Ein solches Stück ist schlicht ein Meisterstück 146. Die Bezeichnung LeGrand kam erst in den 1990er Jahren auf, als Montblanc die Baugrößen der Linie neu ordnete: Für den Reisefüllhalter 147 Traveller musste der Schaft verlängert werden, damit zwei Patronen Platz fanden, und der 146 wurde daran angeglichen. Erst in diesem Zusammenhang entstanden die übrigen LeGrand-Schreibgeräte, also Kugelschreiber, Drehbleistift, Tintenroller und Textmarker in passender Baugröße.

Zuvor gab es diese Entsprechung nicht. Zum 146 griff man damals zum Kugelschreiber 164, der seinerseits noch nicht Classique hieß. Dass ein LeGrand-Kugelschreiber 161 mit knapp 148 Millimetern einige Millimeter länger ausfällt als ein 146 aus den Achtzigern mit rund 142 Millimetern, ist deshalb normal und kein Hinweis auf ein falsches oder fremdes Teil; der Durchmesser von etwa 15,5 Millimetern stimmt bei beiden überein. Die einfarbige 14-karätige Feder passt ebenfalls zu dieser Bauzeit.