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Lässt sich eine Feder mit Iridium-Spitze überhaupt einschreiben, oder ist das ein Mythos?

Allgemeine Fragen zu Schreibgeräten Füllhalter-Federn FAQ-Eintrag

Reiner Materialabrieb tritt durch das harte Iridium-Korn praktisch nicht auf; ein echtes "Einschreiben" durch normales Schreiben würde nach Schätzungen rund 15 Jahre dauern. Tatsächlich überlagern sich zwei Effekte: Die Federgabeln werden durch individuellen Druck minimal gespreizt, und der Schreiber gewöhnt sich an das Verhalten des Halters. Wer den Effekt beschleunigen will, kann spezielles Federschleifpapier mit 12.000er Körnung (z. B. von David Nishimura oder über micro-mesh.de) verwenden und auf dem Blatt liegende Achten ziehen – damit lässt sich auch leichte Gratbildung entfernen und die Feder auf die eigene Handschrift anpassen. Alternativ wird die klassische Methode mit einem Speckstein genannt. Ein gezieltes manuelles Anpassen sollte vorsichtig erfolgen, da zu viel Material den Federcharakter dauerhaft verändert.

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