Für Schreibgeräte aus den 1970er Jahren wie den 1266 hält der Montblanc-Service keine Ersatzteile mehr bereit. Ein Einsenden nach Hamburg führt in solchen Fällen meist dazu, dass das Gerät unrepariert zurückkommt; Kosten, Wartezeit und bei einem Versand aus dem Ausland auch das Verlustrisiko lassen sich sparen.
Reparierbar sind diese Modelle trotzdem, denn Mechanik und Vorderteil stimmen mit denen der schlichten schwarzen Montblanc-Schreibgeräte derselben Jahre überein. Wer ein passendes Spenderstück beschaffen kann, gewinnt daraus die nötigen Teile. Genau darauf haben sich unabhängige Werkstätten und Händler für alte Montblanc-Schreibgeräte spezialisiert, die entsprechende Altbestände vorhalten und den Einbau übernehmen.
Sinnvoll ist deshalb, eine Werkstatt in erreichbarer Nähe zu suchen, statt das Schreibgerät um die halbe Welt zu schicken. In Japan gilt Eizo Fuji in Tokio als bekannte Anlaufstelle für Montblanc-Modelle der 1970er Jahre, in Deutschland übernehmen mehrere auf Vintage-Schreibgeräte spezialisierte Werkstätten solche Arbeiten. Vor der Beauftragung sollte man Aufwand und Wert abwägen, denn die schlichten Serienmodelle jener Jahre sind keine hochpreisigen Sammlerstücke.