Spülen mit kaltem Wasser allein schadet einem Kolbenfüller nicht; das Herausschrauben des Federaggregats ist beim neueren Modell unproblematisch. Bei alten Pelikan-Modellen wie 100 und 100N sollte die Mechanik nur sparsam zerlegt werden, da das Schaftgewinde aus Celluloid leicht reißt; Celluloid lässt sich zwar reparieren, aber nur durch wenige Spezialisten. Ammoniak und Alkohol sind vom Material fernzuhalten und sollten nicht eingesetzt werden. Pigmentierte Tinten wie Parker Penman sind kritisch, weil sie bei längerer Standzeit den Kolben verbacken können; vor jeder Schreibpause über ein bis zwei Wochen ist eine Reinigung sinnvoll. Zur Pflege der Kolbendichtung wird ein dünner Silikonfilm empfohlen, allerdings nur ein nicht zusätzlich vergütetes Silikon.