Hallo Robert,
jetzt nicht Montblanc spezifisch aber einmal generell, basierend auf meinen (!!!!!) Beobachtungen (!!!!!).
Ein Rollerball und Kugelschreiber arbeiten nach dem gleichen Prinzip.
Eine in der Spitze befestigte Kugel reguliert, dadurch dass sie die Öffnung begrenzt den Tintenfluss, gleichzeitigt wirkt die Tinte als \"Schmiermittel\" und sorgt für \"bequemes\" schreiben.
Mir ist aufgefallen dass zum Beispiel billige Werbekullis kaum oder schwer schreiben wenn sie eine sehr \"feine Spitze\" haben, zu wenig Tinte.
Im Gegensatz ist ein Montblanc mit einer B Kullimine sehr weich beim schreiben, er schreibt aber auch mit verhältmismäßig viel Tinte.
(Auch gut als Vergleich, \"Space Pen\", von Fischer, M und B )
Bei einem Rollerball hast du nun erst einmal das gleiche Phänomen.
Jetzt kommt ein weiterer Punkt dazu, die \"Öffnung\" ist sehr scharf, wenn jemand mal den \"Ansatz\" verbogen hat, man kann damit Papier schneiden, dadurch ist die Toleranz (bezüglich des Schreibwinkels) natürlich je kleiner desto kleiner die Kugel ist.
Beim Rollerball ist die Tinte sehr flüssig und zieht schnell in das Papier, dadurch \"entschwindet\" sie als \"Schmiermittel\", das Schreibgerät kann schneller kratzen.
Ist nun die Spitze nicht verbogen schleift, bei bestimmten Winkeln, die \"Hülse\" (nicht die Kugel) über das Papier, es ist dann möglich dass es zu Aussetzern kommt.
Darum, variierst du deinen \"Schreibwinkel\" häufig, so wäre sicherlich eine Finelinermine besser, ob diese passt kann ich jedoch nicht sage...
(Nutze nur Füller, Kulli, \"Bleier\")
Wie gesagt, das sind meine Beobachtungen.
Schöne Grüße
Detlev