Nein. Ein leer gebliebenes Service-Guide oder Zertifikat ist kein Indiz für eine fragwürdige Herkunft. Viele Sammler lassen diese Papiere grundsätzlich nicht ausfüllen, weil der Kaufbeleg als Nachweis genügt und der Eintrag praktisch nur im Garantiefall eine Rolle spielt. Für die Echtheitsbeurteilung sind das Schreibgerät selbst, seine Verarbeitung, die Gravuren und die Limitierungsnummer maßgeblich, nicht die Vollständigkeit der Beipapiere. Aufbewahren sollte man Verpackung und Papiere dennoch, weil sie den Wiederverkaufswert spürbar beeinflussen.
Die Agatha-Christie-Ausgabe ist eine limitierte Auflage. Obwohl seinerzeit vergleichsweise viele Stücke hergestellt wurden, ist sie bei Sammlern dauerhaft stark gefragt, und daran wird sich voraussichtlich wenig ändern. Ein geerbtes Exemplar muss deshalb nicht ungesehen im Schrank stehen bleiben. Wer ein bislang unbenutztes Stück in Gebrauch nimmt, sollte allerdings wissen, dass das den Sammlerwert mindert: Ungeschriebene Exemplare mit vollständigem Zubehör erzielen deutlich höhere Preise.