Der Vacumatic besitzt weder Tintensack noch Kolben, sondern arbeitet mit einem Stößel und einem Diaphragma (Gummimembran) sowie einem Luftrohr im Schaft. Beim Eindrücken des Stößels wird Luft durch das Luftrohr verdrängt; lässt man ihn zurückgleiten, entsteht ein Vakuum, das die Tinte über den Tintenleiter ansaugt. Voraussetzung ist, dass Feder und Tintenleiter vollständig in der Tinte stehen und gegebenenfalls ein vorhandenes Luftloch beim Pumpen abgedeckt wird, damit das Vakuum aufgebaut werden kann. Das System wurde von Parker etwa ab Ende der 1930er Jahre eingesetzt.