Das Modell 242 wurde von 1950 bis 1954 gebaut und stammt wie alle Montblanc-Schreibgeräte aus der Fertigung in Hamburg. Die Angabe am Kappenende ist zweiteilig zu lesen: Die Zahl bezeichnet das Modell, der nachgestellte Buchstabe die Federbreite, F steht dabei für eine feine Feder. Die Aufdrucke 14 C und 585 auf der Feder bezeichnen dasselbe Material in zwei Schreibweisen, nämlich 14 Karat Gold mit einem Feingehalt von 585 Tausendsteln; das war in dieser Zeit die übliche Federlegierung des Hauses.
Der Wert hängt weit weniger vom Alter als vom Zustand ab. Ausschlaggebend sind eine gangbare und dichte Kolbenmechanik, ein rissfreies Gehäuse, unbeschädigte Kappenringe und eine unversehrte Feder mit intaktem Iridiumkorn; ebenso zählt, ob Feder und Halter zusammengehören. Ersetzte Bauteile, nachträglich verschliffene Federn und Sprünge im Material drücken den Preis deutlich. Eine belastbare Einschätzung ergibt sich deshalb erst aus der Begutachtung des konkreten Stücks, nicht aus der Modellnummer allein.