Die Federstärke S gilt als seltenste Federbreite der Montblanc-Schreibgeräte aus den 1990er Jahren, weil es sie nur für kurze Zeit und nur beim Meisterstück 145 Chopin gab. Sie schreibt breit und dabei absolut gleichmäßig, ohne jegliche Aussetzer, und war für Schreiber gedacht, die den Halter beim Schreiben drehen; bei einer normalen B- oder BB-Feder führt das unweigerlich zu Aussetzern. Aus demselben Grund eignet sie sich auch gut für Linkshänder.

Der Nachteil liegt im Schriftbild, das etwas charakterlos wirkt; die Produktion wurde deshalb wieder eingestellt. Besonders selten ist die Ausführung in 18 Karat Gold: Gerüchten zufolge entstanden nur rund 200 S-Federn aus 750er Gold. Chopin-Füllhalter mit S-Feder sind entsprechend schwer zu finden.