Hi!
Ich war gestern in der Montblanc Boutique am Neuen Wall in Hamburg wo just keine ½ Stunde vor meinem Eintreffen der Woolf angekommen war, sodass ich ihn gleich begutachten konnte.
Es stimmt, dass der Woolf besser wirkt als auf den Photos. Die Goldbeschläge (Weißmetalle wären in Kombination mit der Oberflächenfarbe zu... laut gewesen; so strahlt der Woolf ein souveränes Understatement aus) harmonieren schön mit der Oberflächenfarbe (ein dunkles Braun, dass ins Bordeaux changiert) und Clip ist unterteilt in einer glänzende und satinierte Hälfte, die durch einen runden, roten Diamanten (Rubin? Wohl kaum bei dem Preis!) getrennt werden. Das Wellenmuster (eine Anspielung aus Mrs. Woolfs bewegtes Leben und ihre Werk „Die Wellen“) geben dem Schreibgerät eine ganz besondere Haptik und Optik. Apropos Korpus: Ja, der Woolf ist ein KOLBENFÜLLFEDERHATLER (obwohl Anleihen vom Gabor zu finden sind), der auf einem 146er basiert.
Die Feder stellte sowohl für den mich beratenden Verkäufer, als auch für mich ein Rätsel dar: Die Feder trägt die Gravur von zwei Bäumen. Da Leider noch keine Broschüren mitgeliefert worden waren und wir beide keine Woolf-Kenner sind, konnten wir uns die Bedeutung der Bäume nicht erschließen. Hättet ihr einer Erklärung dafür?.
Abschließend lässt sich sagen: So schlimm, wie der Woolf auf dem Bildern aussah, ist er nicht, wenn gleich er meiner Meinung nach nicht überwältigend schön ist. Der Woolf ist so ein Schreibgerät, dass man sich drei, vier Mal beim Konzessionär seines Vertrauens angucken muss, um seine Schönheit zu entdecken.
Ich denke, ihm wird das selbe Schicksal wie dem Verne blühen: Erst will ihn keiner haben wollen und mit einem Mal wird er ausverkauft sein.
Ich wünsche euch viel Spaß dabei der Woolf selber zu „entdecken“.
Viele Grüße
Frederik