Die Münchner Füllhalterbörse fand am Samstag, dem 10. Juli 2004, erstmals in den historischen Räumen der Residenz statt. Veranstalter war Gerhard Baur, der die Räume gemeinsam mit seiner Familie hergerichtet hatte: Tische aufbauen, Tischdecken zuschneiden und für vernünftiges Licht sorgen hatte bis in die Nacht vor der Börse gedauert. Als offizielle Einlasszeit für Besucher waren 12 Uhr angekündigt, tatsächlich wurde schon vorher eingelassen. Nach Zahlung des Eintritts erhielt jeder Besucher ein kleines Tintenfässchen Schreibmayr Königstinte als Begrüßungsgeschenk. Jeder Anbieter hatte ein Namensschild auf dem Tisch stehen, so dass sich Handelspartner aus dem Online-Handel auch persönlich zuordnen ließen.

Die Börse war international besucht: Neben deutschen Sammlern kamen Teilnehmer aus den Niederlanden, Italien, Kroatien, Österreich, der Schweiz und den USA. Viele reisten bereits am Freitag an und trafen sich am Abend in einem Gasthof zum Fachsimpeln, andere kamen am Morgen und fuhren abends wieder zurück. Beworben wurde die Veranstaltung mit Prospekten und einer eigens gestalteten Postkarte, die in Münchner Schreibwarengeschäften auslagen. Die Börse war von Anfang an nicht als einmalige Veranstaltung gedacht, eine Fortsetzung war bereits geplant.