Moin Franz,
"Pix" ist ursprünglich, in den 30er Jahren, die Bezeichnung für eine bestimmte Bleiminen-Vorschub-Mechanik gewesen, deren Namen sich Montblanc hat schützen lassen.
Aufgrund von Markenschutzrechten ist Montblanc im Jahre 2004 dazu übergegangen, diesen Begriff, der nach wie vor für Montblanc geschützt ist, auch auf andere Produkte auszuweiten und auf den Produkten darzustellen.
Soweit ich mich erinnern kann, ist es für einen Markenschutz erforderlich, drei Kriterien anzuführen. Bei Montblanc sind dies die drei Ringe, der Montblanc Stern und eben das Wort "Pix".
Daher findet man diese drei Dinge heute auf allen Montblanc Produkten - offen oder versteckt - und dennoch kopieren die "Lümmels" aus Fernost dieses ungeniert. Man beachte dabei z.B. die Parker-System Kugelschreiberminen mit perfekt nachgeahmtem Montblanc Aufdruck. Fast jedes Fake-Schreibgerät und deren Inhalt hat heute ebenfalls diese Aufdrucke - nur Kolbenmechaniken und Goldfedern haben sie noch nicht hinbekommen ...
Welche "Besonderheit" Montblanc gegenüber anderen Marken bietet? - Nun, das könnte ein ganzes Buch füllen, denn da gibt es unzählige Ansätze und Gründe.
Entscheidend für das Image von Montblanc war und ist sicherlich das Marketing, welches schon in den 20er Jahren den Mythos Montblanc begründete und bis heute immer noch unübertroffen ist.
Hinzu kommt, dass ohne eine entsprechend hohe und konstante Qualität der Produkte dieses Image nicht bestehen könnte.
Auch bei der Innovation in neue Produkte und Produktgruppen; bei der Diversifikation und Erschließung neuer Zielgruppen und Märkte war und ist Montblanc führend und bislang hat - außer Faber-Castell mit der Marke Graf von Faber-Castell - kein anderer, ursprünglicher Schreibgeräte-Hersteller dieses geschafft oder ist auf dem Wege dahin.
Übrigens, dass mit dem Clip ist sicherlich zutreffend und von Montblanc so getestet, auch wenn dieses nirgendwo beworben wird, weil es für Montblanc doch eine Selbstverständlichkeit ist, dass die Clips eine ausreichende Belastbarkeit haben.
Mit besten Grüßen,
Axel