Ein gebrochener Korpus bedeutet nicht zwangsläufig einen Totalschaden. Nach Auskunft aus dem Werk legt Montblanc auch für limitierte Editionen eine bestimmte Menge an Ersatzteilen an und lagert sie ein; Stückzahlen und Preise werden allerdings nicht veröffentlicht. In der Praxis läuft eine solche Reparatur über den autorisierten Fachhandel, der das Gerät an die Werkstatt des Herstellers weiterleitet, wo es begutachtet und ein Kostenvoranschlag erstellt wird. Darüber hinaus ist Montblanc grundsätzlich in der Lage, einzelne Teile eigens nachzufertigen. Das ist technisch möglich, aber entsprechend teuer und lohnt in der Regel nur bei Editionen mit hohem Sammlerwert.
Der naheliegende Gedanke, den Korpus einfach aus einem baugleichen Modell zu ersetzen, führt bei den Writers Editions und den Patron-of-Art-Editionen selten zum Ziel, weil die Gehäuse mit ihrem Dekor, den Gravuren, der Auflagennummer und teils abweichenden Maßen editionsspezifisch sind. Eine unabhängige Schreibgerätewerkstatt kann Brüche in manchen Fällen kleben oder von innen stabilisieren; die Reparaturstelle bleibt dabei meist sichtbar und mindert den Sammlerwert deutlich, sodass sich der Aufwand vor allem bei ideellem Wert des Stücks rechtfertigen lässt.