Für das Malen japanischer und chinesischer Schriftzeichen werden Federn in Japan als Spezialanfertigung umgearbeitet. Ausgangspunkt ist eine EF-Feder, deren Spitze so umgeformt wird, dass sich die für diese Zeichen nötigen Strichformen ziehen lassen. Die Federn wirken auf den ersten Blick verbogen, sind es aber nicht, sondern folgen einem bewussten Umbau.
Die Umarbeitung hat allerdings ihren Preis: Weil kein Schreibkorn mehr vorhanden ist, schreibt sich das blanke Gold vergleichsweise schnell ab, die Lebensdauer solcher Federn ist also begrenzt. Zugeschrieben werden sie einem in der japanischen Sammlergemeinde bekannten Federspezialisten, der nach eigener Aussage viele Jahre für Montblanc gearbeitet hat.