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Welcher Montblanc-Fuellhalter wird fuer Eintraege in das Goldene Buch der Stadt Dortmund verwendet?

Artikel aus dem Sammlerportal Artikel FAQ-Eintrag

Fuer die Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt Dortmund wird ein Montblanc Meisterstueck Nr. 146 in der klassischen Ausfuehrung verwendet. Der Fuellfederhalter besitzt eine 14-Karat-Goldfeder mit Platin-Intarsie in der Federbreite B und ist ohne Gravuren oder Verzierungen ausgestattet. Er ist seit den 1980er Jahren zusammen mit einem passenden Penstand im offiziellen Einsatz, auch die zuvor genutzten Schreibgeraete stammten von Montblanc. Das eigentliche Goldene Buch wurde 1899 anlaesslich der Eroeffnung des Dortmunder Hafens durch Kaiser Wilhelm II. von Professor Mayer aus Heidelberg gemeinsam mit Karl Eyth entworfen und von Heinrich Wencker, Inhaber der Dortmunder Brauerei zur Kronenburg, finanziert; das zugehoerige goldene Tintenfass mit Tuermchen-Ecken stiftete der Inhaber der Dortmunder Zeitung Gustav Krueger, entworfen von Paul Drescher aus Silber, vergoldet, teils poliert und mit Edelsteinen verziert. Der Bucheinband selbst besteht aus graviertem Silber, ist teils vergoldet und mit rot unterlegten Bergkristallen, Kohlekugeln sowie Schmuckstuecken aus Transluzid- und Opakemail bedeckt; zwischen den Deckeln liegen mittlerweile in der vierten Ausgabe Buettenpapierseiten. Vor jedem Eintrag wird das Buch in einen grafischen Betrieb gegeben, der Name, Funktion und Hintergrund kalligrafisch eintraegt. Der Fuellfederhalter wird auf Tintenstand und Sauberkeit geprueft und fuer die Zeremonie ohne Kappe in den Penstand gestellt; ergaenzt wird das Set durch einen Loeschroller. Wuerde der 146 versagen, stuende ein zweites Montblanc-Schreibgeraet als Ersatz bereit. Nach der Feierlichkeit werden Fuellhalter und Buch unter Aufsicht des Protokollchefs im Safe verwahrt, waehrend der Bucheinband zusammen mit Tintenfass, Amtskette und Teilen des Ratssilbers in einer alarmgesicherten Vitrine im Foyer des Rathauses ausgestellt wird.

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