Die Halter entstehen in einem Hamburger Atelier aus massiven Hölzern, darunter afrikanisches Savannenholz, Grenadill und Amaranth; auch Schlangenholz wird verarbeitet. Vom Holzklotz bis zum fertigen Füllfederhalter vergehen rund drei Jahre, bei Schlangenholz etwa ein halbes Jahr länger. Die Hölzer müssen warm und trocken gelagert werden und verlangen fortwährende Aufmerksamkeit.
Gedrechselt wird von Hand: Aus einem vierkantigen Stück Holz entsteht binnen Sekunden ein gerundeter Rohling. Dieser wird gebohrt, geschliffen und in Öl gebadet; auch die Gewinde werden selbst geschnitten, damit Feder, Schaft und Kappe eine durchgehende Linie ergeben. So entstehen griffige Halter, die warm in der Hand liegen. Der Hersteller ist gelernter Tischler und Drechsler und hat zusätzlich Design an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg studiert; ursprünglich fertigte er Holzmöbel und Wohnaccessoires, bevor er zum Schreibgerätebau kam.