Grundsätzlich gilt: Je preiswerter und saugfähiger das Papier, desto breiter wirkt die Tintenlinie, weil die Tinte stärker in die Faserstruktur eindringt und sich verteilt. Zu saugfähiges Papier birgt jedoch das Risiko, dass der Füllhalter beim Tintenfluss nicht nachkommt und aussetzt, oder dass Fasern in den Federspalt geraten und einen Pinseleffekt erzeugen. Stark satinierte oder beschichtete Papiere lassen die Linie dagegen schmaler wirken als sie tatsächlich ist, was die im Laden gewählte Federbreite zu Hause oft enttäuschend schmal erscheinen lässt. Empfohlen werden mittlere Premiumpapiere wie Gmund-Papiere, Cranes Crest (mit baumwollähnlicher Faserzusammensetzung wie bei Banknoten) sowie als Allrounder Zanders Gohrsmühle oder Classic. Sammler raten, einen Füllhalter immer mit dem eigenen üblichen Papier zu testen, da die wahrgenommene Federstärke deutlich variiert.