Schräg geschliffene Federn (oblique, Kürzel "O") erzeugen ein breiteres Schriftbild mit schmaleren senkrechten Zügen und reagieren sehr empfindlich auf die Handhaltung; bei falschem Winkel kratzt die Feder oder es entstehen Aussetzer. Zwischen OF und OB liegen erhebliche Unterschiede, sodass ausführliche Schriftproben vor dem Kauf wichtig sind. Für sehr schwungvolle Unterschriften sind diese Federn nicht ideal, lassen sich aber durch leichtes Drehen des Halters (gegen den Uhrzeigersinn, sodass der schräge Fuß parallel zum Papier liegt) optimal nutzen – das ergibt maximale Strichvariation. Eine ausführliche englischsprachige Anleitung dazu findet sich in einem Beitrag auf richardspens.com. Unterschriften mit Kugelschreiber gelten unter Sammlern als stilistischer Faux Pas.