Die Safety-Füllhalter der frühen Nummernreihe, etwa ein Safety No. 1, und die passenden Drehbleistifte wie der No. 10 stammen aus der Zeit von etwa 1920 bis 1929. Die Gehäuse bestehen in der Regel aus schwarzem Hartgummi, das über die Jahrzehnte verfärbt und spröde wird. Beim Kauf ist deshalb vor allem auf Risse zu achten, besonders am Kappenrand und im Bereich des Drehknopfs, und darauf, dass das Iridiumkorn der Feder unbeschädigt ist; eine abgeschriebene oder abgebrochene Spitze neu zu bekörnen ist aufwendig und teuer. Eine gute Frage an den Verkäufer lautet, was genau er unter altersgerechten Spuren versteht, denn dieser Begriff deckt in Angeboten alles von leichtem Gebrauch bis zu erheblichen Schäden ab.
Einzukalkulieren ist außerdem, dass die Dichtungen eines Safety nach so langer Zeit praktisch immer erneuert werden müssen, bevor das Schreibgerät wieder benutzbar ist. Diese Restaurierungskosten gehören zum Kaufpreis hinzugerechnet, wenn man Angebote miteinander vergleicht. Als Anhaltspunkt für das Preisniveau: Ein Set aus einem Safety No. 1 und einem passenden Bleistift in altersgemäßem Zustand wechselte 2014 für 343 Euro einschließlich Versand den Besitzer.