Sammler bestätigen, dass Montblanc-Modelle auch nach langen Standzeiten an Ringen, Feder und Korpus weitgehend unversehrt bleiben, während bei Pelikan-Geräten Goldlegierungen häufiger anlaufen oder sich teilweise ablösen. Bei Vermeil-Schreibgeräten beider Marken sind Verfärbungen jedoch konstruktionsbedingt normal und kein Qualitätsmangel. Die Preispolitik von Montblanc gilt als angemessen, da langjährige Nutzung ohne Glanz- und Schreibverlust sowie hoher Wiederverkaufswert die Anschaffungskosten relativieren. Bei Pelikan werden insbesondere die M800 und M1000 mit ihrer Messingmechanik geschätzt, wobei die flexible Feder des M1000 Eingewöhnung erfordert; der M800 bietet eine etwas straffere, dennoch sehr gute Feder und ist in vier Farbvarianten erhältlich (schwarz sowie grün-, rot- und blau-gestreift). Beide Hersteller liefern auf hohem Niveau, mit unterschiedlichen Schwerpunkten in Federcharakter und Materialhaltbarkeit.