Um 2006 boten mehrere Häuser parfümierte Schreibtinten an. Die Manufaktur Jansen, in Deutschland über Dössel & Rademacher vertrieben, führte Tinten in zahlreichen Duftrichtungen, darunter eine knallgrüne Golftinte mit Rasengeruch sowie Sonderanfertigungen: für einen Hamburger Tierpark eine nach Elefant duftende Tinte, für andere Auftraggeber Noten wie Kamel oder Pferd. Als Vorlieben galten Tabak und Zigarre bei Männern, Lavendel und Rose bei Frauen. Auch Caran d'Ache brachte seinerzeit eine Tintenkollektion heraus, deren Farbtöne Naturvorbildern nachempfunden sind.

Am teuersten war Goldtinte: Ein Fläschchen mit fünf Millilitern kostete 2006 rund 250 Euro und sollte für bis zu 12.000 Unterschriften reichen. Passende Tintenbehälter führten auch Swarovski und Cartier. Grundsätzlich gilt die Empfehlung, im Füllhalter möglichst die vom jeweiligen Hersteller angebotene Tinte zu verwenden.