Eingetrocknete Tinte ist der häufigste Grund dafür, dass ein lange liegengebliebener Patronenfüller nicht mehr arbeitet. Lässt sich der Konverter nicht mehr drehen, legt man ihn etwa eine Stunde in handwarmes Wasser; danach löst sich der Kolben in aller Regel wieder und die Rückstände lassen sich ausspülen. Feder, Griffstück und Tintenleiter werden anschließend so lange durchgespült, bis sich auf einem Papiertuch keine Farbe mehr zeigt, denn alte Tinte sitzt tief in den Kanälen des Tintenleiters. Von heißem Wasser und Lösungsmitteln ist abzusehen, da sie Edelharz und Klebungen angreifen. Hält der Konverter danach wieder dicht, muss er nicht ersetzt werden.

Beim Gebrauchtkauf eines 144 sind vor allem zwei Punkte zu klären: ob die Feder gerade und unverbogen sitzt und ob das Edelharz frei von Rissen ist, die sich bevorzugt am Kappenrand und am Gewinde bilden. Verschmutzung und eingetrocknete Tinte sind dagegen kein Mangel, sondern mit etwas Geduld zu beheben. In Kleinanzeigen tauchen 144er der 1980er Jahre gelegentlich unter falschem Herstellernamen auf, weil Verkäufer das Modell nicht kennen; Kappenstern, die Gravur auf dem Kappenring und die Feder klären das zuverlässig. 2014 wechselte ein solcher, äußerlich gut erhaltener Halter für 20 Euro den Besitzer, was deutlich unter dem damaligen Marktniveau lag.