Praktisch nichts, und teuer werden kann es obendrein. Manche Verkäufer starten bei einem Euro und versuchen dann, mit einem zweiten Konto den gewünschten Mindestpreis herbeizubieten. Da die meisten Gebote ohnehin erst in den letzten Minuten abgegeben werden, verpufft kräftiges Mitbieten Tage vor Auktionsende wirkungslos. Ersteigert der Verkäufer seinen eigenen Artikel am Ende selbst, muss er zusätzlich die Verkaufsgebühren der Plattform tragen, was schnell teuer wird.
Eine Abwandlung dient dem Ausspähen fremder Maximalgebote: Der Verkäufer bietet unter einem zweiten Konto so lange mit, bis er den bisherigen Höchstbietenden überboten hat, und kennt damit dessen Höchstgebot. Anschließend streicht er sein eigenes Gebot und setzt ein neues, das genau einen Euro darunter liegt. Auch dieses Vorgehen läuft meist ins Leere, weil die entscheidenden Gebote erst kurz vor Auktionsende eingehen.