Ausgangsmaterial ist ein massives Goldband, das zunächst gewalzt wird. Dabei wird das Material zur Spitze hin dünner ausgewalzt als am hinteren Ende, damit die Feder die gewünschte Flexibilität erhält. Im zweiten Arbeitsgang werden die Ziselierung geprägt und gleichzeitig das Herzloch gestanzt. Anschließend erhält der Rohling in einem sogenannten Gesenk seine endgültige gewölbte Form.
Nach dem Galvanisieren wird das Iridiumkorn angebracht, das die Spitze vor dem Abschreiben schützt. Danach wird der Federspalt mit haardünnen Trennscheiben bis zum Herzloch geschlitzt. Zum Schluss prüft ein Mitarbeiter jede einzelne Feder von Hand, richtet sie bei Bedarf neu und stellt so sicher, dass sie weich über das Papier gleitet. Dieser letzte Schritt lässt sich nicht automatisieren, er beruht auf jahrelanger Erfahrung und Feingefühl. Die Qualität wird zudem an jeder Arbeitsstation erneut kontrolliert.