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Welche Dichter und Schreibgeraete behandelt das Buch Der Gaensekiel oder Womit schreiben?

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Das Buch Der Gaensekiel oder Womit schreiben, Untertitel Dichter und ihre Schreibgeraete, erschien als Begleitband zur Ausstellung im Schiller-Nationalmuseum 1994 und umfasst rund 90 Seiten im Format 13,5 mal 21 Zentimeter. Vorgestellt werden vier Schriftsteller mit ihren bevorzugten Schreibgeraeten. Friedrich Schiller von 1759 bis 1805 schrieb nahezu ausschliesslich mit dem Gaensekiel, obwohl Griffel und Bleistift gegen Ende des 18. Jahrhunderts bereits verfuegbar waren. Eduard Moerike von 1804 bis 1875 nutzte sowohl Gaensekiel als auch haeufig Griffel und Bleistift. Hermann Hesse von 1877 bis 1962 schrieb sowohl mit der Hand als auch mit der Schreibmaschine; bewaehrt hatte sich bei ihm ein Kolbenfuellhalter Osmia Supra, den er Ende der 1930er Jahre reparieren liess und nach Rueckkehr brieflich mit der Anmerkung quittierte, die Feder sei etwas groeber geworden, doch er selbst sei ja auch nicht mehr, was er einst war. Peter Haertling, geboren 1933, schreibt ausschliesslich mit Schreibmaschine und Fuellhalter, korrigiert mit Tinte, selten mit Bleistift oder Kugelschreiber; bereits als elfjaehriger besass er einen Montblanc-Kolbenfuellhalter und blieb der Marke treu, nutzt aber heute Patronenfuellhalter. Daneben behandelt der Band Papier, Tinte, Siegellack, Schreibmoebel und Reiseaccessoires der jeweiligen Epoche und ist reich bebildert. Bibliografisch gehoert das Werk als Vom Schreiben 2 zum Marbacher Magazin 69 aus dem Jahr 1994, bearbeitet von Sabine Fischer.

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