Hallo alle miteinander,
die 888 wurde wirklich deswegen gewählt, weil die 8 DIE Glückszahl in Asien ist. - Eine weitere Glückszahl ist z.B. auch die 3.
Und da auf jeder limitierten Edition neben der Individual-Nummer immer auch die Gesamteditions-Nummer graviert wird, hat jeder Besitzer immer auch die Glückszahl auf dem Schreibgerät. Das ist für Asiaten sehr wichtig!
Natürlich soll auch die Begehrlichkeit durch geringe Editionen geweckt werden. Man könnte daher die Begrenzungen ja auch auf 900 oder 750 (usw.) setzen, aber man wählt bewußt die Glückszahlen.
So gibt es neben den 888ern von Montblanc ja auch Editionen mit Limitierungen von 333, 88, 33, 8 und 3 - aber eben niemals eine mit einer 4 darin, weil die 4 = Tod bedeutet. Und die Zahl 4 ist soooo schlimm, dass in Asien nicht mal eine 4 vor dem "/888" akzeptiert wird - diese Editionen gehen dann in den außerasiatischen Raum.
Mir wurde z.B. aus Asien für meinen 088/333 Sakura schon der 4-fache Preis geboten und für den 33/88 sogar noch mehr. (Beim letzteren bin ich dann "schwach" geworden und habe mich mit dem 55/88 begnügt...)
Und was ist mit 4810? Da ist doch auch eine 4 drin.
Ja, aber hier handelt es sich um eine "Traditionszahl" und die 4 wird außerdem "gemildert" durch die Kombination mit den anderen Zahlen und es gibt ja auch keine Alternative - also wird 4810 akzeptiert.
So sind natürlich auch alle anderen "Traditionszahlen" bei Limitierungen entstanden:
1919 bei Aurora (Gründungsdatum),
1912 bei Montegrappa (Gründungsdatum),
3810 beim Edson/Bucheron von Waterman als Addition der beiden Gründerjahre 1883+1927,
1761 bei Faber-Castell "Olive" (auch Gründungsdatum)
1924 bei der "75th Anniversary Edition" für das Montblanc Meisterstück im Jahr 1999,
89 für den MB-Brandenburg (wegen der Wiedervereinigung 1989)
usw., usw.
An Irgendetwas muss man sich doch "aufhängen", oder?
Besten Gruß,
Axel