Hallo
Da ich auch normalerweise völlig ohne Druck schreibe, also nur das Eigengewicht des Füller auf das Papier drücken lasse, habe ich dieses Anschreibproblem manchmal auch. Ich helfe mir so, dass ich immer erst einen kleien Punkt setze, wenn ich eine neue Zeile anfange. In diesen Punkt hinein schreibe ich dann los. Das hört sich jetzt komplizierter an als es ist. Einfach Aufsetzen mit ein klein wenig Druck - Feder hoch - und nochmal auf derselben Stelle losschreiben. Bei mir läuft der Füller dann meist sauber weiter und man sieht den "Startpunkt" auch nicht.
Ein leichtes Kratzen habe ich bei praktisch jeder Feder. Ich denke, das hängt mit der Art zusammen, wie ich schreibe. Das passiert mit O- Feder genau so wie mit einer Stub oder mit B- Feder von Montblanc ebenso wie mit M und B-Federn anderer Hersteller, die runder geschliffen sind als die Montblanc Federn.
Bislang am besten komme ich mit meinem 149 zurecht. Aber nahezu geräuschlos laufen der Parker 100, der aber immer etwas Druck von oben braucht (wie ein Manager ;) )
Und mein Waterman Edson, der unglaublich sanft gleitet, dessen Feder aber völlig steif ist. Den sattesten Tintenfluss bei wiederum leichtem kratzen, bringt bei mir OMAS. Also für jede Gelegenheit etwas.
Ich habe mich an das leichte Geräusch gewöhnt und ja, mit satiniertem Papier ist es am geringsten.
Ich hoffe das hilft mehr als es verwirrt :laugh: