Montblanc hat, wie andere Hersteller auch, Schreibgeräte an Tiffany & Co. geliefert, die dort anschließend mit dem Tiffany-Schriftzug beziehungsweise -Logo auf Schaft oder Clip versehen wurden. Diese Kennzeichnung erfolgte nicht im Auftrag und ohne Billigung von Montblanc. Aus der daraus entstandenen Auseinandersetzung ging hervor, dass Montblanc die Belieferung von Tiffany einstellte; eine offizielle Kooperation der beiden Häuser hat es demnach nie gegeben.
Sammlerisch gelten solche Stücke wie alle Montblanc-Schreibgeräte mit nachträglicher Namensgravur oder Werbeaufdruck als wenig begehrt. Als sammelwürdig angesehen werden allenfalls Gravuren, die nachweislich bei Montblanc selbst ausgeführt wurden. Ein Tiffany-Imprint steigert den Wert eines Meisterstücks daher nicht, sondern mindert ihn eher — auch wenn solche Exemplare in Auktionen regelmäßig als besondere Rarität angepriesen werden und als zeitgeschichtliche Kuriosität durchaus ihren Reiz haben.