In den 1980ern habe ich mir die Meisterstücke mittlerer Füller, kleiner Füller, Kugelschreiber und Bleistift gekauft. Nach kurzer Zeit sind die schwarzen Edelharz-Teile gerissen:
Drehbleistift - dort wo der Klipp aufgeschaubt ist
Kugelschreiber - am forderen Ende, dort wo die Metallspitze eingeschraubt ist.
Damals habe ich dann sehr einfach von MB Tauschersatzteile erhalten, gratis.
Nach 2-3 Jahren traten auch bei den Ersatzteilen die gleichen Brüche wieder auf. Eine Rücksprache bei MB ergab dann, dass die Reparaturkosten ca 1/3 des aktuellen Kaufpreises betragen würden. Fand ich schon recht dreist. Seitdem liegt das kaputte Zeug in Montblanc-Verwahrröhren.
Meine Frau unterstellte mir eine gewisse Sorglosigkeit beim Umgang mit den Geräten, wobei ich dies vehement bestreite. Einer der Kugelschreiber war immer in einer Schlaufe meines Filofaxes. Hier könnte man eine gewisse Härte des Alltages unterstellen. Alle anderen Geräte (Drehbleistift, weiterer Kugelschreiber sowie Füller fristeten immer ein geschütztes Leben in einem Etui und erlebten einen entspannten Alltag auf dem Schreibtisch. Trotzdem auch dort die Defekte.
Zu unserer Hochzeit (1990) erhielt meine Frau von einem Freund ein Etui mit Meisterstücken: kleiner Füller, Drehbleistift und Kugelschreiber, Farbe bordeaux. Diese Teile erlebten wirklich nichts, hier und da mal eine geleistete Unterschrift, den einen oder anderen Brief, immer schön gepampert verwahrt und behandelt. Auch hier gab es die Risse bei Kugelschreiber und Bleistift, eben dort wo die Metallspitze eingeschraubt ist.
Ist das MB Meisterstück-typisch?
Wie kommt man an eine günstige Reparatur?
Oder was machen wir falsch beim Einsatz dieser Schreibgeräte?
Fotos können, falls die Beschreibung nicht ausreichend sein sollte, gemacht und eingestellt werden.