Hallo Stefan,
entschuldige, aber Deine Antwort passt leider gar nicht zu diesem Beitrag.
Zum einen hat Montblanc schon immer auch andere Artikel, z.B. Lederwaren hergestellt und zum anderen ist es nur konsequent, wenn sich ein Unternehmen, dass sich in einem schrumpfenden Markt befindet, diversifiziert. Hätte Opel das nicht getan, würde sich heute wahrscheinlich keiner mehr an das Unternehmen erinnern - einfach weil es schon vor etlichen Jahren sang- und klanglos vom Markt verschwunden wäre ... und letztlich ist es nun einmal ein Fakt, dass der Markt für das "analoge" Schreiben schrumpft. Es bringt wenig "alten Zeiten" nachzutrauern wenn man die Marktverhältnisse nicht ändern kann und Kundenbedürfnisse ändern sich nun mal ...das kann man ignorieren, nur leider wird das nicht lange klappen... um die Zukunft des Unternehmens und damit auch den Schreibgerätebereich zu sichern, MUSS Montblanc also reagieren. Und das klappt seit Anfang der 90er ja auch sehr gut.
Wie viel Markendehnung möglich ist, ist dabei natürlich eine andere Frage.
Aber was hat das mit Werksführungen zu tun? Nichts...
Letztlich muss man eben akzeptieren, dass sich die wenigsten Firmen überhaupt die Mühe machen, Unternehmensführungen anzubieten. MB ist da eine löbliche Ausnahme und dabei ist natürlich klar, dass jede Führung für ein Unternehmen mit Aufwand und Kosten verbunden ist. Deshalb ist es sicher nachvollziehbar, wenn die Anzahl der Führungen beschränkt ist und man deshalb etwas länger warten muss. Aus meiner Sicht ist es eh sinnvoller, "gebündelt" zu erscheinen, d.h. beispielsweise zusammen mit anderen CAS-Mitgliedern eine Besichtigung zu machen.
Lieber Stefan, auch wenn meine Antwort etwas hart ist ... aber solche Führungen sind aus meiner Sicht ganz besondere Ereignisse, die ein Hersteller zu bestimmten Anlässen anbieten kann ... gleich so negativ zu reagieren und deshalb die Marke wechseln zu wollen, finde ich doch arg übertrieben. Sorry.
Gruß
Michael