Der Mechanismus erinnert an ein Vakuumsystem im Stil von Parkers Vacumatic; eine genaue Zuordnung zu Hersteller, Land und Jahr ist allerdings schwierig, da auch eine umgebaute Mechanik möglich erscheint. Bei alten Vakuumfüllern ist der innenliegende Gummitank fast immer ausgetrocknet und meist nicht mehr füllbar. Recherchen in der Fachliteratur (Steinberg, "Füllfederhalter, Das illustrierte Lexikon für Sammler") führten den Besitzer zu Parkers Patent von 1832, bei dem mittels Kolben und Stange im Schaft Tinte zur Feder gepresst wurde - der erste belegte Selbstfüller. Eine Behandlung mit Kriechöl löste festsitzende Teile, der Mechanismus besteht hier aus Kolbenstange, Korkdichtung und Schraubenfeder mit Rändelschraube.