Technisch haben die beiden Schreibgeräte wenig gemeinsam: Der Kafka besitzt einen fest eingebauten Kolbenkonverter, der Lennon ist ein klassischer Kolbenfüllhalter. Auch gestalterisch beschränkt sich die Ähnlichkeit im Wesentlichen auf die Grundform. Der Kafka greift „Die Verwandlung“ auf: Der Querschnitt wechselt von quadratisch zu rund, Schaft und Kappe sind teilweise durchsichtig, die Gestaltung ist insgesamt betont schlicht. Der Lennon wirkt dagegen auffällig und nimmt Gitarrenmotive auf.

Vom Lennon gibt es mehrere Ausführungen. Neben der unlimitierten Edition erschien eine limitierte Version in Weiß, bei der die Gitarrensaiten hervorgehoben sind und die noch poppiger wirkt. An der Spitze steht eine Artisan-Ausführung als Skeleton-Modell, bei der die Saiten einzeln am Clip eingesetzt sind. Diese Artisan-Edition war nach Auskunft des Herstellers bereits vor Produktionsbeginn vollständig verkauft; angeschrieben wurden nur ausgesuchte Sammler, die den Betrag sofort zu zahlen hatten. Dass kurz darauf ein erstes Exemplar auf dem Zweitmarkt angeboten wurde – für 40.000 US-Dollar (Stand 2011) –, zeigt, wie schnell solche Zuteilungen wieder in den Handel gelangen.