Goldfedern bestehen nicht aus Feingold, sondern aus Legierungen mit Silber- und Kupferanteilen, da reines Gold viel zu weich und zu wenig elastisch wäre. Bei 18-karätigem Gold liegt der Goldanteil knapp über der Hälfte, bei 14-karätigem nur noch bei etwa 38 Prozent. In Frankreich wurden früher überwiegend 18-Karat-Federn verkauft, inzwischen werden dort 14-Karat-Federn verwendet, lediglich Solitaire-Modelle haben weiterhin 18-Karat-Federn. Allergiker greifen aus Hautverträglichkeitsgründen oft zu 18-Karat- oder zu Speziallegierungen wie Gold-Titan; problematisch ist nur das niedriglegierte 333er-Gold. Reines Gold ist gegen Korrosion sehr widerstandsfähig und läuft unter normalen Bedingungen nicht an. Zur Echtheitsprüfung von Edelmetallen helfen Punzen sowie Säuretests.