Moin Schreibefreunde,
war heute bei einem Buchbinder, um einige Seiten meines neuen Leerbuches leimen zu lassen. Dort fragte ich auch nach der zu diesem Zwecke besten Tinte (bester Zweck = hier:dauerhafte Haltbarkeit, auch über sehr lange Zeit hinweg).
Er riet mir, Tinte selber in der Apotheke anrühren zu lassen nach bestimmten Rezepturen eines Herrn W. Wächter (sehr bekannte Persönlichkeit in der Restaurierung von alten Papieren, Lehrstuhl Uni Leipzig).
Als Grund nannte er den Tintenfraß, der in Schüben ab ca. 100 Jahren beginnen würde.
Meines Wissens ist der Tintenfraß aber ein Ereignis, daß vor allem nach der Nutzung von Eisengallustinten (siehe auch fachmännisch erklärt: http://www.zfb.com/download/tintenfrass_02_small.pdf)
auftaucht.
Was wißt Ihr über die Haltbarkeit und die Reaktionen von Tinten? Würde gerne mit Dr. Jansens handgearbeiteten Tinte in das Buch schreiben.
Grüße
Alex