Rotring-Rapidographen wurden primär als technische Zeichenwerkzeuge konzipiert, ihre Besonderheit liegt in der Befüllbarkeit mit Tusche über einen Kolben, was vor der CAD-Ära für Baupläne und Pausen unverzichtbar war. Die Stifte gelten als störungsanfällig: Sie schreiben oft schwer an, verkleben durch eintrocknende Tusche und reagieren empfindlich auf zu festen Druck. Eine Datierung in die 1960er/1970er Jahre erscheint plausibel. Inwieweit sie über den technischen Gebrauch hinaus als sammelwürdig eingestuft werden, ist unter Sammlern uneinheitlich beurteilt.
