Beim K 122 steht das K für kurz; es handelt sich um das kleinste Meisterstück dieser Serie. Die Stahlfeder ist meist eine Kriegsersatzfeder, da die ursprüngliche Goldfeder häufig der sogenannten Kriegsspende zugeführt wurde. Das Füllsystem nutzte einen Gummisack hinter einer Druckfeder; dieser ist nach so langer Zeit hart oder zerfallen und sollte zwingend ersetzt werden, andernfalls drohen Schäden. Die bräunliche Verfärbung ist eine natürliche Alterserscheinung des Hartgummis durch ausgetretenen Schwefel und lässt sich nur durch deutliches Materialabtragen, etwa mit Wenol, polieren; eine Patina gilt als angemessen. Der 122er ist deutlich seltener als aktuelle Modelle, jedoch als kleines Meisterstück nicht so wertvoll wie die größeren Schwestermodelle; Marktrichtwerte liefert die Beobachtung von Online-Auktionen.