Sammler berichten von wiederholten Problemen mit bestimmten Fremdtinten, insbesondere mit Private Reserve, die in kleinen Montblanc-Modellen wie dem Mozart zu starkem Suppen führen, bei dem Kappe und Griffstück nach kurzer Zeit voller Tinte sind; vergleichbare Effekte traten auch bei einem Pelikan M200 auf. Ein gründliches Spülen vor dem Wechsel beseitigt das Problem nicht zuverlässig, da der kleine Stift, der den Patronenverschluss öffnet, oder andere Bauteile durch aggressive Tinten dauerhaft beeinträchtigt werden können; selbst nach Rückkehr zur originalen Montblanc-Patrone tritt das Suppen oft weiter auf. Andere Tinten, etwa schwarze Tinten aus älteren Tintenstrahlpatronen, laufen demgegenüber problemlos in größeren Modellen wie dem 146. Wer in kleineren Meisterstücken Fremdtinten einsetzt, riskiert eine Reparatur, bei der Montblanc typischerweise Vorderteil und Tintenleiter erneuert und nur die alte Feder belässt; der Hersteller-Hinweis, ausschließlich Montblanc-Tinte zu verwenden, hat daher praktische Berechtigung.