Guten Tag allerseits.
Anscheinend hat bei uns der allseits bekannte Virus zugeschlagen.
Anfang Juni hatte ich einen historischen „Onward“ Hebelfüllhalter, voll funktionsfähig bekommen.
Siehe Foto: Onward-0.
Das wäre nicht weiter schlimm gewesen, hätte der kleine Lümmel von Onward Füller mit seinen mal ca. 10,6cm Länge geschlossen, nicht irgendeine „Schadstoffware“ mit eingeschleust. Denn er wollte gerne mehrere „Onward – Familienmitglieder“ um sich haben. Ob ich wollte oder nicht, ich musste suchen und bin auch fündig geworden.
Mittlerweile befinden sich ein halbes Dutzend „Onward Hebelfüllhalter“ in unserer Sammlung.
Siehe Foto: Onward-1
Siehe Foto: Onward-2
Sie haben den weiten Weg aus Großbritannien, aus Portugal und den USA auf sich genommen, um zu uns zu finden.
Drei von ihnen waren voll funktionsfähig und nach Tintenbefüllung sofort einsatzbereit.
Bei den anderen drei Onward musste ich den Tintenschlauch erneuern. Funktionierte problemlos. Einer brauchte eine neue Feder und beim anderen musste der gebrochene Tintenleiter samt kaputter Feder erneuert werden.
Einer der Onward Hebelfüllhalter kam mit einem funktionstüchtigen Drehbleistift.
Siehe Foto: Onward-3
Ein anderer Onward Hebelfüller kam mit einem defekten Bleistift, in einer einfachen Box. Jetzt muss ich mal eruieren, ob dieser Bleistift reparabel ist.
Siehe Foto: Onward-4
Alle Füllfederhalter schreiben jetzt problemlos und ohne „Fehl und Tadel“. Die Federn (auch meine eingebauten historischen) sind Stahlfedern, mit und ohne Vergoldung.
Und mit den jetzt 8 Onward Schreibgeräten, sollte es nun genug für unsere Sammlung sein.
Na ja, das habe ich damals von den „Th. De La Rue (Onoto)“ Schreibgeräten auch gesagt. Nun sind es knapp 50 in unserer Sammlung.
Onward.
Wie ich von einer Sammelfreundin, von Freunden übersetzt aus dem FPN und dem „Glossopedia of Pen Terms“ von Richard Binder erfahren durfte, waren die historischen Onward Schreibgeräte ein Ableger der bekannten Wearever Schreibgerätefirma.
Schöne Grüße
Günter