Vom mechanischen Auspolieren der Gravur wird abgeraten, da der frühe Nachkriegskunststoff bereits Weichmacher verloren hat und eine Schwächung der Wand zum Gehäuseschaden führen kann. Ein Ultraschallbad kann die Goldunterlegung lösen, greift aber auch die Dichtungsmasse an und ist deshalb riskant. Empfohlener Mittelweg ist, die goldene Unterlegung durch einen Graveur oder Schlüsseldienst mit dem üblichen schwarzen Wachsstift abdecken zu lassen, wodurch die Gravur deutlich entschärft wird, ohne die Substanz anzugreifen. Generell wird auch dafür plädiert, Gravuren als Teil der Geschichte des Schreibgeräts zu erhalten. Eine vorsichtige Politur mit Wenol ist auch bei alten Modellen unbedenklich, solange nicht zu grob gearbeitet wird; für Reparaturen wird HMS empfohlen.