Innerhalb des Kommunikations-Mix ist Sponsoring gegenüber klassischer Werbung meist untergewichtet, vor allem weil es kaum direkte Messgrößen für seine Wirkung gibt. Dafür ist die Akzeptanz auf Kundenseite deutlich höher als bei Fernsehspots oder Anzeigenwerbung.\n\nEine 2004 an der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführte empirische Untersuchung – erhoben am Beispiel einer Bank, in den Ergebnissen aber auf andere Branchen übertragbar – zeigt, dass Kultursponsoring die Kundenbindung erhöht, operationalisiert über die Konstrukte Vertrauen, Zufriedenheit und emotionale Nähe. Grundvoraussetzung ist, dass die Zielgruppe die Sponsoringaktivitäten überhaupt kennt. Mit stärkerer Kundenbindung gehen Loyalität, Wiederkauf und eine höhere Weiterempfehlungsbereitschaft einher, was sich unmittelbar in ökonomischen Größen niederschlägt. Nachgewiesen wurde zudem ein Zusammenhang mit der Mitarbeiterzufriedenheit, so dass Kultursponsoring auch der Mitarbeitermotivation dient. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse 2004 im Marketing Journal, 37. Jahrgang, Heft 3, Seiten 34 bis 36.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das Rouge-et-Noir Leder-Etui von Montblanc und wie kam man an dieses Werbegeschenk?", "a": "Das Rouge-et-Noir Leder-Etui gehört zu jenen Werbegeschenken, die in Verarbeitung und Anmutung an ein reguläres Montblanc-Produkt heranreichen. Frei verkauft wurde es nie: Der Fachhändler überreichte es besonders guten Kunden beim Kauf eines neuen Schreibgeräts, meist eines Meisterstück 146 LeGrand. Zum Umfang gehörten neben dem Etui eine eigens gestaltete Rouge-et-Noir-Verpackung und ein spezieller Service-Guide, der sich der Firmengeschichte und den früher beliebten Rouge-et-Noir-Safety-Füllhaltern widmet.\n\nDas Etui selbst besteht aus weichem Rinderleder und trägt an der Seite einen roten Streifen, der die Farbgebung der historischen Rouge-et-Noir-Linie aufgreift. Wegen der beschränkten Abgabe ist es heute nur noch sehr selten zu finden und gilt unter Sammlern als Geheimtipp.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man die Montblanc-Wanduhr aus den 1950er Jahren und was war sie 2005 wert?", "a": "Die Wanduhr mit Montblanc-Schriftzug wurde vermutlich Mitte der 1950er Jahre als Werbemittel an Fachhändler ausgegeben, und zwar ausschließlich an besonders gute Kunden des Hauses. Das Gehäuse ist aus Messingblech gefertigt.\n\nTechnisch handelt es sich um ein reines Netzgerät: Die Uhr läuft nur an 220 bis 240 Volt, hat keinen Batteriebetrieb und kein Quarzwerk. Diese Merkmale unterscheiden sie von späteren Nachbauten und modernen Werbeuhren. Unter den Montblanc-Werbemitteln gilt sie als das begehrteste Stück überhaupt; der Marktwert lag im Jahr 2005 bei etwa 1.000 Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was waren die Montblanc-Einkaufstüten „Art to Go\" von 2002 und wie hoch war ihre Auflage?", "a": "Zur Eröffnung des neuen Flagship-Stores an den Champs-Élysées in Paris ließ Montblanc 2002 sechs international anerkannte Künstler Einkaufstüten gestalten. Beteiligt waren Sylvie Fleury mit „Kustom Bag Kommando\", Gary Hume mit „Love Letters in your Pyjamas\", Anne und Patrick Poirier mit „Demain le Soleil rouge se levera aussi sur le Mont Blanc\", Jean-Marc Bustamante mit „Untitled\", Sam Taylor-Wood mit „Kyoto Girls\" und David LaChapelle mit „All American\". Ein begleitender Werbeprospekt stellte die Künstler vor, zusätzlich erschien eine Schreibgeräte-Edition, die es nur in diesem Store zu kaufen gab.\n\nDie Entwürfe wurden zum einen als überdimensionale Aufsteller aus Aluminium umgesetzt, die mit 3 x 2,2 x 0,9 Metern vor dem Pariser Store aufgebaut waren. Zum anderen gab es die sechs Motive als Tüten in normaler Größe, jedes Motiv auf 4810 Stück limitiert. Einzelne Exemplare gelangten auch in deutsche Boutiquen, sind aber praktisch nicht mehr zu bekommen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Montblanc-Weihnachtsdosen („Santa Claus Box\") und an wen wurden sie verteilt?", "a": "Die Weihnachtsdosen, offiziell „Santa Claus Box\" genannt, sind ein klassisches Montblanc-Werbegeschenk. Jedes Jahr im Dezember erhalten Mitarbeiter, Verkäufer, Fachhändler und treue Kunden eine mit Pralinen oder Trüffeln gefüllte Dose. Die Motive greifen Darstellungen aus den Anfängen des Unternehmens auf. Fachhändler konnten die Dosen auch leer bestellen und nach eigenem Belieben bestücken.\n\nAnfangs gab es unterschiedliche Formen, darunter eine Dose in Gestalt eines Kappenkopfes, eine runde Dose und zwei Ausführungen im Hochformat. Später wurde eine einheitliche Form beibehalten; als Jahrgänge dokumentiert sind unter anderem 1998 bis 2004. Eine Sonderrolle spielen zwei Verkaufsförderungsdosen: Sie sind mit jeweils sechs Büttenkarten desselben Motivs bestückt und haben einen Tiefzieheinsatz für einen Kugelschreiber Meisterstück 164, eine davon für die Bordeaux-Ausführung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Regenschirme gab es und zu welchen Anlässen wurden sie ausgegeben?", "a": "Der erste Montblanc-Regenschirm war schwarz-weiß gehalten, wobei die Farbe im Sprossenabstand wechselte; er hatte einen weißen, eckigen Kunststoffgriff. Ausgegeben wurde er 1992 in Berlin an die Besucher der internationalen Vorstellung der Linie New Dimensions.\n\nDer zweite Schirm war vollständig schwarz und sehr viel hochwertiger ausgeführt. Er kam 2001 in den Boutiquen zum Einsatz: Kunden, die bei Regen ihren eigenen Schirm vergessen hatten, konnten ihn ausleihen und sollten ihn eigentlich wieder abgeben. Beide Schirme sind daher nur in kleiner Zahl in Sammlerhand gelangt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wofür wurde das Montblanc-Mini-Tintenfass von 1991 hergestellt und für welche Füllhalter taugt es?", "a": "Das Mini-Tintenglas entstand 1991 exklusiv für den japanischen Markt. Es war nicht einzeln im Handel erhältlich, sondern Bestandteil einer speziellen Verpackung für Füllfederhalter der Linie Generation.\n\nFür die großen Meisterstücke ist das Glas nicht geeignet, weil die Eintauchtiefe zu gering ausfällt: Die Feder lässt sich nicht weit genug eintauchen, um den Kolben ordentlich zu füllen. Im direkten Vergleich mit einem regulären Montblanc-Tintenfass fällt der Größenunterschied deutlich aus. Sammler sollten das Fläschchen deshalb vor allem als Verpackungszubehör der Generation-Linie einordnen und nicht als Gebrauchstintenfass für große Kolbenfüller.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hat es mit dem Montblanc-Manschettenknopf-Etui aus dem Sommer 2004 auf sich?", "a": "Im August 2004 gab Montblanc ein Etui für Manschettenknöpfe als Werbegeschenk aus. Es besteht aus geprägtem Kalbsleder in Alligator-Optik und war nicht frei erhältlich.\n\nDie Vergabe lief über eine gezielte Kundenaktion: Ausgewählte Kunden erhielten von Montblanc ein Anschreiben mit einem Gutschein, den sie in der nächsten Montblanc-Boutique einlösen konnten. Wegen dieser eng begrenzten Verteilung gilt das Etui als Werbeartikel mit Sammelpotenzial; zugleich bewarb es die passenden Montblanc-Manschettenknöpfe.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Postkarten mit historischen Werbemotiven gab es und was kosteten die neueren Packungen?", "a": "Etwa Mitte der 1990er Jahre legte Montblanc eine Serie einzeln verpackter Grußkarten auf, die über die damaligen Top-Händler weltweit vertrieben wurde. Die Karten zeigen Werbemotive aus den 1930er und 1940er Jahren und sind sehr hochwertig ausgeführt. Ursprünglich gab es zehn Motive, von denen vier schon länger ausverkauft waren; gut sechs Jahre vor 2005 wurde die Serie aus dem Programm genommen, wobei ein Bremer Fachhändler nahezu den gesamten Restbestand übernahm.\n\nSpäter folgte eine neue Kartengeneration mit moderneren, zurückhaltenden Motiven, die nur in wenigen Fällen einen Bezug zu Montblanc haben. Diese Karten tragen kein vollflächiges Titelbild, sondern einen Stahlstich-Prägedruck, und werden in Packungen zu zehn Stück verkauft; der Preis lag 2005 bei 29,50 Euro je Packung. Verpackt sind sie in schwarzem Karton mit einem echten roten Wachssiegel, in das der Montblanc-Stern eingeprägt ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Artikel wurden als Incentives an Mitarbeiter und Verkäuferinnen vergeben?", "a": "Neben den Werbegeschenken für Kunden gab es bei Montblanc Artikel, die ausschließlich für eigene Mitarbeiter und Fachhändler bestimmt waren und deshalb nur selten in Sammlerhand gelangen.\n\nDazu zählt ein Halstuch aus reiner Seide im Format 50 x 50 Zentimeter, gelb und mit schwarzen Montblanc-Sternen besetzt; es ging an besonders erfolgreiche Verkäuferinnen. Zum selben Zweck wurde in den 1980er Jahren eine Brosche verliehen, die aus 22 Karat vergoldetem Sterlingsilber besteht. Wie bei Vermeil üblich läuft sie mit der Zeit an; der Belag lässt sich in einem Silberbad problemlos entfernen. Zur Einweihung des neuen Fabrikgebäudes in den 1990er Jahren wurden zudem eigens angefertigte Bierkrüge ausgegeben, die gelegentlich in Auktionen auftauchen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die Montblanc-Tassen der Nürnberger Boutique von 2004 und wie hoch war die Auflage?", "a": "Die Montblanc-Boutique in Nürnberg brachte 2004 eine eigene Tasse heraus, die mit historischen Montblanc-Werbefahrzeugen bedruckt ist. Verkauft wurde sie ausschließlich in dieser Boutique und in einer Auflage von 240 Stück.\n\nDer Verkauf erfolgte zugunsten der Nürnberger Charity-Aktion „Sternstunden\", die vom Bayerischen Rundfunk organisiert wird und benachteiligte Kinder unterstützt. Wegen der kleinen, örtlich begrenzten Auflage zählt die Tasse zu den schwer zu findenden Montblanc-Sammelstücken, obwohl sie regulär verkauft und nicht verschenkt wurde.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche kleineren Werbeartikel wie Schlüsselanhänger, Golfbälle oder Pokale gab Montblanc aus?", "a": "Den Montblanc-Schlüsselanhänger gab es in zwei Ausführungen: zunächst als größeren Kunststoff-Chip mit dem Montblanc-Logo, später in deutlich hochwertigerer Form mit einem Messingkern, Emaillack auf bombierter Fläche und versilbertem Rand. Golfbälle wurden in zwei Farbvarianten angeboten, schwarz und weiß, jeweils in fünf Härtegraden.\n\nEin kleiner Pokal von 2,8 Zentimetern Höhe und 1,9 Zentimetern Durchmesser aus vergoldetem Messing entstand bei einem Tag der offenen Tür, vermutlich dem Sommerfest 2000: Die Besucher erhielten zunächst einen Block aus Messing und begleiteten ihn durch die einzelnen Arbeitsstationen, so dass sich jeder Arbeitsschritt am eigenen Stück verfolgen ließ.\n\nTransparente Einkaufs- beziehungsweise Badetaschen mit Lederbesatz gingen 2002 als Give-away an Kunden mit einem Einkaufswert von über 1.000 Euro. Ein Radiergummi wurde höchstwahrscheinlich 2001 zur Einführung des Sketch Pen 169 an die Käufer verschenkt; hinzu kommen Streichholzbriefchen im typischen Montblanc-Design und Produktproben der Parfüms Presence, Presence Cool und Individuel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was enthielt die Montblanc Nib-Selection Box und wie sah die Verkaufshilfe der 1930er Jahre aus?", "a": "Die Nib-Selection Box diente im Fachhandel dazu, dem Kunden die verfügbaren Federbreiten vorzuführen. Sie enthielt acht Füllfederhalter Meisterstück 146 LeGrand mit den Federbreiten von EF bis OBB sowie einen 145 mit der Federstärke S. So ließ sich die passende Feder einfach und schnell direkt beim Händler bestimmen.\n\nEine ähnlich gedachte Verkaufshilfe gab es bereits in den 1930er Jahren. In dieser Box lagen jedoch keine kompletten Füllhalter, sondern stark vergrößerte Federmodelle von jeweils etwa 18 Zentimetern Länge und 8 Zentimetern Breite. Sie wurden für Schulungszwecke und zur Erklärung der Federformen gegenüber Kunden eingesetzt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Gab es bei Montblanc Federn, die breiter als BB sind, und für welchen Markt wurden sie gebaut?", "a": "Neben den heute üblichen breiten Federn B und BB führte Montblanc früher auch 6B-Federn, also eine Breite, die sechs B entspricht. Hergestellt wurden sie Anfang der 1960er Jahre speziell für den japanischen Markt.\n\nVerbaut wurden diese Federn in den Modellen 14 und 24. Sie traten dort die Nachfolge der Notenfeder an, deren Produktion damals eingestellt wurde. Entsprechend klein ist die Stückzahl geblieben, und Füllhalter mit einer solchen Feder gehören zu den ausgesprochenen Raritäten im Montblanc-Federprogramm.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind Kugelfedern und Durchschreibfedern bei Montblanc und woran erkennt man sie?", "a": "Kugelfedern tragen im Kürzel ein vorangestelltes K, etwa KM für eine Kugelfeder in der Breite M oder KEF für eine besonders feine Ausführung. Sie sind keine Erfindung der 1990er Jahre: Schon von den 1950er bis in die 1970er Jahre gab es Kugelfedern in verschiedensten Größen, eine KEF-Feder ist unter anderem in alten Füllhaltern Meisterstück 146 LeGrand belegt.\n\nDurchschreibfedern erkennt man an der Lage des Herzlochs: Es sitzt deutlich näher am Schreibkorn als bei einer normalen Feder. Dadurch wird die Feder weniger flexibel, gewinnt aber an Stabilität und hält dem höheren Druck stand, der beim Ausfüllen von Durchschreibformularen nötig ist. Dokumentiert ist eine solche Durchschreibfeder der Stärke KM in einem Montblanc 262.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die Montblanc-Federstärke „S\" (Spezial) aus und in welchem Modell wurde sie verbaut?", "a": "Die Federstärke S gilt als seltenste Federbreite der Montblanc-Schreibgeräte aus den 1990er Jahren, weil es sie nur für kurze Zeit und nur beim Meisterstück 145 Chopin gab. Sie schreibt breit und dabei absolut gleichmäßig, ohne jegliche Aussetzer, und war für Schreiber gedacht, die den Halter beim Schreiben drehen; bei einer normalen B- oder BB-Feder führt das unweigerlich zu Aussetzern. Aus demselben Grund eignet sie sich auch gut für Linkshänder.\n\nDer Nachteil liegt im Schriftbild, das etwas charakterlos wirkt; die Produktion wurde deshalb wieder eingestellt. Besonders selten ist die Ausführung in 18 Karat Gold: Gerüchten zufolge entstanden nur rund 200 S-Federn aus 750er Gold. Chopin-Füllhalter mit S-Feder sind entsprechend schwer zu finden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie kennzeichnet Montblanc Linkshänder-Federn und wie unterscheidet sich ihr Schliff?", "a": "Montblanc kennzeichnet Linkshänder-Federn durch ein kleines L am Schaftende der Feder. Das Zeichen sieht aus wie eine um 90 Grad gedrehte und gespiegelte Eins. Die typischen Federbreiten wurden auch als Linkshänder-Ausführung verkauft, wobei sich die Bezeichnung ändert: aus F wird FL, aus M wird ML, aus OM wird MOL und aus OB wird BOL.\n\nAuch der Schliff unterscheidet sich. Bei der ML-Feder ist der obere Bereich des Korns, beim Schreiben also die linke Seite, abgeflacht. Bei den schräg geschliffenen Varianten verläuft der Schliff gegenüber normalen Federn umgekehrt: Während normale Oblique-Federn links kürzer sind als rechts, ist bei den auf OL endenden Federn der linke Schenkel länger. Belegt sind solche Federn unter anderem in einem Montblanc 149 mit ML-Feder und einem Montblanc 146 mit MOL-Feder aus den 1950er Jahren. Heute bieten nur noch sehr wenige Hersteller eigene Linkshänder-Federn an, während früher fast alle größeren Marken sie im Programm hatten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man eine Noten-Feder (Music Nib) und wie schreibt sich ein Füllhalter damit?", "a": "Noten-Federn wurden in den 1930er Jahren entwickelt. Typisch ist eine breite, aber flach geschliffene Feder, mit der sich dünne und breite Linien und damit kalligrafische Effekte erzielen lassen. Das auffälligste Merkmal ist die doppelt geschlitzte Feder mit zwei Luft- beziehungsweise Herzlöchern; die doppelte Schlitzung führt annähernd die doppelte Tintenmenge nach vorn an das Federkorn.\n\nAusgelegt sind diese Federn auf das Schreiben mit sehr leichtem oder gar keinem Druck, weshalb Aussetzer kaum vorkommen. Drückt man stärker auf, steigt der Tintenfluss merklich und das Schriftbild wirkt deutlich lebendiger als bei normalen Federn. Zu viel Druck sollte man dennoch vermeiden: Durch die doppelte Spaltung ist die Feder zwar flexibler, verbiegt sich aber auch schneller. Wegen des scharfen Schliffs verkantet sie zudem leicht, so dass sich diese Halter für Schreiber, die schon mit OM-Federn Mühe haben, nicht eignen. In Montblanc-Füllhaltern wurden Noten-Federn nur selten verbaut; belegt ist unter anderem ein Montblanc 344 N von etwa 1957 bis 1960.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sind die in Japan umgearbeiteten Montblanc-Federn für asiatische Schriftzeichen?", "a": "Für das Malen japanischer und chinesischer Schriftzeichen werden Federn in Japan als Spezialanfertigung umgearbeitet. Ausgangspunkt ist eine EF-Feder, deren Spitze so umgeformt wird, dass sich die für diese Zeichen nötigen Strichformen ziehen lassen. Die Federn wirken auf den ersten Blick verbogen, sind es aber nicht, sondern folgen einem bewussten Umbau.\n\nDie Umarbeitung hat allerdings ihren Preis: Weil kein Schreibkorn mehr vorhanden ist, schreibt sich das blanke Gold vergleichsweise schnell ab, die Lebensdauer solcher Federn ist also begrenzt. Zugeschrieben werden sie einem in der japanischen Sammlergemeinde bekannten Federspezialisten, der nach eigener Aussage viele Jahre für Montblanc gearbeitet hat.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wer fertigt die Goldfedern für Marken wie OMAS und warum war die Notenfeder des Filarmonica aufwendig?", "a": "Goldfedern stammen häufig nicht von der Marke selbst, die den Füllhalter verkauft. Die Peter Bock GmbH in Heidelberg zählt zu den besten Federherstellern; dort lassen unter anderem Faber-Castell, Montegrappa und OMAS sowie kleinere Manufakturen ihre Federn fertigen.\n\nFür die Notenfeder des OMAS Filarmonica musste die Fertigung 2004 praktisch neu aufgebaut werden: Viele Werkzeuge waren komplett neu zu entwickeln, weil die letzte Musikfeder dieses Hauses in den 1960er Jahren für einen amerikanischen Künstler entstanden war. Vorbild der neuen Feder war eine Waterman Music-Nib der Größe 5 aus dem Jahr 1936; ausgeführt wurde sie in 18 Karat Gold.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was verbirgt sich hinter der Gravur „Füllfederzentrale Max Schumacher Dortmund\" auf alten Füllhaltern?", "a": "Die Gravur verweist auf ein Dortmunder Fachgeschäft, das im Mai 1925 von Max Schumacher unter dem Namen „Die Füllfeder-Zentrale Dortmund\" eröffnet wurde. Montblanc gehörte von Beginn an zum Sortiment, daneben wurden Füllhalter von Pelikan, Soenneken, Kaweco und anderen Herstellern geführt. Händlergravuren dieser Art finden sich bis heute auf alten Schreibgeräten und erlauben es, ein Stück einem Verkaufsort und einer Zeitspanne zuzuordnen.\n\nDas Geschäft wurde vom Sohn des Gründers weitergeführt und zog 1963 in die heutigen Räume in der Kleppingstraße um; seit 1980 liegt es in den Händen der Familie Volmerg. Eine Urkunde von Montblanc vom 4. Dezember 1948 belegt die damalige Neueröffnung im Hansa-Pavillon, in dem das Geschäft über dreißig Jahre ansässig war. Im Jahr 2005 blickte das Haus auf eine achtzigjährige Firmentradition zurück; zum Service gehören bis heute Reinigung, Restaurierung und Gravur, während komplizierte Reparaturen an historischen Schreibgeräten ausgelagert werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeichnet die drei limitierten Unicef-Ausgaben des Montblanc Meisterstücks 149 von 2004 aus?", "a": "Bei den Unicef-Editionen des Jahres 2004 handelt es sich streng genommen um serienmäßige Meisterstücke 149; das Schreibgerät selbst wurde gegenüber dem regulären Modell nicht verändert. Das Besondere liegt in der Verpackung. Für die drei Ausgaben wurden eigens gestaltete Boxen entworfen, und zwar von Andrée Putman, Helmut Jahn und Tom Sachs. Die Kassette wird damit selbst zum Accessoire für den Schreibtisch und ist das eigentliche Unterscheidungsmerkmal der Edition.\n\nDie Markteinführung erfolgte im Herbst 2004. Da der Füllhalter einem gewöhnlichen 149 entspricht, ist die vollständig erhaltene Originalbox das entscheidende Merkmal, an dem sich eine Unicef-Ausgabe später überhaupt erkennen lässt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Ausstattung und welche Auflagenhöhe hat die Montblanc Limited Edition Ancient Games von 2004?", "a": "Die Limited Edition Ancient Games brachte Montblanc 2004 pünktlich zu den Olympischen Spielen in Griechenland auf den Markt. Der Füllfederhalter besteht aus Gold, die Kappe ist aus Marmor gefertigt. Der Korpus ist mit Gravuren antiker Darstellungen von Sportlern verziert und greift damit das Thema der Wettkämpfe der Antike auf.\n\nDie Auflage der Edition ist auf 28 Exemplare begrenzt. Zusammen mit der Materialkombination aus Gold und Marmor macht diese sehr kleine Stückzahl das Schreibgerät zu einer ausgesprochen seltenen Montblanc-Ausgabe des Jahrgangs 2004.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann kam die Montblanc Writers Edition 2004 Franz Kafka in den Handel und wo war sie zuerst zu sehen?", "a": "Die Writers Edition des Jahres 2004 ist Franz Kafka gewidmet. Erstmals abgebildet war sie im Limited Editions Katalog 2004. Im September 2004 lief die Fertigung im Hamburger Werk auf vollen Touren, und die ersten Stücke standen zu diesem Zeitpunkt bereits in einzelnen Montblanc Boutiquen. Der Fachhandel wurde erst etwa einen Monat später beliefert, so dass die über die Boutiquen verkauften Exemplare die frühesten ausgelieferten Stücke sind.\n\nAuf Sammlertreffen war die Edition ebenfalls schon im September 2004 zu sehen: Auf der Tilburg Pen Show am 24. September 2004 zeigte ein Händler den neuen Kafka neben älteren Montblanc-Raritäten.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entsteht bei Montblanc aus einem massiven Goldband eine fertige Feder für einen Füllhalter?", "a": "Ausgangsmaterial ist ein massives Goldband, das zunächst gewalzt wird. Dabei wird das Material zur Spitze hin dünner ausgewalzt als am hinteren Ende, damit die Feder die gewünschte Flexibilität erhält. Im zweiten Arbeitsgang werden die Ziselierung geprägt und gleichzeitig das Herzloch gestanzt. Anschließend erhält der Rohling in einem sogenannten Gesenk seine endgültige gewölbte Form.\n\nNach dem Galvanisieren wird das Iridiumkorn angebracht, das die Spitze vor dem Abschreiben schützt. Danach wird der Federspalt mit haardünnen Trennscheiben bis zum Herzloch geschlitzt. Zum Schluss prüft ein Mitarbeiter jede einzelne Feder von Hand, richtet sie bei Bedarf neu und stellt so sicher, dass sie weich über das Papier gleitet. Dieser letzte Schritt lässt sich nicht automatisieren, er beruht auf jahrelanger Erfahrung und Feingefühl. Die Qualität wird zudem an jeder Arbeitsstation erneut kontrolliert.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum trägt jede Goldfeder ein Iridiumkorn und wozu dienen Federspalt und Herzloch?", "a": "Gold ist zu weich, um damit unmittelbar schreiben zu können. Fehlte der harte Aufpunkt, so schriebe sich eine Goldfeder verhältnismäßig schnell ab. Deshalb wird nach dem Galvanisieren auf die Federspitze das Iridiumkorn aufgebracht. Es bildet die Fläche, die tatsächlich über das Papier läuft, und schützt das weiche Federblatt vor Verschleiß.\n\nDer Federspalt wird erst danach eingeschnitten, und zwar mit haardünnen Trennscheiben, die den Schlitz bis zum Herzloch führen. Der Spalt ist für den Tintenfluss entscheidend, denn über ihn gelangt die Tinte aus dem Tintenleiter an die Spitze. Das Herzloch wird bereits früher gestanzt, gemeinsam mit dem Prägen der Ziselierung, und bildet den Abschluss des Spalts.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie werden Montblanc-Federn rhodiniert und welche weiteren Teile durchlaufen die Galvanik?", "a": "Die Federn der StarWalker-Füllhalter bestehen aus 14 Karat Gold und werden in einem eigenen Arbeitsgang rhodiniert, also mit Rhodium überzogen. Rhodium gehört zu den Platin-Metallen und gibt der Feder ihre helle Oberfläche.\n\nDas Rhodinieren geschieht in der Galvanik-Anlage des Hamburger Werks. Dort werden außerdem Clips, Ringe und weitere Metallteile platiniert oder vergoldet. Die Galvanik ist einer der wenigen Arbeitsschritte in der Schreibgerätefertigung, die weitgehend automatisiert ablaufen; diese Automatisierung dient hier ausdrücklich der Qualitätssicherung. Erst im Anschluss an das Galvanisieren erhält die Feder ihr Iridiumkorn und ihren Federspalt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie werden die Korpusse der Montblanc-Schreibgeräte aus Edelharz hergestellt?", "a": "Am Anfang steht das Mischen des Edelharzes. Verschiedene, nicht offengelegte Additive geben dem Material seine besondere Tiefe und seinen charakteristischen Glanz. Das fertige Harz gelangt anschließend in die Gießerei, wo die Grundkörper der Schreibgeräte im Spritzgussverfahren entstehen.\n\nUnmittelbar nach dem Spritzgießen beginnt die Qualitätskontrolle; bereits die Rohlinge werden geprüft, bevor sie weiterbearbeitet werden. Danach kommen sie auf die Drehbank und werden dort in Form gebracht. Auch in diesem Bereich bestimmt bei etlichen Arbeitsschritten die Handarbeit das Ergebnis, obwohl die Halle auf den ersten Blick von Maschinen geprägt ist. Bis zur Montage werden die Teile immer wieder kontrolliert und eventuelle Mängel behoben.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Prüfungen durchlaufen Montblanc-Schreibgeräte im Testlabor des Hamburger Werks?", "a": "Aus jeder Produktion wird eine zufällige Stichprobe gezogen und im Testlabor weit härteren Prüfungen unterzogen, als es die laufende Kontrolle an den Arbeitsstationen vorsieht. Für einen Teil dieser Versuche dienen durchsichtige Demonstratoren, an denen sich beobachten lässt, wie die Tinte im Inneren des Schreibgeräts verdunstet und an welchen Stellen sich Kondenswasser bildet.\n\nIn einer Druckkammer werden Füllhalter unterschiedlichen Luftdruckverhältnissen ausgesetzt, womit sich beispielsweise ein Flug im Flugzeug simulieren lässt. In Klimakammern werden die Materialien starken Temperaturschwankungen ausgesetzt; die Schreibgeräte werden dort eingefroren oder sehr hohen Temperaturen ausgesetzt. Am Schreibroboter schließlich durchlaufen die Federn Langzeittests mit verschiedenen Schreibhaltungen und Schriftzeichen. Nur Federn, die dabei weder klecksen noch kratzen, bestehen diese Prüfung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum tropfen Füllhalter bei niedrigem Luftdruck und was leistet der Tintenleiter im Flugzeug?", "a": "Bei sinkendem Luftdruck wird Tinte aus dem Tintenbehälter nach vorn gedrängt. Entscheidend ist dann das Kapillarsystem des Tintenleiters: Es nimmt die überschüssige Tinte in gewissem Rahmen auf und hält sie zurück, so dass der Füllhalter dicht bleibt. Genau dieser Fall wird im Testlabor in einer Druckkammer nachgestellt, mit der sich ein Flug im Flugzeug simulieren lässt.\n\nDie Aufnahmefähigkeit des Tintenleiters ist allerdings begrenzt. Unterschreitet der Luftdruck eine bestimmte Grenze, fängt jeder Füllhalter an zu tropfen, unabhängig von Hersteller und Preisklasse. Für den Transport im Flugzeug heißt das, dass auch ein sorgfältig gebautes Schreibgerät bei starkem Druckabfall nicht zuverlässig dicht bleibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist der Artisan-Shop bei Montblanc und welche Schreibgeräte entstehen dort?", "a": "Der Artisan-Shop ist die Manufakturwerkstatt im Hamburger Werk. Dort entstehen die besonders seltenen Limited Editions und die besonders wertvollen Schreibgeräte, und zwar in aufwendiger Handarbeit durch die Meister ihres Fachs. Von einer Serienfertigung kann in diesem Bereich keine Rede sein.\n\nIm Artisan-Shop sind deshalb auch Stücke zu sehen, die im Handel kaum je auftauchen, etwa der Beethoven, verschiedene Skeleton Editions oder Asia Editions. Der Bereich gehörte 2004 zu den Stationen, die Sammlern bei einer Werksbesichtigung gezeigt wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Aufgabe hat die Montblanc Academy am Hamburger Standort des Unternehmens?", "a": "Die Montblanc Academy ist der Schulungs- und Ausstellungsbereich am Hamburger Standort. Hinter ihrem Portal finden ständig wechselnde Ausstellungen mit Werken verschiedener Maler und Bildhauer statt. Kunst ist dabei im gesamten Gebäude präsent und nicht auf den Eingangsbereich beschränkt, wie es sonst häufig der Fall ist.\n\nDaneben beherbergt die Academy Schulungs- und Konferenzräume sowie eine vollständig eingerichtete Muster-Boutique. In dieser Dummy-Boutique wird das Verkaufspersonal geschult; außerdem lassen sich dort neue Einrichtungskonzepte erproben, bevor sie in den echten Boutiquen umgesetzt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was zeigt das Montblanc-Museum am Hamburger Firmensitz des Unternehmens?", "a": "Das Museum am Hamburger Firmensitz stellt die Firmenchronik dar und führt die Geschichte des Unternehmens von den Gründerjahren bis in die Gegenwart in Wort und Bild vor. Gezeigt werden vor allem originale historische Schreibgeräte, dazu Stücke aus Sondereditionen und Einzelanfertigungen.\n\nEinen weiteren Schwerpunkt bilden die aktuellen Writers Editions und die Patron of the Arts Editionen. Für Sammler besonders interessant sind die alten Schreibgeräte sowie der Nachbau alter Werkbänke, der die frühere Fertigung anschaulich macht. Das Museum war 2004 fester Bestandteil der Werksbesichtigungen und konnte im Anschluss an den Rundgang durch die Produktion besichtigt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie laufen Produktentwicklung und Werkzeugbau bei Montblanc ab und welche Materialien werden erprobt?", "a": "Am Anfang steht die Produktentwicklung, in der neue Modelle entworfen und am Computer konstruiert werden. Dort werden immer wieder auch neue Werkstoffe erprobt. 2004 lag beispielsweise ein Stück Mammutzahn zur Prüfung vor; das Material erwies sich als für Schreibgeräte nicht geeignet.\n\nEin Herzstück der Fertigung ist der Werkzeugbau. Hier entstehen sämtliche Formen und Werkzeuge, mit denen die Schreibgeräte später hergestellt werden. Maschinen und Arbeitsschritte entsprechen dem, was man aus der optischen und feinmechanischen Industrie kennt; maßgeblich ist jeder hundertstel Millimeter. Kennzeichnend ist zudem die Flexibilität der Produktion: Die Arbeitsplätze lassen sich innerhalb kurzer Zeit auf neue Modelle umstellen. Insgesamt hat der Betrieb eher den Charakter einer Manufaktur als den einer Massenfertigung.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Seit wann verkauft das Bremer Traditionshaus Dörrbecker Schreibgeräte von Montblanc?", "a": "Das Bremer Schreibwarenhaus Dörrbecker wurde 1861 gegründet. Montblanc-Schreibgeräte führt es seit 1909, also bereits ein Jahr nach der Gründung von Montblanc im Jahr 1908. Damit war das Haus der erste Montblanc-Kunde außerhalb Hamburgs.\n\nPelikan-Schreibgeräte gehören seit 1929 zum Sortiment. Aus dieser langen Verbindung erklärt sich, dass das Geschäft neben einer eigenen Montblanc-Boutique auch ältere Editionen führt, die im übrigen Handel längst nicht mehr zu bekommen sind, und dass es für Montblanc- und Pelikan-Sammler zu einer festen Adresse geworden ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welches Sortiment führte die Schatzkammer des Bremer Hauses Dörrbecker im Jahr 2004?", "a": "Der Geschäftsbereich gliederte sich 2004 in drei Räume: eine Montblanc-Boutique, den Hauptteil des Ladens und die sogenannte Schatzkammer. Im Tresor lagerten über 3.500 Schreibgeräte von 35 Marken, darunter Visconti, Pelikan, Graf von Faber-Castell, Montegrappa, Lamy und Kaweco. Erhältlich waren außerdem sämtliche Jannsen-Tinten sowie Papiere, Timer und weiteres Zubehör; ein eigener Bereich war Graf von Faber-Castell gewidmet.\n\nIn der Schatzkammer waren alle Schreibgeräte der Writers Editions jeweils als Satz aus Füllfederhalter, Kugelschreiber und Bleistift ausgestellt, dazu sämtliche Füllfederhalter der Patron of the Arts Editionen in beiden Ausführungen, also in der Auflage 4810 und in der Auflage 888. Weitere Vitrinen zeigten sämtliche Schreibgeräte der Anniversary Edition 1924 und einen Füllfederhalter aus der Serie Anniversary 75. Ständig waren dort über 200 verschiedene limitierte Füllfederhalter aller großen Marken zu sehen, ergänzt um fast alle Pelikan Limited Editions der Vorjahre.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist der Dörrbecker Quintessenz und von welchem Hersteller stammt dieser Füllfederhalter?", "a": "Der Quintessenz ist ein Füllfederhalter aus Zelluloid, den Visconti eigens für das Bremer Schreibwarenhaus Dörrbecker angefertigt hat und der dessen Namen trägt. Das Modell ist zeitlos klassisch gestaltet und wurde vor allem wegen seines ausgewogenen Schreibverhaltens geschätzt. Die Auflage ist auf 88 Exemplare begrenzt.\n\nAngeboten wurde der Halter 2004 unmittelbar bei dem auftraggebenden Händler in Bremen. Er zählt damit zu den Händlereditionen, die in sehr kleiner Stückzahl und außerhalb des allgemeinen Fachhandels erscheinen und deshalb später seltener auftauchen als die regulären Serien eines Herstellers.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie entstehen die handgefertigten Holzfüllfederhalter von Stefan Fink und welche Hölzer werden verwendet?", "a": "Die Halter entstehen in einem Hamburger Atelier aus massiven Hölzern, darunter afrikanisches Savannenholz, Grenadill und Amaranth; auch Schlangenholz wird verarbeitet. Vom Holzklotz bis zum fertigen Füllfederhalter vergehen rund drei Jahre, bei Schlangenholz etwa ein halbes Jahr länger. Die Hölzer müssen warm und trocken gelagert werden und verlangen fortwährende Aufmerksamkeit.\n\nGedrechselt wird von Hand: Aus einem vierkantigen Stück Holz entsteht binnen Sekunden ein gerundeter Rohling. Dieser wird gebohrt, geschliffen und in Öl gebadet; auch die Gewinde werden selbst geschnitten, damit Feder, Schaft und Kappe eine durchgehende Linie ergeben. So entstehen griffige Halter, die warm in der Hand liegen. Der Hersteller ist gelernter Tischler und Drechsler und hat zusätzlich Design an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg studiert; ursprünglich fertigte er Holzmöbel und Wohnaccessoires, bevor er zum Schreibgerätebau kam.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Feder und welches Füllsystem besitzen die Holzfüllfederhalter von Stefan Fink?", "a": "Die Schreibgeräte tragen eine handgefertigte Goldfeder aus 18 Karat, die als Signet einen Finken zeigt. Erhältlich ist sie in den Federbreiten F, M und B, so dass sich der Halter an unterschiedliche Handschriften anpassen lässt. Das Tintenwerk wird wahlweise mit einem Kolbenkonverter oder mit Standardpatronen befüllt und gilt als flugtauglich.\n\nJedes Schreibgerät ist ein Unikat und wird in einem handgefertigten Etui aus schwarzem Leder ausgeliefert. Neben Füllfederhaltern entstehen auch Skizzierstifte. Die Jahresproduktion lag 2004 bei etwa 200 Einzelstücken, bevorzugtes Absatzgebiet war der asiatische Raum.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist das Museum Scryption in Tilburg und was wird dort für Schreibgerätesammler gezeigt?", "a": "Das Scryption in Tilburg ist ein Museum rund um die Schreibgeräte. Ausgestellt sind zahlreiche alte Schreibgeräte, darunter auch Montblanc-Halter, dazu historische Ladentheken von Schreibwarenhändlern und alte Werkbänke, die die frühere Fertigung zeigen. Ergänzt wird die Sammlung durch eine Vielzahl von Schreibmaschinen und eine umfangreiche Sammlung von Radiergummis. Das Haus ist klein und übersichtlich und lässt sich in überschaubarer Zeit besichtigen.\n\nIn den Räumen des Museums fand alljährlich die Tilburg Pen Show statt, im Jahr 2004 am 24. September. Sie ist im Vergleich zu anderen Sammlerbörsen klein; bei etwa 15 Händlern bleibt deutlich mehr Zeit für Gespräche als auf den großen Veranstaltungen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Schreibgeräte und welche Preise waren 2004 auf der Tilburg Pen Show zu finden?", "a": "Auf der Tilburg Pen Show im September 2004 wurden überwiegend ältere Schreibgeräte gehandelt, neuere Modelle nur in geringer Zahl. Bei den rund 15 Händlern fanden sich zahlreiche Montblanc-Füllhalter aus den fünfziger Jahren sowie Exemplare des Modells 139. An einem Stand waren farbige Montblanc-Halter und Baby-Safety-Füllhalter zu sehen, an einem anderen der Graf von Faber-Castell Pen of the Year 2004 aus Bernstein. Die angebotenen Stücke befanden sich ausnahmslos in gutem Zustand, die Preise waren durchaus moderat.\n\nAuch neuere limitierte Schreibgeräte wurden vergleichsweise günstig abgegeben: Ein Satz aus Peter the Great und Catherine the Great kostete 2.700 Euro, ein 149er aus der Edition 1924 war für 900 Euro zu haben. Neben Schreibgeräten wurden auf der Börse auch Zeitschriften und Bücher zum Thema verkauft.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie war 2004 auf der Hamburger Füllhalterbörse die Nachfrage nach alten und nach neuen Schreibgeräten?", "a": "Die Hamburger Füllhalterbörse fand am 3. Oktober 2004 in einer Halle neben dem Museum der Arbeit statt; vor der Halle lief gleichzeitig ein Flohmarkt. Der Handel begann früh, bereits gegen halb neun waren die meisten Tische aufgebaut und erste Geschäfte abgeschlossen. Gegen zehn Uhr füllte sich die Halle zusätzlich mit Flohmarktbesuchern.\n\nGefragt waren fast ausschließlich alte Schreibgeräte. Neuere Modelle der zurückliegenden Jahre verkauften sich dagegen schleppend bis gar nicht, obwohl die geforderten Preise dem damaligen Niveau bei Ebay entsprachen oder sogar darunter lagen. Der Grund lag in der Käuferstruktur: Die Sammler suchten vor allem ältere Stücke, während die Flohmarktbesucher neue Füllfederhalter zwar gern ausprobierten, aber keine kauften. Wer auf einer Börse neuere Serienware anbietet, muss deshalb auch bei marktgerechter Preisstellung mit geringem Umsatz rechnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was hat es mit der 2004 vorgestellten Schreibtinte aus 24-karätigem Gold auf sich?", "a": "2004 kam eine Schreibtinte auf den Markt, die reines Gold enthält und als 24-karätige Gold-Tinte angeboten wurde. Öffentlich zu sehen war sie im September 2004 auf der Tilburg Pen Show am Stand eines Sammlers und am 3. Oktober 2004 auf der Hamburger Füllhalterbörse, wo der Anbieter, ein Unternehmen namens Nanosolutions, sie erstmals selbst präsentierte.\n\nInteressenten konnten die Tinte dort auch im Probeschreiben ausprobieren. Eingeführt wurde sie damit zuerst im Umfeld der Sammlerbörsen und nicht über den allgemeinen Schreibwarenhandel.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist an der Feder des Philarmonica aus dem Music Nib Project besonders?", "a": "Der Philarmonica entstand 2004 als Projekt eines Sammlers und Restaurators und wurde auf der Hamburger Füllhalterbörse am 3. Oktober 2004 in nahezu fertigem Zustand gezeigt; dort konnte der Halter auch bereits vorbestellt werden. Der Korpus besteht aus schwarzbraunem Zelluloid.\n\nBesonders ist die Feder: Sie besitzt zwei Herzlöcher statt des sonst üblichen einzelnen Herzlochs. Dadurch ist stets ein satter Tintenfluss gewährleistet. Das Projekt, das dem Halter seinen Beinamen gab, war ausdrücklich auf eine solche Musikfeder hin angelegt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wann und wo fand das 16. Internationale Füllhaltersammlertreffen in Köln statt und wie war der Einlass geregelt?", "a": "Das 16. Internationale Füllhaltersammlertreffen wurde am Samstag, dem 27. März 2004, im Clubhaus des Ruder- und Tennisclubs Germania in Köln ausgerichtet; organisiert wurde es von Stefan Wallrafen. Der Einlass war zweistufig geregelt: Ab 10 Uhr trafen sich zunächst die Profi-Sammler, das allgemeine Sammlerpublikum wurde erst ab 13 Uhr eingelassen. Zu dieser Zeit hatte sich bereits eine lange Schlange vor dem Eingang gebildet, und im Saal war kaum noch ein freies Durchkommen möglich.\n\nDer Betrieb endete früh. Rund zwei Stunden nach der Nachmittagsöffnung räumten die ersten Verkäufer ihre Tische, bis 16 Uhr hatten auch die letzten Sammler eingepackt. Erst dann blieb Zeit für ausführlichere Gespräche mit den Ausstellern. Das Treffen hat internationalen Zuschnitt: Auf dem Parkplatz standen Fahrzeuge aus den Niederlanden und Belgien, in der angrenzenden Gaststätte trafen sich Schweizer, Engländer, Amerikaner und Chinesen. Wer die Stücke in Ruhe sehen möchte, sollte einplanen, dass der Andrang am frühen Nachmittag am größten ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie verhielten sich 2004 die Preise und der Erhaltungszustand auf dem Kölner Sammlertreffen im Vergleich zu Ebay?", "a": "Die Preise für neuere Schreibgeräte lagen auf dem Kölner Sammlertreffen im März 2004 auf dem üblichen Marktniveau und entsprachen in etwa den damaligen Ebay-Preisen. Ausgesprochene Schnäppchen waren kaum zu finden; wer dort kaufte, zahlte für aktuelle Modelle also nicht weniger als im Online-Handel. Ein gut gefülltes Portemonnaie gehört deshalb zur Ausrüstung.\n\nDer entscheidende Unterschied liegt in Auswahl und Zustand. Das Angebot eines großen Sammlertreffens ist deutlich breiter als das der Online-Auktionen, und die älteren Schreibgeräte befanden sich in außerordentlich gutem Zustand, der mit dem durchschnittlichen Ebay-Angebot nicht zu vergleichen war. Für Sammler alter Schreibgeräte lohnt der Besuch deshalb auch dann, wenn preislich nichts zu gewinnen ist: Sie bekommen Stücke zu sehen und in die Hand, die sich sonst kaum einmal aus der Nähe betrachten lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete ein Montblanc Schiller aus der Writers Edition im März 2004 auf dem Sammlermarkt?", "a": "Für einen Montblanc Schiller aus der Writers Edition wurden auf dem Kölner Sammlertreffen im März 2004 rund 360 Euro verlangt. Dieser Betrag galt unter Sammlern als guter, keineswegs überhöhter Preis und ist ein brauchbarer Anhaltspunkt für das Niveau, auf dem gebrauchte Stücke dieser Reihe zu dieser Zeit gehandelt wurden.\n\nEinzuordnen ist die Summe in das damalige Marktumfeld: Die Preise neuerer Schreibgeräte bewegten sich auf Sammlertreffen ungefähr auf dem Niveau der Online-Auktionen, echte Schnäppchen blieben die Ausnahme. Wer 2004 ein Stück dieser Serie unterhalb des Ladenpreises suchte, war auf Treffen und Börsen angewiesen, musste dort aber ebenfalls mit marktüblichen Forderungen rechnen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Marken waren 2004 auf dem Kölner Füllhaltersammlertreffen vertreten und welche fehlten?", "a": "Das Angebot des Kölner Sammlertreffens deckte 2004 vor allem das hochpreisige Segment ab. Neben vielen alten Schreibgeräten fand sich ein reichhaltiges Sortiment neuer Ware von Montblanc, Pelikan, Montegrappa, Parker, Omas und Bexley, also praktisch von allen Herstellern, die im gehobenen Preisbereich anbieten. Einzelne Aussteller haben sich auf bestimmte Marken spezialisiert, so dass es sich lohnt, zunächst einen Überblick zu gewinnen und dann gezielt einzelne Tische anzusteuern.\n\nDeutlich schlechter stehen die Aussichten für Sammler deutscher Gebrauchsmarken. Seltene Schreibgeräte von Geha oder Heiko waren auf dem Treffen nicht zu entdecken; gezielte Nachfragen nach Heiko-Füllhaltern wurden von den Anbietern eher belächelt. Wer solche Marken sammelt, wird auf den großen internationalen Treffen also kaum fündig und muss auf andere Bezugsquellen ausweichen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie war die erste Münchner Füllhalterbörse am 10. Juli 2004 in der Residenz organisiert?", "a": "Die Münchner Füllhalterbörse fand am Samstag, dem 10. Juli 2004, erstmals in den historischen Räumen der Residenz statt. Veranstalter war Gerhard Baur, der die Räume gemeinsam mit seiner Familie hergerichtet hatte: Tische aufbauen, Tischdecken zuschneiden und für vernünftiges Licht sorgen hatte bis in die Nacht vor der Börse gedauert. Als offizielle Einlasszeit für Besucher waren 12 Uhr angekündigt, tatsächlich wurde schon vorher eingelassen. Nach Zahlung des Eintritts erhielt jeder Besucher ein kleines Tintenfässchen Schreibmayr Königstinte als Begrüßungsgeschenk. Jeder Anbieter hatte ein Namensschild auf dem Tisch stehen, so dass sich Handelspartner aus dem Online-Handel auch persönlich zuordnen ließen.\n\nDie Börse war international besucht: Neben deutschen Sammlern kamen Teilnehmer aus den Niederlanden, Italien, Kroatien, Österreich, der Schweiz und den USA. Viele reisten bereits am Freitag an und trafen sich am Abend in einem Gasthof zum Fachsimpeln, andere kamen am Morgen und fuhren abends wieder zurück. Beworben wurde die Veranstaltung mit Prospekten und einer eigens gestalteten Postkarte, die in Münchner Schreibwarengeschäften auslagen. Die Börse war von Anfang an nicht als einmalige Veranstaltung gedacht, eine Fortsetzung war bereits geplant.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was wird auf einer Füllhalterbörse außer den Schreibgeräten selbst angeboten und in welchen Preislagen?", "a": "Auf Füllhalterbörsen liegt Ware in sehr unterschiedlichen Preisklassen aus. Viele Anbieter stellen eine sogenannte Krabbelkiste auf den Tisch, in der ältere Füllhalter bereits ab etwa 10 Euro zu finden sind; das war der Einstiegspreis auf der Münchner Börse im Juli 2004. Die exklusiven und teuren Stücke liegen dagegen selten offen aus, sondern bleiben gut verwahrt im Karton oder in der Tasche unter dem Tisch und werden erst auf Nachfrage gezeigt. Wer gezielt Hochwertiges sucht, muss also fragen und nicht nur schauen.\n\nZum Angebot gehört außerdem das gesamte Umfeld des Schreibgeräts: Werkzeug für die Füllhalterreparatur, Korkdichtungen und Ersatzteile ebenso wie Schachteln, Werbemittel und Sammelobjekte bis hin zu Aschenbechern. Die Originalschachteln bilden ein eigenes, wenig beachtetes Sammelgebiet. Manche sind aufwendig und kunstvoll gestaltet, andere tragen lediglich den Schriftzug des Füllhalters. Eine systematische Auflistung oder Fachliteratur zu diesen Schachteln fehlte 2004 weitgehend.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was ist die Schreibmayr Königstinte und wo war sie im Jahr 2004 erhältlich?", "a": "Die Königstinte ist eine exklusive, handgefertigte Füllhaltertinte, die das Münchner Schreibwarenhaus Schreibmayr unter eigenem Namen anbietet. Sie wird in kleinen Tintenfässchen abgefüllt; bei der Münchner Füllhalterbörse im Juli 2004 erhielt jeder zahlende Besucher ein solches Fässchen als Begrüßungsgeschenk.\n\nSchreibmayr gehörte 2004 neben Prantl und Kaut-Bullinger zu den Münchner Adressen, die Sammler wegen ihres Schreibgeräteangebots ansteuerten. In diesen Geschäften lag auch das Werbematerial für die Füllhalterbörse aus, und das Personal war mit der Sammlerszene vertraut. Für Sammler ist der Besuch solcher Fachgeschäfte vor allem deshalb interessant, weil sich dort Schreibgeräte zahlreicher Hersteller im Original in Augenschein nehmen lassen, die man sonst nur von Fotos kennt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was kostete der Eintritt zum Internationalen Füllhaltersammlertreffen in Köln 2005 und wie verlief der Tag?", "a": "Das von Stefan Wallrafen organisierte 17. Internationale Füllhaltersammlertreffen fand am 5. März 2005 wieder im Clubhaus des Ruder- und Tennisclubs Germania in Köln statt; der Termin liegt regelmäßig Anfang März. Der Eintritt war gestaffelt: Bis 13 Uhr kostete er 30 Euro, danach nur noch 3 Euro. Trotz des hohen Vormittagspreises war der Saal bereits vor 13 Uhr gut gefüllt, mit der günstigen Nachmittagsöffnung strömten dann hunderte weiterer Sammler herein.\n\nDer Tagesablauf folgt einem festen Muster. Ab etwa 9 Uhr bauten die Aussteller die Tische auf, offizieller Einlass war um 10 Uhr, tatsächlich drängten die ersten Sammler schon gegen 9.45 Uhr in den Saal. Unmittelbar danach wurde gefeilscht und gekauft, häufig noch bevor die Ware vollständig ausgepackt war; erst nach der ersten Welle kam Zeit für Gespräche. Ab 15 Uhr reisten die ersten Verkäufer ab, gegen 16 Uhr war die Veranstaltung beendet, und die Aussteller trafen sich traditionell noch zu einem gemeinsamen Essen im angrenzenden Restaurant.\n\nDie Witterung wirkt sich auf ein solches Treffen spürbar aus: 2005 lag das Clubhaus tief verschneit, einige Teilnehmer mussten auf die Bahn ausweichen und konnten deshalb weniger Schreibgeräte mitbringen als sonst.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Schreibgeräte werden auf Sammlertreffen tatsächlich gekauft und wie liegen die Preise gegenüber Ebay?", "a": "Auf Sammlertreffen wechseln vor allem ältere Schreibgeräte den Besitzer. Am Vormittag des Kölner Treffens im März 2005 wurden insbesondere Stücke aus der Zeit vor 1945 gehandelt, am Nachmittag standen Schreibgeräte aus den sechziger und siebziger Jahren im Vordergrund. Neuware spielt eine deutlich geringere Rolle. Gefeilscht wird selbstverständlich, und die ersten Interessenten stehen oft schon am Tisch, bevor die Ware vollständig ausgepackt ist.\n\nDas Preisniveau war 2005 fair und lag häufig sogar unter den damaligen Ebay-Preisen. Der eigentliche Vorteil gegenüber der Online-Auktion besteht aber darin, dass sich die Schreibgeräte vor dem Kauf genau unter die Lupe nehmen lassen, statt sich auf Fotos und Beschreibungen verlassen zu müssen. Auch wer selbst wenig verkauft, hat von einem Besuch etwas, weil sich der Erfahrungsaustausch mit anderen Sammlern nur dort in dieser Dichte ergibt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Größen und Ausführungen des Montblanc Safety-Füllhalters gelten als besonders selten?", "a": "Die Safety-Füllhalter von Montblanc wurden in mehreren, durch Nummern bezeichneten Größen gebaut. Als die wohl seltenste Größe gilt der Safety No. 12. Ein solches Stück war sowohl auf dem Kölner Sammlertreffen im März 2004 als auch auf dem Treffen im März 2005 jeweils als einzelnes, viel beachtetes Exemplar zu sehen und wird unter Sammlern als ausgesprochene Rarität gehandelt.\n\nNeben der Größe entscheidet die Ausführung über die Seltenheit. Besonders gesucht sind achtkantige Gehäuseformen und aufwendige Metallauflagen: Ein achtkantiger Safety No. 2 mit Gold-Overlay gehörte 2005 zu den Stücken, die in Köln für die größte Aufmerksamkeit sorgten. Wer sich für Safety-Füllhalter interessiert, findet solche Varianten praktisch nur auf den großen internationalen Sammlertreffen, wo sie einzeln und meist nur für einen Tag gezeigt werden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Montblanc-Füllhalter galten Mitte der 2000er Jahre auf Sammlertreffen als besondere Raritäten?", "a": "Als ausgesprochene Raritäten gelten die farbigen Montblanc-Füllhalter älterer Bauart; vier solcher Stücke nebeneinander zu sehen, war 2004 auf dem Kölner Sammlertreffen ein Ausnahmefall. Ebenfalls hervorgehoben wurde dort ein neuer Montblanc 149 in der Demonstrator-Ausführung, der als extrem selten gilt. 2005 zählten ein besonders schön erhaltener Montblanc 139 und ein gestreifter 144 zu den Höhepunkten des Angebots.\n\nEine eigene Sonderform ist der Montblanc Carrera mit Kolbenmechanik. Nur wenige Exemplare dieses Modells wurden mit Kolbenfüllsystem gebaut, weshalb ein solches Stück unter Sammlern als bemerkenswerter Fund gilt. Breiter gefragt, aber weit weniger selten sind Montblanc-Schreibgeräte aus den sechziger und siebziger Jahren; sie bildeten 2005 einen eigenen Angebotsschwerpunkt und wurden vor allem am Nachmittag gesucht.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum sind alte Montblanc-Tinten unter Sammlern gefragt und wie umfangreich können Tintensammlungen sein?", "a": "Alte Montblanc-Tinten sind ein eigenständiges und lebhaft nachgefragtes Sammelgebiet. Auf dem Kölner Sammlertreffen im März 2005 gehörten sie zu den begehrtesten Angeboten überhaupt; Restbestände wurden auch nach dem Treffen noch abgegeben, solange der Vorrat reichte. Damit gilt nicht nur das Schreibgerät selbst, sondern auch das zugehörige Verbrauchsmaterial als sammelwürdig.\n\nTinte wird von manchen Sammlern systematisch und in großem Umfang zusammengetragen: Eine einschlägige Sammlung umfasste 2005 mehr als 450 Tinten aller bekannten Hersteller. Historische Tinten werden dabei nicht nur aufbewahrt, sondern auch getestet und in eigenen Tintenheften und Fachbeiträgen beschrieben, so dass sich Eigenschaften älterer Tinten dokumentiert nachlesen lassen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was besagt die Preis-Qualitäts-Irradiation und welches Beispiel aus der Uhrenbranche belegt sie?", "a": "Als Preis-Qualitäts-Irradiation bezeichnet das Marketing den Effekt, dass Käufer vom Preis auf die Qualität schließen. Teure Produkte werden als hochwertiger eingeschätzt als objektiv gleichwertige, aber günstigere Angebote. Ist etwas kostenlos, so wird es zwar angenommen, aber nicht weiter geachtet: Was nichts kostet, gilt schnell als nichts wert.\n\nEin bekanntes Beispiel liefert ein Schweizer Uhrenhersteller, der vor einigen Jahren erstmals eine preiswerte Stahluhr anbot. Der Preis war für diese Marke ungewöhnlich günstig, und die Geschäftsleitung rechnete fest mit einem Erfolg; tatsächlich erwies sich das Modell als Ladenhüter. Erst nachdem der Preis um mehrere tausend DM angehoben worden war, verkaufte sich die Uhr glänzend, weil die Kunden ausdrücklich eine teure Uhr wollten. Vergleichbares zeigt sich bei Unternehmensberatungen und Marktforschungsinstituten, deren seit Jahren bekannte Informationen erst dann tatsächlich genutzt werden, wenn zuvor hohe Honorare dafür gezahlt wurden.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man an Kappenstern und Zierringen, ob ein Montblanc Bohème Kugelschreiber eine Fälschung ist?", "a": "Der Kappenstern ist das erste zuverlässige Merkmal: Beim Original sind die Sternspitzen rund ausgeführt, bei der Kopie laufen sie eckig aus. Ebenso wichtig ist der Übergang vom Logo zum Metallteil des Kappenkopfs. Beim Original schließt das Logo sauber mit dem Metall ab, bei der Kopie bleibt ein deutlicher Überstand stehen.\n\nDas zweite Merkmal sind die Ringe mit dem Bohème-Schriftzug. Bei der Kopie ist der Schriftzug schraffiert ausgeführt statt sauber graviert, und der mittlere der drei Ringe fällt im Verhältnis zu den beiden äußeren deutlich breiter aus. Beide Merkmale sind auf den üblichen Verkaufsfotos von Internet-Auktionen nicht zu erkennen, lassen sich aber an gezielten Detailaufnahmen oder am Gerät selbst sofort prüfen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheidet sich der Schmuckstein im Clip eines echten Montblanc Bohème von dem einer Kopie?", "a": "Der Stein im Clip ist beim Bohème das auffälligste Einzelmerkmal. Das Original trägt einen rund geschliffenen Stein, die Kopie dagegen einen geraden, einfachen Schliff, der flach und stumpf wirkt. Der Unterschied ist in der Detailaufnahme so groß, dass er keiner weiteren Erklärung bedarf.\n\nGleich daneben lohnt der Blick auf den Clip selbst. Bei der Kopie handelt es sich um einen aus Blech gebogenen Clip, der besonders im schrägen Blickwinkel eine andere Kontur zeigt als der geprägte Original-Clip. Da sich beides erst am Gerät oder auf sehr guten Detailfotos beurteilen lässt, empfiehlt es sich, vor einem Kauf aus zweiter Hand gezielt Aufnahmen von Stein und Clip anzufordern. Seriöse Verkäufer stellen solche Detailfotos ohnehin von sich aus ein.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welcher Schriftzug steht auf der Clipunterseite eines echten Montblanc StarWalker und was fehlt bei der Kopie?", "a": "Die Unterseite des Clips trägt beim Original den Schriftzug GERMANY metal Pix. Bei der Kopie fehlt diese Kennzeichnung vollständig. Der Grund liegt in der Fertigung: Montblanc-Clips werden geprägt, der Clip der Kopie dagegen ist aus einem Stück Blech gebogen, weshalb ihm auch die innere Prägung fehlt.\n\nEin zweites Merkmal am selben Bauteil ist der Cliptropfen. Beim Original geht der Clip glatt und ohne Absatz in den Tropfen über, bei der Kopie ist an diesem Übergang eine deutliche Kante zu sehen. Beide Merkmale lassen sich mit bloßem Auge prüfen, sobald man die Kappe in der Hand hat; auf den Fotos einer Internet-Auktion ist eine gut gemachte Kopie dagegen nicht als solche zu erkennen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wo sitzt die Clipcodierung an Montblanc-Schreibgeräten und wie ist eine echte Codierung aufgebaut?", "a": "Montblanc hat die Codierung nur bei der ersten Serie der Geräte auf den Clip eingebrannt; danach sitzt sie auf dem oberen Kappenring. Sie besteht immer aus zwei Buchstaben, gefolgt von sieben Ziffern, und ist als Lasergravur ausgeführt, wirkt also eingebrannt. Mit einer Lupe oder einer starken Lesebrille ist sie ohne weiteres zu entziffern.\n\nBei Kopien sitzt die vermeintliche Seriennummer häufig an der falschen Stelle, etwa auf dem Clip, obwohl sie beim entsprechenden Original neben dem Clip beziehungsweise auf dem Kappenring stünde. Sie ist dort meist kaum sichtbar und erkennbar nicht mit dem Laser eingearbeitet. Position, Aufbau aus zwei Buchstaben und sieben Ziffern sowie die Ausführung als Lasergravur ergeben zusammen ein gut prüfbares Echtheitsmerkmal.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Auffälligkeiten am schwebenden Stern und an der Oberfläche verraten eine Kopie des StarWalker Resin?", "a": "Der schwebende Stern im Kappenkopf ist beim Original so eingearbeitet, dass sich das Logo fotografisch nicht direkt fokussieren lässt; bei der Kopie gelingt das ohne weiteres. Zudem hat der Stern der Kopie nicht die typische Montblanc-Form, sondern ähnelt eher einem verdellten Kreis. Auch der Stern in der Verpackung ist bei Fälschungen oft schlecht geformt und sieht kaum noch nach einem Stern aus.\n\nEin zweiter Hinweis ist die Haptik: Die Oberfläche des Schafts fühlt sich bei der Kopie auffällig stumpf an, verglichen mit einem echten Schreibgerät der Marke deutlich matter. Beim Minenwechsel zeigt sich schließlich, dass das Metallteil der Kopie deutlich länger ausgeführt ist, während das Griffstück des Originals dunkler und dessen Prägung prägnanter ist. Die mitgelieferte Mine ist bei der Kopie ebenfalls ein Nachbau.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Warum entlarvt schon das Füllsystem eine Fälschung der Writers Edition F. Scott Fitzgerald?", "a": "Der F. Scott Fitzgerald ist ein Kolbenfüller. Wer einen aufgeschraubten Fitzgerald mit Patronen- beziehungsweise Konverterfüllung vor sich hat, hält eine Kopie in der Hand. Dazu kommt, dass sich der Schaft der Kopie durchschauen lässt, er ist also lichtdurchlässig. Das Original ist innen aus schwarzem Edelharz und damit undurchsichtig.\n\nIm geöffneten Zustand wird bei diesen Fälschungen außerdem ein Bohème-Schriftzug sichtbar, der an einem Fitzgerald nichts zu suchen hat. Er zeigt, dass für die Kopie Teile beziehungsweise Formen eines anderen Modellnachbaus verwendet wurden; passend dazu erinnert auch das Griffstück in seiner Form an einen Bohème. Beide Beobachtungen sind eindeutig und benötigen kein Vergleichsstück.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Welche Federprägung ist bei einer Montblanc Writers Edition echt und welche Beschriftung verrät eine Fälschung?", "a": "Auf den Federn der Writers Editions stehen grundsätzlich die 4810, die Angabe 18 KT und das Jahr, aus dem die Edition stammt, zum Beispiel 1999. Montblanc beschriftet Federn dagegen nicht mit IRIDIUM POINT; auch ein aufgeprägtes PARIS ist eine reine Erfindung der Kopie-Hersteller. Schon eine dieser beiden Beschriftungen genügt, um eine Fälschung zu erkennen.\n\nBeim F. Scott Fitzgerald kommt hinzu, dass die Feder der Kopie nicht platiniert ist und insgesamt eine völlig andere Prägung trägt als das Original; der Vergleich mit der Abbildung im Begleitheft macht das sofort deutlich. Federn dieser Machart mit genau dieser Prägung finden sich auch auf Kopien anderer Montblanc-Modelle, sodass das Merkmal über die Writers Edition hinaus brauchbar ist.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Was sagt die Limitierungsnummer 04602 / 16500 auf einem F. Scott Fitzgerald über das Schreibgerät aus?", "a": "Diese Nummer trägt jede bekannte Fälschung des Modells: Die Limitierungsnummer der Kopien lautet immer 04602 / 16500. Schon die Gesamtzahl ist falsch, denn 16.500 Füllhalter wurden nie hergestellt. Die Auflage umfasste 14.000 Füllhalter und 4.500 Sets.\n\nErgänzend lohnt der Blick auf die Kappe. Die Kappe des Originals ist bauchiger geformt, die der Kopie fast gerade. Bei der Kopie lässt sie sich nicht so aufstecken, dass sie sicher auf dem Schaft hält, und dabei bleibt der schwarze konische Bereich sichtbar. Die Kappenringe des Originals sind aus Silber gefertigt, die der Kopie wirken eher chromfarben. Der Clip ist bei der Kopie aus gebogenem Blech gefertigt, was von unten betrachtet sofort auffällt.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheiden sich Guilloché, Kappenringe und Kappenkopf eines echten Solitaire von denen einer Kopie?", "a": "In der Gesamtansicht fallen zwei Dinge auf: Bei der Kopie sind die Kappenringe durch schwarze Ringe unterbrochen, und das Guilloché-Muster sitzt deutlich enger zusammen als beim Original. Beides ist so grob, dass es sich sogar auf schlecht gemachten Verkaufsfotos erkennen lässt.\n\nEin weiteres, oft übersehenes Merkmal ist der Kappenkopf. Bei Kopien ist er häufig vollständig schwarz, also ausgeführt wie bei einem Schreibgerät aus Edelharz. Die Solitaire-Schreibgeräte haben dort jedoch immer einen Kopf in der Metallausführung des Gehäuses. Fällt bei einem angeblichen Solitaire ein rein schwarzer Kappenkopf auf, spricht das gegen die Echtheit.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man an Kappenstern und Clipform eine Kopie eines Montblanc Solitaire?", "a": "Der Stern der Kopie läuft in den Ecken spitz aus und wirkt insgesamt eckig, während der Originalstern runder geformt und deutlich weißer ist. Der Clip des Originals ist abgerundet, der der Kopie kantig und eckig.\n\nDer gravierende Unterschied zeigt sich in der Seitenansicht am sogenannten Cliptropfen. Beim Original ist der Tropfen separat angebracht, also aufgelötet. Bei der Kopie sind Clip und Tropfen aus einem einzigen Stück Blech gebogen, sodass von einer Tropfenform kaum die Rede sein kann. Dieser aus Blech gebogene Clip ist ein Merkmal, das sich bei Kopien sehr vieler Montblanc-Modelle wiederfindet und deshalb immer zuerst geprüft werden sollte.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Ist die Seriennummer am Clip eines echten Montblanc geprägt oder mit dem Laser eingebrannt?", "a": "Beim Original ist die Kennzeichnung am Clip mit dem Laser eingebrannt. Deshalb erscheint sie immer etwas grau und liegt in der Oberfläche, ohne das Metall zu verformen. Bei Kopien ist die Nummer dagegen eingeprägt beziehungsweise eingestanzt, sie sieht also wie eingedrückt aus.\n\nDaraus ergibt sich eine einfache Regel: Jede Kennzeichnung, die wie in das Metall eingedrückt wirkt, gehört zu einer Fälschung. Das Merkmal ist mit einer Lupe gut zu prüfen und auch auf einer ausreichend scharfen Detailaufnahme zu beurteilen, weshalb es sich vor einem Kauf aus zweiter Hand lohnt, ein Foto der Clipmarkierung zu verlangen.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie unterscheiden sich die Kappenringe eines echten Meisterstück Rollerball von denen einer Kopie?", "a": "Zwei Dinge fallen im direkten Vergleich auf. Erstens hat der Kappenring der Kopie einen anderen Goldfarbton. Zweitens, und das ist das verlässlichere Merkmal, sind die schwarzen Ringe bei der Kopie nicht bündig mit der Oberfläche des Kappenrings: Es handelt sich um Nuten, also Einkerbungen, die schwarz ausgelegt sind.\n\nBeim Original bestehen die schwarzen Ringe dagegen aus Edelharz und bilden mit dem Metall eine geschlossene Oberfläche. In der Vergrößerung beider Kappenringe nebeneinander tritt dieser Unterschied eindeutig hervor und ist auch für Ungeübte nachvollziehbar.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Woran erkennt man am Clip eines angeblichen Meisterstück Rollerball, dass es sich um eine Kopie handelt?", "a": "Die Clipform des Meisterstücks ist seit den 1940er Jahren unverändert, also seit rund sechs Jahrzehnten gleich geblieben. Bei der Kopie läuft das untere Ende des Clips eher eckig als rund aus, was im direkten Vergleich gut zu sehen ist.\n\nAus der Nähe betrachtet zeigt sich zudem, dass der Clip der Kopie aus gebogenem Blech besteht. Solche Blechclips finden sich bei sehr vielen Montblanc-Fälschungen und sind daher eines der zuverlässigsten Merkmale überhaupt. Trifft eines dieser Merkmale auf ein vermeintliches Meisterstück zu, handelt es sich um eine Kopie, deren Wert allenfalls dem einer einzelnen Montblanc-Mine entspricht; die kostete Mitte der 2000er Jahre etwa vier Euro.", "board": "", "category": ""}
{"q": "Wie sieht die MONTBLANC-Prägung auf der Rückseite eines echten Sienna-Lederetuis aus?", "a": "Beim Original ist die Prägung auf der Rückseite wesentlich prägnanter ausgeführt als bei der Kopie: Das gesamte MONTBLANC-Feld ist in das Leder vertieft eingearbeitet, und der Stern ist darin sauber ausgeformt.\n\nBei der Kopie ist die Prägung dagegen nur angedeutet. Das Feld hebt sich kaum vom übrigen Leder ab, und der Stern ist darin kaum sichtbar. Zusammen mit der grob genarbten Lederoberfläche und der zu kurzen Lasche ist die schwache Rückseitenprägung das eindeutigste Unterscheidungsmerkmal an diesen Etuis, weil sie sich auch auf einem einfachen Foto beurteilen lässt.", "board": "", "category": ""}
