Beide Schriftsteller, denen Montblanc je eine Writers Edition gewidmet hat, dachten sehr unterschiedlich über Wohlstand. Überliefert ist ein kurzer Wortwechsel: Fitzgerald bemerkte gegenüber Hemingway, die Reichen seien anders als andere Menschen, worauf Hemingway trocken erwiderte, sie hätten eben mehr Geld.

Hemingway hielt reiche Leute für öde; sie tränken zu viel, spielten zu viel Backgammon und wiederholten sich ständig. Fitzgerald dagegen lebte in seinen besten Jahren selbst großzügig, verfügte über verhältnismäßig viel Geld und trank zu viel Gin. In diese Zeit fällt sein heiterer Text „Wie man von 36.000 Dollar im Jahr lebt“ – eine Summe, die nach den Verhältnissen von 2004 rund 360.000 Dollar entsprach. In den dreißiger Jahren verschuldete er sich, verfiel zunehmend dem Alkohol und starb bereits im Alter von 44 Jahren.