Hallo Stefan,
die Feder hat vorn ein Iridium-Korn. Da kannst Du gern hunderte Jahre Deinen Füllhalter ausleihen ... da schreibt sich nichts ab oder ein. Das Iridium-Korn bleibt so wie es ist.
Wenn das Iridium Korn vorn abgebrochen ist und man mit einer Goldfeder schreibt, dann kann es nach mehreren Jahren sein, dass man den "Abrieb" merkt, d.h. Gold ist ja recht weich.
Also zusammenfassend: Entwarnung, solche Geschichten vom "Einschreiben" einer Feder sind objektiv Quatsch. Allerdings ... wenn Dein gegenüber ein absoluter "Grobmototiker" ist und Du Angst hast, dass er Deine Feder verbiegt oder den Füllhalter sonst irgendwie unsanft behandelt, dann kannst Du gern die alte Geschichte mit dem "Einschreiben" nutzen ;) :D
Generell ist es aber oft so, dass man nach dem Kauf das Gefühl hat, dass der Füllhalter noch nicht so schreibt, wie er soll ... mit der Zeit wird es dann besser... und besser. Das liegt aber dann einfach daran, dass man sich an den Füllhalter gewöhnt hat und die Haltung usw. stimmt.
Merke: Nicht der Füllhalter passt sich an den Nutzer an, sondern der Nutzer an den Füllhalter ;)
Viele Grüße
Michael