Bei alten Schreibgeräten dringen Tintenpigmente in die Materialoberfläche ein und gehen dort eine relativ feste Verbindung mit dem Material ein, die sich weder durch reines Wässern noch im Ultraschallbad vollständig lösen lässt. Mechanische Bearbeitung ist erforderlich: Sammler verwenden Blechlehren, ein Skalpell aus dem medizinischen Zubehör oder gebrauchte Zahnarztbestecke vom Flohmarkt, um die Kanäle des Tintenleiters vorsichtig zu reinigen. Vor dem Tausch eines Tintenleiters sollte geprüft werden, ob ein originalgetreuer Ersatz vorhanden ist - nicht jeder Tintenleiter passt mechanisch oder kapillartechnisch zu allen Modellen.