Ja, der 149 wurde über lange Zeit mit 14-karätigen Goldfedern ausgeliefert. Die Umstellung auf durchgängig 18 Karat fiel nach Sammlerangaben mit der Änderung des Federdesigns zusammen: Ältere Federn zeigen einen großen platinierten Innenbereich, jüngere nur noch einen schmalen platinierten Streifen. Dieser Wechsel wird auf Anfang bis Mitte der 1990er Jahre datiert, ist aber nicht taggenau belegt. 14-karätige Federn finden sich demnach an Exemplaren der 1980er Jahre und davor.
Die Zuordnung ist allerdings nicht rein zeitlich zu verstehen, denn der Feingehalt richtete sich auch nach dem Bestimmungsland. Für den französischen Markt wurden beispielsweise stets 18-karätige Federn geliefert, so dass dort auch ältere 149er mit 18 kt anzutreffen sind.
Eine 14-kt-Feder ist somit kein Mangel und schon gar kein Echtheitsproblem, sondern ein Altersmerkmal. Für die Datierung eines 149 sollte sie zusammen mit Federdesign, Kappenringgravur, Tintenleiter und Ausführung der Kolbenmechanik betrachtet werden, da erst die Kombination dieser Merkmale eine belastbare Einordnung erlaubt.