Die frühen 149er der 1950er Jahre haben ein langes Sichtfenster aus Zelluloid, das sich über die Jahre durch die Tinte einfärbt. Solange es sich um Ablagerungen auf der Oberfläche handelt, hilft geduldiges Wässern: den Füllhalter über den Kolben vollständig mit klarem Wasser füllen, stehen lassen und das Wasser alle paar Wochen wechseln. Das zieht sich über Monate hin, bringt aber in vielen Fällen eine deutlich sichtbare Aufhellung und kommt ohne Werkzeug und ohne Zerlegen aus.

Hat sich die Tinte dagegen in das Zelluloid eingefressen, ist der Schaden dauerhaft. Solche Fenster wirken gleichmäßig eingefärbt, oft dunkelrot; hier führt auch längeres Wässern zu keinem Ergebnis, und der Tintenstand bleibt unlesbar. Von scharfen Reinigungsmitteln, Lösungsmitteln, Alkohol oder mechanischem Polieren ist dringend abzuraten, weil Zelluloid darauf empfindlich reagiert und matt, rissig oder spröde werden kann. Wer sich das Zerlegen nicht zutraut, sollte es auch nicht versuchen: Die Halter dieser Zeit sind verklebt und verpresst, und ein gebrochener Schaft ist ungleich schwerer zu ersetzen als ein trübes Fenster.