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Was ist das Besondere an der Rotring-Festschrift "Ein Roter Ring rollt um die Welt" zum 25-jährigen Firmenjubiläum?

Artikel aus dem Sammlerportal Bücher / Literatur FAQ-Eintrag

Die 1953 im Selbstverlag erschienene Festschrift "Ein Roter Ring rollt um die Welt" der Firma Rotring/Riepe-Werk ist eine ungewöhnliche Form der Firmenfestschrift zum 25-jährigen Bestehen, in deren Mittelpunkt der Rotring-Tintenkuli steht. Erzählt wird die wahrscheinlich fiktive Geschichte eines Hamburger Journalisten namens Wiek, der von seiner Zeitung auf eine Weltreise geschickt wird und auf seinen Stationen in Europa, Afrika, Asien, Australien und Amerika immer wieder dem Tintenkuli begegnet - sei es in Manaus in einer Kinowerbung, im Hafen von Singapur bei der Entladung von Riepe-Kisten oder in Spanien bei der Vertragsunterzeichnung eines Toreros.

Nach seiner Rückkehr nach Hamburg wird Wiek für eine Reportage zu den Riepe-Werken geschickt; dort erfahren die Leser von der Gründung 1928 mit dem Stylo-Pen, dem Vorläufer des Tintenkulis, von den Kriegsjahren, vom Neuaufbau und von der Firmenentwicklung Anfang der 1950er Jahre. Der gebundene Band hat etwa 60 Seiten und enthält Reisefotos, Aufnahmen aus der Tintenkuli-Produktion sowie Bilder des Gründers und wichtiger Mitarbeiter. Heute ist das Buch im Antiquariat oder bei Sammlern zu finden.

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