Gold ist zu weich, um damit unmittelbar schreiben zu können. Fehlte der harte Aufpunkt, so schriebe sich eine Goldfeder verhältnismäßig schnell ab. Deshalb wird nach dem Galvanisieren auf die Federspitze das Iridiumkorn aufgebracht. Es bildet die Fläche, die tatsächlich über das Papier läuft, und schützt das weiche Federblatt vor Verschleiß.

Der Federspalt wird erst danach eingeschnitten, und zwar mit haardünnen Trennscheiben, die den Schlitz bis zum Herzloch führen. Der Spalt ist für den Tintenfluss entscheidend, denn über ihn gelangt die Tinte aus dem Tintenleiter an die Spitze. Das Herzloch wird bereits früher gestanzt, gemeinsam mit dem Prägen der Ziselierung, und bildet den Abschluss des Spalts.