Einzelteile gibt Montblanc an Privatkunden nicht ab. Wer ein gebrochenes Bauteil ersetzen will, etwa das durchsichtige Verbindungsstück zwischen Vorderteil und Griffstück, wird vom Werk auf den kostenpflichtigen Service verwiesen, bei dem das komplette Schreibgerät eingeschickt werden muss. Für ältere Modelle wie die Classic-Serie der 1980er Jahre, die dem 221 formal nahesteht, ist das oft unwirtschaftlich.
Im Sammlerbereich existiert kein Ersatzteillager im eigentlichen Sinne. Spezialisierte Händler und Werkstätten, etwa Tom Westerich, Horst Schrage oder Lutz Fiebig, unterhalten zwar große Bestände, gewinnen ihre Teile aber selbst aus defekten Geräten. Entsprechend liegen die Preise für ein Einzelteil höher, als man es von einem Serienersatzteil erwarten würde.
Der in der Praxis günstigste Weg ist deshalb meist, ein vergleichbares, gern auch defektes Gerät derselben Baureihe als Teilespender zu erwerben und das Bauteil selbst zu tauschen. Bei den weit verbreiteten Patronenfüllern der 1980er Jahre ist das Angebot groß genug, dass sich ein Spender in aller Regel für weniger Geld findet, als das einzelne Ersatzteil kostet.