Schreibgeräte taugen grundsätzlich nicht als Geldanlage; nur wenige Sondereditionen halten oder steigern langfristig ihren Wert, ein Preisverfall ist nicht ausgeschlossen, und der Markt ist mit Uhren vergleichbar, jedoch volatiler. Sammler raten daher, primär nach persönlichem Geschmack zu kaufen und nicht auf Wertsteigerung zu spekulieren; eine spätere Wertbetrachtung ist erst nach Jahrzehnten sinnvoll. Bei Limited Editions ist zu beachten, dass ein Federtausch nach einigen Jahren schwierig werden kann, weil Ersatzfedern nicht unbegrenzt vorrätig gehalten werden, weshalb viele Sammler ihre Sondereditionen dennoch im Alltag nutzen. Als Einstieg empfehlen sich klassische Standardmodelle wie der 149 oder 146 LeGrand; eBay-Angebote von unbekannten Händlern bergen Fälschungsrisiko, das durch den Kauf bei autorisierten Händlern oder etablierten Online-Versendern wie scription.de vermieden werden kann. Ergänzende Sammlerquellen sind penexchange.de und fountainpennetwork.com.