Hallo,
da ich nicht mit Rollerballs schreibe, kann ich nicht alle Fragen beantworten, einige schon ...
Thema Rollerball Mine:
Beim LeGrand ist Innen eine Art "Schwamm", die mit der Tinte getränkt ist, beim Classique befindet sich darin angeblich Flüssigkeit ... deshalb "hält" die Rollerball Mine vom LeGrand nicht so lange (es passt einfach weniger Tinte rein). Schau mal bei fountainpennetwork.com ... dort gab es auch öfter mal Beschwerden darüber, dass die LeGrand Minen nicht so lange halten.
2. Rollerball Minen trocknen schneller ein:
Dies kann ich nicht bestätigen, bei mir liegen auch noch sehr alte Rollerballs mit Minen und da ist bisher noch nichts eingetrocknet (mangels Nutzung aber auch noch nicht leer geschrieben).
3. Rollerballs verderben die Schrift
Aus meiner Sicht, ist der Unterschied zwischen Kugelschreiber und Rollerball nicht so groß ... am besten kann man eben (als Korrekteur) oft immer die mit Füllhalter geschriebene Schrift lesen ...
Ich hatte in meinen Vorlesungen immer Füllhalter ... das ist an sich kein Problem. Bei Dir als Linkshänder mag das anders sein ...
4. Bleistift
Das ist wohl Geschmackssache ... Hemingway hat meist mit Bleistift geschrieben ... mir wäre das "zu blass".
5. Tintenkiller
Nein, um einen Tintenkiller nutzen zu können, muss die Tinte wasserlöslich sein. Die meisten Tinten sind aber leider nicht wasserlöslich (die übliche Pelikan 4001 aber natürlich schon).
Thema Minenbreite:
Teste das doch am besten einfach bei einem Fachhändler.
Die Schriftbreite hängt stark von der Qualität des von Dir genutzten Papiers ab. Wenn Du hochwertigere College-Blöcke nutzt, ist die Schrift dünner als wenn man eher preiswertere verwendet. Also einfach mal mit eigenem Papier testen...
Viele Grüße
Michael